Der Blended Whisky The Famous Grouse erweitert seine Cask Serie um einen dritten Teil neben Bourbon Cask und Ruby Cask. The Famous Grouse Wine Cask ist wohl nur in Großbritannien erhältlich, er erhielt eine zusätzliche Reifung in spanischen Weinfässern. Neben der typischen klassischen Weichheit verspricht The Famous Grouse dunkle Schokolade, Kirschen, Muskatnuss und subtile Noten von schwarzem Pfeffer.
The Famous Grouse ist Teil der Edrington Group, zu der unter anderem auch die schottischen Brennereien The Macallan und Highland Park gehören. In Großbritannien ist The Famous Grouse nach eigenen Angaben „the no. 1 whisky“, und weltweit Nummer 5 bei den Standard Blended Whiskys.
Und weiter geht es heute für Serge Valentin mit japanischem Whisky. Und auch mit der Diskussion rund um echten japanischem Whisky. Bei den heutigen Whisky von Akashi ist sich Serge sicher, dass diese ausschließliche aus in Japan produziertem Destillat bestehen. Weitere Gemeinsamkeiten dieser Fünf sind ihre Reifung in ehemaligen Weinfässern, und ein recht hoher Preis, wie bei vielen anderen Abfüllungen aus Japan auch. Durch die Bank finden wir gute Bewertungen bei der heutigen Verkostung, wie in der Übersicht zu sehen. Und freuen uns auf den zweiten Teil.
Akashi White Oak 5 yo ‘Oloroso Cask’ (55%, OB, cask #1484, +/-2017) 78 Punkte
Akashi White Oak 4 yo ‘Chardonnay Cask’ (61%, OB, for Mitsukoshi Isetan, cask #61091, 2017) 80 Punkte
Akashi White Oak 5 yo ‘Red Wine Cask’ (50%, OB, cask #61592, 480 bottles, 2017) 85 Punkte
Akashi White Oak 15 yo ‘Sherry/Konara Cask’ (58%, OB, cask #40100, 795 bottles, 2017) 86 Punkte
Akashi White Oak 10 yo ‘Sherry butt‘ (60%, OB, cask #105206, 795 bottles, +/-2018) 85 Punkte
Eine schöne Tradition ist es, dass es auf Whiskymessen oft besondere Abfüllungen als Messewhisky gibt. Die Whisky & Genuss Messe in Dresden vom 27.9.-29.9.19 macht da keine Ausnahme – und hat einen „Dresdner Caol Ila“ vorgestellt, der in Schottland in einem Dresdner Acolon Fass nachreifen durfte.
Alle Infos zum bei der übermorgen startenden Messe in Dresden erhältlichen Whisky finden Sie nachfolgend:
Caol Ila Single Malt Scotch Whisky nachgereift für 19 Monate in einem Dresdner Acolon Fass vom Weingut Lutz Müller.
0,5l 46% Auf 436 Flaschen limitiert. 05/2011 bis 08/2019
Islay Sund trifft auf Dresdner Elbtal!
Sächsischer Whisky ist und bleibt eine Seltenheit. Auf jeden Fall noch!
Jedes Jahr ergattern wir ein bis zwei seltene sächsische Weinfässer und bringen diese nach Schottland.
Dort liegen bereits vorher ausgewählte Whiskyfässer für ihre Nachreifung bereit.
Im Februar 2018 war ein Dresdner Acolon Fass an Bord. Ein Rotwein welcher mit 0,5% der deutschen Rebfläche eher selten ist.
1971 entstand diese Kreuzung aus Blaufränkisch und Dornfelder. Lutz Müller pflanzte diese Sorte als einer der wenigen sächsischen Winzer auf seinem Elbhang, und baute den Wein zusätzlich im Barrique Fass aus. Damit gehört er zu den wenigen lokalen Weinen, welche im Holzfass reifen durften. Hierfür werden, nach „schottischer Art“, schon vorher belegte französische oder ungarische Eichenfässern verwendet. Dadurch sind die Fässer sehr intensiv gesättigt und geben reichlich Aroma, Farbe und Geschmack.
Genau davon profitierte der vorher sehr rassige 2011er Caol Ila aus dem Bourbon Barrel.
Die ca. 19 Monate Urlaub im Acolon Fass haben ihm scheinbar die bekannte sächsische Gemütlichkeit verliehen und einen außergewöhnlichen Tropfen kreiert.
Eher ungewöhnlich für einen Caol Ila bilden milde, fruchtige und auch malzige Aromen die Basis dieses über achtjährigen Whiskys. Kein jugendliches Stechen und Zwicken stören das Verriechen. Erst nach einer Weile im Glas entfaltet sich dann die typisch herzhafte Rauchigkeit der Brennerei, kombiniert mit den fruchtigen und fein-würzigen Noten des Dresdner Acolon Fasses.
