Whisky des Monats November 2018: Tamdhu 12yo

Mittlerweile wählen wir zum 69ten mal eine Abfüllung zu unserem Whisky des Monats. So subjektiv dies auf der einen Seite natürlich ist (und auch sein muss), finden sich auf der anderen Seite offene und nachvollziehbare Kriterien. Neben einer, fast selbstverständlichen, überzeugenden Qualität steht hier eine hohe Verfügbarkeit, die bestimmte, limitierte Abfüllungen ausschließt. Und dieser Whisky muss auch noch zu einem attraktiven Preis erhältlich sein. Manchmal greifen wir auf eine Destillerie und ihre Whiskys auch mehrmals zu. So wie in diesem Monat: Unser Whisky des Monats November 2018 ist der Tamdhu 12yo.

Schon 2015 fiel unsere Wahl zum Whisky des Monats April auf einen Tamdhu. Damals überzeugte uns der Tamdhu Batch Strength mit seinen üppigen und vollen Aromen. Und schon zu dieser Zeit kündigten die Eigentümer einen neuen, 12-jährigen Tamdhu in Trinkstärke an. Unschlüssig war man nur noch, wie viel Volumen-Prozent Alkohol diese Trinkstärke beinhalten wird. 3 Jahre später, mit der Markteinführung des neuen Tamdhu 12yo im letzten Monat, wissen wir es nun genau: Es sind 43 % Vol.

Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Mit dem neuen 12-jährigen Tamdhu beschreiten die Eigentümer, die Ian MacLeod Distillers Ltd., einen recht ungewöhnlichen Weg. Die bisherige 10-jährige Standard-Abfüllung verschwindet aus dem Sortiment und macht Platz für diesen neuen, zwei Jahre älteren Tamdhu. Auch dieser Speyside-Whisky lagerte ausschließlich in mit Oloroso Sherry vorbelegten Fässern und präsentiert sich ungefiltert in seiner natürlichen Farbe.

Voll und dicht in der Nase, zeigt der Tamdhu 12yo die typischen Aromen, die wir von einem ausschließlich in Ex Sherry-Fässern gereiften Whisky erwarten. Helle Früchte bilden gemeinsam mit Rosinen und Nuss ein feinmaschiges und kräftiges Aromengeflecht. Am Gaumen überrascht er mit einer samtigen, öligen Textur, die erneut von, leicht herb werdend, fruchtig-nussigen Aromen begleitet wird. Auch im mittellangen Finish sind Früchte und Nüsse sehr präsent. Insgeamt ist der Tamdhu 12yo ein klassischer Sherry-Whisky.

Mittlerweile müsste der neue Tamdhu 12yo im Handel flächendeckend angekommen sein. Preislich liegt er im mittleren 40 € Bereich und damit ein wenig höher als sein um zwei Jahre jüngerer Vorgänger. Für einen sehr guten Whisky, welcher ausschließlich in ehemaligen Sherry-Fässern lagerte und eine zweistellige Altersangabe aufweist, ein immer noch sehr attraktiver Preis.

Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Exklusiv-Video: So wird Whisky geblendet (mit Steven Shand, Wemyss Malts)

Blending ist für viele Whiskyfreunde ein Vorgang, über den man wenig Genaues weiß und dem man dementsprechend mit etwas Skepsis begegnet. Dabei ist das Blending von Whisky vielleicht die wahre Hohe Schule des Könnens rund um das Endprodukt.

Denn bei einer Single Cask Abfüllung ist es die Kunst, das richtige Fass zur richtigen Zeit abzufüllen. Beim Blenden ist das kunstfertige Kombinieren von verschiedenen Whiskys, deren Blending nicht nur die jeweiligen Eigennoten harmonisch zusammenfügt, sondern auch neue Noten erschafft, das Essentielle. Und das erfordert höchstes Sinneskönnen von dem Blender, der diesen Vorgang ausführt – und immer wieder aus etwas unterschiedlichen Komponenten ein beständiges Geschmackserlebnis kreieren muss.

