Grace O’Mally & Pókeno Live-Tasting mit Simple Sample & Sebastian Büssing aka The Spirits Alchemist

Ein Pairing der Extraklasse gibt es am 15. 3. 2023, also sozusagen als „warm up“ für den St. Patrick’s Day zwei Tage später: Simple Sample präsentiert ein Online-Tasting mit Sebastian Büssing (bekannt durch seine eigene Abfüllungsserie „The Spirits Alchemist“) und den Whiskeys von Grace O’Malley aus Irland sowie denen von Pokeno aus Neuseeland.

Alles, was Sie zum Online-Tasting wissen müssen, nachfolgend:

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Gracev O’Mally & Pókeno Live-Tasting mit Simple Sample & Sebastian Büssing aka The Spirits Alchemist

Simple Sample meets The Spirit Alchemist

In diesem Format verkosten sich Simple Sample zusammen mit „The Spirit Alchemist“ aka Sebastian Büssing durch offizielle Ranges verschiedenster Destillerien weltweit – ja, auch schottische 😜 – teilweise behandeln sie nur eine Destillerie, manchmal mehrere, manchmal sind die Themen nach Länder kategorisiert, manchmal gibt es überhaupt kein Thema und sie versuchen PLV Kracher blind zu finden usw. usw.

Es werden da keine Grenzen gesetzt!  Der Fokus liegt auf einfach guten Whisky!
Das werden lockere Tastings gepaart mit dem unendlichen Fachwissen von Sebastian.

Wer Sebastian nicht kennen sollte:

Sebastian Büssing aka The Spirits Alchemist aka Das wandelnde Whiskylexikon

Was soll man sagen, ein sehr sehr geschätzter Kollege und mittlerweile auch echter Freund der Olli und Steffen seit dem Bestehen von Simple Sample begleitet. Brand Ambassador von Loch Lomond, Brand Ambassador der Sauerländer Edelbrennerei, eigene Abfüllungen unter dem Label “The Spirits Alchemist” und einfach ein wandelndes Whiskylexikon. Sebastian besitzt ein unfassbares Fachwissen über sämtliche Vorgänge bei der Whiskyproduktion.

Part 2 die Reise bei Simple Sample meets The Spirit Alchemist führt euch diesmal nach Irland UND nach Neuseeland!

Ihr verkostet euch durch die Ranges von „Grace O’Malley“ und „Pokeno“.

Die irischen Grace O’Malley Whiskeys sind eine Hommage an die legendäre irische Piratenkönigin Grainne Ní Mháille/Grace O’Malley (1530 – 1603). Inspiriert von ihrem wilden Leben und ihrem mutigen Charakter sind die Grace O’Malley Spirituosen entstanden.

Die Whiskeys wurden aus 3-10 Jahre alten Destillaten kreiert, wobei der Anteil an nur doppelt destillierten Malt Whiskeys am höchsten ist, was für irische Blends sehr besonders und einzigartig ist.

Euch erwarten viele tropische Früchte, reife Bananen und Toffee.

Besonders spannend wird der Vergleich zwischen dem „Original“ mit dem Rum Cask Finish und dem Dark Char Finish.

Mit diesen 3 Iren könnt ihr auch direkt den St. Patricks Day einleiten.

Auch extrem spannend wird der Newcomer aus Neuseeland: Pokeno. Noch nie bei Simple Sample im Sortiment gewesen, führen sie die Marke doch direkt mit diesem Tasting ein! Die Single Malts der Pōkeno-Reihe zeichnen sich durch den reinen Charakter von Aotearoa-Neuseeland aus, denn alle Zutaten stammen ausschließlich aus Neuseeland. Zudem werden die Whiskys in der hochmodernen Pōkeno Brennerei vor Ort sowohl destilliert, gereift und sogar abgefüllt.

Auch hier sehr passend: ihr könnt direkt verschiedene Fasslagerungen durchprobieren.

Der „Origin“ reifte in First Fill Bourbonfässern, der „Discovery“ in First Fill Bourbon-, Oloroso- & PX-Sherryfässern, der „Revelation“ in First Fill Bourbon- & frischen Rotweinfässern.

Perfekt also um die neue Brennerei kennenzulernen!

Das komplette Set mit dem Online Tasting kommt für nur 23,90€ für 6x2cl zu euch nach Hause!

Stattfinden wird das ganze am 15.03.2023 um 20.00 Uhr

Das Set ist exklusiv im Shop von Simple Sample erhältlich

Im Detail enthalten je 2cl:

◾ Grace O’Malley “Original” – 40%vol.
◾ Grace O’Malley Rum Cask Limited Edition – 42%vol.
◾​​​​​​​ Grace O’Malley Dark Char Cask Limited Edition – 42%vol.
◾​​​​​​​ Pokeno New Zealand Origin – 43%vol.
◾​​​​​​​ Pokeno New Zealand Discovery – 43%vol.
◾​​​​​​​ Pokeno New Zealand Revelation – 43%vol.


Uilebheist Distillery in Inverness öffnet ab 1. März – volle Touren ab 1. April

Die Uilebheist Distillery (wir berichteten bereits hier über sie) wird am 1. März mit einer „Discovery Tour“ ihre Pforten öffnen. Das hat der Besitzer, Jon Erasmus, Press & Journal mitgeteilt (den Artikel dazu finden Sie hier). Die vollen, stündlichen Touren, werden am 1. April starten.

Die erste Whiskybrennerei in Inverness seit 130 Jahren will Besucher auch mit der eigenen Brauerei, die Craft Lager, Pale Ale, IPA, White IPA und ein Stout produziert, anlocken. Das Bier soll Anfang April zur Verfügung stehen, also rechtzeitig zum Start des regulären Besucherbetriebs.

Die Brennerei will zu Beginn 200 Fass jährlich produzieren und danach die Menge skuzessive steigern. Es gibt auch ein Fassprogramm, in dem die ersten 100 Fässer vergeben werden.

Jon Erasmus at Uilebheist Distillery, Inverness

Neu von der Glasgow 1770 Distillery: Glasgow 1770 Red Wine and Ruby Port Cask Finish

Was wie zwei neue Whiskys aus der Glasgow 1770 Distillery klingt, ist in Wirklichkeit einer – und zwar der erste, in dem zwei Spirit-Stile auf unterschiedliche Art gereift und dann vermählt wurden. Der Glasgow 1770 Red Wine and Ruby Port Cask Finish, ein Bottling aus der Small Batch Serie, besteht aus getorftem Whisky, der in Virgin American Oak Fässern gereift und in Bordeaux-Fässern gefinisht wurde, sowie ein dreifach destillierter Whisky, der zunächst in First Fill ex-Bourbon Casks reifte, bevor er ein Finish in Ruby Port Fässern erhielt. 1925 Flaschen sind erhältlich, abgefüllt ist er mit satten 57,5% vol. Alkoholstärke – und er wird auch in Deutschland erhältlich sein. Sein Preis in UK: 59 Pfund.

Hier alle Infos, die wir dazu erhalten haben:

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GLASGOW 1770 WHISKY RELEASES LATEST SMALL BATCH EXPRESSION

The Glasgow Distillery has announced its latest ‘Small Batch Series’ bottling, amping up its commitment to flavour experimentation by marrying together two distinct Glasgow 1770 single malts that have undergone different maturation processes.

Glasgow 1770 Red Wine and Ruby Port Cask Finish is the first time the distillery has married together two spirit styles that have undergone two maturation styles – its Peated whisky, matured in virgin American white oak and finished in Bordeaux red wine casks and its Triple Distilled whisky, matured in first fill ex-bourbon casks and finished in ruby port casks. Both cask types were initially laid down in early 2018 and bottled in late 2022 with an ABV of 57.5%.

