Die ersten Abfüllungen aus der Destillerie Waterford sind auf dem Markt, die nächsten werden bald auf den Markt kommen, und natürlich werden wir mehr und mehr Tasting Notes über diese jungen Abfüllungen sehen. Heute ist Serge Valentin an der Reihe, und er hat sich die ersten vier Whiskeys (wenn man die der Herkunft angepasste Schreibweise verwendet) oder Whiskys (wenn man sie so nennt, wie sie die Brennerei selbst nennt) in Glas geschenkt, um uns seine Eindrücke darüber zu berichten.
Vorweg: Sie gefallen ihm sehr gut, und er kann keinen einzelnen davon als Sieger benennen, denn die Punktewertungen sind alle gleich. Gefühlsmäßig hat bei ihm der Ballykilcavan die Nase vorne, aber er nennt das Haarspalterei und bleibt bei der Punktezahl, die er auch den anderen gibt.
Nach dem im Vorjahr erschienenen und recht erfolgreichen Whisky-Film „Scotch: The Golden Dram“ bringt polyband.de jetzt ein Whisky-Roadmovie – zunächst exklusiv in den heimischen Whisky-Fachhandel: Ab 31. Juli wird dort „The Amber Light“ mit dem bekannten Whiskyfachmann David Broom erhältlich sein.
Was Sie von dieser DVD erwarten können, die es in einer exklusiven Sonderausgabe geben wird, können Sie untenstehend nachlesen und nachsehen, denn wir haben Ihnen auch den Trailer dazu in den Artikel gestellt. Bei Interesse am Movie sprechen Sie einfach mit Ihrem Fachhändler.
The Amber Light – Ein außergewöhnliches Whisky-Roadmovie mit dem weltbekannten Spirituosen-Experten Dave Broom
THE AMBER LIGHT ist ein Roadmovie im klassischen Sinne – Dave Brooms Reise reicht von Glasgow über Islay zur Speyside und von Fife bis nach Edinburgh. Immer begleitet von einem fulminanten Soundtrack verschiedener Bands und Musiker aus Schottland, die den Zuschauer mitnehmen in die faszinierende Welt des schottischen Whiskys. Ab 31.07.2020 auf DVD!
Dave Broom schreibt seit über 30 Jahren über seine Leidenschaft Whisky und seine Heimat Schottland und hat u.a. den Bestseller „Der Whisky-Atlas“ – erschienen im Hallwag/G&U-Verlag – verfasst. Begleiten Sie ihn auf seiner Reise zu den Wurzeln des Whiskys und zu den weniger bekannten Teilen der schottischen Whiskykultur. Ob Musiker, Brenner, Alchemisten, Schriftsteller, Bauern, Künstler, Barkeeper, Schmuggler und Landadel – sie alle spielen eine Rolle in der Geschichte und Gegenwart des „Wasser des Lebens“. Die (Erfolgs-)Geschichte des Whiskys mag vielleicht vertraut erscheinen. Doch sie ist in Wirklichkeit nicht gradlinig, sondern voller Umwege – so wie Schottland selbst. Sie handelt von Orten, von Persönlichkeiten, von Poesie und von Gesang.
THE AMBER LIGHT erzählt die wahre Geschichte – fernab von bestimmten Marken und Mythen. Warum stellt Schottland überhaupt Whisky her? Wie hat sich Whisky zur uns heute bekannten Spirituose entwickelt? Welche Bedeutung und Verbindung hat Scotch mit Musik und Literatur? Und wie sieht die Zukunft des Whiskys aus? Über all diese Aspekte spricht Dave Broom mit wichtigen Akteuren, darunter Ian Rankin (Autor der Rebus-Krimireihe), Lord Elgin (Nachfahre von Robert the Bruce), Frank Murphy (Besitzer der Whisky Bar The Pot Still, Glasgow), Georgie Crawford (Distillery-Manager, ehemals Lagavulin, jetzt Port Ellen Distillery).