Wie genau nun das Blenden vor sich geht, welche Schritte es braucht und was man dabei als Blender alles beachten muss, das hat uns für Sie ein echter Profi erklärt. Steven Shand ist Blender bei Wemyss Malts und war als Brand Manager am Stand von Alba Import bei der Aquavitae in Mülheim zu Gast. Er hat sich für Whiskyexperts die Zeit genommen, mit den Zutaten des Spice King von Wemyss diesen vor laufender Kamera nachzublenden und dabei jeden Schritt zu erklären und zu beleuchten. Wir haben uns nach der Aufnahme davon überzeugen können, dass zwischen dem nachgeblendeten Spice King und dem Original in der Flasche kein merkbarer Unterschied zu finden war.

Über 19 Minuten dauert unser Video, das Sie auch auf unserem Youtube-Kanal finden, aber wir versprechen Ihnen, dass jede einzelne davon spannend und informativ ist. Wenn Sie jemals mehr über das Blenden wissen wollten: Hier ist die Gelegenheit dazu.

Whisky im Bild: Rundgang bei Highland Park (17 Bilder)

Ein Besuch bei Highland Park ist für Whiskyfreunde, die in den Norden Schottlands kommen, fast Pflicht. Und so manche unserer Leser hat diesen Trip schon mehrmals gemacht – und mehrmals mit einem Besuch verbunden.

So auch Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg, die in diesem Sommer auf den Orkney Islands war und dabei einen Abstecher zur Traditionsbrennerei Highland Park machte. Von dort hat sie uns wieder 17 neue Aufnahmen mitgebracht, die wir Ihnen heute in einem Whisky im Bild vorstellen. Die Galeriebilder sind wie immer anklick- und damit vergrößerbar.

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Serge verkostet: Zwei neue Amrut-Abfüllungen aus Indien

Aus Indien kommen hervorragende Single Malts – man sehe sich nur die Abfüllungen von Paul John und Amrut an, die auch an internationalen Maßstäben gemessen Spitzenklasse darstellen.

Auch Serge Valentin bricht immer wieder eine Lanze für die beiden südindischen Marken, und auch heute hat er zwei neue Abfüllungen aus der Amrut Distillery am Rand von Bangalore auf der Verkostungsliste (wenn Sie mehr über die Brennerei erfahren wollen, legen wir Ihnen unseren Reisebericht mit neun Videos von Beginn dieses Jahres ans Herz).

Verkostet hat Serge einen Amrut Rye und eine Einzelfassabfüllung für einen französischen Händler. Und beide Abfüllungen erhalten hohe Bewertungen:

  • Amrut 5 yo ‘Rye’ (50%, OB, for LMDW, India, 2018): 87 Punkte
  • Amrut 2013/2018 (62.8%, Le Gus’t, India, bourbon, cask #2288, 102 bottles): 90 Punkte
Die Destillerie Amrut bei Bangalore. Bild © Whiskyexperts

PR: Bourbon meets Sauternes – St. Kilian Batch #6 ist da

Auf der Aquavitae in Mülheim wurde er offiziell vorgestellt, nun ist er auch im Webshop der Brennerei in Rüdenau und im Handel erhältlich: Der St. Kilian Batch #6 vereint Bourbon- und Sauternesfässer mit einem rauchigen Spirit.

Hier der offizielle Pressetext der Destillerie dazu:


BOURBON MEETS SAUTERNES: NEUER SPIRIT OF ST. KILIAN SETZT EIN RAUCHIG-SÜSSES AUSRUFEZEICHEN

Batch 6 des Malzbrands verbindet würzige Raucharomen mit einer feinen Süße

Rüdenau. „Bourbon meets Sauternes“ – mit Batch 6 ihres „Spirit of St. Kilian“ feiern die Whisky-Macher gleich zwei Premieren: Erstmals kommen der bislang rauchigste New Make der Rüdenauer und französische Sauternes-Weißweinfässer zum Einsatz. Der auf 5.200 Flaschen limitierte, in schottischen Pot-Still-Brennblasen gebrannte Malzbrand reifte für mindestens 21 Monate in drei unterschiedlichen Eichenholzfässern – und beeindruckt mit kräftigen Rauchnoten und würzig-süßer Vanille.

