Freuen kann man sich bei der Islay-Brennerei Bruichladdich über den Geschäftsverlauf: Wie soeben veröffentlichte Zahlen zeigen, konnte die Brennerei im abgelaufenen Finanzjahr, das mit März 2019 endete, einen Gewinn von nahezu 1.600.000 Pfund erwirtschaften – das ist eine deutliche Steigerung zu den 1,25 Millionen Pfund in der Vorperiode. Der Umsatz stieg dabei um 4 Millionen Pfund von 23,9 Millionen auf 27,9 Millionen.
Bruichladdich gehört seit 2012 zu Remy Cointreau. Dort hat man in den ersten fünf Jahren laut dem Bericht auf Herald Scotland 22,8 Millionen Pfund in den Ausbau und die Modernisierung der Brennerei gesteckt – wobei Modernisierung bei Bruichladdich weder Computerisierung noch Automatisierung bedeutet. Man ist bei der Destillerie stolz darauf, der größte private Arbeitgeber auf Islay zu sein (mittlerweile hat man 101 Beschäftigte), obwohl man die drittkleinste Destillerie hier sei, und nach wie vor auf Menschen statt auf Elektronik zu setzen.
Traditionelle Whiskyerzeugung ist ebenfalls ein Credo der Brennerei. So wird man, sollte die Baugenehmigung zeitgerecht erteilt werden, 2023 wieder in der Destillerie mälzen – und will zum Start schon einmal 60% des eigenen Bedarfes decken. UNd auch auf der Umweltfront will man sich tatkräftig engagieren. Mit 2025 wird man zu 100% ohne Co2-Emissionen produzieren können, und schon ab März wird man vollständig auf „grüne“ Energie umgestellt haben, so Chief Executive Douglas Taylor.
Bei Pernod Ricard Deutschland gibt es Verstärkung im Team für die irische Whiskeymarke Jameson. Ab sofortwird dort Martin Annemüller neuer Brand Amabssador. Wir gratulieren Martin zu dieser neuen, interessanten Aufgabe und wünschen ihm viel Erfolg für seine Tätigkeit.
Näheres über ihn können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:
Verstärkung bei Pernod Ricard Deutschland
Martin Annemüller wird neuer Brand Ambassador für Jameson Whiskey
Köln, 07. Januar 2020. Zum Start ins Jahr 2020 freut sich der Premium-Spirituosen-Anbieter Pernod Ricard Deutschland über ein neues Mitglied im Team „Advocacy & Education“: Martin Annemüller wird die Marke Jameson Whiskey ab Januar als neuer Brand Ambassador repräsentieren. Auf nationaler Ebene, mit dem Fokus auf Hamburg, Berlin und Köln, wird er in enger Zusammenarbeit mit den Sales-, Brand Activation- und Brand Management-Teams den Spirit dieses einzigartigen Whiskeys erlebbar machen. Sein persönlicher Battleground als neuer Markenbotschafter: die Aktivierung der Lifestylebranche, in der er bereits über ein großes Netzwerk verfügt. Dabei wird Martin die Irish Whiskey Marke nicht nur für Barkeeper, sondern auch für Konsumenten in ganz Deutschland erlebbar machen und im Bereich Advocacy neue Wege bestreiten. Zusätzliche Touchpoints: das Hosting von Brand Home Trips nach Irland und die Aktivierung relevanter Social Media Influencer.
Martin Annemüller. Bild: Pernod Ricard Deutschland
Neue Benchmarks im Advocacy Marketing
„Ich freue mich auf die berufliche Herausforderung und die Chance, als Brand Ambassador mit Tastings, Workshops und vielen weiteren Events neue interessante Fürsprecher für Jameson zu gewinnen. Außerdem bin ich gespannt auf die neuen Kollegen, die ich gerne mit meinen Ideen unterstütze, gerade in den Bereichen Influencer- und Konsumentenansprache“,
erklärt Martin Annemüller.
