Julieann Fernandez gewinnt „Icons of Whisky“-Award für Schottland

Julieann Fernandez ist eine der jüngsten Master Blenderinnen der Welt, und sie ist – gemeinsam mit Brendan McCarron als Master Distillerin für das Portfolio der schottischen Whiskys der Distell Group (Bunnahabhain, Deanston und Tobermory) verantwortlich.

Und sie ist jetzt auch Master Distiller/Master Blender of the Year – asugezeichnet beim Icons of Whisky Award für Schottland. Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem bemerkenswerten Erfolg, der untenstehend in einer deutschsprachigen Presseaussendung genauer zusammengefasst wird:

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Julieann Fernandez gewinnt „Icons of Whisky“-Award für Schottland

Die Master Blenderin von Distell International, eine der jüngsten Master Blenderinnen der Welt, gewinnt den regionalen Titel „Icons of Whisky“ für Schottland, und ist damit im Rennen um die „Global icons of Whisky“-Auszeichnung, die im März 2022 bekannt gegeben wird.

Mit der Auszeichnung sollen Menschen, Orte und Produkte gewürdigt werden, die die gesamte Dynamik der Whiskyindustrie ausmachen, nicht nur die Brennereien selbst.

Als Master Blenderin der Distell Group, zu der die Destillerien Bunnahabhain, Tobermory und Deanston sowie Black Bottle gehören verantwortet die 30jährige nicht nur ein außerordentliches Portfolio, sie ist auch eine der jüngsten Personen weltweit, die den Titel „Icons of Whisky“ tragen. Dabei studierte sie zunächst forensische Wissenschaften und wurde erst durch ein Praktikum bei einer Whisky-Forschungsorganisation inspiriert, und verliebte sich in die Branche. Seit 2017 arbeitet sie für die Distell Group, und hat bis heute zum Release von 25 limitierten Whiskys und 2 Sortimentserweiterungen im Kernsortiment beigetragen.

Die Distell Group Limited, allgemein als Distell bezeichnet, ist ein multinationales Brauerei- und Getränkeunternehmen mit Sitz in Südafrika, aber mit regionalen Niederlassungen in der ganzen Welt. Das Unternehmen verfügt über ein breit gefächertes Whisky-Portfolio, das die Brennereien Bunnahabhain, Tobermory und Deanston sowie Black Bottle umfasst.

Über Bunnahabhain:

Bunnahabhain wurde 1881 gegründet und liegt am nördlichsten Punkt von Islay. Sie ist die abgelegenste Brennerei der Insel und überblickt eine berüchtigte Meerespassage, die von den Seefahrern als Sound of Islay bezeichnet wird. Die Brennerei ist seit langem mit dem Meer verbunden und war früher nur mit dem Boot erreichbar. Die Schiffe wurden täglich beladen, bevor sie ihre wichtige Whisky-Ladung zum Verkauf zurück aufs Festland brachten.

Über Deanston:

Im Jahr 1785 wurde die Adelphi Cotton Mill gegründet. Die Gründer der Spinnerei, die in ihrer Blütezeit fast 1.500 Menschen beschäftigte, sahen im Handelsboom der 1800er Jahre eine Chance und ergriffen sie. Mit dem Erfolg kam auch die Expansion, eine eigene Währung und – 1830 – eine Lademaschine und eines der größten Wasserräder Europas. 1949 wurde die Spinnerei durch elektrische Turbinen ersetzt – dieselben Turbinen, auf die wir uns heute verlassen. Als 1965 die Baumwollspinnerei der Stadt Deanston für immer schloss, schien es, als seien die Tage des Handels in der Gemeinde gezählt. Dann kamen Brodie Hepburn und seine unternehmerischen Partner. Das fleißige Konsortium sah Potenzial, wo andere nur Herausforderungen sahen, und fand eine neue Verwendung für das Gebäude, die Spinnerei und den Webschuppen. Und so wurde 1966 die Deanston Distillery eröffnet, und die erste Flasche Deanston wurde 8 Jahre später, 1974, hergestellt.

Über die Tobermory-Brennerei

Die 1798 gegründete Tobermory-Brennerei ist die einzige Whisky-Brennerei auf der Isle of Mull und eine der ältesten kommerziellen Brennereien Schottlands. Sie liegt im Zentrum der lebendigen Inselgemeinde, von der sie ihren Namen hat. Unter dem Namen Tobermory Distillery produziert die handwerklich arbeitende Hebridean Distiller Tobermory Whisky und Ledaig Single Malts und zum ersten Mal in ihrer Geschichte auch Tobermory Gin. Heute ist sie eine florierende, ausdrucksstarke und einzigartige Brennerei, die ihrem idyllischen Standort auf der Hebrideninsel Mull treu bleibt.

Über Black Bottle

Die Geschichte der Marke begann 1879 mit den drei Graham-Brüdern Charles, David und Gordon, die das ländliche Dorf Torphins verließen und in die boomende Hafenstadt Aberdeenshire im Nordosten Schottlands zogen, um dort ihr Glück zu machen. Schnell machten sie sich einen Namen als Teemischer, wandten sich aber bald einem ganz anderen Getränk zu – dem Whisky. Black Bottle wird aus feinstem Getreide und Malz hergestellt und reift auf einzigartige Weise doppelt in neuen Eichenfässern, die verkohlt werden, um einen unkonventionellen, aber wunderbar ausgewogenen Charakter zu erhalten.

Serge verkostet: Drei aus Knockando

Es mag nicht der größte Namen in der schottischen Destillerieszene sein, aber Knockando hat seine Fans – vor allem in Frankreich verkauft sich der Speyside-Whisky recht gut. Es sind nicht überkomplexe Malts, die man sich von dort erwarten darf, und dementsprechend fallen sie unter die Kategorie „easy drinking“ (wir hatten übrigens den 12 Jahre alten Knockando, der heute nicht dabei ist, zu unserem Whisky des Monats 2021 gewählt).

