Gerüchte darüber gab es schon seit einigen Tagen, es fehlte aber noch eine unabhängige Bestätigung, um es zweifelsfrei als Nachricht bringen zu können: Die Destillerie Old Pulteney in Wick in den nördlichen Highlands wird die 17 und 21 Jahre alten Whiskys einstellen.
Der 21jährige wird in diesen Tagen zum letzten Mal ausgeliefert, vom 17jährigen sollen die Kapazitäten bis in den Sommer 2018 reichen, hört man aus der Destillerie.
Es gibt zwar noch kein offizielles Statement der Destillerie zum möglichen Ersatz der beiden Abfüllungen, aber es sollen dem Vernehmen nach Abfüllungen mit Altersangaben werden und keine No Age Statement Whiskys.
Nach dem Abgang von Rachel Barrie zur BenRiach-Gruppe von Brown-Forman (wir berichteten hier), war die Position des Master Blenders bei Beam Suntory vakant. Nun hat der Konzern gestern am Abend die Nachfolgeregelung offiziell bekannt gegeben: Neuer Master Blender wird Ron Welsh.
Welsh arbeitet seit 25 Jahren in der Whiskyindustrie und war zuletzt Senior Inventory Manager im Unternehmen. In seiner neuen Position wird er für die Qualitätssicherung bei bestehenden und für die Entwicklung neuer Produkte verantwortlich sein.
Interimsmäßig erstreckt sich diese Verantwortung nicht nur auf schottische Whiskys. Auch die Produktentwicklung bei den irischen Marken des Unternehmens wie Tyrconell, Greenore, Kilbeggan oder Connemara wird unter der Ägide von Welsh stattfinden.
Welsh war vor der Fusion von Beam und Suntory bereits alleiniger Blender für Beam Inc UK, und damit verantwortlich für die Kreation von Abfüllungen wie Laphroaig PX, Laphroaig 18yo und 25yo, Ardmore Legacy und Ardmore Triple Wood.
Die Lowlands leben auf – nach längerer Zeit, in der es nur mehr wenige Destillerien dort gab, entstehen ja wieder neue, interessante Brennereien in dieser südlichen Whiskyregion. Berühmt ist sie nach wie vor für ihre Lost Distilleries wie Ladyburn, Rosebank oder Lilithgow aka St. Magdalene.
Serge Valentin verkostet heute vier Whiskys aus den Lowlands, zwei davon aus eben angesprochenen Lost Distilleries, zwei aus aktuell produzierenden Brennereien. Besonders der erste verkostete Whisky ist eine echte Rarität:
Ladyburn 12 yo 1966/1979 (45.7GL, Cadenhead, black dumpy): 85 Punkte
Rosebank 12 yo (43%, OB, Flora and Fauna, +/-1995): 85 Punkte
Glenkinchie 2004/2016 ‘Distillers Edition’ (43%, OB, G/289-7-D): 82 Punkte
Auchentoshan 24 yo 1990/2014 (51.5%, The Duchess, Shieldmaiden Ylva, bourbon): 87 Punkte
Destillerie Auchentoshan. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Das ging überraschend schnell: Die offizielle Website der Destillerie Arran hat nun die dritte und letzte Abfüllung der Smugglers‘ Series offiziell angekündigt und das Erscheinungsdatum mit Juli festgelegt (sollte es im gleichen Schema wie bei Nummer 2 laufen, kann es in manchen deutschsprachigen Ländern auch etwas länger dauern). Im Webshop bei Arran bedeutet das konkret: 12. Juli, 12 Uhr unserer Zeit – 1 Flasche pro Person. Preis dort: £92.99.
Interessant, dass es diesmal kein Jahr bis zur Veröffentlichung dauerte – „The High Seas“, die Nummer 2 in der Serie, erschien ja im Oktober 2016.
Zusätzlich zu den schon bekannten Infos (8.700 Flaschen, 56.8%) gibt es nun auch Details über die verwendeten Fässer: Es sind Madeira Casks und Quarter Casks. Beide Fässer sollen im Schmuggel von und nach Arran eine bedeutende Rolle gespielt haben. Sie bestimmen auch den Geschmack der neuen Abfüllung.
