PR: Jetzt in zweiter Auflage – Wasser des Lebens

Vom EOS Verlag haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die auf die zweite – und verbesserte – Auflage des erfolgreichen Buches „Wasser des Lebens“ von Wolfgang F. Rothe, des Whisky-Vikars aus München, hinweist. Wir bringen sie hier gerne für unsere Leser, die vielleicht noch auf der Suche nach einem kleinen Weihnachtsgeschenk sind:

Jetzt in zweiter Auflage: „Die unerwartetste Bucherscheinung des Jahres“ 2016 (Katholisches Sonntagsblatt)

Nachdem die Erstauflage dieses „etwas anderen Whiskybuchs“ (meinwhisky.com) in nur wenigen Monaten komplett ausverkauft war, ist nun rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest eine verbesserte Neuauflage erschienen.

Die hochwertige Aufmachung des mit mehr als 50 stimmungsvollen Farbbildern illustrierten Buchs, dessen Äußeres allein schon beim Anschauen und Berühren Genuss bereitet, blieb dabei unverändert.

Der Leser wird darin mitgenommen auf eine geistige „Reise zu den Ursprüngen des Whiskys, erhält Einblicke in seine Geschichte, die Herstellung, die verschiedenen Arten und grundlegenden Tipps zur Verkostung“ (meinwhisky.com).

Doch das Buch „hat weit mehr zu bieten als eine kulturgeschichtliche Einführung und eine Erläuterung des Herstellungs- und Reifeprozesses von schottischem Single Malt“: Der in der Whisky-Szene auch als „Whisky-Vikar“ bekannte Theologe und Priester Wolfgang F. Rothe ist nämlich „einer tieferen“, letztendlich sogar „religiösen Dimension des Whiskys auf der Spur“ (whiskyclub-fs.de).

Wer Whisky und Schottland liebt, wird an diesem Buch ebenso Freude haben wie alle, die für eine sinnenfreudige und lebensbejahende Alltagsspiritualität offen sind.

Kurzum: das Buch ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für jeden Whiskyliebhaber – aber ebenso auch für alle, die ein Whiskyliebhaber davon überzeugen möchte, dass seine Leidenschaft nicht nur Hochprozentigem, sondern auch Hochgeistigem gilt!

Wolfgang F. Rothe
Wasser des Lebens
Einführung in die Spiritualität des Whiskys
EOS Verlag

ISBN 978-3-8306-7766-6
19,95 €

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PR: Exklusiv für Deutschland – Ein 8 y.o. Edradour-Ballechin-Cuvée!

Von Kirsch Whisky erreicht uns eine Pressemitteilung zu einem exklusiv für Deutschland abgefüllten Whisky, der aus Edradour und Ballechin, der torfigen Variante von Edradour, komponiert ist. Dieser ist ein Cuvée von insgesamt vier Fässern und noch vor Jahresende im deutschen Handel erhältlich. Hier die Presseinfo mit den offiziellen Tasting Notes:

Eine exklusive Neuheit für die deutschen Edradour-Fans: Ein 8 y.o. Edradour-Ballechin-Cuvée!

Edradour, die ehemalig kleinste Brennerei Schottlands, befindet sich derzeit im Umbau, um die Kapazitäten für Edradour Whisky und die getorfte Variante Ballechin zu vergrößern. Doch neben den derzeit anhaltenden Baumaßnahmen, versüßt die Brennerei Ihren Liebhabern die Zeit zum Jahresende mit einer exklusiven neuen Abfüllung: Einem Cuvée aus ungetorftem Edradour und getorftem Ballechin Single Malt Scotch.

Dabei handelt es um eine Vermählung von insgesamt vier Fässern: Einem Edradour 2008 Sherry-Butt (Fassnr. #123) und drei Ballechin 2008 Ex-Bourbon-Barrels (Fassnr. #293/294/295). Der resultierende Single Malt Scotch ist 8 Jahre alt, ist nicht gefärbt, wird mit 46 % vol. abgefüllt und ist somit auch nicht kühlfiltriert worden.

