Glenturret und Cutty Sark stehen zum Verkauf an

Knapp vor dem Beginn des Wochenendes wird noch eine Neuigkeit publik, die einem kleinen Paukenschlag gleicht und noch mehr Bewegung in den schottischen Whiskymarkt bringen wird: Laut Scotchwhisky.com plant die Edrington Group den Verkauf der Destillerie Glenturret und der Marke Cutty Sark.

Man will mit diesem Schritt, so die Edrington Group, den Fokus auf die Premiummarken verstärken – also auf The Macallan, Glenrothes und Highland Park. Man erwartet sich sehr starkes Interesse an der zum Verkauf stehendenden Destillerie und der Marke.

Bei Glenturret will man die Brennerei selbst und das Besucherzentrum verkaufen, das Famous Grouse Experience Center wird dabei geschlossen werden – man will nämlich die Rechte an der Marke Famous Grouse behalten. Die 31 Angestellten dort sollen aber im Zug des Transfers weiter beschäftigt bleiben.

Im Zuge der Verlautbarung wurde auch bekannt, dass man für Glenrothes noch im Sommer seitens der Edrington Group einen Relaunch mit neuer Verpackung und einer neuen Range plant.

Man darf jedenfalls gespannt sein, wer bei Glenturret und Cutty Sark zuschlagen wird…

Glenturret Destillerie, Foto von Garrit, CC-Lizenz

Highland Herold Sommer 2018 erschienen – mit Downloadlink

Der Highland Herold Sommer 2018 ist soeben erschienen – und wie üblich als PDF-Version gratis downloadbar. Die Themen sind wie immer höchst interessant, die Texte kurzweilig zu lesen. Hier ein Blick auf einige Inhalte:

  • Mythos Sherry: In einem umfangreichen Artikel schildert Ernst J. Scheiner die historische Entwicklung der Sherry-Whiskys und der zu ihrer Herstellung so dringend benötigten Sherryfässer. Dabei griff man seitens der Whiskyindustrie und ihrer Zulieferer im Laufe der Geschichte schon auf so manch abenteuerliche Methode zurück, um den stetig wachsenden Bedarf zu decken. Inzwischen ist es für Unternehmen in Andalusien zu einem eigenen Geschäft geworden, vorbelegte Fässer für Brennereien in der ganzen Welt zu produzieren
  • Sherry Basics: Der offiziell als Sherry-Ausbilder anerkannte Sommelier Peer F. Holm verschafft uns einen Überblick über das komplexe Feld der fortified wines aus der D.O. Jerez
  • Whisky Review – Finch Single Malt Sherry: Eine limitierte Sherry-Cask-Abfüllung des Schwäbischen Hochland Whiskys, im Detail besprochen und verkostet von Thorsten Herold
  • Blindverkostung: Verkostungsnotizen von Kristina Wolf und Gerhard Liebl zu vier vollständig in Sherryfässern gereiften Malt Whiskys.

Die aktuelle Augabe können Sie hier herunterladen – wir wünschen viel Vergnügen mit der wie immer interessanten und informativen Lektüre.

Dublin Liberties Distillery und Visitor Center eröffnen im Oktober

Ab Oktober gesellt sich ein weiterer Grund zu den vielen bereits existierenden, Dublin einen Besuch abzustatten: Die Dublin Liberties Distillery wird in diesem Monat nämlich ihr Besucherzentrum eröffnen, berichtet The Whiskybusiness.

Die Eröffnung wurde zu dem Zeitpunkt bekanntgegeben, zu dem die drei Pot Stills der Brennerei aus Deutschland angeliefert wurden. Jede davon ist fast acht Meter hoch und wiegt drei Tonnen. Sie sollen für eine Jahresproduktion von 700.000 Litern Spirit im Jahr sorgen.

20 Jobs sollen in der Destillerie, dem Besucherzentrum und der Bar geschaffen werden, wenn die Brennerei im Oktober den Betrieb aufnimmt. Dann wird man auch die Produktion der eigenen Marken, The Dubliner Irish Whiskey, The Dublin Liberties und The Dead Rabbit Irish Whiskey, in die eigene Destillerie verlegen.

