Wer sich für Whiskygeschichte interessiert weiß, dass das Brennen des Wassers des Lebens nicht immer ein gern gesehener Wirtschaftszweig war – und schon gar nicht dann, wenn man dem Steuerbeamten den Zugriff auf die Einnahmen vorenthalten wollte. Illegale Schwarzbrennereien waren daher, wie man sich vorstellen kann, keine Seltenheit, und die Menschen machten das Mögliche, um sie vor der Entdeckung zu schützen.
Manchmal funktionierte das sehr gut. Im vorliegenden Fall sogar so gut, dass man die Überreste der wahrscheinlichen Brennerei erst um die dreihundert Jahre später entdeckte – obwohl es sich um eine recht stattliche Anlage handelte.
Dabei handelt es sich um eine Brennerei, die im Zuge einer Baumbeschauung im Loch Lomond and Trossachs National Park von einer lokalen historischen Gesellschaft gefunden wurde.
Zwei Häuser in unüblicher langer Bauweise, zwei Kilns zum Trocknen von Getreide, die Nähe zum Wasser und die versteckte Lage – das alles deutet darauf hin, dass hier rund um 1800 illegal Whisky erzeugt wurde, wird im Bericht im CEO Magazine einer der nun an der Erforschung beteiligten Archäologen zitiert. Es könnte sogar möglich sein, auch wenn man keine direkten Beweise dafür gefunden hat, sondern nur diesbezügliche Geschichten überliefert bekommen hat, dass hier in fast industriellem Ausmaß Whisky gebrannt wurde.
Der Artikel zeigt ein Bild der Ruinen und eine Rekonstruktionszeichnung der gesamten Anlage, die wir hier natürlich aus Gründen des Rechteschutzes nicht bringen. Einfach unserem Link folgen.
Unser Titelbild zeigt die Zeichnung einer illegalen Pot Still, die gerade von Zollbeamten entdeckt wird und in keinem Zusammenhang mit der jetzt entdeckten Brennerei steht…
Photo credit: Internet Archive Book Images via Visual hunt / No known copyright restrictions
Bevor wir nun zur Brennerei selbst kommen, wollen wir mit Ihnen noch einen Blick auf und in das Besucherzentrum werfen. „Imposant“ ist wohl der Ausdruck, der das Besucherzentrum am Besten beschreibt. Bei Kavalan nennt sich das Zentrum Spirit Castle:
Die Größe ist beeindruckend, und die Ausstattung ist es auch. Computerisierte Tasting-Plätze, ein Cafe im ersten Stock (dort findet man auch einen Tasting-Raum und einen Raum für das Blenden des eigenen Kavalan), ein großer Shop und überall die für Taiwan so typische verspielte, liebevolle Optik:
Allein hier kann man sehr viel Zeit verbringen, mehr über Whisky erfahren, sich im Shop mit interessanten Abfüllungen eindecken und im Cafe einen Snack einnehmen oder auch einfach kurz entspannen.
Nun aber zur Brennerei selbst.
Brennerei 1 – Mittendurch statt nur dabei
Bei Kavalan gibt es eigentlich zwei Destillerien. Die erste, alte Destillerie verbirgt sich hinter dem kleinen Eingang unter dem Vordach im untenstehenden Bild. Sie wurde im Dezember 2005 fertiggestellt (das offizielle „Geburtsdatum ist April 2005), und begann im März 2006 mit der Whiskyproduktion.
Diese „alte“ Brennerei 1 ist natürlich nach wie vor in Betrieb – aber gleichzeitig ist sie eine der interessantesten Schaubrennereien, die wir bislang gesehen haben. Besucher können den Produktionsprozess von Beginn an bis zu den Fasslagern hin komplett mitverfolgen, mit ausführlichen Erläuterungen und Anschauungsobjekten.
Nach diesem eher theoretischen Teil über die Whiskyerzeugung kommt man dann in den Bereich, wo man einen Blick auf die (in Betrieb befindlichen) Stills werfen kann. Zwar ist alles hinter Glas, aber man sieht hier mehr als in manch anderer Brennerei.
