Wie im letzten Jahr präsentiert The Spirit Business auch 2021 zum Ende des Juni die beliebte Liste der 10 meistverkauften Scotch-Marken. Das vergangene Geschäftsjahr dieser Blends wurde natürlich einerseits von der weltweiten covid-19-Pandemie geprägt. Und anderseits kamen noch die US-amerikanischen Strafzölle hinzu. Diese drückten bereits 2019 auf die Exporte in die USA, die dann 2020 noch weiter zurückgingen.
So notieren alle Marken für das vergangene Jahr einen Umsatzrückgang – fast alle, um genau zu sein. Diageo’s Black & White kann ein ganz leichtes Umsatzplus vorweisen und verbessert seine Tabellenposition zum Vorjahr um zwei Plätze. Apropos Tabellenposition: Die ersten Beiden blieben vom Umsatzrückgang nicht verschont, konnten jedoch ihre Positionen behaupten. Dahinter kam es zu einigen Verschiebungen. Und eine Marke können wir sogar neu in der Tabelle begrüßen.
Die 10 meistverkauften Scotch-Marken sind:
Platz 10: J&B
Platz 9: Dewar’s
Platz 8: Label 5
Platz 7: Willam Peel
Platz 6: Black & White
Platz 5: Chivas Regal
Platz 4: William Lawson’s
Platz 3: Grant’s
Platz 2: Ballantine’s
Platz 1: Johnnie Walker
Im Artikel auf The Spirits Business können Sie gemeinsam mit anderen interessanten Infos die teilweise sehr signifikanten Umsatzrückgänge erfahren.
In seiner heutigen Presseaussendung präsentiertBorco-Marken-Import zwei Neuigkeiten rund um die Lowland-Brennerei Rosebank: Ab August 2021 wird der Rosebank Lowland-Whisky von BORCO-MARKEN-IMPORT vertrieben. Und ebenfalss neu bei Borco: Rosebank 30 Year Old: Der älteste Rosebank, den es jemals gab. Alle weiteren Informationen finden Sie in der folgenden Pressemitteilung:
Stärkung des Premium-Portfolios: BORCO bringt den legendären Single Malt Scotch Whisky ROSEBANK ab August 2021 nach Deutschland
Hamburg, Juni 2021. Er zählt zu den begehrtesten schottischen Whiskys und ist nun bald auch in Deutschland erhältlich. Der legendäre Rosebank Lowland-Whisky wird ab August 2021 vom hanseatischen Familienunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT vertrieben, das mit der Distributionsübernahme sein Whisky- und Premium-Portfolio schärft.
Über den Neuzugang freut sich Markus Kohrs-Lichte, BORCO CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, ganz besonders: „BORCO und Ian Macleod verbindet seit Jahren eine vertrauensvolle Partnerschaft, die wir nun mit dem Vertrieb von Rosebank weiter festigen und ausbauen. Für unsere PremiumSpirituosen und unser Angebot an Whiskys aus aller Welt ergeben sich daraus wunderbare Synergien mit viel Potenzial für unsere Handelspartner, Kunden und Konsumenten. Wir sind stolz über das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, das Wiederaufleben dieses legendären Whiskeys auf dem deutschen Markt mit begleiten und gestalten zu dürfen.“
Das Debüt der Rosebank-Abfüllungen feiert der 30 Year Old, der in streng limitierter Auflage für eine UVP von 1.899 Euro (0,7l) erhältlich sein wird. Der Fokus liegt dabei auf den Vertriebskanälen Fachhandel sowie Whiskyfachgeschäfte. Die Neuheit im Portfolio der Hamburger stammt aus dem Whiskyhaus Ian Macleod, das zu den größten unabhängigen Whiskyherstellern Schottlands zählt und mit dem BORCO seit Jahren erfolgreich zusammenarbeitet, darunter für die Marke Glengoyne. Mit dem Vertrieb von Rosebank und weiteren limitierten Abfüllungen in den kommenden Jahren führt BORCO das traditionsreiche Erbe des legendären Lowland-Whiskys mit bewegender Geschichte fort.
Rosebank und seine bewegende Geschichte
Die Rosebank-Destillerie am Ufer des Forth & Clyde Kanals in Falkirk hat ihren Ursprung im Jahr 1840. Ende des 20. Jahrhunderts, im Jahr 1993, wurde die Destillerie geschlossen und 2017 von dem familiengeführten Whiskyhersteller Ian Macleod wieder zum Leben erweckt. Seitdem wird mit Herzblut daran gearbeitet, den Standort und die Gemeinde rund um die Destillerie wiederzubeleben. Dafür sind neben einer energieeffizienten Brennerei ein Besucherzentrum, ein Verkostungsraum, ein Shop sowie ein Lagerhaus geplant, die in ihrer Architektur die Tradition von Rosebank bewahren und mit zeitlosen, modernen Elementen verknüpfen. Die Eröffnung mit neu geschaffenen Arbeitsplätzen ist für 2022 geplant.
Dann werden die ersten Whiskys in der neu gebauten Destillerie nach den ursprünglichen Herstellungsweisen hergestellt: Eine dreifache Destillation sowie die Verwendung von „Worm Tubs“ (Kühlschlangen) für die Kondensation. Rosebank ist die einzige Destillerie, die diese beiden Praktiken der Whiskyherstellung erfolgreich in Kombination nutzt und damit einen ganz eigenen Whiskystil begründet.
Verkörpert wird die dreifache Destillation von den drei illustrierten Rosen, welche die Flasche und Hülle zieren. Der Name Rosebank stammt von den Wildrosen, die das Ufer des Kanals nach seiner Fertigstellung im 18. Jahrhundert schmückten. Daneben spielt der Name und die Illustration der Rosen auf den floralen und eleganten Charakter von Rosebank an, der in Kontrast zur industriellen Gegend, aus dem er stammt, steht.
Rosebank 30 Year Old: Der älteste Rosebank, den es jemals gab
Rosebank 30 Year Old ist ein handverlesener Whisky aus dem Jahr 1990, drei Jahre vor Schließung der Destillerie. Er reifte jahrzehntelang in 62% Refill-Sherry-Butts und 38% RefillBourbon-Hogsheads bis zur Vollendung. Der Alkoholgehalt liegt bei 48,6% Vol.
Verkostungsnotiz
Rosebank 30 Year Old präsentiert sich weich und cremig in der Nase, mit Noten von Karamellwaffeln, Vanille und Muskatnuss. Der Gaumen wird von einer wunderbaren Balance aus Sirup-, Birnennoten sowie einer angenehmen Eichenwürze umschmeichelt. Ein anhaltender Abgang von kandierten Veilchen, Orange und subtiler Minze runden das Geschmackserlebnis ab. Mit diesem delikaten und gleichzeitig vollmundigen Geschmacksprofil ist er das Ergebnis eines Produktionsprozesses, der vor 200 Jahren so innovativ war wie heute.
Über Ian Macleod Distillers Ltd.
Ian Macleod gehört mit der Herstellung von über 15 Millionen Flaschen Spirituosen im Jahr zu den zehntgrößten ScotchWhisky-Unternehmen der Welt und ist seit Gründung 1933 familiengeführt und unabhängig. Mehr als 80 Jahre blickt Ian Macleod auf ein bemerkenswertes Portfolio an hochwertigen Spirituosen, darunter renommierte Marken wie Glengoyne, Tamdhu, Isle of Skye, Smokehead Scotch Whiskys und Edinburgh Gin. Dabei setzt sich Ian Macleod stets für langfristige Werte ein und unterstützt den Umweltschutz. Mehr Informationen finden Sie auf https://www.ianmacleod.com/.