A limited run of 1925 bottles is now available, with the distillery upping the number of available bottles compared to previous releases to meet the demand after the success of its Tequila, Cognac, Innis & Gunn beer and Tokaji wine cask finishes which all sold out soon after release.

“The foundation of our Small Batch Series has always been about pushing the boundaries of flavour profiles in whisky and our Glasgow 1770 Red Wine and Ruby Port Cask Finish takes this to the next level, marking our first foray into combining two distinct spirit styles with two distinct maturation processes.
“Married together in equal parts, our smoky peated and our smooth triple distilled whisky, finished in Bordeaux red wine casks and ruby port casks respectively. The peated whisky element offers a crisp, fruity and smoky experience while the triple distilled element contributes a lighter and smoother style with notes of summer berries and bright spice.
Together, they harmoniously combine and balance beautifully, jointly offering notes of red berries and dark fruits on the nose, toasted almonds and tobacco on the palate and a long and spicy finish with hints of pink peppercorns.
“The response to previous limited runs in our Small Batch Series has been great, so we’ve increased the availability for this release to make it more accessible to our customers around the world.”

Mike Hayward, Founder of The Glasgow Distillery

Glasgow 1770 Red Wine and Ruby Port Cask Finish was created by the whisky making team at The Glasgow Distillery, in a project led by Mike Hayward – showcasing the distillery’s commitment to the true collaboration at the heart of its craft.

Glasgow 1770 Red Wine and Ruby Port Cask Finish is housed in the distillery’s signature, industrial bottle and is available to order now from the distillery website and selected specialist retailers in the UK. This limited release will soon be available in Germany, Taiwan, Belgium, The Netherlands, Denmark, Switzerland and Italy.

Tasting notes:

Married together in equal parts before bottling at 57.5% ABV, non-chill filtered and natural in colour, this is a limited release of 1925 bottles.

Nose: Notes of red berries and dark fruits
Palate: Toasted almonds, and rich tobacco leaf
Finish: Long and spicy with hints of pink peppercorns

Ardgowan Distillery: 100 Millionen Pfund Deal mit spanischer Bodegas Miguel Martín – Stuart MacPherson wird Master of Wood

Eine Menge Geld hat man bei der in Entstehung begriffenen Ardgowan Distillery in den schottischen Highlands in die Hand genommen, um sich die Versorgung mit hochwertigen Sherryfässern zu sichern – und man ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen: Mit dem ersten neuen Fasstyp, der nach eigenen Angaben für die schottische Whiskyindustrie in den letzten 100 Jahren erfunden wurde, setzt man auf Innovation. Das Ardgowan Infinity Cask wird mit Bio-Sherry für 27 Monate befüllt, anstatt die sonst üblichen 12-18 Monate. Es wird in Spanien aus nachhaltig gewachsener europäischer Eiche gebaut und kostet 30 bis 40 mal mehr als normale Fässer. Weitere Konstruktionsdetails konnten wir der Pressemitteilung aber nicht entnehmen.

Ebenfalls in der Presseaussendung wird erwähnt, dass Stuart MacPherson (früher bei Macallan) bei Ardgowan Master of Wood und damit für die Fässer und deren Management zuständig wird und diese Agenden bei Ardgowan vorantreiben. Er wird daneben für die Nine Rivers Distillery in China weiter beratend im Setup tätig sein, wie wir erfahren haben.

Hier der Presseartikel:

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INVERCLYDE DISTILLERY UNVEILS FIRST UNIQUE CASK DESIGN IN A CENTURY WITH £100M DEAL

Inverclyde’s first zero-carbon distillery has signed a £100 million deal with one of Spain’s oldest sherry cask producers to secure a decades long supply of ‘infinity casks’  – marking what is believed to be the first unique cask design for the Scottish Whisky industry in more than 100 years.

Inverkip-based Ardgowan Distillery has commissioned Bodegas Miguel Martín to construct the sustainably sourced European oak casks, at a cost of 30 to 40 times more than standard whisky casks.

As the £20m distillery building project nears a construction start date, Ardgowan Distillery  has also appointed a new Master of Wood, Stuart MacPherson, who joins from Edrington, bringing 43 years of experience in managerial roles at some of the world’s most successful spirits companies, including more than a decade as Master of Wood at The Macallan.

Roland Grain, links, Martin McAdam (Mitte) und Stuart MacPherson (rechts) stoßen auf den Fassdeal an…

“With up to 80% of whisky aromas and flavours deriving from casks, it’s imperative to have a Master of Wood as experienced as Stuart to perfect our maturation process. The cask supply contract is an enormous commitment from Ardgowan and demonstrates our dedication to quality and our desire to create a fantastic whisky.
“The Ardgowan Infinity cask is specifically designed for us and is the first unique cask design for the Scottish Whisky industry in over a century. The casks are specifically designed for long-maturation and will be seasoned with organic sherry for 27 months – far longer than the industry standard of 12-18 months.

“While others hurry to take their whisky to market Ardgowan has made a conscious decision to delay the introduction of our single malt to market to make sure we’re getting the most out of these special casks.”

 

Martin McAdam, CEO of Ardgowan Distillery

Roland Grain, the principal shareholder at Ardgowan and Director of Investments commented:

“Our partnership with Bodegas Miguel Martín is indicative of our commitment to creating what we hope to be the finest whisky in the world. The first batch of Ardgowan Infinity casks have already been manufactured and are now seasoning for at least two years in Bodegas’ dunnage warehouse in Sanlúcar de Barrameda.

“While many distilleries tend to just finish their spirits in sherry casks, our whisky will be matured for its whole life in these first-fill infinity casks. We have already spent more money on our casks than many others are investing into building a distillery.”

Ardgowan Distillery revealed plans for its £20 million ‘cathedral of whisky’ distillery in 2021 – with first production scheduled for 2024.  A total funding package of £24m has been secured for the project so far, with the distillery recently raising in excess of £3.6m via a convertible loan note to shareholders.

Roland Grain added:

“We’re fortunate to have received excellent financial support from investors so far as we commit to delivering to a true low carbon distillery, and shortly we will be announcing our Clan Ardgowan programme enabling whisky lovers around the world to join our crusade.”

In addition to creating 47 local jobs for Inverclyde, the distillery has invested in leading technologies to put sustainability at the heart of its plans, partnering with Heriot-Watt University and engineers Briggs of Burton to develop pioneering technology to capture all of the CO2 in its fermentation process and transform it into green biomethane. The technique has never been used in a Scotch whisky distillery before.

Further proving its promise as a young distillery, independent bottlings Clydebuilt Shipwright, Discovery 4 Highland Single Malt and Inverdarach Aon created by Master Whisky Maker Max McFarlane, all won gold at the 2022 Scotch Whisky Awards.

Serge verkostet: Neues aus Japan

Fünf neue Abfüllungen aus Japan stehen heute auf der Verkostungsliste bei Serge Valentin – es geht dabei um die neuen Brennereien Kanosuke und Shizuoka, die 2018 und 2017 gegründet wurden. Durch die Bank gibt es für die Whiskys heute sehr gute Bewertungen, einige schrammen nur knapp an den 90 Punkten vorbei; sehr beeindruckend für so junge Abfüllungen.

