Im Mai wird Berlin für ein Wochenende das Zentrum des Whiskygenusses: vom 13. bis 14. Mai findet im Berliner Olympiastadion die Whisky deluxe statt – Die Veranstalter versprechen erlesene Raritäten, hochkarätige Tastings und gleichzeitig ein Angebot an Whiskys und Informationsmöglichkeiten für Neueinsteiger. Auch an eine eigene Messeabfüllung ist natürlich gedacht.
Untenstehend finden Sie Infos zur Messe und eine Verlinkung auf den Ticketshop, in dem Sie sich rechtzeitig Ihre Karten sichern können:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
13. bis 14. Mai 2022: Whisky deluxe im Berliner Olympiastadion
Liebe Whiskyfreunde,
Am 13. Mai von 16:00 – 22:00 Uhr und 14. Mai von 14:00 – bis 22:00 Uhr 2022 werden sich exklusive Whiskyaussteller aus der ganzen Welt im Berliner Olympiastadion treffen und ihre edelsten, ältesten und rarsten Tropfen präsentieren. In einem unvergleichlichen Ambiente werden wir Genießer und Aussteller zusammen bringen, die sich zwei Tage über ihre Leidenschaft austauschen und Raritäten verkosten können, die es bisher so noch nicht in Deutschland gab.
An beiden Tagen wird es hochklassige Masterclass Tastings geben, die diesen Namen wirklich verdienen. Whiskyhändler und Sammler aus ganz Europa werden hierfür ihre Schatztruhen öffnen.
Aber es werden nicht nur High End Whiskys auf der Veranstaltung präsentiert. Für Anfänger und ambitionierte Fortgeschrittene wird die Whisky deluxe ebenfalls die Möglichkeit bieten sich dem Thema Whisky noch mehr zu beschäftigen und das Wissen zu vertiefen.
Selbstverständlich wird es auch eine Messeabfüllung geben. Die genauen Daten hierzu werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Um dem Anspruch einer solchen Veranstaltung auch gerecht werden zu können wurde ein entsprechender Veranstaltungsort gewählt.
Das Berliner Olympiastadion bietet hierfür das passende Ambiente.
Im Bereich der Ehrentribüne des Stadions werden die Aussteller ihre Whiskys präsentieren.
Hierfür liegen bereits viele Anmeldungen aus dem In- und Ausland vor.
Seien Sie dabei, wenn zum Beispiel ein alter Bowmore, destilliert in den 1960-er Jahren geöffnet wird, oder eine von geschätzten weiteren 1000 Abfüllungen.
Mit unserem neuen Gewinnspiel entführen wir Sie in die Welt des irischen Whiskeys – mit drei Genusspaketen, die uns von unserem Gewinnspielpartner, der Destillerie Kammer-Kirsch Karlsruhe, die auch Importeur der Whiskeys von Grace O’Malley sind, zur Verfügung gestellt wurden.
Was können Sie diesmal gewinnen? Wir verlosen drei Pakete mit jeweils einem Grace O’Malley Blended Irish Whiskey, einem Grace O’Malley Rum Cask Irish Whiskey und dem Proclamation Irish Whiskey, einem Blended Grain Whiskey. Dazu gibt es noch zwei Tumbler für den Genuss über Eis, als Cocktail oder pur – damit Sie den Geschmack der drei Iren in alle Facetten entdecken können.
Spielen Sie gleich mit – das Gewinnspiel läuft diesmal nur eine Woche!
Untenstehend einige Infos über die drei Whiskeys – damit fällt dann auch die Beantwortung unserer Gewinnfrage leichter.
Volle Kraft voraus mit den irischen Whiskeys von Grace O‘Malley und Proclamation
Die irischen Grace O’Malley Whiskeys sind eine Hommage an die legendäre irische Piratenkönigin Grainne Ní Mháille/Grace O’Malley (1530 – 1603). Grace ist eine irische Heldin, eine kühne Navigatorin und Seglerin, die zu einer von den Engländern gefürchteten Piratin wurde. Als Spross einer irischen Adelsfamilie entwickelte Grace O’Malley eine beeindruckende Persönlichkeit mit einem furcht- und rastlosen Gemüt sowie ausgezeichneten Navigationskenntnissen und einem tiefen politischen Verständnis. Grace –Ehefrau, Mutter und Geschäftsfrau – folgte nicht den Konventionen, sondern schrieb ihre eigene Geschichte von Rebellion, Mut und Charisma, die dennoch stark mit irischer Identität verbunden waren.
Inspiriert von ihrem wilden Leben und ihrem mutigen Charakter sind die Grace O’Malley Spirituosen entstanden. Als erster Whiskey mit weiblicher Galionsfigur, setzt sie ein bewusstes Zeichen im Sinne der Frauen und bricht auf diesem Wege mit den alt hergebrachten Trinkgewohnheiten der etablierten Whiskey-Szene. Die Grace O‘Malley Whiskeys begeistern dabei – sowohl weibliche als auch männliche – Whiskey-Enthusiasten und Einsteiger.
Die ersten drei Abfüllungen aus dem Hause Grace O’Malley sind ein komplexer Blend, ein anspruchsvoller Dark Char Cask Whiskey und ein Rum Cask Premium-Blend. Ob pur oder als spannender Hauptakteur in frischen Whiskey-Drink-Kreationen – mit ihren ausgewogenen Geschmacksprofilen bilden diese drei Kandidaten eine facettenreiche Sortimentspalette.