„Keine Frage, das ist ein Spirit mit Charakter – und genau das war ja unser Ziel“, schwärmt Master Distiller Mario Rudolf von der jüngsten Abfüllung der St. Kilian Distillers. Ihr Name „Bourbon meets Sauternes“ verweist schon auf die verwendeten Fasstypen: amerikanische Ex-Bourbon-Fässer und Sauternes-Weißweinfässer aus Frankreich.

Rauch und Vanille in würziger Harmonie

Es ist das zweite Batch mit Torfcharakter: Der preisgekrönte „Turf Dog“ – ein fruchtig-rauchiger New Make der St. Kilian Distillers – bildet das Fundament ihrer neuen Abfüllung. Für seine jüngste Kreation setzte Mario Rudolf allerdings noch einen drauf: „Für das neue Batch verwenden wir erstmals auch unseren ‚Turf Beast‘, ein Spirit aus stark getorftem Highland-Malz“ so Mario Rudolf. Für ein breites Aromenspektrum reiften die torfigen Anteile der neuen Abfüllung in unterschiedlichen amerikanischen Bourbon-Fässern: in drei klassischen Ex-Bourbon-Barrels aus Kentucky mit 195 Litern Inhalt und in einem nur 55 Liter fassenden Quarter Cask der befreundeten und international ausgezeichneten Craft-Destillerie Garrison Brothers aus Texas – für noch stärkere Vanille- und Honignoten.

Süße Grüße aus Frankreich

Um die Raucharomen des Spirits harmonisch einzubinden und dem Batch eine delikate Fruchtigkeit zu verleihen, suchte der Master Distiller nach einem geeigneten Fasstyp – und fand die Lösung in Frankreich: „Unsere Wahl fiel schnell auf französische Sauternes-Weißweinfässer. Sie verleihen dem Destillat fruchtig-süße Aromen und ergänzen den torfigen Grundcharakter unseres Spirits perfekt.“ Das Ergebnis: ein rauchig-würziger, zugleich aber komplexer Malzbrand mit zarten Noten gerösteter Nüsse und feiner Vanille.

Ein Spirit wie seine Macher: leidenschaftlich, eigenständig und überraschend

Für Master Distiller Mario Rudolf ist „Bourbon meets Sauternes“ mehr als nur ein neues Batch des Spirit of St. Kilian: „Wir wollen zeigen, was geschmacklich möglich ist – und unseren Fans einen echten Charakter-Spirit anbieten. Der ist so, wie wir selbst: leidenschaftlich, eigenständig und immer gut für Überraschungen.“ Das limitierte, neue Batch 6 ist ab sofort im Onlineshop auf stkiliandistillers.com und im ausgewählten Fachhandel erhältlich.

The Spirit of St. Kilian Batch 6 – Fassgelagerter Malzbrand, 44,9 % vol.

  • Turf DOG (54 ppm), Turf Beast (92 ppm) sowie ungetorfter New Make destilliert im Jahr 2016
  • gereift in Ex-Bourbon Barrels, Ex-Bourbon Quarter Casks & französischen Sauternes-Weißweinfässern
  • abgefüllt als fassgelagerter Malzbrand mit 44,9 % vol.
  • limitiert auf 5.200 Flaschen

PR: Brown-Forman Deutschland launcht WOODFORD Reserve Kentucky Straight Malt

Von Woodford Reserve gibt es nun auch in Deutschland eine neue, interessante Abfüllung zu kaufen, deren Erscheinen in den USA im Juni wir bereits berichteten: Brown-Forman Deutschland stellen mit dem Woodford Reserve Kentucky Straight Malt ihren ersten Malt Whiskey für Bourboin-Liebhaber vor. In der Mashbill überwiegt bei ihm das Gerstenmalz – ansonsten die traditionelle Bourbon-Herstellung. Was dies nun für den Geschmack bedeutet, können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:


Erster Malt Whiskey für Bourbon Liebhaber: American Whiskey Spezialist Brown-Forman Deutschland präsentiert WOODFORD Reserve Kentucky Straight Malt

Ab November 2018 erweitert Brown -Forman Deutschland mit WOODFORD Reserve Kentucky Straight Malt das Portfolio erstmals um eine neue Linie: Malt Whiskey für Bourbon Liebhaber. Der Newcomer bereichert die feine WOODFORD Reserve Marken- familie mit dem Bourbon WOOODFORD Reserve Distiller’s Select, dem WOODFORD Reserve Kentucky Straight Rye und dem jüngsten Mitglied WOODFORD Reserve Double Oaked um eine bislang eher unbekannte American Whiskey Spezialität.

