Update: Der Artikel, auf den sich unsere Meldung bezog, ist nun hinter einer Paywall. Ein weitere australischer Beitrag zum Thema ist hier abrufbar.

Die Turbulenzen um die Nant Distillery in Tasmanien sind um eine erschreckende Facette reicher: Laut einem Bericht der australischen Zeitschrift Herald Sun sind nach Auskunft der Australian Whisky Holdings mehr als 700 Fässer von Investoren unauffindbar – und viele mehr einfach ohne Befüllung. Ca. 1000 Fässer sind ordnungsgemäß befüllt worden.

Der Schaden dürfte in die Millionen gehen und hunderte Investoren, die Fässer bei der Nant Distillery gekauft haben, betreffen. Dabei geht es sowohl um institutionelle wie auch private Anleger, die Fässer gekauft haben. Eines der Angebote der Destillerie war, zwei Fässer mit jeweils 225 Litern um 25.000 Australische Dollar zu kaufen. Die Destillerie garantierte damals einen Rückkauf nach Erreichung der Reife um mehr als 36.000 Australische Dollar.

Das Aufdecken dieser Fehlbestände geschah während eines Audits durch die Australian Whisky Holdings, die die Nant Distillery kaufen wollte (wir berichteten). Der Deal, der über die Bühne gegangen schien, platzte vor einigen Tagen völlig unvermittelt (auch hier unser Bericht) – wohl auch wegen der Unregelmäßigkeiten, die im Audit zu Tage kamen.

Mehr darüber im Ursprungsartikel.