Whiskysammlungen über 14 Flaschen sind in Dehli strafbar

Es fällt zwar unter die Kategorie „nutzloses Wissen“, aber könnte gar nicht so nutzlos sein, sollten Sie einmal nach Indien, genauer gesagt nach Delhi, übersiedeln.

Dort hat nämlich ein Gericht jetzt entschieden, dass unter den geltenden Zollregeln eine Person über 18 Jahre neun Liter Spirituosen und 18 Liter Wein, Bier oder Alcopops zuhause haben darf – wer eine darüber hinausgehende Menge besitzt, macht sich laut Paragraph 33 des Zollgesetzes von Dehli strafbar.

Schwere Zeiten also für Whiskysammler in der Millionenstadt, denn nach 14 Flaschen zu 0,7l in der Sammlung wäre schon Schluss.

Und die Polizei scheint bei solchen Vergehen keine besonders hohe Toleranzschwelle zu haben, denn sie hat einen Inder angezeigt, der daheim 132 Flaschen Spirituosen, insgesamt 51,8 Liter, und 55,4 Liter Bier aufbewahrte. Die Sache ist für ihn aber glimpflich ausgegangen: Er konnte nämlich glaubhaft machen, dass seinem Haushalt sechs erwachsene Personen angehören und damit die Maximalmenge pro Person nicht erreicht wäre. Richter Subramonium Prasad entschied dementsprechend, dass das Vergehen unter Sektion 33 des Dehli Excise Acs aus dem Jahr 2009 nicht anwendbar sei.

Ob diese Regel in ganz Indien so gilt, bezweifeln wir allerdings sehr. Bei Alkohol hat jeder Bundesstaat seine eigenen Regeln (so wie in den USA) – für Dehli wissen Sie jetzt aber im Fall der Fälle dank uns und India Today Bescheid…

Exporte bei US-Whiskey steigen 2021 deutlich, auch Brown-Forman mit guten Zahlen

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Die Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) berichtet neueste Zahlen zum Export von amerikanischen Whiskey, und diese sind recht erfreulich: Im Gegensatz zu 2020 haben sich die Exporte bei Bourbon, Tennessee Whiskey und Rye Whiskey um 15% erhöht und stiegen auf 975 Millionen Dollar. Das geschah trotz der Tatsache, dass der Zollkonflikt mit der EU, der die Exporte neben der Pandemie zusätzlich erschwerte, erst Ende 2021 gelöst wurde.

Im Vergleich zum Rekordjahr 2019 ist die gute Zahl aber relativiert: Damals verkaufte man Whiskey um 1,2 Milliarden Dollar ins Ausland, 18% mehr als jetzt in 2021. Der meiste exportierte Whiskey kam übrigens aus Tennessee, gefolgt von Kentucky.

Aus Kentucky stammt auch Jack Daniel’s, die Hauptmarke von Brown-Forman; das Unternehmen besitzt aber auch Destillerien in Schottland und Irland. Aus der Konzenrzentrale wird ein Wachstum der Nettoverkäufe von 22% im Finanzquartal, das mit 31. Januar 2022 endete, vermeldet. Das Ergebnis aller drei beobachteten Quartale verbesserte sich damit auf insgesamt 11%.

Von Jack Daniel’s wissen wir um ein Wachstum von 12% in den letzten 9 Monaten im Vergleich zur gleichen Periode ein Jahr davor, Premium Bourbon wuchs 10%. Keine Zahlen haben wir von den europäischen Marken.

Hier noch eine Übersicht über das Wachstum in den Märkten:

  • USA +5%
  • Internationale Märkte ohne emerging markets +12%
  • Emerging Markets +22%
  • Travel Retail +57%

The Spirits Alchemist präsentiert: The Alchemist’s Chronicles Kapitel 2 – Old Rhosdhu 1990 Single Malt Whisky

Vor knapp einem Monat konnten wir Ihnen die Erstausgabe der Alchemist’s Chronicles-Abfüllungsreihe von The Spirits Alchemist aka Sebastian Büssing präsentieren – sie findet nun eine würdige Fortsetzung mit der zweiten Ausgabe, einem 31 Jahre alten Old Rhosdhu Single Malt aus der Destillerie Loch Lomond. Der Whisky in kleiner Auflage (nur 66 Flaschen konnten abgefüllt werden) ist ab sofort erhältlich – mehr über ihn, seine interessante Geschichte, die Bezugsmöglichkeiten und die Tasting Notes finden Sie nachfolgend:

