Die Micil Distillery brennt seit diesem Jahr den ersten Whiskey in der Stadt Galway seit über 100 Jahren (wir berichteten). Ihr Micil Poitin, der bereits seit 2016 dort produziert wird, ist jetzt auch in Deutschland erhältlich. Der Importeur irish-whiskeys.de hat uns mit allen Details dazu versorgt und stellt ihnen neben dem Micil Poitin auch den Micil Heritage Edition Poitin vor:
Micil Distillery Poitintradition kommt nach Deutschland
Das Erbe
In sechster Generation brennt Micil bereits Poitin. Begonnen hat alles im Jahr 1848, als Micil Mac Chearra in Connemara anfing zu destillieren. Sechs Generationen brannte die Familie ihre „highquality Spirits“ illegal. Die Steuergesetze 1661 und 1779 brachten viele kleine Produzenten dazu illegal zu produzieren. Erst 1997 wurde Poitin wieder legalisiert. 2016 eröffnete Micil’s direkter Nachfahre, Pádraic Ó’Griallas die erste legale Brennerei in Galway. Er ist damit der Erste seiner Familie, der Poitin legal brennt.
Micil Distillery
Im Jahr 2016 eröffnete Pádraic Ó’Griallas die erste Brennerei in Galway nach 100 Jahren, nachdem sein Urururgoßvater die erste, illegale, Brennerei der Familie in Connemara aufgebaut hatte. Micil Mac Chearra ist auch der Namensgeber der heutigen Micil Distillery. Pádraic lernte das Destillieren von seinem Großvater Jimmi. Ihm ist es wichtig die Familientradition aufrecht zu erhalten. Heute produzieren sie Irish Poitin aus 100 % irischer Gerste und für den Micil Gin verwenden sie lokale Botanicals aus dem County Connemara. Alle Spirituosen werden in der Destillerie in Galway, wie schon immer in Ihrer Familie, von Hand hergestellt und in kleinen Batches abgefüllt. Es ist eine echt Craft Distillery.
Die Geschichte des Poitin
Poitin ist der „Original Spirit“ aus Irland. Poitin war das Nationalgetränk in Irland und sein Ursprung liegt weit vor dem des Whiskeys. Es ist ein magischer White Spirit, der jedem Mann und jeder Frau zugänglich sein sollte und ist der Vorläufer dessen was wir heute als Whiskey kennen. Poitin hat eine große Geschichte und eine respektlose Vergangenheit. Für mehr als 200 Jahre war Poitin verboten. Erst 1997 wurde Poitin wieder legalisiert. Das Word „Poitin“ kommt von dem irischen Word für einen „pot“, „pota“. Dies bezieht sich auf eine kleine Pot Still, die üblicherweise von Poitin Brennern verwendet wurde. Wenn man als illegaler Poitin Brenner von dem Steuereintreiber oder der British Army erwischt wurde, hieß das eine saftige Geldstrafe oder Gefängnis. Traditioneller Poitin wurde aus gemälztem Getreide destilliert, wie z. B. Gerste, Hafer, Weizen oder gelegentlich Roggen. Erst später wurde Poitin auch aus Kartoffeln, Molke oder Rüben gebrannt. Der qualitativ hochwertigste Poitin ist immer noch der, der nur aus Getreide hergestellt wird.
Micil Irish Poitin
Der Micil Poitin wird, wie zu den Zeiten von Urururgroßvater Micil Mac Chearra in einer kleinen Brennerei in Süd-Connemaraan der Küste der Galway Bay nach einem einzigartigen Rezept hergestellt. Für ihren Poitin verwenden sie Getreide und lokale Botanicals. Seit 6 Generationen brennen sie diesen einzigartigen Poitin für ihre Familie und Freunde. Er wird destilliert aus gemälzter Gerste und einer lokalen Pflanze, die in Connemara „Bogbean“ heißt. Diese Zusammensetzung gibt dem Poitin eine reiche Würze, Honig und Malznoten mit einem samtigen Finish. Der Poitin lässt sich sehr gut pur trinken, eignet sich aber auch sehr gut zum Mixen, z. B. mit Ginger Beer und Limette.
Vol.%: 44% Füllmenge: 0,5 Liter Farbstoff: Nein
Aroma: süßes Getreide, Vanille, cremig, etwas Frucht Geschmack: süß, fruchtig, Getreide, leichte Kräuternote Nachklang: cremig mit leichter Getreidenote
Die Sonderedition Micil Heritage Poitin wird nach einem sehr wertgeschätzten Familienrezept hergestellt. Hier wird die traditionelle Methode der Poitinherstellung zelebriert, als Malz noch über Torffeuer getrocknet wurde. Jede Flasche wird sorgsam, in der Destillerie in Galway, produziert. Dafür wird, Connemara Bogbean (Fieberklee) und irische, getorfte und gemälzte Gerste, sowie Hafer verwendet. Die getorfte Gerste gibt dem Poitin eine intensive cremige Rauchnote mit Noten von Malz, Sirup und Würze. Der gemälzte Hafer gibt noch eine Spur von Vanille und verpasst dem rauchigen Poitin ein weiches Finish.
Vol.%: 46% Füllmenge: 0,5 Liter Farbstoff: Nein
Aroma: Torf, Vanille, Getreide Geschmack: cremig, Torf, Malz, Sirup, würzige Noten Nachklang: cremig mit Torf und Würze
Anfang Mai haben wir ihn zu unserem Whisky des Monats gekürt – und jetzt können sie ihn und eine weitere feine Abfüllung aus der Highland-Brennerei Glencadam gewinnen: Gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Import verlosen wir insgesamt gleich drei Packages mit dem Glencadam 10 und dem Glencadam Reserva Andalucía.
Eine Woche lang haben Sie noch die Chance zu gewinnen – also spielen Sie gleich mit!
Bevor wir Ihnen die Gewinnfrage stellen (die Sie durch das Lesen dieses Artikels sicher problemlos beantworten können), hier noch Informationen zu der traditionsreichen Destillerie in den schottischen Highlands und ihren Whiskys:
Glencadam: 180 Jahre bis zum eigenen Whisky
Als die ersten von Pferden gezogenen Omnibusse durch Londons Straßen fuhren und die britische Hauptstadt Peking den Rang als größte Metropole der Welt ablief, öffneten sich im Städtchen Brechin in den östlichen Highlands die Tore einer neuen Whiskybrennerei: Glencadam. Wir schreiben das Jahr 1825 – kurz nach dem Excise Act, das Destillieren von Whisky ist legal und nimmt immer mehr Fahrt auf. Und dennoch: Es sollte rund 180 Jahre dauern, bis die kleine Destillerie mit den roten Türen und Fensterrahmen ihren ersten eigenen Single Malt auf den Markt brachte.