Drei Whiskys aus Knockando, die Serge Valentin heute verkostet hat, bestätigen dies: Die Wertungen sind zwischen 79 und 85 Punkten ausgefallen. Zwei Originalabfüllungen und ein Signatory-Bottling sind es, die verkostet wurden:

AbfüllungPunkte

Knockando 15 yo 2005/2020 (43%, OB, Richly Matured)79
Knockando 18 yo 2001/2019 (43%, OB, Slow Matured)85
Knockando 12 yo 2007/2020 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, hogsheads, casks #304095-304097)80
Destillerie Knockando. Bildrechte bei Lars Pechmann.

The Peated Twins: Whisky Europa bringt zwei neue St. Kilian Abfüllungen

Von Whisky Europa haben wir für Sie die Informationen über zwei neue rauchige Abfüllungen von St. Kilian Distillers erhalten. Sie reifen zur Zeit in einem Cognac- und einem Chateau Margaux-Fass und sind ausschließlich als Set erhältlich. Abgefüllt werden sie sofort nach der Bestellung direkt aus den bei Whisky Europa lagernden Fässern – eine echte Handabfüllung also.

Bei den Fässern handelt es sich um die kleinen 30l-Fässer, die natürlich die Reifung enorm beschleunigen. Technisch sind es also noch keine Whiskys, aber Whisky Europa hat die Reifung laufend überwacht und findet, dass beide Fässer nun bereit sind.

Infos zu beiden Abfüllungen und die Bestellmöglichkeit finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung:

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The Peated Twins: Whisky Europa bringt zwei neue St. Kilian Abfüllungen

ab Heute gibt es „The Peated Twins“ bei WHISKY EUROPA, aus zwei rauchigen St. Kilian Einzel-Fässern / 5796 Cognac und 5773 Chateau Margaux mit 54ppm.

Beide sind am 13.10.2020 befüllt worden und nur im Set erhältlich. Noch reifen sie im Fass weiter bis sie bestellt und am selben Tag zusammen abgefüllt werden. Die Entwicklung ist potenziert, da es sich um 30-Liter Fässer (Blood Tub) handelt.

Jede hand-filled Abfüllung ist einzigartig:

ST. KILIAN / PEATED TWINS / Fass 5796 COGNAC

Deutschland / ca. 63,1% vol. Alk. / 350ml / rauchig mit 54ppm

Spirit lagert noch im 1st fill Cognac Fass / Nr. 5796

Info: Cognac / Blood Tub / heavily charred 

Destillat befüllt am 13.10.2020 – wird bei Bestellung per Hand direkt aus dem Fass abgefüllt.

Tastingnotes

Im GERUCH und GESCHMACK cremig, sahnig, classic Scones mit Marmelade und clotted cream.

Dann Rauch, Torf, Zimt, Pfefferminz und Haselnuss, auch schön fruchtig mit Steinobst wie Pfirsich.

Das ganze bereichert im ABGANG noch mit Noten von Lagerfeuer, weiße Schokolade, Pistazien, Pfeffer, leicht salzig.

ST. KILIAN / PEATED TWINS / Fass 5773 CHATEAU MARGAUX

Deutschland / ca. 64,5% vol. Alk / 350ml / rauchig 54ppm

Spirit lagert noch im 1st fill Chateau Margaux / blood tub / Fass Nr. 5773

Destillat befüllt am 13.10.2020 – wird bei Bestellung per Hand direkt aus dem Fass abgefüllt .

Tastingnotes

GERUCH harmonisch, sehr süß, Torfrauch, karamellisierte Früchte. Dann mit dunklen Früchten wie Pflaumen und Erdbeeren, Rosenblüten. 

GESCHMACK wild, mit viel Torfrauch, ölig und kräftig mit dunklem Wein. Dann süß-sauer und salzig, erdig, Chili, BBQ-Sauce, fleischig. 

ABGANG bleibt süß bis zum nächsten Tag auf der Zunge, mit Minze, Holz-Asche, Öltanker und frisch geflextes Eisen.

THE PEATED TWINS / 2er Set / Spirit von St. KILIAN

Hier können Sie die beiden Whiskys bestellen und abfüllen lassen

Viel Neues und Exklusives bei Kirsch Import: Daftmill, Duncan Taylor, Signatory und Edradour

Das neue Jahr fängt gleich mit einer Reihe neuer Whiskys an, die Kirsch Import nach Deutschland bringt. Schon bald im Handel zu finden sein werden ein Daftmill Sherry Single Cask für Deutschland, drei Abfüllungen von Duncan Talyor exklusiv für Kirsch, ein unnamed Orkney von Signatory und zwei Edradour mit interessanten Wein-Finishes.

Hier wie üblich alles im Detail für Sie:

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Happy New Year mit Daftmill: Sherry Single Cask für den deutschen Markt

Wir starten voller Vorfreude ins neue Jahr und eröffnen 2022 daher mit einer gebührenden Abfüllung: dem Daftmill Single Cask für unsere Kunden. Der Lowland Single Malt Scotch Whisky basiert auf Gerste der Sorte Optic von den eigenen Feldern der Farm Distillery. Nach 12 Jahren Reifezeit in einem First Fill Oloroso Sherry Butt füllten Francis und Ian Cuthbert den bernsteinfarbenen Dram in 627 Flaschen ab – und bereiten Fans hierzulande eine fassstarke Neujahrsfreude.

Auf der Daftmill Farm dreht sich eigentlich alles um den Anbau von Braugerste, die Aufzucht von Fleischrindern, um Kartoffeln, Karotten und Brokkoli. Seit 2018 ist der Betrieb der Familie Cuthbert aus Fife in den schottischen Lowlands jedoch fest auf der Whisky-Weltkarte vermerkt: Nach über 12 Jahren Wartezeit brachte Daftmill damals seinen ersten Single Malt auf den Markt. Die Cuthberts produzieren ihren Scotch in sehr kleinen Mengen von zum Teil nicht mehr als 100 Fässern im Jahr aus der eigenen Gerste. Gebrannt wird ausschließlich in der Nebensaison (Juni und Juli sowie im Winter), wenn weder Kartoffeln gepflanzt noch Gerste gesät werden muss.

