Die Waterford Distillery führt ihren Weg weiter fort. Die von Mark Reynier gegründete Brennerei stellt die Gerste und die Böden, auf denen sie wächst, besonders in den Vordergrund (in unserem Video-Interview mit Mark Reynier können Sie mehr über Waterford und ihre Whiskys erfahren). Mit dem neuen WaterfordORGANIC: GAIA 1.1 veröffentlicht die Destillerie nun den ersten bio-zertifizierten Whisky aus Irland (wir berichteten). Wie uns der Importeur Kirsch heute mitteilt, ist diese Abfüllung nun auch in Deutschland erhältlich. Weitere Infos finden Sie in der folgenden Pressemitteilung:
Bio schmeckt besser anders gut
Waterford erkundet das geschmackliche Terrain von biologisch angebauter Gerste mit Irlands erstem Bio-Whisky, Organic: Gaia 1.1
Stuhr. Gerste ist das Herz der irischen Waterford Distillery. Besonders stark schlägt es in der Brust von Gründer Mark Reynier. Mit seinen Single Malts will er zeigen, welchen Einfluss Gerste aus verschiedenen Terroirs der grünen Insel auf die Aromatik von Whisky hat. Mit Organic: GAIA 1.1 geht Waterford nun einen Schritt weiter: Auf Basis von biologisch angebauter Braugerste ist der Single Malt Irlands erster Bio-Whisky. Paddy Tobin, Alan Jackson, Pat und Denis Booth, Jason Stanley, Trevor Harris und John Mallick heißen die Männer, die Waterfords Bio-Projekt möglich machen. Sie gehören zu den ersten irischen BioBauern, die sich der Herausforderung stellen, Braugerste biologisch anzubauen – ein Unternehmen, das mit dem Ziel einer offiziellen Zertifizierung an zahlreiche Auflagen und strenge Kontrollen gebunden ist. Organic GAIA: 1.1 hat sie erfüllt und bestanden. Durch die Organisation Organic Trust, die irische Hoheit auf diesem Gebiet, wurde der neue Waterford-Whisky als erster in Irland biozertifiziert.
Zugleich markiert der Single Malt den Start einer neuen Waterford-Serie: Arcadian wird alte Sorten, ungewöhnliche Anbaumethoden und inspirierende Gerstenbauer zelebrieren, die wie Waterford Aromen ergründen wollen. Dazu zählen Geschmacksdimensionen biologischer Gerste. Mark Reynier erklärt: „Wir haben Gerste – wo und wie sie angebaut wird – in den Mittelpunkt unseres Handelns gestellt, weil wir neugierig darauf sind, wo der wahre Whisky-Geschmack zu finden ist. Eine natürliche Weiterentwicklung dieser Philosophie ist es, zu sehen, was nicht nur die Herkunft aus einem einzelnen Betrieb, sondern was biologisch angebaute Gerste leisten kann, wenn man ihr die richtige Plattform gibt. Die Einhaltung des Bio-Status ist keineswegs einfach […]. Ist es das also wert? Wir denken schon, denn was wir an Ertrag und Haare-Raufen verlieren, gewinnen wir an Reinheit und Definition von Aromen.“
Irlands erster Bio-Whisky ist nur der Anfang
Für Organic: GAIA 1.1 hat Waterford die 2016er Ernten der oben genannten Farmer gemeinsam verarbeitet. Auch BioGersten-Pioniere fangen klein an und so reichten die ersten Erträge noch nicht für Single-Farm-Abfüllungen wie Waterford sie seit diesem Sommer etabliert. Mit Organic: GAIA 1.1 verweist die irische Destillerie auf die Zukunft: 400 bis 600 Fässer Bio-Whisky sollen künftig pro Jahr produziert werden. Der erste zertifizierte Organic Whisky Irlands ist benannt nach Gaia, in der griechischen Mythologie die Personifikation der Erde. Entsprechend ist der Single Malt nicht nur biologisch hergestellt, sondern auch 100- prozentig natürlich. Nach der Reife in First Fill Casks aus den USA (42%), unbelegten Eichenfässern (17%), Eichenfässern aus Frankreich (23%) sowie Vin Doux Naturel Fässern (18%) wurde Organic: GAIA 1.1 mit 50% vol. abgefüllt. Der neue Waterford-Whisky ist in Kürze über Kirsch Import auch auf dem deutschen Markt erhältlich.
Wer bringt Waterford Organic zu Single-Malt-Fans in Deutschland?
Waterford meets Niedersachsen: In Stuhr, südlich von Bremen, laufen die Fäden für den ersten irischen Bio-Whisky auf dem deutschen Markt zusammen. Das ergibt Sinn, denn Kirsch Import kennt die SingleMalt-Branche schon seit den 1970er Jahren und hat sich früh auf Premium-Whisky spezialisiert. Deutschlands größtes Portfolio im Bereich Single Malt verwaltet in zweiter Generation Christoph Kirsch. Mehr als 3.500 verschiedene Spirituosen lagern in den Hallen des familiengeführten Unternehmens. Darunter viele unabhängige Abfüllungen, spezielle Raritäten, Spirits aus kleinen, handwerklich und ursprünglich produzierenden Craft Distilleries sowie spannende Eigenabfüllungen.
Der neue World Blended Whisky ‚Ao‘ erschien im Januar des letzten Jahres bereits in Japan (wir berichteten). Geblendet aus Whiskys der fünf weltgrößten Whiskyregionen (Schottland, Irland, Japan, USA und Kanada), stellte er den ersten deklarierten „Welt-Whisky“ dar. Seine Einführung in andere Märkte der Welt kündigte Beam Suntory bereits bei seiner Vorstellung an. Nun wird ‚Ao‘ noch in weiteren 16 Märkten im Bereich Travel Retail erhältlich sein, wie uns der Konzern heute in seiner englischsprachigen Presseaussendung mitteilte. Wie gewohnt finden Sie diese folgend:
Beam Suntory Announces The First-ever World Blended Whisky ‚Ao‘
LONDON, Oct. 15, 2020 /PRNewswire/ — Beam Suntory has announced the launch of the first-ever world blended whisky, Suntory World Whisky ‚Ao‘, exclusive to global travel retail (RRP 65€/$71).
Available in 16 markets, ‚Ao‘ is the first innovative whisky launch in global travel retail since the coronavirus pandemic began.
