Vielen unserer Leser wird der Craft Whisky Club aus Schottland bereits ein Begriff sein, ist er doch der Initiator von Caskshare, bei dem man sich Anteile von Fässern junger Destillerien sichern kann, die dann nach einer gewissen Zeit als eigene Flasche abgefüllt werden.
Mit der nachfolgenden Pressemitteilung möchte sich der Craft Whisky Club mit seinem Kernbereich vorstellen – das Whiskyabo, bei dem man alle zwei Monate eine oder zwei Flaschen Whisky zugesendet bekommt, gemeinsam mit ausgesuchten Produkten aus dem Food-Bereich für ein besonderes Pairing und ausführlichen Infos zu den Brennereien. Hier alle Infos dazu in englischer Sprache:
Craft Whisky Club – The ultimate whisky lovers subscription service
Online whisky initiative Craft Whisky Club has created the ultimate whisky lovers subscription service, for those who not only want to discover a new world of craft, artisan and innovative whisky-making but get a chance to try them too.
From casks to pairings, locally-produced to the exotic, learning and exploring the world of whisky is a fundamental part of the whisky experience. Resident experts at the Craft Whisky Club handpick the finest small batch and artisan whiskies, carefully selecting exciting and innovative distillers from Scotland and beyond. Each box includes up to two full size bottles, as well as a specially selected food pairing to match with the whiskies, alongside plenty of information about the distillery and how the whiskies are matured, developed and brought to life.
Choose from either 1 bottle or 2 bottles of whisky every 2 months. Bottles come from award winning distilleries from all over the world such as American Whiskey, Rye and Bourbon producer High West from the Rockies, to independent bottler and blender extraordinaire, Douglas Laing who has just launched The Epicurean Edinburgh Edition, which pays homage to Scotland’s historic capital. From £29.95 per month. For further information on how the membership works and pricing please see here.
For those looking for something more unique, Caskshare allows whisky lovers to reserve ‘shares’ of whisky casks from their favourite distilleries, choosing between a wide variety of wood types and ages as the whisky matures. Single cask bottles will then be sent directly to buyers upon maturation, or even traded between them on this new leading-edge technology platform. This allows whisky-lovers the chance to experience different cask variations by lowering the financial barrier to cask-ownership. Customers pre-order cask ‘shares’ from their distillery of choice via the Caskshare online platform. Once the ageing process is complete, whisky allocations are bottled and distributed to ‘shareholders’.
Single Malts aus der Speyside-Destillerie Dailuaine findet man bis auf wenige Ausnahmen (Special Editions und Flora & Fauna-Serie zum Beispiel) nur bei unabhängigen Abfüllern. Dort ist der Malt aus der Diageo-Brennerei aber sehr beliebt, ist er doch ausdrucksstark und zeigt, das merkt auch Serge zu Beginn seiner Verkostung an, oft ledrige, schwefelige, ölige Noten, ohne dabei brachial oder rabiat zu sein.
Sechs unabhängige Abfüllungen von Dailuaine stehen heute bei Serge Valentin auf dem Verkostungszettel, und die Noten reichen dabei von mauen 69 Punkten bis zu sehr guten 88 Punkten – wobei diesmal in der Verkostung die schwachen Bewertungen allerdings Legion sind:
Dailuaine 11 yo 2008/2019 (56.5%, Hart Bros for Gianni Migliore, Switzerland, first fill sherry butt, 642 bottles): 88 Punkte
Dailuaine 11 yo 2009/2020 (55.6%, James Eadie, refill hogshead, 219 bottles): 72 Punkte
Dailuaine 19 yo 1996 (57%, Scotland Grindlay, 236 bottles, +/-2016): 74 Punkte
Dailuaine 19 yo 1998/2018 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill American oak hogshead, 670 bottles): 69 Punkte
Dailuaine-Glenlivet 14 yo 2004/2019 (46%, Cadenhead): 72 Punkte
Dailuaine 10 yo 2007/2018 (56.1%, Hidden Spirits, cask #DU718, 300 bottles): 77 Punkte
Wenn eine Brennerei, die sich durch beachtliche Qualität in den letzten Jahren einen festen Platz in den Regalen und Whiskyschränken erobert hat, einen neuen Standard vorbereitet, dann ist das eine gute Meldung. Und genau danach sieht es laut einem Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank auch aus: Benromach scheint eine 21 Jahre alte Abfüllung als Teil der Standardrange veröffentlichen zu wollen. Und Gordon & MacPhail, der unabhängige Abfüller aus Elgin in der Speyside, holt zu seinem 125. Geburtstag drei letzte Fässer aus seinen Lagerhäusern – und da diese extrem gut bestückt sind, wird es wohl generell von diesen drei Whiskys kaum mehr etwas geben. Echte Raritäten also.