„Eine wärmende Erzählung über das flüssige Gold.“ The Guardian
polyband veröffentlicht THE AMBER LIGHT am 31. Juli 2020 zunächst exklusiv für den SpirituosenFachhandel auf DVD. Die exklusive limited Edition umfasst die DVD-Box mit Wendecover, Artwork- Filmposter der schottischen Künstlerin Katie Guthrie und ein umfangreiches und informatives Booklet.
Die ersten Whiskeys der irischen Waterford Distillery waren binnen kürzester Zeit ausverkauft, und deshalb reagiert man nun in der Destillerie von Mark Reynier mit neuen Releases: Mit Ende Juli wird man vier neue Single Farm Origin Whiskys (man hat sich in der Brennerei für die schottische Schreibweise entschieden) auf den Markt bringen (zwei davon Neuauflagen der ersten beiden Abfüllungen), die dann auch bei den Distributoren in Europa erhältlich sein werden.
Hier einmal die Vorabinformationen, die uns die Brennerei zur Verfügung gestellt hat:
WATERFORD DISTILLERY BRINGS FORWARD NEW SINGLE FARM ORIGINS AFTER SELL-OUT DEBUT
After the dramatic success of its first commercial bottlings, which sold out within a matter of hours in major retailers across Europe, terroir-driven producer Waterford Distillery has brought forward four new whisky bottlings to meet demand.
The Single Farm Origin whiskies form part of Waterford’s highly sought-after range of uber-provenance, natural single malt whiskies, which explore Irish terroir one farm, once place, at a time.
Influenced by the world’s greatest winemakers, Waterford Distillery obsessively brings the same intellectual drive, methodology & rigour to single malt whisky. For the first time the focus is on barley, the origin of whisky’s complex flavours. Irish barley is widely considered to be the world’s finest.
Waterford’s Single Farm Origin whiskies are expressions of precision and purity showcasing barley flavours derived from individual Irish farms and harvests.
The debut of two entirely new Single Farm Origins editions are:
Ballymorgan: Edition 1.1 – grown by Robert Milne on one of Ireland’s premier malting barley terroirs – the famous Clonroche Series in Co. Wexford, with its loamy, clay soils derived from slate and granite.
Sheestown: Edition 1.1 – grown just outside the historic town of Kilkenny on an undulating, well-drained, lowland terroir predominantly derived from limestone, by Phil O’Brien, father of one of our distillery workers.
In addition, a reprise of the original two sold out bottlings, slightly older second editions, has been brought forward to meet demand:
Bannow Island: Edition 1.2 – the second release, now 3 months older, was grown by Ed Harpur on the extreme southern coast of Co. Wexford, where salt-laden Atlantic winds and sandy soils create a unique, if challenging, terroir.
Ballykilcavan: Edition 1.2 – the second release, now 3 months older, uses barley grown by David Walsh-Kemmis west of the Barrow in Co. Laois in the barley heartlands, where his fertile fields are sheltered by ancient woodland.
Bottled at 50% ABV without colouring, chill-filtration or any additives – totally natural – each bottle is priced at €70-80/£70 and will be available from specialist retailers from the end of July 2020 onwards. 9,300 bottles of each whisky will be available throughout Europe, Taiwan and Japan, with totally unique Single Farm Origins coming to the US in September.
Supporting the unparalleled provenance is the full disclosure on each whisky, including barrel breakdown, barley agronomy, farm origin maps, distillation data, farm photography and field audio accessed via each bottle’s unique TÉIREOIR Code.
Waterford Distillery Founder & CEO Mark Reynier says:
„We knew there was great interest from the inquisitive, curious and open-minded in our unique philosophy but we were totally unprepared – and mighty humbled – by such an enthusiastic reception. We know this has meant some frustration for people getting their hands on a pair, but please bear with us.
“Our distributors say this is the most successful launch of a new distillery brand they have ever seen, and we have all been taken off guard. Everyone associated with Waterford Whisky from farmers to maltsters to distillers to warehousemen should be very proud. Sure, it’s early days, but our novel, traceable, transparent, terroir approach seems to have found a niche appreciated by today’s enlightened consumers.“
Solche Meldungen werden wir in der nächsten Zeit wohl öfter bringen dürfen, und wir machen das mit viel Freude: Die Brennerei Ardnahoe auf Islay wird ab 20. Juli wieder ihre Pforten für Besucher öffnen. Seitens Ardnahoe versichert man, die notwendigen Maßnahmen für Gäste getroffen zu haben, wie zum Beispiel eine gründliche Desinfektion der Brennerei oder die Umstellung auf ein Reservierungssystem im Cafe:
Dear guests, friend and fellow Ileachs,
We are delighted to let you know that we are reopening the Visitor Centre and café at Ardnahoe Distillery on Monday, 20th July. We have been busy getting the Illicit Still Café, the shop, and tour area ready for our guests. All areas have been deep cleaned, a one-way system created and plenty of sanitising stations set up. A robust cleaning regime will also be going on throughout the day. The Illicit Still Café will now operate a booking system to control the number of guests. Please telelphone 01496 840777 to make a reservation.
Our primary concern is of course the wellbeing and health and safety of our team and guests. We have complied with all government guidelines and a few more of our own and have achieved our „Good To Go“ certification from Visit Scotland. We will be there to guide you through the measures we have put in place for all our safety.
We look forward to welcoming you back.
Bleibt zu hoffen, dass solche Öffnungsschritte nicht wieder zurückgenommen werden müssen und alle, Brennereien und Besucher, mit den veränderten Umständen verantwortlich umgehen. Islay ist als Insel ohne ausgebaute Infrastruktur im Gesundheitswesen höchst vulnerabel, und die Balance zwischen Öffnung und Vorsicht zu finden ist sicher nicht immer einfach.
Bild der Ardnahoe Distillery. (C) Konrad Borkowski
Wir freuen uns immer besonders, Neues in Sachen Whisky aus Deutschland berichten zu können – so wie zum Beispiel heute über eine neue unabhängige Abfüllung eines Finch-Whiskys. Der bekannte Vlogger und mittlerweile sowohl unahängige Abfüller als auch Geschäftsführer bei Feingeist Pat Hock hat den Finch 8 Jahre Single Grain Whisky aus Deutschland ausgesucht und für sein Label abgefüllt.
Alle Infos zu dieser Neuerscheinung, inkl. Link zum Shop, in der nachfolgenden Presseaussendung:
Finch 8 Jahre Made in Germany by Pat Hock
Single Grain Whisky – 8 Jahre im Fass – destilliert, gereift und abgefüllt in Deutschland
Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge in Süddeutschland und hat neben malerischen Tälern und Hügeln auch erstklassigen Whisky zu bieten! Die Brennerei Finch produziert seit Ende der 90er Jahre in Nellingen Whisky aus selbst angebautem Getreide in den verschiedensten Variationen (Malt, Rye, Grain).
MADE IN GERMANY nennt sich die Serie aus dem Portfolio von Pat Hock Whisky, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die spannendsten Einzelfässer der einzelnen hierzulande produzierenden Brennereien in die Flasche zu zaubern. Der unabhängige Abfüller Pat Hock Whisky füllt hier die Hälfte eines einzelnen Rotweinfasses (Herkunft Griechenland) zu 225 Liter ab, welches zuvor 8 Jahre reifen durfte. Anders als beim Single Malt Whisky ist hier die Basis Weizen und Gerstenmalz aus eigenem Anbau, was diese Abfüllung zu einem Single Grain Whisky macht.
Highlights:
Destilliert bei Finch Whiskydestillerie in 2012
Abgefüllt 2020
Rotwein Barrique
Nicht rauchig
Nur 200 Flaschen, einzeln nummeriert
Tasting Notes
Geruch: Kirsch-Banane, geröstetes Getreide mit angenehmer Würzigkeit, im Hintergrund bildet die aromatische Eiche einen schönen Kontrast.
