Wer darauf gehofft hat, dass sich die Preise für Whisky am Sekundärmarkt wieder einpendeln würden, dem muss der Mai die Hoffnung drastisch geraubt haben: Der Rückgang setzte sich über alle Segmente fort, berichtet whiskystats.net im neuesten Monatsbericht. Im Jahresvergleich sind die Preise der 500 meistgehandelten Whiskys um satte 20% gesunken, und die letzten Monatsdaten lassen noch kein Ende erwarten – hier einige Schlaglichter:
Alle Länder-, Regionen- und Abfüllerindizes lagen im Minus.
Die 60 gehandelten Karuizawa-Releases verloren mehr als 10 %.
Die Karuizawa Noh-Serie erlitt einen großen Einbruch im Marktwert
Die schottischen Whisky haben in dieser Marktbeobachtung ein Viertel ihres Vorjahreswertes verloren, die Speyside hielt sich dabei am Besten im Mai, über das Jahr betrachtet hatten die Highland-Whiskys den wenigsten Rückgang mit knapp -15%.
Wie es weitergehen wird, lässt sich natürlich nicht sagen – sind die Preise nun schon genug gefallen, um günstig einkaufen zu können? Haben potentielle Käufer genug Geld in der momentanen Situation? Fragen, die man sich wohl selbst beantworten muss…
Als Abschluss unserer Berichterstattung über Balblair und die Nachhaltigkeitsbestrebungen des Besitzers der Brennerei, International Beverage Holdings Ltd. (und bevor wir uns ab nächster Woche zwei weiteren Destillerien aus der Gruppe zuwenden), möchten wir Ihnen heute einen Einblick in die Zukunft der Brennereien in Schottland geben – am Beispiel von Balblair.
Dort hat man sich bei allem Traditionsbewusstsein dem Ziel der CO2-Neutralität verpflichtet, und zwar deutlich früher als von der SWA mit 2045 vorgegeben. Ein Weg dorthin wird sicherlich auch über Wasserstoff als Energielieferant führen, und deshalb ist man mit Storegga, einen der führenden Player auf diesem Gebiet, eine Kooperation eingegangen, um die Möglichkeiten dazu auszuloten.
Bei unserem Besuch bei Balblair hat Tim Dumenil, Hydrogen Asset Manager bei Storegga, den Status quo und die weitere Entwicklung der Wasserstoffproduktion und -versorgung in Schottland in einem knapp 20 Minuten dauernden Vortrag umrissen – zugegebenermaßen ein sehr spezielles Thema, das aber für die Whiskyindustrie, die recht energieintensiv arbeitet, eines der Kernthemen des nächsten Jahrzehnts werden wird. Dumenil war vor seinem Wechsel zu Storegga unter anderem auch für viele der Diageo-Brennereien in Schottland zuständig, er verbindet die beiden Gebiete also ideal.
Es ist selten, dass man einen solchen Einblick in dieses Thema bekommen und weitergeben kann – wir haben uns daher entschlossen, den Vortrag auf Video aufzuzeichnen und mit Ihnen hier zu teilen. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Präsentation auch als PDF-Download an, damit Sie diese parallel zum Video oder gesondert lesen können. Beides finden Sie untenstehend, das Video zusätzlich auf auf unserem Youtube-Kanal, auf dem wir Ihnen bereits mehr als 350 Videos bieten. Lassen Sie uns doch bitte ein Abo dort (mit eingeschalteter Benachrichtigung), damit Sie über neue Videos schon vor Erscheinen hier informiert werden.
Jetzt aber wünschen wir Ihnen interessante Minuten mit unserem Video!
In Sachen Insolvenz der Tastillery GmbH (wir berichteten darüber hier) könnte es durchaus ein erfreuliches Ende geben, wenn man den Worten des Sanierungsexperten Peter Alexander Borchardt folgt, der als Partner der Kanzlei REIMER als Insolvenzverwalter des Online-Unternehmens tätig ist. Ihm zufolge gibt es „zahlreiche konkrete Anfragen potenzieller Investoren“.
Die momentane Situation wird in der nachfolgenden Aussendung dargelegt:
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Großes Investoreninteresse am Hamburger Online-Spirituosenhändler Tastillery GmbH
100.000 Bestellungen pro Jahr, 7 Mio. € Jahresumsatz und 8 starke Eigenmarken lassen Gastronomie- und Getränkeszene aufhorchen
Sanierungsexperte und REIMER-Partner Peter-Alexander Borchardt hat bereits Unterlagen an Interessenten versandt
Hamburg, 2. Juni 2023 | Sieben Jahre nach der Gründung hat der Hamburger Online-Spirituosenhändler Tastillery GmbH beim Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Sanierungsexperte und REIMER-Partner Peter-Alexander Borchardt bestellt. Er hat sich unmittelbar nach einer ersten betriebswirtschaftlichen Analyse sofort auf die Investorensuche begeben – denn die Tastillery GmbH hat Potenzial.
Das Unternehmen hat sich in der deutschen Gastro- und Getränkeszene innerhalb weniger Jahre hohe Bekanntheit und einen guten Ruf erarbeitet. Grund dafür sind neben ausgefallenen Gin-, Whiskey- und Rumkreationen unter Eigenmarken wie RUMANJI, YUZILLA oder vosé insbesondere ein sehr erfolgreiches Social-Media-Marketing und ein Beteiligungsangebot nach einem Auftritt der Gründer Andreas und Waldemar Wegelin in der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen.“
Vertriebskanäle des Spirituosen-Spezialisten mit 22 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von rund sieben Millionen Euro sind neben dem Onlinehandel das B2B-Geschäft mit der Gastronomie und dem Einzelhandel. Nachdem die Tastillery GmbH noch erfolgreich durch die Corona-Jahre gekommen war, machte sich die zunehmend schwierige Lage der Online-Branche nun auch bei ihr bemerkbar.
