Auch heute, am Freitag, gibt es bei Serge Valentin auf Whiskyfun so wie die ganze Woche über wieder ein Duo aus einer Destillerie, diesmal Tomintoul in der Speyside. Und wie schon an den vergangenen Tagen tritt wieder eine Originalabfüllung gegen einen Unabhängigen an. Diesmal stehen sich ein Tomintoul von Malts of Scotland sowie eine Einzelfassabfüllung aus der Brennerei gegenüber – wobei die Originalabfüllung den „Sieg“ für sich beanspruchen kann.
Erwähnenswert, und als Info, die die Überschrift auflöst: Laut Serge könnte es sich bei der Abfüllung von Malts of Scotland auch um einen Balmenach handeln, zumindest gibt es Quellen, die darauf hindeuten.
Das sind jedenfalls die beiden Kontrahenten der Verkostung und ihre Punktewertungen:
Images of Tomintoul (53.2%, Malts of Scotland, 1st fill Tawny Port cask, cask #MoS19019, 359 bottles, 2019): 75 Punkte
Tomintoul 17 yo 2001/2018 (57.4%, OB, PX sherry butt, cask #1, 625 bottles): 85 Punkte
Zu den wichtigsten Wettbewerben im Spirituosensektor zählt die in London angesiedelte International Wine & Spirits Competition (IWSC). 300 Juroren bewerten dort in Blind Tastings eingereichte Proben, und Whisky spielt dort natürlich ebenfalls eine gewichtige Rolle.
Teeling Whiskey aus Dublin teilt heute in einer Presseaussendung mit, dass man dort mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit der höchsten Wertung im Bereich irischer Whiskey.
Was man über die beiden Whiskeys, die Gold gewonnen haben, zu sagen hat, können Sie untenstehend nachlesen:
Teeling Whiskey Honoured as Top Irish Whiskey at the Prestigious IWSC
Teeling Whiskey is delighted to announce it has been honoured as the top rated Irish Whiskey for its 28-Year-Old Single Malt at the prestigious 2020 annual International Wine & Spirits Competition (IWSC), based in London and results announced on 7th August.
Of all the International awards received, the International Wine & Spirit’s Competition (IWSC) is recognised as the world’s most prestigious. The competition is one of a kind as it conducts full ‚double‘ blind tasting (glasses are pre-poured in a separate room) by panels selected from over 300 fully qualified industry judges followed by an extensive chemical analysis of the product.
At this year’s IWSC Teeling Whiskey received the highest rating of any Irish Whiskey with an overall score of 96 out of 100 and subsequent gold medal for its 28-Year-Old Single Malt. This was closely followed by its Renaissance 18-Year-Old Single Malt with a score of 95 out of 100 as well as a further six silver medals and four bronze medals for its other Teeling Whiskey offerings.
This latest batch of honours builds on the International reputation Teeling Whiskey has earned since its formation in 2012 and brings the total to nearly 300 International Awards for their Irish Whiskeys. These accolades include the prestige honour of the “World’s Best Single Malt” which they received at the World Whiskies Awards in 2019 and reaffirms its status as the premier Irish Single Malt whiskey producer.
Jack Teeling, Founder and Managing Director of Teeling Whiskey commented,
“For every bottling of Teeling Whiskey we put in a lot time and effort to make sure each release is a true reflection of our aspiration to be one of the best Whiskey producers in the world. As such, to consistently be rated as the best Irish Whiskeys in the world, makes all our teams’ efforts worthwhile. Irish Single Malt is an underdeveloped category with bags of potential so we are delighted to be leading the way for this premium segment within the Irish Whiskey category.”
The Teeling 28-Year-Old Single Malt Irish Whiskey was first distilled in 1991 and matured in Bourbon casks then allowed marry in Sauternes wine casks producing a wholly unique taste experience. This small batch bottling is limited to just 4,000 70cl bottles which were hand bottled in unique decanter bottles and come with their own certificate of authenticity. Retailing for €500 per 70cl bottle this is available in the Teeling Distillery in Newmarket, Dublin 8 as well as good independent off-licenses in Ireland and in a number of European and Asian export market.
