Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (109)

Neues Jahr, neues Format für die Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Hier stellen wir Ihnen jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos (oder im Podcast) werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Bislang haben wir die Videos als Liste aufgeführt, und zusätzlich als Playlist auf Youtube – ab dieser Ausgabe betten wir sie für Sie in unserer Seite ein.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

Und los geht’s mit Folge 109:

Whisky Club – The Excise Man

Whisky Dodo – Longmorn 12yo

Pat Hock – Kanadischer Whisky

Whisky Enjoy – Glenmorangie Lasanta

Malt Mariners – POrt Askaig 100 Proof

A Dream of Sea – Blindsamples

Whisky Violence – Aberlour 1964/1989

Glendalough Calvados XO Single Cask Irish Whiskey

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Scotland (von Visitscotland)

Filme der schottischen Fremdenverkehrsorganisation „VisitScotland“ war schon mehrmals in unseren Sonntagsvideos zu sehen. Auch heute steuert sie einen Beitrag bei, diesmal generell über die Schönheit der Heimat unserer Lieblingsspirituose.

Das dreieinhalbminütige Video wird von einem englischsprachigen Begleittext ergänzt, den wir Ihnen hier natürlich nicht vorenthalten wollen:

Scotland’s towns, villages, cities, iconic attractions and stunning landscapes are as varied and as diverse as they come, so no matter where you end up you’ll be blown away by the breathtaking setting around you.

In the Highlands, one of the most famous and iconic landscapes is Glen Coe. Well-known across the globe for its features in big blockbuster movies, such as Braveheart and Highlander, its landscape is made up of swooping glens, towering mountains and an atmosphere that will leave you in awe. Nearby, the scenic Loch Leven is a perfect location for picturesque walks and exploring. Making an appearance in the Harry Potter films, the Glenfinnan Viaduct is an easily recognisable attraction, located in the incredible setting of Loch Shiel on the west coast. Take a trip on the Jacobite Steam Train and venture across the viaduct for a unique and memorable day out. Probably the most photographed castle in Scotland, Eilean Donan Castle near Dornie is a famous Scottish icon and once you set eyes on it, it’s easy to see why.

In the east, Dunnottar Castle is an incredible fortress perched on the Aberdeenshire coastline that is must-see when in the area and is home to many rich secrets of Scotland’s colourful past. Further south, head to the newly-opened and world-renowned V&A Dundee. This museum hosts incredible exhibitions of art and design from throughout the years and is Scotland’s first design museum and the only V&A museum in the world outside London.

Edinburgh & The Lothians has bundles to offer too. Connecting Edinburgh and Fife, the Forth Road Bridge in South Queensferry is one of the most iconic man-made structures in Scotland that dates back to the 19th century. Take a stroll across the bridge and marvel at the views out to sea. Edinburgh is bursting at the seams with attractions, famous locations, historic museums and more. Edinburgh Castle, Scott Monument, National Museum of Scotland, Royal Mile, Calton Hill and Princes Street Gardens are just a few of the places to visit. Just outside of the city, Rosslyn Chapel is nestled in the heart of Midlothian and boasts unique and mysterious carvings, tales of age-old myths and legends, and stunning grounds to explore.

Due south from Edinburgh, Dumfries & Galloway is home to the peculiar triangle-shaped Caerlaverock Castle. This medieval fortress features a moat, twin-towered gatehouse and imposing battlements, giving it a real ancient feel and atmosphere. The Borders Railway encapsulates the enchanting regions of Edinburgh, Midlothian and the Scottish Borders alongside the rich history, landscapes, outdoor activities and more that these areas boast. Starting in Edinburgh Waverley, the train stops at various locations including Brunstane, Shawfair, Eskbank and Gorebridge before terminating in Tweedbank.

Glasgow, Scotland’s biggest city, offers the liveliness of city life, alongside striking architecture, fascinating museums, bustling streets and more. Explore the Riverside Museum, Gallery of Modern Art (GOMA), Kelvingrove Art Gallery & Museum, People’s Palace and more to get a real feel of what the city is all about. North west of Glasgow in Argyll, the romantic Inveraray Castle on the shores of Loch Fyne is one of Scotland’s finest stately homes that has complimented the surrounding landscape since the early 15th century.

