Whisky des Monats Januar 2022: Black Bottle 10 yo

Unsere Nachricht aus der Abteilung „Whisky des Monats“ zum neuen Jahr lautet: Hier ändert sich nichts! Weiterhin werden wir zum jeweiligen Ersten eines Monats Ihnen eine Abfüllung präsentieren, die uns mit ihrer Qualität und ebenfalls mit ihrem Preis überzeugt, und zusätzlich eine hohe Verfügbarkeit vorweisen kann. Oft bewegen wir uns da abseits der Trends, und manches mal fällt unsere Wahl auf ein Bottling, welchem wir uns einfach ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit wünschen. Wie beispielsweise in diesem Monat. Denn wir schauen uns die Blends aus dem Hause Black Bottle an und empfehlen Black Bottle 10 yo.

Alles Gute zum Neuen Jahr

Jahreswechsel! Dies ist normalerweise spätestens der richtige und passende Zeitpunkt, um eine kurze wie auch etwas unbestimmte – weil so dann auch ein klein wenig richtig – Aussicht auf das kommende Jahr zu publizieren. Artikel mit Überschriften wie „Auf diese zehn Destillerien sollten Sie achten“ versprechen ähnliche Klickraten wie Artikel mit Überschriften wie „Die zehn Besten“, „Die zehn Größen“ und „Die zehn Teuersten“. Und auch wir müssen zugeben: Ab und zu greifen wir auch hier zu, verzichten hier allerdings auf Klicks genierenden Zusätze wie „Nummer sieben wird Sie überraschen“.

Viel Potential bei den Blended Whiskys

Normalerweise geben wir auf Whiskyexperts keine Prognosen ab, und werden dies auch zukünftig nicht tun. Und doch vermuten wir, dass vielleicht bei den Blended Scotch Whisky viel Entwicklungspotential vorhanden ist. Oder dies sich bereits schon entfalltet hat, und wir das mit einer kleinen Verspätung auch jetzt bereits schon bemerken.

Denn auf der einen Seite bemerken wir schon seit längerem eine ständige Über-Premiumisierung. Sie führt weiterhin dazu, dass neue Abfüllungen auf dem Markt häufig nur noch mit dem Label „Limitiert“ erscheinen. Und dieses Label dann zeitgleich zu unlimitierten Preissteigerungen führt – wenn nicht im Fachhandel, dann doch irgendwann auf dem sogenannten Sekundär-Markt, auf dem sich Sammler, Trader und Liebhaber tummeln. Und auf der anderen Seite kann und möchte nicht jede und jeder diesem Trend folgen. Wer auf der Suche nach Geschmackserlebnissen ist, kann diese auch in anderen Preisklassen finden. So zum Beispiel bei Blended Whiskys.

Das Familienrezept in schwarzen Flaschen

Dies dachten sich auch die Gebrüder Charles, David und Gordon Graham. Sie waren eigentlich Teeblender, doch bevorzugten sie privat ebenfalls Whisky und mischten für den Eigenbedarf eine eigene Kreation. Diese fand auch im engeren Freundeskreis großen Anklang. So wurde dann 1879 aus dem Familienrezept eine neue Marke. Passend zum Namen des neuen Blends wurde eine markante und ganz in schwarz gehaltenen Flasche gewählt, die an die Form einer Brennblase erinnert. Black Bottle war geboren.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Zurück zu den Wurzeln

Wie so oft in den Historien schottischer Brennereien und Marken, durchlief auch die Marke Black Bottle unterschiedliche Besitzer-Wechsel. 2003 erwarb Burn Stewart Distillers den Blended Scotch Whisky, zusammen mit der Brennerei Bunnahabhain, von The Edrington Group. Zu dieser Zeit bezog Black Bottle, so lesen wir, seine Malts ausschließlich von der Insel Islay. Doch dies entsprach nicht, so fand Burn Stewarts Master Blender Ian MacMillan, dem eigentlichen Familienrezept. Black Bottle „verlor sich in Islay“. Der Blend musste „zu seinen nordöstlichen Wurzeln zurückkehren“. Zurück kehrte auch die schwarze Flasche. Sie wurde 1914 durch eine dunkelgrüne ersetzt (oberes Bild). Die zuvor verwendete Schwarze bezog Black Bottle aus Deutschland, der Erste Weltkrieg zwang damals zu einem Ersatz. Seine neue Interpretation des ursprünglichen Black Bottle präsentierte Ian MacMillan im September 2013, uns gefiel diese Abfüllung und wir beurteilten den Blend als „handwerklich einfach sehr gut gelungen“.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Back in Black, und mit einem gewissen Alter

Zu Beginn des Jahres 2020 erschien dann Black Bottle 10 yo, zunächst in Großbritannien, einige Monate später dann auch bei uns. Und auch wenn die Rezeptur auf das Original zurückgreift, die Präsentation dieser neuen Abfüllung ist der jetzigen Zeit angepasst. Mit einem hohen Maß an Transparenz und Offenheit, so weit wie möglich, benennt die Pressemitteilung die Zutaten dieses Blended Scotch wie auch ein klein wenig die Herstellung. 95% der verwendeten Single Malts stammen von Islay, ein weiter Single Malt kommt der Brennerei Tobermory als getorfter Ledaig. Der ungetorfte Malt stammt aus der Destillerie Bunnahabhain, die auch mit ihrem getorftem Malt zum Black Bottle 10 yo beiträgt.

Die sanfte Nase zeigt merklichen Rauch, dazu erscheinen Honig-Noten sowie ein leichter Anflug von Früchten. Rund, harmonisch und ausgewogen geht es auch am Gaumen weiter, ein wenig süßer, ein wenig würziger und mit dem weiterhin deutlichem, jedoch nicht überfordernden Rauch. Das überraschend kräftige Finish hält zudem auch noch recht lange an und verdichtet hier noch einmal die zuvor gezeigten Aromen. Insgesamt zeigt sich der zehnjährige Black Bottle als ein leicht zugänglicher Blended Whisky mit wohl akzentuierten und abgestimmten Aromen wie Rauch, Honig, Frucht und Würzigkeit. Und dies alles für um die 30 €.

