Ardgowan Distillery erhält £1.000.000 Förderung

Die schottische Regierung unterstützt den Bau der Ardgowan Distillery mit einer Förderung über eine Million Britische Pfund. Diese Finanzspritze kommt, nachdem man im Frühjahr begonnen hat, Investoren für die Destillerie zu suchen. Insgesamt wollte man dabei 17 Millionen Pfund sichern – wie weit man damit fortgeschritten ist, ist nicht bekannt.

Die £982.000, die die schottische Regierung zur Verfügung stellt, sollen für die Baukosten für die Destillerie und das angeschlossene Besucherzentrum verwendet werden. Mit dem Bau will man im nächsten Jahr beginnen. Während des Baus werden 35 Arbeitsplätze geschaffen, danach, im Betrieb dann sechs Vollzeitjobs, 15 zusätzliche Teilzeitarbeitsplätze und 47 Arbeitsplätze im weiteren Umfeld des Betriebs, berichtet der Greenock Telegraph.

Federführend bei der zukünftigen Lowland-Destillerie Ardgowan sind als CEO Martin McAdam, Willie Phillips (ex-Macallan) als Chairman und Gordon Wright (früher bei Springbank und Bruichladdich) als Berater.

Mehr zu Ardgowan können Sie auf dieser Seite lesen.

Serge verkostet: Grain Whiskys

„Blends ohne Malt Whiskys“ nennt Serge das, was er heute verkostet – und was pointiert und umständlich ausgedrückt nichts anderes bedeutet als Grain Whiskys, im speziellen Fall Single Grains aus unterschiedlichen Brennereien.

Dass Serge nicht der größte Freund von Grains ist, erklärt vielleicht auch die eher mauen Bewertungen, die er einigen Abfüllungen in der Verkostung gibt – das junge Alter anderer Bottlings, das Grain Whiskys nicht besonders gut zu Gesicht steht, mag auch dazu beigetragen haben. Dennoch gibt es einen darunter, der knapp an die 90 Punkte kommt:

  • Port Dundas 12 yo 2004/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular): 65 Punkte
  • Invergordon 30 yo (55%, Douglas Laing, Old Particular): 72 Punkte
  • Bain’s Cape Mountain Whisky (40%, OB, South Africa, single grain, +/-2017): 68 Punkte
  • Cambus 25 yo 1991/2017 (57.4%, Dram Fool, sherry butt): 50 Punkte
  • Carsebridge 52 yo 1964/2017 (40.8%, Dram Fool): 88 Punkte
  • Dumbarton 30 yo 1987/2017 (52.1%, Single Cask Collection): 75 Punkte
Whiskyfässer bei Invergordon. Photo credit: foxypar4 via Visual Hunt / CC BY

PR: ENTHÜLLT! Was als Nächstes beim „Tollsten Job-Interview der Welt“ bei Grant’s Whisky geschah

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Wer schon immer einmal globaler Markenbotschafter werden wollte, hatte im letzten Sommer die Möglichkeit, sich bei Grant’s für diesen Job zu bewerben (wir berichteten). Von fast 5.000 Bewerbungen von Kandidaten aus 103 Ländern blieben am Schluss drei Teilnehmende über, die die allerletzte Prüfung zu bestehen hatten. Die heutige Pressemitteilung, welche Sie hier ungekürzt finden, gibt einen Einblick in Aufgaben und Aufwand dieses Contests und kündigt die Bekanntgabe des Gewinners für den 30. November 2017 an:

Die Marke lud drei Finalisten ein, im Rahmen des Tollsten Job-Interviews der Weltmit einem Koffer voller Whisky fantastische zehn Tage lang durch die Welt zu reisen. Die Reisen waren an die legendäre Unternehmung von Charles Grant Gordon, dem Schwiegersohn des Firmengründers William Grant, im Jahr 1909 angelehnt.

Um die Multimedia-Pressemitteilung zu sehen, klicken Sie bitte auf: https://www.multivu.com/players/uk/8224851-grants-whisky-greatest-job-result/

Wenn so das Interview aussieht, wie ist dann erst der richtige Job?