Grace O’Malley Blended Irish Whiskey
Grace O’Malley Blended Irish Whiskey ist ein komplexer Blend für Genießer, der Whiskeys-Batches aus 3 bis 10 Jahre alten Whiskys vereint. Jedes Whiskey-Batch reift in verschiedenen Fasstypen zur Perfektion, darunter auch in Fässern aus französischer Eiche. Die Fässer werden von Master Blender Paul Caris passend zu den jeweiligen Eigenschaften des Whiskeys ausgewählt: ehemalige Bourbon-Fässer für die Reifung des Grain-Whiskeys, Rumfässer für die des Malt Whiskeys.
”Unser edler Blend zeichnet sich durch seinen hohen Anteil an Malt Whiskey aus. Darüber hinaus haben wir uns für doppelt und dreifach destillierten Whiskey entschieden. Doppelt destillierter Whiskey bringt die Geschmacksintensität in unseren Blend. Der dreifach destillierte Whiskey verleiht ihm die Finesse, die Komplexität und die Geschmeidigkeit”, so Master-Blender Paul Caris.
Gaumen: Weich am Gaumen mit abgerundetem Tannin − fein ausbalanciert mit fruchtigen Kopfnoten.
Nachklang: Orientalisches Gebäck, süße Gewürz- sowie Röstaromen.
Alkoholgehalt: 40%
Grace O’Malley Rum Cask Irish Whiskey
Grace O’Malley Rum Cask Whiskey ist ein spezieller Blend, der mehrere Batches von dreifach und zweifach destillierten Single Malts und Grain Whiskeys kombiniert, die zwischen 3 und 10 Jahre alt sind. Unterschiedliche Reifegrade sorgen für ein perfektes Gleichgewicht von Fruchtigkeit, Reifecharakter, Komplexität und Weichheit. Der hohe Anteil an doppelt destilliertem Malt machen diesen besonderen Blend einzigartig. Er wird in verschiedenen Fasstypen gereift und anschließend in Rumfässern aus der Karibik vollendet, die ihm zusätzliche Würze und einen kräftigen Geschmack nach tropischen Früchten verleihen.
Geschmacksprofil:
Aroma: Zeigt einen sehr fruchtigen Charakter mit Nuancen von Toffee, reifer Banane und tropischen Früchten.
Gaumen: Cremiger Auftakt mit einer Verschmelzung von Aromen aus geröstetem Getreide und Noten von eingekochten Früchten.
Abgang: Lang und süß mit anhaltenden Rum-Noten.
Alkoholgehalt: 42% Vol.
Proclamation Irish Whiskey
Der klassische Whiskey Proclamation ist eine Hommage an die Ereignisse und die Akteure der irischen Oster-Proklamation von 1916. Wir feiern mit ihm Irlands unabhängigen Geist, der heute noch genauso aktuell ist, wie im 20. Jahrhundert!
Proclamation Irish Whiskey ist ein Blend feinster irischer Grain Whiskeys. Er wird in kleinen, individuellen Batches gefertigt und präsentiert sich mit einem komplexen und dabei eleganten Charakter.
Er ist dreifach destilliert und in neuen amerikanischen Eichenfässern gereift. Das Ergebnis ist ein einzigartig weicher Whiskey mit einem reinen Geschmack.
Gereift in Bourbon-Fässern, veredelt mit einem Hauch Malt Whiskey aus Sherry-Fässern für ein abgerundetes Finish.
Geschmacksprofil:
Aroma: Zunächst offenbart sich reife Williamsbirne, gefolgt von üppigen Noten von Aprikose und Crème Brûlée. Daraus entfalten sich dann langsam Aromen von cremiger Vanillesoße und frisch gebrühtem Cappuccino, die dann mit Holznoten enden.
Geschmack: Im vorderen Gaumenbereich Noten von gerösteter Brioche, frischem Gebäck und Kopfnoten von eingelegten gelben Früchten. Fusion von Tanninen am mittleren Gaumen mit einem kraftvollen und abgerundeten Finish.
Abgang: Einzigartig weich und cremig mit einem milden Finish und Anklängen von geröstetem Getreide.
Und so gewinnen Sie eines der drei Irish Whiskey Packages: mit 2x Grace O’Malley Whiskeys, Proclamation Whiskey und Tumblern:
Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: Nach wem sind die Grace O’Malley Whiskeys benannt?
a. nach einer britischen Whiskeyhändlerin b. nach einer irischen Piratenkönigin
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Irland“!
Aus organisatorischen Gründen ist unser Gewinnspiel auf Teilnehmer aus Deutschland und Österreich beschränkt.
Unter allen Einsendungen mit der Antwort auf die Gewinnfrage und dem richtigen Betreff, die uns bis 10. April 2022, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner/die Gewinnerin des Preises und geben sie/ihn am 11, April 2022 bekannt. Der Gewinn wird durch Kammer-Kirsch versendet. Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland und Österreich wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Irland“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 10. April 2022, 23:59 Uhr. Der/Die Gewinner:in wird am 11. April 2022 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kammer-Kirsch sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kammer-Kirsch versendet.
