Video: Schottland von oben – die Highlands

Als unser heutiges Sonntagsvideo haben wir wieder einmal Drohnenaufnahmen aus Schottland ausgesucht, die von sanfter Musik unterlegt sind (ja, Sie können behaupten, wir hätten ein Faible dafür, wir werden da nicht widersprechen).

Diesmal sind es Bilder aus den Highlands, die Sie auf eine Reise mitnehmen sollen, aber es hat sich auch etwas von Edinburgh und von der Insel Skye in die Zusammenstellung geschummelt – was nichts schadet, denn Schottland ist ohnehin fast überall schön.

Genießen Sie die Aufnahmen, machen Sie sich einen schönen Sonntag – und freuen Sie sich auf neue Videos und Podcasts später am Vormittag heute. Bis dahin!

PR: The Caskhound mit neuen Bottlings für September 2020

Vom unabhängigen Abfüller The Caskhound gibt es vier neue Bottlings zu vermelden – ein Quartett fassstarker Single Cask Abfüllungen aus den Highlands (Loch Lomond und Teaninich) und der Speyside (Glen Elgin).

Mehr Infos in der Pressemitteilung, in der Sie auch einen Link auf den Webshop des Abfüllers finden, wo Sie diese Bottlings kaufen können – hinter dem Link finden Sie auch eine Liste mit Händlern, die The Caskhound anbieten:


THE CASKHOUND: Bottling September 2020

Die Spürnase für feinen Whisky folgte wieder dem „Call of the Cask“ … und mit vier ausdrucksstarken Single Malts aus der Speyside und den schottischen Highlands präsentiert er eine reiche Beute!

THE CASKHOUND aka Tilo Schnabel läutet mit seinem dritten Bottling 2020 gekonnt den Herbst ein – ein Quartett fassstarker Single Cask Abfüllungen, die mit entspannter Leichtigkeit die geschmackliche Bandbreite schottischer Destillierkunst zeigen:

  • CROFTENGEA Peated Highland Single Malt Scotch Whisky, 14 yo (2006/2020), 54,7 % ABV, Recharred Bourbon Hogshead Matured, Auflage 195 Flaschen (0,5 l) à 54,90 Euro
  • GLEN ELGIN Speyside Single Malt Scotch Whisky, 10 yo (2010/2020), 61,9 % ABV, Bourbon Hogshead Matured + Sherry Firkin Finish, Auflage 103 Flaschen (0,5 l) à 44,90 Euro
  • GLEN ELGIN Speyside Single Malt Scotch Whisky, 10 yo (2010/2020), 61,2 % ABV, Bourbon Hogshead Matured + Red Wine Firkin Finish, Auflage (0,5 l) à 44,90 Euro
  • TEANINICH Highland Single Malt Scotch Whisky, 11 yo (2009/2020), 57,4 % ABV, Bourbon Hogshead Matured + Sherry Firkin Finish , Auflage 99 Flaschen à 44,90 Euro

Der Herbst wird bunt!

Tilo Schnabels September-Bottling 2020, bestehend aus den Highland Malts Croftengea & Teaninich und dem Speysider Glen Elgin in zwei Varianten, besticht durch eine geschmackliche Breite, die der Farb-palette des Herbstes nahekommt: von spätsommerlichen Frucht- & Floralnoten, getreidigen Malz- und Nussaromen und dem Rauch von verbrannten Feldern oder Herbstlaub bis zu kraftvollen Aromen, die an herbstliche Weinproben, salzigen Schinkenspeck oder eine Melange von Beeren, Tabak, Datteln und Maronen erinnern …

Quo vadis, Finishing?

Finishing ist an sich ein völlig gängiges Verfahren, viele Ergebnisse können sich sehen lassen. Gleich-zeitig betrachtet Tilo Schnabel angesichts des Überangebots von gefinishtem Whisky, der Qualität und der Entwicklungen das ganze sowohl als Abfüller als auch Whiskyfan durchaus kritisch.

Die Abfüllungen seines September-Bottlings sind für ihn aber der trinkbare Beweis, dass so bekannte Prozesse wie Recharring (erneutes Ausbrennen der Fässer), Re-Racking (Umlagerung von Fass zu Fass) und Finishing (Nachlagerung) in kleinvolumigen Sherry- oder Rotwein-Firkins nicht nur reine Effekt-hascherei und Marketing-Stunts sind oder zum Kaschieren der (Un-)Reife des Destillats dienen.