Nochmals fotografisch ein Blick auf die Stills in der Brennerei 1. Im Vordergrund die deutschen Brennblasen, mit denen man zu Beginn gearbeitet hat. Allerdings ist man relativ rasch zur Auffassung gelangt, dass man damit nicht den Spirit erzeugen konnte, den man wollte. Sie sind aber nicht stillgelegt, sondern produzieren den Gin von Kavalan, der sich in Taiwan großer Beliebtheit erfreut. Dahinter dann die Stills von Forsthys aus Schottland.
Das hier sind die Tanks, in denen der New Make Spirit für die Abfüllung in Fässer gelagert wird. Die Anlage, auf der abgefüllt wird, konnte man im Video sehen.
Und hier lagert er dann, der Whisky von Kavalan. Auf Paletten, mit Bändern nochmals extra verschnürt für mehr Stabilität bei den in Taiwan recht häufigen Erdbeben:
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Besucherzentrum und die Destillerie die Auszeichnung „Whisky Visitor Attraction of the Year“ im Jahr 2011 völlig verdient gewonnen hat – und auch aktuell auf jeden Fall eine Reise wert ist.
Brennerei 2 – der verborgene Riese
Nun aber geht es in in Richtung eines Teils der Kavalan-Brennerei, die noch nicht viele gesehen haben. Der große Erfolg hat es nötig gemacht, die Brennerei auszubauen und ihre Gesamtkapazität beträgt nun erstaunliche 9 Millionen Liter Aklohol pro Jahr. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung war Kavalan die neuntgrößte Maltdestillerie weltweit! Die Destillerie Nummer 2 ist unser Ziel, aber auf dem Weg dorthin gibt es noch einiges zu sehen.
Wir gehen mit Kaitlyn Tsai an den Malzspeichern vorbei zur neuen Brennerei, die sich harmonisch in die bestehenden Gebäude einfügt.
Jetzt aber ist es an der Zeit, das „Heiligtum“ von innen zu betreten. Dazu müssen wir uns zunächst Schutzkleidung überstreifen und durch eine Luftschleuse treten. Nicht zu unserem eigenen Schutz, sondern um die ungestörte Sauberkeit der Anlage zu gewährleisten. Sauberkeit bis ins kleinste Detail ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktionsphilosophie bei Kavalan – denn wer höchste Qualität erzeugen will, so erklärt uns Master Blender Ian Chang in einem Interview, der muss sie auch in den kleinsten Details einhalten.
Also gehen wir durch die Schleuse in den „Bauch“ des Still Houses. Und jeder Blick offenbart, wie penibel hier die Hygienestandards eingehalten werden.
Nun geht es zu den Stills nach oben. Auch hier hören wir wissenswerte Infos von Kailtyn Tsai.
Im Kreislauf des Spirits sehen wir nach dem Condenser ein waagrechtes Kupferrohr, das man so eigentlich nicht kennt. Wir fragen nach. Und dann genießen wir noch einmal die großartige Aussicht, die man aus dem Still House hat:
Bevor wir weitergehen, und zwar in der Produktion eigentlich rückwärts zu den Mash Tuns und Washbacks, noch einmal die Stills und die Spirit Safes fotografisch dokumentiert:
Was wir in der neuen Brennerei gesehen haben, hat uns beeindruckt. Hier wird auf höchstem Niveau gearbeitet – und das bestätigen auch unsere anschließenden Verkostungen, die wir Ihnen im dritten und abschließenden Teil unserer Reportage schildern wollen.
Abschließend noch etwas, das uns sehr wichtig ist: Ganz herzlichen Dank an die King Car Group und Kavalan, die uns ihr Vertrauen geschenkt und für unsere Leser diese tollen Einblicke in die Brennerei und die anderen Aktivitäten rund um die Marke Kavalan ermöglicht haben.
Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt in Taiwan wurde, abgesehen von den Flugkosten, von der Kavalan Distillery und der King Car Group organisiert und finanziert. Die Unternehmen hatten keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.