Die UVP beläuft sich auf 59,50 €.

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Farbe: Kräftiger Bernstein

Nase: Zunächst begrüßt die kräftige Sherrynote des Edradour den Genießer. Die 8-jährige Reifung im Sherryfass kommt voll zur Geltung. Danach folgt eine Rauchnote, allerdings sehr dezent, was bei einem Ballechin doch etwas überrascht. Sehr aromatisch, fruchtig. Das wohltuende Aroma weckt Erwartungen!

Gaumen: Jetzt kommt die wunderbare Torfrauchnote des Ballechin vollauf zum Tragen und harmoniert mit der Süße des Sherrys, ohne diese zu überlagern. Mandelnoten, dunkle Früchte und etwas Orange runden den insgesamt weichen Gesamteindruck ab. Insgesamt ausgewogen und abgestimmt.

Finish: Langanhaltende Rauchnoten, Süße, sehr angenehm. Der Alkohol ist gut eingebunden und kaum spürbar.

Fazit: Diese Kombination aus einem Anteil Edradour (Sherry) und drei Teilen Ballechin (Torf) machen diesen Single Malt zu einem Erlebnis und zeigen, dass es Edradour immer wieder gelingt, ungewöhnliche Kreationen auf den Markt zu bringen. Die Brennerei mag zwar klein sein, ist aber sehr innovativ.

PR: Kalender „Whisky Island / Islay 2017“

Auch in diesem Jahr informiert uns Michael Zalewski über seinen neuen Kalender, der mit SW-Aufnahmen der Insel Islay aufwarten kann. Einige Bildbeispiele finden Sie im angefügten Pressetext, den wir für Sie hier veröffentlichen. Falls Sie sich für den Kalender interessieren, finden Sie am Ende des Textes die Bezugsquelle:

Whisky Island / Islay 2017

Der Berliner Landschafts- und Architekturfotograf Michael Zalewski hat auf der Suche nach dem Besonderen im Allgemeinen schon die halbe Welt bereist. Dass es den markanten Bildermacher dabei immer wieder nach Schottland und besonders auf die Insel Islay zieht, ist aber nicht nur der einzigartigen Landschaft und Kultur des stolzen Landstriches, sondern auch seiner persönlichen Vorliebe für rauchige Whiskys geschuldet.

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Michael Zalewski nutzt auf beeindruckende Weise das besondere Lichtspiel Islays und schafft die zugleich ruhigen und rauen Stimmungen der Insel einzufangen und neu zu interpretieren. In Reminiszenz an einen guten Whisky kommen Michael Zalewskis Bilder mit einfachen Zutaten in sehr ausgewogenen Verhältnissen aus. Eine gutmütiges schottisches Hochlandrind, zwei alte Traktoren oder die Bowmore-Destillerie in Abendlicht genügen, um Islay in seiner angenehmen Urigkeit zu charakterisieren. Die Klarheit und Ruhe der teilweise surreal anmutenden Szenerien sind eine Hommage an den unaufgeregten Umgang der Schotten mit Ihrem „flüssigen Gold“ und spiegeln gleichzeitig das Leben am scheinbar vergessenen Ende Europas wider.

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Mit den 13 großformatigen Aufnahmen auf hochwertigem Papier können Islayprofis die vertrauten Ansichten weltbekannter Destillerien und unverwechselbaren Panoramen neu erleben und vielleicht gemeinsam mit Islayeinsteigern die Vorfreude auf die nächste Reise (bei einem guten Tropfen) teilen.