The Alchemy Series

Im vergangenen August veröffentlichte Black Bottle eine neue Abfüllungsserie. Zur The Alchemy Series gehören Black Bottle Double Cask, eine Komposition aus in Sherryfässern gereiftem Malt Whisky und 12 Jahre alten Grain aus Weinfässern, so wie Black Bottle Islay Smoke. Dieser besteht, wie der Name es vermuten lässt, aus getorften Malt Whisky sowie ungetorften Grain Whisky. Beide erscheinen mit einem Distell typischen Alkoholgehalt von 46,3% Vol., kommen ohne Filtration aus und bewegen sich preislich ebenfalls um die 30 €. Auf den Flaschen sind die Abfüllungen als Experiment #1 respektive #2 gekennzeichnet. Wir schließen daraus (und hoffen), dass hier noch weitere folgen werden.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

The Taste Experiment

Im letzten November lud Black Bottle zur Online-Veranstaltung „The Taste Experiment“ (an dieser Stelle danken wir Brand Ambassador Chantalle Seidler für die Einladung). Im Verkostungs-Paket befanden sich unter anderem vier schwarze, undurchsichtige Mini-Bottles, nummeriert von 1 bis 4. Durch das Tasting führte Brendan Mccarron, seit letztem Jahr Master Distiller der Distell Group. Das geladene Publikum bestand aus den üblichen Verdächtigen aus der europäischen Blogger, Vlogger und Verkoster-Szene. Und Brendan Mccarron musste erst einmal um Geduld bitten. Denn die unruhigen Teile des Publikum dieser digitalen Whisky-Halbwelt begannen augenblicklich und unverzüglich, die Flasche Nr.1 zu öffnen und bereits während der Einführung in die Veranstaltung ihren Inhalt zu nosen. Doch es galt, bei dieser Verkostung die eigene Tasting-Welt zu verlassen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Denn die einzelnen Proben begleitet eine audiovisuelle Umsetzung der Whiskys, die die einzelnen Aromen und Geschmacks-Noten in Bilder, Töne und Geräusche übersetzen (Sie finden Näheres zu diesem Experient auch online). Zur Probe 3 las Brendan Mccarron lediglich nur seine eigenen Tasting Notes vor. So schnupperte und schmeckte sich diese Online-Community durch das Tasting-Paket, geleitet und geführt von den dazu gehörenden Videos. Und konnte natürlich die feinen, jedoch merklichen Unterschiede zwischen Probe 1 und 2 sowie zwischen Probe 3 und 4 deutlich wahrnehmen. Um so länger waren dann allerdings die Gesichter und um so größer die Augen, als Brendan Mccarron dann dieser Feinschmecker-Gruppe offenbarte, dass es sich bei Probe 1 und 2 jeweils um Black bottle double cask und bei den Proben 3 und 4 um Black bottle island smoke handelte. Also um zwei Whisky, die, abgefüllt in vier Proben und mit jeweils einer anderen Begleitung und Präsentation, dann auch zu vermeintlich vier unterschiedlichen Whisky werden. Den so auf das Glatteis Geführten zeigte sich, dass wir einen Whisky nicht nur über unsere Nase und Geschmacksknospen wahrnehmen. Diese Erkenntnis ist vielleicht nicht neu, und genau deshalb sehr viel wert bei einer Beurteilung.
Wir danken Black Bottle, dass wir diese Erfahrung nochmal machen mussten, denn sie ist wichtig. In diesem Sinne: slàinte mhath!

The Courier: Das Leben nach dem Brexit – aus Sicht der Whiskyindustrie

Zumindest, was die Belange der schottischen Whiskyindustrie anbelangt (und dazu zählen nicht nur große Konzerne, sondern natürlich auch kleine unabhängige Abfüller und Dienstleister), war der Brexit, der nun seit einem Jahr vollzogen ist, – sagen wir es sehr vornehm – keine ausgesprochen brillante Idee. Viele Schwierigkeiten, die auf die Branche zugekommen sind, waren absehbar und dennoch nicht zu verhindern, folgt man einem sehr interessanten Artikel in The Courier, der sich mit den Folgen der Herauslösung aus der EU beschäftigt.

Im Artikel werden unter den folgenden (frei übersetzen) Überschriften verschiedene Aspekte der Krise beleuchtet, die sich mit dem Brexit manifestiert haben:

  • Es geht schneller, Whisky nach Japan zu liefern als nach Frankreich
  • Alles ist generell schwieriger geworden
  • Man muss noch mehr unterschiedliche Etiketten für verschiedene Märkte produzieren
  • Der Whiskytourismus leidet nicht nur unter der Pandemie, sondern auch unter dem Brexit
  • Lieferkettenprobleme besonders bei Dingen, die aus der EU kommen, wie Karton und Flaschen
  • Wäre es einfacher gegangen? Ja, mit mehr Zeit
  • Der Brexit könnte aber auch neue Möglichkeiten bieten, sagt die Regierung

Im Artikel kommen Destilleriemanager, Repräsentanten der Scotch Whisky Association (SWA), Brand Ambassadore und Sprecher der Regierung zu Wort – interessanter Lesestoff also, und einer, der nicht versprechen kann, dass die angesprochenen Probleme schon im nächsten Jahr gelöst sein werden…

In eigener Sache: Whiskyexperts – der Jahresrückblick

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Es hat schon Tradition, dass wir bei Whiskyexperts auf das abgelaufene Jahr zurückschauen und es mit Ihnen gemeinsam Revue passieren lassen – und das wollen wir natürlich auch in diesem Jahr tun.

Langweilig war 2021 ja nicht, weder im ganz normalen Leben noch in der Whiskywelt. Man wurde als Mensch und als Whiskyfreund von der Pandemie wieder heftig gebeutelt, die Hoffnungen auf ein halbwegs normales Leben keimten zwar im Sommer kurz auf, verflüchtigten sich aber im Herbst wieder. Messen, Reisen – zumeist Fehlanzeige, und was die Verfügbarkeit neuer Abfüllungen betraf, durften wir gleich doppeltes Chaos ausbaden: Einerseits jenes, das der Brexit für schottische Whiskys nach sich zog und dann noch das, das durch die Probleme mit den Lieferketten im Rahmen der Pandemie generell entstand.

