Nicht nur schottische Brennereien haben in ihren Destillerieshops exklusive Bottlings oder solche, die man dort per Hand für sich abfüllen kann – auch in den USA gibt es diese Abfüllungen. Den Woodford Reserve Double Double Oaked gibt es seit 2015 in jährlichen Ausgaben; nun ist jene für 2023 erschienen, und wiederum ist sie nur direkt bei der Destillerie in Versailles, Kentucky (im Besitz von Brown-Forman) erwerbbar.
Der mit 45,2% vol. Alkohol abgefüllte Bourbon stammt aus den Händen von Master Distiller Chris Morris und soll insgesamt würziger als der Double Oaked sein, mit Noten von Ahornsirup, dunklem Butterscotch, Krokantkaramell, Zartbitterschokolade, verbranntem Marshmallow und süßne Hickory-Rauchnoten in der Nase. Gefolgt wird das am Gaumen von Noten von reichhaltigen getrockneten Kirschen, Preiselbeeren, Brombeermarmelade und einem Hauch von reifem Apfel.
Die 0,375ml-Flasche des Woodford Reserve Double Double Oaked2023 Edition kostet 59,99 Dollar – sie ist eine kleine Version der klassischen Woodford Reserve-Flasche.
Da ist etwas Interessantes in der us-amerikanischen TTB-Datenbank noch einmal aufgetaucht: Ein neuer Whisky von Glenfiddich, fast drei Jahrzehnte lang gereift, mit einem sehr exotischen Finish: der Glenfiddich 29yo Grand Yozakura – Japanese Awamori Cask Finish, wohl eine Wiedereinreichung jener Label, über die wir bereits im August des Vorjahres berichten konnten. Geändert hat sich an dem Whisky, der ein Finish in „Island Sake“-Fässern aus der Präfektur Okinawa erhielt, eigentlich nichts: er wird nach wie vor mit 45,1% vol. abgefüllt werden – einzige Änderung ist offensichtlich, dass das Etikett nun in einer Variante die Alkoholangabe sowohl in US-Schreibweise als auch in der für Europa enthält, der Whisky augenscheinlich also hüben wie drübern mit 750ml abgefüllt wird (?).
Es scheint also, dass seine Markteinführung nicht mehr allzu fern ist – hier die Etiketten, sozusagen als kleine Auffrischung der Erinnerung:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Künstliche Intelligenz ist momentan in aller Munde – nicht zuletzt dank ChatGPT, einem Chatbot, der auf Fragen informative und fachlich zumeist auch fundierte Antworten geben kann (übrigens auch in deutscher Sprache, wie man an unserem „Interview“ sehen wird.
Wir haben uns dafür interessiert, wie gut ChatGPT über den Whiskymarkt der letzten 20 Jahre Bescheid weiß, wie die künstliche Intelligenz die Zukunft desselben sieht und wie sie zu Whisky als Wertanlage steht. Dabei wollten wir auch sehen, ob die Antworten über Allgemeinplätze hinauskommen und ob man aus den Antworten so etwas wie ein Verständnis der Materie erkennen kann.
Und das kann man tatsächlich, auch wenn es an einigen Stellen etwas hakt und man – zumindest ohne Nachfragen – keine tiefergehenden Antworten erwarten darf. Gut fanden wir zum Beispiel die Zusammenfassung der Innovationen bei Whisky in den letzten 20 Jahren oder die grundlegende Analyse von Whisky als Wertanlage, auch die Literaturliste ist unserer Meinung nach gut zusammengestellt; weniger gut den Umstand, dass in einer Antwort Konzerne als Destillerien bezeichnet wurden.
Zusammenfassen finden wir, dass das Wissen von ChatGPT über den Whiskymarkt ausreichend ist, um Menschen, die sich mit der Materie noch nicht besonders befasst haben, einen guten Überblick über das Thema zu geben. Die Darbietung der Antworten mag etwas formelhaft geschehen (besonders die „Warnhinweise“ am Ende fast jeder Antwort), aber sie ist zielführend und übersichtlich.
Jetzt aber viel Freude mit unserem „Interview“, und falls Sie ChatGPT selbst ausprobieren wollen, können Sie das hier tun (Sie brauchen dafür einen Account, den Sie dort aber schnell anlegen können):
Die Bilder in unserem Artikel sind ebenfalls durch künstliche Intelligenz erzeugt. Sie wurden von der KI „Starry AI“ nach folgender Vorgabe gezeichnet: „Reporter interviewing an android in front of whisky stills“.
Whiskyexperts: Guten Morgen. Wir möchten mit Dir über den Whiskymarkt in den letzten 20 Jahren sprechen. Wie war der Status des Whiskymarkts im Jahr 2000?
ChatGPT: Im Jahr 2000 war der Whiskymarkt vor allem in Schottland und Irland stark vertreten, aber auch in anderen Ländern wie den USA, Kanada und Japan gab es erfolgreiche Whiskyproduzenten. Der Absatz von Whisky hatte in den letzten Jahrzehnten zugenommen, insbesondere für Premium-Marken. Es gab jedoch auch Herausforderungen, wie zum Beispiel den Rückgang des Absatzes von Blend-Whisky und die steigende Konkurrenz durch andere Spirituosen.
Whiskyexperts: Wer waren damals die „big players“ am Markt?
ChatGPT: Im Jahr 2000 waren die „big players“ am Whiskymarkt hauptsächlich große schottische Destillerien wie Diageo, Pernod Ricard und Bacardi, die mit ihren bekannten Marken wie Johnnie Walker, Chivas Regal und Glenlivet einen großen Anteil am globalen Whiskymarkt hatten. Weitere große Unternehmen waren William Grant & Sons, The Macallan und The Glenfiddich Distillery. Es gab auch etablierte Whiskyhersteller aus anderen Ländern wie Japan, USA und Canada, aber ihre Marken hatten nicht die gleiche Bekanntheit und Marktpräsenz wie die schottischen.
Whiskyexperts: Welchen Anteil hatte Single Malt damals am Umsatz?