Rosebank wird in Deutschland exklusiv von BORCO-MARKENIMPORT distribuiert. BORCO, mit Sitz in Hamburg, ist einer der größten deutschen und europäischen Produzenten und Vermarkter internationaler Top Spirituosen Marken. Das Portfolio des unabhängigen Familienunternehmens, darunter u. a. SIERRA Tequila, FINSBURY London Dry Gin, HELBING Kümmel, RUSSIAN STANDARD Vodka und DISARONNO, deckt fast alle wichtigen internationalen Segmente ab und ist in seiner Stärke und Geschlossenheit sicher einmalig. BORCO unterstützt den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, über den Sie sich auf https://www.massvoll-geniessen.de/ informieren können. Weitere Informationen zum Unternehmen und Portfolio finden Sie auf www.borco.com.
Aus der Highland-Brennerei Glenglassaugh können wir wieder, nach den Glenglassaugh Rare Casks Series, eine neue, sehr alte Abfüllung präsentieren. Glenglassaugh 50yo lagerte seit über einem halben Jahrhundert in einem Pedro Ximénez Sherryfass aus Andalusien in Spanien. Abgefüllt in natürlicher Farbe und mit 40,1 % Vol., ergab der Inhalt diese Fasses genau 264 Flaschen, und jede Flasche ist in einer maßgeschneiderten Präsentationsbox untergebracht.
Master Blender Rachel Barrie, die als Kind auf den Wellen unterhalb der Brennerei das Surfen erlernte, beschreibt das Geschmacksprofil dieses 50-jährigen Single Malts als „eine tiefe und verführerische Süße, die von karamellisierten Birnen bis hin zu weichen exotischen Kirschen reicht. Mandel und edle Eiche verflechten sich wunderbar zu einer Symphonie tropischer Noten auf einer sanften Meeresbrise mit rollenden Geschmackswellen, die sich mit jedem Schluck intensivieren und weiterentwickeln.“ Glenglassaugh 50yo ist ab diesem Monat auf ausgewählten internationalen Märkten in Europa und Asien erhältlich. Angaben zu einer unverbindlichen Preisempfehlung konnten wir allerdings nicht finden.
Zusatz am 28.6. um 16:45 Uhr: The whisky business gibt in ihrem Artikel eine unverbindliche Preisempfehlung von £5,500 an, also in etwa 6.400 €.
Whisky für den guten Zweck – Charity-Versteigerung zweier Macallan Raritäten
Großartig: Alexander Trauner von ‚Pinzgauer Versicherungsmakler e.U.‘ stiftet zwei schottische Whisky-Raritäten. Diese edlen Tropfen – einen The Macallan Folio 5 und einen The Macallan Folio 6 – werden von Pinkernells Whisky Market Salzburg zwischen 5. und 14. Juli 2021 online versteigert, mit dem Erlös hilft die Caritas Salzburg Kindern über zwei Bildungsprojekte im Pinzgau und im Libanon.
Alexander Trauner (Pinzgauer Versicherungsmakler e.U.) und Dorothee Hoffmann-Gebhardt (Pinkernells Whisky Market Salzburg) mit den beiden Abfüllungen
In den Lerncafés im Pinzgau bekommen Kinder Nachhilfe und Unterstützung beim Lernen, Nachmittagsbetreuung sowie eine gesunde Jause. Das Vorschulprojekt Beth Aleph in Beirut (Libanon) bietet Flüchtlings- und Migrantenkindern zweisprachigen Unterricht, Schulmaterialien und eine warme Mahlzeit – eine unschätzbare Unterstützung für viele Familien und für die Kinder oft die einzige Chance auf Schulbildung.
Das ist Hilfe vor Ort im Krisengebiet und bei uns zu Hause, die wirklich ankommt und viel bewirken kann. Helfen auch Sie mit!
The Macallan Folio 5 und The Macallan Folio 6 aus The Archival Series der Speyside-Destillerie The Macallan
Alexander Trauner, Inhaber Pinzgauer Versicherungsmakler e.U.:
„Ich bin selbst im August letzten Jahres das erste Mal Vater geworden, deshalb liegt mir das Wohlergehen der Kinder sehr am Herzen. Ich möchte mit dieser Aktion Kindern helfen, denen es nicht so gut geht und die Hilfe benötigen. Einerseits bei uns zu Hause im Pinzgau, denn allem Wohlstand zum Trotz wird unsere Hilfe auch hierzulande benötigt. Und was die Flüchtlings- und Migrantenkinder, die meist aus dem syrischen Kriegsgebiet in den Libanon kamen, an Leid und Schrecken mitgemacht haben, möchte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nicht ausmalen, sie kennen eigentlich nur den Krieg. Und diesen Kindern zu helfen, ist mir ein persönliches Anliegen.“
Johannes Dines, Direktor der Caritas Salzburg:
„Herzlichen Dank an Alexander Trauner für diese Spende. Kinder zu unterstützen, ist eines unserer wichtigsten Anliegen, ganz besonders in unserem ‚Jahr der Kinder‘. Sowohl hier bei uns in der Region wie in den beiden Lerncafés im Pinzgau als auch weltweit, zum Beispiel in unserer Schule ‚Beth Aleph‘ im Libanon. So schenken wir Kindern die Chance auf eine Zukunft!“
„Whisky steht für Genuss, Lebensfreude und Luxus. Dass wir ihn genießen können, zeigt, wie privilegiert wir eigentlich sind. Daher ist uns auch wichtig, Menschen zu helfen, denen es weniger gut geht. Es gibt kaum etwas Sinnvolleres und Nachhaltigeres, als in die Bildung und Zukunftschancen der Kinder zu investieren. Mit großer Freude unterstützen wir diese tolle Aktion und führen die Versteigerung durch.“
Online mitsteigern bei Pinkernells Whisky Market
Zwischen dem 5. und 14. Juli 2021 nimmt Pinkernells Whisky Market Gebote per E-Mail an info@pinkernells.at entgegen. Der Stand der Gebote wird auf www.pinkernells-shop.at laufend aktualisiert sowie täglich auf Facebook veröffentlicht. Am 14. Juli um 17:00 Uhr fällt der Hammer.
Bitte spenden auch Sie!
Spendenkonto
Salzburger Sparkasse IBAN AT84 2040 4000 4020 2038 BIC SBGSAT2SXXX Kennwort: Lerncafés oder Kinder im Ausland
Eine interessante Neuigkeit gibt es von Tilo Schnabel aka The Caskhound zu berichten: Exklusiv für Deutschland importiert er zwei Single Cask Abfüllungen aus der spanischen Destilerías Líber in Andalusien.
Hier alles Wissenswerte über das neueste Projekt von Tilo Schnabel und über die Whiskys aus dem Westen Europas:
THE CASKHOUND präsentiert „Destilerías Líber“ Spanish Single Malt Whisky – Exclusive Single Cask Bottlings for Germany
Einmal mehr beweist Tilo Schnabel aka THE CASKHOUND seinen legendären guten Riecher – nicht nur bei feinem Whisky, sondern auch bei neuen Produkten & inno-vativen Idee, mit denen er die heimische Genusskultur bereichern kann.
Der umtriebige Wahlschwabe möchte sich nicht auf seinen Lorbeeren als Unabhängiger Abfüller ausruhen, und hat daher momentan eine Reihe verschiedener Projekte „im Feuer“. Eines davon dreht sich um …
Sherry Cask Matured Single Malt Whisky aus Spanien
Bereits durch sein Gemeinschaftsprojekt THE LIQUID MADNESS von der Qualität der Tropfen aus der Destilerías Líber in Andalusien überzeugt, freut sich Tilo Schnabel nun, als Importeur für Deutschland exklusiv die fassstarken Einzelfassabfüllungen des spanischen Single Malt Whisky anbieten zu können.
Was aber macht den Reiz der „Sherry Granaten aus dem Herzen Andalusiens“aus?
Ein paar Fakten sollten das Bild erhellen …
Die „Craft Destille“ am Fuß der Sierra Nevada.
