Serge verkostet: Geheimnisvolle Malts und illegale Italiener

Die Verkostung zum Wochenstart bei Serge Valentin hat sehr Interessantes zu bieten: Zunächst gibt es einen Highlander und einen Malt von Islay ohne genaue Herkunftsangabe, die beide recht hoch bewertet werden, und danach drei schottische Italiener aus dem Jahr 1989, die eigentlich nicht legal sind. Deshalb nicht, weil sie für Samaroli in besonderen, allerdings als Whiskyholz in Schottland verbotenen Fässern nachgereift wurden: Akazie, Esche, Kirsche und Maulbeere (letztere ist nicht in der Verkostung).

Spannende Notes, also – und hier die tabellarische Übersicht über die Verkostung:

Secret Highland 13 yo 2007/2020 (52.7%, Les Grands Alambics, hogshead, 141 bottles)90
Secret Islay 14 yo 2007/2021 (51.7%, M. Wigman, Monbazillac cask,  355 bottles)87
Coilltean 14 yo ‚Acacia Aroma‘ (46%, RW Duthie for Enoteca Creminati Brescia, cask #1, 1989)90
Coilltean 14 yo ‚Ash Aroma‘ (46%, RW Duthie for Enoteca Creminati Brescia, cask #2, 1989)92
Coilltean 14 yo ‚Cherry-Wood Aroma‘ (46%, RW Duthie for Enoteca Creminati Brescia, cask #3, 1989)89

Unser Titelbild widmen wir mangels konkret genannter Destillerie der Südküste Islays…

Noch diese Woche: Gewinnen Sie die vier Zodiak Whiskys von Seven Seals Whisky, inkl. dem neuen Age of LEO

Einen ganz besonderen Preis können wir Ihnen in unserem neuesten Gewinnspiel gemeinsam mit unserem Partner Seven Seals Whisky präsentieren: Wir verlosen die vier Whiskys der Zodiak Serie von Seven Seals Whisky – inklusive dem brandneuen Age of Leo, der erst dieser Tage auf den Markt kommt. Bei der Zodiak Serie hat man versucht, die positiven Eigenschaften der Sternzeichen in Geschmack zu übersetzen – und unser Gewinner oder unsere Gewinnerin kann dieses spezielle „Pairing“ ausgiebig genießen. Aber Achtung: Das Gewinnspiel läuft nur mehr diese Woche – spielen Sie also gleich mit!

Die vier Whiskys (sie stammen aus der Zusammenarbeit der Schweizer Destillerie Langatun und der Seven Seals Innovation) wurden nach der durch die schottischen Regularien vorgeschriebenen Reifezeit mit einer enzigartigen und zu 100% natürlichen Finishing-Methode vollendet und zeigen laut Seven Seals Whisky dadurch die Charakterisika wesentlich länger gereifter Abfüllungen. Ein Gewinn also für alle, die bei Whisky nach Geschmack suchen und über den Tellerrand hinausblicken wollen.

Bevor wir Ihnen aber die Gewinnfrage verraten, stellt Ihnen Seven Seals Whisky das Unternehmen, die Methode und die einzelnen Abfüllungen vor.

SEVEN SEALS WHISKY

Dolf Stockhausen, unser Erfinder des Seven Seals Verfahrens, beschloss im Alter von 72 Jahren das klassische Fassreifungsverfahren des Whiskys zu verbessern, da er nach diesem Verfahren sonst womöglich seinen ersten Whisky nicht mehr hätte degustieren können. Doch wie es mit den besten Erfindungen üblich ist, ist es erst durch die enge Zusammenarbeit mit der Schweizer Destillerie Langatun zu einem ausgesprochen schmackhaften und mittlerweile sogar vielfach preisgekrönten Produkt gekommen. Im hier verlinkten Video erfahren Sie vom Erfinder höchstpersönlich, wie wir unsere handgefertigten Whiskies herstellen.

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Das Team von Seven Seals Whisky v.l.n.r.: Dr. Dolf Stockhausen – Erfinder und Mitinhaber Seven Seals Distillery AG Chris Lauper – CEO Langatun und Mitinhaber Seven Seals Distillery AG Reto Salfinger – Produktionsleitung und Entwicklung Oliver Schneider – Head of Sales and Marketing Patricia Haas – Business Development Fast Forward Maturation

Nebst den klassischen Whiskies wurde die bestehende klassische Produktlinie um die Zodiak Serie erweitert, mit dem Ziel die vielfältigen Möglichkeiten des Verfahrens und die zahlreichen Ideen des Teams umzusetzen.

Seven Seals übersetzt bei seinen Whiskies der Zodiak-Linie einige Eigenschaften der Sternzeichen auf die Whiskys, wobei sie nur mit den positiven Eigenschaften des jeweiligen Sternzeichens arbeiten. In der Produktion des Whiskys wird auf diese charakterlichen Eigenschaften eingegangen und auf den Whisky übertragen. Das Resultat sind unglaublich spannende Whiskies mit interessanten Geschmacksnoten.

