Im ersten Quartal 2026 hat man bei LVMH, der Muttergesellschaft hinter Whiskymarken wie Ardbeg und Glenmorangie, Positives zu vermelden: Der Umsatz der Spirituosensparte von LVMH belief sich im ersten Quartal auf 610 Millionen Euro; das ist zwar ein Rückgang gegenüber 629 Millionen Euro (741,6 Millionen US-Dollar) im Vorjahresquartal, das als Weihnachtsquartal natürlich besonders umsatzstark ist.
Aber: Das organische Wachstum der Spirituosensparte von 5 % in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 sollte man mit dem Vorjahreszeitraum vergleichen, in dem der Spirituosen-Umsatz von LVMH aufgrund der anhaltend schwachen Nachfrage nach Cognac in den USA und China damals um 17 % einbrach.
Interessanterweise ist es jetzt wiederum China, das für den positiven Trend sorgt: Dort lief nämlich das Chinesische Neujahr im Verkauf außerordentlich gut, auch beim Sorgenkind Cognac. In den USA läuft es hingegen immer noch nicht rund, dort ist die Nachfrage „eher verhalten“.
Gesamt gesehen hat die Gruppe im Q1 ein Verkaufsplus von 1% zu vermelden – auf organischer Basis waren das 19,1 Milliarden Euro. In dem Bericht auf The Spirits Business sind die Whiskys nicht getrennt ausgewiesen – was sie zum leicht positiven Trend beitragen konnten, lässt sich daher nicht mit Gewißheit sagen.
Bei LVMH bleibt man jedenfalls positiv gestimmt, trotz der geopolitischen Widrigkeiten, so ein Sprecher des Konzerns:
“Amid a geopolitical and economic environment particularly disrupted by the conflict in the Middle East, LVMH remains vigilant yet confident at the start of the year.
“The group remains focused on the development of its brands, driven by a sustained policy of innovation and investment as well as by a constant quest for quality in its designs, their desirability and their selective distribution.“
