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THE SPIRITS ALCHEMIST präsentiert das zweite Kapitel der limitierten ALCHEMIST’S CHRONICLES-Abfüllungsreihe: OLD RHOSDHU 1990 Single Malt Whisky

Der 31-jährige Highland Malt aus der Loch Lomond Distillery ist ein „hidden gem“ – ein verstecktes Juwel aus einer Destille, die trotz ihrer enormen Vielseitigkeit erst langsam in den Fokus von Whiskyfans rückt …

Loch Lomond: Dass sich Sebastian Büssing aka THE SPIRITS ALCHEMIST ausgerechnet für einen Whisky dieser Destille als zweite Abfüllung seiner Reihe ALCHEMIST’S CHRONICLES entschied, ist natürlich kein Zufall. Der experimentierfreudige Bochumer glänzt nicht nur mit unabhängigen Abfüllungen, er ist auch seit einiger Zeit als Brandmanager für Loch Lomond tätig – und kennt daher die Qualität und Geschichte der Destillate der Highland Destille wie kein zweiter. Büssing weiß genau, dass die Single Malts, die bis in die 1990er Jahre unter OLD RHOSDHU auf dem Markt kamen, einen Stil von Whisky repräsentieren, der längst nicht mehr produziert wird – und der heutzutage fast schon als ‚old school’ gilt.

Der 1990er OLD RHOSDU stellt da keine Ausnahme dar. Der SPIRITS ALCHEMIST würde seinem Namen aber nicht gerecht werden, wenn er kein untrügliches Gespür dafür hätte, was einen guten Malt ausmacht – und wie man ihn tatsächlich noch ein bisschen besser machen kann. Daher auch die Entscheidung, die fruchtig-malzige Aromenvielfalt des Refill Bourbon Casks durch eine 1-jährige Nachreifung im delikaten Amoroso Sherry Cask gekonnt abzurunden …

Auch die zweite Abfüllung der ALCHEMIST’S CHRONICLES ist mit 62 Flaschen streng limitiert. Wie von Sebastian Büssing gewohnt, ist dieser Whisky weder gefärbt noch kühlfiltriert und in natürlicher Fassstärke abgefüllt. Erhältlich ist der charakterstarke Highland Malt ab dem 4. März 2022.

The Alchemist’s Chronicles – Chapter No. 2: OLD RHOSDHU Single Malt Whisky

Distilled 1990 • 31 yo • Fully matured in a Refill Ex-Bourbon Cask + Finished for 1 year in a Amoroso Sherry Cask

Single Cask bottled at natural Cask Strength • 44,4 % ABV

0,5 Liter • 62 Flaschen à 199,00 Euro

„Für mich ist es ungemein spannend, wenn ich beim Probieren eines Whiskys entdecke, was ihn auszeichnet, wo seine Stärken liegen – oder was ihm tatsächlich noch fehlt. Die Herausforderung besteht letztlich darin, das fehlende Puzzlestück zu finden …. Beim OLD RHOSDHU war es die spezielle Aromatik, die Würzigkeit und Tiefe, die der Amoroso – ein besonderer, gereifter Blend aus PX und Oloroso Sherry – in die Gleichung bringen würde. Und ich denke, das Ergebnis bestätigt mich und kann sich schmecken lassen … “

Sebastian Büssing

Tasting Notes:

Nase: Ein Spaziergang auf dem Markt: frische Mirabellen, Aprikosen, Stachelbeeren und der Duft von Zitrusfrüchten, danach geht’s zum Bäcker: frische Rosinenbrötchen und Puddingteilchen mit Vanille, gefolgt vom Duft warmer Crepes … abschließend locken delikate Noten von Blütenhonig, verfeinert mit Mandeln und Zimt …

Gaumen: Eine schöne malzige Süße, gefolgt von Blütenhonig, Milchschokolade mit Rosinen und Datteln, im Anschluss ein Wechselspiel unterschiedlichster Aromen: Aprikose, Orange und geröstete Haselnüsse. Dazu gesellen sich schwarzer Tee mit Gewürzen und ein Hauch von Leder.

Abgang: Sehr lang und schön cremig, mit all den vielen geschmacklichen Facetten, die er auch schon in der Nase und am Gaumen zeigte.