The Age of SCORPIO

Die Idee und deshalb natürlich auch der erste Zodiak Single Malt Whisky wurde als Dankeschön an die Frau des Erfinders des Fast Forward Finishing Verfahrens, umgesetzt und ins Leben gerufen. So steht der erste Single Malt Whisky dieser Linie im Sternzeichen Skorpion, dem Geburtsmonats von Ia Stockhausen und ist willensstark, zielstrebig, fleißig, kritisch und die Einflüsse des Pluto verleihen diesem Whisky zudem seine geheimnisvolle Art.

Deshalb ist er von Anfang an subtil aber bis zum Nachklang auf den Punkt gebracht! Er ist geschmacklich sehr ausgewogen und komplex mit Anklängen von Vanille und einem Hauch gerösteter Nüsse und Holz.

Am Ende bleibt eine fruchtige Note welche perfekt in eine vielschichtige Komplexität eingebunden ist.

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The Age of AQUARIUS

Zu Ehren des Erfinders wurde ein zweiter Whisky kreiert, welcher im Sternzeichen des Wassermanns steht, also dem Geburtsmonats von Dolf Stockhausen. Dieser Single Malt Whisky ist exzentrisch, fortschrittlich, zukunftsorientiert, gesellig und bringt seine Individualität zum Ausdruck, weshalb er von Anfang an ausgewogen ist. Er ist ein sanfter Riese und hat sein voluminöses Raucharoma geschickt in Samt verpackt.

Feine Aromen von Lebkuchen, dunkler Schokolade, feinen Gewürzen werden von Röstaromen vom Lagerfeuer begleitet. Ein sehr langer Abgang krönt den Genuss.

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The Age of TAURUS

Da die ersten beiden Single Malt Whiskies der Zodiak Linie von Seven Seals so gut bei unseren Whiskyliebhabern ankamen, wurden noch zwei weitere Single Malt Whiskys kreiert. Dieser Whisky ist der Seven Seals «The Age of Taurus», welcher auch wie seine zwei Vorgänger mit den positiven Charaktereigenschaften seines Sternzeichens versehen wurde.

Dieser Single Malt Whisky des Sternzeichens Stier ist bodenständig, ausgeglichen, genussvoll, selbstbewusst und ausdauernd. Der Seven Seals «The Age of Taurus» steht wie das Sternzeichen für den vollen Genuss des Lebens.

Aus diesem Grund ist dieser Whisky unsere Rauch-Portwein-Bombe mit Triple Wood Double Tawny Port Finish. Er ist intensiv und kräftig, erdig mit einer leichten getoasteten Rauchnote und einer verspielten Bitterkeit mit dezenter süsse im Hintergrund.

Er wird zum erlauchten Kreis der Whiskys gehören, die Dom Roskrow in der Neuauflage seines erfolgreichen Buchs „1001 Whiskies You Must Taste Before You Die“ beschreiben wird.

Wie alle Single Malts der Zodiak Serie ist auch der «TAURUS» in einer limitierten Auflage von verschiedenen Batches von 365 Flaschen erhältlich.

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Neu: The Age of LEO

Das vorläufig jüngste Kind in der Zodiak Linie ist der LEO, welcher ab Mitte Juli in ausgesuchten Fachgeschäften erhältlich ist.  Auch der Seven Seals «The Age of LEO» wurde wie seine drei Vorgänger mit den positiven Charaktereigenschaften seines Sternzeichens versehen.

Dieser Single Malt Whisky des Sternzeichens Löwe ist ein echter Sieger-Typ.Er tritt selbstbewusst auf, ist er doch eine absolute Sherrybombe. Er ist zielstrebig, gesellig mit einem grossen Herz und viel Feuer.

Er ist unser dicker Löwe, mit Triple Wood und Double Pedro Ximenez Sherry Finish, eben eine absolute Sherrybombe. Er hat schon die Goldmedaille von Wizards of Whisky erhalten. Der Whisky ist sehr ausgewogen, wunderbar intensiv, schön fruchtig und wird von holzigen Noten mit intensivem Waldhonig begleitet.

Wie alle Single Malts der Zodiak Serie ist auch der «LEO» in einer limitierten Auflage von verschiedenen Batches von 365 Flaschen erhältlich.

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Und so gewinnen Sie das Set mit den vier Whiskys aus der Seven Seals Zodiac-Serie:

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Welches der untenstehenden drei Tiere ist kein Sternzeichen?

a. Löwe
b. Widder
c. Hirsch

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Zodiak“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 11. Juli 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 12. Juli 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Seven Seals Whisky versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland oder Österreich wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Zodiak“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. Juli 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 12. Juli 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Seven Seals Whisky sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Seven Seals Whisky versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

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Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (239)

Willkommen zur  239. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 238 finden Sie acht neue Videos:

Malts and Metal – Old Raven Black Edition

WhiskyJason – Kilkerran 8 Jahre Cask Strength 2018 Batch #3

Malt Mariners – Balcones True Blue 100 Proof Straight Corn

Malte talks Malts – Isle of Raasay – Signature Single Malt

The Whisky Waiter – St. Kilian Signature Edition Seven

Friendly Mr. Z. – Glenmorangie Cadboll Estate Batch 2

World Wide Whisky – Ben Nevis 22 Jahre für Alambic Classique

Whisky Enjoy – Jack Daniels Single Barrel 100 Proof Tennessee Whiskey


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 31)

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Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 30-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 31)

Unter dem Blätterdach von Birken, Espen und Eichen wand sich der Track bergauf und ich glaubte bereits, die Baumgrenze erreicht zu haben, denn die Landschaft wurde mit jedem Kilometer karger. Auf einer Hochebene erstreckte sich, inmitten von violett blühendem Heidekraut, ein geschotterter Parkplatz. Bis hierher und nicht weiter – zumindest für den Autoverkehr. Die planierte Abstellfläche ließ erahnen, wie es in der Saison hier zugehen musste.

