Die Highland-Brennerei Ardmore produziert einen meist leicht, manchmal auch deutlich getorften Malt Whisky. Hauptabnehmer ist der Blend Teacher’s, und die Destillerie eigenen Abfüllungen sind recht übersichtlich. Unabhängige Abfüllern greifen gerne bei Fässern von Ardmore zu. Serge Valentin wählt für seine heutige Verkostung zwei unabhängige Abfüllungen aus, und verspricht, dass dies nicht durchschnittliche Ardmores sind – weil Ardmore sowieso nie ganz durchschnittlich ist. Dies zeigt er im heutigen Tasting auch auf: Ein in einem ehemaligen Laphroaig-Fass gelagerter 10-jähriger trifft auf einen lang Gereiften. Beide gut, der Ältere etwas besser in der Benotung, und bei Beiden kann nicht von durchschnittlich gesprochen werden.

Die beiden heutigen Ardmore auf Whiskyfun im Überblick

  • Ardmore 10 yo 2008/2018 (56.1%, Sansibar for Liquor Library, Helvetica Bar, Whisky & Alement and The Oak Barrel) 82 Punkte
  • Ardmore 20 yo 1998/2019 (51.6%, The Single Malts of Scotland, cask # 750790, 280 bottles) 87 Punkte