Aber alles der Reihe nach: Von Benromach, ebenfalls Gordon & MacPhail gehörend, wird ein mit 43% vol. abgefüllter Benromach 21yo erwartet. Aus First Fill Casks, soll er süße Sherryaromen bieten, subtile Gewürznoten und Geschmack von Sevilleorangen und Himbeeren, mit einem weichen, rauchigen Finish. Der ganzen Aufmachung entnehmen wir, dass dies wohl ein globaler Standard zum Benromach 10yo und zum Benromach 15yo werden wird – man darf sich darauf freuen. Hier die Etiketten:
Jetzt zu drei Abfüllungen aus dem Haus Gordon & MacPhail. Dort hat man anlässlich des 125. Geburtstags drei letzte Fässer abegfüllt, mit Whiskys, die mittlerweile absolute Raritäten sind und de facto nicht mehr zu bekommen: Abfüllung Nummer 1 ist ein Glenugy Royal 35yo aus dem Jahr 1984 (also einem Jahr vor der Schließung) und mit 49,1% vol. abgefüllt. Die Etiketten:
Abfüllung Nummer 2 in dieser Serie ist ein Mosstowie 40yo aus dem Jahr 1979. Mosstowie ist keine eigene Destillerie, sondern die Bezeichnung von Whisky aus der Miltonduff-Brennerei, der auf zwei Lomond Stills gebrannt wurde. Die wurden 1964 eingebaut und 1981 wieder entfernt. Dieser Whisky, mit 49,8% vol abgefüllt, stammt aus dem Jahr 1979. Und so sehen die Etiketten aus:
Und dann ist da noch ein Glencraig 44yo aus dem Jahr 1975. Auch Glencraig ist keine eigene Brennerei, sondern ein Whisky aus der Destillerie Glenburgie von den damaligen Lomond Stills, die in den 60ern und 70ern dort installiert waren. Dieser Whisky wurde mit 54,2% vol. abgefüllt, und die Etiketten sehen so aus:
Man kann annehmen, dass diese drei Whiskys relativ hochpreisig sein wird – und dies ist wie gesagt der Seltenheit dieser Abfüllungen geschuldet. Wer andere Abfüllungen dieser Whiskys daheim hat, darf sie ruhig „kleine Schätze“ nennen…
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
In unseren Breitengarden sind diese Abfüllungen nicht erhältlich. Indien hat eigene Rageln, was einen Whisky zu einem Whisky macht. Und die sind nicht kompatibel mit den hier geltenden. Interessant sind auf jeden Fall die Umsatzzahlen, die die indischen Whisky-Marken erzielen können. Oder besser Absatzzahlen, denn die Liste sortiert nach dem Absatz in sogenannten nine-litre case gerechnet aus dem Jahr 2019. Und diese sind schon beeindruckend. Die Marke auf Platz 10 verkaufte 5,5 Millionen Cases. Wer das genau ist, welche europäischen Spirituosen-Hersteller auch stark auf dem indischen Markt performen, und wer die Top3 sind: Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im Artikel bei The Spirit Business. Unsere kompakte kurze Zusammenfassung hingegen sieht so aus:
Die 10 meistverkauften indischen Whisky-Marken sind:
Das Herz ihres Blend The One der The Lakes Distillery bildet Whisky aus ihrer eigenen Brennerei. Dieser wird dann vermählt mit ausgesuchten Scotch Grain und Malt Whiskys aus den Highlands, der Speyside und von Islay. Und die zwei neuen Bottlings aus dieser Kollektion, die sie heute vorstellten, erhielten dann abschließend jeweils noch ein besonderes Finish.