Explore the traditional and cultural side of Scotland on our incredible islands. In the Outer Hebrides the Hebridean Way from Vatersay in the south to the Isle of Lewis in the north is not to be missed. It’s a wonderful way to explore the islands either by bike on the 185-mile cycle network or on the long distance 156-mile walking route. On the Isle of Lewis, the popular Calanais Standing Stones are 5,000 years old with a visitor centre that guides you through the ages and tells the story of this world-famous attraction. Nearby on the Isle of Harris, Seilebost Beach will make you think you are somewhere in the Caribbean. With crystal clear waters, golden sandy beaches, and crisp sea air, the scenery will really take your breath away.

Further north, Orkney is another fascinating collection of Scottish islands. Visit the Neolithic site of Skara Brae and learn about the prehistoric settlement that was once found here and delve into what life was like on the islands some 5,000 years ago.

More about Scotland’s destinations and Attractions.

Music by Niteworks

Wir wünschen viel Vergnügen mit dem Video und melden uns am Vormittag wieder mit den neuesten Beiträgen deutscher Vlogger. Bis dahin einen schönen Sonn- und Feiertag!

Fremde Federn (26): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun exakt einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die über den Jahreswechsel verkostet und uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Angus verkostet: Talisker x3

Drei Abfüllungen aus der Destillerie Talisker von der Isle of Skye hat Angus MacRaild, der Serge am Samstag auf Whiskyfun vertritt, diesmal im Glas: Die neue achtjährige Abfüllung aus den Special Releases 2018, die bei vielen sehr viel Lob einheimsen konnte (Serge gab ihm 91 Punkte), und zwei ältere Abfüllungen, die Fans der Brennerei lustvolles Stöhnen auf die Lippen zaubern könnten (besonders jener aus dem Jahr 1957).

Es sollte niemanden verwundern, dass die Wertungen der Abfüllungen in der Verkostung sehr positiv ausfallen. Wie immer sind auch die Beschreibungen lesenswert:

  • Talisker 8 yo 2009/2018 (59.4%, OB ‘Special Releases’, first fill American oak hogsheads, 4680 bottles): 91 Punkte
  • Hebrides 18 yo 1983/2001 (58.0%, Kingsbury, cask #101): 92 Punkte
  • Talisker 1957 (53.5%, Gordon & MacPhail, 1970s): 96 Punkte

96 Punkte! Man kann sich nur ausmalen, wie dieser Whisky schmeckt (hat einer unserer Leser den schon mal getrunken?)

Talisker. Bild © Diageo

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Quartalsbericht für Januar 2019

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:

Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht über das Q4 2018

Im Jahr 2018 kehrte die Unsicherheit zurück an die internationalen Kapitalmärkte. Der Handelsstreit zwischen China und den USA, Wachstumssorgen in Europa sowie die unvorhersehbare Politik von Herrn Trump sorgten nicht nur für deutliche Abschläge an den Aktienmärkten – für den amerikanischen Leitindex Dow Jones war es sogar der schlechteste Dezember seit 1931 -auch andere Anlageklassen wie Gold oder Renten bescherten den Anlegern in 2018 Verluste.

Auch um die Briten war es in 2018 schwierig bestellt. Deal oder No-Deal, Brexit oder neues Referendum – die Politik liess die Anleger im Unklaren und konnte keine klare Marschroute aufzeigen und wirkte zerstrittener denn je. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung der Notierungen an den Whiskysammlermärkten. Im Jahr 2018 konnte der von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechnete APEX 1000, der die Entwicklung der 1000 sich am Besten entwickelnden Abfüllungen wiederspiegelt, um 30% zulegen. Damit wurden die sehr guten Entwicklungen der letzten Jahre noch einmal in den Schatten gestellt. Seit Beginn der Berechnung Ende 2010 hat sich der Index mittlerweile verfünffacht.