Geschmack: Kräftig, leicht trocken im Antritt, würzig mit unterschwelliger Süße, Kirsch-Banane und Getreide.
Abgang: Mittellang, Kirschen und Bananen bleiben dominant, angenehme Eiche mit trockenem Einschlag, zart ausklingende Süße und Würze im Finish.
In Österreich wurde mit 15. Mai die Gastronomie wieder (mit Auflagen) geöffnet – und damit gibt es auch erneut interessante Aktivitäten mit und rund um Whisky. In der heute von Jack Daniel’s ausgesendeten Pressemitteilung geht es konkret um den Tennessee Rye Whiskeys von Jack Daniel’s – und auf welche Ideen er die Barzsene in Wien so bringt. Nachzulesen hier – inkl. einem Rezept für den Vieux Caree Sour:
Neuer Whiskey von Jack Daniel´s sorgt für Begeisterung bei Barkeepern und Gästen
Tennessee Rye erobert Wiener Barszene
Wien, am 6.7.2020 – Die Einführung des neuen Tennessee Rye Whiskeys von Jack Daniel’s veränderte die Wiener Bar-Szene: Die Cocktails wurden kantiger und die Barkeeper mutiger. Thomas Lang aus The Bank Bar erzählt, warum er seinen Gästen, aber auch seinen Kollegen rät, immer wieder etwas Neues wie den Tennessee Rye auszuprobieren.
Die Öffnung der Gastronomie mit 15. Mai ermöglicht es nun endlich wieder, ausgefeilte Drinks und Cocktail-Kreationen von Profis genießen zu können. Diese Tatsache erfreut nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Barkeeper dieses Landes, die hinter dem Bartresen ihrer Spirituosen-Kreativität nun wieder freien Lauf lassen können. Gerade in diesen Zeiten herzlich willkommen sind Spirituosen, die für neuartige Geschmackserlebnisse sorgen – wie der kürzlich eingeführte Tennessee Rye, die neueste Errungenschaft aus dem Hause Jack Daniel´s. Ein Barkeeper, der sich besonders darauf freut, seine Gäste mit neuen Kreationen zu verwöhnen, ist Thomas Lang. Der 26-Jährige aus der The Bank Bar, welche sich im Herzen von Wien befindet, geht nach der Öffnung der Gastronomie wieder seinem Motto „nicht voreingenommen sein, sondern immer wieder etwas Neues ausprobieren“ nach.
Ein Whiskey mit viel Raffinesse
Aktuell probiert der gelernte Motorradmechaniker, der seine Cocktail-Fertigkeiten in angesagten Bars wie dem Kleinod erworben hat, neue Drinks mit dem Tennessee Rye aus: Ende letzten Jahres wurde der Whiskey – der durch seinen besonders hohen Roggenanteil von über 70% hervorsticht – in die österreichische Barszene gebracht. Thomas Lang zeigt sich überzeugt: „Der neue ‚Jack‘ ist eckig-kantig und verleiht jedem Cocktail das besondere Etwas. Sollte einem Cocktail etwas Komplexität fehlen, dann empfehle ich, den Tennessee Rye zu probieren, der macht nämlich einiges aus. Die Drinks werden durch und durch edgy.“ Generell empfiehlt er seinen Gästen immer wieder etwas Neues zu probieren, nur so finde man heraus, was einem wirklich schmeckt. Für seine Barkeeper-Kollegen gilt natürlich das Gleiche, „mitreden kann in der Bar nur, wer mutig ist und viel probiert“, so Thomas Lang.
Ein Rye ist aus einer gut ausgestatteten Bar nicht mehr wegzudenken. In der The Bank Bar ist man nicht nur vom Roggenanteil des Whiskeys überzeugt, sondern auch von dessen hoher Mixability. Davon können sich ab Juli auch alle Gäste der Bar überzeugen lassen, denn ab dann ist die Neu-Kreation Vieux Caree Sour aus den Händen von Thomas Lang auf Basis des Jack Daniel’s Tennessee Rye erhältlich. Dass es in der stilvoll möblierten Bar recht voll wird, ist keine Seltenheit – Thomas Lang empfiehlt daher allen Gästen, „better save than sorry“, eine Reservierung zu tätigen.