Hier die Wertungen der Verkostung in der Zusammenfassung:

AbfüllungPunkte

Kanosuke ‚Limited Edition 2022‘ (59%, OB, Japan, single malt)87
Shizuoka ‚Pot Still W 100% Imported Barley First Edition‘ (55.5%, OB, Japan, single malt, 5,000 bottles, 2022)89
Kanosuke 2019 ‚Sushi + Soul Owners Cask‘ (50%, OB, Japan, 2022)89
Shizuoka 2020/2021 (61.3% OB, Japan, wooden fired still, for Kuma, No Whisky, cask #2020-647)87
Shizuoka 2018/2022 ‚Chagata Park‘ (64.8%, OB, Japan, peated cask, bourbon, cask #215)87

Jack Daniel’s: „Whiskypilz“ führt zu Beschwerden der Anrainer rund um die Lagerhäuser

Es ist nicht das erste Mal, dass wir über den sogenannten Whiskypilz berichten, eine 2007 erstmals genauer klassifizierte und mit der Whiskyproduktion nachweislich in Zusammenhang gebrachte Pilzart, die rund um die Lagerhäuser entsteht. Der Pilz legt sich als schwarzer Belag auf Wände und Bäume, ja sogar Autos – und das in einem Umkreis von bis zu 2 Kilometer rund um die Warehouses.

Ein von Baudoinia compniacensis, dem „Angel’s Share-Pilz“ befallenes Whiskylagerhaus in Willowyard, Beith, North Ayrshire, Schottland. Bild von Rosser1954 Roger Griffith, CC-Lizenz.

Die Pilzart mit dem schönen lateinischen Namen Baudoinia compniacensis sorgt immer wieder für Aufregung bei den Anwohnern, die durch sie eine gesundheitliche Beeinträchtigung fürchten – neben all den unschönen optischen Effekten, die sie verursacht. Zum Beispiel klagten Anwohner deswegen Diageo bereits im Jahr 2014 – die Klage wurde dann aber zwei Jahre später abgewiesen.

Wie der Independent heute berichtet (im Artikel auch ein kleiner Videobeitrag), wollen sich nun Bewohner in Lincoln County gerichtlich wehren, nachdem zu den sechs Lagerhäusern für Whiskyfässer, die 2018 errichtet wurden, nochmals 14 hinzukommen sollen. Sie verlangen Kompensationen für den ihrer Meinung nach eingetretenen Wertverlust ihrer Häuser und Grundstücke sowie Nachweise, dass das Ethanol in der Luft nicht gesundheitsschädlich ist. Einer der Kläger fordert auch die 10.000 Dollar ein, die er Jahr führ Jahr für eine Tiefenreinigung seiner Hausfassade aufbringen muss.

Die Klage richtet sich zunächst einmal gegen die lokalen Behörden und nicht gegen Jack Daniel’s. Zwei Dinge sollten der Meinung der Anrainer nach geschehen: Ethanolfilter sollten in die Gebäude integriert werden, und eine Umweltstudie solle die Auswirkungen der Lagerhäuser genauer erfassen. Die Anwohner machen die Emissionen teilweise für Atemprobleme verantwortlich und ziehen auch Verbindungen zu Krebserkrankungen, die in der Gegend auftreten (allerdings sagt der Artikel nicht, ob diese gehäuft oder im „normalen“ Rahmen sind.

Jack Daniel’s verweist darauf, dass alle Bauten den behördlichen Vorgaben entsprechen und die verlangten Filtereinbauten für die Gebäude wissenschaftlich keinen Sinn ergeben würden. Man tue in Übereinstimmungen mit den Gesetzen alles, um die Umwelt zu schonen.

Ob die Klage gegen die Behörden Erfolg haben wird und falls ja, ob diese dann gegen das Unternehmen vorgehen werden, bleibt abzuwarten. Sollten sich neue Entwicklungen ergeben, werden wir Sie natürlich sofort darüber informieren.

Ad Gefrin Distillery in Wooler (Northumberland) öffnet Besucherzentrum am 25. März

Es war eine lange Reise bisher: Von der Baugenehmigung im September 2019 über die Lieferung der Stills im März des Vorjahres bis hin zum ersten Blend haben wir die Ad Gefrin Distillery mit unserer Berichterstattung begleitet. Nun ist ein weiterer Schritt für die nördlichste Destillerie Englands in Wooler, deren ersten Single Malt wir im Jahr 2026 erwarten dürfen, getan: Am 25. März des 2023 wird das Besucherzentrum der Brennerei eröffnet werden.

Wie die Northumberland Gazette berichtet, wird im Besucherzentrum auch das Ad Gefrin Museum zu sehen sein, das die eher unbekannte Geschichte des angelsächsischen Königshofes in Northumbria erzählen wird, auch mit Museumsstücken aus dem British Museum und anderen Kollektionen, die zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder im Nordosten Englands gezeigt werden.

Auch im Besucherzentrum ist das Ad Gefrin Bistro, das lokale Produkte anbietet. Und selbstverständlich kann man auch die Produktion des ersten Single Malts der Gegend mitverfolgen.

Für die lokale Bevölkerung wird man als Dankeschön für die bisherige Unterstützung ein Pre-Opening veranstalten. Danach wird das Besucherzentrum für Gäste und Touristen zugänglich sein – vielleicht ein Grund, dieser Gegend einmal einen Besuch abzustatten…

Ad Gefrin Distillery. Bild: Ad Gefrin

Exklusiv: Ein Besuch bei der THY Distillery und der Region, die ihren Whisky prägt

Man muss vier Stunden von Kopenhagen nach Nordwesten fahren, um in die Region Thy (ausgesprochen wie das Tü in Tür) zu gelangen, und von der deutschen Grenze noch länger. Wenn man von dort kommt, ist die Stadt Vejle eine gute Zwischenstation, nicht zuletzt deshalb, weil man hier auf die Niederlassung der dänischen SMWS trifft, der wir bei der Anreise einen Besuch abstatteten.

Grund für den Zwischenstopp ist ein sehr angenehmer: Die erste Abfüllung eines Whiskys für die Scotch Malt Whisky Society aus der THY Distillery, dem Grund unserer Reise.

Fruchtig und gehaltvoll, mit der typischen Zitronennote von THY, lässt diese Abfüllung das junge Alter des Whiskys vergessen – und macht gemeinsam mit einigen anderen schönen Drams, darunter ein 18 Jahre alter Bowmore und ein 25 Jahre alter Caperdonich, die weitere Anreise, die von Velje aus nochmals gut zwei Stunden dauert, um einiges leichter und beschwingter.

Thy ist wohl die abgelegenste Gegend in Dänemark, hat nebenbei ihren eigenen, unverwechselbaren Dialekt – und gilt im Rest des Landes als das oft noch recht unberührte Hinterland, das auch einen großen Nationalpark gleichen Namens beherbergt.


Einschub 1: Die Schönheit des Unberührten

Thy zeigt sich im Februar von seiner rauen und schönen Seite zugleich: dunkle Wolken, Wind, Regen, danach wieder die Sonne – die erst vor einigen hundert Jahren kultivierte Dünenlandschaft mit ihren vielen Binnenseen gibt einen Eindruck von der Rauheit der Nordsee, an die sie grenzt. Wir schaffen es, in der Zeit, in der wir im Nationalpark Thy verbringen können, im Surferparadies Stjenberg beeindruckende Wellen mitzuerleben, die einige Wagemutige nicht davon abhalten, in ihren Neopren-Anzügen auf ihnen zu surfen, und später in Hanstholm einen traumhaften Sonnenuntergang über der Dünenlandschaft und am Leuchtturm zu erleben.

