Johnnie Walker, der wohl bekannteste Blended Scotch Whisky der Welt, startet eine neue weltweite Werbekampagne unter dem Motto: „Paths are made by walking – keep walking“. Man will damit nach eigenen Angaben Menschen dazu inspirieren, den Weg in eine positivere Zukunft zu beschreiten.
Die Infos zur Kampagne und das Video dazu finden Sie nachstehend in der englischsprachigen Presseinfo (Addendum: Wir haben nun den Pressetext auch auf Deutsch erhalten und den Artikel dementsprechend geändert)
Johnnie Walker startet neue Keep Walking Kampagne, um die Welt wieder in Bewegung zu bringen
LONDON, 4. Oktober 2021 /PRNewswire/ — Johnnie Walker, die weltweite Nummer eins unter den Scotch Whiskys[1] möchte mit der neuesten Version seiner legendären internationalen Kampagne die Menschen aufmuntern, positiver in die Zukunft zu schauen.
Die berühmte Keep-Walker-Werbung der Marke inspiriert seit mehr als 20 Jahren Menschen auf der ganzen Welt mit einer Botschaft des Fortschritts und der Positivität. Jetzt, da sich die Welt nach schwierigen 18 Monaten allmählich wieder öffnet, bringt das Unternehmen die neueste Version heraus.
Den Anfang macht eine TV- und Digitalwerbung mit einem energiegeladenen und spritzigen Medley, das die Menschen wieder auf die Beine und in Bewegung bringen soll, jetzt da sie wieder sorgenlos unter die Leute gehen können. Der neue Werbesong ist ein ansteckender, mitreißender Mix aus berühmten Liedern rund um das Thema Laufen, der die Menschen dazu bringen soll, wieder in die Welt hinaus zu gehen. Das Medley enthält Samples von Songs wie „Walk This Way“ von Run DMC und Aerosmith, Loretta Lynns Version des kultigen „These Boots Are Made for Walking“ und Lou Reeds 1970er-Klassiker „Walk on the Wild Side“.
Abgesehen von dem Werbesong präsentiert Johnnie Walker auch die epische Aktion „City Takeovers“, bei der inspirierende Zitate von wichtigen Ikonen aus der Kulturszene auf die Skylines von Städten und kulturellen Hotspots auf der ganzen Welt projiziert werden. Die Zitate von Grace Jones, Mark Twain und Ayrton Senna werden unter anderem in New York, Mexiko-Stadt, Kapstadt, Tokio und Bangkok zu sehen sein.
Seit mehr als zwei Jahrhunderten steht Johnnie Walker für den Fortschritt und die Bewegung nach vorn. Mit dieser neuen Keep Walking-Kampagne möchte die Marke die Menschen dazu inspirieren, selbst den nächsten Schritt zu machen. Dazu setzt sie die positive Energie, die Worte und Gedanken zu diesem Thema von kulturellen Ikonen und Pionieren ein.
Julie Bramham, Global Brand Director bei Johnnie Walker sagte:
„Johnnie Walker war schon immer beharrlich optimistisch und ein Fanal des Fortschritts – darum geht es bei Keep Walking.“
„Keep Walking, das sind nur zwei kurze Worte, die aber sehr viel über Positivität, Chancen und Belastbarkeit aussagen. Nach allem, was wir alle in den letzten Jahren durchgemacht haben, waren diese Gefühle zu keiner Zeit in der jüngeren Geschichte relevanter.“
Im Rahmen der Kampagne wird es auch eine Reihe lokaler Partnerschaften geben, die unter dem Motto „walk the walk“ zu konkreten Aktionen führen werden. In mehr als 20 Ländern auf der ganzen Welt werden sich Changemaker und Künstler wie DJ Alok (Brasilien), CL (Korea) und Alfonso Herrera (Mexiko) mit Johnnie Walker zusammentun, um soziale Räume wie Bars, Clubs und Veranstaltungsorte neu zu beleben, während die Welt sich wieder öffnet.
Die Kampagne startet nur wenige Wochen nach der Eröffnung der neuen Johnnie Walker Princes Street im Herzen von Edinburgh (Schottland), die den Menschen eine einzigartige Möglichkeit bietet, Whisky zu erleben und im Heimatland der Marke unter die Leute zu gehen.
In den letzten 18 Monaten hat die Muttergesellschaft Diageo 100 Millionen Dollar investiert, um Pubs und Bars bei der Erholung nach der Pandemie zu helfen und mit ihrem Programm „Raise The Bar“ Arbeitsplätze geschaffen und Menschen in aller Welt unterstützt.
Mit Änderungen am Regelwerk für irischen Whiskey, die die Irish Whiskey Association (IWA) der irischen sowie (wegen Nordirland) auch der britischen Regierung und weiteren Stakeholdern vorgelegt hat, soll laut IWA „der Tradition des irischen Whiskeys und der Nachhaltigkeit in der Produktion“ besser Rechnung getragen werden.
Welche Änderungen werden im Detail vorgschlagen? Nun, es geht um die Definition von Pot Still Irisch Whiskey und irischen Grain.
Beim Pot Still Irish Whiskey soll es möglich werden, bis 30% andere Getreidesorten zu verwenden, nicht nur Gerste. Auch Hafer, Weizen und Roggen sollen gestattet sein, so der Vorschlag. Begründet wird dies mit dem Umstand, dass diese Vielfalt eher den traditionellen Mash bills entspräche und durch die Erweiterung des Geschmacksprofils dem Verkauf förderlich sei.
Beim Irish Grain Whiskey soll die verpflichtende Limitierung auf maximal 30% gemälzter Gerste in der Mash Bill fallen – auch hier argumentiert man mit der Tradition, und man merkt an, dass mit der Verwendung von mehr gemälzter Gerste in der Produktion energieffizientere Prozesse angewendet werden könnten.
Sollte bezüglich dieser Änderungen eine Entscheidung seitens des Gesetzgebers fallen, werden wir Sie natürlich umgehend darüber informieren.
Am Samstag wurde im Rahmen eines großen Online-Tastings der neue St. Kilian Signature Eight vorgestellt. Grund genug, uns einmal mit dem Werden einer neuen Abfüllung zu beschäftigen: Wie wird so ein neuer Whisky eigentlich komponiert? Welche Arbeitsschritte stehen dahinter?
Unser Gastautor Stefan Bügler durfte Master Distiller Mario Rudolf bei der Destillerie St. Kilian in Rüdenau bei jedem Arbeitsschritt über die Schulter schauen – und hat für uns die nachfolgende Reportage über die Komposition des Signature Eight verfasst:
The Making of St. Kilian Signature Eight – eine Komposition in acht Teilen
von Stefan Bügler
Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was alles passiert bevor eine Flasche Single Malt im Regal beim Händler Ihres Vertrauens steht?