The One – Orange Wine Cask Finished Whisky reifte abschließend in Fässern, in denen zuvor Vino de Naranja lagerte. Dieser, auch Orangen-Wein genannt, wird ausschließlich in Huelva, Andalusien, an der Südküste Spaniens hergestellt. Bei diesem aromatisierte Wein werden Orangenschalen in einer Spirituose auf Traubenbasis mazeriert. Diese reift danach in Eichenfässern. In solchen Fässern genoss der auf 2.994 Flaschen limitierte The One – Orange Wine Cask Finished Whisky sein abschließendes Finish.
The One – Sherry Cask Finished Whisky erhielt ein Finsh in Pedro Ximénez und Oloroso Sherryfässern. Diese Abfüllung ist auf 4.512 Flaschen limitiert.
The One – Orange Wine Cask Finished Whisky und The One – Sherry Cask Finished Whisky sind beide mit 46,6 % Vol. abgefüllt und ab sofort unter www.lakesdistillery.com für einen UVP von jeweils £ 48 erhältlich. Interessierte müssen beachten, dass ein internationaler Versand momentan nicht möglich ist. The Lakes Distillery verweist hier auf ihre Partner außerhalb Großbritanniens.
Die Bimber Distillery kündigt eine neue Abfüllung an und präsentiert hierfür auch einen neuen Einzelhandelspartner. Denn Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish erscheint in Zusammenarbeit mit der in London ansässigen Kaufhauskette Selfridges und nur bei ihr exklusiv erhältlich. Und auch bei der Umverpackung dieser exklusiven Abfüllung entwickelte Bimber etwas Besonderes. Sie ist mit einer Arbeit des niederländischen Künstlers und Bildhauers Eelke van Willegen verziert.
Das neue Bottling lagerte zunächst in Ex-Bourbon-Fässern. Abschließen erhielt der Whisky ein Finish in einem Vintage-Oloroso-Sherry-Butt des renommierten spanischen Sherry-Herstellers González Byass. Abgefüllt mit 51,5% Vol., ergab dieses Fass dann 936 Flaschen. Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish ist ab dem 6. Juli exklusiv bei Selfridges für einen unverbindlichen Preisempfehlung von £ 79,99 erhältlich.
Der schottische Whiskyhersteller Loch Lomond Distillers präsentiert seine aktuellsten Geschäftszahlen und notiert einen Anstieg seines Umsatzes und seiner Verluste. Im vergangenen Geschäfts-Jahr stieg der Umsatz um 2,3% auf insgesamt £ 54,1 Millionen. Doch in den zwölf Monaten bis September 2019 erzielte der Eigentümer der Brennerein Loch Lomond und Glen Scotia gleichzeitg Verluste von £ 17,1 Millionen. Bereits im Geschäfts-Jahr zuvor betrugen die Verluste £ 10,1 Millionen.
Das Unternehmen meint dazu, dass diese Verlustzahlen nicht die eigentliche Geschäftsleistung widerspiegeln. Buchhalterische Gründe geben hierfür den Ausschlag, konkreter geht es um die Änderung der Mehrheitsbeteiligung. Im letzten Sommer übernahm das chinesische Hillhouse Capital die gesamte Loch Lomond Group inklusive der Loch Lomond Distillers und den beiden Brennereien Loch Lomond und Glen Scotia (wir berichteten).
