„Stamperl“ – das muss man wahrscheinlich Lesern jenseits des Weißwurstäquators erklären: Damit bezeichnet man in Österreich das, was im Norden das Trinkgefäß für den Kurzen ist, also ein kleines Glas. „Das Goldene Stamperl“ ist ein Spiritousenwettbewerb im österreichischen Wieselburg anlässlich einer der größten Fachmessen für Spirituosen in der Alpenrepublik – und dort hat der Tassilo-Whisky der in der Nähe von München gelegenen ascaim-Destillerie die Auszeichnung als bester Whisky erhalten.
Das Besondere an ihm: Er wird nicht aus Gerste, sondern Buchweizen gebrannt, was ihm natürlich eine individuelle Aromatik verleiht.
Hier die Presseaussendung der Brennerei, der wir zum Erfolg recht herzlich gratulieren:
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Tassilo-Whisky aus Buchweizen der ascaim Destillerie gewinnt „Bester Whisky 2023“ beim „Das goldene Stamperl 2023“
Die von den Brüdern Christian und Franz Böltl im Jahre 2015 gegründete Destillerie „ascaim edle destillate“ in Aschheim bei München machte sich schon früh mit Edelbränden, Likören und Gin einen guten Ruf. Unter dem Namen Tassilo wurde ab 2017 ein Whiskyprojekt ins Leben gerufen, mit der Passion, einen außerordentlich milden und fruchtigen Whisky zu kreieren. Statt dem weit verbreiteten (Gersten-) Malz (Malt) wird als Rohstoff Buchweizen (Buckwheat) verwendet, welcher selbst in biologischer Landwirtschaft angebaut wird und diesem Whisky eine angenehme, fruchtige Note verleiht. 2019 wurde dann der erste Buckwheat Whisky nach zwei Jahren Entwicklung in eigens für die Brennerei hergestellte Eichenfässer eingelagert.
Damit der Whisky seine Aromatik behält, wird die Maische schonend vergoren und langsam destilliert. Nach der Fassreife von mindestens drei Jahren wird für diesen besonderen Whisky auf eine Kaltfiltration verzichtet.
Die Messe Wieselburg in Österreich, welche mit 3800 Proben für „Das goldene Stamperl 2023“ zu den größten Fachmessen für Spirituosen zählt, kürte den Buchweizen Whisky am 3. März mit 100 von 100 möglichen Punkten zum besten Whisky von 2023.
Bisher lagern in den Fässern rund 4500 Flaschen des Tassilo Whisky, von denen bereits rund die Hälfte an Kenner und Sammler reserviert wurden. Der Verkauf wird voraussichtlich im Mai starten.
Im dritten und letzten Teil der Verkostung junger Destillerien aus Schottland, die es ja in den letzten Jahren nicht gerade selten gab, widmet sich der Elsässer den Brennereien InchDairnie, Dalmunach, der Glasgow Distillery und Dornoch.
Keiner der Whiskys hat mehr als 6 Jahre im Fass verbracht, und für diese geringe Anzahl von Jahren sind die Bewertungen recht stattlich – was wieder einmal beweist, dass beim entsprechenden Destillat und der richtigen Fassauswahl Jugend nicht vor ausgezeichnetem Geschmack schützt.
Dornoch 4 yo 2018/2022 (58.7%, Thompson Bros., first fill bourbon octave, cask #99, 85 bottles)
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Als kleinen Bonus verkostet Serge Valentin noch zwei Destillate aus der Holyrood Distillery, aus dem sogenannten „Bub Project“, ein Destillat nach altem Rezept (es wird in diesem Video erklärt). Die Abfüllungen bekamen zwar eine Sternewertung, aber keine Punkte.
Vorgestellt wurden sie gestern, ab Sonntag wird sie zu kaufen sein: Der Dynamo Dresden Whisky, eine auf 1953 Flaschen limitierte Sonderedition der Dresdner Whisky Manufaktur.
Erschienen ist der Dynamo Dresden Whisky anlässlich des siebzigjährigen Bestehens des Clubs. Die offizielle Fan Edition 2023 ist eine Kombination aus einer Ex-Bourbon-Fass-Vollreifung mit anschließender Rioja-Fass-Veredlung und Anteilen einer Sherry-Fass-Veredlung.
