Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (230)

Willkommen zur  230. Folge der Whiskyvideos der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 230 finden Sie zehn neue Videos:

Friendly Mr. Z – Glenmorangie X

The Malthead – Glen Scotia Campb. Malts Festival 2021

Whisky Enjoy – 4 Jack Daniel’s im Vergleich

Whisky Plausch – Mackmyra Björksav

Barrel Beast – Ardmore 2009 – Whiskybroker

Pat Hock – Milk & Honey Elements Peated

https://youtu.be/nl1PTTu1ALI

WhiskyJason – Elsburn Italian Connection

Whisky Buzz – Ballechin 12 Jahre Rhum J.M.

The Whisky Waiter – Glenallachie 12 Marsala Wood Finish

World Wide Whisky – Glenfarclas 105 vs. Unabhängig


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 22)

Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist karte-fuer-text.jpg.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

hier geht es zur Folge 21

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 22)

Der Wirt vom Little Fox hatte mir vom Arran Whisky vorgeschwärmt und gemeint: „Wenn Sie schon in Claonaig sind, nehmen Sie doch für den Katzensprung über den Sund die Fähre nach Lochranza und radeln noch drei Kilometer bis zur Destillerie. Der Abstecher lohnt sich allemal, denn die machen einen feinen Malt.“

Noch heute bin ich ihm dankbar für diesen Tipp, den ich mit jedem Kilometer attraktiver fand. Je näher die Insel heranrückte und ich drüben Leben erspähte, desto mehr verfestigte sich der Entschluss, einen Abstecher über den Sund zu wagen, zumal das andere Ufer höchstens drei Seemeilen entfernt sein konnte. Als der Fährhafen zum Greifen nahe war, sputete ich mich und bereits am frühen Nachmittag ließ ich mein Steppenwolf auf dem Pier ausrollen. Eine Minute später und die Fähre nach Arran wäre mir entwischt.

„Hurry up, my friend!“, rief ein Matrose im gelben Friesennerz und winkte mich über die rutschglatte eiserne Klappe, die als Bug des plumpen Schiffrumpfs fungierte. Wirklich zuvorkommend, dachte ich und nickte dankbar lächelnd, während ich auch gleich das Fährgeld in seine lederne Bauchtasche bezahlte: umgerechnet sechs Euro für mich und null Euro für das Fahrrad. Kaum hatte ich das Rad an Bord geschoben, machten zwei Matrosen die Taue los und der Rumpf fing an zu zittern, als peitschte ihn ein gewaltiger Stromschlag. Schon wühlten die Schiffsschrauben das grüne Sundwasser auf und ganz langsam nahm die Caledonia Ferry Kurs auf Arran. Mein Rad war privilegiert, es durfte ganz vorne in einer Nische neben dem Steuerstand parken, die beiden PKW und ein LKW wurden dagegen stiefmütterlich behandelt und kosteten auch noch eine Stange Fährgeld. So war ich auch nach 30 Minuten als Erster wieder an Land, am Terminal Lochranza, wo ich sofort das Hinweisschild „Lochranza Distillery“ erspähte.

Ich habe sie nicht gezählt, aber es müssten an die zehn Golfplätze gewesen sein, an denen ich auf der bisherigen Strecke vorbeigekommen bin. Schon wieder passierte ich solch einen gepflegten Volkssportplatz mit weißroten Wimpeln. Auch er lag wie eine Lagune in einer Gartenlandschaft und sein getrimmter Rasen leuchtete absinthgrün wie von unten beleuchtet. Casual gekleidet zogen mehr Männer als Frauen mit ihren Caddies von Wimpel zu Wimpel und schwangen ihre metallic blitzenden Schläger aus der Hüfte, als winkten sie mir zu.

Nach drei Kilometern auf passablem Asphalt bog ich auf einen vollen Parkplatz inmitten von Weideland ein. Die parkende Blechansammlung mit ihren gelben Nummernschildern über der Stoßstange übersah ich beflissentlich. Es waren die Drillinge von kubischer Architektur, die meinen Blick bannten.

Auf den drei ausgezirkelten weißen Klötzen ruhten kantige, flachgeneigte Schieferdächer, auf deren Spitze, sozusagen Huckepack, ein kurzer Kamin mit Pagodendächlein thronte. Die Architektur der modernen Lochranza Destillerie provozierte, forderte heraus: passte diese kubische Form zu einer Brennerei oder war sie stilistisch überhöht, einfach zu extravagant für ein Fabrikgebäude in dieser ländlichen Gegend? Die Form der Gebäude signalisierte Purismus europäischen Stils, aber enthielt auch Zitate japanischer Architektur. Wie anders doch als Springbank oder die alten Islay-Brennereien standen die drei Gebäude vor den kahlen Grashängen eines Bergstocks, der sich 874 Meter erhob.

Als ich mein Fahrrad zwischen den dichtparkenden Autos hindurch zum Eingang des Visitors Centers schob, eilte mein Sehnsuchtsblick zu den Grashängen hinter den drei weißen Blöcken hinauf. Was für Hänge, welch eine Vision! Einfach ideal für Schwünge im Tiefschnee, dachte der Freerider in mir.

Die Brennerei wurde im Jahr 1995 auf der grünen Wiese von Harold J. Currie gegründet und produziert mittlerweile 1,2 Millionen Liter jährlich. Längst ist sie kein Newcomer unter den schottischen Brennereien mehr, im Gegenteil, sie floriert derart gut, dass eine Schwesterbrennerei in Kilmory an der Südspitze der Insel gebaut worden war. Die dortige Destillerie Lagg destilliert ausschließlich getorften Single Malt, während sich Lochranza auf ungetorften spezialisiert hat. Beide Brennereien gehören einem Konsortium von Whiskyliebhabern aus England, Schottland und Irland, die als betuchte Genussmenschen ihre Millionen entsprechend ihrer Neigung, gewinnbringend oder nicht, auf jeden Fall vorbildlich angelegt haben.

Washback By sebastian.b. – Isle of Arran Distillery, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38443864

Aus dem Staunen kam ich nicht mehr heraus! Glasfenster über Glasfenster, rundum eine modernistische Verglasung. Und viele Besucher. So an die 100.000 pro Jahr sollen die moderne Brennerei besuchen, und das auf einer Insel, die nur mit der Fähre erreichbar ist. Viele von ihnen sind Wanderer, die den Goat Fell bestiegen haben und sich im Casks Café nun eine Auszeit gönnten.

Auf einer umlaufenden Galerie servierte das Café neben Whisky Flights eine delikate, französisch angehauchte Gastronomie von morgens bis abends. Kaum, dass ich mich in meiner Radkluft unter die zahlreichen Besucher, die mit Wanderstiefeln, bunten Käppis und Regenponchos zwischen den Glasvitrinen umherliefen, gemischt hatte, umwogte mich die heitere Atmosphäre eines Bazars.

Der hohe offene Raum mit den vielen Ballonlampen hätte auch als Saal für Varietés dienen können, so leicht und luftig erstrahlte sein Interieur. Bedienungen und Guides im grünbraun karierten Kilt eilten geschäftig durch die Menge und gaben Auskunft, wann die nächste Tour anstand. Ich wollte an diesem Nachmittag noch weiterfahren und verzichtete deshalb auf den Rundgang durch die Destillerie. Dafür investierte ich die zehn Pfund Tourgeld lieber in ein Sandwich, einen Capuccino und einen achtzehnjährigen Arran.

Auf der Galerie mit ihrer verglasten Brüstung stand ein freies Sofa, das enterte ich und belegte gleich zwei Plätze, weil ich im brandenden Trubel ein Fleckchen für mich alleine brauchte. Die Gepäcktaschen hatte ich vertrauensvoll am Rad belassen, die Schultertasche lag neben mir auf dem zweiten Sofasitz. Kaum, dass ich sass, kam ein Schotte im Rock vor meinen Platz und fragte respektvoll, was ich wünsche.

„Welchen Arran empfehlen Sie mir, Sir?“ fragte ich ihn und sah mit wachsender Bewunderung auf das braungrüne Karo des Hunting Tartan seines Kilts.

„Ich empfehle Ihnen unseren 18jährigen, ungetorft, nicht kühlfiltriert, in Cash Strength. Sollte er Ihnen zu stark sein, dann bringe ich Ihnen noch eine Karaffe Wasser, was übrigens bestes Quellwasser vom Berg hinter uns ist.“

Ich dankte ihm für diese Empfehlung, die mir sehr entgegenkam, denn an eine Wasserbegleitung hatte ich mich inzwischen gewöhnt. Auch wenn ich nur selten einen Cask Strength mit einigen Wasserspritzern zum Beleben des Aromas verdünnte, so trank ich doch gerne einen Schluck Wasser – als side sip. Unterwegs und in den Destillerien genügte Leitungswasser, denn allerorts war es von erstklassiger Qualität. Bevor ich mich auf eine neue Verkostung einließ, verlangte es meinen Magen nach einem Polster, einem Sandwich mit Ei, Ziegenkäse und Salat. Kaum war der schlimmste Hunger gestillt, widmete ich mich dem aufgetischten Dram, wobei ich wieder dem Vierfachschema folgte – Verkostung mit den Eigenschaften von Auge, Nase, Gaumen und Schlund.

Vom Augenspiel hätte man den 18jährigen Arran für gutgelagertes Rapsöl halten können. Heller als Eiche, aber dunkler als Bernstein, stand er im Glas und dokumentierte ehrlich seine 18 Jahre hinter Dauben. Dieses gute Öl liegt bekanntlich schwer im Glas. Ölig ja, aber nicht so dicht wie Rapsöl stand der alte Arran im Glas und beim Schwenken bildete er Schlieren, die sich wie glasige Würmchen an der Glaswand abwärts wanden. Dieser Malt machte einem nichts vor, das erkannte ich sofort an Farbe und Dichte. Auch war mir versichert worden, dass er natural coloured, also ohne Zuckerkulör, abgefüllt worden war.

Als nächstes war die Nase gefordert. Beim ersten Atemzug begrüssten mich im Nasendach viel Leder und Karamell, aber keine weiteren bemerkenswerten Aromen. Das war schade, denn es fehlten raffinierte Nuancen. Ich hätte mir einen Aromafächer mit mehr Variationen gewünscht. Die gradlinige Geschmacksarchitektur erinnerte mich an das blockische Gebäude, in dessen Café ich sass. Der erste Schluck brachte Bitterkeit auf die Zunge, gefolgt von Obstnoten und wieder Karamell. Ganz flüchtig schmeckte meine, zwischendurch mit Wasser beträufelte Zunge noch scharfen Ingwer und einen Anflug von Pfirsich heraus. Schließlich der Abgang – ein kurzes, nahezu rüdes bye bye, dem die harmonische Sanftheit fehlte, eben das Weiche, das nur entsteht, wenn knorriger Alkohol in saftigem Fruchtfleisch schwimmt. Zwar tauchte keine Sekunde ein medizinisches Geschmäcklein auf, aber das liebe Holz der Ex-Bourbon-Eiche diktierte den Abgang von Anfang bis Ende. So blieben im Schlund, wie ein Kloß, viel Holz mit Leder stecken.

Bei einer Fasslagerung von 18, 20 oder mehr Jahren gewinnen die Tannine mit jedem Jahr an Dominanz. Das führt dazu, dass zwar die auf Reifung angelegte Lagerung in getoasteten Eichenfässern die alkoholische Schärfe abbaut, dass sich gleichzeitig aber auch die Holznote verhärtet. Ja, sogar so dominant werden kann, dass sie zu einer Geschmackskeule ausartet. Im Bändigen dieser Keule liegt das Geheimnis eines gekonnten Wood Managements. Im Fall des 18jährigen Arran war diese Bändigung nur ungenügend erfüllt worden, so dass ich ihm nicht mehr als zwei Stützräder gab.