Verkaufsgeschick und Szene-Kenntnisse
Der Karrierestart des 29-jährigen kann sich sehen lassen. Als Medienwissenschaftler mit den Schwerpunkten Event- und Medienmanagement hat Martin schon im Studium mehrere Jahre in den Bereichen PR, Journalismus, Social Media, Sponsoring und Marketing gearbeitet. In den vergangenen drei Jahren hat er sich als Musketeer in Hamburg für Red Bull Deutschland als feste Größe in der Szene etabliert und ein vielseitiges Netzwerk aufgebaut. „Martin brennt für das, was er tut und für unsere Marke. Deswegen freuen wir uns, dass er unser Team als Szene-Insider mit seinen zahlreichen Kontakten unterstützen wird. Wir glauben, dass er mit seinem Know-How perfekt ins „Advocacy“-Team passt und seine Erfahrungen positiv auf die Marke Jameson einzahlen werden“, so Christian Balke, Team Leader Advocacy & Education bei Pernod Ricard Deutschland.
Drei Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Benrinnes verkostet Serge Valentin heute auf Whiskyfun – zwei davon haben, wie er es nennt, „Kerosinstärke“ und sind mit über 60% Alkoholstärke in die Flasche gefüllt worden.
Muss man solche Whiskys mit Wasser verdünnen? Schmeckt man da pur eigentlich noch etwas? Diese Frage bekommen wir immer wieder mal gestellt, und die Antwort ist so indifferent wie Whiskys vielfältig sind: Jein. Es gibt Whiskys, die bei dieser Stärke scharf und kaum trinkbar sind, andere hingegen haben den Alkohol sehr schön eingebunden und lassen diese Alkoholstärke gar nicht so wirklich spüren. Und dann kommt ja noch dazu, dass die Zugabe von Wasser nicht jedem Whisky bekommt – manche werden dadurch sogar erst recht scharf und unangenehm. Man muss also probieren, um die für sich ideale Lösung zu entdecken.
Zurück zu den drei Abfüllungen in der Verkostung von heute. Hier gibt es durch die Bank sehr gute Wertungen:
Benrinnes 21 yo 1997/2019 (61.5%, Scotch Malt Whisky Society, #36.166, Silky, smooth and sweet, 2nd fill bourbon barrel, 194 bottles): 87 Punkte
Benrinnes 21 yo 1974/1996 (60.4%, OB, Rare Malts): 89 Punkte
Benrinnes 21 yo 1997/2019 (52.8%, Signatory Vintage for Club Qing & Shinanoya, sherry hogshead, cask #9747, 221 bottles): 87 Punkte
Qualität schlägt Quantität – das sollte laut Ralfy der Leitspruch von Whiskyfreunden im neuen Jahr sein. Ein Vorschlag, an dem sicher nichts Falsches ist und der gerade bei Whisky, den man ja auch nur in kleinen Mengen und mit Respekt genießen soll, absolut angebracht ist.
Qualität bietet auch jener Whisky, den Ralfy heute in seiner Verkostung im Glas hat, und es ist der Whisky, den er zu seinem Whisky des Jahres 2019 gewählt hat: Der Deanston 12yo, die Standardabfüllung aus der Highland-Destillerie. Er ist laut Ralfy recht altmodisch, und das ist nicht nur in seinen Augen bei Whisky als Auszeichnung zu verstehen.
89 Punkte gibt Ralfy dem Deanston, und im Lauf des 16 Minuten langen Videos erfahren wir natürlich wie immer nicht nur über den Geschmack der Abfüllung, sondern auch jede Menge Gedanken von Ralfy rund um das Thema Whisky. Das Ganze ganz nach Ralfys Art: Unaufgeregt und mit Substanz.
Über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel hatten wir ein Gewinnspiel für Sie veranstaltet, das nicht nur Game of Thrones Fans ein Leuchten in die Augen gezaubert hat: Gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland verlosten wir ein komplettes Set der drei Whiskys von Johnnie Walker zur Game of Thrones Serie!
