Soeben hat die Destillerie Bruichladdich den neuen Port Charlotte MRC:01 2010 veröffentlicht, als neues Mitglied der Cask Exploration Serie.
Bruchladdich hat über 200 verschiedene Fasstypen in seinen Lagerhäusern (wie wir uns bei einem Besuch selbst überzeugen konnten) – MRC steht für Fässer aus einem französisches Weingut (Das R entspricht einem Namen, der auch als Synonym für großen Reichtum gilt). Abgefüllt ist der Port Charlotte MRC: 01 2010 mit 59.1% – und die offiziellen Tasting Notes lesen sich so:
Nose – Initially you are met with a summer fruit and peat smoke extravaganza! Raspberry and cherry, with Turkish delight and smoky driftwood embers burst from the glass jostling for attention. There is a distinctly summer feel to this dram, no brooding peat monster it has a light, bright and fruity air. As the whisky opens you find the Islay sea breeze, ozone and salty. The oak, both American and French give real depth to the dram, classic vanilla, toasted bread, chocolate, roasted coffee beans, liquorice walnut and almond. Each time you go back to the glass there seems to be a bubble of red berry and ripe plum bursting under your nose.
Palate – Certainly warming at 59.2%, lively and sweet with icing sugar and marshmallow, bound in smoke. There is a rush to capture all that is taking place. Sweet red fruit and peat smoke melt away slightly as the power of the oak comes through with tobacco leaf and toasted oak. Maple syrup, pecan and coffee are complimented by hints of orange and cooked peach. There is a complexity here that didn’t seem possible on the first sip. As you go back to the glass that initial rush of flavour has become a more complete experience. Nowthere is salt spray, dry smoke and the oak is more prominent, raspberry and plum combine with vanilla and butterscotch.
Finish – On the finish the peat smoke is a little more medicinal than normal, think bandages and creosote. A dryness from the oak tells of the toasting of the French and the char of the American and the final combination in premium French oak together. The influence of the extra maturation in sumptuous first growth casks has added a layer of fruit that weaves its way through the smoke and into the heart of the whisky. The spirit is viscous and textured allowing a long finish where creamy vanilla, spicy clove and ripe peach melt away from the powerful peat smoke allowing it to finish alone, leaving the Port Charlotte DNA firmly in place.
Character – Lively, sunny, rosy, a wonderful experience and superb combination of fruit laden French oak, strong peat smoke and Islay maturation.
Zu haben ist der Port Charlotte MRC: 01 2010 ab sofort im Webshop bei Bruichladdich (dort um 90 Pfund plus Porto und Verpackung), er sollte aber sehr bald auch beim Händler Ihres Vertrauens zu finden sein.
Die Destillerie Laphroaig freut sich über zwei Auszeichnungen, die sie für ihre Whiskys in der Whisky Bible 2019 von Jim Murray erhalten hat. Konkret geht es dabei um den Laphroaig 10 und den Laphroaig Lore, deren „best of“-Erwähnungen anderen, zuvorgegangenen Auszeichnungen für die beiden Abfüllungen folgen.
Alles Weitere dazu in der nachfolgenden Presseaussendung, die wir Ihnen ungekürzt wiedergeben:
Jim Murray’s Whisky Bible 2019 ehrt Laphroaig®
Bei der weltbekannten Whisky-Beurteilung in Jim Murray’s Whisky Bible gewinnt Laphroaig® 10 Jahre dieses Jahr in der Kategorie „Single Malt Scotch 10 Years and Under“ sowie Laphroaig® Lore in der Kategorie „Single Malt Scotch No Age Statement“. Die Ehrungen folgen den jüngsten Erfolgen bei den Wettbewerben ‚San Francisco World Spirits Competition‘ und den ‚International Wine & Spirits Awards‘, bei denen Laphroaig® mit mehreren Goldmedaillen ausgezeichnet wurde.
Spitzenauszeichnung für Laphroaig®
im Murray ist weltweit einer der führenden Whisky-Kritiker und für seine detaillierten Geschmacksbeschreibungen und Beurteilungen in der jährlich neu erscheinenden „Jim Murray’s Whisky Bible“ bekannt. Das Werk gilt als Leitfaden für führende als auch weniger bekannte Whiskys mit über 4.600 professionell analysierten und leicht verständlichen Verkostungsnotizen.