Video: Seenlandschaft bei der THY Distillery – ein Inlandsee, der sich über viele Kilometer erstreckt und dessen Wasserspiegel je nach Saison variieren kann…

Wer sich für die Schönheit der Landschaft begeistern kann und selbst einmal dorthin will, findet auf der Webseite von Thy weitere Infos…


Mitten in der Region Thy liegt das Landgut der Familien Poulsen und Stjernholm namens Gyrup. Seit 1773 ist es dokumentiert, und wenn auch kein Gebäude dort mehr aus dieser Anfangszeit stammt, so sind viele Objekte dort an die 200 Jahre alt. Bewirtschaftet wird Gyrup durch Jakob und Marie Stjernholm sowie Andreas Poulsen und Ellen Nicolajsen, was die Familientradition dort nun in der achten Generation fortsetzt.

Andreas Poulsen und Ellen Nicolajsen, Marie und Jakob Stjernholm. Bild: THY Distillery

Die Landwirtschaft (organisch biologisch arbeitet man seit 1996, also mehr als 25 Jahre lang) beruht neben dem Getreideanbau vor allem auf Milchkühen, 290 an der Zahl. Die leben hier unter sichtbar artgerechten Bedingungen: Geräumige Ställe mit viel Einstreu, gutes Futter und viel Platz auch draußen. Für gebärende Mutterkühe hat man sogar einen eigenen, abgesonderten Bereich eingerichtet – dort herrscht eine auch für den Besucher beruhigende Atmosphäre, in der sich die Tiere sichtlich wohl fühlen.

Video: Wir gehen zu den Kühen in den Stall und erfahren mehr über deren Bedeutung für den Hof über die Zeiten…

Zurück aber zum Getreideanbau: 500 Hektar Land bewirtschaftet man, 300 davon Eigengrund, 200 in Pacht oder Miete. Man sät verschiedene Sorten aus, einerseits unterschiedliche Gersten-Varietäten, darunter auch solche, die bereits vor 100 Jahren kultiviert worden und danach in Vergessenheit geraten sind, andererseits auch andere Getreidesorten wie Roggen oder Emmer und mehr. Als biologisch arbeitender Betrieb muss man auf eine strikte Fruchtfolge achten, um die Böden nicht über Gebühr auszulaugen – so kommt es, dass vier bis fünf Jahre vergehen können, bevor auf einem Feld erneut eine bestimmte Sorte wachsen darf. Das Erstellen des Plans ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die von Marie Stjernholm übernommen wird.

Video: Die Eigenarten dänischer Landwirtschaft, Fruchtfolge im Bio-Anbau, warum Gerste nicht lange gelagert werden kann und vieles mehr erzählt Jakob Stjernholm in diesem Video.

Die Landwirtschaft ist das eine von drei Standbeinen auf Gyrup. Das zweite kam ab 2010 nach und nach dazu, durch den leider schon verstorbenen Nikolaj Nicolajson, Landwirt in der siebten Generation: Er hatte nämlich die Idee, Whisky zu produzieren. Ganz zu Beginn tat man das noch ohne eigene Brennanlage und Mälzerei; man nutzte dazu Malz aus Deutschland und die Expertise einer Bierbrauerei, mit der man heute noch in enger Geschäftsbeziehung steht: die Thisted Brewery. Die eigene Brennerei samt allem Notwendigen entstand erst nach der Übernahme durch die achte Generation, die 2015 stattfand. Erst Mitte 2019 war die Destillerie mit der Inbetriebnahme der 1000 Liter Potstill komplett.

Video: Ein Blick in das Besucherzentrum der THY Distillery – hier findet man Merchandise, Plätze für Tastings, Schaubilder und Fässer…

Standbein Nummer drei ist die eigene Mälzerei, die noch vor der Brennanlage im Jahr 2018 entstand. Hier kann man in mittlerweile drei Mälztrommeln Malz nicht nur für die Whiskyproduktion erzeugen, sondern auch für Brauereien, die das gerne und ausgiebig nutzen. Übrigens nicht der einzige „Exportschlager“ von Gyrup: auch das Getreide, vor allem der Roggen, geht an Bäckereien – und dann ist da natürlich der Whisky.


Einschub 2: Bio-Getreide und Brot für 66 Familien

In Hanstholm, am nordwestlichsten Punkt des Thy National Parks, steht in einem unscheinbaren Gebäude, das eher einer Baracke und einem Lagerhaus ähnelt, eine interessante Bäckerei: Sie wird von 66 Familien betrieben, die dort ihr Brot für den Eigenbedarf backen – unter Verwendung des Bio-Getreides aus Gryup. Man wollte sich damit von der Versorgung durch Brotfabriken lösen und Qualitätsbrot selbst backen. Und das ist mehr als gelungen: Das dunkle Roggenbrot, das dort gebacken wird, steckt voller Kraft und Aromen, legt sich hervorragend unter süßen und pikanten Belag und ist getoastet als Brotchips phänomenal mit Aufstrichen.


Wenn man die großen schottischen Brennereien kennt, dann ist Thy Whisky ein einziger Anachronismus: er strotzt nur so vor Handarbeit und Liebe zum Brennen. Alle an seiner Entstehung beteiligten Menschen sind, was Whiskyproduktion betrifft, komplette Autodidakten, die ihr Handwerk von der Pike auf lernen mussten. Alle Rohstoffe, die zu seiner Herstellung gebraucht werden, stammen von der Farm und werden auf ihr verarbeitet, Jeder Arbeitsschritt bis hin zum Verpacken der gefüllten Flaschen geschehen vor Ort. Das macht den THY Whisky nicht billig, aber liebenswert und absolut besonders.

Jakob Stjernholm führte uns bei unserem Besuch durch die gesamte Produktionskette, beginnend mit der Reinigung des Getreides neben dem Stall. Jedes Korn, das dort durch die Rüttelmaschine läuft, ist auf einem der Felder des Bauernhofs angebaut worden und rein biologisch gewachsen, ohne Spritzmittel oder künstliche Düngung. Für die Whiskyproduktion wird ein knappes Viertel des angebauten Getreides verwendet, der Rest geht in Mühlen oder später als Malz an Brauereien.

Video: Getreide muss erst von Verunreinigungen gereinigt werden, bevor es verwendet werden kann. Das passiert hier in dieser Maschine, und wir sehen zu…

Als Nächstes sehen wir den Ofen, der für das „Torfen“ des Getreides verwendet wird. Torfen ist hier aus einem guten Grund unter Anführungszeichen gesetzt: um das Getreide zu aromatisieren, verwendet man in der THY Distillery ausschließlich Buchenholzrauch. Auch das entspricht der Philosophie von Jakob, Marie, Andreas und Ellen bei der Whiskyproduktion: Man will das Lokale und Unmittelbare in jedem Produktionsschritt zelebrieren. Und weil Buchenholzrauch bei der Zubereitung von Fischen hier überall zu finden ist, findet man ihn bei THY Whisky auch im Geschmack. Und der ist wesentlich subtil rauchiger als bei Torf, weicher und insgesamt eingebundener in die restlichen Aromen als es Torf könnte.

Video: Jakob erklärt den Smoker – hier werden Buchenholzspäne verwendet, um „torfigen“ Whisky zu erzeugen…

Drei Mälztrommeln gibt es bei THY, die dritte erst vor kurzem installiert. Hier wird das Getreide zum Keimen gebracht und danach getrocknet, um als Malz für die Whisky- oder Bierproduktion verwendet werden zu können. Insgesamt 750 Tonnen ist der Output pro Jahr. Wie schon gesagt, geht ein guter Teil der Produktion an lokale Bierbrauereien, die selbst keine Malzböden mehr besitzen und nicht von den Giganten der Branche kaufen wollen.