Mehr zu diesem Whisky und einer Autogrammstunde von Dynamo-Profi Kevin Broll und Co-Trainer Heiko Scholz zum Verkaufsstart im Besucherzentrum der Dresdner Whiskymanufaktir am Sonntag nachfolgend in der Presseaussendung:
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Die Dresdner Whisky Manufaktur stellt Sonderdition Dynamo Dresden vor
Am Donnerstag, den 4. Mai 2023, stellten im Rahmen der offiziellen Vorstellung im Rudolf-Harbig-Stadion der Präsident der Sportgemeinschaft, Holger Scholze, und die Gründer der Dresdner Whisky Manufaktur, Frank Leichsenring und Thomas Michalski, die auf 1953 Flaschen limitierte Sonderedition des Dynamo-Whiskys vor. Ab dem 7. Mai um 10 Uhr kann die Sonderedition in der Dresdner Whisky Manufaktur oder in einer geringen Auflage auch im Onlineshop des Fanshops erworben werden.
Als große Dynamo-Fans haben Frank Leichsenring und Thomas Michalski sich vorgenommen, eine Sonderedition zum 70. Vereinsgeburtstag der Sportgemeinschaft herauszubringen. Monatelang haben sie in ihrer Brennerei an der idealen Rezeptur gefeilt, bis alles perfekt war. Das Ergebnis ist eine Kombination aus einer Ex-Bourbon-Fass-Vollreifung mit anschließender Rioja-Fass-Veredlung und Anteilen einer Sherry-Fass-Veredlung.
Alle Flaschen der limitierten Sonderedition sind nummeriert von 1 bis 1953 und werden in einer passenden Box im Jubiläumsdesign für einen Stückpreis von 70,00 Euro an die Fans verkauft. Verkaufsstart ist am Sonntag, dem 7. Mai 2023, um 10 Uhr im Besucherzentrum der Dresdner Whisky Manufaktur. Ein besonderes Highlight: Der Dynamo-Profi Kevin Broll und Co-Trainer Heiko Scholz werden ebenfalls von 14 bis 16 Uhr vor Ort sein, Autogramme verteilen und für Fotos zur Verfügung stehen.
Verkaufsstart ist Sonntag, der 7. Mai 2023 ab 10 Uhr im Besucherzentrum der Dresdner Whisky Manufaktur. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit sich eine von 200 Flaschen im Onlineshop des SG Dynamo Dresden Fanshops zu sichern. Diese gehen ebenfalls am Sonntag ab 10 Uhr in den Verkauf.
Am 8. Mai, dem kommenden Montag, wird es feststehen, wer den ältesten Scotch Whisky der Welt, den The Macallan The Reach 81yo, bei der Versteigerung von whiskyauctioneer.com für sich beanspruchen kann. Zur Zeit liegt das Höchstgebot bei über 200.000 Pfund, also schon sehr deutlich über dem Ausgabepreis des Vorjahrs, wo man an die 120.000 Euro auf den Tisch legen musste, aber noch unter dem erzielten Höchstgebot aus dem Oktober 2022, als er um über 300.000 Euro den Zuschlag erhielt.
Die Auktion hat allerdings auch noch andere Highlights zu bieten, und bei denen muss man – Stand heute – doch deutlich weniger tief in die Tasche greifen: Wie wäre es zum Beispiel mit einem Ardbeg 1973 von Samaroli, der zur Zeit um 1.150 Pfund zu haben ist?
Mehr Infos über die Versteigerung und den The Reach hier in der Presseaussendung:
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WORLD’S OLDEST SCOTCH WHISKY IS JEWEL IN THE CROWN OF WHISKY AUCTIONEER’S LATEST AUCTION
In the world of prolific whiskies, one name reigns supreme – The Macallan. And while the world is revelling in the UK’s royal news on Monday 8 May, one lucky bidder will be celebrating for a different reason.
They will be proud new owners of the oldest Macallan ever, The Macallan 1940 Reach 81 Year Old, when Whisky Auctioneer’s April Auction draws to a close.
This is another chapter in Whisky Auctioneer’s history of bringing the oldest and rarest Macallan to their online auctions. In 2020 The Macallan 1926 60 Year Old made global headlines when it was sold via Whisky Auctioneer for £1 million.
The Macallan ‘Reach’ is currently sitting at £200,500 with bids placed from whisky lovers across the world including those in the UK, the US, Sweden and the Netherlands.
