Der Gewinner der Diageo World Class 2012, der australische Barkeeper Tim Philips-Johansson, ist zum neuen Global Brand Ambassador von Johnnie Walker ernannt worden, berichtet The Spirits Business. Der aus Melbourne stammende Barkeeper kann mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Spirituosenindustrie vorweisen. Er ist auch der Gründer der Cocktail Bar Bulletin Place in Sydney, und des Dead Ringer Restaurants in Surry Hills.
Vor seinem Engagement als Global Brand Ambassador für Johnnie Walker hat Ohilips-Johansson in internationalen Bars wie dem Black Pearl in Melbourn, Milk & Honey in London und New York, und in The Clubhouse in Frankreich gearbeitet.
Tim Philips-Johansson hat seine Aufgabe selbst in einem Statement umrissen:
“As we step into the next 200 years, I’m looking forward to finding ways to connect with trade and consumers from the four corners of Scotland, to the four corners of the world.”
Wirklich nur zwei Abfüllungen verkostet Serge Valentin heute in der Serie der Sommerduette, und diesmal geht es um die Speyside-Brennerei Dailuaine, die sich im Besitz von Diageo befindet und von der man als offizielle Abfüllung zumeist nur das Flora & Fauna Bottling findet. Dafür ist die Destillerie recht oft bei unabhängigen Abfüllern vertreten. Dementsprechend sind beide Samples der Verkostung heute auch von Independents abgefüllt:
Dailuaine 12 yo 2008/2021 (54.8%, Fable Whisky, The Ghost Piper of Clanyard Bay, Chapter One, cask #307138, 267 bottles)
88
Dailuaine 46 yo 1973/2019 (45.1%, Hunter Laing, Platinum Old & Rare, 231 bottles)
Neues aus der Schweiz und der dort ansässigen Rugen Distillery: Bei der IWSC 2021, der International Wine & Spirit Competition, wurden drei ihrer Whiskys mit Medaillen ausgezeichnet – die Master Distiller Edition III konnte sogar erstmals Gold erringen.
Hier alle Infos dazu in der Presseaussendung, die man uns für Sie gesendet hat:
Rugen Distillery holt erstmals mit der Master Distiller Edition Gold an der International Wine & Spirit Competition. Total 4-fach ausgezeichnet.
Interlaken, 1. Juli 2021: Die Destillate der Rugen Distillery wurden von der International Wine & Spirit Competition (IWSC) 2021 mit einer Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Mit Gold gekürt wurde erstmals an der IWSC der Swiss Mountain Single Malt Whisky «Master Distiller Edition III».
«Für die Rugen Distillery ist es eine besondere Ehre und Aufmerksamkeit, auch dieses Jahr wieder in den Rängen zu sein und dies erst noch mit einer Goldmedaille»,
freut sich Remo Kobluk, Geschäftsführer der Rugenbräu AG. Die Rugen Distillery nimmt seit dem Jahr 2015 an der IWSC teil und wurde schon mehrfach ausgezeichnet; es ist eine besonders schöne Première, dass die «Master Distiller Edition» an der IWSC Gold erhält.
Der Swiss Mountain Single Malt «Master Distiller Edition III» trägt nun das Prädikat Gold: Der im August 2020 lancierte und auf 616 Flaschen limitierte Whisky entspricht einem veritablen ‘Gipfeltreffen’, indem der Whisky für seine Vollendung in zwei Rotweinfässern der Bodega Colomé aus Argentinien reifte: Die Fässer stammen vom höchsten Weinbaugebiet der Welt «Altura Maxima», auf 3111 m ü.M.
«Eine Master Edition entwickeln zu dürfen ist an sich schon besonders. Dass diese mit Gold ausgezeichnet wird, ist ein Höhepunkt im Wirken eines Master Distillers»,
schildert Kurt Althaus, Master Distiller der Rugen Distillery. Die exklusive Abfüllung 2020 wurde individuell nummeriert und mit einem Zertifikat versehen; bereits nach wenigen Monaten war sie ausverkauft.
Auszeichnungen als Orientierungshilfe
Mit Silber prämiert wurden der Swiss Mountain Single Malt Whisky «Rock Label» sowie der Swiss Mountain Single Malt Whisky «Ice Label».
Remo Kobluk zu den Prämierungen:
«Für unsere Branche wie auch für Konsumentinnen und Konsumenten sind solche Auszeichnungen eine wichtige Orientierungshilfe innerhalb der grossen Konkurrenz und Angebotsvielfalt. Die vier Medaillen und insbesondere die Bewertungen der Jury schätzen wir sehr und nehmen diese als Bestätigung, dass unsere Genuss-Produkte aus dem Berner Oberland Anklang finden – dieses Ziel verfolgen wir weiter.»