Hinweis zum Datenschutz:Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Siehier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Mit seinem heutigen fünf Pairings besucht Serge Valentin fünf Länder rund um den Globus – nun, zumindest in Gedanken; die Drams hat er ja bei sich zu Hause in den Whiskyfun-Towers stehen. Auf der Liste stehen Schweden, England, Indien, Japan und die Schweiz, und nach dem Tasting kann man sagen: Gutes findet man überall.
Hier die zehn Whiskys aus der Verkostung von heute, Montag:
Unser aktuelles Gewinnspiel hatte einen ganz besonderen Preis und ein ganz besonderes Thema: Wir verlosten den heißbegehrten Springbank Local Barley 10yo 56,2% vol. aus dem Jahr 2019 im Wert von mindestens 750 Euro – und zwar unter den Abonnenten unseres Newsletters und denen, die es noch werden wollten.
Der Springbank Local Barley 10yo 56,2% vol. stammt aus dem Jahr 2019: Destilliert wurde er 2009 mit Optic Barley von der High Cattadale Farm. 9000 Flaschen gab es, abgefüllt aus 77% Bourbon-, 20% Sherry- und 3% Portweinfääsern.
Mindestens 750 Euro deshalb in der Wertangabe, weil diese Abfüllung momentan unglaublich begehrt ist – das ist der niedrigste Preis, den wir auf Auktionen gefunden haben – meist wird er vierstellig gehandelt.
Wir wollten Sie aber nicht nur mit dieser Abfüllung als Gewinn beglücken, sondern auch noch mehr Whiskyfreunde von den Vorzügen unseres Newsletters überzeugen. Darum war dieses Gewinnspiel ein Dankeschön an alle Menschen, die unseren Newsletter abonniert haben oder abonnierten – und so stets aktuell auf dem Laufenden sind, was Whiskynews betrifft. Wir verlosten diese Flasche EXKLUSIV an Abonnenten unseres Newsletters.
Bevor wir Ihnen verraten, wer diese wertvolle Flasche von uns gewonnen hat, möchten wir uns noch bei den vielen Teilnehmern am Gewinnspiel fürs Mitmachen bedanken – und natürlich hoffen wir, dass wir viele von Ihnen als treue Abonnenten unseres Newsletters behalten können. Es wird sich auch in Zukunft auszahlen, Abonnent zu sein, denn wir werden immer wieder etwas Besonderes für die Newsletter-Bezieher parat haben, das wir nur im Newsletter ankündigen werden. Seien Sie also gespannt!
Jetzt aber wollen wir verraten, wer den Springbank Local Barley 10yo 56,2% vol. aus dem Jahr 2019 im Wert von mindestens 750 Euro gewonnen hat:
Und unser Gewinner ist:
Alan Ross aus 64859 Eppertshausen
Wir gratulieren recht herzlich und senden Ihnen die Flasche in den nächsten Tagen zu. Viel Vergnügen damit!
Und falls Sie dieses Mal nicht gewonnen haben, dann freuen Sie sich aufs nächste Gewinnspiel, das noch heute startet – da gibt es wieder mehrere Chancen auf tolle Gewinne rund um Whisky!
Willkommen zur 278. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 278 finden Sie die folgenden neun neuen Videos:
Pat Hock – anCnoc 22
WhiskyJason – Top 10 Bourbons bis 30 Euro in Deutschland 2022
Malte talks Malts – Linkwood 9 Jahre „Fananastastisch“ (39.211 SMWS)
Whisky Helden – Benromach Contrasts: Cara Gold Malt
Speakeasy Whisky Club – Teeling United we Stand | SPENDENAKTION
The Whisky Waiter – Two Stacks Smoke & Mirrors – 2 Ausgaben
Whisky Haexler – Seven Seals, „The Age of Pisces“ 49.7% vol.
World Wide Whisky – Kilkerran 8 Jahre Cask Strength Batch 5
Friendly Mr. Z – Springbank Local Barley Edition 2022
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 195. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Unlängst hat Serge einige Whiskys aus der Destillerie Pulteneyverkostet, heute, am Samstag, ist Angus MacRaild an der Reihe, und zwar mit zwei unabhängig abgefüllten Ausgaben, die dennoch den Markennamn der Brennerei tragen dürfen. Sie stammen von Cadenhead und Gordon & MacPhail und sind aus den Sechzigern und Neunizgern des vorigen Jahrhunderts, also eher schwer zu bekommen, es sei denn, man hat am Sekundärmarkt Glück.
Auszahlen würde es sich wohl, wenn man den Bewertungen von Angus folgt. Hier die Ergebnisse der aktuellen Verkostung, die im Gegensatz zu unserer tabellarischen Übersicht ausführliche Notes beinhaltet:
Abfüllung
Punkte
Old Pulteney (85 proof, Cadenhead, 1960s)
90
Old Pulteney 15 yo 1974/1989 (57.6%, Gordon & MacPhail for Intertrade, 288 bottles)
93
Die Destillerie Pulteney. Bild: Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen.
Aus der Brennerei Craigellachie gibt es eine neue Abfüllung, die erste in der ebenso neuen Craigellachie Cask Collection: Craigellachie 13 Years Old Armagnac Cask Finish.