Bas Vermorken, Managing Director Germany bei Beam Suntory, freut sich über die Auszeichnung:
„Laphroaig® 10 Jahre und Laphroaig® Lore sind beides außergewöhnliche Whiskys, die das Resultat einer über 200jährigen Tradition einzigartiger Whiskyherstellung sind und damit das Herzstück unseres Single Malt Portfolios darstellen. Laphroaig® ist der führende getorfte Single Malt auf dem deutschen Markt mit einer stetig wachsenden Fangemeinde. Die Würdigung durch einen so namhaften und geachteten Kritiker wie Jim Murray stellt einmal mehr seine Qualitäten als einen der intensivsten Single Matchs unter Beweis.“
Bas Vermorken
Ein einzigartiger Whisky mit Tradition
Laphroaig® Lore wird durch die Reifung in fünf besonderen Fässern zu einem komplexen, abwechslungsreichen und vor allem vielschichtigen Whisky. In ihm vereinen sich Whiskys verschiedenen Alters von bis zu 21 Jahren zu einem Aroma, das nicht reichhaltiger sein könnte. Der Name Laphroaig® Lore ist dabei von dem Wort Folkore abgeleitet und zeugt von dem Wissen und der Tradition, die von Generation zu Generation von Destillerie Managern, Master Blendern sowie Mitarbeitern weitergegeben wurden.
Laphroaig® 10 Jahre wird heute immer noch auf die gleiche Weise destilliert wie damals zum ersten Mal von Ian Hunter vor über 75 Jahren und bildet den Ausgangspunkt für alle weiteren Abfüllungen. Für die Herstellung wird gemälzte Gerste über Torffeuer getrocknet. Der Rauch dieses speziellen und nur in Islay vorhandenen Torfs verleiht Laphroaig® sein einzigartiges reichhaltiges Aroma. Beim Genuss von Laphroaig 10 Jahre bemerkt man zunächst das kräftige, rauchige Aroma, dem sich eine Note von Seetang und eine überraschende Süße anschließen – ein vollmundiger Whisky mit langem Abgang.
Unverwechselbarer Qualitätsgenuss
Jim Murray notiert bei seiner Bewertung zu Laphroaig® 10 Jahre: „Ein Versuch in Sinnlichkeit. Die Öle sprechen hier Bände. Sie bringen die zweifarbigen phenolischen Noten zusammen, verteilen sie in alle Ecken des Gaumens und sorgen dafür, dass sie dortbleiben. Der erste Anflug von Jod in der Nase ist wie ein salziges Markenzeichen und gleichzeitig ein Ausgleich zwischen den rußigeren Phenolen und den saftigeren Noten des Demerara-Zuckers – eine Freude, die man erlebt haben muss. Der Abgang ist weniger gewaltig, sondern kontrollierter und lang mit einem erhabenen Hauch von Mokka, der die letzten Glücksmomente einläutet. Nach all diesen Jahren immer noch glorreich …“
Wer schon einmal bei Caol Ila war weiß, dass das Besucherzentrum dort nicht gerade zu den Highlights gehört. Der schmucklose Zweckraum ist ziemlich düster und wenig einladend.
Nun hat uns die Brennerei mitgeteilt, dass heute der Bauantrag für den Umbau des Besucherzentrums (im Rahmen des großen Investitionsprogramms bei Diageo), der faktisch einem Neubau gleichkommt, eingereicht wurde. Es geht darum, das Besucherzentrum im (ohnehin nicht mehr zur Lagerung genutzen) Warehouse einzurichten – mit einem Zugang von oben über eine Fußgängerbrücke, die vom ebenfalls neu zu bauenden Parkplatz oberhalb der Brennerei zugänglich sein wird. Auch eine Bar soll im Lagerhaus eingerichtet werden, mit einem tollen Blick über die Meerenge zwischen Islay und Jura, wie die Mitteilung vermerkt.
Hier eine Architektenzeichnung des Umbaus, bevor wir Ihnen die Information über den Umbau im Originaltext präsentieren:
Caol Ila Distillery visitor experience transformation plans submitted
Plans to transform the visitor experience at Caol Ila Distillery have been formally submitted to Argyll & Bute Council today (Wednesday 14 November).