Die Antwort darauf bekam ich jüngst durch Zufall, als ich ein Fass für die in Kürze erscheinende Whiskyfolks-Abfüllung bei der St. Kilian Brennerei aussuchte. Dazu saß Master Distiller Mario Rudolf mit mir über verschiedenen Fassproben zusammen und wir kamen darauf zu sprechen, dass er nicht nur für die Produktion des Rohbrandes, sondern auch für die Komposition der St. Kilian Whiskys verantwortlich ist.
Meet Mario Rudolf – Master Distiller bei St. Kilian
Bei St. Kilian seit März 2015
Hat von der Gerste bis zur Komposition des St. Kilian Whiskys alles in der Hand
Ziel: mit jedem Whisky Auszeichnungen zu gewinnen
„Tatsächlich stelle ich gerade eine neue Abfüllung zusammen“, erzählte Mario fast beiläufig. Jedoch nahm nach diesem Satz mein Besuch einen komplett anderen Lauf. Mario gewährte tiefe Einblicke in seine Arbeit – eine Komposition in acht Teilen – nachfolgend dokumentiert in diesem Artikel.
Teil 1 – Kick-off am 6. Juli 2021, Tag 0
„An diesem Dienstag saß ich an meinem Schreibtisch und ging die Produktionsplanung für die nächste Woche durch. Auf einmal standen St. Kilian Gründer und Inhaber Andi Thümmler und Vertriebsleiter Kai Bentlage im Türrahmen. Sie sagten, dass die Nachfrage nach dem Signature Seven so super ist – der Seven war da nicht einmal zwei Wochen auf dem Markt – und wir uns schon Gedanken für die nächste Abfüllung machen müssen“, erinnert sich Mario.
„Bei diesen Überlegungen ist zunächst die Kernfrage: ‚rauchig oder mild’? Da die vorherigen Abfüllungen Signature Six und Seven jeweils mild, also ohne Rauch und Torf waren, fiel die Entscheidung auf rauchig. Dann geht es um den generellen Rahmen: die gewünschte Flaschenanzahl und die Alkoholstärke. Mit dem Signature Eight wird St. Kilian das erste Mal auf dem chinesischen Markt präsent sein. Da die „8“ in China die Glückszahl ist, war die Batchgröße mit 8888 Flaschen bei einer Alkoholstärke von 53,8% relativ schnell verabschiedet.“
Teil 2 – Komposition, 26. Juli 2021, Tag 20,
Fortan rotierten Mario’s Gedanken um die Anforderungen, die verfügbaren Fässer und die letzten Abfüllungen, von denen sich der „Eight“ natürlich abheben soll. Dabei kann Mario auf eine scheinbar unerschöpfliche Zahl unterschiedlicher Fässer zurückgreifen und freut sich: „Wir haben derzeit über 250 verschiedene Fassarten in unseren Lagerhäusern. Das ist natürlich ein wahnsinnig tolles Reservoir für spannende Abfüllungen.“
Nur wie bekommt Mario nun Struktur in diesen Prozess?
„Eine Signature Abfüllung hat grundsätzlich drei Komponenten. Die Basis, die häufig etwa zwischen 60-80% einer Abfüllung ausmachen kann, den Körper mit etwa 15-35% und einer Kopfnote, die in der Regel im einstelligen Prozentbereich liegt. Für den Signature Eight hatte ich mich für eine Basis von ex-Rye-Fässern aus den USA entschieden. Sie bringen eine spezielle Würze, die ich mit einer weiteren Holzart abrunden wollte. Ferner war ich auf der Suche nach einer spannenden Kopfnote. Dafür kamenex-Bourbonfässer, Pfälzer oder Ungarische Eiche, Virgin Oak aus den USA, sowie Akazie oder Kastanie in Frage.“
Teil 3 – Probenahme, ab 2. August 2021, Tag 27-30
„Mit dieser ersten Auswahl an Fassarten durchforstete ich dann meinen Bestand und stellte für die Probenahme eine Liste mit Fassnummer, Lagerort und Fassart zusammen. Aufgrund der geforderten Flaschenzahl und der Alkoholstärke der Abfüllung kalkuliere ich dann die notwendige Menge an Fässern. Diesmal kamen rund 130 Fässer in die engere Auswahl. Die wenigsten Fässer lagern jedoch in der Brennerei selbst und deshalb fahren wir zur Probenahme in die etwa 20 Minuten entfernte „Bunker City“, ein ehemaliges Munitionskontor der NATO.
Jeweils etwa 600 Fässer lagern wir dort in mittlerweile 11 Bunkern, die ein sehr gleichbleibendes Klima haben und unseren St. Kilian dort fantastisch reifen lassen“, erklärt Mario. „Es hat vier Tage gedauert, bis alle Proben auf meinem Schreibtisch standen.“
„Mit Riechproben verschaffe ich mir einen ersten Überblick und mache eine Vorsortierung. Die Fässer, die mich sofort überzeugen, stelle ich nach hinten. Die nach vorne sortierten Fässer, bekommen über die nächsten Tage noch Gelegenheit zu überzeugen. Aus den hinteren Proben mische dann einen ersten Blend. Diesen lasse ich über das Wochenende ruhen und verkostete ihn am folgenden Montag. Dann habe ich über die kommenden Tage den Mix weiter angepasst, stehen lassen, verkostet und wieder angepasst“, erklärt Mario sein Vorgehen.
„Das ist immer ein sehr spannender Schritt. Denn abgesehen von der speziellen Aufgabe, den Signature Eight zu komponieren, bekomme ich so ein sehr gutes Gefühl für die Reifung unseres Whiskys in den verschiedenen Holzarten und einen entsprechenden Überblick über unseren Fassbestand.“
Teil 5 – Mix finden, 13. August 2021, Tag 38
Heute sitze ich im Büro von Mario Rudolf, der mir eben die Entstehungsgeschichte des Signature Eight erzählt hat und nun seine finalen Erkenntnisse teilt:
„Die Erfahrungen der vergangenen Tage haben mich zur Anpassung des Grundgedankens der Komposition veranlasst. Die ungarische Eiche habe ich komplett rausgenommen und den Anteil der ex-Rye Fässer auf 43% reduziert. Die Basis wird durch 27% ex-Bourbon Fässer ergänzt. Und zwar verwende ich die kleinen Fässer (20 bis 38 Liter) der Kings County Distillery – in denen ihr rauchiger Rohbrand lagerte – und die von mir sehr geschätzten 50l Fässer der Texanischen Garrison Brothers Distillery. Für den Körper habe ich Rioja-Fässer – sie bringen Fruchtigkeit und Frische – neu hinzugenommen (19%) und die beliebte Pfälzer Eiche mit 9%. Für die Kopfnote (2%) sind Akazienfässer verantwortlich, die eine sanfte elegante Bitterkeit gepaart mit tiefen Holztönen beisteuern, die an dunkle Kirschen erinnern. Auch für die Rauchigkeit ist gesorgt, denn die verwendeten Mashbills ergeben 54ppm Phenole im Malz vor der Verarbeitung.“
Mario macht sich nun an die Kalkulation der Mengenverhältnisse. Mit einer hochgenauen mechanischen Laborpipette stellt er die neue 100ml Probe her und reduziert sie auf die gewünschte Alkoholstärke von 53,8%. Der Eindruck in Nase und Mund ist selbst so kurz nach der Mischung hervorragend.