Video: Vom Steeping bis zum Malting und der Räucherung des Getreides – Jakob Stjernholm erklärt den Vorgang im Detail.

Einschub 3: Die Thisted Brewery – Bier und Whisky

Die Thisted Brewery, am Inlandmeer und damit im Osten der THY Region gelegen, war die Geburtsstätte des THY Whisky, denn dort brannte man ihn zuerst im Jahr 2010. Aber auch heute noch sind die Bande zwischen der kleinen regionalen Brauerei und der Farmbrennerei sehr eng: THY liefert and Thisted Malz und Whisskyfässer, die dann mit Bier befüllt werden. Der Inhalt wird als Whiskybier verkauft, die Fässer kommen in die THY Distillery zurück, um dort Whisky zu reifen. So profitieren beide Seiten – und sowohl Bier- als auch Whiskygenießer, denn beide Abfüllungen schmecken einfach fabelhaft.


Nach dem Maischen im (kippbaren) Maischbottich geht es in die Fermentationstanks, die so wie vieles hier in der THY Distillery etwas anders aussehen als sonst wo, weil man einfach ein wenig improvisiert und experimentiert hat, um das für sich Geeignete zu finden. Die Fermentation dauert in der Regel vier bis sechs Tage (letzteres, wenn das Wochenende „dazwischen“ kommt), aber man lässt auch schon mal die Fermentation länger dauern, wenn man experimentieren will. Das Verhältnis der Größe der Fermentationstanks zur Pot Still ist 1:1 – je 1000 Liter Fassungsvermögen.

In diesen Tanks wird fermentiert – oben sieht man Behälter, in denen New Make zwischengelagert wird. Hier ist alles entweder custom made oder umfunktioniert und strahlt nach wie vor den Charme des unvoreingenommenen Beginnens aus. Bild (c) Whiskyexperts
Video: Brauen und Fermentation von Jakob Stjernholm im Detail erklärt

Die THY Distillery hat eine recht interessante Brennanlage: Neben der Pot Still steht eine eigens ersonnene Säulenbrennanlage ohne Böden, die den Alkohol bis auf ca. 80% „hinaufdestilliert“ – technisch gesehen also eine Einfachdestillation. Die Anlage läuft an fünf Tagen in der Woche, wird um ca. 6 Uhr angeworfen und ebenso um 6 Uhr wieder heruntergefahren. Der Spirit Safe ist in Deutschland völlig undenkbar, denn der Staat besteuert in Dänemark das Endprodukt, aber nicht den Alkohol: Ein Glassturz steht über dem Auslass für den New Make; er kann mit einer Hand hochgehoben werden und macht den New Make zum Verkosten zugänglich.

Video: Zeit für ein Bier: nach dem Verkosten des Distillers‘ Beer erklärt Jakob ausführlich die Brennanlage und den Brennvorgang – denn der ist bei THY Whisky durch die Anlagenkonstruktion anders als anderswo…

Die Kapazität der Brennanlage beträgt aktuell 50.000 Liter New Make, ca. 1/10 des Ausstoßes, den man bei Stauning vorfindet. Und diese Menge kann man noch nicht lange produzieren – das erklärt auch, warum bislang bei THY Whisky in kleinen Batches abgefüllt wird (aktuell wird gerade Batch #21 auf den Markt gebracht) und es (noch) keine Core Range gibt.

Nach dem Brennen steht die Fassabfüllung, und die erfolgt im neu gebauten Lagerhaus der Brennerei, etwas abseits von den Hauptgebäuden. Momentan lagert man dort ca. 1000 Fässer unterschiedlichster Größen, vom Platz her ist da noch gut Luft nach oben. Apropos Luft: Das Lagerhaus ist so gebaut, dass die Wände im Westen und Osten zum Teil perforiert sind, um einen Luftzug zu erlauben, um die Halle im Sommer kühl halten zu können. Das funktioniert nicht nur einwandfrei, sondern sieht auch sehr stylisch aus.

Video: Ein Gang die Fässer entlang
Video: Warum es gerade zur Zeit bei THY Whisky wichtig ist, an jedes Fass zu kommen, erklärt Jakob.

Nach der intensiven Tour durch die Produktion steht im (sehr ansprechend gestalteten) Besucherzentrum eine Verkostung der THY Whiskys an. Wir beginnen mit der Verkostung von drei unterschiedlichen New Makes, die unter möglichst ähnlichen Parametern erzeugt wurden: Einer aus Concerto-Gerste, zwei aus historischen Gerstensorten wie zum Beispiel Imperial. Die Unterschiede sind eklatant: Während die moderne Concerto-Gerste einen fast süßlichen Grundton ohne viele Ecken und Kanten in den New Make bringt, so bringen die historischen Arten entweder einen würzigen oder erdigen Ton dazu. In allen findet sich jedenfalls der THY-typische zitronige, frische Anklang, der dann auch – in verschiedenen Nuancierungen – der Grunton der verkosteten Whiskys sein wird.

Was bei der Verkostung auffällt: Die THY Distillery schafft es hervorragend, die Balance zwischen Destillat und Fasseinfluss zu halten und für das Alter erstaunlich komplexe Whiskys zu kreieren. Das Destillat harmoniert mit Sherryfässern ebenso wie mit den klassischen Bourbonfässern, auch unterschiedliche Mälzgrade setzen sich im finalen Produkt klar in Szene. Die „rauchigen“ Whiskys überzeugen dazu mit einer Eleganz, die dezent im Hintergrund wirkend die anderen Geschmackskomponenten unterstützt. Alles in allem findet man in THY Whisky einen Whisky, der nicht den Schotten nacheifern, sondern typisch dänisch sein will, so wie die nordische und dänische Cuisine: besonders, hochwertig, unverwechselbar und immer auf der Höhe der Zeit.

Man investiert sehr viel Mühe bei THY in dieses Ziel, und man muss sagen, dass die Whiskys, die letztendlich abgefüllt werden, den hervorragenden Ruf zementieren, den die Brennerei mittlerweile (nicht nur) in Dänemark besitzt.


Einschub 4: THY und Tri – ein beeindruckendes Pairing

Im Süden des Thy Nationalparks in Agger, einem kleinen Küstenort befindet sich das Restaurant Tri, geleitet von Nicolas Min Jørgensen, das zwar erst seit kurzem existiert, aber bereits die Auszeichnung als bestes neues Restaurant in Dänemark erhielt – und wer das Niveau der dänischen Küche kennt, der weiß, was das bedeutet. Es würde nicht wundern, wenn Jørgensen noch in diesem Jahr auch mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet würde.

Tri verwendet gemäß den Richtlinien der nordischen Küche, die Rückbesinnung auf das, was um einen herum wächst, ausschließlich regionale und saisonale Produkte, konzentriert sich auf eine Zutat und verfeinert diese mit unglaublicher Raffinesse – jeder der verkosteten Gänge (im kompletten Menü des auf 17 Sitzplätze beschränkten Restaurants sind es weit über ein Dutzend) zeugte von der kulinarischen Kunst der Küche. Dass die Whiskys der THY Distillery in der Hausbar das Rückgrat des Angebots bilden, versteht sich von selbst, aber auch in der Küche verwendet man Produkte der Brennerei, so zum Beispiel ein mit Birkenrauch versetztes Getreideöl.

