PR: Talisker fördert „Wild Spirits“ aus aller Welt

Bei der Talisker Whisky Atlantic Challenge, dem härtesten und spektakulärsten Ruderrennen der Welt, gehen in diesem Jahr vier Hamburgerinnen als Team „RowHHome“ an den Start. Darüber informiert uns heute Talisker in ihrer Presseaussendung. Und am Ende der Mitteilung bietet Ihnen Talisker noch ein Rezept einer neuen Interpretation des Cocktail-Klassikers Whisky Sour:


Talisker fördert „Wild Spirits“ aus aller Welt

Weibliche Wegbereiter: Vier Frauen aus Hamburg sind erstes deutsches Team bei der härtesten Ruderregatta der Welt

Hamburg, 28.06.2019 – An Grenzen gehen, dem Element Wasser so nah sein wie noch nie: Vier Hamburgerinnen wollen beweisen, dass jeder in der Lage ist, etwas Außergewöhnliches zu erreichen. Sie nehmen als erstes deutsches Team an der Talisker Whisky Atlantic Challenge (TWAC) teil – dem härtesten und spektakulärsten Ruderrennen der Welt. Talisker ist Titelsponsor und wie die Ruderinnen und Ruderer, die sich der größten Herausforderung ihre Lebens stellen, ist auch die Talisker Destillerie an der Küste der Isle of Skye jeden Tag aufs Neue den Elementen ausgesetzt – dem Regen, dem Wind und den Wellen, dem peitschenden Sturm. Die vier motivierten Teilnehmerinnen erzählen, wie sie ihr Ziel erreichen möchten, 5.500 Kilometer quer über den Atlantik zu rudern.

„Bisher sind mehr Menschen in den Weltraum geflogen als über den Atlantik gerudert. Das ist eine unglaubliche Herausforderung“, erklärt Meike Ramuschkat. „Die Talisker Whisky Atlantic Challenge ist beides – ein Sprung ins kalte Wasser und die Möglichkeit, uns einen Lebenstraum zu erfüllen“, sagt die 32-Jährige. „Wir sind keine Spitzensportlerinnen, zwei von uns haben sogar erst 2018 angefangen zu rudern, extra für die Teilnahme am Rennen.“

Im Dezember 2019 geht es für Meike, ihre beste Freundin Catharina „Cätschi“ Streit (32) sowie für Stefanie Kluge (50) und Timna Kluge (25) – Mutter und Tochter und die andere Hälfte der Viererbesatzung, los. Dann gilt es, den Urgewalten der Talisker Whisky Atlantic Challenge (TWAC) zu trotzen und den Ozean zu bezwingen. Von der Kanareninsel La Gomera wird quer über den Atlantik zur 5.500 Kilometer entfernten Karibikinsel Antigua gerudert. Unter dem Teamnamen „RowHHome“ geht es in einem 50.000 Euro teuren hochseetauglichen Ruderboot auf nur fünf Quadratmetern in 30 bis 60 Tagen über das Meer – dafür laufen die Vorbereitungen bereits seit Monaten auf Hochtouren.

Einstieg in eine neue Welt: in einem Jahr von der Ruderanfängerin zum Profi
Eine auf den ersten Blick wahnsinnige Idee, und selbst die fehlende Ruder- und Wassersporterfahrung von Ramuschkat, Kardiologin, und Streit, Leiterin für Qualitätssicherung, konnten sie nicht aufhalten. Inspiriert von der Doku „Four Mums in a Boat“, in der vier britische Mütter 2015 ebenfalls ohne vorherige Rudererfahrung als reines Frauenteam bei der TWAC an den Start gingen, traf Streit noch im März 2017 bei Ramuschkat, auf Ablehnung Gleiches zu tun. Und das, obwohl das Thema Sport beide ihr ganzes Leben lang schon begleitet hatte. Gemeinsam spielten sie in der Hockey-Bundesliga und nahmen an Marathon, Triathlon und einer Kilimandscharo-Besteigung teil. Wie es der Zufall aber so wollte, erlebte Ramuschkat im Dezember 2017 in ihrem Urlaub auf La Gomera den Start der TWAC live mit und war ab diesem Moment Feuer und Flamme. Der Grundstein der Idee war gelegt, und die beiden begannen im April 2018 mit einem Anfängerkurs im Ruderverein. Hier lernten sie Steffi Kluge, Pharmazeutisch-technische Assistentin, kennen. Sie rudert seit 2011, hat diverse Regatten bestritten und arbeitet nebenberuflich als Rudertrainerin. Später, Ende 2018, kam Steffis Tochter Timna Kluge hinzu und machte das Vierer-Team komplett. Die Medizintechnikerin rudert seit 2007 und ist mit ihren 25 Jahren die erfahrenste Ruderin des Teams. „Wenn du dir einen Lebenstraum erfüllen möchtest, dann mache dir ein möglichst konkretes Bild und überprüfe, wie stark du es wirklich willst“, antwortet sie auf die Frage, was sie an der Teilnahme reizt. „Das Raue und Ungewisse in Kombination mit Kraft und Schönheit haben mich am Meer schon immer fasziniert, deshalb üben Weg und Ziel der Talisker Whisky Atlantic Challenge auf mich gleichermaßen einen Reiz aus. Wir möchten an unsere Grenzen gehen und uns selbst noch besser kennenlernen. Wir wollen herausfinden, wozu wir in der Lage sind“, stimmt Catharina Streit ihrer Teamkollegin zu.