International Wine & Spirit Competition (IWSC)
Die International Wine & Spirit Competition wurde 1969 vom Weinchemiker Anton Massel ins Leben gerufen, als er den «Club Oenologique» gründete. Das ursprüngliche Ziel des Wettbewerbs war, hervorragende Weine und Spirituosen aus aller Welt auszuzeichnen. Dieses Ziel gilt auch heute noch und soll die Anerkennung von hochwertigen Produkten fördern. Der Wettbewerb setzt einen internationalen Qualitätsstandard und ist in dieser Form einzigartig.
Das heiße Wetter, welches wir in diesem Monat erwarten, ändert nichts an den Kriterien unseres Whisky des Monats. Überzeugende Qualität mit hoher Verfügbarkeit zu einem akzeptablen Preis. In diesem Sommer-Monat ist uns nach sonniger Frucht und floralen Noten. Und diese finden wir in den Highlands. Denn unsere Empfehlung für den Juli 2021 heißt Balblair 12yo.
Die große Rechenaufgabe wird gelöst
Wir notierten ‚März 2019‘. Die Highland-Destillerie Balblair begann, endlich die Antworten auf die wichtige Frage ‚Wie alt ist er denn?‘ für alle nachvollziehbar und deutlich sichtbar zu dokumentieren. Denn bisher erschloss sich das Alter ihrer Whiskys nicht direkt und auf den ersten Blick. Es war vielmehr hierfür ein tiefer Blick in die Packungsbeilage, sprich auf das Label erforderlich. Und zusätzlich mussten die dort sichtbaren Zahlen noch in das richtige Verhältnis gebracht werden. Erst dann konnte durch Subtraktion das Alter dieses Whiskys ermittelt werden. Wenn das errechnete Ergebnis (gleich Alter) eine positive Zahl größer 3 war, schien alles richtig gerechnet zu sein. Allerdings ist es innerhalb der Redaktion allerdings noch ungeklärt, ob diese Zahl noch um 1 minimiert werden muss. Doch möglicherweise ist dies dann schon höhere Whisky-Mathematik. Und da schauen wir dann eher unbeteiligt zu Boden.
Balblair 2005, distilled 2005, bottled 2015 Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Datenblatt
Bis zum März 2019 wies die Zahl, die auf Umverpackung und Flaschenlabel groß und deutlich aufgedruckt und so schnell erfassbar war, nicht, wie bei vielen anderen Brennereien, das Alter aus. Diese Zahl gab an, wann das Destillat in das Fass gefüllt wurde. Auf der Umverpackung sowie auf dem Flaschenlabel war dies erläutert, zwar kleingeschrieben, doch deutlich erkennbar. Und dieser Jahreszahl folgte dann auch sofort das Abfüllung-Jahr. Die beiden Jahreszahlen, die wie im vorherigen Absatz beschrieben zur Ermittlung des Alters benötigt werden, waren nun zur Hand. Unter Fachleuten wird in so einem Fall dann sehr gerne und auch etwas genießerisch von einer Vintage-Abfüllung gesprochen.
Balblair 2005, distilled 2005, bottled 2016 Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Balblair 03 mit 10, 11 und 12 Jahren
Nun bietet so etwas auch die große Gefahr von Missverständnissen. Denn in der Wettbewerbssituation ‚Regal mit Single Malts‘ verschaffen sich die Mitbewerber einen Vorteil. Sie weisen das Alter ihres Whiskys, welches einen gewichtigen Einfluss auf den Kaufimpuls hat, deutlich aus. Und hier sah, zum Beispiel, ein Balblair 03 auf den ersten schnellen Blick sehr ungereift aus. Denn wo bei den Mitbewerbern vielleicht eine stolze 12 zu lesen ist, steht bei Balblair eine schmale 3. Zusätzliche Irritation schuf sicherlich ein weiterer Balblair 03. Dass dieser später abgefüllt wurde und somit einen längeren Reifeprozess vorweisen kann, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Auch ein höherer Verkaufspreis erklärt sich möglicherweise erst dann. Und als wären die Beiden noch nicht genug, erschien noch ein weiterer Balblair 03. Hinter dem gleichen Namen stehen drei unterschiedliche Whiskys mit einem Alter von 10, 11 und 12 Jahren. Wo der Whisky-Enthusiast verzückt zu seiner Lupe zwecks besserer Inspektion des Labels aus der Tasche zieht, wählen manche Kaufinteressenten dann eher eine andere Abfüllung. Sicher ist sicher.