Daftmill 2009/2021 Single Cask
Lowland Single Malt Scotch Whisky
Bottled exclusively for Germany
 
12 Jahre
Dest. 07/07/2009
Abgef. 2021
Fasstyp: First Fill Oloroso Sherry Butt
Fassnummer: 024/2009
627 Flaschen
60,7% vol. Cask Strength
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Duncan-Taylor-Trio für Kirsch: Private Cask Bottlings von Islay bis Highlands

Als Abe Rosenberg am 5. Juni 1994 starb, hinterließ er einen Schatz in Höhe von ca. 4.500. Die Einheit: volle Whiskyfässer. Seit den 1960er Jahren hatte der US-amerikanische Geschäftsmann diese vor allem bei Islay- und Highland-Brennereien aufgespürt und erworben – sowie das schottische Familienunternehmen Duncan Taylor & Co., das zum Zentrum seiner Whiskysammlung werden sollte. Die Kollektion ist inzwischen nicht nur eine der weltweit umfangreichsten und wertvollsten Sammlungen ihrer Art, sondern äußerst exklusiv.

Letzteres trifft auch auf unsere drei Neuheiten aus den flüssigen Archiven des unabhängigen Abfüllers zu: Das stark limitierte Private-Cask-Trio wurde ausschließlich für den deutschen Markt abgefüllt. Zu den Bottlings für Anspruchsvolle gehört der Bunnahabhain 2008/2021, der seine 12 Lenze in einem Sherryfass verbringen durfte. Der würzig-rauchige Ardmore 2010/2021 dagegen intensivierte seinen Torfgrad durch Reifung im Peated Cask. Dem verlockend dunklen Brackla 2011/2021 gönnte Duncan Taylor wiederum 10 Jahre im andalusischen Sherry Cask

Bunnahabhain 2008/2021 – Private Cask Bottling
Duncan Taylor Islay Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Germany

12 Jahre
Dest. 27/11/2008
Abgef. 04/11/2021
Fasstyp: Sherry Cask
Fassnr. 385511401
205 Flaschen
54% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ardmore 2010/2021 – Private Cask Bottling
Duncan Taylor Highland Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Germany

11 Jahre
Dest. 29/06/2010
Abgef. 04/11/2021
Fasstyp: Peated Cask
Fassnr. 19803203
234 Flaschen
54,8% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Brackla 2011/2021 – Private Cask Bottling
Duncan Taylor Highland Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Germany

10 Jahre
Dest. 12/04/2011
Abgef. 04/11/2021
Fasstyp: Sherry Cask
Fassnr. 939000641
371 Flaschen
54,5% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Vollmundig, vielschichtig, unverfälscht:  Unnamed Orkney 2006/2021 von Signatory Vintage

Erst 1988 gründete Andrew Symington die Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd. Dennoch sind die exklusiven Abfüllungen eines der erfolgreichsten unabhängigen Abfüllers Schottlands nicht mehr aus den Regalen von Whiskyfans wegzudenken. Die limitierten Abfüllungen aus wenigen Fässern kommen in Reihen auf den Markt – wie etwa der Signatory Un-Chillfiltered Range.

Trotz vergleichsweise geringer Trinkstärke von 46% vol. werden die Whiskys der Reihe nicht kühlfiltriert. Das Resultat: Sie behalten ihr volles Aroma, ermöglichen vielfältigere Geschmackserlebnisse und heben sich auch optisch ab. In kühler Umgebung, vor allem aber bei Zugabe von Eiswürfeln oder kaltem Wasser können sich die Abfüllungen auf natürliche Weise trüben.

Diese Woche sind die stürmischen Orkney Islands vertreten. Welche der beiden aktiven Destillerien für den leicht rauchigen Unnamed Orkney 2006/2021 verantwortlich ist, bleibt das Geheimnis von Signatory. Nicht geheim sind die Fakten zur vollmundigen Vintage-Abfüllung – wie die Reifung in Refill Sherry Butts. Diese und andere Infos finden anspruchsvolle Genießer auf dem Etikett.

Unnamed Orkney 2006/2021
Un-Chillfiltered Collection
Signatory Vintage Island Single Malt Scotch Whisky

15 Jahre
Dest. 14/02/2006
Abgef. 19/11/2021
Fasstyp: Refill Sherry Butts
Fassnr. DRU 17/A65 #17
46% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Exklusives von Edradour: 1999er Highland Single Malts mit (Stark-)Wein-Finish

Whisky in seiner ursprünglichsten Form herstellen – das hat Edradour unter Scotch-Fans schon vor Jahren zur Legende gemacht. Als eine von wenigen Brennereien in Schottland produzierte sie bis noch vor wenigen Jahren ihren Single Malt ausschließlich in den alten Farmgebäuden, teils mit Geräten, die mehr als 100 Jahre auf dem Kerbholz haben. Und die so sonst kaum mehr beim Whiskymachen im Einsatz sind. Das hat sich auch nach der 2018 abgeschlossenen Erweiterung um Edradour II nicht geändert.

Ihren Lieblingsstatus festigt die Highland-Brennerei mit exklusiven Vintage-Abfüllungen. Deren Kennzeichen: ein Finish in (Stark-)Weinfässern. Edradour 22 y.o. Barolo Cask Finish reifte 13 Jahre lang in Bourbonfässern, bevor er in Barolo Hogsheads umgefüllt wurde. In den mit Italiens wohl berühmtestem Wein vorbelegten Fässern, gönnte man dem fruchtig-würzigen Single Malt weitere 97 Monate. Edradour 22 y.o. Oloroso Cask Finish wanderte bereits nach 8 Jahren Initialreifung in amerikanischer Weißeiche in Butts, die zuvor Oloroso Sherry enthielten. Zwei der Fässer ergaben die natürlich dunkle Abfüllung mit üppigem Geschmacksprofil.

Edradour 22 y.o. Barolo Cask Finish
Highland Single Malt Scotch Whisky

22 Jahre
Dest. 09/08/1999
Abgef. 26/08/2021
Fasstyp: Bourbon Casks, Barolo Hogsheads (Finish)
Fassnr. 830 & 832
567 Flaschen
55,2% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes:

Körperreich, mit Noten von roter Johannisbeermarmelade, Ahornsirup und Cranberrys. Ein paar Tropfen Wasser bringen würzige Zimtäpfel und Nelken zum Vorschein. Das lange, süße Finish klingt mit süßem Mandelpüree aus.

