Caol Ila veröffentlicht Abfüllung zum 175. Geburtstag der Brennerei

Im letzten Jahr wurde Caol Ila 175 Jahre alt – und etwas verspätet, was auch dem Umbau des Geländes der Brennerei geschuldet sein mag – bringt die Destillerie, die nicht nur als wichtiges Rückgrat für den rauchigen Anteil in Johnnie Walker, sondern auch für ihre Single Malts bekannt ist, eine Jubiläumsabfüllung auf den Markt.

Der 24 Jahre wird bei ausgesuchten Händlern (ob auch in Kontinentaleuropa, das verrät die Information, die wir erhalten haben, nicht), bei malts.com und – ebenfalls dem Umbau der Destillerie geschuldet, bei Lagavulin in der Brennerei erhältlich sein (sie gehört ebenso zu Diageo wie Caol Ila).

Was es über den auf 3000 Flaschen limitierten und mit 52,1% vol. abgefüllten Whisky, der ein Preisschild von £295 trägt, noch zu sagen gibt, sowie Infos zur Neueröffnung des Besucherzentrums im Sommer finden Sie in Folge hier in englischer Sprache:

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CAOL ILA RELEASES LIMITED-EDITION 175TH ANNIVERSARY CELEBRATORY BOTTLING

LOOKING AHEAD TO NEW VISITOR EXPERIENCE OPENING THIS SUMMER

Islay distillery, Caol Ila, whose name is the Gaelic for ‘The Sound of Islay’, is proud to release a limited-edition 24 Year Old Single Malt Scotch whisky for its 175th Anniversary which took place last year.

An elegant Islay Single Malt with a cornucopia of fresh fruits on the nose, followed by a powerfully peaty whisper of smoke. On first sip, an intense sweetness lights up the palate, balanced with a kiss of salt and a delicate kick of pepper. A long, warm finish with a prickle of soft spice, rich cocoa, and the lingering smoke of glowing campfire embers.

Sam Hale, the Distillery Manager at Caol Ila commented:

‘It’s fantastic to celebrate over 175 years of Caol Ila with a brilliant bottle that showcases the distillery’s characteristic smoky smoothness and sweet sea air aromas. It honours the long-standing legacy of Caol Ila as Islay’s hidden treasure and I’m sure it will be a hit with our fans, who we look forward to welcoming when we open the doors to our re-imagined visitor experience.’

This summer, Caol Ila will be the fourth and final of the Four Corners distilleries to open after undergoing a major revamp as part of Diageo’s £185 million investment into the transformation of its Scotch whisky visitor experiences following the openings of Glenkinchie in 2020, and Cardhu, Clynelish, and the Johnnie Walker Princes Street experience in Edinburgh last year. The four distilleries represent the Four Corners of Scotland and the regional variations of Lowland (Glenkinchie), Speyside (Cardhu), Islay (Caol Ila) and Highland (Clynelish) crucial to the art of whisky blending at the heart of Johnnie Walker. Together, they will create a unique Johnnie Walker tour of Scotland, encouraging visitors to the capital city to travel to the country’s extraordinary rural communities, where people can meet the craftsmen and craftswomen who make the world’s number one Scotch whisky.

Caol Ila 24 Year Old Single Malt Scotch whisky is available to purchase now at selected specialist retailers, malts.com and at Lagavulin distillery.[1] This unique bottling will retail at RRP £295 per 70cl, is bottled at 52.1% ABV and just 3000 bottles are available.


[1] An allocation of bottles will be sold at Lagavulin distillery for visitors to Islay as Caol Ila is currently closed to the public due to construction works ahead of its reopening later this year

Heaven Hills kauft Eigner von Few Spirits und Widow Jane American Whiskey

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Heaven Hills, die bekannte Whiskeymarke aus Kentucky, hat in einem heute öffentlich gewordenen Deal Samson & Surrey gekauft, den Eigentümer von sechs Marken, darunter die beiden Whiskeymarken Few Spirits und Widow Jane.

Damit werden diese beiden Marken gemeinsam mit den Stammmarken von Heaven Hill, Evan Williams, Rittenhouse Rye Whiskey und Elijah Craig Bourbon sowie dem Black Velvet Canadian Whisky im Portfolio des Erzeugers aus Kentucky stehen.

Der Kaufpreis der Marken wurde nicht genannt, jedoch ist bekannt geworden, dass die beiden Gründer von Samson & Surrey,  Robert Furniss-Roe und Juan Rovira, die Geschäfte ihrer Marken als eine unabhängige Abteilung von Heaven Hill vorerst weiterführen werden.

Mehr über Few Whiskey und den Master Distiller dort, Paul Hletko, können Sie in einem reich bebilderten Exklusivbericht von unserem Besuch dort im Jahr 2019 nachlesen und in einem 20 Minuten langen Video nachsehen.