Balblair 2005, distilled 2005, bottled 2017 Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Es bleibt bei natürlicher Farbe und ohne Kühlfiltrierung
Parallel zu den Änderungen des Portfolios wurden auch Umverpackung und Flaschenform mit einer Überarbeitung unterzogen. Doch nicht alles Neu machte der März. Die Single Malts der neuen Standard-Range kommen weiterhin mit 46% Vol., in natürlicher Farbe und ohne Kühlfiltrierung in die Flaschen. Der Einstieg in dieses Portfolio, nun als Balblair 12yo mit einer klaren und deutlichen Altersangabe von 12 Jahren, reift ausschließlich in Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Diese waren mit Bourbon vorbelegt, oder sie wurden double-fired, ohne das diese Behandlung der Fässer näher erläutert wird. Diese Umgebung erlaubt dem Destillat, seinen Charakter und Aromen mehr in den Vordergrund zu stellen. Seine deutliche Fruchtigkeit – Aromen von Äpfeln, Birnen und Aprikosen – treten in der Nase sehr deutlich und präsent hervor. Begleitet von floralen Noten und einem Hauch Vanille lädt die sommerliche Nase zum ersten Schluck ein. Hier zeigt der Balblair 12yo eine würzige Seite, hinter der seine um Citrus-Noten ergänzte Fruchtigkeit dann wieder zum Vorschein tritt. Im Finish kurz und knackig mit recht viel Wucht, die deutliche Vanille mitbringt. So darf Sommer schmecken.
Balblair 12yo ist im gut sortierten Getränkehandel und natürlich auch Whisky-Fachgeschäft, stationär und digital. Der verkaufspreis liegt meist knapp unter der 40 € Marke. Und dies ist für einen Single Malt, ungefärbt, ohne Kühlfiltrierung und mit 46% Vol. abgefüllt, keineswegs zu viel. Wir wünschen Ihnen und uns mit unserer Empfehlung für Juli viel Freude und Sonnenschein.
Die Echlinville Distillery in Nordirland hat die Marke Matt D’Arcy Old Irish Whiskey in ihr Portfolio aufgenommen. Das bedeutet, dass die Matt D’Arcy & Co Limited ab sofort die Whiskeys unter diesem Namen bei sich reifen und abfüllen wird und danach auch das Marketing dafür übernimmt.
Diese Enticklung bedeutet aber nicht, dass die geplante Matt D’Arcy Distillery in Newry (wir berichteten) nicht gebaut werden wird – die Echlinville Distillery spricht in der Aussendung davon, dass man Michael McKeown von Matt D’Arcy & Co Limited technische Unterstützung für den Bau der eigenen Brennerei gewähren wolle.
Die Details zu diesem Deal finden Sie in der englischsprachigen Pressemitteilung:
Matt D’Arcy Old Irish Whiskey joins Echlinville Distillery portfolio
The Echlinville Distillery (Co. Down, Northern Ireland) is adding the historic Matt D’Arcy Irish Whiskey brand to its portfolio of award winning whiskeys.
Echlinville and Newry based Matt D’Arcy & Co Limited have forged an alliance that will see Echlinville mature, bottle and market Matt. D’Arcy’s Old Irish Whiskey and grow the brand in the global Irish whiskey market.
Founded in Newry, Co. Down in 1817, Matt. D’Arcy Whiskey was revived by Newry man Michael McKeown in 2020. It is the latest heritage whiskey brand to join the Echlinville line up.
Matt D’Arcy’s will sit alongside Echlinville’s award winning Dunville’s Irish Whiskey range and the recently restored Old Comber Pot Still Irish Whiskey. The move sees three of Ireland’s most historic ‘lost’ whiskey brands brought together at the County Down distillery that has established itself at the forefront of Ireland’s whiskey revival.
Michael McKeown and Shane Braniff
Shane Braniff, owner of The Echlinville Distillery, said:
“We are delighted to welcome Matt D’Arcy into the Echlinville family and we look forward to sharing the story and celebrating the legacy of this proud Co. Down whiskey with our customers around the world.
“I have long had a passion for old Irish whiskey brands, particularly those from Co. Down, so I have followed with interest the revival of Matt D’Arcy Irish Whiskey over the past few years.
“At Echlinville, we know from first-hand experience the hard work, passion and dedication that goes in to restoring a historic name like Matt D’Arcy’s, and in doing so in a way that respects and celebrates the brand’s proud heritage. I congratulate Michael McKeown and his team at Matt D’Arcy & Co. Ltd in Newry for everything they have done to bring back this historic whiskey and we welcome Michael’s continued input into the future of the brand about which he is hugely passionate. We have also offered Michael our technical support as he pursues the redevelopment of the Old Distillery site in Newry in line with his vision to restore distilling to the city where Matt D’Arcy Whiskey was born.“
“Michael has written a wonderful book telling the great story of Matt D’Arcy and old Newry whiskeys. The book will be available soon from our Distillery shop alongside Matt D’Arcy’s Whiskey. The spirit and presentation of Matt D’Arcy’s Irish Whiskey are exceptional and it will make a worthy addition to the Echlinville portfolio.”