Edradour 22 y.o. Oloroso Cask Finish
Highland Single Malt Scotch Whisky
 

22 Jahre
Dest. 1999
Abgef. 2021
Fasstyp: Refill Bourbon Hogsheads, Oloroso Sherry Butts (Finish)
1.331 Flaschen
55,8% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes:

Gezuckerte Mandel, Toffee, Rosinen und Muskatwürze aus dem Olorosofass ergänzen subtile Noten von Kokosnuss, Apfel und Vanille aus der initialen Bourbonreifung. Ein komplexer Dram, intensiv und mundfüllend, mit einem langen und warmen Nachklang.

Wallpaper: Eilean Donan Castle aus der Luft

Dass wir noch keine Bilder des Eilean Donan Castle als rechtefreies Wallpaper auf Whiskyexperts gebracht hätten, kann man ja nicht gerade sagen (hier finden Sie unsere bisherigen Bilder dazu). Aber aus der Luft hatten wir es noch nicht, und das wollen wir heute nachliefern.

Das Bild von Callam Barnes ist 5256 x 3937 Pixel groß und 4MB schwer. Sie können es hier in Originalgröße als ZIP-Datei herunterladen. Das Besondere daran: Es ist frei von Rechten Dritter, sie können es also nach Belieben verwenden, als Poster, als Druckmotiv, auch in kommerziellen Projekten. Untenstehend finden Sie es als kleinere Version zum Anklicken.

Und wenn Sie mehr über diese ikonische Anlage erfahren wollen, finden Sie hier den Wikipedia-Artikel dazu.

Viel Vergnügen damit – und vielleicht klappt es ja dann auch bald wieder mal mit einer Reise dorthin…

Serge verkostet: Zehn aus Tormore

Tormore ist bei den unabhängigen Abfüllern in Schüben recht oft zu finden. Und abgesehen davon, dass die noch keine hundert Jahre alte Speyside-Brennerei auch im Baustil sehr eigenständig ist, sind ihre Abfüllungen ebenfalls oft nicht das, was man als typisch Speyside bezeichnen würde. Die meisten Whiskys, die dort produziert werden, landen in den Blends von Pernod Ricard (Chivas), aber die Single Malts, die man erhält, sind durchaus einen Blick wert.

Neun davon und eine Originalabfüllung verkostet Serge Valentin heute (gleich der erste davon ist eine Abfüllung für Deutschland), und die Bewertungen dabei bleiben alle in der oberen Hälfte der 80 Punkte – aber sehen Sie selbst:

AbfüllungPunkte

Tormore 27 yo 1992/2020 (43.7%, Berry Bros. & Rudd for Kirsch Import, Odessa Black Wine cask, cask #101153)87
Tormore 22 yo 1995/2018 (46%, The Whisky Lodge, Orcines, hogshead, cask #20035)88
Tormore 31 yo 1990/2021 (50.2%, Chapter 7, bourbon barrel, 239 bottles)88
Tormore 31 yo 1990/2021 (53%, Whisky Spunge, 1st fill barrels, 422 bottles)88
Tormore 16 yo (48%, OB, +/-2020)87
Tormore 28 yo 1992 (47.3%, Thompson Brothers, refill hogshead, 252 bottles, +/-2020)90
Tormore 32 yo 1988/2020 (47.1%, The Whisky Agency, Keep Going, hogshead, 187 bottles)88
Tormore 33 yo 1984/2017 (51.7%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon, 132 bottles)87
Tormore 27 yo 1988/2015 (50%, Golden Cask, cask #CM225, 226 bottles)85
Tormore 26 yo 1988/2015 (53.3%, Golden Cask, cask #CM226, 278 bottles)87
Die Destillerie Tormore. Foto von Frank Gauert, alle Rechte vorbehalten.

Tausende illegale Brennereien aus der Vergangenheit noch nicht gefunden, sagt The National Trust for Scotland

Illicit Stills, also Brennereien, die an der Steuer und an den Behörden vorbei arbeiteten, sind für die Vergangenheit des schottischen Whiskys prägend. Wenn man scherzhaft meint, dass jeder Bauernhof in Schottland einst eine illegale Brennerei war, so liegt in dieser Übertreibung tatsächlich ein Körnchen Wahrheit.

Photo credit: Internet Archive Book Images via Visual hunt / No known copyright restrictions

Archäologen des National Trust for Scotland meinen, dass noch tausende illegale Brennereien (oder besser gesagt, deren Überreste) in Schottland verborgen liegen – und man bittet die Bevölkerung nun um Mithilfe, um diese Stätten katalogisieren zu können.

130 dieser „Geheimbrennereien“ kenne man im Rahmen der Datenbank des NTS bereits, und Derek Alexander, der Leiter der archäologischen Abteilung, sieht es als gesichert an, dass noch tausende davon irgendwo auffindbar sein sollten oder bereits bekannt seien, aber noch nicht in der Datenbank vermerkt.

Als das private Brennen von Whisky verboten wurde, nachdem es lange Zeit als zusätzliche Einnahmequelle und für den Eigenkonsum betrieben wurde, wich man aus den eigenen Gehöften in abgelegenere Plätze aus, um vor den Augen der Gesetzeshüter verborgen bleiben zu können. Diese Brennplätze sind für Archäologen auch leichter zu identifizieren als solche in auch für andere Zwecke benutzen Schuppen und Ställen.

Finden ließen sich diese illegalen Brennplätze wohl am ehesten in der Nähe von Wasser, dort, wo es zusätzlich möglichst rauchfrei verbrennendes Holz wie Wachholder gab – und dennoch nicht zu weit weg von Siedlungen und Wegen, damit man den Whisky auch transportieren konnte.

