USA: Neue Burnt Church Distillery eröffnet im März in South Carolina

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Wenn man an US-Whiskey denkt, denkt man vor allem an Kentucky und Tennessee – aber natürlich ist das ein festgefahrenes Klischee, das der Wirklichkeit der Szene in den USA weit hinterherhinkt.

Einen weiteren Beweis für die Vielfalt der Destillerieszene dort, hätte es dem überhaupt noch bedurft, könnte die Eröffnung der Burnt Church Distillery in Blufftown in South Carolina im nächsten Monat liefern. Am 5. März geht es dort los, auf einem knapp 2500qm großen Gelände, auf dem sich die Brennerei, ein Tasting Room, der obligate Shop sowie ein Humidor und ein Raum über Whiskeygeschichte befinden.

40 Vollzeit- und 20 Teilzeitjobs wird es dort geben, und die Besitzer Billy und Sean Watterson erwarten schon im ersten Jahr 150.000 Besucher dort. 17 verschiedene Spirituosen will man dort produzieren, darunter natürlich einen Bourbon. Auch ein alkoholfreier „Spirit“ soll darunter sein.

Man sieht sich bei der Burnt Church Distillery als Unternehmen, das auf die lokale Community großen Wert legt und wird 5% des monatlichen Gewinns an wohltätige Organisationen, die in der Umgebung tätig sind, spenden.

Wer mehr über die Burnt Church Distillery erfahren will, findet hier ihre Webseite und hier den Facebook-Auftritt.

Serge verkostet: Balvenie und Burnside

Balvenie und Burnside – zwei Namen für den (fast) gleichen Whisky. Balvenie ist der Name für die Single Malt aus der gleichnamigen Brennerei, Burnside nennt sich der Teaspooned Malt, also Balvenie, der mit einer winzigen Portion eines anderen Single Malts versetzt wurde (und winzig meint winzig) und somit ein Blended Malt ist. Warum macht man das? Der Namensrechte wegen – die Destillerie vergibt an Unabhängige nicht mehr das Recht, den Namen Balvenie auf ihre Abfüllungen zu schreiben, auch wenn ihr Malt in der Flasche ist – um die Marke zu schützen und exklusiv zu halten.

Serge Valentin verkostet heute Whiskys mit beiden Bezeichnungen, und von den fünf verkosteten Abfüllungen sind die ersten drei Bottlings der Destillerie, wobei der 12 Jahre alte Double Wood, also der Standard, gar nicht gut wegkommt.. Hier die Wertungen:

Balvenie 12 yo ‚Single Barrel‘ (47.8%, OB, cask #6752, +/-2019)85
Balvenie 12 yo ‚DoubleWood‘ (40%, OB, +/-2020)76
Balvenie 14 yo ‚The Week of Peat‘ (48.3%, OB, The Stories, +/-2019)83
Burnside 27 yo 1991/2019 (43.6%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 168 bottles)87
Burnside 28 yo 1991/2020 (45%, C Dully Selection, cask #7367, bourbon barrel, 199 bottles)88

Sotheby’s versteigert Back Bowmore DB5 1964 in 48h-Blitzauktion

Bis Mittwoch, 15 Uhr deutscher Zeit können Sie sich noch einen Traum erfüllen – vorausgesetzt, sie haben etwas Spielgeld zur Hand: Der Back Bowmore DB5 1964, der von der Destillerie Bowmore in Zusammenarbeit mit Aston Martin designt und abgefüllt wurde, steht nämlich bei einer 48h-Auktion von Sotheby’s zur Versteigerung an.

Diese auf gerade mal 27 Flaschen limiterte Edition ist ein 31 Jahre alter Bowmore (der also bereits im Jahr 1995 aus dem Fass genommen wurde), der in einem Oloroso Fass reifte. Abgefüllt wurde er mit 49,6% vol. – in einem eigens erschaffenen Decanter von Glasstorm, der das Logo und Design von Aston Martin zeigt.

Dass wir zuvor das nötige Kleingeld erwähnt haben, hängt mit dem erwarteten Hammerpeis bei der Auktion zusammen: Man rechnet mit einem Zuschlag in der Höhe zwischen 100.000 und 200.000 Dollar. Sobald wir das Ergebnis dann wissen, werden wir es Ihnen mitteilen.

Und falls Sie jetzt mitmachen wollen: Hier geht es zur Auktion.