Sobald der Whisky die Zungenspitze berührt dominiert eine intensive Süße. Die Fruchtigkeit steht eher im Hintergrund und lässt dem charakteristischen Rauch viel Spielraum zum Entfalten. Daneben finden sich Schokolade, Kaffeenoten sowie eine leichte Säure. Die intensiven Aromen des sächsischen Rotweinfasses geben dem Whisky ein komplexes Bouquet und harmonisieren perfekt mit dem rauchigen Inselwhisky. Ein paar Tröpfchen Wasser kitzeln noch feinere und subtilere Nuancen heraus.
Alles in allem ein sehr passender Whisky für die anstehende Kalte Jahreszeit. Er wärmt hervorragend und entspannt Tiefenwirksam.
Erwerben kann man die Falsche erstmalig zur Whisky & Genuss Messe in Dresden vom 27.9.-29.9.19 oder im Anschluss im Fachgeschäft Whisky & Genuss Dresden auf der Wallstraße 13 und Online bei eWhisky.de.
Vom 30. September bis zum 13. Oktober wird beim Berliner Cocktail Festival wieder an die Kiez-Gläser gebeten. Das von WORLD CLASS ausgerichtete Festival findet bereits zum zweiten Mal in Berlin statt – und im Rahmen dessen hat uns Diageo ein Cocktail-Rezept des WORLD CLASS Bartender of the Year 2019 Germany, Sembo Amirpour, zur Verfügung gestellt, das wir gerne mit unseren Lesern teilen möchten – weil wir Whisky-Cocktails eine breitere Bekanntheit wünschen, sind sie doch eine interessante Abwechslung auch für Single Malt-Genießer – und eine schöne Art Whisky neu zu entdecken.
Der Golden Kemui von WORLD CLASS Bartender of the Year 2019 Germany, Sembo Amirpour ist nicht ganz trivial zuzubereiten, verspricht aber unserer Meinung nach einen komplexen und dabei harmonischen Trinkgenuss:
„Golden Kemui“
Zutaten:
50 ml Johnnie Walker Black Label
10 ml Französischer Kräuterlikör
15 ml Smokey Honey
2 Dash Soja Sauce
2 Limettenscheiben
Zubereitung:
In einem kleinen Topf 200 ml Wasser mit 30 g Lapsang Tee erhitzen. 10 Minuten ruhen lassen und im Anschluss abseihen. Dem Tee bei mittlerer Hitze 500 g Honig zugeben, bis der Honig vollständig aufgelöst ist.
Smokey Honey
Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 2 g Zitronensäure hinzufügen und in einem luftdichten Glas bis zu 3 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.
Geräuchertes Skeleton Leaf
Mit einem Flambierer das Skeleton Leaf und die Räucherchips anbrennen.
Aus der Holyrood Distillery in Edinburgh sind wir darüber informiert worden, dass die Brennerei nun einen neuen Club für Whiskyfreunde gegründet hat, die mit exklusiven und limitierten Abfüllungen und Samples die Entwicklung des Spirits hin zum Whisky mitverfolgen wollen.
Zwei Arten der Mitgliedschaft gibt es, und je nach Mitgliedschaft wird man über 5 Jahre lang mit bis zu acht großen Bottlings und 16 Samples versorgt. Die Beiträge dafür: zwischen £249 und £899. Für Fans und solche, die es noch werden wollen, sicher eine schöne Möglichkeit, die Entwicklung der Brennerei mitzuverfolgen.
Weitere Details nachfolgend in der Info aus der Brennerei. Die Verlinkung zum Club finden Sie am Ende der Pressemitteilung:
NEW EDINBURGH DISTILLERY LAUNCHES LIMITED EDITION MEMBERSHIP CLUB
Each year for five years, members of Holyrood Distillery’s Flavour Explorers club will be able to taste the flavour development of the spirit as it matures
Having opened its doors on 30th July, Holyrood Distillery is today launching a unique and limited-edition members’ club focused on exploring how the flavours develop in its spirit during the first five years of maturation.
Holyrood Distillery’s Flavour Explorers club has two tiers of membership, Holyrood and Edinburgh. Both tiers offer whisky fans a five-year membership experience, with the exclusive chance to taste Holyrood Distillery’s spirit each year for five years as it matures. Each tier is limited to 750 members.
This unique offering allows members to taste, own and be part of history – the first spirit and single malt to be distilled in the centre of the Scottish capital since the Edinburgh Distillery (aka Glen Sciennes) closed in 1925.
Holyrood Distillery has a distinctive approach to production, with an absolute focus on creating maximum flavour intensity in its whisky and creating delicious and memorable spirits. The distillery will provide a choice of four different styles of single malt whisky; a sweet style, a fruity/floral style; a spicy style and a smoky style.