Photo by infomatique on VisualHunt.com / CC BY-SA

Serge verkostet: North Port

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Eine sehr, sehr selten gewordene Lost Distillery ist North Port. In den letzten zehn Jahren sind exakt noch sieben neue Abfüllungen der Brennerei erschienen, und man darf getrost davon ausgehen, dass es keine sieben mehr in den nächsten zehn Jahren sein werden. Geschlossen wurde sie 1983 – wer etwas aus ihr in der Sammlung hat, besitzt eine Reminiszenz an eine vergangene Zeit. Und auch von der Brennerei selbst ist nichts mehr zu sehen.

Von den vier Abfüllungen, die Serge heute verkostet, stammen alle aus einer früheren Periode – sie wurden zwischen 1990 und 2000 abgefüllt. Hier die Flaschen und Wertungen der Verkostung:

  • North Port-Brechin 1970/1990 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice): 84 Punkte
  • North Port 23 yo 1971/1995 (54.7%, OB, Rare Malts): 86 Punkte
  • North Port 24 yo 1975/2000 (61.1%, Signatory Vintage, refill sherry, cask #2094, 620 bottles): 76 Punkte
  • North Port 23 yo 1976/2000 (61.3%, Scotch Malt Whisky Society, #74.5): 84 Punkte
Wo einst die Destillerie North Port stand, steht jetzt ein Supermarkt. Bildquelle: Potstill.org

TTB-Datenbank: Mortlach 12yo, Mortlach 16yo, Mortlach 20yo

Es scheint, dass der gestern in der TTB-Datenbank aufgetauchte neue Mortlach 16yo nur ein Teil einer ganzen neuen Range von Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie ist – denn kurz nach der Publizierung des ersten Labels (wir berichteten gestern) sind nun zwei weitere Abfüllungen in der Datenbank angemeldet worden:

Der Mortlach 12yo ist, so wie der Mortlach 16yo, mit einem Beinamen bedacht: „The Wee Witchie“. Auch er ist mit 43.4% Alkohol abgefüllt und alle Etiketten sind hier zu finden.

Hier noch einmal das Artwork für den Mortlach 16yo „Distiller’s Dram“:

Top of the line scheint ein neuer Mortlach 20yo „Cwie’s Blue Seal“ zu werden, der aber laut Label nur in einer limitierten Auflage erschienen wird:

Auch dieser Whisky soll mit 43.4% Alkohol in die Flasche kommen. Interessant wird bei allen dreien die Preisgestaltung werden.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

TTB-Datenbank: Kommt ein neuer Mortlach 16yo?

Frisch in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht sind die Labels zu einem vermutlich neu erscheinenden Mortlach 16yo, „Distiller’s Dram“. Abgefüllt soll er mit 43.4% werden.

Die Flaschenform ist durch das Artwork auch angedeutet: sie scheint der Linie der bisherigen Abfüllungen seit dem Relaunch von Mortlach zu folgen.

Wie immer ist natürlich noch nichts über das tatsächliche Erscheinungsdatum zu erfahren, und auch können wir nicht mit Sicherheit sagen, dass der Mortlach 16yo „Distiller’s Dram“ auch tatsächlich erscheinen wird. Auch welchen Preis Diageo dann eventuell dafür aufrufen wird, ist uns noch unbekannt.

Vielleicht – und das ist aber auch nur eine Vermutung unsererseits – ist es die fehlende Abfüllung in den diesjährigen Special Releases?

Hier jedenfalls die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: The Macallan präsentiert neues Design und optimiert globales Portfolio

Aufmerksame Leser von Whiskyexperts werden es bereits seit März wissen, nun aber gibt es die ganzen offiziellen Details dazu: The Macallan hat sein globales Portfolio angepasst und dazu auch das Design der Flaschen bereits im April verändert (in Deutschland stehen sie ab Juni in den Regalen). Die offiziellen Details dazu erläutert die nachfolgende Pressemitteilung von The Macallan:


THE MACALLAN PRÄSENTIERT NEUES DESIGN UND OPTIMIERT SEIN GLOBALES PORTFOLIO

Frankfurt am Main, 21. Juni 2018. Die schottische Destillerie The Macallan hat im April das neue Design ihrer Single-Malt-Serie vorgestellt, deren Roll-out in Deutschland Mitte Juni startet. Darüber hinaus wurde das Portfolio optimiert und nach Fasstypen eingeteilt, um den Konsumenten die Navigation zu erleichtern und einen Whisky für jeden Anlass zu bieten. So wird die Fine-Oak-Serie in Triple Cask Matured umbenannt. Das Herzstück des Portfolios bildet die Trilogie mit Sherry Oak 12, Double Cask 12 und Triple Cask Matured 12.

Inspiriert vom Design des The Macallan Rare Cask und des Rare Cask Black, präsentieren sich alle Flaschen jetzt mit einer markanten, v-förmig in das Glas eingearbeiteten Einkerbung am Übergang zum Flaschenhals. Auch die Umverpackung wurde für ein stimmiges Gesamtbild überarbeitet. Vor allem verfügen die Flaschen nun über einen optimierten Wiederbefüllungs- und Fälschungsschutz, der den Kunden beim Kauf Sicherheit für authentischen Geschmack bietet. Das Team der Destillerie hat all seine Erfahrung und sein Wissen eingebracht, um diese Technologie voranzutreiben und dadurch zu garantieren, dass die Konsumenten stets die einzigartige Qualität von The Macallan genießen.

Design als Spiegel des Geschmacks

Die neue Gestaltung soll dem außergewöhnlichen Inhalt der Flasche gerecht werden, um den es The Macallan und jedem Whisky-Freund weltweit in erster Linie geht. „Wir glauben, dass die neue Flasche in einer Weltklassebar ebenso gut zur Geltung kommt wie zu Hause auf einem Tisch, wo man sie gemeinsam mit Freunden genießt“, sagt Glen Gribbon, Marketingleiter von The Macallan.

Wie Macallan das Portfolio kalibriert

Den Anstoß für die Neugestaltung bildete die Optimierung des Sortiments. Besonders wichtig für The Macallan war es, die Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten miteinzubeziehen. Denn das Ziel besteht darin, einen Whisky für jeden Anlass anzubieten. Die Fine-Oak-Serie, die 2004 eingeführt wurde und in Ex-Bourbon-Fässern sowie in ehemals mit Sherry befüllten Fässern aus Amerika und Europa reift, wird umbenannt in Triple Cask Matured. Das betont die Reifung in drei verschiedenen Fasstypen. Die Umbenennungen der Sherry-Oak-, Double-Cask- und Triple-Cask-Matured-Serien sorgen für einen roten Faden im Portfolio.

„Wir möchten es unseren Fans leicht machen, den für sie passenden Whisky auszuwählen. Was ist einfacher als eine Einteilung in ein, zwei oder drei Fasstypen? Indem wir unser Kernsortiment unter Sherry Oak, Double Cask und Triple Cask Matured bündeln, können wir die Vielfalt der Whiskys, die aus unserer Destillerie kommen, hervorheben. So ermutigen wir neue und bestehende Fans, Single Malts von The Macallan zu vielfältigen Anlässen zu genießen“,

so der Kommentar von Glen Gribbon.

Um das Portfolio global zu vereinheitlichen, wird die Reihe The Macallan 1824 eingestellt. The Macallan Gold wird in der Double-Cask-Serie als Double Cask Gold geführt und The Macallan Amber und Sienna werden nicht mehr produziert. Double Cask 12 Jahre ist seit seiner Einführung im Jahr 2016 ein weltweiter Erfolg für die Marke und wird nun einen höheren Stellenwert bekommen. Für die Zukunft ist geplant, stärkere und ältere Abfüllungen auf den Markt zu bringen.

Serge verkostet: Tullibardine, geboren 1993

Drei unabhängige Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Tullibardine, die im Jahr 1993 destilliert wurden und ins Fass kamen, mit einem Bonuswhisky aus der selben Brennerei, diesmal aber aus dem Jahr 1970 und als Originalabfüllung – das ist das Spektrum der heutigen Verkostung bei Serge Valentin.

Die drei Unabhängigen stammen dazu noch aus Bourbon Hogsheads und sind, trotz unterschiedlichem Abfülljahr, allesamt 24 Jahre alt – und tatsächlich liegen sie in den Bewertungen nur einen einzigen Punkt auseinander. Und Serge merkt auch an, dass sie sich im Charakter sehr ähnlich seien. Anders die alte Originalabfüllung: Sie ist gänzlich anders, und laut Serge auch extrem schwer mit einer Wertung zu versehen. Warum, das lesen Sie in den Notizen zur Verkostung.

