Für viele war er wohl der erste schottische Single Malt, den man probiert hat: Ein Glenfiddich (in der Regel die zwöljjährige Abfüllung in der grünen Dose).

Seine Bekanntheit ist mittlerweile fast eher ein Fluch als ein Segen, was das Image angeht: Der bis vor einem Jahr weltweit meistverkaufte Single Malt der Welt wird gerne als Einsteigerwhisky gesehen, und einige rümpfen über ihn die Nase. Interessant: In Blindverkostungen ist er dann auch bei den Skeptikern wieder ganz vorne dabei.

Zwei ganz unterschiedliche Whiskys von Glenfiddich verkostet Serge Valentin heute: Einen Standard von jetzt, und eine alte, zehnjährige Abfüllung aus den 80ern. Die hat dann in der Verkostung auch die Nase vorne:

  • Glenfiddich 18 yo (40%, OB, +/-2015): 79 Punkte
  • Glenfiddich ‚Highland Still Master’s Crock‘ (101 proof, OB, stone flagon, 75cl, +/-1985): 83 Punkte
Die Brennblasen von Glenfiddich. Bild: Tosten Dahmke
Die Brennblasen von Glenfiddich. Bild: Tosten Dahmke

Unser Titelbild zeigt ein Warehouse bei Glenfiddich. Bild: Glenfiddich