Montag, 01. März 2021, 13:30:23

Serge verkostet: Tobermory – ein Mauerblümchen?

Die ungetorfte Variante der Brennerei steht im Schatten der getorften - mit Recht?

Wenn man heute über Whiskys aus der Brennerei auf der Insel Mull spricht, dann sprechen wir zumeist über Ledaig, die torfige Variante von Tobermory. Sie stand und steht momentan wegen vieler ausgezeichneter Bottlings im Rampenlicht.

Tobermory aber, wie Serge heute anmerkt, kann von diesem Ruhm nicht wirklich profitieren. Die ungetorfte Variante findet weit weniger Beachtung als der rauchige Zwilling, der fast schon einen Hype erlebt. Ist das gerechtfertigt? Serge versucht mit einer Verkostung verschiedener Tobermory-Abfüllungen eine Antwort darauf zu finden.

Sechs Bottlings sind es, allesamt von Unabhängigen, die sich Serge dafür ausgesucht hat, die meisten davon erst kürzlich erschienen. Und es ist in der Tat so, dass beim „normalen“ Tobermory bei ihm der Funke nicht so recht überspringen will. Zwischen 78 und 88 Punkten bewegen sich die Bewertungen, im Durchschnitt bei ca. 85, was bei Serge gerade die Grenze zwischen gut und sehr gut darstellt. Hier die Wertungen der Verkostung im Detail:

  • Tobermory 21 yo 1996/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #11768, 290 bottles): 78 Punkte
  • Tobermory 22 yo (51.5%, Valinch & Mallet, cask #17-2022, 124 bottles): 83 Punkte
  • Tobermory 21 yo 1996/2017 (56.7%, Dramfool, bourbon hogshead, 247 bottles): 85 Punkte
  • Tobermory 1995/2017 (48.6%, Whic Whiskycircle, sherry octave finish, 231 bottles): 80 Punkte
  • Tobermory 14 yo 1997/2011 (50%, Liquid Treasures, refill sherry): 88 Punkte
  • Tobermory 23 yo 1994/2017 (57.9%, Sansibar, PX sherry, 242 bottles): 84 Punkte

Die Destillerie Tobermory (produziert auch Ledaig). Bildrechte bei Torsten Dahmke.

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