Brown-Forman verdoppelt Wachstumsrate im Finanzjahr 2018

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Solide Zahlen liefert der US-amerikanische Getränkekonzern Brown-Forman für das Finanzjahr 2018 ab: 3.25 Milliarden war der Nettoumsatz, eine Steigerung von 6.5%, bei um 8% gestiegenem Nettogewinn.

Triebfeder hinter den guten Zahlen waren verschiedene Marken und Märkte, aber generell kann man dem Whiskeysgement viel Dynamik attestieren: 7% Umsatzwachstum in den USA dank Jack Daniel’s, 10% Wachstum im Vereinigten Königreich, und satte 19% in Russland sowie 28% in Brasilien.

Auch im Travel Retail konnte laut The Spirits Business ein Wachstum von 8% erzielt werden.

Das Wachstum von Jack Daniel’s war auch in ausländischen Märkten stark, Woodford Reserve um 22%, Old Forester sogar noch stärker.

Über die schottischen Marken im Portfolio (Glenglassaugh, BenRiach und Glendronach) ist in der Pressemitteilung allerdings nichts zu lesen. Man erwähnt sie nur in Zusammenhang mit gestiegenen Werbeausgaben (+6%) für diverse Marken.

Cooper King Distillery in Yorkshire offiziell eröffnet

Hunderte Besucher konnte die Cooper King Distillery in Yorkshire bei ihrer offiziellen Eröffnung als Gäste begrüßen (wer mehr über diese Brennerei wissen will, kann auf dieser Seite unsere zusammengefassten Artikel darüber nachlesen). Eine englischsprachige Presseaussendung dazu und die Bilder, die man uns zu diesem Event zugeschickt hat, wollen wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:


Yorkshire distillery celebrates official opening with hundreds in attendance

A Yorkshire-based craft gin and whisky distillery has marked its official launch with a celebratory event attended by more than 200 guests.

Cooper King Distillery, which is England’s first self-built distillery, held the event on Saturday 2 June to celebrate the launch, having recently completed production of its pioneering inaugural gin.

Having only launched Cooper King Dry Gin on May 22, the company has already sold more than 1000 bottles.

The event saw friends, family, investors, supporters and Founders’ Club members come together to enjoy music, distillery tours, local food and cocktails featuring the newly released Cooper King Dry Gin.

Hand distilled using honey from the distillery’s beehives, lemongrass and a touch of locally-grown lavender, the gin has incredible savoury lemongrass flavours, a silky mouthfeel and delicate floral notes. It is produced in micro-batches by uniting state-of-the-art vacuum distillation with a traditional copper pot still, before being bottled and labelled at the distillery.

Established in 2016 by co-founders Chris Jaume, a chartered architect and Dr Abbie Neilson, a former scientist, Cooper King Distillery is based in Sutton-on-the-Forest in North Yorkshire, on the site of a former horse’s stable.

Keen to promote Yorkshire produce, the Cooper King team partnered with numerous local businesses for the event, including Haxby Bakehouse, The Courtyard Dairy, The Fruity Kitchen, Brew York, Yorkshire Heart, Yorkshire Bartender, and The Arts Barge collective.
The event also saw Cooper King Distillery co-founders Chris and Abbie speak about their entrepreneurial journey over the last four years, thanking everybody that had been involved, in an emotional speech.

Having moved to Australia in 2014 with a desire to leave the rat-race, the couple became fascinated by the eight operational whisky distilleries in Tasmania. With a mission to bring their discoveries back to the UK, they gave up their established careers and set up a truly independent gin and whisky distillery.

Cooper King Distillery had a team of friends, family and Founders’ Club members working together on the construction. Following completion, the first batch of gin went into production in April 2018.

The distillery will invite local people and tourists to experience first-hand how gin and whisky is made, with a production area, cask maturation warehouse, tasting room and spirit shop opening to the public this summer.

Abbie Neilson, Cooper King Distillery co-founder commented:

“We are so grateful to all our friends, family, investors, suppliers and founders that have supported us over the last four years. It was quite overwhelming to have a room full of people that have each helped us in some way on our journey to set up our dream distillery.
“It was great to finally see people enjoying our inaugural product, Cooper King Dry Gin. After the long process of self-building the distillery, it’s amazing to be finally producing and selling our products. There are plenty of exciting developments coming up; we’ll begin distilling single malt whisky in the summer, and officially open to the public very soon, so be sure to keep your eyes peeled!”

Teeling-Lagerhäuser in Kilcurry einstimmig abgelehnt

Das kam nicht unvermutet, aber die Statements sind nicht ohne Pulver: Nachdem vor einer Woche die Stimmung für die Lagerhäuser der Great Northern Distillery in Kilcurry schon als eher negativ eingeschätzt war (vor allem wegen 42 Eingaben von Anwohnern gegen das Projekt) und John Teeling nicht mehr mit einer positiven Entscheidung rechnete (wir berichteten hier), ist nun der Bau der Lagerhäuser auf einem Grundstück im County Loth vom entscheidenden Gremium endgültig einstimmig abgelehnt worden.

John Teeling hatte ja schon damals bekannt gegeben, dass er die 13 Lagerhäuser nicht in Kilcurry im County Loth bauen wolle, den Antrag auf Baugenehmigung aber nicht zurückgezogen. So trat die Council nun, laut einem Bericht im Dundalk Democrat, wie geplant zusammen und lehnte das Projekt einstimmig ab.

Man konnte einigen Kommentaren der Ratsmitglieder auch Ärger über Teeling entnehmen. John McGahon zum Beispiel nannte das Vorgehen des Whiskeyunternehmers „inkompetent und schlichtweg dumm“. Andere beschwerten sich darüber, dass man den Antrag nicht zurückgezogen habe, wenn man ohnehin nicht mehr bauen wolle und dass Teeling „das Spielzeug aus dem Fenster geworfen habe, nachdem nicht alles nach Plan lief“. Auch die Tatsache, dass man ein eigentlich landwirtschaftliches Gebiet umgewidmet haben wollte, wenn es auch andere zur Verfügung stehende Zonen gegeben hätte, stieß auf Unverständnis.

 

Great Northern Distillery. Der Stillroom.

 

PR: Bruichladdich-Day und Warehouse-Days bei Wein-Riegger

Am Freitag und Samstag ist Islay zu Besuch im Schwarzwald – bei den Warehouse-Days und dem Bruichladdich Day bei Wein-Riegger. An diesen beiden Tagen (8. und 9. Juni) erwartet sie vor Ort ein interessantes Programm. Der Veranstalter hat uns nicht nur einen Pressetext zu den beiden Events zukommen lassen, sondern auch ein Bild vom Aufbau der Location und ein Video zugeschickt – alles gemeinsam bringen wir hier für Sie:


„Islay meets Black Forest“ – Bruichladdich-Day und Warehouse-Days bei Wein-Riegger

Liebe Whisky- und Rumfreunde, 

der Sommer naht und wir freuen uns Sie zwei einzigartigen Veranstaltungen  am 8. und 9. Juni bei uns vor dem Warehouse einladen zu dürfen (Location: Werner-von-Siemens-Straße 8, 78052 VS-Villingen)

Bei den „Warehousedays“ laden wir, das Wein-Riegger-Team gemeinsam mit Bruichladdich, Sie am 09. Juni 2018 zu einer gemütlichen Veranstaltung rings um unser Warehouse ein. Unter anderem wird auch die Band Restlessfeet an dieser Veranstaltung auf dem Hof spielen,  dazu gibt es eine Barbecue-Station, eine Auswahl an Whisky und Rums aus unserem Warehouse und von Bruichladdich, sowie Schokolade und Pralinen aus der Genusswerkstatt und ein Smokers Place von Paul Bugge aus Schwenningen. Hier ein Video von der Warehouse-Tour:

Bereits am Freitag, 08. Juni 2018 – Beginn 19:00 Uhr präsentiert Brand Ambassador Ewald Stromer von Bruichladdich ein großes exklusives Tasting mit besonderen Abfüllungen von Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore, welche u. a. an diesem LADDIE-DAY BRANDNEU vorgestellt werden. Das Tasting findet vor dem Warehouse im Zelt statt. An diesem Abend stellt Bruichladdich auch eine neue Abfüllung vor. Ein Bild von den Aufbauarbeiten (Stand: Dienstag) zeigt schon im Ansatz, worauf Sie sich freuen können:

Karten gibt es nur im Vorverkauf.  Preis: 49,00 €  Anmeldung hier 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ihre Familie Lauinger und das gesamte Wein-Riegger Team

Neu: Big Peat – The Munich Edition erscheint exklusiv in Deutschland

„Ein Münchner im Himmel“ – wenn es sich um Whiskyfreunde handelt, kann das nur Islay sein. Und nach Islay entführt Sie der neue Big Peat – The Munich Edition, eine Sonderedition in limitierter Auflage von Douglas Laing, die ab sofort bei Ihrem Händler verfügbar sein wird. Alles Wissenswerte über die mit 48% Alkohol abgefüllte Sonderausgabe können Sie hier in der Pressemitteilung nachlesen, die wir vom Bremer Spirituosen Contor, dem exklusiven deutschen Importeur, erhalten haben:


Big Peat – The Munich Edition erscheint exklusiv in Deutschland

„O’zapft is“ meets Islay

Bremen, 06.06.2018. Big Peat, seines Zeichens beliebter Islay-Botschafter, geht auf große Städtetour und macht einen Ausflug in die schöne Stadt München. Douglas Laing & Co. veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Bremer Spirituosen Contor diese auf 1.200 Flaschen limitierte Sonderabfüllung exklusiv für den deutschen Markt. Nach der sehr erfolgreichen Nordseeküsten Edition im vergangenen Jahr besucht Big Peat in diesem Jahr den Süden Deutschlands. Dieser außergewöhnliche Islay Blended Malt wurde ganz in Douglas Laing Manier mit 48% vol. abgefüllt und ist weder kältegefiltert noch gefärbt. 

Wie man es von Douglas Laing mittlerweile gewöhnt ist, ist auch diese Sonderabfüllung liebevoll und mit viel Witz gestaltet worden. Auf der Flasche genießt Big Peat, natürlich stilecht in Lederhosen, das gute Wetter inkl. eines guten Tropfens vor Münchener Wahrzeichen wie der Frauenkirche und dem Marienplatz.  Ein echtes Sammlerstück und eine Hommage an die schöne Stadt München.

Ab sofort ist Big Peat – The Munich Edition in kleiner Menge im gut sortierten Whisky- und Spirituosenfachhandel verfügbar.

Douglas Laings Geschäftsführer und stolzer „Vater“ von Big Peat, Fred Laing sagte dazu:

 „Deutschland ist für Big Peat ohne Zweifel etwas ganz Besonderes! Als wir im Jahre 2009, gänzlich unbekannt, in diese Whisky-Community gestartet sind, wurden wir nirgendwo mit so offenen Armen empfangen wie in Deutschland. Diese Herzlichkeit wollen wir natürlich erwidern, indem wir etwas von der gemeinsamen „Gemutlichkeit“, die Big Peat dort erlebt hat, zurückgeben. Mit großer Freude schickt der Familienbetrieb Douglas Laing, der in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert, Big Peat mit einer speziellen Münchner Edition auf seinen bevorzugten europäischen Markt zurück. Die Verpackung zeigt den weltweit tätigen Islay-Botschafter in seiner sehr attraktiven Lederhose und einem Bierkrug in der Hand vor Münchener Wahrzeichen wie der Frauenkirche oder dem Marienplatz. Big Peat ist in seinem Kilt, einem Kimono oder einer Lederhose gleichermaßen zu Hause und genießt Haggis, Sushi oder Bratwurst, solange er sich in guter Gesellschaft mit gutem Herzen befindet, was für ihn, wie man unschwer erkennen kann, in München bereits der Fall zu sein scheint…“  

BIG PEAT – THE MUNICH EDITION in der 0,7-Liter-Flasche; 48,0 % Vol.; UVP: 55,99 Euro

Jack Daniel’s will 150 Mitarbeiter in Frührente schicken

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150 Mitarbeiter des Whiskey-Produzenten Jack Daniel’s will man seitens des Unternehmens in Frührente schicken. Dieses Angebot, das vor allem langfristig Kosten reduzieren soll, kommt einige Tage, nachdem der Handelsstreit zwischen den USA und anderen Ländern eskaliert und Strafzölle auf amerikanischen Whiskey immer konkreter werden, seitens des Konzerns betont man aber, dass dieses Angebot schon lange vor der jetzt entstandenen Situation geplant war.

Wie USA Today heute in der Online-Ausgabe berichtet, könnten auf diese Weise fast 10% der Belegschaft des Unternehmens dieses verlassen – es bleibe aber noch abzuwarten, wie viele davon das Angebot tatsächlich annehmen werden.

Die Nachricht, so USA Today, sei insofern signifikant, weil Brown-Forman, bekannt dafür, hohe Gehälter zu zahlen, seit der Wirtschaftskrise im Jahr 2009, als man 250 Jobs strich, keine Reduktion der Mitarbeiterzahlen mehr vorgenommen hat und dies die erste Streichung seit fast 10 Jahren sei.