Wie bereits in den letzten Quartalsberichten beschrieben war das Jahr 2018 aber auch ein Jahr der Favoritenwechsel .Während die Preise für Abfüllungen von Macallan in den letzten Jahren nur den Weg nach oben kannten, stagnieren diese mittlerweile auf einem sehr hohen Niveau und sind bei bestimmten Abfüllungen sogar eher rückläufig – die Anleger sind nicht mehr bereit jeden Preis zu bezahlen was sicherlich eine vernünftige Entwicklung ist. Weiter gefragt waren Abfüllungen von Lost Distilleries wie Brora und Port Ellen. Die geplanten Wiedereröffnungen scheinen die Sammlerpreise nicht zu belasten oder sogar gerade die alten Abfüllungen wieder mehr in den Fokus rücken zu lassen.

Eine Trendumkehr gab es bei den Malts aus Japan. Die begehrten Abfüllungen „der großen Drei“ – Yamazaki, Hanyu sowie Kariuzawa – konnten deutlich an Wert gewinnen nachdem die Preise zuvor fast ein Jahr auf niedrigeren Niveaus verharrten.

Die Ikone für Whiskysammler schlechthin sind sicherlich die Abfüllungen der Black Bowmore Serie. Die Malts stehen sinnbildlich für die grandiose Wertentwicklung in den letzten Jahren und das Interesse ist weiterhin ungebrochen. Im Jahr 2018 konnten sich die Preise der Serie fast verdoppeln und sind begehrter und teurer als je zuvor – ein Glück für jeden der solch einen Schatz sein Eigen nennen kann!

Bedingt durch die politischen Unsicherheiten in Bezug auf den Brexit wurden besonders im letzten Quartal ein Release Highlight nach dem anderen an den Markt gebracht. Auch hier hat sich wieder gezeigt, dass die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Abfüllungen ungebremst hoch ist und auch hier trotz höherer Preise durchaus noch Preissteigerungen erwartet werden dürfen. Als Beispiel hierfür seien z.B. der Rare Ayrshire aus der Signatory 30th Anniversary Serie sowie der Mortlach aus der Connoisseurs Choice Cask Strength Reihe von Gordon & MacPhail genannt. Beides Ausnahmeabfüllungen deren Preise binnen kürzester Zeit auf den Sekundärmärkten deutlich angestiegen sind.

In den letzten 1-2 Jahren mehren sich die Stimmen, die ein „Platzen der Blase“ oder eine deutliche Korrektur der Märkte für Whiskysammlerflaschen prophezeiten. In Teilbereichen konnte man dies in den letzten beiden Jahren in der Tat beobachten (z.B. Macallan in 2018). In der Gänze betrachtet ist die Entwicklung aber weiterhin sehr solide und keinesfalls überhitzt. Die Rückgänge an den internationalen Kapitalmärkten dürfte die Nachfrage nach Sachwertinvestments weiter befeuern so dass die Voraussichten für 2019 weiterhin positiv einzuschätzen sind.

Marco Jansen von Whisky-Investments.de

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1– neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – die größte Whiskysammlung der Welt

PR: Preussischer Whisky™ mit Biozertifizierung

Von der Preussischen Whiskydestillerie haben wir die Nachricht bekommen, dass deren „Preussischer Whisky“ nun die Biozertifizierung erhalten hat, nachdem man vor sechs Jahren die Produktion komplett auf Bio umstellte. Ab März 2019 ist es nun soweit, dass der Whisky in biozertifizierter Qualität verkauft wird.

Hier die Presseaussendung, die uns Cornelia Bohn, Eignerin der Brennerei und zudem Master Distiller, gesendet hat:


Preussischer Whisky™ mit Biozertifizierung

Liebe Freunde geistreicher Genüsse,

Endlich ist es soweit! Nachdem bereits im Jahr 2013 die Produktion komplett auf Bio umgestellt wurde, steht Preussischer Whisky™ nun ab März 2019 in biozertifizierter Qualität zur Verfügung.

