Spirit-ambassador.de: Irish Whiskey – ein Drama in vier Akten – Teil IV

Der letzte Teil der umfangreichen Aufarbeitung der Geschichte des irischen Whiskeys durch Thomas Zilm auf seinem Blog Spirit-ambassador.de ist gerade online gegangen – und wie schon die vorangegangenen Teile bietet er interessanten Lesestoff für alle, die etwas tiefer in die Materie eindringen wollen. Diesmal geht es um den Zeitraum vom 20. Jahrhundert bis in die Jetztzeit und den heutigen Boom. Hier eine kurze Leseprobe, die Appetit auf mehr machen soll:

Als im Jahre 1988 die Vereinigung der Irish Distillers von Pernod Richard übernommen wurde, war dies eine Melange aus Überlebenskampf und Hoffen auf bessere Zeiten. Die damals größte irische Whiskeymarke verkaufte 466.000 cases weltweit, wobei die irische Heimat der bedeutendste Markt war. Von daher ist es völlig fair zu behaupten, dass Jameson wie keine andere Marke für Irish Whiskey steht. Eben jene Marke – Jameson – und die dazugehörige zweitgrößte Spirituosenfirma der Welt setzten im selben Jahr 2010 ein noch viel deutlicheres Zeichen, als man eine 200 mio. € Investition ankündigte. Was für ein Donnerschlag. Und das im selben Jahr, in dem Irland in das Notfallprogram des IWF aufgenommen wurde. Kapital, Erfahrung und Überzeugung – diese drei wichtigen Momente kamen zusammen und sorgten anhand einer Marke für einen Marktaufschwung von dem alle profitierten. Wenige Jahre später – 2015 – verkaufte Jameson 5 mio. cases – ein enormes Wachstum.

Photo credit: Shadowgate via VisualHunt.com / CC BY

PR: Johnnie Walker relauncht seinen ultimativen 18-jährigen Blended Scotch

Wir haben ja schon in der Vorwoche über den Relaunch des Johnnie Walker Platinum als Johnnie Walker Aged 18 Years berichtet, hier ist nun die offizielle Pressemitteilung von Diageo Deutschland dazu, die wir Ihnen wie üblich unverändert wiedergeben:

Johnnie Walker relauncht seinen ultimativen 18-jährigen Blended Scotch – Platinum Label wird zu Johnnie Walker Aged 18 Years

Hamburg, 20. März 2017 – Tradition, Qualität, Innovation – für diese besonderen Werte steht Johnnie Walker und wird dafür weltweit geschätzt. Ab Mitte April 2017 begeistert das schottische Traditionshaus Whisky-Liebhaber mit dem Relaunch des Johnnie Walker Aged 18 Years, der bisher als Johnnie Walker Platinum Label bekannt war. Dabei handelt es sich um einen ausgesuchten Blend der Super-Premium-Kategorie aus bis zu 18 verschiedenen Whiskys, die jeweils aufgrund ihrer bemerkenswerten Tiefe, ihrem intensiven Geschmack und einzigartigen Charakter ausgewählt wurden. Die neue hochwertige Verpackung sowie das neue Design stellen die Qualität des Johnnie Walker Aged 18 Years deutlich in den Vordergrund.

„Die großartigen Whiskys, die ich für diesen Blend ausgewählt habe, sind allesamt mindestens 18 kalte Winter und 18 warme Sommer lang gereift – eine lange Wartezeit, aber das ist es wert“, meinte Master Blender Jim Beveridge anlässlich der Wiedereinführung von Johnnie Walkers vielfach preisgekröntem 18 Jahre altem Scotch Whisky.1 „Der Whisky ist voller intensiver süßer Fruchtnoten und -aromen mit nur einer Spur von Rauch. Die typischen Charaktere der jeweiligen Destillerien stehen in perfekter Ausgewogenheit mit dem Einfluss des langen Reifeprozesses in den Fässern. Damit verkörpert er den klassischen Blending-Stil von Johnnie Walker.“

Guy Escolme, Johnnie Walker Global Brand Director, sagt: „Einen 18-jährigen Blend herzustellen ist alles andere als einfach: Es erfordert echtes Know-how, Geschick und natürlich die besten Scotch Whiskys.“

Das Ergebnis feinster traditioneller Handwerkskunst ist ab Mitte April überall dort erhältlich, wo qualitativ hochwertige Spirituosen zu finden sind. Der UVP liegt bei 79,99 €.

