Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 43)

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Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 42-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 43)

Mit dem vom Wässern nassen Betonboden, den langen Tischen und den Stapeln alter Eichenfässer kam mir die Halle nach einer Weile plötzlich wie ein Schlachthaus vor, wo statt Blut Wasser den Boden bedeckte, wo statt Tierleiber bauchige Holzleiber aufgeschlitzt und zerlegt wurden. Ein altes Fass wurde im ersten Arbeitsschritt auf den Kopf gestellt, dann der obere Fassreifen mit Hammer und Stempelkeil rundherum gelockert und schließlich abgeschlagen. Kaum, dass der Reifen scheppernd zu Boden sprang, spreizten sich die Dauben zum Büschel. Im zweiten Arbeitsschritt zog der Küfer alle verrotteten und undichten Holzlatten aus dem offenen Bündel heraus, und im dritten Arbeitsschritt passte er frisch zugeschnittene, neue Dauben mit dem Rundhobel in die Lücke ein. Waren sie in Form gebracht, schloss er die Lücke. Mit den erneuerten Dauben und dem locker aufgesetzten Reifen, aber nur einem Deckel, rollte er das offene Fass durch die Halle zum riesigen Gasbrenner, der das offene Fass mit zwei automatisch gesteuerten Greifarmen in einen Feuerschacht beförderte. Hier wurde es mit einem minutenlangen Flammenstoß getoastet. Die Flammen kokeln die Innenwände an und bilden eine dünne Aktivkohleschicht, die später wie ein Filter die Fuselöle bindet und dem Whisky die beliebte malzige Karamellnote verleiht. 

Nach dem Ausflämmen, das natürlich auch alle Keime abtötet, holte der Küfer mit dicken Lederhandschuhen sein Hogshead, sein Butt, sein Quarter Cask oder sein Bourbon Barrel wieder aus dem Feuerschacht und rollte es, tausendfach geübt, auf dem Fassrand zurück zu seiner Werkbank, wo er als nächstes einen neuen, unbeschrifteten Fasskopf als Deckel einpasste. Um diesen dicht zu bekommen, legte er einen Strang trockenes Schilf in die Nut am Daubenende, erst dann setzte er den Deckel auf und schlug den oberen und die anderen Fassreifen mit Hammer und Keil in Position, ja, mit Wucht schlug er sie wieder bombenfest, wie der Lärm in der Halle bewies. Als letztes folgte nun die Luftdruckprobe.

Wieder mit tänzerischer Fertigkeit wurde das Fass zur Dampfdruckanlage gerollt, wo es unter dem atmosphärischen Druck von 6 Bar auf seine Dichtigkeit geprüft wurde. Wenn es keine Leckage aufwies, war es fertiggestellt und konnte zur Neubefüllung an eine der sechzig Speyside Brennereien oder an eine Brennerei weit draußen in der Welt geliefert werden.

Mit einem einzigen Fassleben ist es längst nicht getan, bei einem Eichenfass kann sich die Reinkarnation über vier, fünf Leben erstrecken. Erst nach 60 Jahren ist ein Fass „müde“. So müde, dass es nun aufgeschnitten, als Blumenbottich einen guten Zweck erfüllen kann. Selbst einzelne, ausgediente Dauben können als Kerzenständer oder Nosing-Glas-Halter den Tisch von Whiskyliebhabern schmücken. Einen vielbeachteten Marketing-Gag ließ sich die Brennerei Glenmorangie einfallen: aus 15 Dauben ließ sie in den USA einen Rennrad-Rahmen mit dem Namen „Renovo“ herstellen.

Fasslager bei der Speyside Cooperage. Bild: Uli Franz

Die flinken Arbeitshände und die verschwitzten Gesichter, die aus dem dichten Dampf auftauchten, forderten meinen ganzen Respekt, ja, erweckten meine Ehrfurcht vor diesem nicht in Jahrzehnten, sondern in Jahrhunderten entstandenen Gewerbe, ohne welches es keine Spiritousen gäbe. Beim Rundgang durch die Speyside Küferei war leicht zu erahnen, dass das Küferhandwerk noch älter als das Destillieren ist und seit der Antike zur Menschheitsgeschichte gehört. Lange vor dem Whisky wurden alle erdenklichen Lebensmittel in Eichenfässern aufbewahrt und konserviert: Wein, Butter, Öl, Fisch, Pökelfleisch, Sauerkraut und andere gesalzene Gemüse.

Viel hatte ich in der Küferei gelernt, nun wusste ich auch, dass die Natur über fünfzig Eichensorten kennt, und dass auf der Welt seit 4000 Jahren Eichenfässer verwendet werden. Kaum zu glauben, dass in Schottland 32 Millionen Fässer vor Ort gelagert und verteilt in allen Brennereien gehortet werden. Zu guter Letzt servierten sie mir noch anstelle eines Drams die Anekdote „Trussing the Cooper“, ein Ritual, das in der Firma seit ihrer Gründung im Jahr 1947 gepflegt wird. Bevor ein Lehrling in den Gesellenstand erhoben wird, packen ihn seine Kollegen, teeren und federn ihn, dann stecken sie ihn in ein offenes Fass. Schließlich wird er – hochprozentig abgefüllt – durch die Halle gerollt, bis ihm schwindlig wird. Hat er die deftige Prozedur überstanden, bekommt er den Gesellenbrief des Küferhandwerks ausgehändigt.

Schmuggel in Särgen

Unser Soloradler war dünnhäutig geworden. Umtriebe, seien es wartende oder sich tummelnde Menschen, Staus und Hindernisse aller Art, strengten ihn zusehends an und belasteten sein Gemüt. Das wochenlange Alleinsein auf dem Fahrrad hatte ihn zu einem Einzelkämpfer werden lassen, der Menschenmassen mied und lieber Schleichwege wählte, um seine Ruhe zu bewahren. So kam es, dass er seinen ursprünglichen Plan, die Destillerie Glenfiddich[1] kennenzulernen, von einer Sekunde zur anderen fallen ließ.

Der Parkplatz kurz hinter der Abzweigung ins Tal des Hirschen war wider Erwarten von Bussen belegt, in denen Whiskytouristen angereist waren, auch von Wohnmobilen, deren Besitzer gar vor der Brennerei campierten, und von Autos mit britischen und kontinentalen Kennzeichen. Das Gewusel auf der großen Parkfläche am kleinen See bewies, dass es nichts mit Angeberei zu tun hat, wenn im Glenfiddich-Prospekt geschrieben steht, dass jährlich 130.000 Besucher die Brennerei besichtigen.

By Pjt56 — If you use the picture outside Wikipedia I would appreciate a short e-mail to pjt56@gmx.net or a message on my discussion page – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61388879

Kaum, dass ich den motorisierten Pulk erspähte, änderte ich meinen Plan und verblieb auf der Hauptstraße, hügelaufwärts, noch knapp einen Kilometer nach Dufftown hinein. Es war schon unheimlich, wie nüchtern die schottische Whisky-Metropole den Whiskyradler empfing. Nichts los auf der High Street, die Balvenie hieß! Weder ein Nüchterner noch ein Betrunkener wollten sich zeigen, die Straßen wie ausgestorben und nur von leeren Autos an den Gehsteigen belebt. Erst am Rondell um den Festungsturm stellte sich Leben ein.