ChatGPT: Der Anteil von Single Malt am Umsatz des Whiskymarktes im Jahr 2000 war im Vergleich zu heute relativ gering. Single Malt Whisky war vor allem bei Kennern und Sammlern beliebt und hatte einen kleineren Anteil am Gesamtumsatz im Vergleich zu Blend-Whisky. Blend-Whisky, bestehend aus mehreren Single Malts und Grain Whiskys, war die am meisten verkaufte Form von Whisky und hatte einen deutlich größeren Anteil am Gesamtumsatz. Es gab jedoch auch eine steigende Nachfrage nach Single Malt Whisky, insbesondere bei Premium-Marken, und es wurde erwartet, dass dieser Trend in Zukunft anhalten würde.
Whiskyexperts: Welche Unternehmen von damals haben bis heute an Bedeutung gewonnen, welche an Bedeutung verloren?
ChatGPT: Einige Unternehmen, die im Jahr 2000 als „big players“ am Whiskymarkt galten, haben ihre Position bis heute behauptet oder sogar noch ausgebaut. Beispiele hierfür sind Diageo, Pernod Ricard und Bacardi, die weiterhin große Marken wie Johnnie Walker, Chivas Regal und Glenlivet im Portfolio haben und einen großen Anteil am globalen Whiskymarkt halten. William Grant & Sons, The Macallan und The Glenfiddich Distillery sind ebenfalls noch immer führende Unternehmen in der Branche.
Einige Unternehmen haben jedoch an Bedeutung verloren. Einige Gründe dafür können die Veränderungen im Konsumverhalten, wie z.B. der Rückgang des Absatzes von Blend-Whisky und die steigende Konkurrenz durch andere Spirituosen und alkoholfreie Getränke sein. Einige Unternehmen haben sich auf andere Bereiche konzentriert oder haben Schwierigkeiten gehabt, sich an die sich verändernden Marktbedingungen anzupassen.
Auf der anderen Seite haben auch viele kleinere Unternehmen und neue Marken an Bedeutung gewonnen, insbesondere in Schottland, Irland, USA und Japan, und erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit unter Whiskykennern und Sammlern.
Whiskyexperts: Wie hat sich der Markt für Whisky in den letzten 20 Jahren entwickelt?
ChatGPT: Der Markt für Whisky hat sich in den letzten 20 Jahren in vielerlei Hinsicht entwickelt. Einige der wichtigsten Entwicklungen sind:
Steigende Nachfrage nach Premium- und Single Malt Whisky: Im Laufe der Jahre hat sich die Nachfrage nach hochwertigen und exklusiven Whiskys erhöht, insbesondere nach Single Malt Whisky. Dies hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihr Angebot an Premium- und Single Malt Whiskys erweitert haben.
Wachsende Popularität von Whisky aus anderen Ländern: Whisky aus Schottland und Irland bleibt weiterhin die dominierende Kraft auf dem Markt, aber in den letzten Jahren hat sich die Popularität von Whisky aus anderen Ländern wie Japan, USA, Kanada, Taiwan und Indien erhöht.
Veränderungen im Konsumverhalten: Die Art und Weise, wie Whisky konsumiert wird, hat sich im Laufe der Jahre verändert. Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach alkoholfreien Getränken und Cocktails, die Whisky beinhalten.
Erhöhte Konkurrenz: Der Whiskymarkt ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen und die Konkurrenz hat zugenommen. Es gibt jetzt mehr Wettbewerber als je zuvor, sowohl von etablierten Unternehmen als auch von neuen Marken.
Veränderungen im Online-Verkauf: Der Online-Verkauf hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und hat dazu beigetragen, dass Whisky leichter zugänglich und für eine breitere Öffentlichkeit erschwinglicher ist.
Insgesamt hat sich der Markt für Whisky in den letzten 20 Jahren stark verändert und weiterhin wachsen, insbesondere in Bezug auf die Nachfrage nach hochwertigen und exklusiven Whiskys, die Popularität von Whisky aus anderen Ländern und die Veränderungen im Konsumverhalten und Online-Verkauf.
Whiskyexperts: Welche Innovationen gab es bei Whisky in den letzten 20 Jahren?
ChatGPT: In den letzten 20 Jahren hat es in der Whiskybranche einige Innovationen gegeben, insbesondere in Bezug auf Produktionstechnologien, Marketing und Verpackung. Einige Beispiele für Innovationen in der Whiskybranche sind:
Neue Produktionstechnologien: Es wurden neue Produktionstechnologien eingesetzt, um die Qualität des Whiskys zu verbessern und die Produktion zu optimieren. Beispile hierfür sind die Verwendung von Computern zur Steuerung des Destillationsprozesses und die Verwendung von neuen Fässern zur Lagerung des Whiskys.
Marketing: Es gab eine Zunahme des Marketings für Whisky, insbesondere im Bereich der Single Malt Whiskys. Destillerien haben begonnen, ihre Geschichten und ihre Produktionsprozesse besser zu kommunizieren, um die Nachfrage nach ihren Produkten zu steigern.
Verpackung: Es gab auch Innovationen bei der Verpackung von Whisky, insbesondere bei der Verwendung von Geschenkverpackungen und speziellen Flaschen-Designs, um die Attraktivität des Produkts zu erhöhen.
Neue Geschmacksrichtungen: Es wurden auch neue Geschmacksrichtungen von Whiskys entwickelt wie z.B. Rauchige Whiskys, die einst eher selten waren und meist auf die Islay Region beschränkt waren, erfreuen sich inzwischen größerer Beliebtheit.
Cask finishing: Eine andere Innovation bezieht sich auf die Methode des „Cask finishing“ (Fassabfüllung) bei der Whiskys in Fässer umgefüllt werden die vorher andere Spirituosen enthielten, um dadurch neue Geschmacksrichtungen zu erhalten.
