Die neue Website der Ardnamurchan Distillery ist online

Genau in diesem Moment erfährt der Internet-Auftritt der Ardnamurchan Distillery einen Relaunch. Der unabhängige Abfüllers Adelphi präsentiert in einem neuen Gewand seine Destillerie und ihre Umgebung in den westlichen Highlands.

Umfangreich wird hier nun auch das Team hinter der Brennerei vorgestellt. Und auch in diesem Jahr sind Fasskäufe für Privatpersonen möglich. Unter „Private Casks“ bietet die Ardnamurchan Distillery Interessierten diese, wenn auch begrenzte, Möglichkeit an. Für den schmaleren Geldbeutel finden Sie auf der Website verschiedene Ardnamurchan-Goodies, die online käuflich erworben werden können.

Neu: Four Roses Small Batch Select

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Mit einem gewissen Stolz präsentiert Four Roses Master Distiller Brent Elliott die neueste Abfüllung der Brennerei Four Roses. Der Four Roses Small Batch Select ist eine Ergänzung des Portfolios der Destillerie aus Kentucky. Neben den bekannten Bottlings Four Roses Single Barrel, Four Roses Small Batch und Four Roses Bourbon ist die neue Abfüllung die erste Erweiterung seit über 12 Jahren.

Abgefüllt mit starken 52 Vol. %, verzichtet Four Roses hier auf eine Kühlfilterung. Dieser Bourbon ist ein Blend aus sechs der zehn unterschiedlichen Bourbon-Rezepte der Destillerie. Welche sechs dies genau sind, wird bis zum Frühjahr unter Verschluss gehalten. Auf der Four Roses Website gibt Brent Elliott allerdings schon das Alter preis: Jeder der unterschiedlichen Bourbon ist entweder sechs oder sieben Jahre alt.

Four Roses Small Batch Select wird in diesem Frühjahr in Kentucky, New York, Kalifornien, Texas und Georgia erscheinen. In Zukunft wird es an weiteren Standorten verfügbar sein. Und wir hoffen, dass diese Abfüllung auch den Sprung über den großen Teich schafft.

PR: Whiskydestillerie Haider national und international ausgezeichnet

Wie uns die Whiskydestillerie Haider heute in ihrer Presseaussendung mitteilt, erhielten gleich drei ihrer Abfüllungen bei sowohl nationalen und als auch intentionalen Wettbewerben Auszeichnungen. Wir gratulieren der Whiskydestillerie Haider zu diesen Erfolgen ganz herzlich und präsentieren Ihnen die Pressemitteilung:

Whiskydestillerie Haider national und international ausgezeichnet

Der heimische Vorzeigebetrieb Whiskydestillerie Haider und 1. Whiskydestillerie Österreichs konnte sowohl national als auch international punkten.
Der renommierte Wettbewerb WORLD WHISKY AWARDS kürte gleich zwei Abfüllungen zum
Sieger in den jeweiligen Kategorien. Und auch auf nationaler Ebene setzte sich der Whisky
aus dem Hause Haider bei der Verkostung der ÖGZ (Österreichische Getränke Zeitung) durch.

Die World Whisky Awards sind eine globalen Auszeichnung, die die besten Whiskys aus allen
international anerkannten Stilen auswählen und prämieren. Von der heimischen Destillerie setzten sich der Rye Malt J.H. Fassfinish Portwein und der Dark Single Malt J.H. Peated durch.
„Wir sehen damit unseren Fokus, den wir auch in Zukunft weiter auf den Bereich Fassfinish und besondere Abfüllungen legen wollen, bestätigt“, freut sich Jasmin Haider-Stadler,
Geschäftsführerin der Whisky-Erlebniswelt und Destillerie Haider.

Und auch mit den alten Abfüllungen punktet die Destillerie. Der 12-jährige Single Malt J.H. wurde von der ÖGZ bei einer Blindverkostung einer Expertenjury zum „Sieger 2019“ gewählt. Dies beweist, dass der Familienbetrieb auch mit dem zweiten Schwerpunkt, den er sich bei
Produktvorstellungen gesetzt hat, richtig liegt. „Seit 1995 haben wir uns der Faszination Whisky verschrieben. Nun dürfen wir auch die Früchte unserer Arbeit ernten“, so Haider-Stadler. „Freunde von lange gereiften Whiskys dürfen gespannt sein, was 2019 noch kommen wird“, verrät sie weiter mit einem Augenzwinkern.