Echlinville are proud custodians of the iconic Dunville’s Irish Whiskey brand and recently revived the famous Old Comber Pot Still Irish Whiskey. Speaking about the role of heritage brands in the Irish whiskey sector, Shane continued: “These old Irish whiskey brands are hugely important. Throughout the eighteenth and early nineteenth centuries they built an industry that was the envy of the world, and now their revival is playing an important role in the resurgence of that industry. In our view, names like Matt D’Arcy, Dunville’s and Old Comber deserve to be part of the Irish whiskey renaissance.”
Michael McKeown owner of Matt D’Arcy & Co. Ltd. said:
“Having grown up in the production and selling of alcoholic drinks, I have the greatest respect for Shane Braniff at Echlinville, whose passion and enthusiasm for Irish whiskey heritage matches my own.
“Echlinville’s brands are now widely sold across Ireland, Europe and the rest of the world. When Shane offered to bring Matt D’Arcy along the path to international recognition, I was only too happy to entrust the brand into his care and I look forward to seeing it grow on the worldwide whiskey stage.
“The high cost of breaking into foreign markets is the biggest barrier to a small producer like Matt D’Arcy. Collaborating with an established player such as Echlinville will propel the brand towards future growth.
“With this boost to our fortunes where Echlinville creates markets for the D’Arcy brand, we can turn our resources to developing the ‘Old Distillery’ site in Monaghan Street, Newry. Having acquired, in October 2020, the adjoining property at Corry Square, a revised application has been submitted to Building Control and the result is awaited before drawing up and issuing final tendering documentation.”
Shane Braniff concluded:
“Michael McKeown’s passion for Matt D’Arcy, Irish whiskey and the city of Newry is palpable. All of us at Echlinville and Matt D’Arcy share the same sense of pride in our Co. Down roots and the role this part of the world played in Ireland’s proud whiskey heritage. With Matt D’Arcy, Dunville’s and Old Comber now under Echlinville’s guardianship, we look forward to putting Co. Down back on the world whiskey map.“
Matt D’Arcy’s Irish Whiskey is coming soon to The Echlinville Distillery online shop. For trade sales inquiries please contact stephenm@echlinville.com
Gestern konnten wir Ihnen eine Zusammenstellung der 10 meistverkauften Scotch-Marken auf The Spirits Business präsentieren, heute wendet sich das englischsprachige Fachmagazin den Whiskys aus anderen Ländern zu – und hat ebenfalls die Top Ten darunter ermittelt. An Platz 1 wie jedes Jahr – Jack Daniel’s. Dahinter hat sich aber manches bewegt.
USA, Japan, Irland und Kanada sind die Länder, aus denen diese Marken kommen, was keine allzu große Überraschung sein sollte – und auch die Markennamen sind bis auf den japanischen „Torys“ keine Unbekannten.
Den Platz 10 würden wir hier bei Whiskyexperts nicht in die Liste nehmen, da wir hier die Definition von Whisky streng auslegen – der Jack Daniel’s Tennessee Honey darf sich ja auf dem Etikett ebenfalls nicht als Whiskey bezeichnen, wegen der Beigaben und der zu geringen Alkoholstärke.
Die USA ist mit fünf Top Ten Platzierungen vertreten, Japan kann drei Plätze ergattern und Irland und Kanada haben jeweils einen Eintrag geschafft.
Von den Top 10 konnten Jim Beam, Crown Royal, Evan Williams und Torys sowie der JD Honey Wachstum aufweisen, der letztere sowie Evan Williams sind Neueinsteiger in der Liste.
Wenn Sie sich für das Ranking interessieren, dann folgen Sie doch unserem Link – zu den einzelnen Platzierungen hat TSB wie üblich auch jede Menge Hintergrundinfos gepackt…
Mit zwei neuen Ausgaben der „Double Barrel“-Serie stellt der unabhängige Abfüller Douglas Laing das Rebranding der Serie vor. Neu ist nicht nur das Artwork und der Überkarton, auch bei der Flaschenform geht man neue Wege.
Mit dem Double Barrel „Islay/Highland“ und dem „Speyside/Lowland“ ist das Rebranding ab sofort im Handel in UK zu finden. Auch zu uns werden die neuen Ausgaben, mit der leider schon Gewohnheit gewordenen Brexit-Verzögerung, kommen – mit einem unverbindlich empfohlenen Verkaufspreis von 52 Euro pro Flasche.