Preussischer Whisky™ ist somit einer der wenigen Single Malts weltweit, welche in Bioqualität und zu dem als Einzelfassabfüllung in Fassstärke (ungefärbt und nicht kühl gefiltert) erhältlich sind.

Kurzbeschreibung Preussischer Whisky™

Im Jahr 2008 gründete Cornelia Bohn die Preussische Whiskydestillerie und führt diese als „Eine-Frau-Manufaktur“.

Cornelia Bohn, Preussische Whiskydestillerie

Das oberste Gebot: Handgemachter Whisky in höchster Qualität!

Die Prämisse für die Destillerie wurden von Beginn an klar gesetzt: Puristisch…… Eine kleine Produktion auf höchstem Niveau nur mit den besten Zutaten……Kein Hofladen, kein Schaubrennen, kein Tourismus.

Preussischer Whisky™ wird aus zwei kostbaren Spezialmalzen gewonnen: Aus über Buchenholz geräuchertem Gerstenmalz und aus Röstmalz.

Das verwendete Wasser entstammt dem unterirdischen See, über welchem die Destillerie und der Ort Schönermark liegt. Ein sehr aufwendiges Maischeverfahren, eine spezielle Whiskyhefe, eine ausserordentlich langsame und behutsame Destillation, die Lagerung in stark getoasteten Eichenholzfässern, in denen nie etwas anderes als Preussischer Whisky lagerte….. all das ergibt diesen ungewöhnlich charismatischen und edlen Single Malt. Ein unverfälschter geradliniger Whisky für den anspruchsvollen Geniesser, welcher Wert auf höchste Qualität und Individualität legt. Das Besondere ist hier Programm: Der „Preusse“ ist immer eine Einzelfassabfüllung in Fassstärke. Jede Flasche ist de facto ein Unikat. Der Whisky wird nicht kühl gefiltert und nicht gefärbt. Handschriftliche Einträge wie das Abfülldatum, Fass- und Flaschennummer, Alkoholstärke und die Unterschrift der Brennerin sind dazu erforderlich und unterstreichen zusätzlich, dass Preussischer Whisky™ „Handmade in Germany“ ist.

Das Titelbild zeigt im Hintergrund ein Bild aus der Uckermark. Photo credit: distelfliege on Foter.com / CC BY

Tasting-Splitter (1-4): Johnnie Walker, Cragganmore, GlenAllachie, Cotswolds

Flaschenbilder © Whiskybase.com, mit freundlicher Genehmigung

Deutlich auf der süßen Seite sind die vier Whiskys, die wir unlängst im Glas hatten: Vom Graingehalt her der Blend von Diageo, die Distiller’s Edition durch das Portweinfass, der GlenAllachie wegen der Sherryfasslagerung und der Engländer durch die interessant aufgearbeiteten Weinfässer aus amerikanischer Weißeiche. Dass sie sich deswegen aber ähnlich seien, können wir bei bestem Willen nicht behaupten – da zeigt jeder seinen eigenen Charakter. 

Johnnie Walker Explorers‘ Club Collection „The Spice Road“, Blend 40% Alk./Vol. (Sample: privat) – ein schöner Tumblerfüller, völlig unkompliziert zu trinken. Die Würzigkeit, die er mit seinem Titel eigentlich ankündigt, ruht in einem Bett aus vanilliger Süße mit malzigen Anklängen und ist in keinem Augenblick stechend oder dominant.

Saubere, makellose Qualität ohne jegliche spürbare Ecken und Kanten. Gemacht um zu gefallen, geht runter wie Smooth Jazz im Glas.
-br-

 

Cragganmore Distiller’s Edition 2001/2014, OA 43% Alk./Vol. (Sample: privat) – Cragganmore mit Glasur, sozusagen. Mit einer fruchtig säuerlichen Nase verrät er das Portweinfass, und dieser säuerliche Charakter setzt sich am Gaumen weiter fort, bis er in einer Woge von Süße endet. Der grasige Charakter von Cragganmore kann sich aber trotzdem noch durchsetzen, besonders im Abgang, der recht lange dauert.