Süddeutsche Zeitung: Brexit und Reisen

Am 29. März verlässt Großbritannien die Europäische Union. Und momentan ist weiterhin ungeklärt, wie dieser Brexit vollzogen wird, und wie danach die Beziehungen zwischen GB und EU geregelt sein werden.

Für viele Whisky-Interessierte ist es fast selbstverständlich, regelmäßig Schottland zu besuchen – sei es für einen Wochenend-Trip oder eine Urlaubsreise. Was sich bei einem No-Deal-Brexit alles ändern würde, dies fast ein Artikel der Süddeutschen Zeitung zusammen. Neben längeren Wartezeiten an den Grenzkontrollstellen würden sich dann zum Beispiel auch die Freigrenzen für die Mitnahme von Alkohol ändern. Manch weitere mögliche Änderung finden Sie im Online-Artikel Brexit und Reisen: Weniger Whisky, längere Schlangen dargestellt und erläutert.

Serge verkostet: Ein kleines Duo Clynelish

Zum heutigen Valentinstag beschenkt sich Serge Valentin selbst mit einer kleinen Aufmerksamkeit und verwöhnt sich mit zwei Whiskys aus seiner Lieblingsbrennerei Clynelish. Doch nicht nur dies, diese Whiskys wurden 1995 und 1983 destilliert und in die Fässer gefüllt. Nach Serge waren dies großartige Whisky-Jahrgänge – wenn man an Whisky-Jahrgänge glaubt.

Diese beiden Kandidaten der Tasting-Session auf Whiskyfun erhalten 90 Punkte und 92 Punkte, und sehr ausführliche Tasting-Notes, die Serges Begeisterung für die Destillerie Clynelish mehr als deutlich widerspiegelt.

Die zwei heutigen Clynelish in der Kurzübersicht:

  • Clynelish 23 yo 1995/2018 (54.5%, Signatory Vintage, refill sherry butt, cask #8674, 266 bottles) 90 Punkte
  • Clynelish 35 yo 1983/2018 (52.2%, OB, Casks of Distinction, for Aaron Chan, hogshead, cask #2566, 144 bottles) 92 Punkte

Wegen Strafzöllen: US-Whiskeyexporte nach Europa brechen stark ein

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Wie unter anderem die Stuttgarter Zeitung in ihrer Onlineausgabe berichtet, sind die Auswirkungen des Zollstreits zwischen den USA und der EU nun erstmals mit Zahlen zu belegen – und was diese Zahlen zeigen, ist für die us-amerikanische Whiskeyindustrie mehr als alarmierend: Um ganze –8.7% sind die Exporte nach Europa im zweiten Halbjahr 2018 eingebrochen.

Die Zahl, die von der Distilled Spirits Council gestern veröffentlicht wurde, ist aus zweierlei Gründen sehr besorgniserregend für die amerikanischen Produzenten: Einerseits folgt dieser Einbruch einer Periode (1. HJ 2018), in der der Export noch um ein ganzes Drittel anstieg, andererseits geschieht diese schmerzhafte Verringerung in einer Zeit, in der der Whiskey- und Whiskymarkt global nach wie vor boomt.

Die Sonderzölle auf Bourbon waren eine Reaktion der EU auf ebensolche für Aluminium und Stahl, die die US-Regierung gegen Europa verhängt hatte.

Photo credit: martinnemo on Visualhunt / CC BY

Whisky genießen in: Kapstadt, Südafrika – Bascule Bar, Planet Bar

Whisky ist ein weltweites Phänomen. Viele Regionen rund um den Globus produzieren mittlerweile hervorragendes Wasser des Lebens, und es gibt wohl nur ganz wenige Länder der Welt mehr, in denen Whiskyfreunde nicht traumhafte Plätze finden, wo sie Ihren Whisky genießen können.

Mit unserer neuen Serie „Whisky genießen in“ wollen wir diese Hotspots der Whiskyfreude in lockerer Abfolge vorstellen – in unseren Landen ebenso wie an ausgewählten Plätzen weltweit. Beginnen wollen wir in Kapstadt, Südafrika. Nicht nur, weil wir dort anlässlich unseres Besuches der James Sedgwick Distillery Quartier bezogen haben, sondern weil sich die Stadt am Südzipfel Afrikas in den letzten Jahren zu DEM Fernreiseziel für Genussmenschen entwickelt hat. Wir haben dort zwei außergewöhnliche Bars besucht, die Whiskygenuss auf ganz unterschiedliche Arten  ermöglichen:

Bascule Bar, Cape Grace Hotel, Kapstadt:

Das touristische Zentrum Kapstadts ist die Waterfront, der ehemalige Hafen der Ostindien-Kompanie, der zu einem Vergnügungsviertel mit großartigen Restaurants und vielen Attraktionen ausgebaut wurde. Dort wird man mit frischem Seafood ebenso verwöhnt wie mit südafrikanischen Spezialitäten, oft beeinflusst von der malaysischen Küche.