Das Restaurant Tri in Agger – hier findet sich ein weiterer Ort, an dem THY Whisky und die Produkte der Landwirtschaft Verwendung finden – auf höchstem Niveau. Bild (c) Whiskyexperts
Im Barwagen ist THY Whisky prominent vertreten. Daneben: Das obere Stockwerk des Restaurants, wo man sich nach dem Essen auf einen Digestiv einfindet. Bild (c) Whiskyexperts

Leider ist es in Deutschland nicht leicht, an eine THY Whisky Abfüllung zu kommen. Der Preis mag zunächst einmal sowieso prohibitiv erscheinen, aber wenn man die Arbeit, die hinter der Erzeugung steckt und die Qualität des Endprodukts in Rechnung stellt, dann relativiert sich das ein wenig. Auch die kleinen Mengen, die in die Batches kommen, machen es schwer, an eine Flasche zu kommen. Man denkt auch aus diesen Gründen bei THY Whisky nach, eine Core-Range zu produzieren, die die Brennerei einem etwas größeren Publikum vorstellen kann – allerdings ist mit der nicht vor 2024 zu rechnen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, der kann sich um ca. 600 Euro ins Fassanteils-Programm einkaufen, an dessen Ende nach 5 Jahren ein Minimum von 8 Flaschen zu 0,5l in Fassstärke stehen, dazu jährliche Fassproben und ebensolche Einladungen zu Events in Deutschland. Mehr dazu unter www.thy-whisky.dk/german-casks.

THY ist vom Konzept und Geschmack her ein Whisky, den man als Liebhaber unbedingt auf dem Radar haben sollte: Er zeigt, wie groß Regionales sein kann, wenn es um Qualität und die dahinterliegende Philosophie geht. Er ist ein interessanter Vertreter der Welt-Whiskys, auf einem Niveau, das man durchaus mit jenem von Whiskys wie zum Beispiel Starward vergleichen kann. Die große Kunst wird es sein, diesen momentan fast idealen Mix aus Faktoren in die Zukunft zu skalieren und damit mehr Whiskyfreunde zu erreichen als man es mit der momentanen Produktion kann. Bei der Hingabe zu dem, was Jakob, Marie, Andreas und Ellen hier erschaffen, stehen die Chancen dafür allerdings äußerst gut. Man darf sich darauf freuen!

Hinweis: Wir waren auf Einladung der deutschen Agentur von THY Whisky in Dänemark – diese hat die Kosten für die Reise und den Aufenthalt übernommen. Auf den Inhalt und die Ausgestaltung unserer Berichterstattung hatte sie und das keinen Einfluss.

Neu bei Kirsch Import: Neue „shenanigans“ von West Cork – Whiskey aus der größten Brennerei in irischer Hand

Der St. Patrick’s Day am 17. März wirft überall seine Schatten voraus – und so versuchen Importeure und Handel, deutschen Whiskyfreunden ausreichend Abwechslung mit irischen Whiskeys zu bieten. Kirsch Import hat dazu sogar recht Neues im Portfolio: den West Cork Pot Still 5yo und den West Cork Single Malt 7yo. Beide dürfen wir Ihnen hier mit den Worten des Importeurs vorstellen:

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Neue „shenanigans“ von West Cork: Whiskey aus der größten Brennerei in irischer Hand

Den Großteil des Equipments baute das Team der 2003 gegründeten West Cork Distillers einst selbst. Heute arbeitet die südlichste Whiskeybrennerei Irlands mit acht Pot Stills, verwaltet rund 55.000 Fässer in sieben Warehouses und verkauft ihre Produkte in über 70 Länder. Ein beachtlicher Erfolg. Er baut auf die Vision der drei Gründer-Freunde: Whiskeys höchster Qualität zu attraktiven Preisen herstellen und dabei nachhaltige Arbeitsplätze in einer der abgelegensten und zugleich schönsten Regionen Irlands schaffen.

West Cork ist die größte, vollständig in irischem Besitz liegende Destillerie des Landes. Für die Whiskeys verwendet das unabhängige Team ausschließlich frisches Quellwasser sowie 100 Prozent Getreide aus irischem Anbau. Typisch für den milden Whiskeystil der Insel, sind alle Abfüllungen der West Cork Distillers dreifach destilliert.

Ende des Jahres präsentierte West Cork zudem zwei Produktneuheiten mit Age Statement. Der West Cork Pot Still 5 y.o. zeigt Noten von Heu, frisch geschnittenem Gras, Karamell und Birne mit Untertönen von Pflaume und Trockenfrüchten. Außergewöhnlich: Der Single Pot Still Irish Whiskey besitzt mit einem Verhältnis von 66:33 zwischen gemälzter und ungemälzter Gerste einen hohen Malt-Anteil.

Der West Cork Single Malt 7 y.o. verbrachte zunächst 4 Jahre in Oloroso Sherry Casks der Bodega Tolerina Rodriguez aus dem malerischen Cadiz, bevor er in Bourbonfässern vollendet wurde. Bei idealer Trinkstärke entfaltet er ein angenehmes Profil mit Malz, Tanninen, grünen Früchten und Zitrusfrüchten, das mit roten Beeren nachklingt.

West Cork Pot Still 5 y.o.
Triple Distilled Irish Whiskey

5 Jahre
Herkunft: Irland
Fasstyp: First Fill Bourbon Casks
43% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes:

Nase: Noten von Heu und frisch gemähtem Gras, mit Karamell und der Süße von Birnen vor dem Hintergrund von Trockenpflaumen.
Gaumen: Schichten von Gerste und Malz, Vanille und schwarzem Pfeffer.
Nachklang: Zuckerwatte.


West Cork Single Malt 7 y.o.
Triple Distilled Irish Whiskey

7 Jahre
Herkunft: Irland
Fasstyp: Oloroso Sherry Casks, First Fill Bourbon Casks (Finish)
46% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes:

Nase: Noten von grünen Früchten, Marzipan und roten Beeren.
Gaumen: Angenehme Anklänge von Malz, Tannine, grüne Früchte, leichte Würze und Zitrusnoten.
Nachklang: Lang, mit Malz und Beeren.

Tobermory veröffentlicht Tobermory 25yo aus der Hebridean Serie

Nach dem Tobermory 23yo und dem Tobermory 24yo folgt nun in der Hebridean Serie der 25 Jahre alte Tobermory, abgefüllt mit 48,1% vol. Alkoholstärke und in UK zu einem Preis von 345 Pfund in den Regalen von Berry Bros. erhältlich (ab 8. März dann auch direkt bei der Destillerie). Der in Oloroso-Casks gereifte und danach in Gonzales Byass Cask gefinishte Whisky wird in einer Auflage von 5.298 Flaschen erscheinen.

Zu diesem Anlass gibt die Brennerei auf der Isle of Mull bekannt, dass sie eine Partnerschaft mit dem Naturfilmer Gordon Buchanan eingegangen ist, der ab sofort als Island Ambassador für die Destillerie tätig sein wird. Mehr dazu und zum sicherlich interessanten Tobermory 25yo in der nachfolgenden Presseaussendung:

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Tobermory Distillery unveils latest expression in Hebridean Series and partnership with Gordon Buchanan

  • Tobermory Distillery, based on the idyllic Isle of Mull, has revealed a 25-year-old single malt, the third of five expressions in its limited edition Hebridean Series
  • The third release in the series of five,  follows on from the success of the 24-year-old and the 23-year-old.
  • In addition to the new release, Tobermory Distillery has announced the appointment of Gordon Buchanan, award-winning wildlife filmmaker, as Island Ambassador
  • Together Gordon and Tobermory Distillery will work to preserve and promote the amazing island including its wildlife, landscapes and people 

Mull distillery, Tobermory, has released the latest expression in its Hebridean Series: Tobermory 25.

Following the success of the previous 23- and 24-year-old expressions, the 25-year-old instantly transports drinkers to the Isle of Mull, where Tobermory Distillery calls home.

