Donnerstag, 06. Oktober 2022, 08:58:17

Whiskystats: Preise am Sekundärmarkt entwickeln sich unterschiedlich

In diesem Monat geht der Blick auf einzelne Abfüllungen aus Japan und Schottland - hier besonders auf die Inselbrennereien Bowmore und Ardbeg

Wie üblich blickt Whiskystats.net in der Monatsmitte auf die Entwicklungen von Whiskypreisen bei Auktionen im Vormonat (und wie üblich hat uns unser Leser Jedi auf den neuesten Artikel dort hingewiesen).

War im Vormonat der neue Höchststand der Whiskypreise das Thema, so ist es im November etwas gemischter zugegangen. Generell zeigt die Kurve nach oben, aber an der Spitze löst nun Karuizawa wieder Rosebank ab und ist die teuerste Destillerie bei Auktionen. Für einzelne Abfüllungen aus der geschlossenen japanischen Brennerei haben sich die Preise innerhalb eines Jahres nahezu verdreifacht.

Von den Schotten performt momentan Bowmore sehr gut, besonders die Flaschen, die in den 90ern oder um die Jahrtausendwende abgefüllt wurden. Bei Ardbeg hingegen gehen die auf Auktionen erzielten Preise für die meistgehandelten Flaschen zurück – so wurde das Feis Ile 2011 Bottling Ende 2020 noch für fast 2500 Euro gehandelt, um nun bei 1300 Euro zu liegen. Allerdings war die Variabilität der Preise in den letzten zwei Jahren bei dieser Abfüllung generell hoch.

Diese Entwicklungen beweisen einmal mehr: Wenn man Whisky als Wertanlage betrachtet, muss man sehr genau wissen, was man tut, aber selbst das schützt nicht vor Überraschungen, weder in die eine noch in die andere Richtung. Der sicherste Gewinn bei Whisky ist immer noch der eigene Genuss.

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