Ein Blick auf den Tafelberg von der Waterfront aus. In der Bildmitte sieht man das Cape Grace Hotel, das die Bascule Bar beherbergt. Bild © Whiskyexyperts

Mitten in der Waterfront liegt das Cape Grace Hotel, das nicht nur ausgezeichnete Unterkunftsmöglichkeiten bietet, sondern auch DIE angesagteste Whiskybar Kapstadts beheimatet. Die Bascule Bar ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

An einer ruhig gelegenen Terrasse vorbei kommt man über einen relativ unscheinbaren Abgang im Hotel zur Bascule Bar, in der man eine hervorragende Auswahl von über 400 Whiskys, die meisten davon Single Malts, vorfindet.

Die Terrasse an der Rückseite des Cape Grace Hotels. Bild © Whiskyexperts 2019
Der Abgang zur Bascule Bar lässt noch nicht ahnen, welches Whisky-Kleinod sich dahinter befindet. Bild © Whiskyexperts 2019

Aber lassen wir doch die Bascule Bar sich in einem kleinen Video mit bewegten Bildern selbst vorstellen:

Die Bar, zu der man gleich nach dem Abgang kommt, ist in der Tat beeindruckend: Über 400 verschiedene Whiskys findet man dort, kuratiert von Food and Beverage Manager Tatiana Marcetteau – und die Bandbreite ist enorm. Carlin Wentzel, Brand Manager, verrät uns, dass der gängigste Whisky der Johnnie Walker Black Label ist, und der älteste ein Glenfarclas 1953, für den man 10.500 Rand pro Dram auf den Tisch legen muss, umgerechnet 675 Euro.

Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Whiskyexperts 2019

Gemütliche Sitzplätze laden zum Verweilen ein, und selbst untertags, mit fantastischem Blick auf dem Tafelberg, herrscht eine heimelig gedämpfte Stimmung.

Betreut wird man von in Sachen Whisky geschulten Barkeepern, die auch bei der Auswahl des Whiskys natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung

Das Besondere an der Bascule Bar ist aber die Möglichkeit, sich dort um einen vernünftigen Betrag ein Fach für seine eigenen Whiskys zu mieten und damit die Bar zu seinem zweiten Wohnzimmer machen zu können (auch für Wein gibt es solche Abteile). Zwischen vier und zehn Flaschen fasst so ein Abteil, und die Kosten dafür liegen zwischen 300 und 500 Euro pro Jahr.

Im Hintergrund sehen Sie einige der Fächer, in denen Clubmitglieder ihre Flaschen aufbewahren können. Bild: Clair Gunn für Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Ein Blick auf die Leistungen und Kosten des Clubs. Bild © Whiskyexperts 2019

Auch in einem geschwungenen Gang finden sich (diesmal recht dekorative) Fächer, die von Clubmitgliedern oder Unternehmen angemietet wurden:

Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Whiskyexperts 2019

Aber nicht nur als Clubmitglied kann man dort Whisky entdecken. Wenn Sie in Kapstadt sind, können Sie bei zwei verschiedenen, regelmäßig veranstalteten Tasting Events in der wunderbaren Atmosphäre der Bascule Bar Whisky verkosten (jeweils Samstag bis Donnerstag):

  • A shared experience“ ist für Anfänger und Einsteiger gedacht und kostet umgerechnet 25 Euro. In einer Gruppe von höchstens 12 Teilnehmern verkostet man dort 6 Whiskys (jeweils 15ml), dazu werden drei Appetithäppchen gereicht. Dauer: Ca. 1 Stunde.
  • Connoisseur’s Choice“ für ca. 60 Euro ist für Whiskyfreunde mit Ansprüchen gedacht und umfasst sechs besondere Whisky aus der Selektion der Bar, die jeweils mit entweder würzigen oder süßen Häppchen genossen werden. Auch diese Verkostung dauer ca. 1 Stunde.