Insgesamt wirkt er etwas plakativ, dabei aber immer unterhaltsam.
-br-

 

GlenAllachie 10yo CS, OA 57.1% Alk./Vol. (Sample: privat) – kommt langsam, aber gewaltig. In der Nase gibt er noch nicht preis, was er für ein Feuerwerk er am Gaumen veranstaltet. Prickelnde Süße, ein Fruchtkaugummi mit ein paar eingestreuten Pfeffernoten und einem kraftvollen Finish, das einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. So lebendig kann ein Sherryfass sein!

Der GlenAllachie 10yo in Fassstärke fordert bei den Schlückchen Zurückhaltung ein – das gleicht sein Ungestüm schön aus…
-br-

 

Cotswolds Founder’s Choice CS, OA 60.9% Alk./Vol. (Sample: privat) – ein Pupillenweiter und mit einem Wort charakterisiert: Granate! Schon in der Nase. Druck- und gehaltvoll – und dieser Eindruck verstärkt sich mit dem ersten Antrunk noch mehr. Klar, die fast 61% helfen, aber hier ist geschmacklich viel los: Vanille, Beerenfrucht – perfekt balanciert. Die US-Rotweinfässer ausgekratzt, getoastet und wieder ausgekohlt, ersonnen von Whisky-Legende Dr. Jim Swan, verhelfen dem Whisky zu tollem Körper.

Ein faszinierender Vierjähriger. Respekt!
-br-

 

Die Bilder der Abfüllungen für den Artikel und dessen Titelbild haben wir mit freundlicher Genehmigung aus der Whiskydatenbank Whiskybase.com übernommen. Vielen Dank dafür!

Mit „Tasting-Splitter“ wollen wir unsere Verkostungsnotizen mit einem neuen Format ergänzen. In lockerer Abfolge berichten wir von den letzten Whiskys, die wir hier in der Redaktion im Glas hatten. Das tun wir nicht mit ausführlichen Beschreibungen des Geschmacks im klassischen Sinn, sondern wollen es auf eine ungezwungene Art tun. Eher emotional als analytisch wollen wir einige Fragen beantworten: Welchen Eindruck hinterlässt der Whisky? Was fällt uns besonders auf? Wie haben wir ihn im Moment erlebt? Welchen Charakter zeigt er?

Auch bei „Tasting-Splitter“ gilt, so wie bei den (nach wie vor geplanten) Verkostungen einzelner Whiskys: Unser Geschmack ist so subjektiv wie der Ihre. Wir fällen daher keine Urteile, sondern geben unseren persönlichen Eindruck kund. In diesem Sinne: Viel Vergnügen damit!

Das Highland Whisky Festival findet erstmals statt

Schottland bekommt ein neues, weiteres Whisky Festival. Neben dem Spirit of Speyside Whisky Festival und dem Islay Whisky Festival wird es in diesem Jahr erstmals das Highland Whisky Festival geben.Vom 12. bis 20. Mai können Whisky-Interessierte entlang der North Coast 500 an diesem neuen Festival teilnehmen. Die acht Highland Brennereien Balblair, Clynelish, Glenmorangie, Old Pulteney, The Dalmore, The Singleton of Glen Ord, Tomatin und Wolfburn öffnen an diesen neun Tagen ihre Destillerien und bieten spezielle Tastings, Touren und Sonderveranstaltungen an. Karten für dieses Festival sind ab März erhält, auch weitere Informationen zu diesem Festival werden in der nächsten Zeit auf der Website folgen.

Die Bedeutung des Whiskys für den schottischen Tourismus stieg in 2017 weiter an. Wie wir im August des letzten Jahres berichteten, zählten die Brennereien 1,9 Millionen Besucher. Dies waren 11,4 % mehr als noch im Jahr 2016. Eine größere Steigerung gab es bei den Einnahmen der Brennereien. Insgesamt gaben die Besucher 60,9 Milionen Pfund bei ihren Besuchern aus, welches ein Anstieg von 15,6 % bedeutete. Im Schnitt waren dies 32 Pfund pro Besucher.

Wer in diesem Jahr seinen Urlaub in Schottland verbringen möchte und diesen noch nicht terminiert hat: Sie können im Mai drei aufeinander folgende Whisky Festivalls besuchen und so fast das ganze Land bereisen. Das Spirit of Speyside Whisky Festival findet vom 1. bis 6. Mai statt. Danach können Sie das Highland Whisky Festival vom 12. bis 20. Mai besuchen, und zum Abschluss auf die Insel Islay übersetzen, um an der Fèis Ìle vom 24. Mai bis 1. Juni 2019 teilzunehmen.

Douglas Laing veröffentlicht Timorous Beastie 12 yo Cask Strength

In ihrer Serie der „Remarkable Regional Malts“ (welche vor genau einem Jahr unser „Whisky des Monats“ waren) vermeldet Douglas Laing & Co. einen weiteren Zuwachs. In ihrer heutigen englischsprachigen Presseaussendung stellt der familiengeführte Scotch Whisky Spezialist den Timorous Beastie 12 Years Old Cask Strength vor. Diese neue Variante des Highland Malt Scotch Whisky ist mit 54,4 Vol. % Alkoholgehalt abgefüllt. Insgesamt sind 3.000 Flaschen dieser Limited Edition im Spirituosenfachhandel in ganz Europa und Asien erhältlich. Als Verkaufspreis sind £59.99 angegeben (ca. 65 €).
Die offiziellen Tasting Notes versprechen uns in der Nase Marshmallows mit saftiger Gerste und weichen Gewürzen. Der Gaumen bringt cremigen Honig, buttered bread und süßes Malz. Beim langen Finish dominieren Muskatnuss, Haferkekse und Zitronensorbet.

Die vollständige englischsprachige Pressemitteilung finden Sie folgend:


Douglas Laing Reveals Cask Strength Timorous Beastie 12 Years Old Limited Edition

Douglas Laing & Co, award-winning independent Whisky firm, today unveil a limited edition line extension – Timorous Beastie 12 Years Old at Cask Strength.

The new variant of the Highland Malt Scotch Whisky brand is bottled at 54.4% alcohol strength and complements the core range – the classic, non-age-statement Timorous Beastie Highland Malt, and the 10 Years Old small batch release, both of which are continually available in specialist retail.

Packaged in a premium gift tube with monochromatic colourways and foil detail, Timorous Beastie 12 Years Old is offered in line with the Douglas Laing family’s “as natural as it gets” philosophy, and is proudly offered without colouring or chill-filtration.

Launch plans for the special edition include Burns Night-themed Whisky influencer activation, extensive social media and Whisky-paired dinners in several of the brand’s key markets.

Cara Laing, Director of Whisky at the family-owned Scotch Whisky business, comments:

“It feels particularly fitting to launch this special bottling of Timorous Beastie in January, the month in which we’ll celebrate Burns Night in honour of our national bard. Proudly bottled at natural cask strength, this feisty special edition bursts with barley, sugary marshmallow and citrus notes, and unlike its namesake, Burns’ timid field-mouse, it’s certainly not for the faint-hearted! Incidentally, it’s also ‘National Cheese Lovers’ Day’ on January 20th, and this special edition bottling is the perfect partner to a cheeseboard, in particular a hard cheese such as a comté.”

Just 3,000 bottles of Timorous Beastie 12 Years Old Cask Strength Limited Edition are available from specialist spirits retailers across Europe and Asia. It is expected to retail at £59.99.

Tasting notes
Anticipate marshmallow with juicy barley and soft spices on the nose. The palate brings creamy honey, buttered bread and sweet Malt. The long finish bursts with nutmeg, oat biscuits and lemon sorbet.

TSB: Eine erste Übersichts-Zeichnung der Elixir Distillery

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Am 7. Dezember letzten Jahres brachten die Elixir Distillers einen Bauantrag für ihre eigene Brennerei auf Islay ein (wir berichteten). Von dieser geplanten Brennerei, welche am Ortsausgang von Port Ellen Richtung Lagavulin entstehen soll, finden wir auf The Spirit Business jetzt auch eine erste Zeichnung dieser Brennerei. Und wenn wir die 4 Buchstaben auf dieser Zeichnung richtig deuten, ist für die Realisierung der Brenneri der Elixir Distillers die international tätige Firma NORR zu ständig. In ihrem Portfolio finden wir unter anderem auch die Dalmunach Distillery. Diese 2015 eröffnete Brennerei ist die Nachfolgerin der alten Imperial Brennerei und gehört zu den architektonisch äußerst gelungenen Destillerie-Neubauten in Schottland.

Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied

Serge verkostet: Ein Triplet aus Strathisla

Strathisla ist – rein vom Aussehen her – der Inbegriff einer klassischen schottischen Whiskybrennerei. Das Paradoxe daran: Nachdem man den Strathisla 12yo eingestellt hat, gibt es keinen einzigen offiziellen Whisky mehr aus dieser Destillerie. Der Besitzer (Chivas) scheint jeden Tropfen für die eigenen Blends zu brauchen.

Gottseidank gibt es unabhängige Abfüller, die Strathisla nach wie vor und immer wieder auf den Markt bringen können. Drei dieser Whiskys hat Serge Valentin heute verkostet, zwei schon etwas ältere Bottlings und eines, das recht aktuell ist. Alle Wertungen sind dabei im grünen Bereich.

Hier die einzelnen Abfüllungen der Verkostung:

  • Strathisla-Glenlivet 20 yo 1997/2018 (53.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 228 bottles): 82 Punkte
  • Strathisla 1989/2002 (61.3%, Blackadder, Raw Cask, sherry oak, cask #9411, 278 bottles): 82 Punkte
  • Strathisla-Glenlivet 9 yo 1989/1999 (57.1%, Cadenhead, Authentic Collection, 300 bottles): 87 Punkte

Und weil Strathisla so schön ist, gleich mal sechs Bilder der Brennerei:

Photo credit: DSLRManu on Visualhunt / CC BY-ND
Strathisla. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Strathisla. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Regierungs-Shutdown in den USA betrifft auch Whisky

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In den politischen und tagesaktuellen Medien ist der Regierungs-Shutdown in den USA, der durch die fehlende Übereinkunft zwischen der Regierung und den gesetzgebenden Häusern über den Haushaltsentwurf entstanden ist, schon seit längerem ein Thema. Nun aber wird er ein solches auch für uns – denn er wird eines für die Whiskyindustrie, und zwar nicht nur jener in den USA, sondern weltweit.

Und das kommt so: Bevor ein Whisky in den USA in Verkehr gebracht werden kann, muss er beim Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) angemeldet und von diesem zugelassen werden (die öffentlich zugängliche Datenbank dort ist auch die Quelle vieler unserer Berichte über Neuerscheinungen). Ohne diesem Schritt der staatlichen Organisation kann der Whisky in den USA nicht erscheinen.

Das Büro ist nun aber durch den Shutdown geschlossen und kann daher eingehende Anfragen nicht mehr beantworten. Man kann zwar auf einer temporären Webseite noch Einreichungen und auch Zahlungen vornehmen, das TTB informiert aber darüber, dass eine weitergehende Bearbeitung bis zum Ende des Shutdowns aus rechtlichen Gründen nicht möglich ist, auch wenn man das gerne würde. Das amerikanische Gesetz verbietet nämlich den Angestellten des Büros, dort freiwillig und ohne Bezahlung zu arbeiten.

Für die Unternehmen, die ihre Produkte dem TTB melden müssen (und das geht natürlich über Whisky und Whiskey hinaus), kann das deutliche Verzögerungen bei den Veröffentlichungsterminen bedeuten, sollte die Pattsituation zwischen Regierung und Kongress noch länger bestehen. Der Shutdown dauert nun bereits 12 Tage (er begann am 22. Dezember des Vorjahres) – und ein Ende hängt allein von einer politischen Einigung über strittige Teile des Budgets ab. 