Das ist der Cocktail auf Basis des neuen Jack Daniel’s Whiskeys, welcher ab Juli in der The Bank Bar zum Verweilen einlädt:
Starten wir verkostungsmäßig gleich mit jeder Menge Torfrauch in die Woche: Auf Whiskyfun hat sich heute Serge Valentin mit zwei Abfüllungen aus der Brennerei Ardbeg auf Islay beschäftigt. Zunächst einmal geht es um den Ardbeg Wee Beastie, die neue 5 Jahre alte Standardabfüllung, die ja schon seit einiger Zeit bei den Händlern zu finden ist. Und danach gibt es, sozusagen als Bonus, eine vier mal so alte Einzelfassabfüllung aus einem Bourbon-Fass.
Punktewertungen? In dieser Verkostung sehr gut bis ausgezeichnet. Für Serge ist der Wee Beastie momentan sogar einer seiner liebsten offiziellen Ardbegs:
Ardbeg 5 yo ‘Wee Beastie’ (47.4%, OB, 2020): 88 Punkte
Ardbeg 2000/2020 (48.2%, OB, for Oldies & Goldies, Geert Bero’s cask, 1st fill bourbon barrel, cask #2, 221 bottles): 92 Punkte
Die us-amerikanische TTB-Datenbank gibt wieder ein kleines Geheimnis vorab preis – diesmal ist es wieder eine Abfüllung von John Glasers Compass Box: Der Compass Box Peat Monster Arcana.
Zum Großteil besteht dieses Bottling, das mit 46% vol. im August abgefüllt werden wird, wenn man den Angaben auf den Etiketten Glauben schenken darf, aus Whisky aus der Destillerie Talisker, mit einigen weiteren Anteilen aus Miltondiuff, Ardbeg und Highland Park sowie 10% vom normalen Peat Monster Blended Malt Whisky.
Beim Peat Monster Arcana geht es laut Rückseitentext darum herauszufinden, wie sich rauchiger Whisky mit französischer Eiche entwickelt. Dazu hat man eine Fassstärken-Version des Peat Monsters in französische Eiche gelegt und danach mit anderen Whiskys (oben angeführt) abgerundet.
So wird der Compass Box Peat Monster Arcana aussehen (zum Vergrößern anklicken):
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Willkommen zur 187. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 187 finden Sie einen Podcast und acht neue Videos:
Whisky Evening – Bowmore 10 Inspired by the Devil´s Cask
Pat Hock – Aureum 1865 The First 10
WhiskyJason – Glengoyne Balbaína
Malt Mariners – Waterford Bannow Island & Ballykilcavan
Whisky in Drag – XV von Michel Couvreur
Malte talks Malts – Scarabus – Islay Single Malt Whisky
World Wide Whisky – Balblair 2005
Malts And Metal – Blair Athol Dist. Bott. vs. Flora & Fauna
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
In unserer Serie Whiskyexperts Classics möchten wir Ihnen immer wieder einmal Videos ans Herz legen, die wir schon vor einiger Zeit für Sie gebracht haben und gerne jetzt noch einmal in Erinnerung rufen wollen. In diesem Video heute sind wir in der FEW Spirits Distillery in Evanston, einem „eingewachsenen“ Vorort von Chicago, wo uns und damit Sie der Gründer und Master Distiller Paul Hletko auf eine Tour durch die Brennerei und die Lagerhäuser mitnimmt. Das Video ist im letzten Sommer entstanden – und weil die USA ja momentan unerreichbar sind, besuchen wir sie eben mit einem Film noch einmal.
FEW Spirits liegt in einem Hinterhof in dem früher gestohlene Autos neu lackiert und damit „unsichtbar“ gemacht wurden. Besonders in Großbritannien sind die Whiskeys von FEW begehrt, vor allem in der Bar Community, aber auch in Deutschland ist der Name kein Unbekannter mehr.