Es ist bei den Indie-Abfüllungen der Brennerei Highland Park recht einfach. Entweder wurde den ubahängigen Abfüllern erlaubt, den Namen der Brennerei auf dem Label zu präsentieren. Oder der gewählte Name des Bottlings verweist in irgendeiner Art und Weise auf die Orkneys. Da sich auf dieser Insel-Gruppe nur zwei Destillerien befinden, und es bei Indie-Abfüllungen der anderen Brennerei Scapa keine Einschränkung bei der Namensnennung gibt, muss es sich dann um einen Highland Park Whisky handeln. Deshalb kann Serge Valentin sein heutiges Tasting auch einfach als ‚Highland Park Trio‘ beschreiben. Denn der als ‚Orkney‘ bezeichnete Whisky ist kein Scapa. Sonst würde er ja auch zu heißen. So einfach ist das.
Ebenfals recht einfach lassen sich ihre Bewertungen auf Whiskyfun zusammenfassen: Sehr gut bis hervorragend, wie Sie unserer Zusammenfassung entnehmen können
Highland Park 13 yo 2007/2020 ‘Houston, we’ve had a problem’ (61.3%, The Whisky Barrel, refill oloroso hogshead, cask #TWB1011): 82 Punkte
Highland Park 1998/2020 (52.5%, Malts of Scotland, for my-whisky-shop, sherry hogshead, cask #MoS20021, 144 bottles): 89 Punkte
Orkney 19 yo 2000/2020 (57.1%, Thompson Bros. Dornoch, refill hogshead, 343 bottles): 90 Punkte
Der Bau der Craggan Distillery von Gordon & MacPhail verzögerte Covid-19 deutlich. Bereits im letzten Oktober genehmigte die Behörde des Cairengorms National Park den Bauantrag für die neue Brennerei. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in Craggan sollten Anfang dieses Jahres beginnen. Doch aufgrund der Pandemien stockte das ganze projekt. Der unabhängige Abfüller und Besitzer der Brennerei Benromach setzte allerdings seine Planungsarbeiten fort, und benennt nun Morrison Construction zum Hauptauftragnehmer für das Projekt. Die Destillationsausrüstung liefert und installiert die bekannte Firma Forsyths aus Rothes.
Die geplante Eröffnung zum Ende diesen Jahres muss allerdings wohl verschoben werden. An den kennzahlen der neue Brennerei hat sich allerdings während der Pause nichts geändert. Die Destillerie ist weiterhin geplant mit einer die jährlich Kapazität von rund 2 Millionen Liter Whisky zu produzieren. Zur Brennerei wird auch ein Shop und ein Café gehören, pro Jahr soll die Destillerie etwa 50.000 Touristen anziehen.
Tastillery geht unter die Abfüller – und beginnt das neue Kapitel des Unternehmens mit einer Abfüllung aus der Destillerie Caol Ila. Der French Smoke ist eine sechsjährige Abfüllung, die sechs Monate lang in einem First Fill Château Lafite Bordeaux Rotweinfass nachreifen durfte. Die fasstarke Abfüllung mit 51,7% vol ist ab sofort im Webshop von Tastillery erhältlich und kostet dortt 109 Euro.
Hier die Informationen dazu, die uns Tastillery für Sie zur Verfügung gestellt hat:
French Smoke: die erste eigene Whisky Abfüllung von Tastillery
Die Story hinter French Smoke
Zwei Jahre ist es her, dass wir unsere Herzen vollständig an Whisky verloren. Natürlich auf einer Reise durch Schottland. Wo auch sonst?
Als wir zusammen mit Whisky-Liebhabern vor Ort unsere Nasen und Zungen tief ins Thema Single Cask steckten. Wahres Zeug, nur aus einem Fass. Wahnsinn, dachten wir. Der ungebändigte und einzigartige Charakter eines Whiskys hat uns umgehauen. Und so trafen wir (vielleicht nicht ganz nüchtern) den Entschluss: wir wollen, nein, wir brauchen ein eigenes Whisky Fass.