Die wöchentliche Webserie „Wellenbrecherinnen“ beleuchtet das Abenteuer der Hamburgerinnen und zeigt die akribische Vorbereitung, ebenso wie Hindernisse, Zweifel und Erfolge bis zum Start auf La Gomera. Ein geplanter Kinofilm (Sommer 2020) erzählt dann die ganze Geschichte, einschließlich der spektakulären Überfahrt bis zur Ankunft auf Antigua.

Talisker begleitet „Wild Spirits“ – Abenteurer mit Leidenschaft für Wasser und Natur
Inspiriert von seiner Herkunft und seiner einzigartigen Verbundenheit zu Küste und Meer, sucht Talisker kontinuierlich nach gleichgesinnten Partnern. Diese „Wild Spirits“ sind echte Abenteurer „Made by the Sea“ mit der Leidenschaft für Wasser und Natur. Mit ihrer Liebe zum Meer und ihrer Naturverbundenheit inspirieren sie ihre Umgebung hinsichtlich der Sehnsucht, etwas Neues auszuprobieren, seine Grenzen und Fähigkeiten zu testen und aus der Zivilisation auszubrechen. Anhand des Vorbilds der „Wild Spirits“ will Talisker anregen, wieder mehr Zeit in der Natur, am und auf dem Meer zu verbringen. Gemeinsam mit den mutigen Wegbereiterinnen vom Ruderteam RowHHome zeigen sie, wie man Hindernisse überwindet und die größte Herausforderung des Lebens angeht.

Der Drink für den perfekten Wild Spirit Moment: Talisker empfiehlt seinen Perfect Serve
Talisker ist von den Kräften des Meeres geformt und durch sie definiert. Der Whisky überzeugt mit seiner einzigartigen, salzigen Note, rauchigem Aroma, kräftigem, vollem Geschmack sowie starkem Charakter und ist damit der perfekte Whisky für alle Wild Spirits. Talisker interpretiert den Whisky Sour neu und verleiht ihm einen Twist, der „Made by the Sea“ schmeckbar werden lässt. Erleben Sie diesen Klassiker in einer Variante, bei dem sich das wilde, rauchige Aroma des Talisker Whiskys mit seiner großen aromatischen Vielfalt besonders entfaltet.

Zutaten:
50 ml Talisker 10 oder Talisker Skye
25 ml frischer Zitronensaft
1 Eiweiß
15 ml Zuckersirup
3 Schuss Celery Bitters
Garniert mit Fenchelgrün

Zubereitung: Alle Zutaten in einen Cocktail-Shaker geben, mit Eis auffüllen und kräftig shaken. In einen Old Fashioned oder Pinot Tumbler abseihen und mit etwas Fenchelgrün garnieren.

Video: Die feierliche Eröffnung des Bulleit Visitor Center

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In dieser Woche eröffnete Diageo das Bulleit Visitor Center in Shelbyville, Kentucky. Mit dem Bau des Besucherzentrums ist der Komplex der Bulleit Distilling Co. nun abgeschlossen. Insgesamt investierte Diageo $150 Millionen in die neue Brennerei, Warehouses für 55.000 Barrels und dem Visitor Center. Bulleit ist nun auch Teil des Kentucky Bourbon Trail. Auf deren Website finden Sie detaillierte Beschreibungen des ganzen Komplexes. So gehört zum Visitor Center auch ein ‚organic cocktail garden‘, der gemeinsam mit The University of Kentucky entwickelt wurde. Aus diesem Gewächshaus auf dem Destillerie-Gelände sollen Cocktailbars mit lokalen und nachhaltigen Alternativen zu den üblichen Zutaten und Garnituren versorgt.

Ebenfalls auf der Website des Kentucky Bourbon Trails finden Sie eine kurze Bildstrecke, die Ihnen einen Eindruck der Bulleit Distellery gibt. Und wer im Video der Eröffnung (Sie finden dieses auf Youtube sowie natürlich im oberen Bereich unseres Posts) bis Minute 5:25 vor spult, kommt direkt zum Experiemental Tour Guide Kevin Didio. Er erläutert und erklärt die Besonderheiten der neuen Brennerei.

PR: Natalia Zalesnaya wird Commercial Finance Director Central Europe bei DIAGEO Germany

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Eine Änderung auf der Position des Commercial Finance Director Central Europe gibt DIAGEO Germany heute bekannt: Natalia Zalesnaya folgt auf Michal Kakolecki. Die Pressemitteilung hierzu finden Sie folgend:


Natalia Zalesnaya wird Commercial Finance Director Central Europe bei DIAGEO Germany

Hamburg, 28.06.2019 –  Natalia Zalesnaya übernimmt zum 1. Juli 2019 die Position des Commercial Finance Director Central Europe bei DIAGEO Germany in Hamburg. Sie folgt auf Michal Kakolecki, der Ende letzten Jahres das Unternehmen verlassen hat. Natalia Zalesnaya wird in ihrer Position an Stewart Poiner, Finance Director Continental Europe & Russia, berichten.