Weil es relativ wenige schriftliche Aufzeichnungen über solche Illicit Stills gab, und weil die Archäologie diese lange Zeit vernachlässigt hatte, ist eine Bestandsaufnahme jetzt schon schwer geworden. Der NTS hat bislang 30 davon auf eigenen Grundstücken ausgegraben, und gräbt momentan auch dort, wo die erste Glenlivet Destillerie von George Smith stand. Für die restlichen, noch nicht katalogisierten illegalen Brennereien, bittet man jetzt um die Mithilfe der Bevölkerung, die Geschichten rund um solche Plätze an den National Trust for Scotland melden soll.

Site of the old Glenlivet distillery This cairn marks the site of the original Glenlivet Distillery. It was founded by George Smith and first licensed in 1824, though had probably been operating as an illicit still before this. The distillery moved to its current site, further down the hill, in 1859. © Copyright Craig Wallace and licensed for reuse under this Creative Commons Licence.

Einmelden kann man diese Informationen über Canmore, dem Online Katalog für historische Plätze mit Einträgen zu mehr als 300.000 historischen Plätzen in Schottland.

Wer sich unter unseren Lesern für die Geschichte des schottischen Whiskys interessiert, wird übrigens in der öffentlichen Facebook-Gruppe Forgotten Whisky History fündig werden, die von einem Spezialist.innen-Team rund um Jens Fahr geleitet wird. Hier geht es, neben anderen Themen, natürlich auch um Illicit Stills, und das mit viel Akribie und Liebe zum Thema.

Addendum: Unsere Leserin Annette Gatz hat uns Bilder aus dem Mai 2019 gesendet, von einem Besuch der illegalen Brennerei Mulchaich auf der Black Isle. Wir bringen Sie hier mit ihrer freundlichen Erlaubnis. Mehr Infos zur Mulchaich Distillery finden Sie in diesem Artikel: https://www.nosas.co.uk/visitmulchaichdistillery.asp

Die Überreste der Mulchaich Distillery auf der Black Isle. Bild: Annette Gatz, mit freundlicher Genehmigung
Die Mulchaich Distillery auf der Black Isle. Bild: Annette Gatz, mit freundlicher Genehmigung

Serge verkostet: Bunnahabhain im Zehnerpack

Bunnahabhain an der Ostküste der Insel Islay ist eine sehr wandelbare Destillerie, was ihren Output anbelangt: So wie Tobermory auf der Insel Mull produziert sie torfigen und nicht torfigen Whisky – und beide Ausprägungen haben viele Fans. Dazu mag auch beitragen, dass man dort nicht nur immer wieder neue Originalabfüllungen auf den Markt bringt, sondern auch gut bei unabhängigen Abfüllern vertreten ist und daher ein breites Publikum ansprechen kann.

Zehn der Abfüllungen aus Bunnahabhain (die Destillerie gehört nach wie vor dem Teil der südafrikanischen Distell Group, der nicht an Heineken verkauft wurde) hat Serge Valentin heute auf Whiskyfun unter die Lupe genommen, getorft und ungetorft, alle zwischen 2019 und 2021 erschienen, und dabei keine einzige „Zitrone“ gefunden; die Wertungen reichen von 80 bis 90 Punkte.

Hier unsere Tabelle der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Bunnahabhain 14 yo 2004/2019 (46%, The Whisky Lodge, Orcines, refill sherry butt, cask #3599)86
Bunnahabhain Moine 8 yo 2012/2021 (57.6%, The Whisky Blues, cask #0001349, 315 bottles)84
Bunnahabhain 11 yo 2009/2020 (50.2%, Earlskine, 1st fill sherry, 132 bottles)86
Bunnahabhain Staoisha 7 yo 2013 (58.9%, The Collaboration, Whisky Shop Neumarkt, Port Charlotte wine barrique finish, 284 bottles)85
Bunnahabhain Staoisha 7 yo 2013/2021 (64.1%, La Maison du Whisky, Artist Collective 5.0)87
Bunnahabhain 12 yo 2009/2021 (67.1%, Quaich Bar Singapore, sherry butt, 520 bottles)80
Bunnahabhain 19 yo 2001/2021 ‚Ester Elektion‘ (54.3%, The Whisky Show London 2021, Superheroes of Flavour, sherry butt)86
Bunnahabhain 31 yo 1989/2021 (41.5%, The Whisky Blues, hogshead, casks #5759+5770, 265 bottles)90
Bunnahabhain 33 yo 1987/2021 (53.4%, Michiel Wigman, Prometheus, 94 bottles)90
Bunnahabhain Staoisha 6 yo 2013/2019 (59.1%, Whisky Facile, bourbon hogshead, cask #10536, ‚I’m the Fury of the Storm‘)88
Bunnahabhain. By ErikRombaut – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73627488

Exklusiv bei uns! Gewinnen Sie mit Whiskyexperts die kostbare GlenDronach Kingsman Edition 1989 Vintage!

Die schönsten Geschenke sind die, mit denen man nicht rechnet – und mit diesem hier haben Sie garantiert nicht gerechnet: Wir verlosen eine besondere und kostbare Rarität, den GlenDronach Kingsman Edition 1989 Vintage, der mittlerweile am Sekundärmarkt zu Preisen von über 1000 Euro gehandelt wird.

Wie Sie zu diesem Ausnahmewhisky aus dem Oloroso-Sherry-Fass kommen? Sie müssen nur eine einfache Gewinnfrage beantworten und uns bis 16. Januar die richtige Antwort senden. Aber zuvor sollten Sie alles über diesen exklusiven Whisky erfahren – dann fällt die Antwort auf unsere Gewinnfrage auch leichter.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei dieser exklusiven Verlosung – und das tut auch jene Frau, die die Fässer für den GlenDronach Kingsman Edition 1989 Vintage ausgewählt hat.

„Ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück bei der Verlosung“

Dr. Rachel Barrie, Master Blender

GlenDronach Kingsman Edition 1989 Vintage Highland Single Malt Scotch Whisky

Der GlenDronach Kingsman Edition 1989 Vintage wurde von der Master Blenderin Dr. Rachel Barrie in Zusammenarbeit mit Matthew Vaughn, Produzent, Autor und Regisseur der KINGSMAN-Filmreihe, anlässlich der weltweiten Veröffentlichung von „The King’s Man“ im Jahr 2021 entwickelt.