Bei Serge Valentin auf Whiskyfun gibt es heute zwei unabhängig abgefüllte Whiskys aus der Destillerie Tomintoul – wobei der Begriff „jung“ angesichts dessen, was sonst momentan so bei unabhängigen abfüllern zu finden ist, vielleicht gar nicht so angebracht ist – mit 12 und 14 Jahren haben die beiden Abfüllungen eigentlich ein heute schon eher nicht mehr als jung zu bezeichnendes Alter.
Beide Abfüllungen bekommen in der Verkostung die gleiche Punktewertung, und zumindest für die erste gilt der Werbeslogan von Tomintoul – The Gentle Dram – durchaus:
Tomintoul-Glenlivet 12 yo 2006/2019 (54.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 240 bottles): 82 Punkte
Tomintoul 14 yo 2005/2019 (57.2%, Liquid Treasures, 10th Anniversary, sherry hogshead, 215 bottles): 82 Punkte
Eine etwas andere Verkostung hat Ralfy heute für uns zu bieten – oder eigentlich: warum anders? Ralfy verkostet einen Whisky. Diesmal einen Blend, und zwar einen, den es im Supermarkt (zumindest in UK) zu kaufen gibt und der gerade einmal 3 Jahre alt ist. Es ist, so sagt Ralfy, der billigste Whisky, den er jemals verkostet hat: Der Queen Margot 3yo.
Aber wie schmeckt er, und welche Bewertung bekommt er? Wir wissen ja, dass Ralfy Whiskys, denen er eine Note unter 80 Punkte gibt, gar nicht erst auf Sendung bringt. Dementsprechend müsste der Queen Margot 3yo mehr als 80 Punkte haben?
Hat er. 85, um genau zu sein. Warum, und weshalb Ralfy auch einen Caol Ila ins Spiel bringt, das zeigt Ihnen das 13 Minuten lange Video, das Sie obenstehend und auf Youtube finden…
Eine hohe Verfügbarkeit, eine uns überzeugende Qualität zu einem attraktiven Preis: Dies alles suchen monatlich und finden es dann bei einer Abfüllung, die wir zu unserem Whisky des Monats küren. Und unser Meinung nach bieten dies auch Blends, und deshalb ist unser Whisky des Monats Oktober der Johnnie Walker Gold Label Reserve.
Manchmal steht uns nicht der Sinn nach dem Außergewöhnlichen. Nicht nach dem ganz Besonderen. Nicht nach dem Unwiederbringlichen. Manchmal suchen wir das vermeintlich Alltägliche, das scheinbar Durchschnittliche, das angeblich Einfache.
Es muss nicht jeden Tag ein „Integrity Malt“ sein. Manchmal steht uns einfach der Sinn nach einem guten Blend, der für vernünftiges Geld einen Genuss im Alltag erlaubt.
Bereits im Mai 2018 kürten wir mit dem Johnnie Walker Black Label einen Blend aus Massenproduktion zum Whisky des Monats – und dies ohne mit der Wimper zu zucken. Auch in diesem Monat sehen wir hier dazu keine Notwenigkeit. Und uns stört hier auch nicht, dass eine vermeintlich so wichtige Angabe eines Alters auf diesem Whisky nicht zu finden ist. Und auch an seiner Färbung, seiner Kühlfilterung und seinen „nur“ 40 % Vol. stören wir uns nicht.
Quelle: Johnnie Walker
Der Johnnie Walker Gold Label wurde das erste Mal 1920 anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Johnnie Walker kreiert. Sein Label Gold erhält dieser Blend von den Bergen, in denen einst in Schottland Gold gefunden wurde. Die Brennerei, die ihr Wasser aus diesen Bergen bezieht, heißt Clynelish. Und eben Clynelish ist einer der Lead Malts des Johnnie Walker Gold Label.
Der Johnnie Walker Gold Label enthielt auf dem europäischen Markt bis 2012 noch eine Altersangabe. Danach entfiel das „18 year old“, wie bei manch anderen Abfüllungen auf unserem Markt auch. So änderte Diageo, Eigentümer der Marke Johnnie Walker, den Namen in Johnnie Walker Gold Label Reserve.