The detailed Planning Application sets out proposals to significantly expand and enhance the experience the distillery offers to tourists from around the world. The submission of formal plans follows a community engagement event last month at which initial plans were shared with local residents. Pre-application consultation has also been carried out with the local authority.
If approved, the new state-of-the-art visitor experience will be created inside the Caol Ila warehouse, including a bar with stunning views across the Sound of Islay. The visitor centre will be entered via a foot-bridge into the roof of the warehouse, linking to new parking facilities on the hill above the distillery, which will be discreetly located and carefully landscaped to manage visual impact and traffic movement.
Leigh Aitken, Caol Ila Distillery Visitor Centre Manager said:
“We are very pleased to take this important step in the exciting journey to transform our visitor experience at Caol Ila Distillery. We have had good engagement with local residents and stakeholders on our plans so far and we will continue to work with the local authority and the community as we progress through the formal planning process.
“We believe this investment will not only be great for Caol Ila Distillery but is another positive addition to the rich visitor landscape of the famous Scotch whisky island of Islay.”
In April Diageo announced a £150 million investment programme – the biggest ever seen in Scotch whisky tourism – to transform distillery visitor experiences across Scotland. The investment will see the creation of a global Johnnie Walker brand experience in Edinburgh.
Whisky from Diageo’s distilleries all over Scotland contribute to Johnnie Walker, but four distilleries – Caol Ila, Glenkinchie, Cardhu and Clynelish – will be linked directly to a new Johnnie Walker global visitor experience in Edinburgh, representing the four corners of Scotland and the regional flavour variations that are part of Johnnie Walker.
Caol Ila has supplied single malt Scotch whisky for Johnnie Walker for over a century and today it continues to provide the key smoky, peaty flavour that is a signature characteristic of Johnnie Walker.
Along with the Edinburgh global attraction, the Four Corner distilleries will create a unique Johnnie Walker tour of Scotland, encouraging visitors to the capital city to also travel to the country’s extraordinary rural communities.
Diageo’s other single malt distillery visitor centres across Scotland will also receive investment in their visitor experiences as part of the programme.
The company is also investing a further £35 million to bring back the iconic lost distilleries of Port Ellen, on Islay, and Brora, in the highlands, which will even further enhance the global reputation of Scotch whisky and Scotland around the world.
Bei Douglas Laing wird ein Klassiker, die Premier Barrel Range, neu gestaltet. Die Keramikdekanter bekommen eine neue Umverpackung und ein neues Label mit launigen, gereimten Tasting Notes. Durch eine Farbkodierung will man den Whiskyregionen im Auftritt mehr Gewicht geben. Die Einzelfassabfüllungen kommen alle mit 46% Alkohol in die Flasche.
Starten wird der neue Auftritt mit vier Abfüllungen aus den Destillerien Glen Garioch (£60), Craigellachie (£65), Dailuaine (£62) und Bunnahabhain (£70).
Die Abfüllungen werden noch im November erhältlich sein.
Weitere Details können Sie der untenstehenden Pressemitteilung entnehmen:
Douglas Laing Announces the Rebrand of Premier Barrel Single Casks Range
Douglas Laing today unveils the new packaging for its Premier Barrel Single Cask Single Malt Scotch Whisky range.
The new Premier Barrel branding sees the original premium ceramic decanter don a new hand-drawn label on parchment paper featuring eccentric yet romantic rhyming tasting notes. In addition, regional colour differentiation is a key theme of the pack, as the Scottish region in which the Whiskies are distilled has a significant impact on the character of the spirit, and so, the label colourways should be telling as to what to expect from the particular bottling.
With rich, bold colours and a wooden gift box reminiscent of an ancient book, the updated packaging aims to modernise Premier Barrel whilst honouring its traditional and artisanal charm.
In keeping with the eccentric Victorian style used for the decanter’s label and individually written tasting notes, Douglas Laing’s current considerably canny yet charming custodian, crusader and Company Chairman of calibre, Fred Laing comments pithily: “Probably perspicacious, provident, prodigiously provisioned proprietors, purveyors (preferably also purchasers) of panache will be palpably pleased by our provisioning of this particularly palatable pedigreed Premier Barrel.”