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Ausrüstung: Leica M9, 2 Objektive; Format 50×60 cm; Papier 270g/m² Metapaper Extrarough White

Bezugsquelle: https://www.privat-wirtschaft.de/home/47-kalender-2017-whisky-islandislay.html

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Neu: Old Pulteney 35yo 2nd Release

Nicht für die schmale Geldbörse, aber auch nicht in lichten monetären Höhen ist der neue Old Pulteney preislich angesiedelt, der von der Destillerie gestern auf der Website vorgestellt wurde: Für 515 Pfund kann man eine der 1254 Flaschen des Old Pulteney 35yo erstehen. Abgefüllt ist der Whisky mit 42.5%, natürlich ohne Farbstoffe und nicht kältefiltriert.

Er reifte in ex-American Bourbon casks und ex-Spanish Oak casks – die Fässer wurden von Distillery Manager Malcolm Waring selbst ausgesucht. Verkauft wird er in einer aufwändigen Holzbox.

Die Nase des Whiskys bringt Honigsüße, exotische Gewürze und Zitrusnoten, bevor sich Vanille zeigt.

Am Gaumen soll der Old Pulteney 35yo zunächst süß und würzig sein, bevor er schnell eine Reihe ausgeprägte Geschmacksnoten entwickelt: Honig, Rumrosinen und Orangen, altes Leder, Pralinen und ein Hauch Salzluft. Er endet in Wellen getrockneter Früchte.

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PR: Germany’s Best Whisky Awards 2016 – das sind alle Gewinner

In einer Pressemitteilung der Medienbotschaft Verlag & Events GmbH wurden heute offiziell alle Gewinner des  „Germany’s Best Whisky Awards 2016″ aufgelistet, die ihre Preise im Rahmen der Interwhisky 2016 verliehen bekommen haben. Wir gratulieren allen Gewinnern recht herzlich:

Germany’s Best Whisky Bar 2016:

  1. Platz: whiskyplaza, Norderney, Björn Lahmann
  1. Platz: Whisky Dungeon, Münster, Michael Reick
  1. Platz: Barrensteiner Whiskybar, Grevenbroich, Werner Bielen-Hoffrichter

 

Germany’s Best Whisky Shop 2016:

  1. Platz: Victor Riegger, Villingen-Schwenningen, Olaf & Uwe Lauinger
  1. Platz: Die Whiskybotschaft GmbH – Bar, Shop & Lounge, Kerken, Tim & Michaela Tünnermann
  1. Platz: Scotch Broth Whisky & Spirits – Whiskyakademie Fürth, Andreas Hertl

 

Germany’s Best Whisky National 2016:

Goldmedaille:

Hillock 14, German Single Malt Single Cask
Destillerie Heinrich Habbel, Sprockhövel, Inhaber & Brennmeister: Michael Habbel

Silbermedaillen:

  • 1.Bodensee Whisky-Destillerie, Kressbronn (BW)
  • Destillerie Kammer-Kirsch, Karlsruhe (BW)
  • Finch Whiskydestillerie, Nellingen (BW)
  • Gebr. J. & M. Ziegler GmbH –  Edelobstbrennerei, Freudenberg (BW)
  • Hinricus Noyte´s Spirituosen GmbH, Wismar (MVP)
  • Schlitzer Korn- und Edelobstbrennerei GmbH, Schlitz (HS)
  • Palatinatus Whisky – Destillerie Thomas Sippel, Weisenheim am Berg, (RP)

Bronzemedaillen:

  • Holger & Ralf Henrich GbR – Obsthof am Berg, Kriftel (HS)
  • Glina Whisky Destillerie, Werder (BB)
  • Gutsbrennerei Geuting, Bocholt (NRW)
  • Marder Edelbrände, Albbruck-Unteralpfen (BW)
  • Number Nine Spirituosen-Manufaktur GmbH, Leinefelde-Worbis (TH)
  • Saillt Mór – Destillerie Ralf Hauer, Bad Dürkheim (RP)
  • SLYRS Destillerie GmbH & Co. KG, Schliersee (BY) 

Germany’s Best Whisky International 2016: 

Bruichladdich – The Three Tens (Remy Cointreau). Vertrieb: Diversa Spezialitäten GmbH, Rheinberg