Johnnie Walker Gold Label Reserve ist fein ausbalanciert und cremig. Er bietet nuancierte Honig-Noten in Kombination mit Toffee und Karamell sowie feine Holz-Aromen. Den Hintergrund bildet eine deutliche, kräftige sowie angenehme Malzigkeit, die ihn zu einem wunderbar trinkbarem Blend werden lässt.
Zumeist ist der Johnnie Walker Gold Label Reserve im Fachhandel für etwas mehr als 30 € zu finden. Eher selten trifft man ihn auch im Getränke- und Lebensmittel-Einzelhandel an. Beworben wird er oft als für Cocktails, wir empfehlen für diesen unkomplizierten Blend den puren Genuss.
Von Glenmorangie gibt es drei neue Abfüllungen zu vermelden, die Sie exklusiv im Global Travel Retail finden werden:
Glenmorangie The Accord ist 12 Jahre alt und wurde mit 43% Alkoholstärke abgefüllt. Er stammt aus Bourbon- und Oloroso Sherryfässern. Kosten: 53 Euro.
Glenmorangie The Elementa ist ebenfalls mit 43% alk. vol. abgefüllt, allerdings 14 Jahre alt. Er stammt aus frisch ausgebrannten Eichenfässern. Ihn erhält man für 75 Euro.
Noch zwei Jahre älter ist der Glenmorangie The Tribute, ebenfalls mit 43% Alkoholstärke. 16 Jahre lang durfte leicht getorfter Spirit in Bourbon Fässern reifen, bevor er mit dem normalen Glenmorangie Spirit vermählt wurde. Der Whisky kostet 115 Euro.
Alle drei Abfüllungen werden zu Beginn 2020 im Global Travel Retail erwartet.
Jetzt hat uns vom deutschen Importeur Schlumberger auch die deutschsprachige Pressemitteilung zum Start des außergewöhnlichen Benromach 50yo erreicht – in ihr finden Sie alle Informationen und die Tasting Notes zur bislang ältesten Benromach-Abfüllung, die nun auch in limitierter Menge in Deutschland erhältlich ist:
Ein halbes Jahrhundert gereift – Benromach aged 50 years
Die Traditionsbrennerei präsentiert den derzeit ältesten Benromach Whisky als neue, streng limitierte Abfüllung ihrer Vintage-Range
Meckenheim, im September 2019 – 125 Flaschen weltweit, acht für den deutschen Markt – der derzeit älteste Benromach ist eine absolute Rarität, die in Deutschland exklusiv von der Schlumberger Vertriebsgesellschaft distribuiert wird. Der UVP für diesen exklusiven Speyside Single Malt Scotch Whisky liegt bei 8.900 €.
Noch bevor im Jahr 1969 der erste Mensch auf dem Mond landete, wurde dieser Speyside Single Cask am 11. Juni des Jahres destilliert. Während jenseits der Türen der Benromach Destillerie ein halbes Jahrhundert Weltgeschichte vonstatten ging, reifte der Whisky im RefillSherry-Hogshead Cask No. 2003 Jahr für Jahr weiter, auch in der Zeit, als die Brennerei zwischen 1983 und den 90er Jahren geschlossen war. Am 12. Juni 2019 – genau 50 Jahre nach der Destillation – wurde der einzigartige Whisky mit einer Fassstärke von 44,6 % vol abgefüllt.
Verkostungsnotizen:
Duft: Süße Sherryaromen, Pflaumensirup, geschmorte Rosinen, brauner Zucker und warme Gewürze. Noten von Buttertoffee, Ingwer und kandierter Orangenschale steigen auf, bevor sie in sanfte Rauchtöne übergehen.
Geschmack: Ein pfeffriger Auftakt führt zu reifer Aprikose und Pfirsich mit einer bittersüßen Note von getrocknetem Tabakblatt, sanften Menthol und endet in einem anhaltenden, fruchtigweichen Finish, das würzige Eichenholznoten trägt.
Traditionell von Hand und ohne Kältefiltration gefertigt, aus schottischer Gerste und reinstem Quellwasser aus den Romach Hills kreiert, bestechen die Single Malts von Benromach durch ihre goldene Farbe und ihren unvergleichlich warmen und milden Charakter und begeistern mit ihrem unverwechselbaren authentischen Stil Whisky-Liebhaber weltweit.
Glenfiddich möchte die Menschen, die den Whisky in der Speyside Brennerei erzeugen, mit einer Serie von PR-Artikeln näher vorstellen und ihre Arbeit etwas besser verständlich machen. fortgesetzt wird diese vierteilige Serie mit dem dritten Teil, einem Interview mit dem Warehouseman George Paterson, der im Interview über seinen Arbeitsalltag berichtet.
Alle Fragen und Antworten stammen aus dem uns zugesendeten PR-Text:
Glenfiddich – Interview mit Warehouseman George Paterson
F: WIE SIEHT EIN TYPISCHER TAG BEI EINEM WAREHOUSEMAN AUS?
Ich bin Warehouse Koordinator – das bedeutet, ich bin dafür verantwortlich, dass alle Abläufe in unseren Warehouses optimal funktionieren. Denn dort lagern alle unsere Kostbarkeiten, es ist sozusagen unsere Schatztruhe. Ich sorge also dafür, dass die Teams alle wichtigen Informationen haben, die sie benötigen, um ihre Arbeit bestmöglich erledigen zu können. Einige Aufgaben sind jeden Tag gleich, wie beispielsweise ein morgendliches Meeting, in dem wir die vergangenen 24 Stunden durchsprechen oder natürlich unsere ständigen Qualitätskontrollen. Da wir sehr viele Warehouses haben, ist jeder Tag anders und hält immer eine Überraschung bereit – das macht den Job so spannend.
F: WIE VIELE WAREHOUSES GIBT ES BEI GLENFIDDICH? UND WIE VIELE FÄSSER LAGERN DARIN? WISSEN SIE, WO JEDES EINZELNE FASS LAGERT?
Bei Glenfiddich haben wir über 40 Warehouses. Natürlich wissen wir ganz genau, wie viele Fässer dort lagern und auch wo sie liegen. Das ist aber ein gut behütetes Betriebsgeheimnis, das wir niemals verraten. Ich kann auch mit Stolz sagen, dass wir noch nie ein Fass verlegt haben…
F: WORAUF KOMMT ES BEI EINEM GUTEN WHISKYFASS AN? UND WAS MACHT DIE FÄSSER BEI GLENFIDDICH SO BESONDERS?
Da der Whisky den Großteil seines Geschmacks und der Aromen vom Fass erhält, ist deren Qualität natürlich besonders wichtig. Darum verwenden wir bei Glenfiddich nur die hochwertigsten Fässer für die Reifung. Jedes Holz gibt einen bestimmten Geschmack ab, darum wählen wir die Fasstypen für jede Reifung gewissenhaft aus, um sicherzustellen, dass sich die Aromen perfekt entwickeln können. Wenn ich ein Fass in Augenschein nehme, achte ich vor allem auf den Zustand der Innenseite. Denn das ist der Teil, der den Geschmack des Whiskys wesentlich beeinflusst. Das Fass darf keinesfalls muffig riechen oder Löcher haben. Außerdem werden alle Fässer geflämmt. Dadurch karamellisiert der im Holz befindliche Zucker, was den Geschmack unseres einzigartigen Single Malts prägt.
F: WORAUF KOMMT ES BEI EINER GUTEN FASSREIFUNG AN?
Neben dem richtigen Fass ist es vor allem wichtig, dass die Umgebung trocken ist. Bei Glenfiddich legen wir außerdem viel Wert darauf, dass unsere Fässer die gute Luft der Highlands atmen können. Die Temperatur in den Warehouses richtet sich also immer auch nach dem aktuellen Klima in Dufftown und variiert entsprechend. Das macht unseren Whisky so authentisch.
F: HABEN SIE SO ETWAS WIE EIN LIEBLINGSFASS? UND WENN JA, WELCHES WÄRE DAS?