Im Casks Café hatte die Direktion nicht nur an den Gaumen, sondern auch an das geistige Wohl der Besucher gedacht. Entlang einer Stellwand verlockte eine kleine Handbibliothek zum Schmöckern. Beim Stöbern entdeckte ich in einem oberen Regal zwischen Fachzeitschriften ein Kleinod: das antiquarische Bilderbuch „The Art of Whisky“. Gleich nahm ich es zur Hand und beim Durchblättern entdeckte ich, dass es sich um einen Comicstrip handelte.

Auf 79 großformatigen Seiten hat der Autor Jim Murray unzählige historische Werbeposter in Fleißarbeit zusammengestellt und mit erklärenden Texten versehen. Die Plakatkollektion zeigte die Whisky-Reklame sehr vieler, inzwischen auch verschwundener Destillerien aus den Jahren 1898 bis 1910. In ihrer naiv-realistischen und farbigen Ausmalung waren die Plakate unverwechselbare Zeitzeugen der Gründerjahre und dokumentierten die erste historische Werbekultur, die um die Jahrhundertwende rund um den schottischen Whisky entstanden war. Alle Plakate zeichneten sich durch handgemalte Farbigkeit aus und hätten unter der Schlagzeile stehen können: vergnüglich trinkende Männer animieren Männer zum Trinken. Die Trinkanimateure auf den Plakaten trugen allesamt den traditionellen Kilt, den karierten Rock der Schotten. Stets waren die Mannsbilder alt, bärtig, lustig – und fest. Mal warben khakifarben uniformierte Offiziere, mal braungekleidete Benediktinermönche mit Tonsur für den Malt einer Destillerie. Aus heutiger Sicht wirkte das werbende Genre wie ein Schmunzelkabinett. So zeigte das Plakat der ehemaligen Stromness Distillery von Orkney einen Schotten mit Ballonmütze im Kilt, dem ein Porter auf einer Sackkarre eine übergroße Flasche Old Orkney Special vor die Füße rollte, salutierte und rief: „Your luggage Sir!“ 

Ein Mensch, besser ein Mann, ohne Whisky ist nur ein halber Mensch und nur mit einem Glas oder besser gleich einer ganzen Flasche kommt er in Schwung und hat Spaß am Leben – so naiv klang die Botschaft jedes Whiskyplakats im Bilderbuch der Poster. Ein Plakat aus dem Jahr 1898 dokumentierte schließlich noch eine Seltenheit im Rahmen der Kollektion. Farbig angemalt, flog eine schlanke Schottin im wehenden Kilt wie ein weiblicher Münchhausen rittlings auf einer gewaltigen Flasche „The Tartan Blend“ durch die Lüfte und überflog, gleich einer Luftwandlerin, den Schriftzug „Scotch Whisky, Poole & Anderson, London“.

Für einen Moment legte ich das Bilderbuch beiseite und schaute mir die modernen Labels der Arran Flaschen an, dabei überkam mich Enttäuschung. Verglichen mit dem Augenschmaus an Bildern einer Zeit, da Reklame gerade laufen lernte, waren die modernen Labels so sachlich und cool wie die Autos aus dem Windkanal, denen vor lauter Zweckmäßigkeit der Designschmelz der Oldtimer fehlt. 

Bevor ich in der nächsten Minute mit dem Bilderbuch auf dem Schoß einnickte, gab ich mir einen Ruck, bezahlte das 2-Stützräder-Dram und das Käsesandwich mit dem Capuccino und stakste mit harten Waden die Galerietreppe hinab. Auf dem Weg ins Freie musste ich mich erneut durch drängende Besucher in Wanderlaune schlängeln, die in lauten Gruppen den Shop belagerten. Vor den Regalen mit einem gewaltigen Merchandise-Sortiment hielt ich inne. Wäre doch schön, etwas Kleines als Souvenir mitzunehmen! Mein Blick wanderte die ansehnliche Parade an Produkten entlang. Vielleicht sollte ich ein Duschgel, aufgepimpt mit Arran Whisky, erwerben, um meine nächsten Duschkabinen-Abenteuer mit einer männlich herben Note zu würzen? Noch war ich offen für einen Scherz, aber als ich mir die Hochglanzverpackung genauer anschaute, entdeckte ich am Boden ein verschämt kleines, aufgeklebtes Preisschild. Nein und nochmals nein zu dieser mit Whisky durchsetzten Duschseife für den Preis eines Chanel Produkts. Statt am ganzen Körper nach Whisky zu riechen, roch ich doch lieber nach einem teuren Whisky aus dem Hals!

(Fortsetzung folgt)

Nur noch bis Sonntag: 3x den Big Peat Liegestuhl + je eine Flasche Big Peat gewinnen!

Nur noch bis Sonntag läuft unser aktuelles Gewinnspiel – und Mitmachen lohnt sich ganz besonders: Gemeinsam mit unserem Partner Bremer Spirituosen Contor verlosen wir 3x den einzigartigen und auf nur 100 Stück limitierten Big Peat Liegestuhl für Garten, Terrasse und Strand, plus je eine Flasche Big Peat von Douglas Laing, dem bekannten und beliebten Islay Blended Malt Scotch Whisky. Alles, was Sie fürs Gewinnen tun müssen, lesen Sie hier – aber zunächst einmal sagen wir Ihnen, was Sie mit uns gewinnen können.

Der Big Peat – typisch Islay

Vor der Westküste Schottlands gelegen und liebevoll als „Königin der Hebriden“ bezeichnet, sind die Destillerien Islay‘s bekannt für ihren überwiegend torfigen und rauchigen Charakter der mit einer Vielzahl an geschmacklichen Variationen von Asche, gemütlichen Lagerfeuern am Strand, Kohle und Teer aufwartet. Big Peat fängt diesen ursprünglichen Islay Geschmack in all seinen Facetten in nur einem Whisky ein.

Im traditionellen Douglas Laing Stil wird der äußerst rauchige Small Batch Malt mit 46% Alkoholstärke abgefüllt. Ganz natürlich, ohne jegliche Färbung oder Kältefiltration, so dass der natürliche ölige Charakter des Whiskys perfekt zur Geltung kommt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist big-peat-flasche.jpg

Tastingnotes:

Nase: Typisch Islay! Frisch, salzig mit einem ordentlichen Pfund Torf.