Neuer Termin für die Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE: 2. und 3. April 2022

Wie wir bereits gestern schrieben, verschiebt sich die Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE vom 19./20. Februar auf den 2. und 3. April 2022. Vom Veranstalter erhielten wir heute eine aktuelle Presseinformation zur Terminverschiebung, die wir hier mit Ihnen teilen:

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Die Whisk(e)y-Messe THE VILLAGE zieht in den Frühling: Am 2. und 3. April 2022 werden in der Halle 12 der Messe Nürnberg über 2.800 verschiedene Whisk(e)ys aus 18 Ländern präsentiert. Das exklusive Pre-Opening am 1. April gibt bis zu 3.000 Besuchern bereits vorab die Möglichkeit, das vielfältige Angebot von THE VILLAGE zu entdecken. Die Messe feiert in diesem Jahr „Zehnjähriges“.

Die Whisk(e)y-Messe Nürnberg THE VILLAGE steht bereits in den Startlöchern: Die Messe und das Begleitprogramm mit den Basic-Seminaren und Master-Classes sind vorbereitet, die Aussteller haben ihre Waren bestellt und der Ticketverkauf läuft. Dennoch wird die Whisk(e)y-Messe Nürnberg THE VILLAGE nun vom Februar in den April verschoben und findet in diesem Jahr am 2. und 3. April statt.

„Nach intensiven Gesprächen mit Ausstellern, Partnern und Besuchern haben wir uns dazu entschieden, die Whisk(e)y-Messe ein wenig später, Anfang April, durchzuführen. Damit haben wir noch bessere Rahmenbedingungen für ein Wiedersehen ohne angezogene Handbremse“, so Henning und Thilo Könicke, die Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG. „Bei THE VILLAGE steht neben dem breiten Whisk(e)y-Angebot die Atmosphäre im Mittelpunkt und die angekündigten Lockerungen für das Frühjahr haben bis dahin Zeit, ihre Wirkung zu entfalten.“

THE VILLAGE feiert 2022 Jubiläum und Wiedersehen nach einem Jahr ohne Whisk(e)y-Messe. „Die Branchenfamilie hat sich den späteren Termin gewünscht, auch damit Besucher und Gäste aus ganz Deutschland, aber auch aus Großbritannien, Irland, den USA und sogar Singapur, unbeschwerter nach Nürnberg reisen können. Wir glauben, dass die Rahmenbedingungen für das Familientreffen im April deutlich besser sind. Gleichzeitig war es wichtig, die Messe nicht zu spät ins Jahr zu schieben. THE VILLAGE ist eine Frühjahrsmesse. Darüber hinaus sind ab dem zweiten Quartal deutliche Preissteigerungen für Whisk(e)ys angekündigt“, so Stephan Dovern, Projektleiter der Whisk(e)y-Messe Nürnberg.

Whisk(e)y erfreut sich seit einigen Jahren an zunehmender Beliebtheit. Gleichzeitig sorgen verschiedene Faktoren dafür, dass guter Whisk(e)y zu einer echten Kostbarkeit geworden ist und Liebhaber und Kenner einen guten Tropfen noch mehr zu schätzen wissen. Die Whisk(e)y-Messe Nürnberg präsentiert ein vielfältiges Angebot an Whisk(e)ys in den unterschiedlichsten Geschmacksnuancen sowie in allen Altersklassen und Preiskategorien.

Erstmals steht THE VILLAGE am 2. bis 3. April 2022 auf eigenen Beinen. Die Whisk(e)y-Messe findet nicht parallel zur Freizeit Messe Nürnberg (9. bis 13. März) statt. Der Zugang zur Whisk(e)y-Messe Nürnberg ist erst ab 18 Jahren und mit einem gültigen 2G+Nachweis gestattet. Der Veranstalter kann entsprechend der jeweils aktuellen Regelungen noch Anpassungen vornehmen.

Informationen rund um einen entspannten Messebesuch sind immer aktuell unter www.whiskey-messe.de erhältlich.

Die Lotterie für den Kauf des neuen Highland Park 50 yo ist eröffnet

Die vierte Ausgabe eines Highland Park 50 yo wird in diesem Frühjahr auf dem Markt erscheinen. Für diese Abfüllung wählte Master Whisky Maker Gordon Motion Fässer aus den Jahren 1960, 1964 und 1968 aus. Die Möglichkeit, eine der nur 139 Flaschen zu erwerben, wird über ein Lotterie ausgelost, die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie hinter diesem Link.