Blended using whisky from five of the most renowned distilleries in Japan, Scotland, Ireland, Canada and the US, ‚Ao‘, meaning blue, is named after the oceans that connect the distilleries together. With notes of vanilla, tropical fruit and cinnamon, it is the distinctive climate, fermentation and distillation processes in each whisky-making region that give the whisky its unique taste.
Fifth generation Suntory chief blender, Shinji Fukuyo, selected each liquid based-on Suntory’s globally-recognised Monozukuri craftsmanship – a relentless pursuit of perfection, attention to detail and quality. Building on Suntory’s history of craftsmanship, this innovative, premium blended whisky embodies the spirit of Suntory and is a tribute to the liquid’s long history.
Shinji Fukuyo said:
„Ao is an exceptional whisky which, through the art of Suntory blending, allows you to enjoy the unique characteristics of all five major whisky-making regions.“
Ed Stening, Global Head of Travel Retail Marketing at Beam Suntory International, said:
„This is a truly innovative whisky that blends five very different distilleries‘ greatest assets and unique crafts. We couldn’t be more excited to share this exciting innovation with global travel retail.“
Suntory World Whisky ‚Ao‘ is a unique addition to Suntory’s growing portfolio.
Die Brennerei Benriach hat erst im letzten Monat eine neue Range präsentiert und ihr Design neu gestaltet (bei dieser Gelegneheit sei noch einmal an unser Gewinnspiel hingewiesen). Heute zeigt uns Serge Valentin, wie er selber schreibt, zwei sehr schöne, neue alte Benriach, einer im neuen und einer im alten Design. Auch der junge kleine Aperitif zu Beginn, ein Bernriach mit einem Rumfass-Finish, überzeugt mehr als deutlich. Die heutige Session auf Whiskyfun und alle Punktewertungen in der Übersicht:
Benriach 10 yo 2008/2018 (52%, Asta Morris, Foursquare cask finish, cask #AM 122, 289 bottles) 86 Punkte
Benriach ‘The Thirty’ (46%, OB, Four Cask Matured, 2020) 85 Punkte
Benriach 38 yo 1981/2020 (46.6%, OB, for The Nectar and La Maison du Whisky, bourbon barrel (phew), cask #522, 168 bottles) 91 Punkte
Zum ersten Mal gibt es ihn nun, aber nicht zum letzten Mal: Der Cotswolds Sherry Cask Single Malt Whisky (57,4% vol.) wird laut Auskunft der englischen Brennerei in der gleichnamigen Region eine jährliche Abfüllung sein. Der Whisky reifte in einer Kombination aus amerikanischen und spanischen Eichen-Hogsheads, die mit Oloroso- und Pedro Ximenez Sherry präpariert wurden.
Der Whisky soll nach braunem Zucker, Kirschkuchen und gerösteten Kaffeebohnen riechen. Am Gaumen findet man Noten von dunklen Steinobst und gerösteten Mandeln.
Der neue Cotswolds Sherry Cask Single Malt Whisky ist ab dem 15. Oktober, also morgen, verfügbar – allerdings nur bei der Destillerie und wohl auch in deren Webshop. Kostenpunkt ohne Porto: £64.95.
Ein kräftiges Lebenszeichen gibt die im Besitz von Brown-Forman stehende Highland-Brennerei Glenglassaugh: Wie The Whisky Business berichtet, bringt man dort zehn neue Single Malts unter dem Namen „Coastal Cask Collection“ auf den Markt. Es scheint der Nachfolger der Rare Cask Collection zu sein, die 2017 acht Whiskys aus der Zeit vor der Schließung der Brennerei brachte.
Die Whiskys der Coastal Cask Collection sind nun solche, die kurz nach der Wiedereröffnung der Brennerei (2008, nach zwanzig Jahren eingemotteten Daseins) destilliert wurden, also zehn und elf Jahre alt und stammen aus unterschiedlichsten Fässern: Madeira Puncheons, Sherry Puncheons, Hogsheads für spanischen Wein, Pedro Ximénez Butts, Bourbon Barrels, Port Pipes, Oloroso Sherry Butts und Oloroso Hogsheads. Die Fässer sollen lt. Master Blender Rachel Barrie den Abfüllungen unterschiedliche Geschmacksnuancen geben.
Die Coastal Cask Collection soll noch in diesem Monat weltweit erscheinen. Dem Etikett zu entnehmen ist, dass es sich dabei um insgesamt 10 verschiedene Einzelfassabfüllungen handelt, in Fassstärke abgefüllt. Die Preise für UK werden mit £89.00 – £99.00 pro Flasche angegeben.
Benromach hat ja vor einiger Zeit das Aussehen der Abfüllungen verändert – was in der Community unterschiedlich aufgenommen wurde. Aber egal, wie man die neue Aufmachung findet: Es kommt ja auf den Inhalt an – und diesen verkostet Serge Valentin heute auf Whiskyfun.
Es beginnt bei drei „alten“ Abfüllungen (im alten Design), dabei auch zwei Bottlings mit Wein-Finishes – und wer Serge kennt, der weiß, dass er zu solchen Finishes ein, freundlich gesagt, eher distanziertes Verhältnis hat. Und dementsprechend endet das nicht in einer Liebesbeziehung.
Mit Liebe hat der zweite Teil der Verkostung schon mehr zu tun, hier gibt es den neuen Benromach 15yo und eine Einzelfassabfüllung aus dem Sherryfass für Frankreich. Hier alle Punktewertungen:
Benromach 2009/2019 ‘Cask strength Batch 1’ (58.8%, OB): 78 Punkte
Benromach 2011/2019 ‘Sassicaia Wood Finish’ (45%, OB): 68 Punkte
Von Douglas Laing gibt es Neues zu vermelden: Mit der Scallywag “Winter Warmer” Limited Edition kommt eine neue Variante des Blended Malts aus der Speyside in die Regale der Händler – in Fassstärke, 10 Jahre alt, aus PX- und Olorosofässern, auf 3000 Flaschen limitiert und mit Schal. In UK wird der Scallywag “Winter Warmer” Limited Edition £49.99 kosten, ab 1. November wird er auch in Deutschland erhältlich sein, UVP: 49,97 €.
Hier alle Infos aus der englischsprachigen Pressemitteilung dazu:
Douglas Laing’s Scallywag Reveals “Winter Warmer” Limited Edition
Leading distiller, blender and bottler Douglas Laing & Co today unveils the limited edition Scallywag Cask Strength Winter Edition.
