Keine schönen Nachrichten für die Belegschaft hat Whyte & MacKay für die Angestellten der Grain-Destillerie Invergordon: Man hat der Belegschaft mitgeteilt, dass wegen anstehender Modernisierungsarbeiten ein Fünftel der dort Beschäftigten ihren Job verlieren wird, genauer gesagt 21 Menschen, und die verbliebenen Mitarbeiter Lohnkürzungen von 10.000 Britischen Pfund pro Jahr hinnehmen müssen.

Der Bericht in Press & Journal zitiert eine Gewerkschaftsmitarbeiterin, die sich vom Ausmaß der Kündigungen überrascht zeigt und daraus folgert, dass man in Invergordon die Produktion kürzen werde, weil es mit den wenigen verbleibenden Angestellen gar nicht anders ginge. Zudem ist man wegen der Lohnkürzungen, die man trotz Weiterbildung und dem erweiterten Verantwortungsbereich hinnehmen müsse, schockiert.

Im Rahmen der schon 2016 angekündigten Renovierung der Destillerie will man vor allem die eingesetzten Stills ersetzen, die für 60% des CO2-Ausstoßes der Brennerei verantwortlich waren. Von den Reaktionen der Belegschaft zeigt man sich bei Whyte & MacKay überrascht, nachdem schon damals gesagt hätte, dass es wohl zu Kündigungen kommen werde.

Auch die Politik hat bereits ein Statement abgegeben – man empfinde die Haltung des Unternehmens gegenüber den Angestellten als extrem unfair, sagte Gail Ross vom lokalen Parlament. Man würde sich auch auf politischer Ebene zusammensetzen und sehen, was man unternehmen werde.

Invergordon. Bild: Potstill

1 KOMMENTAR