„Unser Ziel ist die Fortführung des Betriebs. Dazu müssen aber zunächst die Eigentumsrechte an den Warenbeständen geklärt werden“,
sagt Peter-Alexander Borchardt, der das Verfahren gemeinsam mit seinen REIMER-Kollegen Henning Kölsch und Jannik Funnemann bearbeitet. Außerdem stünden in den kommenden ein bis zwei Wochen noch anspruchsvolle Gespräche und Verhandlungen mit Lieferanten und Geschäftspartnern an.
„Dabei dürfte uns das große Investoreninteresse aus der Szene helfen“,
so Borchardt. So habe er bereits zahlreiche konkrete Anfragen potenzieller Investoren erhalten und erste Unterlagen verschickt.
„Die starken Eigenmarken und jährlich rund 100.000 Bestellungen üben eine große Anziehungskraft auf Branchenkenner aus“,
so Borchardt weiter.
Zur Unterstützung der Investorensuche hat der REIMER-Anwalt die M&A-Beratung Centuros GmbH um Partner Malte Heesch beauftragt.
Braucht die Whisky-Welt eine neue Kollektion? Eine weitere Sammlung von Flaschen, die mit mehr oder minder bunten Bildern verziert, und die mit Whiskys gefüllt sind, deren Aroma-Profile dem momentanen Whisky-Zeitgeist entsprechen? Sicherlich nicht, da ist Sukhinder Singh in der Einleitung der Masterclass zu „The Macbeth Collection“ reicht eindeutig. Neben Sukhinder Singh reisten noch Alexis Livingstone ‚Lexie‘ Burgess und Oliver Chilton über den Ärmel-Kanal, um am 20. Mai 2023 im Brühler Whiskyhaus gemeinsam mit Kirsch Import die Deutschland-Premiere und Master Class der „The Macbeth Collection“ zu zelebrieren.
Von links nach rechts: Sukhinder Singh, Oliver Chilton und Alexis Livingstone ‚Lexie‘ Burgess
Auch wenn diese auf den ersten Blick wie nur eine weitere Kollektion aussieht, geht es hier doch um etwas anderes. Und an dieser Stelle übernimmt Alexis „Lexie“ Burgess die weitere Erklärung. Er arbeitet seit langer Zeit im Bereich Design für und mit der schottischen Whisky-Industrie. In dieser Zeit beschäftigte er sich mit der Geschichte der Destillerien, der einzelnen dahinter stehenden Familien sowie ihrem großen Wettbewerb und Kampf. Und dachte, dies sei genau so wie bei „Macbeth“. Die Idee der Whisky-Kollektion rund diese große, schottische Tragödie von Shakespeare war geboren, musste allerdings auch weiterentwickelt werden. Und dafür suchte er nun Mitstreiter, die sich für das Stück von Shakespeare und für Scotch Whisky begeistern.
Für die Illustration der Figuren der Tragödie konnte er Sir Quentin Blake gewinnen, wie er weiter ausführte. Mit ihm arbeitete Lexie bereits seit längerem zusammen. Der Cartoonist, Illustrator und Kinderbuchautor zeigte anfänglich nur eine überschaubare Begeisterung, nun womöglich sehr viele Kilts mit unterschiedlichen Tartans zeichnen zu dürfen. Doch die 42 verschiedenen und unterschiedlichen Charaktere jeweils als Vogel dargestellt – Sir Quentin Blake liebt das Zeichnen von Vögeln -, dafür konnte sich Sir Quentin begeistern. Und begann fast augenblicklich mit seiner Arbeit.
Wie wären dann die einzelnen Charaktere der Tragödie „Macbeth“ jeweils als Whisky? Mit dieser Frage plus den Skizzen von Sir Quentin Blake wandte sich „Lexie“ an den berühmten Whisky-Autoren Dave Broom. Nach dem eingehenden Studium des Stücks um den zunächst treuen Vasallen des Königs Duncan von Schottland, den Macbeth dann später ermordet, um dann selbst zum neuen König und zum Ende dann auch selbst ermordet zu werden (um die Handlung sehr stark abzukürzen), schuf Broom zu jedem der 42 im Stück vorkommenden Figuren kurze character notes, die sowohl den Charakter als auch den Whisky der jeweiligen Figur beschreiben.
Jetzt fehlten also „nur noch“ die Whiskys zu „The Macbeth Collection“. Sukhinder Singh, Mit-Gründer von The Whisky Exchange und den Elixir Distillers, und Oliver Chilton, Whisky Maker und Head Blender der Elixir Distillers, fanden diese Idee zu spannend, um sie nicht umzusetzen und die Aufgabe zu faszinierend, um sie abzulehnen. Also suchten die Beiden die zu den Illustrationen und character notes passenden Destillerien, die entsprechenden Whiskys oder kreierten diese. Dave Broom erhielt dann regelmäßig Samples mit den von Sukhinder und Oliver vorgeschlagenen Whiskies. Und es oblag ihm, dann zu bewerten, ob dieser Whisky dem Charakter der Figur entspricht – oder eben nicht.
Der erste Akt der Macbeth Collection
In diesem Jahr wurde der erste Akt der „The Macbeth Collection“ veröffentlicht. Vier weitere werden folgen und jährlich erscheinen. Die 42 Charaktere sind in sechs Gruppen aufgeteilt: The Leads (Fünf Abfüllungen), The Thanes (zwölf Abfüllungen), The Ghosts (Sechs Lost Distilleries), The Witches (Drei Malts und ein Blend), The Murderers (Vier Insel-Malts) und The Household (Zehn Whiskys). Nach einer Premiere in London war die Master Class im Brühler Whiskyhaus erst die zweite Veranstaltung, auf der Akt 1 der „The Macbeth Collection“ präsentiert wurde.
