Nachdem die walisische Aber Falls Distillery im Mai diesen Jahres mit dem Inaugural Release ihren ersten Whisky veröffentlichte (wir berichteten), erscheint nun bereits die nächste Abfüllung. Der dreijährige Single Malt Whisky aus walisischer gemälzter Gerste reifte in einer Mischung aus Oloroso-Sherry-Fässern, PX-Sherry-Fässern, Bourbon-Fässern und Virgin Oak-Fässern.
Die offiziellen Tasting Notes sprechen bei der Nase von Vanille- und Toffee-Aromen, kandierten Zitrusfrüchten sowie Feigen und Sultaninen mit einem leichten Hauch von Nelke. Am Gaumen folgen süße Sherrynoten mit Trockenfrüchten und Gewürzen, ergänzt durch Waldfruchtaromen, cremigem Malz, Nüssen, dunkler Schokolade und Espresso. Es folgt dann ein langes und anhaltendes Finish Abgang mit getrockneten Früchten und einer subtilen Würze.
Die Herbstausgabe des 2021er Aber Falls Single Malt Whiskys ist mit 40% Vol. abgefüllt und direkt über die Website der Aber Falls Distilleryerhältlich sowie in Tesco-Läden in ganz Wales. Die 70cl Flasche eine UVP von £26.
Vor drei Jahren wurde Jack Daniel’s neuer Partner des FC St. Pauli in der zweithöchsten Partnerkategorie „Herz von St. Pauli“. Der Vertrag lief bis zum 30. Juni 2021 (wir berichteten). Wie uns Brown-Forman Deutschland heute informiert, verlängern Jack Daniel’s und der FC St. Pauli nun ihre Partnerschaft. Die Zusammenarbeit wird ab sofort in der Partnerkategorie „Kiezkönig“ fortgesetzt.
Hier alles Wissenswerte dazu in der Presseaussendung, die wir erhalten haben:
Jack Daniel’s und der FC St. Pauli verlängern ihre Partnerschaft
Hamburg, 7. September 2021 – Zwei starke Marken, die eine Haltung teilen: Sich für die eigenen Ideale gerade zu machen und sich für niemanden verbiegen zu lassen. Gleichzeitig stehen JACK DANIEL’S und der FC St. Pauli für ein gemeinsames Werteverständnis und die untrennbare Verbundenheit mit ihrer Herkunft – Lynchburg in Tennessee und dem Kiez St. Pauli. Die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem FC St. Pauli und JACK DANIEL’S wird ab sofort in der Partnerkategorie „Kiezkönig“ fortgesetzt.
Foto von links nach rechts: Bernd Geldern ( FC St. Pauli Geschäftsleiter Vermarktung ) und Yiannis Pafilis (Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland, Tschechien, Europe Commercial Strategy )
„Die Partnerschaft in den letzten zwei Jahren war von Anfang an von gegenseitigem Vertrauen getragen und hat trotz der Coronavirus-Pandemie bedingten Ausnahmesituation unsere Erwartungen voll erfüllt. Wir freuen uns daher sehr, mit JACK DANIEL’S auch in dieser Spielsaison des FC St. Pauli wieder dabei zu sein“, zieht Yiannis Pafilis, Geschäftsführer Brown-Forman Deutschland, Tschechien, Europe Commercial Strategy, eine positive Bilanz der gemeinsamen Zeit. Bernd von Geldern, FC St. PauliGeschäftsleiter Vermarktung, erklärt: „Nach der gelungenen Wiederbelebung der Zusammenarbeit im Jahre 2019 freuen wir uns sehr über die Verlängerung der Partnerschaft. Sowohl dem FC St. Pauli als auch JACK DANIEL’S liegt es am Herzen, dass wir den gemeinsamen Weg weitergehen und weitere nachhaltige Aktionen umsetzen können, wie wir beispielsweise mit gemeinsamen Aktionen die lokale Kunstszene in Hamburg oder das FC St. Pauli Museum unterstützen konnten”.
Ja, es ist uns auch schon aufgefallen: Eine Abfüllung ohne ein gewisses Alter oder eine Vintage-Angabe neigt dazu, eher (manchmal unwahrscheinliche) Geschichten zu erzählen. So wie beispielsweise die beiden Abfüllung von The Macallan, die heute das Sommerduett auf Whiskyfun bilden. Bevor Serge Valentin mit den Verkostungsnotizen beginnt, erfolgt zuerst eine ausgiebige und kritische Bewertung der Texte auf den jeweiligen Labeln. Und auch Serge’s Tasting Notes und die Bewertungen vermitteln den Eindruck: Bei dieser Macallan-Session kam keine richtige Freude auf:
Neu im Portfolio von irish-whiskeys.de: Feckin Whiskey der Echlinville Distillery, der ersten neuen Whiskey-Brennerei Nordirlands. Hier alle weiteren Informationen:
Feckin Whiskey der Echlinville Distillery
Die Echlinville Distillery in Newtownards war eine der ersten Farmdestillerien Irlands
Für die Alkoholbasis ihrer Spirituosen nutzt die Echlinville Distillery ihre eigenen Getreidefelder, so dass die gesamte Produktion aus einer Hand stammt. Jeder Tropfen des Destillats läuft über kupferne Post Stills, um den besten Alkohol zu produzieren. Vom Anbau des Getreides, über die Ernte bis zum Mälzen passiert alles auf der familieneigenen Farm.