Destilerías Líber ist der gemeinsame Traum von 55 spanischen Whiskyfans, deren Begeisterung für das „Wasser des Lebens“ 2001 zur Gründung der Destillerie im idyllischen Padul nahe Granada führte. Dort wird mit viel Know-how und Leidenschaft spanischer Single Malt Whisky gebrannt – 100% nach schottischem Vorbild und mit dem handwerklichen Ethos einer „Craft Destillery“!
Ausgestattet mit zwei klassischen Pot Stills – nach Vorgaben der Gründer von traditio-nellen Kupferschmieden aus Granada handgefertigt – besticht die Destillerie mit einer hervorragenden konstanten Wasserversorgung durch das Schmelzwasser der Sierra Nevada, gutem Getreide aus den besten spanischen Anbaugebieten und langen Fermentationszeiten von bis zu 96 Stunden – alles Faktoren, die der Qualität des New Make zugutekommen. Die Produktionsmenge von jährlich etwa 10.000 Litern und die konstante Lagermenge von insgesamt 55.000 Litern vor Ort, sind weitere Allein-stellungsmerkmale für eine Brennerei abseits der in Großdestillen üblichen Parameter. Die Umgebung Paduls begünstigt zudem ein trockenes Mikroklima, das in den Warehouses für Bedingungen sorgt, bei denen der Angels Share mit jährlich 4 % recht niedrig bleibt, der Alkoholgehalt des Destillats aber auch nach z. B. 17 Jahren Reifung selten unter 60% sinkt – und sich dadurch u. a. die Gesamtheit seiner durch den Reifungsprozess und die Interaktion von Fass & Destillat gewonnenen Aromen und Nuancen bewahrt.
It’s all about the Cask.
Das Destillat wird mit über 60 % Volumenprozent in original 600-Liter-Fässer aus amerikanischer Eiche eingefüllt, die zuvor 20-30 Jahre lang zur Lagerung von Pedro Ximenez-Sherry im Solera-Verfahren benutzt wurden. Destilerías Líber besitzt seit ihrer Gründung 150 dieser „echten“ Ex-Sherry Casks. Aufgrund der recht kleinen Produktionsmenge der Brennerei werden 95% von Ihnen zur Zeit als First Fill Sherry Butts genutzt. Aufgrund ihrer Seltenheit werden diese Fässer von spanischen Bodegas wie Schätze gehütet und sind – weil mittlerweile unverkäuflich – weltweit bei Whiskymachern heiß begehrt. Die Reifung des Líber Single Malt Whisky erfolgt ausschließlich und für mindestens 10 Jahre in diesen erstbefüllten Fässern – Finishes und Nachreifungen sind bei Líber einfach kein Thema!
Sherry Whisky. Redefined.
THE CASKHOUND-Mastermind Tilo Schnabel ist nach eingängiger Prüfung von diversen Fassproben aus Padul von der Qualität und geschmacklichen Breite & Tiefe der Sherry Matured Whiskys aus dem Hause Líber überzeugt – für ihn brauchen sie definitiv keinen Vergleich zu Tropfen aus Schottland zu fürchten. Der Single Malt Whisky aus Padul ist eine ausdrucksstarke „Sherry Bombe“ im klassischen Sinn, mit der geschmacklichen Bandbreite einer Vollreifung im Sherry Cask, inklusive den typischen, vom Fasseinfluss herrührenden Aromen. Kurz: ein Sherry Whisky, der trotz seines Alteres reifer wirkt – und daher wenig vergleichbar ist mit vielen aktuellen Whiskys, die u. a. durch „Sherry Seasoned Casks“ oder „Wet Finishes“ geprägt sind …
Somit war es auch nur ein kleiner Schritt für den Kuchener, den ihm von seinem spanischen Partner THE SPANISH WHISKY CLUB angebotenen Exklusiv-Import der fassstarken Single Cask Bottlings von Líber nach Deutschland zu übernehmen. Zukünftig wird THE CASKHOUND seinen Kunden und deutschen Handelspartnern eine kleine Anzahl von handverlesenen Líber-Einzelfassabfüllungen anbieten können.
Den Anfang machen nun diese zwei Líber Single Cask Bottlings – natürlich ungefärbt und nicht kühlgefiltert, wie es sich gehört:
LIBER SPANISH SINGLE MALT WHISKY – CASK 28
Destilliert in den ‘Destilerías Líber‘ in Padul / Andalusien
11 yo Single Malt Whisky (2009/2021) | Single Cask Bottling
Vollreifung in einem First Fill Pedro Ximenez Sherry Cask
62,4 % ABV | Natural Cask Strength
200 Flaschen | 0,7 Liter-Flasche à 109,90 Euro (UVP)
LIBER SPANISH SINGLE MALT WHISKY – CASK 39
Destilliert in den ‘Destilerías Líber‘ in Padul / Andalusien
10 yo Single Malt Whisky (2011/2021) | Single Cask Bottling
Vollreifung in einem First Fill Pedro Ximenez Sherry Cask
60,4 % ABV | Natural Cask Strength
200 Flaschen | 0,7 Liter-Flasche à 99,90 Euro (UVP)
Gönnen Sie sich und Ihrem Dram LÍBER Single Malt Whisky ruhig ein wenig Zeit zur Entfaltung – es lohnt sich!
Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht?
Besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.de oder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Abfüllungen zu verpassen.
Den verantwortungsvollen Umgang mit und Konsum von Alkohol fördern und den Alkohol-Missbrauch bei jungen Erwachsenen in Europa und darüber hinaus: das sind die Ziele der gemeinsamen initiative von Pernos Ricard, dem Erasmus Student Network und der HOTREC, die Pernod Ricard Deutschland in ihrer Pressemitteilung vorstellt:
Verantwortung zeigen: Pernod Ricard, das Erasmus Student Network und HOTREC rufen zu mehr Miteinander und Solidarität auf
Die Initiative Responsible Party, entstanden durch das Engagement von Pernod Ricard und dem Erasmus Student Network zur Förderung eines verantwortungsvollen Alkoholkonsums, hat sich mit dem Dachverband des Gaststättenwesens (Hotels, Restaurants, Bars und Cafés) in Europa (HOTREC) zusammengeschlossen und eine Erklärung unterzeichnet, die zu einem sicheren Miteinander und Solidarität aufruft. Die Initiative fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und bekämpft Alkohol-Missbrauch bei jungen Erwachsenen in Europa und darüber hinaus.
Kostis Giannidis (President, Erasmus Student Network), Marie Audren (Director General, HOTREC), Alexandre Ricard (CEO Pernod Ricard)
Gemeinsam in eine verantwortungsvolle Zukunft starten
Mit der Unterzeichnung der Erklärung startet die Zusammenarbeit mit HOTREC. Ziel ist es, das gesellschaftliche Leben und Convivialité in verantwortungsvoller Art und Weise wieder in den Alltag einkehren zu lassen. Dabei stehen die Sicherheit und der Respekt gegenüber allen geltenden Maßnahmen an oberster Stelle. Auch individuelle Organisationen können sich mit einer Unterzeichnung der Erklärung anschließen und damit Teil dieser Bewegung werden, die dazu beiträgt, conviviale Momente in Europa sicher und verantwortungsvoll genießen zu können.