Für beide Verkostungen ist eine rechtzeitige Anmeldung essentiell, unter der Telefonnummer +27 (21) 410 7099 können Sie sich weiter informieren oder einen Platz reservieren. Es sind auch individuelle Buchungen für Einzelpersonen möglich – fragen Sie einfach danach.

Bild: Clair Gunn für Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung

Wer seinen Whisky nicht nur neat, sondern auch als Cocktail genießen will, sollte in der Bascule-Bar ebenso auf seine Kosten kommen. Vom Old Fashioned bis zum ikonischen Roiboos Whisky Sour (Three Ships Bourbon Cask Whisky, frischer Limettensaft, Roibusch-Sirup, Zellulose und Bitters) findet man dort kunstfertig zubereitete Klassiker und kreative Cocktails.

Bild: Clair Gunn für Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Der Roiboos Whisky Sour. Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung

Die Bascule Bar im Cape Grace Hotel ist sicher die erste Adresse in Kapstadt, wenn es um die Vielfalt des Whiskys geht. Aber auch die Atmosphäre und die fachkundige Betreuung (die wir auch auf unserem Rundgang durch die Bar erleben durften) können überzeugen. Für Whiskyfreunde, die Kapstadt besuchen, ein Pflichtbesuch!

Planet Bar, Belmond Mount Nelson Hotel, Kapstadt:

Von gänzlich anderem Kaliber ist die zweite Bar, die wir Whiskyfreunden in Kapstadt empfehlen wollen: Die Planet Bar im Belmond Mount Nelson Hotel.

Das Belmond Mount Nelson ist eines der schönsten und traditionsreichsten Hotels in Kapstadt. Es liegt am Fuß des Tafelbergs, hinter den Company Gardens, und erstreckt sich über eine weitläufige Parkanlage.

Belmond Mount Nelson Hotel – Gartenansicht. Bild © Whiskyexperts 2019

Dieses Hotel im englischen Stil, das auch für seinen Afternoon Tea berühmt ist, zu dem viele Gäste aus anderen Hotels herbeiströmen, beherbergt die Planet Bar, die ihren Namen von dem Mobile mit dem Sonnensystem erhalten hat, das den Innenraum der Bar ziert. Entworfen hat die Bar der Innenarchitekt Graham Viney, und für ihn, so erzählt uns Area Public Relations Manager Gaby Palmer Bolton, sollte dieses Mobile ein unaufdringlicher Blickfang in der Bar werden. Das ist ihm gelungen, denn trotz dessen Größe muss man zweimal hinsehen, um es wirklich zu registrieren.

Das Mobile in der Planet Bar. Bild © Whiskyexperts 2019

Das Whiskyangebot in der Planet Bar ist überschaubar und umfasst die gängigen Marken und Destillerien – aber das ist auch nicht der Hauptgrund, warum diese Bar einen Besuch wert ist.

Planet Bar, Belmond Mount Nelson Hotel, Kapstadt. Bild © Whiskyexperts 2019
Planet Bar, Belmond Mount Nelson Hotel, Kapstadt. Bild © Whiskyexperts 2019

Die Bar besteht aus insgesamt drei Bereichen: Dem Barbereich selbst, einem zweiten Innenraum und – und das ist für uns die Hauptattraktion der Planet Bar, einem Außenbereich unter schattenspendenden Bäumen, der im südafrikanischen Sommer zum Gemütlichsten zählt, was man in Kapstadt finden kann.

Der Außenbereich der Planet Bar. Bild © Whiskyexperts 2019

Den absoluten Charme aber entwickelt dieser Platz nach Sonnenuntergang, wenn die Palmen rundherum beleuchtet sind und das Hotel selbst eine zauberhafte Kulisse für die Drinks abgibt.

Die Terrasse der Planet Bar nach Sonnenuntergang. Bild © Whiskyexperts 2019

Barchef Benson Ndlanga mixt für die Gäste Klassiker der Barkultur, wie zum Beispiel einen Old Fashioned, der herrlich zu der „old fashioned“-Atmosphäre des Hotels und der Bar passt. Dazu reicht man klassische Bar-Snacks oder auf Wunsch auch Biltong, das südafrikanische Pendant zu Beef Jerky, also getrocknetes, gewürztes Fleisch. Währenddessen kann man auf der Terrasse sitzen, am Drink nippen und den Mond durch die uralten Bäume des gepflegten Parks beobachten.