Gereift in Oloroso-Sherry-Fässern mit einer abschließenden Reifung in Pedro Ximénez-Fässern aus Spanien, ist dieser neunundzwanzig Jahre alte Jahrgang reich an Sherry, charaktervoll und komplex, mit einem anhaltenden Abgang. Nur sechs der besten Fässer aus dem Jahr 1989, einem unserer exklusivsten Jahrgänge, wurden sorgfältig ausgewählt und miteinander verbunden, um einen außergewöhnlichen Charakter zu erhalten. Jede Flasche dieses Jahrgangs ist sorgfältig von Hand nummeriert, um seine Seltenheit widerzuspiegeln. Weltweit sind nur 3.052 Flaschen verfügbar.

Dieser außergewöhnliche Jahrgang ist genauso alt wie der Whisky in der ältesten Flasche von GlenDronach, die in der Brennerei aufbewahrt wird – ein 29 Jahre alter Whisky, der 1913, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, abgefüllt wurde. Diese seltene Flasche, die inzwischen über ein Jahrhundert alt ist, wurde der Brennerei geschenkt und bleibt als Zeichen des Respekts für die gefallenen Freunde ungeöffnet.

Die 1826 gegründete GlenDronach Distillery wird von Whisky-Kennern für ihre Hingabe an außergewöhnliches Handwerk und edle Sherryfässer verehrt – eine Verpflichtung, die seit fast zweihundert Jahren besteht.

TASTING NOTES

Nose:

Dunkle Feldbeeren und Pflaumenhaut auf einer Basis von aromatischen Bitterstoffen, in Sherry getränkter Walnuss und altem Leder. Moschus und

Zedernholz schwelen auf einem Schiefer- und Lehmboden.

Palate:

Dichte Herbstfrüchte verschmelzen mit Datteln, Feigen und Sirup und gehen über in schwarzen Wintertrüffel, Rosinen und Kakao.

Finish:

Brombeere, Tabakblätter und Dattelöl verweilen bis zum reichen, tiefen Abgang.

Farbe:

Mattes Kupfer

Alkoholvolumen:

50.1%

Nicht kühlgefiltert.

Natürliche, fassgelagerte Farbe.

Und so gewinnen Sie den GlenDronach Kingsman Edition 1989 Vintage:

Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: In welchem Jahr wurde die Destillerie Glendronach gegründet?

a. 1962
b. 1826

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Glendronach“!

Unter allen Einsendungen mit der Antwort auf die Gewinnfrage und dem richtigen Betreff, die uns bis 16. Januar 2022, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner/die Gewinnerin des Preises und geben sie/ihn am 17. Januar 2022 bekannt. Der Gewinn wird durch Whiskyexperts versendet. Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Glendronach“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. Januar 2022, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in wird am 17. Januar 2022 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Whiskyexperts aus Österreich versendet.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Bitte genieße verantwortungsbewusst.
Glendronach ist eine eingetragene Marke. ©2021 Benriach. Alle Rechte vorbehalten.

Glendronach im Sommer. Bild: Glendronach Distillery

Whiskyfun: Angus verkostet Glen Garioch

„Glen Giri“, so spricht man den Namen der Brennerei Glen Garioch ungefähr richtig aus, liegt in Oldmeldrum, östlich der Speyside in den Highlands. Die 1797 gegründete Brennerei gehört Beam Suntory und hat neben einigen Originalabfüllungen auch eine anshenliche Präsenz bei unabhängigen Abfüllern.

Vier unabhängige Whiskys aus Glen Garioch und eine Originalabfüllung aus älteren Zeiten hat Angus MacRaild heute auf Whiskyfun verkostet – drei davon werden in höchsten Tönen gelobt. Eine unabhängige Abfüllung von Samaroli aus Italien wird eher als mau empfunden, und der McClelland’s Highland Single Malt 16 Year Old für die USA aus den Neunzigern weiß so gar nicht zu gefallen. 58 bis 94 Punkte, da ist heute wirklich alles dabei,

Hier unsere tabellarische Aufstellung der Verkostung:

AbfüllungPunkte

McClelland’s Highland Single Malt 16 Year Old (40%, OB, US import, 1990s, 75cl)58
Glen Garioch 8 yo (55%, Dram Mor, bourbon, 241 bottles, 2020)88
Glen Garioch 18 yo 1979/1997 (50%, Scotch Malt Whisky Society, #19.14 ‚Germoline, peat and strawberry jam‘)89
Glen Garioch 1972 (43%, OB for Oddbins, mid 1990s)94
Glen Garioch 1966/1997 (43%, Samaroli, casks #1309-1299, 696 bottles)75

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (265)

Willkommen zur 265. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist whiskyvideos-1024x427.jpg

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 265 finden Sie die folgenden neun neuen Videos:

Whisky Haexler – Dalwhinnie 15 Jahre 43,0% vol.

World Wide Whisky – Royal Brackla 12 Jahre

Speakeasy Whisky Club – The Great Sherry Cask Xperience The Caskhound

Whisky Enjoy – Doc Swinson’s Alter Ego Finish in Rum Casks Straight Rye

Malt Mariners – Best of Malt Mariners 2021 – 2. Akt

Barrel Beast – Lagavulin 12-year-old – Diageo Special Releases 2021

Falls Video nicht richtig geladen wird, bitte hier klicken

Pat Hock – Bushmills 30yo New American Oak Finish

https://www.youtube.com/watch?v=u-vlQ79aQqE

WhiskyJason – Glenallachie Cask Strength 10 Jahre Batch 6 gegen Batch 5

Friendly Mr. Z. – Kilkerran 16 Jahre aus 2021


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Brennerei ZIEGLER stellt sich neu auf – der Relaunch mit eigenem Vertriebsteam und neuem Whisky

Die Brennerei Ziegler geht neue Wege und löst sich aus der Hawesko Gruppe, um mit einem eigenen Vertriebsteam einen Relaunch der Marken des Portfolios zu wagen.

Damit ist auch der AUREUM von Ziegler Vergangenheit – er wird durch den neuen FREUD Whisky abgelost, der schon Ende 2021 in Outlets zu finden war.