PR: Lady Whisky aus der fesslermill 1396® Destillerie – Der Whiskystrauß zum Valentinstag

Zum Valentinstag hat die fesslermill 1396® Destillerie einen Whisky aufgelegt, den man selbst dort als „Lady Whisky“ beschreibt. Es gibt ihn in drei unterschiedlichen Etikettengestaltungen – der Inhalt und Geschmack ist aber ist immer gleich.

Hier die von der Destillerie zur Verfügung gestellten Informationen über die Sonderausgabe, die Sie über die Verlinkung im Pressetext beziehen können:


Lady Whisky aus der fesslermill 1396® Destillerie – Der Whiskystrauß zum Valentinstag

Ein Whisky – Drei Gesichter

Die Fessler Mühle inmitten Natur pur ist seit vielen Jahren bekannt für Innovation, Regionalität und Naturverbundenheit.

Die Müllermeister und Masterdestiller Tobias und Wolfgang Fessler betreiben zu ihrer Mühle mit der
fesslermill 1396® Whisky- und Gindestillerie auch eine kleine aber feine Destillerie aus der schon viele innovative Destillate in Sachen Whisky und Gin hervorgingen.

Jetzt feiert die Fessler Mühle Geburtstag – das Unternehmen wird 625 Jahre alt und gehört zu den Urgesteinen im Land. Für die beiden Masterdestiller ein besonderer Anlass im Rahmen des Festjahres neue Whiskys und Gins in limitierten Auflagen zu initiieren. Dazu haben sie sich die verschiedensten Partner gesucht. So gibt es Whiskys in Kooperation mit Wacken, unterschiedlichen Bands oder besonderen Institutionen. Darüber hinaus sind auch Blends mit befreundeten Destillen im In- und Ausland geplant.

Das Jubiläumsjahr wurde nun eröffnet mit einem längst fälligen Whisky für besondere Menschen: Unseren Frauen. Hierfür haben die Sersheimer Brenner einen milden Malt Whisky in die Flasche gebracht und mit schottischem Flair angehaucht.

Den mettermalt® Lady Whisky gibt es gleich in den drei optischen floralen Styles Mandelblüte, Rosenblüte und Wildblume.

Der mettermalt® Lady Whisky ist als leicht-milder Whisky mit einem sanften, abgerundeten Aroma und feinem schottischen Flair – Wie ein idealer Strauß zum Valentinstag. Alle optisch unterschiedlichen Styles haben das gleiche Geschmacksmuster – Ein Whisky, drei Gesichter. Mild im Geschmack, natürlich in der Farbe.

Den Lady Whisky gibt es hier: https://fessler-muehle.de/produkt/mettermalt-ladywhisky/

PR: Kirsch Import bringt Neues von Signatory, Berry Bros. & Rudd und That Boutique-y Whisky Company

Sieben Single Malt Whiskys und zwei Rye Whiskys finden sich heute auf der Neuheitenliste von Kirsch Import – und allesamt kommen sie aus interessanten Destillerien und von namhaften unabhängigen Abfüllungen. Es wird noch einige Tage dauern, bis sie im deutschen Handel zu finden sind, wo man Ihnen dann auch die Preise sagen kann.

Herausheben möchten wir eine neue Serie von That Boutique-y Whisky Company, die sich spannenden Rye Whiskys widmet – zu Beginn aus Dänemark und Deutschland.

Aber alles schön der Reihe nach – und alles schön ausführlich:


Sherry- und Bourbon-Reifung in Fassstärke: Köstlichkeiten aus der Signatory Vintage Cask Strength Collection

Seit 1988 ist Signatory Vintage Abfüller von außergewöhnlichen Whisky-Schätzen und hat sich in dieser für die Whisky-Welt recht kurzen Zeit international in der Branche etabliert. Mit seinen Abfüllungen macht Andrew Symington Genießern Tropfen zugänglich, die ihnen für gewöhnlich verborgen bleiben. Dazu zählen spezielle Jahrgangswhiskys aus einer geschlossenen Brennerei ebenso wie Single Malts aus seltenen Einzelfässern oder Destillerien, die schwerpunktmäßig Whisky für Blends produzieren.

Das galt lange Zeit auch für Mortlach aus Dufftown. Die für ihre vielschichtigen, komplexen Whiskys bekannte Speyside-Brennerei destillierte einen der beiden neuen Single Malts aus der Cask Strength Collection. Zwölf Jahre lang reifte der goldgelbe Scotch in drei ausgewählten Bourbon Barrels, bevor er mit genüsslichen 56,8 Volumenprozenten in 710 Dekanter abgefüllt wurde.

