Video: Schottland im Schnee, Schottland aus der Luft

Bei unseren Sonntagsvideos waren wir in den letzten Wochen winterlich unterwegs, und das wollen wir auch heute so halten – zumindest teilweise. Unser erstes Video, mit einer Drone aufgenommen, von Frame Focus Capture Photography zeigt Schottland im Winter, mit hochauflösenden Aufnahmen, die mit ihren strengen Kontrasten schon fast grafische Wirkung haben. Die Bilder sind zwei Wochen alt und stammen vom Wochenende vor Weihnachten.

Das zweite Video ist ebenfalls ein Video mit Flugaufnahmen, diesmal allerdings „nur“ in Full HD. Der vier Minuten dauernde Clip stammt von Gregor Innes und widmet sich schottischen Landschaften, vornehmlich in den Highlands. Auch dieser ist eine echte Augenweide. Viel Vergnügen mit den beiden Filmen und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Whisky im Bild: Port Ellen – Maltings, Kilns und Lagerhäuser (15 Bilder)

Port Ellen. Islay-Kundige wissen, dass mit diesem Namen mehrerlei verbunden ist: Der Ort im Süden der Insel, die dort gelegenen Maltings, jene Zentralmälzerei, in der das Malz für viele der Islay-Destillerien erzeugt wird, und die wiederum auf dem Gelände der Mälzerei gelegenen Überbleibsel der Port Ellen Distillery, die ja in den nächsten Jahren vom Eigentümer Diageo wiederbelebt werden soll.

Den letzten beiden, der Mälzerei und den Überresten der Destillerie, widmet sich die Fotostrecke, die wir aus Bildern von Jochen Wied zusammengestellt haben. Sie stammt aus dem September 2017 und zeigt Eindrücke der Gebäude ebenso wie stimmungsvolle Details.

Die Port Ellen Maltings sind übrigens in der Regel nicht öffentlich zugänglich – nur zum Feis Ile wird die Mälzerei für Besucher geöffnet. Die Touren dort zahlen sich für Whiskyinteressierte aus, auch wenn sie recht unromantisch sind. Dafür erhält man aber faszinierende Einblicke in eine Großmälzerei, die einem sonst verschlossen bleiben. Wir haben die Mälzerei im Mai 2016 auf Einladung von Diageo besucht – unseren Bildbericht aus der Anlage können Sie hier nachlesen.

Nun aber viel Freude mit den Bildern von Jochen Wied:

Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied
Port Ellen Maltings, Kilns und Lagerhäuser. Bild © Jochen Wied

Whiskyfun: Serge Valentin listet seine Lieblinge 2017

Keine Preisverleihung, sondern einfach seine persönliche Liste herausragender Malts – auf diese Festlegung, angesichts der Aufzählungen von besonderen Abfüllungen auf seiner Seite, legt Serge Valentin großen Wert. Er hat heute jene Whiskys und andere Spirituosen zusammengestellt, die jeweils in den vergangenen 12 Monaten die höchsten Punktezahlen abräumen konnten – und aus diesen seine Jahresfavoriten ausgesucht.

Die entsprechenden Kategorien dazu sind:

  • Neue Abfüllungen
  • Ältere Abfüllungen
  • Preiswert
  • Andere Spirituosen

Die jeweiligen Sieger verraten wir natürlich nicht, aber zumindest die Destillerien, aus denen die Gewinner der ersten drei Kategorien stammen (ohne richtige Reihenfolge):

  • Ardbeg
  • Springbank

Zwei davon sind unabhängige Abfüllungen, eine davon ein Standard aus der Destillerie.

Folgen Sie unserem Link zur Seite von Serge, und schauen Sie sich vor allem die monatliche Aufstellung seiner preiswerten Whiskys an – wir halten sie für eine ausgezeichnete Zusammenstellung von Whiskys, die nicht nur Anfängern einen guten Anhaltspunkt für sinnvolle Einkäufe liefert.