Obwohl Malt weitläufig mit Schottland verbunden wird, hat Kentucky, Heimat der WOODFORD Reserve Distillery, eine weit zurückreichende Malt Whiskey Tradition. Diese führt bis auf die Zeiten vor der Prohibition zurück und inspirierte Master Distiller Chris Morris, einen eigenen Malt herzustellen. Die Rezeptur mit 51 Prozent Gerstenmalz, 47 Prozent Mais und 2 Prozent Roggen sowie die für die Herstellung von American Whiskey vorgeschriebene Lagerung in neuen ausgekohlten Eichenfässern, die das Holz eine größere Rolle beim Geschmack spielen lässt, bringen einen im Vergleich zur Muttermarke butterigeren und nussigeren Whiskey hervor. Er verbindet den Geschmack von Zartbitterschokolade, Kakao, karamellisierten Nüssen, getrocknetem Obst sowie einer Note frisch gemahlener, gerösteter Eiche und ist eine Bereicherung für jede gut sortierte Whiskey Bar, zu Hause und in der Gastronomie.

WOODFORD Reserve Kentucky Straight Malt ist in der bekannten formschönen WOODFORD Flasche in der Einheit 0,7 Liter erhältlich (45,2 Prozent Alkoholvolumen). Das Flaschenlabel in kräftigem Blau unterscheidet ihn auf den ersten Blick von den weiteren WOODFORD Reserve Spezialitäten. Er ist ab November 2018 bundesweit im ausgewählten Fachhandel zu beziehen (unverbindliche Preisempfehlung 43,99 Euro). Weitere Informationen unter woodfordreserve.com.

Exklusiv-Video: Neues von Arran – Interview mit Andy Bell

Als am Montag vor einer Woche in Wien im Rahmen der Fallstaff-Gala auch eine starke Whiskyfraktion vertreten war (dank Dr. Mario Prinz vom Potstill Wien), hatten wir von Whiskyexperts die Möglichkeit, mit einigen extra aus Schottland angereisten Vertretern von Destillerien interessante Gespräche zu führen und diese auf Video festzuhalten.

Einer dieser Gesprächspartner war Andy Bell, Sales Executive und Ambassador für Isle of Arran Distillers, Betreiber der Lochranza-Destillerie und Bauherren der bald fertiggestellten Lagg Distillery im Süden. Mit ihm sprachen wir über den Baufortschritt bei Lagg, und er enthüllte uns Pläne für eine neue permanente Abfüllung, die für die Brennerei so etwas wie ein Meilenstein sein wird – und auf die wir uns sicher freuen dürfen. Dazu schildert Andy Bell auch Pläne für ein Redesign der gesamten Range, das sich aber momentan noch im Designstadium befindet. Auch erfahren wir, dass man die Produkltion von rauchigem Malt in der Lochranza-Destillerie nicht einstellen wird, wenn die Lagg Distillery in Betrieb geht, denn durch die unterschiedliche Form der Stills wird man bei Lagg zum Beispiel nicht den Machrie Moor duplizieren können.

Abschließend gibt uns Andy Bell einige Hinweise auf die nächste Abfüllung aus der Explorer Series…

Freuen Sie sich auf interessante fünf Minuten – obenstehend oder wie immer auf unserem Youtube-Kanal, den Sie dort natürlich auch abonnieren können, um stets über unsere neuesten Videos informiert zu sein.