Das Credo: Make Good Times Unforgettable
Die Pandemie hat das gesellschaftliche Leben, vor allem im Gaststättengewerbe, stark verändert. Sie hat Existenzen und Unternehmen schwer getroffen und den europäischen Mobilitäts- und Gastgewerbesektor in eine nie dagewesene Krise gestürzt. Umso wichtiger ist die Unterstützung des Gastgewerbes, das den Weg aus der Krise finden muss und dabei die Sicherheit der Kunden und Mitarbeiter gewährleistet sowie zeitgleich gesellige Momente und Erlebnisse wieder ermöglicht. So war Alexandre Ricard, Chairman und CEO von Pernod Ricard, auch am Donnerstag in Brüssel anwesend, um die Erklärung zu unterzeichnen und die Bedeutung für ihn und sein Unternehmen zu unterstreichen. « Für uns als Unternehmen ist maßvoller Genuss besonders wichtig. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir mit der Unterzeichnung einen weiteren Beitrag dazu leisten, verantwortungsvolles Handeln zu fördern und unvergessliche Momente zu schaffen, die für gesellschaftliches Miteinander so wertvoll sind », sagt Alexandre Ricard. Kostis Giannidis, Präsident des Erasmus Student Network, ergänzt: «Das vergangene Jahr war für junge Erwachsene eine besondere Herausforderung, da sie teilweise völlig zu Unrecht als Schuldige für die Ausbreitung des Virus mit verantwortlich gemacht wurden. Die Erklärung ist für sie eine Möglichkeit zu zeigen, dass sie verantwortungsbewusste und proaktive Akteure sind, die sich für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Virus einsetzen. » Diese Haltung wird auch von Marie Audren, Generaldirektorin bei HOTREC, unterstützt: « COVID-19 hat uns hart getroffen und die europäische Gastfreundschaft zum Stillstand gebracht. Deswegen können wir es aktuell kaum erwarten, die Menschen wieder willkommen zu heißen und dabei ihre Sicherheit zu gewährleisten. Das Gastgewerbe bietet gerade für junge Erwachsene eine berufliche Zukunft, weshalb die Unterstützung und Solidarität für die Wiedereröffnung unseres Sektors in ganz Europa von größter Bedeutung sind. »
Responsible Party – auch in Deutschland erfolgreich
Responsible Party ist aus der Zusammenarbeit mit dem Erasmus Student Network entstanden und seit Jahren ein fester Bestandteil bei der Prävention. Ziel ist es, junge Menschen für verantwortungsvollen Genuss zu sensibilisieren und somit unvergessliche Momente zu schaffen. Seit 2009 konnten durch das Programm über 450.000 junge Leute in 33 Ländern erreicht werden. In Deutschland unterstützt Pernod Ricard die Organisatoren bei der Ausrichtung von Partys, unter anderem durch die Bereitstellung umfangreicher Informationsmaterialien sowie dem Ausschank von Gratiswasser und fördert damit den verantwortungsvollen Alkoholkonsum bei Studenten. Nicole Lichius, Head of Communication & CSR bei Pernod Ricard Deutschland, betont: « Mit der Unterzeichnung möchten wir verantwortungsvollen, maßvollen Genuss und bewusstes Handeln fördern. Nur so werden gute Zeiten zu besonderen, unvergesslichen Momenten. » In Zeiten der Pandemie hat die Initiative neue Wege für ihr Engagement gefunden: Die erste digitale Kampagne « Sharing Good Vibes », als Online-Präsenz von Responsible Party, erreichte seit dem Start im April 2020 sechs Millionen Menschen in 30 Ländern.
Über Pernod Ricard Deutschland:
Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 19.000 Mitarbeitern in 86 Filialen Spirituosen, Weine und Champagner. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premium Marken wie z.B. Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Lillet, MALFY, Perrier-Jouet, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Monkey 47. Der Erfolg des Marktführers in Deutschland basiert natürlich nicht nur auf den starken Marken, sondern genauso auf dem täglichen Einsatz aller 240 Mitarbeiter. Ein vertrauensvoller und transparenter Umgang miteinander steht für die Gruppe Pernod Ricard an erster Stelle. Die alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiterbefragung ergab, dass 93% der Mitarbeiter stolz darauf sind bei Pernod Ricard Deutschland zu arbeiten. 97 % der Mitarbeiter stehen voll und ganz hinter den Unternehmenswerten und 85% der Mitarbeiter empfehlen Pernod Ricard als guten Arbeitgeber weiter (Willis Towes Watson Survey, 2019). Außerdem sind Nachhaltigkeit und Verantwortung eine der Geschäftsprioritäten von Pernod Ricard. Über die gesamte Geschäfts- und Wertschöpfungskette hinweg – von der Ernte bis ins Glas – fördert die Gruppe den Schutz von Anbaugebieten, eine zirkuläre Herstellung, das Wertschätzen von Menschen und eine verantwortungsbewusste Vermarktung.
Das Erasmus Student Network ist eine der größten Studentenvereinigungen in Europa. Es ist an über 1.000 Hochschulen vertreten und bündelt über 530 lokale Vereinigungen in 42 Ländern. Unter dem Motto „Studenten helfen Studenten“ kümmern sich mehr als 15.000 Freiwillige um die internationalen Kollegen. Das ESN setzt sich für die Schaffung eines mobileren und flexibleren Bildungsumfelds ein, indem es den Studentenaustausch auf verschiedenen Ebenen unterstützt, weiterentwickelt und dadurch interkulturelle Erfahrungen ermöglicht.
Über HOTREC:
HOTREC ist der Dachverband der Hotels, Restaurants, Bars und Cafés und ähnlicher Einrichtungen in Europa, der 45 nationale Verbände in 34 Ländern zusammenbringt und die Stimme des Gastgewerbes in Europa ist. Die Aufgabe von HOTREC besteht darin, die Interessen des Gastgewerbes gegenüber der EU und internationalen Institutionen zu vertreten, den Wissensaustausch unter seinen Mitgliedern zu fördern, um Innovationen voranzutreiben und als Plattform für Fachwissen für das europäische Gastgewerbe zu fungieren.
Im Urlaub weilend und der Hitze angepasst, serviert Serge Valentin auch zum Wochenbeginn ein Sommerduett. Den Auftritt der beiden heutigen Grain Whisky bereitet die aktuelle Version des Blended Grains ‚Hedonism‘ von Compass Box vor. Der solide Bewertung für diese Abfüllung folgen dann hohe Noten am Ende der 80er-Skala für die zwei lang gereiften und gelagerten Grain Whiskys. Um welche es sich handelt, können Sie in unser Tabelle mit den Ergebnissen der Verkostung sehen:
Einen ganz besonderen Preis können wir Ihnen in unserem neuesten Gewinnspiel gemeinsam mit unserem Partner Seven Seals Whisky präsentieren: Wir verlosen die vier Whiskys der Zodiak Serie von Seven Seals Whisky – inklusive dem brandneuen Age of Leo, der erst dieser Tage auf den Markt kommt. Bei der Zodiak Serie hat man versucht, die positiven Eigenschaften der Sternzeichen in Geschmack zu übersetzen – und unser Gewinner oder unsere Gewinnerin kann dieses spezielle „Pairing“ ausgiebig genießen.
Die vier Whiskys (sie stammen aus der Zusammenarbeit der Schweizer Destillerie Langatun und der Seven Seals Innovation) wurden nach der durch die schottischen Regularien vorgeschriebenen Reifezeit mit einer enzigartigen und zu 100% natürlichen Finishing-Methode vollendet und zeigen laut Seven Seals Whisky dadurch die Charakterisika wesentlich länger gereifter Abfüllungen. Ein Gewinn also für alle, die bei Whisky nach Geschmack suchen und über den Tellerrand hinausblicken wollen.
Bevor wir Ihnen aber die Gewinnfrage verraten, stellt Ihnen Seven Seals Whisky das Unternehmen, die Methode und die einzelnen Abfüllungen vor.
SEVEN SEALS WHISKY
Dolf Stockhausen, unser Erfinder des Seven Seals Verfahrens, beschloss im Alter von 72 Jahren das klassische Fassreifungsverfahren des Whiskys zu verbessern, da er nach diesem Verfahren sonst womöglich seinen ersten Whisky nicht mehr hätte degustieren können. Doch wie es mit den besten Erfindungen üblich ist, ist es erst durch die enge Zusammenarbeit mit der Schweizer Destillerie Langatun zu einem ausgesprochen schmackhaften und mittlerweile sogar vielfach preisgekrönten Produkt gekommen. Im hier verlinkten Video erfahren Sie vom Erfinder höchstpersönlich, wie wir unsere handgefertigten Whiskies herstellen.