Einwohner besuchten den Pub und eine Bäckerei am zentralen Platz, wo man eigentlich ein Gotteshaus mit Kirchturm erwartet hätte. Aber nein, den Mittelpunkt des mittelalterlichen Marktfleckens krönte ein blockischer Steinturm mit vier Erkern und einem Baldachin oben drauf, der sich zur Zierde über eine schweigende Glocke stülpte. Höher als der Baldachin, den ganzen Ort überragend, flatterte nicht der Union Jack, sondern die schottische Flagge, das weiße Andreaskreuz auf meerblauem Grund. Der Ankömmling wertete dies als Fingerzeig – seht her, Dufftown bekennt sich zu Schottlands Souveränität.

In den gemütlichen Zeiten der Fuhrwerke, berittenen Pferde und Kutschen waren durch das Ortszentrum Avenuen angelegt worden, von Norden und von Osten nach Westen, nur die südliche Richtung hatte man ausgespart, vermutlich war den Gründungsvätern das Geld ausgegangen. Auch wenn die breiten Korridore dieser Tage wenig frequentiert waren, ließen sie doch erahnen, wie bedeutend Dufftown für den Speyside Whisky einst war und ohne weiteres verstand ich, warum der Reim „Rome was built on seven hills, Dufftown stands on seven stills“ in ganz Schottland kursierte.

Dort, wo die Avenuen zusammentrafen, bezog ich ein Breakfast-Zimmer und teilte den Frühstückstisch mit vier Chinesen aus Wuhan. Meine Wirtsleute, Sean und Angy, gaben sich größte Mühe und wiesen mir ihr bestes Zimmer mit Blick auf den Stadtturm zu.

Um kurz zu verschnaufen, hatte ich mich der Turnschuhe entledigt, aber noch in Kleidern aufs Bett gelegt, als es klopfte. Widerwillig öffnete ich die Zimmertür und – staunte: Im Türrahmen stand ein schmunzelnder Sean, ein Silbertablett mit einem dezent gefüllten Glas in der Rechten balancierend. Ohne viele Worte zu verlieren, offerierte er mir ein Dram im Glencairn Glas. Wie liebenswert, was für ein tolles Willkommen! Ein Empfang, nicht mit einem Minifläschchen Scotch neben Tee und Nescafé im gewöhnlichen Zimmerset, sondern ein Willkommensgruß mit einem persönlich offerierten Dram.

„My favourite, a 10 years old Benromach, enjoy!“, sagte Sean und hielt mir lächelnd das kleine bauchige Glas entgegen.

Alle Achtung, der Wirt eines B&B bot einem wildfremden, durchreisenden Gast einen Willkommenstrunk, gar seinen Favoriten, an. So etwas gab es nur in der schottischen Whisky-Metropole. Als ich das Glas Benromach dankend entgegennahm, fiel mir ein, dass ich im Örtchen Forres an den Toren dieser Brennerei vorbeigeradelt war.

Rötlich schimmernd wie gehämmertes Kupfer stand der Zehnjährige im Glas. Beim Verwirbeln zeigte sich zwar eine gewisse Öligkeit, aber nur spärlich flossen die Tränen, oder legs wie die Schotten sagen, dem Glasboden zu. Überraschend für einen Speyside, verabreichte er gleich zu Beginn der Nase einen aufschreckenden Stüber – geräucherten Schinken. Doch bevor sich diese Note im Nasendach festsetzen konnte, beglückten Aromen von Apfel, Birne und Zimt die Tiefe der Nase. Auch am Gaumen süße Früchte, gepaart mit Schokolade und Karamell. Den Abgang eröffnete Malz, auf das eine wohlige Wärme ohne Brennen folgte. Beweis genug, dass die 43 % perfekt eingebunden waren. Beim zweiten Schluck stellte sich gar eine Steigerung ein. Zur üppigen Frucht von Grapefruit gesellte sich schwarze Schokolade, trockener Sherry und wieder Zimt. Im Abgang, der sich für einen Zehnjährigen erstaunlich geduldig zeigte, durfte sich der Schlund lange an den Früchten erfreuen, bevor das Holz zum Tragen kam. Und dann das Zünglein: nur eine schwache Glut, kein Brennen und schon gar kein Kratzen, welche Kehle und Schlund hätten verschrecken können. Die 43 % vol. Alkohol waren als Paket gut verschnürt und wohltuend wärmten sie die Eingeweide. Der fabelhafte Benromack überzeugte durch einen Spannungsbogen von rauchig zart bis hin zu verschwenderisch fruchtig. Diese gelungene Einheit der Gegensätze verdiente die maximale Bewertung mit vier Stützrädern. Überglücklich notierte ich in mein Tagebuch: the perfekt dram, Nummer 5.

Am nächsten Morgen stieg ich am Stadtturm wieder aufs bepackte Rad und wählte die Conval Street nach Westen in die grünen Ausläufer des Hochlands hinein. Bereits auf dem ersten Meter musste ich mich in die Pedale stemmen, denn gleich hinter dem Uhrenturm ging es bergauf. Die Steigung war derart ambitioniert, dass die Straßenhäuser und auch das Whiskymuseum wie auf den Stufen einer Treppe gestaffelt nebeneinander standen.

Der Morgen empfing mich kühl und feucht, typisch für die Gegend von Moray mit ihren wasserreichen Tälern und Sümpfen. Da in den Frühsommernächten die höheren Luftschichten wärmer als die bodennahen über der Landschaft lagen, waberten in den Mulden noch Dunstschleier, und in der Ferne lag der Talgrund unter Wolken wie unter Watte. Myriaden von Tautropfen glitzerten und blinkten auf den Steinmauern und Blättern der Büsche am Straßenrand. Als hätte die Nacht sie lackiert, glänzten die Weiden und die äsenden Schafe, Lämmer und Kühe hatten glänzende Schnauzen vom Mampfen im taunaßen Gras.

Glen Livet_keltische Brücke über den Fluß Livet. Bild: Uli Franz

Vor mir lagen 22 Kilometer bis nach Ballindalloch am Ende des Livet Tals. So früh wie ich unterwegs war, konnte ich die Landstraße bis auf wenige Verkehrserruptionen  echt mein Eigen nennen und übermütig befuhr ich sie in ihrer ganzen Breite, mal nach rechts, mal nach links kurvend, ein echter Genuss, der meiner Kehle ein schräges Liedchen entlockte. Kilometerweit führte mich das Sträßlein ganz ohne auf und ab an einem Höhenzug entlang. Das ebene Terrain erlaubte freihändiges Fahren und immer wieder einen schweifenden Blick auf das Buttergelb des blühenden Ginsters, der anstelle von Leitplanken die Straßenränder säumte. Windböen, die den Hang herabfegten, vertrieben den Dunst und das Ginstergelb leuchtete wie von Spotlicht beschienen. Nur Minuten später erlosch der Lichtspot und die Landschaft verhüllte wieder ihr weiches Gesicht.