„Mich selbst haben diesmal vor allem die besonderen Möglichkeiten gereizt, die mir ein Finish unter den richtigen Bedingungen bietet. Die von mir ausgewählten Single Malts hatten bereits genau das richtige Maß an Reife und eigenem Charakter. Das anschließende 73-tägige Finish in den 40-Liter-Firkins (Sherry bzw. Rotwein) erlaubte es mir, den jeweiligen Charakter der Malts zu erweitern und zu verbessern, ohne dabei den Stil der Brennerei massiv zu verändern oder gar zu überschreiben. Das war mir extrem wichtig … Trotz aller Möglichkeiten sind solche Prozesse immer auch ein Experiment – aber das Ergebnis stimmt und bestätigt meine Überzeugung!“

Tilo Schnabel

Wenn Sie das jetzt hinreichend neugierig gemacht hat: Bestellen Sie die Abfüllungen von THE CASK-HOUND direkt im Shop unter www.THECASKHOUND.DE oder besuchen Sie unsere ausgewählten Handelspartnern (Liste im Shop).

Whiskyfun: Angus verkostet Highlander

Gleich zehn Abfüllungen aus Highland-Destillerien sind es, die Angus MacRaild heute auf Whiskyfun verkostet, wo er wie fast jeden Samstag für Serge Valentin einspringt. Konkret geht es um Loch Lomond, Blair Athol und einige ohne Herkunftsangabe.

Die Wertungen der Verkostung sind diesmal zwischen 83 und 90 Punkten angesiedelt:

  • Blair Athol 13 yo 2005/2019 (57.3%, Lady Of The Glen, cask #3657A, PX Octave, 65 bottles): 84 Punkte
  • Blair Athol 21 yo ‘Batch 5’ (51.5%, That Boutique-y Whisky Company): 85 Punkte
  • Blair Athol 20 yo 1995/2016 (51.8%, Douglas McGibbon for The Whisky Vault, cask #11163, sherry butt, 180 bottles): 86 Punkte
  • Blair Athol 22 yo 1995/2018 (57.7%, The First Editions, cask #14656, sherry butt, 234 bottles): 88 Punkte
  • Loch Lomond 13 yo 2006/2019 (56.8%, OB for The Whisky Exchange 20th Anniversary, cask #196, refill bourbon, 266 bottles): 83 Punkte
  • Inchmoan 12 yo 2007/2019 (54.9%, OB for The Whisky Exchange 20th Anniversary, cask #96,    refill hogshead, 289 bottles): 84 Punkte
  • Inchfad 14 yo 2005/2019 (57.2%, C Dully Selection, cask #408, bourbon hogshead, 142 bottles): 84 Punkte
  • Inchfad 14 yo 2005/2019 (57.1%, C Dully Selection, casks #408, 411, 412, bourbon hogsheads, 142 bottles): 86 Punkte
  • Secret Highland 31 yo 1987/2019 (49.6%, Whisky Nerds, cask #27, hogshead, 167 bottles): 88 Punkte
  • Secret Highland 36 yo 1983/2019 (46.9%, The Good Spirits & Soundwave, cask #7753, hogshead, 80 bottles): 90 Punkte

Als Titelbild haben wir uns für die Destillerie Blair Azhol entschieden – sie ist dann doch etwas fotogener als die Destillerie Loch Lomond…

Blair Athol. Bild © Diageo
Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Fremde Federn (115): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tastings.jpg.

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen schon in der 115. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

In eigener Sache: Wir freuen uns, dass viele der Blogger jetzt wieder aus der Sommerpause zurück sind – Herzlich willkommen und schön, dass unsere Leser euch wieder lesen können! Auf diesem Wege auch einmal herzlichen Dank für die vielen lieben Worte, die viele der Einsendungen Woche für Woche begleiten, wir freuen uns über jede Zeile, auch wenn wir aus Zeitmangel nicht auf jede individuell reagieren können. Einfach Danke!

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

PR: Paul John Mithuna – einer der drei besten Whiskys der Welt in der Whisky Bible 2021 von Jim Murray

Große Freude in Goa bei der Paul John Distillery: Ihr Paul John Mithuna ist von Jim Murray in seiner aktuellen Whisky Bible 2021 als drittbester Whisky der Welt und als bester asiatischer Whisky ausgezeichnet worden. Der erst im November im Handel erhältliche Mithuna ist der Nachfolger des Paul John Kanya aus der Zodiac Serie – er erhielt in der Whisky Bible 97 von 100 möglichen Punkten.