Gaumen: Noten von Asche, warmen Teer, süßem Seegras und rauchenden Schornsteinen.

Finish: Lang anhaltend mit kräftigem Rauch, feuchter Lagerfeuerasche und viel Torf.  

Limitiert und heiß begehrt: Der Big Peat Liegestuhl

Big Peat macht sich bereit für wärmere Temperaturen und sorgt, mit dem auf nur 100 Stk. limitieren Big Peat Liegestuhl, für die perfekte Sitzgelegenheit beim ersten Angrillen oder dem gemütlichen Chillen an der Feuerschale.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist bp-stuhl-840x1024.jpg

Besonders gemütlich wird es mit einem Glas „Smoky Sour“ dem rauchigen Pendant zum Whisky Sour. Der rauchig-süße Big Peat eignet sich perfekt für diese Variante des bekannten Klassikers.

Das Relax-Rezept zum Smoky Sour:

Füllen Sie Ihren Cocktail-Shaker zu 3/4 mit Eis, gießen Sie Big Peat, Zitronensaft, Zuckersirup, Bitter und ggf. Eiweiß hinzu. 10 Sekunden lang kräftig schütteln, bis er kalt ist. In ein mit Eis gefülltes Glas abseihen und mit einer Zitronenspalte garnieren. Der Islay-Charakter von Big Peat verleiht dem Whisky Sour einen tiefen, rauchigen Charme… perfekt!

Nutzen Sie die Chance und gewinnen Sie einen von drei limitierten Big Peat Liegestühlen nebst einer Flasche Big Peat Islay Blended Malt und starten Sie in den Frühling.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist smokysour-style-728x1024.jpg

Und so gewinnen Sie den Big Peat Liegestuhl + je eine Flasche Big Peat!

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Von welcher Insel stammen die Whiskys im Big Peat?

a. Orkneys
b. Islay
c. Skye

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Big Peat“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 2. Mai 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 3. Mai 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Bremer Spirituosen Contor versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist double-1024x646.jpg

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Big Peat“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 2. Mai 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 3. Mai 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird vom Bremer Spirituosen Contor versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist bp-lifestyle-1024x699.jpg

PR: Glen Scotia 25yo bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) als weltbester Whisky prämiert

Die Destillerie Glen Scotia freut sich über eine Auszeichnung bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) 2021 – dort wurde der Glen Scotia 25yo als weltbester Whisky unter 3800 Einreichungen prämiert.

Mehr dazu haben wir in einer englischsprachigen Pressemitteilung für Sie erhalten:


GLEN SCOTIA 25 YEAR OLD NAMED BEST WHISKY IN THE WORLD

The results of this year’s San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) were announced earlier this week, and we are over the moon to have been recognised as the ‘Best in Show’ for our Glen Scotia 25 Year Old single malt. 

This year the SFWSC received over 3,800 entries across 31 separate categories, with our Glen Scotia 25 Year Old  being awarded the overall winner of the competition, which makes Glen Scotia 25 Year Old The Best Whisky in The World in 2021.

The SFWSC is regarded as one of the most prestigious spirits competitions in the world, judged by renowned experts in their fields with decades of industry experience. The competition started in 2000, making it the second oldest spirits competition in the world, and the oldest and largest spirits competition in the US.

Iain McAlister, our Master Distiller commented:

To receive such outstanding feedback and be recognised as ‘Best in Show’ at this prestigious competition is an honour, and a tremendous boost to the entire team here at Glen Scotia distillery.

The Glen Scotia 25 Year Old is a really outstanding liquid, and has collected a number of the top industry awards over the years, but this has to be one of the proudest moments for the distillery to date.”

Alongside our 25 year old award, our Glen Scotia 10 Year Old received a double gold medal, Glen Scotia 15 year old a gold medal and Glen Scotia „Campbeltown Harbour“ picked up a silver medal – a fantastic set of results that makes the whole team at Glen Scotia very proud.  

GLEN SCOTIA 25 YEAR OLD

A complex and elegant single malt with Campbeltown whisky characteristics shining through. Matured in American oak barrels before being married in first-fill bourbon before bottling.

The signature nose has hints of vanilla syrup and caramel sweetness, which are interwoven with subtle notes of sea spray and spicy aromatic fruits.

Bottled at 48.8% with no added colour or chill filtration, as natured intended.

Fremde Federn (147): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist tastings.jpg

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 147. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Laphroaig

Heute gibt es auf Whiskyfun ein halbes Dutzend Verkostungsnotizen über Whiskys der Brennerei Laphroaig auf Islay, verfasst von Angus MacRaild, der an Samstagen Serge Valentin vertritt. Manche davon sind vermutete Laphroaigs, weil die Destillerie nicht explizit auf der Flasche angegeben ist, die Stilistik aber zum Profil der Brennerei passt. Alle Wertungen liegen rund um 90 Punkte, und die Beschreibungen attestieren den Abfüllungen interessante Noten. Auch der neue Laphroaig 10yo Sherry Oak Finish ist dabei – und er erhält 86 Punkte.

Hier die Zusammenfassung der Verkostung:

Laphroaig 14 yo 2006/2020 ‚Fairy Tales‘ (40.5%, Club Qing ‚The Little Mermaid, bourbon barrel, 120 bottles)88
Laphroaig 10 yo ‚Sherry Oak Finish‘ (48%, OB, 2021)86
Laphroaig 15 yo 2005/2020 ‚Lp11‘ (52.2%, Elixir Distillers ‚Elements of Islay‘, bourbon barrels, 496 bottles)87
Grace Ile 25 Year Old (48%, The Character Of Islay Whisky Company, bottled 2020)89
Laphroaig 24 yo 1996/2020 (51.8%, Elixir Distillers ‚The Single Malts Of Scotland‘, bourbon barrel, 217 bottles)91
Islay Single Malt 30 yo 1990/2021 (48.8%, Thompson Brothers, refill barrel, 273 bottles)90

Whisky des Monats Mai 2021: Glencadam 10 yo

Zu den Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss, gehören eine uns überzeugende Qualität, ein annehmbarer Preis und eine hohe Verfügbarkeit. Und ab und zu stellen wir Ihnen eine Destillerie vor, deren Abfüllungen diese drei Attribute erfüllt, und der wir insgesamt etwas mehr Beachtung wünschen. So wie in diesem Monat. Denn für den Mai empfehlen wir den Glencadam 10 yo.