Old Fashioned in der Planet Bar. Bild © Whiskyexperts 2019
Auf der Terrasse der Planet Bar, Kapstadt. Bild © Whiskyexperts 2019

Stimmung, Ambiente und gediegenes Genießen, das ist es, was die Planet Bar im Belmond Mount Nelson Hotel auszeichnet. Für Kapstadt-Reisende, die Whisky in toller Atmosphäre genießen wollen, ist sie einen Abstecher wert. Oder auch zwei…

Exklusiv-Video: Sietse Offringa, International BA The Macallan, über Marke und Brennerei

Auf der Finest Spirits in München hatten wir die Gelegenheit, mit Sietse Offringa, dem International Brand Ambassador für The Macallan, ein Videointerview zu führen. Sietse, der seit acht Jahren für The Macallan tätig ist und damit den Übergang von der alten zur neuen Brennerei im Lauf seiner Karriere hautnah miterlebt hat, spricht mit uns über die Intentionen, die hinter dem Neubau standen, nachdem er etwas über sich selbst erzählt. Danach kommen wir kurz auf den The Macallan 12yo Double Oak zu sprechen, und die Besonderheiten, die ihn auszeichnen.

Sietse gibt uns das Interview auf Deutsch – wir sagen ihm auf diesem Wege noch einmal unser herzliches Dankeschön und wünschen Ihnen nun viel Vergnügen mit dem ca. fünf Minuten langen Clip, den Sie natürlich auch auf unserem Youtube-Kanal finden.

PR: Neu – Big Peat 10yo Jubiläumsabfüllung

Seit zehn Jahren bereichert der Big Peat von Douglas Laing die Whiskyszene – und tut das mit sehr viel Erfolg. Das Familienunternehmen feiert jetzt das Jubiläum mit einer eigenen zehnjährigen Ausgabe des Big Peat, mit 46% Alk./Vol. abgefüllt und voller „rauchigem, rußigem und ledrigen Charme“, wie das Unternehmen in der Pressemitteilung meint. Zur Sonderausgabe gibt es auch ein sehr nett produziertes Booklet in einem Umschlag, der als Flaschenhänger ausgeführt ist, das die Geschichte des Big Peat erzählt.

Wir haben die Pressemitteilung nun auch in deutscher Sprache erhalten, und haben unsere Meldung demenstsprechend adaptiert. Hier der deutsche Pressetext samt Tasting Notes.


Big Peat feiert Geburtstag: Douglas Laing & Co. veröffentlicht  Big Peat 10 Y.O. Limited Edition

Bremen, 13.02.2019. Der unabhängige, schottische Abfüller Douglas Laing & Co feiert einen ganz besonderen Jahrestag. Der beliebte Islay-Fischer Big Peat wird 10 Jahre alt. Zu diesem Anlass veröffentlicht das schottische Familienunternehmen eine, auf 5100 Flaschen limitierte, 10-jährige Sonderedition des beliebten Islay Malts.

Inspiriert von einem alten Fotoalbum zeigt das Label eine Sammlung von Emblemen, Stempeln und handgezeichneten Illustrationen zu Ehren von Big Peat’s Heimat, Islay. Ein hochwertig gestaltetes Booklet, begleitet jede Flasche und erzählt die Legende von Big Peat und seinen Whisky-Abenteuern. Dieser Blend aus 10-jährigen Islay Single Malts wurde ganz in Douglas Laing Manier ungefärbt und nicht kältefiltriert abgefüllt. Mit seinen 46%  Volumen ist der 10 Jahre alte Whisky vollgepackt mit rußigem, rauchigem und ledrigen Charme.

Fred Laing, Chairman von Douglas Laing und bester Freund von Big Peat, sagte hierzu:

„2009 habe ich mir einen lebhaften Ileach-Fischer ausgedacht, der später Big Peat werden sollte. Eine Marke die ungeahnte Erfolge erzielte und welche nach und nach durch Scallywag, Timorous Beastie, Rock Oyster, The Epicurean und The Gauldrons ergänzt wurde, um schließlich zu dem zu werden was wir so bescheiden unsere „Remarkable Regional Malts“ nennen. Die ultimative Destillation der schottischen Malt Whisky Regionen. Ich freue mich, dass Big Peat weiter wächst und dass er eine so treue Fangemeinde auf der ganzen Welt entwickelt hat – diese besondere Abfüllung ist eine angemessene Hommage an ihn!“

Tastingnotes:

Nase: Torfrauch, feuchtes Laub zusammen mit einer pfeffrigen Wärme.

Gaumen: Geräucherte Gerste, Asche und kräftige maritime Noten die von einer ledrigen Süße umspielt werden.