Joe Wilson, Head Curator and Spirits Specialist at Whisky Auctioneer, said:
“Offering The Macallan ‘Reach’ in our auction for the first time is a piece of whisky history. We’re not surprised to already see significant interest from bidders across the globe hoping to crown their collections with the oldest single malt whisky ever to be released.
“It sits in spectacular company this month, with other sought-after age statements from The Glenturret, Karuizawa and Bowmore, fascinating independent bottlings and revered expressions from Scotland’s keenly-missed closed distilleries such as Rosebank and Port Ellen.”
Additional auction highlights include other Macallan expressions such as The Macallan’s Fine and Rare series of sought-after vintages, The 1950 Tales of The Macallan Lalique Decanter and also a full collection of James Bond 60th Anniversary decade releases. Also, collectors’ favourites such as the “Private Eye” release which was bottled in 1996 to mark the 35th Anniversary of Private Eye magazine.
Sitting alongside these gems are over 7,500 lots of rare and collectable whiskies from around the world including:
Glenturret 1972 50 Year Old Lalique – Presented in a beautiful handmade decanter inspired by barley and designed by Marc Larminaux, Artistic and Creative Director at renowned French crystal-maker, Lalique.
Over 100 Bottles of Rare Highland Park – Renowned for their stand-out aesthetics and quality of whisky, whiskies from Highland Park are increasingly sought after. Highlights include historic releases from the 1970s of their ‘Magnus labels’ and old vintages bottled in dumpy style bottles for Italian importers, Ferraretto Import.
Remarkable Rosebank – Iconic bottlings from the lost Lowland distillery, recently acquired by Ian Macleod Distillers, who have a view to resurrect this beloved distillery in the near future. Highlights include a full ‘Rosebank Roses’ collection and revered 1960s vintage bottlings.
Karuizawa 50 Year Olds – one of Japan’s legendary lost distilleries, the reverence for which only grows as the remaining stock continues to thin.
LeNell’s Red Hook Rye 23 Year Old – The result of the relationship between LeNell’s Ltd in Brooklyn, New York and Kentucky Bourbon Distillers in Bardstown. Just four barrels of 23- and 24-year-old rye from the depths of Warehouse G were selected. These casks were individually bottled between 112.8 to 117.6 proof. This example was drawn from barrel #2.
For more information about Whisky Auctioneer’s April Auction please see here.
An jedem Tag in dieser Woche konnten wir Ihnen einen neuen Eintrag in die us-amerikanische TTB-Datenbank vorstellen. Und auch der heutige bildet da keine Ausnahme, der neue Fund sind diese Label für einen Aberfeldy 18 yo, Finished in Cabernet Sauvignon Wine Casks, Batch No.: 2923/B, und so sehen die Etiketten aus:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Die Bunnahabhain Distillery stellt heute ihre Abfüllungen zur Fèis Ìle 2023 (26. Mai bis 3. Juni), dem Islay Festival of Music & Malt, vor. Bunnahabhain Canasta Cask Matured Fèis Ìle 2023 reifte in seltenen Canasta-Sherry-Fässern, in denen Sherrys aus Palomino- und Pedro Ximenez-Trauben verschnitten wurden. Bunnahabhain 1998 Manzanilla Cask Finish Fèis Ìle 2023 wurde am 28. Oktober 1998 destilliert, in amerikanische Eichenfässer gefüllt und am 25. Mai 2016 in Manzanilla-Sherry-Fässer umgefüllt. Alle weiteren Details finden Sie in der Presse-Info, die wir von der C O N N A I S S E U R GmbH erhalten haben:
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Bunnahabhain stellt neue Fèis Ìle 2023 Editionen vor
Das Islay Festival ist eine Zusammenkunft von Whisky- und Islay Fans aus aller Welt. In der letzten Maiwoche feiert man auf Islay über einen Zeitraum von insgesamt zehn Tagen. Die Fèis Ìle ist die gemeinnützige Organisation, aus der sich das mittlerweile riesige Festival of Music & Malt entwickelt hat. Das ehrenamtliche Komitee arbeitet mit der Brennerei-Gemeinschaft, den örtlichen Musikern und anderen Interessierten zusammen, um die Insel Islay zu präsentieren und den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.