Serge verkostet: Irische Whiskeys

Der St. Patrick’s Day ist zwar schon vorbei, auf keinen Fall aber der richtige Zeitpunkt, irischen Whiskey zu genießen (das geht immer). Dementsprechend holt Serge Valentin heute auch die Verkostung irischer Whiskeys zu diesem Anlass nach – seinem Bekunden nach ganz einfach deshalb, weil er auf den St. Patrick’s Day vergessen hat. 

Die Bewertungen reichen diesmal von „mit Überwindung“ bis zu frenetischer Zustimmung. Aber sehen Sie selbst:

  • Hyde 6 yo ‘No.3 The Aras Cask’ (46%, Hibernia Distillers, single grain Irish, bourbon, +/-2016): 60 Punkte
  • The Quiet Man 8 yo (40%, OB, single malt Irish, +/-2016): 78 Punkte
  • Dunville’s ‘Three Crowns’ (43.5%, OB, Irish blend, +/-2016): 56 Punkte
  • Irish Single Malt ‘Extra Old’ (50.6%, Whisky-Fässle, barrel): 84 Punkte
  • Emerald Isle 24 yo 1991/2016 (52.6%, Specialty Drinks, cask #8507): 91 Punkte
  • Irish Single Malt 1989/2016 (45.5%, Maltbarn, bourbon, 211 bottles): 91 Punkte
  • Finest Old Liqueur Scotch Whisky 11 yo (45%, Shaw, Irish malt whisky, 70.8cl, +/-1920s): 70 Punkte

Neues von der The Cabrach Whisky Distillery in Moray

Aufmerksame Leser unserer Seite werden sich vielleicht an einen Artikel aus dem Januar des Jahres erinnern, in dem wir The Cabrach Whisky Distillery und ihre Hintergrundgeschichte vorgestellt haben (den Beitrag können Sie hier lesen). Nun gibt es dank The Press and Journal (eventuell auf den kleinen Störer klicken, um den Artikel zu expandieren) Neues zu lesen.

Konkret geht es um die einstige Cabrach Primary School (das jetzige Acorn Center), die im Rahmen des Destillerieprojekts umgebaut werden soll. Das viktorianische Gebäude könnte laut dem Plan eine Touristenunterkunft, eine neu gestaltete Versammlungshalle und ein Lagerhaus für Whisky werden. Die Umbaukosten sind mit etwas über 800.000 Pfund angegeben. Man hat sich bereits mit den lokalen Behörden in dieser Sache in Verbindung gesetzt.

Sollten die Eigentumsrechte an den Trust übertragen werden, der auch die historische Destillerie in der Nähe um ca. 5 Millionen Pfund errichten will, so könnte man im Oktober bereits mit den Umbauarbeiten beginnen, schreibt die Zeitung. Die Eröffnung der Destillerie ist nun für 2020 geplant (zum Zeitpunkt unseres ersten Artikels war noch von 2018 die Rede).

Eine Visualisierung der The Cabrach Whisky Distillery

Buchankündigung „Whiskyland Franken“ von Patrick Grasser – mit Leseprobe

Patrick Grasser vom Whisky-Club Fränkische Schweiz hat uns darüber informiert, dass sein Buch „Whiskyland Franken“ Ende September erscheinen wird. Das Buch wird sich, dem Titel entsprechend, mit der fränkischen Whiskywelt beschäftigen, aber darüber hinaus zahlreiche andere interessante Informationen bieten. Einige Highlights aus dem Inhalt:

  • mit ausgiebigen Einführungen zu Geschichte, Herstellung, Fassreifung, Verkostung und regionalen Unterschieden
  • mit spannenden Porträts über die Macher, die Botschafter und die Treffpunkte der fränkischen Whiskyszene
  • mit einem Blick über den fränkischen Glasrand
  • mit zahlreichen Verkostungsnotizen und persönlichen Tipps.