NOSE: The rich honeyed character is immediate on the nose, luxuriously decadent. The fresh coastal character is also evident. Apples, vanilla and a touch of spice are also subtly present with a hint of toasted oak.
PALATE: It coats the tongue and the notes of apple and vanilla are in abundance. No hint of dryness on the palate, it grows in sweet intensity and provides a rounded mouthfeel. The addition of water opens up the complexity beautifully and reveals a lighter sweetness of candied lemon.
FINISH: Long, luxurious and yet delightfully fresh. The notes of apple and citrus give a lightness of character whilst the body remains solidly complex and robust. A typical Arran with an added layer of sweetness.
Einige Jahre ist es bereits her, als unter großem PR-Feuerwerk die geplante Geburt einer neuen Destillerie auf Islay verkündet wurde: Jean Donnay aus Frankreich (er besitzt dort die Glann Ar Mor Distillery) wollte mit Gartbreck auf dem Gelände nahe Bowmore und gegenüber von Lochindaal seine Islay-Destillerie errichten. Als Finanzpartner wurde bald der unabhängige Abfüller Hunter Laing genannt.
Nach einiger Zeit sah man auf dem Gelände Abbrucharbeiten – und dann lange nichts mehr. Kryptische Statements von Jean Donnay ließen wenig Hoffnung aufkeimen, dass es auf der Baustelle weitergehen würde, und Gerüchte von einem Zerwürfnis mit dem Partnerunternehmen Hunter Laing machten die Runde. Und als Hunter Laing mit dem Projekt Ardnahoe an die Öffentlichkeit trat (mittlerweile wird dort heftigst gebaut), war es ziemlich klar, dass es Gartbreck in der ursprünglich geplanten Form nicht geben würde.
Gartbreck im April 2015 Bild: SMILE Whisky Club
Über das genaue Warum war allerdings nichts offiziell zu erfahren. Nun aber hat scotchwhisky.com aus England Einblicke in die Hintergründe erhalten (sehr lesenswerter Artikel!) – und es scheint, als wäre das Problem ein Streifen Land, der als Parkplatz und für Lagerhäuser vorgesehen war, und den Hunter Laing im Zuge der Partnerschaft auf eigene Rechnung erworben hat. Hunter Laing hätte 2015 als Käufer das Projekt übernehmen sollen, ein Deal, der letztendlich aber platzte. Es scheint so, als wäre das Grundstück damals als Vorbereitung auf den Kauf von Gartbreck also von Hunter Laing und nicht von Jean Donnay erworben worden.
Martine Rochard Donnay und Jean Donnay, die Initiatoren von Gartbreck. Copyright Ernst J. Scheiner 2013
Jean Donnay müsste, um sein Projekt jetzt weiter (und wohl mit neuem Partner) voranzutreiben, diesen Streifen Land von Hunter Laing kaufen – nur scheint man beim Kaufpreis Welten auseinander zu liegen, folgt man dem Artikel. Jean Donnay möchte sich gerne mit Hunter Laing einigen, die Firma sieht aber keinen Bedarf an Gesprächen, solange kein aus ihrer Sicht vernünftiges Angebot „von wem auch immer“ vorläge.
Wer aktuelle Bilder des Geländes sehen will, kann das in einem heute auf meinwhisky.com erschienenen Artikel tun.
Es sieht also so aus, als würde Gartbreck eine „lost before built“ Distillery werden…
Es ist soweit: Die Smugglers‘ Series von Arran erfährt ihren Abschluss mit dem dritten Teil: The Exciseman. Von der Verpackung ist nun in einem holländischen Webshop ein erstes Bild aufgetaucht. Die Verpackung des Whiskys, der mit 56.8% abgefüllt wurde, ist wieder eine Buchhülle, diesmal in Blau gehalten. 8700 Flaschen wird es weltweit geben.
Über den genauen Inhalt und den Preis ist noch nichts wirklich bekannt, die 140 Euro, die im Shop angegeben sind, dürften eher der obere Richtwert sein, vergleicht man ihn mit den Verkaufspreisen der beiden anderen Ausgaben. Auch ein Veröffentlichungsdatum ist nicht offiziell verlautbart worden.