Joining the classic Scallywag Speyside Malt Scotch Whisky and continually-available 10 Years Old offering, the seasonal release is strictly limited to just 3000 bottles globally. Matured exclusively in a combination of Oloroso and Pedro Ximinéz Sherry butts and offered at a natural cask strength of 52.6%, official tasting notes are said to “reflect the Whisky’s deep, amber colour” and include “bold notes of dark fruits, rich cocoa, subtle tobacco and warming winter spices.”
The latest innovation from the award-winning Speyside Malt brand carries a festive red-and-white striped scarf around the bottle neck; a “fun addition” that the firm says renders it “the perfect gift for the season of giving”.
Says Cara Laing, Director of Whisky in her family business:
“We’re delighted to unveil this latest innovation in the Scallywag portfolio, rounding off a year of positive growth for our Speyside Malt brand. The Cask Strength Winter Edition combines a very fun pack with truly serious Whisky – matured exclusively in Spanish Sherry casks, this big, feisty, fruity and festive dram is the ultimate warmer for those dark, chilly Winter nights.”
Scallywag Winter Edition is available in specialist spirits retailers and online and is expected to retail at £49.99.
In einigen Tagen wird hier in unseren Ländern die erste Abfüllung aus der Isle of Raasay Distillery im Handel zu finden sein. Die auf der gleichnamigen, östlich von Skye gelegenen Insel beheimatete bildhübsche Brennerei hat vor mehr als drei Jahren zu destillieren begonnen und jetzt mit dem Isle of Raasay Single Malt Inaugural Release ihren ersten Whisky abgefüllt. Ihm wird dann im nächsten Frühjahr der erste Whisky aus der Core Range folgen.
Wir haben diese Premiere zum Anlass genommen, mit dem Mitbegründer und Master Distiller der Brennerei, Alasdair Day, ein Interview zu führen und ihn zum ersten Single Malt und zu den Besonderheiten der Brennerei zu befragen. Das Interview können Sie untenstehend in einer deutschen Übersetzung lesen. Viel Vergnügen damit!
Alasdair Day, Mitbegründer & Master Distiller der Isle of Raasay Distillery
Whiskyexperts: Herzlichen Glückwunsch zum Erscheinen des ersten Single Malt Whiskys. Es wird noch bis Ende Oktober dauern, bis er nach Deutschland geliefert wird und wir dann die Erstausgabe des Single Malts von der Isle of Raasay Distillery probieren können. Was erwartet uns?
Alasdair Day: Unsere Erstabfüllung wurde aus 100% schottischer Gerste hergestellt, die mit Hochlandtorf (> 48 ppm) gemälzt wurde. Weil wir nur einen schmalen Cut aus den Spirit Stills verwenden, ist sie dabei im Geschmack trotzdem nur leicht getorft. 2017 destilliert, reifte der Spirit für die ersten zwei Jahre in ehemaligen Tennessee Whiskey Fässern und ein Jahr in Bordeaux-Rotweinfässern – das schenkt ihm zusätzlich süße Gewürzaromen mit dunklen Fruchtnoten. Für uns ist dieser Whisky das Verbindungsglied zwischen „While We Wait“ und unserem zukünftigen Core Range Single Malt Isle of Raasay. Insgesamt bietet der Isle of Raasay Single Malt Inaugural Release leichten aromatischen Rauch mit dunklen Früchten (wie Himbeermarmelade auf geröstetem Malzbrot).
Whiskyexperts:Was waren in der Rückschau die größten Herausforderungen auf dem Weg zu dieser Erstveröffentlichung?
Alasdair Day: Eine der größten Herausforderungen war die Schaffung eines jungen Single Malt, der Ausgewogenheit, Komplexität und Tiefe vereint und der mit jungen drei Jahren schon reif zur Veröffentlichung war. Wir haben hart gearbeitet, um diese Balance zu erreichen und dafür zuerst einen eleganten neuen New Make mit Süße, dunklen Fruchtaromen und aromatischem Rauch geschaffen. Der wurde dann in zwei sehr unterschiedlichen Fassarten (nordamerikanische und europäische Eiche) gereift, wobei durch diese unterschiedlichen Fässer Aromen aus Tennessee und Bordeaux zu ihm hinzugefügt werden.
Unser ganzer Spirit ist auf der Isle of Raasay gereift, daher mussten wir zwei zusätzliche Lagerhäuser bauen, ein Dunnage Warehouse und ein Hochlager. Unser ursprüngliches Reifungslager konnten wir so in eine Abfüllhalle umwandeln. Auch das war eine Herausforderung.
Whiskyexperts:Das Wasser stammt von einer „blassen Kuh“, für die Gärung der Maische lässt man sich mit bis zu 118 Stunden sehr lange Zeit und man produziert sowohl getorften als auch nicht getorften Spirit. Rund um die Herstellung von Whisky aus der Isle of Raasay Distillery gibt es also einige Besonderheiten. Erzählen Sie uns doch mehr darüber.
Alasdair Day: Ja, das gesamte Wasser, das wir verwenden, stammt aus unserem „Brunnen der blassweißen Kuh“ (the well of the pale white cow) vor Ort in der Brennerei. Wir verwenden dieses Wasser für den Brennprozess, zur Kühlung, für unseren Dampfkessel, zur Reduzierung des Alkoholgehalts, wenn wir den New Make ins Fass füllen und zur endgültigen Abfüllung.
Aufgrund der komplexen Geologie der Insel Raasay ist unser Wasser reich an Mineralien, insbesondere Mangan, das für die Hefeentwicklung wichtig ist. Es ist auch etwas hart, was unserem New Make Süße verleiht.
Alasdair Day: Wir fermentieren die Maische 3 bis 5 Tage, normalerweise haben wir in zwei Schichten 4 x 3-Tage-Fermentationen und 6 x 5-Tage-Fermentationen. Die fünftägigen Fermentationen bringen diesen Geschmack dunkler Früchte (wie Schwarzkirschen) hervor und ermöglichen auch die Entwicklung von Lactobacillus, wodurch die Komplexität der Aromen erhöht und mehr Säure in der Wash entwickelt wird – das Mehr an Säure wiederum ergibt eine stärkere Wechselwirkung mit dem Kupfer in der Wash Still.