Dass man sich diese französische Spirituose als Vorbelegung für die Finish-Fässer ausgesucht hat, ist logisch: Was Craigellachie mit Armagnac verbindet, ist der Einsatz von Worm Tub Condensers bei der Erzeugung des Spirits. Diese Verwandtschaft, so Malt Master Stephanie Macleod, unterstützt den robusten Charakter des Speysiders und schafft es damit, den Destilleriecharakter deutlich zum Tragen zu bringen.
Der Craigellachie 13 Years Old Armagnac Cask Finish reifte zunächst 12 Jahre in amerikanischen Eichenfässern (refill und recharred), um dann in Bas-Armagnac-Fässern (die Vermutung, dass diese aus französischer Eiche gefertigt waren, liegt nahe) ein weiteres Jahr nachzureifen bevor er mit 46% vol. in die Flaschen kam. Der typische Craigellachie-Geschmack wurde durch das Finish mit Noten von Bratäpfeln und Zimt abgerundet, dazu kommen Karamellnoten, Ananas-Sirup und der Geruch nächtlicher Lagerfeuer.
In UK kostet der neue Craigellachie 13 Years Old Armagnac Cask Finish knapp 53 Pfund, er wird schon im April auch in Deutschland erhältlich sein, zu einem umgerechnet wohl ähnlichen Preis.
Unser aktuelles Gewinnspiel hat einen ganz besonderen Preis und ein ganz besonderes Thema: Wir verlosen den heißbegehrten Springbank Local Barley 10yo 56,2% vol. aus dem Jahr 2019 im Wert von mindestens 750 Euro – und zwar unter den Abonnenten unseres Newsletters und denen, die es noch werden.
Machen Sie jetzt mit – das Gewinnspiel läuft nur noch bis Sonntag!
Der Springbank Local Barley 10yo 56,2% vol. stammt aus dem Jahr 2019: Destilliert wurde er 2009 mit Optic Barley von der High Cattadale Farm. 9000 Flaschen gab es, abgefüllt aus 77% Bourbon-, 20% Sherry- und 3% Portweinfääsern.
Mindestens 750 Euro deshalb in der Wertangabe, weil diese Abfüllung momentan unglaublich begehrt ist – das ist der niedrigste Preis, den wir auf Auktionen gefunden haben – meist wird er vierstellig gehandelt.
Wir wollen Sie aber nicht nur mit dieser Abfüllung als Gewinn beglücken, sondern auch noch mehr Whiskyfreunde von den Vorzügen unseres Newsletters überzeugen. Darum ist dieses Gewinnspiel ein Dankeschön an alle Menschen, die unseren Newsletter abonniert haben oder abonnieren – und so stets aktuell auf dem Laufenden sind, was Whiskynews betrifft. Wir verlosen diese Flasche EXKLUSIV an Abonnenten unseres Newsletters.
Das sind Sie noch nicht? Nun, diese Woche noch haben Sie Zeit, sich zum Newsletter anzumelden. Machen Sie das gleich hier – und vergessen Sie nicht, Ihre Anmeldung dann noch mit einem Klick auf den Link in der Mail, die Sie erhalten, zu bestätigen.
Dann senden Sie uns ein Mail mit der Antwort auf die Gewinnfrage, und schon sind Sie dabei. Bestehende Abonnenten brauchen überhaupt nur die Frage beantworten.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und viel Freude mit unserem Newsletter!
Und so gewinnen Sie den Springbank Local Barley 10yo 56,2% vol. im Wert von über 750 Euro:
Falls Sie noch nicht unseren Newsletter mit täglichen Whiskynews abonniert haben, machen Sie es jetzt hier. Wenn Sie schon Abonnent sind, machen Sie weiter mit Punkt 2.
Beantworten Sie die folgende Gewinnfrage:
Aus welchem Getreide wird Malt Whisky hergestellt? A) Mais B) Gerste
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Newsletter“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 3. April 2022, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den/die Gewinner:in des Preises und geben ihn/sie am 4. April 2022 bekannt. Achtung: Die email-Adresse des Gewinners oder der Gewinnerin muss auch ein Abonnement unseres Newsletters besitzen, ansonsten wird neu gezogen!
Der Gewinn wird durch Whiskyexperts versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland oder Österreich wohnt, Abonnent unseres Newsletters ist, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Newsletter“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 3. April 2022, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 4. April 2022 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Man könnte es fast für einen Aprilscherz halten, aber die Nachricht im The Teelegraph ist von gestern, den 31. März 2022, und daher wäre dieser Scherz etwas verfrüht gekommen (oder aber gut vorbereitet): Die Penderyn Distillery, die vor kurzem eine 1 Million Pfund schwere Werbekampagne in Neuseeland gestartet hat, in der sie Wales als das Neuseeland des Nordens präsentiert und sich damit als „vertraute Brennerei für neuseeländische Gaumen“ präsentiert (in Anlehnung an eine berühmte Kampagne aus dem Jahr 1993), hat in dieser Kampagne fälschlicherweise das Drachenlogo von Wales statt das eigene verwendet – und muss nun die Kampagne umändern und das Logo in allen Werbemitteln austauschen.