Geheimtipp: Traditionelle Single Malts für Entdecker
Vor etwa 15 Jahren war es so weit und Glencadam trat aus dem Schatten der Blend-Industrie auf die Bühne der Originalabfüller. Ihr Image als „hidden gem“ hat sich die Highland-Brennerei aber bis heute bewahrt und eine treue Fangemeinde um ihre langsam wachsende Range von 10 bis 25 Jahre alten Single Malts sowie Single-Cask-Abfüllungen aufgebaut. Sie alle entstehen wie zur Gründerzeit der Destillerie: traditionell, mit Liebe zum Detail – und dem berühmten Quellwasser aus den Moorans Mountains, das Glencadam Whisky seine Cremigkeit verleiht.
Weich, cremig, authentisch: Glencadam Single Malt
Vom süffigen Glencadam Origin 1825 über fruchtige Portwein- und Sherry-Finishes bis hin zu Goldgewinnern: Glencadam hat eine vielseitige Range an nicht-rauchigen Single Malt Whiskys aufgebaut. Seit den Anfängen der Brennerei stehen dafür lediglich zwei Pot Stills zur Verfügung. Deren Besonderheit: Die Lyne-Arme verlaufen in einem Winkel von 15 Grad nach oben und nicht nach unten. Dies trägt dazu bei, eine besonders zarte und weiche Spirituose zu erzeugen. Alle Single Malts mit Altersangabe werden mit 46% vol. abgefüllt – und zwar weder kühlfiltriert noch gefärbt, für ein authentisches Erlebnis.
Wir verlosen drei Sets, bestehend aus je einer Flasche des vollmundigen Glencadam Reserva Andalucía und einer Flasche des Glencadam 10 y. o.!
komplexe Reife in Bourbon- und Sherry-Fässern, intensives Finish in Oloroso-Sherry-Fässern aus Andalusien; vollmundig und weich mit reifen Früchten, Nougat und Vanille, Sultaninen und Karamell; weder gefärbt noch kühlfiltriert.
Glencadam 10 y. o., Highland Single Malt Scotch Whisky (46% vol, 0,7 Liter):
naturbelassener, traditionell hergestellter Single Malt in idealer Trinkstärke; Geheimtipp für Fans von Highland Scotch; spritzig-frischer Whisky mit Zitrus- sowie tropischen Früchten, sanfter Vanille, Brioche mit Zesten und Muskat; weder gefärbt noch kühlfiltriert.
Und so gewinnen Sie eines der 3 Packages mit dem Glencadam 10 und dem Glencadam Reserva Andalucía:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Wann wurde die Destillerie Glencadam gegründet?
a. 1066 b. 1825 c. 2017
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Glencadam“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 13. Juni 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 14. Juni 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Glencadam“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 13. Juni 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 14. Juni 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
And last, but not least: Sonntag ist es, und damit der Tag von Jura im Rahmen des Fèis Ìle 2021. Eine kruze Verkostung von Serge Valentin und Angus MacRaild stellt drei Abfüllungen der Inseldestillerie vor, und auch heute haben die beiden nur Gutes aus der Verkostung zu berichten:
Willkommen zur 235. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 235 finden Sie elf neue Videos:
Pat Hock – High Coast Berg
WhiskyJason – Method & Madness Mulberry Wood
Malts and Metal – Glenlossie 20 + Blair Athol 31
Barrelbeast – Lindores Abbey – 1494 Inaug. Member Release
The Whisky Waiter – Bivrost Muspelheim The Peated One
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 27)
Vor der Tür erwartete mich immer noch der Regen, ein feines Gespinst, das erstaunlich wärmend vom Himmel nieselte. Weit musste ich nicht laufen, nur um die Ecke, die George Street zurück, wo es schon bald verlockend nach Frittiertem roch. Mit leicht ozillierenden Ausschlägen spazierte ich auf einen stadtbekannten fish & chips Imbiss zu und nahm mit Schwung die zwei Treppenstufen – hoppla, beinahe wäre ich hinter dem Eingang ausgerutscht und hingefallen. Gleich einem Schmierfilm klebten die Reste von Bratöl nicht nur auf der Rutschbahn von Linoleum, sondern auch an den blauweiß dekorierten Wänden und auf Tischen und Stühlen. Trotz großer fauchender Abzugshauben über fünf sprudelnden Fritteusen war die Raumluft verqualmt und noch lange sollte mein Anorak nach Frittiertem riechen.
In der landesüblichen Garküche bekam der kleine Mann für billig Geld das schottische Standardgericht, für 9,50 Pfund ein im Teigmantel frittiertes Seebarsch-Filet mit einer üppig gefüllten Handschale maschinell geschnitzter Pommes. Mit Appetit aß ich die öltriefende Fischmahlzeit, die nicht nur schmeckte, sondern auch den klitzekleinen Schwips vertrieb. So lief ich eine halbe Stunde später mit vollem Magen und festen Schritts über das rutschige Linoleum und aus dem brechend vollen Laden wieder in den Nieselregen hinaus. Schon lange hatte sich mein Bauch nicht mehr so behaglich und warm angefühlt. Wäre mein Quartier nahe gewesen, hätte ich mir jetzt ein Mittagsschläfchen gegönnt. Stattdessen entschied ich mich für einen Wachmacher, einen schottischen Cappuccino, einen mit Kakao getoppten Milchkaffee.
Gleich gegenüber der Oban Destillerie war mir beim Herlaufen der Eckladen „Whisky & Fine Wine“ aufgefallen, in dessen Schaufenster allerlei Flaschen mit nostalgischen und exotischen Etiketten die Touristen und Flaneure anlockten. Kaum hatte ich die Ladentür aufgedrückt, hüpfte mein Herz vor Freude. Ein prächtiges Sortiment aus edlen Whiskys und Weinen aus den besten Anbaugebieten vom Piemont bis Nappa Valley begrüsste mich auf umlaufenden Regalen. Ehrlich! Solch ein Raritätenkabinett war mir bis dahin noch nirgendwo untergekommen. Als ich die eine oder andere Wein- und Whiskyflasche aus dem Regal nahm und näher begutachtete, machte ich allerdings eine frustrierende Entdeckung. Auf winzigen Stickern am Flaschenboden standen verschämt die Preise.
„Sie haben ja ein unheimlich tolles Angebot, mein Kompliment! Aber die Preise, die haben es echt in sich“, sagte ich ohne großes Federlesen zu dem Verkäufer, einem Schotten, der mit seinem steilen Haarschnitt beneidenswert gut aussah. Sein kantiges Gesicht schmückte ein rotbrauner, gepflegter Vollbart und wie ich ihn musterte, wurde mir schnell klar, dieses Gesicht wäre für jede Whisky Werbung ideal.
„Sie sind vermutlich nicht von hier!“, meinte er, mich ernst musternd.
„Ich komme aus Deutschland. Sie werden es nicht glauben, aber bei uns sind die schottischen Whiskys günstiger als hier.“
„Ja, ich weiß, das Ganze ist ärgerlich, zumal sie hier hergestellt werden. Ich kann Ihnen nur erklärend sagen, dass die britische Regierung eine hohe Spirituosensteuer erhebt. Solch eine Besteuerung, die die Leute vom Trinken abhalten soll, ist nicht gerade verkaufsfördernd“, meinte er mit einem gequälten Gesichtsausdruck, der gar nicht zu seinem kernigen Vollbart passen wollte.
Mein Gesicht war wohl länger und länger geworden, als er mir die Preiszusammensetzung erklärte, und wie ich dann auf den Humidor neben der Kasse zeigte, meinte er resigniert: „Zigarren sind leider noch teurer, schon beinahe unbezahlbar!“
Nachdem ich die britische Preispolitik verdaut hatte, beschränkte sich mein Einkauf auf eine apfelgrüne Miniatur, eigentlich nur auf einen besseren Schluck Whisky. Für umgerechnet 9,60 Euro kaufte ich einen Tobermory[1], den mir der Rotbart wärmstens empfohlen hatte. Dankend steckte ich den bescheidenen Einkauf regensicher ein und machte mich auf die Suche nach einem ruhigen Café in einer Seitengasse an der George Street.
Auch wenn es immer noch nieselte, war die Mittagsluft samtig weich und so warm, dass junge Leute rauchend und plaudernd unter der Markise eines Cafés im Freien saßen und, abgehärtet wie Schotten eben sind, den Regen Regen sein ließen. Der fröhliche kleine Luftkurort mit der langen Bank gefiel mir auf Anhieb. Ein freier Bankplatz lud mich ein und ich bestellte einen Cappuccino, der auch gleich kam. Den Kaffee brauche ich nur für das Kakao-Topping zu loben. Dafür verdient das Lebenswasser aus der apfelgrünen Miniatur würdigende Zeilen.
Der Tobermory war zehn Jahre alt und entsprechend blaß stand er im Glas. Gewiss hatte hier kein Master Blender mit E 150 nachgeholfen und die Optik verfälscht. Schon das erste Schnuppern machte die Nase süchtig. Auf Anhieb und unumwunden registrierte sie vertraute Apfelaromen, frische, säuerliche Aromen, unter die sich süßer Most und der Duft von frischgemähtem Gras mischte. Welch eine Frische, welch ein Wiesenduft! Ich sah das frische Grün förmlich zu meinen Füßen sprießen. Und konnte es kaum erwarten, diesen, mir unbekannten Single Malt auf die Zunge zu träufeln.
Am Gaumen überraschte mich eine samtige Weichheit, die nach meinen bisherigen Tastings für einen zehnjährigen Whisky mit 46,3 % vol. mehr als erstaunlich war. Die Wohltat, die der Nase bereits geschmeichelt hatte, fand als fruchtige Süße eine zweite Auflage am Gaumen. Langanhaltend belebte der Geschmack von würzigem Honig, viel Apfel und einer winzigen Spur Minze den Mundraum. Das ganze Erleben kam mir wie eine intensive Gabe Wohlgefallen vor. Erstaunlich, auch der Abgang war genauso toll. Zu den Früchten kam noch Schokolade, Mandel und eine leichte Prise Meersalz hinzu, die dem alkoholischen Brennen die Zügel anlegte.
Der 10jährige Tobermory verdiente ohne Frage das Prädikat: Fauteuil-Whisky. Ohne Wenn und Aber gab ich ihm vier Stützräder und konnte noch unter der Markise im warmen Regen bilanzieren – nach 22 Tastings hatte ich soeben den dritten perfekten Schluck aufgespürt. Mit diesem Jagderfolg war ich mehr als zufrieden.
Tobermory ist eine Brennerei auf der Insel Mull, die bereits 1798 gegründet wurde. Sie ist sehr klein, aber unter Kennern keine Unbekannte. Als handelte es sich um eine Fügung, sollte ich eine Woche später einen berühmten Master Blender kennenlernen, der an der Kreation dieses Tobermory mitgewirkt hatte.
Noch immer saß ich unter der rotweiß gestreiften Markise und lauschte der schottischen Landeshymne, dem nieselnden Regen, während mein Gaumen dem letzten Tropfen Tobermory nachspürte. Noch mehrmals schnupperte ich an seiner Duftfährte, die dem leer getrunkenen Glas entströmte und saß noch eine ganze Weile weltvergessen auf der trockenen Bank des Junge-Leute-Cafés.
Oban Hafen.
Zum Abschluss meines Pausentags in Oban besuchte ich die italienische Pizzeria im Glashaus auf der Mole. Während ich bei einem Tennent’s Blond auf meine Veggie-Pizza wartete, machte keine zehn Meter vor meinem Fensterplatz eine Hochseefähre die Taue los und ging auf Kurs gen Norden. Dunkles, aufgewühltes Hafenwasser schäumte weiß, als sie langsam Fahrt aufnahm und sich kleiner und kleiner werdend in Richtung der Insel Mull davonmachte. Ihr Entschwinden weckte in mir den Wunsch ebenfalls weiterzukommen, weiter nach Norden in die Highlands hinauf.
Mal Flow, mal Speed
Der 15. Mai war ein Tag vom Feinsten. Früh am Morgen erschien ein glühend roter Ball auf der Bühne des Ostens und begleitete mich bis zum Abend, bis er nicht weniger prächtig von der Bühne des Westens verschwand. Seine Strahlkraft belebte die blaue Kulisse so vielversprechend, dass mein Wille bereits in den Morgenstunden nach Bewegung verlangte. Muskulär erholt und bester Laune schwang ich mich in den Sattel, um dem roten Himmelsball entgegen zu fahren.
Magen, Wasserflasche und Proviantdose waren vorsorglich gefüllt, als ich mit Schwung hinter der Gartenmauer meiner Villenpension auf den Radweg Nummer 78 einbog. Auf den ersten Aufwärmkilometern hing in den Kronen der hohen Eichen, die der Radweg kurvig umfuhr, noch immer die Feuchte der Nacht und tropfte ab und an auf mich nieder. Die letzten Flachbauten von Oban blieben zurück und ich bekam freie Sicht auf einen Sandstrand, der weiß und sichelförmig bis tief in den Horizont hineinlief. In vollkommener Stille lenkte mich ab jetzt ein frisch geteerter und weiß markierter Radweg in einem tänzerischen Auf und Ab die Atlantikküste entlang.
Beschwingt ging es lange fort, bis plötzlich hinter einer Kurve ein jähes Hindernis mein Fortkommen stoppte: ein Viehgatter verriegelte den Radkorridor. Unerwartet musste ich bremsen, sogar anhalten, absteigen und das Fahrrad auf seinem Ständer parken. Freie Hand musste ich haben und beweglich sein, erst dann konnte ich den Schnapphebel am sperrigen Viehgatter niederdrücken und das Hindernis zur Seite schieben. Dank einer langen Stahlfeder schwang das hölzerne Gatter auf und die Fahrt konnte weitergehen, diesmal mitten zwischen äsenden Mutterschafen und Lämmern hindurch. Von wegen, die gefräßigen Vierbeiner hätten sich mit der Zeit an die Radler, Skater, Jogger und überhaupt an Zweibeiner gewöhnt. Nein, scheu wie Wildtiere rannten sie beim Näherkommen gleich weg, vor allem die niedlichen Schafpüppchen, die sich immerfort an ihre Mütter drängten. Noch öfters musste ich Weidegatter öffnen – und wieder sorgsam schließen, das forderte jedesmal ein Schild. Der Anweisung folgte ich gerne, denn der Radweg No. 78 war ein so gekonnt von Naturfreunden, Behörden und Farmern angelegter Trail, dass ich ihn schnell lieben lernte und sofort wieder befahren würde. Der glatte und zweispurige Korridor schmiegte sich harmonisch in die wellige Landschaft ein, umging ganze Baumgruppen und lud zum vergnüglichen Kurvenlenken ein. Kein Baum hatte für seinen Verlauf gefällt und kein Bachlauf zugeschüttet werden müssen, dafür überspannten feingezimmerte Holzstege die vielen Wasserläufe. Der Caledonian Cycle Trail No. 78 war ein Geschenk und ich erkannte sofort, dass hier die Natur respektiert und in ihrer Urigkeit belassen worden war. Zudem war der Trail, der auch Wanderer einlud, so umsichtig und durchdacht ausgeschildert, dass die Fahrradbeauftragten aller Länder (eine vermutlich noch zu schaffende Institution) von der Einheitlichkeit der Beschilderung lernen könnten. Die Schilder waren durchgängig königsblau nummeriert und mit der nächsten wichtigen Destination mit Meilenangabe versehen. So war es kinderleicht, das Schild „Fort William 15 m. No. 78“ zu entziffern und ihm zu folgen.
Als ich das tiefblaue Schild passierte, tauchte vor meinem geistigen Auge das Bild eines heimatlichen Radschilderbaums auf: an einer windschiefen Eisenstange hängt ein ganzes Set pickelig angerosteter Schilder, auf denen steht „Windpark Route“, „Innschleife“, „Innradweg“, „Römerradweg“ und so fort. Regelrecht überzüchtet ist die Beschilderung der Radwege in meiner süddeutschen Heimat, wo jeder Kurort, jeder Markt und jede Gemeinde seine örtlichen Radwege nach eigenem Gutdünken markiert und gestaltet hat und wo an Kreuzungen bis zu fünf oder noch mehr fadweiße Schilder, häufig mit untergeschraubten Schildchen, für Verwirrung sorgen. Was für ein erbärmliches Kuddelmuddel – verglichen mit der klaren Schilderkultur hier.
Blick auf Loch Linnhe
Nach dem Durchqueren der Weiden radelte ich locker über Stunden durch Wälder und aufblühende Wildblumenwiesen und orientierte mich wie ein Nomade am Stand des gewanderten und inzwischen zitronengelben Himmelballs. Selten war zur Orientierung ein Hinweis von nöten, wenn ich ihn mal brauchte, vor allem auf der Passage durch die Dörfer, dann tauchte an sinnvollen Stellen auch gleich eines jener selbstbewussten königsblauen Schilder mit knapper Beschriftung auf. Für diese Hilfestellung sind die Verantwortlichen von Sustrans zu loben, die für Schottland, Nordirland und Wales das National Cycle Network (NCN) aus stillgelegten Eisenbahntrassen, Nebenstraßen und vereinzelt neuangelegten Streckenabschnitten schufen. Diese Infrastruktur wurde nach Fertigstellung nicht einfach sich selbst überlassen, sondern wird andauernd durch Freiwillige überwacht und in Ordnung gehalten. Sustrans wird von der britischen Regierung unterstützt, finanziert sich aber aus Spenden.
Einige Änderungen gibt es rund um Klaus Pinkernell und seinen Whiskymarkt in Berlin zu berichten: Das Ladengeschäft und der Onlineshop dort schließen am Samstag, den 26. Juni um 18 Uhr. Jack Wiebers Whiskymanufaktur übernimmt den Import der Marken, die Klaus Pinkernell bislang importiert hat, Klaus Pinkernell wird für sie Markenbotschafter und konzentriert sich auf seine Brauerei „Schönbacherpils“ und das Ladengeschäft in Salzburg.
Genaueres erklärt Klaus Pinkernell in der nachfolgenden Aussendung:
Neues aus Berlin – Jack Wiebers und Klaus Pinkernell intensivieren die Zusammenarbeit
Zum 1.7.21 übernimmt Jack Wiebers Whiskymanufaktur den Import der bisher von Klaus Pinkernell importierten Marken: Claxton`s, McCarthys, Myken und White Peak. Pinkernell wird Markenbotschafter für Jack Wiebers Manufaktur und unterstützt den Vertrieb dieser so erweiterten Palette. Pinkernell, der auch in Österreich der Importeur für die Wiebers Produkte ist, hat dort die Aktivitäten zuletzt stark ausgebaut. Mit der Übernahme der Brauerei „Schönbacherpils“ zum Jahreswechsel und dem Start der Whiskyveranstaltungen im „Biergwölb“, der angeschlossenen Brauereigaststätte, wird die Aufrechterhaltung des Ladengeschäftes in Berlin nicht mehr möglich sein. Einzelhandel und Onlineshop schließen somit am Samstag, 26.6. um 18 Uhr.
In Schönbach/Waldviertel wird derzeit in unmittelbarer Nähe zum Biergwölb die Bettenkapazität ausgebaut, so daß ab Herbst auch für Unterkunft gesorgt ist. Das Whiskysortiment wird bis dahin auf über 1000 Sorten steigen, darunter natürlich die eigenen Importe. Whiskypilgerungen nach Schönbach sind in Vorbereitung.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 152. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
It‘ Ardbeg Day today – und natürlich hat Serge Valentin (diesmal solo) heute Ardbegs im Glas – elf an der Zahl, und wenn 87 Punkte die NIEDRIGSTE Wertung ist, kann man davon ausgehen, dass sie die Whiskys aus dieser Brennerei doch schon ein wenig mögen.
Wir wünschen natürlich allen unseren Lesern, die heute den virtuellen Adbeg Day mitfeiern, viel Vergnügen dabei – und wir alle hoffen, dass dies das letzte Mal ist, dass wir ihn nicht gemeinsam mit vielen Whiskyfreunden vor Ort feiern können!
Knapp ein Jahrhundert nach der Erstpublikation von James Joyce’s Ulysses wird Drehbuchautorin und Regisseurin Lisa Reznik einen Film über jene vier Frauen drehen, die den Schriftsteller bei seiner Arbeit gegen alle Widerstände unterstützten und so auch die Erstausgabe des Buches ermöglichten. Der irische Whiskey Writer’s Tears unterstützt die Produktion von „Left Bank“, die im Frühjahr 2022 in New York Premiere haben wird – und wer dies ebenfalls tun will, findet dazu Möglichkeiten bei einer Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter.
Mehr über das interessante Projekt, das ein wichtiges Stück irischer Literatur- und Kulturgeschichte behandelt, in der nachfolgenden englischsprachigen Presseaussenung von Walsh Whiskey:
MOVIES & WHISKEY: WRITERS’ TEARS REJOICES IN FILM PARTNERSHIP TO HONOUR THE CENTENARY OF JAMES JOYCE’s EPIC – ULYSSES
Writers’ Tears whiskey to support Left Bank an international, hybrid documentary film about Four Remarkable Women who made the first publication of Ulysses possible in 1922.
Writers’ Tears whiskey to support Left Bank an international, hybrid documentary film about Four Remarkable Women who made the first publication of Ulysses possible in 1922.
Dublin, Paris & New York – 4th June 2021: Some 99 years after the publication of James Joyce’s, Ulysses, Writers’ Tears Irish whiskey is providing inspirational support for the production of Left Bank – a hybrid documentary film about how four unheralded, independent-thinking women made Joyce’s banned, burned and censored book a reality.
The innovative film, which will be released internationally in 2022 – the centenary year of Ulysses, will reveal the interwoven relationships between Joyce and the four women key to supporting his writing, his family and the publication of Ulysses in 1922 – considered the greatest novel of the 20th Century.
These four women of different nationalities were: Joyce’s muse/then wife – Nora Barnacle, born in Galway, Ireland (1884-1951); Joyce’s patron, Harriet Weaver, born in Cheshire, England (1876-1961); his publisher Sylvia Beach, born in Baltimore, USA (1887-1962) and Beach’s lover and bookstore owner, Adrienne Monnier, born in Paris, France (1892-1955).
Left Bank is currently being produced in Dublin, Paris and New York, where the project originated. It will be a hybrid feature documentary- using scripted scenes, animation and graphics, interviews with expert and archival footage/photos. The film will evoke the time, place and mood of effervescent 1920s Paris as women fought to fulfil their creative and intellectual potential.
Writers’ Tears Irish whiskey, is providing funding, promotional and liquid support to the project team. The producers are in the process of arranging the financing of the innovative film which has a budget of [approximately €1.3 million/ USD$1.6 million]. The first phase of development funding, being raised on Kickstarter.com, closes soon on the 9th June, 2021. People can donate directly through: Left Bank by lisa reznik — Kickstarter.
James Joyce
Announcing the partnership, Bernard Walsh, the creator and owner of Writers’ Tears whiskey along with his wife Rosemary, said:
“We are delighted to further our association with the arts, and in particular the works of James Joyce, through this great partnership with the team producing Left Bank – The Film. We already support Sweny’s Pharmacy of Lincoln Place, which the author himself visited in 1904 and which featured in Ulysses as part of Leopold Bloom’s legendary walk through Dublin on 16th June of the same year, when the entire novel is set. We have exciting plans to bring our celebration of Joyce’s creative genius to new levels next year, the centenary of the publication of Ulysses and Bloomsday itself.”
Jane Applegate, lead producer of Left Bank – The Film said:
“We are thrilled to be working with Bernard and Rosemary Walsh to produce this film which reframes history, telling the story of these remarkable feminists who were the cornerstones of Joyce’s literary success.”
“Our team of award-winning female filmmakers is based in Ireland, France, Finland and America,” Applegate said. “We start shooting in Dublin on Bloomsday (16th June) and will be back to shoot the narrative scenes between Nora and James in the Fall.”
The narrative scenes will be shot at a studio in France and co-produced by Margaux Dupont’s VLAM Productions.
Lisa Reznik, Left Bank’s, co-writer and co-director, said:
“I’ve been researching this untold story for more than 10 years. We are so happy to be sharing it with Joyceans and others who love books and literature.”
Left Bank Bookseller, Reznik’s short narrative film, which inspired the Left Bank hybrid documentary, will be screened in Dublin during the 2021 Bloomsday Film Festival (Bloomsday Film Festival — Bloomsday Festival).
About Left Bank – The Film:
Left Bank is an innovative, hybrid documentary telling the untold story of the four remarkable feminists who supported James Joyce so he could write his banned, burned and censored books. The story of Nora Barnacle, Sylvia Beach, Harriet Weaver and Adrienne Monnier, will be told through scripted scenes, animation, interviews and archival footage. The film will be shot in Ireland, France and the U.S. and will be released in 2022 to celebrate the 100 year-anniversary of the publication of James Joyce’s Ulysses.