Hier die Presseaussendung dazu, frisch aus Glasgow, mit den Tasting Notes für beide Bottlings:
Announcing The Launch Of Douglas Laing’s „Double Barrel“ Rebrand
The award-winning family Scotch Whisky firm Douglas Laing & Co. today reveal the rebrand of their Double Barrel Malt Scotch Whisky.
With Double Barrel, Douglas Laing’s Master Blender carefully combines just two Single Malts from two very different Distilleries to create one exceptional experience. The range features two core bottlings – Islay / Highland and Speyside / Lowland – both are proudly bottled 46% strength and without colouring nor chill-filtration.
The Company chose to invest in the Double Barrel refresh following continued year on year growth since 2013 alongside recognising real opportunities in the brand due to the unique proposition and positioning it enjoys.
The rebrand features a premium gift carton and heavy-weight square bottle with intricate, hand-drawn illustrations bringing to life Scotland’s Whisky Regions. The Islay / Highland illustration depicts an Islay mermaid holding a single Highland thistle while the Speyside / Lowland packaging reveals a griffin – a symbol of power in Scottish mythology – entrusted with guarding the sleeping casks as the spirit matures over time.
Cara Laing, Marketing Director at Douglas Laing said: “Our investment in this brand refresh allows us to take Double Barrel to the next level. We passionately believe in the spirit quality first and foremost but also in its unique positioning where opposites really do attract – sweetness and smoke, honey and heat, citrus and spice. We hope with this engaging new-look, Whisky enthusiasts around the world will be intrigued and enthused by this fusion of Single Malts from two very different Regions.”
Double Barrel Malt Scotch Whisky is available from Specialist Whisky retailers with an RRP of £45.00 / €52.00.
Tasting Notes:
Islay / Highland: Opens on the nose with a sweetly smoked character, developing to well-fired toast and honey. The palate carries notes of smoke and ashes, balanced with a sweet Malt character. The finish is long, carrying charred nuts with a marzipan sweetness.
Speyside / Lowland: This Double Barrel marriage of Speyside and Lowland Whiskies offers a nose that is fragrantly fresh, carrying a fruity quality plus a sweet gristy character. Enjoy a sweet palate that remains fruity with both honey and vanilla. The finish is softly spiced with an orange zest kick.
Weiter geht es bei Serge Valentin mit seinen Sommerduetten, die neben schönen Tasting Notes zu interessanten Whiskys auch jede Menge sommerlicher Inkosequenz enthalten – denn die Duette sind manchmal zwei, öfter drei und heute auch mal vier Whiskys. Wer will es Serge verdenken, bei der Auswahl, die ihm sicherlich zur Verfügung steht?
Diesmal geht es wieder auf die Insel Islay, diesmal in den zentralen Westen der Insel, zu Bruichladdich. Vier Abfüllungen sind es diesmal, bis auf die letzte lauter Bottlings unabhängiger Abfüller, nämlich Cadenhead, Hunter Laing und – aus Österreich – vom Whisky-Circle Pinzgau.
Hier wie üblich unsere tabellarische Übersicht der Verkostung – und weil das Duett heute ein Quartett ist, verdoppeln wir ebenfalls unser Bild, das wir immer ans Ende eines Artikels stellen – um auch mal konsequent inkonsequent zu sein:
Whiskyfreunde sind ja meist auch recht affin zu anderen Formen des Genusses – und gutes Essen zählt da sicherlich dazu. Diesen Gedankengang mag auch der neuen Besitzer der Brennerei Glenturret, Art & Terroir verfolgt haben, als er dort das Glenturret Lalique Restaurant installierte (wir berichteten hier darüber), und zwar unter der Leitung von Mark Donald, früher Chefkoch in The Balmoral.
Noch ist eine Reise zu Glenturret und zum Restaurant für uns Kontinentaleuropäer viel zu viel mit Auflagen und Risken verbunden, aber Scottish Field hatte da etwas weniger Mühen vor sich und daher schon einmal einen ersten Bericht aus dem Restaurant gestaltet, inklusiver einiger Fotos von dort.
Hier ein Ausschnitt, der Ihnen Lust aufs Weiterlesen machen soll:
After sampling what The Glenturret Lalique Bar, Salon and Vinotheque has to offer, with its eclectic dinner menu, expansive range of over 250 rare and exclusive drams, and a 420-bin wine list curated by talented young sommelier Julien Beltzung, there is little doubt in my mind that the country’s food enthusiasts will soon be flocking in their droves to this gastronomic landmark by the banks of the river Turret.
Die Bilder zeigen das Restaurant und einige Gerichte – und im Text wird auch darauf eingegangen, wie Mark Donald Whisky in das sinnliche Erlebnis einbindet. Lesenswert!