Nach 15 Kilometern öffneten sich die umliegenden Hügel wie gebende Hände, der Talgrund uferte aus, und zu den Weiden gesellten sich Kornfelder mit Concerto, gewiss auch mit der Sommergerste Laureate. Egal welche Sorte – die noch junge Gerste lag wie malachitgrüner Samt ausgelegt neben den grasgrünen Tierweiden. Viel Zeit gönnte ich mir, das Vexierspiel von Sonne und Frühnebel zu genießen, mehrmals hielt ich an und schaute mich in alle Richtungen um. Aber kein Foto knipste ich, ich wollte die Stille nicht stören. Die ruhende Landschaft, in der sich nur Schafe und Kühe grasend bewegten, wirkte so friedvoll, dass ich vor Freude hätte weinen können. Doch solche Glücksmomente sind eben nur flüchtig. So hat auch der schönste Weg ein Ende, wenn man ein Ziel erreichen will.

Auf der anderen Talseite lagen hoch oben, wie verstreute Bauklötzchen, weiße Gebäude in den Hangwiesen. Diese weißen Gebäudewürfel wirkten hermetisch, einem Bollwerk gleich. Ohne die riesigen schwarzen Lettern THE GLENLIVET[2] an der fensterlosen Frontmauer hätte ich auf ein Gefängnis oder ein Raiffeisen-Depot getippt, zumal in einer Gegend, wo sich gerade mal Fuchs und Hase gute Nacht sagen.


[1] glen-fidd-ick

[2]  the glen-liv-it

PR: Weihnachten 2021 wird mit zwei Produktneuheiten von Vita Dulcis noch spannender

Auch heuer hat Vita Dulcis wieder ihre beliebten Whisky-Adventskalender am Start für die Vorweihnachtszeit – diesmal ergänzt um zwei neue Kalender, die sich jeweils einem einzigen Land widmen: Japan oder den USA.

Alle Infos dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:


Weihnachten 2021 wird mit zwei Produktneuheiten von Vita Dulcis (www.vita-dulcis.de) noch spannender: 

Bereits in sechster Auflage bringt die Vita Dulcis GmbH ab sofort ihre beliebten Adventskalender in den nationalen Vertrieb. Wie auch in den vergangen Jahren überzeugen die Adventskalender der oberbayerischen Manufaktur mit höchster Qualität und einer innovativen Produktauswahl. Für die Saison 2021 haben die Köpfe hinter Vita Dulcis erstmals zwei ganz besondere Adventskalender für Whisky-Liebhaber zusammengestellt: Whisky-Adventskalender Japan und Whiskey-Adventskalender USA.

Mit diesen beiden Produktneuheiten bringt Vita Dulcis erstmals länderspezifische Adventskalender auf den Markt, die nicht ausschließlich mit schottischen Whiskies bestückt sind. Die beiden Adventskalender mit 24 unterschiedlichen Whiskies aus Japan bzw. 24 unterschiedlichen Whiskeys aus den USA schließen sich als weitere Highlights dem Vita Dulcis Sortiment an und stocken dieses für 2021 auf eine Auswahl zwischen 7 Whisky-Adventskalendern auf.

Das Team von Vita Dulcis ergänzt mit diesen beiden Adventskalendern das Sortiment sehr gezielt und reagiert damit auf die seit Jahren steigende Nachfrage im Segment japanischer / amerikanischer Whisk(e)y. Dominik Maier, Geschäftsführer der Vita Dulcis GmbH sagt:

„Die Qualität und Innovationskraft in der Whisky-Landschaft ist sowohl in Japan als auch in den USA seit vielen Jahren extrem hoch und stellt nicht selten schottische Single Malts in den Schatten. Leider ist es aber auch seit längerer Zeit so, dass davon immer seltener Produkte aus diesen Ländern ihren Weg auf den deutschen Whiskymarkt finden. Noch seltener finden diese Tropfen ihren Weg dann auch noch ins Glas von probierfreudigen Whisky-Liebhabern, anstatt als „Anlageobjekte“ in Kellern von Sammlern zu verschwinden. Mit unseren neuen Adventskalendern Whisky Japan und Whiskey USA wollen wir das ändern und einem breiteren Publikum die Möglichkeit geben, sich an der hohen Handwerkskunst dieser beiden Länder zu erfreuen.“

Beide Adventskalender erscheinen in einem mit viel Liebe zum Detail gestalteten Design und den bereits vom restlichen Sortiment bekannten Features, wie einer umfangreichen Verkostungsbroschüre und einer Destillerielandkarte. Diese wurde in einer Kooperation mit dem weithin bekannten Alba Collection Verlag rund um Rudi Hirst entworfen und gestaltet.

Mit einem UVP von 119,95 € sind die beiden Kalender bereits deutschlandweit im stationären Fachhandel, sowie im Onlinehandel verfügbar.

Somit bietet Vita Dulcis 2021 neben den beiden Neuerscheidnungen noch folgende Whisky-Adventskalender:

  • Whisky-Adventskalender Klassik mit 24 schottischen Single Malt Whiskies zu einem UVP von 89,95 €
  • Whisk(e)y-Adventskalender International mit 24 Whiskies aus 19 unterschiedlichen Ländern zu einem UVP von 99,95 €
  • Whisky-Adventskalender Premium mit 24 schottischen Whiskies zu einem UVP von 179,95 €
  • Whisky-Adventskalender Deluxe mit 24 schottischen Whiskies zu einem UVP von 299,95 €
  • Whisky-Adventskalender Platin mit 24 schottischen Whiskies zu einem UVP von 2.495,95 €

Wer sich vorab über den genauen Inhalt dieser beiden Adventskalender oder den weiteren Adventskalendern von Vita Dulcis informieren möchte, findet eine genaue Auflistung der enthaltenen Produkte unter www.vita-dulcis.de/adventskalender

Über Vita Dulcis

Das Anfang 2017 im oberbayerischen Teising gegründete Unternehmen operiert erfolgreich als international agierender Hersteller von Premium Adventskalendern und Tasting Sets, die über den nationalen und internationalen Fachhandel vertrieben werden. Neben den beiden Hauptgeschäftsfeldern konzentriert man sich zunehmend auch auf die Entwicklung eigener Abfüllungen. Größere Aufmerksamkeit erlangten die Produkte bereits durch mehrere Features in Fachzeitschriften und im TV. Heute zählt die Vita Dulcis GmbH mit den Whisky-, Gin- und Rum-Adventskalendern sowie den hochwertigen Verkostungs-Sets in Deutschland zu den Marktführern auf dem jeweiligen Segment.

Fremde Federn (168): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 168. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet japanische Whiskys

„Ein kurzer Abstecher nach Japan“ betitelt Angus MacRaild heute auf Whiskyfun seine Verkostung von fünf japanischen Whiskys (darunter drei Chichibus), die in den letzten zehn Jahren abgefüllt wurden. Die Bewertungen sind ansprechend, zwischen 85 und 91 Punkte vergibt Angus, den man auch als „Whiskysponge“ in einer anderen, satirischen Rolle kennt.

Hier jedenfalls die Liste der Abfüllungen und ihre Punktewertungen in der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Japanese Blended Whisky No.1 21 Year Old ‚Batch 5‘ (47.7%, That Boutique-y Whisky Company, bottled 2018, 3257 bottles)85
Chichibu London Edition 2020 (53.5%, OB, bourbon, 1736 bottles)88
Chichibu 2012/2019 (62%, OB for Black Rock bar & Selfridges, cask #2074, 2nd refill Hogshead ex-Hanyu then ex-Chichibu, 154 bottles) 91
Chichibu 2013/2020 (62.1%, OB for Sskaya at Pan-Technicon, cask #2661, 1st fill barrel, 100 bottles)91
Miyagikyo 2003/2014 (62%, OB, cask #121902, sherry)88

Nur noch bis Sonntag: Gewinnen Sie mit uns den exklusiven 33 Jahre alten Laphroaig Ian Hunter Book 3!