Zu berichten gab es trotzdem und deswegen genug, und so hat sich die Gesamtsumme unserer Artikel auf Whiskyexperts auf über 15.000 erhöht. Auch 2021 verging kein einziger Tag, an dem wir Ihnen nichts über Whisky berichten konnten, und damit setzen wir diese Serie seit dem ersten Tag unseres Erscheinens im Jahr 2013 lückenlos fort.

Mittlerweile verzeichnen wir laut Google Analytics von Januar bis Dezember über 3,6 Millionen Seitenaufrufe von über 850.000 jährlichen Besuchern in 2,2 Millionen Sitzungen, eine weitere deutliche Steigerung unserer Reichweite.

Mit unserem Mix an Artikeln erreichen wir nicht nur eingefleischte Whiskyfans, sondern auch Menschen, die erst am Anfang ihrer Leidenschaft für das Wasser des Lebens stehen und Whisky in anderen Lebenssituationen begegnen als es die „alten Hasen“ taten. Und das ist uns wichtig. Dementsprechend tragen wir diesem Umstand schon länger Rechnung, in dem wir unsere Berichterstattung auch auf Themen wie Whiskycocktails und Longdrinks ausgeweitet haben – seit einigen Wochen bringen wir auch hin und wieder News über Spirit Drinks und Whiskyliköre. Wir orientieren uns dabei an einer alten Kommunikationsweisheit: Hole die Leute dort ab, wo sie sind und mache sie neugierig auf das, wo sie hinkönnen.

Unser meistgelesener Artikel 2021 ist so ein Ziel der Sehnsucht gewesen: Ausnahme-Whisky aus der Kult-Brennerei mit 91 Punkten – Signatory Vintage Ardbeg 1979 für Kirsch Import kündigte einen Traumwhisky an, der mit seinem Preis von knapp 12.000 Euro einer war, den man sich nicht so einfach im Vorübergehen leisten konnte, der aber dennoch natürlich begehrlich und von höchstem Interesse war. Aber auch ganz normale Abfüllungen, sei es von großen Destillerien oder von unabhängigen Bottlern, fanden und finden auf Whiskyexperts großes Interesse. Damit sind wir, wie könnte es anders sein, ein Spiegelbild der gesamten Kategorie: Man hat seine Träume – und gut informiert kann man auch unter den „normalen“ Abfüllungen seine eigenen Schätze finden.

Diese ausführlichen Informationen wollen wir Ihnen auch 2022 bieten, wie üblich mit unseren eigenen Ansprüchen an unsere Arbeit und mit dem Vorsatz, noch besser zu werden. Wir haben auch an einigen kleinen Stellschrauben gedreht und zum Beispiel das Layout in einigen Dingen konstanter gemacht, die Kategorien etwas umorganisiert und die dazugehörigen Seiten zugänglicher gemacht (probieren Sie es doch einfach im Menü oben aus).

Bleibt uns noch, uns bei unseren Lesern und Partnern für die Treue und die vielen freundlichen Worte, die wir in den letzten Tagen erhalten haben, zu bedanken. Wir freuen uns auf ein gemeinsames, glückliches und gesundes Jahr 2022. Vielen lieben Dank!

Ihr Team von Whiskyexperts

The War of the Peat X von Whic ist da: Infernale Sherrybombe

Zum Jahresausklang gibt es noch eine Neuheit zu vermelden: whic.de veröffentlicht die 10. Ausgabe ihrer Abfüllungsserie „The War of the Peat“ – diesmal ein rauchiger, achtjähriger Whisky von den Orkneys mit einem Sherryfinish und natürlich in Fassstärke.

Hier alle Infos zur neuen Abfüllung, die wie immer exklusiv bei whic erhältlich sind:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

The War of the Peat X von Whic ist da: Infernale Sherrybombe

Bremen, Deutschland, 31.12.2021 – Mit der zehnten Episode ihrer Whiskyserie The War of the Peat geht die torfrauchige Saga von whic weiter. Diesmal verschlägt es die Invasoren auf die Orkney Inseln – dort kommt nicht eine der schweren Rauchbomben, sondern eine dunkle Geheimwaffe zum Einsatz. Über 8 Jahre wurde der Überraschungs-Aromen-Angriff auf Ihre Sinne vorbereitet. Ein Sherry Butt aus dem spanischen Jerez sorgte für die Vollendung. Bei diesem Single Malt sollten Sie mit einem Nosingglas und Wasserreserven gewappnet sein. Mit einer enormen Stärke von 59,5% Vol. prasseln süße Amarenakirsch-Aromen, Serrano Schinken, Chilimarmelade und Noten verbrannter Heide auf Sie ein. Auf die Geschütze des guten Geschmacks können Sie sich trotz dieser toughen Eckdaten selbstverständlich verlassen: Bei diesem Whisky gibt es keine Kühlfilterung, natürliche Farbe und Fassstärke. Sichern Sie sich schnell eine der 692 Flaschen.

„Sirupsüße Fruchtaromen verbinden sich herrlich mit einer ausgefeilten Würze. Auch wenn es sich hier eher um ein Sherry-Geschütz handelt, bleiben „War of the Peat“-würdige Asche- und Tabaknoten nicht aus. Wirklich eine überraschende Geheimwaffe des Genusses.“

Arne Wesche, Gründer der whic GmbH

Die Serie The War of the Peat

Dieser Whitlaw wurde von Signatory für whics The War of the Peat Serie abgefüllt. Er ist der zehnte Teil einer 13-teiligen Saga von Torf und Rauch. Dafür kommen die Whiskys nummeriert in schwarzen Tuben und sind von außen genauso kunstvoll wie die Handwerkskunst, die für die Herstellung des Inhalts nötig war. Auf Kältefiltration und Farbstoffe wird natürlich verzichtet. Für die Labels wählte whic Darstellungen von den Invasoren aus dem H.G. Wells Roman „Der Krieg der Welten“. So wird aus The War of the Worlds nun The War of the Peat. Ein markantes Design für markante Tropfen.

Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und können unter folgender URL gefunden werden: https://whic.de/war-of-the-peat

Serge verkostet: Ein wenig Highland Park zum Jahreswechsel

Die letzte Verkostung auf Whiskyfun im Jahr 2021 ist der Destillerie Highland Park gewidmet – vier unabhängige Abfüllungen und eine aus der Destillerie selbst sind die Kandidaten für sie. Allesamt erhalten Sie Punkte mit einer Acht vorne, also im Bereich von gut bis sehr gut.

