Bereits im Oktober 2017 konnten wir darüber berichten, dass sich das us-amerikanische Familienunternehmen Sazerac (unter anderem Besitzer von Buffalo Trace) beim indischen Whiskyproduzenten Paul John mit einem Anteil von 23% eingekauft hat.
Nun hat Sazerac das Engagement ausgeweitet und auch die Anteile des Investors Gaja Capital erworben. Damit besitzt Sazerac 43% des Unternehmens. Die restlichen 57% befinden sich nach wie vor in der Hand des Firmengründers und Namensgebers Paul John.
Über den Kaufpreis der Anteile durch das zweitgrößte us-amerikanische Spirituosenunternehmen in privater Hand ist nur so viel bekannt, dass er dem Vernehmen nach das Fünffache dessen beträgt, was Gaja Capital beim ursprünglichen Kauf in den Jahren 2011 bis 2013 investiert hat.
Rund um Bourbon gibt es, so wie natürlich rund um Scotch ebenso, Regeln, die bestimmen, wie diese Spirituose gemacht und gelagert werden darf und wie mit ihr im Handel und Verkauf umgegangen werden muss.
Das Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) in den USA hat nun vor einigen Wochen einige Änderungen und Klarstellungen zu diesen Gesetzen und Regeln rund um Bourbon vorgeschlagen, die sehr tiefgehend sind und Bourbon durchaus auch grundlegend verändern könnten.
Die Webseite Chicagobourbon.org hat vor einiger Zeit diese Änderungen aufgelistet, erläutert und auch beschrieben, welche Auswirkungen sie auf die Bourbonindustrie haben könnten, wenn sie, so wie angedacht, im laufenden Jahr verbindlich werden sollten. Nicht nur für Bourbon-Freunde eine höchst interessante Lektüre.
Was genau wird angeregt? Ohne dem detaillierten Artikel vorgreifen zu wollen, hier die sechs Punkte, die das TTB vorschlägt:
Jeder Bourbon muss in einem ungefähr 50 Gallonen fassenden Eichenfass gereift werden
Bourbon, der in einem anderen Fasstyp (z.B. Wein) gefinisht wurde, ist nicht mehr länger Bourbon
Der Bundesstaat, in dem der Bourbon destilliert wurde, muss auf dem Label angegeben sein
Wenn der Whiskey dem Standard für einen bestimmten Typ entspricht, muss das auf der Verpackung angegeben werden
Genaue Regeln für die Begriffe „barrel Proof“, „cask strength“, „original proof“, „original barrel proof“, „original cask strength“ und „entry proof“
Statt „produced by“ muss in Zukunft „distilled by“ und „bottled by“ auf dem Label angeführt werden
Genaueres zu den einzelnen Punkten sind im englischsprachigen Artikel nachzulesen, auch wird dort jeder Punkt dahingehend beleuchtet, was er für die Industrie und Craft Distillers bedeuten würde. Gerade die ersten beiden Vorschläge bedeuten doch durchaus substanzielle (Neu)regelungen für die Produktion, wobei die nachfolgenden Punkte eher das Marketing betreffen.
Auch 2019 werden in Schottland neue Destillerien gebaut – wir berichten ja laufend über die Erteilung von Baugenehmigungen, zuletzt zum Beispiel für die Elixir Distillery im Süden von Islay. Zu denen, die wir jetzt schon kennen, werden wohl auch neue Vorhaben dazukommen – noch ist ein Ende des Booms nicht in Sicht.
Einige der Brennereien, die bereits in Bau sind, werden aber 2019 bereits ihren Betrieb aufnehmen, und das in London produzierte Magazin scotchwhisky.com hat in einem Artikel nun jene neun Brennereien zusammengestellt, die im laufenden Jahr offiziell eröffnet werden. Diese sind:
Ardnahoe Distillery
Ardross Distillery
Cabrach Distillery
Clutha Distillery (Douglas Laing)
Dornoch Distillery 2
Falkirk Distillery
Holyrood Park Distillery
John Crabbie Distillery
Lagg Distillery
Über alle diese Brennereien haben wir natürlich bereits berichtet (nutzen Sie doch einfach unsere Suchfunktion (die Lupe im roten Balken) – bei scotchwhisky sind sie jedenfalls sehr übersichtlich und teilweise mit Video vorgestellt, sodass sich ein Besuch des Artikels dort sicher lohnt.