Der Preis eines Highland Park 50 yo 2021 Release beträgt in Großbritannien £22.000 (etwas mehr als 26.000 €). Hinzu kommen noch Versand- und Versicherungsgebühren, die von Land zu Land variieren. Die Lotterie endet am Dienstag, den 15. Februar, um Mitternacht (britische Zeit). Jedem, der bei der Abstimmung erfolgreich ist, wird kurz darauf automatisch die Anzahlung in Höhe von 200 £ in Rechnung gestellt und eine E-Mail zur Bestätigung gesendet.

Slane Irish Whiskey stellt ersten Master Distiller vor

Bei Slane Irish Whiskey war der Posten des Master Distillers vakant, jetzt konnte dieser besetzt werden. Dr Gearóid Cahill, der bereits in der Brennerei als ihr Manager tätig war, ist jetzt zusätzlich noch Master Distiller. Kürzlich schloss er seine Ausbildung am Institute of Brewing & Distilling ab. Dr Gearóid Cahill ist nun einer der wenigen, die gleichzeitig als Distillery Manager und Master Distiller arbeiten.

Cahill begann 1996 eine 19-jährige Tätigkeit bei Diageo, er arbeitete in verschiedenen technischen Positionen mit Marken wie Guinness, Carlsberg, Harp, Tuborg und Smithwicks. Von 2011 bis 2015 war er head of science bei Diageo, nachdem er 2003 die Qualifikation zum Braumeister abschloss. Im Jahr 2015 wechselte Cahill zu Alltech Ireland und übernahm die Rolle des Head Distiller und Director of Brewing Science bei The Pearse Lyons Distillery. Cahill kam 2019 als Distillery Manager zu Slane.

Serge verkostet: Drei aus Auchentoshan

Die Lowland-Brennerei Auchentoshan steht im Besitz von Beam Suntory – aber neben den Originalabfüllungen von dort findet man deren Whiskys auch häufig bei unabhängigen Abfüllern. Drei dieser Independent Bottlings hat sich Serge heute für seine Verkostung eingeschenkt, und alle drei finden sein Gefallen. Die Punktewertungen bewegen sich zum größten Teil in der sonnigeren Regionen der Achtzigern – und die Beschreibungen lesen sich dementsprechend erfreulich.

Hier die drei Whiskys in der Verkostung, im Alter zwischen 11 und 21 Jahren:

AbfüllungPunkte

Auchentoshan 11 yo 2010/2021 (46%, Cadenhead, Original Collection, bourbon)84
Auchentoshan 13 yo 2007/2021 (48%, LMDW, Artist Collective 5.0, first fill sherry finish, 1571 bottles)85
Auchentoshan 21 yo 2000/2021 (58.3%, Signatory Vintage, bourbon, cask #800027, 163 bottles)89

Neu bei Kirsch Import: Starward Octave Barrels sowie Abfüllungen von Signatory, That Boutique-y Whisky und Darkness

Zur Abwechslung präsentieren wir Ihnen die weiteren Neuheiten von Kirsch Import an einem Mittwoch. Nach dem gestern vorgestellten First Release der Lochlea Distillery kommen heute noch vier weitere Abfüllungen hinzu:
Aus Australien kommen die Starward Octave Barrels, und ein Glen Ord vom unabhängigen Abfüller Signatory, That Boutique-y Whisky mit einem Balmenach und Darkness Whisky mit ihren Glenrothes und Ledaig.

Hier alles im Detail:

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Ikonische Rotwein-Reifung: Starward Octave Barrels aus der Project Series

Yalumba, eines der bekanntesten, familiengeführten australischen Weingüter, spielt eine zentrale Rolle in der Starward-Geschichte. Das allererste Batch der Melbourner reifte fast ausschließlich in Yalumba-Weinfässern. Jetzt zelebriert die neueste Abfüllung aus der experimentellen Project Series, Starward Octave Barrels, diese besondere Beziehung – und verbindet den ikonischen „The Octavius” Rotwein des Weinguts mit Starwards handgemachtem Single Malt.

„The Octavius” ist Kult. Der australische Shiraz aus dem Barossa Valley ist der einzige Rotwein der Welt, der in 100 Liter fassenden Oktav-Fässern reift. Nach Abfüllung des Weins, befüllte Starward die frisch geleerten Fässer mit ihrem fruchtigen Single Malt Whisky. In den kleinen Barrels interagierte der Whisky stark mit der amerikanischen Eiche, sodass er intensiv reifen und die gefeierten Eigenschaften des „The Octavius“ in sich aufnehmen konnte. Wie das schmeckt? Nach Rosinen, Anis und Karamell, die mit üppigen, dunklen Früchten verschmelzen…

Starward Octave Barrels
Single Malt Australian Whisky

Fasstyp: Yalumba „The Octavius“ Barossa Shiraz Octave Barrels
48% vol.
0,5 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

Tasting Notes

Nase: Vollmundiger mit roten Früchten, Rosinen, reifem Pfirsich, Karamell, etwas Anis und gerösteter Eiche.
 