Wer sehen will, was wir in dieser Sache im Jahr 2017 empfohlen haben, der kann hier unsere Whiskys des Monats einsehen.

Ardbeg und Springbank. Komposit-Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Whiskey Wash: Ein Besuch bei der japanischen Chichibu Destillerie

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Abseits der Big Players im japanischen Whiskybusiness haben sich viele kleine, bei uns wenig bis gar nicht bekannte, Brennereien etabliert – Chichibu ist dabei die große Ausnahme. Denn sie ist zwar klein, aber über den Kreis der Insider hinaus bekannt, dank ihrer außergewöhnlichen Produkte, die weltweit gesucht und begehrt sind.

The Whiskey Wash, eines der größeren US-Onlinemagazine für Whisky, bringt nun einen gut bebilderten Reisebericht von Brian Oh, der sich der erst 2008 gegründeten Brennerei widmet. Der Bericht ist schon alleine deswegen interessant, weil die Destillerie eigentlich nicht für Besucher geöffnet ist und man sie nur auf Anfrage besuchen kann.

Brian Oh konnte auch einige Chichibus verkosten, die gerade erst auf den Markt kommen (zum Beispiel mit IPA-Finish oder ein Sample eines stark getorften Whiskys).

Ein interessanter Artikel, der zudem einige Hintergrundinfos gibt, die viel dazu beitragen, das Bild der Kult-Brennerei in der weiteren Umgebung von Tokio vollständiger zu sehen.

In der Chichibu-Destillerie. Bild: Mikael Leppä, CC-Lizenz

Whisky im Bild: Letters of Love (Wallpaper)

Nein, wir meinen hier nicht Liebesbriefe, sondern wortwörtlich Buchstaben der (Whisky)liebe. Man findet sie auf Lagerhäusern auf Islay, und Lydia Frontczak hat sie fotografiert und zu einem quadratischen Bild komponiert, das man sich eigentlich rahmen sollte, so schön ist es.

Dankenswerterweise hat uns die Fotografin das Bild zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, Sie können es hier für Ihren Privatgebrauch herunterladen (4MB, 2200×2200 Pixel), untenstehend finden Sie es verkleinert und komprimiert zum Ansehen und Anklicken.

Holen Sie sich dieses Stück Islay nach Hause, und lassen Sie sich von ihm anspornen, die Insel selbst bald einmal (wieder) zu besuchen…

Bild © Lydia Frontczak

Waterford Distillery: 2017 im Schaubild, Masterclass-Video über Biodynamik

Mit freundlicher Genehmigung der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier bringen wir hier ein Schaubild, das auf einen Blick zeigt, was sich produktionstechnisch bei der zu den spannendsten Destillerieprojekten Irlands zählenden Brennerei im Jahr 2017 getan hat.

© Waterford Distillery

Acht verschiedene Arten von Gerste von 39 landwirtschaftlichen Betrieben sind verarbeitet worden, insgesamt wurden 6783 Fässer gefüllt. Fast 2 Millionen Liter sind es nun seit Brennbeginn im Dezember 2015.

Mehr als ein Sechstel der Produktionsläufe wurden mit biologischer Gerste gemacht, etwas, auf das Mark Reynier mit seiner Waterford Distillery (sie war ehemals eine Brauerei im Besitz von Diageo und wurde umgebaut) in Irland großen Wert legt. Dass diese biologisch gezogene Gerste auch einen geschmacklichen Unterschied macht, kann man übrigens auch bei Reyniers früherer Wirkungsstätte, Bruichladdich, bestätigt bekommen.

Man geht bei der Waterford Distillery sogar noch einen Schritt weiter und verwendet Gerste aus biodynamischem Anbau, eine erweiterte Form der biologischen Landwirtschaft. Wenn Sie genauer wissen wollen, was der Unterschied ist und warum man bei der Brennerei darauf so großen Wert legt, bietet das untenstehende Masterclass-Video in knapp 15 Minuten umfassende Antworten und Einblicke.

