PR: Interessantes vom unabhängigen Abfüller Murray McDavid bei Genuss am Gaumen in Österreich

Gleich zu Jahresbeginn wird das Whiskyangebot in Österreich wortwörtlich „bunter“, denn Genuss am Gaumen bietet jetzt das Sortiment des unabhängigen Abfüllers Murray McDavid. In mehreren Serien veröffentlicht der alteingesessene Bottler interessante Single Malts und Blends, die wir nachfolgend im Detail mit den Tasting Notes vorstellen. Bei Interesse finden Sie die Abfüllung im Shop des Vorarlberger Unternehmens:


Interessantes vom unabhängigen Abfüller Murray McDavid bei Genuss am Gaumen in Österreich

Es freut uns sehr, dass wir ab sofort bei uns im „Genuss am Gaumen“ auch die erlesenen & außergewöhnlichen Abfüllungen von Murray McDavid anbieten können.

Bunnahabhain 1997 – 21 Jahre

Region: Isle of Islay

Details: Cask Strength 54,7% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Single Bourbon Hogshead

Finish: in einem Pomerol Wine Hogshead – Cask Nr. 2; nur 290 Flaschen abgefüllt

Serie: Mission Gold – Murray McDavid

Verkostung:

in der Nase zestige Fruchtnoten mit einem Touch von Kaffee & gesalzenen Erdbeeren, am Gaumen sehr vollmundig & mit exquisiten Wein-Anklängen – Rosinen, dunkle Schokolade, würziges Chutney, im Finish zeigen sich geröstete Nüsse, Feigen & ein Hauch von Rosmarin

Neben den Goldstücken aus der „Mission Gold“ Serie, verwöhnt Murray McDavid den Gaumen von Whisky-Liebhabern auch mit seiner Serie „Benchmark“, in der ausschließlich Single Malts abgefüllt werden.

Caol Ila 2011 – 8 Jahre

Region: Isle of Islay

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Single Bourbon Barrel

Finish: 1st Fill Koval Four Grain Cask – Cask Nr. 900008-19; nur 1242 Flaschen abgefüllt

Serie: Benchmark – Murray McDavid

Verkostung:

Zitronengebäck, Meeresbrise & Hickory Rauch in der Nase, am Gaumen zeigt sich Eiche & abermals Rauch in Kombination mit sanfter Vanille & erfrischender Zitrus, im sauberen & frischen Finish erwarten uns Noten von gesalzenem Karamell mit einem feinen Islay-Rauch

Deanston 1996 – 21 J.

Region: Highlands

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 2x Single Bourbon Barrels

Finish: in 2x Koval Bourbon Casks – Cask Nr. 600009+10; nur 222 Flaschen abgefüllt

Serie: Benchmark – Murray McDavid

Verkostung:

tolle Noten von Toffee, Fruchtsüßigketen, Vanille & einem Touch von Lebkuchen in der Nase, am Gaumen abermals Toffee gefolgt von fein würzigem Ingwer, getrockneten Früchten & Nüssen, sehr ansprechendes Finish, das üppig & lange nachhällt

Glen Moray 2007 – 11 J.

Region: Speyside

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 3x Bourbon Hogsheads

Finish: in 1st Fill Bourbon Barrels – Cask Nr. 5836-5838; nur 1087 Flaschen abgefüllt

Serie: Benchmark – Murray McDavid

Verkostung:

in der Nase mit Noten von Creme-Honig, gebuttertem Toast & cremiger Vanille, am Gaumen zeigen sich Aromen von Granola & Joghurt mit Anklängen von getrockneten tropischen Früchten, elegantes Finish mit einer feinen Honig-Süße, Zitrus & Eichenwürze

Ledaig 2001 – 17 Jahre

Region: Isle of Mull

Details: Cask Strength 59% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Single Bourbon Barrel

Finish: in einem Jurancon Wein-Barrique – Cask Nr. 800063; nur 274 Flaschen abgefüllt

Serie: Benchmark – Murray McDavid

Verkostung:

wunderbar aromatische Nase mit Noten von Honig, Hickory-Rauch & Trauben, am Gaumen sehr vollmundig – tropische Ananas in Kombination mit Teer & Torfrauch, öliges & fein süßes Finish, das abermals tolle tropische Noten mit sich bringt

Für Whisky-Entdecker gibt es zudem mit den beiden Serien „The Vatting“ & „Crafted Blend“ einiges Interessantes aus Schottland zu finden.

Eòrna Lòin II 1997 – 20 Jahre

Region: Speyside

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in Refill Bourbon Casks

Finish: in 2x 1st Fill Koval Bourbon Casks – Cask Nr. 150045+46; nur 333 Fl. abgefüllt

Serie: Mystery Malt – Murray McDavid

Verkostung:

fein süße Apfel-Noten in der Nase mit etwas Zitrus & Honig, am Gaumen sehr elegant & cremig – abermals frische Früchte & Zitrustöne, lang anhaltendes & komplexes Finish, das zum Genießen einlädt

PS: Wer errät die mysteriöse Distillery, aus der dieser Whisky stammt?

Bùrn Taobh 1991 – 26 Jahre

Region: Speyside

Details: Cask Strength 44,1% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 2 Bourbon Hogsheads – Cask Nr. 2; nur 495 Flaschen abgefüllt

Besonders: ein Teaspooned Dram von Dufftown mit einem bekannten Speyside Malt

Serie: The Vatting – Murray McDavid

Verkostung:

Köstliches Bukett an Aromen – viel Vanille, Zitrus & Honig-Hafer in der Nase, am Gaumen saftiger Gerstenzucker & Anklänge von wachsigen Früchten, lang anhaltendes & fein wärmendes Finish

Malts of Islay “Àlainn” 1989 – 27 Jahre

Region: Isle of Islay

Details: Cask Strength 44,9% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 2x Bourbon Barrels

Finish: in einem Sherry Butt – Cask Nr. 1; nur 1071 Flaschen abgefüllt

Besonders: ein Vatted Malt aus Bowmore & Laphroaig

Serie: The Vatting – Murray McDavid

Verkostung:

dieser Dram zeigt definitiv die „Schönheit der Schlichtheit“ – wunderbare Küsten-Noten in der Nase mit einem Touch von Salzwasser & floralen Anklängen, am Gaumen ebenso recht floral mit delikatem Hauch von Lavendel & Toffee-Äpfeln, sauberes Finish mit unverkennbar toller Islay-Peatrauch-Note

Peatside 2011 – 7 Jahre

Region: “Trade Secret”

Details: 50% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 2x Bourbon Hogsheads

Finish: in 2x 1st Fill Portwein Barriques – Cask Nr. 4; nur 786 Flaschen abgefüllt