Der Name Echlinville Distillery
Bischoff Robert Echlin ist der Namensgeber der Destillerie. 1613 kam er in Ards Peninsula aus Schottland an. Ein Jahrhundert später hat sein Urenkel Echlinville Estate erbaut, welches heute das zu Hause der Echlinville Distillery ist.
Die Destillerie
Shane Braniff, ein lokaler Bauer und Geschäftsmann hat Echlinville Manor 2007 gekauft, schon mit dem Gedanken eine Destillerie zu erbauen. Er erhält die Lizenz eine Destillerie zu erbauen und konnte so die erste neue Destillerie in Nordirland nach 125 Jahren erbauen. Am 5. August 2013 wurde das erste Whiskeyfass gefüllt.
Die Brennblasen der Destillerie wurden extra für sie designed und sind doch sehr außergewöhnlich.Es ist eine Kombination aus Pot Stills und Column Stills. The Still House wurde extra für die Brennblasen erbaut, um ihnen den bestmöglichen Platz zu bieten. Außerdem wird bei Echlinville extra langsam destilliert, um schon dem New Make für den Whiskey, die bestmöglichen Aromen mitzugeben. Sie produzieren Single Malt und Single Pot Still Whiskey.
Feckin stammt von dem Wort ‚feck‘. Dieses Wort hat im irisch-englischen verschiedene Bedeutungen und wird häufig in der Umgangssprache benutzt. Außerdem gab es einen Heiligen St. Fechin, der zu St. Feckin wurden. Er hat in ganz Irland Klöster gegründet. Angeblich hatte er übersinnliche Kräfte und konnte heilen.
Feckin Whiskey Feckin Whiskey – es ist einfach AbsoFECKINlutely
Vol.%: 40 % Füllmenge: 0,7 Liter Farbstoff: Nein
Aroma: Vanille, Malz, etwas Karamel Geschmack: Orange, weich, Butterpopcorn, Honig Nachklang: mittellang mit einer schönen Süße
Nach The Monbazillac Edition, The Sauternes Edition und The Rivesaltes Edition erscheint nun in der French Collection Serie als vierter und zugleich auch letzter Teil The Cognac Edition. Der 12 Jahre alte Single Malt Scotch Whisky wurde 16. Mai 2008 destilliert und reifte in ‚traditionellen‘ Eichenfässern. Am 29. November 2018 wurde er in Cognac-Fässer umgefüllt, bis der Single Malt dann am 29. März 2021 mit 46% Vol., ungefärbt und ohne Kühlfiltrierung in die Flaschen kam.
Tomatin The Cognac Edition soll in der Nase Noten von frischem Obst, Lavendel und schottischem Heidekraut liefern. Am Gaumen folgen Noten von Cranberry, Orangenschale, Rosenwasser, Gewürzen, Earl Grey Tee und pochierten Birnen. Die Abfüllung ist ab sofort mit einer UVP von 65,00 € im Onlineshop der Brennerei (dann allerdings plus Versandkosten) und im Fachhandel erhältlich.
Bei Meininger´s International Spirits Award ISW in diesem Jahr erhielten die Schweizer Seven Seals Distillery drei Auszeichnungen: Seven Seals Peated Double Wood und der Seven Seals The Age of Taurus gewinnen «Grand Gold», der Seven Seals Peated Port Wood Finish wird als «Internationaler Whiskey des Jahres 2021» ausgezeichnet. Wir gratulieren Seven Seals ganz herzlich zu diesen Erfolgen und teilen hier die dazu gehörende Presseinformation. Mehr zu Seven Seals und zu ihrem neuen Finishingverfahren können Sie im Interview erfahren, welches wir mit dem Team der Seven Seals Distillery Anfang April führen konnten.
Seven Seals punktet mit drei Whisky in Deutschland
Der Single Malt Whisky Seven Seals Peated Port Wood Finish wird «Internationaler Whiskey des Jahres 2021», der Seven Seals Peated Double Wood und der Seven Seals The Age of Taurus gewinnen «Grand Gold»!
Stans, September 2021 Meininger‘s International Spirits Award ISW gehört heute zu den bedeutendsten Spirituosenwettbewerben der Welt. Der Wettbewerb setzt mit seiner Verkostungsmethodik neue Massstäbe im Bereich der Spirituosenbewertung. Basierend auf dem internationalen 100-Punkte-Schema werden die Spirituosen nicht vergleichend, sondern einzeln nach Aussehen, Geruch und Geschmack von einer Expertenjury ohne Kenntnis des Herstellers bewertet. Knapp 200 Whisk(e)ys aus allen Teilen der Welt füllten die Gläser der Spirituosenexperten – 59 davon wurden mit einer Medaille ausgezeichnet.
Whisk(e)y stellt für viele Spirituosenfans nach wie vor die Königsdisziplin der Destillate dar und diesem Ruf ist die Kategorie beim diesjährigen Whisk(e)y-Tasting des ISW mehr als gerecht geworden.
Seven Seals freut sich über diese Anerkennung am Meininger International Spirits Award, welche das Team auf dem eingeschlagenen Weg stärken. So zeigt es sich wiederholt, dass Seven Seals mit seinem beschleunigten, ökologisch und ökonomisch verbesserten Verfahren, hervorragende Whiskys herstellen kann, welche weltweit verschiedensten Whiskyliebhabern viel Freude bereiten.