Mario’s Augen funkeln und er sagt mit einem Lächeln: „ich glaube, das ist es!“
Ist ‚the proof of the pudding in the eating’, folgt für den Whisky: ‚the proof of the whisky is in the tasting’. Dazu versammeln sich heute Andi Thümmler, Andreas Kreser (Marketingleiter) und Zoltan Fodi (Head Distiller) an diesem Tag im Büro von Mario. Geruch, Geschmack und Körper überzeugen bei der Verkostung und in der Tat ist die Entscheidung für diese Komposition schnell getroffen. „Würde die Entscheidung länger dauern, dann fehlt in der Regel irgendetwas. Uns muss der Whisky schließlich genauso so gut überzeugen, wie er auch unsere Fans überzeugen soll“, sagt Andi Thümmler, der die nächste Goldmedaille bei einer Spirit Competition in greifbarer Nähe sieht. „Eine Auszeichnung ist natürlich immer unser Ziel. Sie unterstreicht unser Streben nach Qualität und Geschmack.“
Der St. Kilian Signature Eight wurde letztendlich aus 41 Fässern zusammengestellt. Diese werden in Hainhaus aus verschiedenen Bunkern ausgelagert, in die Brennerei transportiert und entleert. Eine aufwendige Arbeit die zwei Arbeitstage erforderte.
Im Tank wurde der Whisky nun innerhalb eines Tages filtriert, vermählt und auf die gewünschte Alkoholstärke von 53,8% reduziert. Mehrere Wochen ruhte er, bevor er über weitere drei Tage abgefüllt und gelabelt wurde. Danach stand der Auslieferung nichts mehr im Wege.
19 Uhr, Rüdenau, das Online-Tasting u.a. zur Vorstellung des Signature Eight startet mit Andi Thümmler, Mario Rudolf und Special Guest David F. Hynes, der schon zu Lebzeiten eine irische Master Distillers Legende ist. Er war an der Entstehung von St. Kilian maßgeblich beteiligt, fungiert seitdem als Mentor für die Brennerei und ist mit Andi Thümmler befreundet. Dem St. Kilian Signature Eight bescheinigt David beim Tasting eine „great Balance“ – „legendäres“ Lob also für Marios Komposition.
Für die Online-Veranstaltung wurden fast 1000 Tasting-Sets verschickt. So hat es der St. Kilian Signature Eight am Tag 88 nach dem Kick-off in die Gläser seiner Fans, in den St. Kilian Online-Shop und zu den vielen Händlern geschafft. Nun liegt es an ihnen, wie lange es dauert, bis Mario den Signature Ten komponiert.
Zugabe – Teil 9 – Signature Nine
Ten? Wirklich Ten? Ja, denn tatsächlich hat Mario parallel zum Signature Eight auch den Signature Nine komponiert, der auch am 2. Oktober vorgestellt wurde.
Ausgehend von einem nicht rauchigen – also milden – Charakter und einer Basis aus Bourbonfässern hatte Mario drei Ideen: eine reine ex-Bourbonfass-Abfüllung, einen Mashbill Mix (Whisky aus verschiedenen Malzrezepten, von denen St. Kilian bisher 18 verschiedene genutzt hat) und eine Abfüllung, die geschmacklich von Sauternesfässern (französischer Süßwein) dominiert wird.
Am Ende fiel die Wahl auf eine Basis (62%) aus ex-Bourbonfässern (52 Garrison Brothers 50l Fässer), einen Körper mit Sauternes Fässern (27%) und eine – mit 11% – relativ große Kopfnote aus Pfälzer Eiche. Insgesamt wurden 59 Fässer verwendet und die Alkoholstärke des Nine beträgt 55,3%.
Das finale Tasting und damit die Entscheidung für die Sauternes basierte Abfüllung fiel schon am 9.8., die Fässer wurden fast zeitgleich mit denen für den Signature Eight ausgelagert, vermählt und wenige Tage vor dem „Eight“ abgefüllt.
Für Mario Rudolf ist es das Ende seiner Arbeit für diese Abfüllungen. Für St. Kilian Fans startet nun die Zeit, mit Signature Eight und Nine mehr oder weniger als deren 88 Entstehungstage zu verbringen. Aber ist die Flasche leer, dann gibt es hoffentlich noch eine zweite…, oder schon den Signature Ten.
Die Barton 1792 Distillery (durch den Kollaps eines Lagerhauses 2018 in die Schlagzeilen der Medien geraten) hat in der Vorwoche die Komplettierung des Ausbaus ihrer Lagerhäuser in Bardstown, Kentucky, bekanntgegeben. Mit den drei neuen Lagerhäusern hat man die Lagerkapazität der Anlage um 25% erhöht und sieht sich gerüstet für die Zukunft.
Hier die englischsprachige Presseaussendung der Destillerie dazu:
BARDSTOWN, KENTUCKY – Barton 1792 Distillery just wrapped up its $25 million warehouse expansion, an investment which increases barrel storage capacity by 25 percent.
For this expansion the Distillery constructed three new warehouses, the first built onsite at the historic distillery since 1963. Warehouse 33 was the first new warehouse to be built. It was completed in February and is now nearly filled with new barrels of whiskey. Warehouse 34 was built this summer and is already about 70 percent filled with barrels, and Warehouse 35 was just completed. The first new barrels of whiskey will be rolled into Warehouse 35 in the coming weeks.
These warehouses are made of traditional wood floors and wood storage ricks with metal siding. Warehouse 33 holds 33,500 barrels, and Warehouse 34 and 35 hold 58,800 barrels each. For reference, the existing warehouses on the Distillery’s property hold 19,600 barrels each. These three warehouses were built on the hillside behind the Distillery.
Throughout the expansion, Barton 1792 Distillery continued to offer complimentary tours and tastings for visitors to explore decades of bourbon making history and sample award-winning products, but with appropriate safety measures in accordance with CDC guidelines and government recommendations.
Barton 1792 Distillery is open for tours 9 a.m.-4:30 p.m. Monday through Saturday. Registration for the Barton Tradition Tour can be made at www.1792Distillery.com. All tours and tastings remain complimentary.
About Barton 1792 Distillery
Barton 1792 Distillery is part of Barton Brands. Barton Brands has facilities in Bardstown, Ky., Carson, Calif., and Baltimore, Md. Barton Brands is owned by the Sazerac Company, an American family-owned company based in New Orleans, La. Barton 1792 Distillery was established in 1879 and continues today as the oldest fully-operating Distillery in the “Bourbon Capital of the World.” The Distillery is located on 196 acres and includes 28 warehouses, 22 other buildings, the Morton Spring and the Tom Moore Spring. Distilling, aging and bottling fine Bourbon whiskey are hallmarks of the historic Barton 1792 Distillery. 1792 Small Batch Bourbon Whiskey is produced at Barton 1792 Distillery, and is named for the year Kentucky became a state. The Distillery has garnered a number of prestigious awards for its whiskies, including its 1792 Full Proof, which was named the World Whiskey of the Year for 2020. To learn more visit www.1792bourbon.com.
Dass Konzerne und Destillerien immer mehr darauf setzen, auch die Vertriebskanäle selbst zu gestalten, ist ja kein Geheimnis. Diageo versucht es mit malts.com, Pernod Ricard hat vor kurzem The Whisky Exchange gekauft, und auch Destillerien vertreiben manche Abfüllungen vorab über ihre eigene Webseite. Auch The Balvenie geht nun diesen Weg.
Der neue The Balvenie Week of Peat 17 Year Old wird zunächst exklusiv auf der Webseite von William Grant & Sons, den Besitzern der Brennerei Balvenie, clinkspirit.com, angeboten werden. Der mit 49,4% vol. abgefüllte getorfte Single Malt setzt die Stories-Range der Brennerei fort und ist der zweite Week of Peat nach dem 2019 erschienenen The Balvenie Week of Peat 14 Year Old.
Wie kommt es zum Namen? Nun, bei Balvenie wird eine Woche im Jahr mit getorfter Gerste gebrannt – eben die „Week of Peat“ – und im Rahmen der „Stories“-Serie wird auf diese Besonderheit der Speyside-Brennerei eingegangen.
Kostenpunkt der Abfüllung: 115 Pfund, umgerechnet ca, 135 Euro – leider, so berichtet uns ein Leser, ist der Versand nur in UK möglich, man benötigt also bei Interesse dort eine Postadresse mit Nachsendung.
Mit einem kleinen Duett aus der Highöand-Brennerei Deanston geht es bei Serge Valentin in die neue Whiskywoche, durch die wir Sie natürlich wie immer mit Neuigkeiten und Hintergrundinfos begleiten werden. Diesmal sind es eine Originalabfüllung aus dem Jahr 2019 und ein unabhängiges Bottling aus dem Jahr 2009, abgefüllt von Whisky Broker aka Martin Armstrong, dem Sohn des ehemaligen Besitzers der Destillerie Bladnoch, Raymond Armstrong. Die Abfüllungen von Whiskybroker gelten als Geheimtipp unter Whiskyfreunden, da die Preise moderat sind, die Qualität in der Regel hoch – was sich auch heute im Tasting bestätigt.
Hier also die Wertungen der beiden Abfüllungen in der heutigen Verkostung:
Willkommen zur 252. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 252 finden Sie zwölf neue Videos:
Pat Hock – Royal Brackla 12
https://youtu.be/Y2xcPDysghs
WhiskyJason – Glenallachie 2014/2021 Madeira Wood Wilson & Morgan
Whisky Helden – Torabhaig Allt Gleann vs. 2017 – Whisky Battle
The Bourbon Diaries – Gentleman Jack von Jack Daniel’s
The Whisky Waiter – Kyrö’s Choice Marsala Finish
Malte talks Malt – Invergordon – 14 Jahre – Cadenhead’s
Friendly Mr. Z. – War of the Peat IX, Caol Ila mit Sauternes Finish
Whisky Evening – Abfüllungen von Murray Mac David
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 44)
Beim Blick auf die hochgelegene Brennerei entfuhr mir ein Seufzer: Mensch, da musst du hinauf, das wird noch `ne schöne Schinderei! Zum Glück hatte die Auffahrt noch Zeit, erst einmal durfte ich einen Hang traversieren, und anschließend konnte das Rad mit wenig Rollwiderstand das Gefälle nach Bridgend of Livet hinab nehmen.
Kurz vor dem Ortsschild zog ich die Bremsen: zwischen den Kronen alter Eichen spickte mein erstes Ziel hervor, eine steinerne Brücke. Sie war mir schon begegnet, zwar nicht in Echt, aber auf der The Glenlivet Flasche, dort am Hals wird sie als Relief dezent vignettiert. Das altertümliche Bauwerk war allemal sehenswert, deshalb bremste ich mich aus und beendete den Downhill, um sie mir genauer anzuschauen.
Kristallklar tanzte knietiefes Wasser um bemooste und rundgeschliffene Granitblöcke herum und schlängelte sich unter den drei Rundbögen der alten Steinbrücke hindurch, so weich und frisch, dass ich es am liebsten mit der hohlen Hand geschöpft und getrunken hätte. Kurz schloss ich die Augen, lauschte seinem Gurgeln, Murmeln und Glucksen, ja, für einen Moment beamte ich mich aus der Wirklichkeit weg und landete in Phantasia – oder erlebte ich für einen Wimpernschlag ein Déjà-vu mit früheren Zeiten, als vor Jahrhunderten Maultiere und Fuhrwerke, beladen mit Whiskyfässern, die Steinbrücke querten?
Wie all die Ruinen von Burgen, Schlössern und Herrensitzen war auch dieses Monument Zeuge früher Lebensumstände, als Speyside noch von den Kelten besiedelt war. In der Phantasie war es ein Leichtes, in der Zeit zurückzureisen. Dieses Kunststück gelingt dem Radreisenden nicht nur wegen der Luftigkeit der Gedanken, sondern auch dank der langsamen Art seiner Fortbewegung, die ihn seiner Umgebung ganz nahe bringt und einen mikroskopischen Blick auf das Nächstliegende und Umgebende erlaubt.