Wir haben vom Autor eine digitale Leseprobe als PDF zur Verfügung gestellt bekommen und bieten sie Ihnen hier zum Download an. Die Leseprobe beschäftigt sich mit der Kunst des richtigen Verkostens und gibt Tipps und Tricks dazu – eine schöne Sonntagslektüre, wie wir meinen.

Beim Erscheinen des Buches im September werden wir Sie natürlich wieder darüber informieren.

The Monarch of the Glen bleibt in Schottland

Ein Gemälde, ein Getränkekonzern, eine besorgte Öffentlichkeit und eine weltweite Welle der Hilfsbereitschaft – das sind die Zutaten zu einer Geschichte, über die wir schon mehrmals berichtet haben und die nun ein Happy End fand. Aber alles der Reihe nach:

Das Gemälde „The Monarch of the Glen“ ist so etwas wie ein Stück nationale Kunstidentität für Schottland. Im November verlautbarte Diageo, dass es das Bild von Sir Edwin Landseer aus dem Jahre 1851, das über 17 Jahre als Leihgabe im Museum in Edinburgh zu sehen war, nicht mehr benötige und über eine Auktion an Kunstsammler abgeben wolle (siehe unseren Bericht hier).

Sofort gab es die (wohl nicht unbegründeten) Befürchtungen, dass das Gemälde auf diesem Weg außer Landes kommen würde. Und in der Tat schien vor allem das Interesse aus China besonders hoch.

Man nahm nun also seitens der National Galleries of Scotland mit Diageo Kontakt auf und einigte sich schließlich darauf, das Bild – das in der Auktion wohl an die 10 Millionen Pfund gebracht hätte – um vier Millionen Pfund den Museen zu überlassen, falls diese die Summe bis zu einem bestimmten Zeitpunkt aufbringen könnten (den genaueren Bericht dazu finden Sie hier). Ein deutliches Entgegenkommen des Besitzers also, der die Hälfte des Marktwertes von der aufzubringenden Summe strich.

Schnell war aber klar, dass die öffentliche Hand hier nicht alleine helfen würde, und so musste man den stattlichen Betrag auch durch private Spenden aufbringen. Und was zunächst sehr schwierig aussah, gelang: Wie The Guardian gestern schrieb, sind die benötigten vier Millionen Pfund nun gesammelt und das Gemälde wird im Land bleiben und weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Auktion ist abgeblasen, nicht zuletzt auch der zahlreichen privaten Spenden wegen, die für den Verbleib des Bildes in Schottland aus aller Herren Länder eingingen.

Ein schönes und glückliches Ende einer spannenden Geschichte, finden wir.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (15)

Wie jeden Sonntag haben wir auch heute eine Reihe deutschsprachiger Videos und Podcasts zum Thema Whisky für Sie zusammengestellt, diesmal schon in der fünfzehnten Ausgabe. Hier sind die Beiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Wiederum viel Vergnügen beim Durchstöbern und Ansehen!

Wie üblich unser wöchentlicher Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

whisky

Titelbild: rbrwr via VisualHunt / CC BY-SA

Video: Scapa – Eine Destillerie stellt sich vor (5 Videos)

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Unsere Rubrik Sonntagsvideo widmen wir heute im Gesamten einer Destillerie – und zwar einer, die im Schatten ihres berühmten Nachbarn steht, die lange Zeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit gearbeitet hat und die erst seit kurzem auch für Besucher zugänglich ist: Wir sprechen von der Destillerie Scapa auf den Orkneys.

Seit der Öffnung der Destillerie 2015 für Besucher hat Scapa fünf Videos produziert, die auch im Vorjahr auf Youtube hochgeladen wurden (das letzte Video unserer Zusammenstellung stammt aus dem vergangenen Herbst) – und die interessanterweise trotz ansprechender Produktion kaum beachtet werden. Das wollen wir heute ändern und stellen sie allesamt ins Rampenlicht.  Ja, sie sind zum Teil recht werblich, aber die Bilder fangen unserer Meinung nach die Eigenarten der Gegend und der Destillerie recht gut ein.