Die Sonderauszeichnung für das beste Produkt in der Kategorie Internationaler Whiskey liegt vor:
Internationaler Whiskey des Jahres 2021 SEVEN SEALS PEATED PORT WOOD FINISH
Die Überraschung des Jahres kommt aus der Schweiz. Bei Seven Seals sorgt man mit einem patentierten und gut gehüteten Geheimnis zur optimierten Beschleunigung der Fassreifung seit einigen Jahren für Schlagzeilen im Whisk(e)y-Kosmos. Getreu dem Credo „Time doesn’t matter, taste matters“ verfolgt man das Ziel in nur wenigen Jahren die Aromen einer statischen Fassreifung von zehn und weit mehr Jahren extrahieren zu können. Wenig Details zum Verfahren sind bekannt, aber das Ergebnis überzeugt mit dem Single Malt Port Wood Finish auf ganzer Linie. Vielschichtiger Torf-Rauch harmoniert mit der schweren Dörrobst-Süße aus dem Portwein-Fass. In der Schweiz liegt noch viel Potential verborgen.
Alle Ergebnisse und Informationen zu den prämierten Produkten finden Sie auf der Seite des ISW unter:
Tullamore D.E.W. stellt uns und somit auch Ihnen in seiner heutigen Presseinformation den Coffee D.E.W. vor, eine Neuinterpretation des Irish Coffee von Tullamore D.E.W. in Zusammenarbeit mit Natalie van Wyk aus der Schuhmann´s Bar in München:
Selbst gemacht: Erfrischende Irish Coffee Variante mit Tullamore D.E.W. erhält Einzug in deutsche Wohnzimmer
Mit dem „Coffee D.E.W.“ von der Münchener Bartenderin Natalie van Wyk und Tullamore D.E.W. bekommt der Cocktail Klassiker ein erfrischend neues Gesicht zum Nachmixen für zu Hause.
06. September 2021 (Hamburg, Deutschland) – Der weltberühmte Irish Whiskey Tullamore D.E.W. und Natalie van Wyk aus der renommierten Schumann‘s Bar in München interpretieren den Irish Coffee neu. Mit einfachen Kniffen zum Selbstmixen erstrahlt dieser Cocktail-Klassiker in völlig neuem Glanz und entfaltet in jeder Hausbar im Handumdrehen erfrischende Geschmackserlebnisse.
In einer guten Hausbar darf eine Spirituose nicht fehlen: Der preisgekrönte irische Whisky Tullamore D.E.W. Selbst Neulinge im Hobby-Mixen merken schnell, dass dieser sanfte und milde Ire ganz hervorragend in den verschiedensten Getränken zur Geltung kommt und seine Aromen entfaltet. Ein Grund für seine Beliebtheit ist seine hervorragende Eignung für die Herstellung eines „Irish Coffee“, einem Heißgetränk, dass zusätzlich Kaffee und Sahne enthält. So enthielt der allererste Irish Coffee bei seiner Erfindung im Jahre 1942 selbstverständlich Tullamore D.E.W.
Damit ist er die perfekte Basis des von Natalie van Wyk aus der Schumann‘s Bar in München kreierten „Coffee D.E.W.“, einer modernen und erfrischenden Neuinterpretation des Irish Coffee, die kalt genossen wird. Die Vorlage dieses schnellen und einfach Zuhause nachmixbaren Cocktails kommt dabei aus dem hohen Norden. Der Bartender Juri Reib aus der Hamburger Bar „The Bohemian“ hat zuvor zusammen mit der Kaffeerösterei „Black Delight“ und Tullamore D.E.W. ein Rezept speziell für Bartender entwickelt. Dieses bereiten Bartender*innen mithilfe einer speziellen „iSi Nitro Whip“ zu, in der die Zutaten mit Stickstoff versetzt werden.
Natalie van Wyk setzt bei Ihrer Variante des Drinks auf Kokos-Vanillemilch und Lavendel, die zusammen und dem kühlen Kaffee und dem dreifachen Blended Whiskey Tullamore D.E.W. eine komplexe, süße und zugleich würzige Symbiose eingehen. Befragt nach ihrer Meinung zu dieser preisgekrönten irischen Whiskey-Ikone, sagt die Bartenderin: „Tullamore D.E.W. finde ich geschmacklich besonders entspannt und angenehmen. Dieser Whiskey ist einfach eine Konstante, auf die man sich verlassen kann. Ein richtig gutes Produkt – und das weiß ich zu schätzen.“ Und nicht nur Natalie: Der Allrounder darf in keiner Bar fehlen, egal ob bei den Profis oder Zuhause.
Dabei beweisen Tullamore D.E.W. und Natalie van Wyk, dass Whiskey schon lange nicht mehr eine reine Männer-Spirituose ist: „Whiskey ist unglaublich, so eine vielseitige Spirituose“, unterstreicht die 27-Jährige gebürtige Norddeutsche, die sich als Frau in der männerdominierten Barszene sehr wohl fühlt. Ihre Wirkungsstätte, die weltberühmte und preisgekrönte Schumann‘s American Bar am Münchner Hofgarten, ist seit 1982 eine feste Institution für gute Drinks. „Mich begeistern meine Kollegen und das kreative Arbeiten sowie die Expertise der Menschen in unserer Branche. Das motiviert, beeindruckt und inspiriert mich. Ich glaube, es gibt noch viel zu entdecken.“
Coffee D.E.W. – Das Rezept
3cl Tullamore D.E.W.
1cl Lavendelsirup*
5cl Cold Brew**
aufgeschäumte Kokos-Vanillemilch***
Glas: Tumbler oder kleines Longdrink-Glas
Zubereitung: Tullamore D.E.W. Lavendelsirup und Cold Brew mit Eiswürfeln ins Glas geben und gut verrühren, dann mit Schaum toppen.
*Lavendel Sirup: 1kg Zucker mit 1l Wasser aufkochen, darin 20g getrocknete Lavendelblüten 6min ziehen lassen.
**Cold Brew: 100g gemahlener Kaffee auf 1l Wasser geben, 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, dann filtern (z.B. mit einer French Press)
***aufgeschäumte Kokos-Vanillemilch: Kokosmilch mit Bourbon Vanille und etwas Zucker nach Geschmack mit einem Milchschäumer aufschlagen.
Die dritte Serie der Jim McEwan Signature Collection wird wie angekündigt noch in diesem Jahr veröffentlicht – darüber informiert uns EU-Markenbotschafter und Verantwortliche von „Dramfool_EU“, Robert Büchner. Alles weitere zu den Abfüllungen finden Sie folgend:
Dramfool präsentiert die dritte Serie der Jim McEwan Signature Collection
Serie 1 und 2 sowie die Sonderausgabe „Journey’s End 1“ sind lange ausverkauft und wie angekündigt wird Serie 3 noch in diesem Jahr veröffentlicht werden
Bereits am 22. Mai 2021 konnte man als einer der Teilnehmer der Online-Verkostung die 3 neuen Abfüllungen, den gerade erwähnten „JE1“ sowie andere, noch unveröffentlichte Dramfool „Laddie“-Abfüllungen probieren.
Am 16. September 2021 wird Serie 3 online auf der Dramfool-Webseite im Vereinigten Königreich erhältlich sein. Die letzten Male war es allerdings stets innerhalb von Minuten ausverkauft. Nicht zuletzt deshalb, da ein Teil der Flaschen bereits vorab in den grob aufgeteilten Märkten Asien/USA/EU vorab reserviert werden, wie uns der EU-Markenbotschafter und Verantwortliche von „Dramfool_EU“, Robert Büchner (robert@dramfool.com) informierte.
Auch die dritte Serie widmet sich den von Jim bevorzugten Bourbonfässern.
Preislich soll ein Set aus 3 Flaschen (Bruichladdich, Port Charlotte und Octomore) in der gleichen Region wie Serie 2 liegen. Es gibt auch Samples in 10cl sowie 2,5cl Größe.
Ein wichtiges Detail wird den Fans sofort ins Auge springen: Die Farben der Aufschrift auf den Tubes haben sich geändert. Dahinter liegt ein geheimer Masterplan, so dass sich für Käufer der kompletten Serie ein besonderes Farbbild ergeben soll. 😊
In der Whiskybase findet man die Abfüllungen bereits; dort sind auch die „tasting notes“ von Jim McEwan zu lesen.
Die vierte Serie ist für Januar 2022 in Aussicht gestellt worden.
Die weiteren Informationen zu diesen drei Fässern sind direkt von Dramfool und daher in Englisch.
Dramfool JMSC – RELEASE 3
3.1 Bruichladdich 2010
Distilled on the 13th September 2010 this whisky spent its whole 10-year life maturing in cask #2204. This maturation took place in a 1st Fill Jack Daniels bourbon barrel. This whisky must be considered a true islander and not only was it distilled and matured on the island but the barley used was grown only a stones throw from the distillery.
The home of Old No.7 Jasper Newton Daniel, better known as Jack Daniel, distillery was the first registered distillery in the USA. Producing since 1866 it was winning gold medals by the 1904 World’s Fair. They not only survived prohibition, the death nail of many distilleries, but their fame rose to iconic status by the 1960’s. Favoured by Rock and Roll and Punk bands it was also favoured by Frank Sinatra proving its wide appeal! 2014 saw them open their own cooperage to feed the demand for this internationally enjoyed drink.
Bottled in June 2021 as Release 3.1 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour, and at natural cask strength of 61.7% (Jim would have it no other way!), it yielded only 221 bottles.
3.2 Port Charlotte 2008
Distilled on the 5th December 2008 this whisky spent its whole 12-year life maturing in cask #3742. This maturation took place in a 1st Fill bourbon barrel from a mystery American distillery. This whisky must be considered a true islander and not only was it distilled and matured on the island but the barley used was grown only a stones throw from the distillery from ‘The Glebe’.
Bottled in June 2021 as Release 3.2 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour, and at natural cask strength of 58.8% (Jim would have it no other way!), it yielded only 233 bottles.
3.3 Octomore 2014
Distilled on (remember, remember) the 5th November 2014 this whisky spent its whole 6-year life maturing in cask #5390. Peated to a massive 139.5PPM this spirit has maturation in a 1st Fill Jim Beam bourbon barrel.
Established in 1795, in central Kentucky, Jim Beam Distillery is still working to the original values of its founder some seven generations later. The world’s number one bourbon, they mature casks for four years imparting flavour and sweetness, not only to their spirit, but eventually influencing many of the Scotch whiskies which we enjoy.
