Neue Edition – Bruichladdich Black Art 10.1

Die schwarzen Künste sind wieder zurück: Adam Hannett, Head Distiller der Bruichladdich Distillery, hat wieder tief in die magische Lagerkiste gegriffen und Fässer für den neuen Bruichladdich Black Art 10.1 ausgesucht. Im Gegensatz der sonst richtungsweisenden Transparenz zur Zusammensetzung eines Whiskys bei Bruichladdich verrät Hannett beim Black Art keine Details. Wir wissen nur: Ungetorft, 45,1% vol., stammt aus der Zeit vor der Schließung der Destillerie und ist 29 Jahre alt.

Weitere Infos hat uns Bruichladdich nachfolgend für Sie geschickt, inklusive eines PDF mit den Eckdaten und Hintergründen, das Sie nach dem Infotext finden:

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Neue Edition – Bruichladdich Black Art 10.1

„Die kreative Freiheit, die ich bei der Herstellung dieses Single Malts habe, ist ein Privileg. Sie erlaubt es mir, Risiken einzugehen und den Bereich des Möglichen zu erkunden. Bei der Whiskyherstellung kommt es auf die harmonische Verbindung zwischen Fass und Spirituose an. Black Art 10 ist eine Feier der außergewöhnlichen Dinge, die geschehen können, wenn wir uns nicht um Details kümmern, sondern einfach den Geschmack schätzen und genießen.“

Adam Hannett, Head Distiller Bruichladdich Distillery

Seit der Einführung im Jahr 2012 hat die Black-Art Serie Whisky-Fans auf der ganzen Welt mit der geheimnisvollen Anziehungskraft fasziniert. Als Gegenpol zu Bruichladdichs traditioneller Verpflichtung zu absoluter Transparenz, bei der vom Fasstyp bis zur spezifischen Gerstensorte alles offengelegt wird, steht beim Black Art alles in absoluter Geheimhaltung.

Die einzigartige und individuelle Zusammensetzungen der Fässer der Black Arts kennt nur Head Distiller Adam Hannett. Nur der jeweilige Jahrgang wird an die Bruichladdich-Fangemeinde verraten.

Der ungetorfte 29 Jahre alte Single Malt aus dem Jahr 1993 wurde aus Fässern der Bruichladdich Distillery aus der Zeit vor der Schließung hergestellt. Fast drei Jahrzehnte lang reifte er ausschließlich auf der Insel Islay.

In der Nase zeigt sich sofort eine helle und fruchtige Note, die in Pralinen, Zedernholz und Leder übergeht. Am Gaumen tanzen Orangengerstenzucker, Ingwer-Nuss-Kekse und Zitronenbaiserkuchen, während geröstete Eiche sanfte Schokolade und Vanille mitbringt. Samtig in der Textur, hat der weiche Abgang Noten von Fudge, während subtiler Tabak und ein Hauch von Ingwer verweilen.

Bruichladdich Black Art 10.1 ist ab dem 01. November 2022 im Handel und online erhältlich. Er wurde in der Brennerei auf Islay mit 45,1% Vol. abgefüllt und ersetzt den Black Art 09.1 im aktuellen Bruichladdich-Sortiment.

AUF EINEN BLICK

Bruichladdich Black Art 10.1

  • Nummer 10 der berühmten Limited Black Art Edition
  • Adam Hannetts sechster Black art
  • 29 Jahre gereift
  • Unpeated Islay Single Malt Sotch Whisky
  • Das Fassmanagement bleibt das streng gehütete Geheimnis des Head Distillers
  • Fassstärke 45,1 %vol.
  • Destilliert, gereift und abgefüllt auf der Insel Islay
  • Verzicht auf Kältefiltration
  • Ohne Farbstoffe
  • UVP 455,00€

Verfügbar ab Anfang November 2022 (solange der Vorrat reicht)

Exklusiv: Ein Videorundgang bei Lochlea mit John Campbell

Die kleine Farm-Destillerie Lochlea hat kein Besucherzentrum und wird auch keines haben. Das hat der Besitzer, der immer noch auf der Farm lebt, sich so ausbedungen. Verständlich, denn wer will schon, dass auf seinem Grundstück eine Touristenattraktion entsteht?

Dass man Lochlea nicht besuchen kann (bei der Zufahrt empfängt einem ein Schild „Strictly no visitors“), ist sehr schade, denn die Brennerei, bei der der ehemalige Distillery Manger von Laphroaig, John Campbell, jetzt Production Manager und Master Blender ist, ist nicht nur interessant, sondern auch sehr schön – von der Lage wie der Ausführung her.