Wir haben auch Kühlmanschetten an unseren Edelstahl-Washbacks, mit denen wir die maximalen Temperaturen während der Fermentation kontrollieren können. Durch das Aus- oder Einschalten können wir auch in unseren torfigen und nicht getorften Fermentationen unterschiedliche Aromen entwickeln.
Jedes Jahr brennen wir sechs Monate mit nicht getorfter Gerste und sechs Monate mit stark getorfter Gerste. Der Spirit von beiden wird getrennt gereift. Beim Vatting füllen wir die verschiedenen Spirits zusammen in einen Bottich, um entweder einen leicht getorften Single Malt zur Abfüllung zu erhalten – oder in der Zukunft Abfüllungen ohne Torf oder stark getorften Single Malts.
Wir haben auch noch eine Kühlmanschette am absteigenden Lyne-Arm unserer Wash Still. Wenn die aktiviert ist, werden die schwereren Dämpfe frühzeitig kondensiert und in die Wash zurückgeführt, woraus dann schwerere, öligere Verbindungen in den resultierenden Low Wines resultieren. Das tun wir vornehmlich beim Brennen mit getorfter Gerste und schalten es bei nicht getorfter Gerste aus – was dann bedeutet, dass unser getorfter Spirit viel viskoser und schwerer ist als unser nicht getorfter Spirit.
Außerdem haben wir einen kleinen Purifier mit sechs Platten (Kupferplatten mit bubble caps) nach der Spirit Still. Zusätzlich gibt es bei uns einen Satz von zwei Ventilen am Ende des aufsteigenden Segments des Lyne-Arms an der Spirit Still – noch kurz vor dem Kondensator. Wenn diese geöffnet sind, gehen die verschiedenen Dämpfe durch den Purifier zum Kondensator, was zu einem leichten Spirit mit einer intensiveren Note von schwarzer Johannisbeere führt. Auch hier können wir dies ein- oder ausschalten, um zwei weitere verschiedene Arten von Spirits aus den zwei verschiedenen Arten von Low Wines zu kreieren. So können mindestens vier verschiedene Arten von New Make-Spirit hergestellt werden, noch bevor der Geschmack von unseren Fässern beeinflusst wird. Momentan produzieren wir das ganze Jahr über zwei Arten von Spirits – stark getorft und nicht getorft -, aber unsere Brennerei bietet uns die Flexibilität, im Laufe der Zeit mit mindestens vier verschiedenen Charakteren von Spirits zu arbeiten, wodurch wir grundlegend verschiedene Geschmacksvariationen erzeugen können – ergänzend zu unserer Verwendung von verschiedenen Gerstensorten und Fassarten.
Whiskyexperts:Die Destillerie verwendet nur schottische Gerste, aber in Zukunft auch lokale Gerste direkt von der Isle of Raasay. Das klingt auch sehr spannend – wie viel Prozent Ihrer Produktion können mit dieser lokalen Gerste bestritten werden?
Alasdair Day: Stimmt, wir haben in den letzten drei Jahren unsere eigene Gerste auf Raasay angebaut. Damit wollten wir herausfinden, welche Gerstensorten während der sehr kurzen Vegetationsperiode (Mai bis August) auf Raasay wachsen und reifen würden. Wir haben verschiedene Sorten erfolgreich angebaut und gemälzt, zum Beispiel Bere, Iskria und Brage. Das macht aber natürlich nur einen sehr kleinen Prozentsatz unserer Gesamtproduktion ausmacht – bisher ungefähr 9 Fässer. Was auch immer wir hier lokal anbauen werden – es wird in Zukunft nur einen Bruchteil unserer Produktion ausmachen und zu ganz besonders limitierten Abfüllungen verarbeitet werden.
All unsere anderen Gerstensorten werden in verschiedenen Regionen Schottlands angebaut, von Arbikie, den Borders, Orkney und Campbeltown bis zu den traditionelleren Gebieten von Aberdeenshire, Angus und der Black Isle. Aus diesen Regionen verwenden wir auch jeweils verschiedene Sorten: Zusätzlich zu Concerto und Laureate gibt es bislang schon einmal Salome und Planet. Alle diese Sorten werden bei uns in der Brennerei separat destilliert und gereift. Wir freuen uns also darauf, nicht nur den Geschmacksunterschied diverser Gerstensorten aufzuzeigen, sondern auch die Auswirkungen der verschiedenen regionalen Wachstumsbedingungen auf den Geschmack einer jeweiligen Sorte.
Whiskyexperts:Auf Ihrer Website präsentieren Sie die Fassarten, die für den Whisky der Isle of Raasay Distillery verwendet werden. Können Sie sie uns vorstellen? Und können Sie auch etwas über die eher ungewöhnlichen Arten von Fässern sagen, wie die Ex Woodford Reserve Rye Whisky-Fässer und die frisch ausgekohlten Chinkapin Virgin Oak-Fässer?
Alasdair Day: Ja, wir verwenden sechs verschiedene Fässer für unseren Single Malt Signature Isle of Raasay, der ab Mai nächsten Jahres veröffentlicht wird. Zwei verschiedene Arten von New Make (getorft und nicht getorft) in jeweils drei verschiedenen Fasstypen. Das allgemeine Geschmacksprofil, das wir in unserem typischen Single Malt Isle of Raasay anstreben, ist ein leicht getorfter Whisky mit reichen Aromen dunkler Früchte. Jedes Fass verleiht dem gesamten Geschmacksprofil ein anderes Element, und die zwei unterschiedlichen Spirituosentypen, die in drei unterschiedlichen Fasstypen gereift und dann im Vattingbottich „verheiratet“ wurden, ermöglichen es uns, einen Single Malt herzustellen, der sowohl Komplexität als auch Tiefe aufweist.
Die Woodford Reserve Rye-Fässer bringen vor allem eine intensive würzige Note mit schwarzem Pfeffer und dann süßere Butterscotch-Noten.
Die Chinkapin-Fässer (Quercus muehlenbergii) mit ihrer hohen Auskohlungsgrad und ihrer starken Toastung bringen einen Charakter, der weicher und süßer ist als Quercus alba mit weniger Vanille und mehr dunklen Fruchtaromen. Es erinnert an ein amerikanisches Diner (Pfannkuchen & Sirup) – mit dem torfigen New Make erhält man dazu mehr rauchigen Speck oder BBQ-Spareribs.
Das Bordeaux-Rotweinfass bringt mehr dunkle Früchte, schwarze Trauben, Kirschen und schwarze Johannisbeeren. In Verbindung mit dem torfigen Spirit bekommt man mehr Holzrauch und eine Salzigkeit am Gaumen.
Alle sechs verschiedenen Fässer werden miteinander im Vatting vermählt, um das Gleichgewicht, die Komplexität und die Tiefe zu schaffen, die wir suchen. Im Laufe der Zeit können wir verschiedene Elemente der sechs gereiften Isle of Raasay Single Malts in unterschiedlichen Gewichtungen einsetzen, um verschiedene Abfüllungen zu erzeugen, beispielsweise einen stark getorften und einen nicht getorften Whisky – zusätzlich zu geplanten Einzelfassabfüllungen jeder der verwendeten Fasstypen im Standard Single Malt.
Außerhalb unseres Rezepts für den Single Malt in der Core Range haben wir auch eine Auswahl anderer Fässer, die mit getorftem und nicht getorftem Spirit gefüllt sind, für zukünftige Veröffentlichungen:
Manzanilla
Oloroso
PX
Four Roses Bourbon
Tawny Port
Australischenn Muskat
Australischen Cabernet und australischen Shiraz
Französische Quercus petraea Fässer
Französische Quercus robur Fässer
Ungarische Quercus petraea Fässer
Fässer aus Quercus humboldtii aus Kolumbien.
Whiskyexperts:Die Isle of Raasay Distillery wurde als Tourismusdestination des Jahres ausgezeichnet – was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an der Brennerei und der Insel? Wenn Sie jemanden überzeugen müssten, warum man ihr einen Besuch abstatten sollte, was würden Sie sagen?
Alasdair Day: Die Isle of Raasay ist eine kleine zerklüftete, windgepeitschte Insel vor der Ostküste von Skye. Nur 14 Meilen lang und 3 Meilen breit ist sie so groß wie Manhattan, aber mit einer Bevölkerung von 161 bei der letzten Volkszählung. Sie bietet einige der besten Aussichten auf Skye und die Cullin-Berge.
Wir haben 20 Leute, die alle auf Raasay leben und in der Brennerei arbeiten. Einige, die auf der Insel geboren und aufgewachsen sind, waren weggezogen, sind aber zurückgekehrt, um in der Brennerei zu arbeiten.
Die Gemeinde auf Raasay hat die Brennerei sehr unterstützt und wir liefern alle unsere Restprodukte aus der Vermaischung an die örtlichen Farmer und Züchter, um ihre Schafe und Rinder zu füttern.
Wir haben für Gäste 6 Schlafzimmer mit Bad als Teil des Brennereigeländes, damit man hier übernachten, unseren Whisky entdecken und genießen kann, während man sich an der ständig wechselnden, atemberaubenden Aussicht auf Skye erfreut. Dies ist eine Erfahrung, die einen lange nach der Abreise noch als wunderbare Erinnerung begleiten wird.
Wahrscheinlich sind wir die einzige Brennerei in Schottland, in der Besucher übernachten können.
Whiskyexperts:Wie sehen die Pläne für die nahe Zukunft aus? Was können wir in naher Zeit von der Isle of Raasay Distillery erwarten?
Alasdair Day: Wie man aus dem bisher Besprochenen sehen kann, haben wir viel für die Zukunft geplant. Von der Einführung unseres Single Malt-Kernsortiments, beginnend mit unserem im Mai 2021 erscheinenden leicht getorften Signature Malt, bis zu allen anderen Projekten, mit der wir die Geschmacksvielfalt, die jetzt schon in unseren Lagerhäusern reift, präsentieren wollen – genauso wie die verschiedenen Gerstensorten und deren Unterschiede durch die Regionen, dann die Vielfalt unserer New Makes und Destillationstechniken sowie Fass- und Eichenarten: In den kommenden Jahren sind viele aufregende Whisky-Veröffentlichungen geplant.
Neben dem Whisky selbst planen wir, unser Besuchererlebnis auf der Isle of Raasay innerhalb unserer Brennerei auszubauen, um mit weiteren Übernachtungsmöglichkeiten mehr Gästen den Zugang zur Brennerei zu bieten. Die Menschen sollen diese wunderbare Insel noch mehr genießen können.
Aber jetzt einmal freuen wir uns darauf, dass alle unseren Isle of Raasay Single Malt probieren und uns auf unserer Reise durch den Geschmack begleiten können. Und wir hoffen, bald viele neue Gäste in unserer Brennerei begrüßen zu dürfen!
Einen Tag später als sonst bringt Ralfy Mitchell sein neuestes Verkostungsvideo – diesmal handelt es sich um eine Standardabfüllung aus der Highland-Brennerei Glendronach. Der Glendronach 18yo ist es, den er im Video bespricht, und zwar eine neue Version, die dem auf der Flasche angegebenen Alter auch tatsächlich entspricht.
Für jene, die sich noch nicht intensiver mit der Brennerei auseinandergesetzt haben: Durch eine Produktionspause war einige Zeit älterer Whisky als es die Altersangabe vermuten ließ in den Flaschen – zunächst bei 12 Jahre alten Glendronach, dann beim Glendronach 15yo (der in dieser AUsführung für viele als DER Maßstab bei leistbaren Sherryabfüllungen galt) und dann beim Glendronach 18yo. Aber auch der enthält nun der Altersangabe entsprechenden Whisky.
Ralfy gibt dem Glendronach 18yo in seinem über 20 Minuten langen Youtube-Video 90 Punkte und meint, der Glendronach 18yo wäre nun das, was der Glendronach 15 war – ein Sherrymonster.
PS: Der Glendronach 18yo Allardice ist, weil Ralfy sich im Video nicht sicher war, natürlich ohne Farbstoff und Kühlfiltration abgefüllt – wie jeder Glendronach aus der Destillerie (und sicher auch bei allen unabhängigen Abfüllern, die das ja aus Prinzip nie machen).
Irish Distillers hat heute den Launch des neuen Midleton Very Rare 2020 bekanntgegeben. Der jährlich erscheinende irische Whiskey wird mit einer Kombination von Single Pot Still und Single Grain Whiskeys abgefüllt (40% vol.). Das Alter der verwendeten Whiskeys variiert zwischen 13 und 35 Jahren. Alle verwendeten Whiskeys wurden in leicht ausgekohlten ex-Bourbonfässern aus amerikanischer Eiche gelagert.
Diese Ausgabe ist die letzte, die noch vom scheidenden Master Distiller Brian Nation zusammengestellt wurde – diesmal mit einem etwas höheren Anteil an Pot Still Whiskeys.
Der Originalkommentar des neuen Master Distillers, Kevin O’Gorman:
As a colleague and friend to Brian for many years, I could not be prouder to present his final Midleton Very Rare vintage and his legacy as Irish Distillers’ Master Distiller, to consumers across the globe. Selected each year with passion and precision, this expression offers an initial burst of tangy fruity sweetness on the palate, with pot still spices building over time to add a mild prickle of chili oil. Indeed, Brian’s love of a single pot still is reflected in this exceptional whiskey, while preserving the balance and beauty for which Midleton Very Rare is renowned
Der neue Midleton Very Rare 2020 wird auch in Deutschland erhältlich sein, der empfohlene Verkaufspreis liegt in Irland bei € 180,-.
Man wird trotz des Preises von 1.000 Dollar sehr schnell sein müssen, um diese neue Abfüllung des Michter’s Bourbon mit dem stolzen Alter von 25 Jahren in den USA zu ergattern (und als Europäer wohl gute Verbindungen dorthin benötigen), aber nachdem wir wissen, dass wir eingefleischte Fans des amerikanischen Whiskeys unter unseren Lesern haben, wollen wir Ihnen die Presseankündigung dieses besonderen Bourbons nicht vorenthalten. 25 Jahre sind für einen Bourbon ein biblisches Alter, und wir wagen zu behaupten, dass nur wenige Fässer in den Warehouses eine solche Zeitspanne so überleben, dass das Resultat noch genießbar ist, aber wenn, dann dürfte das Ergebnis meist ausgesprochen überzeugend sein.
Hier also alle Infos zum 25-jährigen Kentucky Straight Bourbon in der Ausgabe 2020:
Michter’s kündigt die erste Abfüllung von 25 Jahre alten Bourbon seit drei Jahren an
LOUISVILLE, Kentucky, 13. Oktober 2020 — Dan McKee, Brennmeister von Michter’s, hat die Freigabe von dem 25-jährigen Kentucky Straight Bourbon von Michter’s für das Händlers- und Importeurnetz des Unternehmens zum Verkauf im November dieses Jahres genehmigt. Die Freigabe 2020 markiert die erste Abfüllung von dem 25-jährigen Bourbon von Michter’s seit 2017.
„Der Bourbon, der von Dan McKee und unserer Reife-Meisterin Andrea Wilson für diese Freigabe ausgewählt wurde, ist wirklich außergewöhnlich“,
kommentierte der Präsident von Michter’s, Joseph J. Magliocco.
„Ein Kennzeichen unserer älteren Whiskys ist, dass sie einen wunderbar komplexen Charakter haben, ohne übermäßig überfüllt zu sein“,
bemerkte Wilson.
Als Brennmeister bei Michter’s ist McKee der ultimative Gatekeeper der Freigabe der Brennerei. Er kommentierte:
„Als ich diese 25-jährigen Fässer probierte, war ich von der Qualität begeistert.“
Michter’s hat eine reiche und lange Geschichte bei Herstellung und Vertrieb von traditionellen amerikanischen Whiskys mit kompromissloser Qualität. Zum hochgelobten Produktangebot von Michter’s, bei dem jedes einzelne, in limitierter Auflage hergestellte Erzeugnis zu seiner höchsten Reife gebracht wird, gehören Bourbon-, Rye- und American Whiskys. Derzeit teilt der sich in Louisville befindenden Branntweinbrenner alle seine Whiskys zu, da die Nachfrage das Angebot übersteigt.
Der Alkoholgehalt dieser Version 2020 liegt bei 116,2 Proof, und der empfohlene Einzelhandelspreis in den Vereinigten Staaten pro 750-ml-Flasche beträgt 1.000 US-Dollar. Für weitere Informationen bitte besuchen Sie www.michters.com
Der Winter kriecht im Windschatten des Herbsts schon feuchtkalt die Mauern empor – da wird es Zeit für Whiskys, die diesem leicht fröstelnden Gefühl etwas entgegenzusetzen haben. Kirsch Import schlägt dazu den Signatory Small Batch Edition #9 vor, einen 13 Jahre alten Linkwood, der mit einem Sherry Butt und zwei Refill Hogsheads innere Wärme spenden soll. In den nächsten Tagen soll er beim Händler Ihres Vertrauens zu finden sein, bei uns finden Sie aber jetzt schon die genauere Beschreibung:
Genüssliche Fass-Liaison: Mit Signatory Small Batch Edition #9 kann der Winter kommen
Für Blends sind sie gefragt – als Single Malt gefeiert: Abfüllungen der Linkwood Distillery aus der Whisky-Kernregion Speyside. Diese bilden die Grundlage für eine neue Edition unserer Signatory Small Batch Reihe, die wir exklusiv für den deutschen Markt entworfen haben. Für die von uns ins Leben gerufenen Abfüllungen wählen wir die Fässer gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Signatory Vintage aus – und zwar stets mindestens drei. In diesem Fall: ein Sherry Butt und zwei Refill Hogsheads, in denen sich Linkwood-Brennerei-Stil und Sherry-Charakter genüsslich verbinden.
13 Jahre lang ruhte unser Signatory Small Batch Edition #9 in den Fässern – Zeit genug für den limitiert verfügbaren Single Malt, auf natürliche Art seine leuchtende Bernsteinfarbe zu entwickeln. Auch geschmacklich hat sich der Scotch mit leicht erhöhter Trinkstärke von 48,1% vol. reichlich an den ausgewählten Hogsheads und dem Sherry Butt bedient: Mit herrlichen Sherry-Aromen, Noten von Kirsche und dunkler Schokolade sowie Anklängen von Spekulatiuswürze ist er der ideale Dram, um für die anbrechende Jahreszeit in Stimmung zu kommen.
Linkwood 2006/2020 Signatory Small Batch Edition #9 Selected by Kirsch Import e.K.
13 Jahre Dest. 05 & 11/12/2006 Abgef. 2020 Fass-Typ: Sherry Butt, Refill Hogsheads Fassnr.: #4, #804229, #804230 1.481 Flaschen 0,7 Liter 48,1% vol. Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Starke Sherryaromen begleitet von Honig dominieren, der hellfruchtige Linkwood-Brennereicharakter zeichnet sich im Hintergrund ab.
Gaumen: Dunkle Früchte wie Kirschen und Johannisbeeren vereinen sich mit dunkler Schokolade, Mokka und leichten Eichentönen. Nachklang: Der Whisky verbleibt lang mit Gewürzen wie Spekulatius und weißem Pfeffer. Dazu gesellen sich erneut dunkle Schokolade und rotfruchtige Noten.
Jameson Irish Whiskey setzt sich in den USA mit einer neuen Videokampagne in Szene: Mit der „Legendary Tales“-Kampagne holt man – wie der Name schon sagt – legendäre Erzählungen aus der mehr als 240 Jahre alten Geschichte der Marke ins Rampenlicht. Spielerisch und mit einem mehr als handfesten Augenzwinkern will man so das Erbe von John Jameson inszenieren.
Ob und wie das gelungen ist, können Sie im obenstehenden Video sehen, das Sie auch auf Youtube finden.
Zusätzlich wird die Kampagne auch in digitalen Medien unterstützt werden, vornehmlich auf Facebook und Instagram.
Jede Menge schöne Weihnachtsangebote mit Zugaben und festlichen Verpackungen bietet Beam Suntory mit seinen Marken auch in diesem Jahr – wir haben alle whiskyrelevanten Angebote (Bowmore, Connemara, Highland Park, Jim Beam, Kilbeggan, Laphroaig, Maker’s Mark und Toki) für Sie herausgesucht und präsentieren Sie ihnen gemeinsam mit den Beschreibungen, die wir dazu erhalten haben:
Beam Suntory: Weihnachtsgeschenke für jeden Genussmoment
Für Inspirierendes unter dem Tannenbaum sorgt der drittgrößte Spirituosenhersteller der Welt auch 2020 mit hochwertigen Geschenk-Editionen erlesener Spirituosen. Exklusive Zugaben wie passende Serviergläser verdoppeln die Freude!
Frankfurt am Main – Für ein Fest der Sinne bietet Beam Suntory ab sofort wieder Premium-Abfüllungen als exquisite Geschenkesets, um individuelle Genussmomente zu feiern. Von klassischen etablierten Whiskys bis hin zu Spirituosen aus aufstrebenden Destillerien, bei der vielfältigen Auswahl findet jeder ein passendes Präsent. Das Geschenk wird abgerundet durch hochwertige Zugaben – zum Beispiel speziell auf die Spirituose abgestimmte Premium-Gläser – sowie durch edle Verpackungen. Dies sorgt für Kaufanreize im Handel und viel Freude bei der Bescherung.
Genussmomente unter Freunden:
Jim Beam White – Genuss, der am liebsten gemeinsam zelebriert wird
Der Kentucky Straight Bourbon hat seinen festen Platz unter Freunden der US-amerikanischen Whiskey-Szene. Schon seit 1795 stellt ihn die Familie Beam her, das 225-jährige Jubiläum in diesem Jahr stellt deshalb ein ganz besonderes Datum dar. Bereits in siebter Generation brennen sie ihn nach ihrem Familienrezept: So reift er vier Jahre – doppelt so lange, wie es das Gesetz vorschreibt. Diese Besonderheit kreiert den weichen und eleganten Geschmack. Für einen großen Auftritt im Handel und später unter dem Tannenbaum präsentiert Beam Suntory die Flasche und das hochwertige Longdrinkglas in einem einzigartigen Verpackungsdesign. Ein Rezept für den erfrischenden Signature-Serve „Jim Beam & Ice Tea“ ist in der Geschenkpackung integriert. So können leckere Jim Beam Drinks für Freunde und Familie gemixt werden – direkt an Heiligabend und natürlich auch das ganze Jahr über.
Set aus 0,7-l-Flasche Jim Beam White (40 Vol.-%), Longdrinkglas und Drinkrezept ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 €
Jim Beam Black – ausgezeichnete Premium-Qualität
Der Premium-Bourbon von Jim Beam überzeugt mit seinem einzigartigen aromatischen und vollmundigen Charakter, den er durch die zusätzlichen Jahre der Reifung in ausgeflammten Weißeichenfässern erhält. Der als
„World’s Highest Rated Bourbon“ * ausgezeichnete Whiskey ist zu Weihnachten in edler, mattschwarzer Box erhältlich, die einen Blick auf die zwei eleganten Whiskeytumbler in Kristalloptik gewährt. So ist für stilvollen Genuss gemeinsam mit Freunden und der Familie gesorgt.
Set aus 0,7-l-Flasche Jim Beam Black (43 Vol.-%) und zwei Whiskeytumblern ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 19,99 €
*Quelle: International Wine & Spirit Competition, 2016 Bourbon Trophy
Connemara – Rarität von der grünen Insel
Irische Whiskeys sind im Kommen – mit Connemara bietet Beam Suntory den einzigen getorften Single Malt Whiskey aus Irland. Inspiriert von der Handwerkskunst aus dem 18. Jahrhundert, wird seine Gerste nach dem Mälzen über Torffeuer getrocknet. Nach irischer Tradition wird Connemara auch heute noch zweifach destilliert. So entsteht ein besonders ausbalancierter Whiskey mit milder Süße und intensiven, rauchigen Aromen. Er schmeckt sehr weich mit Honignoten, Malz- und Fruchtaromen, gefolgt von einem vollmundigen Torfaroma. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr rundet auch 2020 ein Whiskey-Tumbler mit Logo und Kupfer-Folierung das Geschenkset ab. So lässt sich der Charakter von Connemara ideal entdecken.
Set aus 0,7-l-Flasche Connemara (40 Vol.-%) und Tumbler ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 24,99 €
Kilbeggan – milder Genuss aus Irlands ältester lizenzierter Destillerie
Whiskey-Kenner entdecken aktuell traditionelle irische Whiskeys wie Kilbeggan wieder. Er wird in der ältesten Whiskey-Destillerie von Irland, „Old Kilbeggan Distillery“, in den Gemäuern eines ehemaligen Klosters nach althergebrachter Art hergestellt. Der Whiskey wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. So bleibt mehr Geschmack erhalten als bei der dreifachen Destillation. Seine charakteristischen Aromen: Sherrynoten und Anklänge von süßem Malz-Geschmack, sehr mild und rund mit Honignoten. Der Nachklang ist trocken mit Eichennoten und leichten Malznuancen. Um seinen aromatischen Charakter vollends zu genießen, bietet das Geschenkset auch dieses Jahr den irischen Whiskey zusammen mit einem hochwertigen Tumbler.
Set aus 0,7-l-Flasche Kilbeggan (40 Vol.-%), Tumbler ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 13,99 €
Handwerkskunst für Genießer:
Laphroaig 10 Jahre – Torf-Geschmack seit 1815
Der 10 Jahre gereifte Laphroaig ist die Nummer eins unter den torfigen Malts und wird seit nahezu 100 Jahren auf die gleiche Art und Weise in Schottland hergestellt. Die Destillerie nutzt als eine von wenigen noch traditionelle Malzböden. Dort trocknen sie den eigens angebauten Malz mit Rauch aus alten torfbefeuerten Öfen. Komplexe und intensive Torf- und Rauchnoten bestimmen das unverwechselbare und durchaus polarisierende Geschmacksprofil des Single Malts. Für das Weihnachtsgeschäft kommt der Laphroaig 10 yo in einer hochwertigen Box mit zwei Nosing-Gläsern. Diese sind speziell für Whisky-Tastings geformt, die gleich nach der Bescherung starten können.
Set aus 0,7-l-Flasche Laphroaig 10 yo 40 Vol.-%) und zwei Nosing-Gläsern ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 38,99 €
*Quelle: The Nielsen Company, LEH+CC, Umsatz, MAT April 2020 vs. VJ
Bowmore 12 Jahre – einer der wertvollsten Schätze Schottlands
Der zwölf Jahre gereifte Single Malt Scotch Whisky ist einer der wertvollsten Schätze Schottlands. Er lagert auf der Insel Islay und ist eine einzigartige Kombination aus reinstem Wasser des Laggan Flusses, hochwertigem Gerstenmalz, das zum Teil noch auf der Darre getrocknet wurde und einer Lagerung in besten Eichenfässern. Sein Geschmacksprofil ist sowohl komplex als auch perfekt ausgeglichen: zarte Noten von Zitronen und Aromen von süßem Heidehonig ergänzen den charakteristischen Torfrauch von Bowmore, was zu einem köstlichen, langen und weichen Abgang führt. Die Geschenk-Edition enthält neben dem besonderen Schotten zwei ausgesuchte Design-Gläser. Die Verpackung beeindruckt mit dem Symbol einer Sanduhr, die an die lange Reifezeit und weit zurückreichende Tradition erinnert.
Set aus 0,7-l-Flasche Bowmore 12 yo (40 Vol.-%) und zwei Gläsern ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 37,99 €
Maker’s Mark – handgefertigte Unikate
Mit Maker’s Mark verschenkt man ein echtes Unikat. In der ältesten Bourbon-Destillerie in den Vereinigten Staaten entsteht der einzigartige Kentucky Straight Bourbon. Auch heute noch wird dabei jede Whiskyflasche von Hand in rotes Wachs getaucht und versiegelt. Mit seinem besonders weichen und vollmundigen Geschmacksprofil gehört Maker’s Mark zu den mildesten Premium-Bourbons weltweit, weshalb er in der Barszene sehr beliebt ist. Maker’s Mark erhält seinen vollen, weichen Geschmack und das unverwechselbare Aroma durch die Verwendung von rotem Winterweizen statt des sonst üblichen Roggenanteils in der Maische. Diese Rezeptur verleiht dem Whisky eine hervorragende Mixability, die weltweit geschätzt wird. Nicht nur für professionelle Mixologen, sondern auch für private Whisky-Fans ist er die perfekte Wahl, um klassische Bourbon-Cocktails zu kreieren. Wie wäre es mit einem Maker’s Mark Sour oder Maker’s Mark Ginger?
Doch nicht nur sein Geschmack ist einmalig – auch seine Geschenkverpackung. Zu Weihnachten schmückt ihn ein gemusterter Strick-Pullover, ein sogenannter „Christmas Jumper“, wie er in den USA traditionell ist – und mittlerweile auch hierzulande Trend ist. Mit dieser humorvollen Verpackung sticht Maker’s Mark hervor und sorgt bei der Bescherung für unvergessliche Momente.
Set aus 0,7-l-Flasche Maker’s Mark (45 Vol.-%) und Christmas Jumper ab Oktober erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 27,99 €
Highland Park – Exklusiver Whisky mit Wikingerwurzeln
Hoch im Norden Schottlands, den Orkney Inseln, stellen Nachfahren der Wikinger den Highland Park Whisky her. Er zelebriert die Kultur, Tradition und Handwerkskunst der Krieger und begeistert nicht nur Wikinger-Fans. Zwölf Jahre reifte der Single Malt in ehemaligen Sherryfässern, die ihm eine einzigartige natürliche Farbe und seinen Geschmack verleihen. Die Abfüllung wird mit holzfreiem Torf hergestellt, der so nur auf den Orkney Inseln vorkommt. Als Kostprobe enthält das Geschenkset eine Miniaturflasche von Highland Park 18 Jahre, der durch die lange Lagerung in Ex-Sherryfässern mit seiner intensiven Note besticht.
Set aus 0,7-l-Flasche Highland Park (40 Vol-%) und Highland Park 18 Jahre-Miniatur (43 Vol-%). Unverbindliche Preisempfehlung: 44,99 €
Neue Trends aus Japan:
Toki – Hommage an die Vergangenheit und Gegenwart
Auch für Whisky aus Japan steigt die Nachfrage. Der harmonische Blend von Toki vereint das Erbe und den innovativen Geist des Hauses Suntory. So steht er für eine neue Art des japanischen Genusses. Sein Name bedeutet übersetzt „Zeit“ und ehrt alte Traditionen und die Faszination für das Neue. Apropos neu, erstmals gibt es Toki Whisky als Geschenk-Edition mit hochwertiger Zugabe zu kaufen. Sie bietet neben einer Flasche des Blends ein Premium-Highball-Glas und drei Highball-Rezepte, welche ein fester Bestandteil der japanischen Trinkkultur sind. Für die Zubereitung gilt es, Toki mit einem gekühlten Sodawasser sowie weiteren optionalen Zutaten zu mixen. Auf diese Art serviert kommen die Aromen von Toki voll zur Geltung.
Set aus 0,7-l-Flasche Toki (43 Vol.-%), Highball-Glas und drei Drinkrezepten ab September erhältlich. Unverbindliche Preisempfehlung: 29,99 €