Den 30 Teilnehmenden der ausverkauften Master Class boten sich nach der notwendigen ausführlichen Einleitung unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit den neun Scotch Whiskys auseinanderzusetzen. Natürlich bot es sich an, auf gewohnter Weise die Aromen und Nuancen in den einzelnen Abfüllung herauszuarbeiten, und sich darüber auszutauschen. Denn hier gab es einiges zu entdecken.
Der erste Akt
Der Auftakt oblag dem ‚Bloody Sergeant‚, ein 10 Jahre alter Blair Athol, mit kräftigen 51,8 % Vol. abgefüllt. Dieses Small Batch Bottling reifte in einer Kombination aus Bourbon Hogsheads und Rotwein-Fässern. Diese sorgen einerseits für einen süß-fruchtigen Single Malt mit Aromen von Äpfeln und Birnen. Zusätzlich finden sich mehr oder minder deutliche mineralische Noten, die dem hervorragenden, recht wuchtigen Whisky einen Gegenpart zu seiner Fruchtigkeit bieten.
Auf der anderen Seite galt es als eigentliche Aufgabe, einen dem Charakter des ‚Bloody Sergeant‘ entsprechenden Whisky zu kreiieren. Dieser unterrichtet König Duncan im ersten Akt der Tragödie von Macbeths Sieg im Kampf gegen den Rebellen Macdonald und dessen Verbündete. Wie schmeckt der Triumph in einer blutigen Schlacht, der fast zwangsläufig aufgrund der Art der Auseinandersetzungen den gleichzeitigen Tod der Kontrahenten bedeutet? Nach einem ersten Erriechen und Erschmecken des ‚Bloody Sergeant‘ verlas Alexis Burgess die character notes von Dave Broom, nach denen dieser Whisky gestaltet und ausgewählt wurde. Und die Teilnehmenden des Master Class konnten einerseits den Whisky an sich bewerten, und andererseits, ob dieser dann auch den charakterlichen Beschreibungen entspricht.
Seyton, Macbeth’s treuer Diener und Waffenmeister, ist ein 12 Jahre alter Ardmore, der in ehemaligen Laphroaig-Fässern aus europäischer und amerikanischer Eiche reifte. Eine große Süße trifft auf eine starke Rauchigkeit und vereint hier den Whisky-Ausdruck eines guten Charakters (süß) mit dem eines bösen Charakters (Rauch).
Der First Ghost kommt aus der Lost Distillery Cambus. Der Grain Whisky reifte 31 Jahre in refill Hogsheads aus amerikanischer Eiche und ist und entspricht einem Geist: Präsent und wahrnehmbar, doch schwer zu fassen, dabei langsam verschwindend und dadurch dann doch lange zugegen.
Lady MacDuff nimmt in der Tragödie nur eine kleine, jedoch wichtige Rolle. Sie und ihre Kinder werden auf Befehl von Macbeth ermordet. Doch in den wenigen Szenen, die ihr Shakespeare einräumt, zeigt sie sich mutig und stark, zudem gleichzeitig mit Frauen zugesprochenen Attributen und Eigenschaften. Ihre charakerliche Interpretation findet sich in einem 31 Jahre alten Linkwood, der ebenfalls in refill Hogsheads aus amerikanischer Eiche reifte. Stark und filigran zugleich, mit viel Frucht-Noten ebenso wie Holzaromen. Ein vielschichtiger und komplexer Malt, der scheinbar Gegensätzliches zu vereinen vermag.
Menteith, einer der zwölf Thanes der Kollektion, der in seinem Leben manche Schlacht geschlagen hat und am Ende der Tragödie mit für Macbeths Ende sorgt, findet seine Entsprechung in einem Benriach. Der Malt lagerte 31 Jahre refill Hogsheads aus amerikanischer Eiche, hat einen vollen, reifen Charakter mit viel kraftvoller Würzigkeit mit nussigen und fruchtigen Aromen.
Der nächste Thane, Angus, ist in zunächst auf Macbeths Seite, wechselt dann aber im Verlauf des Stücks auf die Seite dessen Gegenspielers. Der für diesen Charakter gewählte Glen Garioch zeigt sich zunächst recht leicht. Mit zunehmender Zeit im Glas wird er stärker und entwickelt deutlich, was zunächst im Hintergrund bereits erschien. Ebenfalls 31 Jahre lagerte dieser Highland Malt, allerdings in first fill bourbon barrels.
King Duncan ist der Gegenspieler von Macbeth, er steht für das Gute, für die einzuhaltende Ordnung, hat einen sanften Charakter, und dies ist alles zugleich seine große Schwäche. Der 1965 destillierte Glen Grant lagerte in einem Sherry Butt, und bei allem Fass-Einfluss, die in den 56 Jahren Reifezeit in diesen Single Malt übergingen, bleibt noch immer eine große Leichtigkeit und viel Eleganz in diser auf 100 Flaschen limitierten Abfüllung. Für den deutschen Markt sind drei Bottlings vorgesehen, von denen nach dem Tasting im Brühler Whiskyhaus nur noch zwei übrig sind.
Kurze Fermentationszeit, schnelle Destillation, langer Mittellauf: Die Brennerei Tobermory und ihr rauchig-torfiger Whisky mit dem Namen Ledaig scheint prädestiniert für den Charakter des First Murderer. 18 Jahre lagerte der 2005 destillierte Malt in american oak hogsheads, trotz der langen Reifezeit bleibt der Malt sehr rauchig, salzig, rau und ist fordernd.