Wenn mehr Infos zur Verfügung stehen, dann melden wir uns mit einem weiteren Bericht.
In Schottland leben – welcher Whiskyfreund hätte nicht schon einmal daran gedacht? Jetzt kann man, laut The Scotsman, zu diesem Zweck nicht nur ein Haus erwerben, sondern gleich ein ganzes Dorf. Und das in einer kaum zu überbietenden Lage.
Vier Cottages und ein Master House mit 5 Schlafzimmern stehen unter dem Namen „Mary’s Cottages“ zum Verkauf an – auf der Insel Skye, bei Elgol im Süden der Insel. Alle Häuser sind aufwendig renoviert oder nach alten Vorbildern neu aufgebaut, haben Fußbodenheizung, Ölöfen und gute Ausstattung. Das Herrenhaus ist gut aufgeteilt, und wenn auch zeitgenössisch, so doch mit einer Fassade, die es stilsicher in die Umgebung einpasst.
Das Ganze wäre nicht nur eine schöne Bleibe für einen selbst, sondern auch gut für ein kleines Business mit Ferienwohnungen geeignet.
Sie müssten dafür 1.25 Millionen Pfund auf den Tisch legen. Die Beschreibung der Immobilie sowie 23 Bilder davon können Sie hier bei Strutt & Parker finden, mit dem Unternehmen redet man auch, wenn man sowohl die Lust auf das Objekt als auch das nötige Kleingeld hat.
Bild: Strutt & ParkerBild: Strutt & Parker
Und hier noch ein Bild des Strandes bei Elgol Village:
Von Hibernia Distillers gibt es eine neue Abfüllung der irischen Marke Hyde. Der in Cork produzierte Hyde #6 President’s Special Reserve ist ein Blend von 18jährigem irischen Single Malt und 8jährigem irischen Single Grain. Die beiden Whiskys reiften zunächst in Bourbon Fässern, und wurden danach für neun Monate in Oloroso Sherry Casks gemeinsam gefinisht.
Abgefüllt ist der Hyde #6 President’s Special Reserve mit 46%, er soll in der Nase Noten von Vanille, Honig, Karamell, Schokolade, Früchten und Gewürzen zeigen, am Gaumen dann cremig und fruchtig erscheinen, mit dem Geschmack von Karamell, Honig, Aprikose und Apfel.
5000 Flaschen gibt es von ihm ab Ende des Monats in ausgesuchten Geschäften. Da die Menge wohl ausreichend ist, auch über Irland hinaus Händler zu versorgen, sollte man ihn auch in Deutschland bekommen können – eine offizielle Mitteilung dazu haben wir allerdings noch nicht.
Der Whisky hat seinen Namen von Douglas Hyde, dem ersten Präsidenten Irlands, der im Juni 1938 ins Amt eingeführt wurde.
Knockdhu, das klingt ziemlich ähnlich wie Knockando. Das dachten sich die Köpfe rund um die Speyside-Destillerie – und benannten ihren Whisky zwecks besserer Unterscheidung in AnCnoc um. Und veröffentlichten besonders in letzter Zeit eine Menge Abfüllungen ohne Altersangaben, aber zum Teil getorft.
Und durch diese Vielzahl hat sich Serge Valentin heute durchgekostet, mit notwendigem Mut zur Lücke. Und damit die Session nicht nur aus Originalabfüllungen besteht, endet sie mit einem Bottling von Cadenhead, das untypisch niedrig bewertet wird:
AnCnoc ‘Black Hill Reserve’ (46%, OB, +/-2016): 78 Punkte
AnCnoc ‘Blas’ (54%, OB, +/-2015): 81 Punkte
AnCnoc ‘Peatlands’ (46%, OB, +/-2016): 80 Punkte
AnCnoc ‘Peter Arkle Luggage Edition’ (46%, OB, +/-2016): 79 Punkte
AnCnoc ‘Stack’ (46%, OB, +/-2016): 81 Punkte
AnCnoc 24 yo (46%, OB, +/-2016): 89 Punkte
Knockdhu 10 yo (56.2%, Cadenhead, Small Batch, for the USA, 2017): 72 Punkte
Und falls Sie die Destillerie mal näher in Augenschein nehmen wollen: Hier haben wir eine Reihe Fotos aus ihr veröffentlicht.