Unsere Distillery Tour bei Lochlea ist unseres Wissens nach die erste und momentan einzige Möglichkeit, die Brennerei zumindest im Video zu besuchen – und mit John Campbell haben Sie wohl den kompetentesten Führer auf dem etwas über 35 Minuten langen Rundgang. John zeigt Ihnen die Felder der Destillerie, den gesamten Produktionsvorgang, führt Sie in eines der drei Lagerhäuser und spricht über die Abfüllungen in den nächsten Jahren; er zeigt Ihnen das Lager für die Gerste ebenso wie den Raum, in dem die Fässer abgefüllt werden und jenen, wo neue Abfüllungen geblendet und verkostet werden.

Und wenn Sie wissen wollen, warum John Campbell von Laphroaig zu Lochlea wechselte, erzählt er es Ihnen hier in diesem Video.

Jetzt aber viel Vergnügen beim Rundgang durch die Lochlea Distillery mit John Campbell:

Neu bei Kirsch Import: Gordon & MacPhail für Connaisseure und Entdecker, ein Blend der Thompson Bros. , Einzelfässer aus Glasgow und eine Empfehlung für Sherry-Einsteiger

Auch in den kommenden Wochen bringt Kirsch Import jede Menge neue und interessante in den deutschen Handel. Kurz zusammengefasst: Vier Abfüllungen des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail, ein neuer Blended Scotch Whisky der Thompson Bros., zwei Single Cask Bottlings der 1770 Glasgow Distillery plus Glenfarclas 2011/2020 als Exklusivabfüllung.
Und hier nun alles ausführlich und detailiert:

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Ein Vierteljahrhundert im Sherryfass: Geschenke für Connaisseure und Entdecker von Gordon & MacPhail

Seit über 125 Jahren und vier Generationen im Familienbesitz verbindet Gordon & MacPhail Destillate aus allen Whiskyregionen Schottlands mit maßgeschneiderten Fässern. Mit einer außergewöhnlichen Tiefe und Bandbreite an Erfahrung, kombinieren die Experten Eichenholz, Destillat und Zeit zu einem Portfolio ikonischer Whiskys. Die Reihe Connoisseurs Choice wurde 1968 vom Whiskyvisionär George Urquhart ins Leben gerufen und umfasst heute mehr als 5.000 Abfüllungen.

Einzigartige Perspektiven auf Schottlands Brennereien werfen ab dieser Woche zwei Neuheiten der Reihe in Fassstärke. Der Caol Ila 1996/2022 verbrachte ganze 25 Jahre in einem First Fill Sherry Butt. Bei kräftigen 59,2% vol. entfaltet er eine Melange aus Sommerfrüchten, festlichen Gewürzen und Rauch. Mit dem Glenturret 2006/2022 führt Gordon & MacPhail Connaisseure zu einer der kleinsten und ältesten Brennereien Schottlands. Der leichte, malzige Rohbrand aus den Highlands verdankt der Reifung im Refill Sherry Butt Nr. 543 ein komplexes Profil aus Rosinen, Orangen, Politur und Eiche.

Caol Ila 1996/2022
Gordon & MacPhail Islay Single Malt Scotch Whisky
Connoisseurs Choice – Cask Strength

25 Jahre
Fass befüllt in 1996
Abgef. 27/04/2022
Herkunft: Schottland, Islay
Fasstyp: First Fill Sherry Butt
Fassnr. 16074
555 Flaschen
59,2% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glenturret 2006/2022
Gordon & MacPhail Highland Single Malt Scotch Whisky
Connoisseurs Choice – Cask Strength

15 Jahre
Fass befüllt in 2006
Abgef. 26/04/2022
Herkunft: Schottland, Highlands
Fasstyp: Refill Sherry Butt
Fassnr. 543
551 Flaschen
55,6% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Mit der Discovery Range führt Gordon & MacPhail Genießer ins Sortiment ein. Die farblich sortierte Small-Batch-Reihe wächst um zwei Abfüllungen aus dem grünen Aromaprofil, Bourbon Cask Matured.
Der Glenallachie 14 y.o. eröffnet neue Perspektiven auf den in der Regel in (Stark-)Weinfässern gereiften Speyside Single Malt. Die Bourbon Casks entlocken ihm Noten wie getrocknete Banane, Pudding oder Zitronencreme. Hochgeschätzt: Single Malt von Tomatin. In Kombination mit der amerikanischen Eiche entwickelt der Tomatin 2010/2022 ein vollmundiges, exotisch-fruchtiges Profil.