Und wir fanden es. So einzigartig wie wir. Aus der legendären Caol Ila Destillerie, von der Insel Islay – bekannt für rauchige, torfige & intensive Malts stammt unser Whisky. Mit einer exquisiten Vergangenheit: denn nachdem unser Whiskey für 6 Jahre in einem Eichenfass lagerte, reifte er weitere 6 Monate in einem Rotweinfass nach, dessen Herkunft nobler nicht sein könnte. Es stammt vom renommierten Château Lafite-Rothschild, das die besten Bordeaux-Weine der Welt herstellt. Reichhaltige, intensive, schwere und beeindruckende Spitzenweine – deren Charakter nun auch unseren Whisky verzaubert. Deswegen French Smoke. Ein Hauch Rotwein, viel schottischer Rauch. Ein Whisky wie eine Love-Story – mit gehörigen 51,7 Umdrehungen.
328 Flaschen kamen aus unserem Fass. Ihr werdet doch sicherlich verstehen, dass wir einige davon für uns selbst behalten? Aber für unsere Community gibt es ab jetzt 300 Flaschen auf Tastillery.com für je 109€ zu bestellen.
French Smoke – der erste Tastillery Whisky. Ein Sammlerstück? Vielleicht. Ein raffinierter Sommerwhisky mit Rotweincharakter und viel Rauch? Absolut. Und haben wir schon über die Rosé-Goldene Farbe gesprochen? Einfach umwerfend! Natürlich Non-Chill-Filtered und ungefärbt. French Smoke, get it before it’s gone.
Ein unglaublicher Whisky trifft auf eines der besten Rotweinfässer der Welt.
Das Resultat ist eine Liebesgeschichte zwischen Schottland und Frankreich, zwischen Rauch & Rotwein: French Smoke.
• Die erste eigene Whiskyabfüllung von Tastillery • Destilliert in Schottland bei Caol Ila • Nachgereift im Bordeaux Rotweinfass • Fass von weltberühmten Château Lafite-Rothschild • Whisky trifft auf Rotwein • Single Cask – Whisky aus nur einem Fass • Limitiert auf nur 300 Flaschen • Mit ordentlichen 51,7% Alkohol • 109€ pro Flasche
Zwei permanente Ergänzungen der neuen Core-Range von The Macallan gibt es zu vermelden: Die Destillerie in der Speyside hat heute den The Macallan Double Cask 15yo und den The Macallan Double Cask 18yo präsentiert. Beide stammen aus amerikanischen und europäischen Eichenfässern, die zuvor mit Sherry gefüllt waren und gesellen sich zum The Macallan Double Cask 12yo.
Der Macallan Double Cask 15yo ist mit 43% vol. abgefüllt und kostet ca. 135 Dollar, also in etwa 125 Euro. In der Nase soll er Anflüge von Toffee und Bratapfel zeigen, am Gaumen Rosinen und Fasswürze, im Finish dan Ingwer und Orangencreme.
Der Macallan Double Cask 18 Years Old ist ebenfalls mit 43% vol. abgefüllt und wird 330 Dollar pro Flasche kosten, also in etwa 300 Euro. In der Nase zeigt er laut Kirsteen Campbell, Master Whisky Maker bei The Macallan, Notn von Muskatnuss und ingwer, am Gaumen Sultaninen, Weinachtskuchen und Karamell, im Finish dann wieder Ingwer und Fruchtzesten.
Schöne (und zahlreiche) Neuheiten hat wie fast jede Woche Kirsch Import zu bieten – so zum Beispiel fünf exklusiv für Deutschland abgefüllte Bottlings von Signatory, Neuheiten in den Serien The Octave, Rare Auld Grain und Dimensions von Duncan Taylor (zwei davon exklusiv für Kirsch Import und damit für Deutschland) sowie einen neuen Willowburn aus der Hammerschmiede im Harz.
Hier gleich ohne viel Vorrede die Neuheiten mit allen relevanten Informationen dazu – wie immer ohne Angabe des Preises, denn diesen erfahren Sie beim Händler Ihres Vertrauens.
Für anspruchsvolle Whisky-Käufer: Fünf neue Abfüllungen von Signatory Vintage
Ein kleines Luxus-Hotel in Edinburghs Osten ist der Startpunkt von Andrew Symingtons Karriere in der Whisky-Branche. Als Assistant Manager bekam er die Aufgabe, herausragende Tropfen aufzuspüren – die Geburtsstunde für Symingtons Faszination für individuelle Einzelfassabfüllungen. Exklusive Fässer schottischer Destillerien füllt er seit 1988 unter dem Label der „Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd.“ ab.
Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Signatory Vintage ermöglicht es uns, eigene limitierte Abfüllungsreihen für unsere Kunden auf den Markt zu bringen. Dazu gehören auch die folgenden fünf Abfüllungen. Die Single Malts basieren auf herausragenden Fässern aus den Lagerhallen des schottischen Bottlers und sind durchgängig in Fassstärke abgefüllt. Diese und weitere Details für anspruchsvolle Whisky-Käufer, liefern die von uns entwickelten Etiketten.
Neben einem 11-jährigen Vintage-Whisky von Balmenach aus der Un-Chillfiltered Collection sind zwei fruchtige Abfüllungen aus Fässern der Linkwood Distillery dabei – einmal 9 Jahre im verkohlten Wein-Hogshead gereift, einmal 13 Jahre gereift mit Finish im Sherry Butt. Dazu gesellen sich ein 12 Jahre alter Glenburgie aus dem Sherry Butt sowie ein intensiver Single Malt von Glenlivet, der 13 Jahre in einem der viel gelobten First Fill Sherry Butts der Destillerie reifen durfte.
Linkwood 2010/2020 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky
9 Jahre Dest. 05/2010 Abgef. 03/2020 Fass-Typ: verkohltes Wein-Hogshead Fassnr. 306203 283 Flaschen 58,1 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Linkwood 2006/2020 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky
13 Jahre Dest. 12/2006 Abgef. 02/2020 Fass-Typ: Sherry Butt Fassnr. 7 701 Flaschen 58,5 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glenburgie 2007/2019 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky
12 Jahre Dest. 06/2007 Abgef. 10/2019 Fass-Typ: Sherry Butt Fassnr. 900078 583 Flaschen 64,4 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glenlivet 2006/2020 Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky
13 Jahre Dest. 10/2006 Abgef. 01/2020 Fass-Typ: First Fill Sherry Butt Fassnr. 901045 638 Flaschen 63,6 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Balmenach 2008/2020 – Vintage 2008 Signatory Vintage The Un-Chillfiltered Collection
11 Jahre Dest. 10/2008 Abgef. 01/2020 Fass-Typ: Hogshead Fassnr. 345 286 Flaschen 59,6 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Kompromisslose Premium-Whiskys: The Octave, Rare Auld Grain und Dimensions von Duncan Taylor
Von Blended Scotch, Premium Single Malts und Single Grains bis zu legendären Single Cask Bottlings: das Sortiment von Duncan Taylor & Co. zeichnet sich vor allem durch edle Whiskys aus. Whisky-Fachleute und -Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen von der Arbeit der unabhängigen Abfüller mit einer der weltweit größten Fass-Sammlungen: Komplex, authentisch und kompromisslos hochwertig sind die Abfüllungen. Derzeit stehen 14 verschiedene Whisky-Serien zur Auswahl, u. a. The Octave, Dimensions sowie Rare Auld Grain, zu denen die Whiskys in dieser Woche gehören.
Aus der Octave-Reihe mit dabei sind zwei Exklusiv-Abfüllungen für die Kunden von Kirsch Import: je ein 11-jähriger Single Malt aus der insularen Tobermory Distillery sowie von Dailuaine aus der Speyside. Beide erhielten ein dreimonatiges Finish in den für die Serie namensgebenden kleinen Oktav-Fässern.
Den 12 Jahre gereiften Rare Auld Single Grain Scotch destillierte einst Girvan. Mit 17 Jahren der Älteste der Runde: ein Single Malt der Dimensions-Reihe aus dem Sherry-Fass von Bunnahabhain, der gelungen den Einfluss individueller Fässer demonstriert.
Tobermory 2008/2020 The Octave Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
11 Jahre Dest. 2008 Abgef. 2020 Fass-Typ: Eichenfässer, Oktav-Fässer Fassnr. 1626713 96 Flaschen 54 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Dailuaine 2009/2020 Duncan Taylor: The Octave Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
11 Jahre Dest. 2009 Abgef. 2020 Fass-Typ: Eichenfässer, Oktav-Fässer Fassnr. 10926813 80 Flaschen 54 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
12 Jahre Dest. 05/2007 Abgef. 04/2020 Fass-Typ: Ex-Sherry-Eichenfässer Fassnr. 210003 150 Flaschen 55,8 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Bunnahabhain 2002/2020 Duncan Taylor: Dimensions
17 Jahre Dest. 10/2002 Abgef. 05/2020 Fass-Typ: Ex-Sherry-Eichenfässer Fassnr. 383213 240 Flaschen 54,2 % vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Aromenlawine aus dem Harz: Willowburn Ember 2020
Seit 2002 kommt Single Malt auch aus dem Harz. Das Team der Brennerei Hammerschiede schafft in 100 Prozent Handarbeit verschiedene Reihen anspruchsvoller Whiskys made in Germany. Die hohe handwerkliche Qualität, die beeindruckende Fassvielfalt und Experimentierfreude der Harzer findet Beachtung von höchster Stelle: Gleich fünf Abfüllungen erzielten in Jim Murray’s Whisky Bible 2016 über 90 von 100 möglichen Punkten.
In der Willowburn Range werden Freunde von würzig-aromatischen Single Malts fündig. Das Gerstenmalz für diese Whiskys wird zu 25 bis 50 Prozent über Torf oder Holz geräuchert und die Destillate lagern in handverlesenen Süd- und Likörweinfässern. Die limitierte Jahrgangsedition 2020 punktet mit einer besonders großen Fassvielfalt: ehemalige Sherry-, Moscatel-, Amarone-, Malaga-, Port-, Marsala- und Claret-Fässer kamen bei der Reifung des komplexen Single Malts zum Einsatz.
Willowburn Ember 2020 Peated Hercynian Single Malt Whisky
Batch-Nr. 1 Abgef. 2020 Fass-Typ: ehemalige Sherry-, Moscatel-, Amarone-, Malaga-, Port-, Marsala- und Claret-Fässer 2876 Flaschen 45,9 % vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Die Edrington Group, Besitzer von Macallan, Highland Park und Glenrothes sowie von Famous Grouse, konnte laut eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2019, das mit 31. März 2020 endete, mit einem Plus von 6 Prozent beim Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode beenden. Macallan war dabei der Gewinntreiber, für Highland Park und Glenrothes scheint das Jahr eher durchwachsen gewesen zu sein. Famous Grouse konnte die Nr. 1 Position in UK als Blend festigen, allerdings ist die Kategorie im Gesamten eher auf dem Rückzug.
Ganz und gar nicht optimistisch ist man aber für das laufende Jahr und warnt vor einem signifikanten Rückgang des Verkaufs und damit des Gewinns. Man hat darauf mit einem Zurückfahren der Ausgaben reagiert, um diese Zeit gut durchsteuern zu können. Generell sieht man sich nach den Worten des CEOs Scott McCroskie gut aufgestellt, um mit den geänderten Markt- und Konsumbedingungen umgehen zu können:
I believe the business is well-equipped to respond to changes in both consumer preferences and the channels through which spirits are sold. Fundamentally, our capabilities are strong, and our brands are in good health and remain desirable to consumers..