Und die Beteiligung am Gewinnspiel für den White Walker by Johnnie Walker, den Johnnie Walker A Song of Ice und den Johnnie Walker A Song of Fire war beeindruckend – vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.
Bevor wir Ihnen aber sagen, wer gewonnen hat, hier noch Infos zu den drei Whiskys:
White Walker by Johnnie Walker
Der einzigartige, limitierte Whisky wurde von den rätselhaftesten und gefürchtetsten Charakteren der gefeierten Serie inspiriert – den White Walkern (zu deutsch: Weiße Wanderer). Aus dem eisigen Norden treibt der Nachtkönig seine Armee der Untoten voran: mit ihren eisblauen Augen bringen die White Walker die Kälte des Winters mit sich. Genau so bringt nun auch White Walker by Johnnie Walker die ersten Anzeichen der kalten Jahreszeit mit sich.
George Harper kreierte zusammen mit dem Blending-Team von Johnnie Walker diesen innovativen Whisky, in dessen Herzen sich zwei Single Malts aus den nördlichsten Destillerien Schottlands finden: Cardhu und Clynelish. Diese limitierte Edition wird am Besten eiskalt serviert. Direkt aus dem Gefrierschrank, überrascht die gekühlte Flasche mit einer ganz besonderen Verpackungstechnologie, die den Winter mit sich bringt.
Bei niedriger Temperatur zeigen sich auf der Flasche Eisrisse in leuchtend blauer Farbe – gleich den Augen der White Walker. Der White Walker by Johnnie Walker enthält Noten von karamellisiertem Zucker, Vanille und frischen roten Beeren. George Harper, Blender bei Johnnie Walker, nutzte den kalten Norden Schottlands als Ausgangspunkt für White Walker by Johnnie Walker. „Whiskys aus Clynelish haben lange, schottische Winter überstanden, ebenso wie die Nachtwache, die sich in die langen Winter nördlich der großen Mauer gewagt hat. Clynelish ist also die perfekte Grundlage, um diesen einzigartigen Whisky zu kreieren,“ so George Harper.
Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire
Die beiden limitierten Abfüllungen von Johnnie Walker sind zwei unterschiedlichen Häusern von Westeros gewidmet: „A Song of Ice“ steht für das Haus Stark, in der Serie und den Büchern mit dem hohen Norden und eisigem Winter verbunden und als Erbauer der Mauer bekannt. Auf der Flasche sehen wir einen weißen Schattenwolf. „A Song of Fire“ repräsentiert das Haus Targaryen – die Flasche zieren ein Drache und feurige Elemente.
Im „A Song of Ice“ findet sich unter anderem Single Malt aus der Brennerei Clynelish – er ist mit 40.2% vol. abgefüllt. Das rauchige Element im „A Song of Fire“ stammt aus der Brennerei Caol Ila auf Islay. Dieser Blend kam mit 40.8% vol. in die Flasche.
Gemeinsam mit dem White Walker bilden sie eine einzigartige Trilogie rund um Game of Thrones-Serie. Ihre unterschliedlichen Charaktäre machen sie so spannend und abwechslungsreich wie die erfolgreiche Fantasy-Saga – und zu einem tollen Gewinn, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Und die Game of Thrones-Whiskys von Johnnie Walker gewonnen hat:
Tim Schulz aus 49565 Bramsche
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Gewinn. Die Gewinne werden durch unseren Partner Diageo Deutschland versendet und sollten in absehbarer Zeit bei Ihnen daheim eintreffen.
Wir machen nun eine kurze Pause mit unseren Gewinnspielen, aber schon sehr bald geht es wieder mit wunderschönen Preisen und neuen Chancen weiter! Bis dahin und: Bleiben Sie uns treu!
Für die USA hat sich La Martiniquaise-Bardinet, die die Marke Cutty Sark von Edrington 2018 gekauft haben (wir berichteten hier) als Vertriebspartner 375 Park Avenue Spirits ausgesucht, nun steht auch der Partner in Deutschland fest: Es ist die MBG Group aus Paderborn, die ab Januar den Vertrieb des traditionsreichen Blends übernehmen wird.
Für die MBG Group wird Cutty Sark der erste Scotch Whisky im Portfolio sein und, so MBG CEO Andreas Herb, die Produktpalette ideal ergänzen. Die Kooperation mit dem französischen Unternehmen La Martiniquaise-Bardinet sieht man als einen wichtigen Schritt auf dem Pfad zur internationalen Expansion als Distributionspartner. Sie soll die eigene Position in Europa und die Präsenz im Spiritousensektor festige.
Wie uns Bruichladdich soeben informiert, wird es ab 10. Januar bei den acht Fachgeschäften der Laddie Crew in Deutschland (eine Liste der Geschäfte im PR-Artikel) drei neue und exklusive Abfüllungen geben, die zwischen 11 und 12 Jahre alt sind und aus interessanten Einzelfässern stammen.Alle Detailinformationen dazu in der Presseaussendung.
Ab sofort ist übrigens auch der Octomore 10.4 im Handel erhältlich – zu diesem haben wir ein Datenblatt als PDF-Download erhalten, das wir am Ende des PR-Artikels gerne mit Ihnen teilen:
Bruichladdich – THE LADDIE CREW GERMANY
HOGMANAY! So feiern die Schotten den Beginn des neuen Jahres und auch wieder wollen das Jahr 2020 mit neuen Abfüllungen beginnen! Die Micro Provenance Serie der Laddie Crew Deutschland geht in eine neue Runde!
Die 3 ausgewählten Qualitäten wurden durch die 8 Laddie Crew Mitglieder aus vielen verschiedenen Fassproben ausgewählt & verkostet, und werden ab dem 10.Januar in den Laddie Crew Stores verfügbar sein.
Exklusiv über die Händler der Laddie Crew zu einem UVP von 110€ / 0,7l.
Die drei Single Cask-Abfüllungen, exklusiv für die Laddie Crew Deutschland
Was ist die Laddie Crew?
Anfang 2017 wurde die Laddie Crew gegründet. Eine direkte Kooperation mit bisher acht ausgezeichneten Bruichladdich Fachhändlern in Deutschland. Diese haben nicht nur Zugriff auf alle Qualitäten der Progressive Hebridean Distillers, sie sind auch die Händler die in Ihren Geschäften die exklusiven Laddie Crew Bottlings verkaufen.
Whiskyhort
Oberhausen
Gradl’s Whiskyfässla
Nürnberg
Die Whiskybotschaft
Kerken
Schlüter’s Genießertreff
Wülfrath
Flickenschild Whisky & Cigars
Itzehoe
Whiskyshop Tara
München
Whisky for Life
Frankfurt
Whisky Riegger
Villingen-Schwenningen
Der Einzelhandel in Städten, vor allem in Mittel- und Kleinstädten, erfährt einen rasanten Wandel durch den E-Commerce. Zwar lassen sich die Kunden gerne im Fachhandel ihres Vertrauens beraten, ein Preisvergleich (Fachhandel vs. Internet) noch vor Ort ist aber nicht selten und wird seitens der Kunden ganz offen diskutiert.
Da wir bei Bruichladdich seit jeher alles ein wenig anders machen, möchten wir den Fachhandel und seine Sortiments-Kompetenz in Zeiten des E-Commerce-Wandels unterstützen – welcome to THE LADDIE CREW! Eine Hommage an den Fachhandel.
Wie Ewald J. Stromer (BA Bruichladdich GSA) zu sagen pflegt: „Bruichladdich gestern und heute. Wann war es besser? Völlig egal – Hauptsache es macht Spaß!“
Octomore 10.4 ab sofort erhältlich
Head Distiller Adam Hannett wählte für die zehnte Octomore Edition ganz bewusst einen deutlich reduzierten und somit für Octomore eigentlich völlig untypischen Rauchcharakter, denn dieser nahm mit seinen 131 PPM in der allerersten Edition den Platz als meist getorfter Whisky der Welt ein und wurde zum internationalen Kultobjekt für Fans von stark rauchigen Single Malts. Die Whiskygemeinde forderte daraufhin eine immer höhere PPM-Zahl und die Brennerei nahm diese Herausforderung gerne an, bis mit unglaublichen 309 PPM der bis heute höchste Wert an jemals in Gerstenmalz gemessenem Phenolgehalt erreicht wurde. Adam hinterfragte jedoch, ob dies auch die zukünftige Ausrichtung von Octomore sein sollte.