TTB-Neuheiten: Compass Box Stranger & Stranger

Die Neuheiten von Compass Box, dem kunstfertigen Blender aus London, scheinen kein Ende zu nehmen: In der us-amerikanischen TTB-Datenbank ist nun ein Label für einen Compass Box Strange & Stranger aufgetaucht. Er hat seinen Namen von der Designfirma, mit der Compass Box nun seit 10 Jahren zusammenarbeitet.

Was in der Flasche ist, ist recht beachtenswert: Es handelt sich um einen Scotch Malt Whisky, der mit einem Prozent nichtschottischem Whisky geblendet ist. Ob das der einjährige Grain-Whisky ist, der zum Präparieren der amerikanischen Eichenfässer verwendet wurde, lässt sich aus dem Text für uns nicht so recht entnehmen, jedenfalls ist der Stranger & Stranger auf 4802 Flaschen limitiert und mit 46% Alkoholstärke abgefüllt.

Hier die Etiketten der Abfüllung:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Whisky im Bild: Die Clydeside-Destillerie in Glasgow (10 Bilder)

Vor fast genau einem Jahr eröffnete in Glasgow die Clydeside Distillery, das Brennereiprojekt von Tim Morrison. Diese Destillerie liegt direkt am River Clyde in Glasgow (genau gegenüber wird übrigens die neue Brennerei von Douglas Laing entstehen) und wurde in und um ein viktorianisches Pumphaus gebaut.

Unser Leser, „Whisky-Vikar“ DDr. Wolfgang F. Rothe, hat die Brennerei in diesem Herbst besucht und uns von dort sieben Aufnahmen von und aus der Destillerie mitgebracht. Wir veröffentlichen sie wieder in einer kleinen Galerie, in der man die Bilder durch anklicken vergrößern kann. Und als kleinen Bonus haben wir vor die Galerie noch einige offizielle Aufnahmen der Brennerei gestellt, vor allem um den wirklich beeindruckenden Ausblick aus dem Stilhouse zu zeigen, der keinen Vergleich mit dem in Caol Ila scheuen muss, was die Aussicht anbelangt.

Falls Sie Lust auf einen Besuch bekommen haben, finden Sie hier auf der offiziellen Webseite der Brennerei mehr Informationen.

Viel Vergnügen mit unseren Bildern!

Das Stilhouse der Clydeside-Destillerie

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Video: Ralfy verkostet Balvenie 21yo Portwood (Review #750)

Mit seinem neuesten Video, das gestern am Abend erschienen ist, hat Ralfy die magische Zahl von 750 Videoreviews erreicht. Und was vielleicht noch wichtiger ist als die Quantität: Der Vlogger von der Isle of Man ist auch, was die Qualität der Videos und der Verkostungsnotizen betrifft, ganz weit vorne dabei. Ralfy, our sincerest congratulations!

Im Video Nummer 750 widmet sich Ralfy dem Balvenie 21yo Portwood, einem mit 40% Alkoholstärke abgefülltem Spysider, der schon der etwas gehobeneren Preisklasse zuzurechnen ist. Ist sein Preis gerechtfertigt? Die Wertung von Ralfy allein lässt die Frage offen – mit 82 von 100 Punkten (oder Maltmarks, wie Ralfy sein System nennt) ist er eher an der unteren Skala dessen, was Ralfy noch für berichtenswert hält (seine niedrigste Wertung, bei der er noch ein Video veröffentlicht, ist 80 Punkte).

Nachdem aber Zahlen ja nicht alles sind, ist es – wie aus vielen anderen Gründen – angebracht, sich das fast 13 Minuten lange Video anzusehen, wo Ralfy diese Wertung begründet (unter anderem mit einem etwas flachen, kurzem Finish). Und: Für das nächste Jahr, das zehnte seiner Tätigkeit, wird auch eine Überarbeitung des Ratingsystems sehen. Mehr dazu ebenfalls im Video, das Sie obenstehend bei uns oder auf Youtube finden können.