Premier Barrel was launched in 2008 and is now part of Douglas Laing’s “Exceptional Single Casks” – a collection of Single Cask Single Malt and Single Grain Whiskies from a vast range of Scotland’s Distilleries under the brands of Provenance, Old Particular and Xtra Old Particular. Premier Barrel will offer a new and unique proposition within the Exceptional Single Cask range with its distinctly different brand personality and packaging.
New-look Premier Barrel launches with 4 new bottlings, each bottled at 46% alcohol strength, including:
Craigellachie 10 Years Old – RSP £65
Glen Garioch 8 Years Old – RSP £60
A 100% sherry matured Dailuaine 10 Years Old – RSP £62
Bunnahabhain 10 Years Old – RSP £70
Premier Barrel in its new livery will be available from specialist Scotch Whisky retailers across the UK, Europe and Asia from November 2018.
Die Familie bekommt Zuwachs: Neben dem Green Spot und dem Yellow Spot wird Irish Distillers gemeinsam mit Mitchell & Sons nach über 50 Jahren Absenz wieder den Red Spot auf den Markt bringen, einen 15 Jahre alten Single Pot Still Irish Whiskey.
Der Spot Familie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts geschaffen, und bekam ihre Bezeichnung von den farbigen Markierungen der Fässer, die das Alter angeben sollten: Blau für sieben Jahre, Grün für 10, Gelb für 12 und Rot für 15 Jahre. Für den Red Spot Single Pot Still Irish Whiskey verwendet man laut Angaben der Erzeuger das Originalrezept, mit dem er zum letzten Mal in den späten Sechzigerjahren des letzten Jahrhunderts erzeugt wurde.
Der neue Red Spot Single Pot Still Irish Whiskey ist ohne Kühlfiltration mit 46% abgefüllt und zur Zeit bereits in Irland erhältlich. Dort kostet er 115 Euro. Später wird er auch in den USA, UK und Frankreich zu haben sein, und zusätzlich im Global Travel Retail. Von einer Veröffentlichung in Deutschland ist uns derweilen nichts bekannt.
Ob man bei Irish Distillers auch den Blue Spot neu herausbringen wird, bleibt abzuwarten.
Immer wieder kommt es vor, dass unabhängige Abfüller Bottlings veröffentlichen, die zwar Single Malts sind, aber keinen Destillerienamen aufweisen. Das hat zumeist den Grund, dass die Destillerie zwar das Fass an den Abfüller verkauft hat, aber nicht das Recht, den Namen anzugeben.
Solche „anonymen“ Abfüllungen aus der Speyside verkostet Serge Valentin heute, und diesmal helfen auch keine Phantasienamen bei der Einordnung der Abfüllungen. Allerdings gibt Serge an, dass die meisten von ihnen dem Vernehmen nach von einer sehr berühmten, noch in Privatbesitz befindlichen Brennerei stammen (wir fügen hinzu: er meint die Brennerei aus „dem Tal des grünen Grases“).
Wie dem auch sei: Auch heute gibt es wieder Punkte satt in der Verkostung der zumeist sehr alten Abfüllungen:
A Fine Christmas Malt 17 yo (58.7%, The Whisky Exchange, 1800 bottles, 2018): 86 Punkte
Unicorn 30 yo 1988/2018 (43%, CWS China, Myths and Legends, First Fill Oloroso Sherry Butt, cask #22, 630 bottles): 92 Punkte
Speyside 42 yo 1976/2018 (45.2%, Sansibar and Acla, Moments in Scotland): 90 Punkte
Speyside Malt 1977/2018 (46.3%, Maltbarn, sherry cask): 90 Punkte
Speyside Region 42 yo 1975/2017 (49.8%, Sansibar, Fazzino): 90 Punkte
Speyside Region 43 yo 1973/2017 (51.3%, Sansibar, Fazzino): 91 Punkte
Und wir garnieren diesen Artikel heute mit einem nicht ganz zufällig ausgewählten Destilleriebild… 😉
Einstimmig fiel die Zustimmung der Behörden in Moray für den zusätzlichen Bau von elf neuen Lagerhäusern der Brennerei Benromach (sie gehört dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail) in der Speyside aus. Auf der 4.7 Hektar großen Fläche, die momentan landwirtschaftlich genutzt wird, sollen 29.000 Quadratmeter Lagerfläche für Fässer entstehen – das entspricht einer Fläche von sieben Fußballfeldern.