In der nachfolgenden Pressemitteilung präzisiert die Brennerei Ziegler die Veränderungen, die ab sofort Gültigkeit haben:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Brennerei ZIEGLER stellt sich neu auf – der Relaunch mit eigenem Vertriebsteam

Freudenberg, 22. Dezember 2021: Deutschlands Traditionsdestillerie Ziegler brennt seit 1865 für die besonderen Genussmomente des Lebens. Das Gute bewahren, das Neue ermöglichen: Mit dieser Konzentration auf das Echte und Wesentliche geht Ziegler 2022 in eine neue Ära. Die Neuausrichtung der Marke ist eine Hommage an das Kulturerbe Edelbrand.

  • Nach 30 Jahren Hawesko Gruppe wieder selbständig im Vertrieb
  • Der Ziegler-Moment und das ikonische „Z“ für edle Geschmäcker
  • Freud: Die Poesie der Alten Zwetschge revolutioniert die Whisky-Welt
  • Im Einklang mit der Natur: Das ökologische Gleichgewicht bei Ziegler

Gustav Joseph Ziegler legte im Jahr 1865 den Grundstein der heutigen Institution Ziegler, als er auf dem elterlichen Hof neben dem Brauen auch das Brennen begann. Seither hat sich Ziegler zu einer Heritage- Marke deutscher Brennereikunst und einem Inbegriff unverfälschter Qualität entwickelt. In den mehr als eineinhalb Jahrhunderten des Bestehens hat die Edeldestillerie vieles erlebt und alles überstanden.

„Zum Wohl“, „Gesundheit“, „Prost“, „Auf unsere Zukunft“: Mit Edelbränden aus Freudenberg wurden Feste gefeiert, Staatsverträge geschlossen und Freundschaften besiegelt. Ziegler brennt – immer schon, immer noch, immer mehr – für die besonderen Momente im Leben, in denen Menschen einander nahe sind und das Verbindende über das Trennende stellen. Das kostbare Kulturgut, veredelt Augenblicke, die im Gedächtnis bleiben.

Unsere Geschichte ist zu gut, um nicht erzählt zu werden

CEO Andreas Rock

Eigenvertrieb und eine starke Markenidentität

Seit 157 Jahren schreibt Ziegler mit herausragenden Destillaten Geschichte. Jetzt steht die Transformation in eine neue Ära an. Nach drei Jahrzenten Teil der Wein Wolf / Hawesko-Gruppe, bei der Ziegler der einzige Produktionsbetrieb im Wein-Vertriebs-Portfolio war, startet der neue CEO Andreas Rock zum Jahresbeginn 2022 mit eigenem Vertriebsteam. Um noch näher an den Partnern und Kunden zu sein und die Marke damit noch nahbarer zu machen – wie zu ihren Glanzzeiten.

„Je dynamischer die Zeiten, desto mehr verhilft das Schnelllebige auch dem Altbewährten als Gegenkraft zu Konjunkturaufschwüngen.“ Hier setzt Andreas Rock an, um die Erfolgsgeschichte der Marke weiterzuentwickeln. Als Österreicher ist er in einem Kulturland des Schnapsbrennens aufgewachsen; das

Markenhandwerk hat er bei Red Bull gelernt. Ein Brand-Experte im doppelten Wortsinn also, der Ziegler wieder ins Gedächtnis der Genießer rufen und dort fest verankern möchte.

Die neue Marken-Maxime von Ziegler: Wir brennen!

Wir brennen für Gastgeber und Freigeister, für Kultur und Weltoffenheit, für Qualität und Nachhaltigkeit und die kostbarsten Lebensmomente, in denen die Zeit für einen Augenblick stillsteht.

Der Ziegler-Moment ist ein Augenblick menschlicher Verbundenheit und Verbindlichkeit. Momente, in denen wir das Leben und seine Herausforderungen nicht nur meistern, sondern auch auf eine Art huldigen möchten. Warum nicht in der unverfälschten Art, wie es Generationen vor uns getan haben – mit einem Edelbrand, der den Moment krönt? Mit viel Fingerspitzengefühl und kreativem Input wurde an allen Stellschrauben des Markenauftritts gedreht, denn „Tradition allein verkauft nicht“, sagt Andreas Rock.

Künftig sind im Kernsortiment eine Auswahl von acht Bränden, zwei Geisten und zwei Likören zu finden. Dem allgemeinen Kundenwunsch folgend und als weitere optisch erkennbare Zäsur, sind die Edeldestillate ab sofort in 50cl Flaschen erhältlich und tragen ein neues, markantes Design. „Wir haben das Logo und unseren Sandsteinbogen zeitgemäß interpretiert. Wir übersetzen, wenn man so will, die individuelle Persönlichkeit jedes Ziegler über ein eigenes ikonisches „Z“. Und machen damit Qualität begreifbar: jeder Brand trägt den Anteil Frucht pro Flasche und die individuelle Lagerdauer am Etikett“, so Rock.

Begleitend dazu erwartet die Partner in Gastronomie und Handel ein breitgefächertes Angebot an Aktivierungsmaßnahmen, das sich in Präsentation und Storytelling nahtlos an das überarbeitete Portfolio anschließt.

Der neue Deutsche Whisky: Das Ziegler-Novum mit dem gewissen Alles

Das Sortiment zu schärfen heißt für Ziegler aber nicht, dass es keinen Raum für Neues gibt. Im Gegenteil: Mit Freud bringt Ziegler einen neuen, deutschen Whisky auf den Markt und hat diesen bereits zum Bar Convent Berlin 2021 den wichtigsten Akteuren der Szene vorgestellt. Ein idealer Moment, in Zeiten in denen sich „New World Whiskys“ steigender Beliebtheit erfreuen. Mit Platzierungen im hochkarätigen Einzelhandel, dem KaDeWe in Berlin und dem Alsterhaus in Hamburg, konnten auch erste Endkonsumenten Freud Whisky bereits verkosten. „Die Rückmeldungen, sowohl aus der Bar- und Gastronomieszene als auch von den Konsumenten waren sehr vielversprechend“, resümiert CEO Andreas Rock.

