Wer die vier Whiskys, die Serge Valentin heute in seiner Verkostung probiert, kaufen will, der muss diesmal verschlungene Wege gehen: Die vier (alles andere als schwachbrüstigen) Abfüllungen von Amrut sind nämlich für den taiwanesischen Markt gedacht. Bleibt einem wohl nur die Hoffnung, dass sie sich dort nicht verkaufen (was wohl nicht nur den Importeur wundern würde) oder über sieben Ecken doch bei uns landen.
Bei zweien wäre das, folgt man den Bewertungen von Serge, sehr zu hoffen – die beiden anderen scheinen ihm nicht so gefallen zu haben. Wie immer es auch passiert: Vielleicht ist die Verkostung für Sie Anreiz, Amrut einmal (wieder) zu probieren. Es gibt diese Whiskys ja auch bei uns bei einigen Fachhändlern. Hier aber einmal die Wertungen:
Amrut 2009/2016 ‘Virgin Oak’ (60%, OB for Hot Malt Taiwan, cask #958, 102 bottles, +/-2016): 90 Punkte
Wir haben ja hier schon von der Wiedereröffnung der alten Jameson Distillery in Dublin berichtet, die gestern nach längerer Umbauzeit wieder für das Publikum geöffnet worden ist.
Mark Gillespie von WhiskyCast konnte sich noch vor kurzem auf der Baustelle umsehen und hat dort ein Interview mit dem Project Manager John Carroll und Eindrücke zu einem fünfminütigen Youtube-Video zusammengestellt.
Die erste Minute ist whiskybezogene Werbung (Johnnie Walker), ab 01:03 geht es mit der sehenswerten Reportage in Full HD los.
Am Wochenende fand in Hattingen (und zum ersten Mal dort) die Whisky’n’More statt, und folgt man den Aussagen des Veranstalters und Stimmen in den sozialen Netzwerken, dann war sie ein Erfolg – sowohl für Aussteller wie auch Besucher.
Die WAZ hat in ihrer Online-Ausgabe heute einen Nachbericht zur Messe gebracht, der mit einigen Bildern und mit Stimmen von Gästen wie auch des Veranstalters, Frank Gauert, die Messe nachzuzeichnen versucht. Auch hier ist der Tenor positiv. Ein kleiner Ausschnitt:
Franziska Berndt besucht zum ersten Mal eine Whisky-Messe. „Es ist toll, dass man überall probieren kann, teilweise schmeckt es sehr gut und es werden außergewöhnlich Kombinationen angeboten. Ich mag besonders einen rauchigen Whisky“, erklärt die 27-Jährige. Gemeinsam mit ihrem Partner Mitja Buchner hat sie sich von den Ausstellern auch beraten lassen. „Die Aussteller geben sehr gute Tipps, wie man seinen persönlichen Lieblings-Whisky findet“, sagt Franziska Berndt. „Die Atmosphäre ist toll und das Angebot wirklich groß“, findet sie.
Zum St. Patrick’s Day 2017 wollte man fertig sein, und man hat es sogar überpünktlich geschafft: Die alte Jameson Distillery in Smithfield, Dublin, ist nach einer aufwendigen Renovierung um 11 Millionen Pfund wieder eröffnet. Produziert wird dort seit 1975 nicht mehr, als man die Produktion nach Cork in die Midleton Distillery verlegte, aber als Besucherzentrum war sie auch vor dem Umbau bereits aktiv.
Die Jameson Distillery Bow Street wird wieder als Besucherzentrum und Tourismusmagnet fungieren. Seit September wurde mit insgesamt 100 Arbeitern umgebaut, heute am Vormittag wurde sie vom Minister for Public Expenditure and Reform, Paschal Donohoe, feierlich eröffnet.
In der Destillerie wird es geführte Touren geben: ‘The Bow St. Experience’ Tasting Tour, die sich mit der Geschichte von Jameson und den neuesten Innovationen beschäftigen wird, und ‘The Whiskey Makers’ und ‘The Whiskey Shakers’ werden Masterclasses für Whiskey und Cocktails enthalten und es ermöglichen, Whiskey direkt von einem Fass im neu erbauten Maturation House abzufüllen.
Am 17. März feiert man in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.
Und weil man nie genug feiern kann, haben wir uns gemeinsam mit Beam Suntory Deutschland gedacht: Am besten begeht man einen irischen Feiertag mit irischem Whiskey. Aber nicht irgendeinem, sondern mit vier ausgesuchten typisch irischen Abfüllungen, die das Fest zu etwas Besonderem machen.