Glencairn Crystal Limited kennen Whiskytrinker als Hersteller der typischen Whiskygläser, die sich weltweit als Quasi-Standard für den Whiskygenuß durchgesetzt haben. Auch unser Logo ist von der Form dieses Glases inspiriert. Aber das Unternehmen stellt auch Decanter und andere Glaswaren her, für Whisky, Rum und Cognac – so zum Beispiel die Flasche für den Teeling Vintage Reserve 30yo.
Die Firma meldet nun das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Geschichte. Das Familienunternehmen hat um 10% mehr verkauft als in der Vergleichsperiode, und das trotz eines schwierigen Marktumfeldes. Erstmals ist der Absatz international größer als der im Vereinigten Königreich, nicht zuletzt des boomenden Geschäftes in Asien (+74%) wegen.
Insgesamt stieg der Umsatz der 2001 gegründeten Firma von 7.8 auf 9.6 Millionen Pfund im Jahr 2016. Interessant: In diesem Jahr wurden 3 Millionen Glencairn-Gläser verkauft – ein wertmäßiger Anstieg um 22%.
Was tut sich eigentlich, wenn 24 Brand Ambassadors aus 18 Nationen auf Einladung von Glenfiddich eine Woche in Dufftown verbringen? Sehr viel, wie Sie in dem soeben auf Youtube veröffentlichten Video von #GlenfiddichDave aka Dave Paradice sehen können.
Von der Ankunft am Flughafen Aberdeen bis hin zum Gipfelsturm auf den Ben Rinnes war die Kamera dabei, um uns einen schönen Einblick hinter die Kulissen zu zeigen. Herausgekommen sind über 10 Minuten interessantes Material – genießen Sie es mit einem passenden Dram. Wir wünschen viel Vergnügen!
Peter Hofmann, bekannter Whiskyautor aus der Schweiz und Verfasser zweier Standardwerke über das Wasser des Lebens, hat uns eine Presseaussendung zu seinem Whisky-Reiseführer „Whisky – Schottland, Irland, Nordirland, England und Wales“ übermittelt. Das Buch wurde bei einem Wettbewerb in China mit dem Titel „Best in the World“ ausgezeichnet. Wir gratulieren dem Autor ganz herzlich. Hier die Infos dazu:
»Whisky – Schottland, Irland, Nordirland, England und Wales« hat bei der Verleihung der Gourmand Awards die Auszeichnung »Best in the World« erhalten!
Es ist damit das zweitbeste Whiskybuch der Welt! Diese Auszeichnung erhielt es am Freitag, 26. Mai 2017, anlässlich der Verleihung der Awards von Gourmand International in Yantai, China. Der erste Platz ging für das Buch »Bourbon & American Whiskey« an den schwedischen Autor Örjan Westerlund. An dritter Stelle steht das Buch »Whisky Japan« von Dominic Roskrow, einem englischen Verleger und Journalisten.
Diese drei erstplatzierten Bücher lagen in der Endbewertung sehr eng beieinander. Deshalb dürfen sich alle drei »Best in the World« nennen und das mit einem entsprechenden Aufkleber auf dem Buchumschlag dokumentieren.