Der Malt Whisky, der in frischen Eichen- und Kastanienfässern sowie Ex-Bourbon Fässern gelagert hat, um dann in den charakteristischen Fässern der Ziegler Alten Zwetschge sein Finish zu erfahren, erzielt pur und als Zutat in Cocktails bei Kennern Höchstnoten. Mit 41,5 % Alkoholgehalt und den sowohl nussigen als auch süß-fruchtigen Akzentuierungen spricht Freud Whisky ein breites Publikum an.

Der Name ist eine Hommage an die Heimat; die Poesie der Alten Zwetschge von Ziegler, das alchemistische Detail, das ihn für die Whisky-Welt so wertvoll macht.

Nachhaltigkeit als Leitsatz: Immer mehr vom weniger

Ein enges Zusammenspiel mit der Natur ist für die Brennerei existentiell. So steht das erzielbare Produktionsvolumen in direkter Abhängigkeit mit der verfügbaren Menge der Obstsorten, die geerntet und entsprechend bei Ziegler gebrannt und veredelt werden können. Zudem ließ der neue CEO die gesamte Wertschöpfungskette analysieren, um herauszufinden, wo in Zukunft noch ressourcenschonender gearbeitet werden kann. „Mehr vom Weniger geht immer“, sagt Rock: „Dass wir etwa in Zukunft kein Zuckerrohr mehr aus der Karibik importieren, nur um unseren eigenen Rum herzustellen, gebietet der ökologische Hausverstand.“ Ab 2022 wird die Traditionsdestillerie 20 Tonnen Verpackungsmaterial pro Jahr einsparen und ausschließlich recycelte Materialien verwenden. Das gilt auch für Korken und Flaschen. Überhaupt wird die Manufaktur in Sachen Kreislaufwirtschaft zu einem Leuchtturm-Projekt: ökologische Stromversorgung, Upcycling alter Fässer, der Brennabfall wird an Bauern als Dünger rückgeführt und selbst der Obstabfall, wie Wildkirschkerne, wird in der Aufforstung wiederverwendet.

„Wir brennen für die besonderen, kostbarsten Momente – auch in der Zukunft“, sagt Andreas Rock. Das Echte fällt niemals aus der Zeit, weil es zeitlos ist.

Das Team von Ziegler

Über Ziegler

1865 in Freudenberg am Main gegründet, war die Brennerei Ziegler ursprünglich eine Brauerei und Gastwirtschaft und seit jeher in Familienhand. In den 1980er Jahren wurde die Brennerei aufgrund des Ehrgeizes und der Brennkünste des jüngsten Familiensprosses Thomas Ziegler zu einer Institution der deutschen Spitzen-Gastronomie. Er war es, der die Tradition etablierte, das Obst für die Wildobstbrände ausschließlich in Handarbeit zu ernten und diese auch an den entscheidenden Produktionsschritten der Destillate immer beibehielt. Anfang der Neunziger Jahre ging die Brennerei aus dem Familienbesitz in die Hände der heutigen Vertriebsgesellschaft Hawesko über, in der sie 30 Jahre der einzige produzierende Betrieb war. Seit 2021 ist Ziegler wieder ein selbstständiges Unternehmen. Neben CEO Andreas Rock (ehemals Red Bull), haben sich Ex-Diageo Mann Christian Neumeyer Sales Director und CFO Christian Bauer, zuvor beim Digitalunternehmen Flyeralarm, das Ziel gesetzt auch zukünftig Deutschlands legendärste Brennerei zu sein und dabei modern und nachhaltig zu wirtschaften. Maßgebliche Unterstützung erfahren sie dabei von Brennmeister Paul Maier, der im Alter von 32 Jahren bereits 16 Jahre Erfahrung bei Ziegler mitbringt. Das aktuelle Sortiment umfasst die Brände: No.1 Wildkirsch, Williams, Alte Zwetschge, Alter Apfel, Mirabelle, Sauerkirsche, Marille und den neuen Freudenberger Obstbrand; die Geiste Waldhimbeer und Haselnuss sowie die Liköre No.1 Wildkirsch, Weinbergpfirsich. Mit Freud Whisky bringt die Brennerei Ziegler den neuen deutschen Whisky: der Name ist eine Hommage an die Heimat, die Abrundung erfolgt in den Fässern der Alten Zwetschge – das alchemistische Detail, das ihn für die Whisky- Welt so wertvoll macht.

Whiskyfun: Die drei Top-Whiskys des Jahres 2021 aus den Verkostungen

Auf Whiskyfun hat Serge Valentin für den Jahresbeginn seine besten Whiskys in diversen Kategorien zusammengestellt – ausgesucht aus den Abfüllungen, die er im abgelaufenen Jahr verkostet hat. Er bezeichnet dies ausdrücklich nicht als Preisverleihung, sondern will es als Ausdruck seines persönlichen Geschmacks wissen.

Und da wir wissen, dass viele unsere Leser diesen als einen ihrer Orientierungspunkte auf ihrer Reise durch die Whiskywelt verwenden, wollen wir Ihnen daher die Favoriten hier kurz vorstellen – genaueres können Sie hier auf Whiskyfun nachlesen, so auch die ausgewählten Whiskys für Dezember:

Serge’s beste aktuelle Abfüllung 2021:

Brora 1972/2021 ‚Triptych – Elusive Legacy‘ (42.8%, OB, 300 bottles) – 96 Punkte

Serge’s beste ältere Abfüllung 2021:

Springbank 12 yo (100 proof / 57.1%, OB for Samaroli, early 1980s, 2400 bottles) – 98 Punkte

Serge’s Preis/Leistungs-Sieger 2021:

Springbank 12 yo (100 proof / 57.1%, OB forLagavulin 12 yo ‚The Lion’s Fire‘ (56.5%, OB, Special Release 2021, Untold Legends) – 92 Punkte

Der Preis für die Zitrone des Jahres geht an einen Rum, der Preis für die beste Spirituose, die nicht Whisky ist, an einen Cognac.

Fremde Federn (182): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 182. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Die Redaktion bedankt sich an dieser Stelle für die vielen lieben Wünsche fürs Neue Jahr!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.