Ein echter Blickfang in der edlen Flasche ist auch die zweite Abfüllung der Runde in intensivem Mahagoni. Für seine appetitlich natürliche Färbung reifte der Speyside-Malt von Strathmill 13 Jahre lang in Refill Butts und erhielt ein zehnmonatiges Finish in einem frischen Sherry Butt.

Mortlach 2008/2020
Signatory Vintage Cask Strength Collection

12 Jahre
Dest. 13/03/2008
Abgef. 24/11/2020
Fasstyp: Bourbon Barrels
Fassnr. 800110, 800126, 800127
710 Flaschen
56,8% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Strathmill 2006/2020
Signatory Vintage Cask Strength Collection

13 Jahre
Dest. 24/10/2008
Abgef. 21/10/2020
Fasstyp: Refill Butts, Fresh Sherry Butt (Finish)
Fassnr. 2
709 Flaschen
61,1% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Neue Seiten von Nc’nean & eine Rye Serie: Spannender Jahresstart von That Boutique-y Whisky Company

Bunnahabhain, Linkwood und Glenlivet, Paul John, Mackmyra und Ardbeg. Ein Blick auf das Repertoire von That Boutique-y Whisky Company erweckt den Anschein: Es gibt nichts Gutes, das es hier nicht gibt. Für ihre Premium-Whiskys arbeiten die unabhängigen Abfüller mit Destillerien aus der ganzen Welt zusammen. Ob Single oder Blended Malt, Grain Whisky, Bourbon oder Rye: Alle werden in kleinen Batches abgefüllt. Der Seriosität des Whisky-Business setzt das Team Selbstironie entgegen. Dafür verantwortlich: Grafikerin Emily Chappell, der Kopf hinter den detailreichen Etiketten im Comicstil, die einen Aspekt der jeweiligen Brennerei augenzwinkernd einfangen.

Klar, dass die Whiskymacher*innen von Nc’nean als Vorreiter*innen in Sachen Nachhaltigkeit also entsprechend auf dem Label gewürdigt werden – mit viel Nähe zur gälischen Naturschutzgöttin, nach der die Küsten-Brennerei benannt ist. That Boutique-y füllt als erster unabhängiger Abfüller den überraschend ausgereiften dreijährigen Single Malt mit kräftigen 60,2% vol. ab.

Ebenfalls aus den Highlands stammt ein 22 Jahre alter Ben Nevis, der trotz der langen Reifezeit noch 48,8% vol. liefert. Gleich alt und gleich stark sind die beiden Abfüllungen von der Isle of Mull: ein nicht rauchiger Tobermory sowie ein torfiger Ledaig, dem rauchigen Zweig von Tobermory. Die Verbindung der beiden entdecken aufmerksame Genießer auch auf den Etiketten.

Nc‘nean 3 y. o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

3 Jahre
411 Flaschen
60,2% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ben Nevis 22 y. o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

22 Jahre
399 Flaschen
48,8% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ledaig 12 y. o. – Peated
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
360 Flaschen
50,3% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tobermory 12 y. o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
408 Flaschen
50,3% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Jetzt neu: Die Rye Series

Neu seit diesem Jahr führt That Boutique-y eine eigene Rye Series – eine Sammlung von Craft Rye Whiskys in kleinen Batches aus ungewöhnlichen und aufregenden Brennereien und Regionen. Da dürfen die Dänen von Stauning nicht fehlen, deren abenteuerliche Gründungsgeschichte das Label karikiert. Auch dabei: ein Rye Spirit der Spreewood Distillers, Deutschlands erster Rye-Destillerie. Nach nur zwei Jahren in einem First Fill Bourbon Cask ausgereift, denn die Feuchtigkeit der sumpfartigen Umgebung der Brennerei verstärkt die Interaktion von Flüssigkeit und Fass.