Hier die Wertungen der Verkostung in der tabellarischen Übersicht:

AbfüllungPunkte

Highland Park ‚Dragon Legend‘ (43.1%, OB, +/-2017)83
Highland Park 12 yo 2008/2021 (61.3%, Scotch Malt Whisky Society, #4.270, ‚From Heather Moore to Seashore‘, bourbon hogshead, 244 bottles)88
Highland Park 22 yo 1998/2021 (56.8%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, for LMDW, first fill bourbon barrel, cask #5300, 183 bottles)89
An Orkney Distillery 8 yo 2012/2021 (57.1%, Watt Whisky, hogshead, 392 bottles)87
Secret Orkney 2017/2021 (59.8%, Swell de Spirits, palo cortado finish octave, cask #717/6C)80

TTB-Neuheit: Bruichladdich Black Art 10.1

Der geheimnisvolle Black Art von Bruichladdich erlebt seine 10. Auflage im nächsten Jahr, und dank der us-amerikanischen TTB-Datenbank können wir Ihnen heute schon einige Vorabinfos dazu liefern. Der letzte Black Art 9.1 wurde ja erst im Oktober 2021 präsentiert, also kann es schon noch einige Zeit dauern, bis der Bruichladdich Black Art 10.1 in den Geschäften auftaucht.

Zum Neuen: Der Bruichladdich Black Art 10.1 ist erneut, so wie der Vorgänger, 29 Jahre alt und wird mit 45,1% vol. abgefüllt werden. Über die Fassauswahl ist wie immer bei dieser Serie nichts bekannt, sie kennt nur der Master Distiller Adam Hannett (und wohl jene Personen, die über die Lagerbestände bei Bruichladdich Buch führen) – und das Geheimnis darum, was nun wohl darin ist, bleibt ungelüftet.

So sehen die Etiketten der neuen Abfüllung aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Serge verkostet: Tullibardine

Serge Valentin hat heute auf Whiskyfun eine Verkostung von Whiskys aus der Highland-Destillerie Tullibardine angesetzt – und zwar mit Grund. Dieser sei, so Serge, dass ihn in letzter Zeit vermehrt Leute darauf angesprochen hätten, dass die Qualität der Abfüllungen aus Tullibardine merkbar zugenommen hätte.

Und in der Tat hat bei der Verkostung eine aktuelle 15 Jahre alte Originalabfüllung die Nase vorne:

AbfüllungPunkte

Tullibardine 15 yo (43%, OB, +/-2020)87
Tullibardine 8 yo 2012 (60.6%, Scotch Malt Whisky Society, #28.60, first fill barrel, ‚Juggling flavour balls‘, 237 bottles)86
Tullibardine 9 yo 2011/2020 (64.5%, Hot Malt, Taiwan, sherry finish, cask #18/9133, 312 bottles)86
Tullibardine 28 yo 1993/2021 (47.6%, Thompson Bros., UK exclusive, 347 bottles)85
Tullibardine 30 yo 1989/2019 (47.1%, Hunter Laing, Old & Rare, Platinum Selection, 295 bottles)85
Tullibardine. Bild: By Colin Kinnear, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14605355

Forbes: Die besten Whisky-Neuerscheinungen 2021

Best of-Listen sind immer etwas sehr Subjektives, aber sie üben eine gewisse Faszination aus: Irgendwie möchte man doch ganz gerne immer wieder mal sehen, was andere Whiskygenießer als besonders empfinden – sei es, um sich selbst darin zu finden oder um etwas in der Liste zu vermissen.

So eine Möglichkeit haben Sie nun auch mit dem Artikel „The Best New Scotch Whisky Of 2021“ in Forbes, dem Magazin, das generell eine recht fundierte Berichterstattung über Whisky, und das eher im gehobenen Bereich, bietet. Hier hat der Journalist Brad Japhe ein Best of für die Neuerscheinungen bei Scotch Whisky im Jahr 2021 zusammengestellt.

Die Liste umfasst acht Einträge, sieben davon sind Single Malts, einer ist ein Blended Malt (zu keines Erstaunen einer von Compass Box). Zu jedem Whisky gibt es auch eine kurze Beschreibung die klar machen soll, warum der Autor den Whisky in die Liste aufgenommen hat. Von 80 bis 4000 Dollar reicht die Preisrange der Abfüllungen – also für jede Brieftasche etwas.

Die acht „Preisträger“ sind die folgenden:

  • Aberlour — 2002 18 Year Old First Fill Sherry Cask #5417 Single Malt Scotch ($500)
  • Bruichladdich — Octomore 12.3 Islay Single Malt Scotch ($400)
  • Compass Box — No Name No. 3 Blended Malt ($160)
  • The Dalmore — 12 year Old Sherry Cask Select ($80)
  • GlenAllachie — 12 Year Old Port Wood Finish Speyside Single Malt ($120)
  • GlenDronach — 1993 Vintage Cask 7102 ($600)
  • Laphroaig — 2021 Càirdeas Pedro Ximénez Casks Islay Single Malt Scotch Whisky ($120)
  • Talisker — Xpedition Oak 43 Year Old Single Malt ($4000)

Wenn Ihr Favorit in der Liste nicht enthalten ist, dann machen Sie sich nichts draus, sondern machen Sie ihre eigene Liste – eine schöne Art, das abgelaufene Whiskyjahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Für den Titel haben wir uns den teuersten der Whiskys aus der Liste herausgesucht – damit man diesen alten Talisker zumindest virtuell einmal vor Augen hat…

Serge verkostet: Zehn Whiskys aus vier Ländern

Japan, die USA, Frankreich und England sind die Herkunftsländer der zehn Abfüllungen, die Serge Valentin heute auf Whiskyfun verkostet. Bei den Punkten bewegt sich alles im grünen Bereich – bis auf zwei Ausnahmen, einmal aus Japan, wo Serge bei einer Abfüllung deutlich unter 80 Punkten bleibt, und einmal in Frankreich – hier könnte man die Flüssigkeit in seinem Punkteschema unter „armselig“ subsummieren.