Serie: The Vatting – Murray McDavid

Verkostung:

der beliebte „Peatside“ ist zurück – mit tollen Noten von Orangenschale, Pinienharz & Heide-Rauch in der Nase, am Gaumen mit Aromen von gegrilltem Pfirsich & Schokolade-Orangen, ölig-würziges Finish mit rauchigen Mokka-Noten & Anklängen von Toffee

The Speysiders 2009 – 10 Jahre

Region: Speyside

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Mix aus Bourbon, Sherry & Weinfässern; nur 1553 Fl. abgefüllt

Besonders: ein Vatting aus 4 namhaften Speyside-Distilleries: Craigellachie, Miltonduff, Linkwood & Glenlossie

Serie: The Vatting – Murray McDavid

Verkostung:

ein neuer Batch des „Speysiders“ – mit fruchtigen Noten & Nuss-Schokolade in der Nase, ebenso Anklänge von Rosen-Wasser & Gewürzen, am Gaumen zeigen sich getrocknete Aprikosen, Pfannkuchen & Schoko-Rosinen, die auch im Finish in Form von Rosinen-Fudge wiederkehren, zudem gemischte Nüsse & ein Touch von „Latte“

Nachdem Murray McDavid im Besitz der wohlbekannten Coleburn Warehouses ist, finden sich dort allerlei köstliche Schätze, die auch als Vatting oder Blended für großen Genuss sorgen – vom 27-jährigen Islay Blended Malt aus Laphroaig & Bowmore bis hin zum jungen, aber äußerst vielschichtigen „Righ Seumas“ aus 5 Regionen Schottlands & einer Lagerung in Bourbon-, Wein- & Sherryfässern – wir wünschen viel Freude beim Verkosten & Genießen.

Air Leth 1988 – 29 Jahre

Region: Isle of Islay & Lowlands

Details: 50% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 3x Bourbon Hogsheads

Blend: 50% Single Malt – Bowmore, Caol Ila & Laphroaig und 50% Single Grain – North British; nur 636 Flaschen abgefüllt

Serie: Crafted Blend – Murray McDavid

Verkostung:

ein außergewöhnlicher Blend, der schon in der Nase mit sanften Torfnoten, floralen Anklängen & Pfirsich überzeugt, am Gaumen mit Aromen von Gerstenzucker, floralem Torf & zarter Vanille, im anhaltenden & einladenden Finish zeigen sich tropische Fruchtnoten & abermals sanfter Islay-Torf

Half ‘n’Half 2009 – 10 Jahre

Region: Speyside & Lowlands (Girvan)

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 3x Bourbon Hogsheads

Finish: in Sherry Butts – Cask Nr. 4; nur 1466 Flaschen abgefüllt

Serie: Crafted Blend – Murray McDavid

Verkostung:

Sanfte florale Noten in der Nase mit Anklängen von frisch geschnittenem Gras & üppig Vanille-Sauce, auch am Gaumen zeigt sich Vanille zugleich, gefolgt von Zitronen-Brause & Toffee-Äpfeln, gemütliches & feines Finish mit Noten von braunem Zucker, Honig & Pinienkernen

Loch Ìle 1996 – 19 Jahre

Region: Islay & Highlands

Details: 46% Vol., 0,7 l

Lagerung: in 2x Bourbon Hogsheads

Finish: in einem 1st Fill Madeira Barrique – Cask Nr. 001; nur 574 Flaschen abgefüllt

Besonders: ein Blend aus Bowmore & Laphroaig Malts mit einem fein süßen Grain der Loch Lomond Distillery

Serie: Crafted Blend – Murray McDavid

Verkostung:

der Lieblings-Dram der Murray McDavid Crew – wunderbare Küsten-Noten in der Nase gepaart mit getrockneten Aprikosen & Blütenhonig, am Gaumen süßer Rauch, cremige Früchte & tolle florale Anklänge, fein sauberes & frisches Finish mit einer wärmenden Würze

Rìgh Seumas II 2008 – 10 Jahre

Region: Islay, Speyside, Highlands & Lowlands

Details: 50% Vol., 0,7 l

Besonders: 70% Single Malts & 30% Grain Whisky

Blend: Bruichladdich, Arran, Tobermory, Auchentoshan & Old Roshdu treffen auf North British & Invergordon

Lagerung: in Bourbon Hogsheads

Finish: in Sherry & Wein-Hogsheads; nur 914 Flaschen abgefüllt

Serie: Crafted Blend – Murray McDavid

Verkostung:

in der Nase zeigen sich rote Früchte, BBQ-Limette & kandierte Früchte, am Gaumen ebenso sehr außergewöhnlich – gecharrte Eiche, geräucherte Nüsse & ein Touch von Fenchel, das Finish zeig Noten von Zerealien, Espresso & braunem Zucker

Young & Old 2011 – 7 Jahre

Region: Islay, Speyside & Lowlands

Details: 50% Vol., 0,7 l

Besonders: 50% Malt Whisky (Caol Ila & “Peatside”) & 50% Grain (North British)

Lagerung: in 3 Fässern – Bourbon, PX & Oloroso Sherry; nur 607 Flaschen abgefüllt

Serie: Crafted Blend – Murray McDavid

Verkostung:

in der Nase dunkle Melasse, süßer Torf & üppige Sherry-Fruchtnoten, am Gaumen zeigen sich ölige, gecharrte Früchte mit einem floralen Touch & dunklem Torf, langes & fein süßes Finish, das abermals sanfte Melasse-Töne mit sich bringt

Exklusiv: Gewinnen Sie 4 Sets mit der aktuellen Waterford Sheestown Edition 1.2 und der Ballymorgan Edition 1.2!

Neues Jahr, neues Glück! Wir freuen uns riesig darüber, Ihnen gleich zu Jahresbeginn ein neues Gewinnspiel vorstellen zu können, diesmal wieder gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Import, dem Importeur der Whiskys aus der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier.

Diesmal wird Fortuna viel zu tun haben: Gleich vier unserer Leser*innen dürfen sich bei diesem Gewinnspiel auf jeweils ein Set der aktuellen Abfüllungen aus der Destillerie freuen, den Waterford Sheestown Edition 1.2 und den Waterford Ballymorgan Edition 1.2 – die jeweils mit Gerste einer bestimmten Farm im Südosten Irlands gebrannt werden. Ein beeindruckendes, sehr ausdifferenziertes Geschmackserlebnis.