Glenallachie 14 y.o.
Gordon & MacPhail Speyside Single Malt Scotch Whisky
Discovery Range – Bourbon Cask Matured

15 Jahre
Herkunft: Schottland, Speyside
Fasstyp: Bourbon Casks
43% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tomatin 2010/2022
Gordon & MacPhail Highlands Single Malt Scotch Whisky
Discovery Range – Bourbon Cask Matured 

Fasser befüllt in 2010
Abgef. 2022
Herkunft: Schottland, Highlands
Fasstyp: Bourbon Casks
43% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert


Miso, Rosinenbrot & gerösteter Zimt: Blended-Scotch-Kunst der Thompson Bros.

Beim Anblick des Portfolios der Thompson Bros. denkt man nicht an einen Ort von der Größe einer Garage. Die winzige, private Feuerwache des Dornoch Castle ist dennoch das Zuhause der Marke. Und ihrer Mikrodestillerie. Phil und Simon Thompson sowie drei Mitarbeiter*innen stehen hinter dem unabhängigen Abfüller sowie der 2016 gegründeten Dornoch Distillery. Ihre Leidenschaft für Whisky entwickelten die Brüder im elterlichen Hotelbetrieb im Dornoch Castle. Hier etablierten sie eine weit über die Highlands hinaus bekannte Whiskybar und verknüpften ihren Namen mit handverlesenen Premium-Bottlings.

Mit dem TB/BSW 6 y.o. stellen die Whiskybrüder erneut ihr Händchen für Blends unter Beweis. Der Blended Scotch Whisky vermählt Single Malts und Single Grains, die mehr als 6 Jahre reiften. Bei der Wahl ihrer Bestandteile zelebrieren die Thompson Bros. die Sherry-Reifung. Dafür ließen sie sich von sherrylastigen Blends der Vergangenheit inspirieren. Das Resultat ist ein komplexes Erlebnis mit Noten von Miso, Rosinenbrot, geröstetem Zimt und Orangenschalen.

TB/BSW 6 y.o.
Thompson Bros. Blended Scotch Whisky

6 Jahre
Herkunft: Schottland
Fasstyp: Sherry Casks
46% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes

Nase: Pflaumensauce, Miso, Maggi, goldene Sultaninen, Cinder-Toffee, Kaffee-Konditorcreme. 
Gaumen: Goldene Sultaninen, Rosinenbrot, gebutterter Jamaika-Kuchen, Ahorn und gerösteter Zimt. 
Nachklang: Weiche warme Gewürze, Piment, Muskatnuss und Zimt. Orangenschalen und getrocknete Feigen.


Exklusives aus Süßweinfässern: Komplexe Single Casks der Glasgow Distillery

Mit der Gründung der Glasgow Distillery zog 2014 nach mehr als 100 Jahren wieder eine Whiskybrennerei in die schottische Hafenstadt ein. Heute ist die Glasgow Distillery eine von wenigen urbanen Brennereien Schottlands, die sich der Herstellung von Single Malt Whisky widmen. Und zwar unabhängig, innovativ, mit fünf kupfernen Pot Stills aus deutscher Herstellung und feinster schottischer Gerste.

Dass es ihr nachhaltig gelingt, ein neues Whiskykapitel in die Geschichte ihrer Heimatstadt zu brennen, beweist die Glasgow Distillery mit einer abwechslungsreichen und vielfach ausgezeichneten Core Range ebenso wie mit komplexen Single Casks. Geräucherte Vanille, getrocknete Aprikosen, Espresso und üppige, geröstete Gewürze hat etwa das Glasgow 1770 Limited Edition Release mit Tokaji Finish zu bieten. Dafür wurde die Exklusivabfüllung in Tokajer-Fässern veredelt. Der traditionsreiche Süßwein aus hellen Trauben stammt aus Ungarn und der Slowakei.

Für die Lowlands ungewöhnlich, brennt die Glasgow Distillery auch Single Malt aus Torfmalz. Das Glasgow 1770 Limited Edition Release – Moscatel Finish zum Beispiel. Die Abfüllung für den deutschen Markt verbrachte ihre finale Reifezeit in einem mit Moscatel vorbelegten Hogshead. Der Süßwein entsteht aus der gleichnamigen Sherrytraube und entwickelt einen hohen Zuckergehalt. Das Ergebnis bei kräftigen 60,5% vol. Cask Strength: üppiger BBQ-Rauch, Tabak, Orangenzeste und Szechuan-Pfeffer.

