„Legends at the Bar“ von The Caskhound: Ein eleganter 16-jähriger Strathmill verzaubert mit üppigem Madeira-Finish

Ein Speysider mit einem Madeira-Finsh - der neue Strathmill 16yo von The Caskhound will das Beste beider Welten vereinen

Mit einer neuen Abfüllung meldet sich The Caskound alias Timo Schnabel aus der Sommerpause zurück: In der Serie „Legends at the Bar“ ist ab heute ein 16 Jahre alter Strathmill aus der Speyside erhältlich – verfeinert mit einem kräftigen Madeira-Finish. Die fassstarke Einzelfassabfüllung ist naturgegeben deutlich limitiert – die Infos, den Preis, die Tasting Notes und die Bezugsmöglichkeiten finden Sie gleich anschließend

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

„LEGENDS AT THE BAR“:

Ein eleganter 16-jähriger Strathmill verzaubert mit üppigem Madeira-Finish

Mit seiner Reihe LEGENDS AT THE BAR nimmt uns THE CASKHOUND-Fassflüsterer Tilo Schnabel immer wieder mit auf einen Streifzug durch die geheimnisvolle schottische Sagenwelt. Dort verlassen allerlei mythische Gestalten ihre angestammten Refugien und finden sich ganz entspannt auf einen Dram im Dorf Pub ein – atmosphärisch und mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt von der Künstlerin Lana Mathieson.

Nach der legendären NESSIE (Glen Elgin), der geheimnisvollen SELKIE (Clynelish) und dem düsteren BODACH (Ledaig) nimmt nun der sagenhafte KELPIE am Tresen Platz. Er ist ein Gestaltwandler aus den dunklen Gewässern der Highlands, meist als Pferd unterwegs und bekannt für Schabernack, Täuschung und ziemlich verlockende Tricks. Heute Abend scheint er allerdings friedlich gestimmt – ein ruhiger Dram an der Bar reichen ihm fürs Erste …

Genau dieses Prinzip – ruhig, fein, fast unscheinbar, bis plötzlich die volle aromatische Wucht durchbricht – hat Tilo beim vierten Teil der Reihe, einem 16-jährigen STRATHMILL wiedergefunden: solide gereift im klassischen Ex-Bourbon Fass, aufgepeppt mit einem opulenten Madeira-Finish. Wer diesen Speyside Malt unterschätzt, wird schnell eines Besseren belehrt …

Strathmill, der Speyside-Underdog: unscheinbar im Ruf, groß im Glas

Kaum eine Speyside-Destille fliegt so konsequent unter dem Radar wie STRATHMILL aus Keith. Der Großteil der Produktion verschwindet in bekannten Blends, als Single Malt bekommt man ihn eher selten ins Glas. Purifier an den Brennblasen prägen seinen feinen, malzig-fruchtigen Charakter. Die Reifung im Ex-Bourbon Cask gibt dem Spirit viel Eleganz, Fülle und Süße, lässt ihm aber genug Raum, seinen eigenen Charakter zu behalten. Kein Whisky, der sofort laut auf den Tisch haut – eher einer, der sich langsam anschleicht. Passt also ziemlich gut zu unserem Kelpie …

Das Finish im First Fill Madeira Barrique lockt ihn dann allerdings ordentlich aus der Reserve: mehr Frucht, mehr Tiefe, mehr Würze – und plötzlich wird aus dem zurückhaltenden Speysider ein ziemlich opulenter Dram mit ordentlich Kraft. Der STRATHMILL-Charakter bleibt dabei schön erkennbar, bekommt aber eine deutlich wildere Seite verpasst. Und genau da zeigt der Kelpie dann sein wahres Gesicht …

Legends at the Bar #4: The Kelpie / Strathmill

Speyside Single Malt Scotch Whisky

16 Jahre alt (Distilled: 11.03.2010 • 
Bottled: 12.05.2026) • 58,7 % Vol. 


Matured in an Ex-Bourbon Cask • Finished in a 1st Fill Madeira Barrique

Non Chillfiltered • 
Natural Colour • Natural Cask Strength 


UVP: 87,50 Euro / 0,7 l

Nase: Ein einladender Auftakt mit Vanillecreme, reifer Aprikose und Mirabelle, dazu ein Löffel dunkler Waldhonig auf Buttergebäck. Geröstete Mandeln, kandierte Orangenschale und eine Prise Rosine verraten sofort, wie aromenstark das Madeira-Fass hier mitgearbeitet hat. Darunter die ölig-samtige Getreidenote, die einfach zu Strathmill gehört, plus etwas Zimt, Eichenwürze und ein Spritzer schwarzer Pfeffer, der bei der Fassstärke schon in der Nase kitzelt.

Geschmack: Cremig, kräftig, keine Frage bei knappen 59 %. Weißer Pfirsich, Aprikosenkompott und Honigmelone treffen auf getrocknete Feigen, Datteln und ordentlich Rosinen-Süße – das Fass zeigt sich hier von seiner opulentesten Seite. Dunkler Karamell und warme Gewürze legen noch eine Schippe drauf, gehalten von einer hellen Säure, die verhindert, dass die Sache ins Klebrige kippt.

Abgang: Lang, warm, und angenehm trocken – geröstete Mandel, kandierte Zitrusschale und ein leiser Hauch Lakritz – und dann rutscht alles in eine dichte, honigsüße Trockenfruchtnote. Zum Schluss blitzen nochmal Muskat, Eiche und der weiße Pfeffer auf, quasi als Abschiedsgruß.

Naturbelassen und unfiltriert direkt aus dem Fass ins Glas – so kommt unser STRATHMILL bei euch an. Erhältlich ab Freitag, 14. August 2026 in unserem Onlineshop sowie bei ausgewählten Fachhändlern.

Neugierig auf mehr Neuigkeiten aus dem THE CASKHOUND-Universum? Ein Verzeichnis unserer Handelspartner findet ihr im Shop unter www.thecaskhound.de – und wer künftige Bottlings nicht verpassen will, meldet sich dort gleich für den Newsletter an.

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