Demnächst: The Dalmore ‘L’Anima’

The Dalmore präsentiert erneut eine exquisite Abfüllung. The Dalmore ‘L’Anima’ ist eine Zusammenarbeit The Dalmore Master Distiller Richard Paterson und dem italienischen Spitzenkoch Massimo Bottura. Für dieses Bottling wählte man die exquisitesten Ex-Bourbon-, Sherry- und Port-Fässer aus, um nach der Vermählung dieser Whisky genau eine Flasche abzufüllen.

The Dalmore ‘L’Anima’ (italienisch für „Seele“) ist ein 49-jähriger Single Malt, abgefüllt mit 41,5 Vol. % in einen Dekanter aus Kristall-Glas mit dem berühmten Dalmore-Hirschkopf in Sterlingsilber. Diese Flasche wiederum befindet sich in einem handgefertigten Kästchen aus italienischem Olivenholz, amerikanischem Nussbaum und Ebenholz. Gefertigt hat diese der Kunst-Handwerker und Designer John Galvin, der, wie wir seiner Website entnehmen dürfen, bereits an vielen weiteren exquisiten Abfüllungen beteiligt war.

Sollten Sie Interesse an The Dalmore ‘L’Anima’ haben: Diese Abfüllung steht beim Aktionshaus Sotheby’s ab dem 25. April zur Versteigerung, diese Auktion endet am 9. Mai. Zwar liegt hier kein Mindestgebot vor, Sotheby’s erwartet allerdings, dass für dieses Bottling der Hammer erst bei ca. £65.000 fallen wird. Der Gewinner dieser Auktion kann sich auch noch auf ein Essen für 2 Personen in Massimo Botturas Restaurant Osteria Francescana in Modena freuen.

Der Erlös der Auktion kommt der Wohltätigkeitsorganisation „Food for Soul“ zu Gute. Diese, von Bottura gegründete, gemeinnützige Organisation wurde gegründet, um den Gemeinden bei der Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung zu helfen, in dem sie armen und bedürftigen Menschen in ihrer Umgebung Mahlzeiten anbieten.

Eine weitere Destillerie in Nordirland

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In Nordirland entsteht eine weitere Whiskey-Brennerei. In Donaghadee, etwa 30 km östlich von Belfast, wird Copeland Spirits im ehemaligen Gemeindezentrum und Kino des Ortes eine neue Destillerie errichten. Das Ards and North Down Borough Council erteilte der Firma hierfür die notwendige Planungsgenehmigung.

Donaghadee. Photo credit: GreyHobbit on Visual hunt / CC BY-SA

Geplant sind, neben einer Gin- und Whisky-Destillerie, ein Besucherzentrum und ein Veranstaltungsbereich. In einem Artikel der Irish News sind die geplanten Baukosten mit £ 600.000 angeben. Die Eröffnung dieser Brennerei soll schon im Sommer diesen Jahres sein. Der Umbau des historischen Gebäudes erhält viele der ursprünglichen Merkmale. Und mit einem Pachtvertrag von 125 Jahren ist diese neue Brennerei sehr langfristig geplant. Bisher produziert Copeland Spirits ausschließlich Gin, der jetzige Firmenstandort in Saintfield wird nach der Fertigstellung der neuen Brennerei aufgegeben. Copeland Spirits stellt dann ausschließlich in Donaghadee ihren Gin und Whiskey her.

Serge verkostet: Caol Ila x3

Ein Junger, zwei gut Gereifte – das sind die drei Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Caol Ila, die ja eigentlich hauptsächlich Whisky für Johnnie Walker produziert, aber bei Whiskyenthusiasten für ihre Single Malts bekannt ist. Und das hat schon seine Gründe – einen guten Caol Ila, mit seinen Zitrusnoten und dem „sauberen“ Rauch kann man immer wieder gerne genießen.