Hier aber die Abfüllungen und ihre Punkte:

  • Tullibardine 24 yo 1993/2018 (43.6%, Cadenhead, Small Batch bourbon hogshead, 444 bottles): 85 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (48.7%, Maltbarn, bourbon): 85 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2018 (52%, Claxton’s, hogshead, 273 bottles): 84 Punkte
  • Tullibardine 21 yo 1970 (45%, OB, +/-1991): 82 Punkte
Bilder aus Tullibardine. Bild © Bernd Scheer

Ab Freitag: Strafzölle auf US-Whiskey

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Nun ist es also tatsächlich soweit: Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU (siehe unseren Bericht hier) wird es ab morgen, Freitag, hohe Zölle auf diverse Waren, die aus den USA importiert werden, geben. Es ist eine Reaktion auf Zollverschärfungen, die die amerikanische Regierung im Kampf gegen das Handelsdefizit des eigenen Landes beschlossen hat.

Die Auswirkungen dieser Strafzölle wird der europäische Konsument in einigen Bereichen spüren. Für Freunde des Whisk(e)ys wird es unmitttelbar deutlich, denn amerikanischer Bourbon und Tennessee-Whiskey werden mit einem Strafzoll von 25% belegt.

Das sollte nicht bedeuten, dass die Preise für Bourbon sofort anziehen, denn bereits importierte Ware sollte natürlich noch zum alten Preis im Umlauf sein, aber die Preissteigerungen werden nicht lange auf sich warten lassen. Und leider hat so eine generelle Verteuerung den Effekt, dass vor allem höherpreisige Ware den Preisanstieg deutlicher transportieren wird.

Weitere Produkte, die nun neben Bourbon teurer werden, sind zum Beispiel Stahlprodukte, Jeans, Erdnussbutter und  Harley-Davidson-Motorräder.

Photo credit: martinnemo on Visualhunt / CC BY

PR: BULLEIT Palooza – Das Bier und Whiskey Festival am 30. Juni in Wien

Am Samstag, den 30. Juni geht es rund in der Wiener Creau im 2. Bezirk – dort veranstaltet Bulleit Frontier Whiskey die Bulleit Palooza – ein Festival mit Whiskey, Musik, Bier, Grillen und vielem mehr. Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich, lädt zu diesem Event ein und verspricht Party bis in die Morgenstunden – wie man der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen kann:


BULLEIT Palooza – Das Bier und Whiskey Festival für urbane Grenzgänger

BULLEIT Palooza – ein Fest im Zeichen des American Spirit. Harte Jungs, heiße Maschinen, coole Bräute und eine Party als gäbe es kein Morgen. Am 30. Juni feiern Frontiermen- and women in der CREAU bis in die Morgenstunden im Stil von BULLEIT Frontier Whiskey.

Ein Festival im Zeichen von Whiskey und Bier. Für Leute, die den American Spirit lieben. Das BULLEIT Palooza rockt am Samstag, 30 Juni die CREAU. “Ausgefallene Talente, Kreative, Künstler, Biker und Grenzgänger vereinen wir an einem Ort. Da entsteht ein Festival der besonderen Art,“ so BulleitBabe aka Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich.

Das mega Programm bietet alles für harte Jungs und coole Bräute. Von live Musik über Burlesque Performers, Motorrädern und Biker Fashion, Handwerk, typisch amerikanischen Jahrmarkt Spielen, ausgefallenem Essen, mit Feuerspuckern und einer Wahrsagerin bis zum Lagerfeuer und heißem DJ Sound. Die fetteste Party des Jahres für Liebhaber der crazy Party-Szene.

BULLEIT Frontier Whiskey verschreibt sich den mutigen Grenzgängern – den urbanen Kreativen, die sich was trauen.

„Wir feiern die legendärste Party des Jahres. Da gibt es kein Morgen“, zwinkert BulleitBabe aka Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich.

Der Brand ist cool und gesellt sich gerne an die Seite gleichgesinnter urbaner Kreativer. Barbershops, Tätowierer, Customizer, Künstler aller Art, Köche, Bartender, Designer uvm. verreint Bulleitbabe am Palooza. „Duh, guys, it´s a Festival“, so BulleitBabe. Das ist die Ideengebung für das BULLEIT Palooza Festival.

BulleitBabe – Queen of Palooza

Bulleitbabe aka Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich, ist die Frau hinter dem Festival. Seit Herbst 2015 ist sie für die Marke zuständig und lebt seit dem was sie liebt: BULLEIT Whiskey.

Alexandra Bisanz – © Katharina Schmalzhofer

Programm:

Special Guest: 50 Year Storm aus England, präsentieren ihren Song: Bulleit.

50 Year Storm

Weitere Künstler: Bad Ass Sound Factory, Cirque Rouge, Tim Slizzer & Geo Popoff, DJ Dennes Deen, Feuerspucker Günther, uvm.

Food and Drinks: El Burro, Sportlertreff, Mint Julep Bar by Bartender’s Ball, Moody Monkey, Zirp Insects uvm. 

Crafted: Happy Needles Tattoo, BOB.BER Store, Grotesque Fashion, uvm.

Specials: Tasting mit Master of Whisky Thomas Plaue, Krav Maga Workshop von KMG Wien

BULLEIT Palooza

Datum: Samstag, 30. Juni 2018
Uhrzeit: Start 15.00 bis open end
Location: CREAU, Meiereistrasse 12, 1020 Wien

Bulleit Palooza auf Facebook: https://www.facebook.com/bulleitpalooza/

Aquavitae 2018 in Mülheim: Die aktuelle Liste der Aussteller

Die Veranstalter der Aquavitae 2018 in Mülheim, die in diesem Jahr am 27. und 28. Oktober stattfindet, haben uns darüber informiert, dass die Ausstellerliste für den Herbst nun fast komplett ist. Und diese Liste können Sie untenstehend einsehen, um zu wissen, was Sie auf dieser schon traditionell gewordenen Messe in der Stadthalle Mülheim heuer erwartet.Bei den unten angeführten Ausstellern handet es sich ausschließlich um die Whiskyaussteller – daneben haben bereits weitere knapp 20 Aussteller aus der Spirituosenszene ihr Kommen angesagt:

Auch dabei wieder einige Stände zum Thema Whisky, die nicht von Händlern oder Importeuren besetzt sind, sondern sich eher der Szene oder den Medien zuordnen lassen:

Wer die gesamte Liste sehen will, findet sie hier.

Fortschritte bei der Burnbrae Distillery und Ardross Distillery (mit Video)

Zwei im Bau befindliche schottische Destillerien kommen, etwas abseits vom Rampenlicht, gut und im Zeitplan voran. Beide sollten für unsere Leser keine Unbekannten sein. Und auch zu einem Blender gibt es dank unserer bestinformierten Quellen Neues zu berichten. Aber alles der Reihe nach:

Bei der Ardross Distillery (unsere bisherigen Artikel dazu finden Sie hier), die einige Meilen nördlich von Dalmore entsteht, gibt es ein schönen Drohnenvideo von Morrison Construction über den Baufortschritt auf Vimeo und obenstehend bei uns. Sie soll nach der Fertigstellung im eine Kapazität von 1 Million Liter Alkohol pro Jahr haben und bis zu 15 Arbeiter beschäftigen, auch in einem Besucherzentrum, das Blicke auf den nahen Loch Dubh bieten soll. Der angestrebte Fertigstellungstermin mit Ende 2018 ist laut einem so wie das Video sehr interessanten Artikel in Steelconstruction.info gesichert.

Auch bei der Burnbrae Distillery geht es zügig voran, wie Sie auf der (rudimentären) Webseite der Brennerei sehen können, wenn Sie auf „Follow us on our journey“ klicken. Dort sieht man, wie das Equipment der Lowland-Brennerei installiert wird. Hinter der Burnbrae Distillery steht Campbell Meyer & Co. Ltd, eine Firma, die sich als Blender (Pipe Major, McIvor, Highland Chief) unabhängiger Abfüller (Hart Brothers) und Exporteur betätigt. Man will in Burnbrae bis zu 2 Millionen Liter Alkohol pro Jahr destillieren.

Abseits davon gibt es auch noch Infos zu einem Ausbau seitens eines Blenders: John Dewars wird den Lagerhauskomplex in Poniel von derzeit 18 Lagerhäusern um 18 weitere vergrößern. Die Erweiterung wird in 9 Abschnitten erfolgen und die momentane Kapazität von 1.321.488 Hogsheads mehr als verdoppeln. Die Baugenehmigung für dieses Projekt erfolgte schon im März 2017.