Inspiriert von den Besuchern aus aller Welt, die die Reise zu dem Festival auf sich nehmen, entstanden zwei neue Whiskys: der Bunnahabain Fèis Ìle Abhainn Araig und den Bunnahabain Fèis Ìle 1998 Calvados Cask Finish. Das Fèis Ìle Festival ist einer der wichtigsten Veranstaltungen für die Whisky Gemeinschaft auf der Insel Islay und lockt jährlich gleichsinnige, leidenschaftliche und experimentierfreudige Besucher an.
Aber leider ist nicht jeder in der Lage, diese Reise zu unternehmen. So entstand die Idee der Bunnahabhain Fèis Ìle Editionen, um diese Erfahrung für alle zugänglich zu machen. Bunnahabhain ist auf Islay dafür bekannt, dass er unpeated, sherryed, plakativ und komplex ist. Ein Kontrast zu den rauchigen Whiskys, für die Islay sonst bekannt ist, denn nicht alle Whiskys halten einer vollständigen Reifung in Sherryfässern stand. Bunnahabhain ist sehr robust, ungetorft, ölig, mit Noten von getrockneten Früchten und Getreide.
Bunnahabhain Canasta Cask Matured Fèis Ìle 2023
Als nördlichste Brennerei auf Islay sind wir bekannt für unsere ungetorften, klassisch mit Sherry gereiften Single Malts. Er ist vollständig in seltenen Canasta-Sherry-Fässern gereift, in denen einst gekonnt Sherrys aus Palomino- und Pedro Ximenez-Trauben verschnitten wurden. Die Canasta-Fässer sind sehr klassisch im Stil, wobei die Ausgewogenheit des Oloroso-Sherrys würzige Aromen verleiht und der Pedro Ximenez Schichten von Komplexität und Süße hinzufügt. Das Ergebnis ist ein besonderer Dram, der zu den besten Feierlichkeiten passt.
Grädigkeit: 51,2 % vol. Alkohol Sonstiges: Natural colour / non-chill filtered UVP: 119,90 EUR Flaschengröße: 0,7 L Verfügbarkeit: Limitierte Menge, nur solange der Vorrat reicht.
Tasting Notes
Farbe: Kastanienbraun Nase: Klassische Sherry-Nase; süße und karamellisierte Früchte, in Honig geröstete Nüsse, ein Hauch von Zimt und Nelken mit einem Hauch von Rancio. Gaumen: Ahornsirup in Verbindung mit cremiger Vanille, getrockneten Feigen, pochierten Birnen und einem Hauch von Kakao. Ein sanfter Hauch von Orange erscheint im Hintergrund. Finish: Lang und süß mit Noten von braunem Zucker, roten Äpfeln und Vanillepudding.
Dieser klassisch Single Malt mit seinem wunderbar harmonischen Charakter ist eine limitierte Abfüllung ganz im Sinne von Bunnahabhain. Er wurde am 28. Oktober 1998 destilliert, in amerikanische Eichenfässer gefüllt und am 25. Mai 2016 in Manzanilla-Sherry-Fässer abgefüllt. Manzanilla-Sherry ist für seine küstennahen, nussigen Eigenschaften bekannt; Eigenschaften, die auch unser eigener Bunnahabhain-Spirit hat. Und genau deshalb passen sie so gut zusammen. Das Ergebnis ist ein warmherziger Dram mit salzigen und würzigen Noten, der zu den besten Feiern passt.
Grädigkeit: 52,3 % vol. Alkohol Sonstiges: Natural colour / non-chill filtered UVP: 499 EUR Flaschengröße: 0,7 L Verfügbarkeit: Limitierte Menge, nur solange der Vorrat reicht.
Tasting Notes
Farbe: Kastanienbraun Nase: Frisch gebackenem Gebäck mit süßen Mandeln, Rosenblättern, Grapefruit und getrocknete Gewürze werden durch einen Hauch von Mahagoni und Weihrauch ausgeglichen. Gaumen: Küsteneinflüsse von Seegras und frischer Seeluft treffen auf Rosinen und Datteln kombiniert mit cremigem Fudge, rote Äpfel und eine warme, süße Würze, die an Sternanis erinnert. Finish: Würzig und aromatisch mit karamellisierten Walnüssen; der Sternanis verblasst und gibt den Blick frei auf Zitronenschalen und Birnen mit einer anhaltenden Note von Meersalz.