Und auch bei Serge kommen die Whiskys in der Verkostung gut weg:

  • Caol Ila 11 yo 2007/2018 (57.4%, James Eadie, Palo Cortado finish, cask#314431, 300 bottles): 83 Punkte
  • Caol Ila 30 yo 1984/2014 (56.2%, Riegger’s Selection, rum cask finish, 360 bottles): 88 Punkte
  • Caol Ila 36 yo 1982/2018 (54.4%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 120 bottles): 92 Punkte
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu: Benromach Heritage 1972 und 1977

Zwei neue Abfüllungen hat die Speyside-Brennerei Benromach heute angekündigt – es handelt sich dabei um Vintage-Bottlings aus den Jahren 1972 und 1977. Die Preise dafür sind der aktuellen Marktlage und dem Alter entsprechend: €1,750 für den 46 Jahre alten Benromach 1972 (55.7% Alk./Vol., 75 Flaschen) und € 1,500 für den 41 Jahre alten Benromach 1977 (49.6% Alk./Vol., 122 Flaschen).

Alles Wichtige über die beiden Bottlings in der Presseaussendung, die uns erreicht hat:


Benromach Heritage 1972 and 1977 available worldwide

Benromach starts 2019 in style with two rare and aged vintage expressions

The Benromach Distillery Company Ltd has announced the release of two Heritage expressions, Benromach Heritage 1977, an exclusive 41-year-old single cask vintage (49.6% abv) and Benromach Heritage 1972, a rare 46-year-old single cask vintage (55.7% abv).

Matured in single Refill American Hogsheads, these sought-after expressions are both available for worldwide sale from 21st February 2019. Benromach Heritage 1977 offers a smooth dram with hints of spice, while Benromach Heritage 1972 is brimming with exotic fruit flavours leading to an ashy smoke finish.

Benromach Heritage 1977 displays flavours of warm apple pie, poached pear and hints of ginger, mixed with subtle floral notes complemented by rich apricot jam. Only 122 decanters of this single cask vintage were bottled from cask number 1269 on 8th October 2018.

Also launching today, Benromach Heritage 1972 has a golden amber hue with a tempting nose of vanilla custard, honey and tropical fruits, with intriguing hints of mature oak and an edge of fresh menthol.  With lingering oak flavours and hints of smoke on the finish, just 75 decanters of this single cask vintage were bottled from cask number 4471 on 11th December 2018.

Keith Cruickshank, Benromach Distillery Manager, said:

“We’re proud to build on the popularity of previous Benromach vintage releases from the 1970s with these unique single cask bottlings that represent different moments in time from the distillery’s rich history.

“Through careful monitoring and regular sampling throughout the maturation process, these remarkable releases have been aged to over 40 years each. Both golden amber single malts are brimming with fruity flavours and subtle oak notes.  The release of these vintage expressions is an outstanding start to an exciting year for Benromach.”

Both expressions are beautifully presented in a decanter-style bottle with shapes and textures inspired by the distillery. The bottle has a copper-foil embossed label and nestles in a dark oak wooden box, representing the original washbacks at Benromach. The copper cut medallion on the packaging signifies the moment in time when the distillers cut to the sweet heart of the spirit run.

Benromach 1977 and 1972 will be available worldwide from 21st February 2019. Benromach 1977 has a recommended retail price (RRP) of €1,500 (£1,250) while Benromach 1972 has an RRP of €1,750 (£1,500). Prices in local markets will vary depending on local taxes and duty.

Benromach is one of only a few distilleries in Scotland to use traditional methods, without any automated machinery. The small team of distillers employ all their senses when crafting the classic Speyside single malt Scotch whiskies, managing the process by sight, sound and touch to create the unique, handcrafted and authentic Benromach taste.

For more information about Benromach, and to explore the range of expressions available, please visit: www.benromach.com.

PR: Deutschlandpremiere – AKASHI HANAHATO Single Cask Abfüllung aus Kijyoshu Sake Fässern

Auf der Whisky-Messe „The Village“ in Nürnberg wird er erstmals zu sehen und zu kaufen sein: JWhisky.de stellt dort die AKASHI HANAHATO Single Cask Abfüllung aus Kijyoshu Sake Fässern vor.

Was es über sie zu wissen gibt, erfahren Sie aus nachfolgender Pressemitteilung:


AKASHI HANAHATO Single Cask Abfüllung aus Kijyoshu Sake Fässern (nur 388 Flaschen)

Für Whisky-Enthusiasten – erstmals in Deutschland verfügbar

Ende 2018 präsentierte Akashi in Japan diese besondere Abfüllung: den großartigen AKASHI HANAHATO.. Dies ist die erste Single Cask Abfüllung, die in Kijyoshu Sake-Fässern ausgebaut wurde.

Drei Jahre lang lagerte der Whisky in einem Fass aus amerikanischer Weißeiche, danach erhielt er sein einjähriges Finish in einem Sake-Fass der berühmten Brauerei Enoki Shuzo, der es 1974 erstmals gelang, Kijyoshu Premium Sake, der süßer ist, als durchschnittlicher Sake, zu brauen. Das Ergebnis dieser Veredlung: ein Whisky, der sich durch seinen unvergleichlichen, süßlichen Eichen- und SakeGeschmack auszeichnet.

Abgefüllt wurde dieser Single Malt Whisky mit 61 Vol. % und einer Auflage von nur 388 Flaschen.

Diese besondere Abfüllung wird – exklusiv für ganz Europa – auf der Whisky-Messe „The Village“ vom 2. bis 3. März 2019 in Nürnberg am Stand von JWHISKY (JB-Trade UG) zum Preis von 149,00 € erhältlich sein (nur solange der Vorrat reicht).

Neu: Cotswolds Lord Mayor’s Reserve Single Malt Whisky

Eine kleine und daher wohl rasch ausverkaufte Sonderedition aus der englischen Cotswolds Distillery gibt es zu vermelden: Der Cotswolds Lord Mayor’s Reserve ist dem Lord Mayor von London, Peter Estlin gewidmet, der ein anerkannter Whiskykenner und Unterstützer der Costwolds Distillery ist. Auf seinen Wunsch hat man einige seiner Privatfässer mit der ersten in Sherryfässern gereiften Abfüllung gevatted und davon 691 Flaschen abgefüllt. Die meisten davon verkauft Peter Estlin (der der 691. Lord Mayor der Stadt ist) für eine gemeinnützige Stiftung namens Lord Mayor’s Appeal.

Nachdem die Fassausbeute größer als die 691 nummerierten Flaschen war, gibt es im Webshop der Cotswolds Distillery jetzt noch einige unnummerierte Flaschen zu kaufen – und von denen wird wiederum ein Teil an die Organisation weitergegeben.

Der Whisky ist in amerikanischen Eichenfässern, die zuvor Rotwein enthielten und danach ausgekratzt, getoasted und neu ausgebrannt wurden, gereift und wurde danach mit Whisky aus einem einzelnen ex-Pedro Ximenez Sherry Butt gemischt. Das Ganz soll Noten von gekochten Äpfeln, Karamell und Haselnuss ergeben.

Die Flaschen sind um 64.95 Pfund (plus Porto und Verpackung) im Webshop der Destillerie erhältlich.

Dublin Liberties Distillery nun offiziell eröffnet

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Eigentlich hätte es der Oktober 2018 werden sollen – nun hat es doch etwas länger gedauert: Die Dublin Liberties Distillery von Qunitessential Brands ist heute offiziell eröffnet worden. Das 10 Millionen Euro schwere Projekt in dem gleichnamigen Distrikt arbeitet mit drei deutsche Potstills – und das sind richtig große Brocken: Jede davon ist fast acht Meter hoch und wiegt drei Tonnen. Die Eröffnung nahm übrigens Simon Coveney, der irische Außen- und Handelsminister vor.

Photo by infomatique on VisualHunt.com / CC BY-SA

20 Personen sollen die Destillerie, das Besucherzentrum (es eröffnet allerdings erst mit 25. Februar) und die Bar beschäftigen. Die Kapazität der Brennerei beträgt 700.000 Liter pro Jahr, und man wird nun dort auch die Produktion der eigenen Marken, The Dubliner Irish Whiskey, The Dublin Liberties und The Dead Rabbit Irish Whiskey vornehmen. Als Master Distiller fungiert Darryl McNally.

 

 

Prince Charles‘ Royal Lochnagar Whisky Flasche #1 für £9100 verkauft

Die von uns am 1. Februar des Jahres bereits angekündigte Versteigerung bei Whiskyauctions.com ist vorbei – und jene Flasche #1, die Prince Charles vom Fass des 30 Jahre alten Whiskys, dass er anlässlich des 140. Jahrestages des ersten royalen Besuchs bei der Brennerei Royal Lochnagar in den Highlands erhalten hat, wie alle anderen auch an seine Wohltätigkeitsorganisation spendete, ist nun verkauft – um den stattlichen Preis von 9100 Pfund.

Damit brachte das Fass insgesamt 235.865 Pfund für karitative Zwecke ein – bislang, muss man dazu sagen. Schon zuvor waren 184 Flaschen des mit 52.6% Alkoholstärke abgefüllten Whiskys zu je 1470 Pfund verkauft worden.

21 Flaschen sind von diesem Fass noch übrig – und 20 davon kommen nun vom 3. bis 12. März im selben Auktionshaus unter den Hammer. Rufpreis der 20 Flaschen ist je 1450 Pfund.

Eine letzte Flasche wird permament in das Archiv des Besitzers der Brennerei, Diageo, überstellt.

HRH The Prince Charles, Duke of Rothsay, visits Royal Lochnagar Distillery on Royal Deeside today to be formally presented with a rare cask of single malt Scotch whisky that was laid down 30 years ago as a gift to His Royal Highness.
Photo shows HRH with the cask that will be bottled on his 70th birthday. Photo Credit: Mike Wilkinson…16/10/2018

Serge verkostet: Longrow – ein Trio

Wenn der Whisky aus der Destillerie Springbank so richtig rauchig ist, dann nennt er sich Longrow. Man beschreibt seine Rauchigkeit gerne mit Worten wie „dreckig“ oder „alter Schiffsdiesel“ – was man durchaus als Kompliment verstehen darf.

Jedenfalls hat Longrow viele Fans, und die alten Ausgaben (1973 und 1974) werden zu fast schon unverschämt hohen Preisen gehandelt. Aber auch neue Longrows, wenn sie denn limitiert sind (und abgesehen vom Standard ohne Altersangabe sind sie das alle), finden schnell ihre Käufer.

Drei Longrows, alle unabhängig abgefüllt, hat Serge heute in seine Verkostung aufgenommen, und die Bewertungen reichen diesmal von gut bis exzellent:

  • Longrow 8 yo 1987/1995 (43%, Signatory Vintage, cask #136-38, 890 bottles): 92 Punkte
  • Longrow 10 yo 1987/1997 (43%, Signatory Vintage, cask #149-151, 990 bottles): 80 Punkte
  • Longrow 15 yo 2002/2018 (51.4%, Cadenhead, Sherry Cask, 276 bottles): 85 Punkte
Springbank. Bild (c) ALexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Great Northern Distillery: Pläne für Lagerhäuser in Kilcurry endgültig gescheitert

Eine schlechte Nachricht für die Great Northern Distillery von John Teeling kommt aus Kilcurry: Dort haben die zuständigen Behörden den Bauantrag für 45 Lagerhäuser endgültig abgelehnt.

Nachdem die lokale Verwaltung bereits im letzten Juni den Antrag zum Bau zurückgewiesen hatte (wir berichteten hier), ist die Great Northern Distillery (sie gehört John Teeling, Whiskey-Urgestein und Vater der beiden Teeling-Brüder, die die gleichnamige Brennerei in Dublin gebaut haben) in Berufung gegangen. Der Grund für die Ablehnung war, dass das Gebiet als landwirtschaftliche Zone gewidmet war – die Berufung von John Teeling berief sich darauf, dass der Bau von nationalem Interesse als Unterstützung der boomenden irischen Whiskeyindustrie zwingend notwendig wäre und die Asuwrkungen auf die Landschaft sowie die Gegend eher vernachlässigbar wären. Eine Argumentation, der die Behörden nun abermals nicht folgten.

Wo die Great Northern Distillery nun die Lagerhäuser bauen will, geht aus dem Artikel in Talk of the Town nicht hervor. Dass John Teeling sich bereits seit einiger Zeit um andere Möglichkeiten umgesehen und wohl nicht mehr mit einem positiven Bescheid gerechnet hat, sollte jene, die diese Geschichte bei uns schon länger verfolgen, ohnehin nicht abwegig erscheinen… 

Great Northern Distillery. Der Stillroom.

Video: Ralfy verkostet St. Magdalene 19yo (Review #764)

Seit mittlerweile zehn Jahren veröffentlicht Ralfy Mitchell seine Videos. Unter den Namen Ralfy Review und ralfydotcom finden wir hier wöchentlich Verkostungs-Videos. Seine Tastings und Bewertungen werden umrahmt von einer Menge Whisky-Wissen, viel Meinung und sehr viel Leidenschaft. Und zu diesem Jubiläum gratulieren wir Ralfy ganz herzlich, und wünschen uns von ihm noch viele weitere Ralfy Reviews.

Solch ein besonderes Jubiläum verlangt natürlich auch nach einem besonderen Whisky. Und deshalb griff Ralfy für dieses Video in seine private Whisky-Sammlung und präsentiert sich und uns einen 19-jährigen St. Magdalene. Diese Abfüllung aus der Rare Malts Selection erwarb Ralfy kurz nach ihrem Erscheinen Ende der 90er Jahre für ca. £ 70. Heute befindet sich der Preis dieser Flasche auf dem Sekundär-Markt fast im vierstelligen Bereich.

Und wie wir seinem Video entnehmen können (Sie finden dieses oberhalb unseres Posts und auf Youtube), traf Ralfy mit diesem Lowländer die richtige Wahl zu diesem speziellen Anlass. Seine Bewertung ist so außerwöhnlich hoch, dass er für diesen Whisky kein Malt-Mark Schildchen vorbereitet hat. Und wir vermuten, dass wir so schnell auch nicht wieder einen mit 97 Punkten bewerteten Whisky bei Ralfy finden werden.

Penderyn erhält Baugenehmigung für Brennerei in Swansea

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Aufmerksame Leser von Whiskyexperts wissen, dass die walisische Destillerie Penderyn schon seit einiger Zeit den Bau einer zweiten Brennerei in Swansea plant. Im November wurde ein baldiger Baubeginn in Aussicht gestellt. Nun berichtet The Drinks Business, dass nun neben den nötigen Mitteln dafür auch die so wichtige Baugenehmigung vorliegt.

Die Brennerei wird am Gelände der historischen Hafod Morfa Copperworks errichtet werden und soll 3.75 Millionen Pfund kosten. Man will mit ihr und dem dazugehörigen Besucherzentrum an die 50.000 Besucher jährlich anziehen.

Von RobinLeicester – Eigenes WerkCC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47140784

Baubeginn soll jetzt Ende dieses Jahres sein, man rechnet mit einer Fertigstellung der Destillerie, des Besucherzentrums und eines Shops mit 2022.

Trinken Sie echten oder falschen japanischen Whisky? Hier finden Sie es heraus!

Die Regeln für japanischen Whisky lassen es durchaus zu, dass unter japanischen Whiskymarken auch solche verkauft werden können, die keinerlei oder nur einen geringen Anteil an japanischen Whisky enthalten. Da findet sich dann Scotch oder Bourbon, oder, im schlimmsten Fall, auch Shochu, der am Label als Whisky bezeichnet wird.

Zu unterscheiden, welcher Whisky aus Japan nun wirklich aus Japan ist, fällt da nicht immer einfach. Es sei denn, man nutzt die Datenbank von nomunication.jp, die Whiskey Richard, der Gründer der Seite über Bars in Tokyo, durch ausführliche Recherche zusammengestellt hat.

Die Datenbank lässt sich nach Region, Markenname, Destillerie und Muttergesellschaft durchsuchen und liefert als Ergebnis dann, ob es sich beim gesuchten Whisky um:

  • echten japanischen Whisky
  • World Whisky (also einem Blend verschiedener Whiskyregionen)
  • falsch gelabelten Whisky (kein japanischer Whisky enthalten) oder
  • als Whisky etikettierter Shochu, ein meist aus Reis oder Gerste hergestellter Schnaps

handelt. Zudem ist die Datenbank (es gibt sie seit Sommer des vorigen Jahres, sie wird aber laufend aktualisiert) auch eine hervorragende Möglichkeit, sich über die bei uns meist unbekannte Markenvielfalt bei japanischen Whiskys zu informieren.

Auf der Webseite der Datenbank finden Sie obenstehend auch eine Infografik, in der man ebenfalls sehen kann, welche Whiskys tatsächlich japanische Whiskys sind. Unserer Meinung nach ein Pflichtbesuch für jeden, der sich für diese Whiskyregion interessiert.

Natterjack – neuer irischer Whiskey und Pläne für eine neue Destillerie

Gortinore Distillers & Co ist ein irisches Unternehmen, das in Waterford beheimatet ist – und dieser Tage einen neuen irische Whiskey auf den Markt gebracht hat: Natterjack Irish Whiskey. Der Whiskey ist nach traditionell irischem Verfahren dreifach gebrannt, hat durch die Verwendung von Virgin American Oak Fässern zum Finishen auch Elemente der Kunst, Bourbon zu erzeugen, in sich aufgenommen. – Der US- Einfluss ist auch in zwei anderen neuen Abfüllungen erkennbar: Der Four Toad Black Bourbon ist ein amerikanischer und Natterjack Sour Mash ein irischer Sour Mash Whiskey aus vier Sorten Getreide: Mais, Weizen, Gerste und Roggen.

Die drei Whiskeys sind das Kind von Aidan Mehigan, einem ehemaligen Trader in London, der auch eine eigene Destillerie in Waterford auf die Beine stellen will, die Gortinore Distillery – für die es bereits ein Gebäude und eine Homepage gibt. Das Gebäude, die Old Mill in Kilmacthomas bei Waterford, die 1850 als Spinnerei begann und vor knapp 100 Jahren dann zur Herstellung von Porridge-Hafer benutzt wurde, ist bereits gekauft, und man will dort mit drei Kupferbrennblasen, Lagerhäusern und einem Besucherzentrum 15 Personen beschäftigen.

Für den Natterjack Whiskey, der jetzt erscheint, gibt es in Irland und verschiedenen anderen Ländern bereits Distributoren – für Deutschland können wir noch nichts Konkretes sagen, bemühen uns aber um Auskunft.

Hier einmal die Tasting Notes für den Natterjack Whiskey, der in Irland 48 Euro kostet:

  • Nose – Golden vibrant liquid with an upfront bouquet of vanilla, apple and cinnamon.
  • Taste – A smooth, almost creamy palate of orange, orange zest, spice, cedar and notes of tobacco.
  • Finish – A clean fresh finish, reminiscent of a long Irish Summer evening.