Das Team von Seven Seals Whisky v.l.n.r.: Dr. Dolf Stockhausen – Erfinder und Mitinhaber Seven Seals Distillery AG Chris Lauper – CEO Langatun und Mitinhaber Seven Seals Distillery AG Reto Salfinger – Produktionsleitung und Entwicklung Oliver Schneider – Head of Sales and Marketing Patricia Haas – Business Development Fast Forward Maturation
Nebst den klassischen Whiskies wurde die bestehende klassische Produktlinie um die Zodiak Serie erweitert, mit dem Ziel die vielfältigen Möglichkeiten des Verfahrens und die zahlreichen Ideen des Teams umzusetzen.
Seven Seals übersetzt bei seinen Whiskies der Zodiak-Linie einige Eigenschaften der Sternzeichen auf die Whiskys, wobei sie nur mit den positiven Eigenschaften des jeweiligen Sternzeichens arbeiten. In der Produktion des Whiskys wird auf diese charakterlichen Eigenschaften eingegangen und auf den Whisky übertragen. Das Resultat sind unglaublich spannende Whiskies mit interessanten Geschmacksnoten.
The Age of SCORPIO
Die Idee und deshalb natürlich auch der erste Zodiak Single Malt Whisky wurde als Dankeschön an die Frau des Erfinders des Fast Forward Finishing Verfahrens, umgesetzt und ins Leben gerufen. So steht der erste Single Malt Whisky dieser Linie im Sternzeichen Skorpion, dem Geburtsmonats von Ia Stockhausen und ist willensstark, zielstrebig, fleißig, kritisch und die Einflüsse des Pluto verleihen diesem Whisky zudem seine geheimnisvolle Art.
Deshalb ist er von Anfang an subtil aber bis zum Nachklang auf den Punkt gebracht! Er ist geschmacklich sehr ausgewogen und komplex mit Anklängen von Vanille und einem Hauch gerösteter Nüsse und Holz.
Am Ende bleibt eine fruchtige Note welche perfekt in eine vielschichtige Komplexität eingebunden ist.
The Age of AQUARIUS
Zu Ehren des Erfinders wurde ein zweiter Whisky kreiert, welcher im Sternzeichen des Wassermanns steht, also dem Geburtsmonats von Dolf Stockhausen. Dieser Single Malt Whisky ist exzentrisch, fortschrittlich, zukunftsorientiert, gesellig und bringt seine Individualität zum Ausdruck, weshalb er von Anfang an ausgewogen ist. Er ist ein sanfter Riese und hat sein voluminöses Raucharoma geschickt in Samt verpackt.
Feine Aromen von Lebkuchen, dunkler Schokolade, feinen Gewürzen werden von Röstaromen vom Lagerfeuer begleitet. Ein sehr langer Abgang krönt den Genuss.
The Age of TAURUS
Da die ersten beiden Single Malt Whiskies der Zodiak Linie von Seven Seals so gut bei unseren Whiskyliebhabern ankamen, wurden noch zwei weitere Single Malt Whiskys kreiert. Dieser Whisky ist der Seven Seals «The Age of Taurus», welcher auch wie seine zwei Vorgänger mit den positiven Charaktereigenschaften seines Sternzeichens versehen wurde.
Dieser Single Malt Whisky des Sternzeichens Stier ist bodenständig, ausgeglichen, genussvoll, selbstbewusst und ausdauernd. Der Seven Seals «The Age of Taurus» steht wie das Sternzeichen für den vollen Genuss des Lebens.
Aus diesem Grund ist dieser Whisky unsere Rauch-Portwein-Bombe mit Triple Wood Double Tawny Port Finish. Er ist intensiv und kräftig, erdig mit einer leichten getoasteten Rauchnote und einer verspielten Bitterkeit mit dezenter süsse im Hintergrund.
Er wird zum erlauchten Kreis der Whiskys gehören, die Dom Roskrow in der Neuauflage seines erfolgreichen Buchs „1001 Whiskies You Must Taste Before You Die“ beschreiben wird.
Wie alle Single Malts der Zodiak Serie ist auch der «TAURUS» in einer limitierten Auflage von verschiedenen Batches von 365 Flaschen erhältlich.
Neu: The Age of LEO
Das vorläufig jüngste Kind in der Zodiak Linie ist der LEO, welcher ab Mitte Juli in ausgesuchten Fachgeschäften erhältlich ist. Auch der Seven Seals «The Age of LEO» wurde wie seine drei Vorgänger mit den positiven Charaktereigenschaften seines Sternzeichens versehen.
Dieser Single Malt Whisky des Sternzeichens Löwe ist ein echter Sieger-Typ.Er tritt selbstbewusst auf, ist er doch eine absolute Sherrybombe. Er ist zielstrebig, gesellig mit einem grossen Herz und viel Feuer.
Er ist unser dicker Löwe, mit Triple Wood und Double Pedro Ximenez Sherry Finish, eben eine absolute Sherrybombe. Er hat schon die Goldmedaille von Wizards of Whisky erhalten. Der Whisky ist sehr ausgewogen, wunderbar intensiv, schön fruchtig und wird von holzigen Noten mit intensivem Waldhonig begleitet.
Wie alle Single Malts der Zodiak Serie ist auch der «LEO» in einer limitierten Auflage von verschiedenen Batches von 365 Flaschen erhältlich.
Und so gewinnen Sie das Set mit den vier Whiskys aus der Seven Seals Zodiac-Serie:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Welches der untenstehenden drei Tiere ist kein Sternzeichen?
a. Löwe b. Widder c. Hirsch
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Zodiak“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 11. Juli 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 12. Juli 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Seven Seals Whisky versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland oder Österreich wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Zodiak“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. Juli 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 12. Juli 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Seven Seals Whisky sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Seven Seals Whisky versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Auch bei unserem abgelaufenen Gewinnspiel war die Beteiligung enorm – und die Glücksfee musste wieder sehr tief in den Topf der Einsendungen greifen: Kein Wunder, was die Verlosung doch etwas für Genießer, die das Besondere suchen: Gemeinsam mit unserem Partner, dem Bremer Spirituosen Contor, verlosten wir 3x den brandneuen Tomintoul Cigar Malt, einen hocharomatischen und fein ausbalancierten Single Malt aus der in der Speyside gelegenen Brennerei, die sowohl ungetorfte wie auch getorfte Whiskys herstellt. Das Besondere an ihm: Er wurde ausschließlich unter Verwendung von Fässern gereift, die zuvor Oloroso Sherry aus Andalusien enthielten.
Bevor wir die Gewinner nennen, möchten wir Ihnen gerne nochmals etwas über die Preise erzählen:
Die Destillerie Tomintoul
Die Destillerie Tomintoul liegt im Tal Glenlivet, nahe der wunderschönen Stadt Tomintoul, im Herzen der Speyside Region. Tomintoul ist die höchstgelegene Stadt der Speyside und zugleich der Namensgeber für die Destillerie.
Mitte des letzten Jahrhunderts startete in Tomintoul die Suche nach einer Wasserquelle, deren Wasser rein genug ist, um Whisky herzustellen.
Nach mehr als einem Jahr endete die Suche an der Ballantruan Quelle, einer außergewöhnlichen Quelle mit dem wohl klarsten Wasser der Crondale Hills. Zwischen der Ballantruan Quelle und dem majestätischen Fluss Avon wurde die Destillerie Tomintoul erbaut. Die naturbelassene Umwelt, die Höhe, die reine Luft und der Gebrauch von dem hervorragenden Wasser aus dem Ballantruan Spring veredeln den Tomintoul Speyside Glenlivet Single Malt. Master Distiller ist Robert Fleming.