Inspired by the people of Mull’s long-standing history of working with the land that surrounds them, the expression draws on the distillery’s affinity to the island and the crofting industry that has influenced the island as we know it today. 

With notes of blackcurrant jam, peaches and lemon peel, this rare and collectible release was firstly matured in Oloroso Casks, before finishing in Gonzalez Byass casks to create a lingering spice, intertwined with poached pears and nutmeg. Tobermory’s surrounding shoreline also gives Tobermory 25 the much-loved coastal finish, which is synonymous with each of the distillery’s expressions. 

As with each of the releases in the Hebridean Series, the liquid of the 25-year-old comes from the popular 15 year old, which was released by the distillery in 2008. Continuing to mature in the finest Gonzalez Byass sherry casks for an additional nine years, the result is a wonderfully rich expression that celebrates the unique influences of the island, of which a limited number of bottles are available worldwide.

In addition to the release, Tobermory has announced a partnership with award-winning wildlife filmmaker, Gordon Buchanan, who will be working with the distillery as an Island Ambassador, to preserve and promote the Isle of Mull.

Gordon, who grew up on Mull, has travelled all over the world capturing an array of animals and environments, but credits his home as to where he first fell in love with nature. Like other parts of the world, Mull’s delicate ecosystem faces pressures. 

Through his role as Island Ambassador, Tobermory Distillery and Gordon Buchanan will be collaborating to promote sustainability and raise awareness of the island’s beauty and ecosystem,  together with the distillery team, local community organisations and residents of Mull. As well as donating money to this work, the distillery will be offering its workforce as volunteers and unveiling some exciting fundraising projects over the next 24 months. 

Brendan McCarron, Master Distiller at Tobermory Distillery said:

“We are so proud to introduce Tobermory 25 to the world. A wonderfully fruity and well-rounded liquid, drinkers can expect a true taste of Mull with every dram.

“Our hand-crafted Hebridean Series really champions the little island we call home, drawing inspiration on its unique history and heritage to shape our expressions. The 25-year-old is a real homage to Mull’s crofting history, and draws parallels on the skill and ingenuity that goes into working with the land around us. 

“We’re really excited to welcome and partner with Gordon as Island Ambassador. We have a shared passion for Mull, the land, the community, the wildlife. We’re committed to work together to protect and preserve our beautiful island, ensuring it’s looked after for years to come.”

Gordon spent his childhood in Tobermory, and his life is intertwined with Tobermory Distillery. His mother met his stepfather whilst working at the distillery in 1991, and his brother went on to become Stillman, 2 years later (1993-2004). 

Like capturing the perfect shot, whisky distilling takes time, craftsmanship and patience, and whilst Gordon has seen Mull grow and develop over the years, one thing has remained a constant – Tobermory Distillery.

Gordon Buchanan, said:

“Mull is where I grew up and spent many happy years as a boy. Its amazing wildlife and ecosystem is what inspired me to get into photography and filmmaking when I was a teen, and for that, I’ll always be grateful. 

“Tobermory Distillery is a key part of my family’s history so I’m honoured to be joining the team as Island Ambassador.“

5,298 bottles of Tobermory 25 are available worldwide. With an ABV of 48.1%, bottles are priced at £345 and available to purchase at Berry Bros exclusively from 24 Feb 2023 and then from tobermorydistillery.com from 08 March 2023. 

For more information on the expression and Tobermory Distillery, visit https://tobermorydistillery.com/ 

Feiern Sie den St. Patrick’s Day: Mit Whiskyexperts gleich 12x den Kilbeggan Triple Cask Irish Whiskey gewinnen!

Am 17. März ist es wieder soweit: Die ganze Welt wird grün und ausgelassen: Der St. Patrick’s Day verwandelt die Straßen und Pubs der Welt in Partymeilen und irisches Hoheitsgebiet. Und was gibt es Besseres, als diesen irischen Feiertag auch ganz typisch irisch zu feiern?

Darum verlosen wir gemeinsam mit unserem Partner Kilbeggan Irish Whiskeys den Kilbeggan Triple Cask Irish Whiskey, den traditionellen irischen Whiskey aus der ältesten durchgehend lizensierten Brennerei Irlands. Und diesmal sind Ihre Gewinnchancen besonders hoch: Gleich 12 unserer Leserinnen und Leser aus Deutschland können diesmal gewinnen, denn wir verlosen ein ganzes Dutzend Flaschen für Sie.

Machen Sie jetzt gleich mit – denn dieses Gewinnspiel läuft nur eine Woche!

Bevor Sie aber die Möglichkeit haben, unsere (einfache) Gewinnfrage zu beantworten, hier mehr Informationen zur Destillerie Kilbeggan, dem Kilbeggan Triple Cask Irish Whiskey und seinem Geschmack:

Die Destillerie Kilbeggan

Kilbeggan® wurde 1757 gegründet und ist als älteste lizenzierte Brennerei Irlands ein echtes irisches Whiskey-Original. Kilbeggan verwendet noch immer traditionelle Methoden wie die doppelte Destillation, um sanfte und dennoch charaktervolle Original Irish Whiskeys herzustellen, die weltweit in zahlreichen Märkten vertrieben werden.

Die Kilbeggan Destillerie beherbergt auch ein Besucherzentrum, in dem die Gäste die reiche Geschichte des Kulturguts erleben und mehr über die Herstellung des Whiskeys erfahren können.

In Deutschland gibt es 3 Irish Whiskeys von Kilbeggan: den Kilbeggan Traditional Irish Whiskey, Kilbeggan Triple Cask und Kilbeggan Black (ein leicht getorfter Irish Whiskey).

Alle Kilbeggan® Whiskeys werden aus weichem Grain Whiskey hergestellt, der mit doppelt destilliertem Malt Whiskey verschnitten wird. Durch diese doppelte Destillation bleiben die reichhaltigen Aromen ideal erhalten, was zu dem charaktervollen Geschmacksprofil führt.

Der Kilbeggan Triple Cask Irish Whiskey

Der innovative Whiskey aus Irlands ältester Whiskeybrennerei wird in drei verschiedenen Fasstypen gereift: American Virgin Oak, Pedro Ximénez Sherry und Ex-Bourbon Casks. Diese Kombination sorgt für ein reichhaltiges und komplexes Geschmacksprofil. Würzigkeit und Tannine kommen von der amerikanischen Virgin Oak, die Frucht und Süße von roten Beeren und Geleefrüchten vom Pedro Ximénez Sherry und die Biskuit-Vanille-Note von den Ex-Bourbon-Fässern. Trotz seiner Komplexität bleibt der Kilbeggan® Triple Cask ein zugänglicher irischer Whiskey, der nicht nur Whiskey-Kenner, sondern auch Einsteiger begeistert.

Tasting Notes KILBEGGAN® TRIPLE CASK 43% vol., 70cl

Aroma

Kokosnusscreme und Vanille mit Noten von Geleefrüchten und roten Sommerbeeren

Geschmack

Biskuit-Süße, Haselnuss und leichte Würze mit angenehmen Eichen-Tanninen

Abgang

Frisch und fruchtig; glasierte Kirschen, die eine langanhaltende Würze entfalten

Und so gewinnen Sie eine der 12 Flaschen Kilbeggan Triple Cask Irish Whiskey:

Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: Welchen irischen Feiertag begehen Irland-Fans auf der ganzen Welt in diesem Jahr am 17. März?

a – St. Patrick’s Day
b – St. Richard’s Day

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net– und zwar mit dem Betreff „Kilbeggan“!

Unter allen Einsendungen aus Deutschland mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 5. Marz 2023, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 6. März 2023 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kilbeggan Irish Whiskeys versendet.

Achtung: Pro Haushalt ist wie immer nur eine Teilnahmemail möglich!

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Kilbeggan“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 5. März 2023, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 6. März 2023 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kilbeggan Irish Whiskeys sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Beam Suntory Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Zwei aus Auchentoshan (Core Range vs. unabhängige Abfüllung)

Die beste Zeit von Auchentoshan, zumindest in jüngerer Vergangenheit und in den Augen von Serge Valentin, war von den späten 1990ern bis in die frühen 2000er, als die Destillerie mit hervorragenden Sherryabfüllungen punkten konnte. Heute ist es eher etwas ruhiger geworden um sie, man scheint sich mehr auf die Barszene als auf die Single Malt Genießer zu konzentrieren – durchaus ein legitimer Ansatz.

Den Status quo könnte die Verkostung von Serge heute abbilden: Der originale 12yo tritt gegen einen doppelt so alten Auchentoshan von den Thompson Bros. an – und während die Originalabfüllung eine gute Bewertung bekommt, glänzen die Augen von Serge Valentin bei der unabhängigen Abfüllung etwas mehr.

Hier die Tabelle der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Auchentoshan 12 yo (40%, OB, +/-2022)83
Auchentoshan 24 yo 1998/2022 (52.6%, Thompson Bros., 321 bottles)88
Die Destillerie Auchentoshan. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Wer gewinnt die Tomatin Portuguese Collection – drei edle Whiskys aus Portwein-, Moscatel- und Madeirafässern? Hier steht es!

Willkommen in Portugal! Und den Highlands! Unser neues Gewinnspiel, veranstaltet gemeinsam mit unserem Partner Kammer-Kirsch, stellt Ihnen diese geschmackvolle Kombination vor und lässt unsere deutschen Leser drei ausgezeichnete Whiskys aus der Highland-Brennerei Tomatin, mehr als nur ein Geheimtipp unter Whiskyfreunden, gewinnen: 15 Jahre alte Single Malts, die sieben Jahre ihres Reifungsprozesses in ausgewählten portugiesischen Fässern verbringen durften und so wunderbare Aromen mitbekamen – die Tomatin Portuguese Collection ist tatsächlich eine Sammlung der Extraklasse.

Für die vielen, vielen Einsendungen sagen wir Danke – wir hätten natürlich jedem Teilnehmer eines der Set gegönnt, aber wie heißt es so schön? Es kann (diesmal) nur Einen geben!

Wer gewonnen hat, verraten wir Ihnen gleich – zuvor aber noch mehr Infos zum tollen Preis:

Tomatin Highland Single Malt The Portuguese Collection

Die Tomatin Portuguese Collection besteht aus drei ganz unterschiedlichen Abfüllungen, die einiges gemeinsam haben: Sie sind alle zunächst in Bourbonfässer gereift, bevor sie für sieben Jahre in Fässer aus Portugal kamen. Und von denen haben sie ganz unterschiedliche Geschmacksprofile erhalten. Wie sie schmecken und was sie besonders macht, das erklärt ihnen hier Nigel Robinson, European Sales Manager der Tomatin Distillery, in einem kurzen Video, das wir exklusiv für unser Gewinnspiel aufgenommen haben:

Die Tomatin Distillery

SEIT 1897 werden im Herzen der schottischen Highlands mit viel Hingabe die charaktervollen Tomatin Whiskys hergestellt. Das von Natur aus weiche Wasser des Alt-na-Frith Burns wird mit zarter schottischer Gerste vermählt, später entsteht daraus in den hohen, schlanken Kupferbrennblasen der Tomatin Distillery ein weiche, fruchtige Destillat. Die sanfte Reifung in sorgfältig ausgewählten Fässern lässt den raffinierten Charakter der unverwechselbaren Single Malts hervortreten und sorgt dafür, dass die sanfte Seite der edlen Spirituose nie überdeckt wird.

Tomatin Portuguese Collection

Die Portuguese Collection zeigt den einzigartigen Einfluss der verschiedenen portugiesischen Weinfässer in einem außergewöhnlichen Projekt. Die am 8. September 2006 destillierte Spirituose wurde über 8 Jahre lang in traditionellen schottischen Whiskyfässern aus Eichenholz gelagert. Am 23. April 2015 wurde er dann für weitere 7 Jahre in Fässer aus Tawny Port, Moscatel de Setúbal und Madeira-Wein umgefüllt, so dass ein großartiges Dreiergespann aus Single Malt Scotch Whiskys entstanden ist.

Die Portwein-Edition

Das anfängliche Aroma erinnert an Schwarzwälder Kirschtorte, mit warmen Gewürzen, die sich zu frischen Sommerfrüchten entwickeln. Der Geschmack ist intensiv mit Waldfrüchten, Brombeeren, Himbeeren und Kirschen, aber die süßeren Noten von Pfirsich und Aprikose kehren im Abgang zurück.

  • Alkoholgehalt: 46% vol.
  • Destilliert am: 08.09.2006
  • Umgefüllt in Portweinfässer: 23.04.2015
  • Abgefüllt am: 09.05.2022
  • Nicht kühlgefiltert
  • Natürliche Farbe

Die Moscatel-Edition

Süße Aromen von Marmelade, Honig und gesalzenem Karamell mit einem Hauch von Zitrusfrüchten harmonieren perfekt mit Ingwer und Sternanis am Gaumen. Ein süßer Whisky mit einem langen, nach Dessertwein schmeckenden Abgang.

  • Alkoholgehalt: 46% Alk/Vol.
  • Destilliert am: 08.09.2006
  • Umgefüllt in Moscatel-Fässer: 23.04.2015
  • Abgefüllt am: 09.05.2022
  • Nicht kühlgefiltert
  • Natürliche Farbe

Die Madeira-Edition

Ausgeprägte Aromen von Honig und Zitrone stehen im Vordergrund, während am Gaumen Aromen von Karamell und Apfelkompott erklingen. Der Abgang ist süßlich und fruchtig.

  • Alkoholgehalt: 46% vol.
  • Destilliert am: 08.09.2006
  • Umgefüllt in Maderia-Fässer: 23.04.2015
  • Abgefüllt am: 09.05.2022
  • Nicht kühlgefiltert
  • Natürliche Farbe

Und die Portuguese Collection der Highland-Brennerei Tomatin gewonnen hat:

Daniel Koch aus 22453 Hamburg

Wir gratulieren ganz herzlich – der Gewinn wird in absehbarer Zeit durch unseren Partner Kammer-Kirsch versendet.

Wer diesmal kein Glück hatte, der kann sich auf unser nächstes Gewinnspiel freuen – das gleich heute beginnt, denn: so viel Preise wie dann gab es bei uns noch nie! Freuen Sie sich darauf, schon bald geht es hier wieder los.

Bis dahin herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (325)

Willkommen zur 325. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs oder Poodcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 325 finden Sie die folgenden neuen Podcasts und Videos:

Videos:

The Bourbin Diaries – Bunburry’s Black Forest Blended Whisky

Whisky Haexler – Black Bull 12 Jahre vs. Back Bull Peated Edition

Pat Hock – The Singleton of Glen Ord 15

WhiskyJason – Yellowstone Family Recipe 6 Jahre Kentucky Straight Bourbon

Whiskyplausch – Bruichladdich Black Art 10.1.

The Malthead – Glen Keith 26 A Dream Of Scotland

Malte talks Malts – Caol Ila 11 Jahre – Wine Barrique (Flickenschild)

Malt Mariners – Nikka Coffey Grain


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts für unsere Leser!