Der Autor durfte für sein Buch »Whisky – Schottland, Irland, Nordirland, England und Wales« bereits am Mittwoch, 19. Oktober 2016, eine Auszeichnung entgegennehmen. Anlässlich der grössten Buchmesse der Welt, der Frankfurter Buchmesse, erhielt er die Goldmedaille für das beste Buch der Kategorie Getränke. Die Begründung der Jury:
»Endlich ist er da, ein gelungener Reiseführer für Whiskybegeisterte! Insgesamt ein Übersichtswerk mit Liebe, Leidenschaft und Wissen für und um den Whisky verfasst. Fazit: Es ist alles drin, was der Titel verspricht, fundiert und korrekt präsentiert, mit gutem umfangreichen Stichwortverzeichnis zum schnellen Nachschlagen. Es dürfte für jeden Whisk(e)y-Fan mit Reiseambitionen zu den Herstellern ein unverzichtbarer Begleiter sein. Ein Buch, das sehr viel Spass, durstig und neugierig macht.«
Peter Hofmann
Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. Es kann auch im Angels Share (im Shop in Oberentfelden oder über den Webshop) bezogen werden (auf Wunsch auch mit persönlicher Widmung – bitte bei der Bestellung vermerken und eventuellen Wunschtext angeben).
Weitere Auszeichnungen des Autors:
Das erste Buch »Whisky – Die Enzyklopädie« erhielt 2008 den Schweizer Literaturpreis »Silberlorbeeren« der HGH (Historia Gastronomia Helvetica). 2009 wurde es an der Frankfurter Buchmesse von der Gastronomischen Akademie Deutschlands e.V. mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Damals hiess es in der Begründung der Jury:
»Dieses kolossale Kompendium über Whisky ist Nachschlagewerk, Bilder und Lesebuch zugleich und überzeugt Fachmann und interessierten Laien durch die hohe Kompetenz des Autors, der höchst unterhaltsam zu schreiben weiss.«
Inzwischen ist (leider) auch das zweite (2012 veröffentlichte) Buch »Whisky – Die Enzyklopädie – Kultur, Geschichte, Herstellung, Genuss und die Whisk(e)y-Destillerien weltweit« vergriffen.
Ein weltweiter Begriff und Touristenmagnet ist der Kentucky Bourbon Trail, eine touristische Route, die viele Bourbon-Brennereien in Kentucky verbindet und damit diese für Besucher erlebbar macht. Knapp 100 Kilometer erstreckt er sich und führt zu neun Destillerien und deren Besucherzentren.
Kaum zu glauben, dass es einen solchen Trail im benachbarten Tennessee noch nicht gab. Nun hat sich das aber geändert. Der Tennessee Whiskey Trail ist ins Leben gerufen worden, und dieser verbindet gleich 25 Destillerien, berichtet The Tennessean. The Tennessee Distillers Guild hat ihn konzipiert, geplant und ausgeführt und gestern mit einer offiziellen Veranstaltung eröffnet – davon bringt die Lokalzeitung 19 Bilder und ein kurzes Video.
Link auf die Homepage des Trails gab es im Artikel keines – aber wir haben es natürlich für Sie gesucht und gefunden: Hier ist es. Allerdings ist die Homepage noch sehr im Aufbau – vieles ist unvollständig oder fehlt ganz.
Eine ewige Geschichte ist die des geplanten Umbaus der Destillerie Coleburn zu einem Hotel und Kongresszentrum mit Spa-Bereich. Zum ersten Mal erwähnten wir diese Pläne im Sommer 2014, aber sie reichen mehr als 10 Jahre zurück.
Jetzt gibt es einen entscheidenden Fortschritt zu vermelden, schreibt Press & Journal: Die Planungskommission hat zwar noch keine offizielle Planning Permission erteilt, aber zumindest die Bedenken, dass der Umbau die Substanz der viktorianischen Gebäude angreifen könnte, konnten von den Betreibern des Projekts, Dale und Mark Winchester, nachhaltig zerstreut werden.
Dieser Einwand, der von Historic Environment Scotland eingebracht wurde und das Projekt hätte zu Fall bringen können, war laut der Behörde nicht ausreichend schwerwiegend, um das Projekt in Fogwatt bei Elgin zu stoppen.
Laut dem Bericht könnte die Bauerlaubnis jetzt noch im Juni erteilt werden, was zur Folge hätte, dass der Umbau zu dem Hotelkomplex noch 2017 beginnen würde. Damit wäre dann auch die theoretische Möglichkeit, dass Coleburn wiederbelebt werden könnte, endgültig vorbei.
Coleburn Destillerie, Foto von C A Millar, CC-LizenzLagerhäuser von Coleburn. Bild: Potstill Vienna