Stauning Rye 3 y. o.
That Boutique-y Rye Whisky

3 Jahre
274 Flaschen
48,5% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Spreewood Rye 2 y. o.
That Boutique-y Rye Spirit

2 Jahre
212 Flaschen
48,2% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Single Cask von Großbritanniens Spirituosen-Experten: Berry Bros. & Rudd Starward – exklusiv für Kirsch Import

Das Gebäude in der Nummer 3 St. James‘s Street, London, ist eine Institution. Hinter der dunklen Fassade mit den fünf hohen Rundbogenfenstern residiert Großbritanniens ältester Spirituosen- und Weinfachhändler – seit 1698. Seine über drei Jahrhunderte gereifte Expertise auf dem Gebiet der Premium-Spirituosen beweist Berry Bros. & Rudd unter anderem mit erlesenen unabhängigen Abfüllungen. Für die heutige Neuheit blieben die Briten im Commonwealth und füllten einen australischen Single Malt der aufstrebenden Brennerei Starward ab – aus dem Einzelfass, in Cask Strength und exklusiv für Kirsch Import. 2016 gegründet verwenden die Whiskymacher aus der Metropole Melbourne ausschließlich Zutaten aus der Region. Neben Gerste zählen dazu vor allem Süß- und Rotweinfässer australischer Weingüter.

Der Single Cask Whisky reifte zunächst sowohl in französischer wie amerikanischer Eiche, bevor er für ein abrundendes Reifejahr in ein ausgebranntes, mit Rotwein vorbelegtes Fass umgefüllt wurde. Unverfälscht bernsteinfarben begrüßt der Single Malt in der Nase mit gerösteter Eiche, süßer Pflaumenmarmelade und einem Potpourri an Beeren. Auch am Gaumen ist die Eiche präsent, untermalt von Würze, Trockenfrüchten und Vanille, die zum langen, würzigen Finish übergehen.

Starward 2017/2020 Australian Single Malt Whisky
Berry Bros. & Rudd
Exclusive for Kirsch Import
 
3 Jahre
Dest. 2017
Abgef. 2020
Fasstyp: Charred Red Wine Cask, Region Victoria
Fassnr. 10067
330 Flaschen
53% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

PR: Mac-Talla – neue Islay Single Malts von Morrison Scotch Whisky Distillers

Zwei neue Whiskys von Morrison Scotch Whisky Distillers sind ab sofort in Deutschland erhältlich: Mac-Talla Terra und Mac-Talla Mare sind Single Malts von der Insel Islay und werden von der Schlumberger Vertriebsgesellschaft importiert.

Hier mehr Infos über die beiden interessanten Abfüllungen:


Mac-Talla – neue Whiskys von Morrison Scotch Whisky Distillers

Schlumberger vertreibt ab sofort die neuen Islay Single Malt Whiskys 

Meckenheim, Februar 2021. Bei der Schlumberger Vertriebsgesellschaft gibt es weitere Neuzugänge im Whisky-Sortiment: Die neue Islay Single Malt Whisky-Reihe Mac-Talla der Morrison Scotch Whisky Distillers ist ab sofort erhältlich. „Das Familienunternehmen Morrison Scotch Whisky Distillers ist für uns seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner und begeistert mit seinen herausragenden Abfüllungen. Wir freuen uns, auch ihre neue Produktlinie in unser Portfolio aufzunehmen“, so Rudolf Knickenberg, CEO der Schlumberger Vertriebsgesellschaft. 

Als eine der ältesten Whisky-Familien Schottlands sind die Morrisons seit fünf Generationen auf Islay stark vertreten. Der Name ihrer neuen Whisky-Linie Mac-Talla – was auf Gälisch „Echo“ bedeutet – spiegelt genau diese enge Verbindung zwischen der Familie Morrison und der berühmten Whisky-Insel Islay wider. Die Whiskys überzeugen mit ihrer Tiefe und Vielfalt, die typisch für diese Insel ist. Sie sind nicht kältefiltriert und ohne Zusatz von Farbstoffen. Ihr Geschmack hinterlässt einen bleibenden Eindruck – geprägt vom Ungezähmten und den vom Wetter geformten Küsten Islays. Die Range umfasst aktuell zwei Qualitäten.

Terra

Der Whisky „Terra“ (Erde) ist geprägt vom Torfrauch, der seine Eigenschaften aus dem Boden Islays ableitet. Er reifte in ex-Bourbon-Casks und wurde bei 46 % vol. abgefüllt.

Charakter:

Viel Torf in der Nase, frisch abgebranntes Lagerfeuer, dazu leichte Zitrusnoten, die Süße von Quitten und ein bisschen Pfeffer. Am Gaumen viel Rauch und Torf, dann eine schöne malzige Süße und etwas frische Eichennoten. Alkohol kaum spürbar. Finish mittellang, Torf, Malzbonbon und Eiche.