Photo credit: Vince Alongi on Foter.com / CC BY

Neue Whisky-Brennerei auf Barra soll durch Crowdfunding finanziert werden (mit Video)

Die kleine Insel Barra in den Äußeren Hebriden ist Heimat von zwei Unternehmen, die dort destillieren. Die Isle of Barra Distillers, in Castlebay gelegen, stellen bereits seit einiger Zeit Gin her – allerdings nicht auf der Insel selbst, sondern in Zusammenarbeit mit einem Londoner Erzeuger.

Für unsere Nachricht relevant ist aber die Isle of Barra Distillery in Borve. Sie wurde 2008 als Gemeinschaftsunternehmen gegründet, hat aber – so wie das Unternehmen in Castlebay – kein eigenes Destilleriegebäude und, im Gegensatz zum Gin-Produzenten, auch noch kein Produkt.

Jetzt aber will man das mit einer Crowdfunding-Kampagne auf Crowdfunder ändern. Man ist auf der Suche nach Investoren, die mit einer Beteiligung von mindestens 250 Pfund in das Projekt einsteigen und dafür einige Vorteile genießen können, wie zum Beispiel Bevorzugung bei Fassprogrammen, Besuchen der Brennerei, besonderen Abfüllungen und so weiter. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels, sehr knapp nach Beginn der Kampagne, sind knapp unter 7.000 Pfund zugesagt. Die Kampagne endet mit dem 31. März 2019.

Das obenstehende Vimeo-Video stammt von der Crowdfunding-Seite der Brennerei.

Insgesamt will man 1.5 Millionen Pfund einsammeln, um mit dem Bau (die lokalen Behörden haben bereits die Baugenehmigung erteilt) beginnen zu können.

Was hat man vor? Man will auf Energieeffizienz ausgerichtete Brennerei (sie nutzt zum Beispiel die Wärme der Stills, um das ebenfalls geplante Besucherzentrum zu beheizen) errichten, die in weiterer Folge mit 100% erneuerbarer Energie betrieben wird und ausschließlich mit lokalen Zutaten arbeitet.

Von der Größe her soll die Isle of Barra Distillery eher eine Mikrodestillerie werden: Die Brennblasen sind auf eine Jahresproduktion von 26220 Liter Alkohol ausgelegt.

Sollte die Finanzierung des Projektes gelingen, so wäre die Brennerei die dritte, die seit dem Bau der Stornoway Distillery im Jahr 1820 auf den Äußeren Hebriden errichtet wird (die Isle of Harris Distillery und Abhainn Dearg sind ja bereits in Betrieb).

Serge verkostet: Ein Quartett aus Glen Garioch

Diesmal gibt es bei Serge Valentin auf seiner Webseite Whiskyfun eine Verkostung von vier Abfüllungen der Destillerie Glen Garioch. Sie ist eine der wenigen Destillerien aus dem 18. Jahrhundert, die noch in Betrieb sind und wird den Highlands zugerechnet. Heute gehört Sie dem amerikanisch-japanischen Mischkonzern Beam Suntory.

Vier offizielle Abfüllungen sind es, über die wir heute mehr erfahren können, zwei davon sind wieder exklusiv für China abgefüllt und daher bei uns eigentlich nicht erhältlich – von den beiden anderen ist ein Bottling die „Founder’s Reserve“, also sozusagen der Entry Level Malt, die andere eine Sherrycask-Abfüllung in Fassstärke.

Die Ergebnisse der Verkostung sind heute gemischt: 2 deutliche Favoriten und zwei Whiskys, die nicht so wirklich überzeugen konnten:

  • Glen Garioch ‚1797 Founder’s Reserve‘ (48%, OB, +/-2018): 78 Punkte
  • Glen Garioch 1999/2013 ‘Sherry Cask Matured’ (56.3%, OB, batch N°30): 89 Punkte
  • Glen Garioch 1987/2017 (47.1%, OB, for CWS China, refill sherry butt, cask #603, 132 bottles): 90 Punkte
  • Glen Garioch 1979/2017 (42.9%, OB, for CWS China, first fill sherry butt, cask #3831, 114 bottles): 78 Punkte

Unser Titelbild stammt von unserem Besuch bei der Brennerei im Frühjahr 2018:

Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts