Exakt drei Abfüllungen der Destillerie Banff sind seit Ende 2017 noch auf den Markt gekommen (zwei davon aus den Beständen von Gordon & MacPhail) – man könnte also mit Recht behaupten, dass der Whisky aus dieser seit 31. Mai 1983 stillgelegten und 1985 bis 1991 komplett abgerissenen Lost Distillery mittlerweile zu den großen Raritäten zählt.
Zwei dieser Raritäten verkostet Serge Valentin heute, und die beiden trennen sich punktemäßig mit einem Remis in lichten Höhen. Der 17yo von Cadenhead aus dem Jahr 1994 und der 46yo von Gordon & MacPhail aus dem aktuellen Jahr können Serge restlos überzeugen.
Sie ist in den Docks von Belfast beheimatet, genauer gesagt im alten Pumphaus, und wurde um 8 Millionen Pfund errichtet: Die Titanic Distillery (hier unsere Berichte zu ihr) hat nun laut ITV News zum ersten Mal Whisky gebrannt – und ist damit die erste Destillerie in Belfast seit 90 Jahren.
Die Brennerei hat natürlich auch ein Besucherzentrum und liegt gleich am Dock, in dem die Titanic und ihr Schwesterschiff, die Olympic, gebaut wurden und damit ohnehin im Brennpunkt vieler Besucherströme – auch die Studios von Game of Thrones sind gleich um die Ecke gelegen.
Mit dem ersten New Make haben Peter Lavery, der Distillery Director, und Head Distiller Damien Rafferty einen Meilenstein erreicht, der nach der Eröffnung im Herbst des vorigen Jahres sozusagen der vorletzte Schritt zum eigenen dreifach destillierten Whiskey ist (er wird unter der Marke Titanic Whiskey auf den Markt kommen) – frühestens 2026 können wir damit rechnen.
„I’m just delighted this is the day that after all hard work for five and a half years, the first triple distilled has come off the still… it did bring a tear to my eye,“
Der Start von Turntable Blending House erfolgte im April dieses Jahres mit drei Special Releases (wir berichteten hier) – nun veröffentlicht das Unternehmen aus Glasgow seine ersten drei Blends aus der Core Range: Paradise Funk, Smokin’ Riff und Bittersweet Symphony.
Die Zusammensetzung der einzelnen Abfüllungen ist wie folgt (Anmerkung 18:45 – wir haben jetzt die letztgültigen Zahlen erhalten und sie ausgetauscht):
Paradise Funk:
Notes: A funky yet delicate duo bursts with exotic flavours. A harmony of caramelized pineapple, smooth vanilla and sweet toffee.
30% unspezifizierter Speyside Virgin Oak Barrel
20% Benrinnes Chinkapin Barrel
18% Invergordon Ex-Cognac Barrel, 13% Knockdhu Virgin Oak Barrel
11% North British Virgin Oak Barrel
8% Blair Athol Bourbon Barrel
Bittersweet Symphony:
Notes: This smoothly decadent number shimmers with fiery sweetness and bold malt character. Ending on a flourish of dark chocolate and dried fruits.
22% Craigellachie PX Puncheon
21% Balmenach PX Puncheon
21% Craigellachie Oloroso Butt
19% North British Virgin Oak Barrel
17% Blair Athol Virgin Oak Barrel
Smokin Riff
Notes: An explosive campfire smoke solo, accompanied by a backing track of toffee, pears, raisins and cinnamon.
28% North British Virgin Oak Barrel
24% Craigellachie Ex-Puncheon
21% Knockdhu PX Puncheon
18% Caol Ila Bourbon Barrel
9% Caol Ila Ex-Red Wine Barrel
Alle drei Blends wurden mit 46% vol. Alkoholstärke abgefüllt, natürlich ohne Farbstoffe und ohne Kühlfiltration. In Deutschland werden sie wohl demnächst über Kirsch Import erhältlich sein. Wenn es dann soweit ist, werden wir Sie natürlich wieder postwendend informieren.
Zwei Meldungen zum Zustand der Whiskyindustrie sind heute veröffentlicht worden, sie betreffen die gesamte Scotch Whisky Industrie und einen der maßgeblichen weltweiten Konzerne, Beam Suntory.
Beginnen wir einmal mit dem großen Überblick: Die schottische Whiskyindustrie hat laut einem Artikel in The Spirits Business im Vergleich zur Vorjahresperiode im ersten Halbjahr 2023 20% weniger in der Menge und 3,67% weniger im Wert verkauft. Der Rückgang zum ersten Halbjahr 2022 in der Menge liegt auch daran, dass 2022 das Wachstum um 37% anzog, eine Folge des Abklingens der Pandemie. Und dass man wertmäßig viel weniger eingebüßt hat liegt auch daran, dass die Kunden vermehrt zur Premium-Ware greifen. Weniger, aber hochwertiger trinken sei ein weltweiter Trend, so die SWA, die Scotch Whisky Association, die vor allem das wertmäßige Behaupten als ein gutes Zeichen sieht.
Wertmäßig waren die USA der größte Markt für schottischen Whisky, mengenmäßig hat sich diesen Platz nach kurzer Pause wieder Frankreich erobert.
Große Hoffnung setzt man in das Handelsabkommen mit Indien, über das wir heute schon berichteten – wenn es nun endlich besiegelt wird, denkt man, dass man innerhalb der nächsten fünf Jahre bereits Whisky im Wert von einer Milliarde Pfund nach Indien exportieren wird können.
Zu Beam Suntory: Dort freut man sich laut einem Bericht in The Spirits Business über 10% gestiegene Verkäufe im ersten Halbjahr, wobei dort die Märkte in Asien und im Pazifik die größten Erfolgstreiber waren. Im Gesamtjahr 2022 waren die Verkäufe bereits um 10,5% gestiegen.
Sorgenkind ist für Beam Suntory der amerikanische Markt, der nicht zulegen konnte. Man erwarte aber für den amerikanischen Markt im 2. Halbjahr wieder Wachstum.
Die japanischen Whiskys wuchsen zweistellig, ebenfalls Bowmore in Europa. Laphroaig konnte in Europa im mittleren einstelligen Bereich zulegen. Überhaupt performte Single Malt in Europa gut, und auch Jim Beam sowie Makers‘ Mark konnten hier mittel bis hoch einstellig zulegen.
Ein 20 Jahre alter Irish Single Malt Whiskey aus einem PX-Fass als Einzelfassabfüllung ist nicht etwas, was einem täglich begegnet. Die Echlinville Distillery hat einen solchen nun auf den Markt gebracht, und zwar als Dunville’s 20 YO Irish PX Single Cask 1641 Whiskey. Von ihm gibt es genau 310 Flaschen, und diese sind alle exklusiv für den Weisshaus Shop in Tirol abgefüllt worden.
Kunden in Deutschland, Österreich und Italien können diesen interessanten Whisky direkt im Webshop erstehen, Links dazu und die Tasting Notes zum Dunville’s 20 YO Irish PX Single Cask 1641 Whiskey finden sich im nachfolgenden Pressetext:
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Dunville’s Whiskey exklusiv für den Weisshaus Shop, Österreich.
Dunville’s Irish Whiskey hat seine neueste exklusive Single Cask Abfüllung in Zusammenarbeit mit dem Weisshaus Shop in Österreich vorgestellt.
Cask 1641 ist ein 20 Jahre alter Irish Single Malt Whiskey, der in einem außergewöhnlichen Pedro Ximénez Sherry-Fass gereift ist. Er wurde mit 54% abgefüllt und ist auf 310 Flaschen limitiert. Er wird exklusiv über den Weisshaus Shop erhältlich sein.
Die Dunville’s Exclusive Single Cask Series bietet maßgeschneiderte Abfüllungen für wichtige Gastronomie- und Einzelhandelseinrichtungen und internationale Partner. Sie präsentiert die besten Whiskeys aus den Dunville’s Whiskey-Lagern, wobei jeder in seiner optimalen Stärke abgefüllt wird, um die bestmögliche Qualität und den bestmöglichen Geschmack zu gewährleisten. Cask 1641 wurde von Andreas Osler, Inhaber des Weisshaus Shops, und Jarlath Watson von Dunville’s Irish Whiskey aus den besten Fässern der Dunville‘s Lagerhäuser ausgewählt.
Jarlath Watson sagte:
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Weisshaus Shop für diese exklusive Einzelfassabfüllung. Cask 1641 verkörpert perfekt das Ethos von Dunville’s Irish Whiskey: außergewöhnlicher Whiskey ohne Kompromisse. Er ist eine würdige Ergänzung der Exclusive Single Cask Series und für das Portfolio eines der renommiertesten Whiskeyshops Europas.“
Tasting Notes
Farbe: dunkles Ebenholz
Nase: Anfängliche Noten von Rosinen, Sultaninen und Datteln, mit saftiger, sirupartiger Süße, die perfekt zu Milchkaffee und Lakritze überführt.
Gaumen: Robust, zäh und reichhaltig, mit anfänglichen Noten von gedünsteten Früchten wie Rosinen und getrockneten Datteln, die zu Birnen, überreifen, weichen roten Äpfeln, kandierten Orangenschalen, dunkler Schokolade und mit Kirsch getränkter Schwarzwälder Kirschtorte führen.
Finish: Süß, saftig und mundfüllend. Aromen von Mokka, Milchschokolade, Leder, dann Rosinen, Pflaumen, Aprikosen, geröstete Nüsse. Denken Sie an Weihnachtspudding, der mit Feigensirup beträufelt wurde und einer Reihe von wärmenden Wintergewürzen, Lakritze, Ingwer, Nelken, Muskatnuss und Zimt weicht, die alle von altem Leder, Kakao und wunderbarem dunklen Muscovado-Trester umschmeichelt werden.
Nach den ersten beiden Whiskys aus der „7 Gods of Fortune“-Serie, die Ende des vergangenen Jahres in Wien vorgestellt wurden (wir berichteten von dort mit diesem Artikel), kommen nun im September die beiden nächsten Glücksgötter als Chichibu-Whiskys auf den Markt: Benzaitan und Bishamonten.
Der Run auf die beiden Abfüllungen, wiederum von Fachpanels in Österreich und Holland gemeinsam aus Samples diverser Fässer ausgesucht, wird sicher wieder vergleichbar mit jenem auf die ersten beiden Abfüllungen sein – was die beiden Whiskys auszeichnet, die in vom digitalen Künstler Robbin Snijders gestalteten Verpackungen und mit dessen Etiketten erscheinen, können Sie hier nachlesen:
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Salud Spirits präsentiert zwei exklusive Single Malt Whiskys von Chichibu
Wien, 17.08.2023 – Salud Spirits, der Spirituosenvertrieb, der Chichibu Whisky exklusiv für den niederländischen und österreichischen Markt importiert, bringt im September die Fortsetzung der Chichibu-Serie „The 7EVEN Gods Of Fortune“ auf den Markt.
Maurice van Vliet, CEO von Salud Spirits, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die gesamte Chichibu-Gemeinschaft freut sich wieder auf diese beiden besonderen Chichibu-Editionen mit den Namen Benzaitan und Bishamonten.
Im Jahr 2022 lancierte Salud Spirits die brandneue Serie „7EVEN Gods Of Fortune“ mit dem Ziel, neue Maßstäbe zu setzen und eine der coolsten japanischen Whiskyabfüllungen auf den Markt zu bringen. „7EVEN Gods Of Fortune“ umfasst insgesamt 7 Abfüllungen, die zwischen 2022 und 2025 auf den Markt kommen werden.
Seit dem Mittelalter werden die „7EVEN Gods Of Fortune“ in Japan besonders zu Neujahr verehrt. Jede Gottheit symbolisiert Glück, hat aber auch bestimmte Eigenschaften und Assoziationen.
Benzaitan
Eine der „7EVEN Gods Of Fortune“ ist Benzaitan, die Göttin des Wassers, der Musik, der Kunst, der Weisheit und des Reichtums. Sie wird oft als Schutzpatronin der Seefahrt und des Fischfangs verehrt. Der Name Benzaitan leitet sich von der indischen Göttin Sarasvati ab, deren Kult über China und Korea nach Japan gelangte.
Benzaitan wird in 249 Flaschen mit einem Alkoholgehalt von 62,4% abgefüllt. Dieser Whisky reifte in einem Imperial Stout Barrel 1st Fill Fass Nr. 14161, wurde 2016 destilliert und 2023 abgefüllt.
Bishamonten
Einer der „7EVEN Gods Of Fortune“ ist Bishamonten, der Gott der Krieger, des Krieges, der Schlachten, des Reichtums und des Glücks. Er wird auch mit der Himmelsrichtung Norden in Verbindung gebracht und oft mit einem Speer und einer Pagode dargestellt. In der buddhistischen Tradition gilt Bishamonten als Beschützer Buddhas und des Dharma und wird von Mönchen und Laien verehrt.
Die Bishamonten Edition wird mit 65,4% Alkoholgehalt abgefüllt und umfasst 211 Flaschen. Dieser Whisky reifte in einem 1st Fill Bourbon Barrel Fass Nr. 8280, destilliert im Jahr 2017 und abgefüllt im Jahr 2023.
Die Serie „7EVEN Gods Of Fortune“ entstand in Zusammenarbeit mit WARBB, einem der am schnellsten wachsenden digitalen Designer unserer Zeit. Seine digitale Kunst zeichnet sich durch Farbenreichtum, Tiefe und Naturverbundenheit aus. Robbin Snijders, die Person hinter WARBB, sagte:
„Als ich von dieser wunderbaren Whiskymarke kontaktiert wurde, war ich sofort begeistert. Es ist eine Ehre, zum Gesamterlebnis der Kunden beizutragen, und für mich ist es die ultimative Möglichkeit, meine Kunst zum Leben zu erwecken. Ich möchte, dass die stolzen Besitzer dieser seltenen Chichibu-Flaschen in eine Welt eintauchen, die ich geschaffen habe: die Welt von WARBB“.
Ichiro Akuto, der Besitzer der Chichibu Destillerie, gilt als Rockstar der japanischen Whiskyindustrie. Er ist derzeit vielleicht die einflussreichste Person in der japanischen Whiskyindustrie und hat Chichibu und die stillgelegte Brennerei seiner Familie, Hanyu, zu neuen Höhen geführt. Jedes Jahr bringt Akuto zwei Einzelfassabfüllungen für Salud Spirits in den Niederlanden und Österreich heraus.
Fassauswahl
Die beiden Whiskyfässer wurden von unabhängigen Whiskyjournalisten, Experten und Genießern ausgewählt. Jedes Jurymitglied konnte die verschiedenen Fässer anhand eines Punktesystems bewerten, und das Fass mit der höchsten Punktzahl wurde schließlich für beide Länder ausgewählt.
Maurice van Vliet fährt fort:
„Genau wie bei der vorherigen Chichibu Intergalactic Serie, die international enorme Aufmerksamkeit erregt hat, möchten wir auch mit den 7EVEN Gods Of Fortune“ ein Erlebnis schaffen. In der Vergangenheit haben wir eine offizielle Einführungsveranstaltung organisiert, aber jetzt stellen wir sicher, dass unsere Kunden separate Veranstaltungen organisieren können, um ihre Kunden noch besser bedienen zu können“.
Noch eine Neuerscheinung dürfen wir Ihnen heute ankündigen: der neue 19 Jahre alte Balvenie „A Revelation Of Cask And Character“ aus der Stories Collection ist soeben erschienen – ein zu 100% in Sherryfässern gereifter Whisky und der erste, der in der alleinigen Verantwortung von Kelsie McKechnie, dem neuen Malt Master bei The Balvenie steht.
Der ab August im Handel erhältliche Whisky wird von der Destillerie wie folgt vorgestellt:
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The Balvenie launcht den neusten Whisky der „Stories Collection“: A Revelation Of Cask And Character
The Balvenie kündigt den neuesten Whisky seiner „Stories Collection“ an: „A Revelation Of Cask And Character“. Ein 19 Jahre alter Whisky in limitierter Auflage, der ab August erhältlich ist. „A Revelation Of Cask And Character“ reiht sich ein in die Reihe der anderen Stories-Whiskys, wie z.B. 12 YO The Sweet Toast of American Oak, 42 YO The Tale of the Dog und vor kurzem der 27 Jahre alte A Rare Discovery from Distant Shores, die die Geschichten der Menschen und Orte, an denen der Whisky hergestellt wird, zum Leben erwecken und die Kreativität, Leidenschaft und Neugier der Handwerke von The Balvenie feiern. Der neue „A Revelation Of Cask And Character“ wird der einzige 100% in Sherry-Fässern gereifte Whisky im Sortiment sein.
Der Launch zeigt, wie die Brennerei Balvenie ständig innovative und verbesserte Techniken einsetzt, um außergewöhnlichen Whisky zu produzieren. Die Einführung von „A Revelation Of Cask And Character“ erzählt die Geschichte, wie Sherry-Fässer zu einem festen Bestandteil des schottischen Whiskys wurden, und stellt auch das Böttcherteam von The Balvenie in den Vordergrund, darunter den Chefböttcher Ian McDonald.
Nachdem The Balvenie Malt Master Kelsey McKechnie sechs Jahre lang unter der sorgfältigen Anleitung von Malt Master David C. Stewart MBE gearbeitet hatte, entwarf sie nun ihre erste Abfüllung, die sie erstmalig als Malt Master unterzeichnete. Als einziges Produkt der Stories Range, das vollständig in Sherry-Fässern gereift ist, wird der neue Balvenie 19 YO ein neues Publikum ansprechen, das sich für die tiefere, traditionell purpurnen Whisky interessiert und einen hohen Sammlerwert bieten.
David C. Stewart MBE:
„Die Einführung von „A Revelation Of Cask And Character“ spiegelt die Hingabe und das Können der unglaublichen Handwerkskünstler wider, die hinter dem Whisky stehen, und unterstreicht deren Talent. Diese Abfüllung erzählt nicht nur die Geschichte des Fassbinders, sondern ist auch der erste Variante, die ausschließlich von Kelsey entworfen wurde, die nicht nur das Verständnis für Whisky, sondern auch für Holz und dessen Einfluss auf den Reifungsprozess beherrscht.“
„Nicht viele Brennereien haben eine Böttcherei vor Ort, dabei ist sie so wichtig für die Entwicklung unserer außergewöhnlichen Whiskys. Wir arbeiten mit unseren eigenen Fassbindern zusammen, was uns Flexibilität bei Ideen und Innovationen bietet und es uns ermöglicht, mit verschiedenen Fässern zu experimentieren, um neue Geschmacksrichtungen zu erforschen.“
Kelsey McKechnie, Malt Master
Ian McDonald, Head Cooper, der seine Karriere 1969 mit einer Lehre bei The Balvenie begann, sagte:
„Das Böttcherteam, das heute aus zwanzig Personen besteht, darunter elf voll ausgebildete Böttcher, vier neue Böttcherlehrlinge und fünf Mitglieder des Unterstützungsteams, spielt eine große Rolle bei der Herstellung aller Whiskys von The Balvenie. Böttchern ist die ursprüngliche Form des Recyclings. Wir reparieren stets alte Fässer, was den reichen Geschmack der Spirituosen noch verstärkt. Unsere Böttchner durchlaufen ein vierjähriges Ausbildungsprogramm, in dem ihre Fähigkeiten von Generation zu Generation weitergegeben werden, und tragen durch die Reparatur von Fässern zur Whiskyherstellung bei, wie das Beispiel der spanischen Sherry-Fässer zeigt, die für A Revelation Of Cask And Character“ verwendet wurden.
Intensiv gereifte Früchte und karamellisierte Orangenschalen, die ein schönes Gleichgewicht zwischen gerösteter Eiche und gemahlener Gerste bilden. Der Geschmack ist kühn, mit Aromen von Johannisbeeren, Kirschen und Rosinen, die in eine zähe Feige und einen cremigen, nussigen Abgang übergehen.
Charlie Metcalfe, The Balvenie Global Brand Ambassador, sagt:
„A Revelation of Cask And Character“ ist eine Feier der Arbeit unseres Böttcherteams. Wir haben das Glück, eine Böttcher direkt vor Ort zu haben, was sich bei der Entwicklung dieser neuen Abfüllung deutlich bemerkbar gemacht hat. Das Ergebnis ist beeindruckend und zeigt, wie viel Handwerkskunst und Fachwissen in diese Abfüllung geflossen ist. Besonders die Nutzung der Oloroso Sherry-Fässer verleiht dem Whisky einen reichhaltigen Geschmack.“
Die Verpackung schmückt sich mit einer maßgeschneiderten Illustration des britischen Künstlers und Druckers Andy Lovell, die die Böttcherei der Balvenie Distillery wunderschön darstellt.
Andys Arbeit, der sich direkt von der Brennerei inspirieren lässt, ist auch auf den Etiketten und Tuben der gesamten Balvenie Stories-Reihe zu sehen. Er verwendet kühne, handgemachte gestische Zeichen, um Bilder aufzubauen, die das stimmungsvolle Licht und die Atmosphäre der Landschaft der Brennerei einfangen. Die Textur und Taktilität von Andys Arbeit unterstreicht die Bedeutung der Kreativität bei der Herstellung von The Balvenie Whiskys und die außergewöhnlichen Produkte, die entstehen können, wenn die Handwerkskünstler ihr Herz in das stecken, was sie tun.
A Revelation Of Cask And Character ist ab August im Handel erhältlich.
Heute ist es soweit: Die Lowland Distillery Lochlea unter der Leitung von John Campbell veröffentlicht den Lochlea Harvest Edition Second Crop, die zweite Auflage des Whiskys aus dem Jahreszeitenzyklus, der uns bis zur Veröffentlichung der ersten Whiskys mit Age Statement in der Core Range begleiten wird.
Der Lochlea Harvest Edition Second Crop besteht aus Prt Casks, STR Barriques und first fill bourbon barrels und enthält diesmal mehr Port Casks (vor allem Ruby und Tawny Port) als die Erstausgabe, um den Geschmack etwas zu verändern. Auch wurden die Sherryfässer durch STR Fässer ersetzt.
Geschmacklich präsentiert sich der Lochlea Harvest Edition Second Crop mit 46% vol. Alkoholstärke abgefüllte mit Aromen von Datteln, roten Trauben, dick aufgetragener Marmelade, dazu rosa Pfefferkörner und Trockenfrüchte am Gaumen. Er soll auch einen schönen, anhaltenden und cremigen Abgang haben.
Ab heute ist der Lochlea Harvest Edition Second Crop in UK erhältlich, sein Erscheinen in Deutschland wird nicht lange auf sich warten lassen – und wir werden Sie dann natürlich sofort informieren.
Über den 100. Geburtstag von Suntory in Japan haben wir ja bereits berichtet – auch über ein Video von Sofia Coppola mit Keanu Reeves, das auch eine Hommage an den vor 25 Jahre entstandenen Film „Lost in Translation“ war.
Es wurden aber schon damals weitere Filme mit Keanu Reeves angekündigt, die sich intensiver mit Suntory Whisky beschäftigen sollten – diese Serie von vier Filmen mit insgesamt gut 20 Minuten Länge wollen wir Ihnen hier präsentieren – von Keanu Reeves selbst gesprochen. Viel Vergnügen mit den Clips!
Das seit längerem in Arbeit befindliche Handelsabkommen zwischen UK und Indien steht laut The New Indian Express knapp vor dem erfolgreichen Abschluss – und es wird der schottischen Whiskyindustrie einen erleichterten Zugang zu einem Milliardenmarkt bieten.
Konkret bedeutet das Abkommen, dass viele importierte Güter aus dem Vereinigten Königreich nicht mehr den exorbitant hohen Einfuhrzöllen und -steuern unterliegen – wie zum Beispiel Scotch Whisky, der damit für eine wesentlich größere Bevölkerungsschicht leistbar werden wird.
Das bevölkerungsreichste Land der Welt (es hat vor kurzem China an der Spitzenposition abgelöst) wird damit wohl zum interessantesten Markt für die Whiskyindustrie werden – nicht umsonst hat man sich in Vorbereitung darauf schon länger dem Schaffen von mehr Kapazitäten in den Destillerien gewidmet. Nur um die Dimension dieses Landes mit einer noch kleinen, aber erstarkenden und zahlenmäßig schon großen Mittelschicht zu verdeutlichen: In Indien werden pro Jahr so viele Menschen 18 Jahre alt wie Deutschland insgesamt Einwohner hat – und kommen so als potentielle Konsumenten für Scotch hinzu.
Laut den Quellen von The New Indian Express scheint es bei der 12. Gesprächsrunde in Dehli, zu der eine hochrangige britische Delegation angereist ist, um die finale Sitzungsperiode zu handeln und man erwartet eine Einigung innerhalb eines Monats. Auch die Zollfrage wird wahrscheinlich zwischen indischen und britischen Whiskyproduzenten in beiderseitigem Einvernehmen gelöst werden.
Mehr Details rund um das aktuelle Treffen in Dehli und die geplante Reise des britischen Handelsministers nach Indien zu einem Treffen der G20 Handelsgruppe im Artikel der englischsprachigen indischen Webseite.
Einer der traditionsreichen und noch existierenden Lowland-Brennereien ist Auchentoshan (ausgesprochen ungefähr: Okentoshn mit Betonung auf dem ersten O und dem To) in West Dumbartonshire, gegründet 1800. Sie hat die Wirrnisse der Zeiten recht gut überstanden, nur den zweiten Weltkrieg nicht, in dem sie zerbombt wurde. 1948 wurde sie wieder aufgebaut und hat seitdem einige Besitzerwechsel hinter sich – nun gehört sie Beam Suntory.
Bei Serge tritt heute der Auchentoshan 18yo gegen einen 24 Jahre alten Unabhängigen an – und dieser kann das „Duell“ für sich entscheiden. Er meint, der Unabhängige wäre eigentlich das, was der Offizielle 18yo sein sollte. Details in den Notes der Verkostung, hier bei uns wieder der kurze Überblick als Tabelle:
Ein Termin, den man sich im Kalender vormerken sollte: Schon zum vierten Mal findet nun das Irish Whiskey Wochenende statt, und zwar am 25. und 26. November 2023.
Was diesmal geboten wird und wie Sie sicherstellen können, dass Sie live dabei sein können, lesen Sie untenstehend:
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Noch 100 Tage: Das Irish Whiskey Wochenende 2023 wirft seine Schatten voraus
Der Countdown zum Irish Whiskey Wochenende 2023 läuft. Im gewohnten Format findet in genau 100 Tagen die vierte Auflage des beliebten Online-Tastingevents statt. Hierzu gibt der Organisator und Premium-Importeur für irische Spirituosen Irish-Whiskeys.de nun die Eckdaten bekannt.
