Samstag, 25. Juni 2022, 03:10:17

Inspiriert von den traditionellen Worm Tubs: Craigellachie launcht neue Cask Finish Collection

Der neue Whisky aus der Speyside-Brennerei ist nun auch in Deutschland im Handel erhältlich

Wir haben ja schon vor einigen Tagen über den internationalen Start des Craigellachie 13 Years Old Armagnac Cask Finish berichtet – nun haben wir für diese neue Abfüllung, die auch schon auf dem deutschen Markt (für einen UVP von 49,99 €) verfügbar ist, eine deutschsprachige Presseaussendung erhalten:

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

INSPIRIERT VON DEN TRADITIONELLEN “WORM TUBS”: CRAIGELLACHIE LAUNCHT NEUE CASK FINISH KOLLEKTION

Deutschland im April 2022 – John Dewar & Sons präsentiert die erste Edition aus der neuen Craigellachie Cask Finish Kollektion: Craigellachie 13 Years Old Armagnac Cask Finish ist seit Anfang April auf dem deutschen Markt erhältlich.

Um die neue Serie zu komponieren, hat die Destillerie Craigellachie – inspiriert durch die eigene Verwendung der traditionellen Worm Tubs* – Finishing-Fässer von in Eichenfässern gereifter Spirituosen ausgewählt, deren Hersteller ebenfalls auf altbewährte Verfahren setzen und wie Craigellachie sogenannte Worm Tubs bei der Produktion ihrer destillierten Spirits einsetzen.

Durch den Einsatz von Fässern aus Brennereien stärkerer Spirituosen, die dem unverwechselbaren Charakter des Single Malt gerecht werden, stellt Craigellachie’s Malt Master Stephanie Macleod ihre Kompetenz und ihr Geschick in der Kunst der Reifungsverfahren sowie der Auswahl der Holz- und Fassart unter Beweis. So wählt sie die Fässer basierend auf ihrer Erfahrung und Kenntnisse von Holzarten und Fassformen handverlesen aus.

„Craigellachie ist ein ausgesprochen kerniger und kräftiger Single Malt mit einem üppigen, vollmundigen Charakter und fleischiger Note“, erläutert Stephanie Macleod. „Deshalb verwenden wir diese Fasstypen, um die Besonderheiten der Destillerie zu unterstreichen und gleichzeitig eine zusätzliche Geschmacks- und Faszinations-Dimension hinzuzufügen, ohne die ursprünglichen Eigenschaften des Whiskys zu überdecken.“

Für die erste Abfüllung der Cask Finish Kollektion lagerte der preisgekrönte 13-jährige Craigellachie Single Malt zunächst in amerikanischer Eiche – einer Kombination aus refill und rechar Bourbon-Fässern – um danach für etwas mehr als ein Jahr in Bas-Armagnac-Fässern aus der Gascogne im Südwesten Frankreichs eine zweite Reifezeit zu durchlaufen.

Der Armagnac, der oft im Schatten des Cognacs steht, ist ein weitaus älterer und charakteristischerer französischer Weinbrand mit einem ganz eigenen, traditionellen Herstellungsverfahren. Er wird nur einmal in einer speziell angefertigten kontinuierlichen Brennblase und in den meisten Fällen in einer traditionell konstruierten „Alembic Armagnacaise“ destilliert – einem mobilen holzbefeuerten Brennapparat, der zu den kleinen Bauernhöfen transportiert wird, die Armagnac herstellen. Im Gegensatz zu den meisten Spirituosen entnehmen die Hersteller von Armagnac keine „Cuts“ während des Brennvorgangs, so dass flüchtige Elemente, die normalerweise entfernt werden, erhalten bleiben, was der Spirituose mehr Charakter und Komplexität verleiht. Ein junger Armagnac ist zunächst rauer und schmeckt nach Feuer und Erde. Erst wenn er oft jahrzehntelang in französischen Eichenfässern gereift ist, verleihen die anfänglich schweren Aromen dem wilden Charakter des Armagnacs die milde Vollmundigkeit und Nuancierung, für die er geschätzt wird.

Das Finish in ehemaligen französischen Bas-Armagnac-Fässern rundet den typisch kräftigen Stil von Craigellachie mit Noten von Bratapfel und Zimt sanft ab. Ausgewogene Noten von Karamellgebäck kontrastieren mit den typischen Aromen von Ananassirup und Abenden am Lagerfeuer.

Craigellachie 13 Years Old Armagnac Cask wird mit 46% Alkoholgehalt abgefüllt und hat eine unverbindliche Einzelhandelspreisempfehlung von: 49,99 €. Er ist erhältlich über www.whisky.de und in Spirituosengeschäften in ganz Deutschland.

WAS IST EIN WORM TUB?

Worms Tubs sind Kondensatoren, die traditionell in Brennereien eingesetzt werden, um Alkoholdampf wieder in Flüssigkeit zu verwandeln. Der Arm am oberen Ende des Destillierapparats ist mit einem langen, gewundenen Kupferrohr verbunden, das sich in einem großen Tank mit kaltem Wasser befindet. Diese langen Kupferrohre verlaufen spiralförmig und werden dabei nach unten hin immer enger. Auf dem Weg durch diese „Kühlschlange“ kondensiert der Dampf wieder in flüssiger Form. Es gibt nur noch eine Handvoll Brennereien, die ihre Spirituosen nach dieser altmodischen Methode kondensieren; die meisten bevorzugen heute die moderneren und effizienteren „shell and tube“-Condensers. Obwohl sie im Unterhalt viel teurer als moderne Kühlungssysteme sind, kommen sie weiterhin zum Einsatz, weil die im Vergleich geringere Kontaktzeit des Destillats mit dem Kupfer einen gewissen Einfluss auf den Geschmack des fertigen Brandes hat und der Spirituose ein zusätzliches Aroma sowie einen unverwechselbaren, kräftigen (schwefelhaltigen) Charakter verleiht.

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