Zu beziehen sind die Flaschen neuerdings über den Onlineshop der „Sauerländer Edelberennerei“: www.sauerlaender-edelbrennerei.de/collections/whisky

Weitere Infos finden Sie auf www.thespiritalchemist.com oder https://sauerlaender-edelbrennerei.de

Serge verkostet: Jura x2

Die Isle of Jura Distillery brennt seit 1810 Whisky. Einige Zeit lang war ihr Whisky der meistverkaufte in UK – aber das war einmal. In den letzten Jahren versucht man dort, wieder Anschluss an die alten Zeiten zu gewinnen, man hat einige Sonderausgaben auf den Markt gebracht, eine Werbekampagne gefahren – und es im April 2019 mit dem Jura 10yo auch zum Whisky des Monats bei uns gebracht.

Licht und Schatten – so könnte man die Verkostung von Jura heute bei Serge Valentin übertiteln (er selbst untertitelt sie als „unfair“), denn während einer der verkosteten Whiskys die 80-Punkte-Hürde nicht überspringen kann, so schafft es der andere locker über 90 – obwohl Serge auch dem Unterlegenen seine Qualitäten attestiert. Aber sehen sie hier und lesen Sie dort selbst:

AbfüllungPunkte

Jura ‚Journey‘ (40%, OB, +/-2021)78
Jura 27 yo 1991 + 1994/2021 (52.1%, WhiskySponge, refill barrel and hogshead, 334 bottles)91

Neu: Bladnoch Talia Rare Release 45,5% vol.

Talia – den gibt es doch schon von Bladnoch? Sie liegen richtig, wenn Sie so denken, denn der Talia wurde bereits im Jahr 2017 veröffentlicht (wir berichteten hier). Nun aber gibt es eine neue Ausgabe des Bladnoch Talia, die allerdings ohne Altersangabe abgefüllt wurde (der erste Talia war 25 Jahre alt).

Der neue Bladnoch Talia Rare Release reifte in der Lowland-Destillerie in Oloroso Sherryfässern und Rotweinfässern aus Kalifornien und wurde von Master Distiller Dr. Nick Savage komponiert. Laut Destillerie verwendete er dafür „Whiskys aus den ältesten Fässern bei Bladnoch“. Er soll nach schwarzer Johannisbeere, Toffe und Ingwerwurzel schmecken, mit einem langen, süßen und pfeffrigen Finish.

Der mit 45,5% abgefüllt und natürlich weder gefärbte noch kühlfiltrierte Whisky kostet im Onlineshop bei Bladnoch 300 Pfund.

PR: Über 500 Events beim Spirit of Speyside Whisky Festival 2022 (mit Video)

Aufatmen bei Whiskyfreunden: Das Spirit of Speyisde Whisky Festival 2022 findet nun definitiv statt! Die letzten Details hat man bei ein Meeting der Veranstalter gestern, am 3. März, noch abgesprochen und festgelegt.

Vom 27. April bis zum 2. Mai gibt es über 500 Veranstaltungen, die ab 8. März 2022 buchbar sind (mehr dazu auf der offiziellen Webseite des Festivals). Wir bringen Ihnen hier als kleinen Appetitanreger die offizielle Pressemitteilung und ein Video zum Festival am Ende des Presseartikels.

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FESTIVAL PROGRAMME SET TO REIGNITE SPEYSIDE’S SPIRIT IN 2022

The lineup for this year’s Spirit of Speyside Whisky Festival, one of the world’s most anticipated whisky celebrations, has been unveiled.

Over five hundred events within the Festival, which runs from 27 April to 2 May, have been announced. These will allow ticket holders exclusive access to world famous distilleries, the chance to meet the craftspeople behind the liquid and immerse themselves in the heart of malt whisky country.

The Spirit of Speyside Whisky Festival team gathered yesterday (3 March) with key event partners to reveal some of the events on offer. Tickets will be available to buy on Tuesday 8 March.

George McNeil, chairman of The Spirit of Speyside Whisky Festival, said:

“We have an impressive range of events on offer, with some stellar new additions to the 2022 programme including an eclectic amalgamation of Star Wars and whisky tasting in memory of Brett Ferencz known to many as the Scotch Trooper, with 25% of ticket sales going towards cancer research.

“The last few years have been difficult for everyone and as we begin to return to normality I know that the many partners and people who help to bring the Festival to life are gearing up to welcome people from all over the globe to Speyside.