Gaumen: Geschmeidig und intensiv mit dunklen Waldfrüchten und gerösteter Eiche im Hintergrund.
 
Nachklang: Geröstete Marshmallows.


Highland-Rarität:
Glen Ord aus der Signatory Un-Chillfiltered Collection

Bis zu 11 Millionen Liter produziert sie pro Jahr, dennoch sind unabhängige Abfüllungen dieser Brennerei selten: Glen Ord. Nördlich von Inverness auf der Halbinsel Black Isle gelegen, ist die 1838 offiziell eröffnete Destillerie in Schottlands vielleicht bestem Anbaugebiet für Gerste zu Hause. Diese verarbeitet Glen Ord als eine von wenigen Brennereien noch in der hauseigenen Mälzerei.

Vom zumeist milden, malzig-süßen Ergebnis können sich anspruchsvolle Genießer nun mit einer Abfüllung der Signatory Un-Chillfiltered Collection überzeugen. 13 Jahre lang reifte der Glen Ord 2008/2022 in zwei Hogsheads. Trotz vergleichsweise geringer Trinkstärke von 46% vol. nicht kühlfiltriert, bietet der Highland Single Malt vollen Körper und volles Aroma für intensive Genussmomente.

Glen Ord 2008/2022
Un-Chillfiltered Collection
Signatory Vintage Highland Single Malt Scotch Whisky

13 Jahre
Dest. 07/10/2008
Abgef. 06/01/2022
Fasstyp: Hogsheads
Fassnr. 318687 & 318690
46% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert


Exklusiver Balmenach & „sherried“ Scotch:
Limitierte Neuheiten von That Boutique-y & Darkness

Es gibt nichts Gutes, das es hier nicht gibt: Für ihre Premium-Whiskys in kleinen Batches arbeitet That Boutique-y Whisky Company mit Destillerien aus der ganzen Welt zusammen. So macht der unabhängige Abfüller u.a. Brennereien zugänglich, die kaum je Originalabfüllungen veröffentlichen. Balmenach zum Beispiel. Exklusiv für die Kunden von Kirsch Import brachte That Boutique-y den Balmenach 8 y.o. in insgesamt 116 Flaschen. Bei 57,7% vol. Cask Strength entfaltet der Old School Whisky all seine Stärken.

Balmenach 8 y.o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Kirsch Import (Germany)

8 Jahre
116 Flaschen
57,7% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Bei Darkness ist der Name Programm: Die mindestens dreimonatige Veredelung in kleinen Sherry Octave Casks verleiht den unabhängigen Abfüllungen ihre natürlich dunkle Farbe. Die eigens angefertigten Fässern (so groß wie ca. ein Achtel eines Standard Sherry Butts) sorgen für viel Holzkontakt – und herrlich dunkelfruchtige, würzige Profile. Neu dabei sind zwei Limited Editions: Während das Finish in First Fill Oloroso Sherry Octave Casks den fruchtigen Charakter des Glenrothes 12 y.o. unterstreicht, ergänzt der Ausbau in Palo Cortado Casks den Ledaig 13 y.o. aus dem stark rauchigen Zweig von Tobermory um eine spannende Fruchtkomponente.

Glenrothes 12 y.o. – Oloroso Cask Finish
Darkness Single Malt Scotch Whisky
Limited Edition

12 Jahre
Fasstyp: Bourbon Casks, First Fill Oloroso Sherry Octave Cask (Finish))
56,6% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ledaig 13 y.o. – Palo Cortado Cask Finish
Darkness Single Malt Scotch Whisky
Limited Edition

12 Jahre
Fasstyp: Bourbon Casks, First Fill Palo Cortado Sherry Octave Cask (Finish)
51,3% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Kirsch Whisky bringt den ersten Single Malt Scotch Whisky der Lochlea Distillery nach Deutschland

Viele werden diese Abfüllung erwarten, und wir stellten Ihnen das First Release der Lochlea Distillery aus den schottischen Lowlands bereits in der letzten Woche vor. Heute erhalten wir von Kirsch Import in einer Pressemitteilung die Information, dass ab heute in Deutschland exklusiv über Kirsch Import der erste Single Malt Scotch Whisky der Lochlea Distillery bezogen werden kann. Und Sie werden die Abfüllung dann in den Regalen Ihres Händlers finden können.
Alle weiteren Details zu dieser Abfüllung sowie weitere Information zur Lochlea Distillery finden Sie in der nun folgenden Presseinformation:

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Lochlea Distillery bringt ersten Single Malt Scotch Whisky auf den Markt: First Release aus der Hand von Ikone John Campbell

Die unabhängige schottische Lochlea Distillery launcht ihren ersten Single Malt. Das First Release aus der Hand von Production Manager und Master Blender John Campbell (ehemals Laphroaig) ist eine auf weltweit 7.000 Flaschen limitierte Abfüllung. Gebrannt wurde der Whisky ausschließlich aus Gerste, die die Farmbrennerei selbst anbaut – eine Seltenheit in der Branche. In Deutschland ist er ab heute exklusiv über Kirsch Import zu beziehen.