Glasgow 1770 Limited Edition Release – Tokaji Finish
Single Malt Scotch Whisky
Kirsch Import Germany Exclusive

Bef. 12/05/2016
Abgef. 25/08/2022
Fasstyp: First Fill Bourbon Cask, Tokaji Wine Barrique (Finish)
Fassnr. 16/854
274 Flaschen
59,3% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

Glasgow 1770 Limited Edition Release – Moscatel Finish – Peated
Single Malt Scotch Whisky
Kirsch Import Germany Exclusive

Bef. 14/03/2018
Abgef. 25/08/2022
Fasstyp: Virgin American Oak Cask, Moscatel Hogshead (Finish)
Fassnr. 18/960
284 Flaschen
60,5% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt


Für Sherry-Einsteiger: Glenfarclas 2011/2020 als Exklusivabfüllung

Sie ist eine der wenigen unabhängigen, familiengeführten Brennereien Schottlands: Glenfarclas liegt bereits in sechster Generation in den Expertenhänden der Familie Grant. Seit über 150 Jahren steht die in die raue Landschaft der Highlands eingebettete Brennerei (die Lage entspricht nach heutiger Definition der Whiskyregion Speyside) für kompromisslos hohe Qualität – und lässt traditionell die Herzen von Sherry-Fans weltweit höherschlagen. Der Grund: Für die Highland Single Malts von Glenfarclas kommen fast ausschließlich feinste Sherryfässer aus renommierten andalusischen Bodegas zum Einsatz.

Auch die Exklusivabfüllung für die Kunden von Kirsch Import kam in den Genuss reiner Sherryreifung. Rund 9 Jahre lang ruhte der Glenfarclas 2011/2020 in Casks, die zuvor den trockenen, zugleich geschmeidigen und oft nussigen Sherry vom Typ Oloroso enthielten. Sein würzig-fruchtiges Geschmacksprofil entfaltet er bei idealer Trinkstärke von 46% vol. Das macht den unverfälschten Single Malt zum Wahl-Whisky für den Einstieg in die Welt der Sherryfassreifung.

Glenfarclas 2011/2020
Highland Single Malt Scotch Whisky
Kirsch Import Exclusive

Dest. 2011
Abgef. 2020
Herkunft: Schottland, Highlands
Fasstyp: Oloroso Sherry Casks
46% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

Jack Daniel’s Sammlung erzielt bei Versteigerung bemerkenswertes Ergebnis

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Eine Sammlung von Jack Daniel’s Tennessee Whiskey erzielte bei einer Versteigerung des Auktionshauses Gildings £6.250, umgerechnet etwa 7250€, inklusive Gebühren. Dies sei bemerkenswert bei einer Whiskey-Marke, deren Standard im Supermarkt für £30 erhältlich ist. So kommentiert Gildings‘ Direktor und Wein-, Whisky- und Spirituosenspezialist Will Gilding das Auktionsergebnis, wie wir in der Pressemitteilung lesen, die uns heute zugesandt wurde.

Die Jack Daniel’s Kollektion stellte ein in Großbritannien ansässiger Sammler auf seinen Auslandsreisen zwischen Mitte der 1990er und Anfang der 2000er Jahre zusammen. Mit vielen Abfüllungen in limitierter Auflage, teilte man sie in 18 Lose auf. Die herausragenden Lose waren:

  • Ein Set von drei „Scenes from Lynchburg“-Abfüllungen – Schätzwert 500 bis 800 £, verkauft für 1.488 £
  • Drei identische Flaschen der „Master Distiller Collection“ in individuellen Präsentationsdosen – Schätzwert £150 bis 200, verkauft für £806
  • eine Flaschenreplik „Ghent Belgium“ – verkauft für £570
  • eine Abfüllung zum 150. Geburtstag aus dem Jahr 2000 – verkauft für £545

Mehr zur Auktion, ihren Ergebnisse und wie das Auktionshaus Gildings die Abfüllungen der größten und gängigsten Whisk(e)ymarken als mögliche Investition betrachtet, in der englischsprachigen Presseaussendung:

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Jack Daniel’s collection sells for over £6,000 at auction

A collection of Jack Daniel’s Tennessee Whiskey sold for an incredible £6,250, inclusive of charges, at an auction on October 25th.

The collection was acquired by a UK-based collector on trips abroad between the mid-1990s and the early 2000s. Featuring many limited edition bottlings, it formed 18 lots in an online auction of Wines, Spirits, Whisky & Miniatures at Leicestershire-based Gildings Auctioneers.

The standout lot in the sale was a set of three ‘Scenes from Lynchburg’ bottlings, which sold for £1,488 after being estimated at £500 – £800. Three identical ‚Master Distiller Collection‘ bottles in individual presentation tins also exceeded expectations by selling for £806 against an estimate of £150 – £200.

Other highlights included a ‚Ghent Belgium‘ replica bottle commemorating a gold medal awarded to the distillery in 1913 which sold for £570, and a 150th birthday bottling from 2000, which attracted a top bid of £545. Other items in the collection included an optics bottle, presentation sets and an advent calendar.