Alles weitere dazu in der Pressemitteilung, die wir von der Paul John Distillery erhalten haben:


Mithuna by Paul John awarded as one of the Top 3 Whiskies in the World by World Whisky Awards

Bengaluru, India Paul John Whisky’s soon to be launched Mithuna by Paul John has been declared the 3rd Finest Whisky in the World by esteemed whisky reviewer Jim Murray in his acclaimed “Jim Murray’s Whisky Bible 2021.” Set to be released worldwide in November, Mithuna by Paul John is the second expression of the Zodiac series of Paul John Indian Single Malt from John Distilleries Pvt Ltd (JDPL). JDPL is a leading Indian spirits company, in which Sazerac Company, the largest family-owned distilled spirits company in the United States, is an active stakeholder.

Mithuna by Paul John scored a 97 and has also been awarded Asian Whisky of the Year 2021, while its predecessor in the Zodiac series, Kanya by Paul John, was named Asian Whisky of the Year in the 2018 edition of “Jim Murray’s Whisky Bible” with a score of 96.

In describing Mithuna for his 2021 Whisky Bible, Murray says,

“If Mithuna means “Ultimate,” then it is the perfect name. Or maybe Mithuna means “Perfect,” then it is pretty close. It is that very rarest of things. And, if nothing else, announces Paul John Distillery on the world stage of truly great distilleries. This is a whisky to devour…while it devours you.”

“For our whisky to be declared the world’s 3rd finest whisky in the world is perhaps the greatest achievement a whisky maker could possibly dream of and this speaks especially of the passion and dedication of our Master Distiller, Michael D’Souza. For an Indian whisky to attain such an honour has proven that India is on par and even better in terms of quality with other international whiskies. It marks a turning point in the emergence of India as a serious player in the world of single malt. We are humbled and honoured to have received this award and we will continue to dedicate our efforts to further improve our quality to the highest possible standards,”

said Paul P John, Chairman and Managing Director, JDPL.

Murray tastes more than 4,700 whiskies for his yearly edition, and in Murray’s ranking system, any whisky which scores in the 94-97.5 range is deemed by him as “superstar whiskies that give us all a reason to live.”

            Jim Murray is a legend and leading player on the world’s whisky stage. It is now over 25 years since he became the world’s first-ever full-time whisky writer. The 2021 edition of his Whisky Bible marks the 18th year of annual publication. “Jim Murray’s Whisky Bible 2021” can be pre-ordered at http://whiskybible.com/

Mithuna by Paul John

Mithuna by Paul John, of the Paul John Zodiac series, is named after the Indian counterpart of the zodiac sign Gemini.

Sophisticated aromas of liquorice with gentle beeswax lead to a luxuriant delivery of ulmo honey on crisp toast, and tender notes of vanilla. Chewy flavours of coffee mocha, orange peel and delicate spice float on active tannins while gentle oils enjoy a gist of dark cocoa tones. The finish is gratifyingly long and complex with multi-toned sugars and delicate honeys.

Renowned for contradictive strengths, the characteristics of Gemini are epitomized by this Indian single malt as mesmerizing layers of austere, dry tannins are challenged in equal measure by resplendent sugars and mocha on delicate oils.

Big, beautiful, and always measured for balance.

About Paul John Indian Single Malts

The Paul John Single Malts were launched in the UK in 2012 and were soon acclaimed to be equal to or even better than single malts produced elsewhere. Approval from single malt enthusiasts and innumerable global awards further proved our excellence and encouraged us to take our single malts across the world.

Craft, skilfully chosen indigenous ingredients, and the warm environs of Goa create the magic that is Paul John whisky.

A conscious decision was taken to create high quality single malts at affordable prices allowing us to introduce many more to the flavourful taste of single malts.

The range of Paul John Single Malts include an entry level expression, 3 flagship expressions, 2 select casks, and the occasional limited or special editions. Today, the Paul John Single Malt is present in over 40 countries.

PR: Lagavulin Jazz 2020 – ab 3. Oktober bei Lagavulin erhältlich

Auch heuer gibt es zum jährlich stattfindenden Islay Jazz Festival (das in diesem Jahr leider nur online abgehalten wird) eine besondere Abfüllung von Lagavulin: Der Lagavulin Jazz 2020 ist ein 22 Jahre alter Whisky mit 52,6% vol, der in einer Auflage von 2004 Flaschen abgefüllt wurde und im Destillerieshop 405 Pfund kosten wird. Alle Infos zu ihm und zum diesjährigen Festival in der nachfolgenden Pressemitteilung:


LAGAVULIN™ unveils annual Limited-Edition Jazz Bottling

Lagavulin Distillery announces the launch of limited-edition 22 Year Old Single Malt Scotch whisky to celebrate 22 years of the annual Islay Jazz Festival, exclusively available to purchase at the Islay distillery from 3rd October.  Lagavulin Jazz 2020 will retail at an RRSP £405 per 70cl, bottled at 52.6% ABV with just 2004 bottles available.

RSP: £405

ABV: 52.6%

No. of bottles: 2,004

Available from: Only available to purchase at Lagavulin Distillery

Age: 22 years old

In brief… Unusual richness with fruity notes and smoky flavours, followed by a long finish

The Lagavulin Jazz Festival bottling has been much adored since its launch in 2011 and the annual release of the exclusive bottling for the festival has become a key moment in the whisky calendar.  This year the Islay Jazz festival has moved to an online format and will be held on Lagavulin and Friends of the Classic Malts Facebook pages on the 3rd October from 7pm BST and hosted in partnership with Jazz Scotland. The immersive event will take guests on a journey through a selection of Lagavulin experessions including the 2020 Jazz edition. Featuring musical performances, the event will be hosted by the new Lagavulin Distillery Manager , Pierrick Guillaume, who will be joined by Ewan Gunn, Diageo’s Global Whisky Master. Together they will explore the eclectic connection between Jazz and whisky and showcase a selection of delicious whisky cocktails that will not disappoint.

‘The Islay Jazz Festival has become a pilgrimage for many whisky and jazz lovers around the globe and we hope our friends will join us for the online event to celebrate 22 years of the festival. This will be my first festival having taken over as distillery manager of Lagavulin and although we are unable to host the event in Islay, we wanted to continue to honour the occasion by creating a remarkalble bottling. This year’s 22 year old bottle is a glorious and unique Lagavulin from an interesting mix of casks that have given an extra twist of rich, smooth and sweet fruitiness to the palate and finish.’

Pierrick Guillaume, Distillery Manager at Lagavulin

Matured in refill American and European Oak top-dressed by active casks, some of them wine seasoned, Lagavulin Jazz 2020 has a delightfully rewarding and unusual mix of richness, fruitiness and power on the palate. A full bodied expression but is extra-smooth in texture with an intense, sweet and smoky taste and a gloriously long finish. It can be savoured at natural strength or with a drop of water.

Ab 1. Oktober: das neue Malt Whisky Yearbook 2021

DAS jährliche Standardwerk für Whiskyenthusiasten ist das Malt Whisky Yearbook von Ingvar Ronde. Seit 2005 begleitet es den Whiskyfreund mit ausführlichen und vor allem aktuellen Informationen zu jeder Brennerei in Schottland und vielen anderen weltweit, und die darin enthaltenen Artikel sind immer sehr willkommener Lesestoff.

Was darf man sich in diesem Jahr von der neuesten Ausgabe, dem Malt Whisky Yearbook 2021, erwarten?

  • im Hauptteil (200 Seiten) werden 665 Malt Whisky Brennereien weltweit besprochen – mit aktuellen Infos
  • Artikel von Autoren wie Charles MacLean, Gavin D Smith, Neil Ridley, Jonny McCormick, Joel Harrison und Ian Wisniewski
  • über 200 Tasting Notes, auch zu Bottlings unabhängiger Abfüller
  • Eine Liste mit 150 der besten Whiskyshops weltweit
  • Ein Überblick über das abgelaufene Whiskyjahr
  • Lernen Sie sieben lebende Whiskylegenden kennen, die zusammen 358 Jahre Erfahrung in die Waagschale werfen können
  • Ein ganzes Kapitel über die wichtigsten unabhängigen Abfüller
  • Infos zu Bottlings und Webseiten, Statistiken und Diagramme
  • Über 500 Farbfotos

Das Malt Whisky Yearbook 2021 wird am 1. Oktober erscheinen und danach bei vielen Fachhändlern erhältlich sein. Aber auch online kann man es unter http://www.maltwhiskyyearbook.com/ vorbestellen (hier kommt zum recht günstigen Preis von knapp 15 Pfund allerdings noch das Porto dazu).