Exklusiv: Charles MacLean – The State of Whisky 2018 (Videointerview)

Am Rande der Aquavitae 2018 in Mülheim an der Ruhr hatten wir die Freude und Möglichkeit, Charles MacLean, Whiskyautor und -fachmann mit jahrzehntelanger Erfahrung, in einem Interview zu seiner Sicht auf den Status der Whiskyindustrie heute zu befragen – und über seine Meinung, wie sich der Whiskymarkt in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Wird zu viel neu gebaut? Erzeugt die Whiskyindustrie den nächsten Whiskysee oder wird die Nachfrage außerhalb Europas selbst mit den neuen Kapazitäten nicht zu befriedigen sein? Charles‘ Gedanken dazu können Sie im obenstehenden Video (es ist etwas über fünf Minuten lang) sehen und hören.

Neu: Smokehead Sherry Bomb

„Ich hätte mal wieder Lust auf eine richtige Sherrybombe“ – wer kennt ihn nicht, diesen Stoßseufzer mancher Whiskyfreunde? Ian Macleod Distillers hat sich dieses Rufes angenommen und veröffentlich nun Smokehead Sherry Bomb, einen stark rauchigen Whisky, der in Oloroso Sherry Casks reifen durfte.

Bereits Mitte September von uns in der TTB-Datenbank entdeckt, kommt diese Abfüllung nun tatsächlich auf den Markt, und zwar mit einer Alkoholstärke von 48% und einem Verkaufspreis von ca. 65 Britische Pfund, also wohl um 70 bis 75 Euro hierzulande. Während er in Großbritannien bereits zu haben ist, wird er bei uns im November erhältlich sein.

Nach dem Bild des Whiskys stellen wir Ihnen nochmals die Etiketten der Abfüllung vor, da auf ihr einige interessante Details zum Whisky zu finden sind, wie zum Beispiel die geschmackliche Beschreibung (die 58% Alkoholstärke auf dem ersten Etikett sind ein Fehler bei der Einreichung in die Datenbank):

PR: Glenfiddich Fire & Cane entfacht unerwartete Aromen

Über das Auftauchen des Glenfiddich Fire & Cane in der TTB-Datenbank haben wir bereits im April berichtet, seit Juli ist diese neue Abfüllung aus der Experimental Series in den USA erhältlich, und damals wurde eine Veröffentlichung in Deutschland für Anfang 2019 versprochen.

Glenfiddich hat sich an die eigenen Vorgaben gehalten und kündigt nun mit dieser Presseaussendung den Glefiddich Fire & Cane für den Januar 2019 in Deutschland an. Alles Weitere können Sie in untenstehendem Text nachlesen, so zum Beispiel auch die offiziellen Tasting Notes:


GLENFIDDICH FIRE & CANE ENTFACHT UNERWARTETE AROMEN

Die neuste Edition der Glenfiddich Experimental Series vereint süße und rauchige Aromen: Peated Whisky mit einem Rum Cask Finish

Glenfiddich, der weltweit am häufigsten ausgezeichnete Single Malt Scotch Whisky, launcht im Januar 2019 mit Fire & Cane bereits die vierte Abfüllung der Experimental Series – einem rauchigen Whisky, der sein Finish in süßen Rumfässern erhält. Die beiden unterschiedlichen Facetten spalten auch die Meinungen der Experten, da entweder die rauchigen oder die süßen Noten dominieren. Dieser einzigartige Whisky mit gegensätzlichen Aromen wird in Deutschland von der Campari Deutschland GmbH vertrieben.

Rauchig oder süß?

„Dieser neue Single Malt spricht wirklich für unsere Freude an Experimenten. Wir starteten mit der Frage, was passiert, wenn wir mit Torf arbeiten, was wir zuvor nie gemacht haben. Die Antwort war ein unkonventioneller Whisky, der überrascht“, sagt Glenfiddich Malt Master Brian Kinsman. „Beim Tasting haben die einen ungewöhnlich rauchige Aromen geschmeckt, während die anderen hauptsächlich die Karamellnoten wahrgenommen haben. Dieses unglaubliche Phänomen ist das Resultat der dreimonatigen Lagerung des Whiskys in süßen Rumfässern. Es ist eine gewagte Verbindung, aber ich bin sicher, dass sie nicht nur Whisky-Enthusiasten gefällt, sondern auch diejenigen fasziniert, die nach etwas suchen, was neu und anders ist.“

Der Glenfiddich Fire & Cane zeichnet sich durch das unbeschreibliche Zusammenspiel zwischen rauchiger und süßer Aromen aus. Die rauchige Seite der neusten Experimental Series Abfüllung erinnert an ein Lagerfeuer in den Highlands und hebt die Eichen- und Torfnoten hervor. Das Finish überzeugt mit anhaltender holziger Beschaffenheit. Gegensätzlich und doch passend ist die süße Facette. Diese besticht durch eine langanhaltende Lieblichkeit, die durch die Aromen von süßem Karamell, grüner Früchte, Bratapfel und gerösteten Marshmallows entsteht. Für die Abfüllung des Glenfiddich Fire & Cane wurden exklusiv Fässer aus amerikanischer Eiche der Küferei Kelvin Cooperage aus Louisville, Kentucky, verwendet.

Innovationen für neuartige Whiskys

Für die Entwicklung der einzelnen Experimental Series Abfüllungen wurde der Glenfiddich Malt Master Brian Kinsman immer wieder von unterschiedlichen Seiten inspiriert. Die Idee zu Fire & Cane ist dabei an eine seiner frühen Innovationen angelehnt. Bereits 2003 hat Brian Kinsman rauchigen Liquid für die Destillation in den Stills verwendet. Nun – etwa 15 Jahre später – hat er mit dem Glenfiddich Fire & Cane eine Spirituose entwickelt, die rauchigen Whisky mit torfigem, in Bourbon-Fässern gereiftem Malt vereint. Dadurch wird die allseits bekannte süße und fruchtige Note der Glenfiddich Whiskys hervorgehoben. Nach der Vermählung ging der Malt Master noch einen Schritt weiter. Für das Finish füllte er den Whisky in lateinamerikanische Rumfässer. Das Ergebnis ist eine karamellähnliche Süße, die überrascht und überzeugt. Die Kreativität, die Brian Kinsman bei der Kreation des Fire & Cane gezeigt hat, spiegelt sich auch im Design der Flaschen wieder und unterstützt das Zusammenspiel der gegensätzlichen Aromen. Die Flaschen bestehen aus getöntem Glas, dessen Farbe nahtlos von dunklem Boden zum hellen Flaschenhals übergeht.

Eine Whisky-Serie voller Mut und Leidenschaft

Um ungewöhnliche und unerwartete Varianten zu erschaffen, hinterfragt Glenfiddich mit der Experimental Series gängige Konventionen und wagt es dabei mit gewagten Experimenten, die Grenzen des schottischen Whiskys weiter zu verschieben. Die Experimental Series besteht neben dem Glenfiddich Fire & Cane aus dem Glenfiddich IPA Experiment, dem Glenfiddich Project XX und dem Glenfiddich Winter Storm. Glenfiddich Fire & Cane wird mit einem UVP von 39,99 € ab Januar 2019 in Deutschland erhältlich sein.
Zum Launch werden zunächst nur ausgewählte Fachgeschäfte diesen außergewöhnlichen Whisky führen.

Ist er rauchig oder süß? Die Tasting Notes des Glenfiddich Fire & Cane:

FIRE Schmeckst du das rauchige Aroma eines Lagerfeuers?
Duft: Sanft torfige Noten, die an Rauch erinnern, der durch den Wind herbei geweht wird.
Geschmack: Eine rauchige Explosion, wie bei einem Lagerfeuer, dass aus Torf der Highlands gemacht ist. Ergänzt durch Aromen von Karamell und Eiche.
Abgang: Anhaltende Rauchigkeit

CANE Schmeckst du die Süße von Karamell?

Duft: Süßes Karamell gemischt mit einem Hauch frischer Obstnoten and belebender Würze.
Geschmack: Ein klassischer Charakter von grünem Obst mit der tiefgehenden Süße von Bratapfel und gerösteten Marshmallows. Ergänzt durch sanfte Raucharomen und hölzerne Würze.
Abgang: Langanhaltende Süße

PR: 5 Fragen an Sean Fenny, Jameson Brand Ambassador

Die irische Whiskeymarke Jameson zählt zu den ganz Großen am Markt – und ist ein wichtiger Berstandteil im Portfolio des Unternehmens Pernod Ricard. Brand Ambassador für Jameson ist der erst 23jährige Sean Fenny aus Dublin.