Serge verkostet: Glen Moray im Sixpack

Wieder einer einzigen Destillerie gewidmet ist die Session von Serge Valentin heute, und diesmal geht es um Glen Moray; jene Speyside-Brennerei, die auch gestern bereits unter den Zwölfjährigen vertreten war.

Die Destillerie Glen Moray. Bildrechte bei Lars Pechmann

Sechs unabhängige Abfüllungen stehen heute auf dem Prüfstand – im Alter zwischen neun und 28 Jahren. Alle sind sie in den letzten drei Jahren erschienen, einige davon auch heuer. Bei den Wertungen finden wir meist sehr gute, nur eine Abfüllung muss sich mit weniger als 80 Punkten zufrieden geben.

Photo by phunkstarr on VisualHunt.com / CC BY

Hier sind die Flaschen der Verkostung und die Punkte, die Serge vergeben hat:

  • Glen Moray 21 yo 1994/2015 (49.9%, Gleann Mor, A Rare Find, 216 bottles): 76 Punkte
  • Glen Moray-Glenlivet 17 yo 1998/2015 (55.8%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogsheads, 504 bottles): 84 Punkte
  • Glen Moray-Glenlivet 19 yo 1998/2017 (50.5%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 156 bottles): 87 Punkte
  • Glen Moray 25 yo 1991/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, 247 bottles): 89 Punkte
  • Glen Moray 28 yo 1988/2016 (45.1%, Antique Lions of Spirits, 216 bottles): 86 Punkte
  • Glen Moray 9 yo 2007/2017 (57.7%, North Star Spirits, bourbon hogshead): 86 Punkte

HS: Billy Walker (Glenallachie) über Brexit – neue Abfüllungen im Frühjahr

Auf Herald Scotland können Sie heute ein Gespräch mit dem Whisky-Urgestein und neuen Chef bei Glenallachie, Billy Walker, nachlesen. Man hat sich dort mit ihm über die Ausblicke der Whiskyindustrie im kommenden Jahr und darüber hinaus unterhalten, und darüber, was der Brexit für schottischen Whisky bedeutet.

Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Billy Walker hält sich selbst für einen ausgemachten Optimisten, und er glaubt, dass die Aussichten für Whisky in den kommenden Jahren mehr als rosig sind. Wohl werde der Brexit einige Unabwägbarkeiten ins Spiel bringen, aber die Potentiale, vor allem im asiatischen Raum, werden diese mehr als wettmachen. Auch der Anstieg der Nachfrage in den USA und Kanada sei sehr ermutigend.

Billy Walker

Kritischer sehe er den Mindestpreis für Alkohol in Schottland, der seiner Meinung nach ein schlechtes Signal an mögliche ausländische Märkte sende. Unterstützt in seinen Ansichten wird Walker vom CEO der SWA, Karen Betts, die in eine ähnliche Richtung argumentiert.

Im Artikel auf Herald Scotland wird in einem Nebensatz eine sehr erfreuliche Mitteilung gemacht: Die ersten neuen Abfüllungen der Destillerie Glenallachie, die Walker gemeinsam mit Partnern heuer gekauft hat, seien im Frühjahr 2018 zu erwarten. Es wird spannend, wie Walker die Produktrange der Brennerei in Zukunft gestalten wird.

Talisker und Oliver Sweeney bringen Wanderschuhe für Whiskyfreunde

Wer gerne Whisky genießt und gerne wandert, der kann jetzt beide Leidenschaften in einem einzigen Objekt verbinden: Talisker hat sich gemeinsam mit dem Nobelschuster Oliver Sweeney einen ganz besonderen Wanderschuh ausgedacht und in die Tat umgesetzt – einen, der (man verzeihe das platte Wortspiel) durchaus als wegweisend bezeichnet werden kann.

Der Talisker Wanderschuh hat eine kleine Seitentasche, in der ein eigens gefertigter Flachmann Platz findet. Der Schuh aus italienischem Leder ist dem Augenschein nach auch für längere Touren durchaus geeignet.