Oh, da gibt es viele, nicht zuletzt das Fass, das an meinem Geburtstag abgefüllt wurde. Das war ein besonderes Ereignis für mich.
Neue Woche, neues Gewinnspiel – und diesmal eines mit einer Abfüllungsserie, die aus den Regalen des Fachhandels und denen bei Whiskyfreunden daheim einfach nicht mehr wegzudenken ist – mit ihrer Vielfalt und Qualität, die für jede Brieftasche etwas Feines bietet.
Die Rede ist von den Whiskys des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing aus Glasgow. Die Single Malts und Single Grains aus den Linien Provenance, Old Particular und Xtra Old Particular sind sorgsam ausgesucht und werden in Verkostungen und Tests immer wieder hoch bewertet.
Dank unseres Gewinnspielpartners Bremer Spirituosen Contor können wir in dieser Woche nicht nur eine oder zwei, sondern sogar drei ausgezeichnete Abfüllungen quer durch die drei erwähnten Linien verlosen:
Einen Provenance Bunnahabhain 12 Years
Einen Old Particular Dailuanie 12 Years (Sherry Butt) und
Einen Xtra Old Particular XOP Garnheath 44 Years
Gewinn Nr. 1: Provenance Bunnahabhain 12 Years
Dieses Einzelfass, ein Refill Barrel (DL12221), wurde im Mai 2005 mit Destillat befüllt und im Dezember 2017 mit 46% ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration abgefüllt. Insgesamt gibt es davon nur 98 Flaschen.
In der Nase zeigt die Abfüllung cremige Vanillenoten, saftige Ananas und Meerluft – schön abgerundet und dabei intensiv. Am Gaumen erlebt man eine spannende Mischung aus würzigen Ingwerdrops, süßer Zuckerwatte, Zimt, zerstoßenem Pfeffer und Meersalz. Das Finish ist lang und würzig, mit einer Note süßer Früchte.
Gewinn Nr. 2: Old Particular Dailuanie 12 Years (Sherry Butt)
Im Juli 2005 wurde das Sherry Butt DL12429 mit New Make aus der Speyside-Brennerei Dailuaine befüllt, um dann mit Februar 2018 mit 48,4% Alkoholstärke abgefüllt zu werden – mit einer Ausbeute von 674 Flaschen. Natürlich ist auch diese Old Particular-Abfüllung von Douglas Laing wie alle ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration.
In der Nase zeigt der Whisky schöne Sherrynoten, sanfte Gewürze und dunkle mazerierte Früchte sowie Getreidetöne. Am Gaumen findet sich nach einem sanften Antritt ein angenehmer und leicht pfeffriger, fruchtiger sowie malziger Eindruck. Im Finish erlebt man würzige Rosinen, die Düfte von Selbstgebackenem und ein fast minziger Unterton, gemeinsam mit Eichenfracht.
Gewinn Nr. 3: Xtra Old Particular XOP Garnheath 44 Years
Eine echte Rarität – ein Single Grain aus einer Lost Grain Distillery, die bereits im Jahr 1986 vom Besitzer Inver House Distillers geschlossen und danach abgetragen wurde. Der Single Grain stammt aus dem im Februar 1974 befüllten Refill Barrel, das im März 2018 dann mit 45.8% in Fassstärke abgefüllt wurde, ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration. Von dieser raren Abfüllung gibt es insgesamt nur 141 Flaschen.
In der Nase finden Sie eine Explosion frischer Vanilleschoten, Erdbeer-Bonbons und Brioche, am Gaumen regieren zuckrige Süße und Hobelscharten, dazu Pfirsiche in Sirup und angekohlte Bananen. Im langen Finish entdecken Sie cremige Vanille, Aprikose, geröstete Mandeln und Erdbeermarmelade.