Bottled in June 2021 as Release 3.3 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour, and at natural cask strength of 64.7% (Jim would have it no other way!), it yielded only 235 bottles.
Weiter geht es auf Whiskyfun mit einem Duett im Sommer. Heute finden wir die Destillerie Springbank aus der schottischen Whisky-Region Campbeltown mit ihrem 10-jährigen Standard und einer 24-jährigen Einzelfass-Abfüllung des Indies Sansibar. Dass in diesem Duett die Standardabfüllung bei der Benotung die Nase vorn hat, hat mehrere Gründe. Zum einen sei das doppelte Finish des Sansibar-Bottlings sehr speziell, erhält jedoch auch eine hohe Benotung. Umd zum anderen gehört der Springbank 10yo für Serge Valentin zu den Whiskys, die bei einem Aufenthalt auf einer einsamen Insel eingepackt werden müssten. Das Springbank-Sommerduett im Überblick:
Abfüllung
Punkte
Springbank 10 yo (46%, OB, +/-2021)
91
Springbank 24 yo 1996/2020 (48.8%, Sansibar for Whisky Maniacs, Clans, sherry and madeira finish, 132 bottles)
Aus der legendären und seit 2001 nicht mehr produzierenden Brennerei Karuizawa (die Gebäude der japanische Destillerie wurden 2016 abgerissen) wird eine neue Abfüllung erscheinen. Karuizawa The Legend of Asama besteht aus einem Paar 1981er Single Malt Whisky aus den Fässern Nr. 4059 und 6183. Diese befinden sich in zwei mit Noh-Masken verzierten Flaschen. „Noh“ bedeutet im Chinesischen „Fertigkeit“, „Handwerk“ oder „Talent“ und ist ebenso ein Theaterstil, der seit dem 14. Jahrhundert in Japan aufgeführt wird. Das Set The Legend of Asama wird durch zwei handgefertigte Kristallkaraffen mit goldenen Kappen, zwei geschliffene Glencairn-Kristallgläsern und einem Glencairn-Wasserkrug kompletiert. Jedes Set begleitet auch ein signiertes und nummeriertes Hardcover-Buch des Whisky-Autors Charles MacLean, welches die Geschichte hinter der The Legend of Asama-Kollektion und Verkostungsnotizen enthält.
Nur 30 Sets von The Legend of Asama werden über einen Zeitraum von drei Jahren veröffentlicht. Den Preis sowie weitere Details zu The Legend of Asama erhalten Interessierte, nachdem sie sich über die Website www.legendofasama.com mit dem Abfüller in Verbindung gesetzt haben.
Was für eine Chance! In unserer aktuellen Verlosung können Sie einen Whisky gewinnen, der durch seine Herkunft, sein Alter und sein garantiert erstklassiges Fassmanagement unter den fachkundigen Händen von Gordon & MacPhail eine kostbare Besonderheit ist: Der Glenlivet 1987, abgefüllt in Fassstärke mit 49,2% nach 33 Jahren Reife. Eine von nur 173 Flaschen weltweit gibt es hier exklusiv auf Whiskyexperts zu gewinnen – dank unseres Partners Kirsch Import.
Spielen Sie jetzt mit – das Gewinnspiel geht in die letzte Woche! Wie Sie gewinnen können, erfahren Sie untenstehend, nach einigen Worten zu Gordon & MacPhail und der exquisiten Abfüllung, die Ihnen beim Beantworten unserer Gewinnfrage helfen:
Gordon & MacPhail: seltene Whisky-Abfüllungen renommierter schottischer Brennereien
Ein kleiner Kaufladen für Tee, Wein und Spirituosen in der South Street im schottischen Elgin – das ist der Ursprung des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail. Seit seiner Gründung hat sich das Familienunternehmen zu einem internationalen Experten in der Reifung besonderer Scotch Whiskys entwickelt. Gordon & MacPhail kaufen frische Destillate schottischer Brennereien und lagern diese New Makes zum Teil über mehrere Generationen in ihren eigenen Fässern – für 8, 20 oder neuerdings bis zu 80 Jahre , für den ältesten Single Malt Scotch der Welt. Insgesamt lässt der Abfüller die Destillate häufig länger reifen als in der jeweiligen Brennerei üblich. Eine Spezialität des Familienunternehmens sind Sherry-Fässer aus Jerez in Spanien und Ex-Bourbon-Casks von einer befreundeten Küferei im nahegelegenen Craigellachie.
Expertise aus einer Hand: familiengeführt seit Ende des 19. Jahrhunderts
Das Geschäft Gordon & MacPhail wurde 1895 von James Gordon und John Alexander MacPhail gegründet und später von ihrem Angestellten John Urquhart übernommen. Der begann erstmals eigene Fässer zu kaufen und sie bei renommierten Brennereien – darunter Glenlivet, Glen Grant und Linkwood – befüllen zu lassen. Gordon & MacPhail ist noch heute in der Hand der Familie Uruqhart. Diese ist inzwischen auch Inhaber einer eigenen Brennerei: der Benromach Destillerie – nur 12 Meilen von ihrem Shop in Elgin entfernt.