Was tun?

Unser Plan sah wie folgt aus:
Wir küren den Glencadam 10 yo zu unserem Whisky des Monats im Mai 2021, und präsentieren unseren Lesenden und Followern zugleich eine Brennerei, die weit mehr als außerhalb des Fokus der Whisky-Genießenden liegt. Und völlig zu unrecht.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Denn:
Ihr breit aufgestelltes Portfolio bietet Abfüllungen mit Altersangaben von 10 bis 25. Ihre Malts in der Standard Range kommen alle mit 46 % Vol. in die Flaschen. Sie sind weder kühlfiltriert noch gefärbt, und dies wird auf der Umverpackung sowie der Flasche auch noch deutlich und sofort erkennbar vermerkt (sehr wichtig für den deutschsprachigen Single Malt Markt). Formal bringt Glencadam also alles mit, was ein Single Malt Scotch Whisky mitbringen sollte, wenn er im deutschsprachigen Raum geschätzt werden möchte. Und diese kleine, bisher von sehr vielen übersehende Perle an der schottischen Ost-Küste stellen wir Ihnen vor – hier und jetzt. Das war unser Plan.

Wenigstens bis zum vergangen Dienstag. Dann überraschte uns Kirsch Import. Sie vermeldeten Zuwachs aus den Highlands (wir berichteten). Neu im Portfolio des Spirituosen-Importeurs: Glencadam Single Malt Scotch Whisky. In einem Video-Live-Stream am Abend präsentieren zwei, zum feierlichen Anlass des Tages nach eigenem Ermessen passend und ihren Möglichkeiten entsprechend eingekleidete, Kirsch-Mitarbeiter das nun in Deutschland über Kirsch Import zu beziehende Portfolio der Destillerie. Wir waren entsetzt.

Paddy und Maik luden ein, um auf Youtube den Zuwachs im Kirsch-Portfolio zu feiern.

Denn eigentlich sahen wir uns in der Rolle der Perlentaucher und Trüffelschweinchen, die in den Weiten und Tiefen der großen Welt der Whiskys und Whiskeys die unentdeckten Schätze finden und einem dankbaren Publikum vorzeigen. Und nun dies. Was also tun?

Bei einer erneuten Durchsicht unseres „Whisky des Monats“-Archiv entdeckten wir dann zum Glück: Bereits im Mai 2014 wählten wir mit dem Glencadam 12yo Portwood Finish eine Abfüllung dieser Brennerei aus. Wir sind beruhigt, dass wir die uns selbst zugedachte Rolle bereits erfüllten und bleiben bei unserem ursprünglichen Plan: Sieben Jahre später wird erneut ein Glencadam Whisky des Monats, im Mai 2021 ist es der Glencadam 10 yo. Und wir mussten wir uns dafür nicht umziehen.

Es dauert halt

Was sind schon sieben Jahre? Diese relativieren sich erst recht bei einer Brennerei, die 1825 von George Cooper gegründet wurde und in ihrer Geschichte bis zum Jahr 2000 nichts als Besitzerwechsel vorweisen kann. In diesem Jahr wurde sie von den Eigentümern Allied Domecq eingemottet. Drei Jahr später ging die Brennerei in Brechin dann in Besitz der Angus Dundee Destillers, allmählich kamen die Dinge so langsam ins Rollen.

Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Glencadam 15 yo hieß 2005 die erste Brennerei-Abfüllung unter den neuen Besitzern und war der erste Schritt auf ein Portfolio mit Destillerie-Abfüllungen. Drei Jahre später wurde diese dann re-designed, der Glencadam 10 yo kam hinzu, und in den folgenden Jahren weitere die Bottlings, die das heutige Portfolio von Glencadam bilden. So etwas dauert halt.

Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Zeit in Anspruch nimmt auch das Besucherzentrum. Ende 2018 veröffentlichten die Angus Dundee Destillers erstmals ihre Idee eines Visitor Centers für Glencadam (wir berichteten). Sie investieren hier einen „einen erheblichen siebenstelligen Betrag“, ohne diesen konkret zu benennen. Sechs Monate später erteilte das Angus Council die benötigten Baugenehmigungen. Die Brennerei wird dann mit einem Besucherzentrum sowie einem Shop und einem Restaurant aufwarten können. Im gleichen Jahr begannen zwar auch die Arbeiten, doch die Fertigstellung wird sich noch, wie die Angus Dundee Destillers verlautbarten, erst in den nächsten Jahren sein, ohne dieses konkret zu benennen (wir berichteten). Während einer weltweiten Pandemie dauert so etwas halt erst recht.

Nun zum Wesentlichen

Normalerweise verlieren wir keine Worte über die Farbe unserer monatlich ausgewählten Whisk(e)ys. Wir können Farbe weder riechen noch schmecken, und genau um diese beide Eindrücke geht es uns hier. Doch beim Glencadam 10 yo müssen wir eine Ausnahme machen und seine blasse Farbe erwähnen. Da ungefärbt und deshalb in seiner natürlicher Farbe, schließen wir hier auf eine ausschließliche Verwendung von ehemaligen Bourbon-Fässer. Wahrscheinlich sind manche der verwendeten Fässer auch bereits in ihrem Zweiteinsatz. Und auch das Aromenprofil lässt uns darauf schließen. Von Start her frisch, blumig und citrus-fruchtig, zeigt der Glencadam 10 yo sich in der Nase eine deutlich Präsenz ohne Aufdringlichkeit. Zum hintergründigen Anflug von Mandeln gesellt sich die Andeutung frischer junger Eiche und ein wenig Vanille. Am Gaumen verändert der Glencadam 10 yo kaum. Mit gleicher unaufgeregter Präsenz zeigt er sich hier, eine deutlichere Fruchtsäure vermittelt Erfrischendes. Im Finish erwarten wir hier jetzt natürlich kein Feuerwerk, und passenderweise erhalten wir es auch nicht. Recht lang nachhallend zeigt der Glencadam 10 yo etwas mehr Würze als Süße, und ändert auch zum Ende nichts am bisherigen, recht gepflegten Auftritt.

Der Glencadam 10 yo war bisher eher vereinzelt erhältlich, ohne durch eine weite Verbreitung bestochen zu haben. Wir gehen davon aus, dass sich dies zumindest in Deutschland mit dem neuen Vertriebspartner verbessern wird. Preislich bewegen wir uns mit diesem Single Malt, der das Zeug zu einem regelmäßigen Begleiter im hoffentlich kommenden wunderbaren Sommer hat, bei etwas über 30 €. Und wenn jemand einen wunderbaren Sommer verdient hat, dann wohl wir alle.

Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

PR: Vienna Distribution bringt limitierte Auflagen der Littlemill Testament-Karaffen nach Österreich

Abfüllungen aus der Lost Distillery Littlemill sind in den letzten Jahren sehr selten geworden. Als Originalabfüllung durch die Loch Lomond Group, die das Erbe von Littlemill verwaltet, ist die Testament-Serie, bestehend aus vier Abfüllungen in Glencairn-Karaffen, die wohl bekannteste Abfüllung derzeit. Den Vertrieb dieser Serie in Österreich hat Vienna Distribution übernommen – und darüber will man unsere Leser in der nachfolgenden Presseaussendung informieren:


Vienna Distribution bringt limitierte Auflagen der Littlemill Testament-Karaffen nach Österreich

Das Littlemill Testament, welches in vier einzigartigen Dekanter-Karaffen-Sets präsentiert wurde, feiert Littlemills Erbe als Schottlands älteste lizenzierte Brennerei. Die limitierte Auflage mit 250 Stück wurde weltweit eingeführt.

„Wir sind hocherfreut, ein wertvolles Stück der Whisky-Geschichte als Exklusivimporteur unseren österreichischen Kunden präsentieren zu dürfen. Es ist ein Kunstwerk von außen nach innen: Angefangen von der Verpackung bis zum Whisky wurde mit Liebe und Herz bis ins Detail gearbeitet. Ein wahres Meisterwerk für jeden Besitzer.“

sagt Maria Kitsati, Direktorin der Firma Vienna Distribution GmbH.

Als die älteste lizenzierte Brennerei Schottlands, wurde Littlemill im Jahr 1772 von Archibald Buchanan und seinem Bruder George gemeinsam gegründet. Bis ins Jahr 1994 war die Brennerei stets operativ und produzierte Lowland Malt Whisky von außergewöhnlichem Charakter.

Jedes „Testament“ zelebriert die Geschichte der Brennerei in einer der vier luxuriösen Karaffen, die aus mundgeblasenem Glencairn – Kristall gefertigt wurden, und die in der Präsentationsbox von einem Paar speziell geformter Gläser im gregorischen Stil begleitet werden, welche auf das 18. Jahrhundert zurückgehen. Die feinen Accessoires und die Box mit original Überresten (wie Glas, Schiefer, Holz oder Stein) des ursprünglichen Hauses des Brennereimanagers, also vom Dach, den Fenstern, den Wänden und den Böden des Gebäudes, bieten eine einzigartige Möglichkeit für den Sammler, ein ganz eigenes Stück der Geschichte des schottischen Whiskys zu besitzen.

Die limitierte Auflage der Littlemill Testaments hat einen UVP von ca. EUR 9.000 und wurde mir 42,5% abgefüllt. Der Whisky in jeder Kristallkaraffe stammt von einem einzigen Destillationsdatum, dem 4. Oktober 1976. Er wurde 1996 in Hogsheads aus amerikanischer Eiche umgefüllt, bevor Master Blender Michael Henry ihn in Oloroso Sherry-Hogsheads für eine letzte viermonatige Reifung vor der Abfüllung nochmals umlagern ließ.

Michael Henry, der Brennereimeister beschreibt sein Tasting des Single Malt Whiskys wie folgt:

„In der Nase findet man knackigen grünen Apfel und spritzige Grapefruit mit Noten von duftender Holunderblüte und Ingwer. Dann, am Gaumen, liefert er einen lebendigen Fruchtgeschmack mit Noten von spritziger Ananas und saftigem Pfirsich, überlagert von Limetten, der durch eine geschmolzene braune Zuckersüße und cremige Vanille ergänzt wird und einem köstlich langen Abgang mit köstlicher Frucht, Stachelbeere und Wassermelone und einer sanft wärmenden Zimt- und Muskatnusswürze Platz macht.“

Maria ergänzt abschließend dazu:

„Wir schätzen die Kombination der edlen Tropfen gepaart mit der Geschichte des Hauses. Das macht diese Produktserie einzigartig und bemerkenswert. Die Idee, dass man Materialien, die aus dem ursprünglichen Brennereigebäude stammen, als Verschlusskappen verarbeitet, ist genauso genial wie das Sample, der den Besitzer die Möglichkeit gibt, die Whisky in der Karaffe zu verkosten, ohne die Flasche aufmachen zu müssen.“

PR: Der Bollerwagen fürs Zuhause – der neue Big Peat The Vatertag Edition #2

Ein neuer Big Peat macht uns in den nächsten Tagen seine Aufwartung: Die Big Peat The Vatertag Edition #2 wird in Kürze erscheinen und nicht nur bei Vätern Gefallen finden. Hier die Infos zu dieser exklusiven Sonderabfüllung, die schon bald im Handel zum unverbindlichen Verkaufspreis von 59,90€ / Flasche im Handel zu finden sein wird:


Der Bollerwagen fürs Zuhause: Big Peat The Vatertag Edition #2

Schon am 13. Mai ist es wieder soweit: Der Ehrentag für Väter (und die, die es vielleicht mal werden wollen ;-)) steht an. Obwohl der Bollerwagen am diesjährigen Vatertag im Schuppen bleiben muss, hat es sich Douglas Laing nicht nehmen lassen, eine neue Auflage der Big Peat „The Vatertag Edition“ auf den Markt zu bringen. Denn: Whisky genießen kann man schließlich bestens auch ohne dabei durchs Land zu ziehen. 

Die Gewohnheiten für Himmelfahrt 2021 müssen an dieses besondere Jahr angepasst werden. Das gilt aber nicht für Big Peat: Wie für die rauchige Range gewohnt, ist auch die limitierte Sonderabfüllung ein Blend aus Single Malts der Whiskyinsel Islay. Vertreten sind unter anderem die Destillerien Ardbeg, Caol Ila, Bowmore und Port Ellen. Cheers!

Big Peat – The Vatertag Edition #2
Small Batch Islay Blended Malt Scotch Whisky

48% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kältefiltriert

Neu: Midleton Very Rare Silent Distillery Collection 46yo veröffentlicht – mit 40.000 Euro Preisschild

Irish Distillers haben heute die zweite Ausgabe der Midleton Very Rare Silent Distillery Collection veröffentlicht. Nachdem der erste Whisky aus der Serie, der im Vorjahr erschien, 45 Jahre alt war und 38.500 Euro kostete (den Bericht dazu können Sie hier nachlesen), ist die neue Ausgabe ein Jahr älter und kostet jetzt 40.000 Euro.

Der Midleton Very Rare Silent Distillery Collection 46yo ist noch in der Midleton Distillery im Countx Cork destilliert worden, die im Jahr 1975 zusperrte. Ursprünglich lagerte er zu den Zeiten des Master Distillers Max Crockett in einer Auswahl von Sherryfässern und Bourbonfässern, nach 20 Jahren wurden sie unter seinem Sohn Barry Crocket zusammengeleert und danach in refill bourbon casks gefüllt. Einige Jahre später der Whisky in frische Port Pipes, um jetzt während den Dienstzeiten von Biran Nation und Kevin O’Gorman in ein weiteres refill bourbon cask gelegt zu werden.

Übrig geblieben ist Whisky für 70 Flaschen, der in hangeblasene und gravierte Kristalldecanter von Waterford Crystal gefüllt wurde. Die Holzschatulle für die Dekanter stammt vom irischen Designer John Galvin und wurden aus Fassholz aus Eiche sowie alten Ulmenholz und japanischer Esche gefertigt.

Der Midleton Very Rare Silent Distillery Collection 46yo ist die zweite aus sechs Abfüllungen, die bis 2025 erscheinen werden und bis zu 50 Jahre alt sein werden. Sie ist dem Thema „Wasser“ gewidmet.

Serge verkostet: Arran, die zweite Session

Auch heute geht es bei Serge Valentin um Whiskys aus der Lochranza-Brennerei auf der Insel Arran. Neun Abfüllungen sind es, die sich heute seiner Nase und seinem Gaumen stellen, und drei davon werden eher mit Zurückhaltung aufgenommen. die restlichen sechs landen über 80 Punkte, teilweise sehr deutlich.

Hier die Tabelle mit den Whiskys, die heute verkostet wurden:

Arran 10 yo (46%, OB, 2019)84
Lochranza 1996/2018 (50.2%, Private, Nigel & Lynn Arnold, cask #1511)88
Arran 1999 (50.6%, OB, Small Batch, +/-2019)83
Arran 13 yo 2005/2019 (50.3%, Whic, Nymphs of Whisky, Madeira finish, cask #18, 363 bottles)78
Arran 19 yo 1996/2015 (51.1%, Le Gus’t, puncheon, cask #1634, 365 bottles)87
Arran 20 yo 1996/2016 (51.9%, Dornoch Castle)88
Arran 1999/2012 (56.5%, OB for Vinotek Massen, Luxemburg, bourbon, cask #85, 204 bottles)84
Arran 1995/2019 (51%, OB, The 1995 Collection, Asia, hogshead, cask #360, 300 bottles)75
Arran 9 yo 2008/2018 (57.3%, OB, Private Cask for LMDW, sherry hogshead, 312 bottles)76

Neu: Tamdhu Dalbeallie Dram 004 und Tamdhu Club Single Cask No: 7196 im Webshop der Destillerie

Momentan gehen uns Europäern sehr viele interessante Abfüllungen durch die Lappen, weil viele Shops und Destillerien in Großbritannien nicht mehr ins Ausland liefern – durch den Brexit ist das für alle Beteiligte sehr komplex und teuer geworden.

Dennoch möchten wir Sie auch über Abfüllungen am Laufenden halten, die man momentan nur schwer bekommen kann – die Situation kann sich ja auch wieder ändern und einfach um sie zu wissen ist sicherlich auch kein Schaden, wenn man in der Whiskywelt am Laufenden bleiben will.

Daher also die Infos über zwei neue, nur im Webshop der Destillerie Tamdhu erhältliche Abfüllungen. Tamdhu Dalbeallie Dram 004 (61% vol.) ist die vierte Abfüllung in der Serie und wird zum digitalen Spirit of Speyside Festival 2021 aufgelegt, so wie der Tamdhu Club Single Cask No: 7196 (59,3% vol).

Der Tamdhu Dalbeallie Dram 004 stammt aus einem Oloroso Sherry Fass und ist in Fassstärke abgefüllt. 95 Pfund wird eine der 1000 Flaschen kosten. Der Tamdhu Club Single Cask No: 7196 ist in Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Tamdhu Clubs abgefüllt und stammt aus erstbefüllten amerikanischen Eichenfässern, in denen zuerst Sherry gelagert wurde. Er kostet 279 Pfund.

Zum Verkauf stehen beide Abfüllungen im Webshop ab heute, Freitag den 30. April, ab 21 Uhr unserer Zeit.

PR: GlenAllachie bringt neue Maiden Wine Cask Finish Series – erste drei Abfüllungen jetzt präsentiert

Von GlenAllachie ist soeben eine neue Serie vorgestellt worden, mit drei spannenden Abfüllungen aus italienischen, französischen und spanischen Weinfässern – die GlenAllachie Maiden Wine Cask Finish Series. Für Österreich wird sie in Kürze lieferbar sein, der österreichische Importeur Pinkernells.at nimmt unter info@pinkernells.at ab sofort Vorbestellungen entgegen. In Deutschland werden die neuen Whiskys natürlich ebenfalls zu den Händlern kommen, dort wie immer über Kirsch Import.

Hier die Infos zur neuen Serie direkt aus der Brennerei, gemeinsam mit den Tasting Notes zu den drei Abfüllungen:


MAIDEN WINE CASK FINISH SERIES FROM GLENALLACHIE

Barriques from Rioja, Sauternes and Tuscany feature in the first batch of the limited edition series

The GlenAllachie, headed up by award-winning Master Distiller, Billy Walker, today reveals the inaugural bottlings released within its new Wine Cask Series.

Walker carefully selected premium barriques formerly used to age fine wines across France, Italy, and Spain to create three expressions to kick off the limited edition range: an 11-year-old Grattamacco Cask Finish (UK RRSP £58.99), a 12-year-old Sauternes Cask Finish (UK RRSP £60.99), and a 13-year- old Rioja Cask Finish (UK RRSP £63.99).

After initial aging in American Oak ex-bourbon barrels, the whisky was transferred into the expertly chosen wine casks to undergo almost two years of additional maturation under Walker’s close supervision within The GlenAllachie’s on-site warehouses. As well as the terroir of the wine, factors such as the oak species, the cooperage and level of toasting were all considered in the cask selection process. Each of these aspects ultimately influence the characteristics of the resulting whisky.

The debut instalment of the Wine Cask Series features:

  • An 11-year-old expression finished in certified Organic Super Tuscan barriques made of French oak from the Grattamacco winery in the Bolgheri area of Tuscany, Italy.
  • A 12-year-old that completed its maturation journey in French oak casks which previously held Sauternes, a dessert wine originating from Bordeaux in South-West France, after a medium level of toasting.
  • A 13-year-old whisky which underwent secondary maturation in medium-toasted Spanish oak casks from Rioja, one of Spain’s premier wine regions.

Every whisky in the range is available in very limited quantities, with only around 6,000 bottles per release. The bottlings are presented at 48% ABV, without added colouring or chill filtration.

Reflecting on the new series, Walker comments:

“We are delighted to be launching our Wine Cask Series with a trio of really interesting expressions. Cask-finishing is perhaps the most exciting part of wood management because it allows an extra layer of complexity to be added to the whisky, whilst ensuring that the distillery character is not overpowered by the influence of the Oak.

“Selecting and working with these wine barriques was a labour of love, and I’m delighted with the variety we have achieved in these three bottlings: the Grattamacco delivers a nutty, stone fruit character, the Sauternes reveals an elegant grapefruit and elderflower tone, and the Rioja overflows with red berry sophistication.”

The Wine Cask Series follows recent innovative releases from The GlenAllachie including the Virgin Oak Series released in October 2020, which showcased three whiskies finished in unique oak types: Chinquapin, Spanish and French Virgin Oak.

The GlenAllachie Wine Cask Series is available from specialist retailers globally, with further expressions in the pipeline to join the range in the coming years.

TASTING NOTES

The GlenAllachie 11-year-old Grattamacco Wine Cask Finish – 48% ABV

  • Colour: Rich Ruby Blush.
  • Nose: Waves of honey, peaches and apricots, with toffee, almonds and orange peel.
  • Taste: Toffee, heather honey, red berries and peaches, fused with apricots, orange peel and nutmeg.

The GlenAllachie 12-year-old Sauternes Wine Cask Finish – 48% ABV

  • Colour: Rich Golden.
  • Nose: Waves of heather honey, peaches and grapefruit, with hints of cinnamon and almonds.
  • Taste: Heather honey, treacle and pineapple, with peaches, sweet grapefruit and cinnamon.

The GlenAllachie 13-year-old Rioja Wine Cask Finish – 48% ABV

  • Colour: Golden Blush.
  • Nose: Waves of red berries, honey, grape must, orange peel and almonds.
  • Taste: Rich heather honey, sultanas, almonds and red berries, with barley sugar, grapefruit, orange peel and a hint of aniseed.

Neu: Glenmorangie Sonoma-Cutrer Reserve 25yo

Nur 1000 Flaschen gibt es vom heute vorgestellten Glenmorangie Sonoma-Cutrer Reserve 25yo (wir berichteten bereits im Juli des Vorjahres darüber, dass eine solche Abfüllung erscheinen könnte), einem Fassexperiment das so, nach den Worten von Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation, wohl nicht mehr wiederholt werden kann.

Für den Glenmorangie Sonoma-Cutrer Reserve 25yo legte Dr. Bill Lumsden im Jahr 2005 zehnjährigen Glenmorangie in Chardonnay-Fässer des Sonoma-Cutrer Weinguts in Kalifornien. Jetzt, 15 Jahre nach dem Beginn des Finishingprozesses und 25 Jahre nach der Destillation des Spirits, wurden die 1000 Flaschen mit 55,7% vol. abgefüllt.

Und das sagt Dr. Bill Lumsden über den Whisky:

“I can almost taste the sunshine ripening California’s grapes, in our richly delicious Glenmorangie Sonoma-Cutrer Reserve. Swirling with aromas of roses and carnations, and tastes of buttery vanilla, mandarin and pears, it’s as delicious as the whisky I imagined when I first tried Sonoma-Cutrer’s Chardonnay wines, so long ago. Finished for 15 years in a small batch of these casks, which we have never used before at Glenmorangie, this single malt is an absolute one-off. Bold and creamy, yet still superbly subtle, it deserves to be enjoyed by whisky lovers old and new.”

Wer den Glenmorangie Sonoma-Cutrer Reserve 25yo in seinen Whiskyschrank aufnehmen will, muss mit einem Kaufpreis von 1750 Pfund (ca. 2000 Euro) rechnen – verkauft wird diese spezielle Abfüllung allerdings exklusiv über das Moët Hennessy Privatkundenteam UK.