Es ist wichtig zu beachten, dass Innovationen in der Whiskybranche nicht nur auf technologischen Fortschritt beschränkt sind, sondern auch auf kreative Ideen und Marketingstrategien. Innovationen in der Whiskybranche tragen dazu bei, die Nachfrage nach Whisky zu steigern und die Attraktivität des Produkts zu erhöhen.
Whiskyexperts: Welches waren die schwierigsten Jahre für die Whiskyindustrie seit 2000?
ChatGPT: Seit dem Jahr 2000 hat die Whiskyindustrie einige Herausforderungen und Schwierigkeiten erlebt, insbesondere aufgrund von Änderungen im Markt und in den Konsumgewohnheiten. Einige der schwierigsten Jahre für die Whiskyindustrie seit 2000 sind:
2008-2009: Die Weltwirtschaftskrise hatte einen großen Einfluss auf die Whiskyindustrie und führte zu einem Rückgang des Verbrauchs und der Verkäufe. Viele Unternehmen mussten ihre Produktion einschränken und Stellen abbauen.
2015-2016: Die Whiskyindustrie hatte in diesen Jahren auch mit einer Überproduktion zu kämpfen, was zu einem Rückgang der Preise und einer Verringerung der Nachfrage führte.
2020-2021: Die COVID-19-Pandemie hatte einen großen Einfluss auf die Whiskyindustrie, insbesondere auf die Gastronomie und den Tourismus, die wichtige Absatzmärkte für Whisky darstellen. Einige Unternehmen haben ihre Produktion eingeschränkt und Stellen abgebaut.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Whiskyindustrie wie andere Branchen von wirtschaftlichen Veränderungen und Unsicherheiten beeinflusst werden kann.
Whiskyexperts: Welche Entwicklungen erwartest Du in den kommenden Jahren für den Whiskymarkt?
ChatGPT: Es ist schwierig, genau vorherzusagen, wie sich der Whiskymarkt in den kommenden Jahren entwickeln wird, aber es gibt einige Trends und Entwicklungen, die man erwarten kann:
Weiterhin steigende Nachfrage nach Premium- und Single Malt Whisky: Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach hochwertigen und exklusiven Whiskys weiterhin steigen wird, insbesondere nach Single Malt Whisky. Dies könnte dazu führen, dass mehr Unternehmen ihr Angebot an Premium- und Single Malt Whiskys erweitern.
Wachsende Popularität von Whisky aus anderen Ländern: Es wird erwartet, dass die Popularität von Whisky aus anderen Ländern weiterhin zunehmen wird, insbesondere aus Ländern wie Japan, USA, Kanada, Taiwan und Indien.
Veränderungen im Konsumverhalten: Es wird erwartet, dass sich die Art und Weise, wie Whisky konsumiert wird, weiterhin verändern wird. Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach alkoholfreien Getränken und Cocktails, die Whisky beinhalten.
Erhöhte Konkurrenz: Es wird erwartet, dass die Konkurrenz auf dem Whiskymarkt weiterhin zunehmen wird, sowohl von etablierten Unternehmen als auch von neuen Marken.
Veränderungen im Online-Verkauf: Der Online-Verkauf von Whisky wird voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen und die Verfügbarkeit von Whisky für eine breitere Öffentlichkeit erhöhen.
Nachhaltigkeit: Es wird erwartet, dass Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle in der Whiskyproduktion und -vermarktung spielt, durch beispielsweise die Verwendung von erneuerbaren Energien und die Verringerung von Abfällen.
Regionale und lokale Produkte: Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Whiskys aus kleineren und lokalen Destillerien weiter zunehmen wird, da immer mehr Verbraucher regionale und lokale Produkte bevorzugen.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich der Markt im Laufe der Zeit verändern kann und unvorhergesehene Ereignisse und Entwicklungen die Zukunft beeinflussen können.
Whiskyexperts: Erwartest Du für die neuen Destillerien in Schottland und Irland finanzielle Turbulenzen? Werden einige wieder schließen müssen?
ChatGPT: Es ist schwierig, genau vorherzusagen, wie sich die Finanzen neuer Destillerien in Schottland und Irland in Zukunft entwickeln werden, da es von vielen Faktoren abhängt. Es gibt jedoch einige Herausforderungen, denen neue Destillerien gegenüberstehen können:
Wettbewerb: Es gibt eine wachsende Anzahl von neuen Destillerien in Schottland und Irland, was zu einer höheren Konkurrenz führen kann. Es kann für neue Destillerien schwierig sein, sich auf dem Markt zu etablieren und eine ausreichende Nachfrage zu generieren.
Finanzierung: Es kann schwierig sein, ausreichende Finanzierung zu erhalten, um eine neue Destillerie zu errichten und zu betreiben.
Markteinführung: Es kann schwierig sein, eine erfolgreiche Markteinführung für neue Whiskys durchzuführen und eine ausreichende Nachfrage zu generieren.
Regulierung: Es gibt strenge Regulierungen in Bezug auf die Produktion von Whisky, die es neuen Destillerien erschweren können, ihre Produktion aufzubauen und zu skalieren.
Es gibt jedoch auch viele neue Destillerien, die erfolgreich sind und ihre Produktion skalieren konnten. Es ist wichtig zu beachten, dass jede Destillerie ihre eigene Geschichte und Herausforderungen hat und es nicht möglich ist vorherzusagen, wie sich die Finanzen jeder Destillerie entwickeln werden. Es ist auch zu beachten dass die Nachfrage nach Whisky in den letzten Jahren gestiegen ist und es eine Wachstumsprognose für die Zukunft gibt.
Whiskyexperts: Whisky wird zur Zeit auch als Wertanlage gesehen. Hältst Du das für sinnvoll und erfolgsversprechend?
ChatGPT: Whisky kann tatsächlich als Wertanlage betrachtet werden, da die Preise für manche Whiskys in den letzten Jahren gestiegen sind und es eine starke Nachfrage nach hochwertigen und seltenen Whiskys gibt. Es gibt jedoch einige Risiken und Unsicherheiten, die man berücksichtigen sollte, bevor man Whisky als Wertanlage in Betracht zieht.
Ein Vorteil von Whisky als Wertanlage ist, dass es sich um ein physisches Gut handelt, das in der Regel nicht so schnell an Wert verliert wie digitale oder finanzielle Anlagen. Es gibt auch eine starke Nachfrage nach seltenen und hochwertigen Whiskys, insbesondere Single Malt Whiskys, die in den letzten Jahren gestiegen ist.
Es gibt jedoch auch einige Risiken, die man berücksichtigen sollte. Der Whiskymarkt kann volatil sein und die Preise können schnell schwanken, insbesondere bei seltenen und hochwertigen Whiskys. Es gibt auch ein Risiko von Fälschungen und Plagiaten, die den Wert des Whiskys beeinträchtigen können. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Whisky als Wertanlage in erster Linie für Sammler und Kenner geeignet ist, die sich gut mit der Materie auskennen und bereit sind, das Risiko einzugehen.
Insgesamt kann Whisky als Wertanlage sinnvoll und erfolgsversprechend sein, aber es ist wichtig, die Risiken und Unsicherheiten zu berücksichtigen und sich gut mit der Materie auszukennen, bevor man in Whisky als Wertanlage investiert. Es ist auch wichtig, eine Diversifikation der Anlagen zu betrachten und nicht das gesamte Vermögen in Whisky zu investieren.
Whiskyexperts: Welche Marken würdest Du für eine Investition in Whisky empfehlen?
ChatGPT: Es gibt viele Whiskymarken, die für eine Investition in Betracht gezogen werden können, abhängig von den persönlichen Präferenzen und Risikotoleranz. Einige der am häufigsten empfohlenen Marken für eine Investition in Whisky sind:
The Macallan: Diese schottische Destillerie ist bekannt für ihre hochwertigen und seltenen Single Malt Whiskys und hat in den letzten Jahren eine starke Wertsteigerung erfahren.
Lagavulin: Eine weitere schottische Destillerie, die für ihre hochwertigen und seltenen Single Malt Whiskys bekannt ist. Lagavulin hat in der Vergangenheit auch eine starke Wertsteigerung erfahren.
Talisker: Eine weitere schottische Destillerie, die hochwertige und seltene Single Malt Whiskys produziert. Talisker hat in der Vergangenheit auch eine starke Wertsteigerung erfahren.
Islay: Eine Region in Schottland, die bekannt ist für ihre torfigen und rauchigen Whiskys. Whiskys von Islay haben in der Vergangenheit eine starke Wertsteigerung erfahren und werden oft als Investitionsmöglichkeit empfohlen.
Karuizawa: Eine japanische Destillerie, die für ihre hochwertigen und seltenen Single Malt Whiskys bekannt ist. Karuizawa hat in der Vergangenheit auch eine starke Wertsteigerung erfahren.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Whiskymarkt volatil sein kann und dass die Preise schnell schwanken können. Auch die oben genannten Marken haben in der Vergangenheit eine starke Wertsteigerung erfahren, aber das garantiert nicht, dass sie auch in Zukunft eine starke Wertsteigerung erfahren werden. Es ist wichtig, sich gut mit der Materie auszukennen, die Risiken und Unsicherheiten zu berücksichtigen und eine Diversifikation der Anlagen zu betrachten, bevor man in Whisky als Wertanlage investiert.
Whiskyexperts: Woran kann man erkennen, dass ein Whisky im Wert steigen wird?
ChatGPT: Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Whisky im Wert steigen wird, da der Whiskymarkt volatil sein kann und die Preise schnell schwanken können. Es gibt jedoch einige Faktoren, die darauf hinweisen können, dass ein bestimmter Whisky im Wert steigen könnte:
Seltenheit: Whiskys, die selten oder limitiert sind, haben in der Regel eine höhere Nachfrage und können daher im Wert steigen.
Alter: Ältere Whiskys haben in der Regel einen höheren Wert als jüngere Whiskys.
Ruf der Destillerie: Destillerien, die einen guten Ruf haben und für ihre hochwertigen Whiskys bekannt sind, haben in der Regel eine höhere Nachfrage und können daher im Wert steigen.
Kontinuität in der Produktion: Whiskys von Destillerien die ihre Produktion einstellen, können im Wert steigen da sie nicht mehr produziert werden.
Nachfrage: Wenn es eine starke Nachfrage nach einem bestimmten Whisky gibt, kann das darauf hinweisen, dass der Whisky im Wert steigen könnte.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Faktoren nicht garantieren, dass ein Whisky im Wert steigen wird.
Whiskyexperts: Bitte sag uns weiterführende Literatur zum Thema Whiskymarkt, auch auf englisch.
ChatGPT: Hier sind einige Bücher und Ressourcen, die weiterführende Informationen zum Thema Whiskymarkt bieten:
„The World Atlas of Whisky“ von Dave Broom – Ein umfassender Leitfaden für Whisky, der die Geschichte, die Produktion und die Regionen der Welt beschreibt, in denen Whisky hergestellt wird.
„Whisky: Technology, Production and Marketing“ von Hans-Georg Jaeger – Ein detailliertes Buch, das die Technologie, Produktion und Marketing von Whisky behandelt.
„Malt Whisky Yearbook“ von Ingvar Ronde – Ein jährlich erscheinendes Handbuch, das Informationen zu Whisky-Destillerien, -Marken und -Trends enthält.
„The Whisky Distilleries of the United Kingdom“ von Alfred Barnard – Ein Klassiker, der erstmals 1887 veröffentlicht wurde, bietet einen Einblick in die Whisky-Destillerien Großbritanniens im 19. Jahrhundert.
„Whiskey: A Global History“ von Kevin R. Kosar – Ein umfassender Einblick in die Geschichte des Whiskeys und seiner Entstehung, Entwicklung und Kultur.
„The Complete Book of Whisky“ von Jim Murray – Ein umfassender Leitfaden für Whisky, der die Geschichte, die Produktion und die Regionen der Welt beschreibt, in denen Whisky hergestellt wird.
