Prinz Charles‘ Flasche des Royal Lochnagar 30yo mit der Nummer 1 wird versteigert

Vom Fass aus dem Jahr 1988, das zum 140. Jahrestag des ersten royalen Besuchs bei der Destillerie dem Prinzen übergeben wurde, wird nun die erste Flasche bei einer Autkion zu Gunsten der Charitystiftung „The Prince’s Foundation“ versteigert. Diese Versteigerung soll die  £225,400, die aus dem Verkauf von 184 anderen Flaschen aus dem Fass für die Stiftung eingenommen wurden (wir haben hier bereits darüber berichtet), noch einmal mit weiterem Geld vergrößern.

Mehr Info über die Auktion und die Geschichte des Fasses sowie der vorangegangenen Verkaufsaktion finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung, die wir von der Highland-Destillerie erhalten haben – auch für den Fall, dass Sie auf diese besondere Flasche mitbieten wollen:


BOTTLE NUMBER 1 OF HRH THE PRINCE CHARLES, DUKE OF ROTHESAY’S 1988 30-YEAR-OLD ROYAL LOCHNAGAR SCOTCH WHISKY TO BE AUCTIONED ON WHISKY.AUCTION FOR THE PRINCE’S FOUNDATION

This follows the sell-out success of The Whisky Exchange ballot for 184 bottles from this single cask release to raise funds for the charity

Bottle number 1/206 of the Royal Lochnagar 30 Year Old Single Malt Scotch Whisky from the 1988 cask of HRH The Prince Charles, Duke of Rothesay, will be the highlight of the February auction at whisky and fine spirits specialist Whisky.Auction.

Originally a gift to His Royal Highness to mark the 140th anniversary of the first royal visit to Royal Lochnagar Distillery, by Queen Victoria and Prince Albert in 1848, The Prince generously donated the cask to his charity, The Prince’s Foundation (OSCR No. SC038770). On a visit to Royal Lochnagar Distillery last year, during which the cask was handed over, His Royal Highness tasted the whisky. Matured in an American oak hogshead cask, there are cereal, vanilla, pear and marzipan notes on the nose. The palate is creamy with a delicate sweetness, blackcurrant, walnut and coconut flavours. This special bottling took place on The Prince’s 70th birthday, 14th November 2018, and is one of the oldest Royal Lochnagar single cask releases.

Isabel Graham-Yooll, auction director for Whisky.Auction, said: “We are proud to be offering this stunning 1988 Royal Lochnagar 30 Year Old from His Royal Highness’s cask in aid of The Prince’s Foundation, and delighted that leading whisky writer Charlie MacLean will donate his handwritten tasting notes to the winning bidder for bottle number 1.’

Information on the lot is now available at www.whisky.auction/charity and the auction will be on Whisky.Auction from Sunday 3rd to Tuesday 12th February 2019. Bidders must register at whisky.auction/Account/Registration.

HRH The Prince Charles, Duke of Rothsay, visits Royal Lochnagar Distillery on Royal Deeside today to be formally presented with a rare cask of single malt Scotch whisky that was laid down 30 years ago as a gift to His Royal Highness.
Photo shows HRH with the cask that will be bottled on his 70th birthday. Photo Credit: Mike Wilkinson…16/10/2018

The release of the most collectible bottle for auction follows the success of a ballot run by The Whisky Exchange, from 31st December 2018 until 27th January 2019, for the chance to buy one of 184 bottles at the retail price of £1,470. Sukhinder Singh, owner of The Whisky Exchange, commented: ‘There was strong interest in the ballot from day one, with entries received from 30 countries. All the successful entrants have been notified and we will be delighted to send the full proceeds of £225,400* to The Prince’s Foundation.’

Of the remaining 21 bottles, 20 are being retained by The Prince’s Foundation for the further fundraising and one will be placed in the Diageo Archive in Scotland for Royal Lochnagar.

Royal Lochnagar. Bild © Diageo

The bottle, with etched lettering infilled in gold, and bespoke Royal Lochnagar blue presentation box, both display the arms of the Duke of Rothesay (His Royal Highness’s Scottish title), ‘The cask of HRH The Prince Charles, Duke of Rothesay’, and a label that includes the handwritten edition number and natural cask strength of 52.6% abv.

Royal Lochnagar distillery manager Sean Phillips commented:

“We are thrilled with the response to the ballot. It is heartening to know that this celebratory Royal Lochnagar whisky will support the work of The Prince’s Foundation at The Carriage at Ballater Station on Royal Deeside, which is so important to Royal Lochnagar and our people who live and work here. We hope that the auction of bottle number 1 will provide a further boost for this good cause.’

Diageo: Brexit wird für uns keine wesentlichen Auswirkungen haben

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Relativ gelassen über die Folgen eines Brexits auf den Getränkemulti gibt sich der CEO von Diageo, Ivan Menezes, bei einem Mediengespräch gestern. Obwohl es seiner Meinung nach sehr schön wäre, eine Brexit-Deal zu haben, gäbe es für das Unternehmen keine wirklichen Schäden zu befürchten.