Hier die zehn Whiskys, die in der Verkostung bewertet wurden:

Nobushi (40%, OB, Japan, blended, +/-2021)72
Mars 2017/2021 ‚Tsunuki Aging‘ (60%, OB, for LMDW, Japan,  bourbon barrel, cask #124, 200 bottles)86
Alfred Giraud ‚Voyage‘ (46%, OB, France, 2021)84
Black Mountain ‚BM N°2‘ (40%, OB, France, +/-2021)35
Black Mountain ‚Notes Fumées‘ (45%, OB, France, +/-2021)83
Finger Lakes 4 yo 2016 (56.5%, Scotch Malt Whisky Society, USA, Bourbon, new oak charred barrels, #B6.2, ‚Pumpkin red apple sauce‘, 168 bottles, +/-2021)84
Cotswolds ‚Founder’s Choice‘ (60.9%, OB, UK, 2020)84
Bimber 2017/2021 (57.3%, WhiskySponge, UK, 257 bottles)89
Kaiyo ‚The Peated First Edition‘ (46%, OB, Japan, blended malt, Mizunara Oak, 2018)85
Westward ‚Pinot Noir Cask‘ (45%, USA, +/-2020) 87

Sotheby’s mit neuem Umsatzrekord bei Spirituosenversteigerungen 2021

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Auf ein wirklich erfolgreiches Geschäftsjahr kann das Auktionshaus Sotheby’s bei seinen Auktionen rund um Spirituosen zurückblicken: 132 Millionen Dollar hat man insgesamt im Jahr 2021 damit umgesetzt, ein neuer Rekord und eine Steigerung um 44% zum Vorjahr. Es steht anzunehmen, dass es bei den anderen Playern auf dem Markt für Whiskyauktionen nicht grundlegend anders aussiehr.

Nachstehend eine Presseinfo von Sotheby’s, die noch detailliertere Zahlen zum Inhalt hat, so zum Beispiel die Aufteilung nach Märkten und die einzelnen Versteigerungshighlights:

Externer TextInhalt verantwortet das Unternehmen

Sotheby’s Annual Wine & Spirits Auction Sales Hit Record $132 Million

44% Increase on 2020

NEW YORK, 20 December 2021 – Sotheby’s Wine’s annual auction sales of wines and spirits reached record heights in 2021, led by a 44% increase in sales to a total of $132 million.

Looking back on the historic year, Jamie Ritchie, Worldwide Head of Sotheby’s Wine, said: 

“2021 will be remembered as a transformative year in Sotheby’s wine and spirits business, where we repeatedly broke records in all areas of our business and launched new initiatives and partnerships across all categories and geographies. Our highest ever sales total of $132 million included market leadership in Asia with $67 million, standout growth in both spirits and wine, and a slew of record prices for both wines and whiskies. We launched our sales in Continental Europe and our first sale of Tea in Hong Kong. But, perhaps the most significant development of this year was our inaugural sales and partnerships with the Hospices de Beaune and The Distillers’ Charity, where we worked together with the négociants in Burgundy and the distilleries in Scotland to raise important funds to benefit their local communities.”

Facts & Figures

  • By region: Asia: $67 million; USA: $26 million; UK: $21 million; France: $18 million
  • By category: Spirits $21 million
  • Volume of sales increases: Sotheby’s staged 51 sales in the categories this year, 24% up on 2020
  • 19 single owner sales, with an aggregate total of $75 million, 57% of the combined total
  • Asia powers the market, with sales in the region accounting for 51% of global total, placing Sotheby’s in market leadership position in the region for fourth consecutive year
  • Bidders from 56 countries (38% Americas, 37% Asia, 25% Europe)
  • Buyers from 52 countries:
    • Buyers from Asia accounted for 57% of auction sales (58% for Wine, 52% for Spirits)
    • Buyers from the Americas accounted for 20% of auction sales (20% for Wine, 20% for Spirits)
    • Buyers from Europe accounted for 23% of auction sales (22% for Wine, 28% for Spirits)
  • New buyers of wine and spirits made up 40% of the total number of buyers
  • One third of bidders on wine and spirits under 40 years of age
  • The number of first-time bidders of spirits saw a more than four-fold increase on 2020, with collectors from North America accounting for 45% of the total amount bid by collectors new to the category
  • Over $20 million in auction sales for charity partnerships
  • Lots sold: 14,150

Moving Sotheby’s centre of gravity to stage auctions and experiences beyond the traditional saleroom centres

“These new partnerships enable us to work in a much closer way across the entire wine and spirits industries, which provides greater opportunity and benefit to everyone, from the producers and their communities to consumers all around the world. We look forward to expanding this series in 2022, starting with our innovative new partnership with the Napa Valley Vintners, as well as additional charitable organisations that will be announced early in the New Year.”

Jamie Ritchie

In 2021, Sotheby’s made a significant commitment to work together with charitable organisations, uniting collectors with special opportunities to acquire rare wines and whiskies, while benefiting the communities of each region:

  • Sotheby’s partnered with the Hospices de Beaune for the first time. The 161st edition of the charity wine auction on 21 November brought $14.2 million. In addition, the legendary Charity Barrel realised a record $900,000, bringing the grand total raised for charity to $15.3 million
  • Records also tumbled at the inaugural charity Scotch whisky auction – ‘The Distillers One of One’ – near Edinburgh on 3 December, with an auction totalling $4.1 million, and $2.7 million raised for charity
  • Looking forward, as auction partners to Napa Valley Vintners, Sotheby’s will, for the first time, partner with a wine region to help connect wine consumers, collectors and connoisseurs to its wines. More details to follow.