Bevor wir Ihnen verraten, wie Sie eines der vier Sets gewinnen können, lesen Sie hier mehr über die außergewöhnliche Destillerie und die beiden Abfüllungen (und finden Sie dabei auch die Antwort auf unsere Gewinnfrage):

Waterford Whisky: Terroir-getrieben und einzigartig

Irlands Südosten ist weltweit eines der besten Anbaugebiete für Braugerste und das Zuhause der Waterford Distillery. Einst Brauerei, heute Whisky-Brennerei auf dem neuesten Stand der Technik – dank Mark Reynier. Die Koryphäe mit legendärem Werdegang in der schottischen Whisky-Szene erwarb Waterford 2014. Sein Ziel? Die Destillerie zum Epizentrum für die radikale Umsetzung einer aus der Winzerwelt bekannten Philosophie machen: Terroir. Denn wo Gerste wächst, wie der Boden beschaffen ist oder wie viel Sonne oder Wind das Getreide ausgesetzt ist, birgt das Geheimnis einzigartig authentischer Irish Single Malts. Für sie schlägt das Herz von Waterford.

Farm für Farm: die Aromen ausgewählter Orte Irlands

Eine Bandbreite ausgewählter Fässer, lange Fermentation oder langsame Destillation sind Faktoren für die Aromenreinheit des Single Malts von Waterford. Geschmacklich entscheidend für Mark Reynier und Team, ist jedoch das Korn selbst. Mehr als 70 irische Farmen bilden das Fundament der Brennerei. Deren Gerste wird separat angebaut, gelagert, gemälzt und destilliert. Farm für Farm entstehen so die „Single Farm Origins“ – Whiskys, die das Geschmacksprofil ihres Herkunftsortes einfangen. Jede der Editionen ist absolut einzigartig und nur limitiert verfügbar.

Vom Feld bis ins Regal: kompromisslose Transparenz

Ein digitales Logistiksystem mit über 20.000 Datenpunkten pro Destillation und Farm macht den Terroir-basierten Whisky zu 100 Prozent rückverfolgbar. Umfangreiche Informationen zum Herkunftsort, den Gerstenbauern oder der Destillerie selbst eröffnen sich für Single-Malt-Liebhaber über einen Terroir-Code auf jeder Flasche Whisky, der lediglich auf der Webseite eingegeben werden muss. Waterford hat nichts zu verstecken: An den Ufern des Flusses Suir entstehen Whiskys mit außergewöhnlicher geschmacklicher Tiefe und Vielfalt. Alle Editionen werden mit mindestens 46% vol. abgefüllt, sind weder gefärbt noch kühlfiltriert.

Wir verlosen vier Sets, bestehend aus den beiden aktuellen Abfüllungen von Waterford: Sheestown Edition 1.2 und Ballymorgan Edition 1.2!

Jede Abfüllung von Waterford erkundet einen Ort in Irlands fruchtbarem Südosten. Die Gerste für den fruchtigen, zugleich pikanten „Sheestown Edition 1.2“ wächst am „Ort des üppigen Grases“. Das hügelige Tiefland-Terroir aus gut entwässertem Lehmboden bewirtschaftet seit einem halben Jahrhundert Philip O’Brien. Im Regenschatten der Wicklow Mountains dagegen baut Robert Milnes Familie in fünfter Generation Gerste auf besonders ergiebiger Erde an. Sein Getreide ist Destillationsbasis für „Ballymorgan Edition 1.1“ mit Noten von rotem Apfel, Milchschokolade und Pfeffer.

Sheestown Edition 1.2, Waterford „Single Farm Origins“ (0,7 Liter, 50% vol.): Destilliert in KW 24/2016 und abgefüllt im September 2020, erlangte der Single Malt seine komplexe Reife in First Fill Amercian Oak (33%), Virgin American Oak (19%), Fässern aus französischer Premium-Eiche (25%) und Vin Doux Naturel Casks (23%).

Ballymorgan Edition 1.2, Waterford „Single Farm Origins“ (0,7 Liter, 50% vol.): Vier Jahre, einen Monat und zwei Tage reifte der einzigartige Single Malt in einer Holzkomposition aus First Fill Amercian Oak (34%), Virgin American Oak (20%), Fässern aus französischer Premium-Eiche (23%) und Vin Doux Naturel Casks (23%).

Und so gewinnen Sie eines der vier Sets, bestehend aus den beiden aktuellen Abfüllungen von Waterford: Sheestown Edition 1.2 und Ballymorgan Edition 1.2:

Sagen Sie uns einfach, welche Philosophie aus der Winzerwelt die Waterford Distillery für ihren Whisky kompromisslos umsetzt:

a) Flaschengärung
b) Terroir

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Waterford“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 17. Januar 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 18. Januar 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Waterford“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 17. Januar 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 18. Januar 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Whisky weltweit, Folge 8

Auch im neuen Jahr geht es bei Serge Valentin mit den Verkostungen von Whiskys aus aller Welt weiter.. Und warum nicht – Whisky ist im letzten Jahrzehnt wirklich ein weltweites Phänomen gewordern, wo sich eigentlich kein Land mehr mit den Restulaten verstecken muss.

Heute geht es nach UK, Deutschland, in die USA und Australien, wobei das Vereinigte Königreich mit Nordirland und England vertreten ist. Hier die Wertungen der Verkostung:

Bushmills ‘Port Cask Reserve’ (40%, OB, Irish, Steamship Collection, 2019)82
The Westfalian 2014/2019 (51.2%, OB, Germany, Ex-Glenrothes sherry hogshead, cask #84, 349 bottles)81
Kentucky Straight Bourbon Whiskey 24 yo 1994/2020 (47.4%, Single Cask Nation, USA, 300 bottles)89
Cardrona ‘Just Hatched Solera’ (64.4%, OB, 2020) 83
Bimber 3 yo 2017/2020 (57.9%, Thompson Bros., England, 1st fill barrel, cask #171, 250 bottles)89

PR: Claxton’s Winter Release – das sind die neuen Abfüllungen

Dank Genuss am Gaumen in Österreich und Pinkernell’s Berlin können wir Ihnen die neuen Abfüllungen vom unabhängigen Abfüller Claxton’s vorstellen – sieben an der Zahl und natürlich alles Single Cask Bottlings in Fassstärke. Die Abfüllungen sind ab sofort in beiden Webshops erhältlich.

Hier alle Details zum Claxton’s Winter Release samt ausführlichen Tasting Notes:


Claxton’s Winter Release – das sind die neuen Abfüllungen

Cameronbridge 1992 – 28 Jahre

Region: Lowlands

Details: Cask Strength 42,2% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem PX Sherry Cask – Cask Nr. 2103-115062 am 10.09.1992 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 214 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Nur soviel – dieser Grain ist einfach nur phänomenal. Die Kombination aus Single Grain, PX Sherry & dem wunderbaren Alter ist wirklich hervorragend & überzeugt selbst Malt-Liebhaber spielend leicht. Wunderbar dunkle, süße Fruchtnoten, getoastetes Holz, wärmende Gewürze & im Finish mit einem zarten Grain-Touch. Gefährlich gut „trinkbar“ 😊 – ein großartiger Christmas Dram.