Das Lochlea First Release markiert den offiziellen Start der Lochlea Distillery in der schottischen Brennereilandschaft. Diese wächst um eine unabhängige Farm Distillery, die sich mit dem ehemaligen Laphroaig Distillery Manager John Campbell eine lebende Legende als Production Director und Master Blender gesichert hat. Seine Arbeitsgrundlage: Gerste aus eigenem Anbau der Lochlea Farm und Wasser aus der hauseigenen Quelle. Vom Feld bis in die Flasche ist Lochlea Single Malt so rückverfolgbar – ganz nach dem Motto der Brennerei, „Dare to be honest“.

Die Ehrlichkeit ist auch als Anspielung auf Robert Burns zu verstehen, zu dessen zentralen Eigenschaften sie gezählt wird. Schottlands Nationaldichter verbrachte die Jahre 1777 bis 1784 auf der Lochlea Farm. 2014 bis 2018 wurde der südlich von Glasgow in den Lowlands gelegene, familiengeführte Hof zur Whiskybrennerei ausgebaut.

Ehrlich gut: Das Lochlea First Release

Viel Zeit, Ausdauer und Liebe zum Detail ist in das Lochlea First Release geflossen. Der weder kühlfiltrierte noch gefärbte Single Malt Scotch Whisky liefert einen Vorgeschmack auf die Standardabfüllung der Brennerei. Diese soll noch 2022 folgen. Aroma und Geschmack des Whiskys setzen sich zusammen aus üppigen, frischen Gartenfrüchten, der Süße von Karamell, Vanille-Fudge und Getreide sowie einer feinen Würze. Dieses Profil entwickelte das First Release in First Fill Bourbonfässern und Pedro Ximénez Sherryfässern, die Lochlea direkt aus Kentucky und Jerez de la Frontera bezieht. Das Design der weltweit 7.000 Flaschen ist inspiriert von einem bodenständigen Alltagsdetail der Farm Distillery: Traktorspuren.

Das Lochlea First Release ist in Deutschland ab heute über Kirsch Import zu beziehen und wird in den nächsten Tagen im ausgewählten stationären und Online-Fachhandel verfügbar sein. Das Core Release, die dauerhaft verfügbare Standard-Abfüllung der Brennerei, wird ebenfalls noch dieses Jahr erwartet.

Lochlea – First Release
Single Malt Scotch Whisky

Fasstyp: First Fill Bourbon Casks, Pedro Ximénez Sherry Casks
7.000 Flaschen (weltweit)
46% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

Tasting Notes

Nase: Eine Fülle frischer Gartenfrüchte, Äpfel, spritzige Orangen und „Pear-Drop“-Bonbons. Etwas brauner Zucker, Toffee und Vanille-Fudge im Hintergrund.

Gaumen: Üppig und süß mit gebranntem Karamell und Haselnüssen. Immer noch viel Frucht in Form von Obstkompott, dazu geröstete Haferflocken, Zimt und Nelken.

Nachklang: Mittellang mit frischen Früchten, Getreidesüße und einer leichten Würze.

Zur Brennerei

Die Lochlea Distillery ist eine von wenigen unabhängigen, familiengeführten Whiskybrennereien Schottlands. Sie ist das Resultat einer Investition von über 6 Millionen Pfund. Von der Planung ab 2014 bis zur Fertigstellung im Jahr 2018 wurde die Farmbrennerei von Grund auf auf dem Gelände der Lochlea Farm errichtet – von 1777 bis 1784 Zuhause des schottischen Nationaldichters Robert Burns. Lochleas gesamter Produktionsprozess spielt sich in einem Umkreis von nur zwei Meilen ab.

Seltenheit: Ausschließlich eigene Gerste

Der Hof liegt 30 Minuten südlich von Glasgow in der Grafschaft Ayrshire. Hier, an der hügeligen Westküste Schottlands, baut Lochlea rund um die Destillerie eigene Gerste der Sorte Loreate an. Durch die ausschließliche Nutzung dieser Gerste (lediglich Daftmill arbeitet genauso) sowie der hauseigenen Wasserquelle sind die Zutaten für den Single Malt der Brennerei vollständig rückverfolgbar – und im Sinne des Mottos „Dare to be honest“ zu hundert Prozent transparent. Das ermöglicht nicht nur ein höheres Maß an Qualitätskontrolle, sondern auch ein für Lochlea einzigartiges Geschmacksprofil.