Unser Titelbild (auch untenstehend) zeigt eine Computerzeichnung der Clutha Distillery, die der unabhängige Abfüller Douglas Laing in Glasgow bauen wird – und deren Eröffnung laut dem ambitionierten Zeitplan des Unternehmens im Jahr 2019 stattfinden soll, obschon der Bau noch nicht begonnen hat…
Zunächst noch einmal von uns: Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019 – wir freuen uns, dass Sie schon jetzt wieder mit uns dabei sind. Und natürlich sind wir auch am ersten Tag des Jahres für Sie mit News & Infos da.
Serge beginnt sein Whiskyjahr mit einer Verkostung von Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Laphroaig. Die Verkostung beschäftigt sich mit sechs unabhängigen Abfüllungen und einer offiziellen Einzelfassabfüllung, die für China gemacht wurde. Es gibt quer durch die Bank gute bis herausragende Bewertungen dafür, bis zu 94 Punkte für eine alte dumpy bottle von Cadenhead aus dem Jahr 1980. Aber auch bei neuen, leistbaren Bottlings sind sehr hohe Wertungen dabei.
Aber sehen Sie selbst. Hier die Liste der Abfüllungen, die heute in der Verkostung dabei waren:
Williamson 8 yo 2010/2018 (63.4%, Carn Mor for The Whisky Barrel, hogshead, 284 bottles): 87 Punkte
Laphroaig 12 yo 2005/2017 (55.3%, OB, for CWS China, 340 bottles): 87 Punkte
Laphroaig 18 yo 2000/2018 (52.9%, Douglas Laing, Xtra Old Particular, hogshead, cask # 12780 ,299 bottles): 89 Punkte
Laphroaig 19 yo 1998/2018 (53.4%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 222 bottles): 91 Punkte
Lp9 1998/2018 (54.3%, Elixir Distillers, Elements of Islay, ex-PX butt): 82 Punkte
Laphroaig 28 yo 1989/2018 (57.6%, Douglas Laing, Xtra Old Particular for SCSM China, bourbon hogshead, cask #12335, 54 bottles): 84 Punkte
Laphroaig 13 yo 1967/1980 (46%, Cadenhead, sherry wood, dumpy): 94 Punkte
Es wird auch in diesem, neuen Jahr keine Änderungen an unseren Auswahlkriterien für einen Whisky des Monats geben. Zu der hohen Verfügbarkeit, welche Single Cask Abfüllungen ausschließt, gehört weiterhin ein attraktiver Preis und selbstverständlich eine überzeugende Qualität. Gewürzt wird das Ganze durch unsere Subjektivität. Zum Beginn des neuen Jahres begeben wir uns auf die grüne Insel: Unsere Whisky des Monats Januar 2019 kommen von den West Cork Distillers aus Irland.
Die Aussichten des Irish Whiskeys sind so gut wie schon seit langem nicht. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts war Whiskey aus Irland noch der Inbegriff von Qualität und hohem Genuss. Doch die Prohibition in den USA, das Ausscheiden aus dem Binnen-Markt Großbritanniens, der 2. Weltkrieg und manch Weiteres führten zu der großen und lang andauernden Rezession des Irish Whiskey.
Es dauerte fast 100 Jahre, bis der Irish Whiskey erneut eine starke Position auf dem Weltmarkt der fassgelagerten Getreidedestillate einnehmen konnte. Und zwischen dem anstehenden und wie auch immer aussehenden Brexit und den Strafzöllen für US-amerikanische Whiskeys lässt es sich momentan auf dem europäischen Markt auch ganz gut leben.
Bestand die Whiskey-Landschaft in Irland aus vielen Marken und nur sehr wenigen Brennereien, konnten wir in der letzten Zeit über die Gründung sehr vieler Destillerien berichten. Ein klein wenig vor diesem aktuellen Boom beginnt die Geschichte der West Cork Distillers. Am süd-östlichen Ende der Insel gründeten die Freunde Denis McCarthy, Ger McGarthy und John O’Connell 2003 die WCD, so ihre Kurzbezeichnung. Im Sommer des letzten Jahres hatten wir die Gelegenheit, uns vor Ort die Brennerei, die dazu gehörenden Gebäude und auch ihre Whiskeys von John O’Connell präsentiert zu bekommen. Unseren zweiteiligen Bericht finden Sie hier und dort. Und in unserem Video-Interview stellt er seine berufliche Laufbahn, die Destillerie und ihre Abfüllungen vor.