Der Whisky der First Whitch verdeutlicht vielleicht am deutlichsten, dass die Macbeth Collection nicht eine einfache Sammlung guter Whiskys mit bunten Etiketten ist. Diese erste der Weird Sisters kündigt Macbeth an, bald König zu sein. Den Prophezeiungen der „unheimlichen Schwestern“ haftet etwas Unheimlichen an, ihre zweideutigen Vorhersagen lassen sich unterschiedlich deuten. Ähnlich uneindeutig und gleichzeitig sonnenklar ist auch die Angabe der Herkunfts-Brennerei. Sie spielt dem Konzept der Macbeth Collection keine große Rolle. Und doch finden wir, der Art und Weise der Weird Sisters gleich, Andeutungen und Hinweise auf eine Destillerie im Süden Islays in der Nähe der Kildalton-Küste gelegen. Der Single Malt der First Witch lagerte insgesamt 19 Jahre, eine abschließende, zirka zwei Jahre dauernde Reifung fand in Pedro Ximénez Fässer statt. Ein dunkler und gefährlicher Whisky, mit Torf, Rauch und der Süße des PX-Sherrys.
Der Vorhang fällt, die nächsten Akte folgen
Jetzt fällt der Vorhand nach diesem Ersten Akt. Den Anspruch der „The Macbeth Collection“, nicht nur eine weitere Whisky-Sammlung, aufgehübscht mit bunten Bildern, zu sein, erfüllt sie in voller Gänze. Die einzelnen Abfüllungen sind hervorragend ausgewählt, sie sind in sich durchgehend sehr gute bis hervorragende Whiskys, die zusammen mit den von Dave Broom erstellten charcter notes und den von Sir Quentin Blake gezeichneten Charakter-Figuren eine einmalige Sammlung bilden.
„The Macbeth Collection“ ist limitiert. Wie hoch dieses Limitierung sein wird, ist wohl erst nach dem Erscheinen des abschließenden Aktes 2027 entschieden.
„The Macbeth Collection“ ist hochpreisig. Für den kompletten ersten Akt müsste ein niedriger fünfstelliger Betrag entrichtet werden. Vier weitere werden noch folgen, und wir können sicherlich nicht davon ausgehen, dass diese günstiger werden.
Für die Meisten unter uns bleibt „The Macbeth Collection“ in ihrer Gänze unerreichbar und unerschwinglich. Doch die Sammlung ist bei der Bepreisung und Verfügbarkeit ausdifferenziert aufgestellt. Die Abfüllungen aus der Gruppe „The Household“, in der Auflage die höchsten und im Preis die niedrigsten der Kollektion, sind ebenso sorgfältig ausgewählt und von hoher Qualität wie die der anderen Gruppen. Und unabhängig davon, ob Sie „The Macbeth Collection“ anspricht oder nicht, schließen wir mit der Frage:
Ein ganz besonderer Blended Scotch Whisky kommt jetzt vom unabhängigen Abfüller Adelphi über den deutschen Importeur, der Rolf Kaspar GmbH, nach Deutschland und ist ab sofort im Fachhandel verfügbar: Charlie’s Nose ist einerseits nach dem langjährigen Mentor und Freund von Adelphi, Whiskylegende Charlie MacLean benannt, andererseits nach einer Landmarke selbigen Namens unweit der Destillerie Ardnamurchan, die ebenfalls zu Adelphi gehört.
Was es über den mit 70% sehr „maltreichen“ Blend zu sagen gibt, hier in der offiziellen Presseaussendung:
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Maclean’s Nose – Blended Scotch Whisky jetzt endlich in Deutschland
Maclean’s Nose – Blended Scotch Whisky mit einem ausgeprägten Westküsten-Charakter
Gibt es einen weiteren Blend, „quasi-malt“, in diesem Preisbereich, der von Serge Valentin 88 Punkte bekommen hat? Maclean’s Nose hat einen sehr hohen Malt-Anteil von über 70% und einen hohen Anteil an Ex-Sherryfässern. Der Whisky ist nicht kühlgefiltert und ungefärbt, abgefüllt mit 46%vol.
Verbrannte Zitrusschalen, Meersalz, weiße Schokolade und Lagerfeuer am Strand
Die Zusammensetzung:
40 ex Bourbon ASB Malt Whisky, destilliert in den West Highlands (2018) 5 ehemalige Bourbon ASB Malt Whisky, destilliert in Campbeltown (2016) 16 ehemalige Sherry Hogsheads Malt Whisky, destilliert in den West Highlands (2018) 21 ehemalige Bourbon-Hogsheads Grain-Whisky, destilliert in den Lowlands. (2017)
Die Nase:
Charles MacLean MBE ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten Schottlands und einer der weltweit führenden Whisky-Experten, produktiver Autor und zufälliger Filmstar. Seit 1981 forscht und schreibt Charlie zum Thema Whisky. Bis heute arbeitet er als Berater für die schottische Whiskyindustrie mit dem Schwerpunkt der sensorischen Beurteilung. Für die Adelphi Distillery Ltd ist er seit fast drei Jahrzehnten ein langjähriger, sensorischer Mentor.
Die Landmarke:
Entlang der Küste etwa 2km von der Ardnamurchan Brennerei entfernt befindet sich Camas nan Geall, eine Bucht in einer felsigen Küstenlinie. Der fruchtbare Boden auf Camus nan Geall hat eine lange Siedlungsgeschichte. Unter anderem zeugt davon ein historischer Steinhügel mit Kammern und eine Megalithenanlage. Der Ort diente ebenfalls als Begräbnisstätte der Campbells of Ardslignish, wie auf einigen Grabsteine nachzulesen ist. Oberhalb von Camas nan Geall sieht man die felsige Landzunge Macleans Nase hervorragen. Die ‚Maclean’s Nose‘ erstreckt sich in den Sound of Mull oberhalb der Mündung des Loch Sunart. Von Adelphi wird sie schon lange gefeiert, hat doch ihre eigene „Chief Nose“ Charles Maclean MBE einst geschrieben: „Die Ardnamurchan-Brennerei, die meiner Nase am nächsten liegt (closest to my nose)“.