„Although the Visit Wales dragon and Penderyn logos at first glance appear similar, there are subtle differences. While the former has three feet on the ground, the latter is standing on two legs and has a slightly more upright body.“
Seitens Penderyn betont man, dass die Verwendung des walisischen Drachens ein Fehler im guten Glauben war und es scheint auch so, als hätte er – bis auf das arbeitsintensive und mit Kosten verbundene Austauschen des Logos – keine weiteren Folgen für die Brennerei.
Bei manchen Abfüllungen ist es noch einmal mehr schade, dass sie nicht international erhältlich sind – der neue Basil Hayden Subtle Smoke gehört unserer Auffassung nach dazu – er ist ein leicht rauchiger Bourbon, der jetzt in den USA von Beam Suntory auf den Markt gebracht wird.
Die Rauchigkeit stammt damit, dass man Fässer fürs Finish leicht toastet und auskohlt, danach wird Rauch von Hickory-Chips in die Fässer geblasen und der Bourbon sechs Monate darin gefinisht.
Mehr Infos zum Basil Hayden Subtle Smoke finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung:
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Inhalt verantwortet das Unternehmen
DISCOVER A SOFTER SIDE TO SMOKY SPIRITS WITH LATEST RELEASE FROM BASIL HAYDEN® – SUBTLE SMOKE
An innovative, one-time release with notes of soft char and light butterscotch
Basil Hayden Subtle Smoke is crafted differently from most other smoky spirits. The steps to create this unique bourbon begin with toasting and lightly charring a secondary barrel. Afterwards, hickory-smoked chips are delicately ignited at a constant feed to produce smoke, which is then pumped into the barrel, resulting in soft, charred notes. This six-month secondary aging process provides a smoother, more subtle take on smoky spirits, and creates the perfectly sophisticated, yet approachable introduction to both bourbon and Basil Hayden.
„We continue to honor my grandfather Booker Noe’s legacy of pushing the boundaries of what bourbon can be with the debut of Basil Hayden Subtle Smoke,“ said eighth generation Beam family distiller, Freddie Noe. „A showcase of the many ways in which our bourbon can be layered, refined and complex, yet approachable and inviting, Basil Hayden Subtle Smoke is reimagining how smoky spirits can taste.“
On the nose, aromas of mellow smoke character with a hint of vanilla preface flavors of soft char with light sweetness reminiscent of butterscotch and maple on the palette. Concluding with a crisp, yet delicate finish of smokiness with light toasted hickory wood, the new expression offers a subtle, welcoming introduction to a smoky spirit while paying homage to the bourbon’s signature high-rye style.
„Basil Hayden Subtle Smoke is proof that bourbon can be complex and smoky, but doesn’t need to be harsh,“ said Jonathan Marks, Senior Brand Director for Global Small Batch Bourbon at Beam Suntory. „We look forward to bringing new members into the Basil Hayden family with this bourbon that provides a subtle invitation to smoky spirits in a way that only Basil Hayden can.“
Perfect for gifting spirits connoisseurs or wow-ing friends at a dinner party, Basil Hayden Subtle Smoke is available now, for a limited time, at premium spirits retailers across the United States and with a suggested retail price of $49.99/750mL. Ideally served neat or on the rocks, Basil Hayden Subtle Smoke encourages those new and familiar with the category to discover all that bourbon can be through the subtle, unexpected infusion of smoke.
About Basil Hayden®
Crafted in 1992 by Booker Noe as part of the Small Batch collection, Basil Hayden introduced a more subtle side of bourbon compared to its counterparts. Inspired by bourbons with high-rye mash bills, Booker set out to create a bourbon that would offer an approachable taste profile and defy preconceived bourbon perceptions. Basil Hayden Bourbon welcomes new drinkers into whiskey and showcases new occasions to drink it. Beyond its flagship Basil Hayden Bourbon, the brand has pushed the boundaries of innovation in recent years. These intriguing offerings have included expressions such as Basil Hayden Toast, Dark Rye, 10-Year, and the new, limited time release of Basil Hayden Subtle Smoke.
About Beam Suntory Inc.
As a world leader in premium spirits, Beam Suntory inspires human connections. Consumers from all corners of the globe call for the company’s brands, including the iconic Jim Beam and Maker’s Mark bourbon brands and Courvoisier cognac, as well as world renowned premium brands including Basil Hayden, Knob Creek and Legent bourbon; Yamazaki, Hakushu, Hibiki and Toki Japanese whisky; Teacher’s, Laphroaig and Bowmore Scotch whisky; Canadian Club whisky; Hornitos and Sauza tequila; EFFEN, Haku and Pinnacle vodka; Sipsmith and Roku gin; and On The Rocks Premium Cocktails.
Beam Suntory was created in 2014 by combining the world leader in bourbon and the pioneer in Japanese whisky to form a new company with a deep heritage, passion for quality, innovative spirit and vision of Growing for Good. Headquartered in Chicago, Illinois, Beam Suntory is a subsidiary of Suntory Holdings Limited of Japan. For more information on Beam Suntory, its brands, and its commitment to social responsibility, please visit www.beamsuntory.com and www.drinksmart.com.