Spirits

The year saw several partnerships with leading distilleries:

  • Sotheby’s X The Worshipful Company of Distillers and the Scotch Whisky Industry, for the first Distillers One of One auction – records for Bowmore, Balvenie, Glenfiddich, Ladyburn, and Talisker, and more ($4.1 million total, more than double the low estimate; December, Edinburgh)
  • Sotheby’s X The Macallan: A one-of-a-kind original bottle of 1967 whisky from The Macallan’s Anecdotes of Ages Collection with label artwork by Sir Peter Blake, sold for $437,500 (March, New York)
  • Sotheby’s X Bowmore: The Black Bowmore Archive Cabinet – the complete Black Bowmore single malt whisky collection direct from the Bowmore distillery – sold for $563,000 (April, Hong Kong)
  • Sotheby’s X Gordon & MacPhail: Auction record for a bottle of the world’s oldest single malt Scotch whisky – designed by architect and designer Sir David Adjaye OBE, Decanter #1 of Gordon & MacPhail Generations 80-Years-Old sold for $193,000 (October, Hong Kong)
  • Sotheby’s X The Dalmore: Auction record for The Dalmore – a one-of-a-kind set of six vintage single malts direct from the distillery, sold for $1.1 million, establishing the most valuable whisky lot sold by Sotheby’s in Asia (October, Hong Kong)
  • Sotheby’s X Diageo: Set #1 of the second release of Prima & Ultima, Diageo’s collectable series of rare, cask-strength single vintage malts containing eight whiskies from across Scotland, was offered exclusively through Sotheby’s directly from Diageo (September, Hong Kong)

A single-owner auction, Whisky & Whiskey | The Three Continents Collection, forming Part 1 of the largest collection of spirits by bottle count ever to be offered by Sotheby’s, totalled an above estimate $2.3 million and with 80% of the lots achieving prices above their high estimates (December, New York)

Looking ahead to 2022

“As wine regions and distilleries are increasingly looking for global reach and recognition, we will see a rise in on-site auctions and events enhanced with state-of-the-art digital experiences.”

Jamie Ritchie

Sotheby’s will hold its inaugural sale of Spirits in France from 12 – 21 January

More than 10 single owner sales are already scheduled

Top Spirits Lots in 2021

Glenfiddich The 1950s Collection, sold for $1.4 million

The Dalmore Decades No. 6 Collection, sold for $1.1 million

Talisker Cask of Distinction 1978 + Artwork by Callum Innes, sold for $831,780

Black Bowmore Archive Cabinet Direct From Bowmore, sold for $563,000

Bowmore Onyx 51 Year Old 1970, sold for $532,340

Yamazaki 55 Year Old, sold for $525,000

Karuizawa 52 Year Old Strong Eagle Cask #5627 1960, sold for $495,200

The Macallan 1967 Anecdotes of Ages Collection “A New Era Of Advertising”, with Sir Peter Blake Print and Exclusive Experience, sold for $437,500

The Balvenie 56 Year Old 1964, sold for $232,900

Glenlivet Gordon & MacPhail Generations 80 Year Old 44.9 abv 1940 + Exclusive Experience, sold for $193,000

Serge verkostet: Nc’Nean, Ailsa Bay und Ardnamurchan – drei Junge aus dem Westen

Nach den Weihnachtsfeiertagen, die auf Whiskyfun den „Malternatives“, also Spirituosen abseits von Whisky, gewidmet waren, geht es nun wieder weiter mit Verkostungen rund um Scotch. Heute beschäftigt sich Serge Valentin mit drei jungen Brennereien im Westen Schottlands. Zwei davon, nämlich Nc’nean und Ardnamurchan, liegen in den Highlands, Ailsa Bay ist eine Lowland-Destillerie, die im Besitz von William Grant & Sons steht und am Gelände der Grain-Distillery Girvan liegt.

Die Nase vorne hat diesmal Ardnamurchan, was die Punktewertung anbelangt. Hier die drei Whiskys der Verkostung in der tabellarischen Übersicht:

AbfüllungPunkte

Nc’Nean 2018/2021 ‚Batch No.7‘ (46%, OB, 5,040 bottles)80
Ailsa Bay ‚1.2‘ (48.9%, OB, 9,800 bottles, 2018)77
Ardnamurchan AD/10.21:06 (46.8%, OB, 2021)87

Fürs Titelbild haben wir den „Sieger“ der Verkostung ausgesucht…

Neu von Kirsch Import: Storm-Kelpie, Ballechin Sherry Cask, TBWC Elsburn

Auch zwischen den Feiertagen brennt bei den emsigen Leuten von Kirsch Import im Büro ein Licht, und so können wir Ihnen hier noch einige Neuigkeiten vorstellen, die wohl schon rund um Neujahr bei Ihrem Fachhändler auftauchen werden. Von Signatory Vintage gibt es in Zusammenarbeit einen Storm-Kelpie für die Umweltorganisation Sea Shepherd, von Ballechin einen Ballechin Straight from the Sherry Cask, und weiters einen ElsBurn 3 y.o. – Wine Cask Series von That Boutique-y Whisky Company.

Aber alles schön der Reihe nach und alles im Detail:

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Der waghalsigste Whisky der Welt: Storm-Kelpie von Signatory Vintage & Kirsch Import für Sea Shepherd

Zwischen den schottischen Inseln Jura und Scarba liegt der Golf von Corryvreckan. Setzt die Flut ein, entsteht hier der drittgrößte Meeresstrudel der Welt. Kilometerweit kann man sein Rauschen hören – und sehen. Bei Westwind türmen sich bis zu neun Meter hohe Wellen auf. Jahrhundertelang wurde die Meerenge von Seefahrern gemieden, von der Royal Navy ist sie als „extremely dangerous“ eingestuft. Eine Handvoll mutiger Neuseeländer und ihre britischen Freunde hat all das nicht von ihrem Vorhaben abgeschreckt: den Corryvreckan schwimmend zu durchqueren – mit Bunnahabhain Staoisha Single Malt an Beinen und Schwimmbojen befestigt.

Maritimer als jeder andere Islay Whisky ist die Abfüllung auf der Reise durch den Malstrom geworden, der auf dem Höhepunkt der Flut für ca. 45 Minuten ruht. Und sie rückt eine weitere Gruppe gefährdeter Schwimmer in den Fokus der Öffentlichkeit: Neuseelands stark vom Aussterben bedrohte Maui-Delfine. Als Sponsor der wahrscheinlich waghalsigsten Whiskyproduktion der Welt, spendet Kirsch Import 10 Prozent der Erlöse aus dem Verkauf von Storm-Kelpie an Sea Shepherd und unterstützt so deren Arbeit für die weltweit kleinsten Delfine.

Storm-Kelpie ist den von Seefahrern gefürchteten Kreaturen aus der schottischen Mythologie gewidmet. Alle Drams, die den Strudel überlebt haben, vermählte Signatory Vintage zu dem stark rauchigen Single Malt mit 46% vol. Insgesamt 3.360 Flaschen sind von dem mutigen Tropfen mit dramatisch designtem Etikett verfügbar.