“I hope to see people from far and wide joining us to celebrate the world’s largest producing whisky region, from whisky novices, budding master blenders and everyone in between. I look forward to welcoming people once again to an area I am lucky enough to call home.”

Programme highlights include History of the Highball with whisky legend Sarah Burgess, an evening not to be missed with Glen Moray’s Iain Allan at Elgin Cathedral and one of a kind experiences at a number of distilleries not usually open to the public including Dufftown, Tamdhu and Tamnavulin distillery tours and tastings.

Paul Bush OBE, VisitScotland’s Director of Events, said:

“We are delighted to support the Spirit of Speyside Whisky Festival through our International Events Funding Programme. Its 2022 line-up of tastings, ceilidhs, distillery tours and more looks set to deliver another fantastic celebration of Scotland’s national drink. Uniquely Scottish events such as the Spirit of Speyside Whisky Festival can only serve to further strengthen the country’s reputation as a world-leading events destination.”

For more information please visit the Spirit of Speyside Whisky Festival website.

TTB-Neuheit: Lochlea Sowing Edition

Normalerweise schreiben wir zu den Whiskys, die in der us-amerikanischen TTB-Datenbank auftauchen, eine Warnung dazu: Wir wissen nicht, ob, wo und wann diese Abfüllung erhältlich sein wird. Diesmal, bei unserem heutigen Fund, ist es anders: Die Lochlea Sowing Edition (48% vol.) wird am 21. März erscheinen und ist die erste von vier jährlichen Abfüllungen aus der Destillerie in den Lowlands, die John Campbell als Distillery Manager gewinnen konnte.

Jede dieser vier Ausgaben soll den Whisky der Brennerei in einer besonderen Facette präsentieren, und man orientiert sich daran, was auf der Farm in den vier Jahreszeiten passiert. Er soll ein frischer, fruchtbeladener Whisky sein.

Hier sind die Etiketten dazu:

Whisky im Bild: Old Man of Storr, Isle of Skye (Wallpaper)

Ein wunderschönes, rechtefreies Bild von Lewis Ashton möchten wir Ihnen heute in unserer Rubrik „Whisky im Bild“ präsentieren und zur Verfügung stellen. Letzteres deshalb, weil Sie das Bild ganz nach Gutdünken verwenden dürfen.

Das Bild zeigt die wohl bekannteste Formation auf der Isle of Skye, den Old Man of Storr. Lewis hat die Landschaft an einem nebeligen, kalten Tag eingefangen – eine Stimmung, die dem Ganzen einen besonderen Reiz verleiht. Und auch die Perspektive der Aufnahme ist eher ungewöhnlich.

Das Bild ist 8000×6000 Pixel groß und knapp 10MB schwer – sie können es hier downloaden. Unten sehen Sie es in einer verkleinerten, anklickbaren Form.

Viel Freude damit!

Neu: GlenAllachie 10yo Cask Strength Batch 7

Im September des Vorjahrs kam der Glenallachie 10yo Cask Strength Batch 6 kurz nach dem Erscheinen auch nach Deutschland. Heute ist in Schottland von der Brennerei Glenallachie Batch #7 vorgestellt worden, er sollte also auch bei uns in absehbarer Zeit relevant werden.

Hier schon einmal ein paar Infos zum neuen Glenallachie 10yo Cask Strength Batch 7, der wiederum von Master Distiller Billy Walker zusammengestellt wurde: Diesmal kommt er mit 56,8% vol. in die Flasche, und er ist aus vier verschiedenen Fassarten komponiert: Pedro Ximenez und Oloroso Sherryfässer, Rioja Barriques sowie Virgin Oak Casks.

Die Tasting Notes in freier Übersetzung: Heidekraut Honig, getrocknete Früchte, Zimt, Muskatnuss, Orangenschalen, Mokka und Melasse in der Nase, am Gaumen dunkle Schokolade, Feigen, wiederum Heidehonig, Rosinen, Zimt, Pflaumen und Spuren von Orangenzeste am Gaumen.

In Schottland kostet der Batch #7 63 Pfund, ein Preis für Deutschland wird wohl erst festgelegt werden.