Neu: Die Warehouse Collection von A.D. Rattray – nur online erhältlich

Der unabhängige Abfüller A.D. Rattray ist für Whiskygenießer in unseren Länder kein Unbekannter – seine Einzelfassabfüllungen sind bei vielen spezialisierten Händlern erhältlich, und Ausgaben wie Cask Islay oder Cask Speyside bieten gute Abfüllungen zu einem fairen Preis.

Neu ist nun die Warehouse Collection von A.D. Rattray, die es allerdings nur aus dem Onlineshop des Anbieters gibt. Bei den momentan erhältlichen sieben Abfüllungen handelt es sich um Teilfässer, die von anderen Projekten übrig geblieben sind und nur in geringen Stückzahlen vorhanden sind. Die Preise sind recht gut, allerdings muss man bei einer Bestellung bedenken, dass nach Deutschland und Österreich mindestens 24.95 Pfund für das Porto und die Verpackung anfallen. In die Schweiz liefert A.D. Rattray diese Ausgaben leider nicht.

Welche Abfüllungen gibt es momentan? Hier sind die sieben Bottlings:

  • Orkney 11yo
  • Tamnanvulin 10yo
  • Speyburn 10yo
  • Glenrothes 12yo
  • Knockdhu 10yo
  • Ardmore 9yo
  • Glenallachie 7yo

Die Preise bewegen sich zwischen 45 und 55 Pfund, alle Whiskys kommen in Fassstärke und sind natürlich nicht gefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt.

TTB-Neuheit: Kilkerran 16yo aus der Destillerie Glengyle

Etwas Feines könnte aller Voraussicht nach schon bald aus der Destillerie Glengyle in Campbeltown auf uns Whiskyfreunde zukommen: In der us-amerikanischen TTB-Datenbank sind Label für einen Kilkerran 16yo aufgetaucht, und das bedeutet zumindest, dass diese Abfüllung in den USA erscheinen wird, wohl aber auch in Europa.

Ob der Kilkerran 16yo ein Bestandteil der Core-Range werden wird oder eine Sonderausgabe, ist vom Label her nicht zu beurteilen. Es trägt weder eine Anzahl der abgefüllten Flaschen noch einen Hinweis wie „limited edition“, sodass es uns wahrscheinlicher erscheint, dass der Whisky ein Teil des regulären Angebots der Destillerie werden könnte, wahrscheinlich aber nicht in besonders hoher Stückzahl, zumindest noch nicht.

Abgefüllt wird der Kilkerran 16yo, der damit natürlich der älteste Whisky aus der Brennerei ist, mit 46% vol. – wir sind gespannt, was er dann kosten wird. Hier jedenfalls die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: SLYRS lässt das Oktoberfest hochleben

Eigentlich hätte die neueste Edition von SLYRS zum Oktoberfest erscheinen sollen, jetzt aber erscheint sie stattdessen – und wir alle hoffen, dass die nächsten Ausgaben des SLYRS Single Malt Whisky Oktoberfest-Edition dann wieder zur Wiesn in München erscheinen können. Hier jedenfalls alle Infos zur neuesten Abfüllung, die auf 1020 Flaschen begrenzt ist und sicher nicht nur die Herzen der Liebhaber des bayerischen Volksfest höher schlagen lässt. Erhältlich ist sie übrigens nur in der Destillerie und online:


SLYRS lässt das Oktoberfest hochleben

Schliersee, September 2020 – die stark limitierte SLYRS Single Malt Whisky Oktoberfest-Edition sollte ursprünglich pünktlich zum Start der 187. Wiesn erscheinen.

Die Einführung der in Zukunft jährlich erscheinenden exklusiven Oktoberfest-Edition startet mit einem seltenen und traurigen Ereignis. Seit 1949 wurde die Wiesn nicht mehr abgesagt, doch dieses Jahr wird sie aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Die SLYRS Single Malt Whisky Oktoberfest-Edition ist die erste Abfüllung aus einer Reihe, welche in Zukunft jährlich zum Oktoberfest erscheinen wird. Sie wurde in 1020 Flaschen abgefüllt.

Durch die Herkunft des SLYRS Whiskys, die Traditionen, das Reinheitsgebot und die gleichen Zutaten wie beim Bierbrauen, besteht eine besondere Verbundenheit zu München, seinen Bieren und dem Oktoberfest.
Daher wurde der 5 Jahre gereifte Whisky für weitere 9 Monate in ausgewählten IPA-Bierfässern der Brauerei Gebrüder Maisel KG veredelt. 

Am Samstag, den 19.09.2020, beginnt der offizielle Verkauf des Sammlerstücks. Dies wird bei einem kleinen Frühschoppen mit Anstich, Weißwürsten und Livemusik – unter Berücksichtigung der Corona Maßnahmen – gefeiert. 

Die SLYRS Oktoberfest Edition
ist ab sofort vorbestellbar
45% VOL. 0,7l

Tasting Note:

TASTING NOTE

FARBE
Goldgelb

GERUCH
Nach Waldhonig und getrocknetem Bergblumenheu

GESCHMACK
Mildes samtiges Mundgefühl mit angenehmer Süße, komplex nach reifen Früchten, malzig mit zarter Karamellnote

NACHKLANG
Langanhaltend, harmonisch nach Kräutern und Hopfen

Wichtige Information:

Da es sich um eine limitierte Abfüllung handelt, können wir die Oktoberfest-Edition nur in unserer Destillerie oder im Onlineshop anbieten.

Halewood Artisanal Spirits plant irische Whiskeydestillerie

0

Das im Vereinigten Königreich basierte Unternehmen Halewood Artisanal Spirits plant, laut einem Bericht in The Spirits Business, in Irland eine eigene Whiskeybrennerei zu errichten. Wie der CEO der Gruppe, Stewart Hainsworth, dem Magazin sagte, wäre dies nur ein logischer Erweiterungsschritt, nachdem man in England (Bankhall in Blackpool), Wales (Aber Falls) und Schottland (Crabbie) bereits solche in Betrieb hätte.

In Irland war man bis vor einigen Jahren mehrheitlich an den West Cork Distillers beteiligt, habe diese Anteile aber dann wieder verkauft – mit großem Gewinn, wie man seitens Halewood versichert. Irischen Whiskey verkaufe man zwar nach wie vor, unter den Marken Peaky Blinder und The Pogues, allerdings habe man keine eigene Produktion dafür.

Auch in Birmingham baut man eine Destillerie, unter der Peaky Blinder-Marke, die Gin und Whisky produziert, am Gelände der Sadler Brauerei. Damit wolle man bereits mit Ende 2020 in Produktion gehen.

Allerdings hat man in diesem Jahr nicht nur Expansion im Sinn, sondern wird innerhalb der Gruppe durch die Pandemie auch eine Produktionsstätte schließen und muss einige weitere Einschnitte vornehmen, die allerdings im Artikel nicht weite spezifiziert sind…

PR: Zwei neue Black Corbie Abfüllungen der Rolf Kaspar GmbH jetzt im Handel

Die Rolf Kaspar GmbH ist für ihre Black Corbie Abfüllungsreihe schon seit Jahren bekannt. Nun hat man uns mit einer kleinen Pressenotiz über das Erscheinen zweier neuen Bottlings in der Serie informiert. Der getorfte Bunnahabhain 2013 wurde zur Abrundung im Amarone Style Cask gefinisht, der Mystery Islay kommt aus dem Süden Islays und wurde mit max. 1% anderem Single Malt geteaspooned.

Nachfolgend alle näheren Informationen:


Zwei neue Black Corbie Abfüllungen der Rolf Kaspar GmbH

Es gibt immer wieder Diskussionen über die angebotene Qualität von Einzelfässern aus Schottland in Fassstärke. Wir können euch beruhigen:

Es gibt sie noch oder wieder, die außergewöhnlich guten Einzelfässer.

Neu: Black Corbie Bunnahabhain, 6y Amarone Style Finish

Fast sieben Jahre jung, kräftig rauchig im Staoisha-Stil – so präsentiert sich unser neuer Black Corbie Single Malt Scotch Whisky. Zur Vollendung durfte er dann noch über ein Jahr im Amarone Style Cask nachreifen.

Black Corbie 2013 Bunnahabhain Staoisha peated 6y Single Malt Scotch Whisky

  • ex bourbon cask #13000238
  • finished in Amarone Style Barrel #7
  • Distilled 14.10.2013
  • Bottled 15.06.2020
  • 247 bottles, 58,3%vol.