Maclean’s Nose und die Ardnamurchan-Halbinsel von oben auf Youtube:
Der Künstler:
Reuben wurde 2020 bei den Scottish Portrait Awards als bildender Künstler des Jahres nominiert. Er schloss sein Studium 2022 mit einem First Class Honours in Bachelor of Arts vom UAL Camberwell College of Artsab. Mehr zum Künstler unter https://reubensiandegourlay.com/
Zu beziehen ist diese Abfüllung ab sofort im Fachhandel und wird exklusiv importiert von der Rolf Kaspar GmbH www.kaspar-spirituosen.de. Der empfohlene Verkaufspreis ist 33,95EUR inkl. MwSt./Flasche 0,7l.
Blended to have a West Coast Character with both a high malt content (70%) and a high proportion of ex-sherry casks. The label uses crushed barley paper made from a byproduct of whisky production. Un chill filtered, Natural Colour, 46%ABV, 25 000 bottles
Tasting notes:
Colour: Burnished Gold Nose: Burnt citrus peel, sea salt, bonfire. Nectarine syrup, lime marmalade, hay bales, coal bunker and oily shed. Palate: Puffed rice, homemade rice pudding and white chocolate. Bright citrus lime pickle. Chantilly cream and Viennetta ice cream. Ferrero Rocher. Hessian. Burning heather and smoked praline.
Ohne viel Aufhebens geht es bei Serge Valentin heute weiter mit seiner Verkostung von Whiskys aus Laphroaig – diesmal sogar mit neun Abfüllungen und wieder mit ausgezeichneten Punktewertungen:
Damit die Woche noch einen genußvollen Abschluss findet, hat Tilo Schnabel aka The Caskhound die Veröffentlichung seiner beiden neuesten Abfüllungen auf den Freitag gelegt – zwei Speysider mit Vollreifungen in PX- und Rotwein-Barriquefässern.
Hier wie üblich alle Infos, direkt von Tilo Schnabel selbst:
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„The Best for Last“: THE CASKHOUND‘s neues Single Cask-Duo bildet imposanten Abschluss der limitierten DEERHOUND COLLECTION
„Das Beste kommt zum Schluss“: Tilo Schnabel alias THE CASKHOUND, der bekannte Independent Bottler aus dem Südwesten der Republik, trumpft mit zwei neuen Abfüllungen zum Finale seiner 5-teiligen Abfüllungsreihe DEERHOUND COLLECTION noch einmal ordentlich auf. Das dynamische Duo aus der Speyside – ein 15-jähriger SECRET SPEYSIDE und ein 14 Jahre gereifter AULTMORE – besticht durch seine gelungenen Vollreifungen im First Fill PX Sherry Cask bzw. erstbefüllten Red Wine Barrique, und der daraus resultierenden Aromenfülle und Komplexität.
Die beiden ausdrucksstarken Einzelfassabfüllungen sind damit ein würdiger Abschluss der DEER-HOUND COLLECTION. Bei Tilo Schnabels ‚flüssiger Hommage‘ an den legendären schottischen Jaghund ergänzen sich – gleich dem Zusammenspiel von Destillat und Fass – die bezaubernden Illustrationen der schottischen Künstlerin Lana Mathieson und exklusive Single Malt Whiskys auf einzigartig geschmackvolle Weise.
Speyside Power Couple: zwei Vollreifungen mit voller Kraft voraus
Chapter 4 und 5, die letzten beiden Kapitel der DEERHOUND COLLECTION, führen uns noch einmal in die Tiefen der Speyside. Die schottische Whiskyregion ist bekanntermaßen die Heimat unzähliger namhafter Brennereien. Aus welcher nun der SECRET SPEYSIDE stammt, wird nicht verraten – die Aromenfülle seiner 15-jährigen Reifung im klassischen Pedro Ximénez Sherry Cask spricht jedoch eine deutliche Sprache: GENIESS MICH! Wer kann bei solch verführerischen Noten von Sherry und Trockenfrüchten, Gewürzen, Schokolade und einer samtigen Süße schon widerstehen?
Auch der AULTMORE ist ein Fest für Herz und Sinne: die reichhaltigen Wein-Aromen der 14 Jahre im im erstbefüllten Rotwein-Barrique sorgen für starke Akzente. Der komplexe Speyside Malt aus der Nähe von Keith offenbart mit jedem Schluck eine wahre Symphonie aus dunkler Fruchtigkeit, würzigen Tanninen und einer sanften Wärme, die ein unverwechselbares und fesselndes Trinkerlebnis schaffen.
Ganz gleich, ob Sie sich von den verlockenden Geheimnissen des SECRET SPEYSIDE oder der fesselnden Komplexität des AULTMORE angezogen fühlen, diese außergewöhnlichen Single Malts versprechen eine unvergessliche Reise für die Sinne!
SECRET SPEYSIDE (The Deerhound Collection – Chapter 4: The Outlaw King)
Speyside Single Malt Scotch Whisky
15 Jahre alt (2007/2023) • 54,6 % ABV
Fully Matured in a First Fill Pedro Ximénez Sherry Hogshead
Auflage 302 Flaschen (0,7 l) à 119,90 Euro (UVP)
Nose:Eine verführerische Melange aus klassischen Sherryaromen wie Rosinen, Datteln und Feigen, der Würze von Tabakblättern, einer vanilligen Süße, weinartigen Noten, Nelken, Honig sowie Omas altem Eichenholzschrank mit einem Hauch Möbelpolitur
Palate:weicher und ölig-samtener Antritt mit viel Würze, Rosinen & süßen Sherrynoten, gefolgt von einer dezenten Nussigkeit, die dann in Aromen von Orangenzesten,Mon Chéri und viel dunkler Schokolade übergehen
Finish:recht lang, mit viel Würze und ausklingenden Noten von Sherry & Tabak; endend mit Kakaopulver und trockener Eichenwürze
FAZIT: Eine klassische Sherry-Cask-Vollreifung, wie sie sein sollte!
AULTMORE (The Deerhound Collection – Chapter 5: The Jacobite)
Speyside Single Malt Scotch Whisky
14 Jahre alt (2009/2023) • 56,2 % ABV
Fully Matured in a First Fill Red Wine Barrique
Auflage 283 Flaschen (0,7 l) à 107,90 Euro (UVP)
Nose:Delikate Weinaromen und eine fruchtige Süße begrüßen uns, abgelöst von Rosenwasser, Gewürzen, floralen Noten, einer malzigen Süße sowie Beerenkompott mit Vanillesoße
Palate:Weich, mundfüllend und komplex: reife Pfirsiche, reichlich Würze, danach wechseln sich dezente Noten von Nüssen und Mandeln mit der Süße dunkler Früchte und den Aromen von Keksen, Trockenfrüchten und Tabak ab, am Ende zeigen sich trockene Wein- und Holznoten
Finish:mittellang, dominiert von Bitterschokolade, etwas Fruchtsüße,Tanninen und einer trockenen Würze
FAZIT: Dekadent & komplex: ein würziger Fruchtkorb mit Grandeur!
Wie von THE CASKHOUND gewohnt, erfreuen die Single Malts durch Fassstärke, natürliche Färbung & den Verzicht auf Kühlfiltrierung. Sie finden die beiden Abfüllungen ab Freitag, den 2. Juni 2023 in unserem Shop und bei unseren Handelspartnern.
Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht? Besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.de oder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.
Die Highland-DestillerieBalblairwurde 1790 James McKeddy gegründet – an ihrer momentanen Position arbeitet sie aber „erst“ seit 1872. Mit 1.5 bis 1.8 Millionen Litern Produktionskapazität zählt sie eher zu den kleineren Brennereien – und hat einen klassischen Charme, der ihr auch zu einem Auftritt als Location im Film Angel’s Share verhalf.
Ihre Kleinheit ist auch der Grund, dass es im Inneren sehr gedrängt zugeht. Die verschiedenen Produktionsschritte sind in Gebäudeteile gedrängt, auch die Stills wirken in die Anlage gepfercht. Auch dieser Umstand macht die Brennerei interessant – genau so wie die Tatsache, dass sie trotz ihres ehrwürdigen Alters vom Besitzer International Beverage Holdings Ltd dazu auserkoren wurde, so wie andere Destillerien der Gruppe eine Vorzeigebrennerei in Sachen Nachhaltigkeit zu werden. Hier zum Beispiel wird man ab Sommer 30% der Energie durch ein Thermal Vapor Recompression System einsparen können, ohne in den Charakter des Whiskys einzugreifen. Zudem hat man mit den ehrgeizigen Sparplänen beim Wasser bereits jetzt bessere Werte erreicht, als es die Scotch Whisky Association als Fernziel angegeben hat – und man ist noch nicht am Ende der Fahnenstange angelangt.
Hier wird im Sommer das Thermal Vapor Recompression System installiert werden.
Gemeinsam mit Distillery Manager John MacDonald und einer Gruppe britischer und französischer Journalisten-Kollegen haben wir vor gut zwei Wochen die Brennerei besichtigt und dabei für Sie Informationen und Eindrücke gesammelt, die wir in einem gut halbstündigen Video zusammengefasst haben.
Wir wünschen Ihnen damit viel Vergnügen hier oder auf unserem Youtube-Kanal.
Wir haben zwar schon mit einer Pressemitteilung über das Jubiläum von House of Suntoryberichtet – nun aber erreicht uns eine weitere, deutschsprachige Information dazu, mit dem Hinweis auf vier Jubiläumswhiskys, die es ab sofort auch bei uns geben wird: den Yamazaki 12 und 18 Year Old Single Malt Mizunara Whisky, sowie den Hakushu 12yound 18 Year Old Peated Single Malt.
Hier also noch die relevanten Infos zum Jubiläum und zu den Sonderausgaben:
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The House of Suntory feiert 100-jährigen Geburtstag – mit Keanu Reeves und vier Jubiläums-Whiskys in limitierter Auflage
The House of Suntoryfeiert sein 100-jähriges Jubiläum! Als Pionier des japanischen Whiskys ist das nicht nur ein Meilenstein für die Geschichte von Suntory, sondern auch für die japanische Spirituosen-Kultur. Zu Ehren des Jubiläums veröffentlicht The House of Suntory den 100 Sekunden Kurzfilm Suntory Anniversary Tribute – eine Hommage an das Gründungshaus für japanischen Whisky. Das Besondere daran – er wurde von der Oscar-prämierten Regisseurin Sofia Coppola mit Hollywood Schauspieler Keanu Reeves in der Hauptrolle inszeniert und ehrt die glorreiche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Suntory. Zudem launcht die Marke vier Jubiläums-Editionen seiner weltberühmten Whiskys, die es diesen Monat in limitierter Auflage geben wird: dieYamazaki® 12und 18 Year Old Single Malt Whiskys, sowie die Hakushu® 12und 18 Year Old Single Malt Whiskys.
Vier ausgewählte Limited Editions
Zu den limitierten Editionen gehören Yamazaki 18 Year Old Mizunara und Hakushu 18 Year Old Peated Malt Whisky sowie die Jubiläumsetiketten zum 100-jährigen Bestehen der Flaggschiffe Yamazaki 12 Year Old und Hakushu 12 Year Old in exklusiver Festverpackung. Diese werden in Deutschland in ausgewählten Märkten erhältlich sein.
„Hakushu- und Yamazaki-Whiskys sind Geschenke aus unserer Vergangenheit, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden“,
sagte Shinji Fukuyo, Chief Blender der fünften Generation.
„Ich bin mehr als stolz darauf, diese vier Limited Editions und ihren einzigartigen Geschmack mit der Welt teilen zu dürfen. Sie repräsentieren nicht nur unser unermüdliches Streben nach Qualität, sondern symbolisieren auch unser Versprechen, unsere Philosophie für die nächsten hundert Jahre und darüber hinaus weiterzuführen.“
Als erste und älteste Malt-Whisky-Brennerei des Landes blickt die Yamazaki-Brennerei auf eine lange Geschichte zurück, die sich in den neu veröffentlichten limitierten Abfüllungen widerspiegelt. Der Yamazaki 18 Year Old Mizunara ist ein Single Malt, gereift in seltenen Mizunara-Eichenfässern, und entführt den Gaumen mit Aromen von dunkler Kirsche, reifem Pfirsich und japanischem Weihrauch. Der Yamazaki 12 Year Old verwöhnt den Gaumen mit Noten von Pfirsich, Ananas und der einzigartigen Mizunara-Eiche.
Versteckt im Herzen des japanischen Berges Kaikomagatake, enthüllt die Hakushu-Brennerei ihren beeindruckenden Hakushu 18 Year Old Peated Malt. Als Ergebnis wagemutiger Experimente mit Torf seit 1973, bietet dieser Whisky eine Kombination aus geräuchertem Salbei, gebackenem grünen Apfel und Honigwaben. Parallel dazu präsentiert der Hakushu 12 Year Old eine belebende Mischung aus grünem Apfel, süßer Birne und subtilen Rauchnoten, die die japanische „Monozukuri“-Handwerkskunst zum Ausdruck bringt.
Diese Whiskys sind mehr als nur Getränke – sie sind Teil einer Sammlung exklusiver Abfüllungen, die dieses Jahr auf den Markt kommen werden und repräsentieren das lebendige Erbe der Qualität und Kreativität, für die The House of Suntory steht.
Allgemeine Produktinformationen:
Yamazaki 12 Year Old Jubiläumsedition | 43% vol. | 70 cl | erhältlich ab ca. 190,00 €
Um eine kulinarische Attraktion reicher ist die Johnnie Walker Experience in Edinburgh – dort hat man sich mit dem mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten James und Maria Close vom Restaurant Raby Hunt zusammengetan, um den Besuchern ein Konzept aus Küche und Cocktails bieten zu können. Man serviert kleine Happen gemeinsam mit Cocktails von Johnnie Walker Princes Street Head Bartender, Miran Chauhan.
Was es dort zu entdecken gibt und wie man in den Genuss kommt, können Sie im Artikel nachlesen:
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JOHNNIE WALKER PRINCES STREET STIRS UP THE SCOTTISH CULINARY SCENE
Exclusive new collaboration launched with two Michelin-starred team James & Maria Close to combine world-class cocktails with innovative cuisine
Johnnie Walker Princes Street is set to serve up a new culinary sensation for Scotland with STIR – a ground-breaking cocktail and cuisine concept in partnership with two Michelin-starred team Chef James Close and his wife, Head of Pastry, Maria Close, owners of the renowned global experience restaurant, Raby Hunt.
James and Maria’s unique menu of stunningly innovative small-bite plates are served alongside meticulously curated cocktails from Johnnie Walker Princes Street Head Bartender, Miran Chauhan, in a collaboration that aims to completely redefine the concept of whisky and food pairing.
THE EXPERIENCE
Each cocktail offers a unique story with a focus on flavour, that will be shared with the guests during their experience. From a Hedgerow Aquavit, created from foraging for berries nearby the Glenkinchie distillery, to a Cliff Edge Vermouth, using botanicals from the Four Corners of Scotland distilleries, Miran has embraced new techniques to capture each guest’s attention by bringing the whiskies into a new light.
Known for their new age approach to fine dining and storytelling through micro dishes, Chefs James and Maria Close have created six small bites, to match the cocktails, with layers of luminous flavour and textures to delight. Guests can expect a culinary showcase of unexplored food combinations, from rich, umami intensity within the Aguachile Oyster bite, to soft, sweet indulgence within the Green Apple.
STIR features three flights:
The Four Corners Cocktail Flight takes guests on a beautiful journey exploring the Four Corners of Scotland distilleries, Glenkinchie (Lowlands), Cardhu (Speyside), Clynelish (Highlands) and Caol Ila (Islands), with each one integral to blending Johnnie Walker whisky. The combination is a complete experience carefully curated to highlight the landscape of the distillery, with locally grown and foraged ingredients from the naturally occurring flora and fauna.
The Seasonal Cocktail Flight allows guests to take a short trip, experiencing a rotation of exclusive whiskies and seasonal ingredients, selected by the Johnnie Walker Princes Street team. The Spring Season highlights the unique Johnnie Walker Princes Street Spring blend.
The Johnnie Walker Blue Label Cocktail Flight is an opportunity to savour this iconic whisky in an unexpected way. The cocktail is paired with the most exquisite small bite, a luxurious moment of indulgence for Johnnie Walker Blue Label connoisseurs.
Miran Chauhan, Head Bartender at Johnnie Walker Princes Street, said: ‘We see STIR as the portal to a new world of whisky and food combinations, in the heart of Edinburgh at Johnnie Walker Princes Street. James and I have a shared obsession for flavours and techniques and together we’ve created an enticing and highly original taste experience for everyone to enjoy.”
James Close, two Michelin-starred-Chef of Raby Hunt Restaurant, said: “We approached this challenge with the same energy and enthusiasm as we always do, creating a set of signature dishes that derive from a single ingredient, inspired by a global adventure. And then just like Miran does with his cocktails, we bring layers and textures together to tell a unique story through taste.”
Back in Edinburgh for the collaboration, James is returning to the capital after living in Scotland as a young man, when he worked in the menswear department of House of Fraser, in the very building that is now Johnnie Walker Princes Street Edinburgh.
Reservations for STIR are available now and can be made online johnniewalkerprincesstreet.com from 17:30PM, Wednesday – Saturday.
SETTING THE SCENE
Multi-award winning, Johnnie Walker Princes Street, is the centrepiece of Diageo’s £185million pound investment in Scotch whisky tourism in Scotland – the largest single investment programme of its kind ever seen in Scotch whisky tourism. Offering more than 800 flavour combinations, unique immersive tours and breath-taking views of the Edinburgh skyline, one person could visit Johnnie Walker Princes Street every day for more than two years still and not have the same experience twice.
Committed to delivering new experiences for guests, every season STIR will evolve the menu to suit the season, with a twist on the Seasonal Cocktail Flight, as the cocktail and small bite influenced by the limited-edition Johnnie Walker Princes Street blend of whisky, changes with the time of year.
Jurica Gojevic, Food and Beverage Manager at Johnnie Walker Princes Street, says: “What makes James’ success so remarkable is that he is completely self-taught and has a curiosity for international ingredients. I knew his innovative approach would perfectly match Miran’s unorthodox methods to mixology and give us an opportunity to truly push the boundaries of flavour and fun with a one-of-a-kind menu. Through STIR we’re creating something totally unexpected and delivering an unforgettable experience for our guests at Johnnie Walker Princes Street.”
Im April 2022 berichteten wir darüber, dass Pernod Ricard plant, Miltonduff und Aberlour auszubauen. Insbesondere Miltonduff sollte von Grund auf neu und als emissionsneutrale (Net Zero) Destillerie gebaut werden und dann eine Kapazität von 10 Millionen Liter Alkohol pro Jahr aufweisen.
Der im Januar 2023 eingebrachte Bauantrag für Miltonduff ist gestern laut bestens informierten Kreisen von den zuständigen Behörden genehmigt worden – damit steht dem Bau der neuen und recht groß angelegten Brennerei, die wohl die alte Anlage komplett ersetzen wird, nichts mehr im Wege. Die Fertigstellung ist unseren Infos nach für 205 geplant.
Fasastark oder eben batchstark (eine Vermengung mehrerer Fässer in Fassstärke) abgefüllt Bourbons zählen auf Grund ihrer geschmacklichen Intensität zu den Highlights amerikanischer Whiskeykunst – und da bildet der neue Woodford Reserve Master’s Collection Batch Proof 2023 Edition mit 62.4% vol. Alkoholstärke wohl keine Ausnahme. Er wurde heute von Brown-Forman für die USA angekündigt.
Der Woodford Reserve Master’s Collection Batch Proof 2023 Edition verwendet die selbe Mashbill wie der ganz normale Woodford Reseve, es handelt sich dabei aber natürlich um ausgesuchte Fässer, die dann in Fassstärke vermählt wurden.
Ausgesucht wurden die Fässer von Elizabeth McCall, die im Februar zum neuen Master Distiller von Woodford Reserve bestellt wurde. Sie sagt zum Whisky:
The trademark flavours of Woodford Reserve are even more pronounced – and more bold – in this celebrated annual release. It’s a high-proof bourbon with complex flavours
Die Geschmackskomponenten, die sich im Woodford Reserve Master’s Collection Batch Proof 2023 Edition finden: In der Nase Noten von pfeffrigem Backgewürz, Kardamom und Kiefernholz, gefolgt von Noten von Leder, Zeder und trockener Vanille am Gaumen.
129,99 Dollar kostet die limitierte Ausgabe, offiziell ist sie aber nur in der Destillerie und bei ausgesuchten Händlern in den USA zu finden. Ob sie den Weg zu uns nach Deutschland finden wird, ist eher fraglich. Bei Interesse müsste man sich also um Eigenimport kümmern…
Auch heute geht es bei Serge Valentin in seiner Verkostung um Islay, und er bewegt sich im Süden der Insel von Ardbeg westlich zu Laphroaig (ohne bei Lagavulin Halt zu machen). In der ersten von mehreren Sessions nimmt er sechs Abfüllungen unter die Lupe – allesamt unabhängig abgefüllt.
Hier sind die – recht ansehnlichen – Ergebnisse der Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Williamson 10 yo 2012/2022 (54.1%, Acla da Fans & Sansibar, refill sherry butt, 379 bottles)
88
Laphroaig 16 yo 2005/2022 (59.1%, The Character of Islay, The Stories of Wind and Waves, LMDW Antipodes, sherry butt, cask #11682)
Die Highland-Destillerie Balblair wurde 1790 James McKeddy gegründet – an ihrer momentanen Position arbeitet sie aber „erst“ seit 1872. Mit 1.5 bis 1.8 Millionen Litern Produktionskapazität zählt sie eher zu den kleineren Brennereien – und hat einen klassischen Charme, der ihr auch zu einem Auftritt als Location im Film Angel’s Share verhalf.
Seit August 2006 ist John MacDonald Distillery Manager bei Balblair. Seit damals ist der Highlander ein Garant dafür, dass dort alles seinen ruhigen und klaren Weg geht. Diese Ruhe merkt man ihm auch persönlich an: Die Art wie er spricht, wie er Dinge erklärt, wie er Fragen beantwortet.
Im Mai des Jahres durften wir im Rahmen einer Pressereise drei der Destillerien der International Beverage Holdings Ltd (Balblair, Balmenach und Speyburn) besuchen und uns die Umsetzung und Fortführung des ambitionierten Nachhaltigkeitsprogrammes ansehen. So wird Balblair im Rahmen dieses Programmes (über das wir noch gesondert berichten) im Sommer dieses Jahres eine Thermal Vapor Recompression (TVR)-Anlage installiert, die eine Reduktion des Energieverbrauchs in der Produktion um drastische 30% bringt.
Bei der Balblair Distillery hat uns Distillery Manager John MacDonald empfangen und uns einen kurzen Überblick über die Geschichte der Destillerie und deren gegenwärtige Herausforderungen gegeben, bevor er uns durch die Brennerei führte. Diese 10 Minuten dauernde Einführung bringen wir hier als ersten unserer Berichte über die Tour. Wie immer können Sie das Video auch auf unserem Youtube-Kanal sehen.