Die noch im Warehouse verbliebenen Octomore-Fässer aus einer Zeit, als es noch nicht um immer höhere Phenolwerte ging, warteten seiner Ansicht nach nur auf den richtigen Moment, die Welt mit ihrem einzigartigen Charakter zu überraschen. Adam musste warten, bis die Whiskywelt für eine völlig neue Art von Octomore bereit war. Einen Octomore, der nicht mehr zwingend der meist getorfte Whisky der Welt sein muss, um ein Original Octomore zu sein. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt!
Viele ahnten bereits, dass nicht der Phenolgehalt das wahre Geheimnis hinter der Kultmarke Octomore ist, sondern vielmehr das, welche Überraschung die Natur in jedem Batch aufs Neue aus der Kombination von Gerstenmalz und Torf hervorzubringen vermochte. Der Phenolgehalt war stets eine spannende, jedoch leider überhaupt nicht planbare oder gar vom Menschen manipulierbare Komponente. Deshalb musste der Wettlauf um immer noch mehr PPM ein Ende finden. Ganz im Sinne der Bruichladdich Philosophie, die Dinge immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, um die Welt mit neuen Kreationen zu überraschen.
Wie Serge zu Beginn seiner Verkostungsnotizen ganz richtig anmerkt, gibt es von Aberlour zwar jede Menge alte Bottlings (die geschmacklich oft umwerfend sind), aber nicht unbedingt Massen an unabhängigen Abfüllungen.
Heute hat er von jeder der beiden Gattungen eine Flasche in der Verkostung – beide in etwa gleich lang gereift, aber im Abstand von 30 Jahren erschienen.
Der Unabhängige kann sich punktemäßig gegen die Originalabfüllung aus dem Jahr 1989 nicht ganz durchsetzen, erhält aber dennoch eine sehr gute Bewertung in der Verkostung:
Aberlour 24 yo 1995/2019 (61.3%, Liquid Treasures, eSpirit for 10 years dailydram, bourbon hogshead, 139 bottles): 86 Punkte
Aberlour 25 yo 1964/1989 (43%, OB, 75cl) : 92 Punkte
Im Zuge unserer Berichterstattung über die Genehmigung des Antrags für den Neubau der Port Ellen Distillery haben wir auch erwähnt, dass der bereits eingereichte Bauantrag für die Farkin Distillery (sie soll zwischen dem Ort Port Ellen und der Brennerei Laphroaig entstehen, allerdings nicht direkt am Meer) von den Betreibern wieder zurückgezogen wurde.
Der Grund dafür war nicht klar: Es hätte sein können, dass der Bau durch die Betreiber, Speciality Drinks Limited und die Farkin Distillery Limited, doch nicht vorgenommen werden sollte, oder aber es wäre möglich gewesen, dass man den Antrag hätte abändern wollen.
Wie unsere in diesen Dingen absolut zuverlässigen Quellen berichten, ist die zweite Variante der Grund gewesen. Es gibt nun einen neuen Bauantrag für die Farkin Distillery – und dieser sieht massive Änderungen für den Bau der Brennerei vor.
Geplant war ja eine architektonisch recht moderne Brennerei, jetzt ist nach den vorliegenden Unterlagen ein in der Gestaltung recht traditioneller Bau mit Pagodendach geplant. Die Gebäude scheinen dreistöckig angelegt zu sein. Als Architekten fungiert übrigens Norr.