Neu: Black Corbie Mystery Islay 8y sherry butt/bourbon finish

Mit maximal 1% teaspooned Malt, ein achtjähriger, sehr typisches Destillat einer namhaften Brennerei aus dem Süden der Insel Islay, gelagert in einem refill-sherry-Fass mit einem Finish im Bourbon-Cask

Black Corbie 2012 Mystery Islay 8y

  • Blended Malt Scotch Whisky
  • refill sherry butt #15
  • finished in bourbon hogshead #10/505
  • distilled 20.08.2012
  • bottled 21.08.2020
  • 350 bottles, 58,7%vol.

Die neuen Black Corbie Abfüllungen der Rolf Kaspar GmbH sind ab sofort bei ausgesuchten Händlern in Deutschland erhältlich.

Neu von Ardbeg: Ardbeg BBQ Smoker (mit Video)

In den nächsten Tagen sollte in den Ardbeg Embassies und bei vielen Whiskyhändlern ein nettes neues Gimmick von Ardbeg auftauchen: Der Ardbeg BBQ Smoker. Er kommt gemeinsam mit einer Geschenksverpackung mit dem Ardbeg An Oa, und er soll gegrillten ein besonders intensives Räucheraroma verleihen. Wie das geht, das erklären das obenstehende Youtube-Video und der Text, den Ardbeg zur Ankündigung dazu gestellt hat:

Inside the Ardbeg BBQ Smoker gift pack you’ll find one smoker puck and one bottle of Ardbeg An Oa. With notes of thick cigar smoke, roasted tea leaves and grilled artichokes, Ardbeg An Oa’s rounded and subtly smoky aromas make it the prime spirit for toasting by the BBQ.

As for the small but mighty smoker, it’ll have your food surrounded with smoke in just a few careful steps. Take a look at how to use it:

STEP 1: Break into the BBQ smoker pack. Remove the smoker puck and gently place your bottle of Ardbeg An Oa to the side for safekeeping.

STEP 2: Remove the lid and place wood chips in the top of the smoker puck. Then, place the lid back on top.

STEP 3: Heat up your grill and place the BBQ smoker on top. Leave it there for a few minutes while you go off in search of food.

STEP 4: Once your grill is filled with rich woody smoke, place your food around the puck and smoke it for, let’s say… ages!

STEP 5: When it’s sufficiently smoked, simply close the BBQ, plate up and pour in… it’s time to start sippin’ and tearin’!

Wir wünschen im Fall des Falles also gutes Gelingen!

Lindores Abbey Distillery besiegelt Kontrakt für biologische Gerste – und erneuert eine historische Verbindung

Der etwas antiquierte Sprachstil der Überschrift des Artikels resultiert aus dem Umstand, dass die ihm zugrunde liegende Nachricht, die Lindores Abbey Distillery betreffend tatsächlich einige interessante historische Komponenten hat – aber alles der Reihe nach:

Lindores Stills mit der Ruine in der Dämmerung im Hintergrund. Bild © Stefan Bügler

Die Lindores Abbey Distillery ist nahe jenes Klosters gebaut worden, das in der ersten urkundlichen Erwähnung schottischen Whiskys eine Hauptrolle spielt wurde. King James IV schrieb im Jahr 1494 dem Mönch John Corr, der in dieser Abteil lebte, dass er „eight bolls of malt“ herstellen solle – also Whisky erzeugen.

Die Überreste von Lindores Abbey Bild © Stefan Bügler

Als King James IV diese Anweisung schreiben ließ, hielt er sich im Falkland Palace auf, einem damaligen Jagdschloss. das am Fuße der Lomond Hills im Zentrum des Countys Fife liegt, nur wenige Kilometer von Lindores Abbey. Es steht heute nur mehr in Ruinen.

By Mike Beltzner – Falkland Palace, seen better days Uploaded by Kurpfalzbilder.de, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9536834

Und genau von dort bekommen Crafty Maltsters, mit denen die Lindores Abbey Distillery jetzt einen Lieferdeal zur Versorgung mit Getreide abgeschlossen hat, ihre biologische Gerste her.

Womit sich ein schöner historischer Kreis schließt und die Verbindung, die durch die erste urkundliche Erwähnung von schottischem Whisky belegt ist, in der Neuzeit nach über 500 Jahren wieder aufersteht.