Each whisky has been carefully created, using a variety of malted barleys, yeasts and cask finishes to provide maximum flavour intensity.
Members will receive a series of samples and full bottles in limited edition packaging of Holyrood’s spirit each year. In addition, Flavour Explorers will receive a variety of other benefits, including a membership card providing discounts on purchases and free tours of the distillery and a certificate of membership signed by the distillers.
The Holyrood tier of membership
The Holyrood tier (£249) of membership allows members to select one of the distillery’s four core flavour profiles – sweet, fruity/floral, spicy & smoky – to try throughout their membership.
On joining the club, Holyrood tier members receive two 5cl bottles of new-make spirit. On the first and second anniversaries of becoming a member, they will be sent two 5cl bottles of one year old and two-year-old spirit respectively.
On the third anniversary, they will receive a further two miniatures of the three-year-old spirit, which can then be officially called single malt whisky*. On the fourth anniversary, they will receive a further two miniatures of four-year-old whisky, followed in the final year by a full 70cl bottle of five-year-old Holyrood single malt Scotch whisky.
In total, over the course of their five-year membership, Holyrood tier members receive 10 miniatures and one full 70cl bottle.
Holyrood members also receive a 10% discount on anything distilled at Holyrood during their membership and two tickets per year for free tours of the distillery.
The Edinburgh tier of membership
The Edinburgh tier of Flavour Explorers club membership (£899) allows members to try each of the distillery’s four core flavour profiles, sweet, fruity/floral, spicy & smoky, throughout their membership.
On joining, Edinburghtier members receive four 5cl bottles of new-make spirit, one in each of the four core flavour styles. On the first and second anniversaries of becoming a member, they will be sent a further four 5cl bottles of one-year-old and two-year-old spirit respectively. On the third anniversary, they will receive a further four miniatures of the three-year-old spirit, which can then be officially called single malt whisky*.
On the fourth anniversary, Edinburgh tier members will receive four full 70cl bottles of four-year-old whisky, followed in the final year by four full 70cl bottles of five year old Holyrood single malt Scotch whisky.
In total, over the course of the membership, Edinburgh tier members will receive 16 miniatures and eight full 70cl bottles. In addition, Edinburgh tier members get four free tours of the distillery, plus a 15% discount on any product distilled at Holyrood Distillery during their membership.
Holyrood’s distillery manager, Jack Mayo, said:
“This is something truly special for whisky fans. Single malt hasn’t been distilled in the heart of Edinburgh for almost a century, so the Flavour Explorers club is a unique proposition.
“Not only do members get the chance to taste our spirit each year as it matures and follow the flavour as it develops, they also get a chance to own a piece of history.”
1600 Flaschen weltweit wird es geben, stolze 300 davon haben laut unseren Infos den Weg nach Deutschland gefunden und werden im ausgesuchten Fachhandel erhältlich sein: Die Rede ist vom Timorous Beastie 25yo, einer Sonderabfüllung des Highland Blended Malts vom unabhängigen Abfüller Douglas Laing.
Zum Großteil reifte der Whisky in ex-Bourbon Barrels und wurde ohne Kühlfiltration und ohne Farbstoffe mit 46,8% alk. vol. abgefüllt. Er soll laut Angaben von Douglas Laing wieder sehr schön den Stil mit Vanille und Honig widerspiegeln, der auch in den anderen Abfüllungen von Timorous Beastie zu finden ist. Zudem erwarten den Genießer Noten von Ingwer, feuchter Eiche und Marmelade, sowie butterige Untertöne.
Zum Preis bleibt anzumerken, dass er wohl um die 100 Euro liegen sollte – in UK erhält man ihn um £90.
Einen neuen Laphroaig gibt es zu vermelden – und zwar einen, der nicht nur mit einem Alter von 30 Jahren besticht, sondern auch mit einer besonderen Aufmachung, die ihn als Teil einer Serie zu Ehren eines Mannes auszeichnet, der die Geschicke von Laphroaig entscheidend mitgeprägt hat: Ian Hunter.
Das letzte Mitglied der Gründerfamilie leitete die Brennerei von 1908 bis 1944 und stellte die Weichen in Richtung Weltbedeutung von Laphroaig. Der Laphroaig 30yo „Book One“ erzählt also auch einen Teil der Erfolgsgeschichte der Destillerie – und weiß, laut Tasting Notes, durch seine Ausgewogenheit zu überzeugen.
Hier die offizielle Mitteilung der Destillerie zu der Neuerscheinung, die ab Ende September im ausgewählten Fachhandel zu finden sein wird:
Ein echtes Sammlerstück: Laphroaig® präsentiert die Ian Hunter Serie
Frankfurt am Main, 25. September 2019 Mit „Book One“ der Ian Hunter Story stellt die schottische Destillerie eine exklusive Serie von Laphroaig Whiskys der Super-Premium-Klasse vor. Das Erbe von Ian Hunter bei Laphroaig war wegweisend für die Destillerie und veränderte sie nachhaltig. Dieser 30 Jahre alte Whisky wurde als Hommage an Ian Hunter ausschließlich in Ex-Bourbon-Fässern gereift.