Auch in dieser Woche heißt es: Alle Infos finden Sie hier, die Preise erfahren Sie beim Händler Ihres Vertrauens.
Drei Fässer, zwei Rohbrände, ein gelungener Auftakt: Die Raasay Distillery startet in die Core Range
Schon vor der Abfüllung ausverkauft: Das Inaugural Release der Raasay Distillery sorgte im Dezember 2020 für Vorfreude auf den ersten Signature Single Malt. Jetzt ist er endlich da! Das Rezept kombiniert getorfte und ungetorfte Isle of Raasay Rohbrände. Beide reifen separat voneinander an der Küste der winzigen schottischen Insel in je drei ausgesuchten Fasstypen: First Fill Rye Whiskey Casks, Virgin Chinkapin Oak Casks, First Fill Bordeaux Red Wine Casks.
Das Resultat dieser Pionier-Fasskombination in der Geschichte des Scotch Whiskys? Eleganz, Komplexität und Charaktertiefe. Hier trifft Kirsche auf Aprikosen, Holzrauch auf Salzkaramell – Hochgenuss auf erwartungsfrohe Genießer. Dunkle Fruchtnoten bringt bereits der New Make der Raasay Distillery mit. Mineralreiches Raasay-Wasser und eine sehr lange Fermentation von bis zu 118 Stunden (5 Tage) sorgen schon vor jedem Fasskontakt für den charakteristischen Geschmack süßer Brombeerfrüchte.
So schmeckt Raasay – das betont die junge Brennerei auch mit der eigenen Flaschenform. Die ungleichmäßige Oberfläche fängt die wilde Schönheit der Insellandschaft und deren geologisches Erbe ein. Grundlage für den Signature Single Malt ist Malz aus schottischer Gerste, über Highland-Torf gedarrt. Noch! Denn ausschließlich Zutaten von der stürmischen Hebrideninsel zu nutzen, ist das erklärte Ziel des Teams. Dafür brachten Bill Dobbie und Alasdair Day im Mai 2017 nach mehr als 40 Jahren den Gerstenanbau zurück nach Raasay. Seitdem gedeihen hier bereits etwa die alten isländischen Gerstensorten Bere und Iskria.
Isle of Raasay Single Malt Hebridean Single Malt Scotch Whisky
Dest. 03/11/2017 – 06/04/2018 Abgef. 10/05/2021 – 04/06/2021 Fasstyp: First Fill Rye Whiskey Casks, Virgin Chinkapin Oak Casks, First Fill Bordeaux Red Wine Casks 46,4% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Süße und Rauch. Holzrauch auf Seeluft. Getrocknete und reife Aprikosen. Kandierte Früchte, Glacé-Kirschen.
Gaumen: Süße Gewürze, Zimt und schwarzer Pfeffer sowie schwarze Johannisbeere und Holzrauch. Dazu Heidekraut, Honig und gesalzenes Karamell, süßes wie auch gesalzenes Popcorn und schwarze Kirsche.
Nachklang: Angenehm trocken und lang mit einem Hauch von Salz, feinem Holzrauch und getrockneten Früchten.
Das Smögen wir! Torfige Single-Malt-Premieren aus Schweden
Pär Caldenby hat nicht nur von der eigenen Destillerie geträumt, sondern sich einfach eine gebaut. Seine winzige Craft-Brennerei ist in den Nebengebäuden eines ehemaligen Bauernhofs im schwedischen Hunnebostrand zu Hause. Diese beherbergen u.a. zwei kleine kupferne Pot Stills (eine fasst nur 900 Liter), Bourbon- und Sherry-Casks sowie einen „Wormtub Condenser“ – ein rar gewordenes Kühlsystem, das den Rohbrand schwerer und vollmundiger macht. So ausgestattet produziert Caldenby im Alleingang seit August 2010 seine u.a. auf Whiskyfun.com gefeierten Smögen Single Malts. Jetzt ist der erste 10-Jährige da – und eine Exklusivabfüllung für den deutschen Markt!
Für Smögen Single Malts gilt generell: Es sind kraftvolle, charakterstarke Tropfen mit deutlicher Rauchnote, maritimen Anklängen und malziger Süße. Für die rauchigen Swedish Single Malts importiert Caldenby Torfmalz aus Schottland. Seine erste 10 Jahre gereifte Abfüllung Dante basiert auf leichter getorftem Gerstenmalz. Der Whisky für Rauch-Fans ist Pär Caldenbys Bloodhound Dante gewidmet, der Nase der Destillerie. So hervorragend, wie dessen Geruchssinn, ist auch der Single Malt. Der charaktervolle 10-Jährige reifte vollständig in First Fill Sauternes Barrique Casks. Torfrauch, Vanille, Pfeffer und Orange entfalten sich bei kräftigen 57,8% vol. Cask Strength.
Noch mehr Kraft hat Smögen Twin PX Hogsheads. Mit 58,5% vol. Cask Strength fließt der schwedische Single Malt ins Glas, wo er seine Raucharomen, gepaart mit Trockenfrüchten, Vanille und süßen Gewürzen wie Zimt verströmt. Der Grund: 6 Jahre Reifung in Sherryfässern – ausschließlich. 852 Flaschen der ersten Exklusivabfüllung für den deutschen Markt stehen bereit, um „Peatheads“ für sich einzunehmen.
Smögen Dante Swedish Single Malt Whisky
10 Jahre Dest. Frühjahr 2011 Abgef. Frühjahr 2021 Fasstyp: First Fill Sauternes Barrique Casks 57,8% vol. Cask Strength 0,5 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Smögen Twin PX Hogsheads Swedish Single Malt Whisky Bottled Exclusively for Germany
6 Jahre Fasstyp: PX Sherry Hogsheads Fassnr.: 41+42/2014 852 Flaschen 58,5% vol. Cask Strength 0,5 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Auf einen ersten Blick scheint der Kandidat in Ralfys neuestem Verkostungs-Video Review #883 nicht unbedingt ein besonderes Highlight zu sein. Destilliert im Jahr 2011 von der Highland-Brennerei Glenturret, lagerte der Single Malt in zwei Hogsheads. Nach acht Jahren Reifezeit füllte der unabhängige Abfüller Morrison and MacKay diese ab und veröffentlichte im vergangen Jahr 837 Flaschen in seiner Serie Càrn Mòr – Strictly Limited Edition.
Und doch dauert das Video der Review #883 fast 23 Minuten. Denn zu diesem Whisky hat Ralfy viel zu erzählen, und kann anhand dieser Abfüllung Vieles erklären. Mit 88 Punkten bewertet er diese Abfüllung recht hoch, stellt jedoch auch heraus, dass es hier für eine Bewertung in den 90er nicht ganz reicht. Ralfy Review #883 finden Sie wie immer im oberen Bereich des Posts sowie natürlich auch auf Youtube. Wir wünschen viel Vergnügen und angenehme Unterhaltung!
Im Rahmen des Projektes Pioneering Spirit, das im vergangenen Sommer vom National Trust for Scotland und The Glenlivet gestartet wurde und wir Ihnen im März vorstellten, findet am 1. Juli eine besondere Online-Veranstaltung statt. Im The Underground Whisky Club werden um 20.00 Uhr (CEST) die bisherigen Ergebnisse, Erkenntnisse und Entdeckungen des Projektes Pioneering Spirit vorgestellt. Zusätzlich stellen Künstler ihre Arbeiten vor, die von Schottlands Geschichte und dem illegalen Whiskyhandel inspiriert sind. Zu den vorgestellten Künstlern gehören Alison Irvine, eine Romanautorin und kreative Sachbuchautorin; Kevin Andrew Morris, ein Keramiker aus Aberdeen; Michael Begg, ein preisgekrönter Komponist und Klangkünstler; und Natalie Feather, eine Fotokünstlerin. Alle weiteren Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit zu dieser kostenlosen Online-Veranstaltung finden Sie auf der Website des Projektes: www.nts.org.uk/campaigns/pioneering-spirit
Ab dem 8. Juli 2021 ist der neue Ardbeg 8 Years Old For Discussion in Deutschland und Österreich erhältlich. Moët Hennessy Louis Vuitton – als Eigentümer der Destillerie – stellt uns heute diese kommende Abfüllung vor. Und: Distillery Manager Colin Gordon wird am 30. Juli 2021 alle Committee-Mitglieder zur ultimativen Online-Verkostung der neuen limitierten Abfüllung einladen. Alle weiteren Informationen finden Sie in der Pressemitteilung:
Ein neuer Ardbeg 8 Years Old zum Diskutieren
Exklusiv für das Ardbeg Committee
Islay / München, 29. Juni 2021. Über Ardbeg und seine Abfüllung wird viel diskutiert, nun sorgt die Islay-Destillerie mit einem neuen Release – nur für sein Ardbeg Committee – für weiteren Gesprächsstoff. Erhältlich ist Ardbeg 8 Years Old limitiert ab dem 8. Juli in Deutschland und Österreich.
Alles begann mit einem Gedankenexperiment von Master Distiller Dr. Bill Lumsden. Er fragte sich bei der Verkostung von Ardbeg Fässern unterschiedlichen Alters, wie eine Abfüllung in einer parallelen Welt aussähe, in der es das Flaggschiff der Destillerie, den Ardbeg Ten Years Old nicht gäbe. Wäre ein rauchiger Whisky, teilweise in ehemaligen Sherryfässern gereift, ein würdiger Mittelpunkt der Ardbeg Range?
Diese Hypothese war die Geburtsstunde des Ardbeg 8 Years Old For Discussion. Und deshalb möchte die Destillerie von ihren geschätzten Committee Mitgliedern wissen: Wie schmeckt er ihnen? Ardbeg möchte hören, was die Anhänger dazu sagen und lädt alle langjährigen und neuen Mitglieder des Committees ein, sich an der Diskussion online zu beteiligen.
Dr. Bill Lumsden sagt:
„Ardbeg 8 Years Old ist ein köstlicher, jüngerer und authentischer Single Malt – ich betrachte ihn gerne als die ‚Parallelwelt-Version‘ des Ardbeg Ten Years Old. Gereifte Ex-Sherry-Whiskys sind ultimatives Neuland für uns, also freuen wir uns über jeden Gedanken darüber! Wir lassen die erfahrenen Gaumen des Committees daran teilhaben, um uns zu helfen, die richtige Balance aus Rauch und Süße zu finden. Mit seinen Noten aus kräftigem Torfrauch, Teer, Holzkohle und gesalzenem Karamell sind Diskussionen vorprogrammiert für alle, die ihn probieren.“
Colin Gordon, Ardbegs Distillery Manager sagt:
„Wenn es eine Sache gibt, die wir über Ardbeggians wissen, dann ist es ihre innige Liebe zum Whisky und dass sie offen für Neues sind. Wir sind sehr gespannt über die Meinungen zum neuen Release. Und alle, die noch nicht Teil des Ardbeg Committees sind, laden wir herzlich ein, beizutreten und sich an der Diskussion zu beteiligen!“
Zur neuen limitierten Abfüllung wird Distillery Manager Colin Gordon am 30. Juli 2021 alle Committee-Mitglieder zur ultimativen Online-Verkostung einladen. Der Beitritt zum Ardbeg Committee ist jederzeit kostenfrei unter Ardbeg.com/committee möglich.
Ardbeg 8 Years Old For Discussion ist mit 50,8 Vol. % Alkohol abgefüllt und ab dem 8. Juli 2021 in Deutschland und Österreich limitiert erhältlich.
Verkostungsnotiz Ardbeg 8 Years Old For Discussion
Farbe: Helles Strohgelb
An der Nase: Intensiv, erst kräftige Noten von Holzkohle, Kreosot, Teer und Toffee, dann ein geheimnisvoller, pflanzlicher Duft von Fenchel, Sellerie und grünem Paprika. Sobald diese abklingen, folgen Milchschokolade, Anis und Holzrauch. Mit einem kleinen Tropfen Wasser erscheinen weitere Kräuternoten, wie von Fenchel, Koriander und Lavendel, mit dem für Ardbeg typischen aromatischen Holzrauch und einer kurzen, frisch-salzigen Meeresgischt.
Am Gaumen: Ausgeprägte pfeffrige Noten münden in eine komplexe Symphonie aus Weichtoffee, Anis, gesalzener Karamellschokolade, Eukalyptus, Menthol und Bruyèreholz. Ein prickelnd-pfeffriger Geschmack folgt mit süßen Aromen, die von herzhaften Holzkohle-Noten, geräuchertem Speck, angebranntem Toast und Teer überlagert werden.
Nachhall: Lang und anhaltend, mit einem Hauch frischer Pfefferminze und einer Brise Gewürznelke.
Ardbeg 8 Years Old For Discussion ist mit 50,8 Vol. % Alkohol abgefüllt, nicht kühlgefiltert und nicht gefärbt.
Clynelish natürlich. Es ist nicht verwunderlich, dass diese Highland-Brennerei auch ihren Auftritt im Rahmen der Sommerduette auf Whiskyfun haben wird. Vielmehr war dies nur eine Frage der Zeit, denn diese Destillerie gehört zu Serge Valentins Favoriten-Brennereien. Im momentan erhältlichen Clynelish 14yo, der das heutige Sommerduett einleitet, findet er allerdings nicht die Aromen und Noten, die er bei Clynelish so schätzt und liebt. Deutlich anders sieht es dann bei den zwei folgenden Indies aus. In unserer Übersicht können Sie sehen, um welche Abfüllungen es sich handelt, und wie ihre Bewertung ausfällt.
Clynelish 14 yo (46%, OB, +/-2021)
81
Clynelish 2010/2021 (59.7%, The Single Malts of Scotland, cask #800204)