In den knapp über 20 Minuten sind wir nicht nur in der Brennerei, sondern auch in einem der schmucklosen Lagerhäuser, um Paul Hletko hat eine Menge interessante Dinge zu erzählen.
Viel Vergnügen beim Video – und bis später, wenn wir Ihnen wieder die Podcasts und Whiskyvideos der Woche präsentieren!
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen schon in der 104. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Eine ganz besondere Verkostung präsentiert Angus MacRaild heute auf Whiskyfun, wo er wie jeden Samstag Serge Valentin vertritt: Von einem italienischen Freund hat er ein Set von sieben kleinen Flaschen aus den 70ern geschickt bekommen, das man damals zum Selbstblenden von Whisky kaufen konnte. Die Flaschen sind bis auf eine Ausnahme nur nach Region ausgezeichnet (und eine stammt aus einer Region, in der es damals nur eine Brennerei gab), welche Whiskys in den anderen Fläschchen enthalten sind, ist aber zum Teil rekonstruierbar (mehr dazu dann im Verkostungstext von Angus).
Hier die einzelnen Komponenten und wie Angus sie bewertet:
Lowland Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 74 Punkte
Glenlivet Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 78 Punkte
Inverness Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 83 Punkte
Campbeltown Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 92 Punkte
Kirkwall Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 94 Punkte
Skye Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 93 Punkte
Islay Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 93 Punkte
Und als Titelbild haben wir uns die eine Brennerei auf der Insel Skye ausgesucht, die bis vor kurzem ein Solitär auf der Insel war…
Einen speziellen Mackmyra hat der unabhängige Abfüller Simple Sample ab sofort im Angebot: Der achtjährige Mackmyra aus dem 1st Fill Oloroso Cask ist nun im Onlineshop von Simple Sample erhältlich – wie immer mit einem 2,5cl-Sample dazu – für 73,01€ für die 0.5l Flasche inkl. Sample und Versand (wie man am Preis erkennt, gibt Simple Sample die Umsatzsteuersenkung an die Kunden weiter.
Hier alle Infos zum Whisky, samt den offiziellen Tasting Notes:
Simple Sample veröffentlicht 8 Jahre alten Mackmyra aus 1st Fill Oloroso Cask
Simple Sample stellt hiermit ihr nächtes Single Cask Bottling vor!
Dieses Mal stammt der Whisky aus Schweden, von der beliebten Destillerie Mackmyra. Dieser Whisky reifte für 8 volle Jahre lang ausschließlich in einem First Fill Oloroso Cask. Das Fass besteht aus europäischer Eiche, welches mit Oloroso Sherry gesättigt wurde bevor das Destillat seinen Weg ins Fass fand.
Herausgekommen sind gerade einmal 45 Flaschen mit einer Fassstärke von 47,3%vol.!
Alle Details zur Abfüllung und viele Hintergrundinformationen gibt es im passenden Vorstellungsvideo, welches auf der Produktseite, dem YouTube-Kanal, auf der offiziellen Facebookseite von Simple Sample und auch hier zu finden ist:
Eckdaten zur Abfüllung:
– Mackmyra Single Cask – Vollreifung im First Fill Oloroso Cask, nur 30 Liter groß! – Fassstärke 47,3%vol. – Nicht gefärbt – Nicht kühlfiltriert – 0,5l Flasche, handgraviert – Limitiert auf gerade einmal 45 Flaschen! – 73,01€ inkl. 2,5cl Sample (100 ml = 13,91 €) und inkl. Versand – der krumme Preis kommt durch die Umsatzsteuersenkung zustande.
Tasting Notes:
▪ Nase: Als erstes strömt direkt die Mackmyra-typische Bananennote in die Nase. Anschließend wird diese wunderbar untermalt von einer intensiven Kirschnote, die sich langsam aber sicher in den Vordergrund schiebt. Zusammen ergeben die beiden Noten eine schöne Kombination, ja fast wie KiBa-Saft. Hinzugesellen sich nun Getreidenoten wie Hafer oder Gerste, erinnert nun an ein Müsli mit frisch aufgeschnittenen Bananen und Kirschen. Langsam kommt eine würzige Eichenholznote zum Vorschein die an Zimt erinnert. Allgemein sehr komplex.