UVP: 47,99 €

Mara

Dieser Whisky spiegelt die maritime Natur der Insel wider und wurde stark von der Atmosphäre des Atlantiksalzes beeinflusst, das Islay umgibt. In ex-Bourbon-Fässern gereift und bei Fassstärke 58,2 % vol. abgefüllt.

Charakter:

Kräftiger Torf und der Duft von Lagerfeuerglut steigen in die Nase. Frische Noten von Zitrus und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Am Gaumen eine Flut von Torf und salzigem Rauch, welche auf eine malzige Süße trifft. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden, das Finish deutlich lang mit kräftiger Torfnote und würzigem Eichenholz.

UVP: 49,99€

Video: Ralfy verkostet Three Ships Single Malt Whisky (Review #863)

Die James Sedgwick Distillery in Wellington nahe Kapstadt ist auch für Whiskyfreunde in Europa keine unbekannte: Unter der Ägide von Master Distiller Andy Watts produziert sie einen Grain namens „Bain’s“ – und einen Single Malt, der unter dem Namen „Three Ships“ weltweit vertrieben und auch nach Deutschland importiert wird.

James Sedgwick Distillery im Morgenrot. Bild (c) Andy Watts

Um den Three Ships Single Malt geht es auch im neuesten Verkostungsvideo von Ralfy. Der mit 46,3% abgefüllte Single Malt ist 12 Jahre alt, was aber bei den Reifebedingungen in den Fasslagern in Wellington (eines davon sehen Sie auf dem obenstehenden Bild, das Andy Watts an einem Tag bei Dienstbeginn aufgenommen hat) ohnehin nicht wirklich mit schottischem Whisky vergleichbar ist – das Klima dort begünstig (ähnlich wie zum Beispiel jenes in Kentucky) sehr rasche Reifung.

Ralfy benotet den Whisky mit 87 Punkten – warum und wieso und was Ralfy rund um den Whisky sonst noch so zu erzählen hat, das können Sie im 15 Minuten langen Video obenstehend oder auf Youtube sehen.

Wir verkosten: Ardbeg Arrrrrrrdbeg!

Ardbeg Arrrrrrrdbeg!
Islay Single Malt Whisky
51,8%
Vollreifung in Rye-Whiskeyfässern

Sample von: Ardbeg Deutschland
Verkoster: Bernhard Rems

Ein Ardbeg, der zur Gänze in us-amerikanischen Rye-Fässern reifen durfte, ist bislang ein Unikat. Unikat, das trifft wohl auch auf den ehemaligen Distillery Manager Mickey Heads zu, zu dessen Ehren und Abschied die Destillerie diesen besonderen Whisky herausbringt. Der Ardbeg Arrrrrrrdbeg! ist heute, am 9. Februar, für alle Committee-Mitglieder erhältlich ist – theoretisch jedenfalls, denn er wird den Weg aller Sonderabfüllungen von Ardbeg gehen: einen sehr kurzen Weg vom knappen Angebot in die Vitrinen der Sammler und Kehlen der Ardbeg-Fans. Und in beiden wird er, das sei jetzt schon vor den Tasting Notes verraten, gut aufgehoben sein.

Tasting Notes

Nase: Gleich nach dem Öffnen ein kurzer Schwall tropischer Früchte – der ist aber danach nicht mehr zu erriechen. Es dominiert sofort ein recht trockener, würziger Eindruck, unverkennbar Ardbeg mit dem verschmitzen Anisgruß aus dem Torf, jedoch weniger süß als die Standards oder weiche, ältere Abfüllungen. Die offiziellen Notes erwähnen Banane und Birne – letztere will sich hier der Nase nicht zeigen, die Banane ist vielleicht das einzige Überbleibsel des anfänglichen, nur Sekunden dauernden Fruchtauflaufs.

Gaumen: Das Ganze beginnt (auch für die fast 51% Alkoholstärke) recht weich – viel weicher, als es die Nase vermuten lässt. Die Würze, die die offiziellen Verkostungsnotizen so herausstellen, reitet erst nach einiger Zeit ihre Attacke, aber dann kann sie es tatsächlich, mit scharfer Klinge und diesmal viel Anisgetöse. Die Attacke kommt aus einer Wand aus Rauch, die mit jedem Phenolteilchen die Fahne Ardbegs hochhält. Die Rye-Fässer dürften insgesamt die holzige Würze, die eine kleine Bitterglasur erhalten hat, etwas verstärkt und abgetrocknet haben – aber wirklich präsent sind sie hier nicht.

Finish: Hier sagen zum ersten Mal die Rye-Fässer: Hallo, wir sind Rye-Fässer, nehmt uns bitte zur Kenntnis – denn davor haben sie ihren Einfluss geschickt in die Ardbeg-Noten verwoben. Hier geben sie ein wenig Dille und Roggenfrische in die Asche, und das Ganze endet trocken und holzig, mit einem schönen rauchigen Ausklang, der ohne Abbruch verweht.

Alles in allem: Irgendwie ist das einerseits der verspielteste Ardbeg, der in den letzten Jahren erschienen ist, weil die Rye-Fässer den Ardbeg doch ziemlich verändern, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Andererseits ist er in seiner Verspieltheit doch ein seriöser Geselle, denn bei aller Veränderung leidet seine Ardbeg-Seele nicht durch gewollte oder zwanghafte Aufhübschung. Ein Abschiedsgeschenk an Mickey Heads, ohne Pomp und Trara aber mit schönem Charakter – und wahrscheinlich ist das ohnehin genau Mickeys Ding…

Ab heute für Ardbeg Committee-Mitglieder um € 150,- erhältlich.

Serge verkostet: Fünf Malt Whiskys aus Japan

Japanischer Whisky ist voller Fallstricke, sagt Serge Valentin auf seiner Einleitung für die Verkostung auf Whiskyfun – und er meint damit, dass man sich nicht immer sicher sein kann, ob der japanische Whisky wirklich rein japanischen Whisky enthält, denn die Vorgaben des Gesetzgebers sind da recht lax im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA oder Schottland und Irland.

Und auch in der Zusammenstellung von heute ist es nicht immer einfach, den Glauben ans rein Japanische zu bewahren. Den Glauben an guten Whisky bestätigen allerdings die meisten Abfüllungen in der Verkostung:

Shinobu 10 yo (43%, OB, Japanese, pure malt, mizunara oak finish, +/-2020)82
Kirin ‚Pure and Mellow Riku Land Discovery‘ (50%, OB, Japanese, +/-2020)79
Miyagikyo ‚Apple Brandy Wood Finish‘ (47%, OB, Japanese, 2020)87
Shizuoka 3 yo ‚Prologue‘ (55.5%, OB, Japanese, 2020)90
Akkeshi ‚Sarorunramuy‘ (55%, OB, Japanese, lightly peated, 2020)83

PR: Simple Sample veranstaltet Loch Lomond Live-Tasting mit Brand Ambassador Sebastian Büssing

Gemeinsam Whisky genießen – außerhalb der Familie oder Partnerschaft geht das momentan am Besten in Livetastings am Internet. Und zu genau so einem laden Simple Sample gemeinsam mit Loch Lomond Brand Ambassador Germany, Sebastian Büssing ein – mit der neuen Range und einem optionalen Sample des Loch Lomond 30yo.

Mehr dazu in der PR, die wir erhalten haben:


Simple Sample veranstaltet Loch Lomond Live-Tasting mit Brand Ambassador Sebastian Büssing

Heute möchten wir euch auf unser zweites Loch Lomond Live-Tasting hinweisen!

Dabei sein wird wieder Sebastian Büssing – Brand Ambassador Germany von Loch Lomond.

Wir stürzen uns auf die neue Range und haben auch 2 Kracher mit im Programm!

Details:

  • Loch Lomond Live-Tasting mit Sebastian Büssing
  • am 24.02.2021 – 20:00 Uhr auf YouTube und Facebook gleichzeitig

Was wird verkostet?

  • Inchmurrin 12 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 12 – im Set enthalten
  • Inchmoan 12 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 14 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 21 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 30 – optional bestellbar

5 Whiskys je 5cl werden also regulär in einem Set enthalten sein.

Dieses Set können wir euch zum Sonderpreis von: 34,90€ (100 ml = 13,96 €) anbieten.
Der Normalpreis hier liegt bei 42,90€.

Den 30 Jahre alten Loch Lomond werden wir im Stream ebenfalls verkosten, ist aufgrund des hohen Preises jedoch nur optional erwerbbar.
Auch hier können wir euch einen Sonderpreis anbieten, dieser liegt bei 39,90€ (100 ml = 79,80 €).
Der Normalpreis ist 44,90€.