Neu: Teeling Wonders of Wood Single Pot Still Whiskey – Start einer neuen Serie

Teeling Whiskey aus Dublin hat eine neue Abfüllung am Start, und es ist der erste Whiskey aus einer Serie, die sich „Wonders of Wood“ nennt. Er stammt aus Virgin Chinkapin Oak Fässern aus Amerika, wurde in der Dubliner Destillerie dreifach gebrannt und in den Teeling Lagerhäusern gereift. Sein Rezept besteht aus 50% gemälzter Gerste und 50% ungemälzter Gerste. Abgefüllt wird der Teeling Wonders of Wood Virgin Chinkapin Oak mit 50% vol.. Er wird zunächst nur in Irland verkauft, kommt aber später in diesem Jahr auch nach Europa und in andere Länder. Ein Preis wird nicht angegeben, und ist auch auf der Webseite nicht ersichtlich.

Die Wonders of Wood-Serie ist eine Zusammenarbeit mit The Tree Council of Ireland, und sie unterstützt ein Aufforstungsprogramm auf der grünen Insel. Mehr dazu und zur neuen Abfüllung nachfolgend:

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Teeling Whiskey Releases New Wonders of Wood Dublin Distilled Single Pot Still

We are proud to announce the release of a new expression of Teeling Whiskey and our first release in the Wonders of Wood (WOW) Series of Single Pot Still, limited edition bottlings. This continues our journey and builds on our reputation in crafting unique and interesting expressions of Irish whiskey, that explore the full spectrum of flavours on offer. The new Wonders of Wood Series is part of this innovative mission to push the boundaries of flavour, by utilising unique styles of wood for the maturation of the award winning Teeling Single Pot Still Whiskey.

The first edition of our WOW bottlings consists of Single Pot Still crafted from a recipe of 50% malted barley and 50% un-malted barley, which has been triple distilled in the Teeling Whiskey Distillery in Dublin and then fully matured in virgin Chinkapin American White Oak barrels. Chinkapin oak is native to Eastern and Central North America with a wide wood grain that is similar in composition to Chestnut Oak. When used for the maturation of Irish whiskey it produces a truly different taste experience, layering a distinctive gingerbread spice and banana bread sweetness unique to Irish whiskey. Despite only recently being bottled it has already been honoured at the 2022 World Whiskies Awards for its quality, picking up the title of the World’s Best Irish Single Pot Still.

At Teeling Whiskey we take pride in the ability to give back to local communities. As part of this mission, each bottle of Wonders of Wood purchased will facilitate us to work with the Tree Council of Ireland in the reforestation of an acre of woodland with exclusively native Irish trees, in the Glencree region of County Wicklow just outside of Dublin.

Jack Teeling, Founder and Managing Director of Teeling Whiskey commented, “Wood is an amazing, sustainable and environmentally friendly material that plays a huge role in developing the flavour and character of a whiskey as it matures. We are truly in wonder of the role wood has in crafting our Teeling Whiskeys as well as its impact on the wider environment. As such, while it was important to ensure each release of our new WOW series lives up to our world-class reputation and to help us expand the growing premium Single Pot Still category of Irish whiskeys, we also wanted to ensure we gave something back to our local environment. As such we were delighted when the Tree Council of Ireland partnered with us to allow us to do our part in helping the replanting of our native Irish forests.”
  Our Wonders of Wood Single Pot Still will be initially available in Ireland through the Teeling Whiskey Distillery gift shop, the Celtic Whiskey Shop and select premium retailers throughout the country. This will then be rolled out into European and select Asian markets as well as being released in the US later this year.

Tasting notes

Nose
Sweet toffee and butterscotch with caramel biscuits and wood tannins

Taste
Banana bread and ginger spices dance on the palate with a velvety cream soda coating the mouth

Finish
The wood spice lingers accompanied by dark chocolate and a hint of black pepper

Press & Journal: Kleinere Destillerien im Visier größerer Akteure

„Smaller distilleries in the sights of larger players as whisky firms gear up for transfer season“ – so lautet der Titel eines Artikels in Press & Journal, der die Situation der kleinen Brennereien in Schottland angesichts der aktuellen Lage betrachtet. Matthew Paul, Assistenzprofesser am International Centre for Brewing and Distilling der Heriot-Watt University in Edinburgh und Begründer der Consulting-Firma „Distiller’s Nose“, sieht zwar kleine Brennereien generell im Vorteil gegenüber großen Konzernen (durch Flexibilität und den fehlenden Druck, schnell viel zu produzieren), befürchtet aber, dass diese dennoch binnen kürzester Zeit Übernahmekandidaten werden können, weil die momentanen Steigerungen bei Energiepreisen das Geschäftsmodell der kleinen Destillerien schwierig macht.