Diese Gelegenheit sprach die Fantasie auf der ganzen Welt an und resultierte in fast 5.000 Bewerbungen von Kandidaten aus 103 Ländern. Von den Aspiranten kamen 20 in die engere Auswahl und sie wurden aus 13 Ländern eingeflogen, um an der Veranstaltung mit dem Namen „The Mixer“ in Dufftown, Schottland, der spirituellen Heimat der Marke, teilzunehmen. Nach einer Reihe von Herausforderungen wurden die drei Finalisten – Amy, eine in Madrid lebende Sportlehrerin, Danny, ein Whisky-Barkeeper aus Edinburgh, und Linda, eine Radiomoderatorin aus Johannesburg – an drei verschiedene Zielorte in der Welt geschickt, um drei Tage lang „ihrem Job nachzugehen“.

Die Finalisten legten insgesamt 51.000 Meilen zurück, besuchten 15 Städte in neun Ländern auf fünf Kontinenten und unternahmen insgesamt 20 internationale Flüge. Sie fuhren mit einem Segway durch Tel Aviv, nahmen ein Tuk-Tuk durch Mumbai, eine Rikscha durch Taipei und ein Wasserflugzeug über die Sydney Harbour Bridge. Amy mixte Cocktails in Krakau, Daniel veranstaltete Verkostungen in Taipei und Linda machte die DJane in Kolumbien. Ihr letztendliches Ziel war es, Leben in das Markenmotto zu bringen: Stand together.

Sehen Sie sich das Video mit den Höhepunkten an – wer verdient es, als der globale Markenbotschafter von Grant’s ernannt zu werden?

Der erfolgreiche Kandidat wird 2018 in noch mehr Länder reisen, um eine Reihe von besonderen Veranstaltungen zu präsentieren.

Oliver Dickson, Global Brand Director, reflektiert: „Die Reaktion auf die Kampagne war einfach umwerfend. Als wir das Ganze ins Leben riefen, wer hätte da gedacht, dass wir solch talentierte und unterschiedliche Kandidaten ansprechen würden?

„Wir haben ihr Durchhaltevermögen, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität getestet, aber vor allem konnten wir sehen, wie sich ihre Leidenschaft verschiedenen Kulturen anpasst. Alle drei Finalisten haben das Motto der Grant’s-Marke „Stand together“ – zusammenhalten -verkörpert, was die endgültige Entscheidung um so schwerer macht.

Der neue Grant’s-Markenbotschafter wird am 30. November 2017 in den offiziellen Instagram- and Facebook-Kanälen von Grant’s bekanntgegeben.

Weitere Informationen finden Sie unter @GrantsWhisky auf Instagram oder suchen Sie auf Facebook nach Grant’s Whisky .

Serge verkostet: Blair Athol

Nach einer Pause gestern ist Serge Valentin wieder zurück – und zwar gleich mit einer relativ umfangreichen Verkostung, die er zur Gänze der Highland-Destillerie Blair Athol widmet.

Neben fünf unabhängigen Abfüllungen probiert Serge auch den Blair Athol 23 yo, der innerhalb der diesjährigen Special Releases von Diageo erschienen ist. Den darf auch Angus gegenverkosten – und dieser gibt ihm zwei Punkte mehr als Serge.

Hier die sechs Abfüllungen aus der heutigen Verkostung mit ihren Wertungen, die nicht nur eitel Sonnenschein sind:

  • Blair Athol 25 yo 1988/2014 (59.6%, Signatory Vintage, refill sherry butts, casks #6920+6924, 551 bottles): 78 Punkte
  • Blair Athol 26 yo 1988/2015 (56.1%, Signatory Vintage, wine treated butt, casks #6846, 624 bottles): 82 Punkte
  • Blair Athol 26 yo 1988/2015 (57%, Signatory Vintage, wine treated butt, casks #6804, 492 bottles): 83 Punkte
  • Blair Athol 21 yo 1995/2017  (51.2%, Douglas Laing, Old Particular, sherry butt, cask #11788, 321 bottles): 72 Punkte
  • Blair Athol 28 yo 1988/2017 (53.6%, Cadenhead, Small Batch, two bourbon hogsheads, 306 bottles): 84 Punkte
  • Blair Athol 23 yo 1993/2017 (58.4%, OB, Special Release, bodega European oak casks, 5,514 bottles): 86 Punkte (Angus: 88 Punkte)
Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein
Die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein

Nach SWA-Niederlage: Schottland führt Mindestpreis für Alkohol ein

Eine Berufung der SWA (Scotch Whisky Association) vor dem Obersten Gerichtshof verlief ergebnislos – daher kann die schottische Regierung jetzt handeln: In Schottland wird ein Mindestpreis für Alkohol eingeführt werden. Betrifft er uns hier in Deutschland als Whiskyfreunde?

Zunächst einmal sollte festgehalten werden, warum der Mindestpreis eingeführt wird: Schottland hat ein Alkoholproblem. 2016 gab es im Zusammenhang mit Alkoholabusus dort 1265 Todesfälle, berichtet die FAZ. Alkoholismus ist in Schottland also ein drängendes gesellschaftliches Thema, das von der Regierung auch mittels eines Mindestpreises angegangen werden soll, um den Zugang zu billigem harten Alkohol zu erschweren. Das geschieht eben (auch) durch eine Preisschwelle, die eine Hemmschwelle sein soll. Man will auf diese Weise statistisch 10% der jährlichen Todesfälle vermeiden, also ca. 120.

Der Mindestpreis auf Alkohol wird 50 Cent pro zehn Milliliter reinem Alkohol betragen, was eine Flasche Whisky zumindest 15 Euro 60 kosten lassen wird. Im Gegensatz zu einer Alkoholsteuer steigt aber der Mindestpreis nicht proportional mit dem Flaschenpreis sondern betrifft nur die billigste Kategorie, die eben nicht mehr billiger als der Mindestpreis angeboten werden darf. Da es keinen Single Malt um dieses Geld zu kaufen gibt, werden sich die Preise dafür auch nicht ändern, zumindest nicht ursächlich. Uns hier in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird dieser Mindestpreis nicht betreffen.

Die SWA hat übrigens angekündigt, jetzt, da alle Rechtsmittel erschöpft sind (und der Mindestpreis für fünf Jahre verzögert wurde), mit der Regierung „weiterhin zur Förderung eines maßvollen Alkoholkonsums“ zusammen zu arbeiten.

von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Video: Ralfy verkostet Glen Garioch 12yo (Review#697)

Die zwölfjährige Originalabfüllung der Highland-Destillerie Glen Garioch kommt im neuesten Video von Ralfy zur Verkostung – und kann dort ordentlich punkten. Der Whiskykenner von der Isle of Man gibt dem Glen Garioch 12yo satte 90 Punkte und hat auch sonst viel Lob für ihn übrig – nicht schlecht für einen Whisky, der um gut 40 Euro zu haben ist.

Das Ganze können Sie obenstehend oder auf Youtube sehen, diesmal – für Ralfy wieder relativ kurz – in nur etwas mehr als 12 Minuten. Viel Vergnügen dabei und einen guten Start in den Tag wünschen wir!

PR: Bergwelt-Brennerei – neue bayerische Whiskydestillerie stellt sich vor

Andreas von Bergwelt-Holdergold hat uns auf seine Whiskybrennerei in Pfaffenhausen/Salgen (etwa zwischen Augsburg und Kempten) an der A96 aufmerksam gemacht, die im März nächsten Jahres offiziell eröffnen wird. Er stellt die Bergwelt-Destillerie in nachfolgendem Pressetext selbst vor und hat uns dazu noch neun Bilder der Destillerie geschickt, die wir gerne mit Ihnen teilen. Einen Webauftritt gibt es noch nicht, aber wir werden Sie, wenn wir Neues aus der Brennerei erfahren, gerne auf dem Laufenden halten:

Bergwelt-Brennerei in Pfaffenhausen – aus Liebe zum Whisky

Andreas von Bergwelt, ausgezeichnet mit dem Meisterpreis der bayerischen Staatsregierung, ist ein Destiller aus Leidenschaft. Mit viel Liebe zum Detail entstand 2017 nicht nur eine der modernsten Whisky Destillen in Bayern, sondern auch eine neue zukünftige Attraktion, die nicht nur für Whisky-Liebhaber sehenswert sein wird. 