Robert Fleming, Master Distiller Tomintoul
Die Inhaber von Tomintoul, Angus Dundee Distillers, pflegen liebevoll die Destillerie und haben seit vielen Jahren ein exzellentes Team an Mitarbeitern, mit deren Hilfe die Brennerei heutzutage mit voller Kapazität arbeiten kann.
Tomintoul Cigar Malt
Tomintoul Cigar Malt ist ein reichhaltiger, komplexer und robuster Malt Whisky, der speziell von Master Distiller, Robert Fleming, kreiert wurde.
Robert Fleming hat persönlich eine raffinierte Kombination von Tomintoul Single Malts aus speziellen Jahrgängen ausgewählt, die er sorgfältig mit einigen seltenen getorften Tomintoul Single Malts ausbalanciert hat.
Jeder dieser einzelnen Single Malts wurde entweder vollständig in handverlesenen Oloroso-Sherry-Butts aus Andalusien gereift oder in diesen veredelt.
Der Tomintoul Cigar Malt wird auch als Tomintoul Cigar Malt Parejo bezeichnet, da er als perfekter „Parejo“ (spanisch für „Partner“) zu den besten Zigarren der Welt geschaffen wurde. Die reichhaltigen und süßen Oloroso-Sherry-Noten, das cremige Malzprofil und der sanfte Torfrauch machen diesen Single Malt zum perfekten Begleiter für Ihre Lieblingszigarre oder einfach nur, um ihn allein zu genießen.
Abgefüllt bei 43% ABV
Und die drei Gewinner der drei Tomintoul Cigar Malt sind:
Andre Hübers aus 46397 Bocholt Heike Lauterwald aus 22399 Hamburg Magnus Strahl aus 30823 Garbsen
Wir gratulieren unseren Gewinnern wie immer sehr herzlich! Die Gewinne werden durch unseren Partner Bremer Spirituosen Contor in den nächsten Tagen versendet – viel Spaß beim Genießen!
Und natürlich haben wir für alle Mitspieler, die diesmal nicht gewonnen haben, bald schon wieder eine neue Gewinnchance an der Hand. Wie bald? Nun, wie wäre es mit „innerhalb der nächsten 45 Minuten“? 🙂
Willkommen zur 238. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
PS: Herzlichen Glückwunsch an Malte von Malte Talks Malts zum 200. Video!
In der Ausgabe 238 finden Sie einen Podcast und zwölf neue Videos:
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 30)
Der alte Seebär erzählte und erzählte. Ich verstand nicht allzu viel, vermutlich lag es nicht nur am Gälischen, sondern auch an Palstek, Kreuz- und Achtknoten, an all den Seemannsknoten, die er in das Garn seiner Erzählung einwob. Über der Unterhaltung hatte ich mein Abendessen verspeist und langsam leerte sich der Pub. Noch immer erzählte der Kapitän so fesselnd, dass ich meine Müdigkeit vergaß und ihm ergeben lauschte. Sein zerfurchtes Gesicht mit den wasserblauen Augen verkörperte die Wildheit der schottischen Natur und seine Bildung, sein universelles Wissen, die schottische Kultur. Dieser scheinbare Gegensatz schlug mich in seinen Bann. Es wurde richtig spannend, als er vom Whisky zu erzählen anfing. Den Whisky, den hätten natürlich die Schotten und nicht die Iren erfunden. Seine Begründung erstaunte mich, denn unumwunden gab er zu, dass seine Vorfahren noch lange in Höhlen lebten und dort ihre Gerstensuppe in einem offenen Kessel kochten. Beim Einkochen sei der flüchtige Teil der Gerstensuppe verdampft, hätte sich dann an der kalten Höhlendecke gesammelt und nach dem Abkühlen wäre er herabgetropft. Natürlich hätten die Schotten, die ja experimentierfreudige Leute sind, diese Flüssigkeit probiert und festgestellt, dass sie süßlich schmeckt und eine anregende Wirkung hat. So hätten sie uisge beatha, das Wasser des Leben entdeckt. Kurz kniepte er mit dem linken Auge, griff zum Glas Ale und meinte trocken: „Also, das war der Anfang der Destillation von schottischem Whisky – und nicht vom irischen Whiskey.“
Als er mein Stirnrunzeln bemerkte, fügte er hinzu: „Okay, okay, natürlich hat es noch Jahrhunderte des Experimentierens gebraucht, um einen astreinen Single Malt zu gewinnen. Aber wir Schotten waren schon immer geduldige Erfinder – slàinte[1].“ Er hob sein Glas in unsere kleine Runde und leerte es in einem Zug.
Seine Geschichte klang einleuchtend, wenn man weiß, dass die Kondensation das Urprinzip der Destillation ist. Mit meinem schütteren Wissen glaubte ich ihm, weil er sich anscheinend mit dem Brennen von geistigen Getränken auskannte und das Prinzip mit dem kupfernen Brennhut und dem spiralförmigen Geistrohr erklären konnte. Wie ein braver Schüler nickte ich zustimmend, aber im Hinterkopf speicherte ich Fragen, die ich in der Lindores Abbey Distillery am Ende meiner schottischen Reise beantwortet haben wollte. In Lindores Abbey war nämlich erstmals auf schottischem Boden der Vorläufer von Whisky, aqua vitae, urkundlich erwähnt worden und zwar bereits im 15. Jahrhundert.
Der landgestützte Kapitän hatte seine Zunge die ganze Zeit über gut „ge-ale-t“ und plauderte und plauderte. Als wäre ihm ein Gedankenblitz ins Hirn geschossen, legte er seine breite Hand auf meine und sagte zu mir, dem Newcomer: „Es liegt am Wetter, ob ein Whisky seinen Trinker lustig oder rauflustig macht.“
Um diese These augenblicklich zu überprüfen, lud ich ihn, seinen wortkargen Kumpel und den Windkraft-Ingenieur, in dessen Gemüt inzwischen Flaute eingekehrt war, zu einem Dram ein, nicht ohne sie vorher zu fragen, welches ihr Favorit sei. Talisker[2] sei sein Lieblingswhisky, meinte der Ingenieur, aber meine Einladung müsse er leider ausschlagen, da er mit dem Auto da sei. Leider werde in den Highlands streng kontrolliert. Mit dieser Entschuldigung stand er auf und verabschiedete sich vom Rest der Runde. Auch der Kapitän und sein Kumpel lehnten dankend ab, sie wollten beim Ale bleiben. So entschied ich mich für den Alleingang und bestellte einen zehnjährigen Talisker, 45,8 % vol.
Gegen die Deckenlampe funkelte der Single Malt tabakbraun und in Schräglage klammerte er sich ölig an den Glasboden – nicht übel, dieser Auftritt zu später Stunde. Die erste Nase erfasste viel Rauch, viel Torf und eine gehörige Portion geräucherten Schinken, sogar eine gewisse Fäulnis wie von verwesendem Fleisch, gefolgt von Butter-Aromen. Oh nein, gar nicht meins! Nicht sonderlich attraktiv, die sensorische Performance! Wie in der Nase, so auch am Gaumen: stark rauchig, sehr torfig! Der Talisker war also zweifach von Torf geprägt, im Aroma und im Geschmack, was ihn zu einem medizinischen Doppelpack machte. Kaum, dass der erste Schluck in die Backentaschen floss, schoss Speichel ein. Oh Wunder, ich war verblüfft: der klebrige Speichel streckte die bittere Note. Zum Glück öffnete sich nun eine Wundertüte voll dunkler Schokolade, Karamell und Leder. Hoppla! Hatte sich gar noch vorwitzig eine kleine Chillischote dazugesellt? Der Abgang stimmte versöhnlich. Nach dem medizinischen Entrée offenbarte sich der Talisker überraschend sanft und entfachte ein Brennen, das gut auszuhalten war, weil es recht schnell zu Wärme wurde.