Bunnahabhain Staoisha 2014/2021 – Storm-Kelpie Sea Shepherd
Signatory Vintage Islay Single Malt Scotch Whisky

7 Jahre
Dest. 20/10/2014
Abgef. 2021
Fasstyp: Dechar/Rechar Hogsheads
3.360 Flaschen
46% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

Träumchen für Torffreunde von „Scotland’s Little Gem“: Ballechin Straight from the Sherry Cask

Was ergeben Malz mit mindestens 50 ppm Rauchanteil und Reifezeit in ganz unterschiedlichen Fassarten? Vielfalt, Tiefe und vieldimensionalen Rauchgenuss. Dafür steht die Marke Ballechin aus „Scotland’s Little Gem“, der Edradour Distillery. In großen Teilen noch wie zu Gründungszeiten der legendären Lieblingsbrennerei vieler Whiskyfans gefertigt, sind die Highland Single Malts von Ballechin das Torfigste, was Edradour zu bieten hat.

Für eine Single-Cask-Abfüllung gönnte das Team um Andrew Symington dem „Heavily Peated“ Whisky eine Sonderbehandlung. Ballechin Straight from the Cask 12 y.o. durfte seine gesamte Reifezeit in einem Oloroso Sherry Cask verbringen. Nach mehr als einer Dekade im andalusischen Eichenfass gehen so üppige, dunkle Noten und schwerer Rauch eine köstliche Liaison ein. 951 der 0,5-Literflaschen stehen bereit, um die Träume von Torffreunden wahr werden zu lassen.

Ballechin Straight from the Cask 12 y.o. – Heavily Peated
Highland Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
Dest. 23/10/2009
Abgef. 25/10/2021
Fasstyp: Oloroso Sherry Cask
Fassnr.: 346
951 Flaschen
58,4% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Wein’s so schön ist: That Boutique-y kommt auf den Wine-Cask-Geschmack

Alle haben mindestens ein Rotwein-, Starkwein- oder Süßweinfass von innen gesehen: die Whiskys der brandneuen Wine Cask Series von That Boutique-y Whisky Company. Für ihre 10-teilige Reihe arbeiten die unabhängigen Abfüller mit Destillerien aus der ganzen Welt zusammen. So sind erstmals auch Whiskys aus Kanada und Italien dabei. Ungeachtet der Herkunft kamen für jedes Limited Release in der Reifung Weinfässer zum Einsatz, zum Beispiel Sauternes, Pinot Noir, Marsala und Oloroso-Sherry.

Neben Frankreichs erster Whiskybrennerei Armorik oder den Brenner-Pionieren von Puni und Teerenpeli gehört die Hercynian Distilling Co. zum Kreis der Auserwählten für die weinselige Serie. That Boutique-y Whisky Company sicherte sich für seinen ElsBurn 3 y.o. eines der auch im Ausland stark gefragten Marsala Casks der Harzer Brenner. Der italienische Dessertwein verleiht dem milden Hercynian Single Malt eine Fülle von tiefen, fruchtigen und nussigen Aromen. Grafikerin Emily Chappell verewigte auf dem Etikett den Zorger Haselwurm aus einer lokalen Legende vor der Destillerie, in der es sich Head of Distilling Anna Katharina Buchholz und Office- & Shop-Managerin Martina Röhrer gemütlich machen.

ElsBurn 3 y.o. – Wine Cask Series
That Boutique-y Whisky Company

3 Jahre
Fasstyp: Marsala Cask
433 Flaschen
48,8% vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tasting Notes:

Nase: Satte dunkle Schokolade, Schwarzkirschen, süßer Pfeifentabak und Walnussöl. Dazu ein Hauch von rauchigem, verkohltem Holz.

Gaumen: Wunderbar ausgewogen. Vollmundig und sämig, mit mehr Schwarzkirsche, saftigen Datteln und feinherber dunkler Schokolade.

THE CASKHOUND präsentiert sein WINTER BOTTLING 2021 – „Are you ready for Hogmanay?“

Von Tilo Schnabel aka The Caskhound erreicht uns die Nachricht über drei neue Abfüllungen zum Jahreswechsel – ein Dailuaine, ein torfiger Ledaig aus der Destillerie Tobermory und ein stark getorfter Bunnahabhain unter dem Namen Staoisha.

Alle Infos zu den drei Bottlings und zu den Bezugsquellen der Whiskys nachfolgend in einer Presseinfo des unabhängigen Abfüllers:

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THE CASKHOUND präsentiert sein WINTER BOTTLING 2021 – drei ausdrucksstarke Single Malts, um das neue Jahr zu feiern

„Are you ready for Hogmanay?“

Passend zum anstehenden Jahreswechsel zeigt Tilo Schnabel, der Mann hinter THE CASKHOUND, ÒIGRIDH ÒRAIL und EXQUISITE CASKS, mit seinen drei neuen Single Cask Abfüllungen, wie man dem scheidenden Jahr 2021 entspannt aber mit Nachdruck den Tritt in den Allerwertesten verpasst – und das neue Jahr gebührend begrüßt!

Schotten verstehen es seit jeher, ordentlich zu feiern – und wer schon mal die Gelegenheit hatte, mit Freunden in Schottland das Jahresende – HOGMANAY genannt – auf traditionelle Art zu begehen, wird Land und Leute noch mehr in sein Herz schließen. Aber egal ob ausgelassen in einer Menschenmenge in den Straßen von Edinburgh feiernd oder mit Freunden im Cottage in den Highlands, vorm Kamin ‚Auld Lang Syne’ singend – ein ordentlicher Dram gehört wie Brot, Salz und ein Stück Kohle dazu, das neue Jahr gebührend zu begrüßen. Und was passt dazu besser, als Whiskys, die die Aromen des Hogmanay – Malzigkeit des Brotes, das Salz maritimer Noten und den Rauch und die Asche der Kohle – bereits eingefangen haben? Nicht zu vergessen der ordentliche Kick an üppigen fruchtig-würzige Aromen, den die langen Finishes in Sherry & Port Casks den Destillaten verpassen. Der richtige Kick, mit dem man das alte Jahr in die Tonne befördert und das neue hoffnungsvoll begrüßt.

Drei Single Malt Whiskys mit Charakter: vom „würzigen Malzbonbon mit Sherry“ über das „Lagerfeuer mit Beerenkompott“ bis hin zu „Islay mit ’nem fruchtigen linken Haken“ – die perfekten Drams für Ihr persönliches HOGMANAY!