Hier sind die vier Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können:
Kilbeggan 21 Years Old
Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.
Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.
Der Kilbeggan 21 Jahre ist der am längsten gereifte Whiskey aus Irlands ältester lizenzierter Destillerie. Er wurde sorgfältig aus den besten Grain und Malt Whiskeys der Kilbeggan Destillerie komponiert. Durch die lange Lagerung und die ausgewählten Zutaten schmeckt Kilbeggan 21 Jahre nach reifen Früchten, markant und würzig.
Tasting Notes
Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee
The Tyrconnell 10 Years Port Cask Finish
1876 entstand eine Legende…seine Geschichte beginnt auf der Rennbahn:
Die Wettquote beim National Produce Derby von 1876, dem wichtigsten Pferderennen Irlands, stand 1:100 gegen das Fuchs-Hengstfohlen mit Namen Tyrconnell. Doch die Buchmacher sollten sich irren, denn nach einem eher langsamen Start begann Tyrconnell immer schneller zu galloppieren und entschied das Rennen für sich. Dieser grandiose Sieg veranlasste seine Besitzer, die berühmte Distillerfamilie Watt aus Derry, eine Jubiläumsabfüllung mit ihrem besten Malt nach dem berühmten Rennpferd Tyrconnell zu bennenen. Bis heute ist das Bild des Siegerrennens auf dem Etikett verewigt.
The Tyrconnell ist auch als 10 Jahre gereifter Single Malt mit Madeira-, Port- und Sherry-Finish erhältlich. Dabei wird der Whiskey im Anschluss an die normale Reifezeit in amerikanischen Eichenfässern noch einmal für 6 bis 24 Monate in Madeira-, Sherry- oder Portweinfässern gelagert und erhält seine besondere charakteristische Note.
Als Teil der Weinfinish-Edition Serie von Tyrconnell erhielt der The Tyrconnell Port Cask Finish, ein irischer Single Malt, nach einer Lagerung in Ex-Bourbonfässern zusätzlich eine Nachreifung in Portweinfässern, die dem Whiskey eine angenehme Süße und einen trockenen Abgang verleihen.
Tasting Notes
Aroma: intensive Fruchtnote mit Anklängen von Gewürzen Geschmack: reife Früchte, die in sehr sanfte Gewürze und feine Kakaonoten übergehen Abgang: wunderschönes, lang anhaltendes Finish mit trockener Portweinnote
The Tyrconnell 10 Years Madeira Cask Finish
Als Teil der Weinfinish-Edition Serie von Tyrconnell erhielt dieser irische Single Malt nach einer Lagerung in Ex-Bourbonfässern zusätzlich eine Nachreifung in äußerst raren Madeiraweinfässern, die dem Whiskey charakteristische Noten von Rosinen und Honig verleihen
Tasting Notes
Aroma: einzigartige Kombination aus Orangen- und Mangonoten sowie der Süße von Marzipan Geschmack: seidenweicher Geschmack mit Anklängen von Gewürzen und Noten von Rosinen, Frucht und Honig Abgang: langes, warmes Finish
Connemara 12 Years Old
Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.
Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.
In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.
Tasting Notes
Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit. Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen. Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.
Und so gewinnen Sie einen der vier Whiskeys von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Mit welcher Farbe verbindet man Irland und den St. Patrick’s Day?
a) Lila
b) Grün
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Gewinnspiel Irland“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 16. März 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 17. März, dem St. Patrick’s Day, bekannt. Die Flaschen werden den Gewinnern zugelost.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Gewinnspiel Irland“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. März 2017, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 17. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Nicht nur für Einsteiger stellt sich immer wieder die Frage, welches gute und gleichzeitig preisgünstige Whiskys sind, bei denen man bedenkenlos zugreifen könne. Top Ten Listen dazu gibt es am Internet reichlich; diese, die wir Ihnen heute vorstellen möchten, ist eine sehr gute und unserer Meinung nach ohne wirkliche Nieten in der Aufzählung. Sie stammt aus Scotsman Food & Drink.