Achtung – das Gewinnspiel läuft nur noch bis Sonntag – wenn Sie also noch nicht mitgespielt haben, ist es jetzt höchste Zeit!

Wenn sich der Sommer seinem Ende zuneigt und die Tage kürzer und kühler werden, gibt es wohl nichts Besseres, als es sich mit einem exklusiven Whisky gemütlich zu machen.

Wir haben uns für das aktuelle Gewinnspiel also ein besonderes Highlight ausgesucht: Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlosen wir den eine Flasche des exklusiven 33 Jahre alten Laphroaig Ian Hunter Book 3 – ein in Fassstärke (49,9% vol.) abgefüllten Laphroaig der Spitzenklasse, der einen neuen Höhepunkt der Ian Hunter Serie bildet, die jährlich bis 2023 von der Destillerie herausgegeben wird.

Mit einem Alter von 33 Jahren, seiner sorgfältigen Auswahl durch Distillery Manager John Campbell, der luxuriösen Aufmachung und einem dementsprechenden UVP von € 990,- ist er schon jetzt ein nachgefragtes Sammlerstück.

Alles, was Sie tun müssen, um diese exklusive Flasche gewinnen zu können, ist den nachfolgenden Text aufmerksam zu lesen, um danach unsere Gewinnfrage richtig zu beantworten. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Spaß und das nötige Quäntchen Glück beim Mitmachen!

Die Legende Ian Hunter

Ian Hunter vor der Destillerie Laphroaig. Bild: Laphroaig

Ian Hunter zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten in der Geschichte des Single Malt Whisky. Auch wenn er bisweilen polarisierte, genoss er hohes Ansehen und wurde von denjenigen, die ihm am nächsten standen, sehr geschätzt. Sein Einfluss auf Islay – eine der berühmtesten Whisky-Regionen – ist daher immens. Ian stieg 1908 als jüngstes Mitglied der Familie Johnston in die Destillerie ein. Seine Verwandten, die Brüder Donald und Alexander Johnston, hatten diese im Jahr 1815 gegründet. Sein Einstieg hatte einen nachhaltigen Einfluss auf das Erbe der Destillerie, der bis heute spürbar ist: Unter seiner Leitung als Distillery Manager wurde nicht nur die Produktion verdoppelt, sondern Laphroaig Whisky auch weltweit erfolgreich exportiert. So bestand einer seiner größten Erfolge darin, Laphroaig während der Zeit der Prohibition in die USA zu verkaufen. Dafür machte Ian sich den einzigartigen Charakter der Spirituose zunutze und verkaufte diesen für medizinische Zwecke.

„Wer die Laphroaig Destillerie heute besichtigt, erkennt in den vielen Verfahren und Innovationen, die noch immer befolgt werden, deutlich den Einfluss von Ian Hunter. Nicht ohne Grund gilt Ian als Pionier und Erneuerer dieses unglaublichen Whiskys. Ohne ihn würde Laphroaig, wie wir ihn heute kennen, nicht existieren. Wir haben Ian also sehr viel zu verdanken. Es ist sein Vermächtnis, das wir mit dieser Serie ehren möchten.“  

John Campbell, Laphroaig Master Distiller

Der Laphroaig Ian Hunter Book 3

Mit der Ian Hunter Serie setzt die Brennerei im Süden Islays der Legende ein würdiges Denkmal. Im nun erscheinenden dritten Band feiert die Destillerie Ians Kampf um die Versorgung der Destillerie mit dem weichen, torfigen und nicht mineralisierten Wasser, das essentiell für die Herstellung und den einzigartigen Geschmack von Laphroaig ist. Ian Hunter erstritt das Recht, das Wasser des Killbride Stream, das andere Destillerien zum Teil für sich abzapfen wollten, ausschließlich für die Brennerei Laphroaig nutzen zu dürfen.

Laphroaig Ian Hunter „Book 3“ Vintage 1987 ist ein 33-jähriger, nicht kühlfiltrierter Single Malt, präsentiert im aufwändigen Buch-Cover der Serie, der sein besonderes Aroma der Reifung in ehemaligen Bourbonfässern verdankt. Cremige Lakritz-Akzente verbinden sich mit komplexen Aromanoten, bei denen doch stets der klare Laphroaig Charakter voll zur Geltung kommt.

FARBE

Bernsteinfarbenes tiefes Gold

AROMA

Rauchig und kräutrig, mit Noten von „Amsterdamer Pfeifentabak“, Eukalyptus, Minze, frischem Heu, einem Hauch von Jasmin, aber auch Herbstblättern und trockenen Blumen, zusammen mit süßen Noten von Vanille, Ahornsirup, Toffee, Kandiszucker, Honig und schwarzem Pfeffer.

GESCHMACK

Torfig und süß, gegrillter und Honig-glasierter Rauchschinken mit süß-würziger Marinade, einhergehend mit säuerlich-fruchtigen Noten von Zitrone und Litschi, einem Hauch von Jod, Zedernholz, erdig-floralen Noten und der Süße von Bonbons und Toffee.

NACHKLANG

Blumig und aschig mit verweilendem Holzrauch

Und so gewinnen Sie den exklusiven 33 Jahre alten Laphroaig Ian Hunter „Book 3“:

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Welche Funktion hatte der legendäre Ian Hunter bei Laphroaig inne?

a. Warehouse Architect
b. Distillery Manager
c. Chief Cooper

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Ian Hunter“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 26. September 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 27. September 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Beam Suntory versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Ian Hunter“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 26. September 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 27. September 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Beam Suntory versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

PR: Perfection enriched – Die Distillers Edition 2021

Es ist wieder soweit Sieben neue Ausgaben der Distillers Edition aus ausgesuchten schottischen Brennereien von Diageo sind ab Ende Oktober erhältlich – und schon jetzt auf Malts.de vorbestellbar. Die Whiskys mit Süßweinfass-Finish haben viele Fans, zeigen sie doch den jeweils typischen Stil der Destillerie aus einem anderen Blickwinkel.

Wir haben alle Infos zu den einzelnen Abfüllungen der Distillers Edition 2021 für Sie – und als Goodie ein PDF mit sämtlichen originalen Tasting Notes direkt aus UK, damit die Vorfreude auf die neuen Abfüllungen 2021 noch größer wird.


Perfection enriched – Die Distillers Edition 2021

Exklusiv erhältlich bei Malts.de: Eine jährliche Veröffentlichung von sieben feinen Single Malts, jeder doppelt gereift in einem anderen Süßweinfass, ausgewählt, um die Eigenschaften dieses einen reifen Whiskys zu ergänzen

Malts.de präsentiert die neue Distillers Edition 2021: Einige unserer besten doppelt gereiften Single Malt Scotch Whiskys. Gereift für genau die richtige Dauer in ehemaligen Süßweinfässern, die so ausgewählt wurden, dass sie den Charakter der jeweiligen Destillerie ergänzen. Die zweite Reifung erfolgt in individuell vorbereiteten Fässern, in denen ein speziell ausgewählter Wein gelagert wurde. Das Ergebnis ist eine Reihe erhabener, geschmacksintensiver Single Malt Whiskys, die ihrem Ursprung treu bleiben, aber auch eine besondere Fülle, Tiefe, Komplexität und geschmackliche Finesse aufweisen. Die Distillers Edition 2021 kann ab sofort auf malts.de vorbestellt werden und wird Ende Oktober ausgeliefert.

Die Idee hinter der Distillers Edition ist es, einen alternativen Ausdruck eines jeweiligen Whiskys zu bieten: Die Whiskys erhalten Intensität und Komplexität in Form einer anderen „Interpretation“ der Eigenschaften. Von jedem Malt wird jedes Jahr nur eine Charge hergestellt. Der Jahrgang, das Abfülldatum und die Chargennummer sind auf jeder Flasche angegeben, um zu zeigen, dass es sich um einen doppelt gereiften Single Malt Scotch Whisky in limitierter Auflage handelt. Im Laufe der Jahre wurden fast 180 Abfüllungen von Whiskys aus drei Jahrzehnten Destillation hergestellt. Dabei ist keiner ganz genau wie der andere. Es liegt in der Natur dieses handwerklichen Prozesses, dass sich jedes Jahr auf subtile Weise unterscheiden und Whisky-Liebhaber werden Freude daran haben, sie zu vergleichen.

Jeder Whisky der Reihe ist eine echte Special Edition. Die Nase ist oft ausgeprägter als bei der regulären Abfüllung. Der Gaumen ist reicher und süßer. Dennoch kommt der Charakter der Brennerei zum Vorschein, denn das Fass für die zweite Reifung wurde speziell für diese Brennerei ausgewählt. Im Laufe der Jahre haben die Distillers Editions viele Preise bei großen internationalen Wettbewerben gewonnen.

Die Single Malts der Distillers Edition 2021:

CAOL ILA

Caol Ila 2009, doppelt gereift in Ex-Bodega Moscatel-Fässern für eine reiche Fruchtigkeit und komplexe Süße, die die rauchigen, frischen Aromen und den Geschmack des Caol Ila noch verstärken.
VK-Preis: 58,99 Euro

CRAGGANMORE

2009 Cragganmore, doppelt gereift in Ex-Bodega Portweinfässern für die besondere Präsenz von roten Früchten und abgerundete Geschmackstiefe, um die komplexen Aromen und den Geschmack von Cragganmore weiter zu steigern.
VK-Preis: 58,99 Euro

DALWHINNIE

2006 Dalwhinnie, doppelt gereift in Ex-Bodega Oloroso-Fässern für eine reiche Süße und würzige Komplexität, die den typischen Noten von Honig und Heidekraut die perfekte Bühne bietet.
VK-Preis: 64,99 Euro

GLENKINCHIE

2009 Glenkinchie mit doppelter Reifung in Ex-Bodega Amontillado-Fässern für eine nussige Note, die die süßen, grasigen und malzigen Aromen von Dalwhinnie abrundet und Tiefe verleiht.
VK-Preis: 58,99 Euro

LAGAVULIN

2006 Lagavulin, doppelt gereift in Ex-Bodega Pedro Ximenez-Fässern für eine intensive, rosinige Süße, die sich wunderbar mit der rauchigen Kraft des Lagavulin verbindet, um ein massives, reichhaltig schmeckendes Kraftpaket zu schaffen.
VK-Preis: 99,99 Euro

OBAN

2007 Oban doppelt gereift in Ex-Bodega Montilla Fino-Fässern für eine frische Fruchtigkeit und Nuancen von Mandeln, die sich mit den frischen und leicht maritimen Aromen von Oban zu einem explosiven, reichen und tiefen Ausdruck verbinden.
VK-Preis: 77,99 Euro

TALISKER

2011 Talisker, doppelt gereift in Ex-Bodega Amoroso-Fässern für eine überraschende und fruchtige Süße, die den salzig-pfeffrigen und würzigen Stil von Talisker perfekt abrundet und ergänzt.
VK-Preis: 58,99 Euro

Für weitere Informationen und zur Vorbestellung der Distillers Edition 2021 besuchen Sie malts.de

PR: Der älteste Single Malt Scotch Whisky der Welt – Deutschland-Premiere für Generations 80yo von Gordon & MacPhail

Am Mittwoch lud Kirsch Import, Importeur der Whiskys von Gordon & MacPhail, zu einem Event nach Frankfurt am Main, um dort gemeinsam mit Stephen Rankin, Director of Prestige bei G&M, und Gordon Muir, Head of Sales Europe & RoW, den ältesten Single Malt Scotch Whisky der Welt, den Generations 80yo (ein Glenlivet aus dem Jahr 1940) vorzustellen. Auch Whiskyexperts konnte an diesem Event teilnehmen und den Ausnahmewhisky verkosten – mehr darüber (und ein ausführliches Interview mit Stephen Rankin) in einem kommenden Artikel.

Hier möchten wir Ihnen zunächst einmal einen ersten Eindruck von der Veranstaltung durch eine Pressemitteilung von Kirsch Import vermitteln:


Der älteste Single Malt Scotch Whisky der Welt: Deutschland-Premiere für Generations 80 y. o. von Gordon & MacPhail

Stuhr. Gestern Abend wurde in Frankfurt am Main flüssige Geschichte ausgeschenkt. Der wohl bekannteste unabhängige Abfüller von Scotch Whisky, Gordon & MacPhail, präsentierte einem ausgewählten Fachpublikum aus Deutschland den ältesten Single Malt Scotch Whisky, der jemals abgefüllt wurde: Generations 80 years old von der Glenlivet Distillery.

Noch nie zuvor wurden Eichenholz und Single Malt so lange kombiniert: Acht Jahrzehnte lang pflegten insgesamt vier Generationen der Familie Urquhart, Eigentümer von Gordon & MacPhail, die kostbare Spirituose. Die Grundlage für die „Artistry in Oak“ (dt. Kunst aus Eiche) getaufte Veröffentlichung legten Whiskypionier George Urquhart und sein Vater am 3. Februar 1940. 80 Jahre später, gestützt auf in mehr als 125 Jahren gesammelte Erfahrung, wurde die Entscheidung getroffen, den kostbaren Ertrag des Sherryfasses Nr. 340 in Flaschen abzufüllen.

Die Reifung eines Single Malt Scotchs über acht Jahrzehnte ist eine Kunst“, erklärt Ewen Mackintosh, Geschäftsführer von Gordon & MacPhail, „ähnlich wie in der Architektur, wo man etwas erschafft, das die Zeit überdauern muss.“ Für die Gestaltung der Flaschen hat sich das Traditionshaus daher entsprechende Unterstützung geholt: Star-Architekt Sir David Adjaye entwarf den juwelenartigen Dekanter für den historischen Whisky. Nur 250 von ihnen hat das Eichenfass ergeben.

Verkostung flüssiger Geschichte

Rund 20 geladene Gäste, darunter Pressevertreter und Spirituosenfachhändler, konnten sich gestern auf Einladung von Kirsch Import hin einen eigenen Eindruck des Generations 80 years old von Glenlivet machen. Im le Panther, Frankfurt am Main, wurde die Rarität zunächst angeleitet von Stephen Rankin, Gordon & MacPhail Director of Prestige und vierte Generation der Inhaberfamilie Urquhart verkostet. Im Anschluss folgte ein von Whiskykoch Chris Pepper in Anlehnung an drei weitere hochklassige Abfüllungen von Gordon & MacPhail entwickeltes 3-Gänge-Menü. Die wertvolle Abfüllung wurde zuvor am 2. September in UK der Öffentlichkeit präsentiert. Ein limitiertes Kontingent des Generations 80 years old von Glenlivet wird hierzulande ab Anfang Oktober über Kirsch Import erhältlich sein. Offizielle Preisinformationen liegen aktuell noch nicht vor.

Serge verkostet: Miltonduff-Mosstowie vs. Miltonduff

Zwischen 1964 und 1981 wurde bei Miltonduff auf einer Lomond-Still Whisky gebrannt und unter dem Namen Mosstowie vermarktet. Diese Abfüllungen sind schon längere Zeit Raritäten, gerade mal vier Abfüllungen gab es seit 2018. Jetzt ist eine fünfte hinzugekommen, von La Maison Du Whisky, und die verkostet Serge Valentin gemeinsam mit einem regulären Miltonduff, ebenfalls unabhängig abgefüllt.

Die Punktewertungen in dieser Verkostung sind allerdings recht unterschiedlich:

AbfüllungPunkte

Miltonduff 11 yo 2009/2021 (59.7%, Infrequent Flyers, PX puncheon, cask #6341, 646 bottles)79
Mosstowie 40 yo 1979/2021 (51%, La Maison du Whisky, Artist, bourbon, cask #12758, 150 bottles)89
Miltonduff. Bild © Potstill Vienna, Dr. Mario Prinz

PR: Waterford Whisky veröffentlicht Biodynamic: Luna 1.1

Die irische Waterford Distillery geht ihren Weg konsequent weiter. Wie bereits im Juni diesen Jahres angekündigt, veröffentlicht die Brennerei mit Biodynamic: Luna den ersten Whisky, der aus biodynamisch angebauter Gerste destilliert wurde. Alle weiteren Information zu dieser Abfüllung sowie zu gleichzeitig erscheinen Organic: Gaia 2.1 finden Sie in der englischsprachigen Pressemitteilung:


Waterford Whisky launches Biodynamic: Luna

The world’s first biodynamic whisky

As part of its pioneering quest to unearth whisky’s most natural flavours, Waterford Distillery has introduced the radical biodynamic farming philosophy, as lauded by many of the world’s legendary winemakers, to the conservative whisky industry.

The bottling is the latest whisky in the distillery’s Arcadian series, which showcases the flavours produced by forgotten ways of farming and rare barley varieties.

BIODYNAMIC BARLEY

For the Demeter-certified Biodynamic: Luna three Irish growers – Trevor Harris, John McDonnell and Alan Mooney – stepped up to the challenge of applying unusual agricultural practices to growing barley. They run their farms according to esoteric principles derived from a 1924 series of lectures by the Austrian polymath Rudolf Steiner.

Steiner created a codified agricultural system for post-WW1 farmers, who were worried about the industrialisation of agriculture, the degradation of the land and the loss of millennia of farming know-how – bios meaning life, and dynamos energy.

Having been adopted by many of the world’s greatest wine producers seeking the ultimate of pure and intense flavours, biodynamics today stands at the cutting edge of regenerative agriculture. Some say it is an advanced form of „über-organic“ farming, in which each farm is its own self-sustaining organism where elements including soil, crops, animals, people and the ‘spirit of place’ are all interconnected. For Waterford, it is the ultimate expression of their terroir discoveries.

The approach includes an array of seemingly controversial practices such as burying manure-packed cow horns to ‚ferment‘ underground; the creation of simple plant treatments and natural compost fertilisers to stimulate microbial activity; all following the natural rhythms of the lunar calendar. The purpose is to produce vibrant, chemical-free living soil.

As barley makes malt whisky the most complex spirit in the world – the very source of its flavour – biodynamics will contribute to an even purer and more intense expression. Indeed, to create the ultimate natural whisky.

Mark Reynier, Waterford Distillery CEO, explains:

„During the 1980s in the vineyards of Burgundy and Alsace, following decades of agro-chemical excess and the race for yield over quality, I witnessed the renaissance of terroir and modern winemaking. Out of this, biodynamics blossomed – a new philosophy that at first seemed outlandish, but after tasting the results increasingly proved its worth.

„Biodynamics is, after all, merely a self-contained farming system, but one that consists of the culmination of 16,000 years of agricultural optimisation – trial and error, life and death – before the vicissitudes of industrialisation and intensification dumbed down individuality.

„During my career I’ve had the fortune to taste the world’s greatest wines, it’s no surprise to see the ever-increasing adoption of biodynamics in the search for intensity and purity of flavour. If for the grape, why not the grain?“

THE ARCADIAN SERIES

Biodynamic: Luna is matured in a combination of 35% first-fill US oak; 17% virgin US oak; 26% Premium French oak; and 22% Vin Doux Naturel oak.

Tasting notes: apricot jam, lemon drizzle cake, milk chocolate with almonds, earthiness, bread pudding, brown sugar, tea, with intense spices, dark chocolate, a vibrant maltiness and extreme flavour persistence. 21,000 bottles of Biodynamic: Luna are available worldwide, with a RSP of approximately €85-95/$125/£89.95 (varying by location).

In addition to Luna, a new bottling of Organic: Gaia has been released, drawing from the 2016 harvest. This has been matured in a combination of 39% first-fill US oak; 17% virgin US oak; 19% Premium French oak; and 25% Vin Doux Naturel oak. Tasting notes: Orange peel, fresh soil, bread crust, brown sugar, milk chocolate, fresh fruit salad, fig roll biscuits, lavender, white pepper, grapefruit, liquorice, and cherries, with a dry, spicy finish. 30,000 bottles are available worldwide, with a RSP of approximately €75-86/$115/£77 (varying by location).

Neu: Highland Park Viking Heart 15 yo

Highland Park stellt heute eine neue Abfüllung vor, die in der Standard-Range einen ständigen Platz erhalten soll. Highland Park Viking Heart 15 yo reifte zu einem großen Teil in mit Sherry vorbelegten Fässern aus amerikanischer Eiche in Erst- und Wiederbefüllung und wurde mit 44% Vol. abgefüllt. Der Single Malt kommt ungefärbt in einer Keramikflaschen aus den Markt, diese entstand in Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen Wade Ceramics. Alte Tongefäße, die vor ein oder zwei Jahrhunderten in der Brennerei zur Lagerung von Whisky verwendet wurden, inspirierten hier beim Design.

Highland Park Viking Heart 15 yo wird bei spezialisierten Whisky-Einzelhändlern sowie im Online-Shop und in der Brennerei der Marke erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei £ 80, was etwas mehr als 90 € entspricht.

PR: Zwei verschiedene Whisky-Adventskalender 2021 bei mySpirits.eu

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Auch im Spirituosen-Onlineshop mySpirits.eu gibt es in diesem Jahr für die vorweihnachtliche Zeit wieder zwei Whisky-Adventskalender. Alle weiteren Informationen zur Premium-Selection und zur Rare Experience Edition finden Sie in der folgenden Presseaussendung:


Zwei verschiedene Whisky-Adventskalender 2021 bei mySpirits.eu

Im Spirituosen-Onlineshop mySpirits.eu gibt es auch in diesem Jahr wieder zwei erlesene Whisky-Adventskalender. Die stabilen und formschönen Gehäuse enthalten hinter jedem ihrer 24 Türchen eine eigens in Mini-Fläschchen (2cl) abgefüllte Whisky-Spezialität. In einem weiteren Versteck verbirgt sich das optimale Nosing-Glas zur besinnlichen Degustation.

  • Die Premium-Selection überzeugt dabei mit einer ausgewogenen Auswahl verschiedener Whiskys aus Schottland, Deutschland, Frankreich, Kanada, Japan, USA und Irland. Zu einem herausragend günstigen Preis kann man hier nicht nur im Advent die große Vielfalt der Whisky-Welt entdecken.
  • Die Rare Experience Edition bietet 24 Proben außergewöhnlicher Whiskys, von denen einige gar nicht mehr – oder nur extrem teuer – in normalen Flaschen erhältlich sind. Einige Special Releases in Fassstärke, besonders lange oder in besonderen Fässern gereifte Whiskys und andere Spezialitäten, bei denen auch der erfahrene Whisky-Kenner sich noch überraschen lassen kann.

Whisky Adventskalender Premium Selection 2021 mit 24 Whisky-Miniaturen

Der Whisky Adventskalender Premium Edition von mySpirits enthält 24 Miniatur-Flaschen à 20 ml verschiedener Whisky-Sorten. Jeden Tag im Advent kann ein neues Türchen geöffnet und dadurch ein neuer Whisky verkostet werden. Ob rauchig, fruchtig oder malzig-mild – in diesem Whisky Weihnachtskalender gibt es viele Facetten und Whisky-Geschmacksrichtungen zu entdecken!

Zahlreiche unterschiedliche Whisky- und Whiskey-Sorten aus verschiedenen Herkunftsländern sind im Kalender enthalten: vorrangig schottische Single Malts aller Scotch Regionen, aber auch Blended Whiskys aus Schottland, Frankreich oder den USA prägen die Auswahl. Unter anderem mit deutschen Whisky-Spezialitäten und spannenden Whiskys aus Frankreich können Sie im mySpirits Premium-Adventskalender Whisky weniger bekannter Whisky-Länder verkosten. Auch würziger Frontier Whiskey aus Amerika, zahlreiche lange gereifte Whiskys mit bis zu 12 Jahren und viele Special Cask Single Malts sowie weitere interessante Whiskys mit besonderer Fasslagerung sind im Kalender zu finden.

Whisky Adventskalender Premium Selection

  • Kalender mit 24 x 0,02l Whisky-Miniaturen (Glas)
  • Große Vielfalt verschiedener Whisky-Sorten und -Länder
  • U.a. Scotch Whiskys, Irish Whiskey, deutsche & französische Whiskys
  • Jeden Tag ein feiner Whisky hinter dem Türchen
  • Edles Nosing-Glas + 10 € Gutschein inklusive**

Preis: 74,90 € – bestellen Sie hier!

Rare Experience – der Adventskalender mit Whisky Raritäten

Jeder Whisky-Fan kennt das Problem, dass es so viele gute Whiskys gibt, die man probieren möchte, aber auch so viele Flaschen, die nur begrenzt verfügbar sind – oder vor allem entsprechend teuer. Im Adventskalender „Rare Experience“ gibt es eine breite Auswahl sonst nicht so einfach erhältlicher Whiskys, die es sich zu entdecken lohnt. Raritäten, Special Releases und Sondereditionen, sehr lange gereifte Single Malt Whiskys und einige regionale Spezialitäten wurden eigens in kleine Proben à 0,02 l abgefüllt. So kommen alle Whisky-Freunde mit diesem Weihnachtskalender bei der täglichen Verkostung voll auf ihre Kosten.

Whisky Adventskalender Rare Experience

  • Adventskalender mit 24 Whisky-Proben in kleinen Glas-Fläschchen
  • Erlesene Auswahl an lange gereiften und außergewöhnlichen Whiskys
  • Darunter Raritäten, Sonderabfüllungen und Limited Editions
  • Je 0,02 Liter der verschiedensten Whisky-Sorten zum Probieren
  • Edles Nosing-Glas + 10 € Gutschein inklusive**

Preis: 129,00 € – bestellen Sie hier!

Neben diesen beiden Whisky-Adventskalendern sind bei mySpirits.eu weitere Editionen mit anderen Spirituosen erhältlich. Das gesamte Adventskalender-Angebot kann man unter https://www.myspirits.eu/schnaps-adventskalender entdecken.

**Ihnen hat eine Sorte besonders gut geschmeckt? Dann bestellen Sie gerne die Großflasche – wir geben Ihnen 10 € Rabatt für Ihren nächsten Kauf! Denn zu jedem Adventskalender erhalten Sie einen 10 € Gutschein für den Kauf einer Normalgröße (Mindestbestellwert 50 €).

Serge verkostet: Caol Ila

Nicht zum ersten und sicherlich auch nicht zum letzten Mal findet sich auf Whiskyfun eine ausführliche Verkostung mit Single Malts der Islay-Brennerei Caol Ila. Die Abfüllungen wie auch die Reihenfolge, in der sie verkostet werden, sind zufällig ausgefällt. Die neben der Herkunftsbrennerei verbindende Klammer des Tastings auf Whiskyfun: Alle Abfüllungen kamen in diesem Jahr auf den Markt und erhalten durchweg sehr gute Bewertungen:

Caol Ila 10 yo 2011/2021 (46%, Signatory Vintage for Whisky Live Paris, first fill bourbon barrel, cask #310866, 300 bottles)87
Caol Ila 8 yo (46%, James Eadie, Small Batch, export exclusive, 2021)87
Caol Ila 9 yo 2011/2021 (50.4%, Chapter 7, Monologue, first fill barrel, 297 bottles)85
Caol Ila 8 yo 2012/2021 (51.4%, Chapter 7, Monologue, hogshead, 301 bottles)88
Caol Ila 13 yo 2007/2021 (54.1%, The Whisky Blues and Dram Youth Whisky Bar, refill hogshead, cask #320555, 276 bottles)87
Caol Ila 13 yo 2007/2021 (57.8%, The Whisky Blues, refill hogshead, cask #320319, 160 bottles)88
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

PR: Find No. 2: Fary Lochan 7 yo Danish Single Malt Whisky

The Liquid Madness, das sind Tilo Schnabel und Sebastian Büssing. Mit diesem gemeinsamen Projekt sind die Beiden als unabhängiger Abfüller unterwegs und schauen deutlich über den Tellerrand der Whiskywelt hinaus. Nach ihrem ersten Release (wir berichteten) wurden sie nun im Herzen Jütlands fündig. Alles Weitere zu ihrer zweiten Abfüllung, einem siebenjährigen Fary Lochan, in der Pressemitteilung:


The Liquid Madness präsentieren ihr Herbst-Bottling 2021:

Find No. 2: Fary Lochan 7 yo Danish Single Malt Whisky

Die erste unabhängige Fary Lochan-Abfüllung eines deutschen Independent Bottlers!

Der zweite Fund der „Weltenbummler in Sachen Geschmack“, aka THE LIQUID MADNESS, führt uns diesmal in den Süden Skandinaviens – und beweist eindrucksvoll, dass die Tropfen der sympathischen Whiskyfreaks von FARY LOCHAN ihren bekannten Kollegen weiter nördlich in Sachen Qualität in nichts nachstehen!

THE LIQUID MADNESS sind Tilo Schnabel aka THE CASKHOUND und der SPIRITS ALCHEMIST Sebastian Büssing – und das dynamische „Duo Infernal“ der Whiskyszene schaffte diesmal etwas, was bisher lediglich den Größen SMWS und Berry Bros. & Rudd gelungen war: ein Fass der beschaulichen Destille FARY LOCHAN im Herzen Jütlands für eine unabhängige Abfüllung zu bekommen! Kein leichtes Unterfangen – aber gute Kontakte, ein Sinn für’s Besondere und Beharr-lichkeit zahlen sich halt aus … THE LIQUID MADNESS ist daher stolz, den ersten FARY LOCHAN Whisky präsentieren zu können, der von einem deutschen unabhängigen Abfüller auf den Markt gebracht wird!

Es ist also Zeit, eurer „Whisky Comfortzone“ Ade zu sagen und den „Explorers of Brillant Booze“ auf einen wilden Trip in die mystischen Wälder Jütlands zu folgen …

FARY LOCHAN DANISH SINGLE MALT WHISKY

Destilliert in der ‘Fary Lochan Distilleri‘ in Give /Jütland (Dänemark)

7 yo Single Unpeated Single Malt Whisky (2014/2021) | Single Cask Bottling

Vollreifung in einem First Fill Oloroso Sherry Hogshead

60,4 % ABV | Natural Cask Strength

Nicht gefiltert oder kühlfiltriert

430 Flaschen | 0,5 Liter-Flasche à 87,90 Euro (UVP)

Warum wir den abgefüllt haben?

Ganz klar – weil die Betreiber der familiengeführten Craft Destillerie im idyllischen Give das Herz am rechten Fleck haben, und dabei geradlinig und recht unprätentiös seit 2009 ihrem Traum vom eigenen Whisky verfolgen. Dass Schottland großes Vorbild ist, verraten nicht nur die in Schottland gefertigten Pot Stills, sondern auch die Tatsache, dass sie bis 2014 auch ihr Malz von dort bezogen. Der Wechsel zu heimischem Getreide war für die Macher von FARY LOCHAN dann aber ein erster konsequenter Schritt in der Entwicklung eines Spirits mit eigenem, regionalem Charakter – genauso wie die Methode, ein Teil des Getreides über Brennnesselrauch zu darren. Richtig gelesen – hier wird also „gebrennnesselt“ anstatt geräuchert … wir finden: allein das ist schon ’ne gehörige Portion Madness!

Diese einzigartige Tradition stammt übrigens von der Insel Fünen, wo u. a. Käse damit geräuchert wird – und verleiht nun dem „Peated“ FARY LOCHAN einen besonders aromatischen Rauch-geschmack.

Die würzige Sherry-Offenbarung mit dem Herz aus Salzkaramell

Dass aber Rauch nicht alles ist, zeigte uns die Probe eines 7 Jahre alten Unpeated Single Malt aus dem First Fill Oloroso Sherry Hogshead: BÄM! Der musste es einfach sein – und darauf könnt ihr euch freuen:

Nase: Honigsüße & Vanille, gefolgt von kräutrig-würzigen Aromen, ein Hauch von Omas Möbelpolitur, Noten von Leder & Tabak, Orangen, Zitronendrops und eine Andeutung von überreifen Früchten im Hintergrund

Geschmack: der Alkohol zeigt sich lediglich im pfeffrigen Antritt, ist aber sonst erstaunlich gut integriert, ansonsten dominiert ein öliges Mundgefühl, das eine unglaubliche Würze und fette Kräuteraromen trägt, gepaart mit ordentlich Zimt, Creme-Brulee-Kruste, Erdnüsse & Salzkaramell, dann zeigen sich dunkle Schokolade & nussig-salzige Noten, etwas Pumpernickel, schließlich trocken werdend

Abgang: mittellang, leicht trocken, mit einem Gemisch aus holziger Bitterkeit, Kakaopulver und teils Magenbitter-artigen Aromen

Ein toller Sherrydram, der ‚erwachsener’ und wesentlich ausbalancierter wirkt, als es sein Alter

vermuten lässt. Der FARY LOCHAN macht es einem leicht, ihn zu entdecken – und man

sollte ihm durchaus Luft, Zeit und etwas Wasser gönnen, um alle Nuancen richtig

herauszuarbeiten.

Wenn ihr jetzt neugierig auf unsere Abfüllungen und THE LIQUID MADNESS generell seid, haben wir

alles richtig gemacht. Wenn nicht … bleibt genug für andere übrig

Zu kaufen gibt es die Produkte von THE LIQUID MADNESS in unserem gleichnamigen Shop unter www.thecaskhound.de oder bei unseren Fachhändlern, deren Adressen ihr ebenfalls auf der Website findet. Für mehr Information rund um alle Projekte lohnt es sich auch, die Facebook Seite „The Liquid Madness“ im Auge zu behalten.

THE LIQUID MADNESS by Tilo Schnabel & Sebastian Büssing • Kantstr. 2 • 73329 Kuchen

Bowmore kündigt neue Whisky-Kollektion für das kommende Jahr an

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Für das kommende Jahr kündigt die Bowmore Distillery eine neue, ‚ultimative‘ Whisky-Kollektion mit seltenen und hochpreisigen Abfüllungen an. Diese neue Kollektion ist ab Anfang nächsten Jahres in Großbritannien erhältlich. Sie enthält den 1969er Bowmore 50 yo, den Bowmore 30 yo sowie den Bowmore 40 yo.

Bowmore 1969 50 yo ist mit 46,9% Vol. abgefüllt und reifte in Ex-Bourbon-Fässern und Hogsheads aus amerikanischer Eiche. Die Verkostungsnotizen beschreiben ihn als Single Malt mit duftenden und blumigen Aromen sowie Zitrusfrüchten und Süße. Der Verkaufspreis ist mit 35.000 £ (knapp über 40.000 €) angegeben.

Bowmore 40 yo, abgefüllt mit 48,7% Vol., ist auf nur 159 Flaschen limitiert. Im Einzelhandel wird die Abfüllung für 6.750 £ (nicht ganz 8.000 €) erhältlich sein. In der Nase soll dieser Bowmore mit Aromen von Sirup, exotischen Früchten und Bienenwachs aufwarten, am Gaumen zeigt er dann Noten von Pfeifentabak, Schokolade und Leder.

Bowmore 30 yo reifte in 1989 befüllten Sherry hogsheads and Bourbon barrels und ist mit 45,1 % Vol. abgefüllt. In der Nase soll der Whisky Noten reifer Aprikosen und verschmorter Ananas bieten, die am Gaumen zu tropischen Früchten und Honig entwickeln. Beim Verkaufspreis liegen wir heir bei 2.000 £ (knapp über 2.300 €).