Zwar mit dem gestrigen Datum versehen, aber erst heute auf Whiskyfun aufgetaucht, ist eine Verkostung von Whiskys der Brennerei Edradour – die sich zu der gleichzeitig geposteten Verkostung von heute, die Brennerei Tullibardine betreffend, gesellt. Somit stehen wir heute vor der neuen Aufgabe, gleich über zwei Verkostungen in einem Artikel zu berichten.
Also starten wir gleich mit dem Duo aus Edradour, wo in der Verkostung eine Originalabfüllung gegen einen Whisky von Signatory antritt – was ja im Grunde genommen ebenfalls als Originalabfüllunmg durchgehen könnte, ist doch Andrew Symington Besitzer beider Entitäten, Edradour und Signatory.
Edradour 2009/2019 ‚Vintage‘ (46%, OB, first fill sherry butts): 89 Punkte
Edradour 10 yo 2008/2018 (58.7%, Signatory Vintage for The Whisky Barrel, 1st fill sherry butt #46, 339 bottles): 88 Punkte
Und nun zur Destillerie Tullibardine in den schottischen Highlands, wo ebenfalls ein Duo zur Verkostung ansteht, und wieder eine Originalabfüllung und eine unabhängige Abfüllung. Diese stammt diesmal vom österreichischen Abfüller Golden Cask.
Die Wertungen dieser Verkostung, bei der das unabhängige Bottling die Nase deutlich vorne hat:
Tullibardine ‘228 Burgundy Finish’ (43%, OB, +/-2019): 78 Punkte
Tullibardine 10 yo 2007/2017 (57%, Golden Cask, cask #CM243): 87 Punkte
Wer darauf gehofft hat, dass wirtschaftlich schwierige Zeiten Regierungen dazu bringen könnten, Handelsschranken abzubauen und so wieder etwas mehr Schwung in die lahmenden Exporte und Importe zu bringen, der sieht sich enttäuscht: Seitens der US-Regierung wurde jetzt zwar beschlossen, die Strafzölle auf europäische Güter in Teilen anzupassen, für viele Produkte, darunter auch Whisky, werden sie aber unverändert bei 25% belassen. Und wie das bei Streitereien so ist: Im Gegenzug wird man auch auf der europäischen Seite keine Änderungen für amerikanischen Whiskey erwarten dürfen.
Der Handelsstreit, der sich an europäischen Subventionen für den Flugzeughersteller Aurbus entzündet hat und uns diese Strafzölle auf Whisky beschert, bleibt im Kern ungelöst, und das bekommen Produzenten weiter zu spüren. Seit dem Beginn der Sanktionen sind die Exporte von schottischem Whisky in die USA um 30% zurückgegangen, was für die Industrie einen Gesamtverlust von über 300 Millionen Euro bedeutet. In dieser Rechnung sind die Effekte der Pandemie noch gar nicht berücksichtigt – es ergibt sich also in Summe eine noch widrigere Situation.
Dementsprechend enttäuscht fallen die Reaktionen von der Scotch Whisky Association (SWA) auf die Beibehaltung der Sanktionen aus, und ähnlich enttäuscht zeigt sich die andere Seite, DiSCUS, The Distilled Spirits Council US. Vor allem weist man jenseits des Atlantiks darauf hin, dass die EU die Sanktionen zusätzlich auf Rum, Brandy und Wodka aus den Vereinigten Staaten ausdehnen könnte und schon jetzt eine Erhöhung der Strafzölle von 25% auf 50% im Frühjahr plant – statt Deeskalation also eine Verschärfung der Lage.
Wie geht es weiter? Die Herauslösung des Vereinigten Königreichs aus der EU macht die Situation nicht einfacher, da nun Europa nicht mehr mit einer Stimme reden kann – aus bilateralen Gesprächen ist eine Gesprächsrunde geworden. Es bleibt abzuwarten, ob vielleicht ein neuer Präsident in den USA den gordischen Knoten zerschlagen kann oder will und ob sich die EU im Kern der Sache gesprächsbereit zeigt…
Nachdem in diesem Herbst wohl keine regulären Messen (oder wenn, dann nur unter strikten Auflagen) stattfinden werden, versucht sich die Whiskywelt an gangbaren Alternativen. Einen innovativen Schritt setzt Mareike Spitzer mit irish-whiskeys.de – und veranstaltet am 21. und 22. November das Irish Whiskey Wochenende, bei dem sich sage und schreibe zwölf verschiedene irische Destillerien in Live-Onlinetastings vorstellen werden. Nicht in einer Frontalpräsentation, sondern aktiv zum Mitmachen.