Zusammengestellt wurde sie nicht von einem einzelnen Journalisten, sondern von Menschen aus der Praxis. Experten wie Charlie MacLean (er empfiehlt einen Supermarkt-Blend), Blair Bowman (ein sehr eigenständiger Speysider ist sein Tipp) vom World Whisky Day, Bloggerinnen wie Anne-Sophie Bigot (sie bringt den teuersten der Auswahl ins Spiel) oder dem Brennmeister der Lark Distillery in Tasmanien, Craig Johnstone (der sich für einen Lowlander entschied). Interessant zu sehen, was hier empfohlen wird – und ja, natürlich wird die persönliche Liste, so man eine hat, etwas anders aussehen. Aber: Ist da eine schlechte Empfehlung dabei? Wir finden nicht. Aber sehen Sie selbst…
Auch zu Beginn der neuen Woche widmet sich Serge Valentin in seiner Verkostung der Islay-Destillerie Caol Ila, und zum dritten Mal geht es hier um junge Vertreter der torfigen Zunft. Zwischen sechs und vierzehn Jahre alt sind die fünf Unabhängigen, die heute an der Reihe sind, und laut Serge wird es in absehbarer Zeit mit mehr Verkostungen aus Caol Ila weitergehen, hat er doch mittlerweile über 500 davon verkostet.
Hier jedenfalls einmal die Wertungen von heute:
Caol Ila 6 yo 2009/2016 ‘Erin’s Drop’ (59.9%, Bar du Nord, 305 bottles): 82 Punkte
Caol Ila 9 yo 2006/2015 (51.2%, Eiling Lim, 109 bottles): 85 Punkte
Caol Ila 13 yo 2003/2016 (58.9%, Adelphi, cask #301264, 280 bottles): 88 Punkte
Caol Ila 13 yo 2003/2016 (55.5%, Maltbarn, sherry, 175 bottles): 88 Punkte
Caol Ila 14 yo 2002/2016 (50.7%, Valinch & Mallet, sherry hogshead, cask #16-242, 322 bottles): 89 Punkte
Und von uns gibts einige Bilder aus der Destillerie dazu, die wir im vorigen Frühjahr vor Ort aufgenommen haben:
Autsch! Was wie ein Deal in trockenen Tüchern aussah, ist nun geplatzt: Die Australian Whisky Holdings wird die Nant Distillery nun doch nicht übernehmen, berichtet The Shout aus Australien.
Nach dem neuesten Stand der Dinge hat AWH nur das Land, auf dem die Nant Distillery steht, erworben, nicht aber die Destillerie, den Fassbestand und die Marke. Grund sind Unstimmigkeiten über die Verwendung der Marke und den Deal über die Fässer, die ja zum größten Teil Investoren gehören.
Nant hat angekündigt, die Destillerie fortzuführen und die Herausgabe der Fässer an die Investoren zu beginnen.
Die Nant Distillery war im letzten Jahr in finanzielle Turbulenzen geraten – der Deal mit der Australian Whisky Holdings sollte den Fortbestand der Destillerie sichern.
Keine der beiden Parteien war für das australische Magazin zu einer Stellungnahme bereit.
Ende November des Vorjahres haben wir über die Ankunft der Stills in der neuen Manly Spirits Distillery in Sydney berichtet (den Bildbericht finden Sie hier) – nun ist das Projekt mit dem Datum für den Start der Produktion einen bedeutenden Schritt weiter: Im April soll jetzt die Produktion beginnen.
Mit einem Video, das Sie obenstehend sehen können, startet die Destillerie nun ihr Vorverkaufsprogramm, bei dem man sich auch schon an Fässern beteiligen kann. Das Youtube-Video erzählt in sehr schönen Bildern die Idee hinter der Destillerie und dauert vier Minuten.
Wer danach Lust bekommen hat, sich näher über die Manly Spirits Destillerie zu informieren (sie hat übrigens einen österreichischen Mitbesitzer), der kann das auf der offiziellen Webseite tun – dort ist es auch möglich, sich am Pre-Purchase Programm zu beteiligen.
Die Destillerie Raasay hat neue Bilder aus dem Inneren des Stillhouses ihrer Destillerie auf der gleichnamigen Insel (sie liegt östlich von Skye) veröffentlicht – auf ihnen kann man einen Blick auf die Brennblasen der toskanischen Kupferschmiede Frilli werfen.
Das italienische Familienunternehmen Frilli ist einer der wichtigsten Erzeuger von Stills außerhalb von Schottland – man hat zum Beispiel auch die Brennblasen der Destillerie auf der Insel Harris oder die der Teeling Distillery gefertigt.
Die Bildrechte der Aufnahmen liegen bei der Destillerie Raasay.