Ein verrücktes, ja eigentlich unglaubliches erstes Halbjahr 2020 ist abgelaufen – und wir finden uns in einer Welt, die wir uns zu Jahresbeginn nicht hätten vorstellen können, geschweige denn wollen. Gerade in solchen bewegten Zeiten ist es beruhigend, wenn sich dann doch manches nicht ändert oder ändern muss. Was uns in dieser Hinsicht wohl alle verbindet ist die Liebe zum Wasser des Lebens in all seinen Spielarten, die von den Umständen nicht verändert werden kann. Und die gemeinsam zu zelebrieren, dafür gibt es unter anderem auch Whiskyexperts.
Dass 2020 ein außergewöhnliches Jahr ist, merkt man natürlich auch dann, wenn man sich nur die Whiskyindustrie ansieht und alles andere außer Acht lässt. Geschlossene Brennereien und Besucherzentren sind nur ein Aspekt davon – die Absage von Messen und das generell reduzierte Angebot an Neuheiten sind weitere Zeichen der Veränderung, die stattgefunden hat. Aber auch vieles, was wahrscheinlich noch sichtbar werden wird, ist es jetzt noch nicht oder erst schemenhaft. So könnte die Schließung von Besucherzentren und der Wegfall des Whiskytourismus gerade für junge und kleine Brennereien ein existentielles Problem werden, weil sie ja diese Einnahmen in ihre Rechnungen einkalkuliert haben.
Aber: Das hier soll keine Vorausschau werden, sondern ein Rückblick, und der ist natürlich hauptsächlich Whiskyexperts gewidmet:
Dass Whiskyexperts im deutschen Sprachraum ein fixer Bestandteil des Whiskylebens geworden ist, zeigen uns auch die Zahlen aus den letzten sechs Monaten. Fast 800.000 Mal wurde unsere Seite in dieser Zeit besucht, über 1.3 Millionen Pageviews konnten wir laut Google Analytics seit Januar verzeichnen, in jedem Monat deutlich über 200.000. Diese Zahlen bedeuten einen Zuwachs von ca. +20% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – ein gesundes Wachstum, dass sich in dieser Höhe nun schon seit Jahren ungebremst fortsetzt. Zwischen 60.000 und 65.000 whiskyinteressierte Personen haben unser Informationsangebot in jedem Monat genutzt und mit Nachrichten und Infos über Whisky und Whiskey Neues entdeckt.
Abseits der Webseite florieren auch unsere Facebook-Seite (über 30.000 Abonnenten) und die geschlossene FB-Gruppe Whiskyexperts-Whiskyfreunde, die wohl noch im Juli oder August 5000 Mitglieder zählen wird.
Das alles zeigt uns, dass das Interesse an Whisky ungebrochen ist, und dass wir Whiskyfreunde untereinander, mit Händlern und Destillerien verbinden und so unseren Beitrag zur Popularität des Wassers des Lebens leisten können. Wir versuchen das natürlich nicht nur über zeitnahe und spannende Infos zum Thema, sondern auch dadurch, dass wir Bloggern und Vloggern eine Bühne bieten, oder die lokalen Händler unter unseren Kunden in der für sie sicher nicht einfachen Zeit mit Gratiswerbung nach Kräften unterstützen.
Und das Schönste daran ist, wenn wir mal abschließend ein paar persönliche Worte anbringen dürfen: Es macht immer noch und immer wieder viel Spaß und Freude, mindestens genauso viel wie zu Beginn von Whiskyexperts vor nun schon über sieben Jahren. Mindestens!
Wir freuen uns darauf, weiter für Sie und Whisky da sein zu dürfen!