Das Fahrrad schloss ich an einem solide gezimmerten Prospektständer an und studierte die dazugehörige Tafel mit ihren vielen Bildern. Der knappe Text schrieb bestimmend vor, einen Serpentinenweg zu einem Aussichtspunkt hochzusteigen. Gerne befolgte ich die Anweisung, weil ich mich inzwischen in einem Naturreservat befand, wo strenge Vorschriften herrschten. Auf keinen Fall sollten Wanderer die ausgewiesenen Wege verlassen. So kletterte ich über bemooste und grauschwarz verwitterte Platten aus Basalt zum Aussichtspunkt hinauf und vermied, das blühende Heidekraut niederzutrampeln.

Basalt, ein Eruptivgestein, vor Millionen von Jahren als glühendes Magma aus dem Erdinneren emporgeschleudert, hatte das weite Affric Tal mit seinem großen Wasserauge modelliert und erlaubte einen Einblick in die Erdgeschichte. Lange sah ich mich in alle Richtungen um und empfand das Panorama vor mir als Bild einer gewaltigen Leere. Nicht im Sinne eines Nichts, sondern im Sinne von Weitläufigkeit, von Einheitlichkeit, von Klarheit und schier endloser Tiefe. Die einfassenden Hügel und Berge, von denen der höchste Càrn Eige heißt und dessen Gipfel noch schneebestäubt emporragte, lagen braun unter einer grauen Wolkendecke, so braun wie das Zottelfell jener Hochlandrinder, die in keinem Schottlandbuch fehlen dürfen.

Schon wollte ich dem Tal den Rücken kehren, da tat sich was am fernsten Horizont: weit hinter dem Massiv des Càrn Eige eroberte im Bruchteil einer Sekunde die Sonne das fellbraune Bergland und übergoss die große Weite mit gleißendem Licht. Ein Wunder durfte ich erleben! Wie auf der Palette von William Turner mischten sich nun zwei Töne – das Lagunenblau von Loch Affric mit dem Lichtblau des aufgerissenen Himmels. Im Himmelslicht zeigte sich das Grün der Pinien, Kiefern und Eichen wie frisch genährt, und das Fellbraun an den Hügelhängen war zu Goldschimmer aufgebrochen.

Die uralte Vegetation, die nur noch in schütteren Kolonnien die Ufer säumte, hatte in der Vergangenheit viel durchmachen müssen. Jetzt endlich hatten die Überreste von caledonia silva ihren Frieden unter Naturschutz gefunden. Nun lag es an ihnen, zu mahnen und die Besucher des Naturreservats zu lehren: Lasst Gnade walten! Gnade mit den römischen Eroberern, den Wikingern und all den nachrückenden Siedlern, die in großem Stil und über Jahrhunderte brutalen Holzraub an ihren Vorfahren betrieben hatten. Ja, Gnade und Verständnis für die alten Völker, für unsere Vorfahren, sollten wir uns aneignen, denn Rache und Verbitterung verhindert die Aussöhnung, die heute so dringend gebraucht wird. So interpretierte ich das sprießende Grün der uralten Bäume. Und wirklich! Dieses stille Flehen der Baumveteranen um Vergebung vermochte meine Wut über den Umgang mit dem blauen Planeten zu mildern, weil ich in ihnen Überlebende einer Tragödie sah. Ich konnte es kaum glauben, aber sie vermochten tatsächlich meinen Zorn auf vergangene Naturfrevel zu mildern. Als ich über dem Talgrund stand und für kurze Zeit die Augen schloss, spürte ich, dass die alten Bäume, aber auch die Hügel und Berge und der See, ganz Glen Affric, in einer Zeitlosigkeit verharrten, die die Zeitspanne eines Menschenlebens federleicht werden ließ.

Ein Regentropfen tippte mir auf die Stirn, ein weiterer auf die Schulter. Zweimal ein klares Signal: zurückfahren! Widerwillig riss ich mich vom großen Panorama los und lief leichten Schritts den Aussichtshügel hinab, um wieder aufs Rad zu kommen.

Downhill ging es in einem Satz, 16 Kilometer am Stück, bis zum Parkplatz vor dem Spar Laden. Aus den Händen der hilfsbereiten Kassiererin, die sich bereits ihres weißen Kittels entledigt hatte, weil es schon auf 7.00 p.m. zuging, erhielt ich die behüteten Gepäcktaschen zurück. Für die Betreuung meiner Sachen bedankte ich mich nochmals herzlich und fragte bei der Gelegenheit auch gleich noch nach einem Nachtquartier.