Diese 11 Lagerhäuser werden nicht auf einmal entstehen, sondern sollen, so der Artikel in The Construction Index, während der nächsten zehn Jahre gebaut werden. Der Vorsitzende der Kommission, David Brenner, sagte, dass der Bau eine signifikante Investition in die Wirtschaft von Moray sei und zeige, wie sehr sich das Unternehmen Gordon & MacPhail langfristig der Region verpflichtet fühlt.
Die Speyside-Brennerei Benromach stellt leicht getorften Whisky im Stil der 60er-Jahre her und hat die Pläne für die neuen Lagerhäuser schon im Januar dieses Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt (wir haben hier berichtet). Auch das Besucherzentrum wurde vor zwei Jahren modernisiert und ausgebaut.
Engagierte Whiskyfreunde wollen das Wasser des Lebens nicht nur passiv genießen, sondern in den Destillerien aktiv miterleben, wie es gemacht wird. Sehen kann man das in vielen Brennereien im Vereinigten Königreich und anderswo – aber einige Destillerien bieten mehr: dort kann man interaktive Touren oder sogar eine Art von Lehrgang buchen.
Scotchwhisky.com hat nun einen interessanten Artikel online gestellt, der fünf dieser interaktiven Touren vorstellt. Man erfährt, was sie bieten, was sie kosten und wie man an ihnen teilnehmen kann. Der Bogen spannt sich von günstigen 95 Pfund für eine viereinhalb Stunden lange Tour bis hin zur fünftägigen intensiven Schulung um 1400 Pfund.
Hier eine Liste der Brennereien, die im Artikel mit ihren Experiences vorgestellt werden:
Für Whiskeyfreunde gibt es ein neues Reiseziel auf der Landkarte: Nach einem Bericht von The Spirits Business wird die Ko’olau Distillery auf Hawaii im Dezember mit der Produktion ihres eigenen Whiskeys beginnen.
Die Destillerie, die in Kailua, O’ahu, liegt, wird Whiskey in amerikanischem Stil produzieren, und zwar an die 10.000 Flaschen pro Jahr. Der Old Pali Road Whiskey wird mit 43% abgefüllt werden und aus lokalem Mais erzeugt, um dann mit fünfjährigem amerikanischen Whiskey und Wasser von Hawaii geblendet zu werden.
Die Brennerei wurde von Ian Brooks und Eric Drill, zwei US-Veteranen gegründet. Man wird den fassgereiften Whiskey in lokalen Restaurants und Shops erwerben können, sagen sie, und man wird auch die Destillerie besichtigen und dort Touren und Verkostungen mitmachen können.
Abschließend noch die englischsprachige Pressemitteilung, in der Sie noch mehr über die Brennerei lesen können:
NEW CRAFT DISTILLERY DEBUTS IN WINDWARD O‘AHU
KO‘OLAU DISTILLERY TO LAUNCH OLD PALI ROAD WHISKEY
(Kailua, O‘ahu) — Inspired by the beauty of Hawai‘i and the mystical majesty of the range that bears its name, Ko‘olau Distillery in Windward O‘ahu expects to be in full production in December.
The veteran-owned craft distillery will debut in the Hawai‘i market with its flagship offering, Old Pali Road Whiskey. It is an American-style whiskey and is the only aged, amber whiskey produced on O‘ahu.
Every batch of Old Pali Road Whiskey begins with pure Hawaiian water, filtered for decades through the volcanic rock of the Ko‘olau Range before flowing into an artesian well. Locally sourced corn provides the distinctive, bourbon-style base for the mash used to create Ko‘olau’s hand-distilled whiskey, which is then blended with true, five-year-old American whiskey.
The distillery and its brands were envisioned and created by decorated combat veterans in the U.S. Marine Corps. The partners, LtCol Ian Brooks and LtCol Eric Dill, have extensive and distinguished military careers, overseas deployments and time spent stationed here on O‘ahu.
The whiskey-enthusiast friends and business partners chose Windward O‘ahu in part because they live there, but they live there because “if you spend any time on the Windward side, you realize what a special place it is. It’s different …it’s a unique place in a unique place,” said Ko‘olau Distillery co-founder Ian Brooks.
No other company on O‘ahu is producing whiskey that has been aged in wooden casks, said co-founder Eric Dill.
“The science and art of whiskey-making fascinates me and there is something exceptionally gratifying about making your own.”
The craft distillery will limit production to fewer than 10,000 bott
les a year to start, creating batches of eight barrels at a time. (One barrel contains 53 gallons, the equivalent of roughly 195 liters, or about 267 750-milliliter bottles.)
Old Pali Road Whiskey will soon be available at retail and at restaurants and bars around the islands, as well as via e-commerce. For local residents and visitors, distillery tours and tasting events are planned.
“You’re either part of Hawai‘i or you’re not,” Brooks said. “This is where I’m bringing in jobs, bringing things to Hawai‘i instead of just taking. We want to make a quality product that pays homage to the idea of what Hawai‘i represents. That is what we want to share with people,” he said.
About Ko‘olau Distillery
Ko‘olau Distillery hand-bottles the finest made-in-Hawai‘i, delicious craft spirits using pure, volcanically filtered Hawaiian water from an artesian well. It is a veteran-owned business, exacting in its standards, that seeks to serve all with honor, respect and the best-possible experience.
Just as our founders dedicated their lives in service to the country with the United States Marine Corps earning honors and commendations — often at great sacrifice — they believe in earnest stewardship of the land and its finite resources.
From our hearts to your homes and establishments, our Hawai‘i-based business would love to hear from you via email, our website, or by phone. Phone (808) 225-3457; info@koolaudistillery.com. Visit us online at koolaudistillery.com.
Nach seinen technischen Schwierigkeiten in der letzten Verkostung (eine nicht wirklich befriedigend einstellbare Tiefenschärfe zwang ihn dazu, das Video gleich fünf mal aufzunehmen, und das ohne wirklichen Erfolg) ist Ralfy nun mit einem neuen Video und einem neuen Kameraobjektiv zurück – und alles sieht schon weit besser aus.
Heute geht es um einen Ardmore mit 21 Jahren, fassstark, weder gefärbt noch kühlfiltriert, und mit satten 60.1% Alkoholgehalt. Dieser torfige Highlander ist ein schönes Beispiel dafür, dass man rauchige Whiskys auch abseits der bekannten Destillerien finden kann. In dieser unabhängigen Abfüllung zeigt sich Ardmore besonders kräftig – und die Wertung von 87 Punkten zeigt, dass er das Gefallen von Ralfy finden konnte.
Wie immer haben wir das, diesmal zwölf Minuten lange, Video obenstehend für Sie eingebettet, sie finden es aber natürlich auch auf Ralfys Kanal auf Youtube. Viel Vergnügen damit!
Einen neuen und interessanten Zugang zum Thema „Whisky verkosten“ hat das junge deutsche Startup Tastillery gewählt: In Kooperation mit Diageo haben die beiden Gründer Schottland auf der Suche nach typischem Whisky bereist und diese Reise ausführlich auf Video dokumentiert, um so Whisky und das Gefühl dahinter mit mehr Sinnen erlebbar zu machen. Ihr Set mit fünf Proben von Scotch Whisky ist zum Mittrinken zu den fünf Folgen gedacht und soll einen möglichst vielfältigen und dabei typischen Einstieg in das Thema Whisky bieten.
Mehr dazu, und sowohl den Video-Trailer und die Episode 1 aus der Serie finden Sie in nachfolgender Presseaussendung:
Whisky wie auf Netflix – ein schottisches Whisky Abenteuer zum mittrinken.
Die Drinking Buddies Andreas und Waldemar von Tastillery haben eine Mission: Menschen zum besseren Trinken zu inspirieren. Würde dies aber auch bei einem eher trockenen Thema, wie Single Malt Scotch Whisky gelingen? Nur auf eine moderne, unterhaltsame und kreative Weise.
Deswegen haben sich die beiden selbst nach Schottland begeben. Auf der Suche nach dem Sinn des Whiskys. Sie haben dabei fünf Destillerien besucht, um fünf Sorten zu suchen, die das „Wasser des Lebens” am besten repräsentieren. „The Whisky Adventure” ist das Resultat dieser Reise, eine einmalige Kombination von Film und Produkt.