Und so gewinnen Sie eine der drei Abfüllungen von Douglas Laing:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher schottischen Stadt hat der unabhängige Abfüller Douglas Laing seinen Firmensitz
a) Glasgow
b) Inverness
c) Edinburgh
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Douglas Laing“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 6. Oktober 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 7. Oktober 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach vom Bremer Spirituosen Contor versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Douglas Laing“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 6. Oktober 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 7. Oktober 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und dem Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch das Bremer Spirituosen Contor, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Sample zur Verfügung gestellt von Ardbeg Deutschland
Morgen erscheint sie nun endlich, die neueste Ausgabe vom Ardbeg Supernova – allerdings nur für Committee-Mitglieder. Der Preis der Abfüllung beträgt 150,- Euro, und dank eines Samples von Ardbeg Deutschland können wir Ihnen schon einmal sagen, wie er uns geschmeckt hat:
Nase: Nach ein paar Augenblicken bereits eine kräftige, beeindruckende Vorstellung – Ardbeg ohne Abstriche. Dieser wunderschöne Eindruck von kalter Asche, Jod, Kampfernoten, der geruch vom Tafelschwamm in der Schule sowie Vanille als süßer Unterton. Leichtes Menthol, aber es überwiegt dieser stahlige, kalte Rauch.
Gaumen: Der Auftakt ist süß, aber sofort entfaltet sich der kräftige Rauch über dieser Grundsüße und füllt den Gaumen gemeinsam mit einer deutlicheren Mentholnote. Platzgreifend, mundfüllend, den Speichel aus den vorderen Backen ziehend und ein leichtes Britzeln an den seitlichen Zungenrändern. Recht gewaltig, ohne gewalttätig zu sein.
Finish: Bleibt und bleibt und bleibt. Anis, bittere Teenoten, der Rauch jetzt mit dem Unterton eines überhitzten Kleinbahn-Trafos. Ein wenig Schießpulver, ein wenig Jod und ein wenig Eiche.
Alles in allem: Jawoll. So geht Rauch, so geht Kraft, so geht Komplexität. Vollste Empfehlung von hier aus, auch für alte Ardbeg-Hasen.
Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.
Am 09.09.2009 brachte die Kilchoman Distillery die allererste Abfüllung Ihres Single Malts heraus, die Kilchoman Inaugural Release. Seitdem hat sich die Brennerei zu einer gefragten Whiskymarke mit vielen Fans entwickelt.
Und auch heute noch, nach 10 Jahren, ist – bei aller Entwicklung hin zu Craft-Distilling – der Prozess, der bei Islay’s Farmdestillerie vor Ort in Eigenregie durchgeführt wird, durch seine konsequente Anwendung vom ersten Tag an einzigartig in Schottland: „From Barley to Bottle“, vom Anbau der eigenen Gerste bis hin zum Abfüllen in die Flasche.
Zwei dieser tollen Abfüllungen haben wir gemeinsam mit unserem Partner Alba Import beim Jubiläumsgewinnspiel „10 Jahre Kilchoman Single Malt“ verlost – und nachdem wir Ihnen sagen, welche das waren, sagen wir Ihnen natürlich auch, wer die Whiskys gewonnen hat. Herzlichen Dank für die fantastische Beteiligung!
Gewinn Nr. 1: Kilchoman Bourbon Maturated Single Cask – Celebrating 10 Years of Kilchoman Single Malt in Germany
Um das 10. Jubiläum von Kilchoman Single Malt zu feiern hat der deutsche Importeur und Distributor, Alba Import, eine kleine Reihe von Taste-Events mit Peter Wills in Deutschland organisiert. Dort wird es jeweils 2 Drams aus den Anfangszeiten der Destillerie und acht Drams insgesamt geben.
Für alte und neue Kilchoman-Fans hier die Daten der Tour (Anmeldungen dann jeweils beim entsprechenden Händler in Ihrer Nähe:
Mo. 28.10.2019, 20.00Uhr – Stefan Meier Tabakwaren Freiburg im Breisgau
Di. 29.10.2019, 18.30 Uhr – whisk(e)y shop tara München
Fr. 01.11.2019, 19.00 Uhr – Whiskyland Oranienburg Oranienburg bei Berlin
Sa. 02.11.2019, 19.00 Uhr – Flickenschild Whisky & Cigars Itzehoe
Zu diesem Jubiläum wird auch ein 10 jähriges ex bourbon Einzelfass aufgelegt werden, cask no. 10/2009 – und aus diesem über 10 Jahre alten Jubiläums-Einzelfass, das übrigens erst heute abgefüllt wird (daher gibt es auch noch kein Flaschenbild, sondern nur die Etiketten), können Sie bei uns exklusiv eine Flasche gewinnen.
Das Bottling aus dem Einzelfass gibt es nur während der Tasting Tour und bei uns zu gewinnen – aber NICHT im Fachhandel!
Damit die Vorfreude noch mehr steigt, verraten wir hier auch die offiziellen Tasting Notes:
Nose: Marzipan, citrus sweetness, floral soft fruit and light peat smoke. Palate: Bright, fresh, lemon cheesecake, tropical fruit and salty peat smoke. Finish: Rounded yet assertive with lasting citrus and stoned fruits.
Aber halt! Das ist noch nicht alles: zusätzlich verlosen wir gemeinsam mit Alba Import eine Flasche des brandneuen Kilchoman 100% Islay 9th Edition!
Gewinn Nr. 2: Kilchoman 100% Islay 9th Editon
Der Kilchoman 100% Islay 9th Editon ist auf 12.000 Fl. limitiert und enthält 9- und 11-jährige Fassanteile und ist somit die bisher älteste Special Release die Kilchoman herausgebracht hat. Abgefüllt ist sie aus 100% frischen ex-bourbon Fässern. Auch sie unterstreicht die einzigartige handwerkliche Machart, die Kilchoman auszeichnet und die die Seele der Destillerie bestimmt.
Und die Gewinner sind:
Kilchoman Jubiläumsabfüllung:
Jan K.R. Sellner aus 68167 Mannheim
Kilchoman 100% Islay 9th Edition:
Volker Weißmann aus 55118 Mainz
Wir gratulieren aufs Herzlichste! Die Gewinne werden Ihnen in der nächsten Zeit von Alba Import zugesendet.
Und gleich heute geht es mit einem weiteren tollen Gewinnspiel weiter. Bleiben Sie gespannt!
Der neue Benromach 50yo, der ab heute verkauft wird, steht heute im Fokus der Verkostung bei Serge Valentin auf Whiskyfun, flankiert von anderen Originalabfüllungen aus der Speyside-Brennerei.
Um es kurz zu machen: Würde Geld keine Rolle spielen, wäre der Benromach 50yo vorbehaltslos zu empfehlen, aber weil Geld wohl bei den meisten eine Rolle spielt, kann man sich auch mit anderen, günstigeren Angeboten aus der Destillerie Vergnügen verschaffen, wie die Wertungen in der Verkostung beweisen:
Benromach 15 yo (43%, OB, +/-2018): 87 Punkte
Benromach 10 yo ‚100° proof‘ (57%, OB, +/-2018): 88 Punkte
Benromach 1998/2018 ‘20th Anniversary’ (53.2%, OB, 3000 bottles): 82 Punkte
Benromach 50 yo 1969/2019 (44.6%, OB, sherry hogshead, cask #2003, 125 decanters): 91 Punkte
Was gut läuft, das läuft – so oder ähnlich mag Diageo gedacht haben, als man sich für eine weitere neue Abfüllung in der Games of Throne Serie entschied, die vor kurzem in der us-amerikanischen TTB-Datenbank auftauchte, die die Label von Neuerscheinungen am amerikanischen Markt listet (ohne absolute Veröffentlichungsgarantie).
Diesmal handelt es sich um den Game of Thrones Six Kingdoms, einen 15 Jahre alten Mortlach aus der Speyside, der mit 46% Alkoholstärke abgefüllt wurde. Ansonsten gibt es momentan nicht viel dazu zu sagen, aber die Etiketten können wir jedenfalls schon mal herzeigen:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Willkommen zur nunmehr 147. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 147 finden Sie den ersten Podcast von Pat Hock und diese neuen Videos:
Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Glenallachie 15 Jahre
Whisky Babbler – Glen Garioch 10 Jahre 1980er
Whisky Enjoy – Garrison Brothers Single Cask/CS
Whisky Plausch – Mosgaard
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!