Vielen Dank für die zahlreichen Reaktionen auf unseren Aprilscherz 2022 – alle Whiskyfreunde können allerdings beruhigt durchatmen: Der Artikel unterhalb ist erstunken und erlogen 🙂
Wer in den letzten Monaten und sogar Jahren die Entwicklung auf dem Sekundärmarkt für Whisky beobachtet hat (dabei helfen unsere Berichte zu den monatlichen Reports von whiskystats.net), der wird festgestellt haben, dass die Fieberkurve der Sammlerpreise immer steiler nach oben zeigt. Man ist geneigt zu glauben, dass kurz- und langfristig Whisky momentan alle anderen Anlageformen um Längen schlägt.
Dass dadurch die Preise für Sammlereditionen in lichte Höhen steigen, ist nicht nur jenen ein Dorn im Auge, die Whisky lieber trinken als sammeln, sondern auch jenen, die sie gerne sammeln würden, aber zu spät gekommen sind. Und zusätzlich gibt es drei betroffene Parteien, an die man vorderhand nicht immer denkt:
Händler überlegen sich die Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit, wenn sie Flaschen, die sie zum Preis A angeboten haben, schon 24 Stunden später zum Preis von A*2 auf Handelsplattformen sehen – und wenn sie selbst den Whisky zum erlebten Marktwert von A*2 anbieten, als geldgierig beschimpft werden
Produzenten können zwar neben den Standardausgaben Sonderabfüllungen zu einem guten Preis auf den Markt bringen, werden aber durch die enorme Nachfrage zu immer absurder begründeten „Special Releases“ gezwungen und manövrieren sich und ihre Marketingagenturen in eine niemals endende Atemlosigkeit, die irgendwann einmal zur Übersättigung führen wird.
Die Finanz sieht sich durch das sogenannte „Flipping“, also das unmittelbare nach dem Kauf teure Verkaufen (teilweise werden die Flaschen vom Anbieter bereits auf Plattformen zum Verkauf angeboten, bevor er sich selbst eine sichern konnte), einem mittlerweile erklecklichen Einnahmeverlust ausgesetzt und befürchtet dabei auch, dass auf diese Art jede Menge Schwarzgeld gewaschen werden könnte.
Von den drei Gegnern der Flipper ist wohl die Finanz der potenteste, und es sollte daher auch nicht verwundern, dass die Initiative zur Eindämmung des privaten Graumarktes wieder einmal von dort ausgeht.
Nachdem man – in Zusammenarbeit mit Plattformen wie Facebook – schon dem privaten Handel europaweit durch das Verbot von Geschäftsanbahnungen über Social Media einen gewissen Riegel vorgeschoben hat, holt man, übrigens in Abstimmung mit den Produzenten, zu einem weiteren Schlag gegen dieses Unwesen aus:
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu vernehmen ist, wird noch vor der parlamentarischen Sommerpause in Brüssel ein Gesetz beschlossen werden, das für Privatleute eine Behaltefrist für Sonderabfüllungen von Spirituosen von sechs Monaten vorschreibt. Wer eine solche Sonderabfüllung vor dem Ablauf der Frist verkauft, hat mit einer Strafsteuer von 300% des Handelswertes der Flasche zu rechnen. Damit soll das Flipping unattraktiv gemacht und die Hitze aus dem Sekundärmarkt genommen werden.
Wer sich nun fragt, wie ein solches Gesetz exekutiert werden soll – auch daran hat man im Gesetzesantrag gedacht:
Die Regelung wird nur für Sonderabfüllungen eingeführt. Als solche gelten alle als „limitiert“ in den Handel gebrachten Abfüllungen, die nicht über mindestens 3 Jahre im Kernsortiment angeboten und dabei weitflächig verfügbar sind. Batchabfüllungen wie z.B. der Glendronach Cask Strength werden dabei als Abfüllungen im Kernsortiment betrachtet, sind also nicht betroffen. Jährliche Sonderausgaben wie zum Beispiel die Whiskys zum Ardbeg Day fallen sehr wohl unter die Regelung.
Um die Verordnung exekutieren zu können, wird eine europäische Datenbank, angelehnt an jene des us-amerikanischen Trade and Tobacco Tax and Trade Bureaus, angelegt, in der Produzenten und Importeure Sonderabfüllungen mit ihrem Erscheinunsgdatum einmelden (leider wird diese Datenbank, die sich bereits im Probebetrieb befindet, nicht öffentlich zugänglich sein, sodass wir keine Erscheinungsdaten einsehen und berichten können)
Die Überprüfung der Einhaltung der Regelung wird automatisiert erfolgen: Bots und Spiders werden die gängigen Handelsplattformen durchsuchen und verdächtige Einträge automatisch an die Behörde melden, die dann, im begründeten Verdachtsfall, eine genauere Untersuchung einleiten wird.
Seitens europäischen Union hofft man, durch diese Maßnahmen Steuerausfälle im Bereich von 120 bis 140 Millionen Euro jährlich verhindern zu können und sieht die geplante Gesetzesänderung auch als eine Unterstützung des regulären Handels, der durch den Graumarkt zunehmend unter Druck geraten ist.
Dem Vernehmen nach soll das Gesetz bereits im Mai in den entsprechenden Ausschüssen behandelt und noch im Juni im Plenum abgestimmt werden. Wenn es dann soweit ist, halten wir Sie auf dem Laufenden.
Eine ganz besondere Abfüllung kommt von Kirsch Import und Signatory auf den deutschen Markt – und auch wenn man wegen des Erscheinungsdatums erst einmal zweimal hinschauen muss, ist dieser Einhorn-Whisky dennoch real und wird bald im Handel verfügbar sein: Ein Ben Nevis aus dem Jahr 2014, eine Einhornzelfassabfüllung sozusagen, ein fabelhafter Whisky, der … ach, das können die von Kirsch Import wirklich besser beschreiben als wir:
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Für unsere Kunden nur das Fabelhafteste: Ben Nevis 2014/2021 ist das Einhorn unter den Einzelfässern
Schon 1988 gründete Andrew Symington die Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd. Und seitdem sind die exklusiven Abfüllungen eines der erfolgreichsten unabhängigen „Bottlers“ Schottlands nicht mehr aus den Regalen von Whiskyfans wegzudenken. Die limitierten Abfüllungen aus wenigen Fässern kommen in Reihen auf den Markt – wie etwa in der Signatory Un-Chillfiltered Range, der Vintage-Collection Range oder der Cask Strength Collection.
Am heutigen Tage dürfen wir Ihnen eine neue Expression dieser Kollektion aus nur einem einzigen, auserlesenen Einzelfass anbieten, die es aus diesem Hause noch nie zuvor gegeben hat. Man könnte sie daher eigentlich auch als legendär bezeichnen. Ein Einhorn, quasi. Wie eigentlich alle anderen auch… Weil jedes Fass unterschiedlich ist. Sie wissen schon… Single Cask und so… Aber egal…
Vergessen Sie geschlossene Brennereien, alte Vintages und sonstige traditionsreiche Brennereien. Das ist doch alles gar nicht so wichtig in Bezug auf den Geschmack. Was wir Ihnen hier präsentieren, ist feenstaubtechnisch betrachtet einfach nur einzigartig und lässt keine Wünsche offen! Es handelt sich bei unserem heutigen Produkt um ein einmaliges Erlebnis – weder austauschbar noch wiederholbar. Nie wieder wird es ein Fass wie dieses geben. Hierin sind sich alle befragten Experten einig. Wie oft trifft man im Leben schließlich schon auf ein solches Fabelwesen?!
Prinzipiell ist dieses Einzelfass so gut, dass auch erfahrene Genießer bevorzugen, sich diesen mystisch-dunklen Dram in das Glas der Wahl einzuschenken und ihn dann wieder in die Flasche zurückzufüllen, um das Geschmacks-Unicorn nicht zum letzten Mal erlebt zu haben. Alles andere wäre verschenkt. Ein Endlos-Whisky, sozusagen. Die Jahre überdauernd wie die Legende des Einhorns. Im Preis-Leistungs-Verhältnis? Unschlagbar. Und weil das Einhorn symbolisch für alles Gute steht, gilt dies ebenso für das in allen Farben des Regenbogens glänzende Geschmackserlebnis, das unser Unicorn zu bieten hat.
DieTasting Notesvonführenden Experten lauten wie folgt:
Nase: Côtes du Rhône Roséwein. Anschließend in erster Linie Feenstaub. Sehr prägnant sogar. Also, der Feenstaub. Je länger man daran riecht, desto dominanter wird er. Aber das Aroma ist keinesfalls eindimensional. Im Hintergrund sind außerdem unter anderem Feenstaub, Rosenblätter, Kolibri-Pups und vor allem auch Feenstaub wahrzunehmen.
Gaumen: Gummibären (überwiegend die roten, eigentlich aber ein Mix aus allen, aber auf gar keinen Fall den weißen. Also, einem Mix aus allen ohne den Weißen. Niemand mag die weißen Gummibären… Also ehrlich gesagt, sie sind nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. So richtig mag sie daher niemand. Zumindest hat keiner je gesagt, dass es von den weißen Gummibären eine sortenreine Tüte geben sollte. Quasi wie die Color-Rado-Mischung, wo eigentlich niemand den Konfekt haben will… Sonst würde es ja Tüten mit ausschließlich Konfekt geben. Ja, es gibt die reinen Konfekt-Tüten. Lassen Sie sich aber bitte nicht täuschen! Eine Umfrage unter ausgewiesenen Gummibären hat ergeben, dass diese Art Tüten nur wegen des Lakritzanteils gekauft werden.)
Nachklang: Liebesapfel, Feenstaub und Gummibären (nicht alle Gummibären – siehe Geschmack).
Wir haben unsere besten Experten antreten lassen, um diese einmalige Abfüllung zu verkosten, und sie alle sind zu dem einstimmigen Ergebnis gekommen: Dieser Whisky ist fabelhaft! Andere Interpretationen sind daher ausgeschlossen. Die hier schwarz auf weiß für alle Zeiten festgehaltenen Notes sind richtig und keine anderen sonst. Wie wir alle wissen, haben Experten immer Recht, also lassen Sie sich nichts anquatschen, was von unseren Notes abweicht.
Ben Nevis 2014/2021 Signatory Vintage Highland Single Malt Scotch Whisky Selected by Kirsch Import
6 Jahre Dest. 2014 Abgef. 2021 Fasstyp: First Fill Sherry Butt (Finish) 823 Flaschen 46% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt UVP: 59,90€
Oft liegt es am Preis, dass ein Whisky nicht in unseren Empfehlungen zu Beginn eines jeden Monats auftaucht. Denn eine überzeugende Qualität und hohe Verfügbarkeit weisen viele Bottlings auf. Auch unsere Empfehlung in diesem Monat hatte bei seiner Markteinführung in Deutschland einen empfohlenen Preis, der über unserem, hier beim Whisky des Monats geltenden, Limit liegt. Doch die Dynamiken der Marktwirtschaft wirkten danach verbraucherfreundlich auf den, nun attraktiveren, Verkaufspreis, und so können wir nun auch im April 2022 den Fettercairn 12 yo empfehlen.
Wer erinnert sich schon an den Zweiten?
So geht die Geschichte: Als 1823 eine Gestzesänderung den damaligen Schwarzbrennern in Schottland eine attraktive und kostengünstige Möglichkeit bot, ihre berufliche Tätigkeit innerhalb eines legalen Rahmens auszuüben, war es George Smith, der die erste Lizenz im folgenden Jahr erwarb. Seine Destillerie Glenlivet gilt deshalb als erste legale Brennerei nach diesem „Act of Excise“. Von da an arbeitete die Brennerei in einem gesetzeskonformen Rahmen, was ihr mancher der lokalen Konkurrenten recht übel nahmen. Die Instrumente des nun notwendigen Selbstschutzes, die George Smith der Legende nach täglich bei sich trug, werden auch 200 Jahre später noch gerne und mit einem gewissen Stolz in der Brennerei vorgezeigt.
Fettercairn Distillery. Foto: Potstill Wien
In den folgenden Jahren kam die schottische Schwarzbrennerei fast vollständig zu erliegen, immer mehr Destillerien arbeiteten nun lieber gesetzestreu mit einer Lizenz, und folgten dem legalen Weg, den George Smith zuvor einschlug. Doch, wer war der Zweite?
Das Einhorn und der Kühlring
Auf der Suche nach dem zweiten Lizenznehmer finden wir eine schmale und dünne Quellenlage vor. Denn der Zweite, der zweite Platz, der Nachkommende, dies sind alles Titel oder Bezeichnungen, mit denen sich niemand schmücken möchte. Die deutsche Wikipedia-Seite zur Whiskybrennerei Fettercairn weißt derselben und seinem Gründer Sir Alexander Ramsay diesen vermeintlichen Ruhm zu. Auf ihrer eigenen Website spricht Fettercairn selbst allerdings nur von „einer der ersten“. Dies hört sich deutlich besser an als der Zweite. Zumal die Brennerei einige bessere Besonderheiten und deutlichere Alleinstellungsmerkmale vorweisen kann.
Zum einen ist da natürlich das Einhorn. Dieses mystische Fabelwesen genoss in den letzten Jahren außerhalb der Whisky-Welt eine immer größer werdende Popularität. Doch das Fettercairn-Einhorn ist nicht Teil einer Modewelle. Vielmehr soll es innerhalb des Wappens des Clans der Ramsays Verwendung finden, verweist somit auf den Gründer Sir Alexander Ramsay und findet sich aktuell sowohl auf den Umverpackungen wie auch als Plakette auf den Flaschen.
Zum anderen ist da dieser Kühlring. Im Jahr 1952 fand der damalige Distillery Manager Alistair Menzies, der New Make der Brennerei müsse fruchtiger und etwas leichter werden. Dies erreichte er, in dem im oberen Bereich der Sprit Still kaltes Wasser an der Brennblase herunterläuft und so vor allem an der schmalen Stelle der Brennblase zu einem reflux-artigen Effekt führt. Schwerere Alkohole kondensieren, die leichteren steigen auf.
Diese Verfahren ist im Detail einzigartig, anderen Brennereien wenden anderen Techniken an, um diesen Effekt zu erzielen. Doch im Endeffekt zählt hier nicht der Weg, sondern das Ergebnis. Und das schauen wir uns jetzt mal beim Fettercairn 12 yo an:
So sind wir dann auch nicht überrascht, dass wir in der Nase auch schon direkt Frucht-Aromen wie süßliche Apfel und reife Birne vorfinden. Nicht überbordend, sonder fein abgestimmt, mit einem leicht würzigen, holzig-floralem Hintergrund, einem Anflug von Vanille und einer leichten säuerlichen Note. Am Gaumen etwas süßer, bestätigt der Fettercairn 12 yo die Aromen der Nase, dazu etwas mehr Aromen von frischem Holz und dafür etwas weniger Frucht und Säure. Im Finish recht lang und trocken werdend, hier dann erneut frisches Holz und etwas Karamell.
Nach der anfänglich ambitionierten Preisempfehlung ist diese Einstiegsabfüllung in das Portfolio der Brennerei mittlerweile im Handel für um die 40 € erhältlich. Neben dem Fettercairn 12 yo bietet die Brennerei noch weitere Abfüllungen an, so zum Beispiel die Fettercairn Warehouse Collection sowie Fettercairn 16 yo und 22 yo. Bei diesen Abfüllungen kommen auch Fässer mit unterschiedlichen Vorbelegungen zum Einsatz. Nur der 22-jährige reifte, wie über auch unsere Empfehlung in diesem Monat, ausschließlich in ehemaligen Bourbonfässern. In diesem Sinne: slàinte mhath! Und bleiben Sie neugierig.