Gordon & MacPhail in Elgin
Ausnahme-Whiskys: Single Malt Scotch – bis zu 80 Jahre gereift
Gordon & MacPhail veröffentlichen ihre Abfüllungen in verschiedenen Kollektionen. Eine davon ist die „Discovery Range“, die Single Malts von unterschiedlichen Brennereien umfasst und rund um die Geschmacksprofile Rauch, Sherry und Bourbon aufgebaut ist. Kennzeichen der „Distillery Labels“ Range sind historische Etiketten von einigen der beliebtesten Destillerien Schottlands. Whiskys der Reihe „Connoisseurs Choice“ sind Abfüllungen in kleinen Auflagen – die dementsprechend stark limitiert und gefragt sind. Sie werden mit 46 % vol. oder in Fassstärke und zum Teil mit einem Wood Finish abgefüllt.
Letzterer Reihe gehört der Glenlivet 1987/2020 an. Stolze 33 Jahre gönnte Gordon & MacPhail dem Speyside Single Malt im Fass. Dafür wählte man ein Refill American Hogshead aus, in dem die Scotch-Whisky-Rarität komplexe Aromen von grünem Apfel und dunklem Honig, Orangenzesten, braunem Zucker und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer entwickelte.
Nur 173 Flaschen existieren von der edlen Abfüllung aus derselben Brennerei wie der älteste Single Malt Scotch der Welt – wir verlosen exklusiv ein Exemplar des Glenlivet 1987/2020 von Gordon & MacPhail im Wert von über 700 Euro!
Glenlivet 1987/2020, Speyside Single Malt Scotch Whisky (49,2% vol. Cask Strength, 0,7 Liter): 33-jährige Reifung im Refill American Hogshead; komplex mit hellen Früchten wie Apfel und Birne sowie Orangenzesten, mit der malzigen Süße von dunklem Honig und braunem Zucker und der Würze von schwarzem Pfeffer; weder gefärbt noch kühlfiltriert; limitiert auf 173 Flaschen.
Und so gewinnen Sie den Glenlivet 1987 von Gordon & MacPhail im Wert von über 700 Euro:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Wie lange ist der älteste Scotch Single Malt der Welt, ebenfalls ein Glenlivet von Gordon & MacPhail, gereift?
a. 40 Jahre b. 50 Jahre c. 80 Jahre
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Glenlivet“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 12. September 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 13. September 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Glenlivet“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 12. September 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 13. September 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Willkommen zur 248. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 248 finden Sie neun neue Videos:
Whisky Evening – Recycling Review #1
WhiskyJason – GlenAllachie Wine Series – Rioja 13 Jahre Wine Cask Finish
Friendly Mr. Z. – Finlaggan Eilean Mor
The Bourbon Diaries – Jack Daniel’s vs. Jim Beam : Single Barrel Vergleich & Verkostung
Malte talks Malts – Bladnoch 11 Jahre (2020 Annual Release)
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 40)
* * *
Wie ein verfrühter Sommergast musste ich auf den Wirt vom Highlander Inn gewirkt haben. Als ich vor seinem Gasthaus vom Fahrrad stieg, huschte ein Lächeln über seine Lippen und nach seiner Miene zu urteilen, dachte er: Was kommt denn da für eine seltsame Gestalt mit Helm und nackten Beinen?
Auch ich war erstaunt, mitten in Schottland, am Dorfrand von Craigellachie, einen Japaner vor der Tür sitzen zu sehen. Als ich dem eleganten Herrn in meinem knappen Aufzug unter die Mandelaugen trat, fühlte ich mich nicht gerade komfortabel. Verstieß ich gegen die Etikette, die ja in Japan noch sehr viel gilt? Ohne große Worte, ohne nach woher und wohin zu fragen, winkte er mich in sein Büro und stellte sich als Tatsuya Minagawa vor. „What can I do for you?“
„Any vacancy here?“
Für asiatische Ohren musste diese knappe Frage sehr unhöflich geklungen haben, aber noch immer umflorte ein Lächeln Minagawas Gesicht. „Sorry, we are fully booked.“ Wie er dies entschuldigend sagte, verbeugte er sich vor mir, als sei ich der Tenno, der Himmelssohn, persönlich. Diese Höflichkeitsgeste killte sogleich meinen Frust bezüglich der zu erwartenden Quälerei mit der Quartiersuche. Wir kamen ins Gespräch und meine Liebe zum japanischen Whisky brach das Eis – ja, unser lockerer Wortwechsel entwickelte sich zur Fachsimpelei. Er habe sie alle in seiner Bar, den Hibiki, den Hakushu, den Nikka, ja sogar einen alten Yamazaki. Mit ausgestrecktem Arm zeigte er auf die offene Tür, hinter welcher der Gastraum lag, und sagte in properem Englisch: „Ich liebe Speyside Whiskys, deshalb habe ich mich hier in Craigellachie niedergelassen und betreibe dieses bescheidene Gästehaus.“
Zwischen Whiskykartons und Reihen von Aktenordnern, inmitten eines ziemlichen Durcheinanders, saßen wir uns wenig später gegenüber: Mister Minagawa hinter seinem beladenen Schreibtisch und ich davor auf einem freigeräumten Besucherstuhl. Noch während wir uns unterhielten, rief er in den Nebenraum und ließ uns ein Getränk bringen. Nein, keinen Single Malt aus seiner Heimat, sondern einen japanischen Grüntee. Während wir uns über west-östliche Whisky Connections austauschten, erwähnte er voller Lob seinen Landsmann Masataka Taketsuru.