Am 11.11.2018 startete um 11:11 Uhr die erste Episode von „The Whisky Adventure”, einer Film-Serie mit neun Episoden, welche auf Facebook und YouTube ausgestrahlt wird. Damit man beim Zuschauen aber nicht verdurstet und den Whisky miterlebt, kann man das Abenteuer auch selbst nachtrinken.
Das gelingt mit dem gleichnamigen Tasting-Set „The Whisky Adventure”. Erhältlich für 39,- Euro auf TASTILLERY.COM. Zusammen mit Set, Film und den beiden Drinking Buddies, lässt sich das Thema Whisky so ganz einfach entschlüsseln.
Unter Whiskyfreunden ist Bowmore, sagt Serge, immer für eine freundliche Kontroverse gut – denn die Destillerie scheidet die Geister durch ihr Geschmacksprofil. Manche lieben es, manche weniger. Das mag daran liegen, dass Bowmore vor der Jahrtausendwende einen sehr definierten Veilchenton mit sich führte, aber das ist Vergangenheit – und für Serge zählt sie zur Zeit nach eigenen Angaben zu den besten Brennereien der Welt.
Fünf Abfüllungen von Bowmore stehen heute bei ihm zur Verkostung an, aus Bourbonfässern und aus solchen, in denen früher Sherry lagerte – und mit den Bewertungen bewegt sich Serge durch die Bank im oberen Bereich. Seine Liebe zu Bowmore scheint also ungebrochen zu sein.
Hier die Flaschen aus der Verkostung und ihre Punktewertungen:
Bowmore 17 yo 2001/2018 (53.8%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 270 bottles): 90 Punkte
Bowmore 22 yo 1996/2018 (50.4%, Single Malts of Scotland, hogshead, cask #1371, 210 bottles): 91 Punkte
Bowmore 15 yo 2001/2018 (55.3%, La Maison du Whisky, Artist #8, sherry butt finish, cask #108, 679 bottles): 85 Punkte
Bowmore 15 yo 2001/2017 (58.7%, Douglas Laing, Xtra Old Particular, for SCSM China, refill hogshead, cask #11547, 299 bottles): 90 Punkte
Bowmore 20 yo 1997/2017 (54.4%, OB, for CWS China, sherry cask, 231 bottles): 90 Punkte
Am 1. Juni 2016 hieß unsere Schlagzeile „Penderyn plant zweite Destillerie„. Wir berichteten damals von Plänen, eine zweite Brennerei in Swansea zu bauen, und zwar auf dem Gelände der historischen Hafod Morfa Copperworks.
Von RobinLeicester – Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47140784
Schon damals hat man sich die Mithilfe eines Fonds der Nationalen Lotterie gesichert, sowie private und kommunale Beteiligungen. Danach war es aber um das Projekt eher still geworden.
Nun aber ist wohl Bewegung in die Sache gekommen, denn in einem Artikel in The Spirits Business kündigt nun der Besitzer der Brennerei, Nigel Short, den Bau der Destillerie in Swansea an. Man will dort auch ein Besucherzentrum, eine VIP-Bar, einen Shop und Ausstellungsflächen errichten und erwartet jährlich 50.000 Besucher.
Im August hat man seitens der Brennerei die Expansion nach Swansea übrigens noch nicht mit dem zweiten Destilleriebau in Verbindung gebracht (siehe unseren Artikel hier), sondern mit Büroplatz, Shops und Ausbildungsstätten.
Wie es nun weitergeht, darüber halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.
Hier noch die ausführliche PR der Swansea City Council zu den Plänen der Destillerie:
Revealed – Penderyn’s Plans to revitalise Key Swansea Heritage Site
A planning application reveals how a key part of Swansea’s historic Hafod Morfa Copperworks site could look when Penderyn Distillery expands there.
The plans, with new architect images for the disused site opposite the Liberty Stadium, include:
a visitor centre with shop, tasting bar, exhibition space and toilets;
the creation of a distillery, offices and VIP bar in the fully refurbished grade two listed powerhouse building;
a new barrel store in part of the grade two listed rolling mill;
a new building and covered walkway connecting these buildings.