Germany’s Best Whisky Motion 2016 (Ehrenpreis): 

Ronnie Cox, Glenrothes Brands Heritage Director, Vertrieb: Beam Suntory Deutschland, Frankfurt

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Titelbild: Petra Milde

Wallpaper: Schnee auf Skye

Nachdem heute in weiten Teilen unseres Kontinents ein sehr kalter Tag ist, wollen wir Ihnen auch ein entsprechendes Bild als Wallpaper anbieten (Dateigröße 4 MB, Abmessungen 5645 × 3191 Pixel). Es stammt von Steve Taylor und zeigt die mit Schnee überzuckerten Gebirgsspitzen auf der Insel Skye, der Heimat der Destillerie Talisker – wir mögen die Bildkomposition und die Lichtstimmung, die einem, trotz warmer Farben, das Frösteln über die Haut treibt.

Hier können Sie das rechtefreie Bild herunterladen, und untenstehend zum Vergrößern anklicken und im Browser betrachten.

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Exklusiv: Videointerview mit Jasmin Haider-Stadler über österreichischen Whisky

Auf der Finest Spirits Vienna waren natürlich auch Whiskys aus  Österreich vertreten. Einige der 50 österreichischen Brennereien haben sich in der AWA, der Austrian Whisky Association, organisiert. Mag. Jasmin Haider-Stadler, Junior Chefin und Geschäftsführerin der Waldviertler Whisky Destillerie Haider, ist die Obfrau der Vereinigung – und wir haben mit ihr über österreichischen Whisky und seine Besonderheiten gesprochen.

Das Video finden Sie hier und auf unserem Youtube-Kanal, auf dem Sie uns auch abonnieren können, um immer vorab über unsere neuesten Videos informiert zu sein.

Whisky im Bild: Manly Spirits Distillery in Sydney bekommt Ausrüstung

Im nördlichen Sydney entsteht gerade eine neue Destillerie – und sie entsteht mit österreichischer Beteiligung. Die Manly Spirits Distillery nennt sich selbst „Northern Beaches first Craft Artisan Distillery“ und ist in Brookvale beheimatet. Ihre Pforten wird sie für die Öffentlichkeit im April 2017 öffnen. Man wird dort Gin, Vodka und Single Malt Whisky produzieren, den Gin und den New Make Spirit soll es schon Anfang 2017 geben.

Vor kurzem wurde das Equipment für die Manly Spirits Distillery geliefert, und von einem der Eigentümer, Roland Grain aus Österreich, haben wir exklusiv die ersten Bilder der Stills und deren Anlieferung erhalten. Hier sind sie (alle Bilder: Manly Spirits Distillery):

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Dänische Sall Whisky Distillery soll 2017 an den Start gehen (mit Video)

In Dänemark soll eine neue Destillerie entstehen: Die Sall Whisky Distillery hat uns eine englischsprachige Pressemitteilung geschickt, in der der Plan für die neue Destillerie dargelegt wird. Momentan befindet man sich in einer Probeproduktion, aber schon im März 2017 möchte man darangehen, die Destillerie zu bauen.

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70% der dazu benötigten Mittel sind bereits vorhanden, für die restlichen 30% hat man eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, die vom fehlenden Betrag in den beiden ersten Wochen bereits 50% aufgebracht hat. Wer sich damit näher beschäftigen will, findet die Kampagne hier auf Indiegogo.

Interessant an der Destillerie ist, so schreibt Snævar Njáll Albertsson, dass man sämtliche Produktionsschritte selbst vornehmen will, das betrifft auch den Anbau und die Verarbeitung der Gerste. Gebaut wird die Destillerie in Sall, einem kleinen Ort in der Nähe von Aarhus – insgesamt sind sieben Personen daran beteiligt.

In diesen Test-Potstulls läuft gerade die Probeproduktion. Bild: Sall Whisky Distillery
In diesen Test-Potstills läuft gerade die Probeproduktion. Bild: Sall Whisky Distillery

Die offizielle Website der dänischen Destillerie können Sie hier besuchen. Das Video zeigt Ihnen ebenfalls die Idee hinter der Destillerie, über die wir hoffentlich noch einiges berichten werden können.

Hier wird Gerste getrocknet. Bild: Sall Whisky Distillery
Hier wird Gerste getrocknet. Bild: Sall Whisky Distillery

 

 

Wir verkosten: Benrinnes 24yo Hogshead #446 C&S Dram Senior 56,3%

Benrinnes 24years old, 56,3% vol
C&S Dram Senior

distilled 6.9.1991, bottled 22.8.2016
215 Flaschen
Sample: C&S Dram
Verkoster: Reinhard Pohorec

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Nase: Ein imposanter erster Duft, sehr offen, transparent, saftige Frucht, getüncht in hellen Nougat und Marzipan, eine elegante, cremige Nussnote macht sich breit, Haselnüsse und Walnüsse, frisch aus der Schale geknackt, würzig, erdig, auch etwas grünlich, gemahlene Macadamia. Dann gesellen sich Kräuter dazu – Petersilie, Fenchelgrün und eine an Worcester Sauce erinnernde Würze, durchaus umami, dezente Salzlake, Toffee. Reif und markant sind die Aromen. Die Oberhand behält dabei stets die floral, grünlich herbe Nussigkeit, Mandelmehl, auch mit der leichten Bitterkeit, umrahmt von pudrig, fluffiger Frucht-Nuss-Süße.

Gaumen: Der Gaumen spielt mit samtiger Süße, sehr vollmundig und kompakt rollen die Geschmäcker über die Zunge, schokoladig anmutende Creme, Nuss-Nougat mit Butter auf warmem Brioche verstrichen, etwas Marillenfrucht, marmeladig und auch frisch vom Baum gepflückt, Candyfloss, Zitronentarte, ein Dessert Buffet vom allerfeinsten, jedoch ohne zu opulent oder aufgesetzt süß zu wirken. Die salzige Erinnerung sowohl in der Nase als auch am Gaumen bildet einen geschmeidigen Kontrapunkt zu der Fülle und Üppigkeit. Sehr rund, harmonisch, für die Fassstärke zeigt sich der Benrinnes ungemein weich, schmelzig, wohlig geformt. Kräftiger Body, viel Struktur.

Finish: Die Palette an Düften und Geschmäckern zieht sich analog in den langen Abgang, Mandeln, geröstet und kandiert, Malzzuckerl, eine Idee von grünlicher Würze, Ingwer, Zitronengras und Seetang.

Alles in allem: Fett, ölig, ein Malt mit Gewicht auf der Zunge und röstig süßlichen Highlights. Besonders spannend könnte dieser Benrinnes als Foodmatching Sparring Partner auftreten – mit seinem harmonischen Spiel aus Würze, Kompaktheit und Schmelz. Nicht unbedingt zart besaitet mit 56,3% Volumen, aber ein perfekter Beweis dafür, dass dicke Muskeln und augenscheinliche „Grobschlächtigkeit“ auch ganz lieb und zart sein können. Sehr gut, setzen!

Mit dieser Idee Süße!
Und den besten Spirits,
Reinhard Pohorec

Exklusiv: Videointerview mit John Campbell, Laphroaig

Auf der vorgestern zu Ende gegangenen Finest Spirits Vienna hatten wir die Gelegenheit, mit Distillery Manager John Campbell von der traditionsreichen Islay-Destillerie Laphroaig ein Videointerview am Stand von Beam Suntory zu führen. John erzählt darin über seinen Job, welchen Einfluss er auf die Produkte der Destillerie hat und welchen Laphroaig er für unterschätzt hält.