Die Traditionsdestillerie Laphroaig launcht nun eine einzigartige und exklusive Serie von Laphroaig Whiskys zu Ehren von Ian Hunter, der als letztes Mitglied der Gründungsfamilie Johnston die Laphroaig Destillerie von 1908 bis 1944 leitete. Jeder der jährlich herausgegebenen Whiskys wird in einem stilvoll gestalteten Buch präsentiert, das jeweils einem Teil des Erbes von Ian gewidmet ist. Dadurch wird diese einzigartige Kollektion zu einem wahren Sammlerstück für Laphroaig-Fans in aller Welt.
Ian Hunter: Book One
Der erste Teil „Book One: Unique Character“ ist weltweit streng limitiert und spiegelt die eindrucksvolle Persönlichkeit von Ian Hunter wider, die für all die traditionellen Facetten des heutigen Charakters von Laphroaig steht. Dieser „non chill-filtered“ Whisky wurde in First-Fill-Bourbon-Fässern gereift und besticht durch ein wunderbar ausgewogenes Aroma aus süßen, pikanten und medizinischen Geschmacksnoten. Hier kommt der Einfluss von Ian Hunter am deutlichsten zum Tragen, denn er war es, der seinerzeit entschieden hat, Fässer aus amerikanischer Weißeiche in den Reifungsprozess von Laphroaig zu integrieren. Mit der Zeit wirkte der ursprünglich sehr rauchige Charakter dieses 30 Jahre alten Whiskys weniger überfallartig auf die Sinne. Die süßen Vanillenoten, die sich erst durch die lange Reifung voll entfalten konnten, machen diesen Whisky zu einem ausgereiften, ausgewogenen Tropfen.
Das erste Kapitel der Geschichte beginnt mit amerikanischer Eiche, da Ians Entscheidung amerikanische Eichenfässer für die Reifung zu verwenden, eines seiner größten Vermächtnisse ist. Wie viele schottische Destillerien verwendet auch Laphroaig heute für die Reifung der meisten ihrer Whiskys Ex-Bourbon-Fässer. Doch Ian erkannte damals die Chance und sollte den Kurs von Laphroaig damit nachhaltig verändern. Eben diese Neuerung wird in „Book One“ der Ian Hunter Story aufgegriffen. Dieser erlesene, 30 Jahre alte Laphroaig Whisky wurde als Hommage an Ian Hunter ausschließlich in Ex-BourbonFässern gereift.
Der legendäre Ian Hunter Ian Hunter zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Single Malt Whisky. Auch wenn er bisweilen polarisierte, genoss er hohes Ansehen und wurde von denjenigen, die ihm am nächsten standen, sehr geschätzt. Sein Einfluss auf Islay – eine der berühmtesten Whisky-Regionen – ist daher immens.
Ian stieg 1908 als jüngstes Mitglied der Familie Johnston in die Destillerie ein. Seine Verwandten, die Brüder Donald und Alexander Johnston, hatten diese im Jahr 1815 gegründet. Sein Einstieg hatte einen nachhaltigen Einfluss auf das Erbe der Destillerie, der bis heute spürbar ist: Unter seiner Leitung wurde nicht nur die Produktion verdoppelt, sondern Laphroaig Whisky auch weltweit erfolgreich exportiert. So bestand einer seiner größten Erfolge darin, Laphroaig während der Zeit der Prohibition in die USA zu verkaufen. Dafür machte Ian sich den einzigartigen Charakter der Spirituose zunutze und verkaufte diesen für medizinische Zwecke.
John Campbell, Laphroaig Master Distiller, sagt: „Wer die Laphroaig Destillerie heute besichtigt, erkennt in den vielen Verfahren und Innovationen, die noch immer befolgt werden, deutlich den Einfluss von Ian Hunter. Nicht ohne Grund gilt Ian als Pionier und Erneuerer dieses unglaublichen Whiskys. Ohne ihn würde Laphroaig, wie wir ihn heute kennen, nicht existieren. Wir haben Ian also sehr viel zu verdanken. Es ist sein Vermächtnis, das wir mit dieser Serie ehren möchten.“
Tasting Notes Farbe: Poliertes Gold Aroma: Manuka-Honig, sanfter Torfrauch, gekochter Apfel, Rosmarin und Vanille, medizinisch und süß. Mandelmilch und ein Hauch Zitronenschale runden das Aroma ab Geschmack: Torfig und pfeffrig mit Noten von Kräutern, Zedernholz, Kumquatschale und Ginsterblüte, ergänzt mit der Süße von Vanillesauce und Vanilleschoten Abgang: Küstenaroma mit dezenten Noten von Jod, Meersalz und Seetang, gefolgt von einem Hauch von Kaffee und Eiche
Laphroaig Ian Hunter „Book One“ (0,7 l, 46,7 % Vol.) ist ab Ende September 2019 in limitierter Auflage bei ausgewählten Einzelhändlern und im Online-Shop unter www.laphroaig.com erhältlich. „Book Two“ wird 2020 auf den Markt kommen.