“This fantastic collection presented a great opportunity for Jack Daniel’s aficionados to get their hands on rare bottles of America’s most iconic spirit,” comments Gildings’ director and wine, whisky and spirits specialist, Will Gilding. “However, the prices collectors are willing to pay are even more striking considering that the contents of most of these limited edition bottlings are the standard Jack Daniel’s Old No. 7, which you can pick up for under £30 in any UK supermarket.

“Jack Daniel’s cult-like following among its most diehard fans means limited edition bottles will always cost more in the first place and attract great interest when they come up at auction. This means that buying a special bottle should always prove to be a good 10-year investment” adds Will Gilding. “However, more generally, this goes to show that the biggest and most common brands of whiskies can pay dividends as well as lesser-known and rarer examples in this extremely buoyant area of collecting.”

Demnächst: Slyrs Bavarian Peat

Die bayerische Whisky-Brennerei kündigt in dieser Woche ihre neue kommende Abfüllung an. Für Slyrs Bavarian Peat wurde Gerstenmalz aus Deutschland über Torf deutschen Ursprungs gedarrt. Der Single Malt mit seinem Phenolgehalt von 40 ppm ist, wie die Brennerei auf Facebook schreibt, ein ausdrucksstarker, getorfter Whisky mit rauchigen Röstaromen, perfekt ausbalanciert mit Noten von Vanille, Birne und salzigem Karamell.

Ab dem 18. November ist der mit 43% Vol. abgefüllte Slyrs Bavarian Peat im Webshop der Destillerie sowie im Laden vor Ort erhältlich. Ab Anfang Dezember erscheint die Abfüllung dann zusätzlich im Handel. Ein Verkaufspreis für die 0,7 Liter Flasche wurde nicht genannt.

Tasting Notes

Farbe: intensiver Bernstein.

Geruch: Feuchte Erde und Moos. Würzige Röstaromen, leicht süßlich mit Noten von getrocknetem Pfeffer und Kardamom.

Geschmack: Torfige, erdige Rauchnote. Tabak, süßes Dörrobst, Birne und dunkle Schokolade.

Nachklang: Langanhaltend, mit feinen Noten aus Vanille, Zitrone und salzigem Karamell.

Glen Scotia und Bar Pepito mit einem 12 Jahre alten Single Malt

Gemeinsam mit Londons erster reiner Sherry-Bar, der Bar Pepito, veröffentlicht die Campbeltown-Destillerie Glen Scotia einen neuen 12 Jahre alten Single Malt. Glen Scotia Seasonal Release 2022 reifte in First-Fill-Bourbonfässern, danach erhielt er ein 12-monatiges Finish in Amontillado-Sherryfässern aus der südspanischen Region Montilla. Abgefüllt ist dieser mit 53,3 % Vol.. Der Whisky kostet £80 (umgerechnet etwas mehr als 90 €) und ist über die Website der Brennerei (Versand nur innerhalb Großbritanniens) sowie bei britischen Fachhändlern erhältlich.

Der Malt wird als „warmer, nussiger Schluck mit anhaltenden Vanillenoten und einem mild-trockenen Abgang“ beschrieben. Zusammen mit dem Küchenchef der Bar Pepito, Nacho del Campo, empfiehlt Glen Scotia verschiedene Gerichte, die Glen Scotia Seasonal Release 2022 ergänzen, darunter in Whisky marinierte Gordal-Oliven mit Orange und Kreuzkümmel, eine Käseauswahl, dunkle Schokoladenscheiben, und Filetsteak vom Ibérico-Schweine ( gegrillt) mit Baba Ghanoush.

The Balvenie „A Rare Discovery From Distant Shores 27 yo“ Launch (mit Galerie und Video)

Am 5. Oktober 2022 lud The Balvenie in München zur Vorstellung des neuen The Balvenie „A Rare Discovery From Distant Shores“ 27 Years Old. Unser Gastautor Stefan Bügler besuchte das Event für Whiskyexperts, seinen Bericht sowie seine Bilder veröffentlichten wir einige Tage danach. Heute ergänzen wir dies um eine weitere Galerie und einem Video dieser Veranstaltung, die wir von der für dieses wunderbare Event verantwortlichen Angentur erhalten haben. Wir bedanken uns ganz herzlich, sowohl für die Ermöglichung der Teilnahme wie auch für Fotos und Video.