Erste Infos dazu können Sie untenstehend finden – und sich gleich die beiden Tage im Kalender markieren…
Irish Whiskey Wochenende – Der Geschmack Irlands kommt zu dir nach Hause
Irischer Whiskey erfreut sich auch im Jahr 2020 steigender Beliebtheit. Mittlerweile verteilen sich über dreißig Destillerien über die Grüne Insel und entsprechend viele, neue Irish Whiskeys sind auch in Deutschland erhältlich. Jedoch anders als in vorherigen Jahren können Whiskey-Freunde die Neuheiten nicht auf Messen und in Tastings kennenlernen. Deshalb veranstalten die Experten von Irish-Whiskeys.de in diesem Herbst das erste Irish Whiskey Wochenende online. Unter dem Motto „Der Geschmack Irlands kommt zu dir nach Hause“ finden am 21. und 22. November 2020 insgesamt zwölf Online-Tastings mit den Whiskeys von zwölf verschiedenen, irischen Destillerien und Whiskey Bondern statt.
Durch die Live-Tastings führen jeweils die Inhaber oder Master Distiller der Brennereien und Bonder. Dabei können die Teilnehmer nicht nur Whiskey-Proben verkosten, sondern sich selbst interaktiv einbringen und Fragen stellen.
„Wir möchten unseren Teilnehmern die Möglichkeit geben, das Erlebnis einer Messe oder eines Tastings zuhause möglichst nah zu erfahren“, erklärt Mareike Spitzer, Inhaberin von Irish-Whiskeys.de. „Nach den Absagen fast aller Messen und Tastings merken wir, dass die Menschen sich geradezu nach Alternativen sehnen. Darum bringen wir jetzt den Geschmack Irlands in die eigenen vier Wände.“
In den insgesamt zwölf Live-Tastings stehen jeweils vier Proben zur Verkostung bereit. Darunter befinden sich zwei Standardabfüllungen aus der Core Range der Destillerie und der Bonder sowie eine Sonderabfüllung. Zusätzlich bietet jede Brennerei als Bonus die Probe eines eigenen New Makes an. Dadurch können Teilnehmer während des Irish Whiskey Wochenende einen exklusiven Blick in die geschmackliche Zukunft der Destillerien werfen.
„Wir möchten die wachsende Bandbreite des Irish Whiskeys vorstellen. Darum ist die Auswahl während der beiden Festivaltage bewusst abwechslungsreich. Wir empfehlen jedem, sich für zwei bis drei Tastings anzumelden“, empfiehlt Mareike Spitzer.
Zusätzlich zu den Tastings erwartet die Teilnehmer eine musikalische Untermalung. Hierbei treten zwischen den Tastings Irish Folk-Musiker auf und sorgen für stimmungsvolle Abwechslung.
Außerdem wird es eine Sonderabfüllung für das Irish Whiskey Wochenende geben, für das Mareike Spitzer persönlich das Fass auswählen wird.
„Momentan sind wir dabei die verschiedenen Proben zu verkosten und das beste Fass für unser Wochenende zu finden“, erläutert Mareike Spitzer.
Auf der eigens eingerichteten Webseite www.irish-whiskey-wochenende.de werden in den nächsten Tagen die teilnehmenden Destillerien vorgestellt und der Zeitplan für die zwölf Tastings veröffentlicht. Ab September können sich Irish Whiskey-Freunde dort unkompliziert für die jeweiligen Verkostungen registrieren. Der Versand der Proben-Sets erfolgt ab Ende Oktober. Daneben erscheinen regelmäßige News und Updates über die Social Media-Kanäle Facebook und Instagram.
Leben Sie in oder in der Umgebung von Köln und möchten Sie Ihr Interesse für Whisky auch beruflich ausleben? Scotia Spirit hat uns die nachfolgende Stellenausschreibung übermittelt, die wir natürlich gerne mit Ihnen teilen – vielleicht ist das ja genau das, worauf Sie gewartet haben?