Wie jeden Sonntag haben wir auch heute eine Reihe deutschsprachiger Videos und Podcasts zum Thema Whisky für Sie zusammengestellt – mittlerweile zum 13. Mal. Hier sind die Beiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden. Wiederum viel Vergnügen beim Durchstöbern und Ansehen!
Wie üblich unser wöchentlicher Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Heute begeben wir uns für die sonntägliche Videorubrik auf die Insel Harris – und zwar gleich mit zwei wunderbaren Filmen, die diese im Nordwesten Schottlands gelegene Hebrideninsel in ihrer ihr eigenen wilden Schönheit wiedergeben.
Der erste, obenstehende Youtube-Film ist in 4k-Auflösung aufgenommen und zeigt in knapp vier Minuten die schönen Landschaften und Strände der Insel. Er stammt aus dem April 2016.
Youtube-Film Nummer 2, den Sie untenstehend finden, ist knapp drei Minuten lang und stammt aus dem Winter 2015/2016. Er zeigt zusätzlich auch Aufnahmen aus dem Küstenort Tarbert, wo die Isle of Harris Distillery zu finden ist. Die wirklich stimmungsvollen Aufnahmen verdanken wir Roger Kinder.
Auf Friends of Single Malt finden Sie heute ein Portrait des unabhängigen schottischen Abfüllers Deerstalker, dessen Bottlings nicht nur Single Malts, sondern auch Blends umfassen. Deerstalker setzt nicht auf Masse, sondern bringt jährlich nur einige wenige Abfüllungen auf den Markt.
Welche Abfüllungen es momentan gibt, ein kurzes Interview mit Managing Director Paul Aston und einige weitere technische Angaben dazu finden Sie im Artikel, aus dem wir hier ein kurzes Stück des Interviews zitieren, in dem Paul auf die Frage nach der Fassauswahl antwortet:
Wie läuft die Auswahl bei Deerstalker ab?
Paul: „We look at casks we are offered and decide which to take using the expertise of people such as John McDougall a Master Blender & Distiller. Also we send cask samples to our main markets for them to conduct tastings and indicate if they consider the whisky to be worthy of filling under Deerstalker. Once we have selected casks we start the process of delivery and then book a bottling slot“
Zwar auch im Artikel zitiert, aber zur Bequemlichkeit auch hier noch einmal verlinkt, unser Videointerview mit Paul Aston auf der letzten Aquavitae in Mülheim:
Wieder haben wir einige interessante Bilder für Sie, die unser Leser Bernd Scheer bei einem Besuch auf Islay aufgenommen hat. Diesmal geht es um Finlaggan, einen Ort auf halbem Weg zwischen Port Askaig und Bridgend. Der See mit der kleinen Insel nahe dem Nordufer war einst Sitz der Lord of The Isles, die im Mittelalter auch die Westküste Schottlands beherrschten und sich in ihrer Macht durchaus mit dem schottischen Reich messen konnten, das im Südosten gelegen war.
Viel ist von Finlaggan nicht mehr erhalten, aber wenn man dort ist und auf den See blickt, die Ruhe des abgeschiedenen Ortes erlebt, dann kann man in sich vielleicht das Echo der einstigen Größe erspüren.
Sollten Sie Islay besuchen und den Ort nicht kennen, dann nehmen Sie sich Zeit dafür – es ist ein beeindruckendes Erlebnis, nicht nur für Geschichtsfans. Bis dahin viel Vergnügen mit den Bildern!
Das Schild am bescheidenen, aber gemütlichen Besucherzentrum, das löblicherweise genügend abseits der eigentlichen Sehenswürdigkeit liegt, um nicht störend zu wirken. Bild: Bernd ScheerRuinen in Finlaggan. Im Hintergrund die Paps of Jura von der Nachbarinsel. Bild: Bernd ScheerEin Blick auf den See Finlaggan. Bild: Bernd ScheerDie Great Hall. Bild: Bernd ScheerEin weiteres Bild von dem, was von der Great Hall übrig ist. Der Zerfall ist teils menschengemacht – die Steine waren begehrtes Baumaterial. Bild: Bernd ScheerDie ehemalige Kapelle von Finlaggan mit den Paps of Jura. Bild: Bernd Scheer
Mehr von Finlaggan können Sie auch in unserem Islay-Reisebericht sehen – gemeinsam mit Aufnahmen der Destillerie Caol Ila.