Branchengröße John Campbell

Frei von den Zwängen großer Unternehmensstrukturen, kann sich die Destillerie der Whiskyherstellung so widmen, wie sie es für richtig hält: in kleinen Mengen, innovativ, flexibel und dynamisch. Dafür konnte Lochlea eine echte Branchengröße begeistern: John Campbell ist der Production Director und Master Blender der jungen Brennerei. Als ehemaliger Distillery Manager der Laphroaig Distillery baute er in den vergangenen 27 Jahren eine der zehn größten Scotch-Marken der Welt auf. Entsprechend bringt er eine Fülle von Wissen und große Ambitionen mit, um Lochlea dabei zu helfen, ihr Potenzial voll auszuschöpfen.

Fruchtiger, süffiger Rohbrand

Dazu stehen der Farm Distillery insbesondere zwei Brennblasen des Traditionsherstellers Forsyths zur Verfügung. Maximal kann Lochlea in ihnen pro Jahr 200.000 Liter Alkohol produzieren. Die Maische aus ausschließlich ungetorftem Gerstenmalz wird mindestens 66 und bis zu 110 Stunden ausgiebig fermentiert. Der Cut Point – der Punkt, an dem das Herzstück des Brandes vom Vor- und Mittellauf der Destillation abgetrennt wird – liegt bei Lochlea mit 66,5-69 % vol. recht hoch. So entsteht ein fruchtiger, vollmundiger Rohbrand mit Noten von Orangen, Birnen und Gartenfrüchten. Damit hebt sich Lochlea von anderen Whiskys der Lowland-Region ab, deren Stil oft als mild und grasig beschrieben wird.

Frische Premiumfässer

Um den Charakter des Rohbrands weiter zu verfeinern, greift die Lochlea Distillery auf eine Vielzahl verschiedener Fasstypen zurück und experimentiert dabei mit Fässern von Laphroaig Quarter Casks bis Cabernet Sauvignon Casks. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Reifung in Bourbon- und Sherryfässern, die Lochlea direkt von Maker’s Mark in Kentucky sowie aus Jerez de la Frontera bezieht, um Unverfälschtheit und Frische sicherzustellen.

TTB-Neuheit: Gold Spot Irish Whiskey 135th Anniversary Limited Edition

Ein neuer Irish Whiskey der Spot Range ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank – vielmehr haben wir diesen Hinweis bei one more dram entdeckt. Zum 135 Geburtstag des irischen Bonders Mitchell & Son scheint dieser sich selbst und auch uns mit dem limitierten Gold Spot beschenken zu wollen. Mindestens neun Jahre reifte der dreifach destillierte Single Pot Still Irish Whiskey in Bourbon Barrels, Sherry Butts, Bordeaux-Fässern und Port Pipes, bevor er dann ohne Kühlfilterung mit 51,4 % Vol. in die Flaschen kommt.
Hier die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu: Octomore Ten Aged Years 5th edition

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Neu und sicherlich nicht lange verfügbar: Bruichladdich stellt heute die fünfte Ausgabe ihres Octomore Ten Aged Years vor. Auf 3.500 Flaschen limitiert, ist diese Abfüllung exklusiv auf der Website und im Laddie Shop auf Islay erhältlich (£160, nicht ganz 200€). Und wir vermuten, dass es nicht lange dauern wird, bis sie dort als ‚Ausverkauft‘ markiert wird.

Dieser Octomore reifte zunächst fünf Jahre in erstbefüllten Fässern aus amerikanischer Eiche. In den letzten fünf Jahren wurde er in Weinfässer umgefüllt, die aus einer Bodega in Nordspanien stammten. Der Octomore Single Malt wird als viskos, süß und strukturiert beschrieben, mit einem Hauch von Trockenheit von der tanninhaltigen europäischen Eiche.

Neu für den Travel Retail: Tomatin 16 yo

Die Highland-Brennerei Tomatin erweitert ihr Travel Retail Angebot und stellt in der aktuellen englischsprachigen Pressemitteilung ihren Tomatin 16 yo vor. Dieser reifte in portugiesischen Moscatel-Weinbarriques, ist mit 46% Vol. abgefüllt, ohne Färbung sowie ohne Kühlfiltrierung, und wird für 90 € in ausgewählten Travel Retail Shops auf der ganzen Welt erhältlich sein.
Alle weiteren Details und Informationen:

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TRAVEL RETAIL EXCLUSIVE: Introducing the Tomatin 16 Year Old

The new Travel Retail exclusive joins an award winning range

Tomatin, the award-winning Highland distillery, has today announced the latest addition to the exceptional global Travel Retail range, the 16 Year Old. The brand-new Travel Retail exclusive will be available, alongside the rest of the range, in selected Travel Retail outlets for €90.