Fast eineinhalb Stunden muss man mit dem Auto aus Taipeh, der Hauptstadt Taiwans, über Stelzenautobahnen und durch Berge unterschneidende Tunnels fahren, um in die ländliche Gegend zu kommen, die die Destillerie Kavalan beheimatet.
Sie steht dort, gemeinsam mit einer Wasserabfüllanlage und einem Konferenzzentrum, alles Teile des King Car Familienunternehmens, inmitten von Reisfeldern am Fuße des Snow Mountains, dem zweithöchsten Berg Taiwans. Seinen Namen trägt er, weil er manchmal im subtropischen Winter (in Taiwan sinkt in der Ebene die Temperatur selten unter 15 Grad) von Schnee angezuckert ist.
Auf unserem Destilleriebesuch, den wir auf Einladung von Kavalan unternehmen, wollen wir mehr über die Brennerei und das Unternehmen erfahren, das nach der Jahrtausendwende (zunächst übrigens kurzzeitig mit deutschen Brennblasen) begonnen hat, einen Whisky herzustellen, der weltweite Anerkennung findet. Dazu begeben wir uns zunächst in das imposante King Car Konferenzzentrum am Brennereigelände, um etwas mehr über die Unternehmensgruppe zu erfahren.
Von der beeindruckenden Empfangshalle werden wir zunächst in eine Galerie geführt, in der das Unternehmen 42 Gemälde taiwanesischer Künster präsentiert, die im Auftrag von King Car markante Landschaften und Szenen aus Taiwan im Bild einfingen:
Man sieht sich nämlich seitens der Familie als Unternehmen auch dem Gemeinwesen verpflichtet, und dazu gehört die Förderung der Kunst und zum Beispiel eine Stiftung, die sich der Förderung der Bildung annimmt (in Taiwan ein extrem wichtiges gesellschaftspolitisches Thema, es herrscht dort volle 12 Jahre Schulpflicht).
Dann geht es von der großen Empfangshalle hinauf in den Konferenzraum, wo wir in einem Video mehr über King Car lernen.
Begonnen hat King Car mit Insektenvertilgungsmitteln, und das vor über 60 Jahren. Mittlerweile betreibt die King Car Group viele andere Geschäftszweige, so zum Beispiel eine Orchideenzucht, ein Logistikunternehmen, Lebensmittelproduktion, Aquakulturen und Aufforstungsunternehmen. Man hat auch eine äußerst erfolgreiche Brauerei in Taiwan, die von einem deutschen Braumeister geführt wird und deren zwölf Biere nicht nur nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut sind, sondern auch deutschen Biersorten nachempfunden. Abgesehen davon, dass die Biere insgesamt weniger hopfenbetont sind, kann man deren Stilistik perfekt erkennen (Altbier, Kristallweizen, Export, Kölsch – um nur einige zu nennen).
Zur Brauerei gesellen sich auch noch momentan zwei Bierhäuser in Taipeh, ein Taproom und die Kaffeemarke Mr. Brown, die hervorragenden Kaffee in einigen Outlets anbietet. Man beschäftigt über 3000 Mitarbeiter in Taiwan und anderen Ländern wie Vietnam oder Tschechien, um nur zwei zu nennen.
Und da ist dann natürlich auch noch die Brennerei Kavalan – und derentwegen sind wir nach Taiwan gereist. Wie wir noch bemerken werden, spiegelt auch sie die Werte des Unternehmens wieder: das Streben nach Perfektion und das nach Größe – nicht als Selbstzweck, sondern um immer besser werden zu können.
Auf unserer Tour durch die Brennerei führt uns Kaitlyn Tsai, Brand Ambassador & Global PR Officer des Unternehmens. Vom Konferenzzentrum begeben wir uns auf einem überdachten Weg (es regnet in Taiwan oft, rasch und heftig) zur Destillerie. Kaitlyn erklärt uns, warum man sich für den Standort hier entschieden hat und einige Eckdaten der Kavalan Distillery.
Vor uns liegen zwei Lagerhäuser, schmucklos, aber sehr gut durchdacht gebaut. Im Vordergrund wird an den Pflanzungen gearbeitet, alles macht einen äußerst gepflegten Eindruck.