Die Talisker Brennerei ist eine weltberühmte, 1830 auf der Insel Skye gegründete Brennerei, die aktuell zu Diageo gehört. Auch wenn sie nur 144 Kilometer vom Ort meiner abendlichen Verkostung entfernt lag, musste ich sie nicht besuchen, denn die allermeisten ihrer Malts sind mir zu rauchig und ehrlich gesagt, für mich kein Leckerli. Dem Zehnjährigen gab ich zwei Stützräder, weil ein Whisky mit doppelter Medizin, in der Nase und am Gaumen, auch noch fünfzig Jahre später schlimme Erinnerungen an jene Nacht weckte, in der ich als Siebzehnjähriger starb.
Im Pub war der Abend inzwischen vorgerückt und wieder einmal konnte ich feststellen, dass Schotten einen getorften Single Malt einem ungetorften vorziehen und einen Single Malt einem Blend. Als eine Art Mitternachtsbotschaft hörte ich meinen Skipper zu guter Letzt mit schwerer Zunge sagen: „Whisky is the only other thing a Scotsman likes naked“. Na klar, peated and naked – das sagt doch alles über die Präferenzen!
Nicht vom Hahnenschrei, sondern von jenem blechernen Röhren, das auch zu Tagesanbruch erschallte, als hätte jemand mit viel Puste in eine Kindertröte geblasen, wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Diese verdammten Viecher! Nun ja, halb so schlimm, der Krach. Die Kürze der Nacht und die Rückenlage auf einer festen Matratze hatten meiner Erholung keineswegs geschadet. Im Gegenteil, ich fühlte mich erfrischt und voller Zuversicht – heute würde ein guter Tag werden.
Über dem Bettvorleger breitete ich die dünne Yogamatte aus und brachte meine Lebensgeister mit zehn Sonnengrüßen ins Fließen, danach duschte ich ausgiebig warm. Immerhin gelang es mir nun im Handumdrehen, die Ratterarmatur korrekt zu bedienen. Keine halbe Stunde später saß ich alleine am Frühstückstisch. In aller Ruhe konnte ich mich auf die anstehende Tagesetappe vorbereiten, indem ich mir mit Google Maps die anstehende Route vor Augen führte. Heute würde ich meinen Wunschort in den Highlands erreichen, darauf freute ich mich schon seit Tagen und vor lauter Vorfreude genehmigte ich mir eine dritte Tasse Kaffee.
* * *
Zurecht wird Glen Affric als Aufmacher in vielen Hochglanzbroschüren vorgeführt. Wie nirgendwo sonst finden sich im Herzen der Highlands Zeugen aus Urzeiten, aus Zeiten, da Schottland noch dicht bewaldet und nicht durch den Raubbau der Römer abgeholzt war. Abgeschieden versteckt sich in einem hochgelegenen Talkessel ein stiller Loch, an dessen Ufer Bäume überlebten, Pinien und krummstämmige Kiefern eines Waldes, den bereits der griechische Universalgelehrte Claudius Ptolemäus (100-160 n.Chr.) in seinem „Handbuch der Geographie“ als caledonia silva erwähnte.
Gleich nach dem Frühstück platzierte ich meinen gut gebutterten, mit Hirschtalg versorgten Hintern auf dem Sattel und schob das bepackte Rad mit dem linken Fuß kraftvoll an. Sofort rollte es ganz ohne Beinarbeit vom Gartentörchen meines Nachtquartiers die Straße zum Ortsausgang hinab und in nördlicher Richtung auf das Westufer von Loch Ness zu, von wo aus ich ins Affric Tal gelangen konnte.
Erstaunlich vorwitzig strahlte wieder die Sonne und brachte das lindgrüne Blattwerk über der Straße zum Leuchten. Das Himmelsgestirn, das dem Radler seit zwei Tagen so wohlgesonnen war, sorgte auf der Fahrt am befestigten Westufer entlang für lebhaften Augenschmaus, denn auf dem dunkelgrünen Wasser glitzerten und blinkten Tausende und Abertausende von Strahlensternen.
Nun hatte mir meine Wirtin zum süßen Pancake einen Wermutstropfen in den Kaffee gekippt. Wohlwollend hatte sie mich vorgewarnt: „Sie müssen, um ins Affric Tal zu kommen, den Radweg nach Inverness schon bald verlassen und die A 82 nehmen, die ist leider immer stark befahren, denn sie lenkt den ganzen Schwerverkehr nach Inverness.“
Zum Glück war ich früh dran und da allerorts das Leben erst gegen 9.00 Uhr in die Pötte kommt, herrschte auf den zehn Uferkilometern wenig Verkehr. Die Strecke am Loch Ness entlang fuhr ich deshalb rapide, weil ich meine Lungen von den bleilastigen Abgasen verschonen wollte. Kaum erreichte ich das Dörflein Drumnadrochit, hatte die schweißtreibende Fahrt ein Ende, und in aller Ruhe bewältigte ich die nun sanft ansteigende Nebenstraße nach Cannich, dem Sprungbrett ins Tal Affric.
Im Weiler Cannich stand zwischen Backsteinhäusern mit gemauerten Kaminen eine hölzerne Einkaufsbude mit allem für den täglichen Gebrauch, die sich „Spar Market“ nannte, aber doch eher ein Tante Emma Laden war. Allerdings zeichnete den kleinen Allerweltsladen eine Besonderheit aus – ihr Whiskysortiment war dem eines Supermarktes angemessen. Regale über Regale mit allen berühmten Marken, natürlich mit meinem Talisker vom Vorabend, aber auch mit allen großen Namen von Speyside und Islay. Die Schätze in Schachteln waren in Reichweite der Kasse aufgebaut. Dort, hinter der Theke, waren sie außer Reichweite, zumal an diesem Regal Selbstbedienung untersagt war. Hingegen im schummrigen Abteil bei den gekühlten Sandwiches, den Milchprodukten, den Haushaltswaren und dem verwelkten Gemüse scherte sich niemand um Ladendiebe, die zur Saison gewiss auch in Cannich ihr Unwesen trieben.
Noch hatte die Saison nicht begonnen und außer den Touristen waren auch die Midges, diese beißenden und blutsaugenden Kriebelmücken, nur als Einzelgänger unterwegs. Dafür herrschte auf dem Platz vor der weißgetünchten Holzbaracke ein reges Herfahren und Wegfahren. SUV japanischer Hersteller versammelten sich, alle schienen zur selben Familie zu gehören. So sah es für den Radfahrer aus, denn alle waren über und über mit Schlamm verdreckt. Das Arbeitsgebiet ihrer Fahrer musste die Forstwirtschaft sein. Auf den verbeulten Pritschen lagen Motorsägen, Beile und Hacken, und aus der Fahrerkabine wuchteten sich Highlander mit gewaltigen Bierbäuchen. Oder Highlander mit gewaltigen Bierbäuchen stiegen nach dem Einkauf ins Fahrerhaus und hupten ihren Vettern, Nichten und Anverwandten zum Abschied zu, bevor sie mächtig Gas gaben und wegfuhren. Nein, nicht im Kilt, sondern in weiten, rotweiß oder schwarzbraun karrierten Flanellhemden und in Holzfällerhosen mit orange aufgesetzten Cargotaschen waren sie dahergekommen und standen nun plaudernd und schauend vor dem Laden. Nach dem Outfit dieser kernigen Burschen zu urteilen, deren Väter noch mit Pferden und Fuhrwerken im Forst gearbeitet hatten, war ich in Timberland angekommen.