In a surprisingly short amount of time there could, sadly, be a large number of small brands that will be available for acquisition.

Matthew Pauley

Ähnlich sieht die Situation Billy Walker, der selbst einige Erfahrung mit Kauf und Verkauf von Destillerien hat (er verkaufte BenRiach, Glendronach und Glenglassaugh an Brown-Forman und kaufte danach seine jetzige Brennerei Glenallachie von Chivas). Er meint, dass er sich sicher sei, dass bereits jetzt große Spieler ein Auge auf einige kleinere Brennereien haben.

Und auch Alan Hamilton, Finanzdirektor bei Johnston Carmichael, der am Verkauf von Eden Mill an eine Beteiligungsgesellschaft maßgeblich beteiligt war, weiß von diversen Interessenten, die einen Kauf von schottischen Brennereien überlegen. Und Brian Moore von Dentons, die Edrington, Lindores Abbey und Mcnean bei finanziellen Belangen begleitet haben, bringt noch eine weitere potentielle Käufergruppe ins Spiel, die wohl nicht operativ tätig sein würden, aber am Besitz interessiert: Versicherungsgruppen. Diese hätte im Laufe der Zeit bereits in Weinschlösser in Bordeaux investiert, weil sie damit auf lange Sicht gute und sichere Gewinne machen wollen.

I wonder if whisky would also be attuned to that from an insurance investor’s perspective?

Brian Moore
Photo credit: winterriot on Visualhunt / CC BY

Serge verkostet: Zwei aus St. Magdalene

Die Destillerie St. Magdalene stand im Ort Linlithgow in den Lowlands, deshalb findet man manche Abfüllungen von ihr auch unter dem zweiten Namen. Leider hat sie schon 1983 den Betrieb eingestellt, und Abfüllungen von ihr sind mittlerweile begehrte und dementsprechend teure Raritäten.

Zwei davon hat Serge Valentin für die Verkostung von heute im Glas gehabt, und beide haben 90 Punkte und mehr. Hier die beiden Kandidaten:

AbfüllungPunkte

St. Magdalene 27 yo 1983/2010 (52.7%, Part des Anges, Closed Distilleries, bourbon barrel, 132 bottles)90
St. Magdalene 23 yo 1970/1994 (58.1%, Rare Malts)92

Offizielle Pressemitteilung: Laphroaig® Single Malt Whisky ernennt Barry MacAffer zum neuen Distillery Manager

Nachdem wir die Ernennung von Barry MacAffer zum Distillery Manager von Laphroaig bereits berichten konnten, hier die offizielle Pressemitteilung, die von Beam Suntory Deutschland stammt und daher auf Deutsch gehalten ist:

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Laphroaig® Single Malt Whisky ernennt Barry MacAffer zum neuen Distillery Manager

MacAffer wird neuer Distillery Manager von Laphroaigs legendärem Scotch Whisky, um die Tradition des Erbes von Innovation und feiner Handwerkskunst fortzuführen.

ISLAY, SCHOTTLAND, 2. März 2022: Heute gibt Laphroaig® Single Malt die Ernennung von Barry MacAffer zum neuen Distillery Manager bekannt. Nach seiner mehr als eine Dekade umspannenden Karriere in der Destillerie wird der zuletzt als stellvertretender Distillery Manager tätige MacAffer diese Position mit sofortiger Wirkung übernehmen.

Seit seinem Eintritt in die Destillerie, wo er zunächst im Betriebs- und Produktionsbereich tätig war, wurde MacAffer stets als „treuer Hüter“ des Erbes von Laphroaig bezeichnet. Als er 2011 zum Destillerie-Team kam, war er für die Malzböden und die Lagerverwaltung verantwortlich, bevor er 2016 Assistent der Geschäftsleitung und Ende 2021 stellvertretender Distillery Manager wurde. Barry MacAffer arbeitete eng mit John Campbell zusammen, der über 25 Jahre lang, bis Ende 2021, für die Destillerie tätig war.