An der technischen Ausstattung und der Kapazität der geplanten Brennerei (1.2 Millionen Liter pro Jahr, vier Brennblasen) hat sich hingegen wenig geändert. Warum man das Design nun derart stark verändert hat, kann man nur mutmaßen – auch ob die Gründe bei den Bauherren oder bei den Behörden lagen, ist eine offene Frage. Wir werden Sie natürlich weiter auf dem Laufenden halten.
Willkommen zur 161. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, der ersten für 2020 – und durch die Weihnachtsurlaube etwas weniger umfangreich als sonst. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 161 finden Sie diese drei neuen Videos für Sie:
Pat Hock – Meine Tops & Flops 2019
World Wide Whisky – Glenfarclas 25 Jahre Whisky.de exklusiv
Whisky a. d. S. e. Amerikaners – Talisker Blind Challenge
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
In Grindelwald in Tasmanien im Tamar Valley, hat laut The Tasmanian Examiner das Turner Stillhouse mit der Whiskyproduktion begonnen und damit der langen Liste tasmanischer Whiskybrennereien eine weitere hinzugefügt.
Grindelwald in Tasmanien
Im Vorjahr hat der in den USA geborene Gründer Justin Turner mit der Ginproduktion begonnen und die Brennblasen für Whisky montiert sowie den Prozess justiert, nun ist er in der Lage, eigenen Whisky zu brennen.
Die Anlage ist aus internationalen Quellen zusammengefügt: So sind zum Beispiel die Fermentationstanks aus Deutschland, während die Brennblase aus Portland, Oregon stammt. Sie dürfte nach dem Dafürhalten des Gründers die einzige amerikanische Brennblase in Australien sein.
Man will bei Turner Stillhouse die gesamte Whiskyproduktion im Haus halten, also nicht zum Beispiel die Wash von Brauereien zukaufen und anliefern lassen.
Man ist für die Produktion eines bourbonartigen oder eines Rye Whiskys eingerichtet, und man will in der Produktion auch diesen amerikanischen Stil betonen. Zur Lagerung wird man vor allem auf Weinfässer der umliegenden Weinproduzenten zurückgreifen – und natürlich auch in der Beschaffung der Zutaten lokal agieren.
In frühestens zwei Jahren (so lange muss australischer Whisky im Fass reifen) können wir dann mit Whisky aus dem Turner Stillhouse rechnen.
Wie schon angekündigt, werden wir am Sonntag die Whiskyvideos am Morgen nur mehr hin und wieder bringen können, da der Pool an qualitativ hochwertigen und unter CC-Lizenz verfügbarem Material nach und nach versiegt.
Wir haben uns überlegt, wie wir am Sonntag dennoch für den gewohnten Augenschmaus sorgen können – und wollen zu diesem Zweck eine Tradition aufgreifen, die wir schon länger nicht mehr gebracht haben: Wunderschöne rechtefreie Bilder, die Sie für sich privat oder sogar geschäftlich ohne Einschränkung verwenden können.
Die Bilder drehen sich natürlich alle um Whisky und Whiskey und die Regionen und Destillerien, in denen er erzeugt wird. Sie müssen nicht immer unmittelbar damit zu tun haben – aber immer mit der Faszination der Gegenden und des Wassers des Lebens.
In diesem Sinne starten wir heute mit einem Wallpaper, das eine Aurora in Schottland zeigt und wohl an einem uns nicht näher bekannten Loch aufgenommen wurde (vielleicht kennt einer unserer Leser ja den Ort, an dem das Bild entstanden ist?)
Das Bild in Originalgröße (7000×2737 Pixel, knapp 4MB) können Sie hier als zip-Datei herunterladen – untenstehend finden Sie eine verkleinerte Version.
Die berühmte Auslegeruhr an der Ecke Princes Street und Hope Street in Edinburgh wird im Rahmen der Fertigstellung der Johnnie Walker Experience von Fachleuten liebevoll restauriert und soll danach Teil des Besucherzentrums sein.