Die Vorstellung des neuen The Balvenie „A Rare Discovery From Distant Shores“ 27 Years Old

Cotswolds Whisky jetzt auch auf Kreuzfahrten

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Das Sortiment der Cotswolds Distillery ist jetzt auch auf den Kreuzfahrten von P&O Cruises erhältlich. Die englische Brennerei kooperiert dafür mit dem führenden Kreuzfahrteinzelhändler Harding+. Dieser nimmt die Single Malt Whiskys und Gins der Cotswolds Distillery in sein Sortiment auf.

Die ersten Werbeaktionen auf den P&O-Kreuzfahrtschiffen Britannia und Iona haben, so heißt es auf The Moodie Davitt Report, zu erheblichen Verkäufen an Bord geführt. So wurde Cotswolds Whisky beispielsweise zur Nummer eins der auf der Britannia verkauften Spirituosenmarken. Bis Ende des Jahres werden die Spirituosen der Cotswolds Distillery auf allen zehn Carnival-eigenen P&O- und Cunard-Schiffen zu finden sein, auf denen Harding+ der Einzelhändler ist.

Das ehemalige Besucherzentrum der Cotswolds Distillery. Man hat dahinter ein neues angebaut. Bild © Whiskyexperts 2019

SWA ergänzt ihren Marketing-Verhaltenskodex um Regeln für Influencer

The Scotch Whiskey Association (SWA), die Interessenvertretung der schottischen Whiskyindustrie, hat die 5. Ausgabe ihres Verhaltenskodex für verantwortungsbewusstes Marketing und Werbung für Scotch Whisky veröffentlicht, der ab heute in Kraft tritt. Die überarbeitete Ausgabe enthält einen Abschnitt über Influencer-Marketing mit neuen Regeln und Leitlinien, die den Influencer Guiding Principles (IGP) der International Alliance for Responsible Drinking (IARD) folgen. Die IARD definiert einen Influencer als einen „unabhängigen Drittanbieter, der die Einstellung des Publikums durch Blogs, Posts, Tweets und die Nutzung anderer sozialer Medien, einschließlich Game-Streaming-Plattformen, prägt“.

Die Influencer Guiding Principles bestehen aus fünf Schutzmaßnahmen, diese umfassen die Auswahl, das Engagement und die Überwachung der Influencer. Die Influencer Guiding Principles der International Alliance for Responsible Drinking finden Sie hier, den aktualisierten Code of Practice for the Responsible Marketing and Promotion of Scotch Whisky auf der Website der Scotch Whiskey Association.

Wir verkosten: Ardbeg Hypernova 2022

Ardbeg Hypernova
Single Malt Whisky 51,0% vol.
Heavily Peated (170+ ppm)

Sample zur Verfügung gestellt von Ardbeg Deutschland
Verkoster: Bernhard Rems

Eine Flasche, eine Mission: der rauchigste Ardbeg Whisky aller Zeiten zu sein. Was der Ardbeg Hypernova verspricht, der ab morgen, den 2. November für die Ardbeg Committee-Mitglieder in Deutschland zum Preis von € 210,- erhältlich ist, das hält er. Und macht es gar nicht einfach, Tasting Notes zu schreiben. Denn, auf das Wesentliche zusammengekürzt, würden sie sich so lesen:

An der Nase: Jede Menge Rauch
Am Gaumen: Noch mehr jede Menge Rauch
Im Nachhall: Die meiste Menge Rauch

Aus. Schluss. Ende. Die anderen Geschmackskomponenten, die Ardbeg in den Tasting Notes aufführt, die sind natürlich tatsächlich auch vorhanden (prominent das, was sehr idyllisch als „Landluft“ umschrieben wird, tatsächlich auch ganz genau das ist, was man sich als Landluft vorstellt, am Gaumen dann Schoko, von der dunklen, aber süßen Sorte, und hinten raus die Erde und die verkohlten Holzenden, also alles, was zu einem echten Ardbeg gehört).

Aber das ist ja beim Hypernova nur Beiwerk. Um das geht es gar nicht, deswegen will man ihn nicht erwerben. Eine 7-Liter-Maschine hat man ja auch nicht deswegen, weil sie so rund läuft.

Nein, der Ardbeg Hypernova ist das, was er zu sein antritt: Das Ofenrohr, das gegen die Ziegelwand knallt und eine schwarze Wolke entlässt, der Schürhaken, der im Mund herumstochert, das Stolpern ins erloschene Lagerfeuer, der tiefe Abstieg in den Teerkessel, der Schlot, der gesprengt wird und der Keuchhusten eines Schornsteinfegers. Seine feine Klinge ist so dick wie eine Eisenbahnschiene, das Wort „komplex“ wurde für ihn nicht erfunden. Und er hinterlässt nebenbei ein Whiskyglas, das Sie nicht mehr abwaschen wollen.