Beim Eintreten in die Bergwelt-Destillerie sind Sie schon mittendrin in der Whisky-Erlebniswelt. Ein Besuch der Bergwelt-Brennerei wird aus vielerlei Gründen etwas Besonderes sein: Sie sind herzlich willkommen in unserem gemütlichen Verkostungsraum und stehen darin praktisch schon vor der Whisky-Brennblase, die zu den modernsten Whisky-Anlagen Deutschlands gehört. Unser Brennereianlage (4,5 Meter hoch) besitzt einen extra großen Whiskyhelm mit einer besonders großen Kupferoberfläche. Das ermöglicht uns Single Malt von allerbester Qualität zu destillieren.

Das Zusammenspiel von 

  • neuester Brenntechnik
  • Verwendung von fünf Spezialmalzen
  • hochwertigen Eichenfässern und
  • langsames Brennen nach dem Fadenprinzip

lässt einen sehr exklusiven New Make „White Mountain Single Malt“ der höchsten Güte entstehen.

Die Eröffnung der Brennerei ist für den März 2018 geplant.

Hier noch einige Bilder von und aus der Bergwelt-Brennerei:

© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei
© Bergwelt-Brennerei

PR: Neue Bottlings für die Laddie Crew

Von Bruichladdich gibt es eine zweite Serie von Abfüllungen, die nur in den Stützpunkten der Laddie Crew (acht davon gibt es in Deutschland) erhältlich sein werden. Eine Presseinfo, die wir heute erhalten haben, informiert darüber:

Neue Bottlings für die Laddie Crew

Anfang des Jahres wurde die Laddie Crew gegründet. Eine direkte Kooperation mit bisher sieben ausgezeichneten Bruichladdich Fachhändlern in Deutschland. Diese haben nicht nur Zugriff auf alle Qualitäten der Progressive Hebridean Distillers, sie sind auch die Händler die in Ihren Geschäften die exklusiven Laddie Crew Bottlings verkaufen.

  • Whiskyhort, Oberhausen
  • Gradl’s Whiskyfässla, Nürnberg
  • Die Whiskybotschaft, Kerken
  • Schlüter’s Genießertreff, Wülfrath
  • Flickenschild Whisky & Cigars, Itzehoe
  • Whiskyshop TaraMünchen
  • Whisky for Life, Frankfurt
  • NEU! Whisky Riegger, Villingen-Schwenningen

Ab dem 10.11. gehen wir in die zweite Runde und bringen erneut 3 exklusive Qualitäten in die Fachgeschäfte der Laddie Crew. Diese 3 Qualitäten wurden, im Rahmen des gemeinsamen Laddie Crew Day auf Islay (Ende Juli 2017), aus vielen verschiedenen Fassproben ausgewählt. 

Was ist die Laddie Crew?

Der Einzelhandel in Städten, vor allem in Mittel- und Kleinstädten, erfährt einen rasanten Wandel durch den E-Commerce. Zwar lassen sich die Kunden gerne im Fachhandel ihres Vertrauens beraten, ein Preisvergleich (Fachhandel vs. Internet) noch vor Ort ist aber nicht selten und wird seitens der Kunden ganz offen diskutiert.

Da wir bei Bruichladdich seit jeher alles ein wenig anders machen, möchten wir den Fachhandel und sein Sortimentskompetenz in Zeiten des E-Commerce-Wandels unterstützen – welcome to THE LADDIE CREW! Eine Hommage an den Fachhandel.

Wie Ewald J. Stromer (BA Bruichladdich GSA) zu sagen pflegt: „Bruichladdich gestern und heute. Wann war es besser? Völlig egal – Hauptsache es macht Spaß!“

TSB: Baubeginn bei der Ardross Distillery

Es hat zwar etwas gedauert, nun ist es aber soweit: Nach der Erteilung der Baugenehmigung für die Ardross Distillery im Februar dieses Jahres (wir berichteten hier), beginnt man nun mit dem tatsächlichen Umbau der Gebäude für die geplante Brennerei.

Bei Alness, 30 Meilen nördlich von Inverness wird ein altes landwirtschaftliches Gebäude für eine Destillerie und einen Tastingraum adaptiert, ein Vorhaben, das im Sommer 2018 abgeschlossen sein soll, so The Spirits Business.

Anfang 2018 werden zwei kupferne Brennblasen geliefert, zudem soll eine Gin-Brennblase installiert werden, die aber erst gegen Ende 2018 in Betrieb gehen soll. Die Whiskyproduktion wird in einer ähnlichen Größe erfolgen wie jene bei Ballindalloch, also ca. 100.000 Liter im Jahr.

Für den Bau verwendet man vor allem Material von den baufälligen Gebäuden vor Ort, auch das Dach soll auf diese Art entstehen. 

Felder bei Alness. Photo credit: foxypar4 via VisualHunt.com / CC BY

Neu: Teeling The Revival Single Malt #4

Von der Teeling Distillery aus Dublin haben wir erfahren, dass die vierte und vorletzte Ausgabe vom Teeling The Revival Irish Single Malt Whiskey erschienen ist.

Der Whiskey reifte zunächst in ex-Bourbon casks und wurde dann nochmals 12 Monate in Barrels gefinisht, die zuvor Muskat Port enthielten. So erlangte er Noten von Zitrone, Rosenblättern und reifen Pfirsichen, folgt man den Tasting Notes der Destillerie.

12.000 Flaschen davon würden mit 46% abgefüllt. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Whiskey, der in der neuen, erst vor kurzem eröffneten Teeling Distillery gebrannt wurde, sondern er stammt aus Fässern, die die Teeling-Familie besitzt und die aus der Cooley-Destillerie kommen.

Der Whiskey wird auch in Deutschland erhältlich sein, nachdem er in Irland um € 120,- auf den Markt kommt. Der Preis in Deutschland ist nicht extra ausgewiesen, sollte aber in etwa in dieser Größenordnung liegen.

Neu: Mortlach 13 Years Old “Ace of Spades” von Douglas Laing

Wie uns Douglas Laing soeben mitteilte, ist die Serie Old Particular “Consortium of Cards”  heute mit dem Erscheinen der vierten Abfüllung komplettiert worden: Mortlach 13 Years Old “Ace of Spades”.

521 Flaschen dieses aus einem Pedro Ximenez Sherry Butt stammenden Speysiders sind abgefüllt worden, und zwar mit 50% Alkohol. Er wird noch in diesem Monat bei ausgesuchten Fachhändlern zu finden sein, mit einem goldfolierten Set von Spielkarten. Kostenpunkt im Vereinigten Königreich: 78 Britische Pfund.

Die Tasting Notes sind wie folgt angegeben: Zimt, mazerierte Pflaumen, reichhaltige Fruchtaromen und ein Finish von Orangenschokolade.

Gleichzeitig mit dem Mortlach erscheinen noch weitere Abfüllungen der Old Particular-Serie: Ein Glenlossie 19yo, ein Linkwood 20yo, Glengoyne 20yo, Tullibardine 25yo und ein stark getorfter Ledaig 15yo. Dazu kommt noch ein Strathclyde 1990, ein Single Grain.

Hier noch ein Bild aller Abfüllungen aus der Consortium of Cards-Serie:

 

Kilchoman will Kapazität verdoppeln

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Boom, boom, boom – bis zum Ende des nächsten Jahres will Kilchoman die Kapazität der Destillerie verdoppeln, um der wachsenden Nachfrage an Whisky gerecht werden zu können. Das verlautbarte Gründer Anthony Wills gestern.

Mälzboden und Kiln hat man ja heuer schon neu gebaut (siehe unser Titelbild), und diese beiden Erweiterungen sollen laut einem Artikel in scotchwhisky.com noch im November völlig einsatzbereit sein. Jetzt will man aber auch ein neues Stillhouse, ein neues Mash House und einen neuen Tun Room bauen. Damit soll die Kapazität der Brennerei auf 460.000 Liter verdoppelt werden – immer noch ein Zwerg im Vergleich zu anderen Islay-Destillerien.

Um den Charakter des Spirits nicht zu verändern, werden alle neuen Anlagen in Design und Größe so angelegt sein, wie die bestehenden. 

Zusätzlich werden auch fünf neue Lagerhäuser gebaut – dies aber über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Neubau bei Kilchoman. Bild © Petra Milde, meinwhisky.com

Paris: 69 Flaschen Whisky im Wert von € 673.000 gestohlen

Fast unglaubliche Nachrichten erreichen uns aus Paris: Bei einem Einbruch in das wohl bekannteste Whiskygeschäft Frankreichs, La Maison du Whisky, haben die Täter insgesamt 69 Flaschen im Gesamtwert von € 673.000 Euro erbeutet, die teuerste davon kostet € 195.000.

Der Einbruch in Paris geschah laut dem Artikel auf TheLocal.fr bereits am Sonntag, und die Diebe werden wohl ganz genau gewusst haben, wonach sie suchen mussten, denn durchschnittlich kostete jede der entwendeten Abfüllungen knapp 10.000 Euro – was dem Augenschein nach gegen eine wahllose Aktion spricht.

Die Einbrecher packten die Flaschen in Sporttaschen und flohen zu Fuß vom Tatort. Der Einbruch scheint bis Montag am Morgen unentdeckt geblieben zu sein, denn erst dann meldete der Ladenbesitzer den Einbruch bei der Polizei. Wenn es eine Alarmanlage gab (und davon ist aus versicherungstechnischen Gründen auszugehen), so scheint diese nicht ausgelöst zu haben.

Der Stand der Fahndung nach den Tätern ist uns momentan nicht bekannt, aber wir bleiben natürlich für Sie am Ball.

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PR: Die Festtage können kommen

Die Messe Bremen hat uns eine Mitteilung gesendet, dass aus dem Veranstaltungstrio bei der Christmas & more in diesem Jahr ein Quartett geworden ist. Neben der Christmas & more, der KUCHENLIEBE und dem STADTZWERG ist für Whiskyfreunde vor allem der Bottle Market interessant. Wir haben für Sie die relevanten Infos aus der Presseaussendung extrahiert:

 

Wer mit dem Backen, Geschenkesuchen und Dekorieren für den Advent nicht früh genug beginnen kann, sollte sich die Christmas & more rot im Kalender anstreichen. Von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November, kommen dafür rund 120 Aussteller in die Messe Bremen. „Nur mit Tannenbäumen können wir nicht dienen, weil man sie erst kurz vor knapp kaufen sollte“, sagt Projektleiterin Anja Rickmeier. Zeitgleich bieten 100 Aussteller des BOTTLE MARKET Spirituosen aller Art sowie erstmals Wein und andere Leckereien. Essbare Kunstwerke entstehen auf der Tortenmesse KUCHENLIEBE mit ihren 35 Ausstellern. Ergänzt wird das Veranstaltungstrio vom STADTZWERG für Familien und werdende Eltern.

Gute Tropfen genießen Liebhaber des flüssigen Goldes beim BOTTLE MARKET von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November, in der Messe Bremen.
Quelle: MESSE BREMEN/Oliver Saul

Exklusive Whiskys aus Schottland und anderswo gehören zu den Stars des BOTTLE MARKET. Etwa die irische Sorte „Writers Tears“, die an den Reichtum der irischen Literatur erinnern soll. „Die Sorte wird ganz traditionell dreifach in Pot Stills – Kupferbrennblasen – gebrannt“, erklärt Timo Lambrecht vom Bremer Spirituosen Contor, der als ausgewiesener Kenner des flüssigen Goldes in die Gemeinschaft der „Keepers of the Quaich“ aufgenommen wurde, der Hüter des klassischen Whiskytrinkgefäßes. Um den irischen Whiskey stilecht zu präsentieren, holt er sich Unterstützung von ODi alias Claire Odlum, Singer-Songwriterin aus Irland. Unterstützt von Dave Redfearn an Gitarre und Mundharmonika, spielt sie am Freitag ab 19.30 Uhr. Jeder Zuhörer kann dazu kostenlos ein Glas „Künstlertränen“ genießen.

Die Christmas & more, die KUCHENLIEBE und der STADTZWERG in Halle 5 sind am Freitag von 14 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der BOTTLE MARKET in Halle 4 öffnet am Freitag und Samstag jeweils zwei Stunden länger. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, das 2-Tage-Ticket 14 Euro (an der Tageskasse jeweils 1 Euro mehr). Kinder bis 14 Jahre besuchen die Veranstaltungen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Das Ticket gilt für alle vier Messen.

Mehr Infos: www.christmas-more.de, www.kuchenliebe-bremen.de, www.bottle-market.de und www.stadtzwerg.de.