„Ein B&B“, erhielt ich zur Antwort, „gibt es vorne an der Kreuzung.“

„Ich weiß, dort habe ich schon geläutet, aber keiner hat aufgemacht. Vermutlich war niemand zuhause.“

„Tja, dann weiß ich auch nicht weiter….Ach ja, versuchen Sie es doch mal auf dem Campingplatz.“

Ich bedankte mich, kaufte nochmals eine PET-Flasche Wasser, die ich gleich wieder umfüllte und ihr leer zurückgab.

Der Tipp mit dem Campingplatz sollte sich als goldrichtig erweisen.

Dort an der Schranke zeigte der Platzwart auf mein Rad und wollte neugierig wissen, woher und wohin. Bereitwillig gab ich Auskunft. Aber als er mich fragte: „Bist du mit dem Fahrrad von Deutschland gekommen?“, musste ich ihn enttäuschen. Vermutlich war er an autonome Radler gewöhnt, denn gleich deutete er auf die beiden Taschen und runzelte die Stirn: „Aber wo ist denn dein Zelt?“

„Mein Zelt? So was habe ich nicht, das wäre mir zuviel Gewicht!“ erwiderte ich etwas kleinlaut, weil ich mir unter seinem forschenden Blick wie ein Nackter am Eingang zu einer Umkleidekabine vorkam.

„Mmh, was machen wir dann in deinem Fall?“ Er runzelte die Stirn und dachte laut nach: „Kein Zelt, da bleibt wohl nur die Hütte. Du hast Glück, die ist frei.“

Der gertenschlanke, gut gebräunte Platzwart, der schon jetzt in kurzen Hosen herumlief, geleitete mich wie einen Novizen in den inneren Zirkel seines Reichs – er voraus, ich mit meinem Drahtesel brav auf seinen Fersen. Wir liefen über einen blitzsauberen Platz zwischen Tannen und Birken, wo wenige Wohnmobile parkten. Kurz vor einem Maschenzaun stoppte er und zeigte auf ein hölzernes Hüttchen in ovalem Zuschnitt, das in seiner Dimension einem Guinessbuch-der Rekorde-Whiskyfass glich. „Schau, hier ist deine Unterkunft, der Schlüssel steckt, drinnen liegen zwei Matten…“

„Aber ich habe weder eine Decke noch einen Schlafsack dabei.“

„Kein Problem, ich kann dir eine Decke und ein Kopfkissen leihen.“

„Danke, das ist ja super!“ Das Rad stellte ich ab, und wir liefen wieder zurück zu seinem Büro, wo er auf dem Schrank eine nachtblaue Decke zusammengerollt aufbewahrte. Der Bezug war zwar nicht mehr ganz frisch, aber das Nachtblau der schweren Decke war gewiss traumfördernd. 

Tatsächlich! Wir beide, mein Rad und ich, passten in die Fasshütte, in der gerade genug Platz für einen Stell- und einen Liegeplatz vorhanden war. Noch nie hatte ich ein Fahrrad zum Kleiderständer umfunktioniert, aber in dieser Nacht wurde diese Idee geboren, und Oberrohr, Lenker und Sattel wurden zum Trocknen und Lüften aller Klamotten benutzt.

Als ich nachts raus musste, erschrak ich – knochenweißes Licht ließ den mucksmäuschenstillen Campingplatz als Traumlandschaft erstrahlen, als eine kalte Kulisse, vor der sich selbst die nachtaktiven Tiere still verhielten und wo die leuchtend weißen Wohnmobile vor den Tannen wie übergroße Pilze standen. Beim Geschäft im nahen Gebüsch wurde ich Zeuge wie der Erdtrabant in seiner ganzen Sattheit das Firmament belebte. Erstaunlich! Die runde Frau Luna wohnte dort oben nicht allein. Eine einzige Wolke, dünn wie ein Strich, leistete ihr Gesellschaft. Und auch ihr Kind, der Morgenstern.

Die Vollmondnacht unter der fremden Bettdecke war ohne böse Überraschungen verstrichen – ohne Flohstiche, Jucken und Kratzen. Nach einer schnellen Augenwäsche und Zähneputzen mit eiskaltem Wasser über einer blechernen Rinne im Waschraum, packte ich routiniert meine paar Sachen – die Regenkleidung nach oben, die Abendkleidung auf den Gepäcktaschenboden. Noch schliefen die allermeisten Camper in ihren geräumigen Mobilen, nur die Hundebesitzer führten bereits ihre Vierbeiner aus, als ich so leise wie möglich aufbrach.

Der Spar Laden mit der netten Frau in Weiß hatte noch geschlossen und sonst gab es im ganzen Weiler keine Gelegenheit, wo ich ein Frühstück hätte bekommen können. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als meinen Wunsch auf ein schottisches Frühstück zu vertagen und mich mit einem Schluck Wasser zu begnügen. Bis nach Glassburn, den nächsten größeren Ort, müsste ich wohl fahren.