Abgang: Lang mit feinem Speck, Tabak, gerösteten Marshmallows und verkohltem Holz.

Trotz Brexit-Sorgen: Scotch Whiskymarkt wächst

Ein Rekordjahr für Scotch Whisky kann das Finanzministerium des Vereinigten Königreichs vermelden: Sowohl im Wert als auch im Volumen sind die Exporte des Wassers des Lebens gestiegen.

Im abgelaufenen Jahr erreichten sie 4.7 Milliarden Pfund im Wert, das ist ein Wachstum um recht ansehnliche 7.8%. Der Wert der 0.7l-Flaschen ist ebenfalls angestiegen, um 3.6% auf 1.28 Milliarden Pfund. Der stärkste Markt für Scotch sind die USA, die stärkste Region bleibt die EU, in die 30% der Exporte vom Wert her gehen – und 36% von der Menge.

Gerade angesichts dieser positiven Zahlen wünscht sich die CEO der Scotch Whisky Association, Karen Betts, ein vernünftiges Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU, um dieses Wachstum nicht zu gefährden. Betts im Originalton:

 “These figures underscore the strength of the Scotch whisky category, which has continued to grow despite the challenges posed by Brexit.

“However, the industry does not take continued growth for granted. We operate in a competitive global marketplace and so a competitive business environment is vital to Scotch whisky’s success. For Scotch, that means fair and balanced regulation and taxes to give distillers the confidence to invest.

“We also want to see the UK and EU agree to an open and positive relationship, which delivers frictionless trade with the EU, and the UK to secure ambitious trading relationships with key markets around the world.”

Photo credit: winterriot on Visualhunt / CC BY

PR: Pearse Lyons Distillery ab sofort in Deutschland

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Von Irish Whiskeys, dem Importeur vieler irischer Whiskeyspezialitäten, sind wir darüber informiert worden, dass die Abfüllungen der Pearse Lyons Destillerie (wir haben diese Brennerei übrigens im letzten November zum zweiten Mal besucht und diesen Bildbericht davon zurückgebracht) nun auch in Deutschland erhältlich sind.

Was es über diese interessanten Iren (mit übrigens neu gestalteten Flaschen) zu wissen gibt, können Sie in nachfolgender Presseaussendung nachlesen:


PR: Pearse Lyons Distillery ab sofort in Deutschland

Die Destillerie

Gegründet von Pearse Lyons, der in Dundalk wurde, entstand die Destillerie im St. James District aus Leidenschaft und Passion für das Brauen und Destillieren von Spirituosen. Außerdem hat die Familie Lyons eine enge Verbindung zu dem Stadteil The Liberties, wo auch die Destillerie erbaut ist.

Zwei kupferne Pot Stills bilden den Mittelpunkt der Kirche. Dort wird zweifach destillierter Single Malt und Single Pot Still Whiskey hergestellt. Zunächst reifen die Whiskeys dann in Bourbon Barrels.

Pearse Lyons verwendet eine selbst kultivierter Hefe zur Produktion des Whiskeys, die auch in ihrer Brauerei zu Herstellung ihres Bieres verwendet wird. Die Fässer erhalten sie direkt von ihrer Schwesterdestillerie in Amerika, Kentucky. Die Whiskeys sind alle nicht kühlgefiltert und nicht gefärbt.

Dem Gründer Pearse Lyons war es sehr wichtig diese spezielle Hefe zur Herstellung des Whiskeys zu verwenden, da er lange daran gearbeitet hat und er mit dieser Hefe die besten Ergebnisse erzielte.

Für 22 Millionen Euro wurde die Kirche und der angrenzende Friedhof renoviert und restauriert, um dort diese kleine und feine Destillerie zu eröffnen, die in ihrer Art einzigartig ist. Bevor die Kirche renoviert wurde, stand sie jahrelang leer und wurde nicht mehr genutzt. Der Krichturm war nach einem Blitzeinschlag komplett zerstört. Die Familie überlegte lange, wie sie den Kirchturm wieder instand setzen und entschieden sich für eine Glasspitze. Sie ist das Wahrzeichen der Destillerie. Auch die Fenster der Destillerie wurden alle renoviert und zeigen heute Whiskeymotive. Hier kann man wirklich vom Holy Spirit sprechen.

Das Produktionsvolumen der Destillerie beträgt 100.000 Flaschen pro Jahr.