Ihr könnt also frei entscheiden: Nur das Set mit allen 5 Abfüllungen oder als i-Tüpfelchen noch den 30er dazu.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, wir freuen uns definitiv auf einen lustigen, interessanten und genussvollen Abend mit euch!

https://www.simple-sample.de/c/loch-lomond-live-tasting-2


TTB-Neuheit: Glen Scotia Campbeltown Malts Festival 2021 Limited Edition

Auch in diesem Jahr wird das Campbeltown Malts Festival (25. 5. 2021 bis 28. 5. 2021) nur online stattfinden können – aber dennoch gibt es von Glen Scotia auch heuer einen eigenen Whisky dafür. Die Glen Scotia Campbeltown Malts Festival 2021 Limited Edition ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingetragen worden, und es handelt sich dabei um einen mit 56,1% vol. abgefüllten Single Malt mit Bordeaux-Finish. Er reifte in First Fill Bourbon Barrels, fünf Monate lang dauerte sein Finish in Fässern, in denen zuerst Medoc Bordeaux lagerte.

Der ungetorfte Whisky zeigt in der Nase zerstoßene rote Beeren mit floralen Noten von Rose und Veilchen, dazu Heidehonig und eine frische Meeresbrise. Am Gaumen finden sich Honigsüße mir Erdbeeren und Äpfel, Zitrusfrucht und vanillige Eichentöne. Das lange Finish zeigt Würze von Zimt und Anis.

Und so sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Indiana bringt Gesetz zum Schutz des Begriffs „Indiana Rye Whiskey“ ein

Kentucky Straight Bourbon kennen wir als Gattungsbegriff ebenso wie Tennessee Whiskey – nun soll nach dem Willen des Abgeordneten Chris May noch der „Indiana Rye Whiskey“ dazukommen und eine geschützte Bezeichnung werden.

Gemeinsam mit dem Besitzer von Hard Truth Distilling Co in Nashville, Indiana, Jeff McCabem hat May eine Gesetzesvorlage eingebracht, die den Indiana Rye Whiskey und seine Merkmale definieren soll. Die Regeln für Label, Marketing und Produktion würden zum Beispiel besagen, dass der Indiana Rye Whiskey im Bundesstaat erzeugt werden muss, in der Mash Bill mindestens 51% Rye vorhanden sein muss. Er muss mit Sour oder Sweet Mash fermentiert werden, darf höchstens mit 80% vol. destilliert werden und als Abfüllung mindestens 40% Alkoholgehalt haben. Zwei Jahre Mindestreifung ist ebenso per Gesetz vorgesehen.

In Indiana arbeiten mittlerweile 30 Brennereien (die MGP Distillery in Lawrenceburg ist wohl die Bekannteste) – diese würden von einer eigenen Herkunftsbezeichnung natürlich profitieren.

Das Denkmal für die Veteranen des ersten Weltkriegs in Indianapolis, Indiana.

Serge verkostet: Talisker und Torabhaig

Die Insel Skye beherbergt jetzt zwei Brennereien, die junge Destillerie Torabhaig und, natürlich, Talisker. Und so hat es sich Serge Valentin heute auf Whiskyfun nicht nehmen lassen, Whiskys aus beiden zu verkosten. Drei davon stammen aus Talisker, und von Torabhaig der Inaugural Whisky und eine Einzelfassabfüllung. Und die schlagen sich beide sich sehr gut.

Hier die Whiskys der Verkostung und ihre Punktewertungen:

Talisker ‚Storm‘ (45.8%, OB, +/-2017)83
Torabhaig 2017/2020 (46%, OB, Inaugural Release, Legacy Series, first fill bourbon, cask #300-600, 32,000 bottles)88
Talisker 2010/2020 ‚Distillers Edition‘ (45.8%, OB, TD-S: 5W1)85
Torabhaig 2017/2020 (61.67%, OB, first fill bourbon, cask #307)87
Talisker 1957 (53.3%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, +/-1985)93

Unser Titelbild widmen wir diesmal nicht einer der beiden Brennereien, sondern der Heimat beider…

Wer hat das Original Cask End aus der Ardbeg Distillery von Whiskyfässer.com gewonnen? Wir verraten es!

Bei unserem Gewinnspiel der letzten Woche ging es um ein dekoratives Original aus einer der bekanntesten Brennereien überhaupt – ein Original Cask End aus der Ardbeg Distillery auf Islay. Zur Verfügung gestellt wurde es von DEM Spezialisten für echte Fassdeckel und Whiskymöbel, whiskyfaesser.com. Die Beteiligung war wieder riesig – wir sagen auch im Namen des Preisgebers herzlichen Dank für das enorme Interesse!

