Simple Sample startet die zweite Ausgabe von SiSa Essential Drams – aber diesmal ist es nicht einfach die Präsentation von sechs Whiskys, die jeder Whiskyfreund einmal probiert haben sollte, diesmal entscheidet die Community selbst, welche Whiskys ins Finale und damit auch ins Tasting kommen.
Alles über den (gar nicht so komplizierten) Auswahlprozess, wie Sie mitmachen und mitbestimmen können und alles über das dann folgende Livetasting am 7. Oktober können Sie jetzt hier lesen:
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SiSa Essential Drams #2: Bei der Community Edition entscheidet die Whisky-Community mit
Nach der ausverkauften Premiere öffnet Simple Sample die Auswahl für die zweite Ausgabe: Käufer reichen Wunschabfüllungen ein, unterstützen Kandidaten und verfolgen das Ranking – bevor aus der Community-Stimme ein finales Line-up aus sechs Drams entsteht.
Die erste Ausgabe der SiSa Essential Drams war komplett ausverkauft. Die Idee dahinter war bewusst einfach: sechs Whiskys, die man als Whiskyfan wenigstens einmal im Glas gehabt haben sollte – Klassiker, prägende Abfüllungen und Drams, über die in der Szene seit Jahren gesprochen wird.
Für die zweite Ausgabe wollte Simple Sample dieses Prinzip nicht einfach wiederholen. Statt erneut hinter verschlossenen Türen sechs Flaschen auszuwählen und anschließend ein fertiges Set zu präsentieren, wird der Entstehungsprozess diesmal geöffnet. Essential Drams #2 wird zur Community Edition – und damit zu einem Tasting, dessen Line-up gemeinsam mit den Teilnehmern entsteht.
Das bedeutet nicht, dass die finale Auswahl per Mehrheitsentscheid automatisch feststeht. Aber die Community bestimmt erstmals sichtbar mit, welche Whiskys überhaupt ganz oben auf der Wunschliste landen und bei welchen Abfüllungen Simple Sample besonders intensiv versuchen soll, sie für das Tasting zu beschaffen.
Vom fertigen Set zum offenen Auswahlprozess
Wer Essential Drams #2 kauft, erhält Zugang zum eigens entwickelten Community-Bereich. Dort können Wunschabfüllungen vorgeschlagen, bestehende Kandidaten unterstützt, Stimmen verteilt und Kommentare abgegeben werden. Das Ranking bleibt während der Auswahlphase sichtbar – die Teilnehmer sehen also nicht erst am Ende, was entschieden wurde, sondern können den Weg zum Line-up mitverfolgen.
Der entscheidende Unterschied zur ersten Ausgabe liegt damit weniger im späteren Tasting als in der Entstehung davor: Aus einem kuratierten Set wird ein gemeinsamer Auswahlprozess. Die Community liefert Ideen, Prioritäten und Begehrlichkeiten; Simple Sample übernimmt anschließend die Aufgabe, daraus ein verfügbares, finanzierbares und abwechslungsreiches Tasting zu bauen.

Ein Whiskybase-Link reicht
Die Hürde für einen eigenen Vorschlag ist bewusst niedrig. Im Community-Bereich genügt ein Whiskybase-Link. Das System übernimmt die wichtigsten Informationen zur Abfüllung und legt daraus einen Kandidaten für das Ranking an. Damit muss niemand Datenblätter abschreiben oder komplizierte Formulare ausfüllen – entscheidend ist zunächst nur die Antwort auf eine Frage: Welcher Whisky muss ins Glas?
Danach beginnt der eigentlich spannende Teil. Andere Käufer sehen den Vorschlag, können ihn unterstützen, ihre Stimmen auf verschiedene Kandidaten verteilen, kommentieren und beobachten, wie sich das Ranking verändert. So entsteht keine statische Wunschliste, sondern ein fortlaufendes Stimmungsbild darüber, auf welche Abfüllungen die Teilnehmer wirklich Lust haben.
Schon die ersten Einreichungen zeigen, wie breit die Community das Thema auslegt: Im Feld finden sich unter anderem ein Ben Nevis 1996 von The Whisky Agency, Glengoyne 25, GlenAllachie 17 Masters of Wood, Bushmills 21 Rare Irish Whiskey, Ardbeg Traigh Bhan und ein Clynelish 2006 von Edition Spirits. Das sind ausdrücklich Kandidaten aus dem Community-Prozess – keine vorweggenommene Bestätigung des späteren Sets.
Groß denken ist ausdrücklich erlaubt
Bei den Vorschlägen soll es bewusst nicht nur um leicht verfügbare Standardabfüllungen gehen. Alte Releases, Rare Malts, Einzelfässer, längst verschwundene Bottlings und Whiskys, die heute nur noch über Auktionen, Händlerkontakte oder private Bestände auftauchen, dürfen ausdrücklich ins Rennen.
Gerade dadurch bekommt das Community-Prinzip seinen Reiz. Ein Vorschlag muss nicht schon beim Einreichen bequem im Großhandel liegen. Wenn eine Flasche bekannt ist und jemand denkt: „Genau den müssten wir einmal gemeinsam probieren“, dann gehört sie ins Ranking. Der zeitliche Vorlauf bis zum Tasting gibt Simple Sample die Möglichkeit, bei Händlern, Auktionen, Kontakten und privaten Beständen nachzufassen. Natürlich gibt es Grenzen. Sechs Macallan aus den 1960ern zu einem Setpreis von 54,90 Euro werden auch mit viel Kreativität schwierig. Aber die Wünsche sollen nicht schon im Kopf der Teilnehmer klein gerechnet werden. Erst einmal darf groß gedacht werden – die Machbarkeit kommt im zweiten Schritt.
Warum nicht einfach die Plätze 1 bis 6 gewinnen
Das Ranking ist eine starke Community-Stimme, aber keine automatische Einkaufsliste. Genau diese Unterscheidung ist wichtig. Ein Whisky kann an der Spitze stehen und trotzdem nicht im finalen Set landen – etwa weil er nicht mehr in ausreichender Menge verfügbar ist, weil der Einkauf wirtschaftlich nicht darstellbar wäre oder weil sechs ähnlich gelagerte Kandidaten am Ende kein gutes gemeinsames Tasting ergeben würden.
Die finale Auswahl bleibt deshalb bei Simple Sample. Das Team muss aus den Wünschen ein Line-up bauen, das in der Praxis funktioniert: sechs wirklich starke Drams, die sich sinnvoll ergänzen, unterschiedliche Facetten zeigen und gleichzeitig in ausreichender Menge für alle Sets beschafft werden können.
Ein Platz ganz oben im Ranking ist keine Garantie – aber eine ziemlich unmissverständliche Botschaft: Versucht verdammt noch mal, diesen Whisky zu bekommen.
Simple Sample
Damit verschiebt sich der Ausgangspunkt der Kuratierung. Nicht mehr nur Simple Sample entscheidet, welche Abfüllungen relevant erscheinen; die Teilnehmer zeigen vorher selbst, was sie reizt. Das Ergebnis soll trotzdem kein bloßes Popularitätsranking sein, sondern ein Tasting, das als Gesamtpaket überzeugt.
Sechs Drams müssen am Ende auch ein Tasting ergeben
Genau darin liegt der redaktionell spannendste Teil des Konzepts: Die Community darf maximal offen wünschen, während die finale Auswahl bewusst kuratiert bleibt. Verfügbarkeit, Preis, Stilvielfalt, Fassprofile, Alter, Herkunft und Dramaturgie müssen zusammenpassen. Ein Line-up aus sechs sehr ähnlichen Sherrybomben könnte im Ranking populär sein – im Glas wäre ein breiteres Spektrum unter Umständen interessanter.
Die Community Edition ist deshalb weder ein klassisches Voting noch ein Mystery Set. Sie liegt dazwischen: Die Teilnehmer kennen den Auswahlprozess, beeinflussen ihn aktiv und sehen, welche Kandidaten Unterstützung bekommen. Was am Ende tatsächlich in den sechs Sampleflaschen steckt, ergibt sich aus Community-Wunsch plus Beschaffbarkeit plus Kuratierung.

Live-Tasting am 7. Oktober 2026
Essential Drams #2 – The Community Edition findet am 7. Oktober 2026 um 20:00 Uhr als gemeinsames Live-Tasting statt. Das Set enthält sechs Samples mit jeweils 2 cl und kostet 54,90 Euro. Die Auslieferung ist voraussichtlich ab dem 21. September 2026 vorgesehen, damit die Sets rechtzeitig vor dem Termin bei den Teilnehmern eintreffen.
Wer das Set bereits gekauft hat, kann direkt in die Community einsteigen und mitentscheiden. Bis zur finalen Zusammenstellung bleibt damit die zentrale Frage offen: Welche sechs Drams trinken wir im Oktober?
DIE WICHTIGSTEN ECKDATEN
| FORMAT | Essential Drams #2 – The Community Edition |
| INHALT | 6 × 2 cl Whisky |
| PREIS | 54,90 € |
| LIVE-TASTING | 07.10.2026 · 20:00 Uhr |
| AUSLIEFERUNG | voraussichtlich ab 21.09.2026 |
| COMMUNITY | Whisky-Wünsche einreichen, Kandidaten unterstützen, Stimmen verteilen und Ranking verfolgen |
| FINALE AUSWAHL | Simple Sample kuratiert das endgültige Line-up unter Berücksichtigung von Community-Stimme, Verfügbarkeit, Budget und Vielfalt |
Direktlinks
Zum Set: Essential Drams #2 – Produktseite
Zur Community: Essential Drams Community Ranking

