Ist das ausreichend? Aber ja. Und wie! So muss Lautstärke. Lasst ihn knallen und freut euch an ihm!

Hier die offiziellen Tasting Notes, der Vollständigkeit halber:

Farbe: Blasser Schwefel

An der Nase: Kräftig, intensiv und fast brachial in seiner Intensität, füllen Wellen von Teer, Rauch, Meersalz und einem beinahe „Landluft-Aroma“ die Leere. Ätherische Fruchtnoten, die an blühende schwarze Johannisbeeren erinnern, gehen in kräftige Noten von Pfefferminz über. Mit ein paar Tropfen Wasser etwas abgerundeter, mit einem Hauch von Lavendel und einer leicht schokoladigen Note, die sich in ungewöhnlichen Anklängen von Knete und verbranntem Gummi verändern.  

Am Gaumen: Explosiv, pfeffrig am Gaumen mit bizarren Tönen süßer Schokolade, kühler Minze, scharfem Torfrauch, Bittermandeln und einem unendlich langen, anhaltenden Ausbruch von Gewürznoten mit Anis und Gewürznelken.

Im Nachhall: Der Nachhall kollabiert in sich selbst mit enormem, schwerem Rauch, bevor erdige Noten von geröstetem Kaffee und geräuchertem Heidekraut übernehmen.

Serge verkostet: Mehr aus Bruichladdich

Wegen Schwierigkeiten mit seinem Serviceprovider ist momentan kein Update der Webseite von Serge Valentin möglich – die Tasting Notes zu Whiskys von Bruichladdich von heute können Sie aber dennoch als Screenshot auf Facebook nachlesen.

Und weil nicht jeder Zugriff auf Facebook hat und wir generell ohnehin nicht wissen, was wir mit unserer Abendfreizeit anfangen sollen :-), haben wir die Eckdaten abgetippt und in die übliche Tabellenform gebracht:

AbfüllungPunkte

Bruichladdich 7yo „Waves“ (46%, OB, 2006)80
Bruichladdich „High Noon“ (48,7%, OB, Feis Ile 2015, 1881 bottles)85
Bruichladdich 15yo 2006/2022 (58,9%, Private Cask, first fill bourbon barrel, cask #1222)87
Bruichladdich 17yo 2004/2021 (56,1%, The Maltman for HNWS Taiwan, bourbon hogshead, cask #640, 201 bottles)87
Bruichladdich vom Pier aus. Bild © Whiskyexperts

Cù Bòcan als „Bester Whisky“ bei den Highland Food and Drink Awards ausgezeichnet

Anerkennung in der Heimat freut besonders – und so geht es auch der Destillerie Tomatin, die mit ihrem Cù Bòcan Highland Single Malt bei den Highland Food and Drink Awards als bester Whisky ausgezeichnet wurde.

Wir gratulieren dazu ganz herzlich – und lassen die Brennerei etwas mehr über die Auszeichnung und ihren Whisky erzählen:

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CÙ BÒCAN WINS “BEST WHISKY” AT HIGHLAND FOOD AND DRINK AWARDS

Cù Bòcan Highland Single Malt has been awarded with “Best Whisky” at the prestigious Highlands and Islands Food and Drink Awards, now in its 17th year. Following a successful re-brand in 2019, the brand has grown from strength to strength. 2021 saw a fantastic period of recovery following on from the pandemic and that success has continued into 2022.

The award winning experimental Highland Single Malt is distilled every winter at Tomatin Distillery in limited batches and made with lightly peated Scottish barley for its signature wisp of smoke. In late 2005, after Tomatin had achieved its annual production quota, the Distillery Manager at the time brought in a load of lightly peated barley allowing the distillery to produce its own peated spirit for the last week of the year.

This production coincided with incredibly low water temperatures and resulted in a slightly oilier mouthfeel in the new make spirit. Recognising the quality of this spirit, the distillery continued to produce Cù Bòcan in small batches every winter since 2005.

Cù Bòcan is renowned for exploring innovative maturations, creating whiskies full of intrigue and surprise. Earlier this year the brand released two new expressions within their Creation series, Creation #3, matured in Moroccan Cabernet Sauvignon casks and Creation #4, matured in a combination of Port and Cognac casks. More recently the brand released it’s first age stated whisky, Cù Bòcan 15 Year Old, matured fully in Oloroso Sherry casks.

The current Cù Bòcan range now comprises of Cù Bòcan Signature, the only ongoing product within the range, matured in Bourbon, Oloroso Sherry and North American Virgin Oak casks, the limited edition Creation series and the newly released limited edition Cù Bòcan 15 Year Old.