„Whisky: The Manual“ von Dave Broom – Ein praktischer Leitfaden für Whisky-Einsteiger, der die Grundlagen der Whisky-Produktion, -Geschmacksrichtungen und -Empfehlungen enthält.
Es gibt viele weitere Ressourcen und Bücher verfügbar, aber diese sollten einen guten Ausgangspunkt bieten, um mehr über den Whiskymarkt zu erfahren.
Whiskyexperts: Vielen Dank für das Gespräch!
ChatGPT: Gerne geschehen, ich bin immer bereit Ihnen zu helfen. Lassen Sie mich wissen, falls Sie noch weitere Fragen haben.
Heute gibt es in der Verkostung bei Serge einmal einen Burnside, also ein Balvenie, an dem höchstwahrscheinlich in einiger Entfernung ein Teelöffel Glenfiddich vorbeigetragen wurde oder sich Glenfiddich in einer homöopathischen D20-Potenz findet, und einmal ein auch als solcher ausgezeichneter Balvenie aus einem Rumfass – und eine recht interessante Frage dazu: Wie sinvoll ist es, ein Destillat, das mit Rum in einem Rumfass (zumindest im Holz) in Verbindung kam, als Single Malt zu bezeichnen, aber einen Whisky, dem höchstens ein paar Tropfen eines anderen Single Malts aus derselben Ortschaft beigemengt wurde, nicht?
Eine Antwort darauf muss man sich selbst geben, hingegen geben wir die Antwort darauf, wie die beiden Abfüllungen in der Verkostung punktemäßig abgeschnitten haben:
Abfüllung
Punkte
Burnside 27 yo 1994/2021 (46.9%, Le Gus’t, blended malt, first fill bourbon hogshead, cask #3522, 231 bottles, 2022)
88
Balvenie 27 yo (48%, OB, ‚A Rare Discovery From Distant Shores‘, Caroni Rum Cask Finish, 2022)
Die Fortschritte bei der Nine Rivers Distillery, eine in China von einem internationalen Konsortium errichteten Whiskybrennerei, verfolgen wir ja schon länger (siehe zum Beispiel unsere Berichte über den Spatenstich oder die Verpflichtung von Stuart McPherson als Master of Wood zu Beginn dieses Jahres).
Heute gibt es ein Video der Baustelle, das von den Verantwortlichen der Brennerei gestern online gestellt wurde. Es zeigt zunächst das Modell der neuen Destillerie, die die größte in China werden soll, in einem Büro und dann, mit einem Drohnenflug hinaus aus dem Fenster die (beeindruckend große) Baustelle. Immer wieder wird eine Computeranimation der Brennerei mit den tatsächlichen Aufnahmen gegengeschnitten.
Die Hanse Spirit 2023 vom 26. bis 28. Januar 2023 in Hamburg wird – nach einer coronabedingten Pause – wieder ein Highlight für Whiskyfreunde nicht nur aus dem Norden werden. Mit ihren zahlreichen Ausstellern, den vielen Tastings und viel Zeit für Plaudern und Probieren lädt sie diesmal in die Messehalle B1 statt in die Fischauktionshalle.
Warum man diesen Wechsel gemacht hat, was man sich von der Messe erwarten kann, das haben wir den Veranstalter Chris Rickert in einem Audiointerview gefragt und ihn dabei gebeten, uns und damit Ihnen mehr über die Hanse Spirit zu erzählen.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem untenstehenden Interview – und wer sich noch ein wenig genauer über die Messe informieren will, der findet hier die Seite mit den Tastings und untenstehend einen Plan mit den Ständen der Aussteller, die an den drei Messetagen ihre Produkte präsentieren:
Millstone 2017/2022 5yo Single Malt Whisky 54,7% vol. 1st Fill Oloroso Sherry Cask No. 170446 Peated
Sample zur Verfügung gestellt von Michel Reick Verkoster: Bernhard Rems
Zwei Dinge müssen unbedingt vorweg erwähnt werden, bevor wir uns konkret mit diesem Whisky beschäftigen: Erstens sind für mich persönlich rauchige Sherryabfüllungen schwierige Genossen, die bei mir nicht wirklich ins Beuteschema passen. Zu schnell schlagen die ins Schwefelige, zu selten haben sie die speckigen Selcharomen, die sie für mich retten. Und zweitens sind mir Whiskys, die mich dann dennoch freudig über den Schatten meiner persönlichen Vorlieben springen lassen, irgendwie besonders lieb.
Und der Millstone ist ein solcher. Produziert in der holländischen Zuidam Distillery (die älteste im Land) und ausgesucht von Michel Reick aka Whisky Druid, hat der Whisky der ausgesuchten Abfüllung von beidem viel: Viel Sherry und viel Rauch (obwohl der zunächst, wenn man ungeduldig ist und gleich mal kosten will, sich dezent zurückhält – aber gib dem Whisky etwas Zeit im Glas, so wird er deutlich präsenter).
Nase: Vor allem jede Menge Süße von Honig und ein zitroniger Unterton, dann dunkle Früchte und das typische Oloroso-Bouquet, das ziemlich schwer und dominant ist, der Rauch kommt anfangs gar nicht durch – das ändert sich erst nach längerer Zeit im Glas, da ist er dann im Vordergrund.
Gaumen: Der Rauch liegt, wenn man dem Whisky Zeit gegeben hat, über allem, aber ohne alles zu verdecken. Da sind dunkle Beeren, Zitronenzeste, etwas Bitterschokolade, Nussigkeit und Eichenwürze vermitteln einen angenehm herben Eindruck. Das ist kein geräucherter Speck und auch kein Schwefelteufel, der Millstone zeigt einen eigenen Charakter mit vielen Nuancen und changierenden Gewichten. Spannend.
Finish: Doch recht lang, der Rauch und die Süße wetteifern um den letzten Eindruck, und auch die Zitrusfrucht und Orangen spielen im Wettstreit mit. Zurück bleibt eine herbe, aber nicht abtrocknende Note.
Alles in allem: Das Fass hat sich Michel Reick nicht umsonst ausgesucht. Spannend ist ein Attribut, das man dem Millstone umhängen kann, weil er in seiner Kategorie doch ein wenig mit den Erwartungen bricht, ohne sie zu verlassen, und für seine fünf Jahre ist er auch erstaunlich nuanciert. Für mich kein Whisky für jeden Tag, aber die Flasche, die da jetzt am Tisch steht, verlockt dann doch immer wieder, ihn zu probieren und sich an ihm zu erfreuen. Schöne Sache, höchst empfehlenswert.
Von Glenfiddich stammen die beiden Abfüllungen, die Serge Valentin heute verkostet, einmal ein unabhängiges Bottling unter falscher Flagge (laut Serge ein teaspooned Glenfiddich, also Wardhead, und Teelöffel wären ebenfalls laut Serge extrem selten in Abfüllstationen zu finden), sowie ein recht seltener, da zu einem Jubiläum für anwesende Gäste abgefüllter Glenfiddich.
Punktemäßig gibt es nix zu meckern, aber die Verfügbarkeit der beiden Bottlings ist eher unter „nicht besonders ausgeprägt“ einzuordnen. Hier die Tabelle der Verkostung:
Abfüllung
Punkte
Known As Hector MacBeth 21 yo 1997/2018 (53.6%, The First Editions, Blended Malt, refill hogshead, cask #HL15544, 342 bottles)
Ausgerechnet am „Freitag den 13.“ hat der Getränkemulti Sazerac (ihm gehören Marken wie Buffalo Trace oder Pappy Van Winkle, nebst 450 anderen) seinen amerikanischen Distributor Republic National Distributing Company, LLC (RNDC) auf eine Summe von 38,6 Millionen Dollar verklagt. Grund dafür sei, dass angeblich Rechnungen in dieser Höhe noch offen seien.
Mutmaßlich hat Sazerac Produkte an RNDC abgegeben, und der Distributor habe sie an Geschäfte weitergeleitet und bereits bezahlt bekommen.
Die Klage ist nur ein weiterer Höhepunkt im Streit zwischen Sazerac und RNDC, der im Juni des Vorjahres mit der Ankündigung der Kündigung des Vertrages durch RNDC und der tatsächlichen Kündigung durch Sazerac mit 1. Februar 2023 bereits eskalierte. Angeblich, so Sazerac, habe RNDC Preise von sich aus erhöht, Promotions gecancelt und auch auf andere Art und Weise für Probleme gesorgt. So wären laut Sazerac auf verbotene sogenante konditonale Verkäufe erfolgt, bei denen die Lieferung eines Produktes mit der Abnahme anderer, auch konzernfremder Produkte verknüpft gewesen seien.
Sollte RNDC die Rechnungen bis zum Auslaufen des Vertrags weiter nicht bezahlen, so schätzt Sazerac den Schaden, der dadurch entstehen würde, auf bis zu 48 Millionen Dollar.
Übrigens, ein Tipp nicht nur für die Rechtsanwälte unter unseren Lesern: Die gesamte Klage, eine Zusammenfassung und weitere Akten können auf dieser Seite von Unicourt eingesehen werden.
Die Londoner Bimber Distillery hat das vierte Batch der Spirit of the Underground Collection auf den britischen Markt gebracht – vier Einzelfassabfüllungen mit Vollreifungen in den jeweiligen Fässern, und benannt wie üblich nach berühmten Stationen der Londoner U-Bahn. Wie üblich werden sie der großen Nachfrage wegen in einem Verlosungssystem direkt von der Webseite der Serie aus vergeben, und zwar ab 23. Januar 2023 zum Verkaufspreis von 125 britischen Pfund pro Flasche.
Hier einmal die einzelnen Flaschen in der Übersicht:
The Spirit of the Underground – Covent Garden (59,2% vol.) Oloroso Sherry Cask – 321 Flaschen.
The Spirit of the Underground – Green Park (59,4% vol.) Moscatel Sherry Cask – 285 Flaschen.
The Spirit of the Underground – Leicester Square (60,3% vol.) Virgin American oak Cask – 271 Flaschen.
The Spirit of the Underground – Piccadilly Circus (62,1% vol.) PX Sherry Cask – 314 Flaschen.
Die 2021 gestartete Serie wird insgesamt 44 Flaschen umfassen, die bis inkl. 2024 erschienen sein sollen.
Auch an diesem Dienstag finden sich in den Neuigkeiten von Kirsch Import jede Menge und interessante Abfüllungen. Von The Single Malts of Scotland kommen, exklusiv für Kirsch Import, fünf Einzelfass-Abfüllungen. Aus Neuseeland von Thomson Whisky erscheinen zwei Bottlings auf dem deutschen Markt. Und wer die Seasons Autumn Edition 2022 bisher vermisste: Bitte schön, hier ist sie nun!
Hier alle Details:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Bis zu 26 Jahre alte Single Casks: Charakter & Qualität von The Single Malts of Scotland
Premiumfässer mit schottischem Whisky aufstöbern – das stand schon immer im Mittelpunkt der Elixir Distillers. Seit 2002 veröffentlicht der unabhängige Abfüller diese unter dem Namen The Single Malts of Scotland. Die Range besteht aus herausragenden, unverfälschten Vintage-Malts aller schottischer Whiskyregionen. Exklusiv für Kirsch Import kommen nun fünf Einzelfassabfüllungen der Reihe auf den Markt.
Die Neuheiten reiften fast ausschließlich im Sherry Butt, angefangen beim 10 Jahre alten GlenAllachie 2011/2022. Ein Geheimtipp für Genießer ist der leichte Glentauchers 2011/2022, eine Seltenheit als Single Malt der Teaninich 2006/2022 aus den Highlands, der mit knackigen 63,6% vol. abgefüllt wurde.
Senior der Runde ist nach stolzen 26 Jahren im Sherryfass der verlockend dunkle Speyside Distillery 1995/2022. Geschmeidigen Single Malt von Glenlossie reifte für The Single Malts of Scotland im Bourbon Hogshead. Nur 135 Flaschen des Glenlossie 2007/2022 sind verfügbar.
GlenAllachie 2011/2022 The Single Malts of Scotland Speyside Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
10 Jahre Dest. 20/04/2011 Abgef. 15/04/2022 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Sherry Butt Fassnr. 900222 552 Flaschen 59,7% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glentauchers 2011/2022 The Single Malts of Scotland Speyside Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
10 Jahre Dest. 10/05/2007 Abgef. 15/04/2022 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Sherry Butt Fassnr. 900247 492 Flaschen 62,6% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Teaninich 2006/2022 The Single Malts of Scotland Highland Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
16 Jahre Dest. 13/04/2006 Abgef. 15/08/2022 Herkunft: Schottland, Highlands Fasstyp: Sherry Butt Fassnr. 303008 632 Flaschen 63,6% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Speyside Distillery 1995/2022 The Single Malts of Scotland Speyside Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
26 Jahre Dest. 21/11/1995 Abgef. 15/08/2022 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Sherry Butt Fassnr. 27 390 Flaschen 56,8% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Glenlossie 2007/2022 The Single Malts of Scotland Speyside Single Malt Scotch Whisky Exclusively bottled for Kirsch Import
14 Jahre Dest. 17/10/2007 Abgef. 15/08/2022 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: Bourbon Hogshead Fassnr. 8283 135 Flaschen 59,9% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Rare neuseeländische Raucharomen: Thomson Whisky neu bei Kirsch Import
Unabhängigkeit bedeutet, tun zu können, was und wie man es möchte. Für Mathew und Rachael Thomson heißt das, einen neuseeländischen Whisky aus regionalen Zutaten zu kreieren, der für die Kategorie in ihrer Heimat neue Wege bereitet. Als unabhängige Abfüller gestartet, gründeten die Thomsons 2014 ihre eigene kleine Craft-Brennerei auf dem Gelände der Hallertau Brewery in Riverhead.
Mit Hilfe zweier kupferner Pot Stills (1.900 und 1.000 Liter), Bourbon- sowie Weinfässern lassen sie hier Wirklichkeit werden, womit Mathew schon seit Jahren im kleinen Stil experimentierte: rare Single Malts mit Raucharoma aus einheimischem Manuka-Holz und Südinsel-Torf.
Malz aus Premium-Gerste rein von der neuseeländischen Südinsel (Canterbury) ist die Basis für alle Thomson Whiskys. Für den Manuka Wood Smoke Single Malt wird dieses über Holz des Manuka-Baums geräuchert. Die üblicherweise aus dem Honigregal bekannte neuseeländische Art der Myrte verleiht Aromen von natürlichem Rauch, Zimt, Nelken und Manuka-Ölen.
Erdiger Rauch, Jod und süße Vanille zeichnen dagegen den South Island Peat Single Malt aus. Der Whisky besteht aus Gerstenmalz, das über Südinsel-Torf gedarrt wurde. Als Abfüllungen „in progress“ zeigen beide Whiskys Thomson-Handwerk in seiner vielversprechenden und schon jetzt mehrfach goldprämierten Entwicklung.
Manuka Wood Smoke Single Malt – Progress Report Thomson Whisky New Zealand
Herkunft: Neuseeland Fasstyp: Bourbon Barrels 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
South Island Peat Single Malt – Progress Report Thomson Whisky New Zealand
Herkunft: Neuseeland Fasstyp: Bourbon Barrels 46% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Weil Herbst immer geht: Die Seasons Autumn Edition 2022 ist (endlich) da
Wer sehnt sich beim Blick aus dem Fenster nicht nach Farben, Sonne und Wärme, wie sie etwa zum Repertoire eines goldenen Herbstes gehören? Als flüssige Antwort auf diese Sehnsucht und damit geradezu schicksalshaft zum richtigen Zeitpunkt ist unsere neue Seasons-Abfüllung eingetroffen. Dass Herbst immer geht, beweist in diesem Fall der Glenrothes 20011/2022 aus dem Warehouse unseres langjährigen Partners Signatory Vintage.
Die Speyside-Brennerei ist in ihrer rund 145-jährigen Geschichte mehrfach wie ein Phönix aus der Asche gestiegen. So kommen Genießer auch heute noch in den Genuss ihres weichen, leichten und fruchtigen Single Malts. Für unsere Seasons Autumn Edition 2022 reifte dieser 11 Jahre lang in Eichenfässern, inklusive First Fill Sherry Butt Finish. Der Effekt: einladende natürliche Bräune und volle, kräftige Aromen von Datteln, Honig, Kaffee und dunkler Schokolade.
Glenrothes 20011/2022 – Autumn Edition 2022 Signatory Single Cask Seasons Exclusively bottled for Kirsch Import
11 Jahre Dest. 07/03/2011 Abgef. 15/11/2022 Fasstyp: First Fill Sherry Butt (Finish) Fassnr. 1 803 Flaschen 51,7% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes
Nase: Voll und kräftig mit Aromen von Datteln, Pflaumen und Gewürzen, begleitet von Honigsüße. Leichte Anklänge von Röstaromen erinnern an frischen Kaffee und dunkle Schokolade.
Gaumen: Süß, mit einer leicht spritzigen Säure in Kombination mit den Aromen der Nase. Der Single Malt legt sich voll und schwer auf die Zunge, wo er dunkle Noten von Honig und Datteln hinterlässt. Nachklang: Sehr schöner Abgang mit Eichennoten, Kaffee und dunkler Schokolade, die ein großartiges trockenes Mundgefühl hinterlassen.
Wie Brown-Forman Deutschland heute in einer Presseaussendung mitteilt, ist die Position der HR Direktorin seit dem 1.1.2023 mit Jin-Ju Biehl neubesetzt. Der bisherige Stelleninhaber Alejandro Barrios Villela wechselt zeitgleich innerhalb der globalen Brown-Forman Organisation in die Rolle des HR Direktors für Developing Europe & Iberia. Er war seit August 2020 als Director Human Resources Brown-Forman Germany-Czechia and Europe Commercial Strategy von Deutschland aus tätig (wir berichteten).
Alle Details zu den Veränderungen nachfolgend:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Neubesetzung aus eigenen Reihen: Brown-Forman Deutschland ernennt Jin-Ju Biehl zur HR Direktorin, Stelleninhaber wechselt in neue europäische Funktion
Hamburg, 17. Januar 2023 – Seit 1.1.2023 ist mit Jin-Ju Biehl die Position der HR Direktorin bei Brown-Forman Deutschland aus den eigenen Reihen neu besetzt. Sie übernimmt die Verantwortung als Personalchefin für den deutschen Markt vom bisherigen Stelleninhaber Alejandro Barrios Villela, der zeitgleich innerhalb der globalen Brown-Forman Organisation in die Rolle des HR Direktors für Developing Europe & Iberia wechselt.
Jin-Ju Biehl startete ihre Karriere bei Brown-Forman Deutschland im Oktober 2019 als HR Managerin. Sie blickt auf eine über 20-jährige Laufbahn im Personalwesen zurück, die sie bei Unilever begann und bei NXP Germany, der Adidas Group und AstraZeneca fortsetzte, bevor sie ins Brown-Forman Deutschland Team kam. Alejandro Barrios Villela ist seit über 12 Jahren für Brown-Forman tätig und verantwortete seit August 2020 die Position des HR Direktors Brown-Forman Deutschland und Tschechien. Mit seinem Wechsel setzt er seine internationale Karriere bei Brown-Forman fort.
„Unser Geschäftsleitungsteam heißt Jin-Ju herzlich willkommen. Gleichzeitig danken wir Alejandro für sein Engagement, mit dem er zusammen mit seinem Team in den zurückliegenden, herausfordernden Zeiten maßgeblich zur Stabilität und damit zum langfristigen Wachstum unserer Organisation beigetragen hat. Wir freuen uns sehr, die von Alejandro und seinem Team erfolgreich begonnene Umsetzung unserer globalen Diversity & Inclusion Strategie in Deutschland in die Hände von Jin-Ju übergeben zu können. Wir sind überzeugt, dass sie in ihrer neuen Rolle mit ihrem vertrauensvollen Führungsstil unsere wertschätzende Unternehmenskultur bereichern und erfolgreich weiterentwickeln wird“
so Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland, Tschechien, Polen, Europe Commercial Strategy.
Das börsennotierte Familienunternehmen Brown-Forman zählt zu den Top 5 globalen Spirituosenunternehmen. Der deutsche Markt trägt maßgeblich zum Erfolg und Wachstum des internationalen Unternehmens mit global circa 5.200 Mitarbeiter:innen bei. Für die Brown-Forman Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein rund 175 Köpfe starkes Team tätig.
Bei Diageo’s Bulleit Frontier Whiskey steht weiterhin das Thema Nachhaltigkeit sehr stark im Vordergrund. Die im September 2021 eröffnete Destillerie in Lebanon, Kentucky, arbeitet C02-neutral (wir berichteten). Und nun verstärkt Bulleit sein Engagement bei bestehenden Ökosystemen, wie Bevnet berichtet.
Gemeinsam mit American Forests, der ältesten nationalen Naturschutzorganisation in den Vereinigten Staaten, wird Bulleit sich für Tree Equity engagieren. Eine Partnerschaft mit American Forests besteht bereits seit 2018. Gemeinsam wollte man die Population von White Oak-Bäumen in den Vereinigten Staaten wieder stärken. Ihr ehrgeiziges Ziel, eine Million Bäume zu pflanzen, erreichte man bereits drei Jahre früher als geplant. Nun geht bei der Tree Equity darum, in den Gemeinden Bäume anzupflanzen, die es am dringendsten benötigen. Die erste Pflanzung erfolgt in der Gemeinde Cottage Grove in der Innenstadt von Houston, die vom Hurrikan Harvey verwüstet wurde.
Mit Street Art for Mankind engagiert sich Bulleit im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, das zum Schutz und zur Wiederbelebung von Ökosystemen auf der ganzen Welt aufruft. Street Art for Mankind hat das Ecosystem Restoration Murals-Projekt ins Leben gerufen, in diesem Rahmen werden 50 Wandbilder von prominenten Straßenkünstlern auf der ganzen Welt installiert. Bulleit Frontier Whiskey und Street Art for Mankind enthüllten das Wandbild des Künstlers Martín Ron in Houston. Das 16 Stockwerke hohe Werk wird in den kommenden Jahren in der Innenstadt zu sehen sein.
Welchen Sinn macht es, Tasting Notes zu nicht mehr (oder gar nicht) verfügbaren Abfüllungen zu publizieren? Benötigen wir für unseren Whisk(e)y-Genuss ein Höchstmaß an Exklusivität?
In der recht langen Einleitung zur heutigen Tasting Session finden wir, neben vielen interessanten Fragen und Gedankengängen, auch den Hinweis von Serge Valentin, dass der aktuelle Ardbeg Ten (verkostet Ende Oktober, wir berichteten) ein fantastischer und problemlos erhältlicher Whisky (91 Serge-Punkte) ist.
Nicht unbedingt zwangsläufig besser stehen die drei Ardbegs im heutigen Tasting dar. Die umschließende Klammer der Session ist eine gewisse Exklusivität. Sie gipfelt in der Verkostung einer Abfüllung, von der es nur eine einzige Flasche gibt. Die heutigen Ardbegs in der Übersicht:
Abfüllung
Punkte
Ardbeg 1964/1996 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice)
88
Ardbeg 25 yo 1976/2002 (53.5%, OB, for Velier, Single Cask, sherry butt, cask #2396, 492 bottles)
94
Ardbeg 46 yo 1975/2021 (46.3%, OB, for Geert Béro, cask #404, 1 bottle)