Gleich hinter dem Spar Laden stieg die Straße an und führte über 16 Kilometer zum höher gelegenen Glen Affric. Da ich auf dieser Straße wieder zurückfahren musste, befreite ich den Gepäckträger von seiner Last und fragte die Verkäuferin mit der gesunden, rosaroten Gesichtsfarbe und den rotlackierten Fingernägeln, ob ich meine beiden Taschen bis zum Abend hinter der Kasse deponieren dürfte.
„Of course, you are welcome!“
Ja, freundlich und hilfsbereit, auch überaus zuvorkommend, waren sie in Cannich wie überall auf dem Land. Ist man als Soloreisender unterwegs und auf so vieles angewiesen, dann berührt einen die Hilfe der Einheimischen doppelt im Herzen. Ich reichte der Kassiererin mit den gepflegten Händen die Taschen über die Theke hinweg, bedankte mich und kaufte frischen Proviant und einen Liter stilles Highland Wasser, das ich noch im Laden in meine Trinkflasche umfüllte. Draußen wartete mein Bike, aber auch ein Grüppchen Holzfäller, die rauchend an ihren Geländewagen lehnten, und mir neugierig zuschauten, wie ich mich in den Sattel schwang, als würde ich nicht einen Drahtesel, sondern einen echten Gaul besteigen. Der versammelten Gruppe nickte ich fröhlich zu und fuhr zügig los, hinein in ein schmäler und schmäler werdendes Flusstal mit sanfter Steigung.
Auf den ersten Kilometern klammerte sich der Single Track an den Affric Fluss als hätte ihn der Wasserlauf adoptiert. Später emanzipierte er sich und erklomm einen bewaldeten Rücken. Oben gab er den Blick auf Schafweiden und versteppte bastbraune Hanglagen frei. Noch kam ich mir wie ein Komfortradler vor, zumal mein gepäckfreies Bike nur noch neun Kilogramm wog und sich mit seinen 16 Gängen leicht treten ließ. Locker gondelte ich dahin, bis mir plötzlich hinter einer Kehre, halb verdeckt von frisch wucherndem Buschgrün, ein rot umrandetes 12 % Schild am Straßenrand auflauerte. Da ich nicht nur die beiden Taschen, sondern auch den Ehrgeiz zurückgelassen hatte, stieg ich ab und schob das Rad im Schritttempo höher und höher. Darüber mochten sich die Eichhörnchen, die die Straße querten, gewundert haben, aber ansonsten bekam niemand mein Schneckentempo beim Aufstieg mit.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 155. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Die Destillerie Tullibardine hat ein Problem mit Dieben: Nachdem vor fünf Jahren dort schon einmal eingebrochen und Whisky im Wert von 16.000 Euro gestohlen wurde (den Artikel dazu können Sie hier bei uns nachlesen), erreicht uns heute die Nachricht, die wie ein Déjà-vu klingt:
Am Donnerstag wurden am Abend die Türen zum Besucherzentrum aufgebrochen, was kurz vor Mitternacht von einem Passanten bemerkt wurde. Als die Polizei Nachschau hielt, waren im Besucherzentrum zwei Vitrinen aufgebrochen und acht Flaschen Whisky fehlten.
Der Dieb oder die Diebe hatten sich an folgenden Flaschen bedient:
4 Flaschen vom Tullibardine 1964 Custodian, Wert jeweils 200o Pfund
4 Flaschen Highland Queen 46-year-old whisky, jeweils 600 Pfund.
Der Einbruch muss sich zwischen 10:20 und 11.25 am Abend ereignet haben, die Polizei sucht nun Zeugen, die den Einbruch eventuell beobachtet haben könnten, zum Beispiel Autofahrer mit Dashcam, die die Szene von der A9 aus aufgenommen haben könnten.
Sollten der oder die Täter gefasst werden, werden wir natürlich wieder darüber berichten.
Tullibardine. Bild: By Colin Kinnear, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14605355
Unser neuestes Gewinnspiel für Genießer, die das Besondere suchen, geht ins Final: Gemeinsam mit unserem Partner, dem Bremer Spirituosen Contor, verlosen wir 3x den brandneuen Tomintoul Cigar Malt, einen hocharomatischen und fein ausbalancierten Single Malt aus der in der Speyside gelegenen Brennerei, die sowohl ungetorfte wie auchgetorfte Whiskys herstellt. Das Besondere an ihm: Er wurde ausschließlich unter Verwendung von Fässern gereift, die zuvor Oloroso Sherry aus Andalusien enthielten.
Das Gewinnspiel läuft nur noch bis Sonntag – wenn Sie also noch nicht mitgemacht haben, sollten Sie es JETZT tun!
Was Sie tun müssen, um eine dieser drei Flaschen zu gewinnen, sagen wir Ihnen gleich – aber zuvor informieren wir Sie noch ein wenig über die Brennerei und den Single Malt, den Sie gewinnen können. Nach der Lektüre fällt Ihnen die Beantwortung unserer Gewinnfrage auch noch ein Stück leichter 😉
Die Destillerie Tomintoul
Die Destillerie Tomintoul liegt im Tal Glenlivet, nahe der wunderschönen Stadt Tomintoul, im Herzen der Speyside Region. Tomintoul ist die höchstgelegene Stadt der Speyside und zugleich der Namensgeber für die Destillerie.
Mitte des letzten Jahrhunderts startete in Tomintoul die Suche nach einer Wasserquelle, deren Wasser rein genug ist, um Whisky herzustellen.
Nach mehr als einem Jahr endete die Suche an der Ballantruan Quelle, einer außergewöhnlichen Quelle mit dem wohl klarsten Wasser der Crondale Hills. Zwischen der Ballantruan Quelle und dem majestätischen Fluss Avon wurde die Destillerie Tomintoul erbaut. Die naturbelassene Umwelt, die Höhe, die reine Luft und der Gebrauch von dem hervorragenden Wasser aus dem Ballantruan Spring veredeln den Tomintoul Speyside Glenlivet Single Malt. Master Distiller ist Robert Fleming.
Die Inhaber von Tomintoul, Angus Dundee Distillers, pflegen liebevoll die Destillerie und haben seit vielen Jahren ein exzellentes Team an Mitarbeitern, mit deren Hilfe die Brennerei heutzutage mit voller Kapazität arbeiten kann.
Tomintoul Cigar Malt
Tomintoul Cigar Malt ist ein reichhaltiger, komplexer und robuster Malt Whisky, der speziell von Master Distiller, Robert Fleming, kreiert wurde.
Robert Fleming hat persönlich eine raffinierte Kombination von Tomintoul Single Malts aus speziellen Jahrgängen ausgewählt, die er sorgfältig mit einigen seltenen getorften Tomintoul Single Malts ausbalanciert hat.
Jeder dieser einzelnen Single Malts wurde entweder vollständig in handverlesenen Oloroso-Sherry-Butts aus Andalusien gereift oder in diesen veredelt.
Der Tomintoul Cigar Malt wird auch als Tomintoul Cigar Malt Parejo bezeichnet, da er als perfekter „Parejo“ (spanisch für „Partner“) zu den besten Zigarren der Welt geschaffen wurde. Die reichhaltigen und süßen Oloroso-Sherry-Noten, das cremige Malzprofil und der sanfte Torfrauch machen diesen Single Malt zum perfekten Begleiter für Ihre Lieblingszigarre oder einfach nur, um ihn allein zu genießen.
Abgefüllt bei 43% ABV
Und so gewinnen Sie einen der drei Tomintoul Cigar Malt:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: In welchen Fässern wird der Tomintoul Cigar Malt gereift?
a. Rotweinfässer b. Oloroso Sherry Butts c. Stout Fässer
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Tomintoul“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 27. Juni 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 28. Juni 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Bremer Spirituosen Contor versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Tomintoul“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. Juni 2021, 23:59 Uhr. Due Gewinner*innen werden am 28. Juni 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und dem Bremer Spirituosen Contor sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird vom Bremer Spirituosen Contor versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team