Masataka Taketsuru war im Jahr 1918 von seinen Eltern zum Studium nach Schottland geschickt worden. Als sich der junge Japaner an der Glasgow University einschrieb, war Whisky noch ein Fremdwort für ihn, den Teetrinker und Sohn eines Sake-Brauers. An der Universität wählte der junge Migrant die Fakultät für Chemie und begann zielstrebig mit dem Studium der Lebensmittelchemie, während er ein Zimmer im Glasgower Vorort Kirkintilloch bei der Familie Cowan bezog. Die Cowans hatten eine Tochter namens Jessie Roberta. Doch dieser Name war allen zu kompliziert, so rief man sie nur Rita. Der japanische Untermieter verliebte sich in Rita. Die Tochter des Landlords erwiderte diese Liebe und das Paar heiratete am 8. Januar 1920 in Glasgow.
Der Gründer von Nikka Whisky, Masataka Taketsuru und seine Frau, Rita. Bild Nikka Whisky/Asahi Brauerei
Mit den Semestern fand Masataka Gefallen an der Destillation und entdeckte schließlich im Whiskymachen seine Berufung. Konsequenterweise fand er gleich nach dem Examen bei der Longmorn Distillery in Elgin eine Anstellung. Drei Jahre später folgte ein Wechsel zu Hazelburn in Campbeltown und dann wanderte das junge Paar nach Kyoto aus. In der Kleindestille Kotobukiya wirkte der studierte Whiskypionier so erfolgreich, dass aus ihr der Gigant Suntory hervorging. Später erfüllte sich Masataka den langgehegten Wunsch einer eigenen Brennerei – er gründete Yoichi, aus der die Brennerei Nikka erwuchs. Um ihren Begründer, der 1979 in Tokio starb, zu würdigen, hat Nikka die Edition Nikka Taketsuru in mehreren Jahrgängen im Angebot.
Tonfall, Stakkato und rege Handbewegungen verrieten, dass mein Gegenüber noch immer Anteil an den Anfängen nahm, noch immer faszinierten den Japaner in der Fremde, die Anfänge der japanischen Whiskykultur. Ich schwieg und lauschte seinem Redefluss und erkannte, dass Tatsuya Minagawa eigentlich seine eigene Lebenslinie skizzierte – asiatisch verschlüsselt zwischen den Zeilen. Als er geendet hatte, griff er zum Hörer eines Tastentelefons und wählte eine Nummer. Interessiert, aber schweigend ließ ich ihn gewähren, obwohl mir nicht klar war, was das plötzliche Telefonieren sollte. Nach einer Weile stand ich auf, umrundete den Stapel Whiskykartons und trat an die Stirnwand des Büros, wo viele gerahmte Urkunden hingen. Während ich seine Verdienste und Ehrungen studierte, vernahm ich seine Stimme im Rücken: leise, höflich, aber doch auch bestimmt. Langsam wurde mir klar, dass er für mich auf Quartiersuche gegangen war. Ohne viel Getue setzte er sich für einen Fremden ein, wirklich, das hatte ich schon lange nicht mehr erlebt, und ich schämte mich ein wenig für mein Gebaren beim ersten Hallo.
Trotz mehrerer Absagen blieb Minagawa am Ball und tatsächlich, beim zehnten oder elften Anruf winkte das Glück. Mit der Linken, mit der er so eifrig das Tastentelefon bedient hatte, fuhr er sich durch sein schwarzes Borstenhaar, lachte so herzhaft, dass sich seine Mandelaugen zu schwarzen Strichen verengten und warf mir über den Schreibtisch den Namen „Speyside Garden“ zu, dabei hob er den Daumen zu einem siegreichen Yes!
Ein Stein fiel mir vom Herzen, überraschend einfach, gar ohne eigenes Zutun, war ich meine größte Sorge los. Mit einem Ruck schob Tatsuya Minagawa seinen Schreibtischsessel zurück und stand rasch auf, plötzlich schien er es eilig zu haben. Prägnant skizzierte er mir noch den Weg zum Speyside Garten, dann verabschiedete er sich mit Handschlag, ohne Verbeugung, ohne ein herzliches „Arigato“. Aha, Mister Nippon hat doch westliche Manieren angenommen, sagte ich mir. Zuvorkommend bedankte ich mich mit einer knappen Verbeugung, eilte dann aber rasch aus dem Büro, um unverzüglich wieder aufs Rad zu kommen.
Auf dem bewaldeten Speyside Walk, immer dicht am Flussufer entlang, fuhr ich südwärts Richtung Aberlour. Das Glucksen und Murmeln der Spey entzückte mein rechtes Ohr, so nahe radelte ich am hüpfenden und drängenden Wasser entlang, während der Lärm der Autos zwar mein linkes Ohr nervte, ich den Verkehr aber zum Glück nicht sah, weil er hinter dem Böschungsgestrüpp dahinhastete, als schämte er sich, den Frieden der Auenlandschaft zu stören. Nach zwei Kilometern über Stock und Stein, über Wurzeln, Mulden und Wasserrinnen hinweg, gelangte ich an eine Straßenquerung. Dann unter einem Viadukt hindurch. Schon zwang mich dahinter eine Teerstraße so steil bergauf, dass ich abstieg und das Rad auf dem letzten Kilometer schob. Hinter einem starkriechenden Gehöft, wo angebundene Milchkühe unter einem Blechhangar muhten, erreichte ich das offene Tor meines Quartiers, einer ummauerten Wiese für Wohnmobile, Caravane und Campingzelte. Anscheinend aber auch für Leute wie mich, die zeltlos unterwegs waren.
Zum Vorzugspreis von 120 Pfund vermietete mir Oliver Lyon für zwei Nächte ein lindgrünes Heim, das auf Stelzen in einer Platzecke stand und jederzeit weggefahren werden konnte. Der sehr amerikanisch wirkende Kasten war mit Anschlüssen für Gas und Wasser versehen. Nun gut, zum zweiten Mal war ich auf einem Campingplatz untergekommen, diesmal aber komfortabel hinter gehäkelten Gardinen und auf weichem Teppichflor, mit einer blumenverzierten Sitzgarnitur, einer Heißwasserdusche, WC und einem frisch bezogenen französischen Bett. Eine Küchentheke samt Spüle, Minikühlschrank und zweiflammigem Gasherd erlaubte mir, mich autark und nach vegetarischem Gusto zu ernähren. Auf engstem Raum war alles da, was ich seit vier Wochen vermisste, nur zum Einkaufen musste ich ins Tal.
Den goldwerten Tipp von Phillip, dem Gabelstaplerfahrer bei BenRiach, hatte ich natürlich nicht vergessen und bereits von unterwegs bei der Brennerei GlenAllachie[1] angerufen. Phillip’s Tipp war in sofern goldwert, weil er einem Sesam-öffne-dich gleichkam: er eröffnete einen direkten Kontakt zu seinem alten Boss. Und der war kein x-beliebiger Boss, sondern einer der besten Master Blender Schottlands. So hatte ich bereits aus Craigellachie bei der Destillerie angerufen und ein Treffen mit Seiner Celebrity, Billy Walker, vereinbaren können. Für einen Moment hatte mich die prompte Zusage aus der Spur geworfen, weil es mir bisher in keiner der besuchten Brennereien gelungen war, den federführenden Master Blender zu treffen. Ausflüchte über Ausflüchte hatte ich mir anhören müssen: zu beschäftigt, verreist, zu kurzfristig angefragt, na ja, die übliche Abwimmelei, für die obere Etagen bekannt sind.
Da ich mit Billy Walker am nächsten Tag um die Mittagszeit verabredet war, ließ mir der späte Termin genug Spielraum, um in aller Gelassenheit vom höher gelegenen Campingplatz ins Städtchen Aberlour hinabzuradeln. Im Schatten der weißen Gebäude der kleinen Aberlour[2] Destillerie querte ich die Hauptstraße, vorbei an Friedhof und Neubausiedlung, und fuhr auf einem Feldweg hinein in das Tal der Felsen: Glen Allachie. So heißt das Tal auf Gälisch und nicht von ungefähr wählte die Brennerei den Slogan „Not any old stone. Not any old whisky either“.
Vielfach im Internet publiziert, war ich über Billy Walkers größten Coup informiert. Nein, sein Meisterstück war nicht die Erschaffung eines perfekten Blends, der bei Sotheby’s einen exorbitanten Zuschlag erhalten hätte, nein, viel geldträchtiger: im Jahr 2016 verkauften er und seine beiden südafrikanischen Geschäftspartner BenRiach und zwei assoziierte kleine Brennereien[3] an den US-Konzern Brown Forman für umgerechnet 316 Millionen Euro.
Unter reinstem Blau und sonnengeküsst, radelte ich zwischen Feldern mit sprießender Gerste immer tiefer in das Tal der Felsen hinein und rief mir beim lockeren Treten ein letztes Mal die Fragen fürs Interview ins Gedächtnis – und dabei wurde ich ausgesprochen nervös.
Nun ja, seit Wochen waren die Menschenkontakte des Soloradlers eher spärlich und die Zunge hatte sich ans Verkosten und nicht ans Sprechen gewöhnt. Es herrschte also ein gewisser Mangel, der diese Aufregung provozierte. Immerhin würde der durchradelnde Whiskyliebhaber gleich einem Multimillionär und genialen Whiskymacher gegenüber sitzen.
Glenallachie. Bild: Uli Franz
Zugegeben, Aufregung war der eine, ein gewisses Unverständnis der andere Grund für die Aufregung. So fragte ich mich ernsthaft im Fahren: warum hatten die Amerikaner für drei renovierungsbedürftige Fabriken und – allerdings auch große und sehr wertvolle – Fasslager eine so astronomische Summe hingeblättert? Offenbarte sich inzwischen auch in der schottischen Whiskyindustrie der unersättliche Hunger des Shareholder-Kapitalismus? War inzwischen auch diese Branche der Lebensmittelindustrie zum Futternapf von Heuschrecken geworden? Bekanntlich sind global agierende Aktiengesellschaften zusehends in der Lage, astronomische Summen zu bieten, um eines Produkts und dessen eingeführten Markennamens habhaft zu werden. Und sollte sich die Investition, diese Art von schicksalsträchtigem Monopoly, als Flop erweisen, kann die teuer erworbene Pretiose nur Jahre später mit zigfachem Gewinn wieder veräußert werden – so wie es bei BenRiach, Glen Grant, Glenlivet und vielen anderen Destillerien vor nicht allzu langer Zeit geschehen war.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 165. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.