Bild: Talisker/Oliver Sweeney

Der Flachmann aus rostfreiem Edelstahl hat Platz für 60 ml Whisky (genug, um eine kleine Wandergruppe bei Laune zu halten) und verschwindet unauffällig in der Schuhtasche.

Bild: Talisker/Oliver Sweeney

Beim Kauf der Schuhe erhält man auch gleich einmal eine Flasche Talisker 10 dazu (angesichts des Preises der Schuhe eher eine symbolische Geste – man darf dann aus der eigenen Flüssigbibliothek durchaus zu Gereifterem greifen).

Bild: Talisker/Oliver Sweeney

Ein weiterer Clou der Schuhe: In die Sohle ist ein Teil eines Talisker-Fasses eingearbeitet – man wird dadurch zwar wahrscheinlich nicht zum Gebirgsjäger, aber schick schaut es auf jeden Fall aus.

Bild: Talisker/Oliver Sweeney

Gefallen an den Schuhen gefunden? Der Preis könnte den Gelüsten allerdings einen Dämpfer versetzen: Satte 690 Euro muss man für die Treter in einer schönen Holzbox auf den Tisch legen, wenn man sie hier bestellt. Aber wie hieß es in der Atika-Werbung (Zigarette) im Jahr 1967 so schön? „Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben“…

 

Whisky im Bild: Führung bei Bruichladdich (39 Bilder)

Nach wie vor kommen die News nur spärlich und vereinzelt in unsere Redaktion – bleibt uns also Zeit, uns wieder einer ausführlichen Fotostrecke zum Thema Whisky zu widmen.

Diesmal sind wir mit unserem Leser Jochen Wied bei Bruichladdich und machen einen Rundgang durch die Destillerie. Ganze 39 Bilder hat Jochen uns von seinem Besuch im September 2017 mitgebracht, wir haben sie der Übersichtlichkeit halber auf vier Seiten verteilt. Und dabei sehen wir nicht nur die Produktion, sondern werfen auch Blicke in die Lagerhäuser und die Abfüllanlage sowie die Umgebung der Brennerei. Und auch Fotos von netten Details dürfen natürlich nicht fehlen.

Viel Vergnügen mit den Bildern und unser herzlicher Dank an Jochen Wied!

Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied

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Serge verkostet: Zwölfjährige Whiskys

Zwölf Jahre. Das ist irgendwie eine magische Zahl in den Köpfen fast aller Whiskyfreunde. Die Standardabfüllungen vieler Destillerien trugen und tragen dieses Alter, und wer kann sich nicht an den Glenfiddich 12yo oder den gleichaltrigen Glenlivet in der Hausbar der Eltern oder des Onkels erinnern?

Der zwölfjährige Whisky eignet sich auch gut als Richtschnur, wenn es gilt, den Charakter einer Brennerei festzuschreiben. Ja, die Zwölfjährigen sind immer Massenware, aber genau dort möchte man sich natürlich von seiner typischen Seite zeigen.

Serge Valentin hat heute vier zwölfjährige Standardabfüllungen gegeneinander antreten lassen. Bis auf den Deanston sind es lauter Speysider, und wahrscheinlich bis auf den Macallan 12yo sind sie auch bereits im gut sortierten Lebensmittelhandel erhältlich. Cardhu, Macallan, Glen Moray, Deanston – ohne jetzt auf die Punkte unten zu schielen, welcher davon wäre Ihr Favorit und warum?

Bei Serge in der Verkostung sehen die Bewertungen jedenfalls so aus:

  • Cardhu 12 yo (40%, OB, +/-2017): 75 Punkte
  • Macallan 12 yo ‘Sherry Oak’ (40%, OB, +/-2017): 81 Punkte
  • Glen Moray 12 yo ‘Elgin Heritage’ (40%, OB, +/-2017): 80 Punkte
  • Deanston 12 yo (46.3%, OB, +/-2017): 87 Punkte
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Scotchwhisky: Die 175-jährige bewegte Geschichte von Cadenhead’s

Der älteste unabhängige Abfüller Schottlands, Cadenhead’s, ist wohl fast allen Whiskyfreunden ein Begriff. Die Abfüllungen, die aus diesem Hause stammen, sind in der Regel verläßlich gut, und was man dort immer wieder aus den Beständen zaubern kann, lässt das Herz von Whiskyfreunden höher schlagen.

Cadenhead’s feierte in diesem Jahr den 175. Geburtstag (auch mit besonderen Abfüllungen), und dieses Jubiläum nahm sich Thijs Klaverstijn auf scotchwhisky.com zum Anlass, um einen interessanten Artikel zu schreiben und darin einen geschichtlichen Überblick über den mittlerweile so eng mit Springbank verbundenen Bottler zu geben.

Photo by br1dotcom on Visualhunt / CC BY

Darin erfährt man zum Beispiel, dass das Unternehmen eigentlich lange nicht in Campbeltown beheimatet war, sondern in Aberdeen, dass einer der späteren Besitzer von einer Straßenbahn überfahren wurde und dass der gesamte Bestand des Unternehmens im Jahr 1972 bei Christies versteigert wurde – ohne festgelegtes Mindestgebot.

Ein interessanter Artikel, der viel über Cadenhead’s erzählt und uns so besser verstehen lässt, warum das Unternehmen das ist, was es heute ist: Einer der Fixsterne am Himmel der unabhängigen Abfüller.

Der Cadenhead’s Shop in Netherkirkgate 47, Aberdeen. Photo by morebyless on Visual Hunt / CC BY

Whisky im Bild: Ein Spaziergang rund um Port Ellen (21 Bilder)

Im Süden von Islay liegt der Hafen Port Ellen. Von dort erreicht man die drei Destillerien Laphroaig, Lagavulin und Ardbeg, aber auch die Überbleibsel der Destillerie Port Ellen und die Port Ellen Maltings.

Die Landschaft dort ist besonders reizvoll, und wer die Zeit hat, der kann rund um den Hafen Natur pur erleben. Unser Leser Jochen Wied hat uns wunderbare Bilder geschickt (neben vielen anderen, die wir später für Sie bringen werden), insgesamt 21 Aufnahmen der Gegend um Port Ellen aus dem September dieses Jahres, mit Küstenlandschaften, der Straße zu den Destillerien oder dem Blick von den Port Ellen Maltings auf den Ort selbst. Viel Freude mit den Bildern auf den nächsten beiden Seiten!

Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied

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Serge verkostet: Glen Ord in jugendlicher Ausprägung

Nicht der größte Name unter den schottischen Whiskys, aber – wie auch Serge sagt – einer, unter dem man sehr charaktervollen Whisky erhalten kann, ist Glen Ord. Und er ist ausserdem einer, möchten wir hinzufügen, der auch in jungen Jahren zumeist überzeugen kann.

Das beweist auch die heutige Verkostung bei Serge, in der vier Unabhängige von Glen Ord verkostet werden. Das Alter der Bottlings: Sieben bis dreizehn Jahre, wobei der jüngste Vertreter von Càrn Mòr nach der Meinung von Serge eigentlich zu früh in die Flasche kam und daher auch die niedrigste Wertung erhält:

  • Glen Ord 7 yo 2009/2016 (46%, Càrn Mòr, Strictly Limited, 740 bottles): 72 Punkte
  • Glen Ord 12 yo 2004/2017 (57.2%, Adelphi, cask #152, 242 bottles): 84 Punkte
  • Glen Ord 13 yo 2004/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask #1260, 312 bottles): 84 Punkte
  • Ord 13 yo 2004/2017 (60.3%, Cadenhead, Authentic Collection, butt, 364 bottles): 86 Punkte
Glen Ord Distillerie, Foto von Urs, CC-Lizenz