Die Einsparungen, die man durch den Abbau erzielen könne, seien noch nicht bezifferbar, weil man noch nicht wisse, wie viele Angestellte auf das Angebot eingehen werden.

Bild von Graeme Maclean

Serge verkostet: Ein Sammelsurium von hier und dort

Recht bunt geht es in der heutigen Verkostung von Serge Valentin zu, ohne ersichtliches System, ohne erkennbare Ordnung. Neun Whiskys aus vier Ländern, fassstark und nicht, alterslos oder nicht – es gibt kein erkennbares Bindeglied zwischen den Abfüllungen, außer vielleicht die Erkenntnis, dass das Wasser des Lebens so viel Vielfalt bietet wie wohl keine andere Spirituose.

Die Wertungen sind ebenfalls sehr breit gestreut, sie reichen von 59 Punkten bis hin zu 85 (die niedrigste Wertung geht an Frankreich, die höchste teilen sich Frankreich und Indien).

Und hier sind die Kandidaten der Verkostung, in der Reihenfolge ihres Auftritts:

  • Duggan’s Dew (86.8 US proof, OB, USA, blended Scotch, +/-2018): 59 Punkte
  • Môtô (42%, OB, whiskey, USA, batch #10, +/-2017): 60 Punkte
  • Prohibition (41%, OB, France, single malt, macvin cask, +/-2013?): 80 Punkte
  • Distillerie des Bughes ‘Home Distillers Tradition’ (43%, OB, France, cask #1016W22, 2017): 70 Punkte
  • Amrut ‘Raj Igala’ (40%, OB, India, +/-2018): 85 Punkte
  • Nantou ‘Omar’ 2009/2016 (56.2%, OB, Taiwan, bourbon, cask #11090148, 213 bottles): 83 Punkte
  • Nantou ‘Omar’ 2012/2016 (59.8%, OB, Taiwan, virgin oak, cask # 01120006, 220 bottles): 75 Punkte
  • Welche’s Whisky ‘Tourbé’ (46%, OB, France, Alsace, G. Miclo, 2017): 85 Punkte

Zur Illustration unseres Artikels werfen wir heute einen Blick in die Destillerie Amrut in Südindien, die mit dem Raj Igala mit die höchste Punktewertung der Session erzielte.

Am Gelände von Amrut. Bild © Whiskyexperts

Neu ab September: Hibiki Blender’s Choice

Ab 4. September wird es von Hibiki einen neuen alterslosen Blend geben: Hibiki Blender’s Choice. Mit 43% abgefüllt soll er aus „sorgsam ausgewählten und unterschiedlich alten Whiskys“ bestehen. Man verwendet in ihm auch Whisky, der in Weinfässern gefinisht wurde, um damit den Geschmack abzurunden.

Der Whisky ist laut The Spirits Business hauptsächlich für den japanischen Markt gedacht und soll dort 10.000 Yen, umgerechnet ca 85 Euro, kosten. Ob und zu welchem Zeitpunkt er auch nach Europa und in den deutschsprachigen Raum kommt, bleibt abzuwarten.

In Japan wurde ja vor einigen Wochen angekündigt, dass man den Hibiki 17yo und den Hakushu 12yo einstellen werde, auf Grund der Knappheit von entsprechend alten Fässern. Der Hibiki Blender’s Choice ist wohl ein Mittel dazu, trotzdem auf dem Markt breit genug aufgestellt zu bleiben.

IT: John Teeling warnt vor Engpass bei irischem Whiskey

Normalerweise geben wir Unkenrufen und Warnungen vor diesem oder jenem wenig Gewicht in unserer Berichterstattung, aber wenn es Industrieveteranen wie John Teeling sind, ehemaliger Mitbesitzer von Cooley und jetzt Betreiber der Great Northern Distillery, die ihre warnende Stimme erheben, dann lohnt es sich, die Sache näher zu betrachten.

Teeling meint in einem Gespräch mit der Irish Times, dass eine Knappheit irischen Whiskeys in den nächsten Jahren unausweichlich ist, weil die Nachfrage die Produktionskapazität stetig übertrifft. Man würde dann in Bälde ähnliche Symptome in Irland sehen wie jetzt in Japan, wo Suntory faktisch alle Whiskys mit Altersangabe vom Markt nimmt und das Wenige, was auf den Markt kommt, in kürzester Zeit aus den Regalen verschwindet (wir berichteten hier).

Konkret sagt Teeling, dass es zur Zeit keinen gereiften Malt im Alter von über sechs Jahren in Irland gibt. Alles sei verkauft, und auch das, was Suntory von Cooley kaufte, sei ausverkauft. Das, was er in der Great Northern Distillery nochh lagernd hätte, würde mit anderem Whiskey geblendet und sei nicht verkäuflich. Zitat: „Es gibt keinen gereiften irischen Whiskey und es wird ihn in den nächsten Jahren auch nicht geben“.

Andere Stimmen in der Industrie stellen die Situation nicht anders, aber mit sanfteren Worten dar, wie man dem Artikel in der Irish Times entnehmen kann, den wir Ihnen zur Lektüre empfehlen.

Der Dubliner Unternehmer John Teeling belebte mit dem Erwerb der Distillerien Cooley und Kilbeggan die irische Whiskey-Industrie nachhaltig.
Alle Rechte vorbehalten. Copyright Ernst J. Scheiner 2015.

Serge verkostet: Neues aus Pulteney

Wick, im Nordosten Schottlands, war lange Zeit die Heimat der nördlichsten Festlanddestillerie, Pulteney (Old Pulteney ist der Markenname ihrer Whiskys). Aber auch ohne dieses Prädikat, das nun die Brennerei Wolfburn schmückt, sind die Whiskys von dort beachtenswert, ob sie nun aus der Destillerie selbst im Rahmen der Standardabfüllungen kommen oder von unabhängigen Abfüllern.

Für beides hat Serge Valentin heute ein Beispiel. Einen fassstarken Old Pulteney aus der neuen Connoisseurs Choice Serie, und einen ebenso unverdünnten aus der Brennerei, der für The Whisky Exchange abgefüllt wurde. Beide verdienen sich in der Verkostung hohe Wertungen:

  • Pulteney 19 yo 1998/2018 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, first fill bourbon barrel, 501 bottles): 88 Punkte
  • Old Pulteney 2004/2018 (62.1%, OB, for The Whisky Exchange, first fill sherry butt, cask #128, 612 bottles): 91 Punkte
Die Destillerie Pulteney. Bild: Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen.

Forbes: 10 Whiskyfestivals, die man besucht haben sollte

Wer Whiskyfan ist und sich etwas näher mit dem Wasser des Lebens beschäftigen will, der besucht hin und wieder die eine oder andere Messe. Meist, aus praktischen Gründen, in der Nähe, aber an und ab vielleicht mal auch etwas weiter entfernt.

Für alle, die den nächsten Level beim Besuchen von Messen erreichen wollen, bietet Forbes in der Online-Ausgabe jetzt eine gute Liste von zehn Whiskyfestivals, die man besucht haben sollte – praktischerweise mit Datum und Kurzbeschreibung. Da der Artikel schon einige Tage alt ist, ist das Feis Ile von diesem Jahr noch mit auf der Liste, aber hängen Sie es einfach nächstes Jahr wieder an und sie haben in der Tat zehn Events, deren Besuch sich lohnt.

Allerdings werden Sie etwas mehr Reisebudget brauchen, falls sie alle 10 abarbeiten wollen, denn die Liste ist international, mit Ländern wie (natürlich) Schottland, Norwegen, Kanada, USA oder Neuseeland. Aber auch Limburg in Deutschland ist dabei. Hier geht es zum Artikel.

Eindrücke aus Limburg 2018. Bild © Karl-M. Wolffhardt, maltfriends

Video: Ralfy verkostet Brora 4th Edition (Review #729)

Die Destillerie Brora in den Highlands gehört zu den großen Namen unter den Lost Distilleries – und ist, so wie Port Ellen, in anderen Sphären, was die Preise der Originalabfüllungen in den Diageo Special Releases angeht. Unter 1600 Euro ist zum Beispiel der Brora 4th Release, den Ralfy heute verkostet, bei einem regulären Händler nicht mehr zu finden – wenn er denn überhaupt noch dort auftaucht.

Ob der Wiederaufbau der beiden Destillerien, der gerade bei Brora bereits die Planungsphase verlassen hat, an den Preisen der alten Abfüllungen etwas ändern wird, bleibt abzuwarten. Dennoch wird es immer ein Privileg bleiben, alte Broras zu verkosten – so, wie Ralfy es heute tut. Es ist nicht das erste Mal, dass Ralfy den Brora mit einem Video bedenkt, sondern das dritte Mal. Die Erstbegegnung war in Review #406, dort bekam er 93 Punkte. Und erst unlängst wurde er in Review #711 mit 92 Punkten bedacht.

Diesmal hat Ralfy etwas die Methodik geändert und insgesamt drei Gläser verkostet, in der der Whisky zwei Stunden und eine Stunde atmen konnte, und ein frisch befülltes Glas. Er gibt diesmal, auf Grund der drei unterschiedlichen Erfahrungen, die er mit dem Whisky in einer Session hatte, sogar 94 Punkte – wohl eine der höchsten Wertungen, die Ralfy je vergab.

Die gesamten 18 interessanten Minuten seiner Verkostung können Sie obenstehend sehen…

 

Video: Mit dem Whiskybabbler im Keller von Michel Couvreur

Vielen unserer Leser werden Michel Couvreur und seine in Frankreich in Sherryfässern nachgereifte Whiskys ein Begriff sein (wir präsentierten seine Abfüllungen auch bereits einmal als Whisky des Monats).

Norman Bartel aka der Whiskybabbler hat vor kurzem den Keller von Michel Couvreur besucht und von dort ein interessantes Video mitgebracht, das wir Ihnen hier ans Herz legen wollen. In ihm erfahren sie nicht nur mehr über die Abfüllungen, sondern sehen auch den unglaublichen Keller, in dem die Sherrybomben des Abfüllers reifen. Vorweg erklärt Norman einiges über die Reise und den Besuch, die Eindrücke aus dem Keller beginnen ab Minute 04:06.

Viel Vergnügen beim knapp 15 Minuten langen Rundgang!

PR: 23 Medaillen für Whisk(e)ys von Beam Suntory Deutschland bei der ISC

Beam Suntory Deutschland freut sich über einen Medaillenregen bei der International Spirits Challenge in Großbritannien. Insgesamt 23 Auszeichnungen für Whisk(e)ys sind es – welche und für welche, entnehmen Sie bitte der untenstehenden Presseaussendung:


Mehrfache Auszeichnung bei der International Spirits Challenge: 26 Medaillen für Beam Suntory Deutschland

Frankfurt am Main, 04. Juni 2018. Erfolg auf ganzer Linie: Bei der 23. International Spirits Challenge hat das Portfolio von Beam Suntory Deutschland in mehreren Kategorien überzeugt. Die Jury zeichnete das Produktsortiment mit 5 Gold- und 21 Silbermedaillen aus. Unter den preisgekrönten PremiumSpirituosen sind Laphroaig 10, Jim Beam Double Oak und Sipsmith London Dry Gin.

„Wir sind sehr stolz auf unser Portfolio und es freut uns, dass die Jury uns mit insgesamt 26 Gold- und Silbermedaillen ausgezeichnet hat“, sagt Bas Vermorken, Managing Director Germany bei Beam Suntory. „Diese Ehrung bestätigt die Premiumqualität unserer Produkte, von Single Malts und Single Grains bis hin zu Bourbons und Gins.“

Die International Spirits Challenge (ISC), die wie jedes Jahr in Großbritannien stattgefunden hat, zählt zu den weltweit renommiertesten Wettbewerben der Spirituosenwelt. Die Auszeichnungen stehen für herausragende und einzigartige Produktqualität und bilden einen Standard unter den Spirituosenherstellern. Insgesamt bewertete die Experten-Jury in einem mehrstufigen Blind-Tasting mehr als 1.500 Einreichungen aus über 70 Ländern. Das unabhängige Gremium besteht aus Master Blendern, Distillery Managern und hochqualifizierten Fachleuten.

Zu den Gewinnern der Goldmedaillen zählen:

  • Bowmore 18 Years
  • Laphroaig 10 Years
  • Yamazaki 12 Years
  • Yamazaki 18 Years

Die Silbermedaillen gingen an:

  • Auchentoshan American Oak
  • Auchentoshan Three Wood
  • Auchentoshan 12 Years
  • Bowmore 12 Years
  • Bowmore 15 Years
  • Glen Garioch 12 Years
  • Jim Beam Black
  • Jim Beam Double Oak
  • Jim Beam Rye
  • Kilbeggan Single Grain
  • Laphroaig Lore
  • Laphroaig Quarter Cask
  • Laphroaig Select
  • Maker’s 46
  • Maker’s Mark
  • Tyrconnell
  • Tyrconnell 10 Years Sherry Cask
  • Tyrconnell 10 Years Madeira Cask
  • Tyrconnell 10 Years Port Cask 

Beam Suntory