Mitarbeiter/in für Whisky Shop und/oder Whisky Tastings gesucht
Wir suchen zum nächst möglichen Zeitpunkt eine|n Mitarbeiter|in im Verkauf und/oder Referent/in für Whisky-Tastings für unseren Whisky- und Scotland-Shop in Köln.
Die Stelle kann auf Basis von Voll- oder Teilzeit, begrenzt auch auf Abende und Wochenenden angetreten werden.
Wir erwarten:
• ein sicheres Auftreten im Umgang mit Kunden • selbstsicheres Referieren und Vortragen im Rahmen von Tastings • ein umfassendes Wissen über Scotch Whisky und schottische Brennereien • gute Deutsch- und Englischkenntnisse • Weiterbildungsbereitschaft rund um das Thema Whisky
Eine interessante Neuheit kündigt der unabhängige Abfüller Douglas Laing heute an: der The Epicurean Rivesaltes Wine Finished Single Cask Bottling ist die dritte Ausgabe des Lowland Blended Malts. 60 Pfund wird er im Fachhandel im Vereinigten Königreich kosten, Von den 546 Flaschen, die übrigens mit 48% vol abgefüllt wurden, finden auch einige Ende August nach Deutschland (zum UVP von ca. 65 Euro) – ein wenig Vorfreude müssen und dürfen wir also bis dahin noch haben.
Hier jedenfalls die englischsprachige Pressemitteilung:
The Epicurean Launches Its 3rd “Wood Series” Single Cask Bottling
Douglas Laing & Co has today released a Rivesaltes Wine Finished Lowland Malt Scotch Whisky as part of The Epicurean Wood Series.
The Epicurean’s latest specialist Single Cask release is bottled at a high alcohol strength of 48%, and offered without chill-filtration. The 100% natural bright gold colour of the spirit is imparted by the Rivesaltes-seasoned Single Cask used for maturing the award-winning Lowland Malt. With this innovative series, The Epicurean seeks to demonstrate that flavour is created throughout the Whisky-making process but most significantly during the interaction between the spirit when it is in oak casks.
The Epicurean Malt was first matured in premium American Oak wood barrels before being re-racked into hand-selected Rivesaltes Single Casks for a second maturation period of more than twelve months. The result is a full-bodied Malt with layers of complexity and character.
The Rivesaltes Wine casks hail from the town Rivesaltes in the south-west corner of the Languedoc-Roussillon wine region of France.
Chris Leggat, Managing Director, who selected the Rivesaltes casks used said: “The Epicurean brand is growing well – its spirit quality coupled with its versatile style is increasingly recognised but from time to time, we like to experiment and innovate with this Malt as it lends itself so well to cask finishes. The cask and the Whisky add their own unique personalities and with this Rivesaltes finish, the outcome is a balanced marriage of cask and spirit character – we are delighted with the result.”
With only two Single Casks of this specialist Malt released, the spirit is said to have a sweet, honeyed style showing sugared cereal, milk chocolate, hazelnuts and crystallised citrus fruits.
Packed in a premium gift tube, The Epicurean Rivesaltes Finish Limited Edition is expected to retail at £59.99
Nicht nur aus den klassischen Whiskyländern wie Schottland, Irland und den USA kommen gute Whiskys, wie mittlerweile wohl fast alle Whiskyfreunde wissen. Auch andere Länder können mit Destillerien aufwarten, die inzwischen Weltgeltung erlangt haben.
Die besten unter diesen World Whiskys wurden bei bei den World Whisky Masters von The Spirits Business im Vorjahr nach einem Blind Tasting ausgezeichnet, und ein eigener Artikel, den Sie hier finden, stellt die 10 besten davon ins Schaufenster.
Die Whiskys in den Top Ten kommen aus sieben verschiedenen Ländern:
Australien
England
Taiwan
Japan
Tschechische Republik
Wales
Indien
Welche Whiskys es genau sind und warum sie ausgezeichnet wurden, können Sie im Artikel auf The Spirits Business nachlesen. Und – wie viele davon haben Sie schon gekostet?
An einem außerordentlich langsamen News-Tag blicken wir über den Atlantik zur Buffalo Trace Distillery in Kentucky, wo man schon vor der Corona-Pandemie mit einem großen Investitionsprogramm in der Höhe von 1,2 Milliarden Dollar begann, die Örtlichkeiten auszubauen, um die Produktionskapazitäten zu erhöhen und mehr Bourbonfässer lagern zu können.