Mit fünf Fragen stellt ihn das Unternehmen in einer persönlicheren Form der Presseaussendung vor – wir bringen diese Frage- und Antwortsession hier im unveränderten Originaltext der Aussendung:


5 Fragen an Sean Fenny, Jameson Brand Ambassador bei Pernod Ricard Deutschland

Sean ist 23, Ire, spricht Deutsch mit einem unglaublich charmanten Akzent und ist seit kurzem als Brand Ambassador bei uns tätig. Er liebt seinen Job und findet ihn richtig cool. Da wollen wir doch gerne mehr erfahren.

Sean, wie bist du Jameson Brand Ambassador geworden?

Nach meinem Studium habe ich mich direkt für das Trainingsprogramm von Irish Distillers beworben. Das Auswahlverfahren war echt hart: Assessment Center, 3 Gespräche, diverse Videos – aber es hat sich gelohnt. Ich kann hier meine Begeisterung für Marketing, meine Reiseleidenschaft und meine Sprachkenntnisse ausleben. Und zusätzlich bin ich als Whisky Experte ausgebildet worden und kann jetzt alle von Jameson begeistern.
Nach der Ausbildung hatte ich eigentlich fest damit gerechnet nach Deutschland zu kommen, doch wie das Leben so spielt war meine erste Station Indien. Eine ganz tolle und besondere Erfahrung bei der ich viel über das Land, die Kultur aber vor allem auch über mich selbst gelernt habe.

Nun bin ich endlich seit zwei Monaten in Deutschland und es ist fantastisch. Ich freue mich sehr darauf Jameson hier voranzubringen.

Wie können wir uns denn jetzt konkret deinen Arbeitsalltag vorstellen?

Ich bin viel unterwegs und dadurch sieht jeder Tag anders aus. Grundsätzlich ist es mein Ziel Jameson ein Gesicht zu geben. Ich möchte jedem, der mit mir zusammen arbeitet eine gute Erfahrung bieten.

Als Brand Ambassador baue ich ein Netzwerk für die Marke auf und suche immer nach Chancen und Trends für Jameson. Dazu pflege ich nicht nur ein persönliches Netzwerk, sondern natürlich auch eins über Social Media. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit Bartender ist ebenso wichtig, wie Schulungen und natürlich auch Markenerlebnisse direkt für Endkonsumenten.

Auch wenn ich kein klassischer „Office man“ bin, gehört Büroarbeit, Planung und Austausch mit Kollegen genauso zu meinem täglichen Job.

Dann hast du ja schon einiges von Pernod Ricard gesehen. Was ist für Dich das Besondere?
Auf jeden Fall die Menschen. Durch die intensive Ausbildung bei Irish Distillers hat sich wirklich eine Gemeinschaft gebildet. Es ist ein wenig wie eine Familie. Und fast überall wo ihr eine Flasche Jameson findet, gibt es auch einen Brand Ambassador. Inzwischen sind wir um die 94 weltweit.

Bei Pernod Ricard spüre ich den besonderen „Spirit“. Sowohl in Deutschland als auch in Indien bin ich unglaublich warm und freundlich aufgenommen worden. Alle gehen sehr offen und fair miteinander um. Ich bin sehr stolz Teil davon zu sein.

Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?

Optimistisch, enthusiastisch, fähig

Und ich habe gemerkt, dass ich auch patriotisch bin. Das war mir gar nicht so bewusst, aber es ist toll mit Jameson ein Stück Heimat zu vertreten.

Hast Du eine besondere Leidenschaft?

Ich liebe Musik und Sport. Wenn ich mich in Berlin richtig eingelebt habe, möchte ich gerne wieder Klavier spielen und einem Fußball Verein beitreten.

Was ist dein Lieblings Drink?

Jameson Ginger Ale natürlich!