Man sei, so Menezes, in der relativ komfortablen Position, dass die Lieferketten alle sehr einfach und lokal seien, und der Brexit also die Produktion nicht gefährden würde. Auch seien die Lager in der Regel gut gefüllt.

Auf längere Sicht gäbe es sogar Vorteile durch den Brexit, meint der CEO des Getränkemultis. Dabei wären potentiell neue Handelsverträge und die Rückkehr des Duty Free-Bereichs ins Vereinigte Königreich zu nennen.

Auch David Cutter, President of global supply and procurement, stimmt in diese positive Grundhaltung mit ein. Er sähe durch den Brexit nichts, was im Vergleich zur jetzigen Situation anders wäre:

“We ship to warehouses around the world to satisfy the needs of what’s coming out, so nothing in terms of pre-shipments, nothing over and above normal.”

Exklusiv: Whiskyexperts im Gespräch mit Andy Watts, Founder James Sedgwick Distillery

Ende Januar hatten wir die Möglichkeit und das Vergnügen, die James Sedgwick Distillery in Wellington/Südafrika zu besuchen und dort mit dem Gründer und Master Distiller Andy Watts die Brennerei zu besichtigen und einige der ausgezeichneten Whiskys (in Deutschland vor allem durch den Bain’s Cape Mountain Single Grain bekannt, der 2018 als weltbester Single Grain bei den World Whisky Awards ausgezeichnet wurde) von dort zu verkosten (einen ausführlichen Bericht zur Destillerie und über das Tasting bringen wir in Kürze).

Die Serie unserer Artikel möchten wir aber mit einem Interview mit dem Mann beginnen, der vor mehr als 25 Jahren als professioneller Cricketspieler nach Südafrika kam und dort die Brennerei aufbaute – und mittlerweile auch Whisky Master der Distell Group und damit auch für alle schottischen Whiskys der Gruppe (Bunnahabhain, Tobermory, Deanston) verantwortlich zeichnet: Andy Watts.

Andy Watts während unseres Interviews…

Ein Mann mit dieser Karriere und Erfahrung hat auch eine interessante Geschichte zu erzählen. Wir haben mit Andy Watts über seine Geschichte  und seinen Werdegang, der eng mit dem des Whiskys in Südafrika verknüpft ist, gesprochen – im Besucherzentrum der Brennerei in Wellington. Seine interessanten Einblicke und Erinnerungen können Sie im obenstehenden Video miterleben. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen damit.

Auf unsere kommenden Artikel zur James Sedgwick Distillery und den Whiskys von dort möchten wir Sie mit einigen Bildern neugierig machen. Wir können Ihnen versichern: Der Besuch war ein Erlebnis…

Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die Reisekosten nach Südafrika und die Kosten für den Aufenthalt dort von der Redaktion getragen wurden. Der deutsche Importeur Diversa und die James Sedgwick Distillery haben uns bei der Organisation des Besuchs perfekt unterstützt. Dafür und für die gastfreundliche Aufnahme unseren herzlichsten Dank!
Die James Sedgwick Distillery nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Die James Sedgwick Distillery in Wellington/Südafrika. Bild © Whiskyexperts
Die James Sedgwick Distillery in Wellington/Südafrika. Bild © Whiskyexperts
Die James Sedgwick Distillery in Wellington/Südafrika. Bild © Whiskyexperts

Whisky des Monats Februar 2019: Cotswolds Founder’s Choice Single Malt

Hohe Verfügbarkeit, attraktiver Preis und in unseren Augen überzeugende Qualität – das sind die Anforderungen, die wir seit unserem Start im Jahr 2013 an den Whisky des Monats stellen. Nachdem wir mit unserer letzten Auswahl in Irland daheim waren, kehren wir noch immer nicht nach Schottland zurück, sondern machen nördlich von London, in der Nähe von Stratford-Upon-Avon Halt: Unser Whisky des Monats Februar 2019 ist der Cotswolds Founder’s Choice Single Malt.

War schon die Erstausgabe der jungen englischen Cotswolds Distillery ein angenehmer, für sein junges Alter ungemein trinkbarer Whisky, so setzt der Cotswolds Founder’s Choice Single Malt noch eines drauf: Er ist für sein zartes Alter unglaublich präsent und gleichzeitig trotz der satten 60.9% Alkoholstärke ungemein trinkbar. Wie wir schon in unserer Verkostung geschrieben haben: Die US-Rotweinfässer, ausgekratzt, getoastet und wieder ausgekohlt, verhelfen dem Whisky zu tollem Körper. Ersonnen hat diese ausgeklügelte Fassbearbeitung die leider schon verstorbene Whisky-Legende Dr. Jim Swan, der maßgeblich am Aufbau der Cotswolds Distillery beteiligt war.

Das Schild am Eingang zur Brennerei, gelegen imitten eines malerischen Landstriches zwischen London und Birmingham. Bild © Whiskyexperts

Im Cotswolds Founder’s Choice finden wir Toffee, dunkle Schokolade, getrocknete Feigen, Eiche, Vanille und Beerenfrüchte – und das in einer wunderschönen, harmonischen Balance. Die durch die Behandlung intensivierten Fässer heben den Whisky auf eine hohe Ebene, ohne dabei den Genießer mit dem Holz zu erschlagen. Für einen Vierjährigen ist er eine wahre Freude.

Hier die beiden Potstills. Sie auf ein Bild zu bekommen, ist angesichts der ökonomischen Raumgestaltung nicht einfach. Bild © Whiskyexperts

Und diese Freude endet auch nicht, wenn man auf das Preisetikett blickt: Zwar sind die knapp unter 60 Euro, die im Fachhandel dafür aufgerufen werden, für einen vier Jahre alten Whisky auf den ersten Blick nicht wenig, aber: Fassstärke und Leistung legitimieren den Preis unserer Meinung nach voll und ganz.

Nach der Erstausgabe aus der Cotswolds Distillery und dem unserer Meinung nach fantastischen Cotswolds Founder’s Choice Single Malt  dürfen wir auf die weiteren Abfüllungen von dort mehr als gespannt sein. Und, psst, ganz gegen unsere Gepflogenheiten hier auch noch ein Hinweis auf zwei Nicht-Whiskys von dort: Auch der Gin und der Cream Liqueur von dort sind hinreißend…

Spirit of Speyside Festival: Programm jetzt online

Für manche unserer Leser ist das Spirit of Speyside Festival, das heuer vom 1. bis 6. Mai stattfindet, ein Fixpunkt im Reisekalender. Und weil es von Jahr zu Jahr beliebter wird, muss man sich auch immer früher für die Events, die von persönlichem Interesse sind, anmelden.

Da trifft es sich gut, dass heute das gesamte Programm des Festivals online gegangen ist – von Touren über Tastings, Musikaufführungen, gesetzten Essen bis hin zu Kunst und Kultur und man hier schon mal vorplanen kann (die Tickets gehen allerdings erst am 5. Februar in den Verkauf).

Eine komplette Liste der Events zum Jubiläumsfestival (es findet heuer zum 20. Mal statt) finden Sie hier, die Veranstaltungen nach Kategorien geordnet lassen sich hier abrufen. Sie können sich auf der Seite nach einer Anmeldung auch einen persönlichen Terminkalender erstellen.

Unser Tipp jedenfalls: Wenn Sie wissen, dass Sie dort sein werden, die Events ab 5. Februar so rasch wie möglich buchen. Gerade die Highlights sind schneller ausgebucht, als es einem lieb ist…

Exklusiv: Glenfiddich Fire & Cane – Verkostung mit Kirsten Grant (Video)

Es ist immer schön, einen Whisky mit jemandem verkosten zu können, der in der einen oder anderen Weise in die Entstehung der Abfüllung mit eingebunden war. Im Fall des neuen Glenfiddich Fire & Cane, der heute offiziell für Deutschland und Österreich angekündigt wurde, ist dies Kirsten Grant, Mitglied der Grant-Familie, in deren Besitz unter anderem die Destillerie Glenfiddich steht, und für das Familienunternehmen als Commercial Strategy Director tätig.

In unserem gemeinsamen Tasting erzählt Kirsten zunächst die Entstehungsgeschichte des Fire & Cane, um dann mit uns die beiden Seiten des neuen Whiskys aus der Experimental Series zu explorieren.

Und wir konnten von Kirsten etwas sehr Interessantes und Erfreuliches erfahren: Der Glenfiddich Fire & Cane wird höchstwahrscheinlich später in die Standardrange übernommen und eine permanente Abfüllung werden. Der Erfolg in den Märkten, in denen er bereits erschienen ist, hat Glenfiddich dazu veranlasst.

Genießen Sie unser exklusives Video zum Fire & Cane – das Sie wie immer auch bei uns auf unserem Youtube-Kanal finden.

PR: Glenfiddich Fire & Cane – ein Feuerwerk unerwarteter Aromen

Er sorgt schon seit einiger Zeit für Gesprächstoff unter Whiskyfreunden: Der neue Glenfiddich Fire & Cane, das jüngste Mitglied der Experimental Series. Der getorfte Whisky mit einem Finishing in Rumfässern, der in manchen Märkten schon verfügbar war, hat durch die Bank positive Reaktionen hervorgerufen. Wir in Österreich und Deutschland dürfen uns freuen: Ab März wird der neue Fire & Cane auch bei uns verfügbar sein, zunächst in einer limitierten Auflage.

Im Anschluss die österreichische Pressemitteilung, die uns heute zum Fire & Cane erreichte, samt den offiziellen Tasting Notes. Eine Videoverkostung dieses wirklich sehr gelungenen Whiskys, die wir gemeinsam mit Kirsten Grant aus der Besitzerfamilie von Glenfiddich aufgenommen haben, folgt demnächst:


GLENFIDDICH FIRE & CANE – EIN FEUERWERK UNERWARTETER AROMEN 

Die neueste Abfüllung der Experimental Series von Glenfiddich kombiniert Süße und Rauch: Getorfter Whisky mit einem Finishing in Rumfässern.

(Wien, Jänner 2019): Glenfiddich, der meistprämierte Single Malt Scotch Whisky der Welt präsentiert mit Glenfiddich Fire & Cane – einem rauchigen, in süßen Rumfässern gereiften Whisky – die vierte Abfüllung seiner Experimental Series.

Fire & Cane ist inspiriert von einer der frühen Innovationen von Glenfiddich Malt-Master Brian Kinsman, der bereits 2003 getorftes Gerstenmalz in Glenfiddichs Brennblasen destillierte und damit das Konzept ins Leben rief. Fire & Cane ist eine gewagte Verbindung aus rauchigem Whisky und nicht getorften Malts, die Seite an Seite in Bourbon-Fässern reiften, und Glenfiddichs charakteristischen, von süßen Fruchtnoten geprägten Stil betonen. Kinsman ging nun einen Schritt weiter und ließ dem Whisky ein Finishing in Rumfässern aus Lateinamerika angedeihen, um ihn mit der zusätzlichen Süße von Karamell und Toffee eine überraschende und unerwartete aromatische Dimension zu verleihen.

„Dieser neue Single Malt zeugt von echter Experimentierfreude. Wir gingen von einer Frage aus – was geschieht, wenn wir etwas mit Torf machen, was wir noch nie zuvor versucht haben? Das Ergebnis ist ein unkonventioneller und unerwarteter Whisky, der wirklich überrascht“, so Glenfiddich Malt-Master Brian Kinsman.“ Während der Verkostungen nahmen manche ungewöhnlich rauchige Aromen, andere wiederum vorwiegend Toffee-Noten wahr – dieses Phänomen lässt sich darauf zurückführen, dass der Scotch drei Monate lang in für Süße sorgenden Rumfässern lagerte. Eine kühne Kombination, die mit Sicherheit Single-Malt-Fans und allen, die nach etwas Neuem und anderem suchen, gefallen und begeistern wird.“

Diese neue Abfüllung der Experimental Series spielt mit dem Feuer und lässt prasselnden Lagerfeuerrauch mit Eiche- und Torfnoten aufsteigen, die mit einem anhaltenden Holzaroma ausklingen. Cane (Zuckerrohr) sorgt durch die Verbindung von intensiv süßem Toffee mit den charakteristischen Noten grüner Früchte, von Bratäpfeln und geröstetem Marhsmallow mit dezenter Würze für anhaltende Süße. Rumfässer können auch die Trockenheit der Phenole ausgleichen und die Süße intensivieren. Darüber hinaus ist Fire & Cane durch die ausschließliche Verwendung der natürlichen Süße amerikanischer Eiche aus der Kelvin Cooperage in Louisville, Kentucky, koscher-zertifiziert.

Die Glenfiddich Experimental Series zeugt von der Leidenschaft der Marke, die Grenzen des Scotch Whisky zu erweitern und gleichzeitig neue Möglichkeiten im Sinne echter Experimentierfreudigkeit auszuloten. Zu den Abfüllungen der Serie zählen u. a. Glenfiddich IPA Experiment, Glenfiddich Project XX und Glenfiddich Winter Storm, welche limitiert im ausgesuchten LEH und C&C erhältlich sind.

Glenfiddich Fire & Cane ist in Österreich auf 600 Flaschen limitiert und wird ab März 2019 in ausgesuchten Bars und LEH in Österreich erhältlich sein. Fire & Cane wird in einer getönten Flasche präsentiert, deren Grundfarbe Richtung Flaschenhals allmählich in helleres Glas übergeht, das den beliebtesten Single Malt Scotch Whisky der Welt optimal zur Geltung bringt. Das Flaschendesign spiegelt durch den Farbverlauf die Schichtung der Aromen wider.

Verkostungsnotizen:

FIRE (FEUER):

NASE: sanft aufsteigende Torfnoten – wie ferne, vom Wind verwehte Rauchwolken
GESCHMACK: eine rauchige Explosion wie bei einem Lagerfeuer, das aus Torf der Highlands
(ohne die medizinischen Noten von Insel-Whisky) gemacht ist. Überlagert von Eichennoten und Karamellaromen.
ABGANG: anhaltende Rauchigkeit
HAUPTGESCHMACKSNOTE: Lagerfeuerrauch

CANE (ZUCKERROHR)

DUFT: eine Fülle von süßem Toffee mit einem Hauch frischer Fruchtnoten und belebender Würze
GESCHMACK: im Zentrum der klassische Charakter von grünen Früchten mit der unergründlichen Süße von Bratäpfeln und gerösteten Marshmallows. Umhüllt von dezenten Rauchnoten und holziger Würze.
FINISH: lang verweilende Süße
HAUPTGESCHMACKSNOTE: süßer Toffee

43% ALKOHOL Vol., 70 cl

Whiskyfun: Angus verkostet Glenfarclas (Teil 3)

Es hört nicht auf – und bei der Menge an Abfüllungen, die die Destillerie Glenfarclas auf den Markt bringt, könnte man sich in der Tat fast ausschließlich mit ihren (meist ausgezeichneten) Originalbottlings beschäftigen und dennoch kein Verlustgefühl haben, so man nicht ein starkes Bedürfnis nach rauchigen Whiskys verspürt. Die gibt es dort nämlich gar nicht.

Dafür gibt es in der Verkostung von Angus, der auch heute Serge vertritt, zehn typische Whiskys von dort, und hier sind sie alle mit ihrer Wertung aufgeführt:

  • Glenfarclas 1995/2018 (46%, OB for Germany, oloroso sherry casks, 6000 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1995/2018 Family Casks (51.6%, OB, cask #6649, sherry butt, 609 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1996/2018 Family Casks (46.8%, OB, cask #1499, sherry butt, 225 bottles): 91 Punkte
  • Glenfarclas 1998/2018 Family Casks (50.8%, OB, cask #3587, 4th fill butt, 470 bottles): 88 Punkte
  • Glenfarclas 1999/2017 Family Casks (54.5%, OB, cask #7458, 4th fill butt, 565 bottles): 84 Punkte
  • Glenfarclas 2000/2018 Family Casks (56.4%, OB, cask #4076, refill sherry butt, 607 bottles): 85 Punkte
  • Glenfarclas 2002/2018 Family Casks (58.0%, OB, cask #3769, sherry butt, 706 bottles): 85 Punkte
  • Glenfarclas 2003/2018 Family Casks (59.3%, OB, cask #2, sherry butt, 649 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas 22 yo 105 (60%, OB, 3600 bottles, 2018): 86 Punkte
  • Glenfarclas 10 yo (40%, OB, late 1980s): 89 Punkte

Das wars dann aber auch mit Glenfarclas von seiner Seite aus, meint Angus, zumindest bis 2035 🙂

Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Exklusiv: Whiskyexperts im Gespräch mit Kirsten Grant, William Grant & Sons (Video)

Kirsten Grant Meikle ist die Ur-Ur-Enkelin des Gründers William Grant und Teil der Familie, die das 1887 gegründete Unternehmen nun bereits in der fünften Generation führt. Gerade einmal 42 Personen sind es, die die Geschicke von Glenfiddich, The Balvenie und Tullamore, um nur einige Teile des Firmenimperiums zu nennen, als Shareholder leiten – und sie sind nur sich, der Familie verpflichtet.

Kirsten wurde 2011 in das Familienunternehmen gebracht, nachdem sie so wie alle Familienmitglieder, die im Unternehmen arbeiten wollen, zunächst einmal sieben Jahre lang in fremden Firmen Erfahrung sammeln musste. Sie hatte sich mit Wein beschäftigt und ein Level 4-Diplom des Wine & Spirit Education Trust (WSET) erworben und ein Executive-Education-Programm an der INSEAD, einer der weltweit führenden Business Schools abgeschlossen.

Diese Woche war Kirsten Grant als US Commercial Strategy Director in Wien, um hier Glenfiddich und im Speziellen den neuen Fire & Cane vorzustellen. Wir haben mit ihr im Rahmen ihres Besuches den Glenfiddich Fire & Cane verkosten können, und dazu den Glenfiddich Excellence 26yo (von beiden Verkostungen bringen wir noch Videos). Ganz besonders aber hat es uns gefreut, dass wir mit ihr im Vorfeld auch ein interessantes Interview führen konnten – über ihre Person, ihre Karriere und was es bedeutet, in einem Familienunternehmen zu arbeiten, das der drittgrößte Produzent von Scotch (nach Diageo und Pernod Ricard) ist.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem obenstehenden Videointerview, das Sie wie üblich auch auf unserem Youtube-Kanal finden.

Kirsten Grant in Wien, Januar 2019. Bild © Whiskyexperts

PR: WORLD CLASS Roadshow – Die Suche nach dem Bartender des Jahres

Und wieder ist es die Zeit, in der WORLD CLASS nach dem Bartender des Jahres sucht – rund um die Welt und in Deutschland und in Österreich. Startpunkt ist diesmal München, und was es sonst noch über die WORLD CLASS Roadshow zu wissen gibt (inkl. einem ausgefallenen Cocktail-Rezept), können Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung lesen:


WORLD CLASS Roadshow: Die Suche nach dem Bartender des Jahres

Berlin, 30.01.2019: Vom 4. bis 27. Februar begibt sich WORLD CLASS wieder auf die Suche nach den besten Bartendern Deutschlands und Österreichs. Im Rahmen der diesjährigen Roadshow stattet die „Fine Drinking“-Initiative insgesamt 15 Städten einen Besuch ab. Auftakt ist in diesem Jahr in der bayerischen Hauptstadt München. Die Teilnehmer werden dabei u. a. von Yvonne Rahm und Damir Bušic begleitet, die im vergangenen Jahr die WORLD CLASS Competition in Deutschland und Österreich für sich entscheiden konnten. Im Zuge der Roadshow entstehen neue anspruchsvolle Kreationen, die die Zukunft der Bar-Szene nachhaltig prägen.

WORLD CLASS Roadshow: Klassische Drinks im neuen Gewand

Die diesjährige Competition wird Drink-Kreationen wieder auf ein neues Level heben. In jeder der Roadshowstädte wird den Teilnehmern ein bestimmtes Studiomodul präsentiert. Folgende Module stehen im Vordergrund: „Finishing Moves“, „Science of Smoke“, „Tech Tonics“ und „Tartan Tiki“. Im Anschluss daran folgt eine darauf angepasste Blackbox Challenge. Hier können die Kandidaten ihre Kreativität unter Beweis stellen und einen Drink kreieren, der das jeweilige Fokusthema des Veranstaltungsorts auf raffinierte Art aufgreift. Bei den lokalen Wettbewerben der Roadshow werden aus rund 60 der talentiertesten Bartender die Finalisten für das WORLD CLASS Global Final ausgewählt. In diesem Jahr findet das Finale in Glasgow, eine von Schottlands pulsierenden und kulturreichsten Metropolen, statt.

Weniger ist mehr: Alkoholfreie Spirituosen auf dem Vormarsch

Denn nicht nur das Essverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Nach dem „Dry January“ dreht sich bei den angesagten Trends in der Getränkewelt alles um Achtsamkeit und gesunden Genuss. Das spiegelt sich auch im Trinkverhalten wider. Drinks mit wenig Alkohol gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Der Schwerpunkt sollte vor allem auf Geschmack und erstklassigen Produkten liegen. Alkohol soll nicht ersetzt werden. Es geht vielmehr darum, die Experimentierfreude der Bartender und das Angebot von Low-Varianten zu steigern.

#MyCocktail: Revival des Golden Age der Cocktails

Das Auge isst mit – und dank der Revolution der Sozialen Medien scheint es, als würde dieser Gedanke nun auch bei der Wahl des richtigen Drinks eine große Rolle spielen. Der soziale Austausch ist zu einem wesentlichen Bestandteil des gesamten Cocktailerlebnisses geworden. Den sogenannten Drinkstagrammern geht es nicht mehr nur um den Geschmack allein, sondern vielmehr, wie fotogen das bestellte Getränk ist. Die Medienwahrnehmung hat gerade bei jüngeren Konsumenten eine wichtige Stellung eingenommen. Marken und Bartender werden durch digitale Technologien wie Virtual Reality herausgefordert, neue Erlebnisse zu schaffen und die Drink-Experience auf eine völlig neue Ebene zu heben.

Bars go Green: Nachhaltigkeit und Zero-Waste

Nachhaltigkeit ist und bleibt ein aktuelles Thema. Das schließt nicht nur den bewussten Umgang mit dem Spirituosen ein, sondern auch das Drumherum. Durch die „Skip-the-Straw-Bewegung“ hat sich im Bereich Cocktails so einiges getan. Der Trend geht hin zum bewussten Umgang mit Ressourcen und wiederverwendbaren Zutaten: Getränke, hergestellt aus Gemüse, Zitrusfrüchten und Samen, die sonst im Müll landen. Und auch der Wasser- und Stromverbrauch hinter der Bar wird vermehrt reduziert. Bei der Wahl des Lieblingsgetränks achten Verbraucher mehr und mehr auf die Umweltauswirkungen des Produkts.

Rezept „Red Sage“:

20 ml Bulleit Rye Salbei Infusion
40 ml offenen Rotwein
20 ml Zitronen- und Apfelsäure (Apotheke)
20 ml Rübenmelasse
10 ml Kichererbsenwasser (Aguafaba)
Für die Deko: Salbeiblatt und einen Barlöffel Haselnussöl

Vorbereitung Infusion: Wodka infusionieren, indem man eine Hand voll Zitrusfruchtzesten, in ein Einweckglas gibt und es komplett mit Ketel One füllt. Das verdichtete Glas ein paar Tage im Dunkeln stehen lassen. Zitronen- und Apfelsäure zu gleichen Teilen in Wasser auflösen.

Shaken, direkt servieren.

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PR: Verband der Deutschen Whisky Brenner veranstaltet Exkursion zu den Tonelerias in Andalusien

Der Verband der Deutschen Whisky Brenner wird Ende September eine Fachreise zu Küfereien in Montilla und Jerez anbieten, die für Personen aus der Whisky-Industrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gedacht ist.Auf dem Programm der siebentägigen Reise stehen nicht nur Besichtigungen von Tonelerias und Bodegas in Montilla und Jerez, sondern auch Begegnung, Präsentationen und Fachgespräche mit Vertretern und Geschäftsführern von Küfereien. Hier die Infos dazu:


Exkursion zu den Tonelerias in Andalusien

Der Verband Deutscher Whiskybrenner lädt Whisky-Destillateure und andere interessierte Mitarbeiter im deutschen, österreichischen und schweizerischen Whisky-Business zu einer einwöchigen Fachreise nach Andalusien ein, um in Montilla und Jerez die Prozesse sowie Hintergründe von Fassherstellung und der Vorbelegung mit Sherry kennenzulernen.

„Ziel ist es, die eigene Fachkompetenz in Sachen Sherry- und Likörwein-Fassreifung differenziert zu erweitern,“ so Whisky-Autor und Reiseleiter Ernie J. Scheiner. „In Gesprächen mit Küfermeistern und Weinmachern erhalten die Teilnehmenden Einsichten, die es ihnen erlauben neue Anregungen für die qualitative Weiterentwicklung ihrer Sherry-betonten Whiskys zu erhalten.“

Ausführliche Informationen zur Reise Ende September 2019: Verband der Deutscher Whisky Brenner e.V. finden Sie unter http://deutsche-whiskybrenner.de/vdw-goes-sherry-fachreise-des-verbands-deutscher-whiskybrenner-nach-andalusien/

Exklusiv: Ein Abend mit dem neuen Glenmorangie Allta (mit Video)

Am gestrigen Abend lud Glenmorangie zur Vorstellung der 10. Ausgabe der Private Edition, die Jahr für Jahr Experimente von Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Glenmorangie, vorstellt. Die Veranstaltung fand parallel in einigen europäischen Ländern statt, Dr. Bill Lumsden und Brandon McCarron, head of maturing whisky stocks, moderierten sie via Liveschaltung von London aus.

Im Salon Razumovsky im dritten Wiener Gemeindebezirk wurden wir von stilvoll arrangierten Installationen zum Thema Glenmorangie Allta und die Private Editons begrüßt.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

An der Bar mixte Erich Wassicek, gemeinsam mit seiner Frau Konny Wunder, eine herrliche Interpretation des Matheson’s Sour, zu Ehren des Gründers von Glenmorangie:

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts
Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Im selben Raum fand sich eine Installation mit den ersten fünf Ausgaben der Private Edition, heute bereits Sammlerstücke. Hier ein Rundgang um die fünf Ausgaben:

Später dann ging es zum designierten Star des Abends, den Glenmorangie Allta. Durch die Zimmerflucht des Salon Razumovsky kamen die gut zwei Dutzend geladenen Gäste in den kleinen Saal, in dem die Veranstaltung aus London live übertragen wurde:

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Auf unseren Tischen fanden wir drei Proben vor: Den Glenmorangie Original, der als Einstimmung und als Messlatte verkostet wurde, den Glenmorangie Cadboll, eine Travel Retail-Abfüllung mit lokaler Gerste, die das geschmackliche Bindeglied zum neuen Allta darstellte, und endlich den Allta selbst (auch hier spielt die Cadboll-Gerste eine Rolle).

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Der mit aus Cadboll-Gerste gewonnenen Wildhefe erzeugte Whisky ist etwas jünger als die üblichen Kandidaten der Private Editions, und er ist zusätzlich ausschließlich in Bourbonfässern, zum Teil auch in second refill casks, gereift, um das Holz nicht die Charakteristik der Hefe überdecken zu lassen. Auch aus diesem Grund, so Dr. Bill Lumsden in der Videoübertragung, wurde er mit über 50% Alkoholstärke abgefüllt und ist damit der stärkste Whisky in der Reihe der Private Editions.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts
Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Wie hat uns nun der neue Allta geschmeckt? Nach der Reihe an Finishes, die bislang für die Private Edition verwendet wurden, ist der mit der alternativen Hefe erzeugte Allta sicher der bislang außergewöhnlichste Whisky in der Serie. Ja, die andere Hefe macht einen deutlichen Unterschied, vielleicht noch mehr, als die offiziellen Tasting Notes erwarten lassen. Gestern abend fanden wir ihn deutlich brotiger, teigiger, malziger und süßer, als er in ihnen beschrieben wurde. Uns gefällt er sehr gut, gerade weil er den experimentellen Charakter der Serie recht deutlich herausstreicht. Und zudem schmeckt er auch interessant und kräftig.

Eine Wiederholung des Experiments mit Wildhefe wird es übrigens auch aus rein unternehmerischen Gründen nicht geben, gibt sie doch laut Dr. Lumsden ca. 15-20% weniger Whisky nach dem Brennvorgang.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Nach dem offiziellen Teil konnten wir noch einige ältere Ausgaben der Private Editions verkosten, so zum Beispiel den wunderbaren Artein und das Bonbongeschäft Milsean. Nebeneinander genossen zeigen die verschiedenen Ausgaben sehr schön, welche Möglichkeiten es bei der Geschmacksausrichtung von Whisky gibt, wenn man experimentierfreudig ist.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Es war jedenfalls ein schöner, genussvoller Abend mit einem neuen Whisky von Glenmorangie, den zu entdecken es sich sicherlich lohnt. Auch schön zu wissen: Der Glenmorangie Allta wird nicht die letzte Private Edition sein. Das hat Dr. Bill Lumsden versprochen.

Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die dass wir von Möet Hennessy Österreich zur Veranstaltung in Wien eingeladen wurden. Danke für den schönen Abend!
Möet Hennessy Österreich nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

PR: Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen

Die zehnte Private Edition von Glenmorangie ist da – und wir durften sie gestern im Rahmen eines Events mit einer Videoschaltung zu Dr. Bill Lumsden verkosten (mehr dazu in Kürze). Der neue Glenmorangie Allta ist der erste Whisky, der mit einem wilden Hefestamm geschaffen wurde – und geschmacklich, das sei schon verraten, eine interessante Variation darstellt. Auch ist er mit über 50% Alkoholstärke abgefüllt und damit die kräftigste Abfüllung in der Reihe der Private Editions.

Hier alle Infos dazu in der offiziellen Pressemitteilung und den Tasting Notes:


Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen

Der zehnte Release der prämierten Private Edition ist reich und fruchtig

Tain, Schottland / München, 30. Januar 2019. Eine ganz besondere Hefe, die wild auf Glenmorangies eigener Cadboll-Gerste wuchs, kennzeichnet die außergewöhnliche Jubiläums-Abfüllung der prämierten Private Edition. Glenmorangie Allta, schottisch-gälisch für „wild“ und ausgesprochen „al-ta“, reifte in ehemaligen Bourbon-Fässern. Darunter befanden sich viele zweitbefüllte Fässer, in denen der fruchtige Charakter besonders zum Tragen kommt. Der zehnte Release der Glenmorangie Private Edition ist ab sofort erhältlich.

Hefe ist schon immer eine Schlüsselzutat für Single Malts, während der Einfluss auf den Geschmack lange übersehen wurde. Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Glenmorangie, ging auf die Suche, um diesen Einfluss zu zeigen. Der legendäre britische Whisky-Experte und Autor Michael Jackson schrieb einst über die „Haushefe“ bei Glenmorangie, die er dort vermutete. Diese Idee ging Dr. Bill nicht mehr aus dem Kopf, der selbst zum Thema Hefe promovierte, und so begann er, den Geschmackseinfluss der Hefe zu erforschen. Von den Gerstenfeldern nahe der Destillerie ließ er Cadboll-Gerste sammeln und zur Analyse in das Labor bringen. Ein bislang nicht bekannter Wildhefe-Stamm – Saccharomyces diaemath – fand sich. Er veranlasste, die Wildhefe zu vermehren und gemeinsam mit der Gerste, auf der sie sich fand, in die Whiskyherstellung einzubringen, um einen außergewöhnlich duftenden Single Malt zu erzeugen. Ehemalige Bourbon-Fässer, mit einem hohen Anteil an zweitbefüllten Fässern, dienten dem mit der Wildhefe zuvor mazerierten Destillat zur Reife. Das Ergebnis: Ein cremiger und aromatischer Whisky, der ganz neue Blickwinkel in Glenmorangies Charakter enthüllt und die Kreativität der Private Edition Reihe trefflich ergänzt. Seit dem Jahr 2009 gelingt es dem Whisky Creation Team um Dr. Bill Lumsden, außergewöhnliche Abfüllungen mit verschiedensten Fassreifungen und raren Rohstoffen zu komponieren. Dr. Bill sagt:

„Mit Glenmorangie Allta setzen wir dem zehnjährigen Jubiläum der Private Edition die Krone auf. Der Geschmackseinfluss von Hefe auf den Whisky wurde seit Jahren übersehen. Mit Aromen von Biskuit, frischem Brotduft sowie Noten von Vanille, Orangensirup und süßem Chilli eröffnet Glenmorangie Allta faszinierende Möglichkeiten für die Zukunft von Scotch Whisky.“

Glenmorangie Allta ist mit 51,2 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und limitiert ab sofort im ausgewählten Fachhandel und unter Glenmorangie.com für ca. 85,00 € (unverbindliche Preisempfehlung) erhältlich.

Glenmorangie Allta
51,2 % Vol. Alkohol

Die Farbe: Strohgold.

An der Nase: Abgerundet, mit etwas Biskuit und leichten, floralen Noten; Duft von gebackenem Brot entsteht neben Vanille, Rosinen und Mandarinen.

Der Geschmack: Knackige Zitrusfrucht übertönt Aromen wie von Karamellbonbons, cremiger Vanille, Orangensirup und etwas Hefe. Dann sanfte Minze und ein Anflug süßen Chilis.

Der Nachhall: Lang und erdig mit einem Hauch von bitter-süßer Orange und Pfefferminze.

Erhältlich in Deutschland ab sofort im gut sortierten Fachhandel und bei http://Glenmorangie.com zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 85,00€, solange der Vorrat reicht.

PR: Neu – St. Patrick’s 7 Jahre Blended Whiskey

Von Irish-Whiskeys.de, dem Importeur zahlreicher irischer Whiskeyspezialitäten, haben wir eine Presseinformation über das Erscheinen eines neuen Blendet Whiskey aus der St. Patrick’s Distillery erhalten. Alles Wissenswerte über den neuen Whiskey finden Sie nachfolgend:


St. Patrick’s 7 Jahre Blended Whiskey

Bei diesem 7 Jahre alten Blended Whiskey zeigt die St. Patrick’s Distillery wieder, dass sie es versteht tolle Blended Whiskeys auf den Markt zu bringen. Bei der limitierten Abfüllung haben sich für einen Blended Whiskey mit Altersangabe entschieden.

St. Patrick’s 7 Jahre ist ein blended Whiskey, der ausschließlich in Bourbonfässern reifte. Der Whiskey wurde aus gemälzter und ungemälzter Gerste hergestellt und reifte in First-Fill American Oak Fässern. Ein schöner milder und ausgewogener Whiskey.

Tasting Note:

Aroma: frisch, würzige Noten, Vanille
Geschmack: mild, Vanille, Frucht- und florale Noten, etwas Würze
Nachklang: fruchtig mit würzigen Noten

UVP: 41,90 €