Serge verkostet: Benrinnes en masse

Ganze dreizehn Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Benrinnes sind es, die sich Serge heute für seine Verkostung präpariert hat. Fast alles, was man zur Zeit von Benrinnes bekommt, ist quasi dreifach destilliert, zumindest der Spirit, der bis 2007 erzeugt wurde. Dennoch, so merkt Serge an, ist Benrinnes im Charakter viel „fetter“ als zum Beispiel Auchentoshan.

Hier die Abfüllungen und ihre Wertungen in der Verkostung, wobei es sich ausschließlich um unabhängige Abfüllungen handelt, da abgesehen von der Flora & Fauna und einigen Spezialbottlings keine eigene Serie von Benrinnes existiert:

  • Benrinnes 2001/2014 ‘Rhubarb Royale’ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 425 bottles): 81 Punkte
  • Benrinnes 1997/2017 ‘A Liquorice Potion’ (46%, Wemyss Malts, barrel, 265 bottles): 85 Punkte
  • Benrinnes 1997/2017 (46%, Scyfion Choice, Artania cask finish, 226 bottles): 85 Punkte
  • Benrinnes 20 yo 1997/2018 (54%, Cadenhead, Small Batch, 408 bottles): 87 Punkte
  • Benrinnes 1997/2016 (50.3%, Beacon Spirits): 87 Punkte
  • Benrinnes 10 yo 2006/2017 (58.3%, Adelphi, cask #357, 187 bottles): 88 Punkte
  • Benrinnes 10 yo 2006/2017 (49.1%, North Star Spirits, PX sherry finish, 294 bottles): 84 Punkte
  • Benrinnes 15 yo ‘Darkness!’ (52.9%, Master of Malts, +/-2015): 86 Punkte
  • Benrinnes 20 yo 1995/2016 (51.1%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #9057, 281 bottles): 90 Punkte
  • Benrinnes 19 yo 1981/2001 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, sherry cask, 242 bottles): 92 Punkte
  • Benrinnes 1979/2000 (57.6%, Scott’s Selection): 80 Punkte
  • Benrinnes 20 yo 1997/2018 (46%, Signatory Vintage for World of Whisky by Waldhaus, cask #9425, 301 bottles): 82 Punkte
  • Benrinnes 17 yo 1997/2016 (57.6%, Vive La Vie, bourbon, cask #815, 194 bottles): 85 Punkte
Die Stills von Benrinnes. Bild: Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Benrinnes. Bild: Potstill Vienna

Video: Wie Airbnb die Isle of Skye verändert

Am letzten Sonntag haben wir ein Video von VisitScotland gebracht, das verschiedene Möglichkeiten zeigte, in Schottland Unterkünfte zu finden. Airbnb, das Thema unseres heutigen Videos, war als Option dort nicht dabei.

Das mag im Fall des Sonntagsvideos damit zu tun haben, dass sich offizielle oder öffentlche Stellen mit dieser Form der Vermietung schwer tun. Aber vielleicht auch damit, dass sie auch im realen Leben Nebenwirkungen zeigt, mit der man sich als Nutzer der Plattform mangels Wissen nicht auseinandersetzt.

Channel 4, ein englischer TV-Sender, hat nun einen sechsminütigen Bericht über die Auswirkungen von Airbnb für die Isle of Skye, Heimat der Brennereien Torabhaig und Talisker, beschäftigt. Skye ist ja nicht nur der Destillerien wegen ein Tourismusmagnet, sondern auch wegen der unglaublich schönen Landschaft, die man auf der Insel vorfindet. Und weil die Einheimischen von diesem Tourismus verständlicherweise auf alle erdenklichen Arten profitieren wollen, ist Airbnb dort weit verbreitet.

Allerdings hat das auch ungewollte Auswirkungen – zum Beispiel die, dass Einheimische keine Wohnung mehr finden und 63 Familien ohne Bleibe sind. Aber auch die Qualität des Tourismus auf der Insel könnte leiden, befürchten manche, denn wenn die Beschäftigten für die Tourismusbranche keine Unterkunft finden, können Sie die Gäste nicht betreuen…

Sehen Sie den interessanten Bericht obenstehend oder auf Youtube.