Diageo, das Unternehmen hinter Johnnie Walker und zahlreichen Destillerien in Schottland, hat uns dazu einige Bilder sowie eine englischsprachige Pressemitteilung gesendet, die wir gerne für Sie hier teilen:
Restoration of one of Edinburgh’s best-loved clock gets underway
The famous cantilever clock on the corner of Edinburgh’s Princes Street and Hope Street is to be lovingly restored as part of the project to create the Johnnie Walker Princes Street global visitor attraction in the heart of Scotland’s capital.
The clock has been dormant over recent years after being allowed to fall into disrepair, but it will now be brought back to life as part of investment in the Johnnie Walker Princes Street visitor experience.
Expert clockmakers from one of the UK’s leading specialist heritage clock restoration companies, Cumbria Clock Company, have been commissioned to dismantle the timepiece so it can be taken to their workshop and fully restored to its original glory.
Known locally as the “Binns Clock” after the former department store that first installed it in 1960, the clock became renowned as a meeting point for Edinburgh residents, particularly as a romantic rendezvous point for people going on dates.
Ewan Andrew, Diageo President of Global Supply and Procurement, said:
“We are really excited to be working with the skilled craftspeople from Cumbria Clock Company to carefully restore the clock and bring it back into use. It is such an important part of the cityscape and is so fondly regarded by Edinburgh locals that it will be great to reinstate it as it used to be.
“With the restoration we want the Johnnie Walker Princes Street clock to once more become an iconic meeting place for the people of Edinburgh.”
Mark Crangel, the clockmaker from Cumbria Clock Company who is overseeing the restoration, said:
“We repair, maintain and conserve public clocks all over the world, from the largest clocks in the UK to local church clocks – but every clock has its own story.
“It’s great to be working on this clock because it is such a well-known landmark in Edinburgh. It’s not worked for a while now and with a lot of moving parts, so it will be a demanding job but it will be incredibly satisfying to see the clock working again as it did when it was first installed 60 years ago.”
The clock had fallen into disrepair over a number of years, including the hand painted highland figures that march out of the clock to mark the hour and half hour falling out of use. The restoration will see the mechanical procession of pipers brought back into use to once again mark the time on the corner of Edinburgh’s most famous thoroughfare.
Work is well underway to meticulously restore the building at 146 Princes Street with many of its beautiful heritage features preserved where possible and integrated into the visitor experience.
Diageo is currently investing over £185 million in Scotch whisky experiences in Scotland, the biggest single investment programme ever seen in the whisky tourism sector. As well as the Edinburgh location, the company is also investing to transform its existing 12 distillery visitor attractions across Scotland and a £35 million investment to reopen the iconic distilleries of Port Ellen and Brora.Whisky from Diageo’s distilleries all over Scotland contribute to Johnnie Walker, but four distilleries – Glenkinchie, Cardhu, Caol Ila and Clynelish – will be linked directly to the Johnnie Walker venue in Edinburgh, representing the ‘four corners of Scotland’ and the regional flavour variations crucial to the art of whisky-making. Together these sites will create a unique Johnnie Walker tour of Scotland, encouraging visitors to the capital city to also travel to the country’s extraordinary rural communities.
Am heutigen Samstag hat wieder Angus MacRaild das Regiment auf Whiskyfun übernommen – und er widmet sich mit seiner Verkostung zwei alten Signatory-Abfüllungen aus der Destillerie Glen Grant. Die erste Abfüllung stammt aus dem Jahr 1996 und enthält einen 31 Jahre alten Whisky, der 1965 destilliert wurde. Abfüllung Nummer 2 wurde ein Jahr später gebrannt, aber erst 2016 in die Flasche gegeben. Damit ist sie 50 Jahre alt.
In der Verkostung nehmen beide Bottlings locker die Hürde von 90 Punkten:
Glen Grant 31 yo 1965/1996 (58.4%, Signatory Vintage for USA, cask #5849, sherry, 176 bottles): 91 Punkte
Glen Grant 50 yo 1966/2016 (54.6%, Signatory Vintage, cask #884, sherry hogshead, 108 bottles): 92 Punkte