Ist John mehr auf Reisen oder mehr in der Destillerie? Wie sieht sein Arbeitstag aus? Worin sieht er seine Hauptaufgabe? Und gibt es ungetorften Laphroaig? (Antwort: Ja, den gibt es, allerdings nicht als Laphroaig, sondern unter einem anderen Namen und dann für Blends: Ardenistiel).

Viel Vergnügen mit unserem Video hier oder auf unserem Youtube-Kanal.

Serge verkostet: Glentauchers

Eine Auswahl von Whiskys der Speyside-Destillerie Glentauchers findet man zu Wochenbeginn in der Verkostung von Serge Valentin. Nicht alle davon sind ganz aktuell, aber alle recht gut bewertet:

  • Glentauchers 21 yo 1992/2014 (52.7%, Duncan Taylor, Dimensions, cask #6045, 283 bottles): 84 Punkte
  • Glentauchers 18 yo 1996/2014 (48.8%, Chapter 7, cask #3609, bourbon, 173 bottles): 87 Punkte
  • Glentauchers 18 yo 1996/2014 (51.9%, Whisky-Fässle, bourbon): 85 Punkte
  • Glentauchers 19 yo 1996/2016 (47.2%, Le Gus’t, first fill bourbon, cask #4869105 bottles): 87 Punkte
  • Glentauchers 1994/2012 (43%, Gordon & MacPhail, licensed bottling): 86 Punkte
  • Glentauchers 8 yo 2008/2016 (50%, The Whisky Barrel, Burns Malt, butt, cask # #900184): 87 Punkte

Hier einmal zur Abwechslung nicht nur ein Bild der Destillerie, sondern einige Daten dazu, die wir Wikipedia entnommen haben. Zusätzlich haben wir auch eine Karte von Google Maps für Sie vorbereitet, auf der Sie mit Streetview (klicken Sie auf das kleine Männchen auf der Karte, ziehen Sie es auf die A95 beim Marker) die Umgebung der Destillerie erkunden können (bewegen Sie sich auf der A95 ein Stück nach Osten):

Glentauchers

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Daten zu Glentauchers:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 32′ 3,9″ N, 3° 3′ 1,2″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Chivas Brothers
Gegründet 1897
Gründer James Buchanan, W. P. Lowrie
Architekt John Alcock
Wasserquelle Rosarie Burn
Washstill(s) 3
Spiritstill(s) 3
Produktionsvolumen 4.200.000 l

Geschichte der Destillerie:

Glentauchers ist eine Whiskybrennerei bei Mulben, Banffshire, Schottland, Großbritannien. Sie liegt unweit der Auchroisk-Brennerei.

Glentauchers wurde 1897 von James Buchanan, W. P. Lowrie nahe dem Taucherswald in der Speyside-Region gegründet. Sie besaß zunächst zwei Brennblasen. 1903 wurde sie in Glentauchers-Glenlivet Distillery umbenannt und 1906 von Buchanan übernommen. Da Buchanan im Wesentlichen Blends vertrieb (unter anderem Black & White) wurden die hergestellten Brände zum Großteil zum Verschneiden verwendet. 1925 wurde die Brennerei in den DCL-Konzern eingegliedert und 1930 von Scottish Malt Distillers übernommen. Mitte der sechziger Jahre erfuhr die Brennerei eine Modernisierung, bei der ein neues Brenngebäude errichtet wurde und vier weitere Brennblasen hinzugefügt wurden. Im Jahre 1985 wurde die Destillerie stillgelegt und 1989 von Allied Distillers wiedereröffnet. Allied Distillers wurde von Chivas Brothers übernommen, welche schließlich in den Pernod Ricard-Konzern eingegliedert wurden.

Das Wasser stammt aus dem Rosarie Burn, welcher später in den Spey mündet. Die Brennerei besitzt eine Produktionskapazität von 34.000 hl Alkohol pro Jahr und nutzt je drei Wash Stills und Spirit Stills. Im Jahr 2000 wurden 19.000 hl produziert. Die Produktion kann nicht besichtigt werden.