Natalia Zalesnaya bringt langjährige und umfassende Erfahrungen im Finanzbereich mit. Zuletzt war sie bei AstraZeneca als Finance Director der Business Unit RIA tätig. Davor verantwortete sie fünf Jahre lang bei dem Spirituosenhersteller Central European Distribution Corporation (CEDC) das Finance-Team mit 180 Mitarbeitern. Außerdem führte sie ihre berufliche Laufbahn zu dem US-amerikanischen Konsumgüterhersteller Sara Lee und dem deutschen Familienunternehmen Knauf.

„Wir freuen uns sehr, dass Natalia Zalesnaya das Central Europe Team bei DIAGEO zum 1. Juli 2019 verstärken wird. Ihre langjährige Expertise in der strategischen Beratung internationaler Finance-Bereiche, vor allem mit dem Fokus auf Business Partnering, macht sie zu einer idealen Besetzung für die Position des Commercial Finance Director Central Europe“

sagt Stewart Poiner, Finance Director Continental Europe & Russia bei DIAGEO.

„Wir freuen uns darauf, mit Natalia unsere exzellente Business Performance weiter voranzutreiben und an bestehende Erfolge anzuschließen“

so Stewart Poiner weiter.

Distell stellt Limited Editions 2019 vor

Die südafrikanische Distell Group hat für ihre Destillerien Bunnahabhain, Tobermory/Ledaig und Deanston neue Abfüllungen kündigt. Unter dem Namen Limited Editions 2019 wird es aus den vier Brennerei Whisky mit unterschiedlichen Finishes geben. In einem Artikel bei Scottish Field sind nähere Einzelheiten sowie auch die unverbindlichen Preisempfehlungen zu finden:

  • Bunnahabhain (2007) Port Finish: £90 UVP – ca. 100 €
  • Bunnahabhain (2007) French Brandy Finish: £90 UVP – ca. 100 €
  • Bunnahabhain (1988) Vintage Marsala Finish: £450 UVP – ca. 500 €
  • Deanston (2002) Organic Oloroso: £100 UVP – ca. 110 €
  • Deanston (2006) Fino Finish: £65 UVP – ca. 70 €
  • Deanston (1997) Palo Cortado Finish: £150 UVP – ca. 165 €
  • Tobermory (1999) Marsala Finish: £130 UVP – ca. 145 €
  • Ledaig (1997) Manzanilla Finish: £160 UVP – ca. 180 €

Wie auf den Online-Kanälen der Brennereien zu lesen, sollen in den kommenden Wochen weitere Informationen folgen. Wir bleiben am Ball.

Whiskyfun: Angus verkostet Duo von Caperdonich

Seit einigen Tagen ruhen die Veröffentlichungen der Verkostungsnotizen auf Whiskyfun. Serge Valentin zollt der Hitzewelle Tribut, die in ganz Europa herrscht. In ganz Europa? In Schottland sind solch tropische Temperaturen nicht anzutreffen. Und deshalb übernimmt Angus MacRaild heute das Ruder bei Whiskyfun. So präsentiert er uns ein Duo der Lost Distillery Caperdonich. Beim Vergleich dieser recht aktuellen Abfüllungen geht das Signatory-Bottling anlässlich des 30. Geburtstags als klarer Sieger hervor.

Die beiden heutigen Caperdonich auf Whiskyfun im Überblick

  • Caperdonich 26 yo 1992/2018 (51.4%, Scotch Malt Whisky Society, #38.23 ‘Kissing a pear’, refill barrel, 277 bottles) 78 Punkte
  • Caperdonich 23 yo 1995/2018 (58.4%, Signatory Vintage 30th Anniversary, cask #95050, refill sherry hogshead, 265 bottles) 88 Punkte

Johnnie Walker kündigt Black Label Origin-Reihe an

Diageo als Inhaber der Marke Johnnie Walker kündigt unter dem Namen Black Label Origin eine neue Abfüllungen an. Jede Ecke Schottlands – nach Diageo sind es vier – erhält ein eigenes Bottling. Diese limitierte Serie umfasst jeweils eine Islay-, Highlands-, Lowlands- und Speyside-Abfüllung, mit einer Altersangabe von 12 Jahren. Wie George Harper bei Scotswhisky.com darstellt, soll das Sortiment die Regionen hervorheben, die zum Johnnie Walker Black Label beitragen. Die Serie Johnnie Walker Black Label Origin konzentriere sich auf Rauch (Islay), frische Früchte (Speyside), reiche Früchte (Highlands) und Cremigkeit (Lowlands). Die Islay-, Highlands- und Speyside Origin-Whiskys sind Blended Malts. Der Whisky der Lowlands ist ein Blended Scotch mit Grain Whisky der Brennerei Cameronbridge.Alle Abfüllungen enthalten nur Whiskys aus ihren jeweiligen Regionen. Auf den Verpackungen werden die ‚hero distilleries‘ wie Caol Ila, Glenkinchie, Cardhu und Clynelish hervorgehobenen. Die Black Label Origin sind mit 42 % Vol. abgefüllt. Die unverbindliche Preisempfehlung für die 1-Liter-Flasche beträgt € 40.