Die Malts des Winter Bottlings sind, wie von THE CASKHOUND nicht anders gewohnt, in natürlicher Fassstärke abgefüllt, ungefärbt und nicht kühlfiltriert.

Und auf diese drei Tropfen können Sie sich freuen:

THE CASKHOUND (Animals of Alba-Reihe): DAILUAINE

Speyside Single Malt Scotch Whisky,

12 Jahre alt (2009/2021), 54,8 % ABV,

Refill Bourbon Hogshead Matured +

Finish im First Fill Port Barrique (11 Monate),

Auflage 267 Flaschen (0,5 l) à 59,90 Euro (UVP)

DAILUAINE ist eine von vielen Speyside-Destillen, die häufig im Schatten ihrer bekannteren Nachbarn ihr unbemerktes Dasein fristen – doch lohnt es sich durchaus, den Tropfen der Brennerei unweit von Aberlour mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Dieser 12-jährige DAILUAINE darf zuerst ein wenig destillerie-typische Aromatik aus der Reifung im Refill Bourbon Hogshead zeigen: karamellige Süße & Malzigkeit, kräutrige Würze und Spuren von Anis – bis das fast einjährige Finish im Port Barrique seine üppigen Noten auf die Leinwand bringt: die Süße dunkler Früchte, feine, weinartige Säure, Tabaknoten, Demerara Zucker und karamellisierte Nüsse, bevor Tannine und eine holzige Bitterkeit das Bild abrunden …

THE CASKHOUND (Animals of Alba-Reihe): LEDAIG

Highland Single Malt Scotch Whisky, 12 Jahre alt (2009/2021), 56,8 % ABV,

Refill Bourbon Hogshead Matured +

Finish im First Pedro Ximenez Sherry Hogshead (12 Monate),

Auflage 351 Flaschen (0,5 l) à 69,90 Euro (UVP)

Der Single Malt von der Insel Mull hat es in den letzten Jahren mit Bravour geschafft, sich aus dem Schatten des großen Bruders TOBERMORY zu befreien – und mit seiner kräftigen Rauchigkeit und eigenen maritimen Aromatik sogar eine ernstzunehmenden Alternative zu den klassischen Islay Malts zu werden. Dieser 12-jährige LEDAIG zeigt gekonnt warum und begeistert durch ein harnonisches Zusammenspiel der unterschiedlichen Fass-Einflüsse: die aromatische Würzigkeit von Lagerfeuer und Schinken, BBQ und feiner Torfigkeit wechseln sich ab mit der Süße, und beerigen Fruchtigkeit des PX Sherrys, vollendet durch Kräuter- & Lakritznoten, getrocknete Früchte und etwas dunkle Schokolade.

ÒIGRIDH ÒRAIL: STAOISHA

Islay Single Malt Scotch Whisky, 8 Jahre alt (2013/2021), 55,1 % ABV,

Bourbon Barrel Matured + Finish im First Fill Oloroso Sherry Quarter Cask (170 Tage),

Auflage 110 Flaschen (0,7 l) à 69,90 Euro (UVP)

Die Malts, die unter der Bezeichnung STAOISHA in letzter Zeit vermehrt Freunden stark getorfter Islay Whiskys wahre Freudentränen in Augen treiben, sind der flüssige Beweis für stetige Veränderung – auch in der traditionsstarken Whiskyszene. Destilliert in Islays nördlichster Destille, waren deren Single Malts lange Zeit größtenteils nicht getorft und standen eher für die leiseren Töne im Orchester der stark von Torf & Rauch geprägten Islay Whiskys. Dieser 8-jährige heavily peated STAOISHA zeigt mit seinen deutlichen Torfnoten und würzigen BBQ-Rauchigkeit deutlich, dass es auch anders geht – und das fast einjährige Finish im Oloroso Sherry Quarter Cask rundet den klassischen Islay Charakter gekonnt mit der Süße dunkler Früchte, Leder- & Tabaknoten, feiner Nussigkeit und dunkler Schokolade ab. Yummy!

Die drei Abfüllungen sind ab Montag, den 27.12.2021 bei unseren Handelspartern zu finden.

Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht? Besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.de oder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.

TTB Neuheiten: G&M Mr George Legacy Glen Grant 1957 2nd Ed., Tamnavulin White Wine, Red Wine, Sherry Cask

Vier Neuheiten aus der us-amerikanischen TTB-Datenbank haben wir nach den Weihnachtsfeiertagen für Sie gefunden. Sie wissen ja: Dass ein Etikett dort auftaucht bedeutet, dass man das Produkt für den amerikanischen Markt vorbereitet. Ob es dann auch wirklich erscheint und ob es auch in Europa zu haben sein wird, ist nicht zu 100% gesichert – wir suchen aber jene Neueinträge heraus, bei denen wir die Wahrscheinlichkeit für hoch halten.

Fangen wir mit einer Neuerscheinung des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail an: Der Mr. George Legacy, ein Glen Grant aus dem Jahr 1957, soll nun in der zweiten Auflage erscheinen. Der 64 Jahre alte Single Malt reifte in Eichenfässern und wird mit 50,1% vol. abgefüllt. Nachdem „oak casks“ zu lesen ist, sind zumindest zwei Fässer an der – sicher hochpreisigen – Abfüllung beteiligt. Und so sehen die Etiketten des G&M Mr George Legacy Glen Grant 1957 2nd Ed. aus:

Weiter geht es mit drei möglichen Neuerscheinungen aus der Brennerei Tamnavulin: Hier hat man eine Serie mit unterschiedlichen Fassarten in petto. Klassischen amerikanischen Bourbon Barrels werden mit Weißwein-, Rotwein- oder Sherryfässern ergänzt und dann abgefüllt. Es wird wohl eine Tamnavulin White Wine Cask Edition mit Sauvignon Blanc Fässern geben (Weißweinfässer werden recht selten in der Whiskyproduktion verwendet), eine Tamnavulin Red Wine Cask Edition mit Cabernet Sauvignon Fässern (nicht unüblich) und eine Tamnavulin Sherry Cask Edition mit Fässern von drei verschiedenen, aber nicht näher spezifizierten Sherry-Arten. Die Etiketten sehen wie folgt aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.