Sustainable practices such as reducing greenhouse gas emissions and increasing the use of non-fossil fuels are the cornerstones of the Tomatin Distillery and Scotch Whisky Industry’s efforts to make manufacturing more sustainable and support a low carbon economy. Earlier this year Tomatin Distillery invested in a partnership with Highland Tourism, promoting sustainable tourism in the Highlands. Tomatin Distillery is working with fellow members of the Scotch Whisky Association towards achieving the ambitious target, for the industry, of being carbon net zero by 2045 as well as supporting the responsibility to the local community by protecting the local environment.

“The accolade of “Best Whisky” proves that our commitment to quality, taste and sustainability has been recognised and we’re delighted with the win. We have exciting plans for the future and we look forward to opening up the world of lightly peated whisky with Cù Bòcan single malt.” Julia Mackillop, Senior Brand Manager.

Each Cù Bòcan Single Malt offers an exploration in the subtleties of smoke, the character of the casks and the mastery of maturation. The range is always non-chill filtered and natural in colour. Cù Bòcan Single malt is available online and in specialist retailers worldwide.

Campari Group kauft 70% der Wilderness Trail Distillery für 420 Millionen Dollar

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Die italienische Campari-Gruppe, die auch im Whiskygeschäft tätig ist (Wild Turkey, Glen Grant), hat nun wieder nach 2014 (die kanadische Forty Creek Distilleryunser Bericht hier) eine Brennerei gekauft: die in Danville, Kentucky beheimatete und 2012 gegründete Wilderness Trail Distillery. Der Kaufpreis für die 70% Anteile an der Brennerei beträgt 420 Millionen Dollar – und man hat sich zudem eine Option auf die restlichen 30% im Jahr 2031 gesichert.

Die schnell wachsende Destillerie (für 2022 ist ein Verkaufszuwachs von 39% prognostiziert) produziert Bourbon und Rye wird dazu beitragen, dass Campari neben dem Bereich der Aperitivs mit amerikanischem Whiskey ein zweites Stanbein erhält, so Bob Kunze-Concewitz, CEO der Campari Group. Mit dem Zukauf erhält man gereiften Bourbon und Rye sowie einen massiven Zuwachs bei den Produktionskapazitäten.

Langatun Distillery mit zwei neuen Abfüllungen für den deutschen Markt

Und gleich noch eine Meldung aus der Schweiz: Dort hat die Langatun Distillery zwei neue Abfüllungen veröffentlicht – beide sind jetzt in Deutschland erhältlich. Das 1st Fill Fino Sherry Cask stammt dabei aus der Gründerzeit der Brennerei und weist ein Alter von 14 Jahren auf – daher auch die Bezeichnung Vintage Reserve. Ergänzt wird es durch einen Langatun mit 1st Fill Madeira Cask Finish.

Genaueres hier von der Brennerei selbst:

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Langatun Distillery bringt zwei neue Abfüllungen auf den deutschen Markt

Vintage Reserve 1st Fill Fino Sherry Cask 14y.-49,12%

Langatun Vintage Reserve bedeutet, dass es sich um Einzelfassabfüllungen der ersten Stunde handelt und weit über 10 Jahre im Fass reifen durfte.

Diese spezielle Abfüllung ist tatsächlich eines der ersten Fässer, das bei der Langatun befüllt wurde und eines der letzten, aus der Anfangszeit, das noch nicht getrunken wurde.

Es handelt sich dabei um einen Single Malt, der am 03.03.2008 von Hans Baumberger gebrannt wurde und dann in ein 225 Liter fassendes Barrique zur 14 Jahre langen Reifung gefüllt wurde. Zuvor schlummerte in diesem Fass ein schön aromatischer Fino Sherry, welcher sein fruchtiges Aroma auf diesen aussergewöhnlich aromatischen und weichen Whisky übertragen hat.

1st Fill Madeira Cask Finish 49,12%

Madeirawein darf nur auf der Atlantikinsel Madeira, südwestlich von Portugal, hergestellt werden. Ähnlich wie beim Portwein wird auch beim Madeira die natürliche Gärung nach einer bestimmten Zeit abgebrochen, damit der im Most enthaltene Zucker nicht vollständig vergärt. Dem Wein wird damit eine besonders intensive Süsse verliehen.

Ungewöhnlich ist bei der Reifung des Madeira, dass die im traditionellen Verfahren benutzten Fässer über mehrere Monate bei grosser Hitze (bis zu 75 Grad!) gelagert werden.

Der Whisky reifte zuvor einige Jahre in einem Chardonnay Fass und wurde zum Abschluss in einem Madeirafass nachgereift, welches ihm den weichen Charakter und die dunkle BernsteinFarbe gibt.