▪ Geschmack: Von der Banane ist nun weniger zu spüren, die Kirsche dagegen ist allgegenwärtig. Starker Antritt mit ausbalancierter Eichenwürze, sehr vollmundig, ölig und cremig. Nun weckt der Whisky auch Assoziationen zu anderen Früchten wie reife Mandarinen und Orangen, aber auch Litschi und Stachelbeeren finden sich. Definitiv eine außergewöhnliche Fruchtigkeit.
▪ Abgang: Mittelang und ausbalanciert. Schöne Eichenwürze gepaart mit der Fruchtigkeit aus dem Geschmack. Wieder finden sich leichte Gewürze wie Zimt.
Jetzt ist sie da, die neueste Abfüllung aus der Serie whic Amazing Whiskies – ein Inchgower mit dem reifen Alter von 21 Jahren und Fassstärke von 59,3% Alkoholgehalt.
Und auch über den Geschmack gibt es einiges zu erzählen – das lesen sie in der nachfolgenden Pressemitteilung mit den Tasting Notes von Arne Wesche, Geschäftsführer von whic. In der Pressemitteiluing finden Sie auch die Verlinkung zum Shop, wo der Whisky exklusiv bezogen werden kann:
DELIZIÖSE ERSCHEINUNG! INCHGOWER 21 JAHRE (whic AMAZING WHISKIES)
Die zweite Episode von whics Amazing Whiskies bringt den Beweis, dass sich inmitten der Speyside, auf dem Gelände der Inchgower Distillery, Außergewöhnliches zuträgt. Jahrzehntelang waren es nur Gerüchte. Nun wurden ausführliche Tests und das Sherryfinish abgeschlossen. Nach 21 Jahren kann ein überraschender Fund, ein Fassteil in fabelhafter Fassstärke von 59,3% Vol., der Öffentlichkeit präsentiert werden. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, wurde beim Abfüllen der 186 Flaschen selbstverständlich auf Farbstoffe und Kältefiltration verzichtet.
„Aus dem Glas springen mir zuerst sehr süße, sonnengereifte, exotische Früchte wie saftige Ananas, reife Limetten und Orangen entgegen. Fast fühle ich mich in die Kindheit versetzt. Saure Schnüre mit Apfel Aroma am Nordseehafen. Auch Erinnerungen an eine liebgewonnene Ledertasche und altes Pergament kommen mir in den Sinn. Die Eindrücke aus der Nase münden am Gaumen in einem Zusammenspiel aus intensiver Süße von Vanille und Milchschokolade mit würzigen Pfeffer- und Eichennoten.
Der warme, wunderbar ausgewogene Charakter bleibt im Gedächtnis.“
– Arne Wesche
Geschäftsführer whic UG (haftungsbeschränkt)
Die Serie Amazing Whiskies
Dieser Inchgower 21 Jahre ist Episode 2 von whics Amazing Whiskies Serie. Die zweite Abfüllung einer fulminanten 30-teiligen Reihe aus Single Cask Whiskys. Jeder Whisky kommt in einer schwarzen Tube und mit einem fantasievollen Mini-Booklet. Auffällig, andersartig und außergewöhnlich sind nicht nur die Whiskys, sondern auch das Design. Inspiriert von einer Zeit, in der die Begeisterung für unglaubliche Geschichten noch bis ins Unendliche reichte. In der das Unbekannte und Fantastische die Augen hat leuchten lassen. In der heutigen Zeit, in der alles schneller, größer und lauter sein muss, ist Whisky die ultimative Entschleunigung. Mit einem ironischen Augenzwinkern und extragroßem Tamtam liefert Amazing Whiskies einfach leckeren Whisky.
Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und können unter folgender URL gefunden werden: https://whic.de/amazing-whiskies