Beeindruckt waren wir von der großen Experimentier-Freudigkeit. Dies zeigt sich in der technischen Ausstattung der Destillerie, welche selbst gebaut wurde. So zum Beispiel „The Rocket„: Diese erste Pot Still benötigt für die Destillation von 1000 Liter Maische nur sieben Minuten. Oder auch die Apparatur zum Ausbrennen eines Fasses, welche eine individuelle Aufbereitung der Casks erlaubt.
West Cork Black Cask
Ihre große Experimentier-Freudigkeit finden wir auch beim Fass-Management und Fass-Einsatz der West Cork Distillers. Neben Finishes mit Sherry, Port und Rum vorbelegten Fässern werden auch ehemalige Bourbon-Casks innovativ und ungewöhnlich eingesetzt. Der West Cork Black Cask ist ein Blended Irish Whiskey aus 66% Irish Grain Whiskey und 33% Irish Malt Whiskey. Diese Abfüllung erhielt ein Finsh in stark ausgebrannten Ex-Bourbon Fässern. So besticht diese Abfüllung auch ohne Färbung durch eine tiefe, dunkle Farbe und glänzt mit sehr präsenten Vanille-Noten, verbunden mit einer vollen Süße und einem weichen Charakter.
West Cork 10 yo Single Malt
Doch die Abfüllungen der West Cork Distillers sind nicht nur Ergebnisse ausgiebiger Experimente. Der West Cork 10 yo Single Malt ist ein reiner Pot Still Whiskey, ausschließlcih aus irischer Gerste destilliert. Er lagerte ausschließlich in erstbefüllten Ex-Bourbon Fässern und verzichtet auf Färbung und Kühlfilterung. Mit viel Frucht und malzigen Tönen kommt er leicht und weich daher. Diese beiden Bottlings der West Cork Distillers sind in Trinkstärke mit 40 Vol. % abgefüllt und im gut sortierten Fachhandel zu finden. Mit einem Preis von unter 30 € finden Sie sehr gute Irish Whiskeys unterschiedlicher Ausprägung für den bewussten täglichen Genuss. Und für die Verfechter des Scotch als einzig legitimen Vertreter in der Welt der Whisk(e)ys eine hervorragenden Einstieg in die New Irish Whiskeys.
Das Jahresende ist für viele ein Zeitpunkt, an dem man zurückblickt – und voraus. Und auch wir wollen das in aller Kürze machen – und uns bei Ihnen bedanken.
2018 war ein spannendes Jahr, was Whisky betrifft. Viele neue Destillerien haben ihren Betrieb aufgenommen oder sind angekündigt worden, neue Abfüllungen schossen aus dem Boden wie Pilze. Nicht nur in Schottland gab es viel Neues, auch und vor allem Irland und die USA zeigten, dass Whisky ein globales Phänomen ist.
Dementsprechend viel war auch bei uns auf Whiskyexperts zu tun. Wir haben versucht, der Entwicklung der Whiskywelt durch umfassende Berichterstattung Rechnung zu tragen und Sie stets bestens informiert zu halten. Hier einige Zahlen dazu:
Wir haben in diesem Jahr über1650 Nachrichten gebracht (das ist im Durchschnitt deutlich mehr als vier pro Tag – jeden Tag, Montag bis Sonntag).
64 neue Videos sind zu unserem Youtube-Kanal dazugekommen. Interviews, Reiseberichte und Verkostungsnotizen haben sich dabei abgewechselt
Wir haben zehnDestillerien auf drei Kontinenten besucht, um vor Ort über sie zu berichten (Amrut, Glenallachie, The Macallan, Jim Beam, Maker’s Mark, Ardbeg, Bruichladdich, Belgian Owl, Teeling, Pearse Lyons)
Unsere Artikel wurden in diesem Jahr über zwei Millionen Mal aufgerufen
Fast 400.000 Personen haben sich übers Jahr in mehr als eine Million Sitzungen bei Whiskyexperts informiert
Über 26.000 Whiskyfreunde folgen uns auf Facebook
In den letzten Monaten ist unsere Leserschaft auf ca. 50.000 pro Monat angewachsen
Dass wir mit unserer Mischung aus unterhaltsamen und informativen Whiskynachrichten Ihren Geschmack so gut treffen und damit auch unser bislang erfolgreichstes Jahr schreiben konnten, freut uns sehr. Wir haben uns immer als ein Medium gesehen, das Menschen durch eine breite Ausrichtung an den Whisky heranführen und sie dann mit Hintergrundinfos und tieferen Einblicken an diese faszinierende Leidenschaft binden will.
Genug des Rückblicks – lassen Sie uns nun etwas in die Zukunft schauen: Was wir im Jahr 2017 mit den Zusammenfassungen der Verkostungsvideos deutschsprachiger Vlogger begonnen haben, haben wir in diesem Jahr mit „Fremde Federn“, der wöchentlichen Liste von Verkostungsnotizen der Blogger, ausgeweitet. Beide Formate sind von Autoren wie von Lesern sehr gut angenommen worden – das freut uns. Und auch im kommenden Jahr ist es eines unserer Ziele, die Zusammenarbeit mit externen Kontributoren durch neue Formate zu erweitern und so ein breiteres Spektrum präsentieren zu können.
Auch unsere Destilleriebesuche wollen wir 2019 fortsetzen und direkt vor Ort mit den Menschen dort über Whisky sprechen. Aber es geht nicht nur um Brennereien: Ein weiteres neues Format wird uns an Plätze führen, wo Whiskykultur gelebt und zelebriert wird – und Ihnen damit hoffentlich neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnen.
Ein wenig mehr Messen als im Vorjahr haben wir uns auf den Redaktionskalender geschrieben – und wir hoffen, dass wir für alle geplanten Besuche die Zeit finden werden.
Unser Hauptaugenmerk werden wir aber auch im nächsten Jahr natürlich auf die umfassende und vor allem zeitnahe Berichterstattung über Neues aus der Whiskywelt legen. Sie sollen auch im Jahr 2019 sicher sein können, mit uns besser und früher Bescheid zu wissen.
Viel Arbeit wartet 2019 auf uns – auf die wir uns schon riesig freuen. Dafür, dass Sie nun schon bald im siebenten Jahr diesen Weg mit uns gehen und uns durch Ihre Anregungen und Feedback unterstützen, dafür sagen wir ein ganz herzliches Dankeschön.
In diesem Sinne: Auf ein tolles Jahr 2019, mit tollen Whiskys!
Ihr Team von Whiskyexperts
Silvia Behrens
Dirk Piesczek
Bernhard Rems
Auf den Äußeren Hebriden, am nördlichen Teil der Insel Lewis, befindet sich die Brennerei Abhainn Dearg (in Lautsprache: Aveen Jarræk) – und wenn auf eine Destillerie der Begriff „Bauernhofbrennerei“ zutrifft, dann auf diese. Hier wird sehr ursprünglich Whisky gebrannt, und wer die bisherigen Ausgaben von dort verkosten konnte (sie sind nicht sehr einfach zu bekommen), der wird den rustikalen Eindruck des Destillats bestätigen können. Gebrannt wird auf Eigenbau-Stills, die jenen der Schwarzbrenner früherer Zeiten nachempfunden sind.
Laut der Webseite der Brennerei sind nun die ersten beiden zehnjährigen Abfüllungen erhältlich – eine reguläre Ausgabe und eine Sonderabfüllung. Sie stammen beide aus ex-Bourbonfässern der Buffalo Trace Distillery.
Die Abhainn Dearg 10yo Special Edition stammt aus dem allerersten zehnjährigen Fass der Brennerei und ist auf 100 Flaschen begrenzt (Kostenpunkt 475 Pfund).
Die generelle Ausgabe des Abhainn Dearg 10yo wird auf 10.000 Flaschen limitiert, die nach und nach in den nächsten zwei Jahren auf den Markt kommen sollen, ist ebenfalls mit 46% abgefüllt und kann um 80 Pfund erworben werden.
Ausdrücklich keine Auszeichnungen, aber eine Zusammenstellung von Lieblingswhiskys – so titulieren Serge Valentin und Angus MacRaild, die beiden Betreiber von Whiskyfun, ihre Auswahl, die das Jahr 2018 auf der wohl bekanntesten Verkostungsseite für Whiskyfreunde beschließt.
Zunächst werden von beiden die Abfüllungen des Monats aufgelistet, beginnend mit jenen, die vor kurzem erst auf den Markt kamen – danach jene, die es schön länger gibt, die aber erst jetzt von ihnen verkostet wurden. Vor den Malternatives, also den Nicht-Whiskys, kommt noch die Kategorie „viel Wert um wenig Geld“, und darin finden sich die Abfüllungen, die auch für die schmalere Brieftasche leistbar sind.
Zum Abschluss wählen die beiden jeweils ihre Lieblingsflaschen, und alle sechs Whiskys stammen aus verschiedenen Destillerien: Ladyburn, Ardbeg, Kilkerran, Talisker, Miltonduff und Ben Nevis. Interessant auch: Die Hälfte der sechs Gewinner ist 10 Jahre oder jünger und für die schlanke Brieftasche leistbar (obwohl einer der Whiskys leider nur mehr für deutlich höhere Preise auf dem Sekundärmarkt gehandelt wird).
Wer es genau wissen will (und sich so vielleicht Anregungen für den eigenen Whiskyschrank holen möchte), der folgt diesem Link zum Artikel auf Whiskyfun.
Illustrieren wollen wir den Beitrag mit einer schönen Aufnahme eine der „Siegerdestillerien“…
In der aktuellen Folge von „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ stellen wir Ihnen wie jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos (oder im Podcast) werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
Hier die Beiträge von heute – urlaubsbedingt etwas ausgedünnt. Wir wünschen viel Vergnügen damit:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Achtung: Ab der nächsten Ausgabe ändern wir unser Format für diese Rubrik ein wenig und werden die Videos nicht mehr als Playlist, sondern einzeln präsentieren.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Ausnahmsweise stellen wir heute in der Reihe der Sonntagsvideos eines aus der eigenen Produktion in den Mittelpunkt. Da wir in den letzten beiden Tagen schon unsere Top-Artikel des ablaufenden Jahres vorgestellt haben (am Freitag die meistgelesenen Artikel über Whisky-Neuerscheinungen, am Samstag unsere meistgelesenen Newsbits), möchten wir Ihnen heute unser meistgesehenes Video mit knapp unter 10.000 Zugriffen vorstellen.
Als wir in der ersten Jahreshälfte in Schottland zur großen Eröffnung der neuen Destillerie von The Macallan eingeladen waren, konnten wir die spektakuläre Lichtshow filmen, die auf und über der Brennerei zu extra komponierter Musik von Jean Michel Jarre gezeigt wurde, bevor die geladenen 150 Gäste die Brennerei betreten durften. Genießen Sie die dreieinhalb Minuten lange Show obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal.
Wir wünschen noch einen schönen Sonntag und melden uns später wieder mit den Verkostungsvideos der Woche, die uns die deutschsprachigen Videoblogger zugesendet haben…
Nachdem wir Ihnen gestern die 10 meistgelesenen Whisky-Neuvorstellungen auf unserer Webseite präsentiert haben, möchten wir gemeinsam mit Ihnen heute einen Blick auf die zehn insgesamt meistgelesenen Artikel werfen. Was hat Sie im abgelaufenen Jahr besonders interessiert?
Für diese Zusammenstellung haben wir weder PR-Artikel noch Gewinnspiele berücksichtigt, und die bereits abgehandelten Whiskyneuvorstellungen finden hier keine Aufnahme. Auch spezielle Seiten von Whiskyexperts, wie zum Beispiel jene über Onlineshops oder die Whiskyevents, die es in die Top Ten geschafft hätten, bleiben hier unberücksichtigt. Abschließend: Auch ältere Artikel, die 2018 noch viel gelesen wurden (darunter sogar noch einer aus dem Jahr 2013 – ein Archiv von fast 10.000 Meldungen hat eben seinen Vorteil) Es geht also rein um Artikel aus diesem Jahr.
Platz 7 geht an einen Bericht über die Verleihung von Whiskypreisen, und zwar bei einem der angesehensten Wettbewerbe der Welt, die World Whiskies Awards 2018: World Whiskies Awards 2018 – Die Gewinner.
Auf Platz 6 befindet sich ein Thema, das auch bei den meistgelesenen Neuvorstellungen weit vorne zu finden ist, hier aber als Ankündigung eines Neubaus einer Brennerei: Metallica planen eigene Whiskey-Distillery.
Und hier beginnen unsere Top drei des abgelaufenen Jahres. Platz 3 geht sozusagen an unsere Leser, denn wir haben sie gebeten, uns ihre Whiskylieblinge unter 50 Euro zu nennen. Das Resultat landete als Artikel auf dem dritten Platz: 50 Top Whiskys unter 50 Euro – die Liste von Genießern für Genießer.
Platz 2 ist einer, den wir selbst niemals so erwartet hätten: Conor McGregor gibt „The Notorious“ auf, launcht „The Proper No. 12“. Wer hätte gedacht, dass der irische Kampfsportler mit seinem Hin und Her vor dem Release seines ersten eigenen Whiskys auf so großes Interesse stoßen würde? Wir eigentlich nicht.
Was uns besonders freut: Die Top Ten setzen sich vom Rest der Artikel nicht wirklich deutlich ab – fast jeder Artikel, den wir gebracht haben, ist von vielen gerne gelesen worden. Und wir glauben, dass wir schon mit unseren nun fast 10.000 Beiträgen bewiesen haben, nicht auf die Quote zu schielen, sondern umfassend zu berichten – auch aus Nischen und über Dinge, die informativen Mehrwert enthalten. Diesen Anspruch werden wir auch 2019 behalten.
Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Heute dürfen wir mir der 25. Ausgabe sogar schon ein kleines Jubiläum feiern: 25x ist diese Rubrik nun schon erschienen, nächste Woche wird es ein halbes Jahr. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die auch zu Weihnachten tätig waren uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben – wir wünschen allen Autoren ein gutes Neues Jahr und bedanken uns gleichzeitig für die vielen lieben Glückwünsche:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Diverse Whiskys stehen heute auf dem Verkostungsprogramm von Angus MacRaild, der Samstagvertretung von Serge Valentin auf dessen Webseite Whiskyfun. Sie treten paarweise auf, und stammen aus den Brennereien Ben Nevis, Glenallachie, Tamnavulin, Highland Park und Bowmore
Hier die Liste der Verkostung, die sicher insgesamt sehr vie Spaß gemacht hat:
Ben Nevis 21 yo 1997/2018 (49.7%, Maltbarn, bourbon cask, 192 bottles): 89 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1996/2018 (53.8%, Berry Brothers for Royal Mile Whiskies, cask #1196, refill butt): 91 Punkte
Glenallachie 9 yo (59.3%, Jack Wiebers ‘World Of Orchids’, cask #3004, bourbon, 264 bottles): 79 Punkte
Glenallachie 43 yo (50.4%, Elixir Distillers ‘Director’s Special’, sherry butt, 313 bottles): 91 Punkte
Tamnavulin 25 yo 1974/2000 ‘New Century’ (45%, OB, casks #5989-5993): 85 Punkte
Tamnavulin 25 yo 1992/2018 (50.6%, Elixir Distillers ‘Single Malts of Scotland’, cask #5377, hogshead, 247 bottles): 88 Punkte
Cask Orkney 18 yo (46%, A.D. Rattray, bourbon, 2018): 88 Punkte
Highland Park 22 yo 1961/1983 (46%, Duthie’s for Broadwell Vintner’s Ltd): 92 Punkte
Bowmore 22 yo 1996/2018 (50.4%, Elixir Distillers ‘Single Malts Of Scotland’, cask #1371, hogshead, 210 bottles): 88 Punkte
Bowmore 1976/1995 (52.7%, Scotch Malt Whisky Society, #3.17): 90 Punkte
Und Bowmore haben wir auch für unser Titelbild ausgewählt:
Die Behörde hat nun grünes Licht gegeben: Nachdem Anfang Oktober neben dem Bauantrag für ein neues Besucherzentrum bei Caol Ila auch einer für einen Umbau der Brennerei Glenkinchie in den Lowlands eingereicht wurde (wir berichteten hier), ist nun dieser offiziell genehmigt worden. Hier ein Blick auf die Brennerei, wie sie sich heute präsentriert:
Die Bauarbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen. Vorgesehen ist, dass eines der Lagerhäuser aus roten Ziegeln zu einem mehrstöckigen Besucherzentrum um- und ausgebaut wird, das sich vor allem der Bedeutung der Brennerei für Johnnie Walker widmen wird, die bereits 1894 in den Büchern der Brennerei als Bestandteil des weltberühmten Blends auftaucht.
Im Gebäude sollen eine Willkommens-Lounge, ein Shop und Verkostungs-Räume entstehen. Weitere Teile sind als Bildungsräume für die Kreativen der Bar- und Cocktail-Szene vorgesehen. Auch Abfüllungen direkt vom Fass sollen dort möglich sein.
Einige andere Gebäude wird man einebnen, um der gesamten Anlage einen großzügigeren Charakter zu geben. Dazu dient auch ein Zugang zur Destillerie, der durch einen Landschaftsgarten führen soll.