After the Kickstarter campaign ends, New York Women in Film and Television will be our fiscal sponsor for any and all subsequent contributions.
About Writers’ Tears Whiskey:
First created by Bernard Walsh in 2009, Writers’ Tears comprises a range of six expressions of super-premium, triple-distilled Irish whiskeys. The range includes three core (Copper Pot, Double Oak & Red Head) and three limited-edition expressions. Two of the limited-edition expressions in the range are under the Writers’ Tears Copper Pot line and feature rare cask finishes – Marsala and Mizunara. The third limited-edition expression is a Cask Strength vintage, produced annually.
About Walsh Whiskey:
Established in 1999 by husband and wife, Bernard and Rosemary Walsh, Walsh Whiskey is a leading producer of premium and super-premium, triple-distilled, craft, Irish whiskeys – Writers’ TearsandThe Irishman. Demand for these critically acclaimed whiskeyscurrently exceeds available supply in the 50 countries they are distributed to worldwide.
Led by founder Bernard Walsh, and with a strong board of industry veterans, the company has built a portfolio of international award-winning drinks brands. These include 6 core expressions ina range of 14 premium Irish whiskeys under the Writerṣ’ Tears and TheIrishman brands, as well as the Hot Irishman Irish coffee and TheIrishman – Irish Cream liqueur.
Wie schon in unserem Artikel zu den Tasting Notes von Serge und Angus erwähnt, ist heute Bunnahabhain-Day – und die im Osten der Insel Islay gelegene Brennerei lädt heute alle Whiskyliebhaber dazu ein, diesen Tag mit der Destillerie zu feiern. So wird man eine Tour über die Insel miterleben können – dazu gibt es eine eigene Playlist mit den Klängen von Islay – und vieles mehr.
Im Rahmen dieser Tour wird übrigens noch eine dritte Fèis Ìle-Abfüllung enthüllt – und einer der Teilnehmer kann sie gewinnen!
Das Schöne daran: Jeder kann – einen Facebook-Account vorausgesetzt – an diesen Aktivitäten teilnehmen, denn alle werden auf der Facebookseite von Bunnahabhain live stattfinden.
Hier die Pressemitteilung, die wir dazu erhalten haben:
Bunnahabhain invites whisky fans on compelling tour of Islay as part of Fèis Ìle festival
Distillery’s virtual tour of idyllic island of Islay gives whisky fans chance to experience everything it has to offer during online Fèis Ìle festival
Budding adventurers will have the chance to choose where Distillery Visitor Centre Manager visits along with the opportunity to win special limited edition release prizes
Eager explorers are invited to strap in and set off on an exciting adventure around the magnificent island of Islay from the comfort of their homes, as the Fèis Ìle whisky festival (Today, Friday 4 June)
Billy Sinclair, Bunnahabhain’s visitor centre manager will be exploring the inner Hebridean island and meeting some of its most famous residents, sharing tales about everything it has to offer visitors, who unfortunately can’t attend the world-famous festival this year.
Billy Sinclair, Bunnahabhain
Spanning Islay’s stunning landscapes, Gaelic heritage, internationally acclaimed whisky bars and nautical past as well as Bunnahabhain’s own links with the ocean, Fèis Ìle and Scotland’s native tongue, adventurers will be able to choose where Billy visits while also having the chance to take part in some fun and games along the way.
Bunnahabhain will also be releasing an eclectic playlist of music to bring the traditional sounds of Fèis to the ears of listeners from all over the world, taking part in an action-packed festival remotely once again.
The Islay Roam Around and Spotify playlist are in addition to two virtual tastings which can be enjoyed by whisky fans on Facebook live, as well as a pair of special limited edition festival releases from the distillery. Excitingly, the distillery will also be announcing a third release live during its evening tasting – a super exclusive bottling which one lucky fan will have the chance to win by taking part in Billy’s voyage around the island.
Sarah McKeeman, global brand manager for Bunnahabhain Distillery said: “Fèis Ìle offers so much more than just whisky and we wanted to recreate some of this magic as part of our packed event programme of virtual tastings and limited-edition releases.
“Our brilliant visitor centre manager, Billy, will be chatting with Islay locals, recounting stories of life on the island, and taking our fans along on this unique journey with them.
“We can’t wait to virtually welcome visitors to enjoy tales from the island, the awe-inspiring scenery, and of course some of our amazing hand selected expressions.”
Fèis Ìle runs between Friday 28th May and Sunday 5th June, with Bunnahabhain Day on the 4th June. Feis Ìle bottlings and tasting kits are available from www.bunnahabhain.com and all of the distillery’s events will be broadcast live on Facebook.
Die Lantenhammer Destillerie aus Bayern „expandiert“ nach Norden und beteiligt sich an der Sylt Destillerie GmbH, bekannt durch ihre Marke SILD und das Whiskyschiff „The Angels‘ Share„. Was das für beide Marken bedeutet und was sich ändern wird, hat die Destillerie Lantenhammer in einer Pressemitteilung zusammengefasst, die Sie hier lesen können:
Ein Whisky Schiff auf dem Weg von Sylt zum Tegernsee.
SILD Whisky wird Teil des bayrischen Whisky Pioniers LANTENHAMMER.
Hausham, Juni 2021 – Die LANTENHAMMER Destillerie beteiligt sich an der Sylt Destillerie GmbH und holt die seit 2016 bekannte Single Malt Whisky Marke SILD samt dem Whisky-Schiff „The Angels´ Share“ von List, dem nördlichsten Hafen Deutschlands, an den oberbayrischen Tegernsee. Somit erobert die als Whisky- Pionier bekannte Traditionsbrennerei aus Hausham wieder neue Whisky-Ufer und verstärkt ihr Sortiment mit einem der innovativsten, deutschen Whiskies der letzten Jahre und begeistert ab dem 01.01.2022 die Liebhaber des „Uisge Beatha“ (Wasser des Lebens).
v.l. Anton Stetter (Sylt Destillerie GmbH) Alexander Sievers (Wein Heiliger GmbH), Andreas Gritschneder und Tobias Maier (Lantenhammer Destillerie GmbH)
Seit Jahrzehnten steht die LANTENHAMMER Destillerie für einmalige Destillationskunst und Expertise in hochwertigen Premiumspirituosen, wie Obstbrände, Gin, Rum und Whisky. Nachdem vor über 20 Jahren die Destillateure der LANTENHAMMER Destillerie den Grundstein für die SLYRS Destillerie gelegt hatten und diese nun, aus den Kinderschuhen gewachsen, ab 01.02.2022 eigene Vertriebswege wagt, ist der Pioniergeist der LANTENHAMMER Destillerie ein weiteres mal geweckt.
Mit der Premium Marke SILD Single Malt Whisky von der Sylt Destillerie, die 2015 zusammen mit Alexander Sievers dem Inhaber der Wein Heiliger GmbH gegründet wurde, bringt Visionär und Mitgründer der Sylt Destillerie GmbH Anton Stetter nicht nur einen einzigartigen Whisky-Genuss an den Tegernsee, sondern auch gleich ein ganzes Schiff voller Whisky-Fässer. Nachdem das raue Nordseeklima und die Schwere See im Hafen von List dem historischen Krabbenkutter „The Angels´ Share“ stark zugesetzt hat und aktuell in der Werft repariert wird, soll dieser mit einem aufwändigen Schwertransport seine letzte Reise nach Bayern antreten, um am Ufer des Tegernsees als neue Attraktion den Anker auszuwerfen.
The Angels‘ Share auf dem Weg von Sylt an den Tegernsee
„Wir sind unheimlich stolz und glücklich, dass wir mit SILD Whisky, der als gemeinsame Idee mit Alexander Sievers begann und bei einer steifen Brise als Single Malt Whisky auf Sylt seine Heimat gefunden hat, nun eine zweite voralpenländische Heimat bekommt.“,
erklärt Anton Stetter zusammen mit Tobias Maier dem Geschäftsführer und Brennmeister der LANTENHAMMER Destillerie, der ergänzt:
„Mit SILD verbinden uns die gemeinsamen Werte, die Leidenschaft und der Anspruch immer höchste Qualität in allen Bereichen zu garantieren. Daher werden wir eine erfolgreiche Zukunft gemeinsam gestalten, mit dem Ziel unseren Kunden besondere Genussmomente zu schenken.“
Zukunftig wird der SILD Crannog Whisky im Rumpf des 70 Jahre alten und aufwändig restaurierten Fischkutters „Gret Palucca“ lagern, die als Ausflugsschiff im Hafen von List liegt. Im neuen und größeren Whiskylager reift so der SILD Crannog auf Sylt heran und erhält sein bekannt, kräftiges Geschmacksprofil. Für den torfigeren SILD Jöl en Reek Whisky wird dagegen Sylter Torf gestochen, geplaggt und zum Darren der Gerste verwendet bevor die Fässer in einem erst vor kurzem entdeckten und restaurierten Kellergewölbe eines ehemaligen Bunkers lagern und zum einmaligen Whisky reifen.
Die Gret Paluccca
Die „The Angels´ Share“ soll dagegen als neues Flaggschiff am Tegernsee als Whisky- und Eventboot dienen und man darf schon gespannt sein, was die Pioniere des deutschen Whiskies in Kürze präsentieren, um die Whisky-Szene neu aufzumischen – darauf ein „Sláinte Mhath“.
Über LANTENHAMMER Destillerie:
Die LANTENHAMMER Destillerie steht seit 1928 für erstklassige Edeldestillate aus Meisterhand und überzeugt immer mehr Genießer in ganz Deutschland mit einer reichen Vielfalt an feingeistigen Produkten. Ihre Wurzeln hat die Traditionsmanufaktur im bayrischen Hausham – nur fünf Minuten vom Schliersee entfernt. Von dort setzt sie durch Premiumqualität, Perfektion und ihre generationenübergreifende Erfahrung immer wieder neue, kreative Glanzpunkte im Spirituosenmarkt.
Die Leidenschaft für die Destillierkunst fördert bei LANTENHAMMER stets das Bestreben, Gutes noch besser zu machen. Mit klarem Fokus auf die Herkunft der Früchte, Qualität, sorgfältigste Verarbeitung und durch den Verzicht auf künstliche und naturidentische Zusätze kreiert das junge, dynamische Team von Destillateurmeister und Geschäftsführer Tobias Maier neben der kostbaren Auswahl an Edelbränden, Liqueuren und Fruchtcuvées auch den BAVARKA Vodka, den JOSEF GIN, den „Aperitivo Bavarese“ GIN CHILLA und den Bavarian Rum RUMULT.
Ihr einzigartiges Aroma und die besondere Milde erhalten die LANTENHAMMER Destillate durch die jahrelange Lagerung und Reifung in historischen Steinzeugbehältern, eine echte LANTENHAMMER Besonderheit.
Im Juli 2014 kehrte LANTENHAMMER vom nahen Schliersee in die Heimat Hausham zurück: Hier befindet sich nun eine der modernsten Destillerien Europas mit Besucherzentrum und Laden – Die LANTENHAMMER Erlebnisdestillerie.
Über SILD Single Malt Whisky:
Schon vor über 60 Jahren kaufte der angesehene Sylter Kaufmann und Weinhändler Rainer Heiliger den Produktionsstandort der Holstenbrauerei, in Westerland, Bötticher Straße 7, auf Sylt, um seine edlen Weine zu lagern. In dem historischen Gebäude befand sich auf dem Speicher auch eine Torfkammer, was den Whiskyliebhaber sofort zum Schwärmen brachte. Feinkost Heiliger war schon damals in den 1960ger und 70ger Jahren eine der Topadressen für namhafte und rare schottische Single Malt Whiskys in Deutschland. Vom ersten Gedanken bis zum ersten Fass eines eigenen Sylter Whiskys sollten jedoch noch viele viele Jahre vergehen. Alexander Sievers, Schwiegersohn und heutiger Inhaber der Weinhandlung Heiliger, ein ebenso leidenschaftlicher Whiskykenner, griff die Idee des Schwiegervaters auf. Feuer und Flamme für das Projekt startet Alexander Sievers zuerst alleine, dann gemeinsam mit dem Macher der LANTENHAMMER Destillerie Anton Stetter, der 1999 mit seinem Bruder Florian als Whiskypioneer seinen ersten Single Malt am Schliersee in Bayern brannte. Die Marke SILD, der Inselwhisky, war geboren.
Neben dem auf dem Schiff gereiften SILD Crannog Single Malt Whisky ergänzte vor zwei Jahren der SILD Jöl en Reek Single Malt Whisky das SILD Sortiment mit einem mit Sylter Torf gedarrten Premium Whisky. Mit dieser Leidenschaft für das Besondere entstehen einmalige Whisky-Momente in limitierter Auflage.
Guten Morgen am Bunnahabhain-Day beim Fèis Ìle 2021, und wie auch schon die ganze letzte Woche über haben sich Serge Valentin und Angus MacRaild Whiskys der Destillerie, die sowohl rauchigen wie auch ungetorften Stil produziert, für die Verkostung vorbereitet. Zehn sind es heute aus dieser Brennerei, die wie Tobermory und Deanston zur Distell GRoup gehört und seit kurzem mit Brendan McCarron einen neuen Master Distiller hat,, und auch diesmal finden die beiden nichts, worüber man geschmacklich meckern könnte.
Lassen Sie uns Ihnen also die zehn Kandidaten der Verkostung wie gehabt in tabellarischer Form präsentieren – für die genaueren Notes folgen Sie wie immer unserem Link…
Staoisha 7 yo 2013/2020 (54.7%, Morisco Spirits, bourbon hogshead)
Auch wenn es im Artikel auf The Spirits Business zunächst nicht direkt um Whisky geht, ist er auch für diese Kategorie bedeutsam, denn insgesamt zeigt der gesamte Alkoholmarkt laut einer Analyse von IWSR Drinks Market deutliche Anzeichen von Erholung.
Nachdem die Verkäufe global gesehen im Jahr 2020 um mehr als 6% zurückgegangen sind, erwartet man sich für dieses Jahr einen Anstieg um fast 3% und ein Erreichen des Niveaus vor Covid-19 im Jahr 2023. Spirituosen selbst werden 2021 „nur“ um 0,6% wachsen (und jährlich 0,8% im Zeitraum bis 2025), und selbst da gibt es Unterschiede in den Kategorien.
Schauen wir uns aber nun das Whiskysegment genauer an, das 2020 um mehr als 10% schrumpfte. Für heuter erwartet man ein Wachstum von 5,5%, und über die Jahre bis 2025 jährlich eines von 4,2%.
Es wird wohl vor allem der irische Whiskey von der Erholung profitieren und allen Vorhersagen nach regelrecht trenden. Sein jährliches Wachstum bis 2025 wird mit 7,9% prognostiziert, das von japanischem Whisky mit 6%, gefolgt von US-Whiskey mit 5,1%. Scotch soll diesem Artikel nach mit 3,8% pro Jahr wachsen.
Insgesamt bedeutet das wohl, dass die Whiskywelt diverser und bunter werden wird – und das ist ja keine schlechte Entwicklung…
Gemeinsam mit Andrea Caminneci von Schlumberger hat Michael Gradl von whiskyfaessla.de eine Sonderedition eines Filey Bay Whiskys für die Airport Village 2021 vorbereitet – und nachdem diese Messe coronabedingt ausfallen musste, kann man dieses „Brett“ (O-Ton Michi Gradl) jetzt über Mailversand beziehen. Der Filey Bay Single Cask The Franconian Edition 2021 wird im folgenden, wie immer von Michael Gradl sehr persönlich gehaltenen Pressetext vorgestellt – und Interessenten finden darin auch die Bestellmöglichkeit dieses englischen Whiskys aus dem PX-Einzelfass:
Neu – Filey Bay Single Cask The Franconian Edition 2021
Erst waren wir nicht so sehr begeistert, wie uns dieses Fass aus einer englischen Destille angeboten wurde. England und Whisky…..
Aber so Vieles sprach doch dafür. Dies wird das erste Single Cask sein, dass Deutschland von Filey Bay bekommen soll. Als wir dann die Probe in Händen hielten, war es um uns alle geschehen.
Es sind nur 3 Jahre Reifung im PX Sherry Fass, was für ein Brett!
Wir danken vor allem Andrea Caminneci von Schlumberger für diese tolle Zusammenarbeit. Die Probe war so gut, dass wir beschlossen, diesem Single Cask das Prädikat „The Franconian Edition 2021“ zu geben.
„The Franconian Editions“ müssen folgende Kriterien erfüllen:
Original Destillenabfüllung
Es muss was Besonderes/Außergewöhnliches aus dieser Destille sein
Wir müssen die Destille für zukunftsrelevant sehen.
Es soll nicht nur das Geschäft, sondern auch Freundschaft und Tradition dahinter stehen.
Ein Besuch vor Ort ist lohnenswert.
Unter Franconian Edition hatten wir schon Benromach, Penderyn, Old Pulteney und jetzt neu Filey Bay.
Die Eckdaten:
Filey Bay „The Franconian Edition 2021” Distilled 10/2017 Bottled 03/2021 Local Barley from Yorkshire (Field to Bottle) Auch das Wasser kommt direkt von der Farm! Satte 60,5%, gereift in einem PX Fass #678 (293 Flaschen) Keine Kältefiltration, keine Additive, keine Farbzusätze. Offiziell das erste Single Cask für Deutschland (…und bestimmt nicht das Letzte!)
Tastingnotes:
Vollmundig und fruchtig mit Aromen von dunkler Schokolade, Trockenfrüchten und Butterscotch
Der Verkaufspreis für eine 0,7l Flasche beträgt 89,90 Euro inclusive einer wertigen und limitierten Filey Bay Filztasche. Dazu kommen noch 6 Euro Porto und Versand.
Bestellungen mit Versand- und Rechnungsadresse an chef@whiskyfaessla.de (und bitte nur da!) Wir wollen fair bleiben uns soviel wie möglich Whiskykunden glücklich machen. Darum maximal 2 Flaschen pro Person.
Tja, das alles hätten wir auf der Airport Village 2021 euch vorstellen wollen. Da wurde uns ja gehörig ein Strich durch die Rechnung gemacht! Wir bitten schon mal im Vorfeld um Entschuldigung! Wir sind kein Onlinehändler, sondern immer noch der Fachhändler vor Ort! Unser Freund Covid zwingt uns zu diesen Maßnahmen. Somit bekommen aber auch nicht nur die Besucher der Village diesen tollen Whisky, sondern auch die Whiskyfreunde, die zur Village keine Zeit hatten. Glaubt mir, wir hätten soviel Spass auf der Airport Village 2021 gehabt! Aber so freuen wir uns auf die Jubiläumsvillage in 2022!
In diesem Sinne, bis Bald und wieder im echten Leben! Euere Andrea und Michael Gradl vom whiskyfaessla.de