The transformation would be home to the Penderyn Experience whisky tour that would also educate people about the site’s rich history and could attract more than 50,000 visitors a year.The application, submitted by Swansea Council, is expected to be published soon. It will then be considered by planners and be subject to the formal planning process.
The scheme, designed by GWP Architecture, will form part of a council application to the Heritage Lottery Fund (HLF) for a £3.75m grant for the work. If granted planning permission, it would use materials appropriate to the historic setting. The initial phase of works funded by HLF will complete shell and core works, and paves the way for investment from Penderyn to complete the internal fit-out to complete the distillery and visitor attraction. Since being awarded a £189,600 HLF grant to progress the plans last year, the council has worked with partners – including Penderyn and Swansea University – to create a detailed bid.
Council leader Rob Stewart said:
“This exciting scheme will further conserve the copperworks site by making use of historically significant buildings in a sensitive and sustainable way. It will incorporate the world-famous Penderyn brand in Swansea. “It will create jobs, attract visitors and boost the on-going regeneration of the River Tawe corridor. We’re determined to work with public and private sector partners to maximise the river’s potential to develop housing, walks, restaurants, water-based activities, landing stations and boat trips between the city centre and the Liberty Stadium. Other wonderful plans for this area include a cable car and a high-speed zip wire ride on Kilvey Hill, with a visitor centre, restaurant and viewing platform on top of the hill.”
Penderyn owner Nigel Short said:
“The new plans are incredibly exciting for us as a business and for Swansea as a forward-thinking community. “Penderyn wants to be a part of the regeneration of the copperworks and repeat the success we already have with our Welsh single malt whisky and other products.”
The Penderyn scheme would build on preservation and interpretation work already under way at the Hafod Morfa Copperworks site, thanks to the Cu@Swansea project led by Swansea Council and Swansea University. The site dates back to 1808, comprises 12.5 acres on the west bank of the Tawe and is linked to the city centre by the new 1.7km Morfa Distributor Road. In its heyday, copper ore from as far afield as North America, Cuba, Australia and South America was smelted at the site, putting Swansea at the centre of a global web of copper trading connections.
Professor John Spurr, head of the College of Arts and Humanities at Swansea University, said:
“This is wonderful news and shows how Swansea University research is making a positive difference in our city. “We’re delighted that this exciting and ambitious project has taken a major step forward as it will give an opportunity for more people to learn about Swansea’s illustrious copper heritage and provide a home for our work in heritage research, teaching, and public engagement.”
Cllr Robert Francis-Davies, the council’s cabinet member for culture, tourism and major projects, said:
“Working alongside the university and community volunteers, work on site in recent years has included clearing vegetation, stabilising buildings at risk, improving access for visitors, archaeology fieldwork, new pathways, an audio visual trail and new information panels. We’re proud of our heritage in Swansea, with the celebration of our rich history very much part of our culture that resonates with our status as Wales’ city of culture. “Supply chain opportunities will be available at the copperworks site, sustainable materials and energy efficiency technology will be used, and targeted recruitment and training opportunities will be included in any construction contracts to benefit the disadvantaged in our communities, if our bid to the HLF is successful.”
Other plans include a heritage skills development package during restoration works in areas like lime mortaring, stone masonry and blacksmithing.
GWP Architecture have offices around the UK and a growing specialism within the heritage/visitor attraction and drinks sector. The Hafod project follows the recent successful delivery of the National Horseracing Museum, Newmarket, and the Bombay Sapphire Distillery and Visitor Centre, Hampshire.
Eine weitere Neuheit von Glenlivet haben wir in der us-amerikanischen TTB-Datenbank für Sie entdeckt: Nach den Etiketten für einen Glenlivet Founder’s Reserve American Oak Edition und dem neuen Glenlivet 50yo (siehe hier) gibt es nun auch die Label eines Glenlivet 12yo Double Oak in der Datenbank – was zumindest darauf hindeutet, dass dieses neue Bottling für die USA angedacht ist, und vermutlich auch in Europa erhältlich sein wird.
Was gibt es über den neuen Glelivet zu sagen? Double Oak steht für zwei Fassarten: European Oak und American Oak Casks, wobei die europäischen Eichenfässer nicht weiter spezifiziert sind. Abgefüllt wird der Whisky wohl mit 40% Alkoholstärke werden, und damit sich wohl in die Standards der Destillerie einreihen.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.