So verkosten Sie wie ein Profi – Scotch Whisky Tasting Toolkit der SWA bei uns downloaden!

Whisky verkosten ist eine Kunst, aber keine Zauberei! Damit Sie aus ihrem Whisky das Optimum an Geschmack herausholen können, bedarf es nur einige kleiner Kniffe und etwas Wissen um das Wasser des Lebens.

Photo credit: mattwunderle on Foter.com / CC BY

All das liefert Ihnen die zwölfseitige Broschüre „Scotch Whisky Tasting Toolkit“ von www.scotch-whisky.org.uk, die wir Ihnen hier mit freundlicher Genehmigung der Scotch Whisky Association, der Interessensvertretung der schottischen Whiskyindustrie, gerade rechtzeitig zum Wochenende präsentieren dürfen – zum Durchblättern Online und zum Download.

In einzelnen Kapiteln bietet Ihnen die englischsprachige Broschüre Wissen, das Sie für ein optimales Tasting brauchen – auch für Anfänger verständlich aufbereitet. Hier ein Überblick über die einzelnen Kapitel:

  • HISTORY, FACTS & FIGURES
  • SCOTCH WHISKY CATEGORIES
  • SCOTCH WHISKY REGIONS
  • GLASSWARE FOR SCOTCH
  • GUIDE TO TRADITIONAL SCOTCH TASTING:
  • THE SCOTCH WHISKY FLAVOUR WHEEL
  • SCOTCH WHISKY COCKTAILS
  • FOOD PAIRINGS
  • SOCIAL RESPONSIBILITY

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem hilfreichen Ratgeber!

[pdf-embedder url=“https://whiskyexperts.net/wp-content/uploads/2019/02/swa_tasting_toolkit_jan2019.pdf“]

Die Broschüre können Sie hier zusätzlich herunterladen…

Exklusiv-Interview: Frank Böer – „Warum ich mit der Finest Spirits aufhöre“

Selbst für Insider kam die Ankündigung durch Frank Böer vor dem Beginn der Finest Spirits in München am letzten Wochenende überraschend: Der Gründer und Organisator der Finest Spirits, sicher eine der bedeutendsten Spirituosenmessen in Deutschland, hört nach dieser Messe auf und verkauft sie gemeinsam mit seiner zweiten Parademesse, der Braukunst Live, an den Meininger Fachverlag. Und nicht nur das: Der 1964 geborene Keeper of The Quaich wird auch Deutschland den Rücken kehren.

Was veranlasste Frank Böer zu diesem Schritt? Wie sieht er die Geschichte der Messe und der Whiskyszene im Rückblick? Und was hat er vor?

Wir haben mit Frank Böer zu diesem Thema ein exklusives Audiointerview geführt, das Sie hier bei uns hören können.

Klicken Sie einfach auf den linksstehenden Pfeil. Das gesamte Interview dauert ca. 15 Minuten. Viel Vergnügen damit!

Frank Böer auf der Finest Spirits 2019 – der letzten unter seiner Leitung. Bild: Finest Spirits – mit freundlicher Genehmigung

PR: Penderyn Rich Oak – ein goldener Whisky aus Wales

Vom deutschen Importeur Schlumberger haben wir Infos über eine neue Abfüllung der walisischen Destillerie Penderyn erhalten – sie erweitert ihre „Gold Range“ mit dem Penderyn Rich Oak. Alles Wissenswerte dazu in der Pressemitteilung, inkl. den Tasting Notes und einer generellen Info über die Brennerei:


Penderyn Rich Oak – ein goldener Whisky aus Wales

Die walisische Destillerie ergänzt ihre Gold Range um einen einzigartigen Single Malt Whisky

Meckenheim, Februar 2019. Die Penderyn Distillery erweitert ab sofort ihre „Gold Range“ um den Penderyn Rich Oak (46 % vol). Dieser wird in Deutschland – wie das gesamte Sortiment von Penderyn – von der Schlumberger Vertriebsgesellschaft distribuiert. Der goldene Whisky reifte in Ex-Bourbon-Fässern und bekam dann in aufbereiteten Ex-Rotweinfässern sein Finish, was ihm eine besondere Komplexität verleiht. Wie alle Whiskys von Penderyn wird auch der Penderyn Rich Oak in einer besonderen Kupferbrennblase, die sich grundlegend von anderen Brennblasen unterscheidet, hergestellt.

Die Fässer, in denen der Rich Oak sein Finish erhielt, wurden dafür ausgeschabt, getoastet und nochmal verkohlt, sodass die neue, aktive Holzschicht mit dem Whisky in Kontakt ist. Dies verleiht dem Single Malt einen tropisch-fruchtigen und würzigen Charakter sowie reichhaltige, elegante Holznoten. In einer nur einstufigen Potstill-Destillation wird ein hochfeines Gerstendestillat mit über 90 % Alkohol erzeugt. Die Whiskies erlangen durch dieses Brennverfahren eine besondere Feinheit, Aromenvielfalt und Reinheit.

Verkostungsnotizen:

Nase: Auf Zartbitterschokolade, Zimt und die Würze von schwarzem Pfeffer folgen üppige Aromen von Früchten wie grüner Apfel, Mango, Banane und Guave.
Gaumen: Reichhaltig und komplex. Die cremige Textur mit Noten von Vanille, Eiche, Zimt und einem Hauch von nussigem Toffee gibt ein angenehmes Mundgefühl.
Finish: Auf cremige Vanille folgt eine elegante Holzwürze, die lange anhält.

Über die Penderyn Destillerie:

Mit der Eröffnung der Brennerei im Jahr 2000 unter der Schirmherrschaft des Prince of Wales fand zugleich auch die langersehnte Wiederbelebung der walisischen Whiskytradition statt. Ein regionales Handwerk, das mehr als 100 Jahre lang als verloren galt. Seit 2004 erhalten die Single Malts von Penderyn unzählige internationale Auszeichnungen, darunter auch höchste Bewertungen bei den International Wine and Spirit Competitions. Die Whiskys der einzigen walisischen Brennerei aus dem Brecon Beacons National Park im Süden von Wales sind heute weltweit gefragt. Derzeit plant Penderyn eine weitere Brennerei und ein zusätzliches Besucherzentrum für rund 50.000 Gäste pro Jahr auf dem Gelände der historischen Hafod Morfa Kupferwerke am Fluss Tawe in Swansea.

Für die Destillation wird eine einzigartige Faraday-Kupferbrennblase eingesetzt, die sich grundlegend von anderen Brennblasen unterscheidet. In einer nur einstufigen Potstill-Destillation entsteht ein hochfeines Gerstendestillat, extrem reich an Aromen und von ungewöhnlicher Kraft und Reinheit. Die Reifung erfolgt in zwei verschiedenen Fasstypen, wodurch die Whiskys ihre Frische und Lebendigkeit erhalten, für die Weichheit sorgt das Quellwasser der Brecon Hügel. Hergestellt werden die Whiskys ohne Kältefiltrierung. Zudem verzichtet Penderyn auf die Zugabe von Farbstoffen und Geschmacksverstärkern.
Weitere Informationen unter www.penderyn-distillery.co.uk

Video: Ralfy verkostet Mellow Corn B.I.B. (Review #763)

Zu Beginn des Jahres kündigte Ralfy Mitchell in seiner Review #758 Extras einige Änderungen für 2019 an. So werden zum Beispiel in diesem Jahr Marken eine deutlich kleinere Rolle spielen. Und es wird eine größere Gewichtung auf das Thema „Integrität“ im und beim Whisky geben.

In seiner aktuellen Review #763 wird vielleicht bisher am deutlichsten, was ihm 2019 wichtig ist und noch sein wird. Denn in seinem Video finden wir einen Whiskey aus dem eher unteren Bereich des Spirituosen-Regals. Der Mellow Corn B.I.B. (Bottled in Bond) ist ein amerikanischer Whiskey, welcher in seinem Herkunftsland nicht viel mehr als 10 $ kostet und auch bei uns für knapp über 20 € erhältlich ist. Für Ralfy ist dieser Corn Whiskey aus der Heaven Hill Distillery ein gut gemachter, traditioneller Mais Whiskey, welcher unterschätzt und unterbewertet ist. Mehr zu diesem American Whiskey, warum der Mellow Corn kein Bourbon ist und warum er den Mellow Corn mit 85 Punkten bewertet, erfahren Sie in seinem aktuellen Video (Sie finden dieses wie immer sowohl auf Youtube und als auch im oberen Bereich unseres Posts).

Und, wer noch mehr über die aktuellen US Craft Distilleries und Ralfy Ansichten und Meinungen zu diesen erfahren möchte, denjenigen legen wir Ralfys Review 763 Extras – American Whiskey in 2019 an Herz.

Der erste Isle of Raasay Single Malt kann nun vorbestellt werden

Ab heute können Sie, wie uns die Brennerei in ihrer Presseaussendung mitteilt, den ersten Single Malt Whisky der Isle of Raasay Distillery vorbestellen. Dieser reift seit 2017 in Bourbon-Fässern in Erstbefüllung im Warehouse und wird im letzten Jahr in Bordeaux-Rotweinfässern abgefüllt, bevor er dann mit 46 Vol. %, ohne Kühlfilerung und Färbung in die Flaschen kommt. Auf der Website der Raasay Distillery kann diese zukünftige Abfüllung für £99 vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt zu Weihnachten 2020.

Die Isle of Raasay Distillery produziert und destilliert ausschließlich mit schottischer Gerste, Destillationshefe und mineralstoffreichem Wasser. Dieses Wasser stammt direkt aus dem eigenen Brunnen der Brennerei – dem „Brunnen der blassen Kuh“ / Tobar na Ba Bàine. Eine lange Fermentationszeit von bis zu 115 Stunden verleiht diesem Insel-Malt – so lesen wir in der Pressemitteilung – einen vollen, charakteristischen Geschmack, noch bevor er die Eiche des Fasses berührt.

Die neue Website der Ardnamurchan Distillery ist online

Genau in diesem Moment erfährt der Internet-Auftritt der Ardnamurchan Distillery einen Relaunch. Der unabhängige Abfüllers Adelphi präsentiert in einem neuen Gewand seine Destillerie und ihre Umgebung in den westlichen Highlands.

Umfangreich wird hier nun auch das Team hinter der Brennerei vorgestellt. Und auch in diesem Jahr sind Fasskäufe für Privatpersonen möglich. Unter „Private Casks“ bietet die Ardnamurchan Distillery Interessierten diese, wenn auch begrenzte, Möglichkeit an. Für den schmaleren Geldbeutel finden Sie auf der Website verschiedene Ardnamurchan-Goodies, die online käuflich erworben werden können.

Neu: Four Roses Small Batch Select

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Mit einem gewissen Stolz präsentiert Four Roses Master Distiller Brent Elliott die neueste Abfüllung der Brennerei Four Roses. Der Four Roses Small Batch Select ist eine Ergänzung des Portfolios der Destillerie aus Kentucky. Neben den bekannten Bottlings Four Roses Single Barrel, Four Roses Small Batch und Four Roses Bourbon ist die neue Abfüllung die erste Erweiterung seit über 12 Jahren.

Abgefüllt mit starken 52 Vol. %, verzichtet Four Roses hier auf eine Kühlfilterung. Dieser Bourbon ist ein Blend aus sechs der zehn unterschiedlichen Bourbon-Rezepte der Destillerie. Welche sechs dies genau sind, wird bis zum Frühjahr unter Verschluss gehalten. Auf der Four Roses Website gibt Brent Elliott allerdings schon das Alter preis: Jeder der unterschiedlichen Bourbon ist entweder sechs oder sieben Jahre alt.

Four Roses Small Batch Select wird in diesem Frühjahr in Kentucky, New York, Kalifornien, Texas und Georgia erscheinen. In Zukunft wird es an weiteren Standorten verfügbar sein. Und wir hoffen, dass diese Abfüllung auch den Sprung über den großen Teich schafft.

PR: Whiskydestillerie Haider national und international ausgezeichnet

Wie uns die Whiskydestillerie Haider heute in ihrer Presseaussendung mitteilt, erhielten gleich drei ihrer Abfüllungen bei sowohl nationalen und als auch intentionalen Wettbewerben Auszeichnungen. Wir gratulieren der Whiskydestillerie Haider zu diesen Erfolgen ganz herzlich und präsentieren Ihnen die Pressemitteilung:

Whiskydestillerie Haider national und international ausgezeichnet

Der heimische Vorzeigebetrieb Whiskydestillerie Haider und 1. Whiskydestillerie Österreichs konnte sowohl national als auch international punkten.
Der renommierte Wettbewerb WORLD WHISKY AWARDS kürte gleich zwei Abfüllungen zum
Sieger in den jeweiligen Kategorien. Und auch auf nationaler Ebene setzte sich der Whisky
aus dem Hause Haider bei der Verkostung der ÖGZ (Österreichische Getränke Zeitung) durch.

Die World Whisky Awards sind eine globalen Auszeichnung, die die besten Whiskys aus allen
international anerkannten Stilen auswählen und prämieren. Von der heimischen Destillerie setzten sich der Rye Malt J.H. Fassfinish Portwein und der Dark Single Malt J.H. Peated durch.
„Wir sehen damit unseren Fokus, den wir auch in Zukunft weiter auf den Bereich Fassfinish und besondere Abfüllungen legen wollen, bestätigt“, freut sich Jasmin Haider-Stadler,
Geschäftsführerin der Whisky-Erlebniswelt und Destillerie Haider.

Und auch mit den alten Abfüllungen punktet die Destillerie. Der 12-jährige Single Malt J.H. wurde von der ÖGZ bei einer Blindverkostung einer Expertenjury zum „Sieger 2019“ gewählt. Dies beweist, dass der Familienbetrieb auch mit dem zweiten Schwerpunkt, den er sich bei
Produktvorstellungen gesetzt hat, richtig liegt. „Seit 1995 haben wir uns der Faszination Whisky verschrieben. Nun dürfen wir auch die Früchte unserer Arbeit ernten“, so Haider-Stadler. „Freunde von lange gereiften Whiskys dürfen gespannt sein, was 2019 noch kommen wird“, verrät sie weiter mit einem Augenzwinkern.

Süddeutsche Zeitung: Brexit und Reisen

Am 29. März verlässt Großbritannien die Europäische Union. Und momentan ist weiterhin ungeklärt, wie dieser Brexit vollzogen wird, und wie danach die Beziehungen zwischen GB und EU geregelt sein werden.

Für viele Whisky-Interessierte ist es fast selbstverständlich, regelmäßig Schottland zu besuchen – sei es für einen Wochenend-Trip oder eine Urlaubsreise. Was sich bei einem No-Deal-Brexit alles ändern würde, dies fast ein Artikel der Süddeutschen Zeitung zusammen. Neben längeren Wartezeiten an den Grenzkontrollstellen würden sich dann zum Beispiel auch die Freigrenzen für die Mitnahme von Alkohol ändern. Manch weitere mögliche Änderung finden Sie im Online-Artikel Brexit und Reisen: Weniger Whisky, längere Schlangen dargestellt und erläutert.

Serge verkostet: Ein kleines Duo Clynelish

Zum heutigen Valentinstag beschenkt sich Serge Valentin selbst mit einer kleinen Aufmerksamkeit und verwöhnt sich mit zwei Whiskys aus seiner Lieblingsbrennerei Clynelish. Doch nicht nur dies, diese Whiskys wurden 1995 und 1983 destilliert und in die Fässer gefüllt. Nach Serge waren dies großartige Whisky-Jahrgänge – wenn man an Whisky-Jahrgänge glaubt.

Diese beiden Kandidaten der Tasting-Session auf Whiskyfun erhalten 90 Punkte und 92 Punkte, und sehr ausführliche Tasting-Notes, die Serges Begeisterung für die Destillerie Clynelish mehr als deutlich widerspiegelt.

Die zwei heutigen Clynelish in der Kurzübersicht:

  • Clynelish 23 yo 1995/2018 (54.5%, Signatory Vintage, refill sherry butt, cask #8674, 266 bottles) 90 Punkte
  • Clynelish 35 yo 1983/2018 (52.2%, OB, Casks of Distinction, for Aaron Chan, hogshead, cask #2566, 144 bottles) 92 Punkte

Wegen Strafzöllen: US-Whiskeyexporte nach Europa brechen stark ein

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Wie unter anderem die Stuttgarter Zeitung in ihrer Onlineausgabe berichtet, sind die Auswirkungen des Zollstreits zwischen den USA und der EU nun erstmals mit Zahlen zu belegen – und was diese Zahlen zeigen, ist für die us-amerikanische Whiskeyindustrie mehr als alarmierend: Um ganze –8.7% sind die Exporte nach Europa im zweiten Halbjahr 2018 eingebrochen.

Die Zahl, die von der Distilled Spirits Council gestern veröffentlicht wurde, ist aus zweierlei Gründen sehr besorgniserregend für die amerikanischen Produzenten: Einerseits folgt dieser Einbruch einer Periode (1. HJ 2018), in der der Export noch um ein ganzes Drittel anstieg, andererseits geschieht diese schmerzhafte Verringerung in einer Zeit, in der der Whiskey- und Whiskymarkt global nach wie vor boomt.

Die Sonderzölle auf Bourbon waren eine Reaktion der EU auf ebensolche für Aluminium und Stahl, die die US-Regierung gegen Europa verhängt hatte.

Photo credit: martinnemo on Visualhunt / CC BY

Whisky genießen in: Kapstadt, Südafrika – Bascule Bar, Planet Bar

Whisky ist ein weltweites Phänomen. Viele Regionen rund um den Globus produzieren mittlerweile hervorragendes Wasser des Lebens, und es gibt wohl nur ganz wenige Länder der Welt mehr, in denen Whiskyfreunde nicht traumhafte Plätze finden, wo sie Ihren Whisky genießen können.

Mit unserer neuen Serie „Whisky genießen in“ wollen wir diese Hotspots der Whiskyfreude in lockerer Abfolge vorstellen – in unseren Landen ebenso wie an ausgewählten Plätzen weltweit. Beginnen wollen wir in Kapstadt, Südafrika. Nicht nur, weil wir dort anlässlich unseres Besuches der James Sedgwick Distillery Quartier bezogen haben, sondern weil sich die Stadt am Südzipfel Afrikas in den letzten Jahren zu DEM Fernreiseziel für Genussmenschen entwickelt hat. Wir haben dort zwei außergewöhnliche Bars besucht, die Whiskygenuss auf ganz unterschiedliche Arten  ermöglichen:

Bascule Bar, Cape Grace Hotel, Kapstadt:

Das touristische Zentrum Kapstadts ist die Waterfront, der ehemalige Hafen der Ostindien-Kompanie, der zu einem Vergnügungsviertel mit großartigen Restaurants und vielen Attraktionen ausgebaut wurde. Dort wird man mit frischem Seafood ebenso verwöhnt wie mit südafrikanischen Spezialitäten, oft beeinflusst von der malaysischen Küche.

Ein Blick auf den Tafelberg von der Waterfront aus. In der Bildmitte sieht man das Cape Grace Hotel, das die Bascule Bar beherbergt. Bild © Whiskyexyperts

Mitten in der Waterfront liegt das Cape Grace Hotel, das nicht nur ausgezeichnete Unterkunftsmöglichkeiten bietet, sondern auch DIE angesagteste Whiskybar Kapstadts beheimatet. Die Bascule Bar ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

An einer ruhig gelegenen Terrasse vorbei kommt man über einen relativ unscheinbaren Abgang im Hotel zur Bascule Bar, in der man eine hervorragende Auswahl von über 400 Whiskys, die meisten davon Single Malts, vorfindet.

Die Terrasse an der Rückseite des Cape Grace Hotels. Bild © Whiskyexperts 2019
Der Abgang zur Bascule Bar lässt noch nicht ahnen, welches Whisky-Kleinod sich dahinter befindet. Bild © Whiskyexperts 2019

Aber lassen wir doch die Bascule Bar sich in einem kleinen Video mit bewegten Bildern selbst vorstellen:

Die Bar, zu der man gleich nach dem Abgang kommt, ist in der Tat beeindruckend: Über 400 verschiedene Whiskys findet man dort, kuratiert von Food and Beverage Manager Tatiana Marcetteau – und die Bandbreite ist enorm. Carlin Wentzel, Brand Manager, verrät uns, dass der gängigste Whisky der Johnnie Walker Black Label ist, und der älteste ein Glenfarclas 1953, für den man 10.500 Rand pro Dram auf den Tisch legen muss, umgerechnet 675 Euro.

Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Whiskyexperts 2019

Gemütliche Sitzplätze laden zum Verweilen ein, und selbst untertags, mit fantastischem Blick auf dem Tafelberg, herrscht eine heimelig gedämpfte Stimmung.

Betreut wird man von in Sachen Whisky geschulten Barkeepern, die auch bei der Auswahl des Whiskys natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung

Das Besondere an der Bascule Bar ist aber die Möglichkeit, sich dort um einen vernünftigen Betrag ein Fach für seine eigenen Whiskys zu mieten und damit die Bar zu seinem zweiten Wohnzimmer machen zu können (auch für Wein gibt es solche Abteile). Zwischen vier und zehn Flaschen fasst so ein Abteil, und die Kosten dafür liegen zwischen 300 und 500 Euro pro Jahr.

Im Hintergrund sehen Sie einige der Fächer, in denen Clubmitglieder ihre Flaschen aufbewahren können. Bild: Clair Gunn für Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Ein Blick auf die Leistungen und Kosten des Clubs. Bild © Whiskyexperts 2019

Auch in einem geschwungenen Gang finden sich (diesmal recht dekorative) Fächer, die von Clubmitgliedern oder Unternehmen angemietet wurden:

Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Whiskyexperts 2019

Aber nicht nur als Clubmitglied kann man dort Whisky entdecken. Wenn Sie in Kapstadt sind, können Sie bei zwei verschiedenen, regelmäßig veranstalteten Tasting Events in der wunderbaren Atmosphäre der Bascule Bar Whisky verkosten (jeweils Samstag bis Donnerstag):

  • „A shared experience“ ist für Anfänger und Einsteiger gedacht und kostet umgerechnet 25 Euro. In einer Gruppe von höchstens 12 Teilnehmern verkostet man dort 6 Whiskys (jeweils 15ml), dazu werden drei Appetithäppchen gereicht. Dauer: Ca. 1 Stunde.
  • „Connoisseur’s Choice“ für ca. 60 Euro ist für Whiskyfreunde mit Ansprüchen gedacht und umfasst sechs besondere Whisky aus der Selektion der Bar, die jeweils mit entweder würzigen oder süßen Häppchen genossen werden. Auch diese Verkostung dauer ca. 1 Stunde.

Für beide Verkostungen ist eine rechtzeitige Anmeldung essentiell, unter der Telefonnummer +27 (21) 410 7099 können Sie sich weiter informieren oder einen Platz reservieren. Es sind auch individuelle Buchungen für Einzelpersonen möglich – fragen Sie einfach danach.

Bild: Clair Gunn für Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung

Wer seinen Whisky nicht nur neat, sondern auch als Cocktail genießen will, sollte in der Bascule-Bar ebenso auf seine Kosten kommen. Vom Old Fashioned bis zum ikonischen Roiboos Whisky Sour (Three Ships Bourbon Cask Whisky, frischer Limettensaft, Roibusch-Sirup, Zellulose und Bitters) findet man dort kunstfertig zubereitete Klassiker und kreative Cocktails.

Bild: Clair Gunn für Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung
Der Roiboos Whisky Sour. Bild: Bascule Bar, mit freundlicher Genehmigung

Die Bascule Bar im Cape Grace Hotel ist sicher die erste Adresse in Kapstadt, wenn es um die Vielfalt des Whiskys geht. Aber auch die Atmosphäre und die fachkundige Betreuung (die wir auch auf unserem Rundgang durch die Bar erleben durften) können überzeugen. Für Whiskyfreunde, die Kapstadt besuchen, ein Pflichtbesuch!