Wäre ich nicht zu Rad, sondern im Auto auf der neuen, erheblich höher angelegten B 9008 gekommen, hätte ich gewiss die keltische Steinbrücke übersehen. Die Harmonie der drei gleichen Rundbögen erinnerte mich an die Trinität eines gelungenen Whiskys, bei dem Aromen, Mundgefühl und Finale perfekt zusammenspielen – und schon lief mir das Wasser im Mund zusammen. Schade! Die Brücke stand nicht im Schlaraffenland, sondern im tiefen Tal von Livet! So baute sich vor einer wohlverdienten Verkostung noch die Hürde einer Bergfahrt auf.
Wieder zurück im Hier und Jetzt, strampelte ich im kleinsten Gang gehörig schwitzend die letzte Anhöhe zur Brennerei hinauf, die über dem Tal herrschaftlich thronte. Tüchtig schnaufend erreichte ich den Parkplatz am langgestreckten Lagerhaus. Voller Respekt sah ich mich um, ringsum alles aufgeräumt, modern und sehr beeindruckend in den Ausmaßen. The Glenlivet zeigte sich als eine gigantische Whiskyfabrik, und mit 14 Millionen verkauften Flaschen im Jahr ist die Brennerei der zweitgrößte Malt Erzeuger weltweit.
An der Rundtreppe zum Visitors Center schloss ich das Fahrrad am Geländer an und eilte in kurzer Stretchhose und Turnschuhen die Stufen hinauf, so schwungvoll, dass mir eine Gruppe Senioren erschreckt auswich und ans Geländer flüchtete. Sorry, die Beine waren halt noch in Schwung und tüchtig Adrenalin schwappte auch noch im Blut. Zur Wiedergutmachung empfing ich die älteren Whiskyliebhaber oben am Eingang und hielt ihnen die gläserne Schwingtür auf.
Auch hier betritt der Besucher als erstes den ehemaligen Mälzboden, einen Saal mit dem allzu bekannten Interieur, mit einem langen Verkostungstresen, harten Stühlen an langen Tischen, Vitrinen und Ständern mit Reklameprodukten, mit schlammfarbenen und schwarzen Jacken, T-Shirts und Kappen, diesmal mit dem „The Glenlivet“ Logo. All das war für mich mittlerweile kalter Kaffee, als ich aber in einer Wandnische ein Bild entdeckte, war ich wie wachgerüttelt. Spotbeleuchtet und gerahmt, hing dort das Gemälde „Kampf um das Fass“ an der weißgetünchten Wand. Der Genremaler John Pettie hatte einen Zweikampf in Öl gemalt, so realistisch, dass mir ein Schauer über den Rücken lief.
Ein verwahrloster, barfüßiger und klapperdürrer Mensch mit rotem Zauselhaar will einem Dicken einen Dolch ins Herz rammen, doch dieser hält das Handgelenk des Dürren umklammert und wehrt mit kraftvollem Arm die gezückte Waffe ab. Obwohl die Gegner nicht unterschiedlicher hätten sein können, wogt der Nahkampf unentschieden. Bei dem Abgerissenen mit dem flammend roten Haar handelt es sich um einen Schwarzbrenner, bei dem Beleibten um einen Steuereintreiber, einen exiseman. Der Staatsbeamte in Zivil ist nicht nur wohlgenährt, sondern auch noch gut gekleidet, in Gamaschenschuhen und einem wetterfesten Ölmantel, aus dessen Tasche der Knauf einer Pistole lugt. Das kleine Whiskyfass, um das sie kämpfen, liegt hinter dem Schwarzbrenner am Boden, es ist sein einziges Hab und Gut, zurecht verteidigt er es mit seinem Leben. Während ich sinnend vor dem gemalten Bild stand, wurde es zum Kaleidoskop der Whiskygeschichte.
Bereits im hohen Mittelalter brannten die schottischen Bauern einen groben Sprit, der zwar jede Menge Feuer in die Kehle brachte, aber gerade mal die Bezeichnung Rachenputzer verdiente, auf keinen Fall den hochwürdigen Namen uisge beatha, Lebenswasser. Als Untertanen waren sie vom König legitimiert, sich und andere mit Selbstgebranntem zu versorgen, aber nur bis zum Jahr 1579, ab dann mussten sie für jede überschüssig destillierte Gallone eine Abgabe entrichten. Als es der Obrigkeit irgendwann dämmerte, dass sie die Menge an privat Gebranntem unmöglich kontrollieren konnte, verschärfte sie die Auflagen im Jahr 1774 drastisch. Nicht mehr das Getränk, sondern die Gerätschaften wurden ins Visier genommen. Ab jetzt wurden alle privaten Destillierhelme für Rohbrand mit weniger als 1800 Litern Inhalt und alle kupfernen Brennhüte für den Feinbrand mit weniger als 450 Litern verboten. Mit der neuen, raffinierteren Methode, eben dem Zugriff auf die Gerätschaften, waren die bäuerlichen Kleinbrennereien viel leichter zu kontrollieren. Ausgedacht hatten sich diesen cleveren Schachzug nicht die Behörden, sondern die reichen Großbrenner, die alles daran setzten, die Macht der bäuerlichen Kleinbrenner zu schwächen, um sie bei erstbester Gelegenheit zu brechen. Doch so einfach klappte das nicht, immerhin gab es über zweitausend Kleinbrennereien, verstreut über das ganze unwegsame Land. Folglich gebar die Maßnahme heftigen Widerstand, Schwarzbrennen und Schmuggeln eskalierten zu einer stillen Revolte gegen die Obrigkeit und ihre Lobby unter den Großbrennern. Dummerweise suchte die Regierung nicht den Frieden, sondern verschärfte die Lage, indem sie den Kleinbrennern die Pistole auf die Brust setzte: entweder ihr lasst die Finger von der Schwarzbrennerei und erwerbt gegen eine horrende Alkoholsteuer eine Brennlizenz. Oder ihr riskiert, dass euer gesamter Besitz, nicht nur die Destilliergeräte und Eichenfässer, sondern auch Vieh, Pferde, Häuser und Ländereien, konfisziert wird.
Der Volkswiderstand, der sich dagegen rührte, war gewaltig und teilweise so blutrünstig wie auf dem Gemälde an der Wand. Es sollte ganze zwei Jahre dauern, bis er gebrochen und im Jahr 1781 das Schwarzbrennen per Dekret verboten war. Furcht und Wut verbreitete dieses Verbot, denn das enteignete Hab und Gut wurde an die wohlhabenden Grundbesitzer und Handelsherren mit neuerworbener Brennlizenz verkauft, worauf diese feinen Herrschaften nichts Eiligeres zu tun hatten, als ihre staatlich genehmigten Destillerien auf dem Gelände der enteigneten Kleinbrennereien zu errichten. So geschah es an der Südküste der Insel Islay, im tiefen Tal von Livet und allerorts in Schottland. Dieser lange wogende Kampf bildete den Firnis des Ölbilds „Kampf um das Fass“ von John Pettie (1839-93) und kam mir beim Betrachten in den Sinn.
Der Kampf jener Zeit, der in vielem einem Bürgerkrieg glich, gehört zu Schottlands geheimer Geschichte[1], über die man heutzutage aus falschem Stolz nicht gerne spricht. Hingegen wird am Stammtisch gerne eine Anekdote erzählt – die Geschichte vom Blue Trio; von John McKinlay und seiner Ehefrau Mary Blue, die zusammen mit Bruder Johnny als Schwarzbrenner am Ende des 19. Jahrhunderts Berühmtheit erlangten. Im Geiste von Robin Hood kämpfte das Blue Trio gegen die Obrigkeit und brannte schwarz zwei legendäre Whiskys – den „Taghell“ und den „Mondschein“. Beide Malts erlangten Berühmtheit aufgrund ihrer Fassstärke und Qualität, die weitaus besser als die Brände der legalen Brennereien gewesen sein mussten. Der Grund hierfür war gewiss, dass die beiden Whiskys weder gepanscht noch gestreckt waren, sondern einfach ehrliche Single Malts, gebrannt nach dem Ethos eines alten und auch wilden Gewerbes.
Um dem legendären Ruf des Blue Trios gerecht zu werden, seien neben dem Schwarzbrennen auch ihre Schmuggelkünste erwähnt. Ja, das Trio und seine Helfershelfer schmuggelten – und zwar mit Raffinesse. Berühmt wurde ihr Trick „Fass im Fass“. Wenn der Zoll zur Kontrolle den Fasskopf öffnete, entdeckte er Butter oder eingesalzene Heringe, aber die inneren Fassdeckel unter der deklarierten Ware, hinter denen sich der eigentliche Schatz verbarg, entdeckte er nicht. Gerne wird dieser Anekdote noch die pikante Note beigemischt, dass es sich beim verstorbenen US-Präsident Ronald Reagan um einen Nachkömmling mütterlicherseits der Blue Familie handelte.
Nicht nur in Fässern mit doppelten Köpfen, sondern auch in Särgen, in denen anstelle der Leiche 35 eingeschlagene Flaschen Whisky lagen, wurde geschmuggelt. Auch in Tornistern, in Dudelsäcken und in vorgetäuschten Schwangerschaftsbäuchen. Wohlgemerkt, lange vor dem Whiskyschmuggel in Särgen oder in Fässern wurde über das Meer holländischer Genever, spanischer Brandy, französischer Wein, Salz, Zucker und Tabak auf die britische Insel geschmuggelt, denn der Warenschmuggel ist so alt wie der Warenhandel selbst.
Wahrhaft abenteuerlich, vor allem aber heiß umkämpft, ging es in den alten Zeiten zu, ganz anders als in der Brennhalle, die ich nun mit einer buntgewürfelten Besuchergruppe betrat. Vor einem riesigen Panoramafenster standen sieben gewaltige Brennblasen unter Feuer und erzeugten eine schöne Wärme, aber keinerlei Lärm. Gleich musste ich an meinen Besuch bei Roseisle denken. Hier wie dort wurde mit minimaler Manpower gearbeitet, hier wie dort waren die Dimensionen nicht auf Liter, sondern auf Hektoliter ausgelegt. Einziger Unterschied: hier war es antiseptisch sauber, vom hell gestrichenen Betonboden hätte man essen können. Und die Stille in der Brennhalle glich der Stille in einem Gotteshaus.
Beim Rundgang stoppte unsere Tour vor dem spirit safe. Während der Guide, eine adrette Schottin mit brünetten Zöpfen, sein Funktionieren erklärte, wunderte ich mich über die Position des Messing-Glas-Kastens mitten im Raum ohne sichtbare Rohrverbindung zu den mächtigen Brennblasen. Nun ja, diese könnten auch unterirdisch verlegt sein, sagte ich mir. Aber als ich mir den glänzenden spirit safe aus der Nähe ansah, wies er nicht die leisesten Gebrauchsspuren auf. Warum tat sich in seinem Inneren nichts? Warum kein Zufluss des kristallklaren Brands? Nein, kein Rückfluss, einfach nichts an Leben im Inneren des Kastens! Als meine Gruppe weiterzog, trat ich ganz nahe an den blinkenden Kasten mit der zugeklappten Öffnung heran und entdeckte, dass es sich um eine Gerätschaft handelte, die funktionslos mitten im weiten Raum stand. Kurz musste ich überlegen, was diese Attrappe für einen Zweck erfüllen sollte. Schon kam mir die Erkenntnis, dass er nur noch die Nostalgie bedienen und dem ahnungslosen Besucher einen Prozess vorgaukeln sollte, den es bei The Glenlivet schon längst nicht mehr gab.
Inzwischen wurde auch hier der Brennprozess von einem Ingenieur in giftgrüner Neonweste überwacht, der erhöht hinter einem Schaltpult mit Kontrollinstrumenten saß. Sachlich präzise entschied allerdings nicht er, sondern ein Computerprogramm, wann der Kopf vom Herz und das Herz vom Schwanz des Destillats abgeschnitten und zurückgeführt oder behalten wurde. Damit ihm ja kein Besucher über die Schulter gucken konnte, war sein Terrain mit einer rotweißen Signalkette abgetrennt. Wie der Arbeiter so mutterseelenallein und separiert auf der Leitwache saß, tat er mir leid, weil er reglos wie ein Roboter vor diversen Monitoren und Lämpchen saß und diese überwachte – nicht mehr und nicht weniger. Die Reinheit des geistigen Getränks überwachte nicht mehr ein Mensch mit Augen, Nase und Gaumen, sondern ein programmierter Automat. Eine nüchterne Maschine hatte das Unberechenbare des menschlichen Tuns, zu dem Erfolg und Versagen gleichermaßen gehören, nahezu vollständig ersetzt. Das Fingerspitzengefühl eines altgedienten stillman war überflüssig geworden und ernsthaft fragte ich mich: wann würde auch die letzte Stunde dieses einsamen Kontrolleurs schlagen? Wann würde auch dieser Arbeitsplatz wegrationalisiert und durch die Korrektheit eines Algorithmus ersetzt?
Bricht auch beim Whiskymachen schon bald die Epoche des Dataismus an, wo Algorithmen allgemeine Regeln, womöglich gar Verkostungsnormen und Geschmacksparameter errechnen und kaum, dass man sich versieht, Aromen und Geschmäcker manipulieren? Wird womöglich schon in naher Zukunft von The Glenlivet und den anderen Großbrennereien das Trinkverhalten der weltweiten Whiskygemeinde erfasst und anhand von digitalen Hinterlassenschaften im Netz analysiert, um einen hippen und umsatzstarken Geschmackstrend zu kreieren und diesen dann wieder digital dem Einzelnen aufzuoktroyieren? Noch mögen diese Überlegungen ein Gedankenspiel sein, vielleicht auch Science-Fiction – nun ja, noch heute, aber in einigen Jahren? Welcher echte Whiskyfreund hätte vor 50 Jahren geglaubt, dass es der Kühlfiltration bedarf, die unter dem Begriff chill filtered zur gängigen Norm im Spirituosengewerbe geworden ist.
Ein gewisser William Muir erfand 1972 eine spezielle Filtermethode, um schwebende Ballaststoffe aus dem Holzfass und Fettsäuren, welche die Wolkenbildung, whisky haze, im eisgekühlten Drink verursachten, zu eliminieren. Seitdem es die Kältefiltration mit Hilfe von Kieselfiltern oder papierenen Schichtfiltern gibt, kann whisky on the rocks kristallklar, also kosmetisch bereinigt, im kurzen Tumbler auf Eiswürfeln getrunken werden. Diese amerikanische Art des Whiskytrinkens, kolportiert in jedem Hollywoodfilm, beherrscht auch in Schottland noch immer das Handwerk, weil die Giganten Diageo und Pernod Ricard hauptsächlich in die USA exportieren, wo auch der größte Absatzmarkt der Brennerei The Glenlivet liegt. Fairerweise muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass The Glenlivet den Nadurra anbietet, der non-chill filtered ist, also noch alle aromatischen Schwebeteilchen aus der Fassreifung, alle Holz- und Kohlepartikel, Proteine, Ester und langkettigen Fettsäuren enthält.
[1] Charles MacLean & Daniel MacCannell „Scotland’s Secret Historiy“, Edinburgh, 2017
Auch wenn Angus MacRaild an diesem Wochenende in London weilt, lässt er sich seine samstägliche Verkostung auf und für Whiskyfun nicht nehmen und findet seine Whiskys heute auf der Insel Islay. Nach den drei Botllings der Serie ‚Seaweed & Aeons & Digging & Fire‘, die Islay Single Malts ohne Angabe der Herkunfts-Brennerei präsentiert, schließen drei Ardbegs die Session ab. Und wie wir es Samstag gewohnt sind, wählte Agnus sehr gute Whisys aus, die er auch sehr gut bewertet:
Seaweed & Aeons & Digging & Fire 10 yo (40%, Atom, 2020)
85
Seaweed & Aeons & Digging & Fire 10 yo ‚Cask Strength Batch 4‘ (58.3%, Atom, 2021, 1250 bottles)
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 168. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Importeur Eggers & Franke bringt eine interessante Neuheit für Whiskyfreunde nach Deutschland: Im Fachhandel wird bereits ab Mitte Oktober der Westland American Single Malt zu finden sein – und zwar mit drei verschiedenen Abfüllungen, die das Kernportfolio der Destillerie in Seattle darstellen, und zwei Sonderabfüllungen.
Was es über den Westland American Single Malt und die Abfüllungen zu sagen gibt, können Sie untenstehend in den Worten der Brennerei nachlesen:
Westland American Single Malt Whiskey
„We look west and see the possibilities before us.“
Westland wurde am Ende der Welt gebaut, an der Grenze, an der sich unsere Vorfahren, ruhelos im Geiste, niederließen, als sie diese Welt nicht weiter erforschen konnten. Von diesen Menschen abstammend, existiert dieser Geist auch in uns. Wir schauen nach Westen und sehen die Möglichkeiten vor uns. Die Städte aber wurden gegründet, die Straßen gebaut, die Wildnis erkundet. Heute ist unser Westen der Whisky.
Für die Herstellung unserer Whiskys verwenden wir dieselben grundlegenden Rohstoffe und Verfahren, die seit Generationen bei der Whiskyherstellung der alten Welt verwendet wurden. Dennoch versuchen wir nicht einfach diese Ergebnisse zu reproduzieren. Stattdessen arbeiten wir daran, Whiskys zu kreieren, die die besonderen Qualitäten unserer Zeit, unseres Ortes und unserer Kultur hier im pazifischen Nordwesten widerspiegeln.
Jahrhundertelang galt Single Malt Whisky als alleinige Domäne Schottlands. Aber relative Neulinge in der Branche beweisen, dass auch außerhalb der Grenzen Schottlands großartiger Single Malt hergestellt werden kann. Von Japan bis Indien, von Taiwan bis Neuseeland erweitern Regionen auf der ganzen Welt die Vorstellung davon, was Single Malt sein kann, indem sie Whiskys herstellen, die den Charakter ihres einzigartigen Terroirs ausdrücken. Westland macht genau das in Amerika – produziert Single Malts, die die Tradition ehren, aber gleichzeitig etwas Neues und Wertvolles bieten. Hier, wo Bourbon seit Generationen König ist, führen wir eine völlig neue Kategorie von Single Malt Whiskys an, die eindeutig amerikanisch ist.
AMERICAN SINGLE MALT WHISKEY DEFINIERT
HERGESTELLT AUS 100% GERSTEMALZ
ZU 100% IN EINER BRENNEREI DESTILLIERT
MASHED, DESTILLIERT UND GEREIFT IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA
IN EICHENFÄSSERN MIT EINEM FASSUNGSRAUM VON NICHT MEHR ALS 700 LITER GEREIFT
Die drei Ausdrucksformen in Westlands Kernsortiment an amerikanischen Single Malt Whiskys zeigen jeweils die grundlegende Absicht unseres Hausstils: ein ausgewogener, gerstenorientierter Whisky, der die Tradition ehrt, aber auch auf neue Weise voranbringt.
Das Kernsortiment wird aus 100 % gemälzter Gerste hergestellt, mit einer einzigartigen belgischen Saison-Bierhefe fermentiert und in einer Vielzahl von Fässern gereift – was zu neuen und eindeutig amerikanischen Geschmacksprofilen führt. Von diesem Ausgangspunkt aus bietet jeder Ausdruck eine Variation des House-Stils, der auf seine Weise von den erwarteten Konventionen des Single Malt Whisky abweicht.
Wir freuen uns diese exklusiven American Single Malt Whiskys nach Deutschland zu bringen und fokussieren uns im ersten Schritt auf den Fachhandel.
Wein-Riegger hat soeben eine neue Abfüllung in der Riegger’s Selection veröffentlicht, diese ist exklusiv für die Mitglieder im Club „Friends of Riegger’s Selection“ gedacht und wird personalisiert. Es handelt sich dabei um eine Einzelfassabfüllung in Fassstärke, einen Craigellachie 2013, der für Clubmitglieder um 55 Euro zu haben ist.
Was es über die Abfüllung zu erzählen gibt und wie man Mitglied im Club werden kann, erklärt Lisa Lauinger in einem Video, das in der Presseinfo zu finden ist:
Neu – Craigellachie 2013 Friends of Riegger’s Selection (58,8 % vol)
Unser Whiskyclubjahr für die „Friends of Riegger’s Selection“ hat wieder neu gestartet.
Seit 2013 füllen wir jährlich ausschließlich für die Clubber ein separates Fass ab. Die Clubflasche wird personalisiert.
NEU ab diesem Clubjahr ist das Design der Riegger’s Selection Whiskyserie. Hierzu trägt die Clubflasche 2021/2022 zur Premiere bei.
Mit dem Craigellachie 2013 präsentieren wir die Whiskyclubflasche der Club-Saison 2021 / 2022.
Weshalb haben wir den Jahrgang 2013 gewählt? Na weil das das Gründungsjahr des Black Forest Whiskyclubs „Friends of Riegger’s Selection“ ist! Dieses Jahr erwartet die Clubber ein Einzelfass, welches zunächst in einem Ex-Bourbon Fass ruhte und eine Nachreifung für 1 Jahr und 4 Monate im Virgin Oak mit der Nummer 756 genießen durfte. Der Craigellachie wurde am 25.06.2013 in der Speyside Brennerei destilliert und schließlich am 24.09.2021 – pünktlich zum neuen Clubjahr – abgefüllt. Es gibt lediglich 320 Flaschen der Einzelfassabfüllung!
Kostenpunkt der Clubflasche, die Sie hier im Shop finden: 55 Euro.
Übrigens präsentieren wir mit den Clubwhisky 21/22 den ersten Riegger’s Selection Single Malt mit neuem Design!
Die Whiskyclubflasche ist personalisiert. Sollte ein anderer Name als der des Bestellers auf dem Etikett vermerkt werden, bitten wir um eine kurze Info als Kommentar im Bestellvorgang.
Mit heutigem Datum ist eine neue Abfüllung von Glen Moray erschienen, allerdings leider nur für das Vereinigte Königreich (Fans der Destillerie und vor allem der fassstarken Abfüllungen von dort müssen sich also selbst um den Import kümmern).
Hier die englischsprachige Info der Brennerei zum neuen Glen Moray Warehouse 1 1998 Barolo Finish:
Glen Moray unwraps new 1998 Barolo Finish as second ‘Warehouse 1’ exclusive for 2021
Today (1st October), the deep blue doors of Glen Moray’s ‘Warehouse 1’ release another hidden gem for whisky lovers to savour: the 1998 Barolo Finish, the second of three whiskies from the Warehouse 1 Collection scheduled for 2021.
Distilled in 1998, this beautiful dram was tucked away in the Elgin distillery’s celebrated warehouse to mature in ex-bourbon casks, before being transferred to three ex-Barolo casks for a final, flavourful finish.The resulting dram is autumn in a glass, bursting with flavour and perfectly marrying Glen Moray’s traditional sweet toffee and blackcurrant notes with deliciously rich hits of wood, leather, chocolate caramels and dark autumnal fruits, followed by a warming honey finish.
Just 863 bottles are being released exclusively to the UK market, exemplifying Glen Moray’s adventurous and experimental approach to small batch whiskies bottled under the Warehouse 1 banner.
Barolo Finish is the oldest release from the Collection to date and is the second of three launches scheduled this year – following on from this summer’s successful Tokaji Finish release. This year’s Warehouse 1 whiskies all share a common theme, celebrating Glen Moray’s classic Speyside spirit matured in casks sourced from some of Europe’s oldest, noblest and most distinctively flavoured wine varieties.
Considered by many to be the king of Italian red wines, Barolo is produced in the Piedmont region from Nebbiolo grapes, which are high in tannin and acid. Rich and full bodied, wine will have spent at least 18 months in the barrels used for final maturation of the Barolo Finish expression.
Glen Moray Distillery Manager Iain Allan notes:
‘Once again, our distillery team has bottled an absolute gem from Warehouse 1, their special place for experimentation, innovation and patience – time, as always, being one of the most important ingredients in creating our wonderful whiskies. ‘Our team searches the world for interesting and unusual casks, and they’re not afraid to use them to push the boundaries of flavour, as they have done with this very special 1998 Barolo Finish release. It’s a joy of a dram, a superb combination of our distillery’s sweet, light, citrus style with deeper notes of wood, caramel chocolates, plums, figs, brambles and honey. This is one to share around a table with good friends as the nights draw in – a rich, warming and very special dram from behind our big blue Warehouse 1 doors.’
Launched in late 2020 with the inaugural Sauternes Cask Matured expression, Glen Moray’s Warehouse 1 Collection promises small batch, limited release whiskies that are always non-chill filtered and bottled at cask strength with natural colour.
Crafted since 1897 in the ancient town of Elgin, the capital of the Speyside whisky region, Glen Moray distillers have been curious about flavour throughout their history. Surviving ledgers show that a wide variety of casks were used to mature new make spirit back in those early days, which was an unusual practice for the time. A deep knowledge and expertise of wood has developed at Glen Moray through generations of distillers, resulting in today’s exceptional range of whiskies with a style to suit everyone.
Glen Moray Warehouse 1 1998 Barolo Finish is bottled at cask strength (52.9% ABV) and is non-chill filtered with natural colour. It is a UK exclusive, available in 70cl packs in specialist whisky shops, RRP £139.95.
Der Royal Lochnagar 16 yo ‚The Spring Stallion‘ kommt heute bei Serge Valentin ins Glas, als nächster Vertreter der Diageo Speical Releases 2021, und er misst sich mit einem Royal Lochnagar 12 yo ‚Game Of Thrones House Baratheon‘ – also aus dem gleichen Stall, nur einmal mit Hirsch und einmal mit Pferd auf dem Label. Die Abfüllung aus der neuen Ausgabe der Special Releases hat mit ihren 57,1% vol. bei Serge leichtes Spiel gegen die 40% der GoT-Abfüllung, und das Ergebnis der Verkostung in Punkten gesprochen sieht daher so aus:
Abfüllung
Punkte
Royal Lochnagar 12 yo ‚Game Of Thrones House Baratheon‘ (40%, OB, +/-2019)
80
Royal Lochnagar 16 yo ‚The Spring Stallion‘ (57.5%, OB, Special Release 2021, Untold Legends)