Die Range wird ab dem nächsten Monat im Travel Retail erhältlich sein. Die Abfüllungen Lowlands und Speyside Origin sollen im Oktober in ausgewählten Märkten einschließlich Indien erhältlich sein. Das gesamte Sortiment wird dann 2020 weltweit eingeführt, dem 200. Geburtstag der Marke Johnnie Walker.

PR: Chivas mit bislang größter Single Malt Collection

Chivas, im Besitz von Pernod Ricard, kleckert nicht, man klotzt:

Fünfzehn Single Malts im Alter von 18 bis 30 Jahren, aus den Brennereien Glen Keith, Longmorn und Braes of Glenlivet sowie je drei ungetorften und drei getorften (!) Abfüllungen aus der Lost Distillery Caperdonich werden ab Juli im globalen Travel Retail erhältlich sein, bevor sie im Sommer 2020 weltweit im Fachhandel erscheinen.

Hier der englischsprachige Pressetext:


Uncover The Secret: Chivas Brothers Releases Its Largest Ever Single Malt Collection

The Secret Speyside Collection is launched featuring fifteen rare Single Malts from sought-after distilleries

 

LONDON, June 26, 2019 /PRNewswire/ — Chivas Brothers is today releasing its biggest Single Malt collection to date, with the launch of fifteen aged Single Malt Scotch whiskies from four seldom-seen, yet highly sought-after Speyside, Scotland distilleries.

The Secret Speyside Collection is a carefully curated selection of 18-30 year old whiskies that herald from four of Speyside’s most elusive distilleries. Each has its own rich and unique history for Single Malt fans to discover, including the vanished distillery of Caperdonich, the pioneering Longmorn distillery, the landmark Glen Keith distillery, and the remote Braes of Glenlivet distillery.

The desirable fifteen-bottle collection consists of three rare Single Malts from each of Glen Keith, Longmorn and Braes of Glenlivet, together with three peated and three unpeated expressions from Caperdonich, which distilled its final Single Malt in 2002, before closing its doors and finally being taken down brick by brick in 2011.

The Secret Speyside Collection is the first of its kind from Pernod Ricard-owned Chivas Brothers and will offer Single Malt connoisseurs the chance to uncover, sample and collect some of the hidden malts at the heart of the iconic Speyside region that have rarely been made available in the past.

Alan Winchester, a Chivas Brothers Scotch whisky icon with over 30 years of Speyside distilling experience, commented:  

„With centuries of rich whisky heritage against a jaw-dropping Scottish landscape, Speyside is the treasure chest of Scotch and brimming with untold stories. Curating the Collection has been a labour of love for the Chivas Brothers team; its contents have been hand-selected to help shine a light on some seldom-seen distilleries, their rare malts, and unique histories. Any whisky connoisseur will find something new in this world-class selection, which demonstrates the breadth of flavour and character that Speyside distilleries can achieve.“   

The Secret Speyside Collection will launch from July as a Global Travel Retail exclusive for one year, before rolling out into selected markets globally from summer 2020.

PR: Andalusien 2020, Tonelerias & Bodegas – Fachexkursion für Whisky-Brenner

Der Verband Deutscher Whiskybrenner und die Austrian Whisky Association veranstalten im nächsten Jahr eine Studienreise nach Andalusien, zu Tonelerias und Bodegas – als ein Fortbildungsprojekt für aktive Whiskybrenner. Für solche unter unseren Lesern sind die nachfolgenden Informationen, die man uns zur Verfügung gestellt hat, sicherlich interessant:


Andalusien 2020 Tonelerias & Bodegas – Sherry und Küfer

Fachexkursion für Whisky-Brenner – SO 8. März bis SA 14. März 2020

Diese Fachexkursion des Verbands Deutscher Whiskybrenner mit Unterstützung durch die Austrian Whisky Association richtet sich ausschließlich an aktive Personen des Whisky-Brennereigewerbes, die sich in Fragen der Whisky-Reifung fortbilden möchten. Es ist keine touristische Reise, sondern ein Fachseminar zur beruflichen Fortbildung für Destillateure, Whisky-Macher und Geschäftsführer.

Bild © Ernst Scheiner

Vorort erleben die Teilnehmenden im Fachgespräch mit Küfern und Weinmachern die Prozesse kennen, wie in den Regionen Montilla-Moriles und Jerez sogenannte Seasoned Casks für die Reifung von Destillaten entstehen. Besuche in den prominenten Küfereien von Montilla und Jerez sowie Präsentationen und Gespräche ermöglichen in kompakter Form Wissen zu erwerben, Beziehungen aufzubauen, die es erlauben neue Aspekte der Whisky-Reifung kennenzulernen. Die langjährige Erfahrung der Küfermeister in Zusammenarbeit mit renommierten Destillerien wie Macallan, Glendronach, Tamdhu, Midleton, GlenAllachie, BenRiach u.v.a. erweitert das Reifungswissen hinsichtlich der unterschiedlichen Wirkungsweisen von Eichenhölzern, Toastungen, Größen und den Verfahren des Seasonings. Die Begehung von Bodegas gewährt darüber hinaus die sensorische Bewertung der für das Seasoning eingesetzten Likörweine/Sherries.

Bild © Ernst Scheiner

Das intensive ganztägige Besichtigungs- und Begegnungsprogramm vermittelt Einsichten, die in dieser Dichte und Kompaktheit kaum selbst organisiert erfahren werden können. Es ist keine touristische Reise. Sie ist offen für alle Whisky-Macher, eine Mitgliedschaft in den Verbänden ist keine Bedingung. Gruppengröße minimal/maximal 16 Personen.

Ziel ist es, die Kompetenz im Bereich der Sherry-Likörwein-Fassreifung und des Fassbaus/bindens qualitativ, nachhaltig zu erweitern und zugleich mögliche Geschäftsbeziehungen zu den Küfern aufzubauen. Die Gespräche in den Tonelerias und Bodegas sowie bei den Abendessen erfolgen auf Englisch.

 Die Fachexkursion wird von Ernie – Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries – www.whisky-distilleries.net – konzipiert und inhaltlich begleitet. Als ehemaliger Leiter der VHS im WBZ Ingelheim führte er mehrere Studienreisen in Andalusien durch. Die Tonelerias und Bodegas sind ihm durch Besuche persönlich bekannt. Das Programm wird in Zusammenarbeit und in Absprache mit den Tonelerias und Bodegas thematisch inhaltlich strukturiert, sodass ein höchstmöglicher Lerngewinn erreicht wird.

Information und Anmeldung: Verband der Deutschen Whiskybrenner

http://deutsche-whiskybrenner.de/andalusien-2020-fachexkursion-fuer-whisky-brenner-zu-tonelerias-bodegas/

Bild © Ernst Scheiner

Englische Cooper King Distillery hat mit der Whiskyproduktion begonnen

Ein großer Tag war das gestern für die Cooper King Distillery in Yorkshire: Dort haben die beiden Gründer, Abbie Neilson und Chris Jaume, mit der Produktion von New Make aus Gerste begonnen und damit den Countdown für den ersten echten Whisky in Gang gesetzt (eigentlich war das schon für Ende 2018 geplant, aber es gab anscheinend einige nicht vorhersehbare Verzögerungen).

Wir haben die Cooper King Distillery ja von ihren Anfängen weg für Sie mit News von dort begleitet – eine Zusammenfassung aller unserer bisherigen Artikel dazu können Sie hier nachlesen.

Bleibt uns also noch, den beiden Gründern zu diesem wichtigen Meilenstein zu gratulieren – und für Sie deren aktuelle Pressemitteilung zu bringen:


Yorkshire’s self-built distillery begins whisky production

A Yorkshire-based start-up distillery announced that distillation of its inaugural single malt whisky has begun.

Based in Sutton-on-the-Forest, Cooper King Distillery has made the announcement following news that it sold out of its pre-order whisky casks after just 10 days of sales.

The highly anticipated new-make spirit will be robust, flavourful, and unlike any other in the country, thanks to inspiration from the founders’ experiences working with award-winning whisky distilleries in Tasmania.

Locally grown Yorkshire barley will be traditionally floor-malted in England’s oldest working maltings, before being mashed and fermented at the distillery. It will then be distilled in the 900 litre Tasmanian copper pot still, which is the only one of its kind in Europe. On-site maturation follows, in casks coopered by the country’s only independent master cooper.

Commenting on this milestone, co-founder Abbie Neilson said:

“We may be one of the smallest whisky distilleries in England, but what matters to us is not the quantity of whisky produced, but the flavour of that whisky, its provenance, and the story behind the spirit. Sourcing great barley, working with a superb master cooper, and carrying out mashing, fermentation, distillation and maturation under one roof allows us to truly celebrate terroir.”

The distillery was founded in 2016 by Abbie Neilson, a scientist, and Chris Jaume, a chartered architect. With a desire to leave the rat race in 2013, the couple travelled to Australia where they discovered the now world-renowned Tasmanian whisky scene.

Drawing on inspiration gained during their travels, Abbie and Chris gave up their established careers to set up a truly independent, self-built and sustainable distillery at home in Yorkshire.

Chris Jaume, co-founder of Cooper King Distillery commented:

“Five years ago Abbie and I quit our jobs, flew to Australia, and fell in love with the Tasmanian way of making whisky. Since then we have worked incredibly hard to realise our dream of distilling an English whisky underpinned by craftsmanship, honesty and adventure. We are thrilled that the day has come, and malt spirit is flowing at the distillery.”

Cooper King Distillery set up a ‘Founders’ Club’ in a bid to offer craft spirit lovers a unique opportunity to become part of the Cooper King family and help make English distilling history. With a variety of membership tiers starting from £30, ‘copper members’ will be the first to benefit from the inaugural whisky.  

More than 75% of copper memberships have been sold and 220 bottles of whisky drawn from the distillery’s first-filled cask, including the highly prized bottle No. 1, will be sent to copper members of the distillery’s Founders’ Club, as a reward for their contribution to the venture.

The first self-built gin and whisky distillery in England, Cooper King Distillery had a team of friends, family and Founders’ Club members working together on the construction. Following completion, the first batch of gin was released in May 2018.

With a strong focus on having a positive impact on the environment, a percentage of gin sales are donated to plant trees in the Yorkshire Dales, and the entire distillery is powered by 100% green energy.

Neu: The BenRiach Cask Bottling Batch 16

Es ist wieder soweit: BenRiach bringt die 16. Ausgabe seiner Cask Bottlings – und wer im letzten Jahr darüber enttäuscht war, dass die Abfüllungen allesamt extrem jung waren, der kann in diesem Jahr aufatmen: die Abfüllungen für Europa variieren im Alter zwischen 7 und 33 Jahren. Hier alle Infos zu den zwölf Abfüllungen, die es auf unserem Kontinent geben wird:


INTRODUCING BENRIACH CASK BOTTLING BATCH 16

Founded in 1898, BenRiach Distillery has long been the home of an ingenious
approach to whisky distilling and cask maturation. The release of BenRiach Cask
Bottling Batch 16 offers a rich insight into the eclectic cask collection from around
the world residing in the warehouses of this north Speyside distillery. Master
Blender, Dr. Rachel Barrie, has hand-selected 24 different casks to feature in this
limited edition batch release, showcasing an exceptional range of hand-crafted
cask bottlings, in both unpeated and peated styles.

Batch 16 includes 16 unpeated and 8 peated cask bottlings from a selection of cask
types sourced from around the world: Tokaji wine, oloroso sherry, pedro ximénez,
port, claret, madeira, sauternes, virgin oak, South African red wine, Jamaican rum,
rioja, Sicilian Marsala, and bourbon. Each bottle is filled exclusively from one of
these individual cask types. From this batch, 12 casks will be available in Europe
and 12 casks in Asia Pacific, Australia, New Zealand and Canada.

Master Blender Dr. Rachel Barrie said:

“There is no better insight into our intriguing palette of flavour than BenRiach
Cask Bottling Batch 16. Featuring 24 different casks, this release provides a rare
opportunity to explore the many facets of BenRiach maturation in one batch,
something us whisky makers are lucky to do every day. Batch 16 offers the sweet
side of Sicilian Marsala wood, smoked plum of the Rioja cask and a dark manuka
honey palate of the 30 year old Tokaji; there is a journey and a story behind each
cask bottling to be enjoyed by whisky explorers.”

BenRiach Cask Bottling Release – Batch 16 is available to purchase from specialist
retailers from June 2019 in Europe, Asia, Australia, New Zealand and Canada. See
details below on cask availability by region. Depending on the expression, the
ABV ranges from 46.5% to 61.6%. All are non-chill filtered and of natural colour.

1985 CASK #7214

Aged: 33 years
Cask Type: Virgin Oak
Appearance: Demerara brown.
Nose: Salted caramel, oak-spiced orange and smoked mango
emerge with toasted pinewood, applewood and lemon peel.
Palate: A burst of sweet lemon, honey and grapefruit on the
tongue. Guava, passion fruit and lemongrass linger into the long
tropical finish.
ABV: 48.1%

1991 CASK #1865

Aged: 27 years
Cask Type: Rum
Appearance: Bright yellow-gold.
Nose: Ripe guava and papaya burst with golden syrup followed
by layers of chocolate cake, almond and buttermilk.
Palate: Luscious sips of tropical fruit with guava, pineapple and
mango as fruit builds with mandarin and peach mid-palate,
leaving an intriguing coconut and grapefruit finish.
ABV: 50.3%

1993 CASK #7881

Aged: 25 years
Cask Type: Rioja
Appearance: Autumn russet-gold.
Nose: Chocolate, toasted hazelnut and cherry cake open to
reveal plum, baking spice and burnt vanilla meringue, with a
back-note of leather and tobacco leaf.
Palate: The bittersweet taste of dark chocolate and blackberry
compote lead to smoked plum, black pepper and cherry stone
into the firm, fruity finish.
ABV: 54.3%

1994 CASK #6500

Aged: 24 years
Cask Type: Marsala
Appearance: Dark apricot
Nose: Chargrilled apricot leads to honey, eucalyptus leaf and
roast chestnut, with a savoury spice.
Palate: Barbecued apricot and root beer with blackcurrant and
beeswax. Apricot, cherry stone and leather linger into the longlasting sweetly smoked finish.
ABV: 51.8%

2005 CASK #3791

Aged: 14 years
Cask Type: Port
Appearance: Dark ruby.
Nose: Bramble and baked apple pie topped with burnt orange
and redcurrant on pastry.
Palate: Roasted apple, liquorice and fennel with cherry, salted
caramel and dark chocolate.
ABV: 55.3%

2005 CASK #3435

Aged: 13 years
Cask Type: Rum
Appearance: Bright summer gold.
Nose: Tropical notes of guava and cantaloupe melon combine
with vanilla. Chocolate and coconut covered marshmallow
soften and round off the nose.
Palate: Tropical fruit salad with pineapple, pear and papaya.
Honeyed melon and coconut cream linger into the smooth,
sweet finish.
ABV: 55.0%

2007 CASK #7611

Aged: 12 years
Cask Type: Rum
Appearance: Golden yellow sunshine.
Nose: Jamaican rum truffles with cocoa beans, coconut milk
and chocolate cake, intermingled with sea salt and star anise.
Palate: Pina colada with cocoa beans, rum and raisin ice cream
and iced cappuccino leaving a rum-laced espresso coffee finish.
ABV: 59.5%

2008 CASK #2506

Aged: 11 years
Cask Type: Bourbon
Appearance: Bright gold.
Nose: Smoked mint and blackcurrant from a mountain campfire,
with bramley apple sauce.
Palate: Grilled red grape smothered in olive oil with smoked
angelica and star anise, progressing to a charred apple and
maple finish.
ABV: 59.4%

2007 CASK #3237

Aged: 11 years
Cask Type: Oloroso
Appearance: Bronze with gold highlights.
Nose: Caramel waffle with layers of buttermilk, vanilla,
cinnamon and brown sugar alongside toffee and butterscotch.
Palate: Sherry and crème brûlée with burnt caramel on top,
followed by toffee apple and nutty treacle.
ABV: 61.2%

2008 CASK #3085

Aged: 10 years
Cask Type: Oloroso
Appearance: Golden brown.
Nose: Baked apricot and walnut cake with buttery vanilla
demerara sugar and ground nutmeg.
Palate: Steamed apricot bread and butter pudding with burnt
raisins on top. Dried fruit, nutmeg and walnut linger into the
sumptuous finish.
ABV: 61.6%

2009 CASK #6095

Aged: 9 years
Cask Type: Virgin Oak
Appearance: Dark orange sunset.
Nose: Warm toasted oak, thick maple syrup and sandalwood
with layers of brown sugar, caramel and vanilla.
Palate: Chocolate caramel, vanilla and dried apricot finishing
with hazelnut, honeycomb and candied apple.
ABV: 58.5%

2012 CASK #7825

Aged: 7 years
Cask Type: Virgin Oak
Appearance: Bright orange-gold.
Nose: Orange, grapes and cherry candy in salted caramel with
hazelnut nougat and ice cream. Birch and cherry tree bark linger
in the background.
Palate: Orange candy, poached pear and custard meld with
rhubarb and birch smoke leaving a lingering smoked fruit finish.
ABV: 61.2%

Neu: Wolfburn Vibrant Stills Exclusive for Germany

Vibrant Stills, der Importeur und Distributor von Wolfburn in Deutschland, hat mit heutigem Tag eine exklusive Wolfburn-Abfüllung veröfffentlicht. Der Clou des Wolfburn Vibrant Stills Exclusive for Germany: Er ist der erste Wolfburn, der zu 100% aus Sherryfässern stammt.

Vier Jahre lang durfte der Highland-Whisky in frischen PX-Sherryfässern reifen, bevor 1500 Flaschen davon mit 50% vol. abgefüllt wurden. Bei den Händlern sollte er noch diese Woche zu haben sein.

Hier noch die offiziellen Tasting Notes:

Nase: Üppig Sherry, Nougatcreme, Trinkschokolade mit Sahne, schwarze Johannisbeere, Sirup und kandierte Mandel. 
Geschmack: fruchtig, cremig und intensiv mit Rumrosine, roter Traube, Blutorange untermalt von Gewürzen wie Piment, Ingwer und Haselnuss. 
Abgang: lang anhaltend und mundfüllend mit wiederum Schokolade und Feige.

PR: Michter’s Brennmeister Dan McKee gibt zehnjährigem Single Barrel Rye frei

Ein neuer zehnjähriger Michter’s Single Barrel Rye ist angekündigt – und in diesem Jahr wird er wohl der einzige aus der Brennerei sein, der in den Handel kommt – zum Preis von 160 US-Dollar. Dass dies auch in Deutschland der Fall sein dürfte – darauf macht die deutschsprachige Pressemitteilung Hoffnung, die wir von Michter’s erhalten haben (es wird allerdings nicht explizit erwähnt, dass dies so wäre):


Michter’s Brennmeister Dan McKee gibt zehnjährigem Single Barrel Rye frei

LOUISVILLE, Kentucky, 26. Juni 2019 /PRNewswire/ — Im Juli wird die in Louisville ansässige Michter’s Distillery mit dem Versand ihres zehnjährigem Single Barrel Rye für 2019 beginnen. Da der Lieferengpass bei Michter’s fortbesteht, wird erwartet, dass dies die einzige Abfüllung des 10 Year Single Barrel Kentucky Straight Rye der Brennerei in diesem Jahr sein wird.

Diese Juli-Abfüllung ist der erste Whiskey von Dan McKee, der kürzlich zum Master Distiller ernannt wurde.

„In meinen Jahren bei Michter’s habe ich gesehen, wie unglaublich geduldig unsere früheren Brennmeister Pam Heilmann und Willie Pratt darauf gewartet haben, Whiskey so lange reifen zu lassen, bis er vollendet ist“, sagte McKee. „In Zusammenarbeit mit unserem Master of Maturation Andrea Wilson werde ich diese Tradition fortsetzen, nur Whiskey herzustellen, der uns stolz macht.“

Joseph J. Magliocco, President von Michter, kommentierte:

„Bevor er in die Position des Brennmeisters aufstieg, leistete Dan eine fantastische Arbeit als Brenner bei Michter’s und war ein wichtiges Mitglied unseres Verkostungspanels. Da ich schon seit einiger Zeit mit Dan zusammenarbeite, weiß ich, dass unsere Destillerie in guten Händen ist.“

„Die Freigabe des 10-jährigen Single Barrel Kentucky Straight Rye 2019 veranschaulicht den Stil des Michter’s Kentucky Rye. „Natürlich enthalten die Maischepäne für unsere Rye Whiskeys per Definition das charakteristische Roggenkorn, aber sie enthalten auch reichlich Mais und Gerstenmalz, was zu einem vollmundigen Whiskey mit Schichten von köstlichem Aroma führt, die die Gewürznoten im Whiskey ergänzen“,

sagt Andrea Wilson.

Der empfohlene US-Verkaufspreis für eine 750-ml-Flasche von Michter’s zehnjährigem Rye liegt bei 160 US-Dollar.

Neben der Hauptbrennerei im Shively-Abschnitt von Louisville erstreckt sich Michters Tätigkeit auf zwei weitere Standorte in Kentucky. In Springfield baut Michter’s auf seinem 145 Hektar großen Grundstück Getreide an. In der Innenstadt von Louisville hat Michter’s seine zweite Destillerie im historischen Fort Nelson Gebäude, das im Februar dieses Jahres eröffnet wurde. Michter’s Fort Nelson Distillery verfügt über eine erstklassige Lage auf der West Main Street gegenüber dem Louisville Slugger Bat Factory Museum und auf derselben Straße wie das Frazier Museum und verfügt über das legendäre Pot Still-System aus Michter’s Pennsylvania. Bei Führungen mit Whiskeyverkostungen werden an The Bar at Fort Nelson vom Spirituosen- und Cocktailhistoriker David Wondrich klassische Cocktails angeboten.

Michter’s stellt vielgepriesene Whiskeys in limitierter Produktion her, die alloziert werden, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Michter’s ist berühmt für seinen Single Barrel Rye, Bourbon in Kleinserie, Single Barrel Bourbon und American Whiskey in Kleinserie.  

Farmers Weekly: Die lokalen Gerstelieferanten für Aberlour – und die Abkehr von Concerto-Gerste

Wenn die Nachrichten nicht so Schlag auf Schlag kommen wie in den Herbstmonaten, zu Beginn der Hochsaison für Whisky, kann man auch einmal einen Blick auf die weniger prominenten, aber nicht minder interessanten Berichte rund um das Wasser des Lebens werfen.

So ein Bericht ist vor kurzem in Farmers Weekly erschienen – er erzählt von einem Zusammenschluss lokaler Farmen, die sich auf die Belieferung der Destillerie Aberlour konzentrieren. Man macht das aus guten Gründen: Einerseits hat man einen lokalen Kunden, mit dem man gut interagieren kann, andererseits erhofft man, in jenen Zeiten, in denen die Whiskyindustrie möglicherweise wieder einen Abschwung erfährt, so wie vor 30 Jahren, durch die Verbundenheit mit der örtlichen Brennerei einen Wettbewerbsvorteil zu haben. 40 Farmer liefern ihr Getreide an die Crisp Maltings in Portgordon, und diese beliefert zu 100% die Destillerie Aberlour.

By Braveheart – Own work, CC BY-SA 4.0, Link

Im Artikel geht es um die Familie von Ian Green, der seit 1962 Gerste anbaut und um Frank Thomson und seine Farm. Man gewinnt Einblick in die Struktur der Farmen und erfährt zum Beispiel, dass die in den letzten Jahren bevorzugte Sorte Concerto durch die Neuzüchtung Laureate ersetzt wird, die noch mehr Ertrag bringt. War im Vorjahr noch je die Hälfte des Anbaus Concerto und Laureate, so hat man in diesem Jahr nur mehr Laureate ausgesät.

Der Unterschied im Ertrag ist deutlich: Bei Concerto war die Ernte 6.25t pro Hektar, mit Laureate sind es 6.9 bis 7.5 Tonnen.

Insgesamt ein recht lesenwerter Artikel.

Gerste in Nahmaufnahme. Photo by Cambridge Brewing Co. on Visualhunt / CC BY-ND

 

 

Neu: Arran Master of Distilling 2

Ab heute im Arran Webshop und in der Destillerie, aber schon sehr bald bei Händlern – auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Von der Destillerie Arran gibt es die zweite Auflage des Whiskys zu Ehren von Master Distiller James MacTaggart –und natürlich auch von ihm ausgesucht.

Der Arran Master of Distilling 2 erscheint in einer Auflage von 12.000 Flaschen und ist mit 51.8% vol. Alk abgefüllt. Wenn man den britischen Preis von 75 Pfund umrechnet, kommt man auf ca. 85 Euro.

Im Gegensatz zur zehn Jahre alten ersten Ausgabe, die aus Bourbonfässern stammt, ist die zwölf Jahre alte Zweitausgabe in Palo Cortado Sherryfässern gereift.

Hier die offiziellen Tasting Notes:

NOSE: Bright and mouth-watering; Seville orange marmalade, peaches and mango freshness are followed by the warmth of root ginger and a waft of drying grass and gorse bushes.

PALATE: Rich in chocolate orange, quince jelly and the zest of citrus fruits. The subtle tang of yeasty, buttered sourdough and a kick of rock salt come through as the Palo Cortado cask displays its influence.

FINISH: Cider apples accentuate Arran house style before the warmth of ginger returns alongside a rich impression of these exceptional sherry casks.