Caol Ila 2011 – 9 Jahre

Region: Isle of Islay

Details: Cask Strength 57,1% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem 1st Fill Bourbon HHD – Cask Nr. 2708-352168 am 18.03.2011 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 281 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Ein wunderbarer Caol Ila, der mit viel frischen Rauch-Noten, süßem Frucht-Charakter & vor allem – viel Eleganz & Feinheit trotz der üppigen Cask Strength-Prozente zu überzeugen weiß.

Glen Elgin 2006 – 14 Jahre

Region: Speyside

Details: Cask Strength 57,1% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Refill Bourbon HHD – Cask Nr. 2110-802114 am 04.04.2006 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 291 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Ein leichter, wunderbar floraler Glen Elgin mit tollen Noten von saftigen Birnen & frischer Gerste. Ein feiner Malt, der auf elegante Weise die herausragende Qualität der Glen Elgin Spirits zeigt.

Glen Spey 2006 – 14 Jahre

Region: Speyside

Details: Cask Strength 58,2% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Madeira Barrique – Cask Nr. 2105-800379 am 20.09.2006 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 279 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Die erste Abfüllung von Glen Spey, die je von Claxton’s gefüllt wurde – ein frischer, fein fruchtiger & typischer grasiger Glen Spey, der durch die Reifung im Madeira-Barrique zusätzlich wunderbar üppige Noten von Pfirsich, Walnüssen & Haselnüssen aufzeigt.

Inchmurrin 1997 – 23 Jahre

Region: Highlands

Details: Cask Strength 48,3% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Single Bourbon Barrel – Cask Nr. 2107-287, am 18.02.1997 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 192 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Ein großartiger Release 2er Schwesternfässer – wunderbar ausgewogen & harmonisch mit tollen wachsigen Noten & alten Holztönen in der Nase & einem Potpourri an Fruchtsalat am Gaumen. Eine exzellente Abfüllung der Highland Destillerie Loch Lomond.

Linkwood 2008 – 11 Jahre

Region: Speyside

Details: Cask Strength 52,9% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Refill Sherry HHD – Cask Nr. 2109-308320 am 08.12.2008 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 295 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Ein typisch floraler Linkwood, der durch seine Reifung in einem recht aktiven Refill Sherry Cask tolle vielschichtige Noten mit sich bringt. Als würde man einen Spaziergang durch einen „old-fashioned“ Süßigkeiten-Shop machen – voll von Fruchtbonbons & prickelndem Brausepulver.

Lochindaal 2007 – 12 Jahre

Region:        Isle of Islay

Details:        Cask Strength 55,8% Vol., 0,7 l

Lagerung: in einem Chateau Climens Cask – Cask Nr. 2104-23 am 04.12.2007 destilliert, im Winter 2020 abgefüllt, nur 288 Flaschen abgefüllt

Verkostung:

Kurz & knapp – ein Whisky, der seinesgleichen sucht. Ein kräftig rauchiger Bruichladdich, der durch die Reifung in einem französischen Weinfass unglaublich viel Aromen & Kraft mit sich bringt – üppig dunkle Früchte, satter Torf, ölig & leicht medizinischer Charakter & Anklänge von Teeröl, glacierten Kirschen & Tee…großartig!

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (213)

Willkommen zur  213. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 213 finden Sie neun neue Videos:

Friendly Mr. Z – Ballantines Blended Scotch Whisky

World Wide Whisky – NC´NEAN Organic

Whisky Plausch – Glenfiddich Project XX

Malts and Metal – Glenfarclas Family Cask 1993 – 2020

Whisky in Drag – Top 5 Whiskys aus 2020

Whiskyllerie – Scotch Universe Ursa Major III

Pat Hock – Highland Park Cask Strength

https://www.youtube.com/watch?v=X_e3YuMQOcY&t=1s

The Malt Head – Meine Top 3 Whiskys aus für 2020

WhiskyJason – Blue Spot CS Irish Whiskey


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 5)

Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv im Vorabdruck präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten)  erscheint am 01.02.2021 im Alba Collection Verlag GbR. Es kann bis zum 15.01.2021 zum Einführungspreis (Subskriptionspreis) von 16,- Euro hier vorbestellt werden.


-hier geht es zur Folge 4-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 5)

Nach wenigen hundert Metern zeigte mir der Radweg die Faust, mit einer knackigen Steigung blockierte er mein beschwingtes Fortkommen. Um nicht abzufallen, schaltete ich zwei Gänge zurück, das half, das Tempo zu halten, aber dafür fing ich gehörig an zu schnaufen. Ganz klar, das Tasting war dem Herz-Kreislaufsystem an den Karren gefahren.

Bis sich der Blutalkoholspiegel wieder normalisiert hätte, würde er erst einmal am Fitness-Level fressen, das wusste ich als erfahrener Cyclist von früheren Fahrten mit einem Bierpegel im Blut. Bis zu fünf Prozent fällt die Leistung ab, sagen ärztliche Diagnosen. Testreihen belegen, dass jede Art von Alkohol dafür sorgt, dass die Nebennierenrinde vermehrt das Stresshormon Cortisol ausschüttet, was das Herz heftiger schlagen und im gesamten Organismus die Alarmglocken schrillen lässt. Ist man nun sportlich gefordert, zu Fuß oder auf dem Rad, dann spürt man diese Wirkung noch viel stärker. Mein Hausarzt hatte mir den Rat mitgegeben: essen Sie tüchtig!

Zum Glück hatte ich diesen Rat am Morgen befolgt und mich bei Frau Lorry pappsatt gegessen.

Nachdem ich an der knackigen Steigung eingebrochen war, musste ich mir eingestehen: Whisky ist ein Konditionsräuber! Und die Kombination „sip & cycle“ fügte sich also doch nicht so harmonisch wie ich anfangs vermutet hatte. Nun war die Auffahrt nur einen kurzen Hang hinauf, so konnten sich Herz und Kreislauf rasch wieder beruhigen. Allerdings blieb mir der Durchhänger als Lehre im Gedächtnis haften. Auf der Anhöhe hielt ich an, nicht um wieder zu Atem zu kommen, sondern um mich am Anblick einer zweiten paradiesischen Bucht zu ergötzen. Zwischen buttergelb blühendem Ginsterbüschen stoppte ich das Rad, sog die salzige Atlantikluft ein und schaute und schaute. Sanft rollte sattgrünes Weideland, gesprenkelt mit unzähligen Knubbeln und Knubbelchen weißer Schafe und ihrer Jungen, abwärts zum Saum der Irischen See, wo kalkweiß ein gewaltiger Komplex an der Wasserkante dominierte.

Stand dort unten am Meer ein Kloster, eine spätbarocke Abtei? Womöglich ein geweihtes Stift, nicht weniger prächtig als das Zisterzienser Stift von Stams am Inn. Ach was, nicht so verschnörkelt, nicht so barock, viel sachlicher die Architektur, eher vergleichbar einem Gefängnis, einem Hochsicherheitstrakt, dem allerdings die Stacheldrahtumzäunung fehlte. Mit beiden Beinen am Boden verweilte ich noch eine Weile, um dieses Bild auf dem Stick der Erinnerungen zu speichern, dann schwang ich mich wieder in den Sattel und rauschte den Hang in einem ausschweifenden Bogen hinab, immer wieder in die Ferne spähend, immer wieder von neuem gefesselt von dem größer und größer werdenden Bauwerk im Herzen der Bucht.

Die flotte Fahrt beendete ich auf einem asphaltierten Platz, in dessen Mitte eine ausrangierte Brennblase stand. Die kupferne still stand mitten auf dem Platz als das Wahrzeichen der Brennerei Ardbeg[1]. Ihr rotes Metall glänzte poliert und wirkte ausgesprochen edel. Aber Ardbeg’s werbewirksame Ikone hatte einen Schönheitsfehler. Sie war ein Fragment, es fehlte ihr obendrauf das Geistrohr, das in Schottland lyne arm oder Schwanenhals heißt. Doch selbst als Fragment zog die Brennblase die Blicke der Handyknipser auf sich. So wie sie zwiebelförmig und ausrangiert in der Sonne glühte, wirkte die kupferne Blase auf mich wie eine festgefügte Erklärung: Hier wird keine Heilige Messe zelebriert, hier werden auch keine Verbrecher gefangen gehalten, hier wird Whisky gebrannt.

Bild © Whiskyexperts 2018

Vor der Tür zum gut ausgeschilderten Besuchszentrum standen Holztische und Holzbänke unter Sonnenschirmen. Die Islay Sonne knallte schon derart, dass ich mich fragte, bist du noch in Schottland oder schon in Portugal? Nicht auf dem entfernt gelegenen Parkplatz stellte ich mein Rad ab, sondern direkt neben der Eingangstür lehnte ich es privilegiert an die aufgeheizte Wand. Noch bevor ich es wieder alleine ließ, kam die alte Frage auf: abschließen oder nicht? Wie gesagt, Schottland ist ehrlich, aber so viele, so viele Touristen gingen hier aus und ein, schon jetzt zur Mittagszeit herrschte ein stetiges Kommen und Gehen. Die Destillerie Ardbeg, 1815 gegründet, ist weit mehr als ein Muss auf Islay, Ardbeg ist das Mekka profaner Pilgerströme.

Wenn das Center von Laphroaig in folkloristischem Design konzipiert war, dann war das von Ardbeg extrem streng und zurückgenommen gestaltet. Im schummrigen Café mit Vierertischen saß der Gast unter einer zehn Meter hohen, offenen Holzkonstruktion, die das gewaltige Dach trug, und blickte in der düsteren Atmosphäre von Schwarzweiß auf wandhohe Poster vom wild schäumenden Meer. Der hohe Raum des Verweilens, des Shoppens und des Tastings wurde durch das spärlich einsickernde Licht und die schwarzweiße, minimalistische Dekoration zu einem Altarraum, in dem ein riesiges Poster des keltischen Kildalton-Steinkreuzes aus dem 14. Jahrhundert den Gedanken an die Götterdämmerung aufkommen ließ.

Wären da nicht die mattgebeizten Regale voll schwarz verpackter Ardbeg-Whiskys und Merchandising Artikel wie Jacken, T-Shirts, Kosmetika, Kappen und Notizbücher als profane Boten der Neuzeit gewesen, man hätte andächtig niedersinken und beten können. Aber nur kurz, denn ein Blick auf die Preisschilder und schon war es um die Andächtigkeit geschehen: das billigste Produkt im Logo-Sortiment, ein Plastik-Kugelschreiber chinesischer Provenienz, kostete acht Pfund.

Durch die Flügeltüre am Eingang drängten so viele neue Besucher nach, dass sich die scheidenden nur mit Mühe ins Freie zu schieben vermochten. In diesem Jahrmarktgetümmel hätte eine Diebeshand sehr leicht in die Regale greifen und jede Menge Ardbegs mitlaufen lassen können, denn an Personal mangelte es an den Ständen und im Café. Lange Minuten war nicht einmal die Kasse besetzt.

Kaum, dass ich an einem Vierertisch Platz genommen hatte und zur Ruhe kam, bedrängte mich die Düsternis der monumentalen Dekoration und unwillkürlich musste ich an die düstere Subkultur von Gothic Queen denken, die mir auf meiner Reise noch öfters begegnen sollte. Für mich als Kind der Nachkriegszeit war diese Lust an düsterer Vision befremdend. Aber ich verbat mir das Werten und schon ergriff mich die Kulisse in ihrer Todessehnsucht und ermutigte mich, dieser Chiffre nachzuspüren.

Die Ardbeg Flaschen mit ihren Runen, auch das mythisch anmutende Ambiente des Cafés, erweckten die keltische Kultur zum Leben und als ich kurz die Augen schloss und in den hohen Saal hineinhorchte, vernahm ich ein Gemurmel, eine Litanei von Sprechgesängen, selten ein Lachen, Geräusche wie im Refektorium einer mittelalterlichen Abtei. Urplötzlich saß ich inmitten von Mönchen, die den keltischen Ritus zelebrierten und sich betend um den hohen Schaft des Hochkreuzes von Kildalton scharten. In ihrem esoterischen Zirkel lebten Alchimisten, die im Verborgenen mit Drogen und Heilkräutern experimentierten, vielleicht sogar im Selbstversuch ihr Leben opferten, um aqua vitae in höchster Reinheit zu destillieren. Gefesselt von der keltischen Atmosphäre bei Ardbeg, verfestigte sich die längst gefasste Idee, die Urdestille des schottischen Lebenswassers in der Benediktinerabtei von Lindores am Ende meiner Reise aufzusuchen.

Wieder öffnete ich die Augen und vor mir stand ein Glas, auf dessen Grund sich ein goldener Schluck wiegte. Es augenblicklich zu ergreifen, ging auf keinen Fall, zu vorbelastet war ich noch immer, zu lebhaft spukte auch jetzt noch der Geist des Jugendrauschs im Hirn herum. Um ehrlich zu sein, bereits bei der Bestellung hatte sich ein Anflug von Übelkeit meines Magens bemächtigt. Aber es half nichts! In den sauren Apfel musste ich jetzt beißen, ich musste den Rauch, die Asche und auch den geräucherten Speck riechen und schmecken, um mir ein faires Urteil über den berühmtesten aller getorften Whiskys erlauben zu können.

Bild (c) Ardbeg

Kurzentschlossen ergriff ich das handliche Nosing Glas am Bauch und spannte es zwischen Daumen und die restlichen Finger ein. Der Auftritt des zehnjährigen Ardbeg war dezent und erstaunlich hell, viel heller als das braune, torfhaltige Flusswasser der Insel. Wie flüssiger Bernstein stand der Ardbeg im Glas und beim Schwenken zeigte er Schlieren und Rillen wie es sich für einen guten Malt mit mehr als 46 % vol. gehört. Seine Farbe beruhigte in ihrer dezent leuchtenden Schattierung und schon traute ich mich.

Der erste Schnuppervorstoß – ein Schock: geräucherter Speck, üble Gerüche wie aus einem überquellenden Aschenbecher, Terpentin, auch Seife und muffiges Leder griffen meine olfaktorische Behaglichkeit an und weckten sofort unschöne Erinnerungen. Schon wollte ich resignieren und das Glas von mir schieben und lieber zum gezuckerten, kakaogepuderten Capuccino greifen. Mit Willenskraft überwand ich den ersten Ekel, ja Ekel, und träufelte mir ein Schlückchen in den Mund: nicht auf die vorderen Knospen, sondern gleich auf den Zungengrund. Augenblicklich setzte der Speichelfluss ein, gleich darauf ein Brennen. Aber das war nur die erste, noch flüchtige Berührung. Im nächsten Moment erlebte ich einen Umschwung. Der Gaumen öffnete sich willig und verlangte nach mehr, denn jetzt schmeckte er Aromen von Früchten wie Mango und Ananas, Rosinen und Trockenfrüchten, die den Torfgeschmack massiv bedrängten. Und wie durch einen Zaubertrick verwandelte sich die Kernseife in Marzipan. Der Abgang war ohne Frage holzig, allerdings ausbalanciert mit einer Malznote und dem fleischigen Geschmack von schwarzen Oliven. Und über allem erlebte ich eine Novität, die ich vorher nicht gekannt hatte: im Abgang oszillierte der Ardbeg zwischen bitter und süß, was leicht verwirrte. Aber schon wegen des Abgangs gab ich dem Torfhammer eine zweite Chance.

Mit einem großen Schluck Wasser spülte ich nach und träufelte aus einer bereitstehenden Pipette einige Spritzer ins Glas. Punktuell trübte sich die Oberfläche ein. Das war alles andere als schlimm, nur eine harmlose chemische Reaktion, hervorgerufen durch die natürlichen Ketten von Fettsäuren. Die kleine, sichtbare Sensation war sogar gut. Der milchige Schleierfaden indizierte, dass der Ardbeg nicht durch Kühlfilterung kastriert worden war und dass in ihm noch alle Ballaststoffe lebten.

Der zweite Schluck überraschte durch seine frugale Dominanz, was die Torfnote stark milderte, obwohl diese noch immer die Textur bestimmte. Im Resultat traf der zehnjährige Ardbeg allerdings nur beschränkt meinen Geschmack, deshalb erhielt er auf der Skala zwei Stützräder. Okay, diese Bewertung mochte mittelmässig ausgefallen sein, aber trotzdem war sie von Bedeutung, denn dank ihr war ich fürs erste an einem persönlichen Ziel angekommen: ein Torfwhisky, ein peated malt, konnte mich ab jetzt nicht mehr schrecken.

Im Besuchszentrum und auf dem Vorplatz ging es inzwischen noch lebhafter zu, unter den Sonnenschirmen ballten sich Gruppen von Busreisenden und alle lechzten wie eine Wüstenkarawane nach Schatten. Ihr Warten auf den Reiseleiter verkürzten diese Whiskytouris mit Selfies aufnehmen und Selfies posten. Kurz hielt ich inne und überlegte: am quirligen Auftrieb war gut zu studieren, wie ein raffiniert ausgeklügeltes Marketing einer Marke zu Weltruhm verhelfen kann. Dazu muss man wissen, dass das Werben mit gruftiger Gothic Kultur von den Franzosen kommt, denn die Brennerei, die rund 2,4 Millionen Liter im Jahr produziert, befindet sich im Besitz von Moèt Hennessy.

Routiniert fand ich die Zahlenkombination am Fahrradschloss und schwang mich fluchtartig in den Sattel. Inmitten der mit Bus oder Auto angereisten Besucherlawine kam ich mir in den Radklamotten und mit Helm wie ein Pausenclown vor, der das Pauschalprogramm ergänzen sollte. Was ist das für ein Spinner, der zum Whisky Tasting nach Ardbeg radelt? fragte sich gewiss der eine oder andere Besucher wie er mich wegfahren sah.

Zugegeben, der hastige Aufbruch kam einer Flucht gleich und keine hundert Meter hinter dem Parkplatz präsentierten die Gedärme die Rechnung. Ein gewaltiger Rülpser stieß mir auf und ein Torfschwall schwappte mir wie dem Feuerschlucker die ausgehauchte Flamme über die Lippen. Dieses gastroenterologische Signal bestätigte einmal mehr, dass ein Ardbeg und ich keine besten Freunde werden würden.

–Weiter zur Folge 6–


[1]  ard-beg

Fremde Federn (130): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger


Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tastings.jpg.

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der bereits 130. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet antike Abfüllungen

Das neue Jahr mit Altem beginnen ist bei Whisky gar keine so schlechte Idee. Dementsprechend verkostet Angus MacRaild auf Whiskfun Abfüllungen mit beeindruckendem Alter, was den Abfüllungszeitpunkt anbelangt – und zwar von Glenlivet, Glendronach, Glen Grant und Bunnahabhain: Von den Siebzigern bis zu den Zwanziger des vorigen Jahrhunderts reicht dieser zurück.

Und: Früher war ganz bestimmt nicht alles besser – die verkosteten Abfüllungen von dieser Session könnten diesen Verdacht allerdings doch aufkeimen lassen, betrachtet man die Punktewertungen der Verkostung:

Glendronach NAS (75 proof, OB, 1950s)88
Smith’s Glenlivet Liqueur Scotch Whisky (70 proof, Mayor, Sworder & Co Ltd, 1930s)91
Glenlivet 12 yo (18 under proof, Alexander MacKintyre & Sons of Tomintoul, circa 1920s)93
Glen Grant 10 yo (100 proof, Moray Bonding Co, 1950s)95
Bunnahabhain 27 yo 1947/1975 (90.5 proof, Matthew Gloag & Son)94

TTB-Neuheiten: Glenallachie 11yo Bolgheri Superiore Wine Finish, Glenallachie 13yo Rioja Wine Finish

Neues Jahr, neue Whiskys: Aus der Speyside-Destillerie Glenallachie haben wir zwei neue Abfüllungen in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden, und auch wenn diese Einträge für die USA gemacht werden, steht bei vielen von ihnen dennoch zu vermuten, dass es sich dabei um internationale Releases handeln wird, wenn sie auf den Markt kommen.

Beide Abfüllungen aus der Destillerie von Billy Walker sind solche mit Finish in Weinfässern. Der jüngere von beiden, der Glenallachie 11yo Bolgheri Superiore Wine Finish, lagerte erst neun Jahre in Bourbon barrels, danach fast zwei Jahre in den im Namen genannten italienischen Weinfässern. Der Glenallachie 13yo Rioja Wine Finish hatte die etwa gleich lange Nachreifung in spanischen Rioja-Rotweinfässern. Abgefüllt werden beide Ausgaben mit 48% werden – eine Limitierung ist auf den Etiketten nicht angegeben.

Hier das Artwork für den Glenallachie 11yo Bolgheri Superiore Wine Finish und den Glenallachie 13yo Rioja Wine Finish:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Whisky des Monats Januar 2021: Chivas Regal

Auch im neuen Jahr setzen wir die Reihe unserer monatlichen Empfehlung fort. Und es ändert sich nichts an den Kriterien, die ein von uns ausgewählter Kandidat erfüllen muss: Qualität, Verfügbarkeit und Preis müssen uns überzeugen. Manchmal ist es eine Neuerscheinung, die uns beeindruckt. Und manchmal wünschen wir einer Abfüllung, einer Brennerei oder einer Marke etwas mehr Aufmerksamkeit. So wie in diesem Monat: Unsere Empfehlung kommt aus dem Hause Chivas Regal. Vielmehr sind es gleich zwei. Denn zu unserem Whisky des Monats im Januar 2021 wählen wir Chivas Regal 12 yo und Chivas Regal 18 yo aus.

Right back where we started from

Ja, richtig gelesen: Wir empfehlen zwei Blends. Und an dieser Stelle möchten wir uns bei Ihnen bedanken, dass Sie nach der Überschrift und der Einleitung es schon bis hier hin geschafft haben. Wir vermuten, die Meisten haben es beim Lesen unseres Textes nicht so weit geschafft wie Sie. Denn beim Thema Blended Scotch Whisky sitzen viele Whisky-Enthusiasten nicht mehr mit am Tisch. Was sie suchen, bietet ihnen ein Blend nicht. Er ist für ein breiter angelegtes Geschmacksempfinden konzipiert. Ein Blend ist ein Produkt für den weiten Markt. Und: Für viele war ein Blend der erste Schritt in die Welt des Whiskys. Diesem ersten Schritt folgten viele weitere, und jetzt steht man vermeintlich ganz woanders.

Einen Großteil der Produktion von Strathisla finden wir in chivas Regal.
Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Mehr Kunst denn Arbeit

Colin Scott ist der Master Blender bei Chivas Regal. Und das seit 1989. Seine große Aufgabe ist es, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Fässer die Auswahl zu treffen, um einen Chivas Regal zu kreieren. Die Fässer stammen aus unterschiedlichen Malt- sowie Grain-Brennereien, wobei wir bei Chivas Regal eher von einer einzigen (Strathclyde) ausgehen sollten. Ziel ist es, so zu jeder Zeit gleich bleibenden Geschmack bei gleich bleibenden Qualität zu gestelten. Diese Aufgabe, die für ihn mehr Kunst denn Arbeit ist, erklärt er in einem Video so:

Chivas Regal 12 yo

Eine Flasche Chivas Regal 12 yo im Handel zu finden, ist keine unlösbare Aufgabe. Den Einstieg in das Portfolio von Chivas Regal finden wir im Getränkehandel wie auch im Lebensmitteleinzelhandel zu einem Preis um die 25 €. Von Zeit zu Zeit wird er in einer besonderen Verkaufsaktion offeriert und dann mit einem Preis eng an der 20-Euro-Marke ausgezeichnet. Dies ist für eine Flasche Scotch Whisky sehr wenig Geld.

Die Nase zeigt sich äußerst dezent und bietet mehr Andeutungen denn Deutlichkeit. Am Gaumen wird der Chivas Regal 12 yo dann allerdings deutlicher: vordergründige Honigsüße, Karamell und Toffee, Rosinen, verwoben und dem Gaumen schmeichelnd. Mehr Zeit bringt eine leichte holzige Bitterkeit zum Vorschein, welche die bisherige Süße angenehm kontrastiert. Das Finish wie erwartet kurz und ohne Nachhall und Echo, der große Trumpf des Chivas Regal 12 yo ist der Gaumen.

Chivas Regal 18 yo Gold Signature

Beim sechs Jahre älteren Chivas Regal finden wir ein ähnliches Spektrum der Aromen wie bei seinem jüngeren Geschwister. Jedoch alles etwas deutlicher. Schon die Nase des Chivas Regal 18 yo ist prägnanter und zeigt die bekannte Honigsüße. Hinzu kommen noch holzige Noten, und im Hintergrund erscheinen subtile Aromen, die Rauch sein könnten. Prägnanter und deutlicher, dies setzt sich auch am Gaumen fort. Die Honigsüße erscheint weniger vordergründig, Karamell, Toffee und Rosinen ergänzen den Genuss. Dies alles allerdings im Vergleich zum sechs Jahre jünger Chivas Regal mit einer deutlich höheren Qualität und Komplexität, welche das Herausfiltern einzelner Aromen und Geschmacksnoten deutlich erschwert. Das Finish zeigt sich äußerst merkbar. Das Volumen schwillt schnell Mund füllend an, die Süße wird würzig mit einer leichter Schärfe. und leicht nachhallend.

Beide Chivas Regal sind mit 40 % Vol. abgefüllt. Die Kühlfiltrierung ermöglicht einen nebelfreien Whisky auch bei niedriger Trinktemperatur. Der Einsatz von Zuckerkulör garantiert ein auch über Jahre gleichbleibendes Aussehen des Whiskys. Diese Anforderungen muss oder sollte ein Blended Scotch in diesem Markt- und Preissegment erfüllen. Dafür erhalten wir einen äußerst angenehmen Trinkgenuss, der uns schmeicheln möchte. Das Jahr könnte schlechter beginnen.

In eigener Sache: Whiskyexperts – Der Jahresrückblick

Noch vor einem Jahr hätte keiner geglaubt, dass wir jenes 2020 erleben werden, das wir jetzt tatsächlich erlebt haben – ein Jahr, das viele Menschen emotional und wirtschaftlich belastet hat.

Für Whiskyfreunde war es zudem ein Jahr, in dem ab März keine Messen mehr stattgefunden haben, in dem Besucherzentren schließen mussten und in dem Reisen schwer bis gar nicht möglich war. Viel hat sich in den virtuellen Raum verlagert, so zum Beispiel Tastings, aber auch der Umsatz der lokalen Händler (und damit der Whiskyproduzenten), die ihre Ladengeschäfte nur zeitweise und unter Auflagen öffnen konnten.

Auch wir bei Whiskyexperts haben diesen Wandel gespürt. Noch nie war das Interesse an unserer Berichterstattung so groß wie in diesem Jahr (und noch nie haben wir in einem Jahr so viele Artikel publiziert wie 2020 – fast 2000 waren es). 3,3 Millionen Seitenaufrufe hatten unsere Artikel zu verzeichnen, fast 45% mehr als im Vorjahr. Auch unsere Besucherzahlen haben sich 2020 um 45% erhöht, eine größere Steigerung als in jedem Jahr zuvor.

Der meistgelesene Einzelartikel in diesem Jahr war übrigens jener über den „Bud Spencer“ Whisky aus der Destillerie St. Kilian – mit etwa 50.000 Aufrufen. Da ist der Brennerei in Rüdenau ein wirklicher Coup gelungen, der breites Interesse in der Community und vor allem darüber hinaus gefunden hat. Überhaupt sehen wir hier in unseren Statistiken, dass sich das Interesse für spezielle Abfüllungen und für Standards die Waage hält – und das freut uns sehr, wollen wir doch die Interessen von Whiskyeinsteigern und alten Hasen gleichermaßen bedienen. Auch in den sozialen Medien ist unsere Präsenz gewachsen – die Facebook-Gruppe „Whiskyexperts – Whiskyfreunde“ hat über 6700 Mitglieder, unsere Seite dort fast 32.000 Abonnenten.

Es hat uns im abgelaufenen Jahr jedenfalls wie immer viel Freude gemacht, für Sie und Ihre Liebe zum Whisky da zu sein, und das wird sich auch 2021 nicht ändern. Das neue Jahr wird neue Herausforderungen bringen, aber sicher auch viel Schönes. Wir möchten auch im achten Jahr unseres Bestehens Ihr Begleiter sein, wenn es um Whisky und das ganze schöne Rundherum geht. In diesem Sinne danken wir für Ihre Treue und Ihr Interesse und freuen uns auf die nächsten Monate und Jahre mit Ihnen.

Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2021, Gesundheit und viel Freude, und immer einen guten Whisky zum Genießen, wenn der Moment dafür passt!

Herzlichst, Ihr Team von Whiskyexperts

Whiskyfun: Serge Valentin kürt Lieblinge und „Zitronen“ des Jahres

Wenn ein Jahr vorbei ist, zieht man gerne Bilanz und schaut sich an, was gefallen hat und was weniger. Auch Serge Valentin tut es jährlich in Sachen Whisky, und sein Jahresrückblick auf Whiskyfun listet die jeweils Monatsbesten aus folgenden Whiskykategorien auf (in Klammer haben wir die Bandbreite der Punktzewertungen dazu angegeben):

  • Bester neuer Whisky der jeweiligen Monate (diesmal 91-93 Punkte)
  • Bester Whisky aus vergangenen Zeiten (91 bis 96 Punkte)
  • Whisky mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis (86 bis 92 Punkte)
  • „Zitronen“ des Monats (bei Whiskys 25 bis 73 Punkte)

Zu jeder Abfüllung gibt es auf Whiskyfun auch kurze Anmerkungen dazu – ein vergnüglicher Lesestoff – und man kann sich fragen: Wie viele der besprochenen Abfüllungen habe ich selbst schon getrunken?

Viel Spaß mit den Listen!

Upscale Living: Ein kurzer Abriss der Whiskyszene in Israel

Wer sich einen komprimierten Überblick über die Whiskyszene in Israel und die Destillerien dort verschaffen will, findet diesen in einem interessanten Artikel in Upscale Living. Von den Anfängen im Jahr 1971 mit einem ersten Blend aus Israel bis hin zum momentanen Boom an Brennereien findet man dort viel von dem beschrieben, was die Szene dort ausmacht.

Konkret geht es um die Golan Hights Distillery, die Milk and Honey Distillery, die Edrei Distillery, die Legends Distillery sowie die Golden Moon Distillery.

Wirklich in die Tiefe geht der kurze Artikel nicht, aber für die schnelle Information ist er recht gut geeignet.

Wenn Sie Lust auf mehr Infos haben und sich sich zum Beispiel näher über die Milk & Honey Distillery informieren wollen, finden Sie hier bei uns ein Videointerview mit Dana Baran, VP Marketing der Brennerei aus Tel Aviv/Israel.

PR: Der Wu DRAM Clan bringt neuen Bowmore 2002

Einen neuen Bowmore vom unabhängigen Abfüller WU DRAM Clan gibt es ab Mitte Januar bei ausgesuchten Händlern zu kaufen. Hier können Sie schon jetzt alles über den Bowmore aus dem Bourbon Cask nachlesen, inklusive aller Daten und den Tasting Notes – auch ein Link zur Händlerliste ist in der Information, die wir erhalten haben, zu finden:


P.E.A.T again

Der Wu DRAM Clan meldet sich mit einem Schmuckstück aus dem Hause BOWMORE aus dem verrückten Jahr 2020 ab.

Es handelt sich um einen BOWMORE von 2002 aus einem Bourbon BARREL

Die Details:

Bowmore Distillery

15.10.2002 Distilled

14.12.2020 Bottled

18 Jahre Bourbon Barrel 175 Flaschen

53%

Single Cask 700ml

Wu Dram Clan Bottling bottled by The Whisky Kingdom UG, München

Wir konnten das Fass mit mehreren Bowmore aus dem Jahre 2002 vergleichen und sind sehr froh über unsere Wahl, der Bowmore hat Noten für die Puristen und gleichzeitig die frische fruchtige Komponente, die in den Bowmore’s aus den 2000ern so präsent ist. Ein wahrer Glückgriff nach dem wir lange gesucht haben.

70 Flaschen gehen direkt nach Singapore und Japan, also werden 105 Flaschen für den Deutschen und Europäischen Markt verfügbar sein. Die Ware wird Mitte Januar in den Shops unserer Händler erscheinen.

Eine Liste unserer Händler gibt’s auf unserer Facebook Seite

Tasting Notes

Nase

Frischer Rauch, Karamell, Butterscotch, Aprikosen

Mund

Der Rauch kommt sehr balanciert im Gaumen an, die Butterscotch und Gebäcknoten werden malzig und frisch, fast schon fruchtige Anklänge von gelben Früchten wie Aprikosen und Mirabellen – minimale Veilchen Noten innerhalb des Profils welche aber sehr schnell verblassen und durch den nochmals eingreifenden Rauch hinwegschwinden, maritime Salznoten und eine wunderbare ölige Note verfeinern den Abschluss.

Abgang

Der Abgang ist lange und kräftig, was am Ende im Mund bleibt ist frischer, fruchtiger Rauch mit einer minimallen Vanille Note.

Ein wunderbar ausbalancierter, maritimer Bowmore der mit 53 % unglaublich mild und frisch wirkt.

Wir wünschen all unsere Fans, Händlern und Kunden einen guten Rutsch und guten Genuss mit dem Bowmore.