Die Whiskeys

Pearse Lyons Original 5 Jahre

Ein blended Whiskey aus Single Malt und Single Grain Whiskey, der mindestens 5 Jahre in Bourbon-Barrels reifte. Der Whiskey hat einen Anteil von 65 % Grain Whiskey und 35 % Single Malt Whiskey. Ein Teil des Whiskeys, der hier benutzt wurde stammt bereits aus der eigenen Destillierie. Ein schöner frischer Whiskey, mit Zitrus- und Vanillenoten.

Tasting Note:
Aroma: Vanille- und Zitrusnoten, süße Früchte, florale Noten
Geschmack: Schokolade, cremige Vanille, etwas Karamel, feine Holznote
Nachklang: mittellang mit etwas Würze und Frucht

UVP: 32,90 €

Pearse Lyons 7 Jahre Whiskey

Ein blended Whiskey, dessen jüngster Whiskey 7 Jahre alt ist. Der Whiskey wurde aus sieben verschiedenen Grain und Single Malt Whiskeys zusammengefügt. Er besteht aus 62 % Grain Whiskey und 38 % Single Malt Whiskey. Der Whiskey reifte in Bourbon-, Sherry-, und Ale Bierfässern. Diese drei Fassarten verleihen dem Whiskey ein besonderes Aroma. Der Whiskey enthält Single Malt Whiskey, der bereits auf den Stills der Pearse Lyons Distillery produziert wurde.

Tasting Note:
Aroma: Zitrus, Würze, getrocknete Früchte, Fruchtsüße
Geschmack: weich, leichte Holznoten, Trauben und karamelisierte Birne
Nachklang: langanhaltendes Finish mit Kakao und getrockneten Früchten

UVP: 38,90€

Pearse Lyons 12 Jahre Single Malt Whiskey

Pearse Lyons 12 Jahre ein Single Malt Whiskey, der in first fill Bourbonfässern reifte. Diese Abfüllung lag dem Gründer Pearse Lyons besonders am Herzen. Vor seinem Tod wählte er die Fässer für diesen Single Malt selbst aus, so wird diese Abfüllung zu seinen Ehren weiter fortbestehen.

Der Whiskey zeichnet sich durch Zitrus- und leichte Holznoten aus, die gepaart sind mit einer schönen Süße.

Tasting Note:
Aroma: Pfirisch, Apfel, Birne, Kräuternoten, etwas Holz
Geschmack: Zitruszesten, Orange, etwas Honig
Nachklang: mittellang mit Gewürz- und Fruchtnoten

UVP: 42,90 €

Pearse Lyons Coopers Select 7 Jahre Sherry Finish

Pearse Lyons Cooper’s Select ist ein Whiskey, der in Bourbon- und Sherryfässern reifte. Der Hauptbestandteil des blended Whiskeys ist Single Malt mit nur einem geringen Anteil an Grain Whiskey. Zunächst reifte der Whiskey in Bourbonbarrels, die Fässer wurden dann zusammengefügt und dann in First-Fill Sherryfässer umgefüllt zum Nachreifen. Durch dieses Finish, hat der Whiskey ein schönes Sherryfinish erhalten.

Tasting Note:
Aroma: getrocknete Orangen, Holznoten, Ananas, Schokolade, würzige Noten
Geschmack: getrocknete Früchte, Holznoten, Rosinen, Zitrusnoten, Vanille, rote Äpfel
Nachklang: langanhaltend mit Fruchtnoten

UVP: 46,90 €

Pläne für Johnnie Walker Zentrum in Edinburgh eingereicht

Sieben Stockwerke hoch soll es werden, das Johnnie Walker Center, das Diageo für die Princes Street in Edinburgh plant und für das nun, laut einem Bericht von The Spirits Business, die Pläne eingereicht wurden. Dass es gebaut werden soll, war bereits im Arpil vorigen Jahres angekündigt worden, aber noch ohne einen genauen Standort.

Das Zentrum soll nicht kleckern, sondern klotzen. Man rechnet mit 160 bis 180 Ganztagsjobs, die durch es geschaffen werden, und knapp 165 Millionen Euro an Tourismuseinnahmen, die Edinburgh durch es verbuchen kann.

Das Zentrum soll auch mit vier der Brennereien, die für den Blend ihren Whisky produzieren, direkt verbunden sein:  Glenkinchie (Lowlands), Cardhu (Speyside), Caol Ila (Island) und Clynelish (Highlands). Diese Verbindung soll Touristen dazu anregen, auch diese Brennereien vom Zentrum aus zu besuchen.