Planet Bar, Belmond Mount Nelson Hotel, Kapstadt:

Von gänzlich anderem Kaliber ist die zweite Bar, die wir Whiskyfreunden in Kapstadt empfehlen wollen: Die Planet Bar im Belmond Mount Nelson Hotel.

Das Belmond Mount Nelson ist eines der schönsten und traditionsreichsten Hotels in Kapstadt. Es liegt am Fuß des Tafelbergs, hinter den Company Gardens, und erstreckt sich über eine weitläufige Parkanlage.

Belmond Mount Nelson Hotel – Gartenansicht. Bild © Whiskyexperts 2019

Dieses Hotel im englischen Stil, das auch für seinen Afternoon Tea berühmt ist, zu dem viele Gäste aus anderen Hotels herbeiströmen, beherbergt die Planet Bar, die ihren Namen von dem Mobile mit dem Sonnensystem erhalten hat, das den Innenraum der Bar ziert. Entworfen hat die Bar der Innenarchitekt Graham Viney, und für ihn, so erzählt uns Area Public Relations Manager Gaby Palmer Bolton, sollte dieses Mobile ein unaufdringlicher Blickfang in der Bar werden. Das ist ihm gelungen, denn trotz dessen Größe muss man zweimal hinsehen, um es wirklich zu registrieren.

Das Mobile in der Planet Bar. Bild © Whiskyexperts 2019

Das Whiskyangebot in der Planet Bar ist überschaubar und umfasst die gängigen Marken und Destillerien – aber das ist auch nicht der Hauptgrund, warum diese Bar einen Besuch wert ist.

Planet Bar, Belmond Mount Nelson Hotel, Kapstadt. Bild © Whiskyexperts 2019
Planet Bar, Belmond Mount Nelson Hotel, Kapstadt. Bild © Whiskyexperts 2019

Die Bar besteht aus insgesamt drei Bereichen: Dem Barbereich selbst, einem zweiten Innenraum und – und das ist für uns die Hauptattraktion der Planet Bar, einem Außenbereich unter schattenspendenden Bäumen, der im südafrikanischen Sommer zum Gemütlichsten zählt, was man in Kapstadt finden kann.

Der Außenbereich der Planet Bar. Bild © Whiskyexperts 2019

Den absoluten Charme aber entwickelt dieser Platz nach Sonnenuntergang, wenn die Palmen rundherum beleuchtet sind und das Hotel selbst eine zauberhafte Kulisse für die Drinks abgibt.

Die Terrasse der Planet Bar nach Sonnenuntergang. Bild © Whiskyexperts 2019

Barchef Benson Ndlanga mixt für die Gäste Klassiker der Barkultur, wie zum Beispiel einen Old Fashioned, der herrlich zu der „old fashioned“-Atmosphäre des Hotels und der Bar passt. Dazu reicht man klassische Bar-Snacks oder auf Wunsch auch Biltong, das südafrikanische Pendant zu Beef Jerky, also getrocknetes, gewürztes Fleisch. Währenddessen kann man auf der Terrasse sitzen, am Drink nippen und den Mond durch die uralten Bäume des gepflegten Parks beobachten.

Old Fashioned in der Planet Bar. Bild © Whiskyexperts 2019
Auf der Terrasse der Planet Bar, Kapstadt. Bild © Whiskyexperts 2019

Stimmung, Ambiente und gediegenes Genießen, das ist es, was die Planet Bar im Belmond Mount Nelson Hotel auszeichnet. Für Kapstadt-Reisende, die Whisky in toller Atmosphäre genießen wollen, ist sie einen Abstecher wert. Oder auch zwei…

Exklusiv-Video: Sietse Offringa, International BA The Macallan, über Marke und Brennerei

Auf der Finest Spirits in München hatten wir die Gelegenheit, mit Sietse Offringa, dem International Brand Ambassador für The Macallan, ein Videointerview zu führen. Sietse, der seit acht Jahren für The Macallan tätig ist und damit den Übergang von der alten zur neuen Brennerei im Lauf seiner Karriere hautnah miterlebt hat, spricht mit uns über die Intentionen, die hinter dem Neubau standen, nachdem er etwas über sich selbst erzählt. Danach kommen wir kurz auf den The Macallan 12yo Double Oak zu sprechen, und die Besonderheiten, die ihn auszeichnen.

Sietse gibt uns das Interview auf Deutsch – wir sagen ihm auf diesem Wege noch einmal unser herzliches Dankeschön und wünschen Ihnen nun viel Vergnügen mit dem ca. fünf Minuten langen Clip, den Sie natürlich auch auf unserem Youtube-Kanal finden.

PR: Neu – Big Peat 10yo Jubiläumsabfüllung

Seit zehn Jahren bereichert der Big Peat von Douglas Laing die Whiskyszene – und tut das mit sehr viel Erfolg. Das Familienunternehmen feiert jetzt das Jubiläum mit einer eigenen zehnjährigen Ausgabe des Big Peat, mit 46% Alk./Vol. abgefüllt und voller „rauchigem, rußigem und ledrigen Charme“, wie das Unternehmen in der Pressemitteilung meint. Zur Sonderausgabe gibt es auch ein sehr nett produziertes Booklet in einem Umschlag, der als Flaschenhänger ausgeführt ist, das die Geschichte des Big Peat erzählt.

Wir haben die Pressemitteilung nun auch in deutscher Sprache erhalten, und haben unsere Meldung demenstsprechend adaptiert. Hier der deutsche Pressetext samt Tasting Notes.


Big Peat feiert Geburtstag: Douglas Laing & Co. veröffentlicht  Big Peat 10 Y.O. Limited Edition

Bremen, 13.02.2019. Der unabhängige, schottische Abfüller Douglas Laing & Co feiert einen ganz besonderen Jahrestag. Der beliebte Islay-Fischer Big Peat wird 10 Jahre alt. Zu diesem Anlass veröffentlicht das schottische Familienunternehmen eine, auf 5100 Flaschen limitierte, 10-jährige Sonderedition des beliebten Islay Malts.

Inspiriert von einem alten Fotoalbum zeigt das Label eine Sammlung von Emblemen, Stempeln und handgezeichneten Illustrationen zu Ehren von Big Peat’s Heimat, Islay. Ein hochwertig gestaltetes Booklet, begleitet jede Flasche und erzählt die Legende von Big Peat und seinen Whisky-Abenteuern. Dieser Blend aus 10-jährigen Islay Single Malts wurde ganz in Douglas Laing Manier ungefärbt und nicht kältefiltriert abgefüllt. Mit seinen 46%  Volumen ist der 10 Jahre alte Whisky vollgepackt mit rußigem, rauchigem und ledrigen Charme.

Fred Laing, Chairman von Douglas Laing und bester Freund von Big Peat, sagte hierzu:

„2009 habe ich mir einen lebhaften Ileach-Fischer ausgedacht, der später Big Peat werden sollte. Eine Marke die ungeahnte Erfolge erzielte und welche nach und nach durch Scallywag, Timorous Beastie, Rock Oyster, The Epicurean und The Gauldrons ergänzt wurde, um schließlich zu dem zu werden was wir so bescheiden unsere „Remarkable Regional Malts“ nennen. Die ultimative Destillation der schottischen Malt Whisky Regionen. Ich freue mich, dass Big Peat weiter wächst und dass er eine so treue Fangemeinde auf der ganzen Welt entwickelt hat – diese besondere Abfüllung ist eine angemessene Hommage an ihn!“

Tastingnotes:

Nase: Torfrauch, feuchtes Laub zusammen mit einer pfeffrigen Wärme.

Gaumen: Geräucherte Gerste, Asche und kräftige maritime Noten die von einer ledrigen Süße umspielt werden.

Abgang: Lang mit feinem Speck, Tabak, gerösteten Marshmallows und verkohltem Holz.