Einen Überblick über den Stand der Dinge gibt die nachfolgende englischsprachige Pressemitteilung. Auch ein 2 Minuten langes Video über den Ausbau haben wir der Meldung beigefügt:
Buffalo Trace Distillery Continues Expansion
$1.2 Billion Investment Underway to Increase Bourbon Supply For Future Years
FRANKFORT, Franklin County, Ky (Aug. 11, 2020) Buffalo Trace Distillery is grateful it has been able to survive Prohibition, the Great Depression, numerous floods, two World Wars, and is now working hard navigating through a pandemic, all the while never ceasing to make whiskey. Currently in the middle of a $1.2 billion infrastructure investment, this National Historic Landmark has made great strides in the past year. Still, Buffalo Trace predicts it will be a few more years before their whiskey supply catches up with demand, as consumers’ taste for its whiskeys continue to increase.
In the past year, this 247-year-old Distillery has installed four new cookers, four new fermenters, opened a new high speed-bottling hall, and completed construction on three more barrel warehouses. Here are more details on each project:
Just before the end of 2019, Buffalo Trace started cooking corn in its four new 22- foot tall cookers. The cookers are responsible for pressure-cooking the milled grain before the mash is cooled and fermented. The new cookers span three floors in height and give Buffalo Trace 80,000 gallons of cooking capacity, which is more than two and a half times the volume of the old cookers. The roof of the 1930s era Mash House was removed to install the massive cookers into the building. New cookers for the other grains were also installed to cook rye, wheat and malted barley.
Four new fermenters were also added last summer in the 1880s building that formerly housed the larger bottling operation. Each of these 93,000 gallon vats are slightly bigger than the twelve existing fermenters in use since 1933. A new cooling tower, which cools down the grains after they are cooked into mash, was also added.
A new $50 million high-speed bottling hall was completed in late 2019, located on site near the distribution center. The bottling hall is 110,000 square feet and offers improved efficiency, flexibility and overall quality for the Distillery’s award-winning brands. Happily, it came online just in time to also package hand sanitizer, which the company started producing on March 27th in response to Covid-19. The hand sanitizer is being made for some of the world’s largest organizations in healthcare, government, military, retail, airline, pharmacy and financial industries. The Distillery plans to continue to supply hand sanitizer for as long as the need is there.
Three new barrel warehouses have been completed in the past year, EE, FF, and GG, joining four other newly filled warehouses. Each warehouse holds 58,800 barrels, costing about $7 million each to build and another $21 million each to fill with barrels. Barrel warehouses HH, JJ and II are in various stages of construction now. Fifteen new barrel warehouses will be built on the 200 acres of land known as the “Whiskey Farm,” purchased adjacent to Buffalo Trace a few years ago. Every warehouse at Buffalo Trace is heated during the winter months, a rarity for bourbon warehouses, but a tradition started by E.H. Taylor Jr. in the 1800s. The reason for heating the warehouses is to keep the bourbon moving in and out of the wood to yield more flavor and color as barrels mature during the cold Kentucky winters, rather than lying dormant when the temperature drops.
Also in the works are eight more fermenters, a new dry house (the area where spent mash is dried and shipped out), a water treatment facility, a second still house, more barrel warehouses, and in the future, another craft bottling hall. Another craft bottling hall will allow Buffalo Trace to produce more single barrel and small batch bourbons.
Tours resumed July 1, and guests are now able to see the expanded Visitor Center at Buffalo Trace, which backs up to the recently completed fermenter expansion and includes additional tasting rooms and more retail space. The expanded Visitor Center triples the size of the former space, to accommodate for the ever-increasing interest in bourbon tourism, which accounted for nearly 300,000 visitors to Buffalo Trace in 2019.
Even with all this expansion progress, demand for Buffalo Trace Bourbon and other whiskeys made at the award-winning Distillery continues to outpace supply, as most of its whiskeys age for eight years or more. “Although we’ve been increasing production on all of our bourbons for the past several years, the consumer demand also continues to increase,” said Kris Comstock, senior marketing director. “We understand fans are frustrated when they can’t find our brands on liquor store shelves. While we are bottling and shipping record amounts, overall demand outstrips supply, and as a result our brands will continue to remain allocated to ensure every state receives some each month.”