Glentauchers-Brände werden weiterhin zum Großteil zur Herstellung von Blends verwendet. Im Jahre 2000 wurde die erste offizielle Single-Malt-Abfüllung mit 15-jähriger Reifung auf den Markt gebracht. Es existieren jedoch verschiedene Abfüllungen unabhängiger Abfüller.

Glentauchers Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Glentauchers Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz 
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Neu – Port Askaig 8yo

Der deutsche Importeur Kirsch Whisky hat uns eine Pressemitteilung zum neu erschienenen Port Askaig 8yo übermittelt, die wir gerne für Sie hier wiedergeben. Auch die offiziellen Tasting Notes können wir hier mit Ihnen teilen:

Schöner Islay Whisky mit einem tollen Preis-Leistung-Verhältnis: Port Askaig 8 y.o.!

Es gibt auf Islay keine Brennerei mit dem Namen Port Askaig. Lediglich ein kleiner Fährhafen nahe der Caol Ila Brennerei trägt diesen Namen. Bei Port Askaig handelt es sich um unabhängig abgefüllte Islay Single Malt Whiskys ohne die Angabe der Brennereiherkunft. Ob diese Whiskys nun aus der Brennerei Caol Ila, Bunnahabhain oder einer der anderen stammt, kann nicht gesagt werden. Eines ist jedoch sicher: Diese Whiskys entfalten den vollen Geschmack, der so typisch für Islay Whiskys ist.

Nun dürfen sich Islay-Fans zum Ende des Jahres auf einen neuen Port Askaig Whisky freuen: Den Port Askaig 8 y.o.!

In der Nase fruchtig mit Zitrusnoten und dem Islay-Rauch, der zunehmend mit der Zeit in den Vordergrund tritt. Am Gaumen überaus weich, leicht und mit den tollen Torfnoten. Der Rauch vermischt sich mit den Zitrusnoten. Cremig und ausbalanciert. Im Abgang verbleibt der Rauch und der Nachhall wird angenehm süß.

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Tasting Notes:

Farbe: Strohgelb

Nase: Süße Zitrusnoten steigen in die Nase, fruchtig; der erwartete Rauch (Islay!) hält sich zunächst vornehm im Hintergrund, tritt dann aber deutlich hervor. Ein leichte Malznote rundet den angenehmen Eindruck ab.

Gaumen: Überaus weich und viel leichter als erwartet, aber die schöne Torfrauchnote kommt jetzt zur Geltung. Ein sehr angenehmer Rauch wieder vermischt mit den Zitrusnoten. Cremig. Alles sehr schön ausbalanciert.
                
Finish: Anhaltende Rauchnoten, süßer Nachhall, sehr angenehm, ausgewogen

Fazit: Ein gelungener, junger Port Askaig mit Altersangabe. Der Abfüller Speciality Drinks wird seinem Anspruch gerecht. Mit Recht können Sie sagen: This Single Malt „shows the perfect balance of sweet fruit and dark smoke, typical of the finest Islay whiskies.“

 

Video: Das war die Preisverleihung des C2C Spirits Cup in Mülheim

Und noch ein drittes Video möchten wir Ihnen heute anbieten: Der Veranstalter der Aquavitae 2016 in Mülheim, die Ende Oktober über die Bühne ging, hat uns über das Erscheinen des offiziellen Videos zur Preisverleihung des C2C Spirits Cup informiert. Es ist der einzige Wettbewerb, in dem Konsumenten in Blindverkostungen ihren Sieger unter den eingereichten Whiskys küren. Es geht also um den Geschmack – und nur um diesen.

Julia Nourney, die Initiatorin des Cups, den wir von Whiskyexperts von Anfang an mit unterstützen, gibt in diesem knapp zwanzigminütigen Video die Sieger bekannt. Wer nicht dabei war und die offizielle Pressemitteilung nicht kennt, der kann sich hier von den Entscheidungen der Konsumenten überraschen und inspirieren lassen…