Unter einem pelzgrauen Wolkenhimmel gondelte ich den Glass Fluss entlang, gondelte mal von der einen zur anderen Talseite, weil dieser kleine Fluss in eigenwilligen Schleifen und seichten Verwirbelungen inmitten von Schilf durch das enge Tal floss. Was sollte ich anderes tun, als ihm zu folgen, denn die Straße tat es ja auch. Es wurde eine vergnügliche, ganz sachte abwärts führende Fahrt, die wenig Beinarbeit erforderte. Leider, leider führte sie geradewegs auf eine Enttäuschung zu – auf einen Flecken ohne Frühstücksgelegenheit. Die paar grauen Cottages von Glassburn lagen ausgestorben in der grünen Landschaft und schienen leerstehende Ferienhäuser zu sein. Diesen traurigen Zustand vermittelten zumindest die zugezogenen Gardinen. So musste ich den Morgenhunger zähmen und weiterfahren, weiter bis Beauly, wo ich nicht nur belohnt, sondern mit einem Platz an der Sonne beschenkt wurde.

Im Sonnenschein standen blinkende Aluminium Stühle vor dem Schaufenster eines Cafés und schienen nur auf mich gewartet zu haben. Entzückt parkte ich das Rad in Tischnähe und bestellte mir drinnen ein gesundes Frühstück mit Früchten, Joghurt, frischgepresstem Saft und Vollkorn-Müsli sowie Rührei an Toast.

Das Café war in einem ehemaligen Textilgeschäft in 1a Lage untergebracht und von einem Team junger Leute zu einem Bistro-Café umgemodelt worden. Der mit den Rastazöpfen musste die Welt bereist und viel gesehen haben. Gewiss hatte sich auch das schlanke Mädchen mit dem goldenen Stecker im Nasenflügel schon in Asien umgesehen. Mit einem Lächeln wie auf einem Retreat für Achtsamkeit servierte sie mir den Milchkaffee nicht in der Tasse, sondern in der Schale und stellte zum Süßen Kokosblütenzucker bereit. Die jungen Leute ließen dem Gast die Wahl zwischen Körnersemmeln und veganen Croissants, goldbraun gebacken ohne Butter und Milch, und deutschem Müsli in Demeter Qualität.

Auf dem Marktplatz von Beauly, wo der urbane Raum seine Enge verlor und die dörfliche Weite an Einfluss gewann, in einer Region, wo sich ländliche und städtische Strukturen vermischten, hatte ich im Vorbeiradeln eine Esskultur entdeckt, die das Nahrhafte der Landwirtschaft mit dem metropolen Raffinement verwob und ökologisch neu definierte. Wirklich spannend war dieser Mix, und beim zweiten Milchkaffee stellte ich mir die Frage: birgt dieses Zusammenspiel nicht die Chance, das Stadt-Land-Gefälle zu überwinden und Nachteile wie dörfliche Verödung und Landflucht einerseits und städtische Unwirtlichkeit und übermäßige Siedlungsdichte andererseits zu überwinden?

Noch Stunden hätte ich auf dem Marktplatz von Beauly in der Sonne sitzen und den Enthusiasmus der jungen Unternehmer bewundern können, doch nur wenige Kilometer entfernt lockte die City von Inverness mit neuen Überraschungen.

(Fortsetzung folgt)

Neu: Der Highland Herold Sommerausgabe 2021 ist da

Ab sofort ist wieder der neue Highland Herold erhältlich – Die Nummer 51 als Sommerausgabe 2021 bietet wie immer interessanten und vertiefenden Lesestoff zu vielen Themen rund um das Wasser des Lebens. Was genau, darüber informiert wie üblich die nachfolgende

Inhaltsübersicht:

  • Whiskey Variations: Sieben neue Distilleries und deren Brenntechnik beleuchtet von Ernie Scheiner. Als Einblick in den Produktionsprozess der künftigen Whiskeys erhielten wir drei New Make Samples, die von Aista Phillips und Gerhard Liebl blind verkostet wurden.
  • Brandy Basics: Das Feld der Brandys ist groß, Julia Nourney gibt in diesem Exkurs einen Überblick. Sechs Brandys samt Blindverkostungsnotizen von Karsten Kuske ergänzen den Artikel.
  • Torabhaig Distillery:  Ernie Scheiner über die neuen Whiskymacher der Isle of Skye.
  • Proof, Proof & Proof:  Julia Nourney erklärt, was hinter den unterschiedlichen Proof-Einheiten steckt, die manches Label zieren.
  • The Whisky Distilleries of the United Kingdom: Alfred Barnards Buch erschien erstmals 1887 und ist heute als Faksimile verlegt von Birlinn Ltd. zu haben. Eine Rezension von Frank Winter.
  • Händlergeschichten: Michael Gradl, Inhaber des Whiskyfässlas in Nürnberg, erzählt von einigen seiner vielen Whiskyerlebnisse.

Den neuen Highland Herold #51, Sommerausgabe 2021, finden Sie hier kostenlos zum Herunterladen. Wir wünschen wie immer viel Vergnügen damit!

Fremde Federn (156): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 156. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Ardmore

Als getorfter Highlander hat sich Ardmore in den letzten Jahren mit verschiedenen Abfüllungen immer wieder einen Namen gemacht, und so ist es kein Wunder, dass bei der Samstagsverkostung von Angus MacRaild auf Whiskyfund die vier probierten Ardmore durchwegs gute bis ausgezeichnete Bewertungen erhalten.

Die Nase vorne haben zwei Abfüllungen von Gordon & MacPhail – wie Sie der Tabelle mit den Benotungen der Verkostung entnehmen können:

Ardmore 9 yo (59.5%, A D Rattray ‚Warehouse Collection‘, bourbon)84
Ardmore 14 yo 2006/2020 (58.9%, The Whisky Cellar, cask #801024, hogshead, 276 bottles)81
Ardmore 1998/2018 (43%, Gordon & MacPhail ‚Distillery labels‘)87
Ardmore 24 yo 1996/2021 (52%, Gordon & MacPhail ‚Spiritual home exclusive 6th edition‘, cask #3515, refill sherry hogshead, 219 bottles) 91

„Indiana Rye“ Whiskey ist nun eine offizielle US-Whiskykategorie

Seit gestern, dem ersten Juli 2021, ist es offiziell: Das seit dem Februar vorliegende Gesetz des Bundesstaats Indiana zur Schaffung einer eigenen Whiskykategorie „Indiana Rye“ (wir berichteten hier darüber) ist nun verabschiedet worden.

Die Regeln für Label, Marketing und Produktion legen nun wie vorgeschlagen fest, dass der Indiana Rye Whiskey im Bundesstaat erzeugt werden und in der Mash Bill mindestens 51% Rye vorhanden sein muss. Der Indiana Rye muss mit Sour oder Sweet Mash fermentiert, darf höchstens mit 80% vol. destilliert werden und als Abfüllung dann mindestens 40% Alkoholgehalt haben. Ebenso wurde eine Mindestreifungszeit von zwei Jahren per Gesetz festgeschrieben.

Von der eigenen Herkunftsbezeichnung werden in Indiana mittlerweile über 30 verschiedene Whiskeybrennereien profitieren.

Szene aus Indiana

PR: Scallywag Chocolate Limited Edition #4 – der ideale Begleiter für den Weltschokoladentag

In die Kategorie „nicht unbedingt völlig sinnbefreites Wissen“ gehört der Fakt, dass am 7. Juli World Chocolate Day gefeiert wird. In die Kategorie „sinnhaftes Wissen“, zumindest für Whiskyfreunde, fällt jenes, dass zur Schokolade Whisky hervorragend als Begleiter passt.

Douglas Laing hat dieses Wissen wieder einmal praktisch umgesetzt, und bringt mit dem Scallywag Chocolate Limited Edition #4, einem Blended Malt aus der Speyside, den – so das Unternehmen – idealen Begleiter zum Weltschokoladentag auf den Markt. Erhältlich wird die neue, auf 3000 Flaschen limitierte Abfüllung um 55 Euro bei vielen Whiskyhändlern sein – und wir machen Ihnen darauf jetzt mit der nachfolgenden englischsprachigen Pressemitteilungen und einigen Fotos den Mund wässrig:


Scallywag Whisky – The Ultimate Chocolate Companion

World Chocolate Day is just around the corner (Wednesday 7th July) and to commemorate the indulgent occasion, Douglas Laing’s Scallywag Speyside Malt Scotch Whisky reveals its annual special bottling: Scallywag Chocolate Limited Edition #4.

The fourth release is a marriage of 100% Sherry matured Single Cask Single Malts only from Speyside. Each cask is said to have been hand-selected for its “cocoa-rich tasting notes”. The resulting spirit unveils a “natural burnt sienna colour” with delectable notes of “creamy chocolate icing, juicy dates and rich red fruits”. This full-bodied dram has been bottled at a high alcohol strength of 48%, proudly without colouring or chill-filtration.

The series has gained significant traction since the inaugural bottling in 2018, and with only 3,000 bottles of the latest edition available globally, those who have been patiently waiting in anticipation of the 2021 release are advised to snap one up quickly to avoid disappointment. The limited edition is packaged in a premium, gold-foiled gift tube and is expected to retail at £55.00/€64.00 from good specialist retailers.

In tandem with the new launch, the award-winning Speyside Malt has partnered with luxury Chocolatier – Sugarsnap – to create a set of bespoke Scallywag Whisky infused chocolates boasting decorative colourways inspired by Scallywag packaging. The partnership is set to elevate Scallywag’s positioning as “the ultimate chocolate companion” by showcasing how first, the chocolate inspired the Whisky, and now, how the Whisky has come full circle to inspire the chocolate. Scallywag’s “Small Batch, Big Flavour” ethos is said to have been “honoured” throughout the entire chocolate-making process. This mouth-watering collaboration is set to be dripped out on World Chocolate Day (Wednesday 7th July) before flowing into a full month of tempting social media activity, mainly on Instagram (@scallywagwhisky).

Commenting on the new release, Cara Laing, Director of Marketing at Douglas Laing & Co, said:

“We have been delighted to watch this delicious, melt-in-the-mouth limited edition release grow by popular demand since 2018. It’s a joy being able to taste and hand-select the darkest, fruitiest and most cocoa-rich Single Cask Single Malts that Speyside has to offer. This special bottling is certainly one that we have a lot of fun with year after year as we strive for chocolate perfection! We can’t wait to share more delicious details about Scallywag’s partnership with Sugarsnap on World Chocolate Day too – keep your eyes peeled on Scallywag’s social channels!”

Glenallachie reduziert Produktion auf 500.000 Liter, gibt 2021 eine Million Pfund für Fässer aus

4 Millionen Liter könnte Glenallachie, die Speyside Destillerie von Billy Walker, pro Jahr prodzuieren – von Beginn an hat man aber auf kleinere Produktionsmengen gesetzt, zuletzt 700.000 Liter pro Jahr, Nun aber reduziert man den Ausstoß noch weiter, so kann man einem Artikel in The Scotsman entnehmen: 500.000 Liter sind für 2021 angepeilt.

Glenallachie

Begründet wird das von Billy Walker mit seiner Vision, Qualität über Menge zu stellen. Unter diesem Aspekt hat man für 2021 auch ein sehr hohes Budget für den Fasseinkauf bereitgestellt: 1 Million britische Pfund will man in der Destillerie für den Ankauf exzellenter Fässer aufwenden, als Teil des Fassmanagements, das der Brennerei nach eigenen Worten sehr am Herzen liegt:

“We concentrate much more on wood management due to our proactive, ‘quality over quantity’ philosophy. Of course, we have formulas in our head, but we do not select casks by a computer. We carefully hand-pick our casks based on our personal experience, and prior knowledge of working with certain types and styles.“

Billy Walker

Die Speyside-Brennerei Glenallachie wurde im Juli 2017 von Chivas an Billy Walker verkauft, der dort, nach dem Verkauf von Benriach, Glendronach und Glenglassaugh an Brown-Forman, seine Vorstellung vom Konzept einer Whiskybrennerei verwirklicht. Unser Videointerview mit ihm, aufgenommen im Jahr 2019 anlässlich seines Besuches in Deutschland, können Sie hier sehen.

Billy Walker

Exklusiv-Video: Ein Tag bei St. Kilian mit Master Distiller Mario Rudolf

Von Sonntag bis Dienstag waren wir auf einen Kurzbesuch im idyllischen Ort Rüdenau, die fränkische Heimat der größten deutschen Whiskybrennerei: St. Kilian.

Vor zwei Jahren waren wir zum letzten Mal vor Ort, zum Erscheinen des ersten Whiskys aus der Brennerei – und wir wollten nun erfahren, was sich dort seitdem getan hat. Also baten wir Master Distiller Mario Rudolf, uns alle Neuheiten in der Produktion und bei der Reifung zu zeigen.

Gemeinsam mit ihm waren wir in der Destillerie, in der neuen „Bunker City„, ein gigantisches ehemaliges NATO Munitionsdepot, wo St. Kilian nun seine Fässer lagert, wir haben zusammen zwei Fässer verkostet (Kastanie und Mizunara-Eiche) und den neuen St. Kilian Signature Edition Seven.

Mario Rudolf hat mit uns, ganz nach der sehr offenen Informationspolitik bei St. Kilian, viele Einsichten und Neuigkeiten geteilt – und das alles können Sie im obenstehenden, etwas über 35 Minuten langen, Video sehen.

Kommen Sie mit uns mit auf die Reise zu St. Kilian, erfahren Sie einiges über Rüdenau und die Destillerie – wir wünschen viel Vergnügen dabei!

Hier der Fahrplan durch das über 35 Minuten lange Video:

00:00 – Intro und Vorstellung Rüdenau.
02:04 – Neuheiten in der Brennerei
10:44 – Bunker City und eine Fassprobe
21:23 – mehr über Fässer und Verkostung aus einem Mizunara-Cask.
27:44 – der Signature Edition Seven und was wir in Zukunft erwarten können

Wie immer ist unser Video unter der CC-Lizenz veröffentlicht und kann geteilt und weiterverbreitet werden.

Disclaimer: Whiskyexperts hat die Kosten für die Reise nach und Unterbringung in Rüdenau selbst übernommen. Die Destillerie St. Kilian hatte keinen Einfluss auf den Inhalt oder die Produktion des Videos.

PR: Neu – BuyMyWhisky präsentiert einen 18-jährigen Blended Malt aus dem Sherry Butt

Die Online Auktionsplattform BuyMyWhisky.com veröffentlicht heute ihre zweite Abfüllung, die exklusiv über den eigenen Onlineversandhandel BuyYourWhisky.de vertrieben wird. Es handelt sich dabei um einen 18 Jahre alten Blended Malt, der aus einem Sherry Butt stammt und in Fassstärke abgefüllt wurde.

Ab heute, Donnerstag, den 01.07 um 17:00 Uhr gelangt der Blended Malt zum Verkauf, zu einem Preos von 99,90€. Hier alles Wissenswerte dazu, samt den Tasting Notes, in der Presseaussendung, die wir wie immer gerne veröffentlichen:


BuyMyWhisky präsentiert einen 18-jährigen Blended Malt aus dem Sherry Butt

BuyMyWhisky veröffentlicht seinen  zweiten Whisky als unabhängiger Abfüller. Die Abfüllung des 18-jährigen Blended Malt aus dem Sherry Butt wurde mit viel Liebe zum Detail durch uns ausgewählt.

Unser BuyMyWhisky-Malt durfte 18 Jahre lang in einem Sherry Butt heranreifen und konnte so die typischen geschmackvollen Aromen des Sherry Butt entfalten. Abgefüllt wurde der Whisky mit 46,6% natürlicher Faßstärke, der Malt ist natürlich ungefärbt und ohne Kühlfiltrierung.

