Und wieder eine unerfreuliche Zahl, was den Markt für Scotch betrifft: Laut einem Bericht von The Spirits Business sind die Verkäufe von Scotch in den USA in den ersten sechs Monaten des Jahres um 16% gefallen. Und die Scotch Whisky Association, die SWA, steht diesem markanten Einbruch etwas hilflos gegenüber: Der CEO der SWA, David Frost, meinte, man könne sich diesen Einbruch nicht erklären, da „die fundamentalen Daten ja durchaus gut wären“.

Analysten haben allerdings eine Erklärung für den Rückgang: Irischer Whiskey und Bourbon haben in den USA dem Scotch Marktanteile weggenommen, weil sie aggressiver und innovativer vorgehen. Besonders der heimische Whiskey sei extrem stark am eigenen Markt aufgetreten.

Für die Verantwortlichen bei Diageo kein Grund zur Sorge. Man meint, dass die Durchdringung des Marktes in den USA noch gering sei, da wäre also „noch genügend Platz für Scotch“, so Dr. Nick Morgan, der Verantwortliche für die Marktentwicklung bei Whisky.

Single malt whisky