Allocations of favorite brands like Eagle Rare, Weller, Blanton’s and E.H. Taylor are increasing faster with each passing year and at the same time Buffalo Trace has been able to unveil several new whiskeys, such as Weller Full Proof and Weller Single Barrel, Double Eagle Very Rare, Blanton’s Gold in the United States, Old Charter Oak, and several others. “We promise we are doing everything we can to make more, as evidenced by our progress we’ve made in the past year with our expansion,” said Master Distiller Harlen Wheatley. “But great bourbon does take time to age, and we won’t comprise age, taste, or proof just to fill more bottles. We’re just asking our fans to remain patient as we wait for our stocks to mature.”
Ein interessanter Whisky aus Australien, genauer gesagt aus der innovativen Starward Distillery, ist jetzt auch in Deutschland verfügbar: Wie uns Kirsch Import mitteilt, importiert man ab sofort auch den Starward Two-Fold und Starward Nova aus der gleichnamigen Brennerei in Melbourne.
Die Starward Distillery nähert sich Whisky eher aus der Tradition von Brauern und Winzern, und das Klima in Melbourne, das die Reifung des Spirits in den Fässern begünstigt, tut das seine dazu, um besondere und eigentständige Whiskys reifen zu lassen. Diese werden in Kürze beim Händler Ihres Vertrauens zu finden sein – dort informiert man Sie auch über den Preis der Abfüllungen.
Neuer Whisky für Genießer aus Australien: Starward Two-Fold und Starward Nova jetzt auch auf dem deutschen Markt erhältlich
Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt. Zum Beispiel den Genuss von Single Malt und Co. zum BBQ mit Freunden, mit Krimi auf der Couch, zu Pizza oder Bananenbrot.
Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf Whisky. Der entsteht ausschließlich aus Zutaten der Region. Neben Gerste vor allem aus nur leicht ausgekohlten oder gedämpften Rotweinfässern australischer Weingüter. Nur drei Jahre benötigt Starward Whisky in ihnen für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das Melbourne-Klima. Ständige Wetterwechsel, die sogenannten „Four seasons in a day“ bei durchschnittlich bis zu 22,5°C lassen Destillate elementar reifen – und einen Whisky entstehen, den es so sonst nirgendwo gibt.
Starward startet mit zwei seiner echt australischen Whiskys auf dem deutschen Markt. Two-Fold ist ein unkomplizierter, vielseitiger, runder Blend. Der Whisky kombiniert Destillate aus Gerstenmalz, fermentiert mit einer dunkleren Brauhefe für einen fruchtigen Charakter, und aromatischem Weizen. Die New Makes reifen separat in mit Rotwein vorbelegten Barriquefässern und Hogsheads. Nova ist der Single Malt von Starward. Als Grundlage dient den Melbourner Brennern um Gründer David Vitale die für Starward typische dunklere und etwas malzigere Braugerste vom Typ „Pale Malt“. Gereift in minimal behandelten Ex-Rotweinfässern hält Nova geschmacklich die Balance zwischen komplexen Noten von Beerenfrüchten, Vanille und Karamell sowie feiner Würze.
Starward Two-Fold Australian Double Grain Whisky
Ca. 3 Jahre Fass-Typ: Ex-Rotwein-Barriquefässer und Hogsheads (australischer Shiraz, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir) 40 % vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Starward Nova Australian Single Malt Whisky
Ca. 3 Jahre Fass-Typ: ehemalige australische Rotweinfässer (Shiraz, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir) 41 % vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt
Die Veröffentlichung des ersten Whiskys der Nc’Nean Distillery in Movern östlich der Isle of Mull geschah in kleinem Kreis – öffentlich wurde er von Annabel Thomas nicht bekannt gemacht, nur in einem Rundschreiben an Bezieher des Newsletters. Die 1320 Flaschen sind natürlich bereits alle verkauft – aber nun gibt es die Möglichkeit, von den ersten Flaschen die allerersten zehn in einer Auktion zu erstehen.
Möglich wird das bei einer Auktion auf Whiskyauctioneer.com, die vom 14. bis 17. August stattfinden wird (dort kann man sich bei Interesse auch für die Auktion registrieren). Der gesamte Erlös dieser Auktion geht Organisationen zu, die sich für Nachhaltigkeit oder Anliegen der lokalen Gemeinschaft in Movern widmen.
Der ungetorfte Whisky in den Flaschen aus 100% wiederverwertetem Glas und in ebenso 100% Recycling-Kartons stammt aus fünf Fässern und wurde aus biologischer schottischer Gerste gebrannt. Abgefüllt wurde das Erstlingswerk mit 60,4% Alkoholgehalt.
Die 10 Flaschen in der Auktion unterscheiden sich übrigens in einem kleinen, silbernen Detail von den restlichen Flaschen der Erstausgabe.
Wer mehr über die Nc’Nean Distillery erfahren möchte, kann das in dem untenstehenden Videointerview mit Gründerin Annabel Thomas, das wir im Frühjahr 2020 auf der Messe in Nürnberg, eine der letzten Whiskymessen vor dem Lockdown, geführt haben:
Letzte Woche gab es keinen Ralfy bei uns – nicht aus Schlamperei oder Vergesslichkeit, sondern weil Ralfy ausnahmsweise einmal Rum statt Whisky verkostete.
Jetzt ist der Whiskykenner von der Isle of Man aber wieder zurück in seinem angestammten Revier – und verkostet einen mit 56,7% vol. abgefüllten Glen Garioch, eine Originalabfüllung der Destillerie in den schottischen Highlands. Diesmal gibt es im Endeffekt 84 Punkte für den fruchtigen, aber auch vanilligen und ziemlich potenten Whisky – eine gute, aber nicht überwältigende Wertung auf Ralfys Skala. Das Video dauert diesmal etwas über 17 Minuten, und Sie können es obenstehend oder auf Youtube sehen.
Bei der Erwähnung von Blends gibt es bei manchen Whiskyfreunden immer noch ein unwillkürliches Naserümpfen – denn diese Whiskygattung wird manchmal als minderwertige Massenware dargestellt. Massenware stimmt natürlich, denn Blends erreichen Mengen im Verkauf, von denen Single Malt nicht einmal träumen kann, aber „minderwertig“ muss man durchaus differenziert betrachten. Natürlich gibt es Blends, die nicht wirklich vor Qualität strotzen – aber gibt es das nicht auch bei Single Malts? Und schließlich ist Blenden eine wirkliche Kunst, die von hochbezahlten Spezialisten durchgeführt wird und immer wieder wunderbare Whiskys hervorbringt.
Ein Whiskykenner, der von jeher Blends geschätzt hat, ist Charles „Charlie“ MacLean, der auch als Berater unabhängigen Abfüllern (Adelphi) zur Seite steht oder auch offizielle Tasting Notes für große Destillerien schreibt. In einem Artikel auf Forbes spricht er über Blends allgemein, und empfiehlt dann fünf seiner persönlichen Favoriten. Wer Charles MacLean kennt, der weiß, dass sein liebster Blend der Johnnie Walker Black Label ist – welche vier weiteren empfiehlt er aber dazu? Seine Top Fünf sind:
Johnnie Walker Black Label
Dewar’s White Label 12yo
Isle of Skye 8yo
Adelphi Private Reserve
Black Bottle
Mindestens so interessant wie die reine Auflistung sind natürlich die Begründungen und Hintergrundinformationen, die Charles MacLean zu den Blends gibt – zum Originalartikel finden Sie hier…
Wieder gibt es heute eine Verkostung, in der ein Offizieller gegen einen Unabhängigen antritt. Diesmal stammen beide Whiskys aus der Brennerei Glen Scotia, und es ist der offizielle Glen Scotia 18yo, der sich mit einem Glen Scotia der Scotch Malt Whisky Society misst – er wurde vor zwei Jahren abgefüllt.
Auch diesmal liegen die beiden Abfüllungen punktemäßig in der Verkostung knapp beisammen, aber diesmal eher im unteren Mittelfeld der Scala:
Glen Scotia 18 yo (46%, OB, +/-2019); 74 Punkte
Glen Scotia 10 yo 2008 (58.4%, Scotch Malt Whisky Society, #93.122, ‘Baldrick’s Cosmic Tardis’, 236 bottles): 75 Punkte