Die Abfüllung wird exklusiv über unseren eigenen Onlineshop  BuyYourWhisky.de vertrieben, der UVP liegt bei 99,90€. Die Abfüllung ist heute ab 17:00 hier erhältlich

Hier unsere Notes zum aktuellen Blended Malt:

Nase: Intensive Aromen kombiniert mit aromatischer Süße von dunklen Früchten und Rosinen sorgen für einen starken, ausgewogenen Auftakt. Eine leichte Schärfe wie dunkler Pfeffer kommt hinzu und zeigt weiterhin den starken Einfluss der Sherryfassreifung.

Geschmack: Auch hier kommen deutlich die dunklen Früchte, Rosinen und ein Hauch von Trauben zum Vorschein, dieser Eindruck setzen sich auch deutlich am Gaumen fest.

Dunkle Schokolade und leichte Schärfe schenken dem Whisky eine erstklassige Note. Zum Schluss entfaltet  sich ein leichter Hauch von Eiche im Mund. 

Abgang: Mittellang, süß und würzig. Der Abgang erinnert an typische Tropenfrüchte mit einem angenehmen Einfluss von Gewürzen.

PR: BORCO stellt sich mit neuer Vertriebsstruktur für die Zukunft auf

Nicht nur bei Diageo oder bei der bayrischen Destillerie SLYRS (unser Bericht hier) hat man die Vertriebsstruktur verändert, auch bei BORCO will man nun mit einer solchen Veränderung für die Zukunft besser gerüstet werden. Im Gegensatz zu Diageo, wo man in Zukunft ausschließlich auf Handelsagenturen setzen will, installiert man in Hamburg bei BORCO ein Hybridsystem.

Hier alle Infos dazu, direkt aus dem Unternehmen:


BORCO stellt sich mit neuer Vertriebsstruktur für die Zukunft auf

Hamburg, Juli 2021. Das hanseatische Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT rüstet sich mit einer neuen Außendienst-Struktur für die Zukunft, um das Geschäft flexibler und fokussierter vorantreiben zu können. Hierfür wird die Zusammenarbeit mit den Handelsagenturen neu geordnet und exklusive BORCO-Außendienstmitarbeiter für wichtige Metropolregionen eingesetzt. Damit setzt BORCO zukünftig auf ein Hybrid-Modell mit Handelsagenturen und eigenen Außendienstmitarbeitern, das die Spirituosenkompetenz der Hamburger bei Handelspartnern weiter stärken und Potenziale erschließen soll.

Markus Kohrs-Lichte, BORCO CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, sieht in der neuen Vertriebsstruktur einen wichtigen Schritt, um dem verändernden Marktumfeld zu begegnen:

„Mit der personellen Besetzung für Norddeutschland sowie für die wichtigen Metropolregionen sind wir bestens aufgestellt, um unser Geschäft ausbauen und auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Gleichzeitig lässt die Struktur eine gezieltere Antwort auf Kundenwünsche zu und wir setzen mit der Ernennung von BORCO-Außendienstmitarbeitern ein klares Zeichen für die Stärkung unserer Spirituosenkompetenz im Handel. Ich freue mich, dass wir hierfür erfahrene Vertriebspersönlichkeiten gewinnen konnten und wünsche dem Team viel Erfolg.“

Begleitet wird der Umbau des Off-Trade-Teams mit der Implementierung einer neuen Cloud-basierten CRM-Lösung, welche Komplexität im täglichen Geschäft reduziert, den Außendienst gezielt unterstützt und die BORCO Vertriebsarbeit effizienter und zugleich transparenter gestaltet.

BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co. KG, Hamburg

BORCO, mit Sitz in Hamburg, ist einer der größten deutschen und europäischen Produzenten und Vermarkter internationaler Top Spirituosen Marken. Das Portfolio des unabhängigen Familienunternehmens, darunter u. a. SIERRA Tequila,  FINSBURY London Dry Gin, HELBING Kümmel, RUSSIAN STANDARD Vodka und DISARONNO, deckt fast alle wichtigen internationalen Segmente ab und ist in seiner Stärke und Geschlossenheit sicher einmalig. BORCO unterstützt den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, über den Sie sich  auf https://www.massvoll-geniessen.de/ informieren können. Weitere Informationen zum Unternehmen und Portfolio finden Sie auf www.borco.com.

Teeling mit neuer Distillery Exclusive Abfüllung – auch über den Webshop erhältlich

Die zweite Abfüllung aus der Cask Strength Single Pot Still Whiskey-Serie bei Teeling ist soeben erschienen – und zwar exklusiv in der Destillerie und im Webshop von Teeling, also nicht im normalen Handel. Der Whisky stammt aus Bourbon Barrels und ist mit satten 62,8% vol. abgefüllt, natürlich ohne Kühlfiltration und ohne Farbstoffe.

Teeling Distillery im Herbst 2018. Bild © Whiskyexperts

Die kurzen Tasting Notes lesen sich im Original wie folgt:

Nose: Vanilla, Coconut, Wood Shavings
Taste: Creamy mouthfeel with vanilla, wood
Finish: Dry finish with lingering tannins

100 Euro plus Porto zahlt man für den Whiskey, der im Jahr 2015 destiliert wurde und auch als Fill Your Own in der Destillerie selbst abgefüllt werden kann…