Bevor wir Ihnen aber verraten, wer diesmal von unserer Glücksfee ausgelost wurde, hier noch einmal alles über den tollen Gewinn:

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Um diesen Fassdeckel geht es in unserem Gewinnspiel!

Whiskyfaesser.com ist Europas bedeutendster Händler für original schottische Whiskyfass-Deckel, Dekofässer und Möbel aus alten gebrauchten schottischen Whiskyfässern. Aus allen Regionen und Teilen Schottlands und von fast allen Whisky Brennereien haben sie Originalfässer und Fassdeckel im Angebot. Das Unternehmen versendet ihre Einzelstücke auch nach Österreich, in die Schweiz, nach Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und in die Niederlande.

In 3.Generation der Familie Greese führt Nils mit Stolz den Tischlereibetrieb, der von seinem Großvater im Juni 1931 gegründet wurde.

Sein Vater bildete ihn zum Tischler aus und den Meister erwarb er in Hamburg. Tradition und Treue zum Handwerk und Verbundenheit zur Region vereinen sich seit nun schon fast 90 Jahren.

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Nils Greese führt den Tischlereibetrieb schon in 3. Generation

Durch seine Liebe zu Schottland und den schottischen Whisky entwickelte sich in den letzten 10 Jahren eine zukunftsträchtige Geschäftsidee für innovative Produkte. Seit einigen Jahren kauft er in Schottland bei verschiedenen Händlern und Privatpersonen ausgediente Whiskyfässer ein. Whiskyfässer die nicht mehr zur Reifung von Scotch Whisky taugen. Diese holt Greese entweder persönlich ab oder sucht sie zumindest persönlich vor Ort aus. Des Weiteren kauft der Mecklenburger Handwerker wunderschön lackierte Deckel alter Whiskyfässer ein, die schon teilweise mehrere Jahrzehnte alt sind.

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Die Lager bei whiskyfaesser.com sind trotz Brexit hervorragend gefüllt

Momentan stehen die avisierten Transporte von der britischen Insel in den Sternen und im Whiskyfässer-Lager lichten sich die Regale und Stellplätze. Grund ist nicht nur die alles überlagernde Covid-19 Pandemie, sondern und vor allem der Brexit. Fakt ist aber, dass der kleinen Firma noch eine große Menge Originalfässer zur Verfügung steht und die Auswahl mehr als gut ist.

Und diesen exklusiven Fassdeckel können Sie gewinnen:

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Dieses Cask End eines Sherry Hogshead aus der Brennerei Ardbeg gibt es exklusiv bei uns zu gewinnen!

Dieser Originaldeckel eines Ex-Sherry Hogshead stammt aus der Ardbeg Distillery. Aber eigentlich ist das gar kein Fassdeckel, also Cask-Lid, sondern dieses Ardbeg Unikat ist ein Cask-End – ein Fassende. Die Cask-Ends haben im Unterschied zu den leichteren Cask-Lids noch einen Metall-Reifen und Dauben-Enden. Dadurch sind die Enden deutlich größer und der Deckel selbst kommt noch besser zur Geltung und sieht durch die Größe noch hochwertiger aus.

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Als Cask End ist kommt der Deckel noch plastischer zur Geltung

Die Fass-Deckel und Fass-Enden von whiskyfässer.com eignen sich hervorragend als wundervolle Dekoration für die Wand. Dazu ist bei allen Deckeln eine Aufhängung an der Rückseite montiert. Darüber hinaus können die Originaldeckel und die Enden als Tischplatte genutzt werden. Entsprechende Konfigurationen finden Sie im Onlineshop von Whiskyfässer.com

Und das Cask End eines Fasses aus der Destillerie Ardbeg von whiskyfässer.com gewonnen hat:

Johannes Mett aus 76726 Germersheim 

Er schreibt übrigens:

„Viel zu schade um aufzuhängen oder hin zu stellen, deswegen wird daraus die Tischplatte eines tollen Stehtischs, natürlich mit maßangefertigter Glasplatte“

Na, dann wünschen wir viel Freude beim Adaptieren und: Wir gratulieren ganz herzlich! Das Fass wird Ihnen direkt aus der Tischlerei zugesendet – bitte haben Sie etwas Geduld – es wird einige Tage dauern!

Nochmals herzlichen Dank fürs Mitmachen – und schon bald haben wir wieder das nächste Gewinnspiel für Sie vorbereitet. Seien Sie gespannt!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

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