Save the date: Am 25. und 26. November 2023 kehrt das Irish Whiskey Wochenende zurück
Am 25. und 26. November 2023 begrüßen Mareike Spitzer und ihr Team von Irish-Whiskeys.de wieder zwei Tage lang zahlreiche Brennereien, Bonder und Abfüller von der Grünen Insel. Dabei werden wie gewohnt, die Vertreter der Anbieter selbst online zugeschaltet und stellen ihre Abfüllungen live vor. Währenddessen haben die Teilnehmer die Gelegenheit, im Vorfeld der Veranstaltung Proben der Abfüllungen zu bestellen und während der Übertragung vor dem eigenen Bildschirm zu verkosten.
“Der Zuspruch aus den letzten Jahren zeigt uns, dass sich das Konzept des Irish Whiskey Wochenende bewährt”, berichtet Mareike Spitzer. Dieses beschreibt sie wie folgt: “Entspannt von zuhause aus den Vorträgen folgen und dabei die Whiskeys verkosten.” Hierbei ist das Format des Irish Whiskey Wochenende in Deutschland einmalig. “Nirgendwo sonst gibt es die Gelegenheit, derart geballt Informationen von so vielen unterschiedlichen Anbietern aus erster Hand zu erhalten. Das bietet keine Messe und selbst keine Rundreise vor Ort”, weiß die Expertin für irische Spirituosen.
Die Teilnehmer 2023: Destillerien, Bonder und unabhängige Abfüller
Insgesamt elf Einzel-Events finden über die zwei Tage des Irish Whiskey Wochenendes 2023 statt. Hierbei sind mit der Powerscourt Distillery, Micil Distillery, Skellig Six18, Croithli Distillery, Blackwater Distillery, Connacht Distillery und Clonakilty Distillery gleich sieben Brennereien vertreten. Hinzu kommen mit W. D. O’Connell Whiskey Merchants, J. J. Corry und The Liberator drei Whiskey Bonder. Ein zusätzliches Highlight der Vorjahre waren die Vorstellung von besonderen Einzelfässern durch Irish-Whiskeys.de selbst.
Umfangreiches Rahmenprogramm
Untermalt wird das Irish Whiskey Wochenende traditionell mit irischer Kultur. Dazu gehören Beiträge verschiedener Musiker. Zusätzlich sind die Teilnehmer wieder angehalten, sich selbst an der irischen Kochkunst zu versuchen. Rezeptideen von der Grünen Insel befinden sich auf der Event-Webseite.
Alle Informationen zum Verkauf der Proben sowie den genauen Zeitplan für das Wochenende veröffentlicht Irish-Whiskeys.de auf www.irish-whiskey-wochenende.de sowie den eigenen Social-Media-Kanälen.
Lange gereifter Bourbon ist zumindest in Europa eher schwerer zu bekommen (Ausnahmen bestätigen die Regel) – nun hat Makers‘ Mark aus Kentucky einen solchen angekündigt, der nicht nur sehr interessant klingt, sondern auch zumindest am Flughafen München ab Oktober im Global Travel Retail zu finden sein wird (in den USA kostet er 150 Dollar): Der Makers‘ Mark Cellar Aged ist eine Mischung aus 12 und 11 Jahre alten Bourbons (im Verhältnis 87/13), der mit 57,9% vol. Alkoholstärke abgefüllt wurde.
Interessant an ihm ist nicht nur sein Alter, sondern auch der Umstand seiner Reifung: Er wurde zunächst für sechs Jahre in einem traditionellen Warehouse gelagert. Anschließend wurden die Fässer für weitere fünf bis sechs Jahre in den hauseigenen Kalkstein-Whiskykeller der Brennerei gebracht. Dort ist es durcngehend kühl, was den Whisky laut Makers‘ Mark gehaltvoller, aber nicht bitter werden ließ.
Hier alles Genauere in der englischsprachigen Pressemitteilung:
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INTRODUCING MAKER’S MARK® CELLAR AGED, AN INSPIRED NEW TAKE ON OLDER AMERICAN WHISKY
Matured in a Limestone Whisky Cellar, Maker’s Mark Cellar Aged is Aged to Taste, Not Time
LORETTO, Ky., Aug. 16, 2023 /PRNewswire/ — Maker’s Mark® is proud to debut Maker’s Mark® Cellar Aged Bourbon, an annual, global limited-release expression that proves whisky aging is about more than just a number. Featuring a marriage of 11- and 12-year-old bourbon, Maker’s Mark Cellar Aged delivers the distillery’s highly anticipated oldest release, stemming from the question: What if age isn’t just about time, but instead about how you use that time to evolve, develop and mature?
Since its founding in 1953, Maker’s Mark has aged its whisky to taste – not time – to achieve the vision set by its founders: bourbon without the bite that’s always smooth, soft and creamy. Maker’s Mark Cellar Aged stays true to this philosophy, delivering a richer, deeper and more complex older bourbon, free from the harsher tannic effects commonly found in extra-aged American whiskies, as a result of our innovative maturation process that starts in traditional Kentucky warehouses and finishes in the distillery’s one-of-a-kind limestone whisky cellar.
Cellar Aged Bottle
„For more than 65 years, aging our whisky for a decade-plus wasn’t something we did. It’s not that we didn’t believe in it; we simply hadn’t found a way to do it that didn’t compromise on our taste vision – until now. Cellar Aged embodies an older whisky that’s distinctly Maker’s Mark. One rooted in challenging convention, delivering new flavor experiences from the environment that surrounds us, and building on a taste vision that’s been generations in the making.“
Rob Samuels, 8th generation whisky maker and grandson of the founders at Maker’s Mark
To become Maker’s Mark Cellar Aged, barrels of the distillery’s classic distillate first spend approximately six years aging in traditional bourbon warehouses, where they endure the Kentucky climate and its temperature swings season after season until they reach full maturity and can be called „Maker’s Mark.“ Barrels are then moved into the distillery’s proprietary whisky cellar for an additional five to six years of aging before being blended to taste and bottled. Built into the natural limestone shelf of the Kentucky hills, the cellar’s consistently cool environment slows down the tannic impact that occurs during maturation, while allowing the bourbon to develop a deeper, darker flavor with hidden depths, but no bitterness.
This innovative and taste-led approach in pursuit of an older Maker’s Mark expression continues the boundary-pushing mindset that has shaped the brand since the beginning. Founders Bill and Margie Samuels challenged category norms when they burned their 170-year-old family recipe, choosing to use red winter wheat instead of rye in their mashbill for a softer, smoother bourbon. This spirit of asking „what if?“ was present in the introduction of Maker’s Mark 46, which is crafted using a proprietary wood-stave finishing technique, and in Maker’s Mark Private Selection, which became the industry’s first custom barrel program upon its launch in 2016.
Cellar Aged will be an annual, limited release available in specific markets around the world. The unique maturation approach of Cellar Aged will be consistent every year, but the specific blend of aged bourbon will vary based on which barrels are ready, by taste. The inaugural release of Cellar Aged is a marriage of 12-year-old and 11-year-old whisky – 87% and 13%, respectively – bottled at cask strength (115.7 proof). Cellar Aged will be available for a suggested retail price of USD $150.00 in the United States in September 2023; in London, Munich and select Global Travel Retail accounts in October 2023; and in Tokyo and Singapore in early 2024.
For more information about Maker’s Mark Cellar Aged, please visit www.MakersMark.com.
Einer der wohl bekanntesten Whiskeyliköre ist Baileys aus Irland. Die Produktionsstätte (eine von zwei, die andere liegt in der Nangor Road in Dublin) in Mallusk, County Antrim, wird mit Beginn 2024 ausgebaut werden, nachdem man nun die Baugenehmigung der lokalen Behörden erlangt hat, so The Spirits Business.
In der Produktionsstätte in Mallusk konzentriert man sich auf die Originalabfüllung und deren Abfüllung, Etikettierung und Lagerung, bevor der Whiskeylikör in 150 Länder weltweit verschifft wird. Mit dem Ausbau will man die Logistik und die Lagerhaltung vor Ort verbessern – 60 Millionen Flaschen werden dort jährlich produziert.
Dazu ein Statement von Lesley Allen, Operations Manager bei Baileys:
We are delighted with the council’s decision to approve our plans to extend our site at Mallusk. The extension will support the storage, delivery and distribution of raw materials and finished goods and we are looking forward to the opportunities it will create for us.
Baileys makes a considerable contribution to the local economy in Northern Ireland, and over 97% of our output is shipped around the world.
We are confident that the planned extension will support Diageo’s wider growth strategy, building on the £40m [US$51m] investment we made in opening the site in 2003 and the ongoing investments to further develop the facility and the Baileys brand.
Mit dem Ausbau um 26 Millionen Pfund wird man 100 Arbeitsplätze im Bau und 30-35 nach der Fertigstellung schaffen.