Im Rahmen seiner Aufgaben für die Destillerie ist Barry MacAffer stets ein fester Bestandteil der Laphroaig Family. Er arbeitet konsequent an der Weiterentwicklung und Verbesserung von Standards und Systemen innerhalb der Destillerie und stellt sicher, dass Laphroaig in bestmöglicher Qualität produziert. Vor allem jedoch gilt sein Engagement der Unterstützung seines Teams, er ist überzeugt von der Schaffung eines integrativen Umfelds, in dem alle Laphroaig-Mitarbeiter ihren Beitrag leisten und sich entfalten können.

Seit ihren Anfängen im Jahr 1815 wurde Laphroaigs Tradition der Whiskyherstellung von einem Distillery Manager an den nächsten weitergegeben. Distillery Manager wie Ian Hunter, Bessie Williamson und John Campbell waren Pioniere, die jeweils ihre ganz besonderen Spuren hinterließen, um Laphroaig zu jenem hoch geschätzten und beliebten Whisky zu machen, der er heute ist. Heute freut sich Laphroaig, Barry MacAffer in dieser angesehenen Reihe willkommen zu heißen. MacAffer, der seine Kindheit auf Islay verbracht hat, verbindet eine tiefe Verbundenheit mit der Destillerie und ihren ehemaligen Distillery Managern.

François Bazini, Managing Director, House of Scotch, Gin & Irish Brands, Beam Suntory, sagt:

„Barry MacAffer war ein herausragender Kandidat, um Distillery Manager von Laphroaig zu werden. Er ist einzigartig prädestiniert, um das Vermächtnis von Laphroaig fortzuführen und die Zukunft für unser kompetentes und leidenschaftliches Destillerieteam zu gestalten. Er ist auf Islay geboren und arbeitet seit über einem Jahrzehnt in der Destillerie. Die enge Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger während der letzten fünf Jahre eröffnete ihm ein tiefes Wissen über unsere Geschichte, unseren Betrieb, unsere Partner und die lokale Gemeinschaft. Wir sind stolz darauf, einen Ileach an der Spitze zu haben, und blicken zuversichtlich in die Zukunft unseres legendären Whiskys.“

Vorabmeldung: „The Malt Boy“ Barry MacAffer neuer Distillery Manager bei Laphroaig

Die Destillerie Laphroaig hat nach dem Abgang von John Campbell einen neuen Distillery Manager: Der bisherige Assistant Manager Barry MacAffer wendet sich heute mit einem persönlichen Schreiben an die Friends of Laphroaig und gibt bekannt, dass er die Agenden im Auftrag von Beam Suntory von John Campbell übertragen bekommen hat:

Dear friends,

It is my proudest career moment to date to be writing to you today from my native Islay as Laphroaig’s new Distillery Manager. 

As a long-serving Friend of Laphroaig and as an Ileach who grew up next door to the distillery grounds, this new opportunity is one that I am so honoured to have. 

I joined the team at Laphroaig in 2011 as an agency worker covering work in the warehouses and on the malt floors. The fantastic team welcomed me, and I knew instantly this would be my future. I then started full time on the malt floors. The already experienced team took me under their wing and labelled me ‘the malt boy’ during my apprenticeship – a name that quickly stuck. 

After five years working through the mashing and stilling departments, I found myself in the Assistant Manager’s chair. There I was lucky enough to work closely with my predecessor John Campbell for the past five years, seeing first-hand what it takes to craft this iconic whisky. 

With John in mind, I’d like to take this opportunity to thank him for his support and Friendship, but also the 25 years he gave to this wonderful whisky of ours. We all wish him every success with his new chapter.

As far as the next chapter of the distillery is concerned, I am well aware of the task ahead of me. 

I recognise the responsibility I have to continue building upon the Laphroaig legacy and to match the near peerless dedication of John, Ian and Bessie. And my other incredible predecessors.  

I’m looking forward to your continued partnership and support; the warmth I’ve had from the Friends of Laphroaig during my decade working for this distillery has been incredible. You have my unswerving commitment that I’ll continue to craft our renowned, peated, single malt and its ongoing story for you and our team here with dedication and honesty.

The community we have is truly exciting, and I look forward to sharing many drams with you as we celebrate and nurture the future of Laphroaig.

Sláinte.

BARRY MACAFFER

Barry MacAffer ist seit 2011 bei der Destillerie im Süden Islays beschäftigt und hat zunächst in den Lagerhäuser und am Malzboden gearbeitet. Er stammt von Islay und ist nahe der Brennerei aufgewachsen.

Wir wünschen Barry MacAffer viel Freude am und viel Erfolg mit seinem neuen Job!