Obenstehend starten wir mit dem Film über die Orkneys, unten finden Sie die restlichen vier Filme. Viel Vergnügen mit den fünf Clips über Scapa hier oder auf Youtube.

2) Die Menschen hinter Scapa:

3) Scapa „The Orcadian“:

4) Scapa „Skiren“:

5) Scapa Spirit:

PR: Erstabfüllung des deutschen St. Kilian Single Malt

Von den bayrischen St. Kilian Distillers haben wir heute eine Pressemitteilung über die Verfügbarkeit ihrer Erstabfüllung erhalten, die im Jahr 2019 erscheinen wird und nun in deren Webshop vorbestellt werden kann. Hier finden Sie alle relevanten Informationen dazu:

Whisky-Sammler sollten zufassen

Einzigartige Herkunft: Erstabfüllung des deutschen St. Kilian Single Malt

Die ersten Flaschen des deutschen St. Kilian Whisky erhält, wer jetzt im Online-Shop vorbestellt. Diese werden aus dem ersten Fass als „First Fill Sammler Edition“ abgefüllt.

St. Kilian Master Distiller Mario Rudolf ist gespannt:

„Für uns Distiller wird dies ein ganz besonderer Moment. Die Früchte der jahrelangen Arbeit zum ersten Mal in den Händen halten und in diesem Fall vor allem genießen zu können – was kann es Aufregenderes geben! Die Verkostungen nach sechs Monaten Reifezeit haben uns schon überzeugt. Dies erhöht die Vorfreude auf den Dreijährigen umso mehr“.

Als Spezialausgabe sind die ersten Abfüllungen aus der Whisky-Destillerie in einer Holzgeschenkbox mit Zertifikat, Probierflasche und zwei Gläsern im Shop unter www.stkiliandistillers.com hinterlegt.

Noch zwei Jahre reift der erste Whisky aus dem bayerischen Hause St. Kilian in einem ehemaligen American Bourbon Fass. Im Mai 2019 erfolgt die Abfüllung der streng limitierten Spezialausgabe in 500 ml Flaschen mit einem Alkoholgehalt von 49 Prozent.

„Der Geburtsstunde unseres St. Kilian ist für mich ein echter Höhepunkt! Seit fünf Jahren arbeiten wir für unseren Whisky aus Deutschland und können es kaum erwarten diesen mit seinen typischen Geschmacksnuancen kennen zu lernen“, freut sich Geschäftsführer Andreas Thümmler auf den großen Tag. „Unser heimisches Braumalz schroten wir in unserer Mühle und unser Team brennt unseren einzigartigen Sinlge Malt“, erklärt Thümmler weiter. Die Produktion läuft unter Anleitung von Master Distiller David F. Hynes aus Dublin.

Die Rarität zum Trinken, Tauschen und Sammeln kommt aus Rüdenau, einem 760-Seelen-Ort in Bayern. Geht es um modernste Technik der Whisky Produktion nach schottischem Vorbild, ist Rüdenau europaweit Vorreiter. Die Anzahl der limitierten Spezialausgaben richtet sich nach der Anzahl der Einwohner Rüdenaus zum Zeitpunkt der Fassbefüllung. Die Erstabfüllungen erhalten die ersten 760 Personen, die diese im Online-Shop bestellen.

Die „First Fill Sammler Edition“ kostet 199 EUR und ist hier im Online Shop erhältlich.

Gründerprogramm der Lindores Abbey Distillery gestartet

Fast jede Destillerie, die am Anfang ihrer Produktion steht, steht auch vor der Frage, wie man den laufenden Betrieb bis zur Veröffentlichung des ersten Whiskys finanzieren soll. Manche setzen auf die Produktion von Gin (hier kann man de facto von der Brennblase auf den Ladentisch liefern), andere legen ein Gründerprogramm auf, viele versuchen eine Kombination aus diesen und anderen Initiativen. Nur wenige Destillerien schaffen es, die ersten drei Jahre ohne zusätzliche Einnahmequellen durchzustehen – wie zum Beispiel Wolfburn.

Lindores Abbey, die Geburtsstätte des schottischen Whiskys. Bild von Bubobubo2, GNU-Lizenz

Bei der Lindores Abbey Distillery, die vor kurzem ihr Richtfest hatte (wir berichteten hier), hat man sich dazu entschieden, ein Gründerprogramm zu fahren, in zwei Ausprägungen. 1494 Personen können dem, nach dem Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung von Whisky in Schottland „1494“ benannten Programm beitreten (mit 500 Pfund ist man dabei), und man nimmt an der Verlosung eines 200 Liter ex-Bourbon Woodford Reserve Fasses teil, das mit New Make befüllt und nach drei Jahren zu einem vom Gewinner bestimmbaren Zeitpunkt dann abgefüllt wird. Die Destillerie gibt an, dass das Fass dann an die 7000 Pfund wert sein soll.

Aber auch andere Vorteile eröffnen sich dem Gründer: In seinem Namen wird auf dem Destilleriegelände ein Baum gepflanzt, man erhält jährlich eine Einladung zum Bear Burning Fest (das in diesem Jahr gleichzeitig mit dem Richtfest veranstaltet wurde) – samt Gast, und man gewährt einen Preisnachlass von 10% auf Einkäufe im Shop und andere Angebote der Destillerie. Und natürlich gibt es die Erstabfüllung von Whisky aus der Destillerie.

Recht interessant ist auch die normale Membership, bei der man um 60 Pfund eine Flasche der limitierten ersten Ausgabe des Lindores Aqua Vitae erhält, frühen Zugriff auf andere limitierte Abfüllungen, eine Einladung zum Destilleriebesuch für zwei und 10% Rabatt im Onlineshop.

Weitere Details zu beiden Mitgliedschaften können Sie hier finden.

Die Destillerie, unten noch in einer Computerdarstellung, soll am 1. August des Jahres offiziell eröffnet werden.

Die Destillerie Lindores Abbey in einer Computerdarstellung

Whisky im Bild: Schafpatrouille auf Skye (Wallpaper)

Das Wochenende ist da, und zumindest rund um die Redaktion mit einem Kälteeinbruch, Regen und starkem Wind. Dazu haben wir, nach einer längeren Pause, für Sie das passende Wallpaper herausgesucht. Jack Cairney hat das Bild auf Skye in der Nähe der Fairy Pools aufgenommen; es zeigt die verschneiten Berge, das nebelige Wetter und zwei tapfere Schafe, die den Widrigkeiten der Witterung trotzen.

In der Originalgröße von 4608×3072 Pixel können Sie es hier herunterladen (knapp über 7.5MB), untenstehend finden Sie es in einer kleineren Version zum Anklicken und Vergrößern.

Viel Vergnügen damit!

PR: Neu bei TeamSpirit – LEDAIG 19 Jahre mit Marsala Cask Finish

Gestern konnten wir den neuen 21jährigen Tobermory mit Manzanilla Cask Finish durch eine Pressemitteilung von TeamSpirit vorstellen, die den Whisky für Deutschland importieren, heute erreicht uns jene zum Ledaig 19yo mit Marsala Cask Finish. Auch hier erfahren Sie alles im nachfolgenden Pressetext, der auch die offiziellen Tasting Notes enthält:

Neu bei TeamSpirit: LEDAIG 19 Jahre mit Marsala Cask Finish

Der LEDAIG AGED 19 YEARS  Single Malt Scotch Whisky ist einer der ersten Whiskys der  in Tobermory Destillerie nach Wiederaufnahme  der Produktion von getorften Whiskys im Jahr 1997 produziert wurde. Er lagerte fast zwei Jahrzehnte in Eichenfässern, bevor er für die letzten Monate seiner Reifezeit in Marsala Wein Fässer umgefüllt wurde. Das Ergebnis ist ein wundervoll reicher, süß getorfter Single Malt.

FarbeKräftiges Gold

Nase: Eine faszinierende Balance von schwarzem Pfeffer und Rauchigkeit mit Spuren von Dessert Wein, getrockneten Früchten, Zitrus, Toffee und delikatem Ingwer und Nelken

Geschmack: Großartige Süße, Noten von Zitrus Früchten, Beeren und Weintrauben, süßer Toffee und Spuren von dunkler Schokolade entwickeln sich zu einer intensiven Torf-Explosion von schwarzem Pfeffer und Lagerfeuer-Rauch

Finish: Langanhaltend, Pfeffer, Rauch mit einem fruchtigen Ton

51 % vol. , 0,7 L
Un-chill filtered
UVP 176,00 €

PR: Beam Suntory gehört zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Beam Suntory Deutschland hat uns eine Pressemitteilung über eine besondere Auszeichnung übermittelt: Die Beam Suntory Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt wurde als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland prämiert.

Wir meinen, dass eine solche Meldung bei uns durchaus Platz finden darf, auch wenn sie nicht direkt whiskybezogen ist und gratulieren dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern herzlich:

Zweite Great Place to Work-Auszeichnung in Folge

Beam Suntory gehört zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Frankfurt am Main, 17. März 2017. Mitarbeiterförderung, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, Work-Life-Balance – all das bietet Beam Suntory seinen Angestellten. Dafür wurde das Unternehmen am 16. März in Berlin bei dem jährlichen Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber 2017“ ausgezeichnet. Bereits zum zweiten Mal in Folge erhielt Beam Suntory den „Great Place to Work“-Award in der Kategorie bis 500 Mitarbeiter. Das Qualitätssiegel attestiert den Gewinnern besondere Leistungen bei der Gestaltung einer förderlichen und vertrauensvollen Mitarbeiterkultur.

„Wir haben bereits im vergangenen Jahr bewiesen, dass wir als Arbeitgeber viel zu bieten haben. Dass wir nun erneut zu einem der besten Arbeitgeber Deutschlands von unseren Mitarbeitern gewählt wurden, macht uns sehr stolz“, sagt Manfred Jus, Managing Director Western Europe bei Beam Suntory. „Der Award spornt uns an, weiter unser Bestes zu geben.“

Beam Suntory ist der drittgrößte Spirituosenkonzern weltweit und eine hundertprozentige Tochter der Suntory Holdings.

2017 nahmen rund 700 Unternehmen jeder Größenordnung an dem Wettbewerb teil, den die Organisation jährlich gemeinsam mit ihren Partnern „Das Demographie Netzwerk“ (ddn), dem „Handelsblatt“ und dem „Personalmagazin“ durchführt. Grundlage des Awards sind die Ergebnisse einer anonymen repräsentativen Mitarbeiterbefragung. Es werden Merkmale wie Identifikation mit dem Unternehmen, Work-Life-Balance, berufliche Entwicklung und Mitarbeiterförderung abgefragt. Great Place To Work® prämiert bereits seit 15 Jahren hervorragende Arbeitgeber, sowohl national als auch regional über alle Branchen hinweg.

Serge verkostet: Glen Elgin

Einen netten historischen Reminder stellt Serge Valentin heute an den Beginn seiner Verkostung von drei Abfüllungen aus Glen Elgin: Wer an den klassischen White Horse Blend denkt, denkt zumeist an den darin enthaltenen Lagavulin. Aber, wie Serge richtig anmerkt, war im White Horse wahrscheinlich mehr Glen Elgin als Lagavulin.

Drei verschiedene Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie sind heute bei Serge zu finden, und die Bewertungen reichen von recht gut bis exzellent:

  • Glen Elgin 12 yo (43%, OB, +/-2016): 82 Punkte
  • Glen Elgin 1998/2014 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill sherry): 84 Punkte
  • Glen Elgin 20 yo 1995/2016 (51.5%, Claxton’s, refill hogshead, 294 bottles): 90 Punkte
Glen Elgin. Bild: Potstill Wien