This luxurious expression is bursting with flavour, drawing the majority of its unique style from the Portuguese Moscatel Wine Barriques it has matured in. Balanced with the subtle influence from traditional oak casks, this single malt brings rich flavours of traditional orange marmalade, sun dried fruits and dark chocolate with a hint of fresh ginger and a long, waxy finish.

Tomatin’s Travel Retail range contains the 8 Year Old (matured in Bourbon and Sherry casks), the 12 Year Old (a one litre version of Tomatin’s flagship malt), the 21 Year Old (matured in Bourbon Barrels), and the 40 Year Old (the premium oloroso sherry expression), described by prolific scotch whisky expert Charles MacLean as „First rate, with an elegant sweet and spicy flavour profile across all the ages.” Each bottle in the distillery’s Travel Retail range has been awarded a gold or double gold award at the San Francisco World Spirits Competition.

Graham Nicolson, Sales Director at Tomatin, said:

“Our Travel Retail range showcases the unrivaled variety of casks we have to offer. We are constantly striving to push the boundaries within our portfolio and our global travel retail range is no exception. The distinctive cask maturation of this 16 year old expression is an impressive and welcome addition to the range. ”

Bottled at 46% alc./vol, Tomatin’s new 16 Year Old is sold in 700ml bottles, and will be available at selected Travel Retail outlets across the globe, for €90.

About the The 16 Year Old
Cask: Portuguese Moscatel Wine Barriques
Colour: Natural
Filter: non-chill
Bottle size: 700ml
Price: €90

Serge verkostet: Weitere Bowmore

Wir bleiben mit Serge Valentin weiter auf Islay, und setzen das gestern begonnene Tasting fort. Sechs Abfüllungen aus Bowmore galt es heute zu verkosten, und deren Bewertungen bewegen sich, so wie gestern bereits, konsequent im grünen bis sehr grünen Bereich. Im Überblick sieht die Verkostung so aus:

AbfüllungPunkte

Bowmore 2001/2021 (57.8%, Partners by LMDW, Navigate World Whisky, refill bourbon, cask #182, 180 bottles)88
Bowmore 19 yo 2001/2021 (58%, Hunter Laing, The First Editions for HNWS Taiwan, hogshead, cask #17897, 227 bottles)87
Bowmore 24 yo 1997/2021 (43.20%, Oxhead Whisky Co., Dram-Addicts, hogshead, cask #156048, 121 bottles)84
Bowmore 17 yo 2003/2021 (54.9%, The Single Malts of Scotland, barrel, cask #93, 172 bottles)89
Bowmore 17 yo 2003/2021 (58.3%, Hunter Laing, The First Editions, Whisky Lovers Hong Kong, hogshead, cask #17898, 233 bottles)86
Bowmore 30 yo 1990 (49%, Quaich Bar Singapore, Islay Giants #2, +/-2021)91
Bowmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Mike Keiller wird neuer Vorsitzender der Ardgowan Distillery

Bei der Ardgowan Distillery kommt es zu einem Wechsel auf dem Posten des Vorsitzenden. Nach vier Jahren bei Ardgowan und fast 50-jähirger Tätigkeit im Handel tritt Willie Philips zurück. Seine Nachfolge tritt Mike Keiller an. Der Wirtschaftsprüfer begann seine berufliche Laufbahn bei Bell’s Scotch Whisky in Perth. Danach folgten Anstellungen in leitenden Finanz- und Unternehmenspositionen bei Guinness, United Distillers Europe und Diageo. Im Jahr 2000 kam Keiller als CEO zu Morrison Bowmore Distillers. Dort trug er in den 14 Jahren dazu bei, das der Bulk-Whisky-Lieferant zu einem profitablem Betrieb mit den Brennereien Auchentoshan, Bowmore und Glen Garioch wurde.

Michael Keiller, chair of Ardgowan Distillery. Pictured near his home in Reading, Berkshire. Tuesday January 18, 2022 Photograph : Luke MacGregor

Nach seiner Pensionierung war er von 2016 bis 2018 bei The Last Drop Distillers als nicht geschäftsführender Direktor tätig. Im vergangenen Jahr wurde er zum non-executive director bei der Spirituosengruppe Distil ernannt, in dieser Funktion wird er auch weiterhin tätig sein.

Der CEO der Ardgowan Distillery, Martin McAdam, in einem Kommentar:

„Mike is a fantastic guy and it’s great to welcome him as our new chair as we enter a very exciting phase of our business. In the months ahead we will commence the build of our world-leading carbon negative distillery with the goal of producing the very finest premium malt whisky.”

„Mike’s industry experience in Scotland, the UK and internationally, and in particular his skills in building a global brand, will prove crucial as our production ramps up in the years to come.”

Whisky des Monats Februar 2022: Ledaig 10 yo

Auch in diesem Monat wiederholen wir fast gebetsmühlenartig die Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss. Neben einer uns überzeugenden Qualität sind uns zwei weitere Eigenschaften wichtig. Zum einen achten wir auch auf den Preis, und zum anderen muss diese Abfüllung auch verfügbar sein. Verfügbar heißt ganz konkret: Einzelfass-Abfüllungen und andere stark limitierte Bottlings können wir in diesem Rahmen nicht empfehlen. In diesem Monat haben wir mal wieder Lust auf einen rauchigen Single Malt, und so empfehlen wir den Ledaig 10 yo.

Mehr Torf, viel Rauch, bitte!

Uns steht mal wieder der Sinn nach einem rauchigen Single Malt. Normalerweise begeben wir uns in so einer Gemütslage nach Islay. Diese Insel der inneren Hebriden ist quasi das Synonym für rauchige Whiskys. Die hier ansässigen Destillerien verwenden Gerste, die unter Verwendung von Torf gemälzt wurde und so ein rauchigen Aroma aufweist – mal mehr, mal weniger.

Ledaig, der rauchige Single Malt der Tobermory Distillery

Doch nicht nur Islay-Brennereien verwenden rauchiges Gerstenmalz. Was früher üblich war, findet in einigen wenigen Destillerien weiterhin Anwendung – auch hier: mal mehr, mal weniger. Die Tobermory Distillery auf der Isle of Mull stellt sowohl rauchfreien als auch rauchigen Whisky her. Für den Single Malt, der unter dem Destillerie-Namen veröffentlicht wird, wird kein Torf verwendet (Der Tobermory 12 yo wurde unser Whisky des Monats im Oktober 2020, hier können Sie auch mehr über die Geschichte der Brennerei lesen). Torf wird dann beim Ledaig (so hieß die Brennerei früher einmal) eingesetzt, und zwar deutlich. Sechs Monate im Jahr produziert die Brennerei schwer getorften Single Malt. Nach eigenen Angaben weist das Malz einen Phenol-Gehalt von 30 – 40ppm auf. Zum Vergleich: Bei Ardbeg sollen es 55 ppm sein, bei Laphroaig 40 und bei Caol Ila 30-35. Da erwarten wir also bei Ledaig eine sehr deutliche Rauch-Note.

Ohne Verspieltheit und geradeaus

Und diese Rauchigkeit springt uns auch beim Ledaig 10 yo in der Nase entgegen. Sie ist etwas dreckig und schmutzig, mehr Teer als Schinken, mehr medizinisch denn Lagerfeuer. Dazu Salznoten, die den Charakter eines Insel-Whiskys unterstreichen, eine ganz leichte Süße und Noten von herben Kräutern. Am Gaumen sehr straight und geradeaus. Keine Verspieltheit, sondern klar und deutlich. Rauch, eingebunden in einen würzigen Auftritt, der mit der Zeit auch eine ganz zarte Karamell-Aroma andeutet. Insgesamt recht trocken, verabschiedet sich der Ledaig 10 yo auch so im Finish, wobei der Rauch sich noch einmal deutlicher in den Vordergrund drängt.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Mehr Qualität als früher

Der Ledaig 10 yo ist mit 46,3 % Vol. abgefüllt und ist nicht kühlfiltriert. Der Eigentümer, die Burn Stewart Distillers Ltd, setzten auch beim Ledaig (‚Letch-ick‘ ausgesprochen) ihren Weg fort. Die Single Malts in der Core Range seiner Brennereien Tobermory, Bunnahabain und Deanston machen immer auch diese zwei Eigenschaften aus. Damit bedient Burn Stewart die Wünsche und Anforderungen mancher Malt-Enthusiasten. Bei manchen entfacht dies alleine bereits große Jubel-Stürme. Bei uns entsteht deshalb solch eine überbordende Euphorie nicht automatisch.

Uns beeindruckt mehr die verbesserte Qualität des Ledaig 10 yo. Vor einigen Jahren noch zeigten, fast schon ausschließlich, die unabhängigen Abfüller, welch guter Whisky aus dem getorften Destillat der Destillerie entstehen kann. Nach den richtigen Drehungen an den Qualitäts-Schrauben ist der Ledaig 10 yo nun auch selbst eine deutliche Empfehlung wert. Preislich bewegen wir uns im hier üblichen Rahmen. Für um die 40 € ist der Ledaig 10 yo im Handel zu finden. In diesem Sinne: slàinte mhath! Und bleiben Sie neugierig.

Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings