Nicht besonders gut ist es William Grant & Sons im letzten Geschäftsjahr ergangen – mit einem Rückgang der Umsätze um 3,8% und einem Rückgang des Gewinns vor Steuer um 13% auf 337 Millionen Pfund hat man nun bereits mit dem zweiten rückläufigen Jahr nach 2024 zu kämpfen (damals -6,5% beim Umsatz und -30% beim Gewinn vor Steuern).
Das private Unternehmen, das eigentlich nicht zur Herausgabe von Geschäftszahlen verpflichtet ist, gab diese Erklärung gestern heraus und betonte darin, dass das Umfeld für die Spirtuosenindustrie generell nicht besonders günstig sei. Zudem habe man 2025 die Zahlen mit dem Kauf von Famous Grouse (Juli 2025) belastet, und die Erweiterung der Kapaziäten bei Girvan war ebenfalls sehr kostenintensiv.
Dennoch zeigt sich der Chief Financial Officer Graeme Jenkins in seinem Statement auch wegen den langfristigen Fundamentaldaten der Spirituosenbranche von einer positiven Entwicklung überzeugt:
„2025 was another challenging year for the spirits industry, with external pressures affecting performance across many of the company’s key markets. „Against this backdrop, our focus has been on outstanding execution, while at the same time maintaining our long-term approach to brand and distillery investment.
“While the results reflect the current operating environment, our confidence in the long-term fundamentals of the spirits industry remains strong. The company will continue to take those actions that ensure we are well positioned to benefit when market conditions improve.”
