Das Konferenzzentrum ist rechts oben (4), wir stehen vor der Wasserabfüllanlage, die beiden Lagerhäuser befinden sich links von (13). Bei (6) werden Fässer aufgearbeitet, aber dazu später.
Wir fragen Kaitlyn Tasi zu den Lagerhäusern und gehen dann mit ihr zum ersten der beiden.
Fotografieren dürfen wir leider in den Lagerhäusern nicht, aber wir haben das Privileg, bis in den letzten Stock hochfahren zu dürfen. Dort sehen wir etwas, was wir in dieser Weise nicht erwartet haben: Das Lagerhaus ist voller großer Sherry- und Weinfässer aus den Jahren 2008 und davor, in denen der Whisky vor sich hin reift – wahre Schätze in einer großen Menge. Und wenn man bedenkt, dass im taiwanesischen Klima die Fassreifung deutlich schneller als in Schottland geschieht…
Ganz oben öffnet man uns ein Fenster – wir dürfen einen Schwenk über die Anlage filmen und Ihnen so einen Blick auf Kavalan zeigen, den man sonst nicht zu sehen bekommt.
Nun geht es weiter für uns in den Bereich, in dem die Fässer aufgearbeitet werden.
Hier gibt es eine Maschine, die nach den Anleitungen von Dr. Jim Swan gebaut wurde. Ja, Dr. Jim Swan, dessen Spuren man in der gesamten Whiskyindustrie finden kann (die STR Casks, die zum Beispiel bei Kilchoman oder Cotswolds zu finden sind, gehen auf seine Ideen zurück). hat aktiv mitgeholfen, Kavalan aufzubauen.
Soweit der erste Teil unseres Besuches bei der Destillerie Kavalan. Bald werden wir sowohl in die alte wie auch die neue Brennerei schauen, das riesige Besucherzentrum besichtigen und Einblicke in Bereiche erhalten, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Freuen Sie sich mit uns darauf!
Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt in Taiwan wurde, abgesehen von den Flugkosten, von der Kavalan Distillery und der King Car Group organisiert und finanziert. Die Unternehmen hatten keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.
Was macht eine Brennerei, die noch keinen eigenen Whisky brennen kann, aber neben Einkünften auch etwas Öffentlichkeitsarbeit braucht?
Ein gangbarer und legitimer Weg ist es, mit einem gesourcten Whisky aufzutreten (so wie es zum Beispiel die Isle of Raasay Distillery mit ihrem „While You Wait“ erfolgreich vorexerziert).
Die Ardgowan Distillery, die erst im nächsten Jahr mit dem Bau der Brennerei beginnen wird, beschreitet nun einen ähnlichen Weg, Ihr Whisky Maker Max McFarlane hat den Coppersmith Blended Malt kreiert, der der erste einer Serie namens Clydebuilt sein wird und marketingmäßig mit den Schiffsbauern am River Clyde verbunden wird.
Für Whiskyfreunde interessanter ist die Tatsache, dass Max McFarlane Whiskys aus der Speyside und den Highlands vermählt hat und mit dem Blended Malt eine qualitativ hochwertige Abfüllung abliefern will.
Der Coppersmith wird ab 1. Oktober bei ausgesuchten Händlern erhältlich sein und sollte um 55 Euro kosten. Abgefüllt ist er mit kräftigen 48% alk. vol.. Ob er auch nach Deutschland importiert wird, können wir momentan nicht sagen.
Auch am heutigen Tag widmet sich Serge Valentin japanischen Whiskys, die zu 100% aus Japan stammen. Waren es gestern vornehmlich Produkte von Suntory, so geht es heute ausschließlich um Chichibu. Auch da kann man sich sicher sein, dass drin ist, was drauf steht – und dass man jede Menge Geld dafür abzulegen hat, denn Chichibu zählt zu den momentan meistgesammelten Whiskys aus Japan.
Wer sich über eine bestimmte Abfüllung informieren will (oder seine Sammlung verwalten), der kommt an whiskybase.com nicht vorbei. Dort hat man mittlerweile die Marke von über 130.000 Abfüllungen in der Datenbank erreicht – und feiert dies mit einer eigenen Abfüllung (danke an Jedi für den Hinweis).
Diesmal hat man sich einen Secret Orkney im Alter von 21 Jahren ausgesucht. Grundsätzlich kann es sich dabei um einen Highland Park oder einen Scapa handeln – offiziell wird die Herkunft aber nicht angegeben. Man schreibt auf der Webseite, dass diese Abfüllung ohne Holzbox und ohne Götteranrufung auskommt – und dazu fällt dem Whiskyfreund grundsätzlich einmal nicht die Brennerei Scapa ein.
Um die Indizienlage noch etwas zu verdichten: Der Cask Orkney von A. D. Rattray, ebenfalls ein Secret Orkney, wurde als „definitiv kein Scapa“ angekündigt.
Also machen Sie sich selbst ein Bild.
318 Flaschen des im Jahr 1998 destillierten und 2019 mit 53,9% alk. vol. abgefüllten Whiskys aus einem Hogshead sind im Whiskybase Shop erhältlich. Der Preis: € 120,- plus Porto.
Wer Lust auf eine Einzelfassabfüllung von Glenglassaugh hat, der kann eine solche nun erwerben: Das Glenglassaugh 2011 Single Sauternes Cask 288 wurde anlässlich des einjährigen Jubiläums der Nauticus Bar in Leith in einer Auflage von 275 Flaschen auf den Markt gebracht, und ist entweder in der Nauticus bar selbst oder bei Royal Mile Whiskies erhältlich – zu einem Preis von £64.95.
Was es über diese Abfüllung zu sagen gibt, detailliert die englischsprachige Pressemitteilung, die wir dazu erhalten haben:
LEITH BAR TOASTS TO FIRST ANNIVERSARY WITH RARE GLENGLASSAUGH
An experimental and award-winning community pub in Leith, Nauticus, has released a specially selected and limited edition single cask malt in partnership with elemental coastal distillery Glenglassaugh to mark its first anniversary, of which there are just 275 bottles available.
The renowned and industry-established duo behind the bar’s creation, Kyle Jamieson and Iain McPherson, opened Nauticus last year with the aim of showcasing the best of Scottish produce, whilst drawing on Leith’s history for global trade. Working with their team of expert bartenders, Kyle and Iain identified the perfect cask for bottling following a rigorous blind tasting session of a handful of the Highland distillery’s rarest stock, put forward by Glenglassaugh Master Blender, Dr. Rachel Barrie.
The contents of Cask 288 was distilled in 2011 and has been matured in a Sauternes hogshead barrel for eight years before being bottled at cask strength this May. The expression was chosen for its distinctive character developed through wine cask aging.
Lustrous gold in colour, the whisky is abundant in butterscotch, baked pineapple and sherried fruit with caramel and sea air on the nose. When tasted, this develops into salted honeycomb and chocolate with pineapple fondant, culminating in a long, creamy finish.
Kyle Jamieson, co-owner at Nauticus commented:
“This single cask Glenglassaugh bottling is a special landmark for us as we celebrate our first birthday. After sampling about 12 single malts from across the Highland region, this Glenglassaugh cask was a clear winner for us and stood out with its fantastic character.
“Our ethos in Nauticus is to always put Scottish produce and Leith’s rich wine and spirits history under the spotlight. We believe this specific cask captures this perfectly in whisky form.”
Dr. Rachel Barrie, Master Blender at Glenglassaugh Distillery, said:
“This limited expression is a beautifully layered whisky that has been shaped and nurtured by the distillery’s coastal location and the elements surrounding our warehouses, boasting a delicious contrast of sweet flavour from the Sauternes oak with a hint of saltiness from the North Sea air that breaths into our casks. It’s been fantastic to work with the Nauticus team to bottle a really unique single malt in celebration of one of Scotland’s most exciting bars.”
The Glenglassaugh 2011 Cask 288 is now available at RRP £64.95 from Nauticus and Royal Mile Whiskies.
GLENGLASSAUGH 2011 CASK 288 TASTING NOTES:
Colour: Lustrous gold
Nose: Butterscotch, baked pineapple, sherried fruit with salted caramel and a whisper of sea air
Palate: Salted honeycomb and chocolate with pineapple fondant and custard cream
About Nauticus:
The story of Nauticus began with Kyle and Iain, chatting over drinks about creating a bar to champion Scottish produce wherever possible. They dug deep – spending many days researching and thinking about every element. It soon became apparent that this had not been done before – this was brand new territory! Its priority was produce made in Scotland or owned by a Scottish company; where this wasn’t feasible, Scottish heritage somewhere down the line was paramount. 18 months later, the dream is a reality and 90% of Nauticus’ products are Scottish, or have Scottish links. The name Nauticus is latin for Nautical; the owners decided on this name due to Leith’s historical ties with shipping and global trade. Leith has an extremely rich and interesting history which has inspired the bar’s menu, with each chapter relating to a period of time in and around Leith; from tea and spice routes, the gin craze, sherry trade and the key role that Leith played in the whisky boom.
Nauticus was named the 2019 Admiral Taverns’ Pub of the Year at the Great British Pub Awards in London earlier this month, and is listed in the UK’s Top 50 Cocktail Bars.
Schon aus der Vorwoche stammt die Pressemitteilung von Buffalo Trace, die die Veröffentlichung der Antique Collection 2019 ankündigt. In den Handel kommen wird die Serie erst dieser Tage – allerdings ist es nicht besonders wahrscheinlich, dass man diese in Sammlerkreisen ungemein beliebte Serie aus Deutschland bekommen wird können. Die Flaschen werden im Handel jeweils um 99 Dollar verkauft und kosten etwas später am Sekundärmarkt rasch ein Vielfaches davon. Wir wissen allerdings um einige deutsche Sammler, die das Kunststück, Abfüllungen zu ergattern, immer wieder schaffen.
Hier jedenfalls die Abfüllungen, die man diesmal in der Collection findet:
FRANKFORT, Franklin County, Ky (Sept. 18 2019) It’s that time of the year – changing leaves, cooler nights and the release of Buffalo Trace Distillery’s annual 2019 Antique Collection of whiskeys. The much anticipated collection will once again feature five limited-release whiskeys of various ages, recipes and proofs. Here’s what fans can expect:
George T. Stagg
The proverbial powerhouse favorite of the Antique Collection, George T. Stagg, comes in at a lower 116.9 proof this year. This is the lowest proof in this whiskey’s history. Master Distiller Harlen Wheatley cites barrels located on the lower warehouse floors as the reason. “Many of the barrels for this year’s Stagg composite were taken from the first floor of the warehouse. The first floor is cooler with higher humidity levels, therefore the alcohol evaporates faster than the water.” The taste, however, is still what Stagg fans can expect, vanilla and toasted oak with a floral undertone, followed by a long finish of cherries, coffee and black pepper.
Past releases of this uncut and unfiltered bourbon have won many top awards, including last year’s release capturing the Chairman’s Trophy at the Ultimate Spirits Competition. This year’s release contains bourbon from barrels filled in the spring of 2004. Storage location of these barrels varied across warehouses C, H, I, K, and Q. The evaporation loss for this year’s batch was 56%, a bit higher than last year’s release.
William Larue Weller
The Antique Collection’s uncut, unfiltered, wheated recipe bourbon is William Larue Weller. Previous editions of this wheater have won many accolades, including receiving 5 Stars – Highest recommendation by F. Paul Pacult’s Spirit Journal. The 2019 offering was distilled in the winter of 2007 and aged in Warehouse I. This bourbon registers in at 128 proof. The bold flavors include toasted vanilla and coffee.
Thomas H. Handy Sazerac Rye
Thomas H. Handy is the uncut and unfiltered straight rye whiskey. Last year’s release earned a double gold medal at the San Francisco World Spirits Competition. This year’s Handy was distilled in the spring of 2013; aged in warehouses K, M, and N, and weighs in at 125.7 proof. The flavor profile includes creamy butterscotch and vanilla.
Eagle Rare 17 Year Old
Last year’s release went back to Eagle Rare’s roots with a proof change from the previous 90 proof back to 101 proof, in tribute to the original strength used when the brand was launched in 1974. The proof remains at 101 this year and will continue forward. The 2018 edition was awarded 92 points at the Ultimate Spirits Competition. This year’s release was distilled in the Spring of 2002 and has been spending its time aging on the first floor of Warehouse P. This bourbon tastes of cocoa, caramel, and oak.
Sazerac Rye 18 Year Old
The previous edition of Sazerac Rye 18 Year Old was named “Best Rye Whiskey Aged 11 Years and Over” by “Jim Murray’s Whisky Bible.” This 2019 straight rye whiskey release has notable flavors of vanilla and maple syrup, with a finish of black pepper and spearmint. The barrels for this whiskey were filled in the spring of 2001 and it rested on the second floor of Warehouses K and L.
The Antique Collection was introduced more than a decade ago and has become a cult favorite among whiskey connoisseurs. Since 2000 these whiskeys have garnered numerous awards from such notable publications as Whisky Advocate Magazine, Spirit Journal, and “Jim Murray’s Whisky Bible.”
Unlängst haben wir wieder einmal über die durch die japanische Gesetzgebung verursachte Situation berichtet, dass es gar nicht so einfach ist, „echten“ japanischen Whisky von jenem zu unterscheiden, der aus anderen Ländern stammt, aber durch sein Abfüllen in Japan zu japanischem Whisky wird.
Die vier Whiskys, die Serge Valentin heute verkostet, sind allerdings alle garantiert echte Japaner – und zwar handelt es sich dabei um zwei Yamazaki, einen Hakushu und einen Eigashima, der durch den unabhängigen Abfüller Blackadder gebottelt wurde.
Was man momentan für die ersten drei Abfüllungen ausgeben muss, ist eher betrüblich – nicht so sind es aber die Wertungen in der Verkostung:
Yamazaki 25 yo (43%, OB, +/-2016): 86 Punkte
Yamazaki 18 yo (43%, OB, +/-2018): 88 Punkte
Hakushu 25 yo (43%, OB, +/-2018): 89 Punkte
Eigashima 3 yo 2014/2017 (61.5%, Blackadder, oloroso sherry, cask #101474, 847 bottles): 85 Punkte