Als 26. Abfüllung innerhalb ihrer Experimental Collection veröffentlicht die us-amerikansche Destillerie ihren Buffalo Trace Experimental Peated Bourbon. Bei diesem „einzigartigen“ Bourbon kam smoked peated malt zum Einsatz heißt, wie es im englischen Text auf The Spirit business heißt, um der Roggen-Mashbill einen „Hauch von Rauch“ zu verleihen. Die Verwendung von getorftem Malz sei in der amerikanischen Whisky-Produktion selten, sagte der Destillateur aus Kentucky.
„Bei der Experimental Collection geht es nicht darum, die Regeln des Bourbon zu brechen; Tatsächlich bleiben 95 % unserer Experimente innerhalb der Grenzen der traditionellen Methoden der Whiskey-Herstellung“
sagte Harlen Wheatley, Brennmeister von Buffalo Trace.
Das Destillat reifte fast 10 Jahre lang in neuen ausgekohlten Fässern aus Weißeiche und kam dann mit 45 % Volumen in die Flaschen. Buffalo Trace Experimental Peated Bourbon kostet 46,99 US-Dollar (etwas mehr als 42 €), ist in den USA bei Einzelhändlern und in Restaurants erhältlich, und wird vermutlich unsere Märkte leider nicht erreichen.
Da waren wir heute morgen wohl etwas zu schnell. Denn kurz nachdem wir über den neuen Talisker Wilder Seas berichteten, erreichte uns die deutschsprachige Pressemitteilung der Kommunikations-Agentur im Auftrag von Diageo. Nun also ergänzend zu unserer Meldung von heute morgen, die Infos und Details zu Talisker Wilder Seas aus der deutschsprachigen Pressemitteilung, plus weiterer Bilder:
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Talisker Wilder Seas: Neue Whisky-Edition in Zusammenarbeit mit Parley
Berlin, 3. Mai 2023 – Bereits seit drei Jahren setzen sich Talisker und das globale Netzwerk Parley für den Schutz und Erhalt der Ozeane ein. Erstmalig kann man diese Zusammenarbeit auch trinken: Mit “Wilder Seas” launcht ein Single Malt Scotch Whisky, der nicht nur kraftvoll im Geschmack ist, sondern auch gering in der Emission. Dabei unterstützt jede hergestellte Flasche auch direkt den Schutz der Meere. Erhältlich ist die Limited Edition ab 3. Mai 2023 für 79,99 €.
So schmeckt Wilder Seas
Der Talisker Wilder Seas ist die erste Abfüllung, die in ehemaligen XO Cognac-Fässern aus französischer Eiche gereift ist. Das Ergebnis ist ein reichhaltiger und komplexer Whisky mit rauchigen und würzigen Prägungen, die in Meersalz übergehen. Die sanften Noten von Pflaume und Rosinenkompott fangen die gewaltige, tiefblaue Kraft der Ozeane mit einer neu entdeckten Tiefe und reichen Fruchtigkeit ein.
Nicht nur “Made by the sea”, sondern auch “Made for the sea”
Dabei ist diese Edition nicht nur besonders im Geschmack, sondern auch besonders umweltfreundlich: Neben einer komplett recycelten Verpackung aus Papier ist auch die Flasche aus 100 Prozent recyceltem Biobrennstoffglas und mit sauberer Energie hergestellt, gepaart mit einem einzigartigen Design. Diese in Zusammenarbeit mit Parley entworfene Wilder Seas-Flasche zeigt topografische Linien, die von der wellenförmigen Unterwasserlandschaft der Küste von Skye inspiriert sind und schon bei bloßer Betrachtung an zerschellende Wellen und das Blattwerk der Meereswälder erinnert.
Gemeinsam Gutes tun: One for the Sea
Dass die beiden Unternehmen etwas kreiert haben, was sich sehen lässt, zeigen auch die Zahlen: 82 Prozent weniger Emissionen aus den benutzten Glasflaschen und um 77 Prozent reduzierte Kohlenstoffemissionen aus der Verpackung. Durch diese deutlichen Reduzierungen schützt Talisker direkt die Meere, denn je weniger der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ansteigt, desto stärker werden der Anstieg der Wassertemperaturen und die Versauerung der Ozeane verhindert.
Auch die Meereswälder, die es zum Beispiel rund um die Isle of Skye, der Heimat von Talisker gibt, stehen auf der Agenda von Talisker und Parley. So werden für jede verkaufte Flasche Wilder Seas drei Euro gespendet, die direkt in den Schutz dreier Meereswälder in Schottland, Südafrika und Chile investiert werden. Die erstklassigen Unterwasserlebensräume spielen eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Planeten und bedecken weltweit rund ein Viertel der Küstenlinien. Trotzdem verschwinden sie leider viermal schneller als die Regenwälder.
Talisker Wilder Seas gibt es ab 3. Mai 2023 im Einzelhandel sowie auf malts.de zu einer UVP von 79,99 Euro.
Auch heute können wir wieder eine neue Abfüllung präsentieren, die anlässlich der Inthronisierung von King Charles III erscheint. Von der Londoner Bomber Distillery erscheint morgen Bimber The Coronation of King Charles III. Für diese Abfüllung vermählte die Brennerei Whisky, der in einem ex-Bourbon Fass reifte, mit Whisky, der vollständig in Rotwein aus Bordeaux lagerte. Die 1.400 Flaschen limitierte Abfüllung ist mit 52,2 % Vol. abgefüllt und ist ab morgen für £85 (nicht ganz 100 €) im Online-Shop der Destillerie erhältlich.
Die offiziellen Tasting Notes sprechen von einer, aus den ex-Bourbon-Fässern kommende, hellen, ausdrucksstarken Fruchtigkeit sowie Aromen von reifen Beeren, gehobelter Schokolade und gegerbtem Leder, die das Rotwein-Fass beisteuert.
Wie vermutet und erwartet erscheint heute auf Whiskyfun ein zweiter Teil der Verkostungen von Whiskys aus den Neuen schottischen Brennereien. Morgen erscheint möglicherweise noch ein dritter Teil, möglicherweise auch nicht. Heute auf Whiskyfun, Notes und Bewertungen zu Abfüllungen von Nc’nean, Holyrood, Ardnamurchan, Abhainn Dearg, Isle of Raasay, Dornoch und Ailsa Bay:
In Zusammenarbeit mit Parley for the Oceans, dem Partner für Meeresschutz, präsentiert Diageo die neue limitierte Auflage Talisker Wilder Seas. Der Single Malt Whisky erhielt, für Talisker eine Premiere, ein Finish in XO-Cognac-Fässern aus französischer Eiche. Ebenfalls eine Premiere ist die Flasche. Die 100 % recycelte Glasflasche ist aus Biokraftstoff hergestellt und mit einer Keramikdekoration versehen, um die Etikettierung zu reduzieren. Diese weist topografische Linien auf, die von der hügeligen Unterwasserlandschaft der Küste von Skye inspiriert sind, und wurde zusammen mit Parley entworfen.
Auch das erste Mal: Diese Abfüllung erhält keinen Karton als Umverpackung, und das Halsetikett ist aus 100 % recyceltem Papier hergestellt. Untersuchungen zeigen, dass Talisker durch diese Initiativen seine Glasflaschenemissionen für dieses Produkt um 82 % und seine gesamten CO2-Emissionen aus der Verpackung um 77 % reduziert hat, wie es im Artikel The whisky business heißt. Zusätzlich kündigt Talisker an, 3 £ von jeder hergestellten Flasche an Parley-Initiativen zu spenden.
Talisker Wilder Seas, abgefüllt mit 48,6 % Vol., kann über malts.com und amazon.com für einen UVP von 75,00 £ bezogen werden.
Ralph und Bärbel Gemmel, beide keine Unbekannte im Bereich Sprituosen, stellen in ihrer Presseaussendung ihr Projekt Rhein-Sieg Single MaltWhisky und ihre neue Abfüllung Spirit of Sankt Augustin. Dieser New Make, New Spirit, New Make Spirit, Moonshiner oder White Dog ist in Trinkstärke mit 44 % Vol. abgefüllt, wurde von Frank Ginsberg in Windeck destilliert und ist online und im Handel (UVP 36,80 €) erhältlich. Alles Weitere in den Infos, die wir erhalten haben:
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Spirit of Sankt Augustin – Rhein-Sieg Single Malt New Make
Der Rhein-Sieg Single Malt Whisky aus der Region Köln – Bonn ist ein Projekt das gerade wächst. Die ersten Fässer wurden im November 2021 befüllt.
Heimatgefühl: Wir leben in Hangelar, einem Stadtteil von Sankt Augustin. In unmittelbarer Nähe zu Köln und Bonn wurden hier früher Möhren (= Murre) angebaut
Regionalität: Unsere Partner kommen aus dem Großraum Köln/ Bonn
Small Batch:
Seit 2018 produzieren wir unseren Gin in Kleinauflagen
Seit 2021 der erste Whisky in unseren Fässern
Seit 2023 ist unser New Make “Spirit of Sankt Augustin” im Handel
Handgemacht: Oder handcrafted – Jede Flasche geht mehrfach durch unsere Hände
Manufaktur: Destilliert wird in der Windecker Dorfbrennerei von Frank Ginsberg
Know-how: Ralph und Bärbel Gemmel haben langjährige Erfahrung im Spirituosenbusiness.
Der Name ist eine Anlehnung an die “Spirit of St. Louis” und so wird das Label auch von einem Flugzeug geziert. Beides sind Hinweise auf unsere Heimat Sankt Augustin-Hangelar mit seinem seit über 100 Jahren und damit ältesten noch betriebenen Flugplatz in Deutschland (Flugplatz Bonn/ Hangelar, EDKB – siehe dazu Wikipedia).
Er ist druckvoll, aber nicht scharf, hat feine Obstanklänge in der Nase und am Gaumen mit malzig-süßen Aromen, die an Karamell und Gebäck erinnern. Obst, Karamell und Omas Plätzchen – lecker!
Von New Make, New Spirit, New Make Spirit, Moonshiner oder White Dog spricht man, wenn der frisch destillierte Malzbrand noch kein Fass von innen sah. Im Grundsatz ist es frisch gebrannter und ungelagerter Whisky, der sich aber noch nicht Whisky nennen darf. Dafür muss er zunächst in Eichenholzfässern gereift werden, um diese Bezeichnung tragen zu dürfen. Der New Make ist also die Basis für unseren Whisky, der aktuell reift und wird von Frank Ginsberg in Windeck destilliert. Für die Abfüllung unseres New Make Spirit wird das Destillat, anders als für die Fassreife, wo er über 60 % Vol. beim Befüllen der Fässer aufweist, auf eine Trinkstärke von 44 % Vol. herabgesetzt.
Auch heute können wir einen Fund in der us-amerikanischen TTB-Datenbank vermelden: Dort sind die Etitketten einer neuen Abfüllung aus dem Hause Mossburn aufgetaucht. Der 12 Jahre alte Blended Malt ist in Batch-Stärke mit starken 57,7 % Vol. abgefüllt und erscheint in der The Caks Collaboration Series, denn er erhielt ein Finish in Fässern der Foursquare Distillery auf Barbados. Und so sehen die Label des Mossburn finished in Fourssquare Rum Casks aus:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Was wir bereits vermuteten, konnten Wissenschaftler der Washington State University jetzt mittels einer Studie beweisen: Zu viel Wasser in Whisk(e)ys kann dazu führen, dass diese gleich schmecken. Die Forscher analysierten in einem Versuchsaufbau mit 25 Whiskys (darunter Bourbon, Rye, Irish Whiskeys und sowohl Single Malt als auch Blended Scotch), wie flüchtige Verbindungen auf die Zugabe von Wasser reagieren. Zudem ließen sie sechs der Whisk(e)ys (drei Scotch, drei Bourbon) auch von einem geschulten sensorischen Gremium bewerten.
Das Fazit, kurz zusammengefasst: Die Zugabe von etwas Wasser kann den Geruch der Whiskys verändern. Allerdings könne Whisky nach der Zugabe von 20 % Wasser beginneen, das gleiche Aroma zu haben. Da Geruch und Geschmack eng miteinander verbunden sind, wirkt sich dies wahrscheinlich auch auf den Geschmack der Spirituose aus, wie es heißt. Allerdings gilt dies innerhalb eines Whisk(e)y-Stils. Auch nach hoher Wasserbeigabe ist Scotch, sowohl Single Malt als auch Blended, von den amerikanischen Bourbons und Ryes Whiskeys unterscheidbar.
Das Team um Tom Collins, Assistenzprofessor an der WSU und leitender Autor der Studie, untersucht derzeit weiter die Verbindungen, die dem schottischen Whiskys ihr rauchiges Aroma verleihen. Sie planen, diese laufende Arbeit sowie diese Studie auf der Worldwide Distilled Spirits Conference in Edinburgh, Schottland, vorzustellen, die vom 9. bis 11. Mai stattfindet. Mehr zu dieser Studie finden sie auf der Website der Washington State University.