Drei Stockwerke werden als Besucherzentrum geplant, dazu gibt es eine Bar am Dach, Veranstaltungsräume und auch eine Bar-Akademie. Auf Straßenniveau wird ein großzügiger Verkaufsraum eingerichtet werden.

Bild: Diageo

Wann der Baubeginn sein wird, hängt nun davon ab, wann und ob die Pläne für das Gebäude freigegeben werden.

Hier noch der Film, mit dem Diageo das Zentrum erstmals vortstellte:

 

PR: Ostern richtig genießen mit Glenfiddich

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Ostern ist noch gut zwei Monate entfernt, aber Glenfiddich findet, es wäre nie zu früh, sich Gedanken über ein genussvolles Osterfest, das Ostermenü und über die passende Whiskybegleitung dazu nachzudenken. Und auch über das richtige Glas zum Whisky hat man sich bei Campari Deutschland, dem Vertriebspartner hierzulande, Gedanken gemacht. 

Hier ist die Pressemitteilung, die wir soeben bekommen haben:


Ostern richtig genießen

Oberhaching, Januar 2019: Neben Weihnachten ist Ostern eines der wichtigsten Feste der Deutschen. Dann kommt die Familie zusammen, es wird gemeinsam gegessen, geredet, gespielt oder entspannt. Die richtigen Getränke runden das festliche OsterEssen perfekt ab. Ein Whisky ist ein guter Begleiter, der nicht nur als Digestif ein gutes Essen vollendet. Auch zu den einzelnen Gängen kann der passende Whisky einzigartige Geschmacksnuancen hervorbringen. Unsere Empfehlung für ein rundum gelungenes Menü:

Vorspeise:

Für Vorspeisen wie beispielsweise Salat mit gebratenen Tigergarnelen empfehlen wir unseren Glenfiddich Signature Malt 12 Years Old. Seine frische und fruchtige Note passt ideal zu einem Salat.

Hauptspeise:

Die inzwischen vierte Abfüllung aus der Experimental Series, der Fire & Cane, überrascht mit einem ungewöhnlichen Finish in süßen Rumfässern. Dadurch entsteht eine besondere und einzigartige Kombination gegensätzlicher Aromen: für einige dominiert die rauchige Note, für andere mehr die süße. Darum passt er hervorragend zu einer deftigen Hauptspeise, wie beispielsweise Hirschrücken mit Maronen-Risotto, da er die würzigen Geschmacksnuancen perfekt unterstreicht. Wer die süße Note mehr rausschmeckt hat einen spannenden Gegensatz zum würzigen Fleisch.

Dessert:

Völlig zurecht ein wahrer Klassiker unter den Desserts und darum auch häufig serviert: Schokoladenfondant mit Vanilleeis. Ein Glenfiddich Solera Vat 15 Years Old dazu, hebt die feine Vanillenote hervor und schließt das Essen perfekt ab.

Das richtige Glas für den perfekten Genuss

Wer etwas Besonderes verschenken möchte, kann mit dieser Abfüllung garantiert punkten. Die passenden Gläser runden das Geschenk ab. Der Glenfiddich Botschafter Markus Heinze weiß, welches Glas das Richtige ist:

„Ein Glas, das sich nach oben verjüngt, also schmaler wird, ist ideal, da sich hier die flüchtigen Aromen bündeln und man diese somit viel intensiver wahrnehmen kann. Durch die bauchige Form der sogenannten Nosing-Gläser breiten sich die Geruchs- und Geschmacksnoten des Destillats optimal aus. Durch dezentes Schwenken des Whiskyglases intensivieren sich die Aromen, da dadurch die Oberfläche entscheidend vergrößert wird.“

Mit diesen kleinen Tipps steht nun einem entspannten und leckeren Osterfest nichts mehr im Wege.

Exklusiv-Video: Keith MacDonald, Bowmore, über die Core-Range und die neue Werbelinie

Im Rahmen der Finest Spirits in München haben wir auch ein Gespräch mit Brand Host Keith MacDonald von der Islay-Destillerie Bowmore führen können, der anlässlich der Messe am letzten Wochenende in Deutschland war.

Wir haben Keith dazu gefragt, was man mit der Markenpghilosophie „Time, savoured“ (der Slogan der neuen Kampagne) zum Ausdruck bringen will – und ihn danach gebeten, die Charakteristika des Bowmore 12, des Bowmore 15 (ehemals Darkest) und Bowmore 18 zu beschreiben.

Das knapp über drei Minuten lange Video können Sie obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal sehen. Viel Vergnügen damit